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 Gildenhaus Haupthalle

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Kabuto
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BeitragThema: Gildenhaus Haupthalle   Di 28 Okt 2014 - 15:41

Zornissen
Questbeginn

Ohje... ohje... das konnte er nicht. Das war eine viel zu große Herausforderung. Wie hatte er nur erwarten können, dass er sich einer solchen Aufgabe stellen und sie auch bewältigen würde? Es war hoffnungslos!
So vor dem großen Questboard stehend, zweifelte Kabuto wieder einmal daran, dass er sich eine der Aufgaben aussuchen konnte. Es gab verschiedene Möglichkeiten, aber irgendwie hatten sie alle etwas Bedrohliches an sich. Und als wäre das nicht genug, musste er auch noch versuchen, einen Partner zu finden, der sich mit ihm auf den Weg machte. Allein zu agieren war einfach keine Fairy Tail-Art, außerdem wollte er doch offener und weniger zurückhaltend werden, da war es einfach notwendig, sich mit anderen zusammen zu tun. Aber auf jemanden zuzugehen war immer so schwierig... Was, wenn er dabei jemanden störte oder sich die Leute einfach nicht mit einem kleinen Nichtsnutz wie ihm auf den Weg machen wollten? Oder wenn er stolperte und deswegen jemanden anrempelte... Natürlich setzte all das voraus, dass er überhaupt erst wagte, auf jemanden zuzugehen. Und dafür musste er sich zuerst einmal eine Quest aussuchen. Ohje. Das versprach bereits jetzt, ein anstrengender Tag zu werden.

Als Kabuto heute früh aufgewacht war, hatte er sich sofort fest entschlossen, heute endlich wieder auf eine Quest zu gehen. Er zögerte immer viel zu lange, bevor er eine neue begann, deshalb war er wohl auch nicht so erfolgreich. Heute würde er seine Durststrecke beenden und sich auf den Weg machen! Er hatte eines seiner liebsten Hemden angezogen und ein paar grüner Shorts und sah damit praktisch genauso aus wie sonst, Arme und Beine frei wie immer. Proviant, sein Fliegenpapier, Ersatzkleidung, ein paar Verbände, Pflaster und andere Mittel zur Ersten Hilfe und selbstverständlich auch seinen Waldumhang hatte er in seinen kleinen Rucksack gepackt, sein Schwert, die Dancing Blade, hing an seinem Gürtel. Besser vorbereitet konnte er gar nicht sein. Das Wetter sollte auch wundervoll mitspielen, es hieß in der Vorhersage, dass es heute warm und hell werden würde und gerade so bewölkt, dass man nicht dauernd mit den Strahlen der Sonne auf der nackten Haut leben musste. Dennoch nahm der Junge auch noch etwas Sonnencreme mit... nur zur Sicherheit. Nachdem er das Haus geputzt und das Frühstück für seine Tante und Cousine zubereitet hatte, schnappte er sich einen Apfel und verließ mit ihm in der Hand das Haus, biss herzhaft hinein, während er sich auf den Weg zur Gilde machte, um seine Arbeit als Magier zu vollbringen. Er war fest entschlossen und zu allem bereit!

Das war inzwischen etwas mehr als eine Stunde her, und er hatte noch immer nicht entschieden, welchen dieser vielen Aufträge er annehmen sollte. Es gab da einen, eine B-Rang Quest, die er nicht wirklich ignorieren konnte, denn es handelte sich dabei um übergroße Insekten, die die Großstadt Oak Town bedrängten. Dass ein Käfermagier wie er sich mit so einer Aufgabe befasste war fast schon eine Selbstverständlichkeit, doch für den Kyofu war es nahezu unvorstellbar. Allein der Gedanke, mit gigantischen Hornissen konfrontiert zu werden, war furchtbar gruselig. Es war ihm peinlich, aber sich mit Käfern auseinanderzusetzen war für ihn immer noch ein Auslöser für sein Trauma, egal, wie sehr er sich dagegen wehrte. Er wandte sich um und blickte stattdessen seine Gildenmitglieder an. Vielleicht sollte er zuerst einmal sehen, ob er jemanden fand, der mit ihm kam, dann konnten sie gemeinsam eine Quest aussuchen. Ja, das klang besser. Aber... gab es hier überhaupt jemanden, der sich gern mit ihm auf den Weg machen würde...?

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Shae
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BeitragThema: Re: Gildenhaus Haupthalle   Di 28 Okt 2014 - 15:51

Shae hatte schon den ganzen Morgen im Gildenhaus verbracht, auf einem Barhocker am Tresen sitzend, mit den kurzen Beinen in der Luft baumelnd und damit beschäftigt, sich mit Vica zu unterhalten, welche ihr gegenüber auf der massiven Holzfläche Platz genommen hatte. Die junge Nature Spirit Magierin war an diesem Morgen schon überaus früh wach geworden und hatte sich direkt mit den ersten Sonnenstrahlen hoch motiviert auf den Weg zum Gildenhaus ihrer geliebten Gilde Fairy Tail gemacht. Ihre Quest mit Minato und Naomi lag nun bereits einige Wochen zurück und dennoch war die Begeisterung und Freude über den Ausflug längst nicht verflogen. Shae war hoch motiviert einen weiteren Auftrag anzutreten und sich als Magierin zu beweisen, weshalb sie in den letzten Tagen auch viel Zeit damit verbracht hatte, sich in den Wäldern rund um Magnolia herumzutreiben und einige neue Naturgeister kennen zu lernen. Dabei hatte sie unter anderem mit dem Volk der Schlangen nähere Kontakte geknüpft. wenn diese sich auch auf Grund ihrer engen Verbindung mit den Spinnengeistern bisher mehr als distanziert zeigten. Nun, wenigstens legten sie nicht eine ähnliche Feindseeligkeit wie die Feen an den Tag, weshalb sich die junge Eiden bisher auch optimistisch zeigte, die Verbindung verbessern zu können.
Zudem war sie in den Tiefen des Waldes an einer wunderschönen verlassenen Quelle in Kontakt mit einer Sirene gekommen, welche ihr nach einem kurzen freundschaftlichen Plausch ohne weitere Umschweifen einen Vertragsschluss angeboten hatte. Die grünhaarige Magierin war ekstatisch gewesen und hatte sich vor lauter Freude kaum beruhigen können, während sie anschließend recht schnell den Entschluss gefasst hatte, dass es Zeit für eine weitere Quest war, in welcher sie ihre Fähigkeiten als Magierin unter Beweis stellen konnte. Immerhin war sich die Eiden durchaus der Tatsache bewusst, dass sie auf ihrem letzten Auftrag eine eher passive Rolle gespielt hatte, weshalb sie sich dieses Mal als ein etwas wichtigeres Mitglied es Teams beweisen wollte. Nur musste sie davor überhaupt einmal jemanden finden, der sich mit ihr auf Mission begeben würde, immerhin war sie nicht unbedingt die begehrteste Partnerin und auch Minato konnte sie nirgendwo in den gemütlichen Hallen ihres zweiten Zuhauses finden. Sicherlich war ein starker und fähiger Magier sofort nach ihrem Erfolg wieder auf einen Auftrag geschickt worden, während Shae erst einmal genügend Zeit zur Verarbeitung des Kampfes gegeben worden war. Eine Entscheidung, die dem Mädchen durchaus zu Gute gekommen war, wenn man bedachte, wie aufgewühlt sie sich nach diesem Aufeinandertreffen mit dem Schurken gefühlt hatte. Und dennoch, sie hatte in den letzten Tagen genug gegrübelt und wollte endlich wieder etwas zu tun haben, immerhin bezahlte sich ihr Zimmer in Fairy Hills nicht von alleine und auch ihren Eltern hatte sie diesen Monat noch kein Geld zur Unterstützung schicken können. Und das war doch schließlich einer der Hauptgründe, warum sie überhaupt den Karriereweg des Magiers eingeschlagen hatte.
Ein Seufzen verließ die Lippen der Dreizehnjährigen, dann fokussierte sie ihre rosafarbenden Augen wieder auf Vica. "Das ist nun das dritte Mal, dass du in diesen letzten zehn Minuten seufzt. Hast du mir überhaupt zugehört?", verlangte der Spinnengeist zu wissen und Shae zuckte schuldbewusst zusammen. "Es tut mir leid...", meinte sie kleinlaut und zwirbelte sich verlegen eine ihrer Haarsträhnen um den Zeigefinger. "Ich würde nur so gerne wieder eine Quest erledigen und weiß einfach nicht, wen ich fragen könnte und wer vielleicht bereit wäre, mich mitzunehmen." Eine kurze Pause entstand, in denen sie spüren konnte, wie ihre achtbeinige Begleiterin sie scharf musterte, dann klapperte das Tier nachdenklich mit den Kieferklauen und ließ seine Augen über den Raum gleiten. Schon bald schien sie etwas gefunden zu haben, dass sie zufrieden stimmte, denn kurz darauf war sie in einigen Schritten den Arm der Magierin bis zu ihrer Schulter hinaufgeklettert, von wo aus sie das Geschehen recht gut im Blick haben würde. "Steh auf, ich habe jemanden gefunden, der dich mit Sicherheit mitnehmen würde. Nah komm schon, wir haben immerhin nicht den ganzen Tag Zeit." Vicas Aussage überraschte Shae, denn sie hatte eigentlich mit mehr Gegenwehr gerechnet, dann jedoch folgte sie der Aufforderung ohne langes Zögern und war von dem Hocker heruntergerutscht und sicher auf den Füßen gelandet. Ihre Augen folgten der Richtung, in welche die Spinne dann wies und blieben an einem Jungen hängen, welcher direkt vor dem Questboard stand und offensichtlich nach einem neuen Auftrag suchte. Das Mädchen atmete noch einmal tief durch, dann straffte sie die Schultern und lief auf den Fremden zu. Ihre Hand hob sich, dann zupfte sie vorsichtig an dem Stoff seines Hemdes. "Entschuldigung, suchst du etwa auch nach einer Quest? Ich bin Shae und wenn du damit einverstanden bist, dann würden wir dich wirklich gern begleiten", meinte sie glücklich und kurz darauf legte sich auch schon das übliche fröhliche Lächeln auf ihre Lippen. Vielleicht hatte sie ja Glück und der Tag würde doch noch eine ereignisreiche Wendung nehmen.

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Kabuto
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BeitragThema: Re: Gildenhaus Haupthalle   Di 28 Okt 2014 - 15:54

Es gab einige Leute hier, wie üblich, das Gildenhaus hatte keinen Mangel an Fairys, die ihren Spaß hatten. Das einzige, woran es mangelte, was Kabutos Fähigkeit, auf diese Fairys zuzugehen. Es war ziemlich übel, dass er einfach nur da stehen konnte und sich selbst gut zureden musste, um Dinge zu tun, die eigentlich völlig selbstverständlich waren. Er war nun wirklich lange genug hier in der Gilde, um sich daran gewöhnt zu haben, Teil einer engen Gemeinde zu sein, vor der man sich weder schämen, noch zurückhalten musste. Trotzdem konnte er sich nicht helfen... Was für eine erbärmliche Leistung! So leicht kam man über seine eigene Persönlichkeit offensichtlich nicht weg.
Aber auch heute hatte der Käfermagier weit mehr Glück, als er verdient hätte. Wie sonst ließ sich erklären, dass ohne ersichtlichen Grund eins seiner Gildenmitglieder plötzlich auf ihn zukam und ihn darauf ansprach, ob er mit ihr zusammen seine Quest erfüllen würde? Das Angebot traf ihn recht plötzlich, er hatte das Mädchen kaum bemerkt, bevor sie ihn angesprochen hatte – vermutlich, weil er damit beschäftigt gewesen war, sich erfolglos Mut machen zu wollen – und warf nun erstmals einen Blick auf sie. Er kannte sie nicht, aber ganz unbekannt kam sie ihm auch nicht vor... das galt für viele Mitglieder der Gilde. Man kam nicht umhin, sie hin und wieder zu sehen, aber gerade Kabuto schaffte es nicht, sie alle kennen zu lernen. Das Erste, was ihm auffiel, war, dass sie kleiner war als er. So oberflächlich das auch sein mochte, war der Kyofu es doch eher gewohnt, mit großen, starken Leuten zu tun zu haben, denen man sofort anmerkte, wie überlegen sie ihm waren. Bei ihr war das anders, sie wirkte klein, zerbrechlich, als bräuchte sie jemanden, der auf sie aufpasste. Für Kabuto war das enorm verunsichernd. Noch nie war er mit jemandem unterwegs gewesen, der ihm nicht so sehr überlegen war wie Lia oder Sylvana oder Akay. Letzterer hatte es sogar zum S-Rang Magier geschafft, was Kabuto wirklich nicht überraschte. Wenn er mit einem Mädchen unterwegs war wie dem, das vor ihm stand, dann würde das bedeuten, dass er die große Verantwortung zu tragen hatte... und das konnte gar nicht gut enden.
Ihm fiel außerdem ihr Haar auf, in einem Grün, das seinem beinahe gleichte, ihre großen Augen, ihre Statur, ihre Kleidung, die Flöte, die ruhig an ihrem Gürtel hing. Alles an ihr wirkte so... harmonisch. So friedlich. Bis auf eine Sache, die ihm vielleicht etwas zu spät auffiel. Eine kurze Bewegung an ihrer Schulter zog seine Aufmerksamkeit auf sich, und mit einem Mal zogen sich seine Pupillen zusammen, als hätte er etwas Furchtbares gesehen. Nun, das hatte er ja auch! „S-S-Spinne...“, wisperte er leicht erschrocken, stolperte zwei Schritte zurück und fing sich wieder, leicht zitternd. „D-du hast da... eine riesige Spinne!“, wiederholte er, weil die Grünhaarige nicht annähernd so geschockt reagierte, wie man es erwarten sollte. Wie konnte sie in einem solchen Moment nur so ruhig bleiben? Langsam ließ das Zittern Kabutos nach, auch wenn er weiterhin in einer defensiven Pose dastand und das Tier sehr vorsichtig begutachtete. „D-das scheint dich... gar n-nicht zu st-stören...“

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Shae
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BeitragThema: Re: Gildenhaus Haupthalle   Di 28 Okt 2014 - 15:56

Shae war es gewohnt, dass Menschen sich vor Vica fürchteten und auf ihre Anwesenheit mit Abneigung oder gar Ekel reagierten. Es war keine Seltenheit, dass der Naturgeist auf der Straße schief angesehen wurde oder Personen mit dem Finger auf sie zeigten, wenn sie das Tier auf ihrer Schulter oder anderweitig auf ihrem Körper entdeckten. Vica war groß, sie hatte acht Beine und war ohne jeden Zweifel arachnidischer Abstammung, was den meisten Menschen schon als ein Grund genügte, um sie zu meiden und ihr eher aus dem Weg zu gehen. Dennoch hatte die junge Nature Spirit Magierin recht bald feststellen dürfen, dass die Magier der Gilde Fairy Tail deutlich liberaler und offener waren, wenn es zu solchen Dingen kam. Natürlich gab es Menschen, wie Minato beispielsweise, die mit Vica nicht wirklich etwas anfangen konnten und dennoch zeigte niemand seine Abneigung öffentlich und das Tier wurde als Teil der Gilde akzeptiert. Daher überraschte es sie doch irgendwie, als sie die absolut schockierte Reaktion des Grünhaarigen beobachtete, welcher tatsächlich absolut verängstigt schien und das Tier auf ihrer Schulter mit großen, in Panik geweiteten Augen anstarrte. “Oh, das tut mir leid, hat sie dich erschrocken? Das ist Vica und sie gehört zu mir, sie ist einer meiner Naturgeister.“, meinte das Mädchen mit einem freundlichen Lächeln, hielt jedoch den Abstand, welchen der Fremde in seinem Schreck zwischen sich und sie gelegt hatte. Sie wollte ihn nicht in noch mehr Panik versetzen, als er sich ohnehin schon befand. “Es tut mir sehr leid, wenn sie dir einen Schrecken eingejagt hat. Eigentlich ist sie wirklich ganz lieb und harmlos, du brauchst überhaupt keine Angst zu haben.“ Das stimmte, auch wenn die Spinne über ein viel zu großes Mundwerk verfügte, so war sie dennoch im Grunde ihres Herzens ein gutes Wesen, dass nur das Beste für seine Partnerin (und auch irgendwo für sich selbst) wollte und sich dementsprechend Sorgen um sie machte. Das erklärte vermutlich auch die nächsten Worte der Spinne, welche das Geschehen mehr als kritisch beobachtet hatte. “Ich bin mir plötzlich doch nicht mehr so sicher, ob der Bursche eine geeignete Begleitung für dich ist. Er sieht nicht besonders stark aus, wer weiß schon, ob er dich im Ernstfall beschützen kann...“, meinte der Naturgeist kritisch und klapperte missbilligend mit den Kieferklauen. Shae runzelte die Stirn und hob anschließend den Arm, um das Tier tadelnd mit dem Zeigefinger anzustoßen. Nicht nur, dass sie den armen Jungen direkt wieder kritisiert hatte, sie hatte in dem selben Atemzug auch noch einmal die Fähigkeiten ihrer eigenen Beschwörerin an den Pranger gestellt. Nun, mittlerweile war es Shae wohl irgendwie schon fast gewohnt, was jedoch noch lange nicht bedeutete, dass sie es auch gut heißen musste. “Sei nicht so gemein, Vica. Ich bin mir sicher, dass er sich bloß erschrocken hat!“ Dann drehte sie sich wieder zu dem Grünhaarigen um und schenkte ihm ein aufmunterndes Lächeln. “Wie heißt du denn? Vielleicht magst du dir ja eine Quest zusammen mit mir aussuchen? Immerhin stehst du doch hier, weil du auf der Suche nach einem Auftrag bist, oder?“ Denn auch wenn er gerade ein bisschen erschrocken und verängstigt schien, so machte er eigentlich doch einen sehr netten Eindruck und die junge Magierin war wirklich nicht unbedingt in der Position, dass sie sich ihre Begleiter für ihre Quests tatsächlich aussuchen konnte. Außerdem wollte sie unbedingt etwas unternehmen und vielleicht wäre der Junge ja doch noch eine recht angenehme Begleitung, wenn er seinen ersten Schreck erst einmal überwunden hatte. Immerhin wusste die Eiden, wie das mit Dingen war, vor denen man sich fürchtete und konnte das Zögern ihres Gegenübers daher nur allzu gut nachvollziehen. Da würde sie ihn sicher nicht verurteilen sondern stattdessen lieber versuchen, ihn etwas aufzuheitern und ihm ein wenig Kraft zu spenden. Denn wenn es um das Lesen von Emotionen ging, dann war dies ein Gebiet, in dem sie wirklich bewandert und prädestiniert war.

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Kabuto
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BeitragThema: Re: Gildenhaus Haupthalle   Di 28 Okt 2014 - 15:59

Diese Spinne... gehörte zu Shae? Man mochte Kabuto für einen schrecklichen Menschen halten dafür, dass er nicht erwartete, dass junge Mädchen mit großen Spinnen auf der Schulter herumliefen, aber es gab keinen Grund zur Sorge; das war keine Diskriminierung gegen Mädchen oder gegen jüngere. Nein, er erwartete allgemein nicht, dass Leute übergroße Spinnen spazieren führten, aber das lag vermutlich nur daran, dass man es so gut wie nie erlebte und wenn doch, dann war das in einer peinlichen Situation wie dieser, in der man sich vor der Spinne erschrak und sich dafür vor einem netten Mädchen zum Trottel machte. Naja, irgendwie musste man ja andere Menschen treffen.
„Ah... ich v-verstehe...“, meinte Kabuto mit einem unsicheren Lächeln, als Shae ihm erklärte, wie ungefährlich diese Vica eigentlich war. Nun ja... seine Phobien stellten eigentlich nicht wirklich die Frage, ob ein Insekt gefährlich war oder nicht. Sie sahen ein Insekt, und sie hatten Angst davor. Aber es war nett von ihr, ihn beruhigen zu wollen. Sie war freundlich, und er wollte sie nicht vergraulen, nur weil ihm ihr... Naturgeist, hatte sie gesagt? Ihr Naturgeist unangenehm war. Am Ende war es ja nur eine Frage von Selbstkontrolle, und die hatte er mehr trainiert als alles andere!
Was seiner Selbstkontrolle, aber vor allem seinen Herzen einen Stich versetzte, waren allerdings die Worte des kleinen, aber doch überraschend großen Tieres. Hauptsächlich, weil sie damit seine eigenen Zweifel an sich noch einmal bestätigte. Und zum Teil auch, weil sogar eine Spinne, ein Insekt seine Schwächen erkannte und sich darüber lustig machte, und das innerhalb kürzester Zeit. Und so lieb es von dem etwas feminineren Grünschopf auch war, ihn zu beschützen... Er fühlte sich nicht wirklich nützlich oder stark, nachdem ein Mädchen den Schaden der Worte ihrer kleinen Spinne von ihm abfangen musste. Plötzlich kam sich der Kyofu so nutzlos und schwach vor. Wo war bloß das Selbstbewusstsein hin, das er doch eigentlich vor Kurzem gewonnen hatte...?

Der Kyofu atmete einmal tief durch, weil ihm das half, sich etwas zu beruhigen, und sah dann Shae an. Sie war wirklich lieb und umsichtig, das gefiel ihm. Ein bisschen wie er selbst, bloß ohne die dauernde Angst, die Aura der Unsicherheit und mit längerem Haar. Er lächelte. „Ah... j-ja, ich war a-auf der Suche nach einer Q-Quest... u-und nach jemandem, der mich be-begleiten würde, also... e-es freut mich, dich kennen zu lernen, Shae. Mein N-Name ist Kabuto... Kabuto Kyofu.“ Er war noch immer etwas angespannt, und er war auch nicht wieder näher an sie heran gekommen. Die offen sichtbare Spinne auf ihrer Schulter war ihm wirklich unangenehm, weil er einfach große Angst vor ihr hatte. Trotzdem versuchte er, sein Unbehagen zu verschleiern, und wandte sich sogar kurz an das gruselige Tier. Wenn ein unschuldiges Mädchen wie Shae ihr vertraute, würde es ihn schon nicht umbringen, mit ihr ein bisschen zu reden... „Ah... V-Vica, richtig? E-entschuldige bitte, ich w-wollte nicht unhöflich sein... D-d-du hast mich einfach ü-überrascht.“ Nun, das hatte er doch, abgesehen von seinem typischen Gestotter, ganz souverän hinbekommen. Er atmete noch einmal tief durch. Jetzt kam der Moment, an dem er sich wieder aufrichten musste. Nachdem die Worte der Spinne, und eigentlich allein schon ihr Erscheinen, ihn so aus der Bahn geworfen hatte, sollte er den beiden wohl zeigen, dass er nicht ganz so nutzlos war, wie er gewirkt hatte. Natürlich hatte er jetzt nicht vor, anzugeben oder gar zu lügen, aber er wollte ihnen schon vermitteln, dass er nicht ganz so unzuverlässig war. „A-aber Shae... es ist schon okay, was Vica sagt. S-sie hat... nicht ganz unrecht.“ Sein Lächeln war noch immer warm, nahm aber etwas leicht Entschuldigendes an. Ein für ihn recht typischer Gesichtsausdruck der beschwichtigenden, unsicheren Fürsorge. „Ich... ich gehöre nicht zu den stärksten Magiern von Fairy Tail. Es gibt so viele Leute, die mir überlegen sind. Aber ich trainiere sehr viel, weil es mir wichtig ist, Leute beschützen zu können, also... also kannst du mir vertrauen. Ich werde schon aufpassen, dass dir nichts passiert...“ Und als er das so sagte, wirkte er fast schon ruhig, gelassen. Verlässlich. Es war einer dieser Momente... und wie all diese Momente endete er ziemlich schnell, als dem Grünschopf klar wurde, was er gerade gesagt hatte, sich seine Pupillen zusammenzogen – schon wieder, das zweite Mal in kürzester Zeit – und er noch einen Schritt zurück machte. Beschwichtigend hob er die Hände und winkte panisch und hektisch ab, während sein Entschuldigendes Lächeln mehr Entschuldigung und weniger Lächeln wurde. „D-da-das so-soll n-nat-türlich ni-nicht heißen, d-dass du n-nicht selbst auf di-dich aufpa-passen kannst! Da-das weiß i-ich doch ga-gar n-n-nicht, i-ich würde m-mich n-nie da-dazu äußern! I-ich bin si-sicher, du... du bist eine t-tolle Ma-Magi-gierin, d-die a-auf sich selbst aufpassen kann, aber ich wollte damit nur sagen, dass ich versuchen will, auf dich aufzupassen-... ähm, mit dir mitzuhalten, dich nicht runterziehenweilichdirnichtnoch...“
Hektisch und schnell; wie seine Hände kamen auf seine Worte in rege Bewegung, bis man kaum mehr verstehen konnte, worauf er eigentlich hinauswollte. Oh, nicht doch... er hatte sich wieder in so eine panische Hektik geredet, aus der herauszukommen so schwer war. Er warf einen kurzen Blick auf das Questboard neben sich und riss dann kurzentschlossen den Zettel ab, auf den er sein Auge vorhin geworfen hatte, um schnell und unelegant das Thema zu wechseln. „Ä-ä-ähm... W-was hältst d-du von... dieser Quest hier, Shae...?“

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Shae
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BeitragThema: Re: Gildenhaus Haupthalle   Di 28 Okt 2014 - 16:02

Während Shae sich wunderte, warum Kabuto wirkte, als wolle er jeden Augenblick vor ihr davon aus dem Gildenhaus laufen, schien Vica sich auf ihrer köstlich zu amüsieren. Die Spinne klapperte belustigt mit den Kieferklauen, während sie beinahe amüsiert ihre Vorderbeine aneinander rieb und dabei beinahe ungeduldig auf der Stelle herumtänzelte. Es gefiel ihr ganz offensichtlich, den Kyofu so dermaßen außerhalb seiner Komfortzone zu treffen und das wiederum weckte in ihrer bessern Hälfte ein Gefühl der Missbilligung. Natürlich wusste die Eiden, dass ihr achtbeiniger Begleiter oft etwas extrem und gemein sein konnte, doch bisher hatten solche Äußerungen nur Menschen gegolten, die sich alleine hatten zur Wehr setzen können. Nun wo es aber an den Grünhaarigen Magier ihr gegenüber ging, welcher sich die Worte der Spinne zu Shaes erschrecken auch noch zu Herzen nehmen schien, war der Schützerinstinkt in der Dreizehnjährigen geweckt und kurz darauf hatte sie auch schon einmal kräftig mit dem Schultern gezuckt, was das Tier aus dem Gleichgewicht brachte und es dann meckernd in den Kragen ihres Ponchos verscheuchte. Dann wandte sie sich, mit einem warmen Lächeln auf den Lippen, wieder in Kabutos Richtung. „Nimm dir das nicht zu Herzen, ich bin mir sicher du bist ein ganz fantastischer Magier!“ Nun, sicher war sie sich da natürlich nicht, aber sie wollte ihn ein bisschen aufheitern und vielleicht war das ja auch eine gute Möglichkeit, ihm ein wenig von seiner Nervosität zu nehmen.
Außerdem war er mit Sicherheit in jedem Fall stärker als sie selbst, denn ihre eigene Magie war bisher tatsächlich herzlich wenig auf Angriff oder Verteidigung ausgelegt. Stattdessen war ihre einzige Möglichkeit, heil und unbeschadet aus einem Kampf heraus zu kommen, ihren Gegner mit ein paar Wurzeln zum Stolpern zu bringen oder ihm aber etwas geschwärzte Spinnenweben ins Gesicht zu zaubern. Beides resultierte im Endeffekt darin, die Beine in die Hand zu nehmen und ihr Heil in der Flucht zu suchen und in keinem Fall in der Möglichkeit, ihren Feind tatsächlich zu bezwingen. Daher war ihre einzige Erwiderung auf seinen plötzlichen Wortschwall auch nur eine schwächere Version ihres vorherigen Lächelns und die Röte, die sie kurz darauf in ihre Wangen schießen spürte. Sie wollte ihrem Gegenüber nur ungern erzählen, dass sie auf einer Quest recht nutzlos war, den unbewusst war da noch immer die Angst, er könnte es sich plötzlich doch noch anders überlegen und sie auf einmal nicht mehr mitnehmen wollen. Dann würde sie wieder ganz von vorne anfangen und jemand fremdes ansprechen müssen und das wollte sie wenn möglich vermeiden. So groß schien die Wahrscheinlichkeit nämlich nicht, hier irgendwo noch Minato zu entdecken, ganz zu schweigen von Naomi, welche ja noch nicht einmal Teil ihrer Gilde war. Daher schluckte sie jede Antwort auch mehr oder weniger tapfer ganz einfach hinunter und griff stattdessen rasch nach dem Zettel, welchen ihr Kabuto kurz zuvor so eilig vor die Nase gehalten hatte.
Shae war nie zur Schule gegangen und hatte auch sonst nicht viel Erfahrung mit dem Lesen von Schriften oder Büchern, weshalb es eine Weile dauerte, ehe sie den Zettel genauer entziffert hatte, dann jedoch breitete sich ein Strahlen in ihren Augen aus. Der Kyofu hatte einen Auftrag herausgesucht, der genau richtig und passend für die kleine Magierin klang, denn wenn es um Tiere ging, dann war sie immer hochmotiviert und voller Freude dabei. „Es geht also um Hornissen, ja? Das klingt unglaublich interessant, aber auch ganz schön gefährlich. Ich weiß nicht, ob du dich mit Insekten auskennst, aber die können ganz schön fiese Stiche hinterlassen...aber ich bin mir sicher, dass wir das zusammen schaffen werden. Mit Tieren komme ich normalerweise wirklich gut aus!“ Das stimmte, auch wenn kleine, stechende Insekten normalerweise nicht unbedingt zu ihrem Fachgebiet gehörten. Nun, sie war eine Magierin die hauptsächlich mit der Familie der Spinnen zu tun hatte, sicherlich würde ihr mit Kabutos Hilfe etwas einfallen, um diese fehlgeleiteten Tierchen zu stoppen. Da gab es allerdings noch ein anderes Problem...
„Habe ich das richtig verstanden, wir müssen für diesen Auftrag nach Oak Town? Ja..ähm...Kabuto-san, wie kommen wir denn da hin?“ Und in ihrem Kopf konnte man die Stimme beinahe schreien hören, die immer wieder flehte: Bitte nicht mit dem Zug, bitte nicht mit dem Zug, bitte nicht mit dem Zug...

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Kabuto
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BeitragThema: Re: Gildenhaus Haupthalle   Di 28 Okt 2014 - 16:02

Unglaublich, dass Shae an ihn glaubte, wo sie sich doch gar nicht kannten... Eigentlich hatte Kabuto nicht das Gefühl, dass er einen positiven Eindruck hinterlassen konnte, aber das Gefühl hatte er grundsätzlich nie, also konnte es sein, dass er sich hin und wieder irrte... statistisch gesehen war es sogar sehr wahrscheinlich. Und bei dem Mädchen konnte man wohl damit rechnen, dass sie ein wenig zu seinen Gunsten entschied, lieb, wie sie wirkte, also war er vorerst aus der Schusslinie... Er hatte nur ein wenig Angst, dass sie später merken würde, dass er gar nicht so toll war. Leicht demoralisiert entschloss sich der Kyofu, sich bei diesem Auftrag ganz besonders viel Mühe zu geben. Wenn Shae ihm schon so viel Vertrauen entgegen brachte, durfte er das einfach nicht enttäuschen!
Dass die Ablenkung mit dem Questblatt funktioniert hatte, es sowohl ihn davor bewahrt hatte, weiter panisch vor sich hin zu stammeln, und Shae zum Lesen verleiten konnte, war sehr erleichternd. Man mochte es kaum glauben, aber Kabuto war nicht gerne der Mittelpunkt. Wenn alle Augen auf ihn gerichtet waren und man von ihm große Worte erwartete, setzte ihn das ziemlich unter Druck und alles, was ihm einfiel, war, dass er am liebsten im Boden versinken würde. Diese Rolle überließ er dann doch lieber einem leblosen Stück Papier... das hatte doch ohnehin mehr Unterhaltungswert. Das Einzige, was er hatte, war Luft nach oben.
Kopfschüttelnd ermahnte er sich, nicht so negative Gedanken zu verfolgen, und achtete weiter auf das grünhaarige Mädchen vor sich. Sie wirkte fröhlich und hell, als würde sie nur die schönen Seiten an dieser Welt und an sich selbst sehen und optimistisch an die Dinge gehen, weil sie das tiefe Bewusstsein besaß, dass schlussendlich alles gut ausgehen würde. Also praktisch ein ganzes Stück der Dinge, die Kabuto fehlten. Ah, Moment, jetzt fiel er wieder ins Negative zurück. Es war besser, es so zu sehen, als könne man sich von Shaes Sicht der Dinge eine Scheibe abschneiden... ja, das war schon besser. Sie hatte offensichtlich ein besseres Gefühl dafür, nicht alles so pessimistisch zu sehen, also war es sicher keine schlechte Idee, ein wenig Zeit mit ihr zu verbringen und vielleicht ein bisschen von ihrer Sicht auf diese Welt zu übernehmen. Gut möglich, dass das half, dem Käfermagier ein bisschen Selbstbewusstsein zu schenken... schaden konnte es jedenfalls nicht.

Erst als sie ihn darauf ansprach, wurde dem Kyofu wieder klar, was für eine Art Quest das hier war. Richtig, sie würden es ja mit Insekten zu tun haben. Mit gefährlichen Insekten, wie Shae gleich wieder hervorhob. Einen Moment lang hatte er diesen doof aussehenden Gesichtsausdruck, den man in dem Moment trug, indem sich die eigene gute Laune zerschmetterte, weil man merkte, dass man gerade etwas wirklich Dummes getan hatte, dann riss er sich aber schnell wieder zusammen und winkte peinlich berührt ab. „K-keine Sorge...“, meinte er halbwegs überzeugend. „Ich... ich kenne mich mit I-Insekten ganz g-gut aus. Mein... mein Vater ha-hat Käfer erf-forscht, und i-ich bin Käfermagier... d-das heißt, ich kann Insekten b-beschwören und kontrollieren... s-siehst du?“ Er hielt seine offene Hand vor sich, und über der nach oben zeigenden Handfläche erschien eine blaue Sphäre als Licht, die kurz darauf Platz machte für ein süßes kleines Insekt mit sechs Beinen, das wie ein Katzenkopf aussah und niedliche Miau-Geräusche machte. Was genau das für Geräusche waren konnte Kabuto bis heute nicht sagen, aber es klang einer Katze wirklich überraschend ähnlich. Er schickte das Tier erst ein paar Sekunden später wieder zurück dahin, wo es hergekommen war, als er merkte, dass seine Hand zu zittern begann, und zog sie schnell wieder zurück, damit Shae nicht die sechs kleinen Punkte sah, die die spitzen Füßchen des Tieres in die Haut des Magiers gepiekt hatten.
Die Frage, wie sie nach Oak Town kommen sollten, überraschte den Grünschopf ein wenig. „Ähm... m-mit dem Zug“, meinte er unsicher und legte den Kopf schief. „Oder?“ Das war doch eigentlich eine offensichtliche Antwort... Wieso musste Shae also fragen? Hatte sie nicht daran gedacht? Vielleicht war sie auch einfach nervös... Er kannte das ja. Oh ja, und wie er es kannte...

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BeitragThema: Re: Gildenhaus Haupthalle   Di 28 Okt 2014 - 16:04

Ein Käfermagier. Kabuto Kyofu war ein Käfermagier. Ein Magier, der mit Käfern kämpfte. Für einen Augenblick starrte Shae nur wie gebannt auf die ausgestreckte Hand des Jungen, welche kurz darauf von einem hübschen Leuchten umgeben war, dann entwich der Eiden ein beinahe ehrfürchtiges “Wow“, während sie mit großen das kleine Insekt betrachtete, dass kurz darauf seinen Platz auf Kabutos Hand fand. “Das ist so unglaublich cool...“ Nun mochte sich der unbeteiligte Zuschauer zurecht fragen, was genau die Grünhaarige an diesem einfachen Trick der Käfermagie so faszinierend fand und doch musste man sich ein wenig in Shaes Situation versetzen, um diese Faszination nachvollziehen zu können. Als eine Magierin, die Naturgeister beschwörte, damit diese ihr im Kampf assistierten, war das Mädchen im Kampf auf die Hilfe anderer Wesen angewiesen und der Gedanke, dass es noch andere Personen gab, denen es ähnlich ging und die es trotzdem geschafft hatten, verlässliche und starke Magier zu werden, weckte jedes Mal aufs neue ein gewisses Maß der Bewunderung und Zuversicht in der Dreizehnjährigen. Denn wenn es anderen möglich war, ihre Fähigkeiten so weit auszubauen, dass sie in einem Gefecht mehr als nur eine bloße Belastung darstellten, dann würde es vielleicht auch irgendwann ihr selbst möglich sein, sich zu beweisen. Immerhin wollte sie nicht für immer die kleine Shae bleiben, die von anderen beschützt werden musste und keine Kämpfe für sich selbst austragen konnte. Und dennoch, für den Augenblick war sie wirklich froh, Kabuto an ihrer Seite zu haben, denn das bedeutete, dass sie bei der kommenden Mission gut geschützt und dementsprechend vermutlich auch wieder sicher und heile nach Hause kommen würde. Und zudem würde sie noch ein Abenteuer erleben, wie auf ihrer letzten Quest! Nah wenn das nicht vielversprechend klang. Beinahe wäre die Grünhaarige in Euphorie verfallen, doch der Gedanke an eine bevorstehende Zugfahrt ließ sie recht schnell wieder erblassen, während ihre Finger sich in den spitzen ihres Ponchos vergruben. Natürlich wusste Shae, dass so ein Zug im Prinzip ein völlig harmloses Gefährt war und auch die letzte Fahrt in einem dieser metallenen Teufel hatte sie im Prinzip schadlos überstanden und dennoch hatte sie das noch lange nicht zu einer Freundin dieser doch recht schnellen Transportmittel gemacht. Daher sträubte sich zu diesem Zeitpunkt auch alles in ihrem Inneren, einer Fahrt in einem Zug bis nach Oak Town zuzustimmen und eine Weile stand sie nur verlegen auf der Stelle, nicht sicher, wie genau sie ihr aktuelles Problem eigentlich erklären sollte. Irgendwie war es ihr dann doch peinlich, dass sie sich als Magierin ängstigte oder zierte, mit einem Zug oder magisch betriebenen Auto zu fahren. Diese Dinge waren ihr einfach zu neumodisch und daher unheimlich, doch wie genau sollte sie das jemandem wie Kabuto Kyofu erklären, der im Gegensatz zu ihr sicherlich direkt in der Stadt aufgewachsen und damit diese Umgebung gewohnt war? “Ich...also...“, fing sie an, in ihrem Ton mindestens genauso unsicher wie ihr Gegenüber. Die Eiden fand sich in einer Zwickmühle wieder, bestehend aus dem Widerwillen ihre Angst zuzugeben und der Verzweiflung, in wenigen Minuten in einem Zugabtei sitzen zu müssen. “Wäre es nicht...“ Wieder eine Pause, dann ging der jungen Magierin spontan ein Licht auf und ein Lächeln breitete sich auf ihren Lippen aus. “Ja genau, wäre es nicht viel schöner, wenn wir per Kutsche reisen würden? Dann könnten wir noch ein wenig von unserer Umgebung sehen und und vielleicht schon mal einen Hinweis auf besagte Hornissen finden!“, meinte die Kleine, ein breites Grinsen im Gesicht, als wäre sie selbst von ihrem plötzlichen Geniestreich überrascht. Wenn Kabuto jetzt zustimmen und damit alles glatt gehen würde, dann ersparte sie sich nicht nur eine unangenehme Diskussion über Züge und eine anschließende Fahrt in einem dieser Höllenteile, sondern würde auch noch eine gemütliche Fahrt in einer Kutsche machen und dabei ein wenig von der ihr unbekannten Umgebung sehen. Immerhin war sie noch nie in ihrem Leben in Oak Town gewesen, da gab es sicherlich eine Menge zu entdecken. “Ich bin mir sicher, dass wir bestimmt hier irgendwo auch ganz schnell eine auftreiben könnten...“, meinte sie dann noch enthusiastischer und deutete anschließend in einer beherzten Geste in Richtung Tür, während sie versuchte das bekannte Kichern zu ignorieren, welches aus den Untiefen ihrer Kleidung leise an ihr Gehör drang. Einfach nicht beachten und gleichzeitig hoffen, dass ihr Plan wie gewünscht aufgehen würde.

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Kabuto
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BeitragThema: Re: Gildenhaus Haupthalle   Di 28 Okt 2014 - 16:04

“Wow... Das ist so unglaublich cool...“
„E-eh?“ Überrascht blinzelte Kabuto, dessen Augen mit einem Mal irgendwie... größer wirkten. „I-im Ernst?“ Man konnte im Allgemeinen davon ausgehen, dass die Reaktionen auf Käfermagie keine begeisterten waren. Manche waren interessiert, weil es eine relativ selten vertretene Magie war, aber begeistert? Eigentlich nie. Umso erfreuter war der Grünschopf, als das niedliche Mädchen vor seinen Augen sich so darüber freute, seinen Katzenkäfer zu sehen. Vielleicht hatte es damit zu tun, dass er das niedlichste Wesen gewählt hatte, das er beschwören konnte, aber auch so war es unheimliches Glück, dass sie so fasziniert war. Es trieb dem Käfermagier sogar eine leichte Röte in die Wangen.
Was für ihn etwas komplizierter war, war die Sache mit dem Fahrzeug, das sie nach Oak Town nehmen sollten. Irgendwie wirkte Shae zurückhaltend, was den Zug anging, und der Kyofu konnte sich nicht wirklich erklären, woran das lag. Daran, dass sie Angst vor der Fahrt haben könnte, dachte er überhaupt nicht; er, der eigentlich Angst vor Allem und mehr hatte, sah sich nie in anderen, sondern neigte eher dazu, sie als furchtlos und stark zu sehen. Auch, wenn Shae nicht so stark und eher fragil gebaut wirkte, kam ihm nicht in den Sinn, dass sie sich so viel Sorgen über etwas machte, wie er es nur sich selbst zutrauen würde. Sie war ja immerhin auch von selbst auf ihn zugekommen, also war davon auszugehen, dass sie mutiger war als er – er hatte es ja nicht geschafft, jemanden anzusprechen, er hatte nicht einmal jemanden auswählen können, den er einladen wollte. Kabuto ließ sich immer so schnell einschüchtern... Sie offenbar nicht. Sie war so ruhig und gelassen trotz allem, was er vermasselte. Sie hatte doch keine Angst, nein. Sie war jemand, der alles ganz ruhig betrachten und durchdenken konnte, zumindest hatte der Grünschopf diesen Eindruck. So jung und doch schon so viel ausgeglichener als er... Fast schon wieder ein bisschen deprimierend.
Ah, sie konnte erklären, wieso sie nicht mit dem Zug fahren wollte. Sie hatte etwas gezögert, aber das war nicht schlimm. Sie wollte also mehr von der Natur sehen? „Hm... e-eigentlich sieht man d-doch genug vom Zug aus...“, murmelte der Kyofu schüchtern und scharrte leicht mit seinem Schuh auf dem Boden. Er reiste relativ oft zwischen Magnolia und Hosenka Town hin und her, neuerdings, und der Weg ließ sich ganz gut damit überbrücken, aus dem Fenster zu sehen, wie die Landschaft vorbeizog. Es sah ziemlich hübsch aus, man kam schnell an und günstiger, als sich eine ganze Kutsche zu mieten, war es sicherlich auch. Auch, wenn Kabuto inzwischen relativ frei über das Geld, das er bekam, verfügen konnte, wurde das Geld, das ihm zur Verfügung stand, von seinem Onkel in einem recht engen Rahmen gehalten – der größte Teil seiner Verdienste befand sich in irgendeiner Bank und warf Zinsen ab, an die der Grünschopf genauso wenig herankam. Irgendwann, so sagte sein Onkel immer, würde er dank dieser Ersparnisse eine Menge Geld haben. Nun... momentan hatte er fast gar nichts. Und fast gar nichts wurde ziemlich minimiert, wenn man eine teure Kutsche mietete. Andererseits... Shae schien sich wirklich darauf zu freuen. Konnte Kabuto ihr das wirklich ausschlagen?
„Ich sch-schätze, ich ka-kann ein paar Tage auf mein M-Mittagessen verzichten...“, überlegte er sich und nickte dem Mädchen zu, das ihn bereits in Richtung Tür steuerte. „I-in Ordnung“, meinte er halbwegs entschlossen und mit einem unsicheren Lächeln. „Wenn... wenn du magst, können wir mit einer K-Kutsche fahren. D-du hast es dir ja gut überlegt, also... machen wir das.“ Damit stand wohl fest, wie sie dorthin kommen würden. Sie mussten sich ihre Fahrgelegenheit nur noch abholen... und das dürfte der einfachste Part werden. Der Magier blickte sich kurz um. Also... „Ä-ähm... wo kriegen wir d-denn eine Kutsche he-her...?“

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Shae
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BeitragThema: Re: Gildenhaus Haupthalle   Di 28 Okt 2014 - 16:06

Als Empathin war Shae eine Expertin, wenn es darum ging, die Emotionen und Gefühle anderer Menschen zu interpretieren und wahrzunehmen. Oft kam diese Gabe nicht unbedingt als ein Geschenk, ja manchmal war sie ja nicht einmal unbedingt erwünscht und dennoch, auch wenn die Eiden des öfteren unter diesem recht zweischneidigen Talent zu leiden hatte, so erwies es sich im Umgang mit Leuten wie Kabuto als ein wahres Wundermittel. Ihr empathisches Geschick machte es dem Mädchen möglich, sich gut und schnell auf den grünhaarigen Jungen einzustellen und es dauerte nicht sonderlich lange, da hatte sie erkannt und erfasst, wie genau sie dem Käfermagier am besten das Gefühl geben konnte, bei ihr in Sicherheit zu sein und ihm so ein wenig die Nervosität zu nehmen. Denn das der junge Magier nicht unbedingt vor Selbstbewusstsein strotzte war nicht sonderlich schwer zu erraten und es tat der Grünhaarigen beinahe in der Seel weh, mit ansehen zu müssen, wie er verängstigt wie ein Küken vor ihr stand. Und dennoch konnte sie da leider keine Rücksicht drauf nehmen, wenn es darum ging, welches Verkehrsmittel man genau auf dem Weg nach Oak Town benutzen sollte. Züge behagten der jungen Magierin einfach nicht, sie machten sie nervös und nicht selten wurde ihr sogar schlecht, wenn sie eine dieser metallenen Ungeheuer betrat und gerade bei dieser Quest hier war es nicht unbedingt ratsam, zwei Leute an Board zu haben, die in ihrer Nervosität wie ein zusammengewürfelter Haufen wirkten. Nicht, dass Shae ohne diesen Mangel sonderlich seriös wirkte, aber man musste sein Glück ja nicht unnötig herausfordern.
Leider hatte Kabuto mit seiner Zustimmung allerdings auch eine Frage aufgestellt, die die Eiden in ihrer zuvor noch so enthusiastischen Bewegung verharren und ihre fröhlichen Gesichtszüge gleich einem Regenschauer verdunkeln ließ. Kurz zuvor hatte sie noch so mutig behauptet, dass es sicherlich nicht schwer sein würde eine Kutsche als Fortbewegungsmittel aufzutreiben, aber nun, wo sie direkt vor dem Gildenhaus stand und sich mit den belebten Straßen von Magnolia Town konfrontiert sah, sackten die Schultern der jungen Magiern plötzlich in sich zusammen und ihre Mundwinkel verzogen sich enttäuscht nach unten. Sie war ja ohnehin kein großer Fan von Menschenmassen, aber in diesem Getümmel eine Kutsche zu finden, wo diese Fortbewegungsmittel doch ohnehin nicht mehr so häufig benutzt wurden, schien praktisch einer Unmöglichkeit zu gleichen. Und dabei wollte Shae wirklich, wirklich nicht jetzt schon aufgeben und ganz einfach mit dem Zug fahren. “I-ich....ich...also....ich weiß nicht...?“, ihre Stimme war bei den letzten Worten seltsam hoch geworden, so das diese mehr einer Frage geglichen hatten und die Grünhaarige konnte spüren, wie sich Tränen in ihren Augen sammelten und die Sicht vor ihrem Blick leicht verschwamm, während sie sich krampfhaft bemühte nicht zu blinzeln. Die Enttäuschung schnürte ihre Kehle zu und ihre Fingerchen verkrampften sich, während ihre Augenbrauen ihrem Gesicht einen leicht hoffnungslosen Ausdruck verliehen. “A-aber...Kabuto-san...“, sie machte einige Schritte zurück und ihre Finger verkrallten sich im Ärmel ihres neu gewonnenen Kameraden. “Ich möchte wirklich, wirklich nicht mit dem Zug fahren.“, flüsterte sie traurig und blinzelte dann aus großen, rosafarbenden Augen zu dem Käfermagier hoch.
Beinahe Augenblicklich konnte sie das genervte Klappern aus einer Falte ihres Ponchos hören und dann hatte Vica sich auch schon ihre Weg aus dem Stoff gekämpft, die Kieferklauen missbilligend am klappern. “Gute Güte, du benimmst dich wie ein Kleinkind. Reiß dich gefälligst zusammen, auf deiner Mission mit Minato und Naomi konntest du schließlich auch mit dem Zug fahren ohne dabei so ein Theater zu veranstalten.“ Das mochte wohl stimmen, aber das war immerhin auch eine ganz andere Situation gewesen und damals war sie so voller Euphorie und Aufregung gewesen, dass sie ihre Furcht über diese Gefühle vollkommen vergessen hatte. Dies war nun nicht der Fall und in ihrem Inneren schien sich alles dagegen zu sträuben, in eines dieser dampfenden Ungeheuer zu steigen und damit in die Ferne gebracht zu werden. Es schien einfach gegen die Natur in einem Klotz aus fahrendem Metall und Eisen durch die Weltgeschichte zu düsen. “Und wenn wir...einfach...laufen? Oder mit einem dieser magischen Autos fahren?“, der hoffnungsvolle Unterton in ihrer Stimme war klar zu hören und Shae betete insgeheim, dass Kabuto irgendeinem ihrer Vorschläge zu stimmen würde oder aber einfach selber eine andere Idee hatte, wie man nach Oak Town kam, ohne in diesen verdammten Zug steigen zu müssen. Immerhin konnte es jetzt auch für ihn kein großes Geheimnis mehr sein, dass die Eiden ein wenig Angst vor diesen dampfenden Maschinen hatte.

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Kabuto
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BeitragThema: Re: Gildenhaus Haupthalle   Di 28 Okt 2014 - 16:07

Kaum hatte er die Frage ausgesprochen, bereute Kabuto es auch schon wieder. Früher oder später hätten sich die beiden so oder so eingestehen müssen, dass es nicht so leicht war, eine Kutsche zu finden, dass keiner von ihnen wusste, wo sie das tun sollten, aber dafür, dass diese Erkenntnis ihnen einiges an Zeit ersparte, fühlte sich der Kyofu gar nicht gut. In dem Moment, in dem er sah, wie sich Shaes Ausdruck verfinsterte, in dem er erkannte, welch große Enttäuschung sich plötzlich hineinlegte, spürte er ein flaues Gefühl im Magen und gleichzeitig den Drang, sich selbst in der Erde zu verscharren, dafür, dass er ihr das angetan hatte. Dass er nicht wirklich etwas dafür konnte, das war unwichtig. Die Schuldgefühle waren trotzdem da.
Dementsprechend intensiv traf es ihn dann auch, als sich Tränen in ihren Augen bildeten, und es stürzte ihn endgültig, als sie sich an ihn krallte und aus ihren großen, traurigen Seelenspiegeln zu ihm aufblickte. Wie sollte man denn von ihm erwarten, ihr irgendetwas abzuschlagen? Als dann auch noch die Spinne herauskam und fies zu dem Mädchen war, musste er Shae einfach verteidigen! „V-Vica!“, meinte er mit kraftvoller Stimme und schüttelte sanft den Kopf. „Shae ha-hat nichts falsch gemacht! Es ist o-okay, etwas nicht zu w-wollen! Keine Sorge!“ Nicht ganz sicher, ob er sie in den Arm nehmen sollte oder streicheln oder sich einfach von ihr fernhalten, tätschelte er sanft das Haar von Shae, darauf achtend, sie nicht zu sehr zu berühren, schließlich wollte er ihr die Situation nicht noch unangenehmer machen. „Alles... alles ist okay, Shae! Wir müssen nicht Zug fahren... ehrlich, das ist gar kein Problem! E-es gibt genug Alternativen...“
Man konnte wohl merken, dass er nach alldem etwas schwerer atmete. Das war eine dieser Situationen, in der jemand seinen emotionalen Support brauchte, in denen er aus sich selbst herauskommen musste, und das war immer anstrengend. Er hoffte bloß, dass es dem etwas feminineren Grünhaar der kleinen Gruppe damit besser ging... Aber vermutlich nicht. Als könnte Kabuto anderen Menschen einfach so helfen, sich gut zu fühlen! Wieso kamen ihm immer solche überheblichen Gedanken? Dummer Kabuto, dumm, dumm, dumm...

Schlussendlich gab es aber eine andere Frage zu klären: Wie kamen sie nun nach Oak Town? Dass die Verantwortung dafür bei ihm lag, schien festzustehen... dabei konnte er mit Verantwortung so schlecht umgehen. Aber naja, er musste eben sein Bestes geben, damit das hier nicht zu einer Enttäuschung für seine Begleitung wurde... „Hm... e-ein magisches Auto...? N-naja, die sind a-auf jeden Fall le-leicht zu fi-finden...“ Dass er ein wenig Angst davor hatte, in diesen Dingern zu fahren, gehörte hier definitiv nicht hin... „A-also ja, d-das können wir machen, wenn du magst! Damit dauert es auch nicht zu lange...“ Zumindest hoffte er das. Bisher hatte er noch keinen Fuß in diese Art Gefährt gesetzt. Aber das würde schon irgendwie werden...

tbc: Zornissen

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