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 Süßer Wettstreit: Kabuto vs. Valerie

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Kabuto
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BeitragThema: Süßer Wettstreit: Kabuto vs. Valerie   Mo 27 Okt 2014 - 14:16

Angespannt ging Kabuto auf das Gelände zu, in dem er heute erwartet wurde. Auf den grasigen Feldern in der Nähe Hosenka Towns entdeckte er schnell die vier hölzernen Pfähle, welche ein viereckiges Gebiet von etwa 125 Quadratmetern absteckten. Sie waren sehr leicht zu erkennen, wie es eigentlich alles gewesen wäre, hätte es sich auf dieser Ebene befunden, denn abgesehen von Gras gab es hier... nichts. In einer mittleren Distanz konnte man zwei Hügel sehen, weiter hinten sogar noch wesentlich mehr, aber ansonsten war es eine vollständig flache, wenngleich saftig grüne, Ebene. Das eröffnete natürlich zwei Fragen: Warum waren diese Pfähle hier... und warum Kabuto? Dafür musste man etwas weiter zurückgehen, ein paar Tage in die Vergangenheit.

Fröhlich schlenderte Kabuto zu Fairy Tail, nachdem Kureiji das Interesse an ihm verlor und er noch einige Stunden hatte, ehe er gefahrlos zurück nach Hause konnte. Nach kurzem Studieren des Questboards scannte er den Raum nach Bekannten, setzte sich, als diese Suche erfolglos verlief, an die Bar und ließ sich ein Glas Milch bringen – gut für die Knochen und das Wachstum und so, brauchte man immer, wenn man mal ein großer Held werden wollte. Rein zufällig fiel ihm dabei der Zettel auf, den jemand an den Tresen gepinnt hatte: 'Intergildentrainingsstunden, dieses Wochenende. Magier aus Fairy Tail, Blue Pegasus und Lamia Scale haben die Gelegenheit, ihre Fähigkeiten gemeinsam in einem freundlichen Wettstreit auszutesten! Mit garantiert passenden Trainingspartnern. Sendet ganz einfach einen Brief mit Namen, Adresse und einer Einschätzung eurer Fähigkeiten im Kampf ein und ihr werdet eine erquickende Kampferfahrung erhalten!' Eine interessante Anregung... Man erhielt also einen Partner, dessen Fähigkeiten etwa auf dem gleichen Stand waren? Und das ganze war rein freundschaftlich, also musste man niemanden verletzen. Und es war eine tolle Möglichkeit, neue Leute kennen zu lernen! Außerdem bedeutete das, dass er mal eine richtige Beschäftigung hätte, während er nicht Heim durfte, weil Tante und Cousine ihn nicht dulden mochten... Es war gar keine Frage mehr: Kabuto würde daran teilnehmen!

Jetzt, wo er am Ort des Geschehens, der in dem Antwortbrief gestanden hatte, angelangt war, wirkte die Idee plötzlich gar nicht mehr so toll... Viel eher einschüchternd. Was, wenn seine Partnerin sich selbst als richtige Gegnerin sah und Verletzungen nicht etwa vermeiden wollte, sondern als wichtigen Bestandteil des Trainings ansah? Vielleicht bedeutete ein freundschaftlicher Kampf für sie ja auch, dass man freundschaftlich versuchen musste, nicht zu sterben, während man mit Salven von Angriffen attackiert wurde... ohje.
Er musste zum Glück nicht lange mit seinen Zweifeln warten. Während er so im Gras sah, dank seinem grünen Hemd, der hellbraunen Hose und der legendären Haarfarbe ziemlich gut an die Umgebung angepasst, erkannte er schon bald eine Figur, die auf ihn zukam, und sprang schnell auf. Das musste sie sein, nicht wahr? Das musste das Mädchen sein, dem er zugeteilt worden war. Jetzt konnte er sich ja ein Bild darüber machen, wie sie wirklich war. Flink lief er zu ihr hinüber, lächelte breit mit einer leichten Röte auf den Wangen und blieb dann vor ihr stehen. H-Hallo... Du m-musst Valerie sein“, grüßte er schüchtern, eine Hand an seinem Hinterkopf, während er ihr die andere entgegen streckte. Ich... Ich b-bin Kabuto, Kabuto Kyofu. Wir sollen heute zusammen trainieren, nicht wahr? Er tat sein Bestes, um sich seine Nervosität nicht anmerken zu lassen... und es funktionierte genauso wenig wie sonst...

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Valerie
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BeitragThema: Re: Süßer Wettstreit: Kabuto vs. Valerie   Mo 27 Okt 2014 - 14:19

Valerie mochte Gras. Nun, noch mehr mochte sie natürlich bunte Blumen, aber auch das saftige Grün gefiel der kleinen Magierin sehr. Es fühlte sich weich und kitzelig zwischen den Finger an. Vor allem wenn man stundenlang einfach nur ruhig auf ihm lag und die Natur genoss. Nun, heute hatte sie für dieses Vergnügen leider keinerlei Zeit, denn sie hatte andere Pläne. Sie würde heute in einem Übungskampf antreten. Ihrem ersten richtigen Kampf überhaupt. Erstaunt musste sie feststellen, dass sie tatsächlich etwas aufgeregt war. Ein Kichern entwich der Sakai, ehe sie die wenigen restlichen Meter zu der Gestalt überquerte, welche wohl ihren Partner darstellte. Er schien sie auf jeden Fall zu erkennen, denn er zögerte nicht lange, ehe er sich ihr vorstellte. Kabuto Kyofu also. Kurz ließ Valerie ihre dunklen Augen über das Erscheinungsbild ihres Gegenübers wandern. Wenn sie es nicht besser wusste, würde sie beinahe sagen er sei nervös. Aber warum denn? Es gab doch keinen Grund sich Sorgen zu machen, schließlich war das Ganze doch lediglich ein Übungskampf. Nun, vielleicht sollte sie ihn erst einmal beruhigen, bevor sie diese Runde begannen. "Ganz recht, ich bin Valerie. Valerie Sakai, um genau zu sein. Es ist mir eine Freude dich kennen zu lernen, Kabuto-kun.", ein sanftes Lächeln umspielte ihre Lippen, ehe sie sich vorlehnte und den Jungen freundlich umarmte. Für Valerie war Körperkontakt nichts besonderes, es war normal für sie, Menschen zur Begrüßung umarmen. Das es Kabuto vielleicht anders gehen könnte, darauf kam die Kleine gar nicht. "Also, freust du dich schon auf unseren Kampf? Ich bin schon ganz schrecklich aufgeregt. Allerdings musst du vorsichtig sein, ich hab vorher noch nie richtig gekämpft." Mit einem neugierigen Gesicht blickte sie sich ein weiteres Mal auf dem Schauplatz um. "Das ist wirklich ein guter Ort für unseren Kampf. Die Erde ist nicht zu rutschig, da sollte es nicht allzu schwierig sein, sich schneller fortzubewegen." Ein prüfender Blick fiel auf die Holzpflöcke, welche ganz in der Nähe in der Erde steckten. "Trennt das unser Kampfgebiet ab? Da haben wir ja ein ganz schönes Stück an Platz..." Mit einem Lächeln drehte die Fünfzehnjährige sich wieder zu dem Kyofu um und schenkte ihm wieder ihre volle Aufmerksamkeit. "Vielleicht wäre es fair, wenn wir uns unsere Magien gleich zu Anfang verraten würden? Nur damit es zu keiner bösen Überraschung während das Kampfes kommt? Das könnte schließlich gefährlich sein. Ich bin eine Finsternismagierin.", die letzten Worte hatten nicht ohne einen gewissen Stolz ihren Mund verloren, ehe sie gespannt auf Kabutos Reaktions wartete. Bestimmt würde er wahnsinnig überrascht von ihrer Magie sein. Das waren schließlich die meisten Leute.

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Kabuto
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BeitragThema: Re: Süßer Wettstreit: Kabuto vs. Valerie   Mo 27 Okt 2014 - 14:20

Den Göttern sei dank, welchen auch immer: Valerie war ein gutes, liebes und niedliches Mädchen, ganz bestimmt niemand, der anderen Leuten während des Trainings die Haut vom Leib riss. Tatsächlich war sie von Anfang an irgendwie süß, was die leichte Röte auf dem Gesicht Kabutos so gar nicht vertreiben wollte, aber das mochte auch an ihren Haaren liegen: In diesem Licht erkannte man ziemlich gut, dass ihre Haarfarbe nicht etwa schwarz war, sondern in ein dunkles Lila überging... Lila! Es war schon fast hypnotisch für jemanden mit seinem Fetisch, er musste sich anstrengen, um nicht die ganze Zeit auf dieses hervorstechende Merkmal zu starren – ein Problem, dass die meisten Männer wohl an anderen Punkten hatten. Und als wollte das Mädchen seinen Kopf so sehr zum Glühen bringen, bis er platzte, gab es gleich darauf noch eine saftige Umarmung. Spontan erstarrte er zur Salzsäule und wurde so rot, dass man sicher einen Krankenwagen hätte rufen können, wenn man nicht wusste, dass das ganz normal war für ihn.
J-ja, i-i-ich bin auch aufgeregt... Ich habe erst einmal gekämpft, und das lief... irgendwie so gar nicht gut... Während die schmerzhafte Erinnerung in ihm aufkeimte, griff er sich automatisch an die Schulter. Streng genommen waren es ja zwei Kämpfe gewesen, beide kurz hintereinander und in beiden hatte man ihm die gleiche Stelle – einmal mit einer Klaue, einmal mit einem Schwert – zerfetzt, aber er zählte das ganze doofe Turnier einfach mal als einen einzelnen Kampf. A-aber... ich will mal ein wirklich großer Magier werden... N-Nein! Ich muss! Um meinen Sensei zu ehren, muss ich seinen Platz als S-Rang-Magier einnehmen und so gut werden, wie er es war! U-und deswegen freue ich mich schon sehr darauf, richtig mit jemandem zu trainieren, der auf meinem Level ist, damit ich meine Schwachpunkte ausmerzen kann. I-ich bin froh, dass du meine Gegnerin bist, Valerie... Gegen Ende wurde seine Stimme wieder ganz leise und er guckte peinlich berührt zur Seite, schämte sich, wieder so viel gesagt zu haben. Warum sollte es sie interessieren, dass er für seinen toten Lehrmeister kämpfte? I-Ich sollte mich nicht immer so wichtig nehmen..., murmelte er sich selbst in Gedanken zu und ließ den Kopf leicht hängen, während die Sakai schon wieder am reden war. Sie sprach ziemlich viel, und jetzt hatte wohl das Kampfgebiet ihr Interesse geweckt. Als sie damit fertig war, drehte sie sich aber schnell wieder zu ihm um und wechselte fliegend das Thema, schlug vor, dass sie ihre Magien im Voraus eröffnen sollten, und fuhr gleich damit fort, dass sie Finsternismagie beherrschte. Einen Moment stand der Kyofu etwas irritiert dar angesichts dieses Wortschwalls, dann lächelte er sie jedoch freundlich an. O-oh, ich bin noch nie einem richtigen Finsternismagier begegnet... ich habe nur ein paar Bilder in Büchern gesehen. D-das scheint eine wirklich hübsche Magie zu sein... P-passt bestimmt ganz toll zu dir! Gegen Ende spürte er seine Stimme wieder unnötig laut werden, schlug sich die Hand auf den Mund und begann, leise Entschuldigungen vor sich hin zu murmeln, während er das Gras zu seinen Fußspitzen anstarrte. Dann fasste er sich jedoch wieder, nahm die Hand seiner Partnerin und deutete mit dem Kopf in Richtung der Pfähle, um auszudrücken, dass sie jetzt zum Kampffeld gehen sollten, und erst, als sie schon gingen, begann er, von seiner Magie zu erzählen: A-also, was mich angeht... i-ich beherrsche eine ziemlich seltene Magie. D-du musst wissen, ich ha-habe furchtbare Angst v-vor Käfern, d-deswegen habe ich gelernt, sie... mithilfe von meinem Mana zu kontrollieren und zu steuern. D-das nennt man Käfermagie, und die eignet sich toll, um Insekten von sich fernzuhalten, aber offensiv ist sie nicht sehr effektiv, auf meinem Level eigentlich noch gar nicht. Hoffentlich nahm sie seine Fähigkeiten nicht negativ auf oder würde ihn dafür verurteilen, dass er so ein Angsthase war. Die begrenzenden Pflöcke hatten sie inzwischen erreicht, also ließ Kabuto die Hand des Mädchens los, schenkte ihr ein letztes, schwaches lächeln und brachte einen Abstand von etwa fünfzehn Metern zwischen die beiden, ehe er sich wieder zu ihr umdrehte. Du darfst anfangen, Valerie, rief er ihr freundlich zu. Du... du musst dich auch nicht zurückhalten, ehrlich!

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BeitragThema: Re: Süßer Wettstreit: Kabuto vs. Valerie   Mo 27 Okt 2014 - 14:23

Kabuto war süß. Das war so ziemlich alles, was Valerie durch den Kopf ging, als sie den gestotterten Worten des Grünhaarigen lauschte. Während er also sprach und sie weiter ein wenig halbherzig seinem Monolog zuhörte, konnte sie nicht verhindern, dass ihre Augen immer wieder zu der Haarpracht des Jungen wanderten. Grün. Er hatte Moosgrüne Haare. Ihre Augen verengten sich, als sie versuchte sich vorzustellen, wie die weichen Strähnen wohl zwischen den Grashälmen aussehen würden. Kopfschütteln brachte sich die Fünfzehnjährige wieder zurück in das Hier und Jetzt. Sie musste sich konzentrieren, schließlich war es das hier trotz allem immer noch ein Kampf. Es schien, als hätte sie gerade rechtzeitig wieder eingeschaltet, denn gerade fing Kabuto an von seiner Magie zu erzählen. Käfermagie. Die Sakai spürte, wie ihr ein Schauer über den Rücken lief. Wie kam man denn auf die Idee, sich die Kontrolle über Insekten anzueignen? Nun, auch das sollte nicht lange ein Geheimnis bleiben, denn kurz darauf erzählte der Kyofu, dass er genauso wie sie auch Angst für Krabbelgetier hatte. Nun, seiner Argumentation, warum er aus genau diesem Grund diese Magie gewählt hatte konnte die Finsternismagierin anschließend nicht mehr ganz folgen, aber wirklich entscheidend war diese Information ja auch nicht. Viel wichtiger war, wie sie ihren Gegenüber denn nun angreifen wollte. Vermutlich sollte sie sich in jedem Fall erst einmal eine Taktik zurecht legen. Wenn sie es allerdings recht betrachtete, war sie im Nahkampf nicht all zu stark, als sollte sie wohl von weiter entfernt angreifen. Frei nach dem Motto "Gesagt, getan" entfernte sich die Dunkelhaarige also mit einigen Schritten von ihrem Gegner und nahm ihn noch einmal genauer ins Visier. Auch wenn er nicht sonderlich stark wirkte, würde er ihr wohl körperlich trotzdem deutlich überlegen sein...in der Geschwindigkeit vermutlich auch. Nachdenklich legte das Mädchen den Kopf schief, während sie versuchte die Informationen sinnvoll zu verarbeiten. Im Grunde hieß das ja, dass ihr nur noch Fernkampf- und Überraschungsangriffe blieben. Keine all zu guten Voraussetzungen, aber aufgeben wollte sie natürlich noch nicht, ehe der Kampf überhaupt angefangen hatte. Also beschloss sie, mit einem Angriff zu starten, der das Reaktionsvermögen ihres Gegners testen würde. Rasch ließ sie ihre rechte Hand hervorschellen, stabilisierte ihr Handgelenk mit der Linken und rief laut aus:"Scream!" Wie immer ging ein heftiger Ruck durch den kleinen Körper der Magierin und sie stolperte ein Stück nach hinten, als sie den Strahl voller Finsternis auf ihren Gegner abfeuerte. Dann sprang sie schnell einige Schritte zur Seite, für den Fall, dass es Kabuto irgendwie möglich sein würde, ihren Zauber zu kontern. Valerie hatte den ersten Schritt gemacht, der Kampf konnte also beginnen.

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Kabuto
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BeitragThema: Re: Süßer Wettstreit: Kabuto vs. Valerie   Mo 27 Okt 2014 - 14:26

Nicht zurückhalten... warum nur hatte er das gesagt? Er wusste nicht, was für Unterschiede es zwischen ihren Fähigkeiten gab. Klar sollten sie etwa auf dem gleichen Level sein, aber was, wenn sie niedrig gestapelt hatte, um einen schwachen Gegner zu bekommen? Nein, das war unwahrscheinlich, so einen Eindruck machte Valerie nicht... aber was, wenn sie sich einfach unterschätzte? Wenn sie ihre niedliche Figur im Spiegel sah und sich dachte, 'Ich kann ohnehin niemandem wehtun'? Es konnte gut sein, dass man sie falsch eingeordnet hatte, und während sie dachte, gegen einen gleichstarken Partner anzutreten, bekam sie einen Schwächling wie Kabuto, den ihr erster Zauber von der Matte fegen konnte... "Scream!" Und da kam er auch schon! Ein dicker Strahl, der schwarz und violett glitzernd durch die Luft glitt... irgendwie richtig schön, aber gleichzeitig auch unglaublich bedrohlich. Glücklicherweise war dem Kyofu sofort klar, dass er problemlos würde ausweichen können, und zwar nach... ähm, wohin? S-soll ich nach rechts... oder besser nach links? W-wenn ich d-die falsche Wahl treffe, hat sie vielleicht schon einen Zauber vorbereitet, um mich überraschend zu erwischen... Oder vielleicht ist die Erde irgendwo locker, sodass ich stolpern könnte, und dann bin ich angreifbar. Wenn ich das riskiere, dann könnte sie... Uwah! Im letzten Moment bemerkte der Kyofu, wie nah der Strahl bereits gekommen war, und hechtete spontan nach links, rollte sich ab, sodass er am Ende nicht im Gras lag, sondern auf einem Knie und einem Fuß zum Stehen kam. In einer flüssigen Bewegung stand er auf und wirbelte herum, sodass das Mädchen sofort wieder in seinem Blickfeld auftauchte, und richtige eine Hand auf sie, machte sich bereit, einen Spruch zu wirken... aber welchen? Verdammt, er hatte nichts, das innerhalb von Kämpfen wirklich nützlich war... eigentlich besaß er überhaupt nur eine einzige nutzbare Käfersorte, und die jetzt zu verwenden, wäre bestimmt nicht hilfreich. Fly Eggs dagegen könnte ihm sicherlich einen gewissen Vorteil verschaffen, er musste es nur hinzubekommen, nah genug an das Mädchen zu kommen, um die Eier zu platzieren...
Also war das jetzt der Plan! Irgendwie an Valerie herankommen, möglichst ohne sie zu verletzen, und dann die Falle initiieren! Kaum war diese Entscheidung getroffen, nahm der Kyofu die Hand herunter und setzte zu einem kleinen Sprint nach vorne an – nicht zu schnell, aber auch nicht zu langsam, achtete dabei darauf, möglichen Zaubern auszuweichen. Wenige Meter vor ihr passierte dann plötzlich etwas... der Magier schien zu stolpern, ruderte kurz mit den Armen und flog daraufhin ein kurzes Stück durch die Luft, ehe er auf dem Boden aufschlug, vor die Füße der Sakai rollte... und zu ihr hochgrinste. Hab ich dich!, rief er und ließ sein rechtes Bein über die Erde fegen. Mit diesem Move sollte es möglich sein, sie von den Beinen zu reißen, dann hätte er die Eröffnung, die er brauchte...

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BeitragThema: Re: Süßer Wettstreit: Kabuto vs. Valerie   Mo 27 Okt 2014 - 14:29

Überrascht beobachtete Valerie, wie Kabuto es gerade noch schaffte, in beinahe letzter Sekunde ihrem nahenden Finsternisstrahl auszuweichen. Es beeindruckte sie, wie schnell er sich tatsächlich fortbewegen konnte. Hatte sie mit ihrer Einschätzung also gar nicht einmal so falsch gelegen. Aufmerksam verfolgte die Sakai jegliche weitere Bewegungen ihres Gegners, ehe sie erschrocken feststellen musste, dass eben jener sich plötzlich auf sie zu bewegte. Er wollte sie doch wohl nicht etwa von nahem angreifen? Völlig perplex und unfähig zu einer sinnvollen Reaktion musste die Dunkelhaarige mit ansehen, wie ihr Gegner die letzten Meter zu ihr überwand und ihr mit einer seltsamen Bewegung doch tatsächlich den Boden unter den Füßen nahm. Sie hatte nicht einmal mehr die Gelegenheit zu reagieren, da war ihr auch schon ein undamenhaftes Quietschen entwichen und sie war unbequem auf ihrem Hosenboden gelandet. Durch ihren Sturz wurde die Finsternismagierin jedoch sehr effektiv aus ihren Gedanken gerissen und rollte sich geschickt zur Seite, ehe Kabuto auch nur die Chance zu einem Angriff hatte. Hastig raffte sie sich wieder auf und stolperte auf ihre Füße. Rasche Bewegungen zerrten doch wirklich an der Ausdauer der Fünfzehnjährigen, weshalb sie eilig nach einem Gegenangriff suchte. Sie beschloss, dass es am sinnvollsten wäre, sich erst einmal ein wenig zeit zu verschaffen und erzeugte eilig eine ihrer Finsternisflammen um sie anschließend auf den Käfermagier zu werfen. Ein hastig gewispertes Dark Flame später und die Sakai drehte sich eilig um, um einige Meter Sicherheitsabstand zwischen sich und Kabuto zu bringen. Das erschien ihr am sinnvollsten, wo sie doch nicht wusste, was genau er nun vor hatte. Andererseits musste sie nun wehleidig feststellen, dass sie keine Chance auf einen Angriff hatte, außer sie setzte ein weiteres Mal Scream ein. Es war dieser eine Moment, in dem Valerie sich ärgerte, keine anderen Fernkampfangriffe oder gar eine passende Waffe zu beherrschen. Nun, für dieses Mal musste sie sich etwas anderes einfallen lassen.
Hastig sah sich das Mädchen auf dem Kampffeld nach einem passenden Gegestand um, um kurz darauf einen etwas schwereren Stock von der Wiese aufzuheben. Ohne sich wirklich Gedanken darüber zu machen, wo er wohl herkam (waren doch keinerlei Bäume in der Nähe zu sehen) holte sie aus und schleuderte ihn auf ihren Gegner. Erst als das Geschoss bereits in der Luft war, kam ihr die Idee, dass sie Kabuto vielleicht ernsthaft damit verletzen könnte. "Kabuto, pass auf!!", war das einzige, was das Mädchen noch herausbrachte, ehe sie panisch die Augen schloss und betete ihre Attacke würde ins Leere gehen.

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Kabuto
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BeitragThema: Re: Süßer Wettstreit: Kabuto vs. Valerie   Mo 27 Okt 2014 - 14:34

Den Gegner zu Boden zu zwingen war immer ein guter Weg, sich einen Vorteil im Kampf zu verschaffen. Klar, dafür hatte Kabuto sich zuerst selbst in eine niedrige Position begeben müssen, aber damit, über den Boden zu rollen, hatte er genug Erfahrung, um es unbeschadet zu überstehen. Außerdem erwartete niemand in einem Kampf, dass so ein Sturz beabsichtigt sein könnte, das Überraschungsmoment hatte er sich damit also tatsächlich gesichert. Aber er durfte sich jetzt nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen; kurz, nachdem Valerie gelandet war, konzentrierte Kabuto schon sein Mana in seiner linken Handfläche: Fly Eggs! Die auftauchenden Eier wurden schnell von seinen Fingern umschlossen, dann griff er auch schon nach dem Mädchen – und griff ins Leere. Huh? Überrascht realisierte der Grünschopf, dass seine Partnerin sich bereits weggerollt hatte und nun schon wieder auf beiden Beinen stand – und dass sich da etwas in ihrer Hand bildete! Ehe er reagieren konnte, verlor er die Sicht, was den ohnehin grundsätzlich aufgeregten Jungen kurz panisch werden ließ – er erhob sich, so schnell es ging, rieb sich die Augen und stolperte ein paar Schritte zurück, bis er spürte, dass sein Rücken etwas berührte. Irritiert wirbelte er herum, erkannte dann aber, dass er nur gegen einen der Pfosten gelaufen war, die das Kampffeld begrenzten... Moment mal, er konnte wieder sehen! Er realisierte es nicht sofort, aber doch ziemlich schnell, und wollte sich wieder dem Kampf zuwenden, als plötzlich... "Kabuto, pass auf!!" Erneut stieg Panik in ihm auf, und sofort drehte er sich um, blickte dahin, wo die Stimme herkam, erkannte Valerie, und schon kam die Erleichterung: Es ging ihr gut, nichts war passiert. Erst Sekunden danach bemerkte er das lange Holzstück, das durch die Luft auf ihn zuwirbelte... Autsch! Laut ertönte die Stimme des Jungen, als der Stock mit dem flachen Ende voran mitten in seine Magengrube stieß und ihn vor Überraschung von den Beinen holte, sodass es diesmal er war, der auf seinem Hosenboden landete. Dennoch zögerte er nicht, seinen Oberkörper vom Boden abzustoßen, um so möglichst wieder in eine stehende Position zu gelangen, und ergriff daraufhin den Stab, der ihn soeben getroffen hatte. Etwas mulmig war ihm dabei schon, immerhin wollte er doch Valerie nicht sehr verletzen, da war eine Waffe sicher nicht hilfreich. Außerdem war es ohnehin suspekt, dass so weit weg von allen Arten von Bäumen ein Ast lag... war der für ihr Match hier im Gras platziert worden? Er war dünn genug, um nicht gleich aufzufallen, also konnte das durchaus sein...
Dass er die Fliegeneier bereits alle hatte fallen lassen war dem Jungen klar, ein paar hatte er sicher sogar versehentlich zerdrückt, es war einfach viel zu viel auf einmal passiert. Seinen Plan änderte das allerdings nicht, er konnte ja gleich wieder neue beschwören, wenn er nah genug kam und sie diesmal wirklich kurz demobilisieren konnte. Spontan entschied er sich dafür, wie auch sie den Stock zu werfen, bloß anstatt ihn zu schleudern, würde er ihn wie einen Speer nach vorne pfeffern. Er zielte so, dass der Stab ein kleines Stück rechts an ihr vorbei fliegen sollte, selbst wenn sie nicht nach links auswich, allerdings konnte man bei seiner (Un-) Fähigkeit zu zielen nie so sicher sein. Er selbst stürmte dann auch los, aber nicht auf sie zu, sondern ein Stück links von ihr. Würde sie dem Stock ausweichen, dann musste sie direkt in seine Arme laufen...

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BeitragThema: Re: Süßer Wettstreit: Kabuto vs. Valerie   Mo 27 Okt 2014 - 14:36

Valeries Herz schien für einige Sekunden Still zu stehen, als sie sah, wie Kabuto es tatsächlich nicht mehr schaffte, ihrem Wurfgeschoss rechtzeitig auszuweichen. Betroffen schlug die Kleine ihre Hände vor den Mund und musste voller Qualen dem Schmerzensausruf lauschen, den der Käfermagier einen Augenblick später ausstieß. Sie hatte ihn doch gar nicht so doll verletzen wollen. Panisch war sie schon drauf und dran die wenigen Meter zu dem Kyofu zu überwinden und den Kampf spontan abzusagen, da durfte sie voller Erleichterung feststellen, dass dieser sich schon wieder auf die Beine kämpfte. "Oh, zum Glück! Ihm ist nichts passiert...", wisperte sie erleichtert, musste sich jedoch kurz darauf wieder schlagartig auf den Kampf konzentrieren, denn Kabuto schien einen Gegenangriff zu planen. Zu ihrem maßlosen Erstaunen griff er tatsächlich nach dem Stock, den sie eben in einem Augenblick geistiger Umnachtung so rücksichtslos auf ihn geworfen hatte und hob den Arm. Er wollte ihn doch nicht etwa auf sie schleudern? Würde er wirklich in Kauf nehmen, dass sie genauso verletzt wurde wie er einen Augenblick zuvor? Vielleicht war das seine Art der Rache und er tat das, um ihr eine Lektion zu erteilen. Papa hatte schließlich auch immer gesagt: Gleiches wird mit Gleichem vergolten. Die junge Sakai spürte Panik in sich aufwallen, als sie den Magier ausholen sah. Er hielt den Stock wie einen Speer, bedrohlich und angst einflößend. Dabei hatte sie sich doch bei ihm entschuldigt. Wie konnte er sich nun an ihr rächen wollen? Was würde passieren wenn sie der Angriff treffen würde? Valerie sollte nicht mehr die Gelegenheit haben, sich weiter Gedanken über die Motive oder gar Pläne ihres Gegenübers zu machen, denn keine Sekunde später schleuderte dieser den Stock zu ihr zurück. Dass er sich kurz darauf in Bewegung setzte bemerkte die Finsternismagierin nicht, denn sie war viel zu sehr damit beschäftigt zu überlegen, was sie nun am besten tun sollte. Die Lösung war einfach, sie würde ausweichen müssen. Und der Flugbahn des Stockes nach am besten nach rechts, von ihr aus gesehen, denn die Waffe zielte eindeutig auf ihre linke Seite. Links. Rechts. Rechts. Links. So war es doch, oder? Beinahe drohte die Links-Rechts-Schwäche des Mädchens sich wieder zu melden, ehe ihr einfiel, dass es im Grunde keinerlei Unterschied machte, wie die Richtung nun benannt war, solange sie nur endlich ausweichen würde. So stolperte das Mädchen also einige Schritte zur Seite (welche Richtung es nun auch immer war) und spürte kurz darauf, wie sie genau in den Armen eines gewissen Käfermagiers landete. "Wie gemein!", zischte sie wütend, als sie schließlich seinen Plan durchschaut hatte. Er hatte ihr eine Falle mit dem Stock gestellt und sie so genau in seine Arme gesteuert. Das hätte sie ihm niemals zugetraut. Aber war es vielleicht genau das, was einen guten Kämpfer ausmachte? Das er seinem Gegner Fallen stelle und sie austrickste um den Sieg für sich zu beanspruchen? Nun, Valerie sollte nicht mehr zu einer Antwort kommen, denn alles was ihr nun noch übrig blieb war, auf den finalen Schachzug des Magiers zu warten und zu sehen, was dann passieren würde.

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BeitragThema: Re: Süßer Wettstreit: Kabuto vs. Valerie   Mo 27 Okt 2014 - 14:47

Es funktionierte! Es funktionierte sogar perfekt! Wie geplant wich Valerie in die einzig logische Richtung aus, lief genau dahin, wo er auf sie warten würde. Selbstsicher beschwor er erneut eine handvoll seiner zukünftigen Fliegen, bremste ab und stellte sich breitbeinig hin, seine Arme seitlich angewinkelt, um ihr auch ja einen schönen Empfang bereiten zu können. Oh, sie lief immer noch auf ihn zu... naja, sie würde schon noch rechtzeitig anhalten. Immer noch kein Zeichen darauf... naja, sie hatte ihn bestimmt schon bemerkt. Oder auch nicht...
Kabuto war sehr perplex, als er plötzlich ein Mädchen in seinen Armen hatte, das ihn um einige Zentimeter unterbot. Seine Augen wurden groß, während seine Pupillen sich zusammenzogen – was war denn jetzt los? Sie hätte doch vor ihm zum Stehen kommen sollen... Hätte kurz vor ihm anhalten sollen, sodass er seine Falle zuschnappen lassen konnte... und jetzt warf sie sich ihm an die Brust? Das hier war ein Kampf! Die beiden kämpften gegeneinander! Wenn sie so dicht an ihren Gegner kam, dann, dann... Oh, warum nur musste sie ihm so vollkommen jede Möglichkeit nehmen, sie anzugreifen?
Ziemlich schnell wechselte die Farbe in Kabutos Gesicht von seinem üblich bleichen Ton zu etwas, das bei einer Kirschtomate guten Geschmack und perfekte Reife hätte ausdrücken können, die Eier fielen aus seiner Hand heraus und sein Körper erstarrte instinktiv zu einer Art Salzsäule, unfähig, irgendeine Reaktion zu erzeugen, während die Magierin sich an ihn drückte. Wie lange blieb er so bewegungsunfähig, gezwungen, auf das hübsche lila Haar herabzuschauen und das sanfte Heben und Senken ihres Brustkorbes an seinem zu spüren? Fünf Sekunden, zehn, noch mehr? In dem Moment, in dem sich seine Paralyse aufzulösen begann, konnte er es bereits nicht mehr sagen, er wusste nur, dass er jetzt agieren musste. Ehe er sich wieder so stark versteifen konnte, begannen ruckartige Bewegungen, erst nur kleinere an Armen und Beinen, doch irgendwie schaffte er es dann doch, seinen Oberkörper weit genug zurück zu bewegen, dass er – schon wieder – auf seinen Hintern fiel und rückwärts einige Meter durchs Gras kriechen konnte, ehe er mit einem Finger auf Valerie deutete: D-d-das war ein g-ganz mieser T-Tr-Trick! Mach d-das n-nicht noch... nochmal! Seine Stimme klang mehr verängstigt als sauer, was kein Wunder war, immerhin hatte er soeben seine absolute Machtlosigkeit gegenüber den geheimen Techniken der Sakai erkennen dürfen. Ja, er war sich ziemlich sicher, dass sie mit Absicht seinen Plan auf diese brillante Weise gekontert hatte, auf welche nur eine Frau einen Mann zu erledigen wusste. Mit noch immer knallroten Wangen blickte er zu ihr auf und erkannte, dass er gleich in die nächste fatale Falle getappt war: Er saß auf dem grasigen Boden, nur wenige Meter von ihr entfernt, ohne eine Möglichkeit, ihr zu entkommen. Gehetzt blickte er sich um; er war nur ein kleines Stück von dem nächsten Pfahl entfernt, befand sich also schon wieder ziemlich am Rand des Kampffeldes. Ein Stück nach hinten konnte er vielleicht noch, aber links war die Grenze, und er würde sicher nicht die Regeln überschreiten, indem er sie überquerte. Er konnte also eigentlich nur nach rechts... wenn er überhaupt hochkam. Immerhin stand seine Gegnerin direkt vor ihm, da konnte er sich keine unüberlegte Bewegung erlauben... erst einmal musste er wohl abwarten, was sie als nächstes tat. Vielleicht gab es ja eine gute Eröffnung...

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BeitragThema: Re: Süßer Wettstreit: Kabuto vs. Valerie   Mo 27 Okt 2014 - 15:45

Kabuto war warm. Und weich. Und auf irgendeine Weise sehr bequem. Überaus bequem. Wenn es nach Valerie gegangen wäre, dann hätten sie den Kampf auch einfach vergessen und es sich auf der Wiese bequem machen können. Nun, leider ging es relativ selten nach dem Willen der Sakai und so musste sie auch dieses Mal ihre Wünsche hintenan stellen. Aus irgendeinem Grund schien der Kyofu die Position nämlich gar nicht mal als so angenehm empfunden haben. Verwirrt musterte sie den Käfermagier, dessen Gesicht mittlerweile eine ungesunde, dunkelrote Farbe angenommen hatte. "Kabuto, ist alles in Ordnung? Du siehst so ungesund aus. Bist du sicher, es geht dir gut? Wir können den Kampf auch abblasen, wenn du dich schlecht fühlst.", zwitscherte das Mädchen, ganz die besorgte Magierin die sie nun einmal war. Sie wollte schließlich unter keinen Umständen, dass es dem Grünschopf schlecht ging. Das war doch nicht der Sinn eines Übungskampfes. Apropo Kampf, vielleicht war es sinnvoll zu ihrer ursprünglichen Tätigkeit zurück zu kommen. Hastig überdachte die Finsternismagierin ihre bisherige Strategie und beschloss, dass es nun vielleicht Zeit für eine Überraschung wäre. Hastig setzte sich die Dunkelhaarige in Bewegung und formte noch wärend sie auf ihren Gegner zu lief eine ihrer neusten Techniken. Claws of Darkness würde sich bei dem geplanten Überraschungsangriff, den sie auf ihren Gegner vor hatte, mit Sicherheit als nützlich erweisen. Einen kurzen Augenblick der Konzentration später und der blasse, schmale Arm der Sakai war von einer dunklen, wabernden Schicht aus Finsternismagie überzogen, welche sich langsam zu drei länglichen Krallen verformte und eine Art Handschuh um die blasse Hand des Mädchens bildete. Jetzt musste sie Kabuto nur noch erwischen und hoffen, dass er in der Zeit, die sie ihm so lieferte, nicht einen Gegenagriff startete. Im Zickzack überquerte das Mädchen die letzten Meter, ehe sie ausholte und...über ihren rechten Fuß stolperte. Das Mädchen taumelte nach vorne, versuchte rudernd mit den Armen ihr Gleichgewicht wiederherzustellen, scheiterte kläglich und landete schließlich überaus unelegant mit dem Gesicht nach vorne im weichem Gras. Kurz war Valerie versucht liegen zu bleiben und einfach nie wieder aufzustehen. Wie hatte das nur passieren können? Sie war in ihrem Höhenflug über nichts geringeres, als ihre eigenen Füße gestolpert. Ein frustrierter Schrei entwich dem Mädchen, ehe es mit der flachen Hand auf den Boden schlug. Die Hand, mit der sie eben noch einen heroischen Angriff hatte platzieren wollen. Wenn Papa das gesehen hätte, wäre er sicherlich furchtbar enttäuscht gewesen. Sie brachte Schande über das Haus ihrer Familie und, was noch viel schlimmer war, über ihre geliebte Gilde Lamia Scale. Mit Tränen in den Augen richtete sich das Mädchen auf und blinzelte aus gedemütigten, großen Seelenspiegeln zu ihrem übermächtigen Gegner hinauf. Kabuto würde sie mit Sicherheit auslachen. Wie oft kam es schließlich schon vor, dass jemand bei einem Kampf stolperte? Konnte dieser Tag eigentlich noch schlimmer werden?

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BeitragThema: Re: Süßer Wettstreit: Kabuto vs. Valerie   Di 28 Okt 2014 - 13:20

Jetzt war es aus mit ihm... noch wenige Sekunden und alles wäre zu Ende. Kabuto konnte nur dasitzen und zu Valerie hochschauen, während diese auf ihn zulief und bereits ihren nächsten Zauber wirkte – zugegeben, es war ein hübscher Zauber, und ein subtiler noch dazu. Könnte er gerade etwas anderes tun als sie anzustarren, dann hätte er sicher nicht gleich gesehen, dass sich etwas Schwarzes um ihre Hand schmiegte, sie ummantelte und ihr eine neue Form schenkte... Wäre es nicht so bedrohlich, würde ihn das ganze einfach nur faszinieren. So musste er sich allerdings Gedanken darum machen, was passierte, wenn es ihn traf; das konnte einfach nicht gut enden. Ein Plan musste her, und in diesem Fall stellte sich dieser recht schnell zusammen: Er musste einfach nur ausweichen, sobald sich der rechte Zeitpunkt ergab. Sich irgendwie zur Seite rollen, während sie angriff, und dann so schnell wie möglich auf die Beine kommen; das war nämlich die größtmögliche Eröffnung, die er in dieser Lage bekommen könnte. Zumindest die größte, die ihm gerade einfiel, denn tatsächlich schaffte es das Mädchen, ihm eine noch größere, wenngleich absolut unerwartete bieten zu können: Sie schien über etwas zu stolpern, und kurz darauf lag sie am Boden, schrie kurz auf und schlug auf den Boden ein. Erst einmal war der Grünschopf perplex, dachte überhaupt nicht nach, sondern konnte nur wie hypnotisiert auf die Magierin starren, ehe er realisierte, was geschah, und sich schnell aufrichtete. Was jetzt? Erst einmal musste er wie in einem richtigen Kampf denken... sein Gegner lag am Boden, das war seine Chance. Wieso nur gab es in seinem Körper tausende Teile, die ans Flüchten dachten, aber keine einzige Zelle, die an einen Angriff dachte, wenn der Feind am verwundbarsten war? Das war bestimmt nicht gut...
Aber hier und jetzt gab es zum Glück keinen Feind, also konnte das Hirn des Jungen wieder auf den Trainingsmodus umschalten. Auch bei Valerie kam ihm kein Angriff in den Sinn, aber immerhin war sein Fluchtreflex jetzt nicht ganz so stark ausgeprägt. Wenn man diese beiden Optionen strich, blieben nur noch gucken und helfen übrig... Und einfach an der Seite zu stehen, während das Mädchen sich so offensichtlich über ihren Misserfolg aufregte, hinterließ schon als Gedanke einen seltsamen Nachgeschmack auf der Zunge des jungen Zauberers. Also stellte er sich vor ihr hin, genau in dem Moment, in dem sie zu ihm aufblickte, und hielt ihr lächelnd die Hand hin. Das war unglaublich, Valerie!, rief er begeistert und nickte bekräftigend. Keine Ahnung, was für ein Spruch das war, aber als deine Hand in der Finsternis verschwunden ist... Wow, ich hatte richtig Angst. Ich glaube nicht, dass ich gegen so einen Zauber viel tun könnte... Eben hatte er auf dem Boden gelegen, jetzt tat sie es. Sie hatte sich Sorgen um ihn gemacht, gefragt, ob es ihm gut ging, da war es nur fair, wenn er ihr jetzt zumindest aufhalf, anstatt gleich nachzusetzen; so könnte er zumindest argumentieren, sollte sie ihn fragen, warum er das tat. Sein eigentlicher Grund war viel simpler: Er konnte nicht anders. Als vermutlich einziger seiner Familie nahm der Kyofu andere Leute wichtiger als sich selbst, und er hatte ganz besonders viel Achtung vor denen, die er mochte, die nett zu ihm waren. Er würde niemals jemanden einfach liegen lassen, würde das nicht einmal können... und ganz besonders konnte er es nicht bei jemandem wie Valerie. Und dann waren da ja auch noch ihre Haare...

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BeitragThema: Re: Süßer Wettstreit: Kabuto vs. Valerie   Di 28 Okt 2014 - 15:27

Valerie konnte sich gerade noch beherrschen und Kabuto nicht um den Hals fallen. Durch seine lieben, netten Worte hatte dieser das Mädchen nämlich mit einem Schlag aus ihrer Scham und Peinlichkeit befreit und sie wieder zu ihrem alten Selbst zurückkehren lassen. "Dankeschön, aber so toll ist der Zauber eigentlich gar nicht. Ich finde nur, dass es wirklich sehr hübsch aussieht, wenn die Haut so von diesem Finsternisschleier überzogen wird.", meinte die Magierin, während sich das alte Strahlen wieder auf ihrem Gesicht ausbreitete. Eine Valerie Sakai ohne ein Lächeln war eben doch keine Valerie Sakai. "Der Spruch heißt übrigens Claws of Darkness und ich habe ihn gerade erst gelernt. Vermutlich kann ich ihn deshalb noch nicht so richtig kontrollieren..." Das sie den missglückten Angriff eher ihrer Tollpatschigkeit zu verdanken hatte verschwieg das Mädchen geschickt. Stattdessen griff sie lieber die ihr dargebotene Hand und ließ sich aufhelfen. Wo man in einem richtigen Angriff diese Chance wohl für einen hinterlistigen Trick genutzt hätte kam die Fünfzehnjährige nicht einmal darauf, den Kyofu in eine Falle zu locken. Stattdessen stand sie kurz darauf wieder sicher auf den Füßen und schüttelte sich die noch immer recht klammen Arme und Beine aus. "Möchtest du weitermachen oder sollen wir erst eine Pause einlegen? Wenn es nach mir geht, können wir nämlich ruhig noch ein wenig kämpfen. Ein bisschen Mana habe ich nämlich noch..." Rasch ging das Mädchen in Gedanken ihre Techniken durch und musste kurz darauf feststellen, dass es keinerlei Angriff gab, mit dem sie ihren Gegner noch überraschen würde können. Eigentlich kannte er nun schon alle ihre Zauber. Da blieb ihr nur noch die Möglichkeit, sich wieder von dem Käfermagier zu entfernen und vielleicht so einen Angriff zu starten. Andererseits hatte sie bisher noch keinen wirklichen Zauber von Kabuto gesehen, was ihr eine Einschätzung seiner Fähigkeiten unmöglich machte. Hatte er das etwa mit Absicht gemacht? Ihr so wenig wie möglich seiner Zauber gezeigt um sie, wenn sie bereits erschöpft war, schließlich zu besiegen? Eigentlich traute sie dem Fairy Tail Magier so etwas nicht zu, andererseits kannte sie ihn aber auch erst seit wenigen Minuten. Was hatte Papa einmal gesagt? Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Und Mama hatte dabei auch ganz wichtig genickt, als hätte sie dem Papa zustimmen wollen. Hieß das also, dass sie nun vorsichtig und Kabutos nächsten Schritt abwarten musste? Ja, dass klang nach einem guten Plan. Hastig entfernte sich die Sakai mit einigen Schritten von dem Grünhaarigen und musterte ihn dann genau. Sie musste sich konzentrieren um gegebenenfalls einem nahenden Angriff ausweichen zu können. Ob er ihr wohl ein paar seiner ekligen Käfer auf den Hals hetzen würde? Wenn Valerie ehrlich war, dann fiel ihr spontan keine Möglichkeit ein, einem Angriff dieser kleinen Feinde abzuwehren. Sie hatte ja nicht einmal eine Fliegenklatsche oder Insektenspray dabei...

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BeitragThema: Re: Süßer Wettstreit: Kabuto vs. Valerie   Di 28 Okt 2014 - 15:36

Und schon zierte wieder ein Lächeln das Gesicht der Sakai! Sie war wieder fröhlicher, ließ sich von dem Jungen aufhelfen und sprach sogar schon wieder ganz fröhlich mit ihm, als sei nie etwas schlechtes Vorgefallen. Innerlich gönnte sich Kabuto einen High Five – da hatte er heute wieder eine gute Tat vollbracht! Ein für seine Verhältnisse breites Grinsen – also ein kurzes, schüchternes Hochzucken der Mundwinkel – zierte sein Gesicht, während er versuchte, bei Valeries Worten mitzukommen; zum Glück machte sie es ihm relativ leicht. Trotz kurz zuvor stattfindendem Körperkontakt fiel es ihm überraschend leicht, ihr immer noch zu folgen... das lag vermutlich daran, wie sie war. Sie war unendlich süß, ihre Haarfarbe war mehr als hinreißend, und sie hatte sich unglaublich gut angefühlt, als sie sich in seine Arme geworfen hatte, aber sie war ein Mädchen, bei dem er nicht der schwache Partner war, sondern bei dem er sich in der Beschützerrolle fühlte... Das half seiner Konzentration auf jeden Fall auf die Sprünge, immerhin konnte er es sich nicht leisten, zu riskieren, dass sie gefährdet wurde. Sie wollte also weiterhin kämpfen? Nun, wenn sie trotz dem Sturz eben immer noch den Willen dazu hatte, dann würde er ihr das sicher nicht kaputt machen. Wir können gern weitermachen... die letzten zwei Mal hab ich meinen Angriff voll vermasselt, das war jede Menge Manaverschwendung. Ich muss es wenigstens noch einmal versuchen. Ob sie überhaupt gemerkt hatte, dass er einen Spruch angewandt hatte? Vermutlich nicht. Die Eierbeschwörung war vieles, aber definitiv nicht auffällig, und das sollte sie ja auch nicht sein – es sollte ja nicht einmal auffallen, wenn man die Eier direkt am Körper hatte. Erst, wenn sie schlüpften. Aber dann waren sie gerne mal effektiv...
Der Kampf ging also weiter. Das hier war seine letzte Chance, wenn er den gleichen Angriff dreimal versiebte, dann hatte er ohne Zweifel versagt. Dieses Mal musste er alles geben... wie konnte er sie nur erwischen? Es musste wohl ein frontaler Angriff sein... Dieses Mal stürmte Kabuto auf sie zu, geradeaus, aber er brauchte auch ein Ablenkungsmanöver. Er hielt seinen rechten Arm vor seine Brust, ohne stehen zu bleiben, und gleich darauf erschien das übliche, blaue Leuchten, aus dem zehn Acida auftauchten, welche sich zielgenau auf die Magierin zubewegten und einige Sekunden lang kurz vor ihrem Gesicht umhersummten. Natürlich reichte das nicht als Angriff, aber bei einem zarten Mädchen wie Valerie war es sicherlich eine gute Ablenkung, während der er mit der Linken erneut eine Ladung der Eier beschwören konnte – und dann war es soweit. Die Käfer verschwanden, wieder in blauem Leuchten, und Kabuto stand vor dem Mädchen, nah genug, dass er sie atmen hören konnte. Ohne zu zögern ergriff seine rechte Hand das Hemd des Mädchens an der oberen Öffnung, übte einen leichten Zug aus, damit er problemlos mit der linken Hand hinein tauchen könnte – doch kurz, bevor diese in das Hemd gelangen konnte, erstarrte er. Der Ausblick, den er gerade hatte, übte zwei Effekte auf ihn aus: Einerseits wurde sein Gesicht erneut und innerhalb des Bruchteils einer Sekunde so rot, dass ein Krankenwagen angemessen wäre, andererseits erinnerte er sich gerade wieder daran, dass Valerie ein Mädchen war. Er konnte doch keinem Mädchen in den Ausschnitt fassen, und schon gar keine Fliegeneier hinein fallen lassen! Nur, unglücklicherweise hatte die Starre ihn zwar vor einer Untat bewahrt, allerdings verhinderte sie, dass er eine andere auflöste. Wenn er sich nicht bewegen konnte, dann konnte er auch ihre Kleidung nicht wieder loslassen... und irgendwie schien sein Blick auch nicht mehr so ganz weg zu wollen...

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BeitragThema: Re: Süßer Wettstreit: Kabuto vs. Valerie   Di 28 Okt 2014 - 15:39

Maßlos schockiert musste Valerie mit ansehen, wie ihr Gegner sich direkt an einem neuen Angriff versuchte und doch tatsächlich Käfer aus seinem Arm beschwörte. Auch wenn die Sakai über die Magie des Kyofu informiert gewesen war, schaffte diese Erkenntnis es dennoch, ihr eine Gänsehaut auf die Arme zu zaubern. Wie konnte er bloß einen so engen Kontakt mit diesem ekligen Krabbelgetier pflegen? Zu ihrem Ekel gesellte sich zudem auch noch ganz plötzlich die Panik, als sie mit ansehen musste, wie er die Tiere auf sie zu schickte. Was sollte sie denn nun machen? Ein hysterisches Quietschen entwich dem Mädchen, als es versuchte die Angreifer mit den Händen von sich zu schlagen und eventuell zu verscheuchen. Leider übersah sie so in ihrer Panik, dass Kabuto sich doch mit ziemlichen Tempo auf sie zu bewegte und nur einen kurzen Augenblick später, gerade als die Finsternismagierin ihre Angreifer losgeworden war, stand er auch schon vor ihr. Kurz konnte die Fünfzehnjährige ihren Angreifer nur aus großen, schwarzgrauen Augen mustern, ehe sie plötzlich seine Hand an einer Stelle fühlte, wo sie ganz sicher nichts zu suchen hatte.
Im Grunde war Valerie ja wirklich ein herzensguter Mensch. Sie ärgerte sich selten, stritt sich noch seltener und überhaupt war das einzige, was sie wirklich wollte, alle Menschen zutiefst glücklich und zufrieden zu machen. Nun, leider gab es auch hier einige Ausnahmen. Da wäre zum Beispiel das weißhaarige Mädchen, welches sie vor einigen Tagen in den heißen Quellen Hosenka Towns getroffen hatte und über die sie sich so furchtbar aufgeregt hatte. Oder aber das andere Mal, wo ihr ein fremder Mann ganz einfach ihr Eis aus der Hand geschlagen und sich danach nicht einmal entschuldigt hatte. Es waren so kleine Dinge, die die Sakai tatsächlich aus dem Ruder fahren lassen konnte. Kabutos Hand kurz vor ihrem Ausschnitt war eine davon. Im Grunde interessierte es Valerie nicht einmal, was genau er vorgehabt hatte, doch diese Aktion reichte, um die Sakai vollkommen durchdrehen zu lassen. Mit eine wütenden Aufschrei ließ sie ihr rechtes Bein vorschellen und versenkte es an einer sehr empfindlichen Stelle in der Anatomie des Mannes. Doch anstatt sich zu entschuldigen, wie sie es wohl normalerweise getan hätte, griff sie eilig nach dem Kragen ihres Hemdes und bedeckte die blasse Haut darunter. Langsam musste sie fühlen, wie ihre Wangen sich mit unangenehmer Hitze füllten und sich ein Zittern in ihren Gliedern ausbreitete. "W-was....was sollte das denn werden, he?!", das hervor gestoßene Stottern verriet, dass ihr die Situation alles andere gefiel. "A-als ich sagte du solltest mich angreifen, da habe ich das ganz bestimmt nicht so gemeint! Kennt ihr Magier von Fairy Tail denn überhaupt keinen Anstand?" Valerie war wütend und spontan schien es für Kabuto auch keinerlei Möglichkeit zu geben, dass wieder gut zu machen. Gespannt blieb abzuwarten, wie der plante, die Situation wieder gerade zu biegen. Jungs durfte man eben doch nicht vertrauen. Vor allem nicht, wenn sie mit Käfern hantierten.

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BeitragThema: Re: Süßer Wettstreit: Kabuto vs. Valerie   Di 28 Okt 2014 - 15:43

Nun gut, irgendwie wurde Kabutos Starre dann doch gebrochen – wobei er nur schwerlich sagen konnte, ob es eine Verbesserung war oder eher in die andere Richtung ging. Einerseits freute er sich sehr, dass sich die peinliche Situation um Valerie sich aufgelöst hatte, und vor allem, dass wieder alles verdeckt war, was verdeckt sein sollte – aber andererseits tat es einfach verdammt weh! Er konnte ihre Reaktion ja durchaus verstehen, aber das half ihm auch nicht unbedingt, als er keuchend zu Boden ging und krampfhaft versuchte, nicht zu Heulen anzufangen. Ein leiser Schrei passierte seine Lippen, während er zusammenbrach. Was wollte sie eigentlich noch groß trainieren? Welchen Mann dieser Welt konnte diese Technik denn nicht fertig machen?
Es dauerte ein wenig, bis der Schmerz stark genug nachließ, um wieder klar denken zu können; bisher hatte der Kyofu noch nie einen Tiefschlag einstecken müssen, und erst jetzt war er fähig, diese Tatsache richtig zu schätzen, jetzt, wo sie sich geändert hatte. Was würde er nur tun, um wieder zu einem Zeitpunkt zu wechseln, an dem er diesen Schmerz noch nicht gekannt hatte... Oder noch besser, zu einem Zeitpunkt, an dem er Valerie noch nicht verärgert hatte. Für gewöhnlich könnte man sagen, dass es ihn viel mehr schmerzte, jemanden in eine unangenehme Position gebracht zu haben, als seine eigene Verletzung, aber in diesem Fall gab sich beides nicht viel. Vorsichtig sah er zu ihr nach oben, immer noch hochrot, immer noch mit starken Schmerzen – irgendwie wirkte sie in diesem Moment ganz anders als bis eben. Viel größer und kräftiger und dominanter, und damit einhergehend auf ihn auch... attraktiver... Schnell weiteten sich seine Pupillen, als ihm klar wurde, was er da gerade dachte. Das konnte doch nun wirklich nicht sein, dass er sich plötzlich für ein Mädchen interessierte, nachdem... nein, gerade weil sie ihm so etwas angetan hatte! W-was zur Hölle ist los mit mir? I-i-ich... ich muss mich bei ihr entschuldigen! Genau, das war jetzt das einzig richtige... sich entschuldigen, und nach Möglichkeit den Blick abwenden. Für Kabuto bedeutete das: Er drehte sich, noch immer nur auf den Knien, herum, sodass er von ihr weg sah, griff sich mit beiden Händen an die grünen Haare und ging in Schutzstellung, lehnte sich also soweit vor, dass ihn das Gras schon fast an der Nase kitzelte – er sah wie ein Igel aus. E-e-es tut mir s-so leid, V-Valerie! D-Das wa-war kei... keine Absicht, i-i-ich schwöre es! Entschuldige! Entschuldige! Jedes einzelne seiner Worte war ernst gemeint, aber vielleicht nahm die Panik in seiner Stimme ihm ein Stück seiner Glaubwürdigkeit. Vielleicht glaubte sie ihm auch einfach nicht, weil er so zielstrebig nach ihrem Ausschnitt gegriffen hatte; das geschah nun einmal, wenn man es gewohnt war, nur Kerle zu bekämpfen. Mit etwas Glück glaubte sie es ihm ja tatsächlich... Aber er traute sich nicht einmal, das auch nur zu hoffen. Er traute sich eigentlich gar nichts mehr... jetzt spürte er schon wieder, wie sein Körper in die alte Starre zurückfallen wollte. N-Naja, wenigstens habe ich diesmal nicht so einen Ausblick... so einen unwiderstehlichen Ausblick... Und kaum war ihm dieser Gedanke gekommen, brach er die Starre auch sofort wieder und rammte stattdessen seine Stirn kräftig in den Boden. Was war nur los mit ihm?!

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BeitragThema: Re: Süßer Wettstreit: Kabuto vs. Valerie   Di 28 Okt 2014 - 15:45

Selbstverständlich war Valerie nicht naiv genug, ihm diese fadenscheinige Ausrede auch noch abzukaufen. Was glaubte dieser Schuft eigentlich, wer sie war? Da half auch alles Entschuldigen nichts, so leicht würde sie dem Käfermagier mit Sicherheit nicht verzeihen. Nein, stattdessen kam ihr eine viel bessere Idee in den Sinn, denn auch wenn ihr zielsicherer Tritt schon etwas den lodernden Zorn in ihrem Inneren bekämpft hatte, so reichte er noch lange nicht, um die flammende Wut vollständig zu ersticken. Dafür klang die Idee, welche sich ganz plötzlich in ihrem Kopf formte, eigentlich recht nett und ansprechend. Überhaupt war sie etwas, dass sich für die Sakai in ihrem Zorn nur zu leicht in die Tat umsetzen ließ. So ignorierte die Finsternismagierin jegliche Versuche seitens des Jungen, sich wieder zur Ordnung zu rufen und stürzte sich mit einem Aufschrei auf ihn. Auch wenn sie ihm sowohl in Stärke als auch in Geschwindigkeit und Gewicht deutlich unterlegen war, so tat die Wut und der Schwung ihr übriges und ermöglichte es ihr, den Magier von den Knien zu reißen und mit Schwung auf ihm zu landen. Wütend funkelte sie den Jungen von oben herab an. "Das wirst du mir büßen! Mit einer einfache Entschuldigung ist es hier nicht getan, hörst du?!" Die Worte hatte sie so laut geschrien, dass sie sich sicher sein musste, dass der Kyofu sie nur zu gut verstanden hatte. Besonders in Anbetracht der Tatsache, dass sie direkt auf ihm und damit nur wenige Meter von seinem Ohr entfernt lag. Mittlerweile hatten sich die dünnen Finger des Mädchens hart in den Schultern ihres Opfers verbohrt, so das es mit Sicherheit schmerzhaft sein musste. Allerdings hatte die peinlich berührte Röte auf Valeries Gesicht immer noch kein Ende gefunden, was sie nur noch wütender machte, da die Hitze, welche sich in ihren Wangen staute, nicht unbemerkt an ihr vorbei zog. "Um das wiedergut zu machen, musst du etwas wirklich schlimmes erledigen!" Es dauerte nicht einmal eine Sekunde, eher ihr auch schon eingefallen war, wie genau seine Strafe auszusehen hatte. "Kabuto Kyofu, um deinen Namen wieder reinzuwaschen, wirst du genau eine Woche mein Sklave sein müssen!", rief sie aus, die Stimme in ihrem Zorn immer noch höher und schriller als sonst, während die sonst so ordentlich Haaren wie wild von ihrem Kopf abstanden und ihr damit ein noch bösartigeres und bedrohlicheres Aussehen verliehen. Die silbernen Kopfhörer, welche sonst immer schützend das zerfetzte Ohr bedeckten und vor unliebsamen Blicken schützten, musste sie in ihrem Angriff auch verloren haben, weshalb man nun einen ganz wundervollen Ausblick auf die alte Verletzung des Mädchens hatte. Nun, schade nur, dass die Sakai in diesem Augenblick durchaus ihre Gedanken ganz woanders hatte und so nicht einmal auf die Idee kam, sich um den Sichtschutz zu sorgen. Nein, stattdessen wartete sie gespannt darauf, wie weit Kabuto bereit war, für die Säuberung seines Namens wirklich zu gehen.

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BeitragThema: Re: Süßer Wettstreit: Kabuto vs. Valerie   Di 28 Okt 2014 - 15:47

Kabuto bemerkte kaum, wie es geschah, er spürte bloß irgendwann, dass Valerie auf ihm lag und sich ihre Finger in seine Schultern zu bohren versuchten. Irgendetwas stimmte an dieser ganzen Situation überhaupt nicht, vor allem war sie bis eben doch noch viel zu wütend gewesen, als dass sie sich im nächsten Moment einfach an ihn drücken würde – egal, für wie bequem sie ihn hielt. Der Kyofu konnte es sich beim besten Willen nicht erklären, bis sie den Mund aufmachte und erklärte, was sie als nächstes von ihm erwartete. Zwar war ihm klar, dass er Etwas absolut unverzeihliches getan hatte, dass sie alles Recht hatte, sauer auf ihn zu sein und zu fordern, was auch immer ihr in den Sinn kam, aber... Sklaverei? War das nicht etwas extrem? Zumindest sollte er so etwas denken, aber was stattdessen aus seinem Mund kam, in dem Moment, in dem es seine Sinne durchkreuzte, war: N-Nur... nur eine Woche?
Im Prinzip konnte man diese Strafe in einem Wort zusammenfassen: Paradiesisch! Sie wollte aus Kabuto einen Sklaven machen? Aber er war doch längst ein Sklave! Er war ein Sklave seiner sadistischen Cousine und seiner unausgeglichenen Tante, die beide in nichts größere Freude zu finden schienen, als ihn zu schinden und zu quälen. Frühmorgens musste er das Haus saubermachen und Frühstück vorbereiten, dann verschwinden, ehe sie aufwachten. Zeigte er sich den Tag über, so wurde er geächtet, angekeift und vertrieben, zeigte er sich gen Abend, so drängte man ihm das Babysitting seiner Nichte und seines Neffen auf, während er, quasi nebenbei, das Essen machen und die Getränke der Frauen auffüllen durfte. Kam er zu spät, um diesen Service auszuüben, peitschte man ihn verbal aus, und wenn er noch nicht im Bett war, wenn sein Onkel aufschlug, dann konnte er sich erst Recht auf etwas gefasst machen. Was schlug ihm Valerie stattdessen vor? Voraussichtlich nichts weiter als irgendwelche Hausarbeiten oder vielleicht, Dinge für sie zu tragen, zu arbeiten unter einer Person, die lieb und freundlich war – wenn man sie nicht gerade wütend machte – und noch dazu gut aussah, in deren Nähe man sich wohl fühlte und die rein zufällig das erste Mädchen darstellte, von dem er mehr gesehen hatte als das, was Klamotten zu zeigen bereit waren. Außerdem bedeutete eine Woche als Vollzeit-Sklave natürlich auch, dass er immer in erreichbarer Nähe bleiben musste, also bei ihr in Hargeon Town, weit weg von allen Mitgliedern seiner Familie... Würde sie nicht auf ihm liegen, eng genug, dass er ihren Atem in seinem glühenden Gesicht spüren konnte, dann wäre das hier ein Moment, in dem er sich unendlich wohlfühlen würde. Die einzigen Ereignisse, die er sich vorstellen konnte und das hier toppen würden, wäre selbige Situation mit Lia oder Sylvana, selbige Situation mit Lia UND Sylvana und natürlich, dass sein Sensei lebendig wiederkehren würde. Da war es nur natürlich, dass eine Woche etwas wenig war...
I-In Ordnung, ich ma-mache es! Ich bin d-dein Skla-Sklave, bis ich mein grauenvolles Verha-halten wieder gut g-gemacht habe! A-Aber..., fuhr er fort, während er die Augen zukniff und den Kopf zur Seite drehte; es war einfach unglaublich schwierig für ihn, wie sich ihr Körper an seinen presste. B-bitte, geh wieder von mir runter! Er klang panisch, vermutlich, weil er es war, fügte nach kurzem Überlegen aber noch zögerlich hinzu: ...H-Herrin...

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BeitragThema: Re: Süßer Wettstreit: Kabuto vs. Valerie   Di 28 Okt 2014 - 15:49

Tatsächlich war Valerie noch immer nicht ganz zufrieden mit der Situation. Es war weniger die Tatsache, wie leicht sich Kabuto ihrem Willen gebeugt hatte, als dass es für ihn noch nicht mal eine richtige Bestrafung zu sein schien. Es war beinahe so....als würde er sich freuen? Nun, diesen Zahn würde sie ihm, wenn es denn soweit war, mit Sicherheit ziehen. Mit einem Schnauben richtete sich das Mädchen auf und klopfte sich den Staub von den Kleidern, ehe sie bemerkte, dass ihre Kopfhörer fehlten. Diese lagen einige Meter von ihr entfernt im Gras, weshalb sie die paar Schritte überwand und das Silbergestell vom Boden fischte, ehe sie es sich wieder auf den Kopf setzte. So fühlte sich das doch gleich schon wieder viel besser an. Dann drehte sie sich wieder zu Kabuto um, welcher noch immer auf dem Boden lag. Unter normalen Umständen hätte sie ihm wohl die Hand gereicht und ihm aufgeholfen, doch nun, da er ihr Diener war, dachte sie nicht einmal daran. Solch eine Freundlichkeit hatte er sich nach der vorherigen Aktion mit Sicherheit nicht verdient. "Gut, dann hätten wir das ja geklärt. Du scheinst bereit zu sein, deinen Namen wieder reinzuwaschen, daher erwarte ich dich in ein paar Tagen bei mir zu Hause in Hosenka Town. Ich werde dir die Adresse mit der Post zukommen lassen." Kurz war sie tatsächlich stolz darauf, wie sehr sie wie ihr Papa klang, dann schüttelte sie den Kopf um die Gedanken wieder aus ihrem Kopf zu verbannen. Sie musste sich auf das hier und jetzt konzentrieren. "Und wage es ja nicht, letztendlich doch zu kneifen und einfach nicht aufzutauchen. Ich werde dich finden und dann werde ich dich bereuen lassen. Glaube mir, es gibt keinen Ort an dem du sicher vor meinem Zorn bist!" Um ihrer Bedrohung noch mehr Ausdruck zu verleihen trat sie einen weiteren Schritt auf ihn zu und funkelte ihn von oben herab böse an. "Wer es einmal gewagt hat, den Zorn einer Lamia Scale Magierin auf sich zu ziehen, der wird keine Ruhe kennen, bis er für den Schaden gebüßt hat!" Mit diesen Worten drehte sie sich um und stolzierte, den Kopf hoch erhoben und das Kinn gestreckt, von der Wiese. Selbstverständlich war der Kampf nach dieser Aktion für sie beendet und wenn es nach ihr ginge, dann würde es in Zukunft auch so schnell keine Wiederholung geben. Sie würde Kabuto Kyofu während der kommenden Woche zeigen, was es bedeutete, dem unerbittlichen Zorn einer Valerie Sakai ausgeliefert zu sein. Er würde seine Lektion schon bald gelernt habe.

Übungskampf Ende

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