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 Das Gildenhaus von Fairy Tail

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Sophia
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BeitragThema: Das Gildenhaus von Fairy Tail   Sa 25 Okt 2014 - 13:04

Questbeginn
Kein zweites Alexandria!

Aufgeregt rollten die rosafarbenen Augen der jungen Magierin hin und her in der Haupthalle des Gildenhauses. Sie war noch nicht allzu oft hier gewesen und hatte bisher auch nicht besonders viele Menschen kennengelernt. Meistens gingen junge Damen oder ältere Herren auf sie zu, die ein wenig Smalltalk suchten oder sie auf ihre unendliche Niedlichkeit ansprachen, aber das machte ihr so gar nichts aus. Was sie jedoch kränkte war, dass ihr selbst der Mut fehlte auf jemanden zu zugehen, da sie niemanden stören wollte… Doch auf sie kam auch wirklich niemand zu, der es ihr zutraute auf eine Quest mit ihm zu gehen. Sah sie denn so unfähig aus? Ihre rosafarbenen großen Augen, ihr unauffälliger, kleiner Körper und ihre so unscheinbare Persönlichkeit waren vermutlich einfach der Grund dafür, dass viele Menschen einfach an ihr vorbei sahen. Aber warum? Sie war doch schon eine richtig gute Magierin… Wieso sah sie nur niemand? Seufzend drehte Sophia den Lutscher in ihrem Mund herum und blickte auf die Konsole in ihren Händen. Immer wieder rollten die rosafarbenen Augen im Raum umher. Es war leer heute… Ziemlich leer… Mal wieder waren alle auf irgendwelche Quests gegangen und sie hatte niemand mitgenommen. Deprimierend… Aber sie hatte ja noch ihr neues Spiel, welches sie neulich in Hosenka gekauft hatte! Wenn sie eine Prinzessin retten konnte, dann konnte sie doch auch sonst alles schaffen! Die Frage war, ob sie dazu die Chance bekam… Es herrschte eine Totenstille im sonst so lautstarken Gildenhaus. Das mochte daran liegen, dass es noch recht früh war und viele Leute unterwegs waren, aber Sophia kam sich richtig einsam vor… Sie hatte die Beine angewinkelt auf der Bank, auf der sie saß, als eine junge Frau zu ihr kam und ihr eine Tasse vor die Nase stellte. „Du solltest mehr lächeln Sophia-chan. So lockst du niemanden an~“, sagte die junge Frau, die hier des Öfteren kellnerte. Sie war nett und hatte sich schon oft mit Sophia unterhalten. Ihr Vater war ein S-Rang Magier und ziemlich beliebt, weshalb sie hier oft aushalf. Ein gutes Mädchen nur leider konnte auch sie ihr nicht weiterhelfen… Wäre sie nur eine Magierin, dann könnten sie zusammen etwas unternehmen!
In dem Moment herrschte noch die absolute Stille im Raum, doch kaum wenige Sekunden später klingelte es laut in der Halle und hastig eilte einer der Angestellten im Haus, davon gab es zwar bei Fairy Tail nicht viele, aber zumindest einige wenige, an ein Telefon. Es folgte ein schockiertes Gesicht, Getuschel und Unruhe… Was war passiert? Plötzlich zeigte jemand mit dem Finger auf die rosahaarige Magierin. Was? Hatte sie etwas angestellt? „Sophia-chan! Die Bibliothek von Magnolia brennt und es ist kaum ein Magier hier! Du musst dich darum kümmern!“ Wie bitte? Sie? Hilflos stand sie da, blickte sich um und suchte nach anderen Gildenmitgliedern, die vielleicht ein wenig fähiger waren als sie. Aber es waren entweder nur Kinder und Trunkenbolde im Haus… Verflucht… Das konnte sie doch niemals allein schaffen! Aber sie wollte auch niemandem im Stich lassen… Eigentlich wollte sie doch so gern eine Quest machen… „Ich versuche jemanden aufzutreiben!“, sagte sie zuversichtlich und stürmte zur Tür des Gildenhauses. Selbstsicher wollte sie mit Schwung die Tür aufstoßen, als diese jedoch leichter nachgab als sie erwartet hatte. Jemand hatte die Tür geöffnet … Und Sophia verlor das Gleichgewicht und landete vor den Füßen dieser Person. Mit schmerzverzerrtem Gesicht blickte sie auf zu einem jungen Mann mit rosafarbenem Haar, der ihre Anwesenheit sicher bemerkt hatte. Ein Magier? „D-D-Die Bibliothek brennt! K-Kannst du mir helfen?! Bitte!“, fragte sie völlig unvermittelt diese Person, die sie absolut nicht kannte. Aber das war egal. Sophia hatte keine Zeit dafür hier rumzuliegen und zu jammern. Man musste doch etwas tun! Sie rappelte sich auf und blickte ihn mit ihren großen Augen an. Dieser Fremde würde doch sicher ein Herz für das kleine rosahaarige Mädchen haben. Immerhin teilten sie ja offenbar zumindest eine sehr ungewöhnliche Haar- und Augenfarbe…

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Kazuya
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BeitragThema: Re: Das Gildenhaus von Fairy Tail   Sa 25 Okt 2014 - 13:05

Müde gähnte Kazuya, als er die Tür zum Gildenhaus öffnen wollte. Die ganze Nacht hatte er ncith geschlafen, sein neuer Nachbar hatte einen etwas … eigenen Geruch, an den sich der Dragonslayer wohl erst gewöhnen musste. Selbst Kompost stank nicht so, wie konnte ein einzelner Mann solche Gerüche ausdünsten? Vielleicht brauchte Kazuya ja auch nur etwas Abstand. Ein zwei Nächte konnte er sicher im Gildenhaus verbringen und wenn er sich in die Krankenstation schlich und eines der Betten dort okkupierte. Vielleicht käme er so endlich zu seinem ersehnten Schlaf. Doch bevor der Wasser Dragonslayer das Gebäude betreten konnte, fiel ihm plötzlich etwas vor die Füße. Es war ein Mädchen, das schon einige Male im Gildenhaus gewesen war. Bisher hatte Kazuya sie für irgendeine Verwandte oder Freundin eines Magiers gehalten, sie wirkte nicht unbedingt, wie einer der typischen Fairy Tail Magier. Daher überraschte es ihn sogar, als sie ihn wegen der brennenden Bibliothek um Hilfe bat. Sollte sie doch eine Magierin sein? Das wäre doch mal beinahe interessant, nur eben beinahe. Kazuya hatte nicht so viel für andere Menschen übrig, daher war er gerade drauf und dran, die Bitte des Mädchens abzulehnen. Sollte sich doch jemand anderes um die brennenden Bücher kümmern, Lesen war jetzt nicht unbedingt die Lieblingsbeschäftigung des Dragonslayers. Doch gerade, als der junge Taizu den Mund öffnete, schaltete sich sein Ego ein. Ein blödes Ding, dass sich immer einmischte und Kazuya dazu brachte Aufgaben anzunehmen, die ihn nicht wirklich interessierten. 'Sie braucht mich. Sicher hat sei gehört, dass ich der Wasser Dragonslayer bin und wen gibt es besseres, als mich, um so ein mickriges Feuer zu löschen?' Dass diese Erklärung irgendwie absolut nicht passte, blendete Kazuya gezielt aus. Er hatte schon seit Monaten nicht mehr herum posaunt, dass er der Dragonslayer des Wasser war, vielleicht gehörte das zum Erwachsen werden dazu. Okay, ich helfe dir oder besser, ich zeige dir mal, wie so etwas gemacht wird.“ So jetzt war es zu spät. Er hatte zu gesagt, zurückweichen unmöglich, denn auch wenn Kazuya nicht so viel auf andere Menschen oder was sie dachten gab, er hatte immer noch Ehrgefühl. Eine verdrehte und selbstbezogene Art davon, aber es war noch Ehrgefühl.
Sag, wie heißt du eigentlich, Kleine? Oder soll ich dich einfach nur Kleine nennen?“ Es klang fast schon fürsorglich, wenn sich Kazuya nach dem Namen des Mädchens erkundigte. So als liege ihm etwas an ihr, aber das wirkte nur so, in Wirklichkeit war es reiner Egoismus. Er hatte einfach keine Lust die Kleine weiter als Kleine anzureden. Konnte man es ihm verübeln? Wollen wir dann los oder hast du noch etwas wichtiges zu sagen? Die Bücher verbrennen ja sicherlich wunderbar, bis wir da sind.“ Jetzt kam endlich der Kazuya durch, den man kannte. Etwas gehässig und manchmal auch einfach gemein. Nicht gerade eine Person zum Lieben, aber hey, man konnte nicht alles haben.  Ohne drüber nachzudenken griff Kazuya in die Brusttasche seiner roten Jacke und zog zwei Streifen dunkelgrünen Kaugummis hervor. Die starke und ungewöhnliche Färbung kam von der Pflanze, die benutzt wurde und nach der das Gummi schmeckte, Seetang. Nicht sehr stark im Geschmack und es hatte lange gedauert einen laden zu finden, in denen ein solcher Geschmack verkauft wurde, aber es hatte sich, wenigstens für den Dragonslayer gelohnt. Der Geschmack des Meeres, naja, wenigstens eines Teils, das war einfach zu schön. Das zeug war in dem Laden mehr als nur ein Ladenhüter gewesen, niemand hatte die Gummis kaufen wollen, weswegen Kazuya eine ganze Palette für nur fünf Jewel erstehen konnte. Während das erste Gummi in seinen Mund wanderte, hielt Kazuya das zweite in Richtung des Mädchens. Sollte sie zugreifen würde sie einen ungewöhnlichen Geschmack erleben und wenn nicht, nun dann gab es mehr für Kazuya. Noch während er dies tat, begann er aber schon ungeduldig mit dem Fuß auf den Boden zu tippen. Sie mussten los oder das Mädchen konnte sich einen anderen Wasser Dragonslayer suchen, ach ja richtig, es gab keinen.

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Sophia
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BeitragThema: Re: Das Gildenhaus von Fairy Tail   Sa 25 Okt 2014 - 13:14

Noch immer den jungen Mann mit ihren großen Augen fixierend, klopfte die junge Magierin sich den Staub von den Knien, den sie aufgesammelt hatte, als sie vor ihn gestürzt war. Sie hoffte inständig, dass der Magier ihre Bitte annehmen würde. Überhaupt ging sie völlig automatisch und selbstverständlich davon aus, dass dieser Junge ein Magier sein musste. Sie blendete in ihrer Aufregung völlig aus, dass die Möglichkeit bestand, dass es sich bei ihm lediglich um einen Gast der Gilde handelte. Im ersten Augenblick konnte sie nicht wirklich sagen, ob er ihr helfen würde oder nicht. Da er zunächst so gar keine Regung zeigte, glaubte die Magierin fast, dass sie nun direkt einen Korb bekam. Normalerweise waren Leute doch für solche Einladungen Feuer und Flamme … Gerade in dieser Gilde dachte Sophia, dass alle absolut auf die Bewohner der Stadt bedacht waren… Er würde sie doch sicher nicht im Stich lassen, oder etwa doch? Ihr Blick wirkte so langsam ein wenig wie der eines Rehs, das in einen Scheinwerfer blickt, bevor es über den Haufen gefahren wird. Doch dann tat sich etwas. Sophia wusste übrigens sehr wohl, dass der Dragonslayer des Wassers in der Gilde war. Allerdings wusste sie nicht um wen es sich bei dieser Person handelte und dabei auf Kazuya zu schließen, wäre wohl deutlich zu zufällig gewesen. Allgemein dachte sie daran nicht einmal. Das Mädchen hoffte einfach inständig auf jemanden mit einem guten Herzen, egal ob er Erfahrung hatte oder nicht, der ihr helfen würde diese Sache zu erledigen, damit den Menschen und den Büchern nichts weiter zustoßen würde. Seine Worte wären vermutlich in den Ohren aller anderen Menschen abwertend, aber Sophia fasste es wirklich als gutgemeinte Geste auf, dass er ihr anbot ihr zu zeigen wie das funktionierte. Sie hatte ja tatsächlich keine Ahnung und brauchte seine Hilfe dringend und von viel Stolz konnte man bei der Rosahaarigen nicht sprechen, wenn man ihre Familie mal außen vor ließ. „Oh, ich danke dir unendlich doll dafür!“, sagte sie begeistert und strahlte ihn mit einem breiten, motivierten Lächeln an. Erst als er fragte wie sie hieß, wurde ihr bewusst, dass sie schon einen fatalen Fehler begangen hatte. „Entschuldige… Das war unhöflich von mir…“, murmelte sie leise. „Ich bin Sophia. Und darf ich auch deinen Namen wissen?“ Sie versuchte besonders höflich zu sein, um ihren Fehler wieder auszubügeln, als er sie jedoch auf einen weiteren aufmerksam machte. Wie hatte sie sich so aus dem Konzept bringen lassen? Es ging immerhin um ein brennendes Gebäude, welches die Stadt bedrohte! Sofort nickte sie ihm aufmerksam zu und lief an ihm vorbei, um ihn zur Bibliothek zu führen. Es störte sie offenbar rein gar nicht, dass er so gehässig gewesen war. Eigentlich tat es das wirklich nicht. Sophia ging es nichts an was andere Menschen dachten oder sagten. Sie hatte weder den Mumm, noch das Gefühl als müsste sie etwas dagegen sagen. Dazu war sie viel zu gutmütig. Sie sah immer nur die guten Dinge im Menschen… Genau deshalb freute sie sich über das Angebot des Magiers, welcher ihr stumm ein Kaugummi hingehalten hatte. Kurz blickte sie es skeptisch an, so als wäre sie nicht sicher, ob es wirklich für sie war. Dann nahm sie es an und freute sich sichtlich darüber. „Danke…“, sagte sie recht offen und wickelte das Kaugummi auf ihrem Weg auf. Als sie es in den Mund gesteckt hatte, war sie ein wenig erstaunt. Es hatte schon ungewöhnlich gerochen, aber was war das für ein Geschmack? Es erinnerte sie irgendwie an einen Badeurlaub… Nicht unbedingt frisch, aber es hatte was von einem Strand… Sie konnte es nicht zuordnen und es war ungewöhnlich, aber deshalb nicht weniger lecker. Der Weg zur Bibliothek dürfte noch ein Stück lang dauern… Also sollte sie sich vielleicht mit ihm unterhalten, damit sie effizient arbeiten konnten! „Ehm… Darf ich fragen, was du für eine Magie beherrschst? Ich habe auf Technik basierende Fähigkeiten, die bei einem Brand nicht sehr nützlich sind… Aber ich werde mich trotzdem anstrengen!“, versicherte sie ein wenig unsicher. Immerhin hatte es sich ja nicht ausgesucht diese Quest zu übernehmen. Sie hatte einfach keine andere Wahl gehabt und nein sagen, konnte das Mädchen ohnehin nicht. Also wusste sie tatsächlich nicht von Kazuyas Großartigkeit… Schade eigentlich.

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Kazuya
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BeitragThema: Re: Das Gildenhaus von Fairy Tail   Sa 25 Okt 2014 - 13:15

Ist das dein Ernst?“ Ungläubig schüttelte Kazuya den Kopf, dieses Gör hatte einfach gesagt, dass es helfen würde, wenn es noch nicht mal in der Lage war ein Feuer ordentlich zu löschen? Und dann fragte sie auch noch einen wildfremden Jungen, ob er ihr helfen konnte. Das konnte ja eine wilde Sache werden oder es würde darin ausarten, dass der Dragonslayer alles alleine machen musste. Das konnte er nicht zulassen. „Wie gedenkst du denn die Bibliothek zu löschen, Sophia? Hast du wirklich gedacht, dass es einfach irgendwie klappen konnte? Du hast Glück, dass du mir begegnet bist, ich komme mit Feuern klar, aber wirklich, so willst du deine Zukunft als Magierin bestreiten? Pffft, Amateurin.“ Ohne eine Antwort zu erwarten oder die Vorstellung zu erwidern, drehte sich Kazuya um und ging in die Richtung, aus der der Dragonslayer nun auch den Brandgeruch wahrnahm. Der Rauch hing schon in den Gassen der Stadt und füllte die Straßen mit einem Aroma, das nur bei Barbeque Sauce ein gutes Zeichen wäre. 'Immer noch besser, als mein Nachbar.'
Ohne sich umzudrehen oder auch nur zu warten, rief der junge Mann dem Mädchen etwas über seine Schulter zu. „Ach übrigens, ich heiße Kazuya und jetzt komm schon!“ Als wollte der Dragonslayer seine Zeit verschwenden. Überhaupt kam er nur mit, weil er unbedachter weise zugesagt hatte. Wenn man bedacht, dass er sich genauso gut in eines der Krankenbetten hätte kuscheln können. Aber nein, er musste hier mit Miss Planlos durch die Gegend juckeln und versuchen Büchern vor Verbrennen zu schützen. So wie sich Kazuya die Sache vorstellte,wäre sein Wasser ebenso nutzlos, die Bücher sollten ja bestimmt erhalten bleiben. … Gut, dass er Mitglied bei Fairy Tail war, ein paar Kollateralschäden waren also abzusehen und weniger Leute würden sich beschweren. Der Ruf der Gilde konnte manchmal richtiggehend nützlich sein. Mit seinen Händen in den Hosentaschen und einem frechen Grinsen auf den Lippen, blies Kazuya eine große, grüne Kaugummiblase in die Luft und ließ sie mit einem lauten Ploppen zerbersten, sodass die klebrigen Fäden, zurück in seinen Mund gezogen wurden. Noch kauend drehte sich der Dragonslayer um und marschierte rückwärts weiter. Mit seinem Blick fixierte er Sophia und wog ab, was sie denn gut können könnte. Du hast doch gesagt, dass deine Magie mit Technik arbeiten, wie genau funktioniert das? Ich will deine Magie nicht lernen, aber vielleicht findet sich doch noch eine Lösung, wie du nicht völlig nutzlos bist.“ Noch immer kein Wort über seine Magie. Kazuya wollte sie zappeln sehen. Kein guter Beginn für eine Zusammenarbeit und sicherlich auch kein bisschen Teamwork fördernd, aber hey, was erwartete man, wenn man einen wildfremden Kerl darum bat einem zu helfen, ohne etwas über ihn zu wissen. Ohne hinzusehen, man roch schon genug, wich der barfüßige Magier einer Pfütze verdächtiger Farbe aus und folgte weiter seines Weges. Das Pflaster der Straßen war angenehm kühl und trotz der Sonne, kaum aufgeheizt. Nicht so, wie im tiefsten Sommer, wo es schon wehtat durch die Straßen zu gehen und man Angst haben musste in einem geschmolzenen Stein festzukleben. Irgendwie genoss Kazuya die Situation gerade und wäre das Feuer nicht, wäre der Tag vielleicht sogar noch schön gewesen. … Aprospos Feuer. In diesem Moment rannten zwei Männer mit einer altmodischen, normalerweise sicher nicht mehr im Einsatz befindlichen, Wasserspritze an ihm vorbei. 'So nötig haben sie es?' Normalerweise war die Feuerwehr auf dieses Museumsstück nicht angewiesen, sie stellten es nur aus und erklärten, wie man früher Feuer gelöscht hatte. Ja, Kazuya hatte sich einmal einer Führung angeschlossen, aber nur, um einen der großen Wasserlacryma ab zu stauben, aber psst, das durfte keiner erfahren. Vielleicht war das Erscheinen der Feuerwehr ja so etwas, wie ein Stichwort. Hey Sophia, wenn die Feuerwehr schon diese antiken Stücke hervor holen muss, sollten wir uns beeilen, oder?“ Wobei beeilen relativ war, sicher war Sophia nicht so schnell, wie er selbst, hatte der Dragonslayer bisher nur zwei Personen gesehen, die mit ihm mithalten, ja ihn sogar übertreffen, konnten. Das Einauge aus dem S-Rang Examen, Souta, und die Amazone Sinnika. Daher wäre es selbst dann, wenn Sophia mit voller Kraft rannte, sicher nicht mehr, als ein gemütliches Joggen für den Dragonslayer.

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Kazuya Taizu
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BeitragThema: Re: Das Gildenhaus von Fairy Tail   Sa 25 Okt 2014 - 13:21

Da erzählte Kazuya der jungen Magierin nicht wirklich etwas Neues. Sie wusste ganz genau, dass sie nicht dazu in der Lage war ein Feuer zu löschen und ahnte schon, dass sie das nicht hinbekommen würde. Dennoch hatte sie die Bitte nicht abschlagen können, da sie zumindest den Leuten dort helfen wollte. Irgendwie… Wie auch immer… Sie blickte Kazuya also erstaunlich verständnisvoll an, als er sie als Amateurin betitelte und offenbar kaum fassen konnte, dass sie so unüberlegt an die Sache herangegangen war. „Da hast du wohl Recht…“, murmelte sie leise und ein wenig beschämt. Kazuya schien jedoch nicht sonderlich lang seine Zeit mit ihrer Person verschwenden zu wollen. Erneut etwas, womit die Magierin gut umgehen konnte. Sie war es gewohnt nicht der Mittelpunkt der Welt zu sein oder überhaupt als wichtig anerkannt zu werden. Dies war ihr auch nicht wirklich besonders wichtig, weshalb es sie kaum verletzte. Dass sie mit dem Dragonslayer tatsächlich die richtige Person angesprochen hatte, sprach zwar weiterhin nicht für irgendwelche herausragenden Fähigkeiten der jungen Dame, aber immerhin hatte sie den richtigen Riecher bewiesen. Für Kazuya sollte diese Quest ein Kinderspiel sein… Mit seiner guten Nase konnte er sie ohne herumfragen zu müssen direkt an ihr Ziel bringen und seine Fähigkeiten waren mehr als perfekt dafür einen Brand zu löschen. Statt sich von seinen doch etwas herzlosen Worten angegriffen zu fühlen, freute sie sich sogar über das was er gesagt hatte. Er hatte sich ihr nämlich vorgestellt und das machte sie sehr glücklich. Sie liefen ein Stück weiter und Sophia nahm sich vor sich zu bemühen. Das rosahaarige Mädchen wusste ganz genau über ihre Unfähigkeit bescheid, aber sie wollte helfen und niemandem zur Last fallen. Sie hielt Kazuya unverständlicherweise sogar für ziemlich nett und wollte ihn nicht belasten. Immerhin wollte er ihr ja helfen und da war jedes böse Wort über sie nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Lächelnd beobachtete sie den jungen Mann dabei wie er eine Kaugummiblase machte. Ob sie das auch konnte? Vermutlich nicht… Sie hatte noch nicht allzu oft Kaugummi gegessen, weil es sie doch traurig machte, etwas Süßes zu essen und es nicht herunter schlucken zu dürfen. Schwierig! Auf seine Frage zu ihrer Magie reagierte Sophia zunächst mit einem unsicheren Gesicht. Ja… Wie erklärte man das? Ohne lang zu zögern, zückte sie ihre Taschendimension hervor und zog ein kleines Mechhäschen hervor, welches sie Kazuya entgegen hielt. Es war kaum größer als ein echter, ausgewachsener Hase und regte sich kein Stück, als sie es in der Hand hatte. Er konnte sich in einer aufrechten Position bewegen und wirkte dann, als wäre es eine Mischung aus Mensch und Tier… Sie steckte das Häschen wieder ein und verstaute die Taschendimension, nachdem sie es verdeutlicht hatte, mit einer raschen Handbewegung. „Das kleine Ding kann ich steuern. Es ist relativ robust und vermutlich auch bis zu einem gewissen Grad feuerfest, da es nicht aus brennbarem Material gebaut wurde.“ Vielleicht konnte ihm das irgendwie helfen eine Aufgabe für sie zu finden. Sie konnte möglicherweise mit dem Mech einige Dinge herausholen, aber nicht wirklich ein Feuer löschen… Aber sie würde sich bemühen irgendwas richtig zu machen! Sie wollte weder Kazuya noch die Gilde enttäuschen! Kaum hatten sie über ihre kleinen Begleiter gesprochen, sagte der Magier ihr, dass sie sich beeilen sollten, da er offenbar an irgendeinem Merkmal erkannte, dass die Feuerwehr es nicht leicht hatte ohne sie. Sophia war überzeugt davon, dass sie helfen könnten, also nickte sie ihm entschlossen zu und nahm Schwung um loszurennen. Nun ja, das Tempo stand dabei wohl außer Frage. Sophia war langsam, aber wenigstens flog sie nicht über ihre eigenen Füße. Hoffentlich waren sie bald da! Bei Sophias Tempo konnte sich das jedoch noch um ein paar wenige Minuten handeln…

Tbc: Magnolias große Bibliothek

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Kazuya
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BeitragThema: Re: Das Gildenhaus von Fairy Tail   Di 28 Okt 2014 - 20:20

C.S.I. ~ Circus sucht Irren
Questbeginn


Grummelnd und schläfrig erwachte Kazuya auf einer der Bänke, die im Gildenhaus der Gilde Fairy Tail standen. Eigentlich hatte er versucht hier die Nacht zu verbringen und etwas Schlaf zu finden, denn in der Nähe seiner Wohnung musste die Stadt ja unbedingt die Straßen erneuern. Aber nichts da, selbst nachts war die Gilde laut und nervtötend und dabei hatte es nicht einmal eine Prügelei gegeben. Da gab es nur eines zu tun, weiterschlafen, doch leider wollte ihm jemand diesen Spaß nicht gönnen. Irgendein betrunkenes Gildenmitglied, das schon seit etwas zwei Uhr früh herum brüllte, stieß gegen die Bank, auf der sich der Dragonslayer des Wasser niedergelassen hatte. Durch diesen Stoß fiel der junge Mann von der Bank auf den Boden und seine notdürftige Decke, die Jacke, die Levia ihm einst geschenkt hatte, segelte langsam auf seinen Kopf. Langsam stieg der Ärger in Kazuya auf, konnte man nicht einmal in Ruhe schlafen, wenn man wollte? Es war gerade erst neun Uhr morgens und weil die Gildenmitglieder die halbe Nacht nur gegröhlt hatten, war das noch eine Zeit, zu der man schlafen durfte. Außerdem gab es diesen Tag kaum etwas zu tun, nur wenige Jobs waren ausgehängt und niemand interessierte sich dafür.  Auch Kazuya hatte eigentlich nur wenig Interesse an den Jobs, denn für Arbeit war er nicht in der richtigen Stimmung. Nun, wer die ganze Nacht wachgehalten wurde und dann gewaltsam von seiner Schlafstadt vertrieben wurde, hatte keine Lust zu Arbeiten.
Doch diese Meinung änderte sich recht schnell, denn als er aufstand und zu der Bar hinüber ging, um sich ein Glas Wasser zu kaufen, sie ließen ihn ja nicht mehr an den Pool, musste der Dragonslayer feststellen, dass er pleite war. Absolut kein Jewel fand sich mehr in seiner ledernen Brieftasche. Seufzend rieb sich Kazuya den Kopf und dachte über seine Optionen nach. Entweder zum Strand runtergehen und sich irgendwo in der Sonne ein Plätzchen suchen oder einen Job annehmen und dafür Geld kassieren. Der Gedanke Geld anzunehmen, gefiel Kazuya eigentlich gar nicht, doch seine Miete war in zwei Wochen fällig und er hatte mal wieder nichts dafür zurückgelegt. Da war die Entscheidung einfach, schließlich musste Kazuya in zwei Wochen an etwas Geld kommen. Das Questboard glänzte dadurch, dass man eher den Kork unter den Zetteln sehen konnte und weniger die Zettel selbst, kaum Jobs und die meisten unterbezahlt oder mit einer Teamverpflichtung. Langsam glitt der Blick des Dragonslayers über die einzelnen Zettel und sondierte, was brauchbar war und was eher für die Mülltonne. Einen Marktkarren wieder finden. 'Nein.' Eine verschwundene Katze suchen. 'Auch nicht.' Blumen gießen, weil eine Familie im Urlaub ist. 'Ein dickes, fettes Nein.' Gab es keinen Job, der wenigstens ein bisschen interessant war? Durch einen Zufall glitt der Blick Kazuyas gerade über ein farbenfrohes Plakat, das eher die Werbung eines Zirkus sein konnte. Viele bunte Bilder, die Artisten zeigten waren um einen nüchternen weißen Text drapiert, darin hieß es, dass ein Zirkus Hilfe brauchte, da sich in letzter Zeit Unfälle häuften. Der Zirkus gastierte zur zeit in Hargeon und die Belohnung, die auf dem Zettel angegeben wurde, hätte jeden anderen Menschen schon überzeugt, die Quest anzunehmen, doch der Dragonslayer machte sich nichts aus Geld. Noch ganz vertieft in den Zettel merkte Kazuya nicht, dass sich jemand näherte. Doch bei den ganzen Gerüchen hier in der Gilde war es kein Wunder, dass selbst die geschulte Nase des Dragonslayers nichts wahrnahm, besonders, weil ihm der Geruch unbekannt war.

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BeitragThema: Re: Das Gildenhaus von Fairy Tail   So 16 Nov 2014 - 20:07

Der Morgen eines neuen Tages. Die Sonne schien unter leicht bedecktem Himmel auf die Erde herab. Über das Wetter konnte man sich heute wirklich nicht beschweren. Ein perfekter Tag um dem eigenen Tatendrang nachgehen zu können. Sylvana war bereits früh auf den Beinen gewesen, hatte sich zuerst ein warmes Bad gegönnt, ehe sie einige Zeit nach dem passenden Outfit für den heutigen Tag suchte. Nach einigen Überlegungen entschied sie sich es klassisch anzugehen und einfach ihr blaues, ärmelloses Top, sowie die blaue Leinenhosen und ein paar brauner Stoffstiefel anzuziehen. Nachdem sie noch einmal im Spiegel sichergegangen war, dass alles an seinem rechtmäßigen Orte saß und die Frisur so aussah, wie sie sollte, hatte sie sich ihren braunen Lederbeutel geschnappt und die Unterkunft im Fairy Hills verlassen. Schon zu diesem Zeitpunkt war sie sich sicher gewesen, dass sie heute eine einigermaßen gut bezahlte Quest annehmen würde. Sie hatte zwar noch genügend Geld, um für die nächste Miete aufkommen zu können, für Nahrungsmittel reichte ihr Erspartes aber gleichzeitig nicht mehr aus. Ein Grund mehr wieder die eigene Kasse ein wenig aufzufüllen, immerhin war es immer besser ein paar Jewel mehr als zu wenig zu besitzen. Wer konnte denn schon wissen, ob man nicht in der Stadt über etwas Interessantes stolperte?
Noch bevor sie das Gildenhaus ihrer Gilde erreicht hatte, torkelten ihr einige bekannte Gesichter entgegen. Ihre feine Nase roch sofort die Fahne, die sie mit sich zogen. Man hatte also ein weiteres Mal ein wildes Saufgelage abgehalten. Hoffentlich war die Innenausstattung der Gilde diesmal heile geblieben. Einen weiteren Wutanfall der Gildenmeisterin wollte sie diesen Monat nicht unbedingt erleben. Als Sylvana dann schließlich das Gildenhaus erreichte und die Türen öffnete, waberte ihr augenblicklich abgestandene, stickige Luft entgegen. Es roch nach Rauch, Schweiß und etlichen anderen Gerüchen, welche sie schon nicht mehr auseinanderhalten konnte. Eine Welle der Übelkeit überkam der Dragonslayerin, woraufhin sie einige Schritte nach hinten taumelte und gierig nach frischer und nicht stinkender Luft japste. Einige Augenblicke verharrte sie noch an Ort und Stelle, ging in Gedanken durch, ob sie nicht vielleicht doch erst am nächsten Tag eine Quest annehmen sollte. Aber Sylvana hatte keine Lust einen ganzen Tag nichts zu tun. Daher atmete sie noch einmal tief durch und schritt direkt in die stinkende Hölle, welche sich Gildensaal nannte. Überall standen Krüge auf den Tischen. Eine kleine Menge an Gildenmitglieder taumelte noch rum, man hörte deutlich das Lallen in ihrer Stimme, wenn sie zu reden begonnen. Hier und dort lagen dann noch einige Magier auf dem Boden. Sie hatten wohl maßlos übertrieben. Aber gut, dass war ja ziemlich normal in dieser Gilde.
Seufzend richtete Sylvana ihren Blick in Richtung des Questboards. Dort stand schon jemand, bei dem sich die Dragonslayerin sicher war, ihn jemals vorher gesehen zu haben. Ein Typ mit rosa Haaren – eine wirklich ungewöhnliche Haarfarbe für einen Mann – und einer roten Jacke. Lange musterte sie ihn nicht und schritt direkt auf ihn zu. Er schien sie nicht zu bemerken, selbst, als sie schließlich neben ihm stand. Sylvana folgte seinem Blick und ihre Augen blieben auf demselben Plakat hängen, welches der rosahaarige Junge betrachtete. Gleich fiel ihr die in weißen Ziffern aufgedruckte Zahl ins Auge. Eine Summe mit schön vielen Nullen. Damit würde sie die Probleme mit Miete und Verpflegung sofort abharken können. Wichtiger als diese wundervolle Summe war aber momentan der Mann neben ihr. „Eine wirklich hübsche Summe, nicht wahr?.“ Sie drehte ihren Kopf zur Seite, blickte nun in das Gesicht ihres Gegenübers. Mit einem kurzen Blick musterte sie ihn vollständig. Nein, sie hatte ihn zuvor noch nicht gesehen. War er neu in der Gilde? Würde sich mit einer einfachen Frage schnell beantworten. „Bist du neu in der Gilde? Dein Gesicht habe ich hier bisher noch nie gesehen.“

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BeitragThema: Re: Das Gildenhaus von Fairy Tail   So 16 Nov 2014 - 20:30

Es war früh am Morgen, er suchte sich gerade eine Quest und jetzt nervte ihn auch noch jemand? Sollte der ganze Tag so schrecklich werden, wie die vorhergehende Nacht? Möglicherweise sollte es so kommen, doch jetzt drehte sich Kazuya nur um und blickte in ein braun gebranntes Gesicht, das einem relativ großen Mädchen gehörte. Mit einem genervten, vielleicht auch etwas gelangweilten, Ausdruck im Gesicht wandte er sich an die junge Frau, dabei war sein Ton nicht gerade der freundlichste. „Neu, eher nicht, ich habe die meiste Zeit alleine Quests bestritten. Dass du mich nicht kennst ist ja wohl unerhört. Ich bin Kazuya, Sohn von Levia, der Drachin des Wassers, und meines Zeichens der Dragonslayer eben jenes Elements. Und du bist?“ 'Unwichtig, genau.' Mit einer Hand griff er nach dem Zettel, auf dem die ganzen Infos für die Quest, die er sich ausgesucht hatte, standen und riss ihn vom Questboard. Dass der Neuankömmling, also das Mädchen, das sich noch gar nicht vorgestellt hatte, auf eben jenen Zettel gestarrt hatte, machte ihm nichts aus, sollte sie mitkommen, es war nicht sein Problem. „Scheinbar bist du an der Belohnung hier interessiert.“ Dabei wedelte er mit dem Zettel vor der Nase des Mädchens herum und grinste ein wenig spöttisch. „Kannst mich ja begleiten und darfst sogar den Großteil behalten, wenn du willst, ich brauche nur drei Monatsmieten. Solange du mir nicht im Weg stehst, ist alles in Ordnung.“ Damit war der Standpunkt des Dragonslayers klar, doch wie stand dieses Mädchen dazu? Bevor er jedoch eine Antwort von ihr erwarten konnte hörte er, wie sich zwei Betrunkene in einer ecke des Saals stritten und mit Bierkrügen warfen. Und genau einer dieser Krüge flog gerade auf den Dragonslayer zu. Eine Prügelei wäre jetzt zwar genau das richtige, aber Kazuya hatte sich schon diese Quest ausgesucht und musste daher passen. Normalerweise hätte er sich nämlich absichtlich treffen lassen, damit er einen Grund hatte die Prügelei ausarten zu lassen. Heute jedoch trat er einen Schritt nach hinten und beobachtete, wie der Krug in tausende Scherben zersprang und die ein wenig in der Luft glitzerten.
Da die nahe Prügelei nun abgewendet war, auch wenn Kazuya dies sehr bedauerte, wandte er sich wieder an das Mädchen, das bei ihm stand. „Also, wie sagtest du, heißt du?“ Selbst wenn Kazuya eigentlich kein Interesse an dem Mädchen besaß, so sollte man schon die Namen seiner Questpartner kennen. Schließlich konnte man schlecht mitten im Kampf so etwas rufen, wie „Du Mädchen, das ich gerade erst kennengelernt hab, hinter die steht der Feind.“ Daher war es nur legitim von Kazuya nochmals nachzufragen. Höchstwahrscheinlich vergaß er den Namen sowieso wieder, schließlich konnte er sich nicht alle Namen innerhalb der Gilde merken, doch für diese eine Quest würde es schon gehen. Falls ihr Name zu kompliziert wäre oder ihm einfach nicht gefiel, würde er ihr einfach einen einfacheren Namen geben, egal, ob sie wollte oder nicht. Mehr genervt, als neugierig wartete Kazuya auf die Antwort und gähnte einmal herzhaft, um zu verdeutlichen, wie wenig ihm an diesem Gespräch lag.

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BeitragThema: Re: Das Gildenhaus von Fairy Tail   So 16 Nov 2014 - 20:33

Soso, ein weiterer Dragonslayer? Da hatte es sich ja doch gelohnt diesen Gestank hier zu ertragen. Nicht nur, dass Kazuya den größten Teil des Gewinns ihr überlassen wollte. Jetzt hatte sie endlich mal jemanden getroffen, der von einem anderen Drachen Magie gelernt hatte.
„Kazuya also? Dragonslayer des Wassers? Sohn von Levia, Drachin des Wassers? Habe ich dass so richtig verstanden?“ Mit einer schnellen Handbewegung schnappte sie sich den Zettel, welcher vor wenigen Augenblicken noch vor ihrer Nase rumgewedelt wurde. Nur nebenbei bemerkte sie, wie sich zwei der Gildenmitglieder in der Ecke prügelten. Beeindruckend, dass es diesmal sogar so früh am Morgen losging. Normalerweise begannen Prügeleien doch immer erst so gegen zehn bis elf Uhr. Aber sie war momentan eher mit dem Jungen vor ihrer Nase und seinen Worten beschäftigt. Das spöttische Grinsen auf seinen Lippen würde ihm noch vergehen. So neutral wie es ihr nur möglich war blickte Sylvana dem Dragonslayer ins Gesicht.
„Vielleicht solltest du eher aufpassen, mir nicht im Wege zu stehen, Kazuya…“ Ihre Worte waren leise ausgesprochen, beinahe schon gehaucht, sodass nur der Dragonslayer sie hören konnte. „Denn scheinbar hast auch du nicht den blassesten Schimmer, wen du hier vor die stehen hast.“ Erst seufzte Sylvana, dann legte sich ein breites Grinsen auf ihre Lippen. Kleine, unscheinbare Blitze zuckten um ihre Fingerspitzen, während sie einen Halbkreis um Kazuya zog. „Unerhört, dass du mich nicht kennst…“ Sie schüttelte den Kopf, stemmte ihren linken Arm an ihre Hüfte. Erst, als sie schließlich seinen Rücken erreicht hatte und sein scheinbar genervten Gesichtsausdruck wahrnahm, legte sich ein breites Grinsen auf ihre Lippen.
„Ich bin Sylvana, Tochter von Raiden, dem Drachen des Donners. Du kannst dir sicherlich denken, was dies bedeutet oder befindet sich in deinem Kopf vielleicht nur dein eigenes Element, Wasserbirne?“ Demonstrativ ließ sie die Blitze von ihren Fingerspitzen nun einige Zeit um ihren eigenen Körper zucken. Noch konnte sie keine Regung im Gesicht Kazuyas entdecken. Was wohl in diesem Augenblick in seinem Kopf vorgehen mochte? Immerhin würde er eingestehen müssen, dass sie das stärkere Element im Vergleich besaß. Ihr Grinsen wurde noch ein kleines Stückchen breiter, triumphierender. „Ich hoffe mal, dass wir keine unnötigen Spannungen aufbauen werden. Für mich würde das keine Probleme machen, aber bei dir… Naja, wir wissen ja, dass Wasser ein wundervolles Leitmedium darstellt."

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BeitragThema: Re: Das Gildenhaus von Fairy Tail   So 16 Nov 2014 - 20:35

Für Kazuyas Geschmack brauchte das Mädchen recht lange, um zu verinnerlichen, wen es vor sich hatte. Sie musste sogar alles nochmals laut wiederholen, für den Dragonslayer Zeichen eines schlechten Gedächtnisses. Und sie wollte Magierin sein, ein Job, bei dem man sich ständig neue Dinge merken musste? Aber das war nicht Kazuyas Problem, während dieser Quest würde er dann eben das merken übernehmen, wenn sie nicht fähig dazu war. Aber während sie sich noch seinen Namen verinnerlichte, erfuhr er etwas anderes von ihr, sie war dreist. Ohne zu fragen oder auch nur die Andeutung einer Frage zu zeigen, griff sie nach dem Zettel, den Kazuya vor der Nase des Mädchens herumgewedelt hatte, und riss ihn dem Dragonslayer aus der Hand. Doch er würde nicht ausflippen, noch nicht.
Da Kazuya scheinbar nicht die gewünschte Reaktion brachte, fing das Mädchen an eine kleine, niedliche und arrogante Rede zu halten, dass es doch eigentlich unmöglich sei, dass Kazuya sie nicht kannte. 'Tut mir ja leid, dass ich mich nicht um alle kümmern kann, aber darauf hab ich keinen Bock.' Zwar war auch Kazuya zu einem recht großen Teil ein arrogantes Arschloch, das sich gerne nur um sich und niemand anderes kümmerte, doch wenigstens stellte er nicht die Voraussetzung, dass jeder ihn kannte. Er musste sich eben bekannt machen. Dass Sylvana, so hatte sie sich immerhin vorgestellt, eine Dragonslayerin war, machte diesen Auftritt zwar plausibler, aber Kazuya mochte sie dennoch nicht so wirklich. Er hatte sich zum Ziel gesetzt die Dragonslayer der anderen Elemente kennenzulernen, niemals hatte er behauptet sich mit ihnen gut stellen zu wollen. Dass sie ihn auch noch „Wasserbirne“ nannte, machte die Entscheidung, ob er sie mögen würde oder nicht wesentlich einfacher. Ein eindeutiges „Nicht“. Aber Kazuya würde sich nicht auf das Niveau der Donner Dragonslayerin herunter begeben. Sollte sie doch mit kindischen Spitznamen um sich werfen. „Schön für dich, dass du Blitze schleudern kannst, aber was betrifft das mich?“ Ebenso wie Sylvana riss Kazuya den Questzettel aus der Hand seines Gegenübers und hob ihn deutlich sichtbar vor die Augen Sylvanas. „Wenn wir diese Quest machen wollen, sollten wir uns gleich noch auf den Weg machen. Oder brauchst du noch etwas? Eine Batterie oder so?“
Ein wenig grinsend ging Kazuya wieder zu der Bank, auf der er heute genächtigt hatte, denn dort lagen noch seine Trinkschläuche, die er sich an den Gürtel band und sein Beutel, der notdürftigen Proviant und ein Erste Hilfe Set beinhaltete. Nachdem sich Kazuya innerhalb von nur einer Minute fertig ausgerüstet hatte, ging er wieder auf die Dragonslayerin zu und deutete an, dass er bereit war. Nun musste sich nur noch Sylvana dazu äußern, was sie brauchte.

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BeitragThema: Re: Das Gildenhaus von Fairy Tail   So 16 Nov 2014 - 20:38

Seufzend umfasste die Dragonslayerin das Handgelenk Kazuyas und drückte es, samt Questzettels nach unten. Dachte der Junge, dass sie irgendwie unter eine Sehschwäche litt? Ihre Augen waren hervorragend! Zwar nicht so gut wie die eines Drachens, aber sie war schon in der Lage kleinere Details auf größere Entfernungen noch einigermaßen scharf erkennen zu können.
„Eigentlich recht viel. Ich habe keine Lust dir ’ne Ladung Strom zu verpassen, weil du dich vielleicht zwischen mich und einen Feind stellst – wenn es denn irgendwelche Feinde gibt. Seh’ es als eine einfache Vorsichtmaßnahme.“ Ein leichtes Lächeln legte sich auf ihre Lippen, als sie Kazuyas Handgelenk wieder freigab und ihre Hand direkt darauf in ihrer Tasche verschwinden ließ. Es war ja nicht so, dass sie dem Dragonslayer etwas Böses wollte. Natürlich sah sie ihn als eine Art Rivalen, immerhin wollte sie ja zeigen, dass Raiden der mächtigste Drache war. Wenn sie also stärker als ein anderer Dragonslayer war, würde dies auch automatisch einen indirekten Sieg für ihren Drachenvater bedeuten.
Sylvana schüttelte ihren Kopf. Das waren jetzt eindeutig die falschen Gedanken. „Im übrigen… Du musst mir den Zettel nicht ständig vors Gesicht halten. Ich leide unter keiner Sehschwäche.“ Grinsend beobachtete Sylvana den Dragonslayer, wie er zu einer der Bänke ging und einige Trinkschläuche und einen Beutel an sich nahm. Für einige Augenblicke überlegte die Dragonslayerin, wie sie Kazuya am besten antworten könnte. Wirklich viel Ahnung über andere Dragonslayer schien er ja nicht zu besitzen. Dachte er in allem Ernst, dass eine kleine Batterie ihren Bedarf an Strom decken konnte? Nie im Leben! Er würde mit einer winzigen Pfütze auch nicht seinen Durst löschen können. Da sah man einen Vorteil auf Seiten des Wasserdragonslayers: Sein Element war in der Natur häufig vertreten. Flüsse, Seen, das Meer, Regen oder einfache Getränke. Naja, dafür würde er im Vergleich größere Mengen seines Elementes verspeisen.
„Mach dir da mal keine Sorgen. Ich habe alles, was ich brauche. Über Batterien kann ich im Übrigen nur lachen – es sei denn, es handelt sich um Starkstrombatterien.“ Jetzt, wo sie an größere Mengen an Strom und Elektrizität dachte, verspürte sie langsam ein gewisses Verlangen, wieder einen Blitz verspeisen zu wollen. Es gab nichts Besseres als die Energie einer solchen Naturgewalt in sich aufnehmen zu können. Ein Gewitter wäre wirklich mal wieder angebracht.
//Hör auf daran zu denken, Sylvana! Du wirst deine Mahlzeit noch früh genug bekommen…// Sie schüttelte sich kurz, drehte sich noch einmal kurz zu Kazuya. „Von mir aus können wir direkt los.“ Sylvana warf dem Dragonslayer ein kurzes Grinsen zu, ehe sie ihren Blick nach vorne wandte und in Richtung der Tür ging.

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BeitragThema: Re: Das Gildenhaus von Fairy Tail   So 16 Nov 2014 - 20:39

Während der Dragonslayer hinter Sylvana zur Tür ging, dachte er über die Art der Dragonslayerin des Donners nach. Er selbst wusste, dass er ein wenig arrogant sein konnte, doch störte ihn das kein bisschen, doch das Verhalten dieses Mädchens vor ihm nervte ihn gewaltig. Dachte sie, dass sie besser wäre als er? Er war der Dragonslayer des Wasser und selbst wenn ihr Element seinem im Vorteil war, musste das nicht unbedingt heißen, dass sie gegen ihn gewinnen würde. Man musste seine schwächen kennen und das war etwas, das Kazuya konnte. Er mochte arrogant, selbstbezogen und manchmal auch einfach nur ein Arsch sein, aber er wusste, dass es sich hierbei um eigene Schwächen handelte. Wie er Sylvana einordnen sollte wusste er aber nicht. Vielleicht tat sie auch nur so tough. Doch nun waren sie bereit aufzubrechen und diesen Job hinter sich zu bekommen. Mit einem kräftigen Stoß öffnete Kazuya das Portal der Gilde und blinzelte einmal, als der kräftige Sonnenschein durch den Torbogen drang und die Augen des Dragonslayers, der im schummerigen licht der Gilde die Nacht verbracht hatte, traf. Doch so unangenehm die ersten Sonnenstrahlen in seinen Augen waren, so gut tat der Duft der frischen Luft, kein Alkoholdunst und kein Zigarettenrauch, nur frische, saubere Luft. Fast sofort mit dem Heraustreten stieg seine Laune auf ein normal mies gelauntes Maß. „So auf zum Bahnhof.“ Hatte Kazuya das wirklich gerade gesagt? Er, der Züge auf den Tod nicht ab konnte und am liebsten nie Zug gefahren wäre sagt 'Auf zum Bahnhof'? Wenn sich Kazuya nicht hundertprozentig gesund gefühlt hätte, wäre er jetzt einfach abgebogen und hätte den nächsten Arzt aufgesucht, damit er ihn krankschreiben konnte, das konnte doch nicht normal sein.
Nach nur wenigen Minuten hatten die beiden Dragonslayer den Bahnhof Magnlias erreicht. Das große Gebäude schien förmlich in der Sonne zu glänzen und wirkte äußerst einladend. Gegen das Gebäude hatte Kazuya nicht das Geringste, doch die Züge waren das Problem, um genau zu sein war er erst ein einziges Mal mit dem Zug gefahren, schwarz versteht sich, und es hatte ihn nicht wirklich bewegt. Es gab prickelnde Dinge, die man unternehmen konnte und zu Fuß kam man auch da an, wo man hinwollte. „Ich hole dann mal die Tickets und wir treffen uns dann am Zug. Laut Anzeigetafel ist es Bahnsteig drei.“ Und schon war der Wasserdragonslayer weg. Während Sylvana sich auf den Weg zum Bahnsteig machte, jedenfalls hoffte er das, drängelte sich Kazuya durch die Leute  und verlangte am Ticketschalter zwei Tickets nach Hargeon. Das leicht knittrige Papier auf dem die Tickets gedruckt wurden, fühlte sich ungewohnt in den Händen des Dragonslayer an, während er zum Bahnsteig ging und sich nach der Dragonslayerin umblickte. Warum hatte er sich nur auf diesen Mist eingelassen?

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BeitragThema: Re: Das Gildenhaus von Fairy Tail   So 16 Nov 2014 - 20:40

Der Bahnhof von Magnolia. Es war jetzt schon das vierte Mal, dass sie ihn durch diese Türen betreten hatte. Ein schönes Gebäude war es ja, Sylvana mochte es zumindest gerne ansehen. Wenn man es genau nehmen wollte, war es das schönste Bahnhofsgebäude, welches die Dragonslayerin bisher gesehen hatte – kein Wunder, wenn man bedachte, dass sie nicht wirklich viele solcher Gebäude bisher aufgesucht hatte. Schon jetzt überlegte sie sich, was diese Quest wohl an Überraschungen für sie bereit hielt. Ihren Partner konnte sie bisher noch nicht wirklich richtig einschätzen. Ein wenig viel von sich überzeugt und eine gewisse Arroganz konnte man ihm anhängen. Zudem schien er wirklich überhaupt kein Interesse an anderen Menschen zu haben und einer der einsamen Wölfe zu sein, die es in der Gilde gab. War nur zu hoffen, dass er nicht der Meinung war, diese Quest im Alleingang machen zu müssen und seine Partnerin einfach nur mitzuziehen. Auf so etwas hatte Sylvana weder die Nerven, noch die Lust. Immerhin handelte es sich bei ihr nicht um irgendeinen untalentierten Magier, der zu Nichts in der Lage war, sondern um die stolze Tochter Raidens! //Hoffentlich geht das dem Wasserschädel in den Kopf. Ansonsten gibt es doch einen Stromstoß für ihn…//
Bevor Sylvana noch irgendetwas sagen konnte, hatte sich Kazuya zu Wort gemeldet und verschwand dann in der Menschenmenge, um die Tickets für die Zugfahrt zu besorgen. Ein genervtes Seufzen entwich ihren Lippen, als sie die Hände gegen ihre Hüfte stemmte und in die Richtung, in die der Dragonslayer verschwunden war, schaute. Anscheinend schien er wirklich zu denken, dass sie an irgendeiner Sehschwäche leiden musste. Es war eine der ersten Dinge gewesen, die Sylvana gemacht hatte, als sie den Bahnhof betreten hatten: Die Anzeige für den Zug suchen. //Beruhig dich! Dass ist kein Grund, um sich aufzuregen.// Sie atmete tief durch, zuckte kurz mit den Schultern und bahnte sich dann ihren Weg durch die Menschenmassen, den Gang zu Bahnsteig drei im Visier. Es war schon erstaunlich, wie viele Menschen um diese Uhrzeit auf einen Zug als Transportmittel angewiesen waren. Die Bahngesellschaften mussten dann ja alle gut verdienen.
Mit einiger Mühe erreichte Sylvana dann schließlich den Bahnsteig. An einem Pfeiler blieb sie stehen, lehnte sich gegen ihn und hielt sogleich nach Kazuya Ausschau. Allzu lange sollte es ja nicht dauern, zwei einfache Fahrkarten zu besorgen. Der Zug stand schon auf dem Gleis, vom Schaffner war weit und breit nichts zu sehen. Ein wenig Zeit hatten sie also noch, bevor der Zug losfahren würde. Dann, vollkommen unvermittelt, fiel ihr Blick auf den rosa Haarschopf ihres Partners. Schon praktisch, wenn man jemanden aufgrund seiner Haarfarbe aus der Menge heraus entdecken kann. Persönlich hatte sie aber kaum Lust, auf den Jungen zuzugehen. „Hey, Kazuya!“, rief sie daher, hob ihren Arm in die Luft und machte somit den Dragonslayer hoffentlich auf sich aufmerksam.

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BeitragThema: Re: Das Gildenhaus von Fairy Tail   So 16 Nov 2014 - 20:42

Scheinbar recht schnell hatte Sylvana den Wasser Dragonslayer in der Menge ausgemacht, bei einer Haarfarbe, die ja nun wirklich nichts alltägliches war kein Wunder Doch obwohl seine Haarfarbe so ungewöhnlich war kannte der Dragonslayer dennoch eine Person, die eine ähnliche Farbe ihr eigen nannte, nämlich den Feuer Dragonslayer der Gilde, Lia Valencia. Doch zurück zum Bahnhof und Sylvana, die an einem Pfeiler lehnte und auf den Dragonslayer wartete. Sie hätte sich doch schon einen Platz in dem dämlichen Zug suchen können, denn als Dragonslayerin sollte sie doch wissen, dass sie sich schon wieder gefunden hätten. Ihren Geruch hatte er schon zur Genüge abbekommen und daher würde es nicht einmal eine große Herausforderung sein diese Zicke in der Menschenmasse zu finden. Ihr Duft schien schon fast eine Leuchtspur zu ziehen und es wäre für den Dragonslayer fast unmöglich sie zu verpassen, außer natürlich er wollte es. Eigentlich ein verlockender Gedanke, doch er hatte sich ja auf eine Quest mit ihr eingelassen und daher musste er sie eben ertragen. „Wollen wir dann jetzt? Tickets habe ich und der Zug soll in ein paar Minuten fahren, suchen wir uns doch einen netten Platz.“ 'Wo ich auch Abstand vor dir halten kann,wenn ich keine Lust mehr auf dich habe.' „Die Fahrt wird ja nicht lange dauern.“ Und damit drehte sich Kazuya schon der ersten Waggontür zu und stieg in den Zug. Sylvana würde ihn schon finden.
Im Inneren des Zuges war es schon recht voll, nun Hargeon war eine große Handelsstadt und daher war es kein Wunder, dass viele Menschen dort hin wollten. Leider hieß das auch, dass der erste Waggon bereits überfüllt war und sie weiter suchen mussten. Mit einem genervten Gesichtsausdruck schob er sich durch die Menschenmassen und drückte die Leute, die ihm im Weg waren einfach zur Seite. Er hatte wenig Lust die Fahrt über irgendwo im Gang zu stehen, denn schließlich sollten die Tickets nur dann verkauft werden, wenn im Zug noch Platz war und den galt es jetzt zu finden. Auch der nächste Waggon erwies sich als voll, nirgends schien ein passender Platz sein, denn eines war sicher, der Wasser Dragonslayer würde sich nicht neben die alte Frau mit dem Triefauge setzen. 'So etwas widerliches. Gibt es hier denn keinen Platz?' Doch zum Glück fand der Dragonslayer noch vier Plätze am ende des Waggons, die nicht besetzt waren. Naja bis auf die kleine Tasche, die den Platz frei halten sollten, aber die war schnell zur Seite gekickt und somit war er frei. Mit einem erleichterten Seufzen ließ sich Kazuya auf dem Platz am Fenster nieder und wartete darauf, dass Sylvana, die ach so große Tochter Raidens, ebenfalls ankam.

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Zuletzt von Kazuya am So 16 Nov 2014 - 20:44 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Das Gildenhaus von Fairy Tail   So 16 Nov 2014 - 20:44

Ihre rechte Augenbraue schoss in die Höhe, als sich Kazuya mit einem Mal abdrehte und nach einigen Worten im nächstgelegenen Waggon verschwand. Scheinbar wollte der Dragonslayer ihre Befürchtungen nicht widerlegen, sondern ihnen noch zusätzlichen Brennstoff zuwerfen. Wo sollte es nur hinführen, wenn es so weitergehen sollte? Sie roch schon förmlich, dass sie sich noch gegenseitig auf dieser Mission in die Quere kommen würden. Und wo dies hinführen würde war relativ offensichtlich. Seufzend stieß sich Sylvana von dem Pfeiler hinter sich ab, bahnte sich ihren Weg durch die Menschen vor sich in Richtung des Waggons. Wie sie es nicht anders erwartet hatte, war dieser ziemlich gefüllt. Berufsverkehr konnte doch so schön sein. Eigentlich hatte sie ja so überhaupt keine Lust jetzt durch diesen Waggon zu latschen und den Dragonslayer des Wassers zu suchen. Andererseits würde sie doch mit einer solchen Einstellung die Beziehung zwischen ihnen noch weiter kippen lassen. Vielleicht war Kazuya ja nicht so übel, wie er sich zu geben schien. Diese ganze Arroganztour konnte doch auch nur eine gute schauspielerische Leistung sein, um ihn stärker erscheinen zu lassen, als er war. Eigentlich vollkommen unnötig, wenn man ein Dragonslayer war. Immerhin beherrschte man Magie, die so alt und mächtig wie die Zeit war – so hatte sie es einst aufgeschnappt. Es klang in ihren plausibel, auch wenn sie nicht wusste, wie alt die Drachen nun waren. Raiden hatte zumindest ihre Frage damals nicht wirklich direkt beantwortet. Älter als du, deine Eltern und einige Generationen vor dir!
Sylvana hob ihren Kopf, schnupperte die Luft für kurze Zeit und versuchte den Geruch ihres Partners ausfindig zu machen. Eigentlich keine schwierige Aufgabe, dennoch dauerte es einige Augenblicke, bis sie Kazuyas Duft zwischen all den anderen Gerüchen im Waggon wahrgenommen hatte. Instinktiv folgte sie der Duftspur, bis sie schließlich an ihrem Ende angekommen war. Wie es zu erwarten war saß dort der rosahaarige Dragonslayer, hatte es sich relativ gemütlich auf seinem Sitz gemacht.
„Gut, dass noch Plätze frei waren.“ Lächelnd setzte sie sich auf den Sitz, welcher sich direkt gegenüber von Kazuya befand. Sie schaute aus dem Fenster, blickte in Richtung Himmel. Sonne, keine einzige Wolke. Dabei war es doch schon seit längerer Zeit so warm draußen. Da müsste doch bald endlich mal ein schönes Wärmegewitter aufziehen! Ihr Lächeln schwand, für einen Augenblick wirkte sie ein wenig deprimiert. Sie wollte endlich wieder ein Gewitter! Dann bitte auch ein starkes, mit vielen Blitzen, die die Luft zum vibrieren brachten.
„Und wir schweigen uns nun während der Fahrt einfach an?“ Sylvana schaute Kazuya aus den Augenwinkeln an, musterte unterbewusst seine Gesichtszüge. Hoffte sie, irgendwelche Anzeichen zu finden, dass seine Arroganz nur gespielt war? Wirklich wissen tat es die Dragonslayerin nicht. Wichtig für sie war momentan nur, dass sich das Klima zwischen ihnen nicht noch weiter verschlechterte.


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