StartseiteKalenderFAQSuchenMitgliederNutzergruppenAnmeldenLogin

Austausch | 
 

 Revolting Underworld

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
AutorNachricht
Naomi

avatar

Anzahl der Beiträge : 58
Anmeldedatum : 23.09.14

BeitragThema: Revolting Underworld   Di 28 Okt 2014 - 16:16

Questbeginn - Revolting Underworld

Es war ein schöner sonniger Morgen als Naomi in ihrem Bett aufschreckte. Zwar war sie schon einige Zeit frei, doch Alpträume verfolgten sie immer noch. Etwas was wohl auch so bald kein Ende nehmen würde, aber damit musste man wahrscheinlich leben, wenn man ein Magier war. Gähnend stand sie auf und sprang ins Badezimmer, um sich fertig zu machen, es war Zeit wieder etwas zu arbeiten, immerhin verdiente sich das Geld nicht von alleine. Auch wenn sie momentan auf gigantische Rücklagen zurücksehen konnte, die sie dank dem Verkauf des Anwesens erhalten hatte. Man musste sich auf seinem Glück nicht ausruhen, so viel war klar und das wollte sie auch nicht. Sie war in ein hübsches hellblaues Sommerkleid geschlüpft und hatte Sandalen angezogen. Es war ein ganz anderes Gefühl, wenn man so leben konnte, wie man es gerne wollte, ohne von jemandem reglementiert zu werden. Eine Tasse Tee und ein Croissant mit Marmelade zum Frühstück gaben ihr übriges zu der guten Laune der jungen Frau und so machte sie sich schließlich gut gelaunt auf den Weg zur Gilde. Leise summend schlenderte sie den Weg hinunter und störte sich nicht einmal daran, als der rothaarige Junge auftauchte, der ebenfalls in der Nähe wohnte. "Guten Morgen Naomi", grüßte er sie freundlich. Etwas was vor einiger Zeit noch unmöglich geschienen hätte.
"Guten Morgen Jonathan, kommst du mit zur Gilde du faule Nuss", foppte sie ihren Cousin spielerisch, der ihr mit einer Schmolllippe antwortete: "Ich bin nicht faul, vor zwei Wochen habe ich mit ein paar anderen einen Dieb gefangen." Die Blondine tätschelte ihm den Kopf: "Das wird ja besser, ich hoffe es hat sich keiner verletzt." Erleichert war sie schon, als er dies verneinte. Immerhin war er doch ihr kleiner Cousin, auch wenn er zu Anfang eine wirkliche Ratte gewesen war, es war etwas aus ihm geworden. Bald schon kam das Gildengebäude in Sicht und unbewusst legte Naomi einen Schritt zu. Vielleicht sah sie endlich Seraphim oder Ren wieder und konnte mit ihnen etwas unternehmen. Natürlich war es auch schön anderen Bekannte zu treffen, aber es wäre gelogen zu behaupten, dass diese ihr auch nur annähernd so wichtig waren wie diese beiden. Jonathan folgte ihr dicht auf den Fersen, wenn auch nicht ganz so motiviert. Gemeinsam mit ihrem Cousin durchschritt die junge Frau die Tore der Gilde und begab sich ins Erdgeschoss des Gebäudes. Dort angekommen bewegte sie sich zielstrebig auf die Tafel mit den Aufträgen zu. Von diesen einen auszusuchen war eigentlich nicht schwer, es gab wenig zu tun in diesen Zeiten, weshalb sie die Hand nach dem bestbezahltesten austreckte und sich den Zettel genau durchlas.
Irgendwen finden, der in einer Art Untergrundorganisation arbeitete. Das klang doch nach einer spannenden Quest. Doch sie sollte diese nicht allein machen. Doch vorerst wollte sie den Zettel für sich behalten. In Gedanken schon auf der Reise sah sie sich um, die meisten Magier hier kannte sie nicht, einige nur vom Sehen, denn wenn man zu einer Gilde gehörte konnte man sich nicht immer aus dem Weg gehen. "Was hast du da?", Jonathan versuchte auf den Zettel zu linsen, doch sie schob ihn von sich weg. "Das ist nichts für dich, da brauche ich jemanden, den ich nicht Babysitten muss, wenn es gefährlich wird." Er verschränkt die Arme: "Das ist nicht nett, immer nimmst du dir den spannenden Kram und ich muss mit dem Kinderkram herum eiern." Die Blonde verschränkte ihre Arme ebenfalls und auch, wenn sie inzwischen kleiner war als er war klar, wer von ihnen die Hosen anhatte: "Auch die kleinen Aufgaben müssen gemacht werden, ich kann das natürlich auch übernehmen, doch du bist dieser Aufgabe definitiv noch nicht gewachsen. Also wäre ein Tausch absolut unsinnig und nicht im Sinne der Gilde."

_________________


Zuletzt von Naomi am Di 28 Okt 2014 - 16:25 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Amelia
Optimistisches Sklavenmädchen
avatar

Anzahl der Beiträge : 150
Anmeldedatum : 23.09.14

BeitragThema: Re: Revolting Underworld   Di 28 Okt 2014 - 16:17

Ein einzelner, verirrter Sonnenstrahl drang durch die zarten Vorhänge von Taschas Schlafzimmer, die in einer sanften Brise schaukelten. Verschlafen blinzelte die Eisalchemistin in das schummerige Licht und beobachtete die kleinen Staubpartikel, die im Sonnenstrahl tanzten. Nachdem sie einige Minuten den Staub verfolgt hatte, entschied sich das Mädchen dann doch aufzustehen, immerhin musste sie ja auch etwas tun und den Tag anders verbringen, als im Bett. Egal, wie verlockend das auch war. Ein wenig traurig, dass sie nicht den ganzen Tag daheim gammeln konnte, pellte sich Tascha aus ihrer Decke und schlüpfte aus ihrem Nachthemd. Nur in ein Handtuch gehüllt, stand die Magierin kurze Zeit später vor dem Spiegel und betrachtete ihre Haare eingehend. Irgendwie war Tascha heute nach Veränderung, sie hatte ihre Haare fast immer offen getragen. Kurzentschlossen zog Tascha ihr blaues Haarband aus den Haaren und formte einen langen Pferdeschwanz, heute würde sie mal etwas anderes ausprobieren. Zufrieden mit dem Ergebnis verließ Tascha ihr Bad und griff nach dem weinroten Kleid, dass sie sich bereits zurecht gelegt hatte.
Fertig angezogen und nach einem ausgedehnten Frühstück, verließ die Magierin ihr Haus und schloss die Tür hinter sich ab. Die kleine Hütte in den Randbezirken Oshibanas, wirkte etwas baufällig, bot für Tascha aber ein ausreichendes Zuhause. Außerdem war es besser, als alles, was sie bisher gehabt hatte. Noch immer kauend, folgte das Mädchen dem selbst angelegten Pfad, der auf die Stadt zeigte und betrachtete die Wälder, die sich an die Stadt schmiegten. Es war schon schön, nicht direkt in der Stadt zu leben, beizeiten einsam, aber alles in allem schön. Leider war der Weg zur Gilde so nur etwas weiter, aber das sollte kein allzu großes Problem sein, immerhin war Tascha ja noch jung und sollte die kurze Strecke verkraften können.
Schnell erreichte die junge Frau das Gildengebäude, das in der Stadt aufragte und seine Drachenliebe allen zur Schau stellte. An jeder Gebäudeecke gab es Wasserspeier in Form von Drachenköpfen und selbst einige der Säulen wirkten so, als wären es aus Stein gehauene Schuppen. Selbst das große Hauptportal war mit zwei Drachen verziert worden, die sich selbst gegenüberstanden. Die Türgriffe zwischen ihren Zähnen. Jeder in der Gilde, ja sogar in der Stadt, schien Drachen zu lieben, Tascha hingegen war die ganze Chose ziemlich egal. Die Drachen hatten für sie noch nie etwas getan, ob es sie wirklich gab, wusste sie ja nicht einmal. Zwar sollte es Dragonslayer geben, aber die Magie bewies in Taschas Augen rein gar nichts. Getroffen hatte sie ihres Wissen nach noch keinen, jedenfalls keinen, der sich als solcher zu erkennen gegeben hatte. Doch jetzt war nicht die Zeit, sich über die Liebe zu Drachen auszulassen, die der Gilde inne wohnte, Tascha wollte – musste - arbeiten. Daher betrat sie das Gebäude dessen dunkler Stein dem ganzen Raum, obwohl groß und freundlich gestaltet, etwas mystisches gab. Ganz der Gewohnheit folgend wandte sich die junge Magierin bereits in Richtung der Theke, als sie sich besann dass sie nicht zum essen her gekommen war und sie außerdem genügend – Ansichtssache – eingepackt hatte. Desegen drehte sie sich wohl oder über dem Questboard zu und entdeckte dort gerade zwei Personen, die sich gerade über eine Quest zu unterhalten schienen. Der Junge war Tascha unbekannt, aber das blonde Mädchen schien der Eisalchemistin bekannt vorzukommen. Doch irgendwie konnte sie die andere nicht ordentlich zuordnen. Vielleicht war es länger her, seit sie sich gesehen hatten, immerhin veränderten sie die Menschen auch noch ab und an. Doch so viele Magier der Gilde kannte Tascha ja nicht. Wen denn überhaupt? Emaru, Seraphim und Chibi, immer noch ein dämlicher Name, konnten es nicht sein, dafür fehlte ihnen die Weiblichkeit. Daher musste es sich dabei entweder um Naomi handeln oder um Nia, aber irgendwie sah die Blonde völlig anders aus, als in ihren Erinnerung. War es doch eine andere Magierin, die Tascha nur meinte wieder zu erkennen? 'Es schadet sicher nicht auch mal neue Leute kennen zu lernen.' Mit diesem Gedanken näherte sich Tascha dem Pärchen und dachte darüber nach, wie sie sich am besten vorstellte, ohne durchblicken zu lassen, dass sie möglicherweise die Blonde vergessen hatte. Aber da spielte der Junge ihr in die Hände, sie konnte sich doch einfach ihm vorstellen. „Hallo, redet ihr gerade über eine der Quests? Ich bin auch auf der Suche nach etwas Arbeit.“ Dabei beugte sie sich ein wenig zu dem Jungen, damit man merkte, dass sie hauptsächlich ihn ansprach. „Ach übrigens, ich heiße Tascha.“ Lächelnd wartete sie auf eine Reaktion und wischte sich eine Strähne ihrer Haare aus dem Gesicht, die sich wohl nicht hat in ihrem Zopf halten können.

_________________
Reden ~ Denken ~ Magie
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Naomi

avatar

Anzahl der Beiträge : 58
Anmeldedatum : 23.09.14

BeitragThema: Re: Revolting Underworld   Di 28 Okt 2014 - 16:29

Naomi war sehr in das Gespräch mit ihrem Cousin vertieft, sodass sie die junge Frau erst gar nicht bemerkte, die sich ihnen näherte. Während sie mit einer Hand den Zettel umschloss und mit der anderen in einer spielerischen Kabbelei ihren rothaarigen Verwandten von sich abhielt, lachte sie sogar ausgelassen. Es hatte sich wirklich etwas verändert, lachen zu können, ohne sich dafür schuldig zu fühlen war ein großartiges Gefühl. Doch dann sprach das Mädchen die Beiden Magier an und zog prompt die Aufmerksamkeit der Beiden auf sich. Naomi brauchte ein wenig, aber dennoch erkannte sie Natascha wieder. Klar wie konnte sie das deutlich auf essen fixierte Mädchen vergessen, was mit ihr im Räuberlager gewesen war. Immerhin war dies eine der schrecklichsten Quests gewesen, auf die sie je gegangen war. Zu diesem Anlass hatte sie angefangen Menschen schwer zu verletzten, sogar zu töten, denn damals hatte ein Steinschlag Seraphim in eine missliche Lage gebracht. Außerdem hatte sie deutlich seine Aufmerksamkeit eingebüßt, weil die andere Magierin deutlich besser bestückt gewesen war als sie. Doch das einzige lange Stück Fleisch worum diese sich gekümmert hatte war definitiv eine Salami gewesen. Nun wenn Naomi ehrlich war, war Natascha nicht zwingend ihre erste Wahl, aber es war besser als Jonathan mitzunehmen, der noch deutlich zu unerfahren war. Dieser stieß sie im Übrigen gerade an.
"Hey Cousinchen, kennst du die?", neugierig musterte er Tascha die sich gerade bei ihm vorstellte. Ein breites Grinsen zeichnete sich auf seinen Lippen ab, etwas was Naomi mit einem Tritt auf seinen Fuß unterband. "Solang du dich nicht in eine Salami verwandelst, ist sie nicht deine Kragenweite Jonathan, such dir doch bitte eine Aufgabe aus." Mit leichtem Wimmern zog er ab und sah sich selbst die Tafel an, während die Blondine sich nun ihrer Gildenkollegin zuwandte. "Natascha, schön dich wieder zu sehen, ich hoffe dir geht es gut", eine Höflichkeitsfloskel, aber gut gemeint. "Ja ich habe mir gerade eine Undercoverquest ausgesucht, möchtest du vielleicht Teil davon werden?" Legt den Kopf leicht schräg und betrachtet das Mädchen vor sich. Zum Glück hatte sie sich nicht besonders verändert, scheinbar war sie die einzige Person, die sich konstant zu verändern schien, etwas mit dem sie leben konnte, denn das gab ihr ein wenig Schutz, weil sie nicht mehr als das erkannt wurde, was sie war, oder was sie geprägt hatte. Freundlich jedoch war das Lächeln in ihrem Gesicht, welches das Mädchen von damals erkennen ließ, welches so leichtfüßig durch das Leben gesprungen war, immer im Hinterkopf, dass es einen Vater zu versorgen hatte.

_________________
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Amelia
Optimistisches Sklavenmädchen
avatar

Anzahl der Beiträge : 150
Anmeldedatum : 23.09.14

BeitragThema: Re: Revolting Underworld   Di 28 Okt 2014 - 16:37

Bei dem Gedanken, dass sich der Junge, den Naomi als Jonathan bezeichnete,in eine Salami verwandelte, musste Tascha ein wenig lächeln. Der Gedanke hatte etwas, etwas sehr, sehr köstliches auf jeden Fall. Langsam begannn ihr Geist schon abzudriften in die köstlichen, mit Essen gefüllten, Gefilde ihrer Gedanken. Doch bevor sie anfangen konnte wegen einer nicht vorhandenen Salami los zu sabbern, richtete das Mädchen seine Aufmerksamkeit lieber wieder auf Naomi, die mit ihrer Begrüßung weiter machte. Sie war gewachsen, das sah Natascha sofort und sie wirkte generell deutlich erwachsener, als noch bei ihrer letzten Quest. Damals war sie noch das niedliche Mädchen gewesen, dass sich scheinbar nicht ohne Seraphim zu irgendetwas bewegen ließ, aber jetzt wirkte sie irgendwie resoluter. Nun jeder musste mal erwachsen werden und scheinbar hatte Naomi diese Schwelle überschritten, anstelle eines Mädchens stand vor Tascha nun eine erwachsene Frau. Stark, selbstbewusst und wahrscheinlich erfahrener, als damals. Und was hatte Tascha in der Zeit geschafft? Nun einen Esswettbewerb gewonnen, eine Quest in einem Restaurant gehabt, traumhaft, und ein paar andere Aufgaben erfüllt, aber nichts, was wirklich fordernd gewesen wäre. Da schien die Undercoverquest, die Naomi der Eisalchemistin anbot deutlich aufregender zu werden. Sicher, nichts gegen einen Fresswettbewerb, aber dabei konnte man schwerlich Geld verdienen, selbst wenn man gewann. „Ich würde gerne mitkommen, zu zweit schaffen wir das schon, da bin ich mir ganz sicher. Ich habe schließlich ein paar neue Tricks im Ärmel, die ich noch aktiv ausprobieren möchte.“ Zwei neue Magien und eine große Anzahl neuer Zauber, selbst zwei, die sich Tascha ganz alleine ausgedacht hatte, waren neu in ihrem Repertoire und sollten Naomi völlig unbekannt sein. Besonders auf ihre Eigenkreationen war sie stolz. Erst hatte sie versucht Essen nachzubilden mit ihrem Eis, was aber in einem großen Chaos ausgeartet war, denn jedes Mal, wenn Tascha einen Zauber probierte, war sie versucht hinein zu beißen. Das tat ihrer Konzentration und damit der Arbeit sicherlich nicht gut, daher hatte die Ase das ganze Thema, im Hinblick auf Magie, verworfen.
„Ach übrigens, wo geht es eigentlich hin? Ich habe die Infos ja noch nicht richtig gesehen. Bisher weiß ich ja nur, dass es eine Undercoverquest ist.“ Der erste Gedanke des Mädchens war schon bei Geheimagenten. In Taschas Kopf hatten sie beide bereits einen langen Trenchcoat an und versteckten sich hinter einer mit Löchern versehenen Zeitung. Ein absolutes Klischee, aber das war egal, niemand konnte Tascha vorschreiben, was sie dachte.

_________________
Reden ~ Denken ~ Magie
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Naomi

avatar

Anzahl der Beiträge : 58
Anmeldedatum : 23.09.14

BeitragThema: Re: Revolting Underworld   Di 28 Okt 2014 - 17:41

Naomi war froh, dass Jonathan so brav abgezogen war. Vielleicht hatte sie es doch inzwischen geschafft ihn ein wenig zu erziehen. Es wäre auf jeden Fall eine großartige Sache. Nun wandte sie sich wieder ganz Natascha zu, die absolut aufgeregt und gespannt zu sein schien. Etwas was ihre Partnerin durchaus verstehen konnte, denn es war doch reichlich toll mal so eine Undercovermission machen zu können. Allerdings war sie sich nicht sicher, ob sie wirklich reichen würden. Doch wenn sie ihren eigenen Fortschritt betrachtete, dann musste Natascha inzwischen einschlagen wie eine Eisbombe, das war doch genau das, was man sich wünschte. Wahrscheinlich waren sie sogar eine recht gute Kombination aus Nah- und Fernkämpfer, das sollte man schon beachten. Also streckt sie sich nun und versuchte sich aus den Informationen auf dem Zettel etwas zusammen zu reimen. "Wir werden scheinbar nach Zentralfiore fahren müssen und dort in der Hauptstadt operieren. Wir bekommen unsere Informationen von einem Regierungsmitarbeiter. Nähere Informationen wollten sie hier nicht aushängen, aber der Gildenmeister hat wohl mehr Unterlagen dazu, die er herausgeben kann." Sie atmet tief durch und nickt dann. "Ich denke wir werden uns fertig machen, ich kümmere mich um die Informationen. Außerdem wäre sicher ein Kostüm und eine Deckidentität nicht schlecht. Wie viel Vorbereitungszeit brauchst du, um dir zumindest etwas davon zurecht zulegen?"
Es war immerhin eine Sache sich irgendwelche Wetterfesten Klamotten herauszusuchen, aber eine andere sich wirklich ein Kostüm zurecht zu legen. Nun wenn Naomi nichts einfiel konnte sie immer noch irgendwie ihre Dämonengestalt annehmen und damit arbeiten, auch wenn sie das nicht gerade unauffällig machte. Aber je bunter das Kleid, desto besser die Verkleidung wahrscheinlich. Niemand der auffällig herumlief wurde ernst genommen. Wer nicht ernst genommen wurde, dem traute man nichts zu. Dennoch hatte sie eigentlich nicht vor, sich zum Affen zu machen. Aber vielleicht in einer Second Hand Boutique ein paar abgegriffene Klamotten abgreifen, das sollte schon noch drin sein. Damit könnte sie zumindest ein anderes Image erzeugen. Die Haare vielleicht streng nach hinten Binden, oder sogar einen Dutt machen. Wobei es dafür vielleicht inzwischen viel zu viele waren. Nun ja irgendwas würde sich schon finden. Nun sah sie wieder zu Tascha und versucht sich in Erinnerung zu rufen, wie diese damals in die Räuberkluft gestiegen war. Leicht musste sie kichern, als sie sich an Räuberfrau Tascha erinnerte und grinste ihr zu. "Jetzt müssen wir uns schon wieder verkleiden, wie das letzte Mal als wir zusammengearbeitet haben und schon wieder keine wirklich netten Kostüme, das ist echt sehr schade."

_________________
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Amelia
Optimistisches Sklavenmädchen
avatar

Anzahl der Beiträge : 150
Anmeldedatum : 23.09.14

BeitragThema: Re: Revolting Underworld   Sa 15 Nov 2014 - 15:10

Der kleine Junge, der mit Naomi am Questboard gestanden hatte, verzog sich schnell und ließ die beiden Magierinnen unter sich, was angesichts der Tatsache, dass sie gemeinsam auf einen vielleicht gefährlichen Auftrag gehen wollten, wohl auch besser war. Mit einem letzten Blick verabschiedete sich Tascha stumm und wandte sich dann vollends Naomi zu, indem sie die junge Magierin ansah und sich eine ihrer silbernen Strähnen aus dem Gesicht schob. Die blonde Magierin blickte nochmals auf den Questzettel und fasst für Tascha kurz zusammen, worum es bei ihrem Auftrag gehen würde. Eine Mission in der Hauptstadt Fiores und dann auch noch ein Auftrag von der Regierung, das musste etwas Wichtiges sein. 'Wann war ich das letzte mal in der Hauptstadt? Das muss damals mit Emaru gewesen sein, das ist schon recht lange her.' Das lag schon einige Zeit zurück, in den Jahren hatte sich sicherlich einiges verändert, aber Natascha war ja nicht als Touristin auf dem Weg in die Hauptstadt. Sie war eine Magierin von Blue Pegasus und würde der Regierung helfen. Ein recht surrealer Gedanke, wenn man die Tatsachen betrachtete. Tascha war eine Waise, die sich alleine durchschlagen musste und keinerlei Verbindungen zu irgendwelchen, wichtigen Leuten hatte und genau diese Waise würde jetzt für die Regierung arbeiten. Es war zwar nicht unbedingt ein Traum, der wahr wurde, aber aufregend war es dennoch. Noch während Tascha darüber nachdachte, sprach Naomi darüber, dass sie sich kostümieren sollten. Ein interessanter Gedanke, doch als was? 'Hatte ich mir nicht etwas für eine Kostümparty zurecht gelegt? Genau, das nehme ich.' „Mmh, Vorbereitungszeit? Ich weiß nicht, wie wäre es, wenn wir uns in einer Stunde am Bahnhof treffen würden? Das sollte doch reichen. Ich denke ich habe eine Idee, was für ein Kostüm ich mitnehmen werde.“ Das Kostüm war in Taschas Augen perfekt und würde sie in keinster Weise behindert, falls es zu einer Konfrontation mit den geheimnisvollen Feinden oder gegnerischen Spionen kommen würde – Tascha phantasierte bereits ihr Agentenleben zusammen. „Ich mach mich dann mal auf den Weg und besorge alles,was ich brauche.“ 'Größtenteils Essen.' „Bis später.“ Damit lief Tascha bereits auf die Tür zu und verschwand aus dem Gildenhaus.
Den Weg durch Oshibana hatte die Eisalchemistin ohne Zwischenstopps hinter sich gebracht und erreichte ein wenig außer Atem ihr kleines Haus am Rande der Stadt. Hastig fummlte sie den Schlüssel ins Schloss und stieß die hölzerne Tür auf. Das relativ große Wohnzimmer Taschas begrüßte die Magierin mit dem verführerischen Anblick des Obstkorbes, der auf dem niedrigen Couchtisch stand. Nur im Vorbeigehen schnappte sich die Magierin einen der Äpfel und biss in das saftige Fleisch der Frucht. Mit dem Obst zwischen den Zähnen nahm die junge Frau immer zwei Stufen der hölzernen Treppe gleichzeitig und erreichte den Schlafraum im Obergeschoss, der abgesehen von ihrem privaten Badezimmer, die gesamte Etage einnahm. Auf dem Bett lag noch das Nachthemd der Magierin, da sie heute Morgen nicht daran gedacht hatte es ordentlich zusammen zu legen. Doch das interessierte jetzt nicht, mit eiligem schritt näherte sich Tascha dem Einbauschrank und öffnete die Holztür. Nach kurzem Suchen fand Tascha wonach sie suchte, ihr Kostüm. Ein rotes trägerloses Kleid mit einem in weiß abgesetzten Dekoltee, ein dazu passendes rotes Kopftuch und eine schwarze Perücke. Wenn sich das Mädchen die Sache so ansah, würde sie eine interessante Zigeunerin abgeben, sie musste nur irgendwie verhindern, dass man ihr Gildenzeichen sehen konnte, wenn sie das Outfit trug. Durch einen Seitenblick fiel ihr der schwarze Bolero ins Auge, den sie selten trug, der würde genügend. Schnell stopfte Tascha alles in eine Reisetasche und warf sich ihr Gepäck über die Schulter. Sie hatte noch grob eine halbe Stunde für die Vorbereitungen, also musste die Magierin jetzt nur noch eines tun. Essen einkaufen.

[OOC: Es ist mir etwas peinlich, aber ich habe die ganze Zeit in Oshibana Town nach dem Thread gesucht, dachte wir wären noch im Gildenhaus.]

_________________
Reden ~ Denken ~ Magie
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Naomi

avatar

Anzahl der Beiträge : 58
Anmeldedatum : 23.09.14

BeitragThema: Re: Revolting Underworld   So 16 Nov 2014 - 18:23

Naomi hatte mit allem gerechnet. Eine Woche, vielleicht ein paar Tage, einen Tag oder zumindest ein paar Stunden. Aber Natascha meinte eine Stunde wäre ausreichend um eine so komplexe Quest vorzubereiten. Kurz blinzelnd sah Naomi sie an und zuckte dann mit den Schultern. Wenn sie meinte, dann würde sie sich eben ranhalten und Details auf der Fahrt klären, oder so. „In Ordnung, in einer Stunde am Bahnhof.“ Sie nickte zustimmend und verabschiedete sich mit einem Nicken von der Kollegin. Zügig verließ sie das Gebäude und machte sich auf den Weg nach Hause. Für sie war der Proviant nicht ganz so wichtig, immerhin aß sie nicht so viel. Wenn man sie und Tascha verglich war es wohl fast schon gruselig. Naomi aß für eine halbe Person und Tascha für vier, oder so. Gemeinsam also so viel wie eine ganze Familie, aber nun gut, darum würde sich die andere Magierin schon kümmern, für Naomi war erstmal die Aufmachung wichtiger. Immerhin wollte sie ihre Fähigkeiten optimal nutzen können, aber das würde unter Umständen ihre Kleidung vernichten. Es war wirklich ätzend nach einem Kampf immer halb nackt durch die Gegend rennen zu müssen, aber dafür hatte sie schon eine Lösung gefunden. Als letztes Bollwerk ein schwarzer Body, der am Rücken so tief geschnitten war, dass er es sogar zuließ, dass sie ihren Schweif wachsen ließ, ohne ihn kaputt zu machen. Dazu ein langer Rock, der eigentlich nur von Druckknöpfen zusammen gehalten wurde, und deshalb leicht zu entfernen war. Darüber ein Shirt auf das sie im Notfall gut verzichten konnte, weil sie einige von dieser Sorte hatte und ein Mantel, der mit einer einfachen Schnalle vor ihrer Brust befestigt war und deshalb leicht entfernt werden konnte. Schon komisch, dass sie sich nun darum sorgen musste, dass man ihre Kleidung schnell ablegen konnte. Wahrscheinlich kannte sie sogar jemanden, der das normalerweise mögen würde, ihr aber genau das Gegenteil sagen wollte. Leicht musste sie grinsen, wenn sie daran dachte, dass Seraphim sie belehren würde.
Letztendlich packte sie dann noch eine Tasche mit dem Gewohnten kram ein. Etwas Wechselwäsche, Körperpflegeprodukte, keiner sagte, dass man stinken musste, wenn man sich auf die Arbeit machte, natürlich auch etwas zu trinken und zu essen, immerhin bekam auch sie manchmal zwischendurch Hunger, wenn nicht gerade ein Restaurant oder Supermarkt in der Nähe war. Schnell warf sie einen Blick auf die Uhr, sie würde sich beeilen müssen. Also kritzelte sie noch schnell einen Zettel und warf diesen bei einer Nachbarin ein. Bei dieser hatte sie einen Zweitschlüssel deponiert und diese würde sich um Naomis Garten kümmern, bis diese wieder zurück war. Das hatte bisher immer wunderbar geklappt. Heute war sich die Magierin allerdings so gar nicht sicher, wann sie wieder zurückkehren konnte. Doch damit musste man eben rechnen, wenn man so einen gefährlichen Job annahm. Im Laufschritt näherte sie sich nun dem Bahnhof. Dort wollte sie sich mit Tascha treffen. Wo eigentlich genau? Ach verdammt sie hatten keinen genauen Treffpunkt ausgemacht, das war mal wieder Typisch. Nun gut, es blieb nichts anderes als zu hoffen, dass sie am Bahnsteig wartete, wo der Zug zur Hauptstadt abfuhr.
Am Schalter besorgte sich die Magierin ein Ticket und steckte es sorgsam weg. Nun machte sie sich auf den Weg sich umzusehen. Hier irgendwo musste Natascha doch sein, ihre Augen wanderten durch die Menge und suchten nach weiß, silbrigem Haar, etwas was deutlich nicht so oft vorkam, wie ihre Haarfarbe und dennoch schwer zu finden war.

_________________
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Amelia
Optimistisches Sklavenmädchen
avatar

Anzahl der Beiträge : 150
Anmeldedatum : 23.09.14

BeitragThema: Re: Revolting Underworld   Do 4 Dez 2014 - 9:25

Es wäre untertrieben zu sagen, dass Tascha nicht eine Menge Zeit vergeudet hätte, als sie sich um ihren Proviant gekümmert hat. Denn das hatte sie. Allein der sich drehende Fleischspieß in dem Fenster eines Fleischers hatte die Magierin so sehr in den Bann gezogen, dass sie beinahe vergessen hatte, weswegen sie überhaupt Nahrung einkaufte. Okay, sie tat es fast immer, aber dieses mal ging es eben um eine Quest. Zum Glück hatte der Duft frischer Brötchen die Magierin in Richtung des Bahnhofs gezogen und so verhindert, dass die Eisalchemistin den eigenen Treffpunkt völlig vergaß. Wäre ja nicht das erste Mal, dass Natascha über Essen alles andere vergaß, selbst wenn sie dabei jemanden verärgerte.
Da es die Magierin irgendwie geschafft hatte sich vom Essen loszueisen, lag vermutlich daran, dass sie den Bäcker am Bahnhof zu einem sehr glücklichen Mann gemacht hatte, machte sich die Magierin auf ein Ticket zu lösen. Das große Portal des Bahnhofs stand offen, einladend für jene, die reisen wollten und präsentierend für jene, die gerade erst angekommen waren. Die große Uhr über dem Eingang des Bahnhofs zeigte an, dass Tascha noch zwei Minuten hatte, bevor sie sich mit Naomi treffen wollte. Das hieß, dass gerade noch genug Zeit blieb, um das Ticket vorne am Schalter zu lösen. Zum Glück stand gerade niemand an, die meisten hatten sich früher mit den passenden Fahrkarten eingedeckt, da der Zug in Kürze fahren würde, daher schaffte es Tascha unkompliziert ein Ticket für die Strecke von Oshibana nach Marokkasu zu erhalten. Zwar wurde sie kurz in Smalltalk mit der Dame verwickelt, die ihr das Ticket verauft hatte, aber neben dem typischen; „Schöne Reise“ und „Wie gefällt Ihnen das Wetter?“ war wenig zu hören. Mit dem Ticket in den Händen und ihrer großen Tasche ungeschickt auf dem Rücken drapiert sah die Magierin von Blue Pegasus ein wenig so aus, wie ein Rucksacktourist, der die Sehenswürdigkeiten der Stadt betrachten wollte. Doch war Tascha viel mehr.
Während der Schalter recht frei war und nicht von dutzenden Menschen blockiert war, sah der Bahnsteig ein wenig anders aus, Menschen drängten dicht an dicht und versuchten sich gegenseitig aus dem Weg zu schieben, um ihren Zug noch zu erwischen. In diesem Chaos eine bestimmte Person auszumachen, beinahe unmöglich, dennoch musste Tascha nach Naomi suchen. 'Vielleicht sieht man mehr von oben.' Einen Versuch war es wert. In der Nähe einer Stützsäule, die das hohe Dach der Bahnhofshalle hielt, konzentrierte die Magierin Mana in ihren Füßen und ging ein wenig in die Hocke. Dabei ließ sie auch ihre Tasche von der Schulter gleiten. Mit einem einzigen Schub entließ die junge Frau das Mana aus ihren Beinen und schoss schnell nach oben. Einige nahe Passanten blickten verwirrt der Magierin hinterher, gingen dann aber ihrer Wege, da sich die Menschen zu häufig nur um sich kümmerten. Gerade als Tascha anfing wieder zu fallen, griff sie nach dem Träger, der auf die besagte Säule zulief und hielt sich daran fest. Von hier oben hatte die Magierin einen guten Blick auf den Bahnsteig und sollte in der Lage sein Naomi auszumachen,auch wenn es deutlich mehr blonde Haare gab, als silberne, wie die Taschas. Mit den Augen suchte sie die nähere Umgebung ab und bemerkte die blonde Magiern gar nicht weit von ihrer Position. Hastig prägte sich Tascha ein, wo Naomi ungefähr stand und glitt dann an der Säule, wie an einer Feuerwehrstange, herunter. Am Boden angelangt, verlor Tascha keine Zeit, sie griff nach ihrer Tasche und drängte sich zwischen den Leuten hindurch in Richtung Naomis. Als sie die Blonde erreicht hatte, tippte Tascha ihr einmal auf die Schulter und lächelte sie an. „Puh, gerade noch rechtzeitig. Hätte nicht gedacht, dass es hier so voll sein würde.“

_________________
Reden ~ Denken ~ Magie
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Naomi

avatar

Anzahl der Beiträge : 58
Anmeldedatum : 23.09.14

BeitragThema: Re: Revolting Underworld   Mo 5 Jan 2015 - 15:56

Eine kleine Ewigkeit hatte Naomi auf dem Bahnsteig gestanden und auf Tascha gewartet. Oder war es ihr nur so vorgekommen? Wahrscheinlich beides, aber das machte auch nichts. Sie hatte den Zug und die Uhr immer im Auge behalten, Scheinbar wollten so viele mit diesem fahren, dass sich die Abfahrt eh etwas verzögen würde bis alle eingestiegen sein würden. Dennoch war sie mehr als dankbar dafür, als ihre Begleitung neben ihr auftauchte. "Schön dich zu sehen", sie wagte gar nicht danach zu fragen, was sie aufgehalten hatte, es waren wahrscheinlich eh irgendwelche Leckereien gewesen. Das Einzige was wirklich zählte war, dass sie nun da war und sie einsteigen konnten. "Dann lass uns mal loslegen." Vorsorglich hakte sich Naomi bei Natascha unter, immerhin wollte sie diese im Gedränge nicht verlieren. Zielstrebig zog sie ihre Begleitung in einen der Wagen. Mit inzwischen kräftigen Ellenbogen bahnen den zwei Frauen einen Weg zu in der Tat noch freien Sitzplätzen. Naomi rutschte durch ans Fenster und zog Tascha derweil immer noch mit sich. Streckte sich dann genüsslich, sodass man es knacken hören konnte. Sie gähnte leicht und sank in den Sitz zurück bevor sie einen Blick nach draußen warf. "Wir sollten bald los fahren", schon in diesem Moment tat der Zug einen Ruck und setzte sich in Bewegung.
Eine Weile lang überlegte sie was sie sagen sollte. "Sag mal Tascha, hast du dir irgendwas überlegt. Ich bin mir nicht ganz sicher, was uns erwartet, aber wir werden sicherlich lügen müssen. Neue Namen, neue Geschichten die wir erzählen, wenn man uns fragt woher wir kommen und warum wir da sind. Wie sieht es mit deinem Gildenzeichen aus? Hast du irgendwas um es zu verbergen? Es wäre nicht gut, wenn man es sehen würde. Wir treffen noch einen Informanten, aber es wäre sicher gut, sich schon mal ein paar Gedanken zu machen", sie seufzt leicht und sieht hinaus aus dem Fenster wo langsam die Stadt an ihnen vorbei zieht und den Wiesen und Wälder Platz macht die zwischen hier und der nächsten Stadt lagen. Ihre Gedanken flogen dahin, in den blauen Himmel in Erinnerungen verwurzelt, die schon lange verblasst waren. Dann wandte sie sich wieder ihrer Begleitung zu. "Wie ist es dir seit unserem letzten Treffen ergangen?" Das war doch etwas, was sie interessierte, immerhin hatte sie Tascha schon eine kleine Ewigkeit nicht gesehen. Vielleicht hatte sie etwas sehr interessantes erlebt und davon zu berichten. Immerhin wollte sie nicht die ganze Zeit schweigend neben ihr Sitzen und hoffen, dass es besser werden würde.

_________________
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Amelia
Optimistisches Sklavenmädchen
avatar

Anzahl der Beiträge : 150
Anmeldedatum : 23.09.14

BeitragThema: Re: Revolting Underworld   So 11 Jan 2015 - 17:46

Unvermittelt hatte sich Naomi bei Tascha unter gehakt und zog die silberhaarige Magierin mit sich in Richtung Zug. Da es für die Hungrige keinerlei Grund gab sich dagegen zu wehren, ließ sie es einfach geschehen und erlaubte es Naomi sie durch die Menschenmenge zum Zug zu ziehen. Dabei bemerkte sie, dass das junge Mädchen für ihre Statur ziemlich stark war, auf jeden Fall stärker als Natascha es war, da diese ihre Kräfte nicht sonderlich ausführlich trainierte. Tascha legte eben mehr wert auf die Magie, mit der sie arbeitete, doch vielleicht sollte sie, wenn sie Zeit fand doch etwas Sport treiben. 'Nee, zu anstrengend.' Damit hatte Natascha die Idee auch schon wieder verworfen, wer konnte es ihr verübeln, wenn man die Wahl zwischen hartem Training und einem Nickerchen hatte, war das Nickerchen auf jeden Fall ansprechender. Doch schlafen konnte sie auch erst einmal im Zug. Passenderweise erreichten die beiden Magierinnen ebenjenen Zug, als Natascha diesen Gedanken zu Ende brachte. Man erkannte sofort, dass das Gefährt zur Hauptstadt unterwegs war, anders als einige der simplen Dampflokomotiven, die über die weiten Wiesen Fiores einzelne Städte anliefen, war dieser Zug zur Hauptstadt eine wahre lacrymabetriebene Rakete. Eine Fahrt in diesem Geschoss würde nicht allzu lange dauern. Bestimmt waren auch die Wagen modern und bequem ausgestattet. In einem der Wagen platzierte sich Naomi am Fenster und zog die Eisalchemistin neben sich auf die gepolsterte Bank. Weich schmiegte sich der flauschige Stoff an Natascha Po und als sie sich etwas zurücklehnte, bemerkte sie, dass sogar die Rückenlehne so angenehm gepolstert war. 'So lässt es sich leben.'
Bevor sich Natascha ausruhen konnte, musste Naomi sie aber ansprechen, wie ärgerlich. Dennoch wandte sich die Magierin ihrer Gildenkollegin zu und lauschte dem, was sie zu sagen hatte, schließlich ging es um diese Quest und im Folgeschluss um ihre nächsten Mahlzeiten. Ihre blonde Begleitung wollte also wissen, wie Natascha gedachte ihre Identität, falls nötig, geheim zu halten, gut, dass sie vorgesorgt hatte. „Eine Verkleidung habe ich, alles hier in der Tasche. Ich wäre Esmeralda die Wahrsagerin, niemand würde eine Zigeunerin, die am Straßenrand verdächtigen, manchmal kennen solche Leute sogar den Abschaum der Gesellschaft. Die Verkleidung könnte also sogar hilfreich sein. Und um mein Gildenzeichen musst du dir keine Sorgen machen, bevor ich der Gilde beitrat und mich noch wegen meiner Narbe schämte, verdeckte ich sie immer mit meinem Schal, das kann ich wieder machen, dafür müsste ich ihn nur anders drapieren. Das Kostüm mit dem Kopftuch würde dann die restliche Haut auf meiner Schulter verbergen. Wie sieht es bei dir aus?“
Nach ihrer kurzen Besprechung kümmerten sich die beiden Mädchen wieder um sich. Während Naomi aus dem Fenster starrte, unternahm Tascha einen kurzen Ausflug in den Bistrowagen. Auf beiden Armen Teller mit Nahrungsmitteln balancierend stolperte Natascha wieder zurück in ihr Abteil und nahm neben Naomi platz. Diese schien noch immer weggetreten zu sein, vielleicht machte ihr die Aufgabe zu schaffen oder etwas ganz anderes. 'Vielleicht sollte ich sie aufheitern. Essen macht mir immer gute Laune.' „Möchtest du etwas?“ Bevor Naomi jedoch annehmen konnte, fragte diese, wie es Natascha ergangen sei. „Mmh? Eigentlich recht gut, aber ich habe kaum größere Quests angenommen, zwar immer mal kleinere Jobs, aber nachdem wir aus Oak Town zurückgekehrt waren, gab es nur eine wirklich große Quest mehr. Aber keine Sorge, das heißt nicht, dass ich hier untergehen würde. Ich habe meine Magie deutlich verbessert und mir sogar Zauber ausgedacht, die nur ich beherrsche.“ Damit lehnte sich Tascha wieder zurück und schob einend er Teller Naomi hin. Die Kleine sollte wirklich mal etwas essen.

_________________
Reden ~ Denken ~ Magie
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Revolting Underworld   

Nach oben Nach unten
 
Revolting Underworld
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1
 Ähnliche Themen
-
» [MSG] +350: Underworld - In den Schatten
» Underworld Academy
» Underworld || BL || mit Phiana
» Underworld
» Underworld Academy

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Fairy Tail RPG Forum :: Playkühlschrank :: ehem. Zentral-Fiore-
Gehe zu: