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 Allianzquest: Hobo Roody

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Naomi

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BeitragThema: Allianzquest: Hobo Roody   Mi 29 Okt 2014 - 15:12

Allianzquest: Hobo Roody

Naomi war in Magnolia auf dem Bahnhof. In der Hand hielt sie das Ticket, welches man ihr gegeben hatte, damit sie die Reise von Oshibana hier her und von hier nach Hargeon machen konnte. Wieso sie den Umweg über Magnolia nahm, begründete sich in einem Brief. Man hatte ihr die Möglichkeit gegeben eine Allianzquest zu leiten. In diesem Fall gründete sich die Allianz mit der Gilde Fairy Tail. Ihr Brief hatte ihr neben Ort und Zeitpunkt des Zusammentreffens auch die Namen ihrer Mitmagier genannt. Es hatte sie gefreut, dass sie erneut mit Minato unterwegs sein würde. Sie mochte den jungen Mann, der sich wie ein Ritter in den Kampf stürzte, auch wenn er wusste, dass er ihn nicht gewinnen konnte. Naomi war sich sicher, dass sie ihn beschützen würde, wenn es sein musste. Die andere Magierin kannte sie nicht, sie ging davon aus, dass es eine Sie war, auch wenn der Name nicht gänzlich eindeutig weiblich war. Auf einer Bank hatte sie sich niedergelassen. In etwa einer halben Stunde würde von hier aus der Zug abfahren, den sie nehmen musste und in etwa zehn Minuten sollte sie sich mit den beiden Magiern treffen, alles war also noch im Zeitplan. Gemütlich streckte sie sich und nahm das Frühstück aus ihrer Tasche.
Dies war die erste Mission seit jener Nacht, in der sie die Schatten in denen sie gelebt hatte verlassen hatte. Die Nacht, welche sie hinter sich gelassen hatte war eine Gute gewesen, sie hatte sogar wunderbar geschlafen. Mit der Hilfe eines, nun nennen wir es Dienstleisters, war sie sogar sehr zufrieden gewesen. Zufrieden biss sie in das Brot, welches sie sich gemacht hatte und kaute darauf herum. Ihr Blick schweifte immer wieder hin und her nach dem Gesicht suchend, welches sie als Minato identifizieren konnte. Sie selbst war sich nicht ganz sicher, ob er sie erkennen würde, denn das letzte Mal war sie klein und niedlich gewesen. Jetzt war sie erwachsen und einigermaßen attraktiv, zumindest vom optischen Standpunkt aus. Für Naomi selbst war sie immer noch das kleine hässliche Entlein, welches sie vor Jahren gewesen war. Diverse Freundschaften die sie aus irgendeinem Grund pflegte halfen nicht dabei, dieses Gefühl zu vertreiben. Doch was konnte man mehr tun, als sich anzubieten wie übriggebliebene Wahre beim Winterschlussverkauf. Doch inzwischen war sie sich sicher, sie wollte sich nicht weiter reduzieren, doch es war einfacher gedacht als getan. Gerade hatte sie ihr Frühstück beendet, als ihr Blick auf die Uhr fiel, welche wie einige anderen von der Decke hing.
Bald werden sie sicher kommen, bisher waren vielleicht zwei oder drei Minuten vergangen und das bedeutete der Moment in dem sie sich treffen würden rückte immer näher. Sie nahm einen tiefen Atemzug und bereitete sich darauf vor. Irgendwie war es merkwürdig wieder diejenige zu sein, die das Geschehen anführte. Bisher hatte sie nur einmal eine Quest mit Seraphim geleitet und das war mehr, sie tat irgendwas und er achtete darauf, dass sie sich nicht weh tat und dann gleich eine mit Mitgliedern einer anderen Gilde. Vielleicht weil es in Blue Pegasus niemanden mehr gab, der sich noch mit ihr abgeben wollte. Nein so durfte sie nicht denken, es war nur Ren, der wahrscheinlich noch Groll gegen sie hegte. Emaru hatte sicher seine Gründe, wieso er sich nie nach ihr erkundigt hatte. Tascha war sicher nur an ihr interessiert, wenn sie ein All-You-Can-Eat-Buffet wäre. Über die anderen brauchte man sich gar keine Gedanken machen, denn was diese an ihr hatten oder nicht hatten war klar.

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Shae
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BeitragThema: Re: Allianzquest: Hobo Roody   Mi 29 Okt 2014 - 16:49

Wer Shae kannte, der wusste das sie im Grunde ihres Herzens eine unglaublich liebevolle, nette und freundliche Person war, die sich beinahe durch nichts aus der Ruhe bringen ließ. Nun, wenn man von Streit, großen Menschenmassen und Metallmaschinen einmal absah und zum Leidwesen der jungen Magierin schien gerade diese Quest die letzten beiden Unheile in sich auf unangenehme Art und Weise zu vereinen. Nun, im Grunde hatte sie damit rechnen müssen, dass es einmal zu einer Quest kommen würde, bei der sie ihre Heimatstadt Magnolia verlassen musste und was bot sich da schon mehr an, als ein Zug, welcher einen schnell von a nach b brachte? Und dennoch hatte die Eiden eigentlich gehofft, dass es nicht allzu bald zu einer derartigen Mission kommen würde. Dabei war sie eigentlich sogar stolz, als eine Magierin mit bisher wenig Erfahrung ausgerechnet für eine Allianzquest mit der berühmten Gilde Blue Pegasus ausgewählt worden zu sein und dennoch hinterließ der Gedanke, mehrere Stunden in einem vollen Zug zu sitzen einen seltsamen Beigeschmack in ihrem Mund.
Vorsichtig lugte die Grünhaarige hinter der Säule hervor, die ihr bisher als Sichtschutz vor den vielen Menschen gedient hatte und starrte in die Richtung des Gleises, auf welchem sie sich mit ihren Begleitern treffen würde. Um dieses zu erreichen würde sie sich jedoch durch diese unglaublich vielen Personen kämpfen müssen und dabei vermutlich alle möglichen Leuten anrempeln, was ihr im Gegenzug sofort wieder leid tun und bei gegebenen Gemecker der betroffenen Personen augenblicklich ein schlechtes Gewissen bescheren würde. Ein Seufzen verließ die Lippen des Mädchens, während sie versuchte die neugierigen Blicke der anderen Menschen zu ignorieren, welche sie unangenehm in ihrem Nacken spüren konnte. "Kannst du mir mal verraten, wie lange du hier noch herumstehen und grübeln willst? Nun setz dich schon endlich in Bewegung, je früher du es hinter dich bringst, desto besser. Sonst kommst du noch zu spät und ich denke nicht, dass das deinen Kameraden gefallen wird. Außerdem starren die Leute schon.", konnte man kurz darauf aus den Tiefen von Shaes Poncho hören und einige Meter entfernt zuckte eine Frau erschrocken zusammen, als sie die schwarze Spinne aus dem Kragen des Mädchens hervorblitzen sah. Es verwunderte das junge Mädchen immer wieder, was ihr Naturgeist für einen Effekt auf andere Personen hatte, konnte sie deren erschrockene Reaktion doch nicht im entferntesten nachvollziehen. Ein erneutes Seufzen verließ ihre Lippen, während sie sich langsam um die schützende Säule herumschlich und anschließend mit dem Rücken an das kalte Gestein drückte, die Menschenmassen fest im Blick. "Im Grunde hast du ja recht...", meinte sie zögerlich und beobachtete dabei, wie ein Strom von Menschen an ihr vorübereilte und kurz darauf eine Lücke im Getümmel freigab. Diese nutzte die Eiden sogleich und eilte mit einigen Schritten in die Richtung, in der sie ihr Gleis vermutete.
Und tatsächlich, Shae hatte die Situation richtig eingeschätzt und schaffte es sogar fast ohne Komplikationen bis zu dem vereinbarten Treffpunkt zu kommen. Lediglich eine Frau hatte sie auf dem Weg gestreift und daraufhin auch sofort eine Entschuldigung verlauten lassen, wie sich das bei solchen Unfällen nun einmal gehörte. Glücklicherweise war diese jedoch sehr verständnisvoll gewesen und hatte einfach abgewunken, weshalb die junge Magierin eilig weiter gelaufen und kurz darauf an der Bank angekommen, welche in ihrem Informationsschreiben als der Treffpunkt vermerkt gewesen war.
Dort schien sie bereit erwartet zu werden, denn eine weitere Person befand sich nicht unweit entfernt und zog das Interesse der Eiden auf sich. Kurz straffte Shae noch einmal ihr Kreuz und versuchte sich gerade aufzurichten, dann bewegte sie sich auf die junge Frau mit den blonden Haaren zu. "Hallo, ich bin Shae, sind Sie zufällig Naomi-san?", fragte sie schließlich leicht verlegen und versuchte sich dann an einem zögerlichen Lächeln, welches sie der anderen Frau schenkte. "Ich bin hier wegen der Allianzquest zwischen Blue Pegasus und Fairy Tail."

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Minato
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BeitragThema: Re: Allianzquest: Hobo Roody   Mi 29 Okt 2014 - 20:52

'Endlich geht es wieder los', dachte sich Minato voller Vorfreude, während er seinen Rucksack packte. Vor allem freute er sich darauf eine gewisse Blue Pegasus Magierin wieder zu sehen, dessen erste Begegnung mit ihr nicht ganz so schmerzfrei für ihn ausging und auch die letzte Begegnung während des Examens lief nicht ganz so glücklich für ihn. Dabei dachte er kurz über seinen unfreiwilligen Flug nach, jedoch schüttelte er den Gedanken gleich fort. Trotz alle dem mochte er die blonde Magierin irgendwie und war schon sehr gespannt mit ihr auf diese Allianzquest zu gehen. Minato verschloss sein Haus gut und wandte sich dann zum Gehen, sah aber noch mal zurück. "Wir sehen uns bald wieder!", rief er seiner Behausung zu und machte sich dann auf dem Weg. Seine Jacke hatte er heute mal im Rucksack verstaut, da es für diese Jahreszeit doch schon sehr warm war und der klare, blaue Himmel und die strahlende, schon sehr kräftige Sonne ihr Bestes gaben seine Laune noch zu heben.
Während er den kleinen Wald durchquerte, der sein Haus von Magnolia trennte, viel ihm auf, wie schön schon alles am Blühen war und die Natur langsam den Winter hinter sich ließ. Das Gras nahm langsam wieder ein schönes, saftiges Grün an und bei dieser Farbe musste er sofort an Shae denken, die wie er mitgeteilt bekommen hatte, ihn ebenfalls begleiten würde. Dieses süße Mädchen mit der auffälligen grünen Haarfarbe, das er vor nicht alt zu langer Zeit beim großen Weihnachtsmarkt in der Stadt kennenlernen durfte. Wenn da nur nicht diese Spinne wäre, an der er sich wohl erst noch gewöhnen musste und ihr zuliebe tolerierte. Bei dem Gedanken schauderte es ihn kurz ein wenig. Zwar war er gerne in der Natur, aber Krabbeltiere waren nicht gerade seine Freunde, oder war das nur ein Vorurteil?
So langsam wurde es lauter und er kam an den Rand der Stadt, die schon so früh recht lebhaft war, wie die Gilde die hier ansässig war. "So jetzt zum Bahnhof", überlegte er laut und versuchte sich zu orientieren. "Wo war der noch gleich?" Obwohl der Donnermagier hier geboren wurde und auch seine Gilde sich in Magnolia befand, so streifte er ungerne durch die Stadt, wenn so viel Betrieb auf den Straßen herrschte. Der braunhaarige junge Mann zog es vor seine Zeit in ruhigerer Atmosphäre zu verbringen und das letzte Mal das er am Bahnhof war, lag auch schon eine ganze Weile zurück. Wenn er recht überlegte musste es bei seiner Ersten Quest gewesen sein. Dank den Straßenschildern und einigen netten Passanten fand er den Bahnhof schlussendlich und erinnerte sich langsam auch wieder an den Weg. Der Fairy Tail Magier betrat die große Halle und bahnte sich seinen Weg durch die wartenden Fahrgäste zum geplanten Treffpunkt. Dort konnte er schon aus einiger Entfernen Shae's Grünschopf erkennen und ... ja und eine junge blonde Frau, die es sich auf der Bank gemütlich gemacht hatte und scheinbar auf sie wartete. 'Soll das wirklich Naomi sein?', fragte er sich und seine Schritte wurden schneller. Je näher er kam, desto mehr konnte er ihr Gesicht erkennen und war im ersten Moment sprachlos, als er bei den beiden Mädels ankam. Alles war er rausbekam war: "Naomi?" Minato hatte plötzlich das Gefühl, das die Zeit doch schneller verging, als er immer dachte.

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BeitragThema: Re: Allianzquest: Hobo Roody   Mi 29 Okt 2014 - 21:33

Naomi hatte eine kleine Weile auf ihrer Bank gesessen, als sich ein Mädchen mit auffallend grünem Haar näherte. Vorsichtig blinzelte sie und betrachtete das Mädchen. Ob sie die Magierin war, auf welche sie wartete. Da diese sie ansprach musste es wohl so sein und kurz darauf hatte sich ihre Vermutung bewahrheitet. Dies war Shae, Magierin der Gilde Fairy Tail, sie sah doch recht nett aus. Das war ein guter Anfang: "Ja, freut mich sehr dich kennen zu lernen Shae-chan", sie reichte ihr die Hand zum Gruß und stand dabei auf. Ein kurzer prüfender Blick an ihr hoch und runter und das Mädchen war zufrieden. Ihr war klar, dass sie wahrscheinlich nie Freunde werden würden, aber vielleicht würden sie zumindest miteinander auskommen. Das war ihr Wunsch. Keinen Streit zu haben und sich einfach gut zu verstehen. "Jetzt warten wir eigentlich noch auf unseren männlichen Begleiter. So wie ich ihn kenne, sollte er aber bald erscheinen." Klar, Minato war zuverlässig, da war sie sich mehr als sicher. An ihr konnte es auch nicht liegen, denn selbst eine Fremde hatte sie als die wartende Blue Pegasus Magierin erkannt. Vielleicht hatte auch einfach das blaue Kleid geholfen, welches sie immer noch zu tragen pflegte, wenn sie ausging, um eventuell eine Quest zu bestreiten. Es war eine Art Markenzeichen geworden.
Dann allerdings sah sie jemanden näher kommen, den sie in der Tat sehr gut erkannte und der scheinbar auch sie erkannte, denn als er gerade ankam und stehenblieb sagte er ihren Namen. Naomi wandte sich ihm zu und schenkte ihm ein freundliches Lächeln. [gruen]"Minato."[/gruen] Die Schritte zu ihm hinüber waren schnell getan, sie ging ihm mit einer Hand durchs Haar und nahm dann sein Gesicht in die Hände. "Sieh dich an, du siehst fantastisch aus. Ich bin froh, dass du dich gut erholt hast. Als ich dich herausgebracht hatte hat man dich gleich weggenommen. Aber eigentlich müsste ich dir böse sein"[/gruen], zart zwickte sie dem Donnermagier in die Wange, "Weil du unbedingt aus dem Fenster fliegen musstest, konnte ich nicht in die nächste Ebene." Doch wen interessierte das schon? Seraphim wäre sowieso Dragonslayer geworden und daran hätte sie wahrscheinlich nichts ändern können, aber denn war es ärgerlich wegen so einer Kleinigkeit stecken zu bleiben. Immerhin hatten sie eine Quest zu erledigen und der Zug würde bald abfahren im wahrsten Sinne des Wortes. [gruen]"Also meine Lieben, da wir nun alle da sind, würde ich eigentlich ohne Umschweife erst mal in den Zug einsteigen, alles Weitere lässt sich auch auf der Fahrt besprechen."
Mit diesen Worten machte sich die junge Frau daran den Zug zu betreten, der schon an den Gleisen stand und nur darauf wartete von seinen Passagieren betreten zu werden. Naomi war schon oft mit solch einem Gefährt unterwegs gewesen. Scheinbar gab es keine Quest für Blue Pegasus die nicht damit verbunden war irgendwo hin zu reisen. Doch im Gegensatz zu Shae machte der Schattenmagierin dies recht wenig aus. In der Tat war sie sogar sehr zufrieden damit in Zügen zu reisen. Neben der Bequemlichkeit brachte dies auch viele Erinnerungen zurück. So durchstreifte sie den Wagon nach ihrem Abteil, welches dank einer Nummer an der Tür leicht zu identifizieren war und ließ sich dort auf einem Sitz nieder.

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Zuletzt von Naomi am Mi 29 Okt 2014 - 22:58 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Shae
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BeitragThema: Re: Allianzquest: Hobo Roody   Mi 29 Okt 2014 - 22:44

Naomi war ein nettes Mädchen und hatte sich damit sofort in das kleine Herz von Lily Grace Eiden geschlichen. Nicht nur, dass die junge Frau augenblicklich auf ihre Begrüßung ansprang und ihr auch noch die Hand reichte, welche Shae selbstverständlich mit einem strahlenden Lächeln ergriff und die Geste erwiderte, nein, sie hatte auch noch eine unglaublich beruhigende Ausstrahlung welche es sehr angenehm machte, sich in ihrer Nähe zu befinden. Außerdem sah sie so zauberhaft und elegant aus, mit ihren langem blonden Locken und dem hübsch geschnittenen Kleid aus dunklem Stoff, von welchem die Magierin sich sicher war, dass sie es selbst mit einigen Quests niemals hätte bezahlen können. Ja, alles an Naomi wirkte beinahe einschüchternd auf die Dreizehnjährige und dennoch nahm ihre Freundlichkeit ihr diese Wirkung und ließ sie beinahe wie eine Prinzessin wirken. Ein fröhliches Glucksen entwich der Grünhaarigen, ehe sie sich auf den Ausruf einer männlichen Stimme hin umdrehte.
Natürlich erkannte sie Minato sofort, immerhin lag ihre letzte Begegnung noch nicht allzu lange zurück und wirklich verändert hatte sich der Braunhaarige nicht. Es lag ihr noch gut in Erinnerung, wie nett und freundlich sich der Gildenkamerad ihr gegenüber auf dem Weihnachtsmarkt verhalten hatte und auch wenn es beinahe traurige war, dass Akay bei dieser Quest nicht dabei sein würde, so war sie dennoch froh, Minato als einen weiteren Repräsentanten der Gilde Fairy Tail dabei zu haben. Immerhin würde so nicht der gesamte Leistungsdruck allein auf ihren Schultern liegen, denn dieser Gedanke hatte etwas sehr Beunruhigendes. "Ach schau mal, den kennen wir doch. Ist das nicht der Kerl vom...-", ertönte es da auch schon aus Shaes Poncho, doch bevor Vica ihren Satz zu Ende sprechen konnte, hatte die Magierin sie auch schon unterbrochen. "Hallo Minato-san, wie schön dich wiederzusehen.", meinte sie fröhlich und neigte rasch in einer flüchtig höflichen Bewegung den Kopf, ehe sie aufmerksam dem Gespräch zwischen Naomi und dem Donnermagier lauschte. Es war interessant, dass die beiden sich nicht nur zu kennen schienen, sondern auch noch sehr vertraut miteinander umgingen, beinahe so als wären sie alte Freunde, oder vielleicht sogar mehr...? Allein der Gedanke an eine derartige Möglichkeit ließ eine brennende Hitze in ihre Wangen schießen und mit einem Mal kam es ihr beinahe so vor, als wäre sie gerade Zeuge eines durchaus intimen und bedeutungsvollen Momentes geworden.
Umso erleichterte war sie, als Naomi schließlich beschloss, dass es an der Zeit war, sich wieder auf die Aufgabe zu konzentrieren, wenn ihr weiteres Vorgehen Shae auch weniger gefiel. Sie mochte einfach keine Züge, wirkten diese mächtigen Stahlkolosse doch ganz einfach schrecklich Angst einflößend und irgendwie wie nicht von dieser Welt, weshalb sie auch kurz noch ihr Gewicht unruhig von einem Bein auf das andere verlagerte, ehe sie ein leichtes Stechen kurz über ihrem Brustbein sie zurück in die Gegenwart beförderte. "Nun geh schon rein, du willst dich doch nicht blamieren!" Vica hatte sie auffordernd gezwickt und aus einem Reflex heraus setzte sich die Eiden auch sofort in Bewegung und folgte Naomi. Mit zitternden Knien stolperte sie der Blonden reichlich unbeholfen in das Abteil hinterher und als sie schließlich auf einer der gepolsterten Bänke Naomi gegenüber Platz genommen hatte, faltete sie die Finger verkrampft im Schoß und betrachtete eingehend ihre Fingernägel. Gleich schon würde sich dieses Ungetüm in Bewegung setzen und dann gab es kein Zurück mehr. Vielleicht tat sie ganz gut daran, sich ein wenig abzulenken, bis es soweit war. "Ich hoffe es macht dir nichts aus, dass ich frage, aber was bist du für eine Magierin, Naomi-san?" Unbewusst hatte sie in die vertrauliche Anrede gewechselt, wie es unter Magierin die gemeinsam Quests bestritten eigentlich üblich war und wartete gespannt auf eine Antwort. Sicherlich hatte sie eine wunderschöne Magie, die zu ihrem hübschen Aussehen passte. Immerhin passte Minatos Donnermagie ja auch irgendwie zu seinem wechselhaften Wesen und seinen rasch springenden Launen, wie Shae ihn bisher kennen gelernt hatte. "Und kennen Minato-san und du sich schon lange?", sie konnte sich die Frage einfach nicht verkneifen, ihre Neugier war zu groß. Hoffentlich würde man ihr das nicht übel nehmen...

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BeitragThema: Re: Allianzquest: Hobo Roody   Do 30 Okt 2014 - 20:18

Oh ja es war Naomi, da war er sich sicher. Zwar war sie gewachsen, und wie er sehen konnte auch fraulicher geworden, aber das Lächeln war immer noch dasselbe. Minato schenkte ihr ebenfalls ein Lächeln, als sie durch seine Haare wuschelte. "Na so leicht bin ich nun auch nicht kaputtzukriegen", bemerkte er mal ganz mannhaft an. "Das weißt du doch." Dann zwickte sie ihn in die Wange, was ihm ein kurzes "Autsch", entfleuchen ließ. "Na, ich bin ja nicht freiwillig aus dem Fenster gesprungen, wenn ich mich recht erinnere.", erwiderte der Donnermagier etwas trotzig und rieb sich die Wange. Wieder flammte in ihm diese Wut, die er immer verspürte wenn er an den Luftikus denken musste, kurz wieder auf. Doch verging diese so schnell wieder, wie sie gekommen war, als er eine andere ihm bekannte Stimme vernahm, die an sein Ohr drang. Sein Blick wanderte zu seiner kleinen Gildenkollegin, die genau so niedlich aussah wie beim letzten Mal, als er sie sah. "Freut mich auch dich wieder zu sehen Shae-chan.", erwiderte er ebenfalls mit einem Lächeln. Dann aber trat er etwas auf sie zu und flüsterte leicht. "Wo hast du denn deine kleine Freundin gelassen?" Natürlich meinte er ihren langbeinigen Naturgeist, an den sich Minato noch gewöhnen musste. Der Kontrast zwischen den Beiden konnte aus seiner Sicht nicht größer sein, denn diese Spinne passte irgendwie nicht zur hübschen kleinen Magierin. Aber wer war er schon, darüber zu urteilen also versuchte er, zumindest damit klarzukommen.
Naomi durchbrach seine Gedanken und merkte mal an, dass ein Zug auf sie wartete und das sie endlich einsteigen sollten. Miato nickte nur und bestieg den Zug hinter den beiden Damen. Dabei viel ihm natürlich die zögernde Haltung des kleinen, grünhaarigen Mädchens auf, die sich schlussendlich doch dazu entschied, in den Zug zu steigen.
In ihrem Abteil angelangt setzte er sich recht neben Shae ans Fenster und somit Naomi gegenüber. Zwar war es schon eine Weile her, das er mit dem Zug gefahren ist, dennoch mochte er es so bequem zu reisen. Shae's Anspannung blieb ihm jedoch auch hier nicht verborgen und er legte ihr eine Hand auf die Schulter. "Ist wohl deine erste Zugfahrt", stellte er mal fest und lächelte dann. "Mach dir keine Sorgen, hier passiert dir schon nichts und außerdem bist du hier ja nicht allein, wir passen schon auf dich auf", fuhr er mit einem zwinkern fort. Der braunhaarige Magier atmete kurz durch und betrachtete Naomi etwas genauer, ehe er das Wort an sie richtete. "Ich muss zugeben du siehst blendend aus Naomi. Und du bist seit unserer letzten Begegnung in die Höhe geschossen. Du kamst sogar an meinen Kopf, ohne dich strecken zu müssen." Bei dem Satz musste er nun doch mal breit grinsen. "Und wenn ich noch etwas hinzufügen darf, du wirkst irgendwie verändert... irgendwie befreiter. Gefällt mir." Ja das gefiel ihm wirklich. Wenn er an ihre erste Begegnung dachte, wie sie dort noch über sich selbst sprach, so wirkte sie heute völlig verändert und diese Veränderung war ihm sehr angenehm. Minato verstaute sein Gebäck mal in der Gebäckablage und sah zu den Mädels. "Darf ich euer Gepäck ebenfalls verstauen?"

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BeitragThema: Re: Allianzquest: Hobo Roody   Mo 3 Nov 2014 - 16:12

Naomi saß schon im Abteil, als Shae herein kam, man sah es ihr an der Nasenspitze an, dass sie sich unwohl fühlte. Wieso? Nun allein der Krampf der scheinbar ihre Hände an den Schoß fesselte ließ darauf schließen, dass ihr diese Art des Reisens absolut nicht behagte. Deshalb war es Naomi auch nicht so unlieb wie sonst, als sie nach ihrer Magie gefragt wurde. Die neugierigen Augen des Mädchens sprachen Bände. Sie erwartete, dass es irgendeine besonders zauberhafte oder wunderbare Magie werden würde. Doch in diesem Fall musste sie das Mädchen wohl leider enttäuschen, denn die Magien welche sie praktizierte waren auf jeden Fall düsterer Natur. "Ich benutze Schattenmagie und einen Dämonen Takeover und du?", freundlich blinzelte sie ihr zu und versuchte so die Namen der Magien nicht ganz so gruselig klingen zu lassen, wie es eigentlich war. Leicht erleichtert war sie, als sie Minato bemerkte, der sich zu ihnen gesellte. Für einen Moment glaubte sie, es gäbe eine Chance, dass er sich zu ihr setzen würde, doch das war doch eigentlich mehr eine Dummheit, als ein wirklicher Gedanke, denn natürlich nahm er neben seiner Gildenkollegen Platz, die immer noch unter den Folgen des inzwischen schon fahrenden Zuges litt. Natürlich würden sich diese Leute an die Gildentrennung halten und wie konnte er sie mehr bevorzugen, wenn doch seine Kollegin litt.
Dann wandte er sich zu ihr und meinte, dass sie blendend aussah. Ein nettes Kompliment, wofür sie ihm auch kein Lächeln schenkte, aber dennoch war es nicht sie gewesen, die es geschafft hatte sich aus diesem Unheil zu befreien, gäbe es Seraphim nicht auf dieser Welt, wäre sie immer noch gefangen, im Dunkle eines Kellers und in ihrer eigenen Unfähigkeit. Dominiert von ihrem Onkel, der diese Position in ihrem Leben nicht verdient hatte. "Dank dir Minato, mein Engel hat einiges Schlechte aus meinem Leben hinausgepustet und geblieben bin nur noch ich allein. Das hat in der Tat seine guten vielleicht auch belebenden Seiten." Ein kurzer Blick aus dem Fenster und schon sah sie die Landschaft wieder vorbei fließen. Was Ren wohl gerade tat? Ob er ihr immer noch böse war. Dann riss Minato sie wieder zurück in die Gegenwart. Ihr Gepäck? Kurz blickte sie auf ihre Tasche und schüttelte den Kopf: "Nein, es ist nicht so, als würde jemand diesen Platz beanspruchen und ich habe meine Dinge gerne bei mir." Also zurück zum Fenster, doch die Weite scheinbar endlos fortlaufende Landschaft erinnerte sie daran, dass sie jetzt ganz allein war. Klar lebte Jonathan noch immer in Oshibana und in der Gilde sahen sie sich. Manchmal nahmen sie sich sogar die Zeit sich einfach so zu treffen, immerhin war er ihr Cousin und sie wollte sicher gehen, dass er nicht von seinem, oder ihrem Großvater beeinflusst wurde und irgendwann eine Gefahr darstellte. Doch das war mehr Paranoia als wirkliche Zuneigung.
Doch zurück zum eigentlichen Thema, die Quest: "Falls ihr nicht ausführlich informiert worden seid, was diese Quest angeht. Wir jagen einen scheinbar Magiebegabten Räuber, der die Handelsstraße nach Hargeon belagert und die Händler scheinbar gezielt erleichtert. Um sich herum hat er eine Hand voll Männer, scheinbar keine große Gruppe, aber effizient. Sollte dennoch keine Probleme geben." Wenn doch, würde sie ihnen einfach den Gar ausmachen, so einfach war das. Zwar war Naomi nicht stark genug gewesen, ihren Onkel zu besiegen, aber als sie im Examen erfahren hatte, dass sie mit der magischen Stärke, die sie aufbieten konnte, der von Seraphim recht nah kam, hatte sie was normale Menschen anging einen sehr großen Selbstbewusstseinsschub bekommen.

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BeitragThema: Re: Allianzquest: Hobo Roody   Mo 3 Nov 2014 - 16:56

Minatos Nähe und seine unglaublich gelassene und freundliche Art hatten etwas, das Shae sofort ein Lächeln auf die Lippen zauberte und ihre Hände langsam entkrampfen ließ, während sie sich mit den Fingern schließlich verlegen durch die Haare fuhr. "Tut mir leid, Züge sind einfach ungewohnt für mich. Ich kann technische Geräte nicht besonders gut leiden.", gab sie schließlich verlegen zu und konnte dann ein leichtes Kribbeln an ihrem Hals spüren, als Vica von dort aus auf ihre Schulter krabbelte. "Natürlich bin ich auch dabei, nur kann man sich da draußen ja nicht einfach so zeigen, ohne das jede zweite alte Dame gleich einen Schreikrampf bekommt oder in Ohnmacht fällt.", meinte die Spinne auf Minatos vorherige Frage hin und klapperte beinahe missbilligend mit den Kieferklauen, ehe sie Naomi einer eingehenden Betrachtung zu unterziehen schien. "Dämonen Take Over? Siehst gar nicht so aus, bist nen ganz schön dürres Gestell."
Shae, welche zuvor völlig überrascht und beinahe schockiert von Naomis Antwort gewesen war, konnte nun spüren wir brennende Hitze in ihre Wangen schoss und sie schlug peinlich berührt die Hände vor das Gesicht. "D-das meint sie nicht so, Naomi-san. W-wirklich...nicht wahr, Vica?" "Wie? Naja, eigentlich-...", der entsetzte Blick der Grünhaarigen brachte das Tier schließlich zum verstummen und kurz schienen Geist und Magierin ein stummes Wortgefecht auszutragen, ehe man das Tier schließlich leise seufzen hörte und sie anschließend zurück in den Kragen ihrer Meisterin krabbelte, von wo aus sie das Geschehen noch immer recht gut im Blick hatte. "Verzeih mir, manchmal weiß sie einfach nicht, dass sie andere Personen mit ihren Worten vielleicht verletzen könnte.", meinte Shae schließlich verlegen, ehe sie sich erneut bemühte zu lächeln. Sie hoffte wirklich, dass man ihr das Temperament des Naturgeistes nicht übel nehmen würde, denn das Vica die junge Magierin mit ihrem vorlauten Mundwerk schon öfter in Schwierigkeiten gebracht hatte war kein sonderlich großes Geheimnis. "Ich weiß nicht, ob du schon einmal davon gehört hast, aber ich bin eine Nature Spirit Magierin. Vica ist einer meiner Naturgeister.", meinte sie dann und irgendwo aus ihrer Kleidung konnte man ein beinahe zustimmendes Gemurmel erklingen hören.
Die ungewöhnliche Wahl von Naomis Magie ließ sie unkommentiert, auch wenn sie kaum glauben konnte, dass ein so hübsches und liebenswertes Mädchen sich mit einer so bösartig klingenden Magie auseinandersetzte. Wie sie wohl dazu gekommen war? Nun, Shae traute sich nicht zu fragen und immerhin hatte Vica schon genug Schaden angerichtet, da wollte sie die Situation nicht durch eine unbedachte Äußerung verschlimmern.
Stattdessen sollte sie sich lieber auf die Quest konzentrieren, denn die schien gar nicht so einfach, wie Naomi versuchte ihnen glauben zu machen. Niemals zuvor hatte die Dreizehnjährige gekämpft und der Gedanke, dass sie sich nun zum ersten Mal einer Gruppe von feindlichen Magiern würde stellen müssen machte ihr Angst. Nicht, dass sie an Minatos oder Naomis kämpferischen Fähigkeiten zweifelte, aber dennoch wollte auch sie ihren Nutzen in dieser Gruppe haben und bisher schien dieser nicht wirklich erkenntlich. "Es wäre sehr nett von dir, wenn du mein Gepäck in der Ablacke verstauen könntest.", meinte Shae mit einem leichten Seufzen und gerunzelter Stirn, während sie nach ihrem bunten Beutel griff unddiesen ihrem Gildenkameraden leicht geistesabwesend reichte.
"Hast du schon einen Plan, wie wir vorgehen werden, oder werden wir sie ganz einfach angreifen?", fragte sie dann merklich besorgt an Naomi gerichtet, während sie unwillkürlich nach der unscheinbaren Holzflöte an ihrem Gürtel fingerte. Der Gedanke kämpfen und vielleicht sogar andere Menschen verletzen zu müssen behagte dem Mädchen gar nicht und dann war da noch die Tatsache, dass sie im Falle eines Gefechtes vermutlich nutzlos sein würde, was auch nicht gerade dazu beitrug ihre Laune sonderlich zu heben. Warum hatte die Meisterin sie überhaupt für diese Unternehmung ausgewählt, wären Minato und Naomi alleine nicht ein viel besseres Gespann für diese Aufgabe gewesen? Nun, es hatte keinen Zweck über die Motive der Gildenmeisterin nachzudenken, sie war nun hier und immerhin fest entschlossen, alles zu geben, um sich auf dieser Quest irgendwie nützlich zu machen. Das war schließlich ihre Pflicht als Magierin der Gilde Fairy Tail!

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BeitragThema: Re: Allianzquest: Hobo Roody   Mo 3 Nov 2014 - 21:27

Hätte Minato auch nur die leiseste Ahnung davon gehabt, was gerade in Naomis Köpfchen vor sich ging als er sich neben Shae setzte, so hätte er ihr wohl eine Standpauke gehalten, für die er wahrscheinlich mehr als nur eine Ohrfeige bekommen hätte. So jedoch hatte die blonde Magierin Glück, das dies nicht der Fall war und er sich um seine Gildenkameradin kümmerte, die, wie sich nun zeigte, sich etwas beruhigte nach seinen Worten. Dann sah er zu Naomi und legte den Kopf leicht schräg "Aha, er ist also auch zu guten Taten fähig.", meinte er dann mit etwas Spott in der Stimme. Er wusste, dass Naomi diesen Luftikus sehr mochte und so beließ er es bei dieser Bemerkung, aber diese hatte er sich nicht nehmen lassen. Plötzlich spürte er etwas an seiner Hand, die immer noch auf Shaes Schulter ruhte und zog sie reflexartig zu weg. Shaes's kleine Spinnenfreundin krabbelte gerade aus ihrem Kragen auf eben diese Schulter und hatte dabei seine Hand gestriffen. Minato durchzog eine Gänsehaut und er rutsche schon fast automatisch ein paar Zentimeter weg, ehe er sich wieder fing und kurz durchatmete. "Ja ... das ... ehm kann ich gut nachvollziehen.", erwiderte er mit etwas weniger fester Stimme, auf die Worte Vica's. 'Jetzt reiß dich mal zusammen verdammt! Was sollen denn die Mädels von dir denken!', schrie er sich gedanklich selber an und setzte sich wieder vernünftig hin, auch wenn ihm nicht ganz so wohl war.
Was der Naturgeist aber dann raushaute, ließ ihn seine Anspannung schlagartig vergessen und er sah zur grünhaarigen Magierin, die wohl gerade am liebsten im Boden versinken wollte. So sah sie jedenfalls aus. Um die Situation nicht noch schlimmer werden zu lassen, versuchte er das Thema wieder auf die Quest zu bringen. "Also so ein Haufen von Dieben sollte für uns kein Problem sein, oder wie siehst du das Naomi?" Er hoffte, dass er Shae so aus der peinlichen Situation befreien konnte.

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BeitragThema: Re: Allianzquest: Hobo Roody   Mi 5 Nov 2014 - 20:20

Die kleine Magierin hatte in der Tat Angst vor Zügen, wer hätte das gedacht. Naomi interessierte dies allerdings weniger, denn die kleine Shae wurde von Minato schon genug bemuttert. Etwas anderes erregte ihre Aufmerksamkeit. Irgendwas kleines krabbelte da aus Shaes Kragen, es sah aus wie eine Spinne. Nun das war ihr recht gleich, in ihrem Leben hatten schon so viele Krabbeltiere mit ihr den Raum und wahrscheinlich auch die Wärme ihres Körpers geteilt, dass es ihr nichts ausmachte, nun diese Spinne zu sehen. Lustiger weise schien es Minato dabei ganz anders zu gehen, fast hätte das Mädchen gelacht, als sie merkte, dass er im nu etwas von dem Mädchen abrückte, als ihre Begleiterin sich zeigte. Nicht ganz so amüsant waren die Worte der Spinne, die dafür sorgten, dass die junge Frau sie am liebsten doch zerquetscht hätte. Fast Zeitgleich mit der kleinen Stichelei verwandelten sich Naomis Haare in Schlagen die in Richtung der Schlange zischten: "Ich muss nicht fett sein, um diese Magie anzuwenden", die Magierin zischte fast schon wie ihre nun lebendigen Haare. Klar entschuldigte sich die Fairy Tail Dame sofort für das Verhalten ihrer Begleiterin, aber das war Naomi herzlich egal, ihre Abneigung richtete sich nicht gegen Shae, sondern nur gegen diese lästige Spinne. Diese war scheinbar Teil ihrer Magie und fühlte sich deshalb besonders wichtig.
"Du solltest dir einen anderen Naturgeist zulegen, einer der dich mit seiner großen Klappe in Schwierigkeiten bringen könnte, ist eventuell mehr gefährlich als Hilfreich." Minato und Shae die sie scheinbar auf andere Gedanken bringen wollten, was vielleicht mit dem sich windenden Haar zusammen hing verlangten, dass sie über den Schlachtplan redete. Brauchte sie überhaupt einen Plan, diese Quest klang eher nach etwas, was man auf einer Pobacke absaß, während man nichtmagische Leute mit Zaubern durch die Gegend scheuchte, bis sie vor einem auf die Knie gingen und versprachen, dass sie nie wieder böse sein wollten. Wahrscheinlich wäre sie der Aufgabe fast alleine gewachsen, doch man hatte Shae sicher mitgeschickt, damit sie etwas Erfahrung sammelte und Minato, damit auch wirklich nichts schief ging. Also quasi eine doppelte Sicherung, immerhin waren es immer noch rivalisierende Gilden. Besagter Kerl meldete sich auch sogleich zu Wort und meinte, dass es doch kein Problem sei. "Nein nicht wirklich, wir gehen in den Wald, ich lasse mich entführen, dann stifte ich Unruhe, ihr folgt hoffentlich. Minato töten den Anführer und ich beschütze Shae und ihr nerviges Achtbein, so bekommen wir die Bande und ihr Diebesgut und müsse kaum etwas dafür tun", die Schlangen wurden wieder Haare und sie wollte am liebsten gehen, auf dieser Mission war sie eigentlich überflüssig. Vielleicht war es auch einfach nur, um Präsenz zu zeigen und den anderen Gilden bloß keinen Vorteil zu lassen, was wusste sie schon?

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BeitragThema: Re: Allianzquest: Hobo Roody   Sa 8 Nov 2014 - 16:56

Natürlich war Shae es sehr unangenehm, wie sich Vica verhalten hatte. Die recht große Spinne war einer ihrer Naturgeister und als die Magiern dieser Magie trug sie gleichzeitig auch die Verantwortung gegenüber der Taten und Worte ihrer Tiere. Nun konnte man natürlich argumentieren, dass diese sowohl einen eigenen Charakter, als auch eigene Gedanken besaßen, aber letztendlich war es die junge Magierin, die für die meisten Situationen verantwortlich gemacht wurde. Naomi schien nicht so zu denken und dennoch verärgerte ihr Verhalten das junge Mädchen mehr, als es jede Schuldzuweisung getan hätte. Man gab ihr nicht die Schuld, nein, das hatte sie verstanden und dennoch konnte sie die Augen in Panik nur aufreißen, als sich die zuvor so hübschen Haare des Mädchens mit einem Mal in gefährliche Schlangen verwandelten und bedrohlich in die Richtung Shaes zischelten. Dennoch stießen ihre anschließenden Worte tiefer, als es der Zauber je gekonnt hätte und die Augenbrauen der Magierin zogen sich in einem Stirnrunzeln zusammen, als sie für einen Augenblick selbst die Angst vor dem Gefährt, in welchem sie sich so wiederwillig befand, vergaß.
Natürlich hatte Vica sich falsch verhalten, daran bestand kein Zweifel und dennoch musste man es der Spinne nachsehen, denn sie war noch recht jung und besaß außerdem einen überaus extrovertierten Charakter. Da musste man eventuelle Fehler verzeihen, immerhin war sie für Shae so etwas wie ein Familienmitglied und Familie wurde beschützt. Daher stieß Naomis Vorschlag, die Spinne doch einfach auszutauschen auf nicht nur Unmut bei dem Naturgeist, welcher ein beinahe giftiges Zischeln aus Shaes Kragen verlauten ließ, sondern auch bei der feinfühligen Magierin selbst. "Verzeih mir Naomi-san, aber meine Naturgeister sind Teil meiner Familie und damit nicht einfach austauschbar. Natürlich hat sie sich dir gegenüber nicht fair verhalten und dafür möchte ich mich noch einmal entschuldigen, aber einen solchen Vorschlag finde ich unangebracht.", meinte sie schließlich ruhig und dennoch deutlich ernster, als man es noch wenige Sekunden vorher von ihr gewohnt gewesen war oder ihr überhaupt zugetraut hätte. Sie wollte der anderen Magierin nichts böses, ihr aber dennoch klar machen, dass Vertragsmagien nicht so einfach waren, wie die Blonde sich das Ganze eventuell vorstellte. "Die Verträge die ich bei meiner Magie eingehe, lassen sich nicht einfach ohne weiteres aufheben und meine Geister haben durchaus ihre eigenen Gefühle und Gedanken, weshalb ich ihnen nicht verbiete so zu handeln, wie sie es sich wünschen. Sie sind ihr eigener Herr und ich bin sehr froh, dass sie an meiner Seite kämpfen. Ich betrachte es als ein Privileg, das mir als Magierin zuteil wird.", das war es immerhin, was der Pan ihr all die Jahre so eindringlich vermittelt hatte und die Philosophie, nach welcher sie seitdem gewissenhaft lebte. Er hatte ihr erzählt, wie viele Stellarmagier die Macht ihrer Verträge ausnutzten und ihre Geister nicht gewissenhaft und liebevoll behandelten und Shae hatte entschieden, niemals einer dieser Menschen zu werden. Sie war Stolz auf die Beziehung, die sie mit ihren Gefährten pflegte und wusste, was genau in einem dynamischen Team von Wichtigkeit war.
Dennoch musste sie Naomis strategischem Denken Respekt zollen, denn sie hatte sich für die Mission einen ziemlich guten Plan ausgedacht, von dem die junge Magierin sich sicher war, niemals selbst auf ihn gekommen wäre. Und das sie dabei noch ein solches Risiko einging und sich selbst gefangen nehmen ließ, war wirklich eine sehr mutige Handlung. Dennoch schlugen ihr die Worte noch ein wenig stärker auf den Magen, als sie zunächst vermutet hätte. "Wird es wirklich nötig sein, den Anführer zu töten...?" Natürlich hatte es etwas sehr beruhigendes, dass sie bei einem Kampf beschützt werden würde, aber sie war sich nicht sicher, ob sie es tolerieren konnte, ihrem eigenen Gildenkameraden beim töten einer anderen Person zuzusehen.

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BeitragThema: Re: Allianzquest: Hobo Roody   So 9 Nov 2014 - 12:31

'Wo um alles in der Welt bin ich hier gelandet?', dachte sich Minato entsetzt und erschrak innerlich, als sich Naomis hübsche Haare in windende Schlangen verwandelten. Erst Spinnen und jetzt Schlangen dabei konnte der Donnermagier beiden nicht viel abgewinnen. Außerdem fragte er sich gerade, seit wann Naomi diese Technik wohl drauf hatte, immerhin konnte er sich nicht entsinnen diese schon mal gesehen zu haben. Da saß er nun in einem fahrenden Zug, mit zwei jungen Damen und einer Spinne, die sich hier plötzlich anfingen, gegenseitig anzuzicken. Dabei hatte er sich so darauf gefreut endlich wieder etwas Action zu erleben, doch würde er auf diese hier gerne verzichten. Minato blieb erst mal stumm und hoffte das sich die beiden wieder einkriegen würden und lauschte Shae´s Ausführungen über ihre Naturgeister, die eher wie eine schellte Naomi gegenüber klangen. 'Warum muss diese kleine freche Spinne auch so eine große Klappe haben?', fragte er sich gedanklich und fixierte kurz die Stelle an der sie wieder im Kragen von Shae verschwunden war.
Doch Shaes letzte Worte ließen ihn wieder aufhorchen und er schüttelte langsam den Kopf. "Das werde ich nicht tun!", brach er nun sein schweigen mit ernster Stimme. "Außer Gefecht setzen okay, kampfunfähig machen gerne, aber ich habe nicht vor jemanden zu töten! Das ist nicht mein Stiel!" Jemand anderes zu töten war immer noch etwas das der junge Magier ablehnte und dies nur tun würde, wenn sein Leben oder das seiner Freunde und Kameraden in höchster Not wäre und es einfach keine andere Alternative geben würde. Jedoch waren sie noch lange nicht so weit und Minato war sich sicher, diese bevorstehende Aufgabe auch ohne viel Blutvergießen lösen zu können. Jedenfalls hoffte er das.
Der Fairy Tail Magier lehnte sich etwas zurück und sah aus dem Fenster, wie die Landschaft an ihnen vorbeiraste und das rhythmische Tuckern der Bahn ließ ihn schläfrig werden, wie immer. "Wie wäre es, wenn wir diese Fahrt jetzt einfach etwas genießen. Denn ich glaube wir haben noch genug zu tun, wenn wir ankommen." Sein Blick wanderte zur blonden Magierin und etwas müde wandte er sich fragend an sie. "Wie heißt eigentlich der Ort, zu dem wir fahren, Naomi-chan?"

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BeitragThema: Re: Allianzquest: Hobo Roody   Mi 12 Nov 2014 - 12:01

Mit was für Warmduschern war Naomi eigentlich gerade auf einer Quest gelandet. Oder war es einfach die Tatsache, dass von dem kleinen süßen Mädchen, welches sie definitiv einmal gewesen war, einfach nichts mehr übrig geblieben war, außer die Zuneigung für die Freunde, die sie auf dem Weg von dort nach hier gefunden hatte? Doch vorerst galt ihre Aufmerksamkeit Shae, die ihr gerade irgendwas davon erzählen wollte, dass dieses Tiergeistchen doch ihre Familie war und hielt ihr dann einen Vortrag über ihre Magie. Schon gut zu wissen, dass sie ihr Tier nicht einfach so wechseln konnte wie sie wollte. Machte sie als Magierin recht abhängig von den Launen des Geistes, aber das sollte nicht Naomis Problem sein. Immerhin ging es ihr hierbei nicht um töten oder nicht töten. Der Auftrag musste durchgeführt werden ganz egal wie. "Weißt du kleine, es interessiert mich kein Stück, wie du an diese Magie gekommen bist und ob man das wieder rückgängig machen kann. Diese Bemerkung war rein rhetorischer Natur, denn kein Magier trennt sich einfach von seiner Magie und dennoch", eigentlich galt dies mehr ihrem Kragen oder der Spinne die sich darin versteckte, "Wenn du nicht willst, dass du wegen diesem vorlauten Mundwerk mal zerquetscht wirst, bring ihr entweder Manieren bei oder die Fähigkeit einfach die Klappe zu halten."
Naomi mochte die Spinne nicht. Ihr ganzes vorheriges Leben war eine Beleidigung gewesen. Man hatte ihre Wurzeln aus dem Boden gerissen und sie dann in die Wüste gesetzt. Wenn der Wind sie nicht fortgeweht hätte, wäre sie einfach verdorrt. Jetzt saß sie in einem Zug mit zwei Mitgliedern einer anderen Gilde und musste sich von einer Geisterspinne beleidigen lassen, die sich dann in den Schutz ihrer kleinen Magierin zurück zog, um ihrem Zorn nicht direkt ausgesetzt zu sein. Dann stand sie auf und streckte sich ausgiebig. "Dann tötet ihr ihn eben nicht, wir wollen eure unschuldigen Gemüter damit nicht belasten und jetzt entschuldigt mich, ich denke ich gehe lieber etwas im Wagon auf und ab, ich kann nicht mehr so lange sitzen." Das war gelogen, man sah es ihr an der Nasenspitze an. Goldkind Naomi hätte niemals gelogen, besonders jetzt, doch die ältere Version war da nicht so gehemmt. "Ich komme vorbei, sobald wir in Hargeon ankommen", damit war dann auch Minatos Frage beantwortet und die Blue Pegasusmagierin aus der Abteiltür hinaus.

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BeitragThema: Re: Allianzquest: Hobo Roody   Do 13 Nov 2014 - 9:23

Shae war sich so sicher, gewesen, dass Naomi ein nettes Mädchen sei. Immerhin hatte die Magierin sie am Bahnsteig zuvor so freundlich gegrüßt und war dann auch noch so liebevoll mit Minato umgegangen, dass es beinahe absurd wirkte, wie sie sich mit einem Mal verhielt. Und dennoch, es ließ sich nicht leugnen, dass die Blonde in dem Ermessen der Dreizehnjährigen von einer hübschen Prinzessin zu einem schlangenhaar Dämon übergangen war, weshalb die Grünhaarige ihre schlanken Finger beinahe hilfesuchend in Minatos Arm bohrte, während sie sich vorsichtig an ihn drückte. Hätten sie gestanden, so hätte die junge Magierin hinter ihrem Gildenkollegen vermutlich Schutz gesucht, in dem Versuch die kalten Worte nicht irgendwie mit ihrem Herzen in Kontakt kommen zu lassen, doch so konnte sie nichts weiter tun als sich zu bemühen die Gänsehaut von ihren Armen und ihrem Nacken abzuschütteln, während sie den Kopf einzug und in ihrem Poncho zu verschwinden schien.
Normalerweise war Shaes Fähigkeit der Empathie in Kombination mit ihrem starken Verteidigungssinn eine recht angenehme Grundlage, doch gerade jetzt schienen sie diese Eigenschaften in eine Lage zu bringen, die ihr das Atmen schwer machte und Tränen in ihre Augen treten ließ. Verzweifelt blinzelte sie Naomi hinterher, als diese auch schon aus dem Abteil gestürmt war, ehe sie sich mit ihrer rechten Hand begleitet von einem leisen Seufzer über die Augen fuhr und anschließend zu Minato sah. "Es tut mir leid, dass ich Naomi-san wütend gemacht habe. Das war nicht meine Absicht...ich hoffe, dass die Quest jetzt nicht darunter leidet.", meinte sie traurig, in der Hoffnung, dass der Donnermagier ihren Worten glauben schenken würde. Sie konnte den Gedanken, der Braunhaarige könnte sie für eine boshafte Person halten ganz einfach nicht ertragen und ihr Innerstes war von den wenig freundlichen Worten der Blonden ohnehin schon soweit aufgewühlt, dass sie nicht darum herum kam, sich für die Situation Vorwürfe zu machen. Immerhin war es Vica zu verdanken, dass Naomi überhaupt wütend geworden war und dennoch hatte die Eiden es ihrem Naturgeist nicht verdenken können folgende Worte geäußert zu haben, waren ihr doch ähnliche Gedanken durch den Kopf geschossen, als sie von der Magie der jungen Frau erfahren hatte. Man sah ihr nun einmal einfach nicht an, dass sie sich einer solchen Profession zugewandt hatte und dennoch schien es komisch, sich wegen einer solchen doch recht harmlosen Bemerkung derart aufzuregen. "Entschuldige dich bloß nicht, die alte Schreckschraube hat ja wohl mal total überzogen reagiert.", meldete sich auch kurz darauf erneut der kleine Naturgeist zu Wort, doch diesmal gebot Shae ihr direkt Einhalt. "Wirklich, Vica, ich finde es reicht. Wir sind mit Naomi-san auf einer Mission, da sollten wir uns auch ein wenig anpassen. Du warst wirklich nicht gerade freundlich zu ihr."
Und wer wusste es schon, vielleicht hatte die Spinne mit ihrem Kommentar einen doch empfindlicheren Punkt getroffen, als die beiden anderen Magier erahnen konnten und gerade Shae konnte gut nachvollziehen, dass sie sich durch die Situation eventuell angegriffen gefühlt hatte. Immerhin war die direkte Art der Spinne einfach nicht für alle Personen ideal und erträglich. Die rosafarbenen Augen des Mädchens huschten kurz zu dem Fenster, beobachtete die vorbeiziehende Landschaft. "Wir sind doch sicher bald da, oder? Weißt du, wie lange man nach Hargeon fährt?", fragte sie dann nach einer kurzen Pause an Minato gewandt. Schließlich war Shae selbst noch niemals außerhalb ihrer hübschen Heimatstadt Magnolia Town gewesen und war daher umso gespannter, was sie in diesem Teil der Welt wohl so erwarten würde.

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BeitragThema: Re: Allianzquest: Hobo Roody   Do 13 Nov 2014 - 11:58

Ungläubig sah er Naomi hinterher, als diese das Abteil verließ. 'Was bitte war das jetzt?', dachte er sich verwirrt. Anscheinend war sie nicht nur größer geworden, sondern auch kälter in ihrem Wesen, anders konnte man dieses Verhalten nicht deuten. Oder hatte sie die Bemerkung der Spinne wirklich so verletzt? Eigentlich wäre Minato ihr jetzt hinterher gegangen, um zu fragen, was dieses Verhalten zu bedeuten hatte, doch das ging gerade nicht da Shae, immer noch aufgewühlt von Naomis Worten, sich fest an ihn klammerte. Er tätschelte ihr kurz den Kopf und sah zu ihr runter. "Die kriegt sich sicher wieder ein.", versuchte er sie zu beruhigen und hoffte wirklich das sie sich wieder fangen würde, denn so würde die Quest nur ungewollt schwieriger werden. "Tu mir aber einen Gefallen.", fuhr er fort: "Bleib bitte kurz hier, wir brauchen nicht mehr lange, bis wir da sind und ich möchte versuchen das hier aus der Welt zu schaffen ok?" Der Donnermagier hoffte das Shae sich zutraute, kurz alleine im Abteil zu bleiben. Na eigentlich war sie ja nicht allein, ihr vorlautes Spinnchen war ja da, die sich auch gleich wieder großmäulig zu Wort meldete und das war auch Minato nun zu bunt. "Vica, Naomi hat nicht ganz unrecht, du bringst mit deinen Äußerungen Shae in Schwierigkeiten und ich weiß nicht, ob das in deinem Sinne ist! Eine gute Freundin tut das jedenfalls nicht! Denk mal drüber nach!", sprach er nun etwas tadelnder zum Naturgeist. Eigentlich war es doch Minato, der unüberlegte Dinge sagte oder tat, doch jetzt schien er hier der einzig Vernünftige zu sein. Anscheinend hatte sich nicht nur die blonde Magierin verändert. Er stand auf und ging zur Tür, sah aber noch mal zur Gildenkollegin. "Ich bin gleich zurück, nicht weglaufen.", schmunzelte er und verließ das Abteil.
Auf dem ersten Blick konnte er die blonde Blue Pegasus Magierin nicht entdecken, also lief er ein paar Waggons weiter. Doch auch dort nichts von ihr zu sehen. "Wo steckt sie bloß?", murmelte er vor sich hin und lief nun in die andere Richtung. Es dauerte noch etwas, aber dann fand er sie schließlich, allein. Minato trat zu ihr und mussterte sie erst einmal: "Ist alles ok bei dir?" Fragend sah er sie an und ertappte sich dabei, wie er kurz nachdachte, wie hübsch sie geworden war. Der Kontrast zwischen ihrer Magie und ihrem Aussehen war doch schon extrem, wie er zugeben musste. Doch hier gab es gerade ein anderes Problem, das es zu lösen galt und Minato hoffte das dies noch geschehen würde bevor sie in Hargeon ankommen würden.

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BeitragThema: Re: Allianzquest: Hobo Roody   So 16 Nov 2014 - 18:35

Naomi war eine Weile ziellos durch die Wagons des Zuges geirrt. Einmal hätte sie angehalten und eine Art Metallregal angesehen. Auf ihrem ersten kleinen Privatausflug mit Seraphim hätte sie in so einem Ding gekauert und geweint. Damals hatte sich der Dragonslayer hätte sich zu ihr gezwängt und mit ihr gekuschelt. Er musste schrecklich unbequem gesessen haben bei seiner Größe. Auf dieser Welt war er der letzte Freund für sie und sie musste alles tun, um ihn nich zu verlieren. Klar war neu Freunde zu finden nicht schwer und sicher hätte sie sich mit Shae gut verstanden, doch sich von einer Spinne beleidigen zu lassen fiel der Magierin gar nicht ein. Die Magie, welche sie gelernt hatte, weil Ren sie ebenfalls ausübte, weil sie ihn liebte. Die Spinne hätte Vieles tun können, ohne, dass Naomi etwas getan hätte aber das nicht. Am Fenster flog die Landschaft vorbei und das Mädchen seufzte schwer. Was hätte sie eigentlich erwartet, es waren Magier einer anderen Gilde, wieso sollten die sich ordentlich benehmen. In dem Moment hörte sie Schritte hinter sich und drehte sich herum. Minato stand im Gang hinter ihn und sah sie an. Nun blickte auch sie ihn an und fragte sich weshalb er gekommen war. Ein wenig fürchtet sie sich vor der Antwort.
War er gekommen, um sie zurecht zu weisen, dass sie nicht so mit seiner Kollegin umgehen durfte, weil diese doch so klein und lieb war? Naomi Abneigung richtete sich doch nur gegen die Spinne nicht sie. Der Donnermagier mochte diese such nicht besonders, das hätte sie gesehen. Ein wenig zitterte sie, unsicher was gleich passieren würde.Doch das Einzige was Minato von sich gab war eine Frage. Ob alles okay war? Nichts war okay gewesen, nie. Jetzt endlich hätte sie die Cance auf ein Okay, aber das klappte schreinbar auch nicht besonders. Also entschied sich sich dafür zu reden. "Meine Kindheit habe ich damit zugebracht meinen Vater zu pflegen und zu ernähren. Nach seinem Unfall lag er im Koma und sein Bruder sperrte mich in einen goldnen Käfig. Alles was ich vorher hatte oder gewohnt war wurde mir genommen und man hat versucht mich zu einem Püppchen zu erziehen. Als das nicht klappte starben plötzlich alle Menschen meines näheren Umfeldes die mir etwas bedeuten. Mein Leibwächter, mein Vater und ein Dienstmädchen namens Clara. Danach musste ich im Keller leben und Hunger, bis Seraphim meinen verrückten Onkel beseitigte, also ja alles gut." Klarer Sarkasmus aber das war bei dieser Story nix neues.
Während sie erzählt hatte war sie ruhig gewesen doch nun kamen ihr doch ein wenig die Tränen: "Es tut mir ja leid, dass Shae jetzt Angst hat, aber ich habe keine Lust mich von ihrem nervigen Geist beleidigen zu lassen und den dann davon kommen zu lassen, nur weil er in ihren Kragen kriecht.

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BeitragThema: Re: Allianzquest: Hobo Roody   So 16 Nov 2014 - 23:24

Minato war weg und Shae damit endgültig allein. Für einen Augenblick konnte die junge Magierin dem Donnermagier nur überrascht hinterherschauen, dann neigte sie leicht den Kopf, nicht sicher was sie mit der Situation anfangen sollte. Natürlich war es verständlich, dass der Braunhaarige Naomi gefolgt war, schließlich hatte die Eiden für einen Augenblick ein ähnliches Bedürfnis gehabt und dennoch änderte dieser Umstand nichts an der Tatsache, dass sie sich seltsam verlassen fühlte. Nicht, weil sie eifersüchtig auf die Blue Pegasus Magierin war oder sie sich ausgeschlossen fühlte, sondern weil sie mit dem Umstand, nun völlig verlassen in dem Abteil zu sitzen nicht wirklich etwas anfangen konnte. Sollte sie jetzt wirklich einfach hier sitzen bleiben und darauf warten, dass die anderen beiden zurück kamen? Nachdenklich tippte sich das Mädchen mit dem Zeigefinger an ihr Kinn, ehe sich schließlich ein Lächeln auf ihren Lippen ausbreitete und sie auf die Füße sprang. Sie würde Naomi und Minato einfach suchen und dann zusehen, dass sie Vica dazu bekam, sich noch einmal angemessen zu entschuldigen. Sicher würde sich die Situation dann wieder beruhigen und man konnte die Quest entspannt und freundlich fortführen.
Mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck schob sie die Abteiltür mit einem leisen Rasseln auf, ehe sie schließlich auf den Gang hinaustrat und sich nach links und rechts umschaute. Sie hatte keine Ahnung, wo Minato und Naomi hin verschwunden sein könnten, weshalb sie ganz einfach nach rechts abbog und dann mit einem fröhlichen Summen weiter lief. So groß war ein Zug ja nicht, wie schwer konnte es da schon sein, ihre beiden Begleiter zu finden?
Eine ganze Weile wanderte das junge Mädchen, ehe sie schließlich vor einem Abteil ankam, dass mit dunklen Vorhängen behangen und dessen Tür lediglich einen Spalt weit geöffnet war. Aus dem Inneren drangen Stimmen und erst als sich Shae vorbeugte, um das Gespräch besser erfassen zu können, konnte sie schließlich einzelnde Worte ausmachen. "Wie.....schmuggeln...Straße zu Hargeon..." Für einen Augenblick stoppte Shae der Atem, ehe sie sich ein Stück weiter vorbeugte, um ihr Ohr noch weiter an die Tür zu lehnen und die Worte besser verstehen zu können. Konnte es sein...ja war es denn möglich, dass sie durch Zufall etwas mitbekam, dass in unmittelbaren Zusammenhang mit ihrem eigentlichen Auftrag stand? "Wenn uns dieser verdammte Dieb aufgreift, dann ist unsere Ware futsch und wir haben nichts, dass wir in Hargeon verkaufen können.", meine dann eine andere Stimme, höher als die erste und eindeutig weiblich. Shae beugte sich noch ein Stück weiter vor, verlor dann jedoch plötzlich das Gleichgewicht und geriet ins Wanken.
Ihre Finger kratzten kurz über die Abteiltür, dann hatte sie ihre Position wiedergefunden. Es war still geworden und die junge Eiden hielt angespannt den Atem an. Ihr Herz klopfte ihr wie wild in der Brust und ihre Hände zitterten. Einen Augenblick war es noch still, dann wurde die Abteiltür mit einem Mal aufgerissen und Shae von einem riesigen Schatten überragt. "Ach, nah schau doch mal, was wir hier haben." Die Augen des Mannes glitten über ihre Gestalt und blieben für einen Augenblick an dem Gildenzeichen auf ihrem Oberschenkel hängen, ehe sie zurück zu ihrem Gesicht huschten. Ein bösartiges Grinsen hatte sich auf die Gesichtszüge des Mannes gelegt und in seinen Blick war etwas Lauerndes getreten. "Hast du dich etwa verlaufen, Herzchen?" Unbewusst kam Shae zu dem Schluss, dass sie in der Klemme saß und spontan keine Idee hatte, wie sie aus dieser Situation so einfach wieder hinauskommen sollte.

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BeitragThema: Re: Allianzquest: Hobo Roody   Di 18 Nov 2014 - 19:08

Mit einem fassungslosen Blick sah er Naomi an, während sie sprach. Er bekam keinen Ton raus, zu schrecklich war es was sie ihm gerade erzählte, was man ihr angetan hatte und irgendetwas sagte ihm, das dies wohl nur ein kleiner Teil der Grausamkeiten gewesen sein musste, die man ihr zugefügt hatte. Aber diese Schilderungen reichten schon um eine immense Wut ihn ihm auszulösen und am liebsten würde er ihr gerade freien Lauf lassen, währen sie nicht in einem Zug mit so vielen Menschen. 'Wie kann man so etwas einem Menschen nur antun, der eigenen Familie?', hämmerte sich die Frage durch seinen Kopf. Und nun passierte auch noch etwas, das der Donnermagier gar nicht leiden konnte und seine Wut in den Hintergrund seiner Gefühle drängte ... Naomi fing an zu weinen. Die Tränen einer Frau sollten niemals vergossen werden und so tat Minato etwas das nur selten passierte, er nahm Naomi in seine Arme, ohne dass sie ihren letzten Satz überhaupt zu Ende bringen, konnte.
Minato wusste, er konnte nichts tun um ihre diese grausige Vergangenheit, die Schmerzen die sie erdulden haben musste und immer noch empfand zu nehmen. Aber hier und jetzt konnte er für eine Freundin da sein und ihr vielleicht, wenn auch nur ein bisschen, Trost spenden. "Das tut mir so verdammt leid.", brach er nun flüsternd sein Schweigen. "Es muss die Hölle für dich gewesen sein ... es tut mir so leid." Nun sah er ihr tief in die immer noch mit Tränen gefüllten Augen. "Doch nun musst du nach vorne schauen und egal was man dir gesagt oder angetan hat, du hast Freunde, die sich um dich Sorgen und denen du wichtig bist, die sind nun deine wahre Familie." Auf seinem Gesicht zeichnete sich ein kleines Lächeln an. "Und wenn du nichts dagegen hast, würde ich mich gerne dazuzählen." In seinen Augen konnte sie die Wahrheit erkennen, die hinter diesen Worten lagen. Gildenzugehörigkeit war in diesem Fall völlig zweitrangig, denn er sprach aus vollem Herzen und meinte selten etwas so ernst wie in diesem Moment. "Und jetzt komm, lass uns zurück gehen, okay? Shae macht sich bestimmt schon Sorgen um uns." Minato konnte ja nicht ahnen, in welch einer Situation sich die kleine Magierin gerade befand.

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BeitragThema: Re: Allianzquest: Hobo Roody   So 23 Nov 2014 - 1:44

Arme schlossen sich um sie und sich konnte einen nicht so vertrauten Geruch wahrnehmen. Minato hatte sie in seine Arme geschlossen, weil sie weinte. Im selben Moment ärgerte sich Naomi schon darüber, dass sie sich einen solchen Moment der Schwäche geleistet hatte, aber war es nicht schön, endlich darüber reden zu können und getröstet zu werden? Doch jetzt wo der Schrecken vorbei war, war es eigentlich unnütz darüber zur reden. Der Schuldige war gerichtet, mehr oder minder nach ihren Wünschen, aber er war weg und nun Tränen darüber zu vergießen, wie schlecht sie sich doch durch ihre eigene Dummheit gefühlt hatte. Das war auch nicht besonders optimal, dennoch war es gut, es war sogar schön getröstet zu werden. Ihr Blick wandte sich nach oben in das Gesicht des Fairy Tail Magiers, der in diesem Moment die besorgten Züge eines großen Bruders hatte, dessen kleine Schwester gerade auf die Nase gefallen war. Das war schon ein wenig komisch, doch zum Lachen war ihr gerade nicht zu Mute. Dennoch freute sie sich, dass er da war. Auch seine Worte waren beruhigen, was vielleicht an seiner angenehmen Stimmlage lag, die ihr gerade erzählte, dass er zu ihrer Familie gehörte. Leicht kicherte sie nun doch und wuschelte ihm ein wenig durchs Haar: „Du darfst mein Bruder sein, ja?“
Doch er hatte recht, sie sollten wieder zurückgehen zu ihrer kleinen Freundin, die von Naomi noch eine Entschuldigung erhalten sollte, auch wenn ein kleines trotziges Stimmchen in ihr immer noch sagte, dass es allein die Schuld der dummen Spinne war. Doch davon konnte man doch absehen, oder? An Minatos Seite machte sich Naomi wieder auf den Rückweg, nur um festzustellen, dass sich seine Gildenkollegin wohl doch schon gesorgt hatte, denn sie hatte das Abteil verlassen und schien nun in einer eher misslichen Lage zu stecken. Wieso hockte sie überhaupt vor diesem Abteil? Nun das würde Naomi später erfragen, jetzt galt es erst einmal ihre furchterregende Magie dazu einzusetzen dem kleinen Mädchen zu helfen. Nichts leichter als das eigentlich, sie hatte es schon oft genug gemacht und würde es wieder tun. ~Brick Bat~ Eine große Schaar kleiner schwarzer Fledermäuse rauschte durch den Wagen, verdunkelte dem Kerl, welcher in der Tür stand für einige Momente die Sicht. In dieser Zeit war es ein Leichtes heranzueilen, sich Shae zu schnappen und sie in der Tat davon zu tragen. In einem Rausch von flatternden Flügeln kleiner Schattenfledermäuse, die erst dann verschwanden, als sie wieder ihr Abteil erreicht hatten, wo Naomi das Mädchen absetzten und sich streckte. „Noch fünf Minuten meine Lieben ich habe schon das Signal gehört.“ War irgendwas gewesen? Ach das konnte man auch vernachlässigen oder? Eigentlich wollte sie sich noch entschuldigen, aber eine Rettung war doch Entschuldigung genug, dennoch sollte man vielleicht fragen: „Hast du was interessantes gehört?“ Dabei blinzelte sie das Mädchen mit den grünen Haaren an. War ja möglich, dass sie nicht einfach nur so Spion gespielt hatte, was die andere natürlich hoffte, ansonsten wäre dies mehr als peinlich und am Ende noch bei den Herren zu entschuldigen, sollten diese ihnen jemals wieder begegnen.

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BeitragThema: Re: Allianzquest: Hobo Roody   So 23 Nov 2014 - 2:18

Shae war starr vor Angst. Ihre rosafarbenden Augen waren in Panik geweitet, ihr Atem kam nur noch in kurzen, abgehackten Stößen und ihre Hände zitterten, als sie sich erschrocken in dem Stoff ihres Ponchos verkrallten. Wie hatte sie nur in eine solche Situation geraten können? Niemals zuvor war es vorgekommen, dass sie derart in Gefahr gewesen war, oder sie sich in einer anderen unangenehmen Lage befand. Natürlich konnte sie Zugfahren an sich nicht sonderlich gut leiden, doch diese Angst war nicht einmal im entferntesten mit der gleichzusetzen, welche sie bei dem Anblick des fremden Mannes erfüllte. Der Eiden war klar, dass sie irgendetwas gehört haben musste, dass nicht für ihre Ohren bestimmt war und gerade das erfüllte sie mit einer solchen Panik, dass auch die bösartigen Emotionen, welche beinahe wellenartig von dem Fremden strömten, nur das i-Tüpfelchen auf einem riesigen Haufen nackter Angst waren.
Umso größer war die Erleichterung, als schließlich, in letzter Sekunde wie man meinen könnte, Rettung kam, in diesem Fall in Form einer gewaltigen Schar Fledermäuse, welche an Shae vorbei in die Richtung des Mannes flatterten. Doch die kleine Magierin war noch immer starr in ihrer Angst und erst als Naomi sie schließlich schnappte und zurück in das Abteil trug, in welchem sie noch kurz zuvor wohl behütet gesessen hatten, war es der Grünhaarigen wieder in der Lage aufzuatmen und zur Ruhe zu kommen. Dennoch konnte sie es nicht verhindern, dass ihr Blick noch immer wieder alarmiert zur Tür glitt, beinahe so als erwartete sie, dass jeden Augenblick ein Angreifer hineinstürmen und sie attackieren würde. Was für ein Schock für das arme Mädchen, welches sich nur schwerlich wieder beruhigte. Dennoch schaffte es Naomi die junge Magierin ein wenig von dem Schreck abzulenken und schließlich ließ sich Shae doch noch dazu hinreißen, zu berichten, was genau vorgefallen war. "Ich war auf der Suche nach euch, als ich an dem Abteil vorbeigegangen bin und diese Stimmen gehört habe. Eigentlich nichts ungewöhnliches, aber sie sprachen von Schmugglerware für Hargeon und erwähnten dabei einen Dieb, der ihnen die Reise unter Umständen schwer machen könnte. Zumindest glaube ich, dass sie davon gesprochen haben. Es war schwer zu verstehen...sagt uns das irgendetwas?" Nicht, dass die ganze Lauscherei am Ende umsonst gewesen war und sie nun ohne Grund hatte gerettet werden müssen. Das wäre doch einfache Zeitverschwendung gewesen. Apropo Rettung, da war doch noch etwas...
"Danke, dass ihr mir geholfen habt.", meinte sie schließlich, mit einem verlegenden Lächeln in Richtung Minato und vor allem Naomi, welche schließlich die Angreifer mit ihrem Zauber attarkiert hatte. Dann wanderte ihr Blick zum Fenster, wo sie bemerkte, dass der Zug bereits langsamer geworden war. "Ich glaube wir sind da. Meint ihr, wir begegnen dem Herrn von eben noch einmal?" Denn das von zuvor war eine Erfahrung, die sie so schnell nicht noch einmal machen musste...immerhin war sie nun wirklich niemand, der sich in Gefahrensituationen besonders gut selbst verteidigen konnte. Ganz zu schweigen von ihrer Quest, welche dadurch nur verzögert und behindert werden würde. Das beide Vorfälle eventuell miteinander verknüpft sein könnten, darauf kam die junge Magierin nicht, fehlte ihr doch einfach die logische Kombinationsgabe. Oder lag es doch an dem Schrecken, welcher ihr noch immer in den Muskeln saß?

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Minato
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BeitragThema: Re: Allianzquest: Hobo Roody   Di 25 Nov 2014 - 16:00

Anscheinend war sein Versuch Naomi etwas zu trösten doch von Erfolg gekrönt, denn sie konnte nach kurzer Zeit schon wieder kichern und frech mit ihrer Hand durch sein Haar wuseln. Auch ihre Worte ließen diesen Schluss zu und Minato grinste breit dabei: "Oh ja, in großer Bruder sein bin ich ganz gut ... glaube ich." Ja er würde diese Rolle ernst nehmen und nicht zulassen dass der hübschen, blonden Magierin ein weiteres Mal solch ein Leid zugefügt werden würde. Nachdem die Tränen versiegt waren, beschlossen die beiden wieder zurück zu ihrem Abteil zu gehen und somit zurück zu Shae und der frechen Spinne. Hoffentlich würde letztere im weiteren Verlauf der Quest, nun zuerst Nachdenken bevor sie was sagte was andere verletzten konnte. Der Donnermagier machte sich etwas Sorgen um Shae, seit er sie alleine im Abteil zurückgelassen hatte. Es war ihr erstes großes Abenteuer und die Zugfahrt hatte bisher nicht gerade dazu beigetragen, dass ihre Nervosität abnahm. Noch dazu schien sie sich sehr schuldig zu fühlen für das was ihr Naturgeist verbockt hatte.
Die beiden Magier brauchten nicht lange, bis sie wieder vor ihrem Abteil standen, doch zur Verwunderung des Donnermagiers, saß Shae nicht mehr darin. Während er sich noch fragte, wohin die Grünhaarige wohl verschwunden war und seine Sorge um sie plötzlich anstieg, hörte er Naomi einen ihrer Zauber sprechen, denn er nur zu gut kannte. Der Braunhaarige sah in ihre Richtung und sah nun auch wohin der Schwarm aus kleinen Schattenfledermäusen flog. Nämlich genau auf Shae und einen Mann zu der nicht gerade freundlich aussah. Während sich die Fledermäuse um den Mann kümmerten, war Naomi schnell bei Shae die starr vor eben diesem hockte und keine anstallten machte sich auch nur einen Millimeter zu bewegen. Also zog Naomi sie zu sich während Minato die Tür zum Abteil öffnete, damit die beiden Damen darin verschwinden konnten, ehe der Kerl wieder etwas sehen konnte. Der Fairy Tail Magier folgte und schloss die Tür hinter sich.
Dann setzte er sich wieder auf seinen Platz neben der Grünhaarigen die ziemlich am zittern war und immer wieder hastig zur Tür sah. Minato, dem das natürlich auffiel sah zu ihr. „Ganz ruhig Shea-chan, hier kann dir keiner was Naomi und ich sind ja hier.“, versuchte er sie so zu beruhigen. Ob es an den Worten des Magiers lag, konnte man nicht sagen, aber sie atmete mehrmals tief ein und schien sich wirklich etwas zu beruhigen, denn sie fing an zu erzählen was gerade passiert war und was sie belauscht hatte. Er lehnte sich zurück und überlegte kurz. „Ja das kann sein, das diese Typen die Gruppe meinen hinter denen wir her sind, aber wer weiß ob da nicht noch andere Diebesgruppen ihr Unwesen treiben.“ Minato seufzte kurz und sah Shea dann etwas ernster an. „Aber mal was anderes, hatte ich nicht gesagt das du auf mich warten sollst? Stell dir mal vor, wir wären etwas später gekommen, ich mag gar nicht darüber nachdenken.“ Seine Stimme klang ernst, aber dennoch sehr ruhig für seine Verhältnisse. „Ich möchte das du von jetzt an genau das tust was Naomi und ich dir sagen, okay. Dies ist deine erste Mission und ich will nicht das zu verletzt wirst." Der Zug wurde langsamer und Minato beendete seine Predigt und legte eine Hand auf Shae’s Kopf. "Mach so was nie wieder.“ Man konnte in seinem Gesicht ernsthafte Sorge um seine Gildenkameradin erkennen, denn sie war mehr, sie war Familie für ihn iwe jeder in der Gilde und auch einige Menschen darüber hinaus. „Und mach dir keine Sorgen, sollten die Männer noch mal auftauchen erledige ich das schon.“, grinste er dann breit, denn es war alles soweit gesagt und auf Shae war jetzt schon genug eingeprasselt.

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BeitragThema: Re: Allianzquest: Hobo Roody   So 7 Dez 2014 - 19:05

Naomi hatte Shae abgesetzt und blickte sie an, lauschte darauf was sie zu sagen hatte. Das waren also Schmuggler die Wahre nach Hargeon bringen wollten und Angst davor hatten, dass der Dieb sie bestehlen würde. Oh der sollte ihre geringste Sorge sein, immerhin hatten sie ihre Gesichter gesehen und auch wenn es nicht ihr Auftrag war so würde sie der Stadt Hargeon den Gefallen tun und ihnen diese Leute ausliefern. Vielleicht waren sie sogar ein guter Köder, um den Dieb aus seinem Versteck zu locken, so war die Frage zumindest geklärt, wie sie dafür sorgen sollten, dass die Diebe sich überhaupt zeigten. Leicht rieb sich die Blonde die Hände und war zufrieden mit diesem Zufall, der sie der Lösung des Problems ein wenig näher gebracht hatte. Doch Minato hatte Recht, sie war unvorsichtig gewesen und das hätte sie in Gefahr bringen können. Wenn sie nicht sofort zur Stelle gewesen wären, dann wäre die Magierin vielleicht auch noch zu Schmuggelgut geworden. Nun wuschelte sie Shae über den Kopf und seufzte: "Ja, es war vielleicht nicht besonders Schlau das zu tun, aber es war sehr hilfreich. Ich bin auch mal so klein und niedlich gewesen wie du, aber ich hatte immer starke Gildenkollegen bei mir, die mich beschützt haben. Halte dich bitte an Minato, er wird ein guter Beschützer sein."
Sie schenkte dem jungen Fairy Tail Magier ein liebevolles Lächeln. Klar würde er auf das kleine Mädchen aufpassen, es wäre absolut nicht untypisch für ihn dies nicht zu tun. "Wir folgen nun dieses Schmugglern, sie werden uns zu unserem Räuber führen, denn wenn es etwas gibt, was geschmuggelt werden muss, dann ist es definitiv auch wertvoll genug für unseren Räuber." Damit nahm Naomi ihre Tasche und begab sich zu dem Abteil zurück in welchem die Diebe sich untergebracht hatten. Da die Durchsage schon erklungen war, dass sie bald in Hargeon ankommen würden waren die Schmuggler bereits in Aufbruchsstimmung und sie konnten sie alle nacheinander ihr Abteil verlassen und zum Ausgang wandern sehen. In Gebührendem Abstand folgten die Magier ihnen.
Als der Zug in den Bahnhof einfuhr machte er eine starke Bremsung, ein wenig sehr stark, wie Naomi fand, die sich mit ihren Arme an den Wänden abstützen musste, um nicht doch vielleicht irgendwo gegenzustoßen. Doch es war noch machbar. Einige ältere Leute beschwerten sich lauthals, doch auch das war zu erwarten gewesen. Als der Zug stand, konnte man hören wie sich die Türen nacheinander öffneten. Zügig verließen die Leute die Wagen und Naomis einzige Priorität war es den Schmugglern hinterher zu kommen. Nun gut ganz stimmte dies doch nicht, denn sie hatte nach Shaes Hand gegriffen, um diese nicht zu verlieren. Wahrscheinlich sah das wieso normaler aus, wenn eine junge Frau mit einer jüngeren an der Hand durch die Gegend lief, besonders auf einem Bahnhof mit so vielen Menschen. Daran merkte man mal wieder, dass Hargeon eine Handelsmetropole war. Ihr Standort lud quasi dazu ein und überall waren Menschen unterwegs. Hier und da wurde die Magierin angestoßen, welche sich inzwischen fragte, ob sie vielleicht gebührend Platz bekam, wenn sie ihre Schlangenhaare wieder auspackte? Doch nein, die Aufmerksamkeit konnte sie gerade nicht gebrauchen. Also weiter durch die Menschenmassen quetschen. Wie dankbar war sie, als die Männer den Bahnhof hinter sich ließen und ihren Weg Richtung Wald einschlugen. Genau da mussten sie auch hin, doch wieso gingen sie dort hin, wenn sie doch etwas hinein schmuggeln wollten?
Die Blue Pegasus Magierin zuckte mit den Schultern, es würde sich noch zeigen. Die drei Männer die vor ihnen gingen schienen es dennoch recht eilig zu haben. Derjenige, der Shae zuvor überrascht hatte ging voran. Ein recht dürrer, ein wenig gehetzt wirkender Mann, sah sich immer wieder um, wahrscheinlich nach Verfolgern. Naomi wandte sich zu Minato und nahm ihn an ihre andere Hand. Auch wenn Shae zu alt war, um als Kind durchzugehen, konnte sie so vielleicht behaupten, dass sie ein Date hatte und ihre kleine Schwester hatte mitnehmen müssen. Ob sowas wirklich noch vorkam? Nun Minato hätte es definitiv schlechter treffen können, nicht wahr?

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BeitragThema: Re: Allianzquest: Hobo Roody   So 7 Dez 2014 - 23:46

Die Präsenz ihrer beiden Begleiter hatte für Shae etwas ungemein beruhigendes, vermittelten diese doch nicht nur ein Gefühl von Sicherheit, sondern versicherten ihr außerdem auch, dass sie nicht allein in dieser Unternehmung war und die beiden anderen Magier sie sicherlich beschützen und unterstützen würden. Fairy Tail war grundsätzlich auch mehr ein Familienverband als eine wirklich profitorientierte Gilde, was man nicht zuletzt an dem Paradebeispiel namens Minato bemerken konnte. Er war ganz offensichtlich ein Mensch, der zuerst an seine Kameraden und dann an sein eigenes leibliches Wohl dachte. Loyal, ehrlich und stark in seinen Überzeugungen, so hatte Shae den jungen Donnermagier kennen gelernt und dieser Eindruck hatte sich seit dem Beginn der Quest nur noch verstärkt. Vermutlich war gerade das der Hauptgrund, warum die junge Magierin unter seinen Worten schuldbewusst zusammenzuckte und den Kopf einzug, beinahe so, als erwartete sie, dass der scheltenden Rede noch ein strafender Klaps auf den Hinterkopf folgen könnte. Minato hatte recht, durch ihr leichtsinnig Verhalten hatte sie beinahe die gesamte Quest in Gefahr gebracht und zudem auch noch ihren Gefährten Umstände bereitet. Schuldbewusst knabberte das Mädchen an ihrer Unterlippe, ehe sie sich zu einer knappen Verbeugung zwang. "Es tut mir wirklich leid, ich schätze ich habe nicht wirklich nachgedacht. Nächstes Mal werde ich besser aufpassen.", versprach sie eilig, mit einem entschuldigenden Blick in Richtung Naomi. Als diese ihr kurz darauf durch die Haare wuschelte schien die Erleichterung beinahe in Wellen von ihr abzufallen. Offensichtlich war ihr die blonde Take Over Magierin nicht mehr böse, was für eine Erleichterung. Jetzt musste sie nur noch darauf achten, dass Vica nicht wieder in einer übermütigen Geste ihre Kieferklauen öffnete und einen unwillkommenen Kommentar abgab. "Ich werde darauf achten, dass ich mich ab jetzt in Minatos oder deiner Nähe aufhalten werde." Immerhin wollte sie den anderen beiden nicht noch mehr Umstände machen, wo diese doch schon so nett gewesen waren, sie auf dieser Quest mitzunehmen.
Als der Zug mit einem Ruck zum halten kam, verlor die Grünhaarige das Gleichgewicht und landete kurzerhand auf dem Hosenboden, von wo aus sie beinahe verwirrt in die Höhe blinzelte. Was für ein Ärgernis, das war einer der Gründe, warum sie so schrecklich ungern mit Zügen fuhr. Die Dinger waren ganz einfach unberechenbar. Ständig konnte irgendein Unglück passieren, wenn man nicht genau aufpasste, ganz zu schweigen von dem Lärm, den diese metallenen Ungeheuer machten. Da war die junge Eiden umso glücklicher, dass sie endlich an ihrem Ziel angekommen waren und sich nun auch direkt mit der Quest befassen konnten. Es dauerte nicht lange, bis Shae bemerkte, welches Ziel Naomi verfolgte, als sie die kleine Gruppe aus dem Zug auf den Bahnhof lenkte. Sie hatte es sich ganz offensichtlich als Aufgabe gemacht, die Schmuggler, welche das Mädchen kurz zuvor beinahe erwischt hätten, zu verfolgen. Bisher hatten sie diese Aufgabe auch ganz gut gemeistert und sie waren schon ein ganzes Stück weit gekommen, als Shae mit einiger Anstrengung die Stimmen der Männer vernehmen konnte. "Wir müssen die Wahre aus dem Wald in die Stadt bekommen und das am besten ohne, dass der vermaledeite Dieb uns erwischt.", konnte sie die Stimme des einen ganz deutlich sprechen hören. Es war derjenige, mit welchen sie am Abteil so unschön aneinander geraten war. Wer wusste schon, was passiert wäre, wenn Naomi und Minato nicht rechtzeitig zu ihrer Rettung geeilt wären...?
Shae schüttelte den Kopf, um die unliebsamen Gedanken zu vertreiben und damit zu verhindern, dass sich eine Gänsehaut auf ihre Arme schlich. Es machte keinen Sinn, sich über Vergangenes zu viele Gedanken zu machen, sagte ihre Großmutter immer und sie war sich sicher, dass diese genug Lebenserfahrung besaß, um in diesem Bereich ein Urteil fällen zu können. Die Augen der jungen Magierin hefteten sich an das mächtige Stadttor, welches den Eingang von Hargeon Town markierte und beinahe hätte sie vor Aufregung laut gerufen, hätte sie sich im letzten Augenblick nicht doch noch fangen können. "Schaut mal, wir sind da.", meinte sie leise in Richtung Naomi und Minato, welche ein kleines Stück vor ihr liefen. "Was meint ihr, wann werden die ihre Wahre wohl aus dem Wald holen?"

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BeitragThema: Re: Allianzquest: Hobo Roody   So 25 Jan 2015 - 14:11

Minato schmunzelte kaum merklich, als er sah das Shae sich seine Worte zu Herzen nahm und sich leicht entschuldigend verneigte. Oder war es eher ein erleichterndes, kleines Lächeln darüber, das nichts Schlimmeres passiert war ... er wusste es selber nicht so genau, eventuell etwas von beiden. Der Zug wurde langsamer und fuhr in den Bahnhof von Hargeon Town ein. Er war schon lange nicht mehr hier gewesen und das letzte Mal, so erinnerte er sich, war er die ganze Strecke von Magnolia bis hier hin gelaufen um sich als Vertretung einer schon laufenden Quest anzuschließen. Oh ja, das spaßig, grinste er innerlich, als der Zug auch schon mit einem Ruck zum Stehen kam. Der Ruck war nicht gerade leicht und hätte er nicht noch gesessen, so hätte er sich sicher irgendwo festhalten müssen, um nicht hinzufallen. Seine kleine, grünhaarige Begleiterin hatte nicht so viel Glück und landete etwas unsanft auf ihr Hinterteil. Doch noch bevor Minato ihr aufhelfen konnte, war Naomi schon zu Stelle und half der jungen Magierin auf und zog sie anschließend hinter sich her aus dem Zug. Der Braunhaarige folgte den jungen Damen hinaus in den Bahnhof, nachdem er seinen Rucksack geschultert hatte. So wie es aussah, verfolgte Naomi, Shae immer noch hinter sich herziehend, den Männern von vorhin und Minato musste seinen Gang etwas beschleunigen, um Schritt zu halten.
Als sie den Bahnhof endlich verlassen hatten, hatte es der Magier geschafft aufzuschließen und lief nun neben den beiden Mädchen. Die Männer, denen sie auf den Fersen waren, schienen sogleich den Weg zum Wald einzuschlagen und hatten sie allem Anschein nach noch nicht bemerkt. 'Sie sind wohl zu sehr mit sich selbst beschäftigt', dachte er sich, als er plötzlich etwas Warmes in seiner rechten Hand spürte und zur Seite sah. Naomi, die mit Shae an der Hand neben ihm lief, hatte nun auch seine Hand ergriffen. Seine ersten Gedanken waren, wie warm und weich sie sich doch anfühlte, doch da bemerkte er wie das für die anderen Leute aussehen musste, die sie so sahen und sein Gesicht nahm eine leichte Röte an. Schnell sah er nach links, damit seine beiden Begleiterinnen es nicht mitbekommen würden. 'Man ist dass peinlich, reiß dich zusammen du Idiot. Eine hübsches Mädchen hält deine Hand, also reiß dich endlich zusammen', rief er sich selbst zur Räson und sah dann wieder zu den Männern vor ihnen, wann würden die endlich ankommen?

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