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 Hafenbezirk

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Kazuya
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BeitragThema: Hafenbezirk   Di 28 Okt 2014 - 20:22

C.S.I. ~ Circus sucht Irren
Das Gildenhaus von Fairy Tail


Nach einer recht langweilige Zugfahrt, die Kazuya größtenteils schweigend verbracht hatte stieg der Wasser Dragonslayer aus dem Zug. Schon eine halbe Stunde bevor Hargeon überhaupt in Sicht war, hatte der Dragonslayer den vertrauten Duft des salzigen Meerwasser in die Nase bekommen. Wunderschöne Erinnerungen an die Zeit mit Levia stiegen in dem jungen Mann auf und ließen ihn ein wenig wehmütig werden, warum musste diese Zeit nur zu Ende gehen? Doch jetzt war nicht die Zeit für wehmütige Gedanken, denn Sylvana war direkt hinter ihm und Schwäche war etwas, was er sich nicht leisten konnte, nicht vor ihr. Er musste sein Gesicht wahren und außerdem hatten sie einen Auftrag hier in der Stadt. Daher atmete Kazuya einmal tief durch und die rührseligen Erinnerungen verschwanden in den hintersten Ecken seines Verstandes. Er musste jetzt konzentriert bleiben.
Also zwang sich Kazuya dazu im Hier und Jetzt zu verweilen. Das Bahnhofsgebäude in Hargeon war einzigartig, denn es bestand nur aus einem kleinen Gebäude, in dem man sich bei Regen aufhalten konnte und einer großen Überdachung des Bahnsteigs. Doch nicht die Bauart machte den Bahnhof so besonders, sondern die Tatsache, dass man einen grandiosen Überblick über den Hafen hatte. Die Schiffe und Boote, die Hafenstände und natürlich das Wasser. Was Kazuya zum Glück nicht wusste, da er sich so rein gar nicht daran erinnerte, war die Tatsache, dass er von hier aus auch sein Elternhaus, die Villa, die recht nahe am Hafen in einer ruhigen Gegend lag, sehen konnte. Eine sanfte Brise, die trug den salzigen Geruch von frischem Fisch der gerade entladen wurde, um Dragonslayer und machte ihm klar, dass in dieser Stadt der Speiseplan etwas anders aussah, als in Magnolia. Wohl oder übel musste sich Kazuya damit abfinden, dass er anstelle von Fleisch und Süßwasser nun mit Fisch und Salzwasser vorlieb nehmen musste. Doch so schlimm war es nicht, denn immerhin hatte er seine halbe Ausbildung nichts anderes Essen können, denn Levia hatte damals sicherlich nicht einfach in eine Stadt gehen können und Schweinefleisch kaufen können. Das überwältigende Panorama des Ozeans, wie Kazuya nur selten ein schöneres gesehen hatte, ließ den jungen Dragonsalyer fast seine Aufgabe vergessen. Aber nur fast. Er musste mit Sylvana zum Zirkus Odoketa gehen und dort die Quest offiziell anfangen. Doch zuerst mussten sie herausfinden, wo sie überhaupt hin mussten. Dieses Problem erwies sich aber zum Glück als recht gering, denn überall hingen Plakate von dem Zirkus, der groß ankündigte sich auf dem Hafenvorplatz eingerichtet zu haben. Also ab ans Wasser, das waren doch positive Aussichten. „Wollen wir, Sylvana-chan?“ Ob Kazuya die junge Dragonslayerin mit der Endung ärgern wollte wusste er selbst noch nicht ganz, aber er würde es noch herausfinden. Wer weiß, vielleicht bildete sich langsam eine gute Freundschaft oder eine wahre Feindschaft, das konnte nur die Zeit beantworten.

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Kazuya Taizu
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BeitragThema: Re: Hafenbezirk   Di 28 Okt 2014 - 20:26

Er war gerade erst in Magnolia angekommen, da durfte er auch schon wieder abreisen. Der Grund dafür? Eine angenommene Quest, die schon im Gange war. Jemand ist abgesprungen und er sollte diese nun ersetzen. Aber Minato war ja auch selber Schuld, immerhin hatte er sich dafür freiwillig gemeldet. Allerdings bevor er wusste, dass der Zug nach Hargeon schon abgefahren war und er hatte keine Lust stundenlang auf den nächsten zu warten. Daher war Minato nun zu Fuß unterwegs. Dies war natürlich kein Problem, war er es doch gewohnt, zu Fuß durchs Land zu streifen. Doch anders als sonst, musste er sich diesmal sehr beeilen um noch rechtzeitig in Hargeon anzukommen. Leider wurde ihm nur eine sehr vage Beschreibung der beiden anderen Magier gegeben, auf diese er in der Stadt treffen sollte. Bei dem einen soll es sich um einen Jungen handeln, der in etwa Minatos alter hat und auffällige pinke Haare haben soll. Der andere Magier hingegen soll ein Mädchen mit braunen Haaren und Zöpfen sein. Leider war es Minato bisher nicht vergönnt gewesen, die beiden in der Gilde kennen zulernen, aufgrund dessen er den Plan gefasst hatte, nach dem Jungen mit den auffälligen Haaren zu suchen, sollte er in der Stadt ankommen. Dieser wäre bestimmt, schneller zu finden.
Nach fast einem halben Tag im Dauerlauf, mit einigen kleineren Pausen, kam er endlich in Hargeon an. Die Luft, die vom Meer heranwehte, tat nach so einem Gewaltmarsch richtig gut und daher atmete Minato erst mal richtig durch. Das ganze Gelaufe hatte ihn erschöpft und noch dazu hatte er sehr großen Hunger. Bevor er sich also auf die Suche nach den beiden Magiern machen würde, musste er erst mal etwas essen und aus diesem Grund suchte er sich erst mal ein nettes Restaurant. Minato setzte sich in ein kleines, nettes Lokal in der Nähe des Hafens und bestellte sich etwas zu essen. Ab und zu sah er sich die vorbeigehenden Leute an und vielleicht hatte er ja Glück und würde den Jungen mit den pinken Haaren erblicken.

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BeitragThema: Re: Hafenbezirk   So 16 Nov 2014 - 20:08

Die Hafenstadt Hargeon gefiel Sylvana. Zwar war er nur der weite Ausblick auf den Hafen, den sie bewundern konnte, aber schon dieser alleine reichte für einen guten, ersten Eindruck. Die salzige Seeluft und der Geruch vom frischen Fisch, der die Seeluft begleitete, waren eine wahre Wohltat für ihre Nase. Es war etwas vollkommen Neues für sie, immerhin war es das erste Mal, dass sie in Hargeon halt machte und ihre Sinne sich einen Eindruck von der Stadt machen konnten. Einige Zeit streifte ihr Blick über das Hafenbecken, ließ sich für einige Momente von dem Glitzern der reflektierten Sonnenstrahlen gefangen nehmen. Die Menschen, die hier lebten, mussten ein glückliches Leben führen. Trotzdem wusste sie, dass sie ihr Herz bereits an Magnolia vergeben hatte.
Es war wirklich ein positiver Zufall, dass der Zirkus groß die Werbetrommel tätigte. So war ihnen lästiges Nachfragen erspart geblieben. Denn auch, wenn sie Hargeon als Stadt mochte, wollte sie sich nicht allzu lange hier aufhalten. Nur, wenn es unbedingt sein musste. Wollen wir, Sylvana-chan?“
Irritiert drehte die Dragonslayerin ihren Kopf zu Kazuya. Hatte er sie gerade wirklich Sylvana-chan genannt? Ja, sie war sich ziemlich sicher, sich nicht verhört zu haben. Hatte die Seeluft etwa seinen Verstand vernebelt und wirkte sich nun wie eine Droge auf seine Gedanken aus? Oder berauschte ihn einfach nur die Nähe zum Wasser? Was auch immer es war, Sylvana konnte nicht wirklich etwas damit anfangen. Ob es ihr gefiel oder nicht konnte sie nicht sagen. Klar war jedoch, dass es sie nicht störte. Aus selbigem Grund legte sie ein Lächeln auf ihre Lippen, als sie ihre Antwort ansetzte. „Mit dem größten Vergnügen, Kazuya…-kun.“ Sie nahm einen tiefen Zug der frischen Luft, nachdem die kleine Endung ihre Lippen mit ein wenig Verzögerung verlassen hatte. Hoffentlich würde die Quest wirklich ohne große Zwischenfälle verlaufen. Aber was war dies schon für ein utopischer Wunsch? Sie waren Mitglieder der Gilde Fairy Tail. Da war es eher merkwürdig, wenn eine Quest wirklich ohne Zwischenfälle verlaufen würde. Es stellte sich nur immer die Frage, welche Formen sie annehmen würden. „Auf zum Hafenvorplatz!“

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BeitragThema: Re: Hafenbezirk   So 16 Nov 2014 - 20:31

Nachdem Kazuya die Dragonslayerin des Donners mit der Endung -chan bedacht hatte, hatte er sich schon auf ein großes Donnerwetter, im wahrsten Sinne, vorbereitet, doch auf ihre Antwort war er nicht vorbereitet gewesen. Weder schrie sie den Dragonslayer an, noch schien sie beleidigt zu sein, sie sprach normal weiter und nannte ihn … Kazuya-kun. Ein völlig neues Erlebnis, denn Levia hatte von diesen Endungen nichts gehalten, er hatte sie Levia genannt und sie ihn Kazuya, fertig. Zwar hatte er in seiner Zeit bei den Menschen schon aufgeschnappt, dass es diese Endungen gab und -chan hatte er sich sogar merken können, aber wirklich wichtig war es ihm nicht. Wie Sylvana das sah wusste er nicht.
Um zum Hafenvorlatz zu gelangen, den der Zirkus Odoketa benutzte, um ihr Zelt aufzubauen, mussten die beiden Dragonslayer Fairy Tails durch das halbe Viertel gehen, das am Hafen lag. Während der größte Teil des Viertels aus Lagerhäusern bestand, immerhin waren sie nahe am Hafen, sahen die Hauptverkehrsstraßen der Stadt auch in dieser Gegend anders aus. Die Seiten waren gesäumt mit hübschen kleinen Läden und einigen Cafés, in denen Touristen einen Kaffee schlürften oder sich einen Eisbecher einverleibten. Doch Kazuya hatte leider keine Zeit sich den Bauch mit Eis voll zu schlagen, denn er musste zum Zirkus. Auch wenn das gerade sehr nach Freizeitvergnügen klang, hatte es rein gar nichts damit zu tun, mal abgesehen davon, dass der junge Dragonslayer keinerlei Interesse an einem Zirkus hatte. Gefangene Tiere musste er sich nicht ansehen. Zwar hatte die Isolation, die Dragonslayer im allgemeinen erleben mussten gewisse Nachteile, doch scheinbar entwickelte man sich dadurch auch ein wenig Natur bewusster. Vielleicht ging es aber auch nur Kazuya so. Die Straße war voller Menschen, als sich die beiden Dragonslayer hindurch bewegten und nach dem richtigen Weg suchten. Okay suchen war nicht der richtige Begriff, es gab nur eine Straße, die in Richtung Meer, und somit auch Hafen, führte und diese musste daher die Richtige sein. Doch bisher konnte Kazuya nichts sehen, zu viele Köpfe versperrten ihm die Sicht nach vorne und die vielen Leute überdeckten den Geruch von Dung, den der Dragonslayer aus Richtung Zirkus wahrzunehmen hoffte. Daher blieb ihm nichts anderes übrig blind, wie normale Menschen, durch die Straßen zu gehen und den Zirkus auf konventionelle Weise zu finden. Zum Glück war das Meer nicht mehr weit und auch der Vorplatz würde sich bald zeigen.
Schon nach wenigen Minuten eröffnete sich den beiden Dragonslayern ein recht großer, mit Kopfsteinpflaster bedeckter, Platz in dessen Mitte ein riesiges Gelb-blaues Zelt stand, das leider nicht mehr den neuesten Eindruck machte. An mehreren Stellen wurden Löcher nur mit roten Flicken bedeckt und bei dem Wort Zirkus, das als Schild über dem Eingang hing, fehlte das „Z“ am Anfang, was einen „irkus“ aus der ganze Sache machte. Irgendwie enttäuschte dieses Bild selbst den oft teilnahmslosen Dragonslayer, doch mussten sie ein gewisses Einkommen haben, denn sonst hätten sie niemals die hohe Belohnung, die sie für die Quest zu geben bereit waren, auf die Anfrage gesetzt. „Irgendwie trostlos hier. Das soll ein Zirkus sein? Ich hätte mir schon einiges mehr gewünscht. Was meinst du, Sylvana-chan?“ Er würde das mit dem -chan noch weiter beibehalten, scheinbar hatte sie nichts dagegen und irgendwie gefiel es ihm sogar.

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BeitragThema: Re: Hafenbezirk   So 16 Nov 2014 - 20:56

'Ah, tat das gut.' Minato hatte endlich gegessen und diesem Umstand war es zu verdanken, das seine Stimmung sichtlich besser wurde. Da er die beiden Magier bisher nicht erblicken konnte, machte er sich auf zum Zirkus, immerhin wusste er ja, um was es ging und dort würde er wahrscheinlich eher auf die beiden treffen. Er bezahlte also und machte sich auf zum Hafenvorplatz, wo der Zirkus sich befinden sollte. Auf der Straße war mittlerweile viel los und so kam er nur langsam voran. Die Leute drängten sich in Scharen aneinander vorbei und Minato wurde nicht nur einmal unsanft angerempelt. Zum Glück sollte es nicht mehr lange dauern, als Minato auch schon das Zelt sehen konnte. Minato beschleunigte seine Schritte, um endlich aus der Masse heraus zu kommen, nämlich so langsam nervte ihn, das Andauerde-Gedränge. Er mochte es halt lieber, wenn er Platz hatte. Eingeengt zu sein war eines der Dinge, die er hasste, aus diesem Grund wohnte er auch außerhalb von Magnolia und nicht in der Stadt. Leider konnte er es sich nicht aussuchen, wo eine Quest stattfand und wenn sie nun mal in einer Stadt zu erledigen war, musste er halt in den sauren Apfel beißen.
Den freien Platz vor dem Zelt im Blick wurde er immer schneller und endlich schien er die Menge hinter sich gelassen zu haben, als er auch schon gegen jemanden lief. Dadurch, dass er beim Gehen das Tempo angezogen hatte, war der Zusammenprall etwas wuchtiger und doch landete auf etwas Weichem. Er öffnete die Augen und lief schlagartig rot an. Hatte er doch tatsächlich ein Mädchen über den Haufen gerannt und war prompt auf sie gefallen. Sofort rappelte er sich auf und half dem hübschen, braunhaarigen Mädchen mit den Zöpfen ebenfalls auf. "Ist ... ist dir was passiert? Es tut mir sehr leid." 'Warte mal ... braune Haare ... Zöpfe ... konnte es sein?' Dann erblickte Minato den Jungen, der direkt neben dem Mädchen stand, ein pinkhaariger Junge. Jetzt bestand kein Zweifel mehr, dies müssen die beiden sein, die er suchte. "Ich glaube euch beide habe ich gesucht."

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BeitragThema: Re: Hafenbezirk   So 16 Nov 2014 - 21:10

Das Gefühl von Verwunderung hatte sich in Sylvanas Körper ausgebreitet und die Euphorie, die sie auf den Weg zum Zirkus erfüllt hatte, mit einem Schlag verdrängt. Als sie die bunten Plakate gesehen hatten, die diesen Zirkus in den Himmel lobten, hatte sie sich doch wirklich täuschen lassen und geglaubt, dass sie etwas Wundervolles erwarten würde. Stattdessen stand sie nun vor einem in ihren Augen heruntergekommenen Zelt, welches kein Stück von dem Glanz ausstrahlte, welchen die Plakate versprochen hatten. Scheinbar war doch alles nur ein großer Schwindel und dieser Zirkus war bei weitem nicht so groß und toll wie er all den Menschen vormachen wollte. Genau in diesem Augenblick ging ihr eine Frage durch den Kopf: Wie sollte ein Zirkus mit einem solch heruntergekommenen Zelt die hohe Belohnung, mit welcher sie diese Mission ausgeschrieben hatten, bezahlen? Würde sich hoffentlich früh genug zeigen. Nicht, dass sie sich dann all die Arbeit machen und nicht entsprechen entlohnt wurden. Sylvana nahm die Versprechungen der Questgeber stets sehr genau. Wenn die Summe X versprochen wurde, dann wollte sie zum Schluss auch die Summe X sehen – ansonsten konnte die Dragonslayerin schon sehr temperamentvoll werden.
Seufzend verschränkte Sylvana die Arme vor ihrer Brust und schaute auf das Schild mit dem fehlenden Buchstaben. „In der Tat. Wir sollten gleich den Zirkusdirektor aufsuchen und uns erkundigen, was es mit diesem erbärmlichen Zustand des Zeltes auf sich hat. Nicht, dass der finanzielle Zustand des Zirkus eine Reparatur unmöglich macht. Ansonsten werden sie wohl kaum…“ Genau in diesem Moment, ohne, dass sich Sylvana irgendwie darauf vorbereiten konnte, durchstieß ein Ruck ihren Körper und ließ ihn nach vorne fallen. Unsanft fiel sie auf den mit Kopfsteinpflaster bedeckten Boden. So gerade eben konnte sie sich noch mit ihren Armen abfangen, als sie den nächsten Kontakt spürte. Jemand fiel auf sie und dies auch nicht gerade sanft. Sie spürte, wie die Luft aus ihren Lungen gepresst wurde, während eine Woge des Schmerzes ihren ganzen Körper durchzuckte. Ein dumpfes Stöhnen entwich ihren Lippen, als die Last auch wieder ihren Rücken verließ. Langsam setzte sie sich auf. Ihr Rücken schmerzte immer noch von der unsanften Landung von der Person, die wohl in sie gelaufen und anschließend auf sie gefallen war. Warum musste auch ihr immer so etwas passieren? Ohne, dass sie etwas sagen konnte, half ihr der braunhaarige Junge wieder auf die Beine, stammelte einige Worte der Entschuldigung. Ihre linke Augenbraue zuckte wütend, ihre Hände ballten sich kurz zu Fäusten, lösten sich wiederum wieder, nur um sich kurz daraufhin wieder zusammenziehen zu können. Sylvana war so kurz davor diesem Typen eine zu knallen. Hatte er keine Augen im Kopf?! Dann sagte er aber etwas, was ihm wahrscheinlich den Allerwertesten rettete. Ihre Neugierde meldete sich zu Wort und sorgte dafür, dass ihre Wut verebbte - zwar nicht vollständig, aber so stark, dass sie nicht mehr den Drang verspürte ihm eine mit der rechten Hand zu kleben. „Dass du uns gesucht hast rechtfertigt noch lange nicht, dass du mich so einfach über den Haufen rennst. Wofür hast du die zwei Dinger in deinem verdammten Schädel?!“, zischte Sylvana ihn an. Mit einem schnellen Blick musterte sie seinen Körper, versuchte dabei mit einigen tiefen Atemzügen ihre Wut zu abzubauen. Und dann entdeckten ihre Augen, ganz unvermittelt, das schwarze Zeichen auf seinem Unterarm. Was machte ein weiterer Magier ihrer Gilde hier in Hargeon? Ihre Augen wanderten wieder in sein Gesicht, schauten ihn einige Augenblicke starr und fragend an. „Und warum genau suchst du uns überhaupt? Kommst du nicht alleine in dieser Stadt klar oder was?“

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BeitragThema: Re: Hafenbezirk   So 16 Nov 2014 - 21:13

Belustigt beobachtete Kazuya, wie ein braunhaariger junger Mann die Donner Dragonslayerin umriss und sich hektisch bei ihr entschuldigte. Mit einem deutlichen Grinsen auf den Lippen blickte der Dragonslayer zu Sylvana herunter und schien ihr förmlich ins Gesicht zu lachen, natürlich ohne einen Mucks zu machen. Eigentlich musste er das lachen sogar unterdrücken. „Alles in Ordnung, Sylvana-chan?“ Er konnte sich die Schadenfreude einfach nicht verkneifen, zum Glück lag er nicht gerade auf dem Boden. Doch zu aller erst war der braunhaarige junge Mann wichtig, der angab die beiden Magier zu suchen. Warum sollte der Kerl etwas von den beiden wollen? Um sich davon abzuhalten laut loszuprusten wandte er sich an den Jungen, der Sylvana mit sich gerissen hatte. „Warum suchst du uns? Bist du hier vom Zirkus?“ 'So verwahrlost, wie das Zelt wirkt der aber nicht.' Aber Kazuya hatte überhaupt keine Lust sich weiter mit dem Kerl zu befassen, sicher er hatte Sylvana umgestoßen und somit seine Laune gehoben, aber sie sollten sich mit dem Direktor des Zirkus treffen und so sah der Kerl auf jeden Fall nicht aus. „Wir können drinnen weiter reden, hier draußen wird es ja immer voller. Aber nur wenn du es schaffst nicht wieder jemanden umzureißen.“ Und schon waren die Bilder, wie der Kerl seine Partnerin umgestoßen hatte  wieder in seinem Kopf. Wenn etwas wirklich lustig war, konnte man das halt nicht so einfach wieder vergessen und genau so stand es mit dieser Situation. Dieses Mal jedoch hielt sich der Dragonslayer nicht zurück. Er lachte herzhaft über das, was zwar schon vergangen war, aber noch nicht so weit zurücklag, als dass es nicht doch lustig wäre. Zwar lachte er nicht lange, aber s wirkte befreiend auf ihn, seine Laune stieg ein weiteres Mal, heute war ein großartiger Tag um eine Quest zu bestreiten, egal, ob er mit unfähigen Leuten umgeben war. Aprospos Quest, sie mussten ins Zelt und den Zirkusdirektor treffen.
Auch das Innere des Zirkus zeugte nicht gerade von Reichtum. Einfache Bänke stellten die Tribünen dar und die Manege wurde von einer groben Holzbarriere vom Rest des Zeltes abgegrenzt. Niemand war zu sehen. In der staubigen Manege waren keine Fußspuren, aber dafür Harkenspuren zu sehen, wenigstens pflegten sie ihre Bühne. Als Kazuya seinen Kopf etwas hob um nach oben zu blicken, sah er die beiden Plattformen, die von den Trapezkünstlern dieses Zirkus beherrscht wurden, zwei recht stabile, was in diese Zirkus scheinbar nicht auf vieles zutraf, Plattformen, die locker drei oder vier Menschen tragen konnten. Zwar war die Höhe der Plattformen alles andere als beeindruckend, was Kazuya dennoch nicht dazu veranlasste sich weiter als fünf Meter über den Boden zu begeben. Da sich niemand in der Manege befand mussten sie wohl oder übel den Direktor suchen gehen.

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Kazuya Taizu
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BeitragThema: Re: Hafenbezirk   So 16 Nov 2014 - 21:14

"Hey jetzt mach mal halblang, immerhin habe ich mich doch entschuldigt oder?!", blaffte er zurück, während er sich den Dreck von Hose und Jacke klopfte. Dieses Mädchen schient ja echt, geladen zu sein. Minato bemerkte natürlich, wie sie anscheinend damit kämpfte ihm eine zu kleben, oder nicht. Das sie ihre Fäuste ballte war ein deutliches Signal. Minato hätte damit kein Problem gehabt, stand er doch gerne für kleinere Rangeleien zur Verfügung. "Übrigens komme ich sehr wohl alleine klar und wie stets mit dir!?" Bevor die Braunhaarige antworten konnte, mischte sich der Pinkschopf ein. Anscheinend amüsierte ihn diese Situation sehr, das konnte man gut an seinem breiten Grinsen erkennen. Und eigentlich war die Situation auch ganz witzig, wenn man mal darüber nachdachte. "Nein ich bin nicht vom Zirkus, sondern komme gerade frisch aus Magnolia um euch bei der Quest zu unterstützen." Während er sprach, sah er sich die Ärmel seiner Jacke kurz genauer an, nicht dass sie beim Sturz etwas abbekommen hätten, auch wenn er dank des Mädchens, weich gefallen war. Der Junge machte den Vorschlag ins Zelt zu gehen, um sich dort zu unterhalten, ließ es sich aber anscheinend nicht nehmen, Minato mit einer spitzfindigen Aussage zu triezen. "Keine Sorge, normalerweise laufe ich keine Leute über den Haufen." Minato folgte den beiden ins Zelt, in dem es sehr muffig roch. Der Zirkus machte auf Minato nicht den besten Eindruck und er fragte sich, ob sich überhaupt ein Zuschauer hierher verirren würde.
Er wandte sich wieder den beiden zu. "So da ich euch ja nun gefunden habe, stelle ich mich kurz vor. Ich heiße Minato Arashi und bin ebenfalls bei Fairy Tail." So nun wussten sie, mit wem sie es zu tun hatten und er war gespannt, mit wem er es zu tun hatte, also wartet er, bis sich die beiden ebenfalls kurz vorgestellt hatten. Als diese Formalitäten dann geklärt waren, beschlossen sie sich aufzuteilen, um nach dem Direktor des Zirkus zu suchen. Minato hatte das freudige Vergnügen, sich bei den Ställen und Käfigen umzusehen. Es waren viele Käfige, in denen Tiere eingeschlossen waren und das gefiel Minato gar nicht. Die armen Dinger. Es dauerte nicht lange, bis er auf einen älteren, dicken Mann traf, der gerade damit beschäftigt war, einen Löwen zu füttern. Der Löwe machte auf Minato auch nicht den gesündesten Eindruck und sah sehr verwahrlost aus, wie übrigens alles hier im Zirkus. Er trat an den Mann heran. "Hallo, sind Sie der Direktor, oder wissen wo ich ihn finden kann?" Er sah Minato kurz an und schob das nächste Stück Fleisch durch die Gitterstäbe, "Nein, bin ich nicht und ich weiß auch nicht, wo er gerade ist.", brummte er leise. "Nun vielleicht können Sie mir auch helfen. Ich habe gehört hier gab es in letzter Zeit öfters Unfälle, ist das richtig?" Der Dicke sah Minato nun etwas misstrauischer an, "Darüber weiß ich nichts und jetzt entschuldigen Sie mich ich habe noch viele Tiere zu füttern." Daraufhin machte sich der Typ langsam aus dem Staub. Was war den das für eine Reaktion? Warum muss ich immer auf solche Leute treffen? Hoffentlich haben die beiden anderen mehr Glück. Minato ging also weiter, irgendwann würden sie den Direktor schon finden..

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BeitragThema: Re: Hafenbezirk   So 16 Nov 2014 - 21:17

Nein, sie war überhaupt nicht amüsiert gewesen, als Kazuya lauthals angefangen hatte zu lachen. Erst dieser blinde Magier, der auch noch aus ihrer Gilde stammte und in sie rein rennen musste und nun dieses dämliche Gelächter des Dragonslayers. Sylvana war geladen und brauchte dringend eine Möglichkeit sich abzureagieren. Da kam es ihr eigentlich nur recht, dass sich die drei Magier aufteilten, um nach dem Direktor dieser Bruchbude zu suchen. Während Kazuya die Manege und Minato die Ställe ansteuerten, verließ Sylvana das Zirkuszelt und betrat den Bereich hinter selbigen, welcher eigentlich nur für die Künstler des Zirkus gedacht war. Etliche Wohnwagen standen hier einigermaßen geordnet rum, merkwürdigerweise konnte sie aber keinen Künstler entdecken. Besaßen sie etwa so was wie einen siebten Sinn, der sie vor dem drohenden Unwetter in Form von Sylvana gewarnt hatte? //Wahrscheinlich hängen sie einfach nur faul in ihren Wohnwagen rum.// Während Sylvana also weiterhin durch die Gassen ging, welche von den Wohnwagen gebildet worden waren, und die Augen nach dem Direktor, wie auch immer er aussehen mochte, aufhielt, begann sie innerlich zu hoffen, dass er ihn oder einen Hinweis auf seinen Aufenthaltsort schnell finden würde. Ansonsten müsste sie noch an jeden einzelnen Wohnwagen anklopfen – und wenn sie ehrlich war hatte sie nicht besonders große Lust darauf mit unnötig vielen Künstlern dieses heruntergekommenen Zirkus in Kontakt zu kommen. Wäre vielleicht auch besser für sie.
Laute Stimmen kamen der Dragonslayerin zu Ohr, die nicht weit von ihr entfernt sein mussten. Eilig machte sich Sylvana also in die Richtung auf, aus welcher sie die Stimmen vernommen hatte. Schnell erblickten ihre Augen die Quelle: Zwei Clowns, welche sich lautstark gegenseitig die merkwürdigsten Dinge an den Kopf warfen. Sylvana verstand nicht wirklich, worum es sich in diesem Streit drehte, dazu wollten sie einander einfach nicht ausreden lassen. Dass sie sich nicht gegenseitig an die Gurgel sprangen lag wohl einzig und alleine daran, dass ein relativ kleiner und ziemlich fülliger Mann sich zwischen sie gestellt hatte und sie scheinbar wild gestikulierend zu beruhigen versuchte. Er trug einen blauen Anzug und einen großen, blauen Zylinder, der schon beinahe größer als sein Kopf war. Verwunderlich, wie er die im Vergleich großgewachsenen Clowns nur auseinanderhalten konnte?
„Jetzt hört schon auf damit! Beruhigt euch! Es gibt genügend andere Dinge, um die wir uns kümmern müssen!“ Sylvana lauschte die Ohren und versuchte mehr von den Wörtern zu verstehen, die sich ständig überschlugen. Lange Zeit kamen nur wieder etliche Beleidigungen und Anschuldigungen, die für die Dragonslayerin keinen Sinn ergaben. Anscheinend soll der eine Clown dem anderen etwas aus seinem Wohnwagen gestohlen haben. Farben, wie unglaublich dies auch klingen mochte. War der Anlass für diesen Streit wirklich verschwundene Schminke? Anscheinend war sie hier vollkommen fehl am Platz. Seufzend drehte sie sich um, als einer der Clowns noch etwas sagte, was sie hellhörig werden ließ. „Versuchen sie erstmal ihre eigenen Probleme zu lösen, Herr Direktor!“ Augenblicklich wirbelte Sylvana herum, ging mit eiligen Schritten auf die Streitgesellschaft zu. Angesprochen war der kleingewachsene Mann, der den Streit wohl schlichten wollte. Handelte es sich bei ihm wirklich um den Direktor? Wenn dem so war, dann hatte sie wirklich eine Art Glückslos gezogen.
„Hey! Habe ich richtig gehört, dass es sich bei ihnen um den Direktor handelt?“ Direkt hinter dem kleinen Mann war sie stehen geblieben, wartete mit vor der Brust verschränkten Armen darauf, dass sich seine Aufmerksamkeit auf sie lenken würde.
„Gut möglich. Was machst du überhaupt hier? Du hast hier nun wirklich nichts verloren! Verschwinde! Siehst du nicht, dass ich beschäftigt bin?!“ Das geschminkte Gesicht des Direktors drehte sich wieder von ihr weg und blickte erneut zu den zwei Streithähnen. Für einen kurzen Moment hätte sie ihm liebend gerne einen ordentlichen Stromstoß verpasst, aber irgendwie war er es auch wieder nicht wert. Sollten sich die anderen beiden mit dem Kerl ärgern. Immerhin hatte sie ihn gefunden. Nicht ihr Problem, wenn er Hilfe nicht erkannte, wenn sie vor einem stand. Kurz zuckte sie mit ihren Schultern, machte dann auf dem Absatz kehrt und marschierte wieder ins Zelt zurück. Auf einer der Holzbänke abseits der Manege nahm sie schließlich platz und wartete darauf, dass Kazuya und Minato von ihrer erfolgslosen Suche zurückkehrten.

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BeitragThema: Re: Hafenbezirk   So 16 Nov 2014 - 21:19

Während Sylvana zu den Wohnwagen ging und Minato, der sich als Fairy Tail Magier und nicht nur als nutzloser und tollpatschiger Trottel herausgestellt hatte, die Ställe durchforstete, hatte sich Kazuya die Aufgabe gegeben in der Manege herumzuschnüffeln. Genau das war auch das Stichwort, denn eigentlich gab es in der Manege gar nichts, was er untersuchen konnte, neben der großen Sandfläche in der Mitte, gab es nur die notdürftigen Tribünen und für einen normalen Menschen wäre hier auch nicht viel mehr zu sehen gewesen, aber er war nicht normal. Als Dragonslayer war seine Nase um einiges feiner und er konnte Gerüche voneinander unterscheiden und sich an sie erinnern, natürlich half eine solche Nase nichts, wenn man nicht wusste, wonach man suchte, aber der Sohn Levias war überzeugt, dass er es wissen würde, wenn er es roch. Voller Selbstvertrauen und einer, für ihn recht seltenen und meist auch nicht langanhaltenden, Terminierung begann der junge Mann durch die Manege zu streifen und mit seiner Nase die verschiedenen Gerüche des Zirkus einzusaugen. Neben den normalen tierischen Gerüchen, damit waren größtenteils die Exkremente verschiedenster Arten gemeint, nahm der Dragonslayer auch einige andere Düfte wahr. Neben dem rauchigen Aroma einer Person, die mit Feuer hantierte, höchstwahrscheinlich ein Feuerspucker, nach der alkoholischen Spur im Aroma, gab es auch den Duft von Make-Up und Glitzerpuder, sowie von Leder und verschiedenstem Stoff. Kein Geruch schien fehl am Platz zu sein, aber eine Sache störte den Dragonslayer, es gab nur Gerüche, die er Zirkusleuten zuordnen konnte, nichts wies auf Publikum oder so hin, hatte dieser Zirkus, der überall seien Flyer verteilt hatte, keine Zuschauer? Wenn der Zirkus erst neu in der Stadt war und sich noch einrichten musste, wäre das in Ordnung gewesen, aber leider war dem nicht so, denn laut Questbeschreibung und den Plakaten musste der Zirkus schon mindestens zwei Wochen in der Stadt gastieren. Klar, ältere Gerüche waren undeutlicher und möglicherweise hatte der Zirkus zu Beginn noch Zuschauer gehabt, aber schon seit mindestens fünf Tagen, soweit meinte Kazuya riechen zu können, waren neben den Zirkusleuten nur wenige andere Personen gewesen. 'Ist das bescheuert. Wieso müssen wir uns hier die Mühe machen, wenn eh niemand mehr kommt?' Genervt und unmotiviert drehte sich der junge Dragonslayer dem Ausgang zu und nahm einen großen Schluck aus seinem Trinkschlauch, vielleicht hatten die anderen etwas herausgefunden.
Außerhalb der Manege, in dem kleinen Vorzelt des Zirkus, musste Kazuya erst mehrere Male blinzeln, bevor er im hellen Sonnenlicht, das durch die zurückgeschlagene Zeltplane hineindrang, die Dragonslayerin des Donners erkennen konnte, die scheinbar schon auf die beiden anderen Magier wartete. „Und was herausgefunden? Drinnen konnte ich nur herausfinden, dass seit geraumer Zeit nur noch tote Hose in dem Zirkus hier ist.“ Ohne weiter auf die junge Frau zu achten ließ sich der Junge auf einer Kette nieder, die zwischen zwei Betonpollern gespannt war, die einfach von dem Zelt umgeben wurden, scheinbar hatten sie einfach nur einen passenden Platz gesucht. Geistesabwesend wippte er darauf vor und zurück und nagte an seiner Unterlippe, hoffentlich kam Minato bald, er hatte keine Lust lange zu warten, er brauchte Action.

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BeitragThema: Re: Hafenbezirk   So 16 Nov 2014 - 21:39

Minato sah sich noch eine Weile um, traf aber auf keinen mehr, außer auf ein paar Tiere, die in ihren Käfigen herumlagen. Wie kann man die armen Tiere nur so halten? Am liebsten hätte er sie freigelassen, den wie würden sich wohl die Menschen fühlen, wenn sie in solchen Käfigen hausen müssten. Einfach unwürdig. Er beschloss, das es keinen Sinn mehr hatte weiter zu suchen, also ging er zurück zu den anderen. Da er die beiden in der Manege nicht antraf, sah er sich im Vorzeltelt um und erblickte die Zwei. Anscheinend warteten sie schon auf ihn, also beschleunigte er seinen Gang. Nach dem ersten, schlechten Eindruck, den er mit Sicherheit hinterlassen hatte, wollte er sie nicht noch mehr verstimmen. "Ich hoffe ihr mussten nicht zu lange auf mich warten?", meiner er lächelnd. "Leider habe ich den Direktor nicht gefunden, nur einen sehr wortkargen Tierpfleger, aus dem nichts raus zu bekommen war. Ich hoffe ihr hatten mehr Glück."
Während, die beiden so vor im saßen, viel ihm ein, das er noch gar nicht viel über sie wusste. Sollte es zu einem Kampf, oder Ähnlichem kommen, wäre es gut zu wissen, was sie drauf hatten. "Hört mal ihr beiden, erzählt mir doch mal, was für Magier ihr eigentlich seid? Ich meine es wäre gut zu wissen, was für Fähigkeiten jeder von uns hat. Für den Fall, dass wir in einen Kampf geraten sollten. Immerhin müssen wir uns auf den anderen verlassen können und da wäre es hilfreich zu wissen, woran man ist." Minato lehnte sich mit dem Rücken an die Laterne neben der Bank, auf der Sylvana saß und sah die beiden etwas erwartungsvoll an. Während er die beiden so musterte, spielten sich in seinem Kopf etliche Möglichkeiten ab, welche Magie, diese wohl beherrschten. Für ihn war es immer interessant die Fähigkeiten anderer Magier kennenzulernen und so wartete er geduldig darauf, dass einer von ihnen anfing und auf seine Frage einging.

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