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 Naomis Heim

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Naomi

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BeitragThema: Naomis Heim   Mi 12 Nov 2014 - 17:40

Naomi & Rio:
 

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Seraphim

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BeitragThema: Re: Naomis Heim   Sa 15 Nov 2014 - 12:13

Cyrus Ikaros Seraphim hasste Unpünktlichkeit. Er konnte sie von den vielen menschlichen und somit minderwertigen Schwächen mit am wenigsten leiden, weil sie von anderen angewandt seine Zeit stahl und ihn dazu verdammte, zu warten. Für jemanden, der sich am liebsten immer gleich das nahm, was er haben wollte, war das wahrhaftig nicht das Gelbe vom Ei - und es führte dazu, dass er selbst im Allgemeinen pünktlich war. Solange ihm der Himmel nicht auf den Kopf fiel oder er das Ziel der Verabredung gerade niedriger als eine andere Möglichkeit einschätzte, hielt er sich an eine einmal ausgemachte Zeit. Man konnte vielleicht sogar sagen, dass das eine seiner eher positiven Eigenschaften war, denn ansonsten fand man wohl eher viel negatives an ihm. Woher der Dragonslayer aufgetaucht war, konnte man niemals mit Sicherheit sagen, da er, selbst wenn er eine komfortable Wohnung besaß, nicht immer dort nächtigte, aber jedenfalls wirkte er ausgeruht und seine Haare standen auch nicht mehr ab als sonst, weswegen es keine Anzeichen für sein Schlafverhalten gab. Jedenfalls lag ein schelmisches Lächeln auf seinen Lippen, als er durch diesen Teil der Stadt schlenderte und nach dem Häuschen aushielt, in das er eingeladen worden war - zu einer Zeit, zu der er normalerweise selten eingeladen wurde, von einem Mädchen der Art, die er normalerweise nicht einmal mit einem müden Blick bedachte. Kinder oder alles, was aufgrund ihrer körperlichen und geistigen Beschaffenheit nicht für sein eigenes Amüsement geeignet war, waren einfach nicht so sein Ding, er konnte nichts mit ihnen anfangen und um sich altruistisch um sie zu kümmern, war er der falsche Typ Mensch. So gesehen war die junge Dame, die er besuchen ging, aber kein Kind mehr, zumindest nicht geistig, das hatte er doch recht früh bemerkt. Sie war einfach lieb. Es mochte einfallslos klingen, einen Menschen mit einer so abgedroschenen Phrase zu beschreiben, aber sie traf in diesem Falle doch erstaunlich gut zu - und irgendwie kamen die beiden recht gut miteinander aus, wenn man bedachte, dass Cyrus dazu neigte, diejenigen, von denen er nichts wollte, wegzuekeln, damit er seine Ruhe hatte. Oder sie mobbte, was im Endeffekt auch nicht viel besser war.
Um fast genau zwölf Uhr drückte sich die Spitze des langen, hellhäutigen Zeigefingers sachte auf den Klingelknopf, hellviolette Augen musterten das so kunterbunte Klingelschild, das glatt von der Tür eines Kindergartens hätte stammen können. Rio musste also der Name ihres Vaters sein, ihres Ziehvaters, der laut ihrer Aussagen im Rollstuhl saß. Tatsächlich stand auch ein zusammengeklapptes Gefährt neben der Tür, die Reifen dreckig, als sei er vor allem für Draußen. Die meisten Menschen würden nun sicherlich ein schlechtes Gewissen oder Mitleid haben, aber leider gab es so etwas für Cyrus nicht. Er war eher jemand, der sich über Behinderte lustig machte, ihnen zeigte, dass sie schlechter als er waren... wenn auch auf eher subtile Art und Weise. Allein die Tatsache, dass man unglaublich klein wirken musste, wenn man in einem solchen Ding saß, brachte ihn zum Lächeln. Außerdem wirkte das Haus, in dem die Wohnung lag, nicht besonders groß, sodass man vielleicht auf die Wohnfläche schließen konnte, die scheinbar etwas winzig war. Es konnte angehen, dass sie kleiner als seine war, allerdings wohnte er bekanntlich allein und das kleine Mädchen nicht... na ja, man würde sehen. Sie hatte ihn zum Essen eingeladen, aber wer wäre er, wenn er nicht seine ganz eigenen Pläne hätte, die zugegebenerweise beinahe so untypisch waren, wie der Rest der Situation...

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Naomi

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BeitragThema: Re: Naomis Heim   So 23 Nov 2014 - 1:46

Ja Naomi hatte wieder einmal einen jungen Mann nach Hause eingeladen und auch ihren Vater schon informiert. Allerdings hatte sie verschwiegen, wer genau kam, nun gut der Rollstuhlfahrer hatte auch nicht gefragt. Er war davon ausgegangen, dass der Junge, welcher zuletzt zu Gast gewesen war. Allerdings war dem nicht so. Nun stand das Mädchen schon eine Weile in der Küche und arbeitete an dem Essen. Ein Hähnchencurry mit Reis und Gemüse und zum Nachtisch Erdbeeren aus dem kleinen Garten. Während sie also vor sich hin rührte und schnippelte, summte sie in freudiger Erwartung des Gastes. Ihr Vater hatte bis dahin schon einmal den Tisch gedeckt und sich an dem Glück seiner Tochter erfreut. Natürlich war Naomi kein Kind von Traurigkeit, eher spielte sie immer das Gegenteil. Er wusste, dass sie sich und allen anderen oft etwas vormachte. Freilich kannte er auch den Grund dafür. Immerhin lebte sie hier mehr wie eine Erwachsene und nicht wie das Kind was sie eigentlich war. Sicher hatte er sich deswegen oft Vorwürfe gemacht, denn immerhin sorgte sie manchmal für ihn als wäre sie seine Mutter und nicht er ihr Vater. Ein Blick auf die Uhr sagte ihm, dass der Gast bald eintreffen müsste, weswegen er schon einmal neben der Tür Stellung bezog. Ab und an warf Naomi neugierige Blicke aus dem Küchenfenster, um vielleicht einen Blick darauf zu erhaschen, wie Seraphim zur Tür trat, doch genau in dem Moment, in dem er das Haus erreichte war, ihre Konzentration zur Gänze auf dem Essen, welches sie in dem Moment zu dem Tisch trug. Als die Klingel ertönte, bat sie ihren Vater die Tür zu öffnen, da sich dieser schon praktischerweise vor der Tür postiert hatte, um eben dies zu tun. Während sie in die Küche ging, um den Nachtisch noch dazu zu holen, nahm der Rollstuhlfahrer die Klinke in die Hand und zog die Tür auf. Doch anstatt des eigentlich doch recht netten Jungen vom letzten Mal stand da wahrscheinlich der Albtraum eines jeden Vaters. Laut Aussagen der alten Klatschtanten, vor denen er sich als allein lebender gelegentlich nicht retten konnte, Blue Pegasus' Playboy schlecht hin. Was wollte der von seinem kleinen Mädchen? Sie war doch noch sie jung und unschuldig. An ihr war doch nix dran, nichts zu holen, außer vielleicht. Ohhh nur über seine Leiche, dieser Mann würde das Zimmer seiner Tochter nicht mit ihr alleine betreten, oder? Dann kam ihm wieder in den Kopf, dass er Naomi nichts abschlagen konnte, wenn sie nur wollte. Diese kam gerade dazu und strahlte richtig, als sie diesen Hallodri erblickte. Ein ungutes Gefühl machte sich in ihm breit. "Seraphim-sama", sie eilte zu ihm hinüber und umarmte ihn. Das war nicht besonders gut, wieso warf sie sich ihm gleich so an den Hals? Keine guten Sachen, sie sich in seinem Kopf abspielten und vor seinem inneren Augen abliefen. Nein sein kleines Baby durfte doch nicht diesem Kerl in die Arme fallen. Gut, dass Papis nie alles wussten, sonst wäre er wohl vom Fleck weg aus dem Rollstuhl gefallen. "Das Essen ist auch gerade fertig, ich hoffe du hast Hunger mitgebracht", meinte Naomi, während sie ihren großen Freund herzte.

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