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 Erdgeschoss des Lamia Scale Gildenhaus

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Valerie
Raccoon Princess
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BeitragThema: Erdgeschoss des Lamia Scale Gildenhaus   Di 28 Okt 2014 - 16:26

Free Drugs
Questbeginn

Valerie war gut gelaunt, wie eigentlich immer, wenn sie in die Gilde gerufen wurde, um ein wenig Arbeit zu erledigen. Das Mädchen hatte sich in gewohnt dunkle Klamotten geschmissen, anschließend ein paar hübsche schwarzer Stiefel übergestülpt, sich dann einen etwas wärmeren, ebenfalls dunklen Parker übergeworfen, den sie im Notfall mit einem Reißverschluss zuziehen konnte, und anschließend nach ihrer schwarzen Umhängetasche gegriffen. In den letzten Wochen war es bedeutend kälter geworden und langsam bemerkte man, dass es auf Weihnachten zu ging, war der Schnee auch bisher ausgeblieben und machte es daher leichter, noch halbwegs angenehme Questaufgaben zu finden. Daher hatte sich die kleine Sakai auch sehr gefreut, als Meister Gale sie am Tag zuvor in der Gilde angesprochen hatte, ob sie nicht an einem Auftrag interessiert sei und dabei noch ein paar recht frische Mitglieder mitnehmen würde. Selbstverständlich hatte die Finsternismagierin, als das wundervoll nette und zuvorkommende Mädchen, das sie nun einmal war, sofort zugesagt und war daher nun auf den Weg zum Gildenhaus, um nicht nur ihre Aufgabe, sondern auch ihre zugeteilten Partner abzuholen. Es dauerte nicht lange, bis sie das große Gebäude schließlich erreicht hatte, was eindeutig der zentralen Lage ihrer Wohnung zuzuschreiben war, und als sie die schwere Metalltür aufstieß, wurde sie wie gewohnt von warmer Luft und angenehm ruhiger Musik begrüßt, ehe sie sich recht schnell einen Sitzplatz in einer der hinteren Reihen ausguckte. Eine kleine Sitzgruppe, die Valerie bei genauerem Erkennen als den Aufbruchsort ihrer allerersten Quest wiedererkannte. Achja, was brachte das nur für Erinnerungen mit sich, war es doch mittlerweile schon recht lange her, dass sie der Gilde beigetreten und ihren Auftrag erledigt hatte. Wo sie so darüber nachdachte, fiel ihr ein, das sie Jacen und Neon schon recht lange nicht mehr gesehen hatte. Kurz wanderten die obsidian farbigen Augen durch den Raum, auf der Suche nach einem bekannten Haarschopf, doch recht bald musste sie bemerken, dass sie vergeblich Ausschau hielt, weshalb sie nicht lange zögerte und sich in einem der dunklen Sessel fallen ließ. Sie hatte darauf geachtet, dass man ihren Platz vom Eingang her gut sehen konnte, damit ihre beiden Partner es nicht allzu schwer hatten, sie zwischen den anderen Personen auszumachen.
Als sie aus ihrer Jacke geschlüpft war und es sich auf ihrem Sessel bequem gemacht hatte, zog das Mädchen die Missionsbeschreibung aus ihrer Tasche hervor und ließ ihre Augen noch einmal kurz über die gebenden Anweisungen wandern. Sie würden nach Oak Town reisen, wo sie für einen Professor Kräuter sammeln mussten. Das klang doch im Grunde relativ einfach und würde sich mit Sicherheit schnell bewältigen lassen. Mit einem zufriedenen Nicken wurde das wichtige Papier wieder an seinem ursprünglichen Ort verstaut, ehe sie sich aus eben jener ein weiteres Buch über Runenmagie fischte und anschließend die Seite aufschlug, die ihr das Lesezeichen als Gedächtnisstütze markiert hatte. Bevor sie hier unproduktiv herum saß und sich während der Wartezeit langweilte, konnte sie die Zeit auch sinnvoll nutzen und nebenbei noch ein wenig ihre Kenntnisse im Bereich ihrer neuen Magie erweitern. Wer wusste schon, was sie auf dieser Reise alles erwarten würde, Valerie hatte schon öfter mitbekommen, dass es auch bei harmloser wirkenden Quest zu Kämpfen kommen konnte und da war es doch nur sinnvoll, wenn man entsprechend vorbereitet war. Und außerdem konnte sie nur schlecht erahnen, wie viel Zeit sich ihre Mitstreiter noch lassen würden und sie wollte bestimmt nicht einfach nur hier sitzen und Löcher in die Luft starren. Die Sakai hatte das Treffen zwar auf 14 Uhr gelegt, doch sie war in ihrer Vorfreude ganze zwanzig Minuten früher dagewesen und sich zudem nur allzu bewusst, dass es Menschen gab, die über die lästige Angewohnheit verfügten, aus Prinzip zu spät zu kommen. Sie würde also noch ein wenig warten müssen und konnte sich unterdessen ganz damit beschäftigen, was genau nun das Wort "Hase" in der alten Schrift bedeutete und ob man es nicht doch irgendwie zu einem sinnvollen Zauberspruch umformen konnte. Wenn sie da so an Neons kleinen Trick zurückdachte...

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Alistair
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BeitragThema: Re: Erdgeschoss des Lamia Scale Gildenhaus   Di 28 Okt 2014 - 17:48

Draußen war es noch immer stockfinster, als der weißhaarige Dragonslayer an diesem Morgen erwachte. Oder jedenfalls glaubte er das, tatsächlich lag es aber hauptsächlich an dem Rollo vor seinem Schlafzimmerfenster, dass es so düster war. Aber da er eben dachte, dass es tatsächlich noch dunkel war, immerhin hatte er sich vorgenommen heute früh aufzustehen, machte er sich gar nicht erst die Mühe das Rollo zu öffnen und versuchte, noch immer halb schlafend, einen Weg von seinem Bett zum Lichtschalter zu finden. Und nur einen kurzen Moment später fand er sich unter einem Berg, der zur einen Hälfte aus Büchern und zur anderen Hälfte aus vollgeschriebenen Notizblöcken bestand, begraben wieder. Wie das passieren konnte? Das war wohl zum großen Teil dem Licht und seiner Aufstehmüdigkeit geschuldet, aber vermutlich auch der Tatsache, dass sein Schlafzimmer voll mit solchen Stapeln war. Für einen kurzen Moment überlegte er sich nun ob er nicht doch lieber noch mal zurück in sein Bett sollte, doch dann kehrte die Erinnerung an den Grund, aus dem er heute so früh aufgestanden war, in sein von Müdigkeit vernebeltes Gedächtnis zurück. Seine erste Quest! Heute war es endlich soweit und er würde das erste Mal auf eine offizielle Quest der Gilde gehen. Sogleich kehrte die Aufregung wieder zu ihm zurück und er befreite sich schnell von Büchern und Blöcken, tastete sich vorsichtig durch den Raum zur Tür und verschwand schnell in den Wohnbereich der kleinen Wohnung. Dort begab er sich erst mal in die Küche und blickte dort auf die Uhr. 13:10, sehr gut. Er öffnete den Kühlschrank, holte dort Marmelade heraus, nahm sich das Toastbrot und steckte zwei Scheiben in den Toaster, ehe er Geschirr und Besteck hervor holte und auf den Esstisch stellte. Gerade wollte er sich hinsetzen, als ihn der Schock traf und er erneut zur Uhr blicken musste. 13:12! Er war viel zu spät dran! Nun musste alles wirklich sehr schleunig gehen und 20 Minuten später verließ er schließlich die Wohnung, fertig gewaschen und angezogen, komplett mit schwarzem Mantel und allem, und schaffte es auf irgendeine unerklärliche Weise gleichzeitig ein, inzwischen kaltes, Toastbrot mit Marmelade in der Hand und eines im Mund zu behalten, während er sich seine Umhängetasche umlegte und gleichzeitig den Gurt seines Schwertes über seine Schulter drapierte. Dafür es sich vernünftig umzuschnallen hatte er keine Zeit und er nahm es eh nur mit, weil er hoffte, während der Quest weiter damit üben zu können und nicht weil er glaubte, dass er es brauchen würde. Nachdem er es also geschafft hatte die Wohnung ohne einen Unfall zu verschließen und auch den Schlüssel wieder zu verstauen, lief er schnell los, in Richtung der Gilde.

Würde er sich zu diesem Zeitpunkt in einem Romance - Manga befinden und zur Schule laufen, würde er vermutlich hinter der nächsten Ecke wahlweise in seine Kindheitsfreundin, auf die er seit Ewigkeiten stand, die seine Gefühle aber nicht zu erwidern schien, obwohl sie es doch tat und sie nach viel Chaos und vielen Missverständnissen sich doch noch ihre Gefühle beichten würden, oder in die neue, super schöne Austauschschülerin laufen, in die er sich beim ersten Blick verlieben würde, während sie ihn anmeckert und ihn überhaupt nicht leiden zu können scheint, obwohl sie ihm später, ebenfalls nach viel Chaos und vielen Missverständnissen, gestehen würde, dass sie sich auch sofort in ihn verliebt hatte, laufen. Aber glücklicherweise, oder leider, war er das nicht und daher gelangte er schließlich ohne größere Unfälle zum Gildenhaus. Ein wenig, oder eher sehr, aus der Puste stand er nun in der Eingangshalle und warf einen Blick auf seine Uhr. Es war 13:55 und erleichtert nahm sie Alistair kurz Zeit, um wieder zu Atem zu kommen. Anschließend wischte er sich den Schweiß von der Stirn und begab sich in den Bereich, in dem sich die Gildenmitglieder für gewöhnlich aufhielten. Auch heute war einiges los, wie der Weißhaarige feststellen musste, als er sich nach seinen Partnern für die Quest umsah. Er wusste, wie sie hießen und auch wie sie ungefähr aussahen, mehr aber auch nicht. Doch zumindest die Leiterin ihrer Gruppe, Valerie Sakai, sollte leicht zu finden sein, denn immerhin sollte sie lila (lila!!!!!!) Haare haben. Und während er seinen Blick durch den Raum schweifen ließ, fiel ihm auch gleich ein solcher Haarschopf auf, der zu einer jungen Frau gehörte, die in einer Sitzgruppe etwas weiter hinten im Raum saß. Das muss sie wohl sein. Mit diesem Gedanken begab er sich nun zu der Sitzgruppe und im näher kommen holte er auch schon mal seinen Stift und seinen Notizblock hervor, man weiß ja nie, wann man sie gebrauchen könnte. Mit einem kurzen „Entschuldigung?“, sprach er sie nun an. „Ist deine Haarfarbe natürlich oder gefärbt?“ Nicht ganz die Frage, die man in dieser Situation erwarten würde, aber perfekt logisch und normal für Alistair...

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BeitragThema: Re: Erdgeschoss des Lamia Scale Gildenhaus   Di 28 Okt 2014 - 17:50

Ein kalter Wind wehte durch die frühmorgendlichen Straßen Hosenka Towns. Die Straßen waren noch dunkel und nur ab und zu sah mean hier und da in dicke Mäntel gehüllte Gestalten vorbeihuschen. Die Morgen Sonne kündigte lediglich ein grauer Schein von Osten her an, dass sie auf den Weg sei um die Welt in ihr Licht zu hüllen. Doch noch war es duster und zum Teil schlecht beleuchtet, da die Straßenlaternen kein besonders gutes Licht verbreiteten. Durch eine von kahlen Kirschbäumen umsäumte Allee schritt Kori Ibara, in einen Mantel gehüllt, einem Schal um den Hals, einem Zylinder auf dem Kopf und einer Messing Laterne mit Kerze in der Hand, zügigen Fußes durch jene düstere Straße. Der Wind wehte kalt und beißend in sein Gesicht und er beschleunigte seinen Schritt auf ein Tempo, welches man fast schon als Laufen definieren konnte. Warum bin ich nochmal so früh aufgestanden?, fragte sich Kori selbst. Er war in der Tat recht früh aufgestanden. Er hatte um halb sechs das Haus verlassen um sich auf den Weg zur Gilde zu machen. Eigentlich hätte er erst um ein Uhr losgehen müssen, allerdings war er am vorigen Tag schon um 6 Uhr abends ins Bett gegangen und konnte am Morgen einfach nicht mehr weiterschlafen. Außerdem hatte er vor in der Gildenbibliothek nach einigen Dingen zu recherchieren. Denn heute wollte er mit zwei anderen Gildenmitgliedern auf Kräuterjagd gehen. Und um möglichst gut gewappnet zu sein, wollte er sich in der Bibliothek nach Kräutern erkundigen und außerdem einige Bücher mitnehmen, doch wollte er auch nachforschen, wer denn nun seine Begleiter sind. Sie hießen, nach den Informationen die er bereits bekam, Valerie Sakai und Alistair Adams. Inzwischen war Kori vor dem Gildengebäude angekommen. Voll freudiger Erwartung auf den gemütlichen Aufenthaltsraum der Gilde mit seinen drei Kaminen öffnete er das Tor des Gebäudes. Innen war es wirklich schon warm und es brannten schon Feuer in den Kaminen, doch war noch kein Mitglied zu sehen. Außer Mareika, eine der Sekretärinnen, die hinter dem Bedienungstresen mit einem höflichen und netten Lächeln die Bestellungen der Magier entgegen nahmen und sie war es wahrscheinlich auch, die die Feuer bereits angemacht hatte. Kori wünschte Mareika einen schönen Guten Morgen und sagte ihr, dass er nun in der Bibliothek sei um sich entsprechend gut auf seinen bevorstehenden Auftrag zu kümmern.

In der Bibliothek ging Kori geradewegs als erstes auf die Abteilung zu, die voll und ganz der Geschichte und allem Wissenswertem über Lamia Scale gewidmet ist zu und fischte sich ein Buch über die Mitglieder dieses Jahres aus einem der Regale und ging zu einem der schönen, bequemen, schwarzen Ledersessel, setzte sich und begann das Buch nach den beiden zukünftigen Teamkollegen zu durchsuchen. Kori mochte Bibliotheken sehr gerne. Jene Horte des Wissens und der Lager von künstlerischen, auf Papier gebrachten Ergüsse von Künstlern aus ganz Fiore, waren mitunter die schönsten Räumlichkeiten die Kori kannte. In dieser Bibliothek, waren in den Wänden selber Regale, die bis unter die Decke gingen und im Raum waren nochmals Redale, die wie sehr breite Säulen die Decke trugen, von der mehrere Lüster herunterhingen. Der Boden war im Schachbrettmuster mit schwarzen und weißen Fließen belegt, während die Decke ein Mosaik eines schönen blauen Himmels ziert. Wenn man den Raum durch die Eichendoppeltür betritt, sieht man vor sich einen Weg, der von den Bücherregalen, welche übrigens aus Mahagoni bestanden, gesäumt bis hin zur anderen Wand reichte, an der ein großer, breiter, offener Kamin angebracht wurde, vor dem einige schwarze Ledersessel und Sofas standen. Diese Einrichtung gefielZwischen den Regalen standen viele Schreibtische mit dazu passenden Lampen und Stühlen.

Kori indes hatte mittlerweile einige Unterlagen über die beiden Magier gefunden. Valerie Sakai war eine junge, talentierte Magierin, die sich auf Finsternismagie spezialisiert hatte und war die Teamleiterin. Sie wurde von den meisten der Gildenmitgliedern als freundlich und gutherzig beschrieben. Alistair war sogar noch interessanter, als Valerie, zumindest in magischer Hinsicht. Der gutaussehehende Magier, der anscheinend von Albinismus betroffen ist, war ein Dragonslayer, ein Finsternis-Dragonslayer um genau zu sein. Kori nahm sich vor, ihn auf seine Magie hin mal anzusprechen, wenn die Zeit dafür günstig war. Als er für sich genügend Informationen über die Magier gesammelt hatte, schaute er auf die Uhr. Es war kurz nach neun. Gut. Das bedeutete, dass er noch ausgiebig nach Kräuterkundebüchern suchen konnte. Kori machte sich auf zu jener Abteilung, die derartige Bücher führte. "Heilkräuter der Nadelwälder", "Farne und ihre Fundorte", "psychotoxische Fauna & Flora". Dies waren nur einige Titel, die sich Kori mitnahm. Um vierzehn Uhr, und einer schwereren Tasche, verließ ich die Bibliothek. Mittlerweile hatte sich der Aufenthaltssaal der Gilde gefüllt. Kori hielt sofort Ausschau nach den beiden Magiern. Dort! Er erkannte den weißen Haarschopf Alistairs. Dieser sprach gerade mit einem lila haarigen Mädchen, welche Kori als die Teamleiterin identifizierte. Er schien sie gerade etwas gefragt zu haben, doch noch bevor sie antworten konnte, unterbrach sie Kori: "Excuse moi, ich nehme mal an, dass ihr Valerie Sakai und Alistair Adams seid, meine Teamkollegen. Alors, ich bin Kori Ibara, meines zeichens Take Over-Magier der Holy Soul, Kunstliebhaber, Biologie- und Pharmazieinteressent und Sänger.", und mit diesem Satz verbeugte sich Kori kurz und schaute seine Arbeitskollegen erwartungsvoll an.
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Valerie
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BeitragThema: Re: Erdgeschoss des Lamia Scale Gildenhaus   Di 28 Okt 2014 - 17:51

Valerie hatte sich so sehr in ihr Buch vertieft, dass sie nicht einmal bemerkte, wie die Zeit verflog. Sobald sie in den geschriebenen Seiten abgetaucht war, gab es nur noch sie und ihre Lektüre und schon bald hatte sie sich in den unzähligen geschriebenen Worten verloren, war vollkommen ignorant gegenüber ihrem Umfeld und ihrer Umgebung geworden. Erst eine angenehme und eindeutig männliche Stimme ließ die Finsternismagierin wieder von ihrem Buch aufschrecken und kurz blinzelte sie orientierungslos, ehe sie realisierte, dass tatsächlich sie mit der Frage gemeint war. Für einen Augenblick war das Mädchen lediglich in der Lage zu dem Weißhaarigen Jungen hochzublinzeln, in dem Versuch sich eine Antwort auf seine Frage zusammen zu reimen. Ihre Haare...? Achja, die Farbe. Natürlich war es für die Sakai nichts Ungewöhnliches, dass man sie auf ihre Haar- und Augenfarbe ansprach und doch hatten sich die meisten Magier der Gilde bereits an den Anblick gewöhnt, weshalb es für sie ungewohnt war, gerade hier danach gefragt zu werden. Dennoch war Valerie ein reizendes und liebes Geschöpft, weshalb sich augenblicklich ein fröhliches Lächeln auf ihre Lippen stahl und sie mit einer einladenden Handbewegung auf einen der Sessel deutete, die um den kleinen Tisch herumstanden. "Ich bin mit der Haarfarbe geboren.", meinte sie freundlich und klappte nebenbei ihr Buch über Finsternisrunen zu, ehe sie es wieder in ihrer Tasche verstaute. "Es freut mich, dass ihr Beiden hier seid, setzt euch doch hin, damit ich euch über die kommende Quest ein wenig in Kenntnis setzen kann und wir uns ein bisschen besser kennen lernen können." Schließlich wollte sie ihre beiden Partner, von denen sie nun auch die Namen wusste, genauer kennen lernen, denn auch wenn der Junge, der sich der kleinen Gruppe als Kori Ibara vorgestellt hatte, die Begrüßung bereits vorweg genommen hatte, so wollte sie dennoch noch ein wenig über Alistair erfahren und sich selbst ebenfalls ganz offiziell vorstellen. Das würde ihnen den Start mit Sicherheit einfacher machen und eine angenehme Basis für die Quest schaffen, für welche sie immerhin die hübsche Stadt Hosenka würden verlassen müssen. "Wo Kori sich nun schon vorgestellt hat, möchte ich es ihm direkt gleichtun. Ich bin Valerie Sakai, werde diese Quest leiten und freue mich auf gemeinsame Zusammenarbeit. Meine Magie beschäftigt sich mit zwei Formen der Finsternis, welche sich einmal an die reine Elementarmagie anlehnt und auf der anderen Seite mit den berüchtigten Finsternisrunen zu tun hat.", an dieser Stelle umspielte ein Lächeln ihre Lippen, welches zwar auf den ersten Blick einen absolut freundlichen und liebevollen Eindruck machte, bei näherem Betrachten aber als eindeutig sadistisch identifiziert werden konnte. Dabei richteten sich ihre Augen allerdings hauptsächlich auf Kori, welchen sie seit der Nennung seiner Magie in einem etwas veränderten Licht sah. Selbstverständlich ließ sich nicht leugnen, dass Valerie absolute Ehrfurcht und Bewunderung gegenüber jeder Art von Magie empfand und dennoch konnte man der Magierin eine gewisse Vorliebe gegenüber der dunkleren Künste nicht ganz abstreiten. Daher blickte sie auch mit etwas kritischerem Auge auf Magier, die sich der Lichtmagie betätigten und in diesem Fall auf den Ibara, weil er sich in Wesen des Lichts verwandelte. Das war natürlich nichts, wofür sie ihn verurteilte, aber es sagte dennoch ein wenig etwas über seinen Charakter aus und war daher ein Detail, dass die Sakai mit Sicherheit nicht vergessen würde. Dennoch schaffte sie es schlussendlich, ihren bohrenden Blick zu lösen und ihre Aufmerksamkeit auf Alistair zu lenken. "In meiner Freizeit beschäftige ich mich vor allem mit Nachforschungen bezüglich meiner Magie. Außerdem sammel ich Puppen und Kuscheltiere und habe ein Frettchen zuhause, welches ich in meiner Freizeit trainiere. Was ist mit dir?", fragte sie neugierig, die dunklen Augen kurz auf den weißen Haarschopf gerichtet, ehe sie sich auf die Tasche neben ihrem Sessel konzentrierte, in welcher sie die Missionsbeschreibung plaziert hatte. Sobald der Adams mit seiner Vorstellung fertig war, würde sie den Jungs einen kurzen Einblick in ihre Quest verschaffen und dann konnten sie im Grunde auch schon aufbrechen.

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Alistair
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BeitragThema: Re: Erdgeschoss des Lamia Scale Gildenhaus   Di 28 Okt 2014 - 17:53

Noch bevor der Weißhaarige eine Antwort von dem jungen Mädchen vor ihm bekam, stieß ein anderer junger Mann zu ihnen und stellte sich als Kori Ibara vor, dem Dritten in ihrem Team. Schnell schrieb sich Alistair auf, was Kori über sich erzählte und fügte auch eine Beschreibung seines Aussehens und, so gut es ging, seines Geruches zu den Notizen hinzu. Die Frage, woher Kori so genau wusste wer sie waren, kam ihm allerdings nicht. Als dann Valerie sie bat, sich zu setzen, tat er das natürlich und notierte sich auch sofort, dass das junge Mädchen wohl recht höflich zu sein schien. Einen Moment lang machte er es sich erst mal ein wenig gemütlich im Sessel, sein Schwert lehnte er dabei, nachdem er kurz seinen Notizblock weggelegt hatte, um es von seiner Schulter streifen zu können, außen an seine rechte Armlehne und die Tasche legte er gleich daneben. Danach nahm er gleich wieder Block und Stift zur Hand, um auch von Valerie das Aussehen und den Geruch zu beschreiben, sowie die Tatsache, dass ihre Haarfarbe natürlich war, aufzuschreiben. „Eine wirklich eher seltene Haarfarbe.“ Leise murmelte er diese Worte mehr zu sich selbst, ehe er auch ihre Vorstellung aufschrieb, wobei er an einer Stelle ein wenig schmunzeln muss. „Na dann werde ich wohl niemals Hunger leiden müssen, so lange ich in deiner Nähe bin.“ Leicht grinste er die Sakai an, ehe er auch den Rest aufschrieb und sich dann daran machte, ein paar Worte über sich selbst zu sagen. „Erstmal freut es mich, euch beide kennenzulernen. Mein Name ist Alistair Adams, ich interessiere mich eigentlich für alles, für das man sich nur interessieren kann, und schreibe mir alles Neue, das ich lerne auf. Wundert euch also nicht, wenn ich ständig einen Notizblock und einen Stift in der Hand halte. Ich lese auch jedes Buch, das mir in die Finger kommt, um noch viel mehr Wissen erlangen zu können. Und wie ihr sicher sehen könnt, bin ich ein sogenannter Albino und habe aus diesem Grund eine angeborene Schwäche gegen Sonnenlicht. Aber keine Sorge, inzwischen macht mir das kaum noch etwas aus und ich muss nur hin und wieder etwas Sonnencreme auf mein Gesicht auftragen.“ Freundlich lächelte er die beiden an, ehe er darüber nachdachte, ob er ihnen wirklich von seiner Magie erzählen sollte. Immerhin hatte er erst kürzlich ziemlichen Ärger von Meister Gale erhalten, nachdem dieser erfahren hatte, dass der Weißhaarige einfach irgendwelchen Fremden erzählt hatte, dass er Dragonslayer sei, da das, solange er noch so schwach wäre, ziemlich gefährlich sein würde. Aber diese beiden hier waren seine Gildenkollegen und immerhin würden sie ein Team bilden, also sollten sie schon, wissen was er konnte! Und mit dem Satz über den Hunger hatte er sich vorhin eh schon mehr oder weniger verraten... „Ich beherrsche eine ähnliche Magie wie du Valerie, auch wenn sie in gewisser Weise doch ganz anders ist. Ich bin nämlich ein Dragonslayer der Finsternis, der Ziehsohn von Obscurum.“ Als er den Namen seines geliebten Ziehvaters erwähnte, lächelte der junge Mann kurz glücklich, ehe er sich wieder an seine beiden Kollegen wandte. „Allerdings beherrsche ich meine Magie noch kaum, da mein Vater mir hauptsächlich Wissen über andere Dinge vermittelte. Außerdem übe ich mich seit Kurzem auch im Schwertkampf. Aber da bin ich auch noch nicht wirklich gut drin.“ In diesem Moment fiel ihm ein, dass Valerie vorhin ja ein Buch in ihrer Tasche verstaut hatte und sofort war sein Interesse geweckt. „Entschuldige, aber was war das eigentlich für ein Buch, das du vorhin gelesen hast? Könnte ich es mir vielleicht mal ausleihen?“ Er lächelte sie freundlich an und begann seinen Stift hin und wieder schnell um seinen Finger herum zu drehen, während er die junge Frau mit seinem Blick fixierte. Er war wirklich neugierig auf das Buch und hoffte, dass er es noch nicht gelesen hatte und sie es ihm mal ausleihen würde. Allerdings schwebten ihm, neben dieser Sache, noch ganz viele andere Fragen durch den Kopf, von denen einige sowohl an Valerie und andere für Kori waren. Aber das Buch war jetzt die wichtigste Sache! Jedenfalls in seinem etwas verdrehten Verständnis von Wichtigkeit...

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BeitragThema: Re: Erdgeschoss des Lamia Scale Gildenhaus   Di 28 Okt 2014 - 17:55

Grundgütiger, habe ich einen Faux-pas begangen?, fragte sich Kori, als er Mme Sakais stechenden Blick bemerkte. Sie hatte sich kurz vorgestellt und hatte augenscheinlich recht freundlich in die kleine Runde geschaut, doch bemerkte Kori schnell ihren kritischen, ja fast schon diabolisch-kalten und herausfordernden Blick mit dem sie ihn begutachtete. Anscheinend hatte sie irgendetwas an ihm auszusetzen und er machte sich daraufhin eine gedankliche Notiz sich vor ihr in Acht zu nehmen. Während Kori sich vorgestellt hatte, machte sich M. Adams eifrig Notizen. Was genau er da schrieb konnte Kori nicht sehen, doch waren dies sicherlich Notizen zu dem was Kori gesagt hatte. "Ich sehe mit äußerstem Wohlwollen, dass sie sich eifrigst Notizen M. Adams. Es ist immer gut sich wichtige Dinge zu notieren und sich über Personen zu informieren. So habe auch ich mich zuerst über sie informiert, bevor ich sie kennen lernte.", sagte Kori. Nachdem sich auch Alistair vorstellte und außerdem offenbarte, dass er ein Dragon Slayer der Finsternis sei, was Kori mit keiner sonderlichen Überraschung jedoch mit einer hochgezogenen Augenbraue quittierte, nahm Kori den Konservationsstrang auf und wendete sich zunächst an Mme Sakai: "Nun werte Sakai. Sie besitzen ein Frettchen? Ich habe diese Tiere nicht sonderlich gern, da sie die natürlichen Feinde von Cockatryxen sind, zu deren Rasse mein Haustier Wyvern gehört." Aber sie geben äußerst prächtige Pelze ab. Dachte Kori bei sich. Er fuhr fort: "Mir ist nicht entgangen, dass sie mich mit einem, wie soll ich sagen, eher missbilligendem Blick beäugt haben. Dürfte ich fragen mit welcher Absicht sie sich so verhalten?", und an beide gerichtet sagte er "Oh und sie dürfen mich gerne mit meinem Vornamen anreden, wenn mir selbige Ehre zuteil wird." Mit diesem Satz schloss er ab und nahm einen Schluck schwarzen Tee aus seiner Thermosflasche und wartete gespannt auf die Antworten seiner Mitstreiter, zumal er gerne mehr über sie wissen wollte.


Zuletzt von Kori Ibara am Di 28 Okt 2014 - 18:00 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Valerie
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BeitragThema: Re: Erdgeschoss des Lamia Scale Gildenhaus   Di 28 Okt 2014 - 17:57

Alistair Adams war ein Dragonslayer, was Valerie Sakai auf einen Schlag in einen turbulenten Sturm der Gefühle und Eindrücke riss. Hätte sich die Finsternismagierin in letzter Zeit nicht so intensiv mit dunklen Magien und Finsternisrunen speziell beschäftigt, so wüsste sie wohl nicht einmal, was genau sich hinter diesem Wort verbarg, so jedoch hatte sie eine ungefähre Ahnung davon, was der Weißhaarige mit seinen Kräften anstellen konnte. Es war im Grunde eine recht einfache Rechnung, Valerie selbst war Elementarmagierin und bediente sich, wie zuvor erwähnt, dem Element der Finsternis und Dunkelheit und Alistair, als der Dragonslayer eben jenen Elementes hatte ihr gegenüber einen ganz entscheidenden Vorteil. Nicht nur, dass er gegen jegliche ihrer Zaubersprüche immun war, er konnte sie auch noch ganz einfach verspeisen, was sie in eine Situation brachte, in der sie dem Magier im Ernstfall hilflos ausgeliefert war. Nun, wenn man ihre Finsternisrunen nicht mit bedachte, denn diese hatten trotz ihres Namens wenig mit der verwandten Elementarmagie zu tun und sollten daher für den Dragonslayer nicht sonderlich essbar sein. Diese waren auch der einzige Grund, warum die Sakai sich nicht abrupt vom Tisch erhob und ganz einfach aus dem Gildenhaus stürmte. Sie und ihre blassen Finger, welche sich krampfhaft in die glatte Lehne ihres Stuhls gebohrt hatten. Ihr Blick schien mit einem Mal um mehrere Grad abgekühlt, währen sie den Adams aus verengten Augen betrachtete, abwägend, ob er eine Bedrohung oder doch ein geeigneter Kamerad war. Auf der einen Seite sprach für ihn, dass er Teil ihrer Gilde war und sie daher wohl kaum mit einem Mal angreifen würde, doch war sie bereit sich näher mit einem Menschen abzugeben, der ihre Magie ganz einfach...essen konnte? "Du bist also...der Dragonslayer der Finsternis.", begann sie zögerlich und biss sich schließlich hart auf die Unterlippe, wie immer wenn sie ihr Temperament zu zügeln versuchte, oder sich in einer unangenehmen Situation befand. Alistair schien nett und interessierte sich außerdem für das Buch, welches sie zuvor noch gelesen hatte. Vielleicht....vielleicht sollte sie ihm eine Chance geben, schließlich hatte er sich bisher nicht an ihrer Magie vergriffen und verdiente eine vorschnelle Beurteilung seines Charakters daher wohl möglich gar nicht. Valerie atmete einmal tief durch und kurz darauf breitete sich wieder ein nettes Lächeln auf ihrem Gesicht aus. Nur nicht anmerken lassen, wie sehr ihr die vorherige Erkenntnis missfiel. "Das ist...toll. Vielleicht kann ich dir ja ein wenig über den Umgang von Finsternismagie erklären...so verschieden sollte das ja nicht sein.", bot sie an und reichte ihm kurz darauf ihr Buch, welches sie zuvor in ihrer Tasche verstaut hatte. "Fachliteratur über Finsternisrunen. Es ist schwer, heute noch einen geeigneten Lehrer zu finden, weshalb ich mir das meiste selbst aus Büchern und Abschriften beibringe.", meinte sie und wandte sich dann an Kori, welchem ihr missbilligender Blick ganz offensichtlich nicht entgangen war. Er war schon ein komischer Kerl, dass er Probleme so direkt ansprach und zudem auch noch mit Französisch um sich warf, als gäbe es keinen Morgen mehr. Denn das es sich bei den fremdartigen Wörtern um eben jene Sprache handelte, daran bestand für die Sakai kein Zweifel, hatte sie doch Zuhause öfter mit fremdartigen Sprachen zu tun. Ihr Vater war schließlich ein weit bekannter Geschäftsmann, der Kunden aus aller Welt bediente. Da wurde von der Tochter erwartet, dass man sich wenigstens mit den Grundsätzen der meisten Sprachen auskannte. "Nimm es nicht persönlich Kori, es liegt an deiner Magie. Lichtmagier, oder Magier die sich mit Wesen des Lichts beschäftigen sind mir...es ist komisch, ihnen als Vertreterin der Dunkelheit gegenüber zu stehen.", damals bei Jacen war das noch nicht so gewesen, doch seit dem war viel Zeit vergangen und Valerie immer tiefer in die Materie der Finsternismagie eingetaucht. Es hatte sie verändert und ihre Persönlichkeit beeinflusst, wenn sich die Sakai auch dessen wohl selbst nicht sonderlich bewusst war. Bewusst überging sie die Frage nach der Anrede und sprach ihn betont mit dem Vornahmen an, ersparte sie sich so doch jede Antwort. "Oh..und was ist ein...Cockatryx?" Die Silben rollten ihr nur stockend über die Zunge, während sie mit der rechten Hand nach dem Papier mit ihren Questinfos griff. Es war an der Zeit, dass sie die grundliegende Aufgabe abklärten, die vor ihnen lag. Schließlich wollte sie, dass ihre Partner über den Auftrag bescheid wussten, bevor sie einfach so loszogen. "Hat Meister Gale euch schon etwas erzählt, oder soll ich die Questinfos noch einmal erläutern?" Eine gute Questleiterin fragte schließlich, bevor sie ihre Schäfchen einfach ins Ungewisse schickte.

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BeitragThema: Re: Erdgeschoss des Lamia Scale Gildenhaus   Di 28 Okt 2014 - 17:58

Lächelnd nahm Alistair das Buch entgegen und begann vorsichtig darin zu blättern. Er wusste, wie empfindlich Bücher sein konnten und schon sein Vater hatte ihm immer wieder eingebläut, unter allen Umständen vorsichtig mit ihnen umzugehen. Daher tat er dies nun auch, während er die ersten Seiten des Buches lass. Dass sich zwischen den beiden anderen Magiern in der Zwischenzeit eine gewisse Spannung aufzubauen schien, bekam er dabei kaum mit, auch wenn er die eine oder andere Information dennoch aus ihren Worten heraus hörte. „Sind Wyvern nicht eigentlich eine Art niederer Drachen?“ Diese Worte sprach er mehr aus Reflex und auch eher an sich selbst anstatt als Frage an Kori gerichtet, auch wenn er natürlich laut genug war, dass dieser sie hören könnte. Kurz darauf klappte er dann auch schon wieder das Buch zu und reichte es zurück an Valerie. Sein Wissensdurst war natürlich noch nicht gestillt, aber jetzt gab es Wichtigeres. „Eine wirklich sehr interessante Lektüre. Wenn du mit dem Buch fertig sein solltest, dürfte ich es mir eventuell mal ausleihen? Und ich würde mich wirklich freuen, wenn du mir irgendwann mal ein wenig über deine Magie beibringen könntest. Ich bin mir sicher, dass mir das mit meiner Eigenen sehr weiterhelfen wird.“ Dass die Sakai auf die Erwähnung seiner Magie hin erst mal ziemlich negativ reagiert hatte, hatte der Weißhaarige natürlich ebenfalls nicht mitbekommen. Er hätte sich eh nicht vorstellen können, aus welchem Grund sie eine solche Reaktion hätte zeigen sollen, immerhin waren sie in der selben Gilde und hätten gerade dann nichts voreinander zu fürchten. So war es jedenfalls seiner, doch noch immer recht naiven, Ansicht nach. „Auch über deine Magie würde ich gerne mehr erfahren, Kori. Ich bin bisher noch niemandem begegnet, dessen Magie dem Lichtattribut zuzuordnen wäre. Oder eine mit der man sich verwandeln kann.“ Mit diesen Sätzen beantwortete er mehr oder weniger die Frage des Blonden ebenfalls damit, dass er einfach dessen Vornamen benutzte, und richtete sie auch mit der gleichen Neugierde, die er Valerie entgegen gebracht hatte, an ihn. Denn auch wenn sein Vater die Finsternis verkörperte, war für ihn alles neue Wissen gleichgestellt und nicht weniger wert, wenn es die lichten Dinge der Welt betraf. Und der Weißhaarige hielt es in jeder Hinsicht genauso. „Meister Gale meinte, dass es darum ginge, gewisse Kräuter zu sammeln. Genaueres hatte er mir aber nicht mitgeteilt. Ich würde mich also freuen, wenn du uns weitere Infos mitteilen könntest.“ Warum der Meister wohl gerade ihn für diese Quest ausgesucht hatte? Vermutlich, weil sie ziemlich einfach zu sein schien und wohl auch, weil er schon einiges über Kräuter gelesen hatte. Aber hatte er das dem Meister jemals erzählt? Alistair wusste es nicht und eigentlich war es ihm ja auch egal. Er lächelte Valerie einfach nur freundlich an, und so ein bisschen auch Kori, während er eher unterbewusst anfing mit dem Stift, den er inzwischen wieder in seiner Hand hielt, in seinem Notizblock auf der entsprechenden Seite ein Bild von Valerie zu zeichnen. Er hatte erst vor kurzer Zeit damit angefangen und war daher auch noch nicht unbedingt gut, empfand es jedoch als eine gute Idee zu seinen Notizen zu anderen Menschen auch immer eine Zeichnung hinzuzufügen. Daher tat er dies auch bei den Personen, denen er in der Vergangenheit begegnet war, auch wenn er dafür die Beschreibungen in seinen Notizen und auch seine Erinnerungen benutzen musste, weshalb gerade diese Bilder wohl nicht allzu perfekt waren. Aber er würde sich bemühen besser darin zu werden und daher auch die Zeichnungen zu bereits bestehenden Steckbriefen immer wieder erneuern.

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BeitragThema: Re: Erdgeschoss des Lamia Scale Gildenhaus   Di 28 Okt 2014 - 18:01

Niedere Drachen? Für einen Augenblick verharrte Valerie in ihrer Bewebung und starrte erst Alistair, dann Kori aus großen Augen an. Selbstverständlich war es für die Sakai kein Geheimnis, dass es irgendwann mal Drachen gegeben haben musste (wie sonst sollte man ansonsten die Existenz von Dragonslayern erklären?) und dennoch war die Information, dass es so etwas wie kleinere Drachen in ihrer direkten Nähe gab, irgendwie beängstigend und ließ sie für einen Augenblick atemlos auf ihrem Stuhl zurück. Zum Glück besaß die Magierin jedoch eine relativ schnelle Auffassungsgabe, weshalb sie sich bald wieder gefasst hatte und einmal schwer schluckte, ehe sie sich die passenden Worte für eine Antwort zusammensuchte. "Habe ich das richtig verstanden, du hältst dir einen Drachen als Haustier? Ist ja abgefahren. Wo kriegt man so ein Vieh her?", fragte sie völlig verblüfft und ließ in ihrem Kopf für einen kurzen Augenblick das Szenario vorbeilaufen, welches sich wohl abspielen würde, wenn sie einen kleinen Drachen als Haustier mir nach Hause bringen würde. Wie auch immer man die Situation betrachtete, Ellie wäre wohl alles andere als begeistert, die mochte Konkurrenz in ihrem eigenen Haushalt nämlich überhaupt nicht. Letztendlich würde das Ganze wohl auf einen Kleinkrieg zwischen Drache und Frettchen hinauslaufen und das war etwas, was die Sakai nach Möglichkeit vermeiden wollte. Schließlich war ihr flauschiger Mitbewohner ein Geschenk von ihrem besten Freund gewesen und wer wäre sie da, dass sie das Tier einer solchen Gefahr aussetzte. Nein, nein, das kam überhaupt nicht in Frage, so interessant der bloße Gedanke auch sein möge.
Mit einem leisen Seufzen zog die Finsternismagierin also ihre Questbeschreibung durch und ließ die obsidian farbigen Augen selber noch einmal über die Beschreibung huschen, um sich zu vergewissern, dass sie auch ja alle Informationen im Kopf hatte, dann nickte sie Alistair fröhlich zu und bestätigte so seine Annahme. Im Prinzip hatte er den Inhalt ihres Auftrages recht gut zusammengefasst, dass war aber auch kein Wunder bei seinem Charakter. Er schien Valerie wie ein Mensch, der auf Informationsbeschaffung großen Wert legte, weshalb es wohl nicht wirklich überraschen durfte, dass er sich auch (oder vor allem) vor einer Quest noch einmal genauer erkundigte. "Insgesamt ist das alles soweit richtig, wir werden uns mit dem Zug auf nach Oak Town machen, denn dort erwartet uns unser Auftraggeber und von ihm vermutlich alles weitere erfahren. Es geht hierbei tatsächlich bloß um einfache Kräuterbeschaffung, weshalb ich nicht glaube, dass wir auf größere Gefahren treffen werden. Das Ganze wird wohl eher ein entspannter Auftrag, den wir nutzen können um uns ein wenig besser kennen zu lernen. Soweit ich informiert bin, handelt es sich bei unserem Auftraggeber um einen gewissen Professor Stine, er wird also Forscher oder etwas in der Art sein. Kennt einer von euch sich genauer mit Pflanzen aus oder hat gewisses Vorwissen, dass eventuell hilfreich sein könnte?" Denn Valerie selbst hatte von Botanik in etwa so viel Ahnung wie vom kochen, also im Grunde gar keine. Dennoch war sie fest entschlossen, diesen Auftrag mit so wenig Hindernissen und Fehlern wie möglich zu beenden und vor allem den beiden Anfängern eine angenehme Quest zu ermöglichen. Die Sakai wusste nämlich, wie unangenehm es werden konnte, wenn man bei dem ersten Auftrag so viele Fehler machte, dass man noch Wochen später das Gespött der gesamten Gilde war. Wenn sie da so an den Heuwagen dachte...
Nun, dieser Auftrag lag lange in der Vergangenheit und auch wenn sie Neon und Jacen vermisste, so war dies dennoch nicht der richtige Ort, um lange in Erinnerung zu schwelgen. Schließlich wollte sie sich langsam auf den Weg machen, denn mittlerweile wurde es früher dunkel und Valerie wollte ungerne erst bei Einbruch der Dämmerung in Oak ankommen. Der Gedanke in der Finsternis durch den Wald zu stapfen war trotz ihrer Affinität zur Dunkelheit wenig befriedigend und würde die Kräutersuche nur unnötig verlängern und verkomplizieren. "Gibt es sonst noch etwas, dass ihr wissen wollt, oder sollen wir uns langsam auf den Weg machen? Die restlichen Fragen können wir ansonsten auch im Zug besprechen, wenn ihr mögt. Ich möchte nur nicht zu spät in der Stadt ankommen, wegen der verfrühten Dämmerung und den kälter werdenden Temperaturen.", meinte sie noch und schenkte ihren beiden Kollegen ein hübsches Lächeln, ehe sie nach dem Mantel auf ihrer Rückenlehne griff, um den Anderen so ihre Bereitschaft zum Aufbruch zu signalisieren.

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BeitragThema: Re: Erdgeschoss des Lamia Scale Gildenhaus   Di 28 Okt 2014 - 18:03

„Hm, Oak Town, ja? So weit im Norden war ich noch nie.“ Das mit der Zugfahrt missfiel dem Weißhaarigen ein wenig, verspürte er doch, aus ihm unbekannten Gründen, ständig eine leichte Übelkeit, wenn er sich in oder auf einem Fortbewegungsmittel befand. Aber der Zug war wohl der schnellste Weg und so schlimm war es ja auch nicht, daher sagte Alistair auch nichts darüber. Irgendwie würde er sich schon mit seiner Übelkeit arrangieren können. „Klingt ja ganz so als hätte ich mein Schwert umsonst mitgenommen. Aber vielleicht kann ich ja wenigstens ein wenig damit trainieren. Und darauf, euch beide etwas besser kennenzulernen freue ich mich schon sehr.“ Freundlich lächelte er die beiden anderen an und natürlich hatte er sich auch jegliche wichtigen Informationen die Valerie ihnen gegeben hatte selber nochmal aufgeschrieben. Er wollte schließlich vorbereitet sein und nicht ständig nachfragen wenn er etwas zur Quest wissen wollte, das sie bereits gesagt hatte. „Ich hab vor einer Weile das eine oder andere Buch über Kräuterkunde gelesen. Wenn es sich also nicht um allzu seltene Kräuter handeln sollte, sollte ich die, die wir suchen sollen erkennen können.“ Dass sein durch Bücher angereichertes Wissen schon direkt bei seiner Ersten Quest hilfreich sein konnte freute den Weißhaarigen natürlich sehr. Und sicherlich würde er auf ihr auch eine Menge neues Wissen anhäufen können. Er musste dem Professor unbedingt eine Menge Fragen stellen, sobald sie die Kräuter hatten. Etwa darüber, wofür er sie benutzen würde und auch was für seltene Kräuter es in der Gegend gäbe und wofür diese gut wären und noch ganz viele andere Sachen. Er wäre sogar bereit seine Teamkameraden alleine zurückfahren zu lassen, immerhin würde der Professor ihm sicher eine Menge Sachen beibringen und erzählen können. Mit einem Lächeln, das vor Vorfreude nur so strotzte, warf er einen Blick zur Uhr und erhob sich dann. „Sollten wir dann mal zum Bahnhof aufbrechen? Oder dauert es noch länger, bis der Zug kommt?“ Man konnte es ihm eindeutig anmerken, dass er sich schon sehr auf diese Reise freute und es gar nicht erwarten konnte, dass es endlich losging. Nicht nur wegen dem neuen Wissen, das er sammeln können würde, sondern einfach weil es sich um seine Erste Quest im Auftrag der Gilde handeln würde und das ja doch eine besondere Sache war. Sicher hatten die anderen beiden auf ihrer jeweiligen ersten Quest etwas Ähnliches gefühlt, weshalb er davon ausging, dass sie seine Reaktion verstehen würden. Und auch wenn das etwas voreilig erschien, so plante der Weißhaarige jetzt schon, was er mit den Jewel, die er für diese Quest kriegen würde, anstellen würde. Mindestens ein neues Buch sollte, nach Abzug der Kosten für Miete und Verpflegung, drin sein. Bisher hatte Meister Gale ihm beides bezahlt, da Alistair in seinen Augen noch nicht bereit dazu war auf Quests zu gehen. Nun aber war es endlich so weit und er konnte sein eigenes Geld verdienen und, auf seinen eigenen Wunsch hin, auch seine eigenen Kosten tragen. Eigentlich bräuchte er das Geld für die Verpflegung ja gar nicht, immerhin war er ein Dragonslayer, aber nichtsdestotrotz aß er gerne auch etwas Richtiges und für seine Kochexperimente verzichtete er schon mal auf ein weiteres neues Buch mehr. Immerhin lieferten ihm diese Experimente neues Wissen aus erster Hand statt wie bei Büchern aus zweiter Hand, die das Wissen womöglich sogar verfälscht hatte!

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BeitragThema: Re: Erdgeschoss des Lamia Scale Gildenhaus   Di 28 Okt 2014 - 18:04

Alles in allem schienen Koris Gefährten etwas sonderbar zu sein. Nun gut bei Alistair war lag es offenkundig daran, dass er ein Dragonslayer ist. Valeries Argument mit dem Gegensatz von Licht und Finsternis konnte Kori jedoch nicht ganz nachvollziehen. Was war nun so schlimm daran? Nur weil er nun mal von Feen fasziniert war und nicht von der Dunkelheit beziehungsweise der Finsternis, hieß es doch nicht gleich, dass zwischen den beiden böses Blut fließen muss. Aber er wollte sich nicht mir ihr streiten und widmete sich lieber der Erklärung, was denn nun ein Cockatryx sei. "Nun, Alistair, mein Haustier oder besser gesagt geflügelter Gefährte ist eine kleines Reptil welches um Ecken und Kanten mit den Drachen und den Wyvernen verwandt ist. Einen richtigen Wyvern könnte ich mir schlecht anschaffen, da ansonsten meine Vermieterin mich hinausschmeißen würde." Kori lachte kurz auf. Der Gedanke wie ein derart riesiges Tier in seiner Wohnung, mit dem Kopf nach draußen gereckt, befindet amüsierte ihn verzückt und hinterließ ein leichtes Lächeln auf seinen Lippen. An Valerie gewandt sagte er: "Entschuldige ich vergas mich zu erklären. Also Cockatryxe sind lediglich maximal einen halben Meter groß und sehen aus wie ein Hahn, welcher mit einer Fledermaus gekreuzt wurde. Moment ich habe sogar eine Zeichnung von ihm... Kori kramte kurz in seiner Tasche und zeigte eine Zeichnung seiner Freundin Vanery.

Cockatryx

Kori packte nach einigen Sekunden die Zeichnung wieder in seine Tasche und fuhr fort: "Das besondere an Cockatryxen ist, dass sie ein Gift ausatmen können, welches schon in kleinsten Mengen in kürzester Zeit zu Schwindelanfällen und Übelkeit führen kann. Bei jungen oder kränklochen Menschen verstärken sich diese Symptome und bei kleineren Lebewesen, kann dieses Gift den Tod herbeiführen. Seltsamer Weise jedoch, zeigt das Gift keinerlei Wirkung auf Frettchen. Fragt mich nicht warum, es ist einfach so! Aber ich habe es geschafft Wyvern zu zähmen und er ist mittlerweile ein sehr geselliger Hausgenosse geworden. Und ich werde ihn selbstverständlich nicht auf dein Frettchen hetzen!", antwortete Kori lächelnd. So, damit hätte er dann wohl alle offenen Fragen beantwortet. Valery ergriff nun das Wort und fragte ob sich Kori und Alistair mit Kräutern auskennen. Kori antwortete mit einem Nicken und wies kurz auf die Bücher in seiner Tasche. Als sie dann sagte, dass sie nach Oak Town fahren würden, bekam Kori eine leicht-finstere, ja fast schon üble Vorahnung, wo die Reise letzten Endes genau hinginge. Als Valerie mit ihrer Erklärung der Mission fertig war und sie sich dem gehen zuwandte, fragte Kori sie ob seine Vermutungen richtig lagen. Denn Kori hatte insgeheim überlegt, was es um diese Jahreszeit für Kräuter geben sollte, denn soweit sich der junge Magier erinnern kann, wachsen Ringelblumen, Frauenmantel und Brennnessel nicht unbedingt am Anfang des Winters. Also würden sie wahrscheinlich Pflanzen suchen, die derartige Temperaturen gewöhnt sind und ihm fiel, leider Gottes, auch ein, wo in der Nähe von Oak Town derartige Pflanzen wuchsen. "Ähm..." fing Kori etwas unsicher an. "Sagt mal kommt euch denn nichts komisch vor? Ich meine, wie sollen wir im Winter an Heilkräuter herankommen? Also ich habe noch nie gesehen, dass es derartige Pflanzen gibt die bei winterlichen Temperaturen überleben. Aber ich habe gehört, dass es im Norden welche geben soll, die derartigen Temperaturen standhalten, nur...", Kori schluckte "Nur... wachsen eben diese Pflanzen in den Gebirgsregionen. Und ich meine mich entsinnen zu können, dass in der Nähe von Oak Town der Mount Hakobe steht, richtig? Also... könnte es eventuell sein, dass wir dort nach diesen Kräutern suchen müssen? Weil dann ist es vielleicht doch nicht so schlecht, dass du dein Schwert mitgenommen hast, Alistair, denn ich hörte von allerlei wilden Kreaturen, deren Seelen genauso rau seien wie die des Nordwindes. Sag Valery, weisst du etwas darüber?", beendete Kori und sah nun die Sakai erwartungsvoll, aber auch etwas nervös an.
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BeitragThema: Re: Erdgeschoss des Lamia Scale Gildenhaus   Di 28 Okt 2014 - 18:06

Koris Feststellung ließ Valerie in ihrer Bewegung verharren und beinahe drohte ihr die Jacke aus den Fingern zu gleiten. Verdammt noch mal, der Blondschopf hatte recht. Wenn es bei diesem Auftrag darum ging, Pflanzen zu sammeln, dann würden sie höchstwahrscheinlich in wirklich kalte Regionen geschickt werden und sie war eindeutig nicht passend für einen solchen Auftrag gekleidet. Natürlich hatte sie sich nicht in die dünnsten Klamotten geschmissen und dennoch war ihr Mantel nicht sonderlich dick gefüttert und würde sie daher nur mäßig vor der Kälte bewahren. Außerdem hatte sie weder einen Schal noch eine Mütze eingepackt, weshalb auch ihr Hals und ihr Kopf gänzlich ungeschützt waren. Mist, so ein verdammter mist. Sie würde mit Sicherheit krank werden, wenn sie sich so gekleidet auf eine derartige Mission begab. Warum war ihr dieser Gedanke denn nicht auch selber gekommen? Mittlerweile konnte man ihr die plötzlich erwachende Panik auch sicher anmerken, denn ihr vorheriges Lächeln war verschwunden und hatte einem erschrockenen Gesichtsausdruck Platz gemacht. Eilig räusperte sich die Magierin, ehe sie sich bemühte ihre Lippen wieder zu einem Ausdruck der Vorfreude zu verziehen. Sie war Gruppenleiterin, sie durfte sich ihre plötzliche Verzweiflung nicht anmerken lassen. Es war wichtig, dass sie einen kühlen Kopf bewahrte (oh welch köstliche Ironie) und ihren Teamkollegen ermittelte, dass sie die Situation völlig im Griff hatte. Ja, was machte da schon ihre Kälteempfindlichkeit, es würde sicher nicht allzu schlimm werden. Und wenn sie sich letztendlich eine klitzekleine Erkältung einfing, dann würde das sicher auch zu keinem allzu großen Problem werden. Sie war schließlich eine Magierin, die waren doch ohnehin ein bisschen zäher als gewöhnliche Menschen!
Durch diese Gedanken ein wenig beruhigt konzentrierte sich die Sakai wieder auf ihre Kollegen und versuchte die gesammelten Informationen möglichst schnell zu einer sinnvollen Antwort zu verarbeiten. "Okay, das ist doch schon mal wirklich nützlich. Ihr beide scheint euch ein wenig mit Kräutern auszukennen, das wird mit Sicherheit hilfreich sein. Ansonsten stimme ich Kori zu, vielleicht war es wirklich keine schlechte Idee, dass du dein Schwert mit gebracht hast. Es könnte wohl doch noch zum Einsatz kommen, wenn wir tatsächlich in die Berge müssen. Ich kenne mich mit Pflanzen nämlich leider überhaupt nicht aus und bin daher noch gar nicht auf den Gedanken gekommen, dass wir uns eventuell in wirklich verschneite Gegenden begeben müssen.", bei den letzten Worten verzog sich ihr Gesicht merklich, doch sie schüttelte die Gedanken rasch ab und zog ihren schwarzen Mantel von der Lehne auf ihren Schoß, ehe sie sich erhob und kurz nicht vorhanden Dreck von dem dunklen Stoff abklopfte. Anschließend das Kleidungsstück übergestülpt und dann war die Magierin auch schon fertig und aufbruchsbereit. "Ich denke trotzdem, dass wir uns keine großartigen Gedanken machen müssen, was diverse Tiere angeht. Ich meine, das ist doch schließlich eine C-Rang Mission, da sollte das Ganze doch im Grunde überhaupt kein Problem darstellen...", tatsächlich war sie sich da vor allem bei letzterer Aussage nicht ganz so sicher, wie sie eventuell vorgab, doch sie würde sich hüten das vor ihren Gildenkameraden zuzugeben. "Und zur Not bin ich sicher, dass wir ein durchaus fähiges Team sind. Ich bin im kämpfen nicht so schlecht und wenn Kori sich verwandeln kann, dann könnten wir dadurch einen gewissen Vorteil haben. Das heißt...wie genau kannst du dich eigentlich verwandeln. Obwohl, warte, das besprechen wir am besten, wenn wir im Zug sitzen. Der kommt nämlich in fünfzehn Minuten und ich würde ihn nur ungerne verpassen."
Mit diesen Worten hoffte sie, die kleine Gruppe nun entgültig in Aufbruchsstimmung zu bekommen und das Tempo ein wenig anzuziehen. Wenn sie sich nun nämlich nicht ein wenig beeilten, dann würden sie ihr Transportmittel kurzerhand verpassen und daran wollte die Sakai nicht einmal denken. Eilig lief die Dunkelhaarige also auf die Tür zum Gildenhaus zu, gab der Bardame noch ein kurzes Zeichen, dass sie sich nun auf den Weg machen würden und blickte sich dann noch einmal nach ihren beiden Kollegen um, um sicher zu gehen, dass diese ihr auch wirklich folgten. "Kommt schon, ein bisschen Tempo. Wir wollen schließlich pünktlich kommen!", kicherte sie und hatte dann auch schon mit einem Rumms die Tür aufgestoßen, ehe sie aus gerade dieser verschwand, in der Erwartung die anderen würden ihr folgen.

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BeitragThema: Re: Erdgeschoss des Lamia Scale Gildenhaus   Di 28 Okt 2014 - 18:11

Die Informationen die Kori da über Cockatryxe lieferte waren durchaus interessant und auch neu für Alistair, weswegen er sie sich gleich notierte. Es war doch immer wieder erstaunlich, was für interessante Wesen es in ihrer Welt gab! Dann sagte er aber etwas, worauf der Weißhaarige mit dem Wissen, das er besaß, auch selbst hätte kommen können. Natürlich gab es zu dieser Jahreszeit nur in den Bergen Kräuter! Warum war er da nicht selbst drauf gekommen? Aber wenigstens bedeutete das, dass er sein Schwert höchst wahrscheinlich doch noch würde nutzen können. Das war immerhin auch etwas. Sich dennoch ein wenig über sich selbst ärgernd, die neue Information aber natürlich dennoch zu den schon bekannten Infos über die Quest schreibend, schlug er nun das Notizbuch zu und erhob sich von seinem Platz. Immerhin meinte Valerie, dass sie sich langsam vielleicht doch beeilen müssten. Er verstaute seinen Notizblock und seinen Stift, dieses Mal allerdings in seine Jackentasche, da er beides wohl bald noch brauchen würde, und legte sich dann den Gurt seiner Tasche so über seine rechte Schulter, dass die Tasche auf seiner linken Seite hing und den Gurt des Schwertes so über seine linke Schulter, dass es auch hinter dieser hing. „Also, dann mal los. Ich würde später dann übrigens auch gerne mehr über deine Magie erfahren, Kori!" Er nickte dem anderen Mann kurz noch mal mit einem Lächeln zu und folgte dann Valerie schleunigst. Dafür, dass sie so kurze Beine hatte, konnte sie ganz schön große Schritte machen!
Nach einigen Minuten kamen sie dann glücklicherweise noch rechtzeitig am Bahnhof an und hatten sogar noch etwa fünf Minuten Zeit, ehe der Zug kommen würde. Der Weißhaarige stand nun also, ein wenig erschöpft, zusammen mit seiner Gruppe auf dem Bahnsteig und blickte zu Valerie. „Phew, das war ja eine ganz schöne Rennerei. Wie schaffst du es nur mit so kurzen Beinen so schnell zu laufen Valerie?" Und diese Frage war vollkommen ernst von ihm gemeint, es interessierte ihn wirklich, und nicht dazu gedacht, ihre lilahaarige Questleiterin irgendwie aufzuziehen. Nur ob sie das auch so verstehen würde? „Was meint ihr? Werden wir wirklich auf irgendwelche wilden Tiere treffen? Ich hoffe ich werde die Möglichkeit haben, sie ein wenig zu studieren. Ich bin mir sicher, ich kann so einige interessante Dinge beobachten." Breit vor Vorfreude grinsend blickte er erneut die anderen beiden an, als er auch schon meinte zu hören, wie der Zug sich langsam näherte... Und sofort schwang seine Aufregung in eine leichte Übelkeit um, schon alleine dadurch, dass er nur daran dachte, gleich in diesem Zug zu sitzen. Doch er würde versuchen sich nichts anmerken zu lassen, er wollte den anderen ja nicht irgendwie zur Last fallen.

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BeitragThema: Re: Erdgeschoss des Lamia Scale Gildenhaus   Di 28 Okt 2014 - 18:13

'Na zum Glück hab ich meinen Bogen mitgenommen.', dachte Kori bei sich. Valeries Gesichtsausdruck nach zu urteilen, war dieses Gebirge anscheinend doch nicht so sicher, denn sie hatte auf einmal eine eher erschrockene Miene aufgesetzt. Oder war sie doch eher wegen der möglichen Eiseskälte besorgt, die ihnen vielleicht bevorstand? Wenn ja, dann war sich Kori dabei sicher recht gut vorbereitet zu sein, denn er hatte vor seinem Aufbruch nämlich mollige Lederhandschuhe und einen Schal mitgenommen. Außerdem hatte er seinen kuscheligen Mantel dabei und eine Thermokanne mit warmen Vanillemet; nein wirklich, die Kälte machte ihm wesentlich weniger Sorgen. Denn falls es zu einem Kampf kommen sollte, wusste Ibara wirklich nicht ob er soviel ausrichten konnte, beherrschte er doch lediglich zwei Zauber und war kämpferisch nicht sonderlich begabt. Deswegen antwortete er auf Valeries Fragen bezüglich seiner magischen Fähigkeiten: „Naja also... ich bin noch ziemlich unerfahren. Ich bin lediglich recht gut darin meine Zauber aufrecht zu erhalten, da ich mich in letzter Zeit vor allem mit dem Ausbau meines Manavorrates beschäftigt habe. Was mein Zauberrepertoire angeht, nun...“, Kori begann etwas verlegen zu Boden zu blicken. „Ich beherrsche nur zwei Zauber um ehrlich zu sein.“, um nicht sofort irgendeinen möglichen Kommentar der Sakai zu kassieren, da sie ja als erfahrenere Magierin sicherlich besser war als Kori, antwortete er Alistair mit einem aufgesetzten schelmischen Lächeln: [lila]„Nun, vielleicht kämpfen wir ja mal zusammen und dann wirst du schon etwas über meine Magie erfahren.“[/lila], mit diesen Worten erhob sich Kori mit Valerie, welche zur eile bat, und zog Mantel, Schal, Handschuhe und Zylinder an beziehungsweise auf und rannte mit den anderen Beiden zum Bahnhof.

Dort angekommen musste Kori erst einmal Luft holen. Valerie hatte eine bemerkenswerte Ausdauer und Schnelligkeit und er hatte gute Mühe gehabt mit ihr mitzuhalten. Als dann bald darauf auch schon der Zug kam, ging Kori voraus um für sich und seine Mitstreiter Plätze zu sichern. 'Meine erste richtige Quest also... nun, bin mal gespannt was da so auf mich zukommt.', dachte Kori und trat mit gemischten Gefühlen die Reise nach Oak Town an.



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