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 Geschäftsstraße

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Kabuto
Gameboy
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BeitragThema: Re: Geschäftsstraße   Sa 25 Okt 2014 - 23:17

Ah... s-sehr gut, da-das freut mich sehr. U-und natürlich werde ich dir auch sagen wenn i-ich etwas nicht will! Er mochte zwar sagen, dass er sich freute, aber seine Stimme klang noch immer recht unsicher. Man konnte glatt meinen, dass er das gar nicht ernst meinte. Oder man könnte es zumindest, wäre da nicht sein Gesichtsausdruck: Der junge Käfermagier strahlte wie die Sonne, nein, wie tausend Sonnen vor Glück und konnte einfach nicht aufhören, Kohana anzulächeln. Sie hatte gesagt, dass sie den Kuss wirklich gewollt hatte! Na gut, nicht so direkt gesagt, aber sie hatte es ganz klar angedeutet, das ließ sich nicht leugnen. Und dass das Ereignis selbst sie zufriedengestellt hatte, das war ohnehin deutlich zu sehen... An Tagen wie diesem, nein, an diesem Tag war das Leben wirklich unheimlich schön. Kabuto konnte nicht sagen, dass er nicht gedacht hatte, dass irgendwann ein hübsches Mädchen sein Leben verschönern würde, aber er hatte erwartet, dass sie sich da schon etwas länger kennen würden. Dennoch... zeigte nicht gerade Kohanas schnelles Interesse an ihm, dass sie gut zueinander passten...?
Die Zufriedenheit des Augenblicks wollte und wollte nicht verschwinden, bis Kabutos Blick kurz von seiner Freundin weg hinüber zu einer Uhr glitt... E-eh? So spät schon?, meinte er erschrocken, und als er peinlich berührt auf seinem Stuhl etwas hin und her rutschte, fügte er mit einem entschuldigenden Lächeln an: U-u-unglaublich, w-wie die Zeit vergeht... Mehr wollte er gar nicht sagen. Er wusste, dass er eigentlich schon seit einer ganzen Weile zuhause sein sollte, aber seine Zeit mit Kohana war so schön. Und er wollte das arme Mädchen auch nicht wieder alleine lassen. Wenn es ginge, hätte er sie ja mit zu sich nach Hause genommen oder wäre hier bei ihr geblieben, aber das waren eben keine Optionen. Also musste er los. Er musste zum Bahnhof, in den Zug, um damit Heim zu fahren, nach Magnolia Town, wo er sich besser auskannte und nicht dauernd verirrte, Damit er wieder zu seinem Onkel gehen und die Einkäufe abliefern konnte, die immer noch in diesem furchtbar schweren Rucksack steckten. Wenn er nicht einmal laufen musste, dann war das alles eine leichte Strecke, die sich schnell zurücklegen ließ, also hatte er auch keinen ersichtlichen Grund, es weiter herauszuzögern, gemütlich, wie die Zugreise nun einmal war. Es wurde also wirklich Zeit, zu gehen. Aber... ... ich... ich mag nicht...
Der Kyofu seufzte leise und blickte unzufrieden auf die Tischplatte. Es wäre ihm so viel lieber, bei der blauhaarigen Schönheit zu bleiben, die er umarmt und geküsst und mit der er Eis geteilt hatte, aber das war keine Option. Er würde definitiv bald wieder hier sein, aber trotzdem gefiel es ihm jetzt schon nicht, eine Weile von ihr getrennt zu sein; er würde sie bestimmt schon morgen vermissen, wenn nicht sogar noch heute im Zug. Aber es gab keine Alternative. Er wollte es nicht sagen, aber er musste es aussprechen: Ko-Kohana... i-i-ich... ich sollte l-langsam nach Ha-Hause gehen, fürchte ich... T-tut mir leid... Er warf einen kurzen Blick hinüber zu seinem Rucksack, dann noch einen auf die Uhr, ehe er sich wieder traute, seiner Freundin ins Gesicht zu sehen und sich ein Lächeln aufzuzwingen. Ich... ich komme bald wieder... und du kannst jederzeit nach Magnolia kommen, wenn du magst. A-also, du musst mich nicht sehr vermissen, okay? Das war jetzt irgendwie falsch – er wusste nämlich genau, dass er sich furchtbar danach sehnen würde, sie wiederzusehen, doch damit musste er sie ja nicht unter Druck setzen. Sie sollte sich gut fühlen, das reichte ihm völlig. Dann fiel ihm aber noch etwas ein, und sein Gesichtsausdruck hellte sich auf: Ah! Du... du könntest mich doch zum Bahnhof bringen, nicht? W-wenn du nichts Besseres zu tun hast, k-könntest du ja vielleicht... auch mit mir auf den Zug warten... W-was sagst du? So würden sie immerhin noch etwas mehr gemeinsame Zeit verbringen können, wenn sie es wollte. Er wollte es auf jeden Fall...

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Kohana
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BeitragThema: Re: Geschäftsstraße   Sa 25 Okt 2014 - 23:21

Auch wenn sie vielleicht so wirken mochte, aber Kohana wäre es definitiv zu peinlich ganz direkt zu sagen, dass sie den Kuss auch gewollt hatte oder danach zu fragen… Das ging gar nicht. So selbstbewusst die Magierin manchmal auch wirken mochte, das änderte alles rein gar nichts daran, dass sie in solchen Situationen ein hohes Schamempfinden hatte und ein Kuss hatte für sie bisher noch in so weiter Ferne gelegen, dass sie es einfach vor sich hergeschoben hatte darüber nachzudenken. Jetzt war es ihr also doch ganz schön peinlich, obwohl es ein wirklich tolles Erlebnis gewesen war, was sie auch gern wiederholen würde, aber darüber reden, ging wirklich nicht!
Als Kabuto seinen Blick auf die Uhr richtete, ahnte Kohana schon in welche Richtung das nächste Thema gehen würde. Sehr schade, dass das doch nun schon kam, denn die Magierin wollte ihn eigentlich nur ungern jetzt schon ziehen lassen. Sie kannte ihn ja noch kaum und wollte noch so viele Dinge über ihn wissen, aber seine Nervosität zeigte ganz deutlich, dass ihm nicht mehr wirklich viel Zeit blieb… Ihr war durchaus bewusst, dass sie nun schon eine ganze Weile miteinander verbracht hatten, aber das reichte eben noch nicht! Die Magierin wünschte sich noch so viele Dinge, die sie mit ihm bereden oder machen wollte… Ihr zu Hause oder ihre Gilde würde sie ihm gern zeigen, irgendwo mit ihm hingehen und ein wenig mehr über ihn erfahren, da sie bisher nur unglaublich viel von sich gesprochen hatte… Aber sie musste ihn gehen lassen. Obwohl sie sich als Dragonslayerin meist über alle anderen Stelle und damit ihre Bedürfnisse auch als wichtiger ansah, war sie sich auch der Tatsache bewusst, dass sie diesem Jungen nichts abschlagen konnte. Vor allem, wenn es für ihn Ärger bedeuten könnte, würde sie ihn sicher nicht aufhalten und auch kein Theater machen. Natürlich wollte sie ihn nicht gehen lassen und es machte sie unglücklich, aber wenn sie nun ihre Traurigkeit darüber noch ausdrückte, würde es ihm auch nicht leichter fallen zu gehen. Sie versuchte sich davon nichts anmerken zu lassen, weil sie wusste, dass das kein angenehmes Thema für sie beide war. Leicht machte er ihr das allerdings auch nicht wirklich… Er sagte ganz offen und direkt in ihr Gesicht, dass er nicht gehen wollte.
Was sollte sie nun sagen? Dass sie das auch nicht wollte? Aber eigentlich sollte sie ihn doch bekräftigen, damit er nicht noch mehr Ärger bekam. Nun stand sie zwischen den Stühlen. Natürlich sollte er auch nicht glauben, dass es sie nicht interessierte. Verflucht. Sie hatte sich eingebildet, dass sie bestimmt stark sein könnte, aber wenn er das so sagte, dann fiel es ihr doch ganz schön schwer daran zu denken, dass sie nicht noch länger Zeit mit ihm verbringen konnte. Wer weiß, wann sie sich das nächste Mal sehen würden? Sie waren beide aktive Magier in einer Gilde und hatten auch andere Verpflichtungen… Außerdem lebten sie in unterschiedlichen Städten und noch immer fürchtete Kohana, dass er nicht wiederkommen würde. So oder so würde sie ihn finden, aber sie fürchtete, dass er sie nie wiedersehen wollte… Da konnte er sagen was er wollte und sie war sich bewusst wie dumm das war, aber der Verlust ihres Vaters prägte sie da ziemlich stark. … Aber was sollte sie nun sagen. Sie blieb eine ganze Weile lang still… Aufmerksam hörte sie zu und überlegte wie sie nun reagieren sollte… Er versuchte sie derweil aufzuheitern und zu erklären, dass sie sich ohnehin bald wiedersehen würden und dass sie ihn nicht vermissen musste. Plötzlich lachte sie leicht und griff zielstrebig nach seiner Hand. „Wie könnte ich dich nicht vermissen…“, murmelte sie und lächelte ihn an. Sie hatte beschlossen einfach nicht viel mehr dazu zu sagen. Alle beide wussten genau, dass ihnen dieser Abschied nicht leicht fallen würde. Es war egal was sie nun sagte. Ob sie nun erklärte, dass es ihr wehtun würde ihn gehen zu sehen oder ob sie so tun würde, als machte es ihr nichts aus. Er wusste es ohnehin genau und jedes weitere Wort war nur umso schmerzhafter, wenn man bedachte, dass die Zeit der Trennung möglicherweise doch länger sein könnte, als man es sich erhoffte.
„Natürlich werde ich dich begleiten!“, sagte sie energisch und grinste ihn an. Er brauchte ja nicht glauben, dass er sie so leicht wieder loswerden würde. Sicherlich würde sie gehen, wann immer er es sagte, aber wenn sie die Chance dazu hatte, sagte sie sicher nicht nein! Sie erhob sich und ließ seine Hand nicht los. Da fiel ihr auf, dass er ja mit dem großen Rucksack angereist war und wollte ihm diesen reichen… Doch schon als sie den Griff packte und versuchte ihn anzuheben, konnte man an ihrem Gesicht einen leichten Schock ablesen. Okay. Nun wusste sie eine Sache mehr über ihn… Er musste ganz schön stark sein um damit eine ganze Weile durch die Gegend zu laufen.  Sie ließ los und schmunzelte ihn verlegen an. Und damit hatte er vorgehabt nach Hause zu laufen? Ein wenig trottelig war er schon… Aber das war auch irgendwie niedlich. Kohana verdrängte, dass sie ihn bald gehenlassen müsste und freute sich lieber darüber, dass sie nun noch ein Stück gemeinsam mit ihm durch die Stadt laufen konnte. Dabei würde sie seine Hand halten können und zum Abschied durfte sie ihn doch sicher noch mal in dem Arm nehmen, wenn sie am Bahngleis standen, oder nicht? Wie konnte sie da jetzt schon traurig sein, wenn sie noch so schöne Ding erwarteten! Dafür blieb später noch genug Zeit… Denn sie wollte noch lange nicht wahrhaben, dass er wirklich bald gehen würde… Das mochte sie nämlich auch nicht, auch wenn sie es nicht so direkt aussprach.
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Kabuto
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BeitragThema: Re: Geschäftsstraße   Sa 25 Okt 2014 - 23:22

„Wie könnte ich dich nicht vermissen…“
Diese Worte... Kohana wusste wirklich, wie man bei Kabuto die richtigen Knöpfe drückte. Je mehr Zeit er mit ihr verbrachte, desto weniger wollte er gehen, vermutlich würde er es gar nicht mehr übers Herz bringen, wenn er noch zwei, drei Stunden blieb. Sie würde ihn vermissen... vermutlich ahnte sie nicht, dass sie da wohl die einzige Person auf dieser Welt war, sonst würde sie es nicht sagen, als wäre es etwas Selbstverständliches. Sie hatte kein falsches Bild von ihm, das wusste er; als sie ihn beschrieben hatte, hatte es nichts gegeben, das nicht zutraf. Vielleicht hatte sie einfach außergewöhnlichen Geschmack... aber nein, alle Attribute, die sie aufgezählt hatte, waren wirklich und allgemein als positiv anzusehen. Wie konnte es also sein, dass sie von ihm so viel mehr hielt, als jeder andere es tat...? Es war ein Rätsel für ihn, aber es machte ihn jedes Mal wieder glücklich, wenn sie es sagte. Eigentlich war es ja auch egal, woran es lag, dass diese Schönheit sich in ihn verguckt hatte, solange sie nur nicht plötzlich auf die Idee kam, ihre Auswahl zu revidieren – doch die Angst, dass sie genau das tun würde, hatte sich längst irgendwo in den Abgründen Kabutos, die er zu überwinden versuchte, eingenistet. So wie sie fürchtete, dass er nicht zurückkehren würde, so hatte er Angst, dass sie ihn nicht würde zurückkehren sehen wollen...
Noch war die Zukunft allerdings die Zukunft, noch hatten beide das gleiche Ziel: Sie wollten die gemeinsame Zeit genießen, ohne sich Sorgen darum zu machen, dass es vielleicht trotz aller Hoffnungen und Versprechungen das letzte Mal gewesen sein könnte. Lächelnd sah der Kyofu dabei zu, wie sie seinen Rucksack anheben wollte und dabei versagte. Das Gewicht war durchaus nicht leicht, auch wenn Kabuto es immer noch ein ganzes Stück unterschätzte, weil er nicht wusste, wie stark er eigentlich war. Bei ihrem zarten und fragilen Körperbau war es auch so kein wirkliches Wunder, also lächelte er sie an und hob den Rucksack selbst an, wenngleich ihm das mit einer einzelnen Hand sichtbar schwer fiel, und wollte ihn gerade aufsetzen, als ihm auffiel, dass das ja gar nicht ging, solang er immer noch mit der Dragonslayerin Händchen hielt! Ah... ä-ähm, Kohana... s-so kann ich..., meinte er unsicher und hob leicht die Hand, in der ihre lag, um zu zeigen, was er meinte, doch dann entschied er sich um: A-ach, vergiss es. I-ist schon gut! Notfalls konnte er ja einfach nur einen der Riemen des Rucksacks über seine Schulter hängen... wie gut, dass Kohana eher an sein Wohlbefinden dachte als er selbst. Sie gewährte ihm die paar Momente ohne ihre Hand, die er brauchte, um das schwere Gepäck richtig aufzuziehen, doch kaum war er fertig, griff er ganz von selbst wieder danach und drückte sie sanft, als wortloser Dank dafür, dass sie ihm etwas, das sie ihm unmöglich übel nehmen konnte, nicht übel nahm – er war eben ein etwas hoffnungsloser Fall, mit der naiven Freundlichkeit, mit der er immer handelte. Aber dafür mochte sie ihn, nicht war?
Hehe... I-ich bin ehrlich froh, d-dass wir noch etwas länger zusammen sind, Kohana..., meinte er fröhlich, während die beiden das Eiscafé verließen. Weißt du, ich h-habe schon hi-hin und wieder ü-über eine Freundin na-nachgedacht, a-aber... ich hätte mir n-niemals jemanden vorstellen können, der... so toll ist wie... wie du, Kohana... Er war, wie immer, etwas rot gerade und rieb sich mit der freien Hand leicht den Nacken, während er das sagte... dann erstarrte er. Hatte Kohana schon einmal mitbekommen, wie er erstarrt war? Ahja, bei der Rechnung und der zweiten Umarmung und vielleicht vorher schon einmal, bevor ihn dieser unhöfliche Mann zu Boden gestoßen hatte... Nun war wieder eine ähnliche Situation: Er wusste nicht, was er tun sollte. Eigentlich hatte er Kohana fragen wollen, ob sie ihn zum Bahnhof führte, aber jetzt hatte er nur gefragt, ob sie ihn begleitete, und sie waren schon auf dem Weg... er konnte doch unmöglich zugeben, dass er absolut keine Ahnung hatte, wo sie lang mussten, wenn er schon damit angefangen hatte, die Führung zu übernehmen. Es war ihm bei Kohana noch wichtiger, dass sie gut über ihn dachte, als bei jeder anderen Person, denn sie war doch jemand ganz Besonderes! Mal sehen... wenn die Sonne dort stand, sie von da gekommen und jenes Geschäft dort lag... O-okay, gehen wir, meinte Kabuto also, nachdem er etwas die Lage gepeilt hatte, und wollte sich mit der Dragonslayerin auf den Weg machen...
Bitte, Kohana, sag deinem Freund, dass er in die falsche Richtung geht...

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Kohana
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BeitragThema: Re: Geschäftsstraße   Sa 25 Okt 2014 - 23:23

Die Sache mit dem Rucksack war schon kurios… Er war kleiner als Kohana und wirkte auch nicht unbedingt muskulös, aber wenn sie an das Gewicht seines Gepäcks dachte, konnte sie sich einfach kaum vorstellen, dass das so leicht gewesen war. Sonst hätte sie es doch heben können! Zugegebenermaßen war Kohana sehr schwächlich, nicht besonders schnell und im Allgemeinen war das, was sie ausmachte, ihre Eismagie. Doch man sah es einfach nicht. Während der Junge seinen Rucksack sogar mit einem Arm anhob, musterte sie ihn noch einmal. Nein, wirklich nichts. Wie machte er das? Magie? Wenn er so stark war, dann könnte er ein Fliegengewicht wie sie sicher mit einem Arm heben. Eine witzige Vorstellung, wenn man bedachte, dass sie doch ein Stückchen größer war als er. Kaum erwähnenswert, aber im Vergleich mit der Stärke, war das schon recht amüsant. Sie überlegte kurz, ob sie danach fragen sollte, ob er Krafttraining oder sowas machte… Dann war es ihr aber doch irgendwie zu peinlich. Seine Hand festhalten, stand sie neben ihm und beobachtete stumm, wie er den Rucksack anhob. Erst da bemerkte die Dragonslayerin, dass es ihm gar nicht so leicht fiel mit einer Hand. Richtig, wenn sie das Ding nicht mal mit beiden heben konnte, wäre es fast gruselig, wenn es ihm leicht von der Hand ging. Plötzlich wurde ihr durch seinen Einwand bewusst was ihn daran hinderte. Allerdings bekam sie erneut seine unglaubliche Gutmütigkeit zu spüren. Glaubte er wirklich, dass es für sie ein so großes Problem war seine Hand für so kurze Zeit los zu lassen? Lächelnd ließ die Magierin los und ihm somit die Zeit dazu den monströsen Rucksack richtig auszusetzen. Sie war schon ein wenig neugierig was er da drin so transportierte, aber danach zu fragen, wäre auch irgendwie zu persönlich. Wie konnte eigentlich etwas zu persönlich sein, nachdem man sich geküsst hatte?! Wie dem auch sei… Kohana freute sich unheimlich, als er sich von allein traute wieder nach ihrer Hand zu greifen und sie machten sich auf den Weg, der für den Moment nur halb so deprimierend war, wie sie erwartet hatte…
Sie waren noch gar nicht richtig draußen, da begann er schon wieder zu erzählen. Allerdings sprach er erneut nicht von sich, sondern machte ihr wieder einmal Komplimente. Sie konnte gar nicht anders als zu lächeln. Natürlich schmeichelte ihr das und sie bewunderte es, dass es ihm offenbar so leicht von den Lippen ging, so etwas zu ihr zu sagen, aber sie hatte noch immer irgendwie das Gefühl wenig über ihn zu wissen. Als er aber dieses Thema nun schon anriss, machte sich Kohana ein wenig Gedanken darüber… „Ich habe gar nicht so sehr darüber nachgedacht einen festen Freund zu haben…“, erklärte sie mit nachdenklichem Blick. „Ich dachte immer, dass ich mehr Kontakt zu Dragonslayern haben würde… Aber ich kann mir kaum mehr vorstellen, dass die noch besser sein könnten als du!“ Hoppla. Das hatte sie eigentlich nicht aussprechen wollen. Sofort lief sie rot an und überlegte, wieso sie damit so herausgeplatzt war. Wie peinlich… Naja…
Wegen der Peinlichkeit merkte die Magierin erst einmal gar nicht, dass Kabuto erstarrt war. Sie folgte ihm stumm und überlegte immer noch, wie sie das Thema wechseln konnte ohne wieder an diesen peinlichen Punkt zu gelangen. Wie hatte sie sowas nur sagen können? Kabuto kündigte an, dass sie sich auf den Weg machten und Kohana folgte ihm eine ganze Weile ganz schweigsam und nachdenklich. Über was sollten sie reden? Ohje… Hoffentlich hatte sie es nicht versaut. Das waren doch ihre letzten gemeinsamen Minuten! Dann blickte sie auf, sah sich um und blieb stehen. Sie lächelte wieder und zog Kabuto an der Hand zu sich zurück, damit er nicht noch weiterlief. „Eh… Also… Kabuto-kun…“, begann sie und grinste ihn an. „In die Richtung solltest du gehen, wenn du zu mir nach Hause möchtest.“, erklärte sie schmunzelnd und deutete mit dem Finger in die Richtung, in die sie sich bewegt hatten. Dann drehte sie sich ein Stück herum und zeigte in eine andere. „Zum Bahnhof müssen wir aber da lang.“ Sie fand das sicher nicht einmal halb so peinlich wie er, weshalb sie völlig ruhig erklärt hatte, dass in der Richtung etwas anderes lag. Ob er sich das merken würde? Die Magierin hatte kein Problem damit, wenn sich jemand irgendwo verlief… Warum? Kohana war Expertin darin sich an fremden Orten zu verirren… In Hargeon war sie ja auch ewig sinnlos herumgelaufen, so lang, dass sie sogar ihr Ziel vergessen hatte am Ende! Sie zog ihn ein wenig in die andere Richtung und setzte dabei dieses engelsgleiche Lächeln auf… Und das war nicht einmal absichtlich. Dann blickte sie zum Himmel und drückte seine Hand etwas: „D-Du Kabuto-kun…“, begann sie ein wenig schüchtern. „Erzählst du mir noch ein bisschen was… über dich?“ Das war ihr erstaunlich schwer gefallen… Ob er ihrem Wunsch nachkommen würde? Bestimmt, man schlug doch seiner Freundin keine Wünsche aus, oder?
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Kabuto
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BeitragThema: Re: Geschäftsstraße   Sa 25 Okt 2014 - 23:48

Das war jetzt interessant... Kohana hatte nie an einen festen Freund gedacht? Wieso hatte sie ihn denn dann gefragt? Wenn sie sich eigentlich keinen wünschte und dann doch jemanden fand, bei dem sie bald das Gefühl hatte, ihn als ihren Freund haben zu müssen, dann... dann müsste das doch jemand ganz Besonderes sein...? Ihr nächster Satz, dass der grünhaarige Junge bestimmt besser als die übrigen Dragonslayer sei, bestätigte diese Annahme noch gleich. Dass es auf dieser Welt jemanden gab, für den Kabuto eine so außergewöhnliche – im positiven Sinne – Person darstellen konnte, war ebenso unglaublich wie wunderbar. In Gedanken musste er kurz Lächeln, sagte sich, dass ihm da offenbar jemand verfallen sei – wenngleich er nicht wusste, wie richtig er damit doch lag. Noch nicht zumindest...
Kurz darauf musste er sich jedoch entscheiden, wo er lang sollte, und das war bei seinem Orientierungssinn ziemlich schwer – und falsch. Nachfragen wäre offenbar doch klüger gewesen, dann hätte er sich nicht so sehr blamiert und Kohana hätte ihn nicht berichtigen müssen... jetzt gab es nur eine einzige Möglichkeit, das Gesicht zu wahren: Sie hatte gesagt, wo der Weg hin führte, also musste er nur so tun, als wäre das sein Ziel gewesen, ein Zwischenstopp auf dem Weg zum Bahnhof gewesen! A-ah! J-ja, ich weiß, g-genau da wo-wollte ich hin!, meinte er also hastig und grinste dümmlich. I-ich muss unbedingt noch zu... ähm... wie? Er wurde mit einem Schlag knallrot, als ihm klar wurde, wohin dieser Weg führte, was sie gesagt hatte. Die Röte in seinem Gesicht wurde fast augenblicklich zu einer tödlichen Bleiche, und seine Stimme wurde so leise, dass er selbst sich kaum verstand: Zu dir... nach Hause...? Ohje... er hatte eine peinliche Situation nur noch verschlimmert. Aber hier entlang kam man also zu ihr? Das würde er sich merken! Allein der Gedanke daran, in Kohanas Haus zu kommen... oh! Besser nicht daran denken – er merkte schon, wie seine Entschlossenheit, zu gehen, weiter schwand. Sie sollten sich wirklich auf den Weg zum Bahnhof machen. A-a-also da lang!, meinte er und lief mit beschleunigtem Gang in die Richtung, in die sein Engel gezeigt hatte, bis er merkte, dass er sie leicht zog; dann senkte er seine Geschwindigkeit ab, sodass es für sie angenehmer sein sollte. Wenigstens lagen sie jetzt richtig...
Dann überraschte Kohana ihn aber deutlich: Sie wollte schon wieder etwas über ihn wissen? Hatte er ihr nicht eigentlich alles Wichtige schon erzählt, oder zumindest alles, was irgendwie interessant war... und sie wollte wirklich noch mehr wissen? Er grinste sie an; so wichtig genommen zu werden, war wirklich schön. Okay, gerne, meinte er also fröhlich. Aber du solltest dich nicht beschweren, wenn es zu langweilig ist... ich bin eben nicht so spannend.

Womit sollte er anfangen? Am besten am Anfang. Hm... ich komme ursprünglich aus einem kleinen Dorf... nein, nicht einmal das. Ich habe die ersten acht Jahre eigentlich in einem Wald gelebt, wo mein Vater Käfer erforscht hat... W-weißt du, i-ich habe große Angst vor Käfern, d-d-deshalb war es... s-sehr unangenehm... U-und als ich dann z-zu meinem Onkel nach Magnolia gekommen bin, war das ein großer Kulturschock für mich, weißt du? Ich... ich habe mich etwas verloren und so, als würde ich gar nicht reinpassen... alles war so groß und ich so klein, und da waren all diese Dinge, die ich nicht gekannt oder verstanden habe... Er stockte kurz, nachdenklich, dann guckte er etwas traurig zu Boden. Mir fällt grade auf... das habe ich noch niemandem gesagt... I-ich war eine W-Weile sehr traurig und e-etwas deprimiert, aber k-kein Mensch hat gefragt, wieso... Er fing sich aber recht bald wieder, wollte Kohana doch nicht mit so etwas belasten, und fuhr dann fort. Mit seinen Jungen Jahren und seiner Familie hielt er sich nicht lang auf, erzählte auch nichts von seiner Tante oder seine Cousine, wenngleich er die beiden Kinder erwähnte, um die er sich kümmerte – Shiro und Kasumi, die Jüngsten in der Familie – und ging recht bald zu dem man über, von dem er Magie gelernt hatte. Er erzählte einiges von seiner Zeit als Lehrling und seinem Sensei, aber die Kernsätze waren eindeutig A-Akaroshi-Sensei war einer der größten S-Rang-Magier von Fairy Tail und E-er war der E-Einzige, der gesagt hat, ich h-hätte Potenzial... Dann kam er auch noch auf Kureiji zu sprechen, als Person, mit der er das meiste zu tun hatte, hatte der das verdient. Kabuto erwähnte durchaus, dass sein bester Freund ziemlich seltsam war und er sich nicht sicher war, ob er den Käfermagier auch als Freund wahrnahm, er aber ein gutes Herz und immer Süßigkeiten hatte und ihm zuhörte, wenn er mal reden wollte... so etwas hatte er sonst ja nicht.
An der ein oder anderen Stelle hatte Kohana den Jungen kurz unterbrechen müssen, um ihn daran hindern zu können, eine falsche Kurve zu nehmen oder an einer richtigen vorbei zu laufen, aber dank ihr schafften es die beiden doch noch recht sicher, zum Bahnhof zu kommen. Als Kabuto merkte, dass sie da waren, hörte er auf, über sein Leben zu sprechen, und blickte seine Freundin breit an. Ah... ich bin doch tatsächlich hier angekommen, sagte er breit lächelnd – heute Mittag hatte das ja nicht geklappt. Was würde ich nur ohne dich tun...
Seine Haut verstand noch vor seinem Hirn, dass er jetzt rot werden musste...

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Kohana
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BeitragThema: Re: Geschäftsstraße   So 26 Okt 2014 - 0:04

Natürlich war Kabuto etwas Besonderes für Kohana! Wie konnte er nur jemals daran zweifeln? Sie ließ sich doch sonst so gut wie nie auf andere Menschen ein und dass sie dem kleinen Kerl so traute und das auch noch nach so kurzer Zeit, zeigte doch schon mehr als genug, dass er etwas Besonderes für sie war. Aber wenigstens schien er dies nun zu begreifen. Vermutlich war das doch schon ein guter Schritt, oder nicht? Apropos Schritte, nachdem Kohana ihm mit einigen aufmunternden Worten versucht hatte in die richtige Richtung zu locken, schien Kabuto ein wenig peinlich berührt zu sein. Das konnte nicht mal die sonst so begriffsstutzige Magierin übersehen. Plötzlich begann er stotternd zu erklären, dass er doch dahin wollte, doch als er realisierte was er gesagt hatte, wurde er plötzlich ganz kleinlaut. Sie grinste ihn an. Es war nicht so, dass sie ihn auslachte oder so… Sie fand es eher ganz schön niedlich, dass er versuchte sich ihr gegenüber ins rechte Licht zu rücken. Ganz schlagartig schien er sich um entschieden zu haben, wandte sich in die Richtung des Bahnhofes und zog die zierliche Magierin ein wenig hinter sich her. Nicht lange, denn er schien sich wieder zu beruhigen. Sie kicherte leise und strahlte ihn an: „Du kannst mich jederzeit besuchen, aber jetzt ist wohl nicht der richtige Zeitpunkt dafür.“ Zwar klang es ein wenig so, als würde sie ihn damit aufziehen, doch war es vielmehr gut gemeint, damit er sich nicht mehr ganz so sehr für seinen Tritt ins Fettnäpfchen schämen musste. Außerdem wäre es ihr wirklich lieb, wenn er mal zu ihr zu Besuch käme… Die Magierin bekam so selten Besuch… und dann auch noch Kabuto. Das wäre wirklich toll!
Als sie ihn danach gefragt hatte, ob er ihr ein wenig über sie erzählte, schien er zwar ein wenig erfreut zu sein, doch machte er auch deutlich, dass es offenbar eine langweilige Geschichte war. Dies war aber in Kohanas Augen gar nicht so. Was er erzählte, war durchaus interessant und gerade für ein Mädchen, dass nicht auf die normale Art und Weise aufgewachsen war, erschien so etwas besonders toll. Wenigstens erzählte er ihr nun alles ganz offen und danach hatte sie ein ganz anderes Bild von ihm. In seiner Kindheit schien der Käfermagier es auch nicht so einfach gehabt zu haben, aber wenigstens hatte er viele Personen um sich, die für ihn da waren und ihn auf seinem Weg begleitet hatten. Als er jedoch in seinen Erzählungen etwas traurig wirkte, rückte die Magierin fast automatisch ein Stück näher an ihn heran und drückte seine Hand. Es tat ihr ein wenig Leid, dass es ihm so gegangen war. Kohana empfand nicht so oft Mitgefühl, aber gerade bei jemandem, den sie mochte, war das natürlich umso stärker. Auch von seinem Lehrmeister und seinen Freunden erfuhr sie und all das würde sie sich ganz sicher merken. Immerhin war alles über Kabuto wichtig und wenn sie das wusste, dann konnte sie ihn besser verstehen. Sie lächelte ihn die ganze Zeit an, aber das verschwand ein wenig, als sie wusste, dass sie dem Bahnhof nahe kamen…
Er schaffte es jedoch recht schnell wieder sie aufzumuntern und das mit so naiven, einfachen Worten. Was würde er ohne sie tun? Nicht nur er wurde rot bei dem Satz, sondern auch sie. Verlegen blickte sie auf ihre Füße und murmelte: „Das… hättest du sicher auch allein geschafft. Kein Grund mir zu danken…“ Sie schämte sich ein wenig, denn der Weg zum Bahnhof war doch eigentlich wirklich keine Meisterleistung gewesen. Gern hätte sie auch mehr für ihn getan, aber das war momentan offenbar nicht möglich. Da fiel ihr ein, dass sie zu seinen Erzählungen sogar noch etwas zu sagen hatte: „Ich glaube auch, dass du Potential hast!“, wechselte sie also erstaunlich stürmisch das Thema. „Du bist ein total netter Kerl, dazu noch stark und ich finde auch, dass du ziemlich cool bist. Aus dir wird sicher noch ein richtig toller Magier!“ Dieses Mal schämte sie sich nicht so etwas zu sagen, weil sie das ernst meinte. Sie wusste zwar nicht wie stark seine Magie war, doch sie hatte mittlerweile gelernt, dass auch die menschlichen Fähigkeiten wichtig waren im Leben. Dann zog sie ihn lächelnd in den Bahnhof, wo sie nach dem Bahngleis Ausschau halten sollten. Kohana mochte Züge nicht besonders gern, aber das musste sie Kabuto noch nicht unter die Nase reiben… Ihre Sinne waren ein wenig empfindlich und wenn sie an ihre letzte Bootsfahrt dachte, glaubte sie daran, dass es ihr im Zug kaum besser gehen würde. „Lass uns nach deinem Zug schauen, okay?“, sagte sie also und strahlte ihn an. Natürlich wollte sie ihn nicht gehen lassen, aber es würde ihnen beiden nicht besser gehen, wenn sie jetzt traurig waren, nicht?
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Kabuto
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BeitragThema: Re: Geschäftsstraße   So 26 Okt 2014 - 0:21

Kabuto hätte den Weg allein geschafft? Wenn Kohana nur wüsste... er wusste nicht, ob es eine oder zwei Stunden gewesen waren, die er auf der Suche herumgeirrt war, ehe die beiden sich getroffen hatten, doch mit ziemlicher Sicherheit konnte der Käfermagier sagen, dass er es auch dieses Mal nicht schneller geschafft hätte, wäre sie nicht an seiner Seite gewesen. Mit diesem Orientierungssinn und seinem Rucksack bis nach Magnolia laufen zu wollen, wäre reiner Selbstmord gewesen... Wie gut, dass das Mädchen ihn vor diesem Schicksal bewahrt hatte. Das alles jetzt aber noch einmal hervorzuheben, hielt Kabuto nicht für nötig... und selbst wenn, Kohana hatte schon weitergesprochen, ehe er auch nur überlegen konnte, was er denn sagen wollte.
Sie fand auch, dass er Potenzial hatte...? Nun, wenn ein großer Magier wie der Aikami das gesagt hatte, musste etwas dran sein, und Kohana war so ein wunderbarer Mensch, sie konnte bestimmt Dinge erkennen, die ihm und jedem anderen verborgen blieben. Ein total netter Kerl? Nun, das konnte man nicht leugnen. Seine Nettigkeit war wohl das einzige, das ihn bisher davor bewahrt hatte, eine unnötige Last für die Menschheit zu sein... Stark? Sie sah ihn als stark an? Das war etwas schwer zu glauben, andererseits trug er einen recht schweren Rucksack, und er war wenigstens nicht mehr so ein Schwächling wie in seiner Anfangszeit, also konnte man das noch durchgehen lassen. Aber als sie ihn dann sogar nicht nur als cool, sondern sogar als ziemlich cool – das war mehr als einfach cool, oder? – beschrieb, musste sich der Grünschopf tatsächlich einen Moment lang irritiert umsehen, ob hinter oder neben ihm nicht doch noch jemand stand. „S-sie meint wirklich mich... o-oder?“, dachte er, als er keinen Menschen erkannte, warf nur kurz einen Blick auf ein Hündchen, das vorbeihuschte und vielleicht schon ein wenig cool war... cooler als er bestimmt. Vielleicht hielt Kohana ihn einfach nur für jemanden, der etwas drauf hatte und beliebt war und interessierte sich deshalb für ihn? Ohje, wenn sie herausfand, dass er eigentlich nur ein kleiner Niemand war, der nicht einmal in seiner Magie wirklich gut war, würde sie bestimmt Schluss machen wollen... andererseits kannte ihn hier in Hosenka Town niemanden und zu einem Kampf kam es bestimmt auch nicht so bald. Wenn Kohana einen coolen Kabuto wollte, dann würde er sein Bestes geben, um genau das für sie zu sein! Als sie ihn also nach dem Zug fragte, gab es nur eine Möglichkeit...
Mit halb geschlossenen Augen – das sollte ein lässiger Blick sein – guckte der Kyofu kurz neben dem Mädchen vorbei, dann nickte er ganz langsam – langsam war schließlich das Äquivalent zu locker – und wartete noch kurz, ehe er den Mund aufmachte: Nette Idee. Wird ja langsam Zeit, dass ich weiß, wo mein Gleis steckt, nicht? Hey, das war gar nicht so schwer! Seine Stimme sollte noch etwas tiefer sein... gut, das konnte er gleich ausprobieren: Der Bahn... ch... der Bahnhof ist gach... gar nicht so ande... chrr... Ohje, so zu sprechen, kratzte ganz schön im Hals... Er schaffte es tatsächlich, einen halben Satz zu formulieren, ehe er einen Hustenanfall bekam. Hustenanfälle waren nicht cool... okay, dann behielt er seine Stimme eben so bei, wie sie war. Kein Weltuntergang. Der Bahnhof ist gar nicht so anders als der in Magnolia, stellte er also fest und blickte sich um. Die Fahrpläne müssten also da drüben sein. Komm, gehen wi-... ähm, ich meine, jo. Folge mir. Puh, gerade so gerettet... Ob sie etwas gemerkt hatte? Naja... momentan konnte er es ja vertuschen, indem er sich auf das Gleis konzentrierte...

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Kohana
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BeitragThema: Re: Geschäftsstraße   So 26 Okt 2014 - 0:25

Irgendwie war es ja ganz niedlich, dass Kabuto ständig versuchte seine neue Freundin zu beeindrucken oder für sie besser, cooler und interessanter zu wirken. Dabei faszinierte Kohana gerade diese naive, ehrliche Seele des Jungen. Er war so freundlich und wirkte so unschuldig, dass Kohana neben ihm all die Dinge vergaß, die ihr so wehgetan hatten. Kabuto brachte sie ständig auf andere Gedanken. Sie musste oft lachen und doch war er irgendwie cool, wenn er absolut natürlich auf sie zuging und Dinge sagte, die sie nicht auszusprechen wagte. Kohana war sich ziemlich sicher, dass ihm nicht einmal bewusst war, was er da sagte, wenn er all diese schönen Worte von sich gab, aber genau das war vermutlich das Charmante daran. Wenn er so ein gutherziger Junge war, wie konnte dann aus ihm kein guter Magier werden? Kohana hoffte, dass ihn nichts verderben würde… Diese Sachen, die ihr widerfahren waren, sollte er nicht erleben müssen. Es war so schön einen Menschen zu sehen, der noch so positiv an alles heranging, abgesehen von sich selbst, aber das war vermutlich eine negative Selbsteinschätzung. Sie bewunderte das… und sie beneidete das. Auch wenn aus seiner Geschichte hervorgegangen war, dass er es auch nicht immer einfach im Leben gehabt hatte und dass auch er unter etwas anderen Bedingungen großgeworden war, war sich Kohana doch sehr sicher, dass er behütet großgeworden war. Wer weiß, was aus ihm geworden wäre, hätte man ihn so verlassen… Auch wenn es ihr nicht wirklich bewusst war, erinnerte Kabuto sie sehr an sich selbst. An die Zeit bevor Kyrona sie allein ließ und sie verzweifelt auf den Drachen gewartet hatte. Damals war sie auch glücklich gewesen, wollte den Menschen etwas Gutes tun und lernen ihre Magie zu beherrschen, um Heldentaten zu vollbringen. Und dann brach Kyrona ihr das Herz… Wenn sie so darüber nachdachte, war das in den letzten Jahren ihr einziger Antrieb gewesen. Lange hatte sie keine so unbeschwerte und glückliche Zeit gehabt, wie die letzten Stunden, die sie mit diesem Jungen verbracht hatte. Vermutlich fiel es ihr daher so schwer ihn gehen zu lassen… Und natürlich kam die Angst hinzu, dass das nie wieder so sein würde, wenn er nicht zurück zu ihr kam. Aber hey, sie wusste ja wie er roch! In Magnolia, ganz egal wie groß die Stadt war, würde sie ihn oder sein zu Hause sicher wiederfinden. Und wenn ihm auf einer Quest etwas zustoßen würde, könnte sie ihn aufspüren und retten! Sie wurde den ganzen Planeten nach ihm absuchen, wenn er verschwinden würde! So macht das doch eine echte Freundin, oder?
Nachdem sie ihm gesagt hatte, dass sie ihn toll fand, was ihr rückblickend peinlicher war, als in dem Moment, in dem sie es ausgesprochen hatte, sah sie Kabuto ein wenig verwirrt an. Was machte er da? Sein Blick war irgendwie komisch, seine Bewegungen anders… Dass er anders sprach, merkte sie erst als er versuchte tiefer zu sprechen und in einem Hustenanfall endete. Stimmte etwas nicht? Fühlte er sich nicht wohl? Ein wenig irritiert beobachtete sie ihn und lief ihm nach, als er sie darauf hinwies, wo die Fahrpläne ausgehängt waren. Kurz überlegte sie, ob sie ihn fragen sollte, ob alles in Ordnung war. Sie ließ sich diese ganze merkwürdige Situation einmal komplett durch den Kopf gehen, ging seine Sätze noch einmal durch und dann… hatte sie es begriffen. Sofort musste sie ein wenig schmunzeln. Nicht, weil sie ihn auslachte, sondern weil sie sich ein wenig geehrt fühlte. Immerhin war sie der Grund dafür, dass er sich extra stark bemühte, oder nicht? Noch bevor er die Fahrpläne erreichen konnte, griff sie nach seiner Hand und stoppte ihn. Das musste sie jetzt sagen. Unmittelbar danach, weil sonst wirkte es nicht mehr so… „Kabuto-kun, warte!“ Sie konnte wirklich nicht so gut mit Worten umgehen wie er… Dabei war es in ihrem Kopf ganz einfach… Verlegen guckte sie auf seinen Hals. Wieso? Weil das nahe am Kopf war und es da vielleicht nicht auffiel, dass sie nicht in seine Augen sehen konnte. „Ich glaube, dass du ein guter Mensch bist und dass du immer ehrlich zu mir bist…“ Mit ein wenig Herzrasen traute sie sich zu ihm aufzublicken, wobei allerdings ihre Körperspannung versagte und sie ein wenig zitterte vor Nervosität. „Bitte versuch mir nichts vorzumachen, denn i-i-ich… mag dich ganz genau so wie du bist…“ Jemandem zu sagen, dass sie ihn mag… Eigentlich eine leichte Übung für Kohana. Wenn sie log… Dass sie es so ernst meinte wie jetzt und hier an diesem Ort, dann war das schon etwas anderes… Aber sie hoffte, dass er sich wohler fühlen würde, wenn sie ihm sagte, dass sie ihn genau so mochte, wie er war, oder?
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BeitragThema: Re: Geschäftsstraße   So 26 Okt 2014 - 0:44

Okay... mit der Konzentration hielt es sich dann wohl doch nicht so lange. Schon als Kohana wieder seine Hand ergriff, war er wieder komplett wuschig, unfähig, an etwas anderes als sie zu denken, und natürlich würde er so auch nicht weiter cool wirken können. Nein, so durfte er nicht denken... Kohana, wollte einen coolen Kabuto, und sie würde ihn auch bekommen. Hauptsache, sie war glücklich...
Aber was wollte sie eigentlich? Als sie ihn angewiesen hatte, zu warten, war er instinktiv in jeder Bewegung eingefroren, blickte sie nur unbeweglich und etwas unsicher an. Sie hatte besorgt geklungen... das war nicht gut. Was hatte er denn jetzt wieder falsch gemacht? Oh, der Hustenanfall! Sie hatte bestimmt Angst, er könnte krank werden!
Nein, scheinbar nicht... sie sagte ihm noch einmal, was für ein guter und ehrlicher Mensch er war... sie lobte ihn immer so über alle Himmel hinaus. Ja, er war sehr lieb und ehrlich, das stimmte, aber die Tatsache, dass er keine anderen Qualitäten hatte, konnte man doch nicht einfach überspielen, indem man diese Sachen enorm übertrieben darstellte. Natürlich war ihm klar, dass Kohana das nicht tat, jedenfalls nicht bewusst, aber dass er nicht so toll war, war ihm schmerzlich bekannt; zumindest war er sehr davon überzeugt. Er hatte es kaum verdient, dass jemand ihm so angetan war, aber es fühlte sich so unglaublich gut an! Kohana zu verlieren... nein, das wollte er nicht, das ging einfach nicht. Alles, nur das nicht. Auch, wenn sie falsche Vorstellungen von ihm hatte, wenn sie damit glücklich war, dann wäre er es auch; Moment, was? Er sollte... ihr nichts vormachen? Das konnte nicht sein... hatte sie etwa seine coole Fassade durchschaut? Aber... wenn er sich wie ein beliebter Typ verhielt, dann merkte sie, dass das anders war als sonst, und bisher hatte er sich einfach benommen, wie er es immer tat... konnte es sein, dass sie ihn tatsächlich cool fand? Seine ängstliche, schüchterne, ehrliche Art, die so weit von locker und lässig entfernt war? Sie hatte offenbar eine andere Vorstellung des Wortes als er... Also hatte sie tatsächlich ihn gemeint, ihn, wie er war, und nicht irgendeine Illusion, die sie sich selbst eingeredet hatte. Naja, vielleicht sah sie ihn als etwas zu lieb und zu ehrlich an, aber das waren immerhin Adjektive, die wirklich zu ihm passten, und er strengte sich ja auch an, besser und besser zu werden... Wenn er so blieb, wie er war, würde er wohl irgendwann gut genug für sie sein. Ein tröstender Gedanke, der ein Lächeln auf sein Gesicht zauberte.
V-... vielen Dank, Kohana, meinte er und erwiderte ihren Blick, dann legte er sanft die Arme um sie, damit sie etwas fester stehen konnte. Wenn sie so zitterte und schüchtern war wie jetzt, dann kam er sich fast wie der große, starke Kerl in der Beziehung vor, der seine Freundin stützen und wenn nötig schützen konnte, jemand, der ihr Halt und Sicherheit gab... Und das wäre er wirklich gern für sie. Vielleicht konnte er das, irgendwann... Es... es ist einfach immer noch so unglaublich... d-dass jemand wie ich, der für niemanden wirklich etwas darstellt, gut genug sein soll, um der feste Freund von einem der schönsten und liebsten Mädchen der Welt sein zu dürfen... Das war keine Schmeichelei, er meinte, was er sagte. Die einzigen Mädchen, die mit Kohana irgendwie mithalten konnten, waren die beiden anderen Dragonslayerinnen gewesen, ganz besonders Lia... offensichtlich gab es nichts besser aussehendes und freundlicheres als eine Dragonslayerin. Das war eine recht limitierte Sorte von Menschen, weswegen Kohana auf jeden Fall einer der besten Fänge war, die man auf der Welt machen konnte – und er war nur Kabuto. Er drückte sie leicht und lächelte... Ich mag dich auch, sehr sogar... ich kann einfach nur nicht glauben, dass ich gut genug für dich bin. Noch ließ er nicht los... sie zitterte immer noch. Er musste sie doch lang genug halten, dass Kohana sich fangen konnte, auch wenn er sich eigentlich um sein Gleis und sein Ticket kümmern sollte...

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BeitragThema: Re: Geschäftsstraße   So 26 Okt 2014 - 1:10

Wie viel konnte man schon nach wenigen Stunden über eine Person wissen? Es war schwer einzuschätzen wie gut Kabuto und Kohana sich nun kannten, wobei sie sich doch schon so nahe gekommen waren nach dieser kurzen Zeit. Der Gedanke daran, dass alles was sie heute gesehen und erlebt hatten eben nur heute genau so war und von dieser außergewöhnlichen Situation abhängig war, war gruselig und für Kohana glücklicherweise noch sehr fern. Sicher würde sie das ganz bald noch einholen, aber im Moment hatte sie nur ein Bild von Kabuto. Vermutlich war es von verrückt spielenden Hormonen ein wenig verschoben, aber sie empfand tatsächlich so für den Magier. Sie sah ihn wirklich mit diesen großen Augen als absolut großherzig und toll an und gerade deshalb bewunderte sie ihn so sehr. Nur weil sie wirklich glaubte, was sie sagte, schaffte sie es auch diese Dinge überhaupt zu ihm zu sagen, obwohl es so oder so ziemlich peinlich für sie war. Sie wollte unbedingt, dass er wusste wie sie ihn sah, bevor er die Stadt verließ. Er sollte verstehen, dass ihr das wirklich ernst und wichtig war, auch wenn es sie so beschämte diese Dinge zu sagen, dass sie zu zittern begann. Warum sie das tat, begriff sie nicht wirklich. Entweder sie war so mitgerissen von diesen Gedanken oder es war ihr so unangenehm… Nein, sie war kein Mensch für solche Worte und gerade deshalb fand sie Kabuto ja so cool. Er konnte all das einfach aus dem Bauch heraus sagen, ohne es überhaupt in Frage zu stellen. In Kohanas Kopf begann es dann zu rauschen und sie fragte sich immer wieder, ob das nicht unfassbar peinlich und lächerlich war. Möglicherweise sagte sie auch etwas Falsches oder es kam anders rüber, als sie es geplant hatte. Da konnte sie schon eher jemanden in den Arm nehmen oder sogar küssen, aber so etwas zu sagen, ging ihr unfassbar schwer über die Lippen…
Aber Kabuto schien offenbar irgendwie alles zu können. Denn plötzlich nahm er seine Freundin in den Arm und sagte ihr erneut so viele schöne Worte. Kohanas Herz begann erneut zu rasen und sie senkte den Kopf etwas, weil sie sich schämte. Aber es war schön… Eine Umarmung war wirklich schön und so warm… Auch wenn er fast ein wenig übertrieb, zumindest glaubte sie nicht, dass sie der schönste und schon gar nicht der liebste Mensch der Welt war, glaubte sie ihm doch was er sagte. Es war auch schwer sich vorzustellen, dass er so etwas einfach so zu ihr sagen würde. Als er sagte, dass er sie auch mochte, wurde sie wieder rot im Gesicht. Ob sie sich jemals an so etwas gewöhnen würde? Kabuto war so toll! Und das machte sie so glücklich, dass sie es gern jemandem erzählen würde, doch außer ihm hatte ihn ja nicht wirklich jemanden, mit dem sie über so etwas reden konnte. Also erübrigte sich das… Dass er jedoch sagte, dass er nicht glaubte, dass er gut genug war, weckte das Mädchen wieder ein wenig aus ihrer Scham. „D-Doch! Natürlich bist du das!“, sagte sie und blickte ihn überzeugt an. Ihre Wangen waren noch immer ein wenig rot und sie blickte ihn an. Das war so schön… Sie konnte das noch nicht so ganz glauben. Dass sie sich so etwas nicht schon viel früher gewünscht hatte. Merkwürdig… Nun würde sie das nicht so schnell wieder aufgeben wollen. Nur leider musste sie das nun bald für eine Weile. Aber sie würde sicher nicht dafür sorgen, dass er nun los ließ… Das war viel zu toll! Aber wenigstens zitterte sie nun nicht mehr. Da wurde ihr erst bewusst, dass er sie deswegen in den Arm genommen hatte. Wenn er nicht bald ging, würde das immer schwerer werden…
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BeitragThema: Re: Geschäftsstraße   So 26 Okt 2014 - 2:35

Mit Kohana in seinen Armen konnte Kabuto wirklich gut leben... Es fühlte sich gut an, sie zu umschließen und ihr nahe zu sein. Aber das war nicht alles; als sie ihm wieder in die Augen blickte und so ansah, wusste er, dass sie wieder so etwas Liebes sagen würde, und so geschah es auch. Natürlich war er gut genug für sie... natürlich war er jemand, der eine wundervolle, nahezu perfekte Person wie Kohana verdient hatte. Mit welcher Selbstverständlichkeit sie das aussprach... es war so lieblich und beeindruckend gleichzeitig. Er selbst versuchte dauernd, wieder und wieder und wieder, sich aufzubauen, ohne je auch nur so etwas wie einen Erfolg zu erzielen, und sie schaffte es mit so einfachen, kurzen Sätzen, ihm das Gefühl zu geben, doch etwas zu bedeuten. Noch hielt das nicht so lange, aber es war ja auch nicht leicht, aus jahrelanger Gewohnheit herauszukommen...
Dass sie nicht mehr zitterte, war wirklich gut... es wirkte, als hätte wirklich seine Berührung ihr geholfen. Tatsächlich fiel Kabuto auch gerade nichts anderes auf, was sie hätte beruhigen können; wenn er die Macht hätte, sie glücklich zu machen durch einfache Berührungen, war das wunderbar! Endlich war er jemand, der wirklich etwas für jemanden tun konnte – und dann noch so etwas Angenehmes. Aber dennoch lösten sich seine Arme langsam von ihr, er ließ sie los. Vielen Dank, Kohana..., meinte er und lächelte sie glücklich an. Für sie war er genug... für sie war es sogar ganz natürlich, dass er genug war. Diesem einen Menschen genügte er so, wie er war... Wenn du mir so etwas sagt, hilft mir das... Wenn es von dir kommt, kann ich es sogar glauben. Dass ich gut genug sein soll... Sein Gesichtsausdruck hellte sich noch etwas weiter auf. Komm, gucken wir nach dem Zug.

Mit ihrer Hand in seiner, ohne sie auch nur kurz loszulissen, studierte er den Fahrplan und ging hinüber zum Schalter – erst, als er das Ticket bezahlen musste, ließ er sie los, und dann war es ohnehin sie, die die Geldbörse zücken musste. Es fühlte sich etwas unangenehm an, seine Freundin für etwas bezahlen zu lassen, aber sie hatte darauf bestanden, also war es für Kabuto in Ordnung. Wenn sie glücklich war, dann war er es auch... und dieses Ticket brauchte er wirklich dringend. Er wäre sicherlich in die völlig falsche Richtung gelaufen, wenn er nach Hause gelaufen wäre, und dann irgendwo im Nirgendwo zusammengebrochen, um von den wilden Tieren zerfetzt zu werden... Uh, nein, kein schönes Ende. Vor allem hätte er Kohana dann ja nicht wiedersehen können, also war es auch okay, wenn er sie mal zahlen ließ. Er war ja kein Macho oder jemand, der unbedingt die Hosen anhaben musste... wenn sie damit zufrieden war, etwas für ihn zu übernehmen, dann sollte sie es tun. Das war die Art Freund, die er für sie sein wollte: Einer, der ihr alle Freiheiten ließ, aber auch so viel wie möglich für sie tat und mit dem sie so glücklich wurde, wie sie nur werden konnte. Wenn die gemeinsame Zeit ihr so gefiel wie ihm, dann dürfte es ziemlich leicht sein, das zu schaffen...
Aber jede Zeit fand einmal ihr Ende, und so hielt es sich auch mit dieser. Nach einer Weile traf der Zug, auf den die beiden warteten, ein, und sie befanden sich in dieser unangenehmen Situation, in der sie beide wussten, dass es nicht mehr lange dauern würde, bis sie getrennt waren... dieser Moment stand sogar unmittelbar vor ihnen. Aber es würde ja nicht für immer sein... A-also dann, meinte der Grünschopf lächelnd, wenn auch etwas zurückhaltend – er war sich unsicher, wie er damit umgehen sollte. Er hatte sich noch nie von seiner Freundin verabschieden müssen. Ähm... b-bis bald, Kohana!, fuhr er fort, dann zögerte und blickte kurz zu Boden. Vielleicht konnte man den Abschied doch noch etwas angenehmer gestalten...? Seine Augen richteten sich erneut auf ihre. S-sag mal... w-würdest du mir... einen A-A-... Abschieskuss geben...? Es war wirklich nicht leicht, ihr bei dieser Frage noch in die Augen zu sehen, aber es war wichtig... das hier war der letzte gemeinsame Moment der beiden für eine – hoffentlich kurze – Weile. Der sollte doch schön sein und im Gedächtnis bleiben...

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BeitragThema: Re: Geschäftsstraße   So 26 Okt 2014 - 10:38

So angenehm warm… Es fiel Kohana schwer sich an den Gedanken zu gewöhnen, dass sie diese angenehme, wunderschöne Wärme nun wieder weggeben musste. Sicher könnte sie auch andere Menschen umarmen, aber das wäre einfach nicht dasselbe! Sie genoss diese Dinge wirklich sehr, obwohl sie sich das selbst noch nicht so richtig eingestehen wollte. Ein wenig ernüchtert blickte sie zu Boden, als er sie wieder losließ. Nun war es wohl egal was für schöne Sachen er zu ihr sagte. So lang sie ihn gehen lassen musste, war sie ein wenig geknickt. Hatten wir schon erwähnt, dass Kohana oft sehr überzogen emotional reagiert? Das würde Kabuto sicher schneller merken, als ihm lieb war. Plötzlich sagte er jedoch, dass er sich noch immer nicht so recht mit dem Gedanken anfreunden konnte, dass er gut genug für sie war. Was war das große Problem daran, dass sie diese besondere Freundschaft hatten? Kohana konnte sich kaum vorstellen, dass es Menschen gab, die das nicht genießen würden! Sie nickte zustimmend und folgte dem Jungen zu den Aushängen, damit sie nach seinem Zug sehen konnte. Widerwillig, aber Kohana würde sich zusammenreißen. Für ihn natürlich…
Auf dem Fahrplan hätte auch Chinesisch stehen können und Kohana hätte genauso viel verstanden wie jetzt. Sie hatte es nicht so mit dieser Art von Verkehrsmitteln, aber zum Glück kannte Kabuto sich da offenbar ein wenig besser aus. Mit solchen Dingen musste die Magierin sich nur sehr selten im Jahr befassen. Entweder sie hatte jemanden, der sie auf eine Quest begleitete, auf den man sich verlassen musste oder sie trat ihre kleinen Reisen mit der Hilfe eines Passanten an, der ihr sagte wohin sie musste. Bisher war sie damit immer recht weit gekommen, wobei sie diese Naivität noch den Kopf kosten könnte, wenn sie die falschen Menschen ansprach. Aber welche zwielichtige Persönlichkeit konnte einer wunderschönen Dragonslayerin schon das Wasser reichen? Ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, dass dies in irgendeiner Art und Weise komisch war, bezahlte sie ohne Widerworte das Ticket für ihren Freund und schnappte sich sofort danach wieder seine Hand. Die Kassiererin hatte ihn so komisch gemustert, als sie für ihn das Ticket gezahlt hatte. Was die wohl von ihm wollte? Vermutlich hatte sie sich nur darüber gewundert, dass ein junger Mann seine Begleiterin zahlen ließ, aber für Kohana sah das ganz anders aus. Die würde nun schon sehen, dass Kohana seine Freundin war und sie keine Chance hatte! Mit einem engelsgleichen Lächeln wandte sie sich dem Jungen wieder zu und machte sich auf den Weg zum Bahnsteig. So schmerzhaft das auch war, aber so lang er an ihrer Seite war, konnte sie wohl kaum traurig sein.
Und so kam es zum Ende ihrer ersten Begegnung… Ein Moment, der erstaunlich lang war und in ihrer Erinnerung doch sehr kurz wirken würde, wenn sie ihn bald vermisste. Kohana beobachtete mit einem merkwürdigen Gefühl im Bauch wie der Zug langsam einrollte und guckte ihren grünhaarigen Begleiter an. Der Moment der Trennung war ein wenig unangenehm… Es wirkte ein wenig distanziert, aber das lag sicher nur daran, dass das für sie beide schwierig war. Bevor er es aber so enden ließ, blickte er ihr offenbar erstaunlich entschlossen in die Augen und stellte ihr eine Frage, die sie völlig aus dem Konzept brachte. Ein Kuss? Von ihr? Wie konnte er das erwarten? Nicht, dass sie das absolut ablehnte, aber wie sollte sie das denn hinbekommen? Sofort lief sie total rot an. Sie stockte und war wie festgefroren. Ihre Augen waren weit aufgerissen und blickten in sein Gesicht. Mit der Situation war sie überfordert. Die Türen des Zuges öffneten sich und gaben ihr das Zeichen, dass nicht mehr viel Zeit war. Verflucht! Das sollte sie doch nicht vergeuden! Sie schluckte und trat nickend auf ihn zu. Das war also schon einmal ein Ja. Dann war es ihr allerdings so peinlich, dass sie ihm die Hand vor die Augen hielt. Nein, so durfte er sie noch nicht sehen. Also los… Ein Abschiedskuss… Auf den Mund… Kurz vorher stockte sie erneut. Sicher merkte er schon, dass sie nahe war, weil sie direkt vor seinem Gesicht atmete. Dann stellte sie sich auf ihre Zehenspitzen und küsste ihn auf die Stirn. Wieder roch sie an ihm… Ein unverkennbarer Geruch. So natürlich. Im Vergleich zu den meisten Menschen, die durch Pflegeprodukte meist süßlich oder herb rochen, erinnerte Kabuto sie an die Natur. An Bäume, deren Rinde und Blätter… Ein wenig nach Herbst und Regen… Ja, eben so wie es im Wald roch! Sie rückte zurück und nahm die Hand von seinen Augen. „A-Also… Wenn du wiederkommst… d-dann bekommst du d-den ri-richtigen K-Kuss!“, stammelte sie mit noch immer gerötetem Gesicht. Und dann wurde ihr bewusst, dass das möglicherweise der letzte Satz war, den sie zu ihm sprach. Also wurden die großen Augen nun glasig und Kohana schniefte. Eine Katastrophe kündigte sich an, aber für die extrem sensible Magierin, war das nicht einmal unüblich. Sie blickte ihn ein wenig traurig an und lächelte doch noch ein wenig. „B-Bye… Kabuto-kun.“ Ohje… Hoffentlich konnte sie den Ausbruch noch drin behalten, bis er im Zug war. Das wäre so peinlich… Wer wollte schon eine so feige und schwache Freundin haben? Sie fühlte sich, als hätte sie sich nun völlig blamiert…
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Kabuto
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BeitragThema: Re: Geschäftsstraße   So 26 Okt 2014 - 16:35

Was war er nur für ein schlechter Freund... Kabuto fiel gar nicht auf, dass seine Freundin sich an der Kassiererin störte. Ihm kam die Möglichkeit nicht einmal in den Sinn, immerhin war es ziemlich abwegig, dass sie ihn Kohana wegnehmen wollen würde, und bei seiner derzeitigen Gefühlslage vollkommen unmöglich, dass sie dieses Ziel auch erreichen würde. Andererseits konnte die Dragonslayerin ja auch nicht wissen, dass er wirklich schon voll und ganz ihr gehörte...
Die Abschiedsszene zwischen beiden war aber wirklich rührend. Vor dem einfahrenden Zug standen sie, sich dem Ende dieses Treffens bewusst, hielten einander bei den Händen, während sie einander in die Augen sahen... der perfekte Moment für einen unheimlich romantischen Kuss! Ja? Nein! Wenngleich der Grünschopf irgendwie den Mut aufbrachte, tatsächlich danach zu fragen, fehlte es seiner Freundin im Gegensatz zu ihm an der mindestens halben Minute Vorbereitung, die er gebraucht hatte, um diesen Mut zusammenzunehmen, also war es kaum ein Wunder, dass die Situation sie etwas überforderte. Immerhin versuchte sie es, versuchte es ehrlich, gab ihr bestes, doch für einen reinen Beobachter war die Romantik wohl schon nicht mehr so stark, als sie seine Augen bedeckte. Für Kabuto nicht; es verstärkte den Moment, und es war aufregend, zu wissen, dass sie ihn gleich küssen würde, ohne es zu sehen. Als er ihren Atem an seinem Gesicht spürte, klopfte sein Herz bereits so heftig, dröhnte ihm in den Ohren, dass er sicher war, auch Kohana müsse es hören, wenn nicht der gesamte Bahnhof. Es war so ein außergewöhnliches Erlebnis, und ein Gefühl, das er noch gar nicht kannte... Und der gesamte Spannungsbogen gipfelte in dem Moment, als er endlich die Lippen seiner Freundin spürte, auch wenn sie nicht da auftrafen, wo er es erwartet hatte; dennoch lief ein angenehmer Schauer über seinen Rücken. Während ihre Hand sich von seinen Augen entfernte, lächelte er leicht, und dieses Lächeln verbreirte sich, als sie ihm sagte, dass er den Rest bekommen würde, wenn sie sich wieder sahen. Es war also ihre Absicht gewesen, nicht seine Lippen zu küssen, um eine schöne Geste für das nächste Treffen zurückzuhalten... Egal, was die Leute dachten, er fand das sehr romantisch. Kohana war wirklich eine tolle Freundin...
Okay! Nächstes Mal der richtige, wiederholte Kabuto fröhlich, während er ihr Lächeln erwiderte. Bis dann, Kohana! Damit drehte er sich um und lief auf den Zug zu, sah allerdings während des Laufens noch ein letztes Mal über die Schulter zurück. Da stand seine Kohana... sie war so schön, so liebenswert, so... U-uwah! Unaufmerksam, wie er gewesen war, hatte sich Kabutos Schuh an einer kleinen Kante zwischen den Steinen verhaken können, die den Boden des Bahnhofs ausmachten, und schon schlug er wieder auf dem Boden auf, mit dem Gewicht der Rucksacks von oben und der Härte des Gesteins unter sich. Autsch... das tat wirklich weh! Kohana wollte er jedoch nicht noch zusätzliche Sorgen machen, also rappelte er sich schnell wieder auf und rief dabei: A-alles okay! N-nichts passiert, es g-geht mir g-gut! Dann warf er dem Mädchen ein letztes, peinlich berührtes Lächeln zu und winkte noch, ehe er endgültig in dem Zug verschwand. Leider war kein Platz am Fenster frei, von dem aus er sie hätte sehen können, aber er dachte immer noch an sie, starrte in die Ferne, während die Türen sich schlossen und sie vor seinem inneren Auge noch immer lächelte, kicherte, leicht errötete. Sie war wirklich ein tolles Mädchen...

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BeitragThema: Re: Geschäftsstraße   So 26 Okt 2014 - 21:04

Selbst als sie sich bereits von ihm verabschiedet hatte, schlug ihr das Herz noch bis zum Hals. Diese Situation mit dem Kuss war ihr so schwer gefallen und es war ihr schrecklich unangenehm, dass sie es nicht geschafft hatte ihn richtig zu küssen, wobei er sich dies doch von ihr gewünscht hatte. So sehr wie sein Herz in dem Moment mit den verschlossenen Augen geschlagen hatte, war ihres sicher auch gerast, als sie versucht hatte sich zu überwinden ihm einen Kuss auf die Lippen zu drücken. Doch dafür hatte es nicht gereicht… Dennoch schien er ihre kleine Notlüge, die sie schnell erfunden hatte, um die Peinlichkeit zu überspielen, tatsächlich zu glauben oder zumindest tat er so, damit sie sich nicht zu sehr schämte. Er war ein wirklich guter Kerl und sein Lächeln half ihr wieder sich etwas mehr zu beruhigen. Mit Sicherheit würde sie es auch beim nächsten Mal noch nicht schaffen ihn zu küssen, aber das musste sie ihm ja noch nicht unter die Nase reiben. Eigentlich war es doch romantisch… Je länger sie brauchte um sich zu überwinden, umso aufregender und besonderer würde der erste Kuss aus Kohanas Eigeninitiative wohl werden! Aber sie empfand diese Schwäche und Feigheit nur als peinlich und schlecht… Er schien sich jedenfalls darauf zu freuen, dass er beim nächsten Mal einen richtigen Kuss bekommen würde… Irgendwie musste sie das üben! Natürlich nicht an anderen Jungen, denn das hatte er ja bereits gesagt, dass er so etwas nicht mochte, aber… Wie übte man so etwas? Kyrona hatte ihr nie etwas darüber beigebracht, wie man mit Freunden umging… Vor allem nicht mit so besonderen Freunden wie Kabuto, in deren Nähe man ganz nervös und verlegen wurde. Das hatte er ihr bestimmt mit Absicht nicht erzählt! Der blöde alte Drache…
Als er sich mit seinem niedlichen Lächeln von ihr abwandte, fiel es Kohana schwer noch irgendwie positive Stimmung aufzubringen. Sie riss sich ganz stark zusammen nicht direkt in Tränen auszubrechen, damit er sich keine Gedanken machte. Außerdem war es peinlich. So lang kannten sie sich ja auch nicht und sie hatte das Empfinden, als würde die Welt untergehen, wenn er nun ging. Im Laufen drehte er sich zu ihr um und sie biss sich auf die Lippe… Allerdings passierte dann etwas, was sie ein wenig ablenkte. Der tollpatschige Magier stolperte über seine eigenen Füße und landete mit dem Gesicht im Bahnsteigdreck. Schockiert riss Kohana die Augen auf und wollte gerade zu ihm eilen, um ihm aufzuhelfen, doch da rappelte er sich schon auf und erklärte, dass alles in Ordnung war. Erleichtert seufzte sie und lächelte. Das letzte Lächeln, welches sie von ihm sah, ließ ihr Herz noch einmal höher schlagen. Dann schlossen sich die Zugtüren hinter ihm und sie blickte ihm wehleidig nach. Das war es nun also… Wo sie es gerade noch, wegen seines kleinen Unfalls, geschafft hatte ihre Emotionen zurück zu halten, wurden die großen, blauen Augen der Magierin nun wieder glasig. Sie war wirklich froh, dass er sie in dem Moment nicht sehen konnte. Kohana ging in die Knie, presste sich die Hände vor die Augen und begann so herzzerreißend zu heulen, als hätte sie tatsächlich eine wichtige Person verloren. In dem Moment war es der Dragonslayerin ganz egal was man von ihr hielt und doch hoffte sie, dass niemand auf sie zukam, aber im Moment zählte wirklich nur Kabuto und der war weg… Während die großen Krokodilstränen die Wangen hinunterliefen, hoffte sie wirklich darauf, dass er wiederkommen würde… Er hatte es versprochen… Und wenn nicht, würde sie ihn sowieso wiederfinden!
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BeitragThema: Re: Geschäftsstraße   

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Geschäftsstraße
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