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 Emaru Dargin

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Emaru
Cheshire of Dusk
Emaru

Anzahl der Beiträge : 150
Anmeldedatum : 23.09.14

BeitragThema: Emaru Dargin   Di 23 Sep 2014 - 17:43



Emaru Dargin
Neue Klamotten, ein etwas eleganterer Gang... vielleicht ein paar Accessoires... ein ganzes Stück mehr Bildung und eine neue Kontaktliste... dazu wesentlich mehr Sport, ein neues Gesicht, dringend eine neue Frisur und zumindest den Ansatz von Stilbewusstsein, und aus dir könnte wirklich etwas werden, ja.


◊ ◊ Persönliches ◊ ◊

NACHNAME: Dargin
VORNAME: Emaru
SPITZNAME: Ruru-chan (Verhasster Spitzname), Emu (von Valerie akzeptiert, ansonsten streng bestraft)
GEBURTSTAG: 5. September
ALTER: 19 Jahre
GRÖSSE: 1,90 m
GEWICHT: 73 kg
HAARFARBE: Weiß
AUGENFARBE: Bernsteingolden
GESCHLECHT: Männlich
GILDE: Blue Pegasus
GILDENZEICHEN: Emaru trägt sein blaues Gildenzeichen auf der rechten Schulter.
GEBURTSORT: Hargeon Town
WOHNORT: Oshibana Town

ERSCHEINUNGSBILD: Emaru ist eine bleiche Person, die man durchaus als groß bezeichnen kann. Er ist gleichzeitig auch recht schlank, weshalb er alles andere als schlecht aussieht. Sein Körperbau passt gut zu seinen Bewegungen, er wirkt recht grazil und seine Bewegungen sind fließend, daher sind die meisten Leute auch immer sehr überrascht, wenn er wegen seinen Konzentrationsproblemen etwas ungeschickt wird. Seine weißen Haare sind immer sehr gepflegt und glänzend, außerdem sind sie ihm unglaublich wichtig; unter all den Produkten, die er kauft, ist die gildeneigene Haarpflegemarke das teuerste. Mit den goldenen Augen, die oft ein wenig katzen- oder schlangenartig wirken, wenn sie sich beim Anblick interessanter Personen verschmälern, kann er Leute sehr gut fixieren, außerdem beherrschen sie ein Starren, das Felsen zersplittern könnte – sich aber so gut wie nie zeigt. In seinem Gesicht zeichnet sich so gut wie jede seiner Emotionen erst nach einigen Sekunden ab, eines kann man dort jedoch nie beobachten: Interesse. Allerdings hat er sich über die letzten Jahre angeeignet, seltener genervt zu blicken; stattdessen sieht man inzwischen immer mal wieder ein ehrliches, warmes Lächeln auf seinen Lippen. Emaru steht, wenn nicht gerade in ein Gespräch vertieft, stets leicht nach hinten gelehnt und mit dem Gesicht in Richtung von Menschenmassen, meist jedoch ohne jemanden zu fixieren. Außerdem besaß er ein paar Handschuhe, auf denen Drachenköpfe abgebildet sind. Auf dem rechten ein roter und auf dem linken ein blauer. Diese Handschuhe hatte er einst von seinem Vater als Geschenk erhalten. Seit Emaru der linke Handschuh verloren ging, trägt er auch den rechten nicht mehr, allerdings hat er ihn so gut wie immer dabei, bei Aufträgen fungiert dieser einzelne Handschuh für ihn als Glücksbringer. Einen Schal würde der Weißhaarige niemals anziehen, allerdings hat er die Angewohnheit, eine Brille aufzusetzen, obwohl er keine benötigt. Der Hintergrund dessen ist die Brille, die seinem besten Freund aus seiner Heimatstadt gehörte, die sich aus irgeneinem Grund nach dem Umzug der Darginfamilie in einem von Emarus Umzugkartons befand. Wie sie dorthin gekommen war, das wusste er nicht, doch da er nicht vorhatte, sie zurückzugeben, und sie als Erinnerung an seinen besten Freund behalten wollte, ersetzte er die Gläser der Brille durch gewöhnliches Glas und setzte sie von da an gerne einmal selbst aus. Nach eigener Aussage findet er, dass er damit „seriös“ und „erfahren“ wirkt.

BESONDERE MERKMALE: Eines der wichtigsten und auffälligsten Merkmale von Emaru sind seine goldfarbenen Augen. Manch eine Person, die ihm begegnet, sagt ihm, dass die Augen richtiggehend leuchten würden, dies tut Emaru jedoch stets als Unsinn ab, da viele dem auch nicht zustimmen. Da ein paar wenige Leute davon aber absolut überzeugt sind, hat er sich vorgenommen, zu überprüfen, wie seine Augen bei verschiedenen Lichtverhältnissen aussehen, bisher hat er sich allerdings nicht dazu aufraffen können. Einmal begegnete ihm eine alte Frau, die ihn nach einem Blick in die Augen für einen Engel gehalten und zum Essen eingeladen hatte, was er dankend annahm. Als er jedoch merkte, dass diese Frau versuchte, ihn dazu zu bringen, seine Engelsflügel zu zeigen, um sie abzuschneiden und die Federn zu verkaufen, ergriff er so schnell er konnte die Flucht.
Engelsflügel besitzt der Junge natürlich nicht, ein scheinbar ähnlich auffälliges Merkmal ist jedoch der Kontrast zwischen seiner bleichen Haut und der dunkleren Kleidung, da viele Leute genau deswegen auf ihn aufmerksam werden. Er ist allerdings nicht daran interessiert, eines dieser Dinge zu verändern, weder die Bleiche, noch die Auswahl seiner Klamotten. Außer weißen Hemden ist nicht bekannt, dass Emaru schon einmal etwas Helles angehabt hätte, allerdings wurde er noch nie danach gefragt, welche Farbe seine Unterwäsche hatte, daher kann man sich über diesen Punkt nicht sicher sein. Bis auf diese Dinge gibt es an seinem Äußeren allerdings nichts Außergewöhnliches, das Leuten, die ihn sehen, auffällt.


◊ ◊ Charakter ◊ ◊

BENEHMEN: Dafür, dass Emaru sich nicht für andere Menschen interessiert, sie am liebsten gar nicht in seiner Nähe hätte, verhält er sich erstaunlich nett ihnen gegenüber. Das hat eine Menge mit seiner Mutter zu tun, da der Junge eindeutig viel eher nach ihr kommt als nach seinem Vater, wobei er der einzige der Söhne ist, bei dem das zutrifft. Obwohl Emaru stets sehr ruhig, zurückhaltend und unnahbar scheint, gibt er sich anderen Menschen gegenüber stets als hilfsbereit, und auch, wenn das ursprünglich nur gespielt war, macht er es inzwischen quasi von selbst. Es ist Teil seines Wesens geworden, sich anderen gegenüber nett zu verhalten. Er kann gar nicht mehr anders, selbst wenn er eine Person absolut nicht leiden kann. Solange es kein Feind ist, ist das Schlimmste, was er zu hören kriegen kann, Sarkasmus.
Trotz seiner Zurückhaltung kann Emaru nicht immer verhindern, dass seine Meinung aus ihm herausdringt. Hin und wieder schwingt er, ohne es zu merken, kurze Reden über ein Thema, und wenn Leute stark auf etwas bestehen, dem er nicht zustimmt, bringt ihn das in seltenen Fällen zu einem Wutausbruch seinerseits. Sobald das geschieht, hat Emaru keine Kontrolle mehr über sich und ist kaum wieder zu erkennen. Er selbst erinnert sich nur stückweise an das, was er während einem dieser Ausbrüche tat, weshalb er sich selbst eine zweite Persönlichkeit zuschreibt. Dieser hat er auch einen Namen gegeben: Shi. Gerade diesen Begriff empfand er als passend, da es sich für ihn anfühlte, als sei Emaru in diesem Zeitraum nicht vorhanden, sozusagen tot. Auch außerhalb dieser Wutausbrüche ist Shi vorhanden, er ist ein Teil von Emarus Gedanken, normalerweise jedoch kaum fähig, sein Verhalten zu beeinflussen. In letzter Zeit scheint sich die Kraft dieser zweiten Persönlichkeit jedoch verstärkt zu haben, sodass sie auch einen sehr erschöpften oder verwirrten Emaru übernehmen kann.
Allerdings hat auch der gewöhnliche Emaru so seine unausstehliche Seite. Er verhält sich nicht selten recht arrogant und auch habgierig, und er selbst sieht nichts Schlechtes an diesem seiner Meinung nach gerechtfertigten Verhalten. Sich selbst hält der Finsternismagier für wunderschön und er hat nicht die geringsten Hemmungen, das auch zu zeigen, dafür hat er eine ganze Menge an Stolz, deretwegen er sich ein wenig über seine Mitmenschen stellt und für weit überlegen hält. Es ist nicht seine Art, anderen seine Fähigkeiten und sein Aussehen unter die Nase zu reiben, damit etwas zu prahlen allerdings durchaus, das macht er sehr gern und nicht gerade selten. Diese Eigenschaften lassen ihn hin und wieder etwas befremdlich wirken, doch da er trotz allem stets freundlich und zuvorkommend bleibt, halten sich die Probleme mit anderen ziemlich in Grenzen. Auch seine eher ruhige Art und seine Vermeidung von Konfrontationen ermöglichen ein friedliches Miteinander, nur wenn er sehr genervt oder noch sehr müde ist, kann er manchmal recht schroff werden. Außerdem ist die Beeinflussung durch Shi sowie die Gefahr, dass dieser durchbrechen könnte, allgegenwärtig, und auch die eher ungewöhnliche Angewohnheit, recht besitzergreifend zu sein und das, was er als sein ansieht, zu schützen. Da er dazu neigt, alles mögliche als sein Eigentum anzusehen, ist es auch nicht seine Art, sich auf irgendetwas festzulegen; so denkt er bei jedem Magier, auf den er trifft, zuerst darüber nach, inwiefern dessen Magie für ihn selbst nützlich sein könnte. Außerdem trifft man ihn nicht selten mit einem Buch oder sogar mit ein paar Stapeln Büchern an, wie sie in seinem Zimmer zu finden sind, da Emaru sehr wissbegierig ist und er mit Shi gemeinsam an zwei Zielen arbeitet: Möglichst stark zu werden, besonders in magischer Hinsicht, und einen Weg zu finden, die beiden Seelen voneinander zu extrahieren. Seine Konzentrationsprobleme werden für ihn allerdings langsam zur Last, weshalb er einen Weg gefunden hat, ihnen entgegen zu wirken. Es ist mehr eine Angewohnheit als ein tatsächliches Gegenmittel: Häufig legt er seine Hände zusammen, so, dass sich die Spitzen der Daumen, die der Zeige- und die der kleinen Finger berühren, während er Mittel- und Ringfinger einklappt. Selbst wenn er sehr müde ist, kann er auf diese Art noch seinen Fokus aufrecht erhalten.

PERSÖNLICHKEIT: Emaru hat ein sehr ruhiges Wesen, er bevorzugt es, zu beobachten, anstatt selbst etwas zu unternehmen. Diese Eigenschaft zeigt sich auch in seiner Denkweise, denn anstatt selbst etwas Nützliches beizusteuern, schweigt er lieber und hört zu, obwohl er häufig recht gute Ideen hat. Diese Zuschauen-Nichtstun-Art von ihm lässt sich unglücklicherweise nicht ausführen, zum einen, da er einer Gilde beigetreten ist, zum anderen wegen Shi. Denn auch, wenn Emaru diesen Teil seiner Persönlichkeit nicht nur nicht mag, sondern viel eher verachtet, ist er unverzichtbar für ihn, da er ihn antreibt und geradezu dazu zwingt, über die Dinge nachzudenken, die um ihn herum passieren. Da Emaru aber eine sehr stolze Person ist, würde er weder was Shi angeht, noch bei anderen Menschen, zugeben, dass er ihre Hilfe benötigt hat oder sie aktuell braucht. Bis auf diese Schwäche ist der Junge aber ein sehr ehrlicher Mensch, der nie ein Geheimnis verraten oder einen Freund absichtlich verletzen würde, weder physisch noch emotional. Er kann es auch nicht ausstehen, wenn andere Leute einer der Personen, die er mag, wehtun. Solange das nicht passiert, kann der Finstermagier eigentlich recht zufrieden sein, und das ist er dann auch immer. Denn obwohl es nur selten so erscheint, ist Emaru in seinem tiefsten Inneren ein glücklicher und zufriedener Mensch. Er will allerdings nicht, dass die Leute um ihn herum das erfahren, da er glaubt, "normale" Menschen könnten nicht komplett glücklich sein und würden daher neidisch auf ihn werden. Wie er in diesem Fall normale Menschen definieren würde, kann er allerdings selbst nicht erklären, ohne sich mit einzubeziehen.
Sich selbst hält Emaru für geradezu perfekt, optisch so wie psychisch. Das Einzige, das ihn an sich selbst stört, ist natürlich Shi. Eine der wenigen Gemeinsamkeiten mit Letzterem ist seine Einstellung, was das Wichtigste im Leben angeht: Für beide ist das Stilbewusstsein das Wichtigste, und auch das ist auch, aber nicht nur auf die Optik bezogen. Stil schließt für ihn jeden Bereich des Lebens mit ein, das Aussehen, das Verhalten, die Persönlichkeit, die Einstellung und sogar die Leute, mit denen man seine Zeit verbringt. Beispielsweise ist ein gutaussehender, gut gekleideter Mensch, der immer auf Stil achtet, sich nur mit akzeptablen Leuten außerhalb des Berufes abgibt und sich immer allen gegenüber sehr zuvorkommend verhält – ein Mensch, wie er sich selbst sieht –, geradezu perfekt, während ein gutaussehender Mensch mit fragwürdiger Persönlichkeit ebenso stillos ist wie eine absolut zuvorkommende Person, deren Aussehen abstoßend ist. Was er von hässlichen, gemeinen, angeberischen Leuten, die sich nur mit Leuten wie ihnen selbst abgeben, hält, dürfte keine Erwähnung notwendig machen. Außerdem sieht er Dragonslayer nicht als besser an als gewöhnliche Magier, aber auch nicht als schlechter, auch wenn er damit ein wenig aus dem Bild eines Drachenverehrers fällt. Shi dagegen geht sogar noch eine Stufe weiter: Er hält es für absolut stillos, wenn man sich Körperteile und Kräfte von Drachen aneignet, er verabscheut die Magier, die so etwas tun, geradezu. Dass die Drachen sie freiwillig aufziehen macht es für ihn nicht besser, außerdem zieht es seinen Neid auf sich; er selbst wünscht sich, die Kräfte des Drachen der Finsternis zu besitzen, da er selbst sich wie ein Waise fühlt, immerhin sind seine Eltern nicht wirklich die seinen, sondern nur Emarus, und er empfindet es als ungerecht, dass andere Waisen solche Kräfte bekommen.

VORLIEBEN: Emarus Interessen erstreckten sich mit der Zeit über ein sehr weites Gebiet, allerdings verfolgt er so gut wie keines davon länger als ein paar Tage. Eines der Wenigen, die er tatsächlich dauerhaft betreibt, ist das Pflanzen der verschiedensten Arten von Pflanzen. Da er sie allerdings immer abschneidet, wenn sie ausgewachsen sind, die Wurzeln ausgräbt und alles wegwirft, bevor er kurz darauf neue Samen einpflanzt, kann man davon ausgehen, dass er nur am Gärtnern, nicht aber an den Pflanzen selbst interessiert ist.
Als kleiner Junge hatte Emaru einmal begonnen, Zaubertricks anzuwenden. Er zog Tücher aus Ärmeln und Münzen aus Ohren. Im Gegensatz zu den meisten Menschen jedoch, die in dem Alter mit derartigem anfingen, ließ es ihn nicht mehr los. Die Zauberei wurde für ihn zu weit mehr als einem Hobby, was dazu führte, dass er unbedingt ein echter Zauberer werden wollte. Da es mit dem echten Zauberer jedoch noch einige Jahre hin sein sollte, musste er sich so lange mit Tricks begnügen. Er ging zu jeder Zaubershow, die geboten wurde, und versuchte, die meisten der Tricks nachzumachen, und er war gar nicht mal schlecht darin. Bis zu dem Tag, an dem er einem Zauberer dabei zusah, wie er sich von einem Dach aus in die Luft erhob und problemlos schwebte. Um eine lange Geschichte kurz zu halten… Als Emaru ins Krankenhaus kam, war er zum ersten Mal froh darüber, in so einem kleinen Haus zu leben, und er versuchte sich nie wieder an gewöhnlichen Tricks.
Seit geraumer Zeit zeigt der Jugendliche außerdem erstaunlich viel Interesse an Mond und Sternen. Wenn man ihn fragt, wird er kaum fähig sein, zu sagen, wo sich Polarstern und Oriongürtel befinden, allerdings kann man ihn jede Nacht dabei beobachten, wie er völlig fasziniert in den Himmel starrt. Er fühlt sich wohl in der Finsternis und angezogen von dem Licht. Unglücklicherweise muss unter diesem Hobby sein Schlaf etwas leiden, weswegen er tagsüber meist sehr müde wirkt und hin und wieder mal wegnickt. Dabei träumt er allerdings nur sehr selten.

ABNEIGUNGEN: Emaru verabscheut es, von vielen Menschen umgeben zu sein. Mit einer kleinen Gruppe kann er leben, befinden sich aber mehr als acht Leute in seiner unmittelbaren Nähe, sucht er meist das Weite. Dabei ist es egal, ob er diese Leute mag oder nicht, nur die Anzahl zählt für ihn. Eine Verbindung zu anderen Menschen kann und will er nicht herstellen, da Freunde seiner Meinung nach zu viel Zeit in Anspruch nehmen und ständig mit einem zusammen sein wollen, was ihm recht unangenehm wäre. Daher hält er es für besser, sich außerhalb von Blue Pegasus nicht mit vielen Leuten zu treffen und seine Freizeit möglichst allein zu verbringen. Inzwischen allerdings geht dieser Plan nicht länger auf: Er hat einige Menschen getroffen, die er mag, verbringt mit manchen von ihnen sogar viel Zeit, selbst, wenn er dafür in eine andere Stadt muss. Tatsächlich hat sich gezeigt, dass es gar nicht mal so unangenehm ist, ein paar Freunde zu haben, die man wirklich mag...
Außerdem verabscheut Emaru Sachen, die seine Finger klebrig oder fettig machen. Deshalb isst er so gut wie nie Süßes und wenn, dann niemals mit den Fingern. Er ist dafür bekannt, Pralinen mit Zahnstochern aufzuspießen und selbst Hähnchen mit der Gabel zu essen. Die einzigen Süßigkeiten, die er regelmäßig zu sich nimmt, sind Kaugummis, kugelförmige Kaugummis, die er in einem kleinen Säckchen mit sich herumträgt und, um sie bloß nicht anfassen zu müssen, stets direkt in seinen Mund schüttet. Dabei achtete er darauf, nicht mehr als einen aufzunehmen, da das aber nie funktionierte, ist er inzwischen auf kleinere Kügelchen umgestiegen. So macht es nicht viel aus, wenn man mehrere zur gleichen Zeit im Mund hat. Bisher ließ sich so gut wie jede Berührung mit den Süßspeisen vermeiden, der Tick bringt allerdings des Öfteren Argwohn mit sich.
Zu guter Letzt hat Emaru auch noch Probleme mit Schnee. Er ist kalt, er ist hell, er stört beim Laufen, heftet sich an die Schuhe, und nass wird man davon auch noch. Und als wäre das noch nicht genug, verdirbt ihm der Schnee auch noch seine liebsten Hobbies: Emarus Pflanzen überleben den Winter nicht, Kälte, Schnee und immerwährende Dunkelheit sind für sie einfach eine schlechte Kombination. Und in der Nacht verdecken die Wolken, die für das Fallen von Schnee einfach unumgänglich sind, den Blick auf den Sternenhimmel. Nein, Emaru und Schnee passen nicht sehr gut zusammen.

STÄRKEN: Emaru hat ein paar offensichtliche Stärken, zum Beispiel die, dass er zu anderen stets nett ist. Auch wenn er äußerlich nicht immer nett wirkt, wegen seinem Kleidungsstil, seiner Haltung und seinem Gesichtsausdruck, wird man stets positiv überrascht sein, wenn man mit ihm redet oder ihn um einen Gefallen bittet. Er kann jede Art von Abneigungen anderen gegenüber haben, ohne dass sich das in seinem Verhalten widerspiegelt. Wie er das macht, ist ihm selbst nicht bekannt, aber solange es funktioniert, interessiert es ihn eigentlich nicht.
Bekannt ist Emaru auch dafür, dass er für seine Meinungen einsteht und sich nicht von anderen erzählen lässt, was er zu glauben hat. Deshalb mag er auch Blue Pegasus, die Gilde, in der die meisten so sehr von Drachen angetan sind, wie er es ist. Er ist aber auch fähig, andere Ansichten zu akzeptieren und zu tolerieren, solange auf seinen nicht zu lange herumgeritten wird, was den Shi in ihm freisetzt.
Aber die größten unter Emarus charakterlichen Stärken sind seine Ausdauer und seine Ruhe. Dass er in wirklich jeder Situation einen kühlen Kopf behält und sich so gut wie gar nicht unterkriegen lässt, so verletzt er auch sein mag, sind nicht nur tolle Einzelfähigkeiten, sondern auch eine fantastische Kombination. Und das nicht nur in Kämpfen und Diskussionen, sondern in wirklich jeder Situation. Durch diese Eigenschaften hat er etliche Schlachten bei „Schiffe versenken“, "Mensch-ärger-dich-nicht“, Schach und dem japanischen Go-Spiel für sich entschieden.

SCHWÄCHEN: Die offensichtlichste Schwäche von Emaru ist seine Langsamkeit, im geistigen Sinne. Diese wird durch seine Unfähigkeit zur dauerhaften Konzentration genährt, die auf einer Mischung aus Desinteresse und Ablenkung durch seine schlechtere Hälfte basiert. Wahrscheinlich könnte er jeder Situation vollkommen klar folgen, wenn er sich dafür interessieren würde, da dies allerdings so gut wie nie vorkommt, versteht und verarbeitet er bloß unbedeutende und unzusammenhängende Worte und Eindrücke. Dabei erschafft er sich zwar einen Gesamteindruck der Situation, einzelne Kleinigkeiten entgehen ihm jedoch immer.
Eine weitere Schwäche ist die Unvorhersehbarkeit dessen, was er als nächstes tun wird. An sich ist das natürlich etwas Positives, geht man dieser Sache jedoch auf den Grund, bemerkt man bald, dass es eben doch eine Schwäche ist. Diese Unberechenbarkeit sorgt nämlich dafür, dass zwei unterschiedliche Personen Emaru vollkommen unterschiedlich beschreiben würden, da er sich nicht nur irrational, sondern auch zu seinem Wesen unpassend verhält. Das kommt aber nur selten vor, da es dem Einfluss von Shi zu verdanken ist, der nur dann eintritt, wenn Emaru leicht weggetreten ist oder einen starken Gefühlsausbruch hat, wobei Ersteres weit öfter vorkommt.
Außerdem kann sich Emaru so gut wie gar nicht von etwas losreißen, das ihn interessiert. Im Schwächenbereich ist damit eindeutig die Sternbeobachtung gemeint, da es diese ist, die ihn die ganze Nacht wachhält, so dass er tagsüber recht müde ist. Das schränkt nicht nur sein sowieso kaum vorhandenes Interesse weiter ein, sondern wirkt sich auch auf sein Verhalten aus, da Shi es viel leichter hat, einem müden Emaru etwas einzureden, als einem absolut wachen.

ZIEL: Emaru hat sich schon immer gewünscht, besser zu werden als sein älterer Bruder James. Absolut glücklich kann Emaru deswegen erst werden, wenn er es geschafft hat, James Dargin in einem fairen Kampf unter Magiern zu erledigen. Dafür trainiert er schon lange, und da es das ist, was ihn antreibt, beschäftigt er sich mit mehreren Arten von Magie, nicht nur der seinen, sondern auch besonders mit Kettenmagie, und er arbeitet stets daran, Neues zu lernen, um James eines Tages besiegen zu können. Ein weiteres Ziel, das er sich sogar mit Shi teilt, ist die Trennung dessen von seinem Körper und der Transfer in einen anderen. Auch dieses Ziel will er mit seinem Studium der verschiedensten Magien erreichen, er geht davon aus, dass eine Perfektion einer das ermöglichenden Technik eine Mischung aus einer Magie, die Körperlosem eine Form gab, wie seine Finsternismagie, und eine Magie, die es ihm erlaubte, dieser Form einen eigenständigen Körper zu verschaffen, eine feste Magie, darstellen müsste. Da beides jedoch einen hohen Level an Kontrolle erfordern würde, trainiert er auch regelmäßig und versucht stets, seine Techniken weiter voranzubringen.


◊ ◊ Umfeld und Hintergrund ◊ ◊

FAMILIE:
Mutter: Mina Dargin, geb. Carter (47 Jahre)
Schon als junge Frau galt Mina als eine recht weise Person. Meist war sie sehr ruhig und still, fragte man sie jedoch nach etwas, fiel ihr praktisch immer eine Antwort ein. Sie war recht beliebt, auch wenn sie nicht wirklich gerne mit anderen Menschen zusammen war. Dennoch half sie viel und gerne, wenn jemand ihre Hilfe wollte, und jeder wusste, dass man sie nur danach fragen musste. Als die Leute jedoch irgendwann anfingen, sie auszunutzen, zog sie sich zurück und wurde zu einer noch ruhigeren Person. In der nächsten Zeit sahen sie nur wenig Leute, doch bald heiratete sie und wurde schwanger, woraufhin sie ihre sozialen Kontakte wieder aufrief. Sie blieb eine Person, die selten redete und verbrachte mehr Zeit allein oder mit ihrem Ehemann Kai als mit anderen, wurde aber wieder offener und widmete sich öfter ihren Freunden.

Vater: Kai Dargin (44 Jahre)
Kai war schon immer ein Optimist. Er ist sehr einfallsreich und unglaublich fasziniert von Magie. Unter den Dingen, die er beherrscht, befindet sie sich allerdings nicht, daher ist er besonders stolz auf seine Söhne. Für ihn ist nichts wichtiger als seine Familie, deshalb heiratete er schon recht jung. Er zog seinen Sohn James sehr herzlich auf und machte viel mit ihm zusammen. Als James fünf war und Mina die Zwillinge bekam, war Kai gerade in einer Phase, in der er seinem Sohn beim Lernen von Japanisch half, wobei er selbst einen gewissen Hang zu der Sprache entwickelte, weshalb Jin und Emaru so heißen, wie sie heißen.

Onkel: William Carter (37 Jahre)
Emaru hat den Bruder seiner Mutter erst zwei Mal gesehen. William ist nicht gerade ein erfolgreicher Mensch, was seiner natürlichen Faulheit zuzuschreiben ist. Er war eine Zeit lang bei einem berühmten Magier in Lehre, da dieser in ihm viel Potenzial erkannt hatte. Durch die bereits erwähnte Faulheit machte Emarus Onkel jedoch keinerlei Fortschritte und wurde irgendwann von dem Zauberer verstoßen. Bei der Geburt von James war er dabei, Jin und Emaru haben bei ihrer allerdings auf ihn verzichten müssen. Er war nur ein einziges Mal bei ihrem Geburtstag dabei und hat einmal einen Ausflug mit ihnen und seiner Schwester unternommen, bei beiden Ereignissen hat er sich aber schon vorzeitig vom Acker gemacht.

Schwägerin: Samantha Dargin, geb. Smith (25 Jahre)
Samantha ist inzwischen die Frau von Emarus älterem Bruder. Sie ist etwas egoistisch und kann weder Emaru noch Jin ausstehen. Auch Jin mag sie nicht und versucht daher oft, James dazu zu bringen, sich von ihr zu trennen, dieser scheint allerdings wirklich verliebt zu sein. Emaru kümmert sich nicht um Samantha, er interessiert sich auch für sie nicht mehr oder weniger als für jeden anderen, obwohl sie darauf schwören würde, dass er sie vollkommen ignoriert. Sie reist nicht mit James zusammen, daher muss er sie jeden Monat in ihrer Heimatstadt, Oshibana Town, besuchen. Diese Gelegenheit nutzt der älteste Dargin-Bruder jedoch so gut wie nie dazu, seiner Familie ebenfalls einen Besuch abzustatten.

Bruder: James Dargin (23 Jahre)
James ist ein sehr begabter Kettenmagier. Manch einer sagt, er sei der stärkste Magier, der aus Hargeon Town stammt, er selbst streitet das jedoch immer ab. James streifte durch ganz Fiore, bis er bei einem Besuch zuhause auf Samantha traf und sich sofort Hals über Kopf verliebte. Seitdem hält er sich bei seinen Streifzügen höchstens so weit von Oshibana Town auf, dass er innerhalb von zwei Tagen zurückkommen kann, da seine Ehefrau darauf besteht, ihn mindestens einmal im Monat zu sehen. Obwohl er es geschafft hat, die Schimpftiraden Jins und die Vorträge darüber, dass es so etwas wie Liebe nicht gäbe, die Emaru gern hielt, zu überstehen, bringt ihn dieses Detail dazu, sich mit der Beziehung unglücklich zu fühlen. Aus dem immer netten Optimisten wurde ein kalter, ruhiger Mensch, der so gut wie nie seinen schwarzen Mantel auszieht. Für Emaru ist er so etwas wie ein Vorbild.

Zwillingsbruder: Jin Dargin (19 Jahre)
Jin ist ein sehr energetischer Junge, der nie stillsitzen kann. Er ist bekannt dafür, Unfrieden zu stiften, und im Gegensatz zu seinem Zwillingsbruder Emaru kann er so gut wie gar nicht still sein. Eigentlich redet er immer, außer man unterbricht ihn, dann bleibt er meist eine Weile ruhig. Als Lichtmagier hält er sich für das perfekte Gegenstück zu seinem Bruder und geht fest davon aus, dass sie Rivalen sind, obwohl Emaru das immer bestreitet. Er hat sich sogar eine Art Uniform zugelegt: Er ist stets vollkommen in Weiß gekleidet und trägt immer dieselbe Jacke, ebenfalls vollkommen weiß, bis auf einen gelben, geflügelten Wurm, den er selbst darauf malte. Er behauptet, es sollte ein Monster sein, als Gegenstück zu den blauen und roten Drachen auf Emarus Handschuhen, allerdings hat aufgrund seiner kaum vorhandenen Malfähigkeiten noch nie jemand etwas anderes darin gesehen als einen Wurm. Ironischerweise ist gerade er, und nicht der verschlossene Emaru, der Bruder, der nichts mit anderen Menschen zu tun hat. Das liegt daran, dass er glaubt, die Leute in einer Gilde würden ihn in seiner Verbesserung hindern, weshalb er sich lieber wie James allein auf eine Reise durch Fiore macht. Allerdings hat er diese Reise trotz mehreren Jahren voller Versprechungen noch nicht angetreten.

FREUNDE:
Natascha Ase, die Hungrige
Dieses Mädchen, das er schon auf ihrer ersten Quest begleitete, ist in den Augen Emarus nicht nur eine Schönheit, sondern auch eine Magierin mit viel Potenzial. Von ihrer Eismagie glaubt er, dass sie ihm eine gute Vorlage sein kann, um selbst eine feste Magie zu erlernen, auch wenn sich die, die er braucht, natürlich nicht auflösen durfte. Natürlich mag er sie nicht nur aufgrund der praktischen Aspekte, sie ist ziemlich nett und auch ein wenig naiv, eine ansprechende und vor allem amüsante Kombination. Auch ihr ständiger Hunger amüsiert ihn immer wieder, er findet es geradezu niedlich, außerdem hat sie wegen diesem so gut wie immer etwas zu Essen zur Hand, und auch das ist eine Eigenschaft, die dem Weißhaarigen durchaus gefällt. Abgesehen davon hat sie ihm auch einmal das Leben gerettet, innerhalb des Kampfes um ihre Klientin, was sie natürlich automatisch zu einer Freundin macht.

Naomi Kagekami/Nanao Kagemane
Naomi ist für Emaru ein besonderer Mensch, auch wenn er nicht genau sagen kann, woran das liegt. In ihrer Gegenwart ist er zu Anfang nervös geworden, was er sich aber inzwischen abgewöhnen konnte und so bleibt nur das wohlige Gefühl in ihrer Nähe, das ihn einst eher unfreiwillig dazu bewegte, ihr den ersten Kuss zu rauben. Dennoch haben sie öfter zusammen trainiert und so auch einige Erfolge erzielt, auch wenn der Dargin sie schon eine Weile nicht mehr gesehen hatte. Der Name Naomi kann sich nicht in Emarus miesem Namengedächtnis festsetzen, weshalb er auf die japanische Version Nanao übergegangen ist, außerdem wird die Erinnerung an ihren Nachnamen durch falsches Vorsagen seines Alter Ego getrübt.

Nia Mel Mata, die Forscherin
Emaru und Nia werden in erster Linie verbunden durch ein gemeinsames Interesse daran, Wissen zu sammeln, anzuhäufen und auch selbst zu erschließen. Beide geben sich nicht damit zufrieden, mit den Informationen, die die Menschheit besitzt, gefüttert zu werden, sondern arbeiten daran, vergessenes Wissen wiederzuholen und neues Wissen zu schaffen. Dementsprechend kann man die Blondine als definitiv intelligent beschreiben, intellektuell vermutlich auf gleicher Ebene mit dem Älteren, während ihre Persönlichkeit immer noch fröhlich, anhänglich und unschuldig ist. Abgesehen davon ist sie natürlich auch noch ziemlich hübsch, und neben seinem typischen Beschützerinstinkt verspürt der Dargin auch ein gewisses Interesse an ihr; wenn man außer Acht lässt, dass er sie als eine Freundin seinerseits ansieht.

Valerie Sakai, die Niedliche
Kennen gelernt hat der Dargin die Sakai, als diese noch das zarte Alter von fünfzehn Jahren inne hatte und wenig mehr war als ein süßes Kind, das dringend jemanden brauchte, der sich um es kümmerte und ihm sagte, dass es okay war, auch mal einen Fehler zu machen. Sie war sehr allein gewesen, aber auch sehr lieb und vertrauenswürdig, und irgendwie naiv, also hatte er in seiner Fürsorglichkeit beschlossen, für sie da zu sein. Es begann damit, dass er zu ihrem sechzehnten Geburtstag wie versprochen kam, und während die Zeit verging, freundeten die beiden sich mehr und mehr an. Inzwischen ist aus dem hübschen Kind eine junge Schönheit geworden, auf dem Weg in eine Richtung, in der sie wohl von Männern belagert werden würde, dennoch sieht der Weißschopf sie in erster Linie als Freundin an. Besuche und Briefe sind häufige Begebenheiten zwischen ihnen, keiner von beiden will den Kontakt abbrechen lassen. Abgesehen davon schuldet ihm das Mädchen immer noch, ihn wie versprochen mit einer 'Waschbärin' zu verkuppeln... weil die so gut zu Katzen wie ihm passen.

'Lady' Mariah, die Herrscherin
Mariah ist eine junge Frau, die in der kleinen Stadt Mirobi lebt und die den Dargin auf einer Quest kennen gelernt hat. Sie kennt die Verbindung zwischen ihm und ihrem Helden James nicht, doch auch der jüngere Bruder ist inzwischen eine Art Idol für sie, seit er ihrem Dorf geholfen hat. Er hat die Jugendsubkultur dort aus den Händen des tyrannischen Ushio befreit und sie an die Spitze gestellt, sodass aus dem zerissenen Mirobi ein Ort werden konnte, in dem Erwachsene und Jugendliche an einem Strang ziehen. Er hilft ihr noch immer aus, so gut er kann, und schickt ihr hin und wieder Dinge, die man nur in den großen Städten bekommt. Dabei ist Emaru sich durchaus bewusst, dass die Frau ein wenig für ihn schwärmt, besonders, da sie kein Geheimnis daraus macht. Außerdem kümmert sie sich um den 'blauen Drachen', ein Drachenkind, dem Emaru im Geheimen den Namen Umbras, also Schatten, gab.

FEINDE: ---

GILDE: Emaru befand sich als Heranwachsender in einer Situation, in der er die Chance darauf hatte, sein zukünftiges Leben zu bestimmen; eine Chance, zu entscheiden, ob er Magnolia Town, Hosenka Town oder Oshibana Town als neue Heimat und als Grundlage seiner magischen Zukunft bestimmen würde. Schon damals war ihm klar gewesen, dass er ein Mitglied von Blue Pegasus werden wollte, nicht nur, weil er die Regeln einer Gilde brauchte, sondern auch, weil er dort die geringste Reibungsfläche sah. Die Mitglieder dieser Gilde vertraten am ehesten seine eigenen Ansichten, was Stil und Drachen und ein paar andere Dinge im Leben anging, und sie wussten, sich angemessen zu verhalten, ohne dabei zu wirken, als würde ihnen ein Stab in einer nicht dazu gedachten Öffnung stecken. Dass Blue Pegasus seine Anlaufstelle sein würde, stand also nie wirklich in Frage.
Diese Entscheidung ist inzwischen einige Jahre her, und bisher hat sie es nicht geschafft, sich als falsch herauszustellen. Emaru ist glücklich mit seiner Gilde und ist stolz darauf, ein Mitglied, ein Pegasus zu sein. Er hält sich selbst für das Sinnbild dessen, wofür Blue Pegasus steht: Schönheit, Eleganz, Stil, aber auch Intelligenz, Gefasstheit, die Verehrung für Drachen und selbstverständlich die Macht, die ein starker Magier besitzt. Seine Selbstdarstellung mag ein wenig eingebildet sein, baut aber nicht auf nichts auf, im Gegenteil, sie kommt sogar relativ nah heran. Nach Jahren als erfolgreicher Gildenmagier kann der Dargin tatsächlich von einem gewissen Ansehen reden, das er sich als Mitglied verdient hat. Es gibt so gut wie niemanden, der ihn noch nicht gesehen hat, und auch, wenn Emaru sich meist aus privaten Kontakten heraushält und nur mit einem kleinen Teil der Gilde wirklich geredet hat, ist sein Name relativ bekannt. Das liegt zwar zu einem gewissen Grad an seiner durchaus nicht unbekannten Angewohnheit, überall in jeder noch so ungemütlichen Pose einzuschlafen, aber es hat auch damit zu tun, dass seine magische Bewandheit und seine Erfolge auf Quests die Runde gemacht haben. Selbst mit Gildenmeister Ryce, oder Master Ryce, wie Emaru ihn nennt, steht er recht gut und wird offiziell als eine der Größen der Gilde anerkannt. Man kann also ohne große Zweifel sagen, dass Emaru Dargin und Blue Pegasus wie füreinander bestimmt waren...
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BeitragThema: Re: Emaru Dargin   Di 23 Sep 2014 - 17:45



◊ ◊ Geschichte ◊ ◊
Von Klein auf war es immer dasselbe: Jin war die Nummer eins, und gleich danach kann Emaru. Natürlich, jeder weiß, dass das jüngere Kind vorgezogen wird, doch mit nur zehn Minuten Unterschied? Nun, so war es. Emaru gewöhnte sich daran, wenn auch nicht besonders schnell. Als sie noch klein waren, hatte Emaru der Liebesentzug gestört. Extrem gestört. Emaru war ein weinerliches Kind, aus dem einfachen Grund, dass er beinahe ebenso gut ein Waisenkind hätte sein können. In dem Alter zwischen drei und sechs Jahren war es besonders schlimm für ihn: Jin stellte immer irgendwelchen Ärger an, zerstörte Emarus Spielsachen, schlug ihn und baute andere Arten von Mist. Das führte dazu, dass der Jüngere die gesamte Aufmerksamkeit ihrer Eltern bekam, auch wenn es negative Aufmerksamkeit war. Emaru wurde dabei stets außen vor gelassen. Er entwickelte in dieser Zeit eine Seite, die sich von seiner weinerlichen Hälfte abschnitt, eine Seite mit einer Abneigung gegen die Eltern und den Zwilling. Dabei schottete er sich langsam von ihnen ab und wandte sich immer stärker seinem älteren Bruder James zu. Dieser kümmerte sich auch um ihn, und die emotionale Seite von Emaru hing sich an ihn. War James mal nicht da, gab es nur noch den Emaru, der schwieg und sich nicht um die anderen scherte.

Dann wurden sie älter, und Jin ruhiger. Ihre Mutter Mina versuchte, wieder gut zu machen, dass sie sich kaum um Emaru gekümmert hatten, und sein Vater verwöhnte ihn in dieser Zeit recht stark. Emaru verzieh ihnen nicht, aber zumindest tat er so. Er war nett zu ihnen, wirkte glücklich, und weinte in der nächsten Zeit gar nicht mehr. Ein bewusster Akt war es ursprünglich gewesen, diese Nettigkeit, nichts weiter als eine Scharade, eine Maske. Doch sie ging dem Jungen in Fleisch und Blut über. Auch wenn er wirklich ruhig war, war er doch sehr nett zu allen, teilte seine Sachen und wurde nie laut. Seine Altersgenossen wurden daher auch viel netter zu ihm, gaben auch mal etwas ab, und er integrierte sich mehr in die Gesellschaft, als er es erwartet hatte. In dieser Zeit aß er auch seinen ersten Kaugummi, der ihm so gut schmeckte, dass er mehr davon wollte. Da seine Eltern noch immer in der Wiedergutmachungs-Phase waren, bekam er jede Woche eine Packung Kaugummis, und sie waren immer in den ersten zwei Tagen aufgegessen. Emaru wurde gierig, er besorgte sich mehr Kaugummi und gab den Anderen nichts davon ab. Natürlich gefiel ihnen das nicht, aber da Emaru ansonsten noch immer sehr nett war, sahen die Meisten darüber hinweg.

Als die Zwillinge zehn waren, kurz vor ihrem elften Geburtstag, verließ der 16-jährige James seine Familie. Er begann, durch Fiore zu reisen, um stärker zu werden. Da James die wohl einzige Person war, zu der Emaru eine starke persönliche Verbindung hatte, brach es ihm das Herz, und die Kälte übernahm wieder. Die kalte Seite Emarus war inzwischen genauso eine Persönlichkeit wie die emotionale, und in diesem Moment wurden sie zu verschiedenen, nicht verbundenen Persönlichkeiten, die nur zufällig im selben Hirn waren. Schizophren war er nicht, er wechselte nicht unkontrollierbar zwischen diesen Persönlichkeiten und wurde solange zu einem anderen Menschen, nein, er blieb stets Emaru, kalt, nicht liebesfähig, immer abweisend. Die andere Seite war einfach nur da, fristete vor sich hin, wie ein Tier, das in einen Eisblock geschlossen ist. Nicht einmal Emaru selbst wusste zu dieser Zeit, dass diese Seite existierte, sie brach nie hervor, und auch bei den seltenen Besuchen seines Bruders wirkte es sowohl auf ihn, als auch auf alle anderen völlig normal, wenn er einen Gefühlsausbruch hatte und James umarmte. Es war eine zu natürliche Reaktion, als dass sie jemanden hätte misstrauisch machen können. Emaru bemerkte es erst mit zwölf, als ein Junge, den er gut kannte und eigentlich mochte, sich über Drachen lustig machte und sagte, es sei gut gewesen, dass die meisten ausgestorben sind. Nach einiger Zeit fing Emaru eine Diskussion an, und nachdem sein Freund zu lange starrsinnig bei dem geblieben war, was er über Drachen sagte, wurde Emaru schwarz vor Augen. Von da an agierte nur noch Shi. Bald darauf regte er sich wieder ab, und ein erstaunter Emaru wunderte sich, warum sein Freund reglos am Boden lag. Zwei Wochen lang lag er im Koma, aber er überlebte. Während Emarus Test, ob er psychisch labil war, und auch in der nächsten Zeit, in der er Einzelunterricht bekam, bis er wieder zu anderen Jugendlichen gelassen wurde, überlegte er, was passiert war. Er erkannte Shi und die Gefahr, die von ihm ausging, und entschloss sich, Blue Pegasus beizutreten, sobald er vierzehn sein würde. Er brauchte Regeln, wenn er Shi unter Kontrolle halten wollte, das war ihm klar. Außerdem würden in Blue Pegasus keine Leute Witze über Drachen reißen. Er schaffte es, seine Eltern zu einem Umzug zu überreden, da seit seinem Ausbruch ihre ganze Familie nicht mehr richtig akzeptiert wurde, dort, wo sie wohnten. Bis zu seinem vierzehnten Geburtstag hatte er nur noch einen Ausbruch, der nicht annähernd so schlimm ausfiel wie der Vorherige, zumindest wurde es nicht mehr als eine gewöhnliche Schlägerei unter Jugendlichen, und niemand wurde ernsthaft verletzt. Nachdem er der Gilde beigetreten war, hatte er nur noch sehr wenige Ausbrüche, und bei jedem von ihnen hielt sich Shi an die Regeln der Gilde. Emaru glaubte auch, zu wissen, warum: Shi war nicht aus dem Nichts entstanden, er war immer schon da gewesen, er war ein Teil von ihm. Und er war auch nur ein Mensch. Ein Mensch, der sich an die Regeln hielt wie jeder andere auch.
Sicherheitshalber zog Emaru sich dennoch zurück und verbrachte seine Freizeit nur noch zu Hause oder in der Gilde. Nur nachts blieb er draußen, da er in dieser Zeit allein war, es bestand keine Gefahr. Dabei sah er einmal nach oben in den Himmel, bedeckt von Sternen und einer großen, leuchtenden Scheibe: dem Mond. Irgendwie beruhigte ihn dieser Anblick, und er stellte ihn zufrieden. Emaru setzte sich und versuchte, die Sternzeichen zu erkennen, schaffte es aber nicht. Auch in den nächsten Nächten versuchte es, bis er vor Müdigkeit abdriftete und sich entschloss, Heim zu gehen. Irgendwann schlief er draußen ein, wachte aber nach ein paar Minuten wieder auf und sah nach oben. Er sah kein Sternzeichen, keine Verbindungen, keine Linien. Nur die Sterne und den vollen Mond. Von da an war es ihm egal, wo andere Menschen sie sahen, er interessierte sich nur noch dafür, nach oben zu sehen und ruhig zu werden. Er hatte nie etwas Schöneres gesehen als den Sternenhimmel, ohne nach irgendetwas Schönem zu suchen. Er war einfach da, und das ist er noch bis heute…
Emaru blieb in der Zeit danach allerdings nicht einfach die Person, die er war, nein, wie auch der Nachthimmel hatte er sich verändert, auch wenn man es auf den ersten Blick nicht sah. Gewachsen war er kaum, nicht einen Zentimeter, und das Muskelgewebe, das er aufgebaut hatte, zeigte sich äußerlich ebenso wenig wie seine gestiegenen magischen Kräfte. Eigentlich war der Unterschied zwischen seinem damaligen Ich und dem folgenden nur die Erfahrungen, die er gemacht hatte, als er mit anderen Magiern – oder eher Magierinnen – seinen ersten beiden Quests für mehrere Personen gemacht hatte. Die erste hatte ein recht enttäuschendes Ende, trotz des erfolgreichen Abschlusses, denn die Magierin, die ihn begleitete und die er so hübsch fand, verschwand plötztlich einfach, und er sah sie auch nicht wieder, alles, was ihm von ihr blieb, war die silberne Kette ihrer Mutter, die sie in seiner Obhut vergessen hatte. Da ihm diese auch nichts mehr bedeutete, verkaufte er sie, so etwas wie einen ideellen Wert kannte er einfach nicht. Dennoch, seine nächste Quest war um einiges befriedigender, denn dieses Mal wurde er von dem – Blue-Pegasus-hübschen – Mädchen nicht zurückgelassen, sondern kämpfte Seite an Seite mit ihr, um ihre Klientin zu beschützen. Ein Kampf, den sie dank Shis Rücksichtslosigkeit und der an Finsternis gewöhnten Augen Emarus auch gewinnen konnten, auch wenn die Folgen eine grauenvolle Verunstaltung seiner Haare enthielten. Auf einem späteren Fest traf er neben ihr auch ein paar weitere Magier, vor allem auf zwei weitere Magierinnen, die beide sehr faszinierende Seiten aufzeigten. Für den jungen Dargin war das Leben als Gildenmagier wie geschaffen, und er verstand es, es zu genießen.
Inzwischen hat er noch weitere Erfahrungen gesammelt und mehr Leute kennen gelernt. Weiterhin bevorzugt Emaru, mit weiblichen Gildenmitgliedern zu arbeiten, doch wenigstens hat er sich bereits an einer Quest mit männlichen Partnern versucht. Da Nanao, das Mädchen, mit dem er sich in der Zeit öfter getroffen und mit dem er trainiert hatte, in der nächsten Zeit aus irgendwelchen unbekannten Gründen nicht anzutreffen war, zog er eines Tages mit den einzigen Leuten der an jenem Datum recht leeren Gilde los, zwei Jungen, die sich als Noah und Akuma vorstellten. Der sogenannte Dämon zog sich während der Quest wohl zurück und wurde daher vergessen, während Noah und der Dargin sich um zu fütternde Bestien kümmerten. Dass sich dabei Shi meldete, um sich mit dem kleineren Jungen über gespaltene Persönlichkeiten zu unterhalten, wie er sie bei ihm schnell erkannte hatte, führte zu einem ärgerlichen Biss eines Riesenkomodowarans im Bein des Weißschopfes, der jedoch behandelt und unschädlich gemacht wurde. Außerdem hat sich Emarus Beherrschung der Magie inzwischen soweit entwickelt, dass er zurzeit Kristallmagie in Grundzügen beherrscht.


◊ ◊ Schreibprobe ◊ ◊
Hm... die Kreatur dieses Schreins schien bereit sein, zu reden, auch wenn sie ziemlich auf ihrem Standpunkt beharrte. Das war kein Problem, das taten die Meisten. Zuerst einmal musste Emaru hervorheben, dass er nicht behauptet hatte, sie wäre eine Entführerin, dann sagen, dass der Versuch, mehr Liebe unter die Menschen zu bringen, ziemlich edel war; dass er selbst an das Gefühl der Liebe nicht glaubte, gehörte hier nicht hin. Dann kam die Argumentation, dass es nun aber viele Leute gab, denen diese 'Geschöpfe' fehlten und die deswegen jetzt einsam waren, und diese Gottheit oder was sie war würde mit ihrem Harmoniebedürfnis sicher einen Weg ausarbeiten können, wie man die Menschen wieder glücklich machen konnte... “WAS TUST DU DA?!”
Bei seiner Konzentration darauf, wie man dieses Wesen besänftigen und zur Kooperation bewegen konnte, hatte Emaru kaum bemerkt, worauf Souta abzielte... und als die Frauenstimme ihm die Ohren vollkreischte, zerschlug er doch tatsächlich den Altar! Die kleine Box, die darauf gestanden hatte, flog ein Stück zurück und zerbrach mit einem Knacken am Boden, während die steinerne Truhe selbst einen schwarzen Rauch in die Luft entließ, jetzt, wo die ominöse Frau richtig sauer war. „Was hast du dir dabei gedacht?“, fragte Emaru den Rotschopf, während sie den Schrein verlassen mussten, um nicht zu ersticken, doch kaum waren sie draußen, wo der Schneesturm glücklicherweise aufgehört zu haben schien, folgte ihnen der Rauch... und wurde fester. Die Form missfiel Emaru: Das war zwar nur Rauch, aber zweifellos eine Frau, diese feminine Figur ließ sich nicht verleugnen, auch wenn vor ihr keine Medizinbälle herabhingen – das war keine Notwendigkeit, um das Geschlecht deuten zu können. Er wusste zwar, dass ihr Gegner weiblich war, aber wenn sie wenigstens unförmig und wabernd und physisch nicht zu deuten gewesen wäre, wäre es ihm leichter gefallen, dagegen zu kämpfen; der Dargin verletzte keine Frauen, wenn er es vermeiden konnte. Besonders schwierig war es für ihn, als sie über die heutigen Zeiten redete... und über seine Persönlichkeit. Er wollte ihr sagen, dass es nicht stimmte, dass zumindest er Optik und Geld nicht so wichtig nahm und dass er nie, niemals mit einem Herz spielen würde... aber irgendwie lag das im Auge des Betrachters. Nur, weil er es immer wieder schaffte, sich selbst davon zu überzeugen, dass das, was er tat, das Richtige und er ein guter und alles andere als oberflächlicher Mensch war, konnte er nicht erwarten, dass sie es ihm glauben würde... Irgendwie fürchtete er das vernichtende Urteil, das dieses Wesen über ihn verhängte. Dabei hatte sie gar kein Recht, ihn zu verurteilen, und er nicht die Pflicht, sich selbst zu rechtfertigen...

Mit einem Mal wurde sein Blick kühl und klar. Richtig, er musste sich hier nicht rechtfertigen. Während sie auf ihn zustürzte, holte sie zum Schlag aus, attackierte ihn, da er näher war als Souta, doch das Weißhaar hielt ihren ersten Faustschlag simpel mit seiner eigenen Hand auf, und als sie mit der zweiten Hand nachsetzen wollte, schnappte er diese auch aus der Luft. „Verstehe ich das richtig? Du willst über mich richten?“, fragte er mit leichtem Groll in der Stimme, gefolgt von einem schmerzvollen Aufschrei der Frau, die sich schnell aus seinem Griff zog, um zu zeigen, dass sich in ihren beiden Händen nun Löcher fanden, die von der Form her gut zu den Stacheln passten, die aus Emarus Handinnenfläche ragten. „Du nimmst dir mehr heraus, als du hast, elende Kreatur.“ „Was sagst du da?“, kreischte sie mit einer ohrenbetäubend hohen Stimme, während ihre Hände sich wieder auffüllten. „Ein herzloser Mensch wie du, für dessen Triebe andere Menschen zu leiden haben, wird nie verstehen, was Liebe ist! Deswegen wirst du dein Ende hier finden! Du wirst diesen Ort nie verlassen!“ Mehr Rauch fand seinen Weg zu der Frau, und sie wurde ein wenig größer; ob sie auch stärker wurde? Emaru für seinen Teil wollte das nicht unbedingt herausfinden... „Souta, bleib ein wenig zurück“, meinte Emaru, während sich in seinen Händen kleine Kügelchen bildeten. Kaum war die neunte fertig, schloss er kurz die Augen und prägte sich ein, wie die Lady auf ihn zustürzte. „Instant Darkness!“ Und im nächsten Moment wurden er und seine Gegnerin von einer Wolke aus Finsternis verschluckt. Mit einem schnellen Schritt zur Seite und einer Drehung um etwa neunzig grad wich der Dargin der Faust aus, die die Kreatur mit einem unnötigen Kampfschrei kombinierte. Ihr Temperament war wohl eine ihrer größten Schwächen, wie er ihr mit einem schnellen Schlag mit der linken zeigte. Gleichzeitig öffnete er seine rechte Hand und murmelte: „Crystal Bullets.“ Die ersten beiden trafen, da befand sie sich wohl noch im Flug, doch kaum gab es ein leises Knirschen, als ihr Fuß auf den Schnee traf, schaffte sie es, der letzten auszuweichen. Allerdings war es relativ leicht, ihren Lauf zu verfolgen, da der Schnee ihre Schritte recht geräuschvoll machte, und so konnte Emaru die linke Hand ebenfalls öffnen und die sechs Kugeln aus ihr gleich hinterher schicken. Er wusste, dass dieser Angriff langsam war, aber wenn man wusste, wo sie lang lief, reichten sechs langsame Kugeln völlig, um sie aus dem Tritt zu bringen. Zwei davon trafen tatsächlich, machten nicht viel Schaden, brachten die Frau aber vollkommen aus der Ruhe. „DUUUU!“, kreischte sie, dann erklangen wieder Schritte, die direkt auf ihn zukamen. Sie hielt sich wohl für clever, weil sie den Ursprung der Kugeln herausgefunden hatte... Was sie offenbar nicht erwartete, waren die kleinen Klingen, die Emaru vor sich in die Luft gesetzt hatte. 15 Mini Blades sollten ihren Zweck erfüllen... „Mini Blades.“
Keine ganze Sekunde später kreischte sie wieder, doch dann würde Emaru überraschend von etwas getroffen... etwas kräftigem. Seitlich flog er aus seiner Wolke wieder heraus, schlug zweimal auf dem Schnee auf, ehe er sich wieder hochrappelte, doch während er noch dabei war, schälte sich eine dicke, schwarze Linie aus seiner Finsternis und schlug nach ihm, traf ihn frontal in den Magen und hob ihn nach oben, um ihn erneut in den Schnee fallen zu lassen. Wie eine Schlange bewegte sich die wirklich feste Rauchfahne, während die Schutzgöttin des Schreines mit einer zweiten dieser Art wieder hervortrat. Etwas größer war sie auch wieder geworden, hatte aber offenbar aufgegeben, ihn einfach so zu erwischen... Oder doch nicht? Noch während er aufstand, lief sie auf ihn zu, und er hatte es nicht einmal ganz geschafft, auf die Beine zu kommen, da kratzten ihre Klauen – ihre Finger hatte sie offenbar sehr spitz gestaltet – durch seine zähe Haut hindurch, ehe ihr Bein nach oben schnellte und sein Kinn kraftvoll von unten erwischte. Wäre Emaru nicht Emaru, so wäre das wohl furchtbar schmerzhaft, vermutlich sogar ein Bruch gewesen, aber auch so reichte es, um ihn in die Luft zu heben und wieder auf den Rücken krachen zu lassen. Als sie nachsetzen wollte, raste dann jedoch sein Fuß nach oben und trat gegen die Stelle, an der bei einem Menschen der Magen gelegen hätte, ehe er sich endlich aufrichtete. Schnell stieß wieder eine der Rauchfahnen nach vorne, doch damit hatte er gerechnet, erschuf vor sich einfach eine Dark Blade, die sich nach einer kurzen Bewegung vorwärts bewegte und durch den Rauch schnitt, während er direkt hinter ihr herlief. Die Frau wich der Klinge problemlos aus, auch der Faust, die ihr schwarzes Gesicht attackieren wollte, entkam sie schnell zur Seite... doch plötzlich schoss auf genau dieser Seite ein ebenso schwarzer Stachel heraus und entlockte ihr wieder einen dieser markerschütternden Schreie, während er durch ihr Gesicht riss und aus dieser Entfernung tat das verdammt in den Ohren weh, hinterließ ein fürchterliches Klingeln, aber darauf konnte er nicht achten. Die beiden Rauchwürmer hielten für einige Momente inne und das reichte dem Dargin, um wieder in der Wolke aus Finsernis zu verschwinden und wenig später nahe Souta wieder aus ihr herauszukommen. „In Ordnung...“, meinte er etwas zu laut, weil er gerade nicht so gut hörte. „Es sieht nicht so gut aus wie erwartet. Diese Schlangen haben mich überrascht.“ Aber die zwei würden es sicher trotzdem schaffen...
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BeitragThema: Re: Emaru Dargin   Di 23 Sep 2014 - 17:48



Statusblatt
Finsternismagie / Kristallmagie


◊ ◊ Körperliche Attribute ◊ ◊


STÄRKE: 95 Punkte - Level 5

SCHNELLIGKEIT: 65 Punkte - Level 4

GESCHICKLICHKEIT: 65 Punkte - Level 4

WIDERSTAND: 130 Punkte - Level 6

MANAVORRAT: 130 Punkte - Level 6

WILLENSKRAFT: 170 Punkte - Level 7


◊ ◊ Magische Fähigkeiten ◊ ◊

MAGIEART: Hier schriebt ihr die Magieart hin, über die euer Charakter verfügt. X Punkte - Klasse X

AUSLEGERPUNKTE: (X/12) Hier schreibt ihr hin, wie viele Auslegerpunkte eure Magieart verbraucht.

ZAUBER: Hier könnt ihr 2 Techniken posten, für die euer Charakter die Voraussetzungen erfüllt.


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Emaru Dargin
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