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 Für eine Handvoll Jewels

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Amanda
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BeitragThema: Re: Für eine Handvoll Jewels   Mo 27 Okt 2014 - 10:07

Die Tiere blieben stur und weigerten sich ihnen die Arbeit leicht zu machen. Die Kühe ignorierten Sinikka einfach oder mühten sie erst an und ignorierten sie dann. Das Mädchen hoffte sehr, dass sie mit dem Essen mehr Erfolg haben würden. Sinikka stand auf und entfernte sich wieder von den unkooperativen Grasfressern. Und dem edlen Pferd mit strahlenden Mähne. Sie war zurück bei Ivy und der schien ebenfalls ratlos zu sein. Sinikka wollte sich gerade daran machen, etwas von dem Futter zu nehmen und es damit erneut zu versuchen, als ein auffälliges Geräusch sie davon ablenkte. Das Mädchen hielt inne und blickte dem Geräusch zu. Es war ein sehr auffälliges Schnarchen und der Ursprung war schnell ausgemacht. Es war der Bauer, welcher sich wirklich ausgeheult hatte und dabei anscheinend eingeschlafen war. Sinikka blickte ihn nachdenklich an und fragte in Ivys Richtung[rot]:“ Sollten wir ihn rein tragen?“[/rot] Bevor man eine Antwort erwarten konnte antwortete das Mädchen aber schon selbst: [rot]„Lieber nicht. Versuchen wir ihn nicht aufzuwecken, bis wir hier fertig sind. Tut ihm sicherlich gut.“ [/rot]Sie wandte ihre Aufmerksamkeit dem Jungen zu und fragte:[rot] „Wie steht es um das Essen? Ich probier mal aus, ob sie darauf reagieren.“[/rot] Sinikka war zuversichtlich, dass die Kühe dem Essen folgen würden. Essen war unwiderstehlich und die Kühe kriegten hier ihr Lieblingsessen! Es hieß ja auch Liebe geht durch den Magen! Auch wenn Sinikka eher der Meinung war, dass sich dies auf Getränke bezog, nicht auf Essen. Oder Beides, da könnte die junge Frau ebenfalls noch zustimmen. Kühe sind in der Hinsicht sehr toll! Denen gab man Pflanzen, die essen sie dann und dann kommt das Essen in den Magen. Raus kommt dann ein Getränk, Milch. Kühe waren tolle Tiere. Das Mädchen überlegte, dass sie sich wohlmöglich mal mehr mit den Tieren beschäftigen sollte. Sinikka wartete auf die Antwort und wollte sich daran machen eine Kuh mit dem Essen in den Stall zu locken, falls Ivy nicht was anderes sagen würde.

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Ivy Griffin

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BeitragThema: Re: Für eine Handvoll Jewels   Mo 27 Okt 2014 - 10:18

Sture Kühe, dumme Kühe … Ivy Griffin war so damit beschäftigt, sein Leben und seine Entscheidungen zu verfluchen, dass er kaum mitbekam, was Sinikka tat. Es war fraglich, ob sich die Nutztiere von so ein wenig Getreide ablenken lassen würden, immerhin konnten sie auf dieser Wiese die ganze Zeit saftiges Gras fressen. Außerdem hörten sie ja schon kaum auf ihren Besitzer, wieso sollten sich zwei Magier da besser anstellen. Aber vielleicht war das ja gerade der springende Punkt: Magier. Zauberkraft floss durch ihre Venen und machte sie den gewöhnlichen Menschen in vielerlei Dingen überlegen. Ivy konnte beispielsweise Wunden heilen und Krankheiten behandeln. Was bei ihm nur Minuten und ein wenig vorbereitete Utensilien benötigte, mussten andere bei gewöhnlichen Ärzten wochenlang behandeln lassen. Der Grüne wusste mehr über dieses Gras als über die sozialen Normen der Gesellschaft, also musste er sich doch etwas einfallen lassen können, wie man es ihnen weniger schmackhaft machte. Das Futter hatte für jede Kuh vermutlich in den ersten Sekunden des Entdeckens Reiz, da es eine gewohnte Nahrungsquelle darstellte. Man musste also nur dafür sorgen, sie sich durch den Hafer gefügig zu machen. Möglicherweise konnte man ja ein wenig umdenken … Ivy runzelte nachdenklich die Stirn und betrachtete mit grüblerischem Ausdruck seine Tasche mit der nötigen Ausrüstung. Natürlich war es möglich, dass … Aber es war moralisch leicht fragwürdig. Ihr Auftraggeber hatte sicherlich etwas dagegen, doch dieser befand sich momentan nicht hier und es war dem Griffin unmöglich, sich den Kühen zu nähern. Wenn sie jedes Tier einzeln in den Stall locken mussten, standen sie morgen noch an der Koppel und das war nicht gut für das Nervenkostüm des Kräutermagiers. „Warte, Sinikka“, meinte er und bedeutete ihr, nicht sofort mit dem Futter abzuhauen. Mit misstrauischem Blick auf die friedlichen Kühe, die ihn höchstens ein wenig neugierig anglubschten, trat er näher und förderte eine Dose mit kleinen, gepressten Kapseln zu Tage, die wie alles in seinem Beutel einen leichten Grünstich hatten. „Ich habe eine Idee. Wenn wir die Kühe einer nach der anderen in den Stall locken, dauert es zu lange. Ich könnte sie betäuben, dann wäre es leichter, sie zu transportieren. Glaubst du, dass du sie … na ja … tragen könntest?“ Was für eine dumme Frage, aber es war immerhin eine Idee, oder?

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Amanda
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BeitragThema: Re: Für eine Handvoll Jewels   Mo 27 Okt 2014 - 10:51

Ivy stand da und schien ein bisschen abwesend zu sein. Ob er wohl tagträumte oder nachdachte? Er hielt wirklich auffällig viel Abstand zu den Tieren. Kurz beobachtete sie ihn, wie er anscheinend versuchte eine Idee auszubrüten, bevor sie mit ihrem Probeversuch mit dem Lieblingsfutter anfangen wollte. Doch bevor sie sich mit dem Futter von Ivy entfernen konnte gebot er ihr einzuhalten. Naja, er sagte zumindest, dass sie warten sollte. Neugierig blieb sie stehen und guckte Ivy gespannt an. Anscheinend hatte er eine Idee bekommen, die ihnen helfen konnte. Der junge Mann förderte ein paar grüne, kleine Kräuterklumpen aus seiner Ausrüstung zutage. Was hatte er damit vor? Irgendwie fehlte Sinikka der Zusammenhang zwischen seinen Kräutern und den Kühen. Doch Ivy erklärte sein Vorhaben sogleich. Also das locken würde zu lange dauern, aber er konnte sie betäuben. Er konnte sie betäuben? Das klang ziemlich praktisch. Da blieb ihm lediglich die Frage, ob sie die Kühe tragen könnte. Das war wirklich eine Frage. Natürlich konnte sie das, war doch ganz normal, oder? Eigentlich nicht. Es war nicht sehr leicht zu übersehen, dass die Leute hier etwas kleiner und zum Teil auch nicht so kräftig waren. Aber selbst in ihrer Heimat konnten nur wenige Kühe tragen. Die Tiere brachten dann doch ein ordentliches Gewicht auf die Waage. Aber in ihrer Familie könnte jeder so eine Kuh tragen! [rot]„Das klingt nach einer guten Idee, so sollte es deutlich einfacher gehen! Ja, ich kann sie in den Stall bringen, sobald sie ruhig sind. Das sollte kein Problem darstellen.“[/rot] Begeistert von seinem Vorschlag gab sie ihm das Futter zurück oder hielt den Eimer für ihn und lies ihn seine Kapseln untermischen, je nachdem, wie es ihm lieber sein würde. Daran, dass es moralisch fragwürdig war dachte Sinikka nicht, weil es ihr nicht unbedingt so vorkam. Und durch die Kräuter würden die Kühe ja keinen Schaden davontragen, oder? Sinikka bezweifelte es. Grübelnd blickte Sinikka zu den Kühen und meinte: [rot]„Wenn du sie betäubst, dass sie ruhig bleiben, ist der Rest kein Problem. Das würde mir komplett reichen.“[/rot] Plötzlich wurde die Aufgabe irgendwie wieder einfacher, wenn es stimmte, was der Junge da sagte. Zeppelnde Kühe, die sich wehren, wären sicherlich für sie und für die Tiere nicht sehr gut, aber so war das natürlich etwas ganz anderes. Und es wäre schnell. Ohne die Tiere zu schieben oder so würde es sicherlich locker einige Zeit, vielleicht sogar mehrere Stunden dauern, die Tiere in den Stall zu bringen. Wenn sie ihnen denn überhaupt mal irgendwann gefolgt wären. Sinikka war gespannt wie Ivys Plan funktionieren würde und machte sich deshalb direkt daran es auszuprobieren, sobald Ivy fertig war.

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Ivy Griffin

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BeitragThema: Re: Für eine Handvoll Jewels   Di 9 Dez 2014 - 23:09

Kühe waren zum Glück nicht gerade die gerissensten Antagonisten, so dass es für gewöhnlich schon ausreichte, wenn man sich freundlich gab und etwas zum Fressen dabeihatte. Vielleicht stimmte es ja, dass Haustiere – oder in diesem Fall eher Hoftiere – spüren konnten, wenn es einem nicht gut ging. Ihr Auftraggeber hatte sein ganzes Leben verloren, vielleicht waren die armen Kühe ja deshalb so aufgebracht, weil sie die Qual ihres Herrchens spürten und hilflos zusehen mussten, wie dieser versuchte, die Scherben seiner Existenz aufzuheben? So sehr dem Kräutermagier auch die Art ihrer Mission missfiel, soviel Respekt hatte er vor dem Unbekanntem der Natur. Man würde nie genau wissen, was in den Köpfen von Tieren vorging und wie viel ihrer Umgebung sie tatsächlich wahrnahmen, genauso, wie es wohl noch viele Jahre dauern würde, bis das letzte Geheimnis der Pflanzenwelt gelüftet war. Trotzdem war der junge Mann froh, dass sie sich nicht als Psychiater versuchen mussten; die Probleme der Tiere zu lösen würde sich als einfacher heraustellen als die Ehe des Bauern zu kitten.
Mit gemischten Gefühlen beobachtete Ivy seine Mitstreiterin aus sicherer Entfernung dabei, wie sie den arglosen Huftieren das Spezialfutter gab. Da er mit der Dosierung vielleicht nicht ganz richtig gelegen hatte, gab er der Sache nicht zuviele Erfolgsversprechungen. Zunächst einmal mussten sie es fressen, was sie allerdings nach einigen wenigen zögerlichen Sekunden auch taten. Es war ihr Lieblingsfutter und sie griffen zu, hoffentlich ohne zwischendurch Verdacht zu schöpfen. Die Wirkung der Medikamente würde leicht verspätet eintreffen, aber dafür umso intensiver sein. Neugierig beugte sich der Griffin halb über den Koppelzaun, darauf bedacht, ihnen nicht zu nahe zu kommen und trotzdem so viele Informationen wie möglich aufzusaugen. Für spätere Referenz. Es dauerte eine Weile, so lange, dass er schon dachte, dass sich gar nichts tun würde, doch dann wirkte die erhöhte Dosis und die armen Tierchen kippten einer nach dem Anderen zur Seite um, so als hätte man sie mit einem Schläger über den Kopf geschlagen. Natürlich machte man eigentlich keine Scherze über betäubte Tiere, doch das kurze, überraschte Muhen und die dumpfen Aufpralle der zentnerschweren Kühe war ziemlich unterhaltsam.
Ivys Augen weiteten sich, als Sinikka anschließend die Tiere aufnahm und sie in den Stall beförderte, einer nach dem anderen. Er wusste nicht, ob es die Tatsache war, dass sie es schaffte, erwachsene Huftiere zu tragen oder die Ausstrahlung von Mühelosigkeit, die sie dabei ausstrahlte, doch der Griffin fühlte sich mit einem Mal noch viel unerfahrener und kleiner als zuvor. So eine starke Frau wurde ihm abgestellt … Dabei hatte er kaum Erfahrung und war nicht nur um buchstäblichen Sinne grün hinter den Ohren! Nachdem die letzte Kuh verstaut und damit das Soll ihrer Quest erfüllt war, baute er sich vor dem Koppeltor auf und begrüßte die Heldin des Tages mit einem Lächeln. „Das war beeindruckend, Sinikka!“ Und er wusste nicht einmal, ob sie sich vorstellen konnte, WIE beeindruckend. Seiner Phobie hatte es zwar kaum geholfen, doch er hatte wertvolle Kenntnisse erlangt, eine nette Frau getroffen und ein paar Huftiere vor dem Tod durch Langeweile und Überfressung gerettet. Keine allzu schlechte Bilanz für eine Quest, oder?

Questende

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