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 Weihnachtsmarkt

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Shae
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BeitragThema: Weihnachtsmarkt   Sa 25 Okt 2014 - 0:48

Weihnachtsmarkt
Festlichkeiten in Magnolia



Jedes Jahr aufs neue schafft es der Weihnachtsmarkt von Magnolia Town, dutzende Besucher anzulocken und sie mit seinen vielen verschiedenen Ständen und Attraktionen zu verführen. Ein ganzer Platz geschmückt mit Lichtern, weihnachtlicher Dekoration und anderen Spielereien versprechen Spaß und Freude in der Vorweihnachtszeit, während man sich hier und da an einem der Stände an einem Glas Glühwein oder erwärmten Gebäck erfreuen kann. Auch Süßigkeiten, sowie herzhaftes Essen sucht man hier nicht vergebens und nicht selten schleichen sich hier und da zwei Verliebte zu der prächtigen Tanne in der Mitte des Platzes, welche dafür bekannt ist ist, ewiges Glück den Leuten zu schenken, die unter ihren Zweigen einander ihre Liebe gestehen.
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Shae
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BeitragThema: Re: Weihnachtsmarkt   Sa 25 Okt 2014 - 0:49

Normalerweise war Shae niemand, der große Ansammlungen von Menschen freiwillig aufsuchte. Tatsächlich gehörte sie eher zu der Sorte Mensch, die den Abend lieber in geringer aber auserwählter Gesellschaft verbrachten und zu viel Hektik und Stress in der Regel vermieden. Nun mochte es dem ein oder anderen Rätsel aufwerfen, was die grünhaarige Magierin dann an einem solch belebten Abend ausgerechnet auf dem Weihnachtsmarkt von Magnolia zu suchen hatte. Schließlich war dieser relativ dafür bekannt, jedes Jahr aufs neue Rund um die Uhr mehr als gut besucht zu sein und auch Menschen außerhalb der hübschen Stadt anzulocken und in seinen Bann zu ziehen. Für eine Person wie Shae sollte dies doch im Grunde schon reichen, um den belebten Platz lediglich mit einigem Sicherheitsabstand zu beobachten und dennoch stand sie heute hier, in ein weihnachtliches Kostüm gekleidet mit einem Korb voller Kekse unter dem Arm und einer frierenden Spinne im Kragen. Es war seltsam, was man aus Einsamkeit und Geldnot heraus alles tat. Denn wenn die Eiden ehrlich war, dann konnte sie sich in diesem Augenblick dutzende Beschäftigungen vorstellen, die schöner waren, als wie ein Weihnachtswichtel gekleidet über den Markt zu spazieren und kleinen Kindern kostenlose Kekse in die Hand zu drücken. Leider litt Shae jedoch nicht nur unter einem erheblichen Mangel an Jeweln, der auch das Kostüm erklärte, welches in weißroter Farbe ihren Körper zierte, dieses Jahr war außerdem das erste Mal, dass sie die Vorweihnachtszeit nicht mit ihrer Familie verbrachte, weshalb die Dreizehnjährige die letzten Tage krampfhaft auf der Suche nach Ablenkung gewesen war. Der Gedanke, dass sie in dieser schönen und eigentlich recht familiären Zeit alleine war, stimmte sie traurig und deprimierte sie während auch all das gute Zureden ihres Naturgeistes es nicht vollbracht hatte, sie aus ihrer Trauer zu befreien. Daher versuchte sie nun ein wenig frischen Wind in ihren Zeitplan zu bringen und hatte kurzerhand eine Mission angenommen, bei der es darum ging, die nächste Zeit auf dem Weihnachtsmarkt auszuhelfen. Dies war ihr vierter Tag und bereits jetzt konnte die Grünhaarige sicher behaupten, dass sie an ihrer Beschäftigung alles andere als Freude empfand. Nicht nur, dass es viel zu kalt war, oftmals achteten die Menschen in ihrer Hektik auch nicht darauf, wohin sie liefen und rannten das Mädchen ganz einfach über den Haufen, nicht zu vergessen der Schnee, welcher seit einigen Stunden sachte vom Himmel rieselte. Das sie ihren Korb und damit die wichtige Fracht noch nicht verloren hatte, war lediglich ihrem unglaublichen Glück zu verdanken, denn wirklich sicher fühlte sie sich in ihren roten Fellstiefelchen nicht, war die Sohle doch viel zu glatt poliert und machte jeden einzelnen Schritt zu einem rutschigen Abenteuer. Dennoch versuchte sie die ganze Situation positiv zu sehen, schließlich hatte sie mit dem Weihnachtsmarkt einen noch recht angenehmen Ort für eine solch kurzfristige Mission erwischt. Der Anblick des geschmückten und beleuchteten Platzes war in jedem Fall angenehmer, als bei der Kälte in irgendeine andere Stadt reisen zu müssen und dann im schlimmsten Fall nicht einmal an Heiligabend pünktlich zu Hause zu sein. Nein, da kümmerte sie sich jetzt lieber um diese unangenehme Arbeit und verbrachte den 24 in den sicheren Armen ihrer Familie. Schließlich wurde Weihnachten im Hause Eiden immer recht feierlich willkommen geheißen und sie freute sich schon darauf, ihre Eltern und Großmutter wiederzusehen. Denn auch wenn diese nicht weit entfernt wohnten, so hatte die Magierin dennoch feststellen müssen, dass sie seit ihrem Beitritt bei Fairy Tail nur wenig Zeit für ihre Verwandten hatte, eine Tatsache, die sie öfter traurig stimmte. Denn auch wenn diese bereits zu einer Art Ersatzfamilie geworden waren, so schafften sie es nicht immer über die Abwesenheit der richtigen Familie hinweg zu trösten.
Wie sie da so stand, in ihren Gedanken bereits bei ihrer Familie schwelgend, übersah Shae den großen Mann, der in eiligen Schritten in ihre Richtung kam und dabei alles zur Seite schubste, was ihm in den Weg kam. Erst als sie in einer groben Bewegung aus dem Gleichgewicht gebracht wurde und verzweifelt mit den Armen ruderte, um ihr Gleichgewicht wieder zu erlangen, wurde ihr bewusst, dass sie geträumt und dabei wohl im Weg gestanden hatte. Leider gab es in diesem Moment rein gar nichts, was sie dagegen hätte tun können, denn in einem Augenblick stand sie noch und im nächsten saß sie auch schon mit dem Hintern im Schnee, zu ihrer rechten Seite der Korb mit den Keksen, welche sich bei ihrer Landung auf dem Boden verteilt hatten. Tränen schossen der Grünhaarigen in die Augen, als sie bemerkte, was sie angerichtet hatte und der Mann, welcher sie zuvor so grob aus dem Weg gestoßen hatte, blieb überrascht stehen und warf einen Blick auf sie herab. "Kannst du nicht aufpassen, wo du hinläufts? Du stehst Menschen im Weg, die es eilig haben!", fauchte er und Shae konnte lediglich zu ihm heraufblinzeln, zu erschrocken und betroffen um etwas auf seinen Vorwurf zu erwidern.

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Akay Minoru
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BeitragThema: Re: Weihnachtsmarkt   Di 28 Okt 2014 - 20:06

Der Weihnachtsmarkt von Magnolia! Schon als Knabe war Akay hier unglaublich gerne hergekommen, denn immerhin wohnte seine Familie hier und als Einzelkind war dies natürlich immer ein Highlight des Jahres gewesen. Seit er allerdings die Magie für sich entdeckt hatte blieb auch diese Tradition nicht unangetastet. Allgemein hatte er, während er an den Buden vorbeischlenderte, das Gefühl, sich immer weiter von seiner Familie zu entfernen. War gerade diese Zeit nicht ideal um das Defizit an Zeit wieder gut zu machen? Er seufzte innerlich. Warum eigentlich nicht, es war doch immer so schön. Schon letztes Jahr flog dieser Gedanke in seinem Kopf herum, allerdings waren seine Eltern bereits bei Verwandten eingeladen und so verbrachte er die Festtage daheim oder im Gildenhaus. Also war es beschlossene Sache: Er würde die Tage seine Eltern hier her schleifen und wie in „alten“ Zeiten, einen wundervollen Tag hier verbringen. Aber dieser gedankliche Exkurs war eigentlich nicht der Hauptgrund, warum er hier hergekommen war. Nach dem Examen brauchte er jetzt einfach etwas Zeit ohne selbst auferlegten Trubel und in diesen Menschenmassen konnte man sich gut verstecken. Immerhin sollten nun einige Leute zu ihm aufsehen, er musste ein Vorbild sein. Noch immer schwirrten ihm die Vorträge der Gildenmeisterin im Kopf herum. War es denn nicht schon mal die halbe Miete, dass das Gildenzeichen nun zusätzlich noch an der linken Brustseite seiner Jacke prangerte? Was dachte er da eigentlich? Er war froh, diese Prüfung bestanden zu haben. Denn er war ja allem Anschein nach der einzige, der unfreiwillig dort reingezogen wurde. Aber nun, wo er den Titel trug, erfüllte es ihn mit Stolz, auch wenn seine Studie der Magie damit noch lange nicht beendet war. Seinem Ziel war er jedoch ein ganzes Stück näher. Lass es gehen Akay, es ist gerade kein Thema. Erneut seufzte er diesmal laut vor sich. So wirklich abschalten war nicht drinne. Außerdem, das wusste er, sollte er auch ein wenig nach dem Rechten sehen. Nicht nur die Stadtbewohner selber kamen hier her, nein, auch Leute aus benachbarten Dörfer und Orten legten teilweise eine ganz schöne Strecke zurück, um dieses Spektakel zu betrachten. Kein Wunder, dass die Stadtwache sich für jede helfende Hand bedankte. Bis jetzt bestanden seine errungenen Leistungen jedoch nur in Taschen tragen und den ein oder anderen Streit unter Kindern zu schlichten. Trotzdem erfüllten ihn diese Aufgaben, denn es war nichts hochtrabendes, nichts Außergewöhnliches und kein Druck von sonst wo. Er konnte einfach er selbst sein, wie noch vor gut zwei Jahren. Akay dachte kurz darüber nach, ob er die Entscheidung bereute, damals dem Stellargeist zu helfen. Doch er konnte nur mit dem Kopf schütteln. Alles was ihm wiederfahren war, ganz gleich, ob gut oder schlecht, brachte ihn unwahrscheinlich voran. Es war natürlich nicht so, dass er als Dachdecker nicht auch zu einem besseren Menschen herangewachsen werde, doch die Magie, das zeigten auch seine Recherchen, berührte die Leute auf eine vollkommen andere Art und Weise. Magisch, sozusagen. Er schmunzelte und warf den Rest seiner gebrannten Nüsse in einen Abfalleimer. Der Bodensatz schmeckte nie besonders gut und sonst wollte ihn vermutlich auch niemand hier haben. Dafür waren hier alle viel zu eilig unterwegs und es kam nicht das erste Mal heute vor, dass er zur Seite ging oder gegangen wurde. Warum hetzten sich nur alle so ab? Es waren noch ein paar Wochen und ihre Erledigungen gingen durch ihr rücksichtsloses Verhalten bestimmt nicht viel schneller von statten. Die Spitze dieses Eisberges bildete jedoch ein großgewachsener Herr der es schaffte ein noch, so meinte Akay, ziemlich junges Mädchen von den Füßen zu befördern und ihre wertvolle Fracht auf den Boden zu verteilen. Dazu kam noch, dass er sich dann nicht einmal bei ihr entschuldigte und ihr aufhalf sondern sie über ihr „Verhalten“ noch aufregte. Soviel zum Thema Fest der Liebe. Nun selbst schnellen Schrittes ging Akay zu den beiden herüber. „Ich denke sie sollten weitergehen. Immerhin hatten sie es allem Anschein nach ziemlich eilig“. Solchen Leute konnte man nur mit ihrer eigenen Logik Kontra bieten. Der Mann schnaubte nur sauer und ging sogleich wieder in der Menge unter. Ein paar Sekunden schaute er dem Tunichtgut noch hinterher, ehe er sich an die junge Dame wendete. „Wenn du noch länger im Schnee sitzt, erkältest du dich nur noch“ er reichte ihr eine Hand hin „Darf ich dir aufhelfen“? In solchen Situationen war der Magier ganz in seinem Element.

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Minato
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BeitragThema: Re: Weihnachtsmarkt   Di 28 Okt 2014 - 20:08

Langsam schlenderte Minato durch die wuselnde Menschenmenge des großen Weihnachtsmarktes von Magnolia. die Luft roch nach frischem Gebäck und Zimt und von allen Seiten erklangen die Weihnachtsmelodien, die er so mochte. Dick eingemummelt in seiner Jacke mit Schal und warmen Handschuhen, konnten ihn die kalten Temperaturen und der leichte Schneefall nichts anhaben. Nur das Gedränge der Leute, nervte ihn ein bisschen, entschuldigte er sich doch gerade jetzt schon zum xten mal, für einen Rempler, für den er gar nichts konnte. 'Warum hatten es die Menschen gerade in dieser Zeit bloß so eilig?', dachte er bei sich und verdrehte kurz die Augen. Dann ging er weiter, denn wie jedes Jahr hatte Minato dasselbe Ziel und schon von Weitem konnte man es gut erkennen.
Sein Leuchten und seine Pracht waren so schön wie eh und je und wie immer leuchteten seine Augen, wie die eines Kindes, wenn er vor dem riesigen und wunderschön geschmückten Weihnachtsbaum stand. Es war dieser Baum gewesen, der schon so lange dort stand, das sich sogar die Alten nicht erinnern konnten, wann er gepflanzt wurde. Genau vor diesem Baum hatte sein Dad einst seiner Mum, die Frage aller Fragen gestellt und so wie ihm seine Mutter früher erzählte, hatte sie ihn einige Augenblicke zappeln lassen, ehe sie ja sagte. Bei dem Gedanken musste Minato nun doch schmunzeln, als er nun hoch zur Spitze des Baumes sah, wo ein goldener Stern über allem anderen zu leuchten schien. Als Kind hatten sie ihm die Geschichte jedes Jahr erzählt und wie immer stand er auch jetzt genau an derselben Stelle wie früher und hatte das Gefühl die Stimmen seiner Eltern zu hören. Mit geschlossenen Augen blendete er für einen kurzen Moment alles um sich herum aus und lauschte diesen Stimmen, die er schon fast vergessen geglaubt hatte. Unbemerkt von den hektischen Menschen um ihn herum, die diesen Augenblick nicht wertschätzen konnten, rann ihm eine Träne die Wange hinunter. So verweilte er einen kurzen Moment, eher er seine Augen wieder öffnete. Sich kurz über die Wange wischend musste Minatos über sich selbst lachen. 'Das passiert dir auch jedes Mal', meinte er zu sich und vergrub sein Gesicht etwas tiefer im Schal.
Doch ein kleiner Aufruhr einige Meter weiter, ließ ihn aufsehen. Er erkannte ein junges Mädchen, das auf dem Boden saß und einen Korb voll mit lecker aussehenden Keksen neben ihr im Schnee liegend. Ein Mann brüllte sie etwas erbost an und das was Minato mitbekam, klang überhaupt nicht nett und passte nicht in diese vorweihnachtliche Zeit. Der Fairy Tail Magier mochte solch ein Benehmen gar nicht und ging daher auf die Beiden zu. Ein Junge, den Minato natürlich schon kannte, waren sie doch immerhin in derselben Gilde, war jedoch etwas schneller und schien die Sache schon zu bereinigen und bot dem Mädchen seine Hilfe an. Dem Donnermagier störte aber eine Sache und so hielt er auf dem Weg zu den Zweien, den Mann am Kragen fest, ehe er weiter an ihm vorbeieilen konnte. "Was zum ... was wollen sie, lassen sie mich sofort los!", blaffte der unfreundliche Typ ihn an. Doch Minato tat nichts der gleichen, sondern zog den Mann hinter sich her. Dieser versuchte sich zwar zu wehren, doch gelang es ihm nicht. Vor den Beiden angelangt, nickte er Akay kurz zu und wandte sich nun an den Mann. "Wenn sie wollen das ich sie loslasse, dann entschuldigen sie sich erst einmal bei der jungen Lady, verstanden!" Minatos Ausdruck in der Stimme ließ keinen Zweifel daran, das es ihm ernst war. Doch der Mann schien dies wohl überhort zu haben. "Warum sollte ich? Hätte einfach nicht im Weg stehen sollen!", zeterte er weiter. Minato schüttelte leicht den Kopf und ließ ein paar Blitze um seine Hand zucken. "Noch bin ich ganz ruhig, aber ich habe die Angewohnheit zu explodieren, also wie war das nochmal?" Mit großen Augen sah der Typ auf die Hand des Donnermagiers. "Ist ja schon gut, es tut mir Leid, okay?" "Nicht bei mir müssen sie sich entschuldigen." Arashi drehte den Mann zu dem Mädchen herum. Dieser verneigte sich kurz: "Entschuldigen sie junge Dame, ich wollte sie nicht umrempeln es tut mir leid." Anschließend sah er zu Minato, als wenn er fragen würde, ob er alles richtig gemacht hatte. Minato nickte und der Typ verschwand noch schneller, als vorhin. Der Fairy Tail Magier hingegen, wandte sich an die beiden vor ihm. "Solche Typen hasse ich wie die Pest. Alles okay soweit?"

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Shae
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BeitragThema: Re: Weihnachtsmarkt   Di 28 Okt 2014 - 20:10

In einem Moment hatte Shae die Augen noch panisch zusammengekniffen und ließ die Schimpftirade über sich ergehen, da spürte sie im nächsten Moment, wie sich plötzlich eine dritte Person zu der kleinen Runde dazugesellte, ganz offensichtlich mit der Absicht ihr zu helfen und beizustehen. Das war neu, denn eigentlich hatte das Mädchen nicht erwartet, dass jemand in diesem Trubel Zeit finden würde, sich näher mit solch keinen Vorkommnissen zu beschäftigen. Die meisten Menschen waren ohnehin viel zu befangen, um sich in die Streitereien anderer Leute einzumischen, auch wenn die Eiden normalerweise ganz sicher nicht zu diesem Teil der Gesellschaft gehörte. Gerade wenn es um Konflikte ging, war sie unter anderen Umständen eigentlich immer ganz vorne mit dabei, für diese eine Lösung zu finden, solange sie nun einmal nicht ihre eigene Person betrafen. Dies war in diesem Fall jedoch eindeutig der Fall, weshalb die Magierin ein wenig verwirrt auf die ausgestreckte Hand des fremden Jungen starrte, mit sich selbst debattierend, ob sie diese nun ergreifen sollte, oder nicht. Die Entscheidung wurde ihr kurzerhand abgenommen, denn Vica hatte sich ihren Weg aus der schützenden Wärme des Mantels gekämpft und krabbelte nun auf die Schulter des Mädchens, von wo aus sie das Geschehen ganz ausgezeichnet im Blick hatte. Sie war ganz offensichtlich überhaupt nicht zufrieden, dass ihre Herrin bisher nicht einmal daran gedacht hatte den Mund zu öffnen und nahm die Zügel des Gespräches daher kurzerhand selbst in die...Kieferklauen. "Mädchen, wirst du wohl endlich die Hand des armen Jungen greifen und dir aufhelfen lassen? Du bist eine Magierin und kein hilfloses Kind." Betroffen zuckte Shae zusammen und bemerkte, wie sich ihre Wangen mit einer unangenehmen Hitze füllten, ehe sie eilig mit zitternden Fingern nach der ihr dargebotenen Hand griff und sich aufhelfen ließ. "Ich...es tut mir leid, wenn ich dir Umstä-...", wollte sie gerade sagen, wurde jedoch mitten im Satz unterbrochen und starrte mit großen Augen auf den zweiten Mann, der sich ihnen nun näherte, den Kerl, der sie so grob umgestoßen hatte, dabei fest im Griff und einen entschlossenen Ausdruck in der Mimik. Was hatte er denn nun vor, war das Drama doch gerade eigentlich schon beseitigt worden? Es war ihr unangenehm, dass man sich so für sie einsetzte, auch wenn sie die Geste an sich natürlich zu schätzen wusste. Wie oft passierte es schon, dass einem von jemand völlig Fremden geholfen wurde? Nun, sie fand es in jedem Fall sehr freundlich von dem zuvor so unfreundlichen Mann, dass er sich doch noch entschuldigte, auch wenn ihn der andere ganz eindeutig dazu zwang. Außerdem war sie ohnehin von keiner besonders nachtragenden Natur, weshalb es ihr relativ leicht fiel, den Vorfall zu vergeben. Es war schließlich bald Weihnachten, da konnte sie es verstehen, wenn man es unter Umständen manchmal ein wenig eiliger hatte. "A-ach was, das ist schon in Ordnung. I-ich war in Gedanken und hätte ebenfalls besser aufpassen müssen.", meinte sie daher und schenkte dem Herren eines ihrer zögerlichen Lächeln, dabei das missbillige Knacken ihrer Begleiterin ignorierend. Stattdessen drehte sie sich lieber zu ihren beiden Helfern um und verbeugte sich einmal rasch vor ihnen. "Ich danke euch für eure Hilfe, es tut mir wirklich leid, falls ich euch Umstände gemacht habe.", meinte sie, einen bedauernden Ton in der Stimme und strich sich anschließend eine lose Haarsträhne aus ihrem Gesicht. Jetzt musste sie sich nur noch überlegen, wie sie die Kekse ersetzt bekam, die sie in ihrer Unachtsamkeit verloren hatte. Ein wehleidiges Seufzen kam ihr über die Lippen, ehe sie mit der rechten Hand nach dem verlorenen Korb griff und einen letzten Blick auf das Gebäck warf. "Tja, da werden wir nun wohl neue kaufen müssen, wenn wir unseren Auftrag richtig beenden wollen.", stellte Vica fest und Shae nickte zustimmend, während sie versuchte im Kopf auszurechen, wie viel Gewinn sie dann am Ende noch machen würden. Nicht besonders viel, aber es ging hier schließlich auch darum, den Ruf von Fairy Tail zu verteidigen und das würde ihr nur gelingen, wenn sie ihre Aufgabe zufriedenstellend erfüllen würde. Beinahe automatisch huschten die rosafarbenen Augen zu dem grünen Gildenzeichen, welches man blass durch ihre weiße Strumpfhose schimmern sehen konnte. Ja, was man doch alles für die geliebte Gilde und ein wenig Weihnachtsgeld tat.

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Akay Minoru
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BeitragThema: Re: Weihnachtsmarkt   Di 28 Okt 2014 - 22:16

Das arme Mädchen wusste wohl gar nicht, was hier um sie herum passierte. Nichtsdestotrotz verblieb Akay in seiner Haltung mit seinem, für ihn typischem, Lächeln. Immerhin wollte er sie nicht noch mehr irritieren. Was ihn allerdings überraschte und ihn beinnahe dazu brachte seine Hand wieder wegzuziehen, war die Spinne, die aus einer kleinen Öffnung ihres Mantels gekrochen war und sich nun auf der zierlichen Schulter niederließ. Er hatte sich nicht vor dem Tier erschreckt, jedoch bemerke er gleich, dass sie magischer Natur war, was selbstverständlich das Interesse des Jungen auf sich zog. Nun, und das beinnahe so sehr, dass er vergessen hätte, der Magierin aufzuhelfen. Sie spricht! Ich kann es gar nicht fassen! Eine Magie, die meiner ähnlich zu sein scheint. Da weiß ich ja direkt, was ich morgen für Besorgungen machen werde! Mit etwas zu viel Euphorie packte Akay die kleine Hand, die zärtlich versuchte einen Griff zu erlangen, und zog sie mit einem Ruck wieder auf die Beine. Natürlich immer noch sanft genug um ihr nicht wehzutun, denn sie schien auch nicht viel zu wiegen. Nachdem sie sicher stand, löste er seinen Griff und es wirkte so, als ob sie sich Entschuldigen wollte, weshalb er bereits anfangen wollte, abzuwinken, als eine, nein zwei, bekannte Personen die „traute“ Zweisamkeit unterbrachen. Die eine Person hatte er vor wenigen Sekunden noch zum Teufel geschickt, für ihr flegelhaftes Verhalten den Leuten auf diesem Markt gegenüber, die andere war ein Magier, der Akay natürlich auch nicht unbekannt war. Scheinbar wollte es Minato nicht so stehen lassen bzw. er wollte wohl nicht, dass der Mann ohne eine wirkliche Lektion davon kam. Keine schlechte Idee, auch wenn Akay es selbst nie auf diese Weise gemacht hätte. Nicht wegen so etwas. Aber er leistete ganze Arbeit und nachdem er seinen Worten ein wenig Nachdruck verlieh, konnte der unfreundliche Mann es gar nicht schnell genug haben, sich für die Umstände, die er gemacht hatte, zu verzeihen. Erst dann konnte er sich wieder in der Sicherheit der Menge verstecken. Vermutlich würde er für heute den Markt komplett verlassen, aus Angst einem weiterem Mitglied dieser verrückten Gilde über den Weg zu laufen. Hoffentlich wurde er genug eingeschüchtert, um sich nicht zu beschweren. Beschwerden hatten sie nämlich schon immer zu viele gehabt. Das Mädchen schien erneut verunsichert und versuchte von sich aus ebenfalls die Wogen zu glätten. Natürlich entglitt Akay ein schmunzeln. Sie war ihm gar nicht so unähnlich. Nachdem sie ihre Gedanken wohl sortiert hatte, bedankte sie sich nun bei ihren beiden Helfern. Sie selbst war also nicht verletzt, was damit auch Minatos Frage beantwortete. Nicht unbemerkt ging ihr Blick zu den Keksen, die nun mit einer leichten Schmutz- und Schneeschicht bedeckt waren, während sie den nun leeren Korb aufhob. Ihrer Gefährtin nach zu urteilen, waren diese wohl Bestandteil einer Quest gewesen, die sie hier im Trubel der Geschäfte zu erfüllen versuchte. Ebenfalls bemerkte er etwas, was er sowieso fragen wollte: Gehörte sie einer Gilde an und wenn ja welcher? Doch ganz leicht konnte er ihr Gildensymbol erkennen, wovon er jedoch schnell seinen Blick wendete. Das war nicht unbedingt eine Körperpartie auf die er zu lange gucken wollte, außerdem wollte er mit ihr reden und ihre Augen waren, nun ja, immer noch auf Augenhöhe. „Hey, du gehörst auch zu Fairy Tail? Ich hab dich noch gar nicht im Gildenhaus gesehen. Mein Name ist Akay Minoru, meines Zeichens Stellarmagier der Gilde Fairy Tail, wie man zwischenzeitlich unschwer erkennen kann. So wie es aussieht brauchst du wohl etwas Hilfe, die du selbstverständlich bekommst, wenn du möchtest. Aber wie unhöflich von mir“ er winkte zwischen den beiden hin und her „ihr wollt euch ja sicherlich auch noch vorstellen“ Ach Akay, der alte Wasserfall, der, wenn er seinen Mund öffnet, nicht immer kurze, knappe Sätze von sich gab. Zudem ging er erstmal verstärkt auf die „Neue“ ein, denn Minato und er würden bestimmt noch eine Chance kriegen, über das passierte zu reden. Vielleicht würde das Gespräche ja auch in diese Richtung gehen. Gespannt schaute er zwischen beiden hin und her. Dieser Abend wurde ja doch noch Interessant.

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BeitragThema: Re: Weihnachtsmarkt   Di 28 Okt 2014 - 22:56

Minato hörte gar nicht so richtig zu, denn seine Augen ruhten auf der langbeinigen Begleiterin des Mädchens, die sich auf dessen Schulter niedergelassen hatte. Rein aus Instinkt, nahm er einen Schritt Abstand, denn mit Spinnen hatte er es nicht so. Doch als diese dann zu sprechen begann, war er doch leicht fasziniert und der anfängliche Schreck ließ etwas nach. Er wandte seinen Blick nun wieder dem jungen Mädchen zu, das sich endlich entschlossen hatte, Akay´s helfende Hand in Anspruch zu nehmen und sich aufhelfen ließ. Gerade als er etwas sagen wollte, das sie sich selbst nicht die Schuld geben sollte und sich der Mann stattdessen netter verhalten hätte müssen, brach eine ware Flut aus Worten aus dem Stellarmagier heraus und Minato stockte. Nach einer Weile, die dem Donnermagier doch sehr lang vorkam, was aber eher daran lag, dass er von Natur aus ungeduldig war, als das Akay wirklich so lange sprach, durfte er auch mal etwas sagen.
Er nickte seinem Gildenkollegen danken zu. "Das ist aber nett von dir, das ich auch was sagen darf.", scherzte er mit einem schrägen Lächeln und sah zu dem grünhaarigen Mädchen und ihrer Freundin. "Zuerst einmal geben ich Akay recht, das du auf unsere Hilfe bauen kannst, denn wir lassen niemanden aus unserer Gilde im Stich.", dabei zog er kurz seinen rechten Ärmel hoch, so dass sie sein schwarzes Gildenzeichen am Arm erkennen konnte und ballte dabei stolz die Faust. "Mein Name ist Minato Araschi, der stärkste Donnermagier von Fairy Tail, wenn ich das Mal so bescheiden sagen darf.", fuhr er nun mit einem breiten Grinsen fort und ließ den Ärmel wieder sinken, denn es war ganz schön kalt. "Übrigens stimme ich Akay, ich habe dich auch noch nie bei uns gesehen, du musst also neu sein." Dies musste so sein. Denn obwohl sie noch sehr jung sin musste, war sie doch ein niedliches Mädchen, das ihm sicher schon aufgefallen wäre. Wenn er raten müsste, würde er vermuten, das sie in einem ähnliche Alter sein musste wie Miyu. 'Was Mi-Chan wohl zu der Spinne sagen würde', dachte er bei sich und schmunzelte. "So jetzt aber genug von uns erzähl uns doch etwas von dir und deiner Begleiterin." Bei dem Wort Begleiterin, huschte sein Blick wieder kurz zu der Spinne auf ihrer Schulter, denn so ganz geheuer war sie ihm noch nicht. Vielleicht brauchte das seine Zeit, aber nun wollte er erst mal wissen, wer das neue Familienmitglied nun war, und sah sie daher leicht neugierig an.

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Shae
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BeitragThema: Re: Weihnachtsmarkt   Mi 29 Okt 2014 - 16:48

Für einen Augenblick konnte Shae Akay lediglich anstarren, nicht sicher, wie sie auf die plötzliche Flut an Worten angemessen reagieren sollte. Er schien ein fröhlicher Junge zu sein, der werte Herr Minoru und das war es, was ihn für die Eiden besonders sympathisch und interessant machte. Die Magierin mochte Menschen, die ihr ein wohliges und willkommenes Gefühl gaben und so gelang es ihr, in dem Magier weniger eine Bedrohung, als eine geglückte Begegnung zu sehen. Natürlich half bei dieser Einstellung auch die Tatsache, dass er ein Mitglied ihrer geliebten Gilde und damit freundliches und irgendwo auch vertrautes Gebiet war. Was ihn jedoch am interessantesten für die grünhaarige Magierin machte, war die Tatsache, dass er ganz offensichtlich einer der wenigen Stellarmagier war. Als Nature Spirit Nutzerin wusste sie von der Verwandtschaft beider Magiearten, wenn Ersterer auch eine deutlich größere Macht nachgesagt wurde. Ob das nun daran lag, dass die Stellargeister ganz einfach bekannter als die Naturgeister waren wusste die Eiden nicht und dennoch konnte sie es nicht verhindern, dass ihre Augen sich mit seiner Enthüllung anerkennend weiteten und ihr für einen Augenblick der Atem in der Brust stockte. Wenn er ein Magier war, der ebenfalls mit Verträgen arbeitete, dann würde sie ihn vielleicht einmal dazu kriegen, mit ihr zu trainieren. Bestimmt würde sie eine Menge von ihm lernen können. Leider schien sie mit dieser Einschätzung relativ alleine dazustehen, denn kaum hatte der Schwarzhaarige seine Magieart preisgegeben, war von der tellergroßen Spinne auf Shaes Schulter ein giftiges Zischen zu hören, während das Tier in einer beinahe vorsichtigen Geste einige Schritte zurückwich und alle acht Augen mit einem Mal alarmiert auf den Minoru gerichtet hatte. "Stimmt etwas nicht, Vica?", fragte Shae verwirrt, mit einem Mal völlig auf ihren Naturgeist konzentriert, während sie versuchte herauszufinden, was das Tier auf einmal für ein Problem mit dem Dunkelhaarigen hatte. Kurz schien sich die Arachnide ein wenig zu zieren, dann jedoch ließ sie ihre verteidigende Haltung fallen und bewegte sich in einer flinken Bewegung wieder etwas Näher zum Hals ihrer Beschwörerin. "Ich...nein, es ist nichts.", meinte sie schließlich und kurz darauf war sie ohne ein weiteres Wort zurück in Shaes Ausschnitt verschwunden, von wo sie sich wohl irgendwo einen bequemen Platz suchen würde, um der Kälte nicht weiter ausgesetzt zu sein.
Shae war immer noch betroffen und noch mehr verwirrte es sie, dass Vica ganz einfach die Flucht ergriffen hatte. Normalerweise war die Spinne niemand, der sich von anderen einschüchtern ließ und ansonsten zierte sie sich erst recht nicht, loszuwerden, wenn ihr etwas nicht gefiel oder passte. Daher tippe die Eiden darauf, dass das Problem ihrer Freundin etwas Ernstes sein musste und das war etwas, was der Dreizehnjährigen überhaupt nicht gefiel. Die Sorgen ihrer Geister waren zum Teil auch immer ihre Sorgen und das machte es für das Mädchen umso schwieriger, sich ein Lächeln zurück auf das Gesicht zu zwingen und nicht allzu bekümmert zu wirken, als sie anschließend Minatos Worten geduldig lauschte. "Ein komischer Zufall, dass ich gleich zwei meiner Gildenkameraden über den Weg laufe.", murmelte sie schließlich und fuhr sich anschließend mit der freien Hand durch die grünen Strähnen, ehe sie dem Donnermagier ein Lächeln schenkte, welches nicht ganz so gezwungen aussah, wie das vorherige. Es war mit Sicherheit nicht die Schuld der beiden, dass Vica plötzlich so schlecht gelaunt war, weshalb sie ihnen auch keinerlei Vorwurf machen würde. Wer wusste denn schon, was in dem hübschen Köpfchen einer Spinne vor sich ging und in wie weit das mit der aktuellen Situation verknüpft war? Wobei Vica in ihrer Angst wirklich sehr auf Akay fokussiert gewirkt hatte...nun, der Schwarzhaarige schien in jedem Fall recht harmlos zu sein und wenn er zu Fairy Tail gehörte, dann würde er ihr sicherlich nichts böses tun wollen. "Ihr Name ist Vica und sie ist einer meiner Naturgeister. Sie sind Teil meiner Magie, ich bin eine Nature Spirit Magierin.", meinte die Eiden auf Minatos Frage und deutete in einer erklärenden Bewegung auf die Flöte an ihrem Gürtel. Dann jedoch hielt sie in ihrer Bewegung inne, als ihr klar wurde, dass es unwahrscheinlich war, dass die beiden etwas mit diesem Zusammenhang würden anfangen können. Nature Spirit Magic war eine seltene Magie, über die nur sehr wenige Personen bescheid wussten und die weit verbreitet als ein reiner Mythos aus alten Geschichten und Legenden galt. Daher waren wohl zusätzlich noch ein paar Worte der Erklärung nötig. "Es ist der Stellarmagie wohl im Grunde sehr ähnlich..." Kurz warf die Grünhaarige einen schüchternen Blick auf den geflochtenen Korb in ihren Händen, dann blinzelte sie wieder zu den beiden Jungen hinüber und bemerkte, wie sich erneut eine verlegende Röte auf ihre Wangen stahl. "Sagt mal, macht es euch wohl etwas aus, wenn ich euch Akay-san und Minato-san nenne? Und wisst ihr vielleicht, wo ich neue Kekse kaufen kann?" Was für eine überaus peinliche Frage. Ob es den beiden Magiern wohl sehr unangenehm war, von Shae nicht mit einem formalen Titel oder ihrem Nachnamen angesprochen zu werden?

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BeitragThema: Re: Weihnachtsmarkt   Mi 29 Okt 2014 - 20:09

Da hatte er wohl ein paar nerven getroffen. Das junge Mädchen schaute ihn nun etwas perplex an und Minato schickte noch eine schnippische Bemerkung hinterher. Die beiden kannten sich eher vom Sehen her, jedoch merkte Akay schnell, dass er es bereut hatte nicht schon früher einmal was mit dem Donnermagier unternommen zu haben. Denn er stand voll und ganz hinter ihr. Dann war sie auch schon wieder an der Reihe. Etwas unangenehm musste das schon für sie sein, so angeguckt zu werden, vor allem, da sie ja eben noch zur Seite gestoßen wurde. Jedoch ließ sie sich davon wohl nicht beirren. Nur ihr Naturgeist war wohl nicht so angetan, zumindest deutete das Akay aus dem Verhalten der Spinne. Ob er wohl ein paar spezielle Nachforschungen unternehmen sollte? Auf die Frage ihrer Beschwörerin reagierte sie nur ausweichend, ehe sie irgendwo in die Tiefen des Wintermantels verschwand. Komisch? Naja vielleicht ist das Geist auch einfach nur vorsichtig. Keine schlechte Idee, selbst in dieser Stadt hier. Ein kurzer Moment der Stille, in dem Akays Blick kurz von ihr zu Minato und wieder zu ihr wanderte. Sie strich sich kurz durchs Haar und murmelte etwas, das er nicht verstehen konnte, vermutlich zur Spinne. Bestimmt kannten die beiden sich nicht erst seit kurzer Zeit, wie es bei ihm der Fall mit seinen Geistern gewesen war, weshalb er es nicht für ungewöhnlich halten würde, wenn sie sich öfters mit ihnen Absprache hielt. Zudem schien es kein Mana zu verbrauchen. Ob es ihr peinlich war, dass ihr Naturgeist jemanden angefaucht hat? Nachdem sie sich allem Anschein nach kurz gesammelt hatte, antwortete sie auf die noch im Raum stehenden Fragen. Nature Spirit? Nur gelesen, aber nie gesehen. Dachte mir aber gleich, dass es meiner Magie ähnlich ist. Was wohl älter war? Die Flöte wanderte zudem ebenfalls in die gedanklichen Notizen. Ihre nächste Frage überraschte ihn dann doch etwas, was sich auch in seinem Gesicht wieder spiegelte. Normalerweise machte er sich nicht wirklich viel aus Anreden oder Titeln, nur dann, wenn er mit Leuten redete, die über ihm standen. Und dann meistens auch nur bei Fremden. Die es ja eigentlich nicht lange blieben … irgendwie benutze er wohl keine Anreden, außer den wirklich Üblichen. Kein Wunder also, dass er verlegen winkte. „Das passt schon so, mir ist das genehm, was dir kein Unbehagen bereitet. Was die Kekse angeht: Wir könnten ja mal los schlendern und sehen, ob wir neue finden. Ich hätte da zwar einen Stellargeist parat, aber ich glaube es ist ein bisschen zu voll hier. Außer du brauchst sie sehr dringend, dann wäre es kein Problem…“ Akay wollte seinen Satz mit ihrem Namen beenden, bis ihm auffiel, dass sie ihn noch gar nicht genannt hatte. „Du heißt jetzt aber nicht Vica oder? Das war dein Geist oder?“ Er war sich nicht mehr sicher, ob sie ihren Namen genannt hatte, weshalb er diese umständliche Formulierung nutze. Er wollte ja immerhin niemandem auf die Füße treten.

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BeitragThema: Re: Weihnachtsmarkt   Mi 29 Okt 2014 - 21:04

Nature Spirit Magie war es also, die die Kleine beherrschte, das klang sehr interessant und Minato hatte ... noch nie davon gehört. Da sie aber erklärte, dass diese Magie der Stellarmagie sehr ähnlich zu sein schien, konnte sich der Donnermagier wenigstens ein ganz grobes Bild davon machen und war innerlich schon darauf gespannt, wie diese wohl aussah.
Minato bemerkte nun das die kleine Spinne, die anscheinend Vica hieß, sich wohl etwas verkrampfte und auch seine neue Gildenkameradin blieb das nicht verborgen. ['Hoffentlich liegt das nicht an mir', dachte er verwundert, doch die aufkommende Spannung löste sich sogleich wieder, als das kleine Krabbeltierchen sich wieder unter der Kleidung des Mädchens versteckte. Er zuckte kaum merklich mit den Schultern, da er sich wohl geirrt haben musste. Der Schneefall wurde nun merklich stärker und auch die Flocken hatten an Größe zugenommen, wie er auf dem grünen Haupt des Mädchens erkennen konnte. Seinen Blick über den Markt schweifend lassend bemerkte er auch, dass das Gewusel um sie herum nun etwas leiser war, das musste wohl daran liegen, das es schon spät am Abend war und die Besucher nun etwas zur Ruhe kamen. Aus einem der Stände in ihrer Nähe erklang sanfte Weihnachtsmusik und Minato ertappte sich dabei, wie er langsam dazu wippte, blieb aber wieder ruhig stehen, als er wieder die Stimme des Mädchens vernahm und ihnen eine Frage stellte, auf der er auch eine Antwort hatte. "Du kannst mich nennen, wie es dir beliebt. Wer bin ich das ich einem Familienmitglied widerspreche.", grinste er breit. "Und natürlich werden wir dir helfen, aber wie unser neuer S-Klasse Magier schon sagte, wäre es doch schön zu erfahren, wie du heißt." Der Donnermagier kratzte sich kurz am Hinterkopf. "Oder möchtest du das wir raten? Ich meine das wäre bestimmt lustig aber, das könnte eine Weile dauern.", scherzte Minato. Der Donnermagier hatte gute Laune und freute sich mehr von ihr zu erfahren. Immerhin war es schön jemand Neues aus der Gilde kennenzulernen und es war dazu auch noch ein schöner Ort. "Und was die Kekse betrifft, müsst ihr nur meiner Nase folgen, ich bin Experte darin Essen zu finden und dem verlockenden Duft von Frischgebackenem habe ich schon den ganzen Abend in der Nase." Das konnte man schon am Knurren seines Magens erkennen.

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BeitragThema: Re: Weihnachtsmarkt   Mi 29 Okt 2014 - 21:19

Es dauerte nur diese paar Minuten, um für Shae zu entscheiden, dass sie Minato und Akay mochte. Nicht nur, dass beide unglaublich lieb und nett waren, sie schafften es auch, dass sich das Mädchen weniger nervös, peinlich berührt und aufgeregt fühlte. Stattdessen erschufen die beiden eine Atmosphäre, die sie an Zuhause und ihre Familie erinnerte und direkt ein halb erleichtertes, halb freundliches Lächeln auf ihre Lippen zauberte. "Richtig, Vica ist einer meiner Naturgeister. Ich dagegen heiße Shae.", meinte sie fröhlich auf Akays Frage hin und spürte kurz darauf, wie sich eine unangenehme Hitze zurück auf ihre Wangen schlich und diese in ein sanftes Rot tauchte. Das war es, was ihr an der Gilde so gefiel. Dieses heimelige und vertraute Gefühl und die tiefe Bindung, die zwischen den Mitgliedern von vorne herein herrschte, auch wenn sie sich im Grunde gar nicht wirklich kannten. Mitglied von Fairy Tail zu sein bedeutete, Teil einer Gemeinschaft, einer Familie zu sein und das war etwas, was sie in den beiden Jungen sofort wiedererkannte. Sie wollten ihr helfen, wer machte sich schon eine solche Mühe und bot so etwas einer Fremden an, die man erst vor wenigen Minuten kennen gelernt hatte? Minatos nächste Worte ließen die Magierin jedoch überrascht innehalten und kurz wanderte ihr Blick zu dem dunkelhaarigen Stellarmagier, welchen sie aus großen Augen musterte. Hatte sie das richtig verstanden, er war wirklich ein S-Rang Magier? Wie war es möglich, dass eine solche Ernennung einfach so an ihr hatte vorbeiziehen können? Sie war doch sonst so interessiert, was solche Dinge betraf und wunderte sich nun umso mehr über ihr fehlendes Wissen. "W-wirklich? Du bist ein S-Rang Magier?", fragte sie beinahe ehrfürchtig, ehe sie ein plötzliches Gefühl der wohligen Freude in sich aufsteigen spürte. Nur die Eiden vermocht es, in einem Atemzug voller Erfurcht vor einer Person zu sein, und sich im nächsten auch schon über ihren Erfolg zu freuen, als wäre es ihr Eigener. "Das ist so unglaublich toll, ich bin stolz auf dich, Akay-san.", flötete sie fröhlich und klatschte beinahe begeistert in die Hände. "Es tut gut zu wissen, dass wir solch starke Magier in der Gilde haben." Dass sie eventuell viel zu persönlich und direkt sein könnte, darauf kam das Mädchen überhaupt nicht, denn ihre Gedanken waren schon wieder zu den Keksen gewandert, die sie für ihren Auftraggeber verteilen sollte und automatisch hatte sich wieder ein bekümmerte Gesichtsausdruck auf ihre kindlichen Züge geschlichen. Andererseits gab es überhaupt keinen Grund traurig zu sein, schließlich hatte sie Minato und Akay die ihr helfen würden neue Backwaren zu finden und wenn es stimmte, was Ersterer über seine Nase gesagt hatte, dann würde das mit Sicherheit auch nicht sonderlich lange dauern. Mit wieder etwas entschlossenerer Mimik verfestigte sich ihr Griff um den Korb und das Mädchen straffte den Rücken, ehe sie mit ihrer rechten Hand die restlichen Schneereste von ihrem roten Kleid und der weißen Strumpfhose klopfte. Glück gehabt, Schmutz hatte sich auf dem weihnachtlichen Outfit offensichtlich nicht abgesetzt, weshalb sie sich keine allzu großen Gedanken darum machen musste, wie sie die Kleidung an ihren Auftraggeber zurückgab. Die wenigen feuchten Flecken würden sicher noch vor dem Abend trocknen und die Reinigungskosten würde sie sich so ebenfalls sparen. Ein erleichtertes Seufzen entwich dem Mädchen, ehe sie ihre Gildenkameraden anlächelte und schließlich die ersten Schritte probeweise auf der noch immer glatten Straße machte. Nichts tat ihr weh, sie würde also unbesorgt weiter laufen können. "Wollen wir dann? Wenn Minato-san recht hat, dann sollte uns seine Nase ja relativ schnell in die Richtung der Kekse führen.", kicherte sie und ignorierte automatisch das gehässige Zischen ihrer Spinne, welches man leise aus ihrem Mantel hören konnte. Vica konnte aber auch gemein sein...

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BeitragThema: Re: Weihnachtsmarkt   Do 30 Okt 2014 - 9:20

Musste er das unbedingt erwähnen? Nicht, dass es Akay total unangenehm war, immerhin hatte er nach Ansicht der Examensleitung diesen Titel ehrlich verdient. Jedoch wusste er auch, dass Minato und viele anderen aus der Gilde auf dem gleichen Niveau waren wie er. Von daher war es auch nicht viel mehr als ein Titel, der ihn unter Umständen noch zur Zielscheibe machen würde. Trotzdem schaute er etwas peinlich berührt rein und auch die röte seiner Wangen kam nicht nur durch die Kälte. Was der Stellarmagier noch nicht wusste, war, dass sein Kollege neben ihm eine gut ausgeprägte Nase hatte, was Essen anging. Vielleicht hatte das ja auch mit den Dragonslayern zu tun, die überall in Fiore herumliefen. Zumindest konnte sich Akay nun die Stellargeister sparen. Als Shae, wie sie sich vorstellte, bemerkte, was Minato zu ihr gesagt hatte, zeigte sie ein für ihn putziges Verhalten, weshalb er erneut errötete und nun auch verlegen grinste. „Danke Shae, es war auch alles andere als einfach. Er hier war starke Konkurrenz und ich glaube, dass ich einfach ein wenig mehr Glück hatte. Ich hoffe du bist mir nicht böse deswegen, Minato“. Hoffentlich trat er ihm damit nicht auf die Füße, indem er seinen eigenen Erfolg schmälerte. „Ich denke auch, dass wir nicht mehr hier rumstehen sollten. Ein paar Leute gucken schon und mir ist kalt“. So fackelte die Truppe nicht lange und begann den Weihnachtsmarkt nun zu dritt unsicher zu machen. Der Donnermagier schien eine grobe Richtung im Kopf zu haben, die von spontanen Impulsen beeinflusst werden zu schien. Dies ließ Akay jedoch die Zeit, seine Umgebung auf sich wirken zu lassen. Nun, wo es ein wenig leerer geworden war, konnte man die Details erkennen, mit denen die einzelnen Hütten verziert waren. Noch nie hatte er so genau darauf geachtet wie heute, jedoch erfreute es ihn, denn egal wie lange man sich hier aufhalten würde, könnte man so immer etwas neues entdecken. Auch wenn die Leute mit diesen Ständen ihr Geld verdienten, zeigte ihm diese Genauigkeit, dass es einigen Leute ebenso ums Fest ging, wie um den Profit. Nachdem sie eine kleine Weile gegangen waren, wäre Akay beinahe in Minato hineingelaufen, da dieser plötzlich stehen geblieben war. „Na, fündig geworden“?

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BeitragThema: Re: Weihnachtsmarkt   Sa 1 Nov 2014 - 23:11

'Man ist der bescheiden.', dachte sich Minato und schlug ihm freundschaftlich auf den Rücken. "Jetzt sei mal nicht so, du hast es verdient, also sei Stolz drauf.", grinste er, doch vor seinen Augen sah er das Gesicht dieses arroganten, weißhaarigen Bastards, den er es irgendwann noch heimzahlen würde. Sein inneres Feuer loderte gerade wieder auf und er ballte seine rechte Faust, während er leise zu sich selbst murmelte. "Es wird ein nächstes Mal geben ...grrr."

Doch dann beruhigte er sich schnell wieder, als sich das niedliche Mädchen als Shae vorstellte. "Das ist ein schöner Name", bemerkte er mal so nebenbei, während sie weitergingen. Natürlich hatte er nicht die Nase eines Dragonslayers, aber einen leckeren Duft wie den, den er gerade in der Nase hatte, konnte man nicht ignorieren. Der Donnermagier blieb also nach einer Weile, vor einem Stand stehen, der wie die meisten schön weihnachtlich geschmückt war und somit kam zu dem Duft der Kekse und anderem Gebäck, auch noch der nach frischen Tannenzweigen, die dezent an dem Ständchen angebracht waren. Auf die Frage des Stellarmagiers hin wandte er sich an ihm. "Wie du siehst ja, gefunden.", grinste er wiedermal. "Jetzt müssen wir nur noch ein paar Kekse kaufen." Die nette Dame vom Stand lächelte die Drei freundlich an. "Kann ich ihnen Dreien behilflich sein?" Der braunhaarige Magier lächelte zurück. "Wir möchten zuerst einmal schauen, trotzdem danke." Minato sah sich die Auswahl an und es gab eine Menge Leckeres zu erspähen. Darunter Kekse in Sternform, als Tannenbaum, runde Kekse, Kekse, die wie kleine Tiere aussahen. So langsam bekam Minato hunger, doch sah er erst mal zur Grünhaarigen und lächelt sanft. "So Shae-chan, jetzt such dir welche aus, damit du deinen Auftrag erledigen kannst. Und mach dir keine Sorgen, die Kosten teilen wir uns.", zwinkerte er ihr zu und sah dann abwartend zu Akay. "Stimmt doch oder?"

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BeitragThema: Re: Weihnachtsmarkt   So 2 Nov 2014 - 0:14

Shae hatte Minato und Akays Wortwechsel mit beinahe großen Augen verfolgt, ehe sich ein leises Kichern auf ihre Lippen stahl. Es war sehr lustig mit anzusehen, wie die beiden miteinander umgingen und auch wenn ihre Gefühle auf Shae erst einmal einen verwirrenden und überwältigenden Eindruck machten, so waren wie im Nachhinein doch knusprig warm und beschwören ein angenehmes, beinahe familiäres Gefühl herauf. Das war es, was sie an der Gilde Fairy Tail so liebte und der Grund dafür, dass sie sich niemals vorstellen könnte, Teil einer anderen Gruppierung zu sein. Es war der Gedanke, dass es sich bei Fairy Tail nicht nur um eine Zweckgemeinschaft, sondern um wirkliche und echte Gefühle handelte und jeder Magier, mochten seine Fähigkeiten auch noch so klein und unbedeutend sein, willkommen war. Vermutlich war auch das einer der Gründe, warum sich die Grünhaarige wohl bei den beiden anderen Magierin fühlte. Man kannte sich nicht und war dennoch direkt auf einem guten Fuß miteinander, wo gab es das schon, wenn nicht in Fairy Tail?
Dennoch zuckte das Mädchen zusammen, als sie bemerkte wie Minatos Gefühle mit einem Mal rapide wechselten und er gar nicht mehr so gelassen und freundlich schien wie zuvor. Es war nicht schwer zu erraten, dass er sich über etwas ärgerte, vor allem nicht, wenn man derart empathisch veranlagt war, wie es bei der Eiden der Fall war. Beinahe augenblicklich richteten sich die dünnen Härchen auf ihren Armen auf und gerade überlegte sie fieberhaft, wie sie die Laune des Magiers umstimmen und sein Gemüt beruhigen können würde, da schien es sich auch schon von alleine wieder beruhigt zu haben und ließ die Grünhaarige erleichtert aufatmen. Mit großen, beinahe ehrfürchtigen Augen musterte sie Minato, während sie artig und dankbar hinter ihren beiden Gefährten hertrabte, überlegend was sie wohl für Menschen vor sich hatte. Der Braunhaarige erinnerte sie ein wenig an ein Gewitter, an Blitz und Donner, denn genauso unberechenbar schien seine Laune und seine Stimmungswechsel zu sein. Das machte ihn für einen Menschen wie Shae durchaus gefährlich und als Begleitung unangenehm, doch die Eiden konnte gar nicht anders, als sich von seiner warmen und freundlichen Art dennoch angezogen zu fühlen. Es nahm ihr ein wenig die Angst, vor einem erneuten Gefühlsausbruch und ließ sie sich seltsam entspannen. Akay dagegen schien eine sanftmütige und freundliche Person zu sein, die Shae vor allem durch seine konstante Laune sehr sympathisch erschien. Es war einfach sich mit ihm zu unterhalten und das machte ihn zu einem wirklich angenehmen Gesprächspartner.
Kaum hatte Minato die kleine Gruppe an den Keksstand geführt, da leuchteten die rosa Augen des Mädchens auch schon erfreut auf und kurz darauf lugte sie neugierig durch die Glasscheibe, welche das Gebäck vor der Außenwelt schützte. "Das sieht alles so wunderbar aus, ich danke euch für eure Hilfe!", meinte sie fröhlich und ihr Gesicht schien zu strahlen, als die beiden Magier anlächelte. Minatos anschließende Worte ließen sie jedoch stutzen und kurz darauf färbten sich ihre Wangen mit einer unangenehmen Hitze, während sie eilig ihre Hände in einer abwehrenden Gäste ob und hektisch den Kopf schüttelte. "Oh nein, wirklich, das könnte ich nicht annehmen. Schließlich ist es meine Schuld, dass ich die Kekse fallen gelassen habe. Ich sollte euch damit nicht belasten.", meinte sie eilig und kramte kurz darauf auch schon in ihrem Beutel um einige Jewel hervorzuzaubern und damit die Kekse zu bezahlen, welche sie anschließend der Verkäuferin nannte. Sie wollte doch wirklich keine Last sein und würde sich hüten das nett gemeinte Angebot anzunehmen. Immerhin hatte Mama ihr beigebracht, dass es sich nicht gehörte andere für sich bezahlen zu lassen und er war sie schon, dass sie diesen Rat in den Wind schlug?

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BeitragThema: Re: Weihnachtsmarkt   So 2 Nov 2014 - 16:50

Er war froh, dass Minato es ihm nicht übel nahm, ganz im Gegenteil, er ermunterte ihn dazu, seine Leistung als das was sie war zu wertschätzen. Und das tat gut, denn es war einfach etwas anderes mit jemandem darüber zu reden, der ebenfalls dabei war. Als Minato stehen geblieben war, sah er sich um.Die Kekse am Stand rochen wirklich verlockend, als auch Akay der Geruch langsam in die Nase stieg. „Ich denke es ist fair, wenn wir durch drei Teilen, außerdem können wir dann ein paar für uns mitnehmen“. Warum auch nicht? Wenn sie schon an einem solchen Stand waren, könnten sie doch auch etwas essen. Dafür war dieser Markt immerhin gedacht. Was Akay allerdings positiv überraschte, war die Tatsache, dass Shae die Kosten alleine tragen wollte. Für ein Mädchen ihres Alters, er schätzte sie zwischen 12 und 14, war das schon eine ziemlich erwachsene Aussage. Allein der Fakt das sie um diese Uhrzeit hier unterwegs war, verblüffte ihn bereits ein wenig. Und sie war bestimmt nicht mal die jüngste Magierin die für eine Gilde tätig war. Vielleicht war Akay einfach verwöhnt von zu Hause, wo er erst im Alter von 16 begann, die Straßen Magnolias auch Abends zu erkunden. Andere Generation oder andere Welt? Er musste schmunzeln. Allein der Umgang mit seiner Waffe, die zur Zeit gut verstaut in seinem Wandschrank lag, hätte er sich vor ein paar Jahren nicht vorstellen können. „Gibt es denn bestimmte Ware, die du kaufen musst oder war es dir freigestellt?“ merkte er an, nachdem er diesen Gedanken abgeschlossen und wieder zum Stand geschaut hatte. „Nicht, dass wir jetzt falsche kaufen. Es ist sowie so schon spät und unnötig lange sollten wir uns nicht in der Kälte aufhalten“. Auch wenn der Magier die Zeit hier mit seinen Gildenmitgliedern genoss, änderte es nichts an der Tatsache, das ihm langsam kalt wurde. Die Sonne war schon lange untergegangen und mit den schließenden Ständen und der Anzahl der Menschen, die immer weniger wurden, sank auch die Umgebungstemperatur. Solche Gedanken konnte auch nur er sich machen.

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BeitragThema: Re: Weihnachtsmarkt   So 2 Nov 2014 - 16:55

Ja, er fand die kleine Magierin, wie sie so da stand und wild mit den Armen fuchtelte und dabei erklärte, dass sie die Kekse allein bezahlen wolle, irgendwie süß. Dennoch würde er einige der Kekse bezahlen, da er selbst gerne ein paar davon hätte und da kam Akays's Vorschlag sich die Kosten doch zu teilen gerade recht. "Der Meinung bin ich auch, wir teilen durch drei und bekommen selbst auch noch ein paar Kekse." Minato's Magen knurrte bei diesen Worten leicht und verriet den anderen somit, dass er etwas Hunger hatte. Zu lange hatte er diesen leckeren Duft in der Nase und wollte nun endlich einige Kekse mampfen, aber er wollte warten, wie sich die junge Magierin entscheiden würde.
Der Weihnachtsmarkt leerte sich mittlerweile und er stimmte Akay's Meinung zu, das sie nicht mehr alt zu lange hier verweilen sollten, denn es wurde wirklich etwas kälter, jetzt wo nicht mehr so viele Menschen hier herumliefen. Am Glühweinstand nebenan vernahm man noch heiteres Gelächter, doch waren schon einige Stände zu und würden wohl erst am morgigen Tag wieder öffnen. "Eine leckere heiße Schokolade wäre jetzt nicht schlecht.", dachte er laut und grinste dabei. Ja, diese würd sicher gut zu den Keksen passen und sie Gleichzeit etwas aufwärmen. Jedoch hatten sie gerade etwas zu tun und vielleicht würde ja Später noch etwas Zeit dafür bleiben. "Von wem hast du diesen Auftrag eigentlich angenommen Shae-chan?", fragte er sie einfach mal, da er sich die Frage schon eine Weile selber stellte und sich vom Gedanken der heißen Schokolade ablenken wollte.

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BeitragThema: Re: Weihnachtsmarkt   Mo 3 Nov 2014 - 13:46

Bei Akays Vorschlag zuckte der Kopf der jungen Magierin automatisch hoch, während sich ihre Wangen erneut mit einer warmen Hitze füllten. Sie waren so nett, ihre beiden Begleiter und Shae konnte spüren, dass sie es wirklich nur nett und freundlich mit ihr meinten, weshalb sie beschloss, das der durch drei geteilte Preis akzeptabel war. Immerhin würde sie ihren Auftrag so nicht vollständig umsonst erledigt haben und konnte für ihre Eltern eventuell noch nach einer Kleinigkeit zu Weihnachten schauen. Ja, das klang nach einer schönen Idee und auch ihre Großmutter würde sich sicher über ein wenig Gebäck freuen. Shaes Lächeln war sanft, als sie die wenigen Jewel schließlich auf die Anrichte des Keksstands fallen ließ und anschließend die Auswahl im Schaufenster genauer betrachtete. So viele Sachen, die alle unglaublich lecker und appetitlich wirkten. Wie sollte sie sich da nur entscheiden können? "Ich soll ganz normale Spekulatius verschenken und den Menschen so zur Weihnachtszeit eine Freude machen." Wenn das nicht nach einem Auftrag klang, der wie geschaffen für das zierliche Mädchen war Immerhin liebte sie es schließlich, andere Menschen glücklich und zufrieden zu sehen und was gab es schon für ein schöneres Bild an Weihnachten, als eine Schar fröhlicher Kinder? Außerdem gefiel ihr das Weihnachtskostüm so unwahrscheinlich, welches sie zu diesem Anlass vom Betreiber des Weihnachtsmarktes ausgeliehen bekommen hatte. Sie fühlte sich beinahe wie eine fleißige Helferin von Santa Claus, wobei man großzügig darüber hinwegsehen musste, wie fürchterlich sich ihre grünen Haare mit der roten Mütze bissen. "Der Auftrag kommt vom Betreiber des Weihnachtsmarktes. Er hat einen Aushang in der Gilde gehabt und da ich dachte, es wäre ganz nett ein paar mehr Jewel zum Weihnachtsfest zu haben, schien mit das wie eine wirklich gute Idee...", meinte sie mit einem fröhlichen Lächeln, ehe sie die Kekse annahm, welche ihr die Frau in der Hütte reichte. "Dankeschön und auch an euch beiden ein großes Danke. Ich weiß nicht, wie ich das ohne eure Hilfe hinbekommen hätte und es war sehr freundlich von euch, mir beim Bezahlen der Kekse zu helfen. Ich weiß gar nicht, wie ich mich revanchieren soll." In ihren Augen konnte man echte Dankbarkeit erkennen, ehe sie ihr Körbchen fest mit beiden Händen fasste und anschließend eine Verbeugung andeute, immer darauf bedacht die Kekse nicht ein weiteres Mal fallen zu lassen. "Jaja, jetzt quatsch dich nicht wieder fest, wir haben hier endlich einen Auftrag auszuführen." Kurz zogen sich Shaes Augenbrauen missbilligenden zusammen, dann seufzte sie ergebend. Im Grunde hatte Vica ja recht, sie hatte noch einiges zu tun und würde daher nicht mehr sonderlich viel Zeit mit ihren beiden Gildenkameraden verbringen können. Nun, da gab es ja immerhin noch eine andere Lösung. "Vica hat recht, ich sollte vermutlich zurück an die Arbeit gehen und das schaffe ich am schnellsten, wenn ich es alleine mache. Aber wenn ihr möchtet, dann lade ich euch die Tage einmal auf eine heiße Schokolade ein!" Die Idee gefiel ihr und sie würde den beiden Magierin sicher die Tage einmal in der Gilde über den Weg laufen, weshalb sich eine Gelegenheit bestimmt bieten würde. Für jetzt musste sie sich allerdings erst einmal verabschieden, immerhin verteilten sich diese Kekse nicht von selbst.
"Tschüss Akay-san, Minato-san.", rief sie noch, hob sie Hand zu einem Winken und hatte dann auch schon ihr Körbchen gegriffen und war mit einem fröhliche Glucksen um die nächste Ecke des Weihnachtsmarktes verschwunden.

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