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 Bewerbung - Misaki Yoru

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BeitragThema: Bewerbung - Misaki Yoru   So 22 Feb 2015 - 19:21



Misaki Yoru
Leidenschaft ist stärker als Vernunft



◊ ◊ Persönliches ◊ ◊



NACHNAME: Yoru (übersetzt – der Nacht)
VORNAME: Misaki (übersetzt – schöne Blüte)
SPITZNAME: Ihre Mutter und ihr älterer Bruder nennen sie meist Misa, als Verniedlichungsform von Misaki. Ihre Lehrer und ihr Vater nennen sie meist Yoru, was auf ihr Wissen über Misakis Kampffähigkeiten zurückgeht.
GEBURTSTAG::  22. Dezember (in dem Jahr ihrer Geburt war dies die längste Nacht des Jahres)
ALTER:15 Jahre
GRÖSSE: 1,55 Meter
GEWICHT: 47 kg
HAARFARBE: weiß, silbern
AUGENFARBE: dunkelblau
GESCHLECHT: weiblich
GILDE: Fairy Tail
GILDENZEICHEN:]  In der dunkelblauen Farbe des Nachthimmels wurde das Gildenzeichen von Fairy Tail, gut sichtbar, auf der oberen Hälfte ihres Rückens mittig platziert.
GEBURTSORT: Oak Town
WOHNORT: Magnolia Town

ERSCHEINUNGSBILD: Schon an ihrer Namensgebung ist zu erkennen, dass Misaki ein schönes Mädchen sein muss. Wenn man an eine schöne Blume denkt, fällt einem zuerst eine auffällige, seltene und wunderschöne Blume ein, welche in den schönsten Farben leuchtet und einen angenehm aufdringlichen Duft versprüht. Doch Misaki ist alles andere als auffällig. Sie bewegt sich gern in den Schatten der Nacht, so unauffällig und leise wie es einem Menschen nur möglich ist. Sie ist diese Art von Person, die sich vorsichtig von hinten an schleichen und ihre „Beute“ dann fast zu Tode erschrecken kann. Dieses Mädchen ist zwar nicht der Typ, den man als Mauerblümchen bezeichnen könnte, sondern sie macht eher den Eindruck einer jungen besonnenen Magierin, welche ihr Können ein wenig zu verbergen versucht. Ihre Stärke und ihre Leidenschaft für den Kampf kommen meist erst hervor, wenn sie sich wirklich beweisen kann. Meist ist sie in der Nacht draußen als Schatten zusehen, was auch ihre helle Hautfarbe erklären würde. Ihre Haare sind so weiß wie der Mond und glänzen so silbern wie die Sterne, als würde der Nachthimmel mit ihr um die Wette strahlen. Ihre Augen bilden den kompletten Kontrast zu ihrem hellem Haar, sie schimmern im dunklen Blau des Universums. Wenn man sich in ihren Augen verliert, könnte man fast meinen die Unendlichkeit der Welten dieses Himmels zu sehen. Der erste Eindruck dieses Mädchens ist eher ein schlichter und doch mit einer leichten bedrohlichen Note behaftet. Im Tageslicht wirkt sie zerbrechlich wie eine Puppe, als wäre sie ganz aus Porzellan und wenn man sie nur anfasst zerbricht sie. Ihre Lippen sind meist zu einem leisem Lächeln geformt, manchmal wirkt es fröhlich und ein anderes Mal eher distanziert. Doch wenn die Dämmerung hereinbricht und sie sich bereit für eine Mission oder eine Trainingseinheit macht verformt sich dieses leise Lächeln zu einem ernsten Ausdruck auf ihrem Gesicht. Der zerbrechliche Eindruck weicht einer selbstsicheren und stählernen Aura, weshalb man sagen könnte, dass dies nicht das kleine, stumme Mädchen vom Tag sein kann. Obwohl sie schon 15 ist und mitten in der Pubertät sein müsste ist davon noch nicht allzu viel zu erkennen, ihre Beine sind dünn und die gewünschten Rundungen an Brust und Po sind auch noch nicht besonders ausgeprägt, dieser Fakt ist ihr im Kampf nichtsdestotrotz ein Vorteil, wenn es um die Geschicklichkeit und Schnelligkeit geht. Seit sie in der neuen Gilde ist hat sich an ihrem Kleidungsstil einiges verändert. Früher trug sie meist knielange, in dunklen Farben getünchte Röcke und dazu eine passende hellere Bluse, sowie die kleinen weißen Ballerinas. Um ihre Taille herum hatte sie stets einen hauchdünnen Gürtel mit zwei Halterungen für ihre Dolche gelegt, welchen sie auch noch heute trägt. Ihr Haar war meist offen oder streng nach hinten gebunden. Heute bindet sie es meist mit einer schwarzen Schleife nach hinten, zu einem lockeren Zopf. Um das Gildenzeichen von Fairy Tail hervorzuheben trägt sie oft ein rücken freies Oberteil mit einem kurzem Rock oder einer Hose. Auch die Kleider, mit dem tiefen Ausschnitt am Rücken, hat sie in letzter Zeit sehr lieb gewonnen. Zu beiden Varianten trägt sie die langen Kniestrümpfe und ihre schwarzen Stiefeln sowie die passenden Handschuhe zu ihrem ausgewählten Outfit. Trotz der Veränderung ihres Geschmacks in der letzten Zeit bleibt sie lieber natürlich und schminkt sich nur sehr selten.

BESONDERE MERKMALE: Einigen wenigen Personen würde wahrscheinlich ihr äußeres Erscheinungsbild als erstes besonders auffallen, denn durch den Kontrast des Haares mit den Augen scheint sie förmlich zu leuchten. Jedoch sind es eher die zwei Dolche, die sie eigentlich immer an ihrer Seite hat, ein auffälliges Merkmal. Ohne Misakis Magie scheinen diese beiden klingen nichts besonderes zu sein, nur zwei einfache, wenn auch teure (was sogar schon ein paar Diebe neugierig gemacht hat) Klingen. Hierbei stellt sich ein Außenstehender also nur die Frage, wieso ein kleines Mädchen diese zwei Waffen bei sich trägt. Sollte dieser jemand sie jedoch einmal in einen Kampf verwickelt sehen würden ihm die Dolche dann wesentlich mehr auffallen, denn in dem Moment wo Misaki ihre Magie einsetzt, beginnen unzählige kleine rote Juwelen an den Griffen ihrer Schwerter aufzuleuchten. Ein weiterer Gegenstand den man erwähnen sollte ist der Inhalt von Misakis kleiner schwarzen Tasche mit den weißen Rüschen an dem abgerundeten Rand. Neben wenigen Dingen, welche wahrscheinlich jedes Mädchen in dieser Zeit benötigt, befindet sich eine kleine in dunklen Farben vernebelte Kugel. Normalerweise wäre an diesem Gegenstand nichts besonderes, aber diese Kugel war mit telepathischer Magie versetzt, was Misaki wiederum erlaubte für eine kurze Zeit und einmalig eine telepathische Bindung zu jemandem aufzubauen. Nach dem Benutzen dieser magischen Kugel, war die Magie verbraucht und man konnte sie nur für ein gewisses Entgelt in einem dafür zuständigen Laden wieder an füllen lassen. Natürlich war es nicht gerade wenig Geld, was man dafür bezahlen musste (allein die Kugel kostete schon an die 50 Jewel), aber Misaki war das lieber als doch einmal an einen zu gefährlichen Gegner zu geraten und letztendlich nicht mehr zurückkehren zu können.



◊ ◊ Charakter ◊ ◊

BENEHMEN: Auf den ersten Blick mag es zwar nicht so wirken, aber Misaki ist ein sehr leidenschaftlicher Mensch und das spiegelt sich auch in jeder ihrer Handlungen wieder. Wenn sie tatsächlich in einen Kampf verwickelt werden sollte schaltet sie ihren Verstand fast vollkommen aus und handelt ganz nach der oben genannten Devise: „Leidenschaft ist stärker als Vernunft“. Natürlich handelt Misaki nicht überschwänglich oder ohne jeglichen Sinn, ganz im Gegenteil sind ihre Handlungen im Voraus gut geplant, aber, wie könnte es bei einem Mitglied von Fairy Tail anders sein, sie konzentriert sich lieber auf die Kraft der Wut und dem Bedürfnis ihre Kameraden zu beschützen, als auf perfekte Strategien. Im Kampf blüht die „schöne Blume der Nacht“ also erst so richtig auf, wohingegen sie im Alltag eine eher ruhige Person ist. Während die anderen in der Gilde sich wild streiten oder zu Massen trinken, sitzt sie lieber als stille Beobachterin da, nur manchmal rauft sie sich ein bisschen mit den anderen Gildenmitgliedern. Ihr gefällt es die Stärke der anderen Magier zu beobachten, so hat sie ein gutes Auge dafür erlangt Gewohnheiten von anderen Menschen schnellst möglich zu analysieren. Es kam sogar schon vor, dass Misaki mit einigen anderen Magiern auf einen Auftrag ging, schlussendlich aber nur die Fähigkeiten der stärkeren Magier beobachtete und bestaunte, dieser kleine Ausrutscher wurde ihr jedoch sehr schnell wieder verziehen. Denn dadurch hat sich ihr Verstand auch in der Hinsicht der Erinnerung verbessert und Misaki zeichnet in der letzten Zeit sehr viel. Meistens sind es wunderschöne und atemberaubende Orte die sie auf dem Papier festzuhalten versucht, was ihr langsam immer besser gelingt.


PERSÖNLICHKEIT: Man könnte sagen Misaki ist wie Schnee, schön aber eiskalt. Diese Aussage passt in vielen Hinsichten auf dieses Mädchen, sie sieht alles mit einer klaren Berechnung an und kann im Kampf trotzdem leidenschaftlich kämpfen. Auch wenn sie oft etwas kalt sein kann ist sie doch ein liebenswürdiger Mensch, sie versucht andere zu verstehen und ist immer sehr siegessicher. Damit motiviert sie viele ihrer neugewonnenen Freunde, auch wenn es so scheint als würde sie manchmal etwas zu viel Optimismus haben. Man könnte jedoch meinen, Misaki hätte zwei Seiten, denn am Tag, wenn es hell ist und alle sie sehen können, ist sie eine sehr vorsichtige bedachte und ruhige Person, wie man sich ein nettes Mädchen von nebenan vorstellt. Sie verliert nie ein Wort zu viel und hört auf die erfahrenen Magier, sobald aber die Sonne untergegangen ist kommt eine völlig andere Misaki hervor. Sie ist eine leidenschaftliche und bedachte Kämpferin, die sich gern einmal streitet und auch mal ein paar Sprüche klopft. Doch ihre Freunde mögen und verstehen beide Seiten an ihr, es ist schließlich Fairy Tail.

VORLIEBEN: Es gibt einige Dinge die Misaki über alles liebt, wie zum Beispiel das Chaos in Fairy Tail und die kleinen Raufereien, klare Regeln, die von anderen aufgestellt wurden, sind für sie nichts. Sie liebt es außerdem Nachts unter den Bäumen von Magnolia Town spazieren zu gehe, dabei kann sie sich entspannen und über alles nachdenken. Meistens geht passiert sie während ihrem Ausflug auch den Southgate Park von Magnolia, dort setzt sie sich unter einen Baum und erschafft mit einer kleinen Kugel, die ebenfalls in ihrer kleinen Tasche Platz findet, genug Licht um in einem ihrer Lieblingsbücher „Lights of Edolas“ zu lesen. Sie denkt auch oft darüber nach, wie Fairy Tail wohl früher war, als die mächtigen alten Magier noch lebten. Aus der Gildenbibliothek hatte sie sich neulich ein Buch über das alte Fairy Tail mit auf ihren Spaziergang durch die Nacht genommen. Sie war beeindruckt über die Kraft von Erza Scarlett, die die gleiche Magie wie Misaki beherrschte, bloß um einiges stärker. Sie hatte sogar eine kleine Gemeinsamkeit mit dieser legendären Magierin, sie mochte ebenfalls Erdbeertorte über alles. Das mag jetzt sehr banal klingen, aber für Misaki war es ein kleiner Anfang um eines Tages genauso mächtig zu werden wie Erza. Auch der Kampf ist eine große Vorliebe von Misaki, solange dieser in der Nacht stattfindet oder zumindest an einem Ort wo sie mit den Schatten verschmelzen kann.


ABNEIGUNGEN:  Misaki ist zwar noch ein sehr junges Mädchen, aber für Alter hat sie schon einen sehr ausgeprägten Sinn für die Moral, wenn es um andere Menschen geht. Sie kann es nicht leiden, wenn Magier in einer Gilde oder Freunde sind und sich nicht für einander einsetzten. Für sie wäre es unmöglich ihre Freunde im Stich zulassen, sie kämpft stets mit der Leidenschaft, die ihr Bruder immer aufbrachte wenn er sie beschützte. Wenn es aber um ihre eigene Moral beim Kampf geht, ist sie etwas unerschrockener, da sie sehr oft angreift ohne die Folgen davon zu überdenken. Auch wenn Misaki ihrem Gegner unterlegen ist, fordert sie ihn immer dazu auf alles zu geben. Damit schafft sie sich nicht nur ein neues Ziel ihrer Stärke, sondern will auf keinen Fall schwach wirken. Eine eher ungewöhnliche Sache, die Misaki nicht leiden kann ist der Tag oder alles was eine zu naive Ausstrahlung hat. Zwar ist sie selbst sehr gern fröhlich und munter, aber wenn zu einem Kampf kommt, sind ihr diese Leute nur in der Quere. Diese Abneigung gegen das Licht – was jetzt nicht im Sinne von Gut und Böse steht – hegt sie seit der Sommersonnenwende als ihre Eltern sterben mussten oder vielleicht schon seit der Nacht ihrer Geburt.

STÄRKEN: Misaki ist eine hervorragende Kämpferin und Magierin mit den Dolchen und ähnlichen Waffen. Sie versucht so oft ihre Kraft zu verbessern wie es nur geht, mittlerweile ist sie sogar im Kampf eine relativ große Hilfe. Ihre zwei Dolche führt sie mit einer kennzeichnenden Präzession, um die sie viele Krieger beneiden würden. Mit der Magie „Magic swords“ kann bereits ein Katan beschwören und ist mit diesem Kampfstil sehr gut vertraut. Ihr spontanes Handeln verhilft ihr oft zum Erreichen ihres Zieles, wenn manchmal auch etwas zerstört wird. Eine von Misakis beachtenswertesten Stärken ist wohl ihr ausgeprägter Gleichgewichtssinn und ihre Schnelligkeit. Diese beiden Faktoren spielen sowohl beim Schwertkampf, als auch bei anderen Nahkampfmethoden eine große Rolle. Oftmals sieht man Misaki einige Übungen für diese Fähigkeiten machen und auch wenn es sehr komisch aussieht, wenn sie in einem Moment völlig ruhig da sitzt und im nächsten blitzschnell aufspringt um ein imaginäres Ziel mit gezielten Angriffen niederzustrecken.


SCHWÄCHEN:
Auch wenn Misaki es selbst ungern zugibt, hat sie doch einige Schwächen, vor allem was ihre Psyche angeht. Denn es kann durchaus vorkommen, dass ihr Hass und ihre Verzweiflung plötzlich die Überhand nehmen und es kam nicht selten vor, dass Misaki die Konzentration verlor. Eher selten ist, dass sie plötzlich in tiefer Trauer um ihr Eltern versinkt, aber auch das kam schon vor. Einmal geschah es sogar, dass die kleine Magierin von ihren starken Emotionen und ihrer tragischen Vergangenheit übermannt wurde und in Ohnmacht fiel, aber ihre Freunde halfen ihr in jedem Fall wieder auf die Beine. Ein schon oft erwähnte Schwäche von Misaki ist wohl die Helligkeit, die sie so sehr verabscheut. Durch sie fühlt sie sich manchmal sehr geschwächt und es passiert eher, dass sie etwas melancholisch wird. Dieses Tatsache hat sich jedoch in den letzten Jahren schon etwas verbessert, auch wenn sie die Nacht dem Tag immer noch vorzieht.
ZIEL: Misaki ist der Gilde Fairy Tail beigetreten, weil diese vor längerer Zeit die tyrannische Gilde aus Oak Town zerstört hatte. Jedoch ist es immer noch einige Anhänger von Phantom Lord, die diese schlechten Ideallee vertreten. Nachdem Misaki von ihrem Bruder die Geschichte über die Vergangenheit ihrer Familie erfahren hatte nahm sie sich vor alle Menschen die durch diese Monster Leid erfahren mussten zu rächen. Sie will alle, die für eine Wiederherstellung von Phantom Lord sind, auslöschen. Auch ihr Bruder hatte dieses Ziel vor Augen, aber Misaki hat ihn vor mehr als 8 Jahren das letzte mal gesehen, seit diesem Tag versucht sie ihn verzweifelt zu finden. Wenn sie wüsste wie nah sie daran ist ihn wiederzufinden, wäre sie überrascht...


◊ ◊ Umfeld und Hintergrund ◊ ◊

FAMILIE: Mutter – Delia
Delia ist eine umsorgende und liebenswerte Mutter, für Hayate als auch für Misaki. Mit 17 Jahren lernte sie ihren Mann Norick kennen, den sie jeden Tag so liebte wie am ersten. Kurz nach ihrem 18. Geburtstag heirateten die beiden und ein Jahr darauf bekamen sie ihr erstes Kind. Delia ging in ihrer Mutterrolle vollkommen auf und sorgte für das Wohl ihres Kindes, zu gern hätte sie noch ein zweites gehabt. Dieser Wunsch ging 3 Jahre darauf auch in Erfüllung und sie gebar ihre Tochter Misaki. Delia war überglücklich und sehr zufrieden. Sie wollte in Oak Town bleiben, hier hatte sie ihre Kindheit verbracht und auch das bescheidene Haus was sie besaßen war für sie kein Problem. Sie wollte einfach nur, dass sie mit ihrer kleinen Familie glücklich werden konnte. Bis sie in einem schicksalhaften Jahr zur Sommersonnenwende durch die Anhänger von der ehemaligen Gilde Phantom Lord verstarb.


Vater – Norick
Er ist nach einem keltischen Stamm namens Noriker aus dem Königreich Noricum benannt, welche für ihre Waffenschmiede bekannt waren. Als er seine Zukünftige kennenlernte war er gerade 18 Jahre alt geworden und liebte sie über alles. Doch durch den Hass auf die Anhänger der vergangenen Gilde Phantom Lord, der in seiner Familie Jahre lang geschürt wurde, waren ihm die Fähigkeiten seiner Kinder wichtiger als ihr Glück. Seine zwei Kinder und auch seine junge Frau Delia hatten unter seinen Vorstellungen zu leiden. Nichts desto trotz war Norick ein Mitglied des hohen Rates und ein hervorragender Schwertkämpfer, unter anderem beherrschte er aber auch die Lost Magic der Crashmagie. Er projizierte seinen Kampfgeist, aber auch seinen Hass, auf seine beiden Kinder, wobei er seine jüngere Tochter dabei mehr erreichte, als seinen warmherzigen Sohn. Er starb, gemeinsam mit seiner Frau, durch ein Feuer in ihrem Haus.


Bruder – Hayate
Hayate ist Misakis Bruder und der Sohn von Delia und Norick. Im Gegensatz zu seiner Schwester kommt er eher nach seiner warmherzigen und besonnenen Mutter. Er war ein eher ruhiges Kind und kümmerte sich aufopferungsvoll um seine aufgeweckte Schwester, die er immer und vor jedem beschützte. Auch er wurde von seinem Vater hart trainiert und beherrscht die Magie des Windes. Das passt auch zu seinem Namen, der für „sanft wie der Wind“ oder für „eine frische Brise“ steht. Auch er hat weißes Haar wie Misaki, aber seit dem Tag als er sich auf die Reise machte hat ihn niemand wieder gesehen. Der Gilde Fairy Tail war er zwar für kurze Zeit beigetreten, doch als Misaki diese erreichte, war er schon wieder verschwunden. Sie sucht ihn schon seit langem, aber er hat wahrscheinlich nie etwas von dem Schicksal seiner Eltern erfahren und hält seine Familie für verschollen.


Lehrmeister – Ryujin
Ryujin war der Lehrmeister für Misaki, nachdem ihre Eltern ermordet wurden. Nach einiger Zeit wurde er für sie wie ein Vater, der sie jedoch mehr liebte als ihr richtiger es jemals getan hatte. Er lehrte Misaki ihre Gefühle und ihre Dolche perfekt zu kontrollieren. Er selbst beherrscht die Wassermagie, sein Name ist der eines asiatischen Meeresdrachen, ein Dragon Slayor ist er wahrscheinlich nicht.


Die Frau ihres Lehrmeisters – Akemi
Akemi ist die Frau von Misakis Lehrmeister Ryujin. Sie nahm Misaki liebevoll auf und war 8 Jahre wie eine zweite Mutter für sie. Akemi beherrschte genauso wenig wie Misakis echte Mutter eine Magie, war aber sehr stolz auf das Mädchen. Misaki mochte ihre Pflegemutter zwar, konnte sie aber wegen ihres Namens der für etwas helles und schönes steht nie wirklich leiden, da sie die Nacht als ihre einzige wahre Verbündete ansah.

FREUNDE:  Misaki hatte aufgrund ihrer Vergangenheit nie wirkliche Freunde, sie lebte meist in der Abgeschiedenheit. Bevor ihre Eltern starben hatte sie einige Freunde in Oak Town, an die sie sich jedoch nur noch selten erinnert. Neue Freunde hat sie danach, auch wegen der Tatsache, dass sie viel in den Schatten der Nacht lebte und somit als gruselig von den anderen Kindern angesehen wurde, nicht mehr finden können. Jedoch erhofft sie sich bei Fairy Tail einige Menschen zu finden, die sie verstehen und mit denen sie Spaß haben kann.


FEINDE: Misaki hat keine wirklichen Feinde, natürlich gibt es Menschen die sie nicht leiden kann, aber sie sieht nur einige Leute als wirkliche Feinde an. Und das sind die Anhänger von Phantom Lord, die ihre Eltern töteten.


GILDE: Misaki liebt Fairy Tail über alles, nicht nur weil sie dort so gut aufgenommen wurde sondern auch weil so dort neue Freunde gefunden hat, die genauso wie sie sind. Chaotisch, auch mal für eine Rauferei zu haben und natürlich stehts bereit sich für ihre Kameraden einzusetzen. Auch wenn ihr Bruder Hayate nicht mehr in der Gilde ist, ist sie froh, dass sie nach Magnolia gekommen ist. Die kleine Magierin wird man wohl noch lange Zeit in dieser tapferen und chaotischen Gilde zu sehen bekommen.



SCHREIBPROBE

Sie lief über den Pfad durch den Wald in dem sich dieses Monster aufhalten sollte. Misaki hatte sich vorher in der Stadt umgehört, was für ein Gegner dieses Monster sein sollte, aber viele nützliche Informationen hatte sie nicht erlangt. Sie wusste nun ausschließlich, dass dieses Monster die Magie der Pflanzen beherrschte, jedoch hatte sie keine Ahnung wie stark dieses Biest wohl sein mochte. Die Menschen fürchteten sich immer vor einem Monster und möge es noch so klein sein.
Auf der Lichtung die sie vor sich sah, tanzten weiße Nachtfalter fröhlich im Mondschein und auch einige Blumen strahlten in der Nacht. Misaki hatte keine Angst, sie genoss den leichten Schein der Sterne und das Zirpen der Zikaden aus dem Unterholz. Die Nacht war so wunderschön, wie sie nur sein konnte, auch wenn der Sommer dem Herbst langsam entgegen sah. Als sie die Lichtung betrat hörte sie ein leises Rascheln im Gebüsch zu ihrer rechten Seite. In einer schnellen Drehung um ihre eigene Achse zückte sie ihre beiden Dolche. 'Vielleicht ist ja gar keine Magie nötig', dachte sie noch und dann schlang sich auch schon die erste Ranke um ihr Fußgelenk. Mit einem zielgenauen Hieb entfernte sie diese und wehrte mit ihrem zweiten Dolch die hervorschießende Ranke ab. Weiter Angriffe folgten, welche sie alle fast mühelos abwehren konnte. Erst nach diesem kurzen Gefecht trat eine schlanke Gestalt zwischen den Bäumen hervor. Der Mond schien auf das Gesicht ihrer Angreiferin, aber auch wenn sie wunderschön war, sah man ihr doch deutlich an, dass sie von einer anderen Seele besessen war. „Was für eine Überraschung“, sagte diese mit einer säuselnden Stimme und ihr Mund verformte sich zu einem hämischen Grinsen, „normalerweise kommen die Magier doch am Tag. Noch keiner hat sich bisher getraut in diesen Wald mitten in der Nacht zu kommen.“ Misaki war nicht wie jeder andere, das war jedem in der Gilde schnell bewusst geworden. „Ich bin Misaki Yoru und ich bin gekommen um dein Treiben hier zu beenden.“ Mit diesen Worten machte sie einen Schritt nach vorn um ihre Gegnerin mit einigen Stichen außer Gefecht zu setzten, doch schon nach einigen Hieben wurde ihr Angriff unterbrochen. Augenblicklich schlängelten sich einige Ranken um ihre Hand- und Fußgelenke und sie wurde nach oben geschleudert. Der Druck auf ihre Handgelenke wurde so groß, dass sie ihre Dolche fallen ließ. Unter sich hörte Misaki die ekelerregende Stimme der Frau: „ Schöne Blume der Nacht also... Sehr interessant. Es passt zu dir. Aber wie mir scheint bist du nicht einmal eine Magierin, wo bleibt hier die Magie, Menschlein?“ Ihre Gegnerin lachte verächtlich und genau in diesem Moment beschwor Misaki ihr Katana herauf und befreite sich von ihren Fesseln. Niemand höhnte so über sie und blieb ungestraft. Sie landete elegant wie eine Katze auf dem Boden und stach zielgerichtet zu.“Mein Name ist Kata...“ , ihr Schwert blieb in der Brust ihrer Gegnerin stecken und Blut rann durch deren weißes Kleid. „ra...“, stöhnte diese auf und ihre Augen weiteten sich vor Schock. Misaki hob ihre heruntergefallenen Dolche auf und wischte sie an dem fast blutgetränktem Kleid von Katara ab. Ihre Gegnerin starrte sie ungläubig an: „Du Biest!!!“, schrie sie und stöhnte auf. In diesem Moment konnte man eine dunkle Aura erkennen, die aus dem Körper der Frau aufstieg und in tausend kleine Teilchen zerbarst, nicht die Dunkelheit, die Misaki so mochte. Nein, mehr die Art von Dunkelheit, die man als böse bezeichnen konnte. Misaki tat die Frau leid, schließlich konnte sie nichts für das Handeln der Seele, die gerade noch ihren Körper beeinflusst hatte, aber jetzt war sie erlöst. Als sie sich umdrehte und ihre Dolche zurück an den hauchdünnen Gürtel steckte hörte sie die Frau leise flüstern: „Magic swords also. Damit kannst du es noch weit bringen, schöne Blume der Nacht.“ Misaki lächelte stumm und als sie den Pfad, den sie gekommen war, wieder entlanglief schimmerte das Gildenabzeichen von Fairy Tail im Mondschein. Und es schien als würde die Welt selbst einen Moment aufatmen und verstehen.


GESCHICHTE

Die dunkelste Nacht des Jahres
Die Stunde der Geburt scheint jedem Lebewesen schon lange im Voraus vorherbestimmt zu sein. Daran kann man zweifeln, wenn man nicht an Schicksal glaubt, aber dann glaubt man auch nicht an Glück oder die Seele eines Menschen. Doch dieses Kind, welches in der Nacht der dunkelsten Nächte - seit Jahren - den Schein der Welt erblickte, war eine Tochter geschenkt vom Glück, geprägt durch jenes Schicksal und mit einer außergewöhnlichen Seele. Die Mutter dieses kleinen Wunders war so überglücklich, sie konnte es kaum fassen, dass auch sie, nach so langer Zeit, endlich eine Tochter erhalten hatte. Ihre Familie hatte schon lang nicht mehr ein solches Glück verspüren dürfen, doch ihre Gefühle standen ganz im Gegensatz zu deren ihres Mannes. An jenem Tag lief sie zu der Heilerin ihrer Stadt, bekannt unter dem Namen Oakia. Ihr Mann, ein Mitglied im hohen Rat, konnte zu dieser Zeit nicht alle seine Aufgaben fallen lassen. Auf dem Weg zu jener besagten Heilerin erlitt sie furchtbare Schmerzen, doch der Geruch der Nadelwälder beruhigte sie. Sie versuchte krampfhaft sich an ihre Kindheit hier zu erinnern, es war keine Kindheit im Reichtum, aber auch wenn sie wenig Geld besessen hatten, war sie stets glücklich gewesen.
Sie erreichte die Tür zum Haus von Oakia und wollte gerade klopfen, da wurde ihr schwarz vor Augen.
Als sie wieder erwachte, fand sie sich in einem von Morgenlicht getränktem Zimmer wieder. Mit ihrem Rücken spürte sie ein weiches, bequemes Bett. An ihren Füßen verspürte sie einen leichten Luftzug, der unter der samtigen Decke leicht hindurch wehte. Sie roch den frischen Duft nach einem langem Regenschauer gemischt mit dem einer wohlriechenden Blume, der schwere Geschmack der Nadelbäume, die überall in Oak Town standen, lag auf ihrer Zunge. Sie war nicht zu Hause, dafür war das Bett viel zu weich und die Atmosphäre viel zu warm, zu hause hatte man nur den Druck, was man wohl als nächstes tun müsse. Ihre Finger tasteten vorsichtig auf dem hellgrünen Bettlaken entlang und fanden augenblicklich die große, feste Hand eines Mannes. Ihres Mannes. Und plötzlich hörte sie auch das leise, gleichmäßige Atmen eines Kindes wenn es schläft. Der Atem ihres Kindes. Vorsichtig drehte sie den Kopf zur Seite, wo die Hand ihres Gemahls war und in seinen Armen sah sie ein kleines Kind, so sanft und verletzbar wie eine frische Kirschblütenknospe. Auf Delias Gesicht machte sich ein Lächeln breit, dessen Ausstrahlung von Glück und Freude man nicht mit Worten zu beschreiben vermag. In diesem Moment öffnete das zerbrechliche Wesen leicht seinem Mund und dieser formte sich zu einem so feinen und glücklichen Lächeln, wie es nur ein Engel könnte. Als Delia ihren Mann ansah flüsterte sie ganz leise und doch von allem überwältigt: „Sie ist wie eine wunderschöne Blume, auf einer grau-grünen Wiese im Mondschein. Sie soll unsere kleine Misaki sein!“ Auf dem ernsten Gesicht ihres Mannes machte sich nun auch langsam ein Lächeln bemerkbar und er meinte nur ruhig: „Misaki Yoru, wie die Göttin der Nacht.“ Vom Fenster aus vernahm Delia nun ein leises Rascheln und ihr 3 jähriger Sohn Hayate wankte langsam auf ihr Bett zu. 'Meine Kleinen', dachte Delia, immer noch mit dem Lächeln auf dem Gesicht und schloss die Augen um sich auszuruhen.

7 Jahre später
Wie so oft spielte Misaki mit ihrem Bruder Hayate draußen am See, der direkt neben ihrem bescheidenen Haus in Oak Town lag. Heute hatten die beiden ihren letzten gemeinsamen Tag, bevor Hayate auf eine Reise mit den Lehrmeistern der Magie gehen würde. Das kleine Mädchen wollte zu gern auch eine solche Reise unternehmen, aber darauf würde sie noch einige Jahre warten müssen, sie war bei weitem noch nicht so stark wie ihr Vater es sich wünschte, obwohl sie sich schon solche Mühe gab. Als sie vor drei Jahren vier Jahre alt geworden war, hatte ihr Vater sie zu sich in sein Zimmer mit dem großem Schreibtisch geholt. Er meinte jetzt wäre sie so weit die Fähigkeit des Kampfes zu erlernen, er deutete auf den großen Tisch, der den Mittelpunkt des Raumes bildete. Auf diesem Tisch lagen unzählige Gegenstände, eine Feder, ein Stück Ton, eine Kerze, ein Streichholz, ein kleiner Schlüssel, einige Karten, ein Pinsel, eine Schale, gefüllt mit Wasser, eine kleine kristalline Kugel, eine Blume, ein Buch, einige Seile und einige Phiolen mit verschiedenen Flüssigkeiten, in einer konnte man die Farbe von scharlachrotem Blut erkennen. Doch all diese Gegenstände lies dieses kleine Mädchen außer Acht, als ihr Vater sie aufforderte einen ganz spontan zu wählen und griff mit ihren tolpatschigen Händen nach einem zierlichen Dolch. Er hatte gelächelt und gemeint, dass er schon seit dem Tag ihrer Geburt gewusst hatte, dass er eine nützliche Tochter in diese Welt gesetzt habe. Misaki hatte das damals noch nicht so gut verstanden, doch mit jedem hartem Trainingstag der von ihrem Vater perfekt durchgeplant wurde verstand sie besser. Die Tolpatschigkeit mit der sie einst den Dolch ergriffen hatte verschwand aus ihren Händen und wich einer gefährlichen Perfektion, ihr Ehrgeiz stieg von Tag zu Tag und sie lernte, dass sie ihrem Vater und den Lehrmeistern der Magie Folge zu leisten hatte. An diesem Tag begann ihr Vater sie zu einer fähigen Kriegerin auszubilden und dennoch, es war nie genug als dass diese Qualen der ewigen Verbesserung jemals enden würden. An jenem Tag spielte sie mit ihrem Bruder, aber plötzlich wurde er sehr ernst und dieser Moment war einer den Misaki nie in ihrem ganzen Leben vergessen würde. Ihr Bruder erzählte ihr das, was ihre Eltern ihr stehts verschwiegen hatten, die Geschichte ihrer Familie.
Vor über 100 Jahren gab es in Oak Town eine Gilde, welche allseits als eine grausame und unmoralische Gilde bekannt war. Alle Familien der Stadt waren ihrer tyrannischen Herrschaft unterlegen, selbst die stärksten Magier konnten nichts gegen sie unternehmen. Sie brandschatzten und mordeten ohne auch nur einmal ein schlechtes Gewissen zu hegen. Die Familie ihrer Mutter und die ihres Vaters wurde, genauso wie viele andere in Oak Town, fast vollkommen ausgelöscht ob ermordet, verbrannt, verhungert oder verdurstet. Doch eines Tages, als schon alle die Hoffnung aufgegeben hatten, kamen einige Magier einer anderen Gilde aus Magnolia. Diese Gilde war bekannt unter dem Namen Fairy Tail, sie besiegten die Gilde, Phantom Lord, und beendete so das Leid der Stadt. Doch in den darauffolgenden Jahren bildeten sich immer wieder neue, dunkle Gilden, welche Anhänger von Phantom Lord waren. Diese versuchten die Gilde erneut aufzubauen, doch es gelang ihnen nie vollends.
Ihr Bruder erzählte ihr davon, dass er nach seiner Reise mit den geschätzten lehrenden Magiern ebenfalls dieser Gilde beitreten wolle, um die erlittenen Qualen seiner Familie und die vieler anderer ebenfalls, rächen zu können. Misaki war sehr stolz auf ihren Bruder und nahm sich vor einmal ebenfalls so stark zu werden wie er und dieser Gilde beizutreten. Der Tag an dem sie ihren Bruder, gemeinsam mit ihren Eltern zum Bahnhof brachte, um ihn für seine große Reise viel Glück zu wünschen, war der längste und hellste Tag des Jahres, in einem halben Jahr würde sie bereits ihr achtes Lebensjahr abgeschlossen haben. Sie stand auf dem Bahnsteig und winkte dem Zug ihres Bruders hinterher, sah ein letztes Mal sein Lächeln.

Der verhängnisvolle Tag
Sie lief mit ihren Eltern gemeinsam zurück zum Haus, auch wenn sie wusste, dass morgen ein anstrengendes Training auf sie warten würde, ging sie nochmals hinaus an den See und setzte sich an eine alte Tanne. Sie erinnerte sich an die Momente, die sie hie mit ihrem Bruder verbracht hatte, was sie hier von ihm erfahren hatte. Auch als ihre Mutter sie zum Abendessen rief, blieb sie sitzen und die Tränen liefen ihr still über die Wangen. Sie vermisste Hayate schon jetzt, mit diesem Gedanken schlief sie ein.
All die Schreie die diese Nacht vor Schmerzen und Sorge ausgestoßen hörte das kleine Mädchen nicht, so tief schlief sie in jener Nacht. Als sie am nächsten Morgen erwachte hörte sie das leise Knistern eines Feuers, was ausgebrannt war und roch etwas süßliches und doch verbranntes. Hatte ihr Vater ein Feuer gemacht oder ihre Mutter die allseits beliebten Waldröllchen für den allwöchigen Markt in Oak Town? Aber Misaki lag weder in ihrem Bett, was in der kleinen Hütte stand, noch war heute Markttag. Und da war noch etwas... Aus der Ferne vernahm sie erstickte, klagende Laute, doch sehen konnte sie niemanden. Sie öffnete ihre Augen gänzlich und setzte sich auf. Als sie sich umsah, wurde ihre Brust ganz eng und ihre Augen weiteten sich. Sie wollte aufstehen, doch sie war wie gelähmt und konnte nur das Unheil vor ihr betrachten. Rauch stieg von den Überresten ihres einmal geliebten Zuhauses auf, alles war in Schutt und Asche gelegt, kein Baum, außer dem an dem sie geschlafen hatte, stand mehr an seinem Platz. Hinter dieser Tanne konnte man noch den leichten Schimmer erkennen, den die Königin der Nacht dort hinterlassen hatte, nachdem sie ihre geliebte Tochter vor dem Unheil bewahrt hatte. Doch diese Tatsache fiel ihr garnicht wirklich auf, sie war von ihren Gefühlen völlig überwältigt, konnte nicht mehr klar denken, nur noch verstört einen Fuß vor den anderen setzen. Und dann stand sie in den letzten Resten der kleinen, bescheidenen Hütte. Überall zwischen den Nadelbäumen stiegen Rauchschwaden auf, wo einst wunderschöne Häuser gestanden hatten, waren nur noch Ruinen und Asche zu sehen und in der Mitte dieser Zerstörung stand so ironisch stolz gehisst die alte Flagge einer Gilde. Phantom Lord.
Misaki hatte noch ein Bild von ihrer Familie, leicht angebrannt, auf dem Kamin gefunden. Es war ein Wunder gewesen, dass sie so tief geschlafen hatte und im Umkreis des Baumes nicht einmal das Gras Feuer gefangen hatte. Als sie ins ehemalige Zentrum der Stadt gelaufen war, fand sie dort einige ihr bekannte Leute wieder. Doch als diese sie fragten, wo ihre Eltern wären und sie ihnen alles erzählte und dass sie unversehrt unter dem Baum aufgewacht war starrten diese sie nur ungläubig an. Daraufhin wurde Misaki unglaublich wütend und zog ihre beiden Dolche, also eigentlich zog sie sie nicht, sondern eine sich ihr bemächtigende Macht wirbelte sie nur so durch die Gegend. Seit diesem Moment an waren alle Leute vor ihr auf der Hut, keiner wollte sie aufnehmen und das war ihr nur allzu recht. In der Nacht nahm sie sich eine Decke, etwas zu Essen und eine Flasche aus Ton und machte sich auf den Weg nach Magnolia Town.

Der Beginn einer neuen Stärke
Bis zu diesem Tag war Misaki ein besonnenes Mädchen gewesen und hatte nur mit ihren Dolchen gekämpft, doch nach diesem Ereignis brannte in ihr der Hass und die Verzweiflung, der Hass auf die Anhänger von Phantom Lord und auf die Leute ihrer Stadt die sie im Stich gelassen hatten und die Verzweiflung, dass sie alles verloren hatte und dass sie nichts, aber auch garnichts, dagegen tun konnte. Wenige Tage nach ihrem Aufbruch nach Magnolia traf sie auf einen Lehrmeister der Magie, der ihr ein Bett anbot, solange sie bei seiner Ausbildung mitmachen würde. Die Gerüchte über eine verrückte und gefährliche kleine Magierin machten langsam die Runde und auch diesen Magier hatten sie bald erreicht. Er bildete Misaki Yoru aus, wenn auch unter außergewöhnlichen Umständen, denn seit jenem Tag, dem längsten und hellsten eines so traurigen Jahres, bevorzugte Misaki die Nacht um alles erdenkliche zu unternehmen. Die Nacht und ihre Göttin waren ihr wie eine gute Freundin geworden und ein Schutzengel, der Tag und das Licht hingegen wurden ihr zu einem Feind, dem sie sich doch ab und zu stellen musste. Ihr Lehrmeister Ryujin, der die elementare Kraft des Wassers beherrschte, half ihr an neuer Stärke zu gewinnen und lehrte sie die Magie „Magic Swords“. Er und seine Frau Akemi wurden für sie wie neue Eltern und an ihrem 15. Geburtstag sagte Ryujin zu ihr, dass sie nun so weit sei ihr Ziel zu erreichen, doch sie solle sich nicht von ihren Gefühlen des Hasses und der Verzweiflung zerstören lassen. An diesem dunklen, wunderschönen Tag machte sich Misaki abermals auf den Weg nach Magnolia, zu der Gilde, wo sie hoffentlich ihren Bruder wiederfinden würde. Sie verbannte ihre Gefühle, so gut sie konnte, zweigte nur manchmal etwas davon ab um neue Kraft zu schöpfen. Und nach einem langem Weg zu Fuß trat sie durch die offenstehende Tür von Fairy Tail, um ihre Zukunft in neue Richtungen zu leiten.
Und sie sollte daraus als eine mächtige, kluge und vor allem glückliche Magierin hervorgehen.


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BeitragThema: Re: Bewerbung - Misaki Yoru   So 22 Feb 2015 - 19:29



Statusblatt
Magie 1 / Magie 2 / Magie 3


◊ ◊ Körperliche Attribute ◊ ◊



STÄRKE: 10 Punkte - Level 1

SCHNELLIGKEIT: 10 Punkte - Level 1

GESCHICKLICHKEIT: 20 Punkte - Level 2

WIDERSTAND: 5 Punkte - Level 1

MANAVORRAT: 20 Punkte - Level 2

WILLENSKRAFT: 35 Punkte - Level 2


◊ ◊ Magische Fähigkeiten ◊ ◊

MAGIEART: Magic Swords 35 Punkte - Klasse 1

AUSLEGERPUNKTE: (3/12)

ZAUBER:
Secret Blade
Typ: Elementlose Magie
Element: ---
Klasse: I
Manaverbrauch: I
Max. Reichweite: Vor dem Anwender
Voraussetzungen: Willenskraft Level 2
Beschreibung des Zaubers: Diese Technik stellt eigentlich die Grundfähigkeit des Magic Sword dar, denn durch sie ist der Anwender in der Lage, verschiedenste Formen von Klingenwaffen zu beschwören. Das Maximum der beschwörbaren Waffen, sowie deren maximale Größe hängt von der Willenskraft des Anwenders ab. Auf diesem Level der Beherrschung kann man eine Klinge von der Größe eines Katanas beschwören.

Willenskraft Level 4: Die maximale Waffengröße kann ab sofort von der eines 3 Meter langen Schwertes sein. Jedoch zählt eine dieser gigantischen Waffen, als 2 normale Waffen in der maximal beschwörbaren Anzahl, weshalb sie auch doppelt so viel Mana verbrauchen.


Bladetransformation
Typ:
Elementlose Magie
Element: ---
Klasse: I
Manaverbrauch: I
Max. Reichweite: Beim Anwender
Voraussetzungen: Willenskraft Level 2
Beschreibung des Zaubers: Bei der Bladetransformation wandelt der Anwender ein bereits vorhandenes Schwert um. Dadurch ist er in der Lage ihm eine vollkommen neue Form zu geben. Dabei muss die Beschränkung eingehalten werden, dass das Schwert maximal die Größe eines Katana haben darf.

Willenskraft 4: Die maximale veränderte Größe beträgt nun die eines Zweihandschwertes. Hierbei muss aber der doppelte Manaverbrauch gezahlt werden.

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BeitragThema: Re: Bewerbung - Misaki Yoru   So 15 März 2015 - 14:45

*wird hereingeschubst* Ja, ist ja ok! *räusper* Aufgrund der längeren Wartezeit, darf ich mich für erst mal um deine Bewerbung kümmern. Wir bitten vielmals um Verständnis für die lange Wartezeit.

Alles in allem sieht die Bewerbung sehr solide aus, allerdings habe ich trotzdem ein paar Stellen entdeckt, die ich gerne mit dir durchgehen würde. Des Weiteren würde ich alles nochmal durchlesen und die Rechtschreibung, Grammatik und Formatierung überprüfen. Hier und da fehlt mal ein Leerzeichen, Absatz oder Wort:

Erscheinungsbild:



  • Du beschreibst im ersten Abschnitt eher eine Art Verhalten, als viel mehr ihre Erscheinung. Du könntest diesen Abschnitt also entweder zu Benehmen stecken, oder versuchen, vielleicht durch ein zwei Sätze, einen geschmeidigen Übergang ihres Verhaltens zu ihrem Äußeren zu schreiben. Zur Zeit wirkt es noch sehr abgehakt



  • Mein Zweiter Punkt ist vielleicht eher persönliche Präferenz, kannst aber nochmal drüber nachdenken: du beschreibst dein Aussehen anhand von Beispielen, die zu deinem Charakter passen. Liest sich am Anfang sehr schön, ist aber nach dem dritten oder vierten Mal sehr repetitiv. Wenn du es drinnen lassen möchte, hätte ich damit kein Problem


Besondere Merkmale:


  • Auch hier könntest du überlegen, ob du die besonderen Eigenschaften deines Chars in mehr als ein paar Sätzen hervorhebst, an sich ist dieser Abschnitt aber ok



  • Den letzten Teil mit der Kugel musst du leider raus nehmen: Auch wenn es eine nette Idee ist, so ist die telepathische Magie hier im Forum auf der roten Liste und damit auch ein solcher Gegenstand. Gegen die Tasche ist natürlich nichts einzuwenden, auch wenn du nicht zu großzügig mit den Gegenständen umgehen solltest, die du dabei hast (siehe Kugel bei Vorlieben)


Benehmen / Persönlichkeit:


  • Kommt mir ein wenig durcheinander vor: Mal ist sie in einer Situation leidenschaftlich, wo sie nach dem Text eher kühl wäre, dann wiederum optimistisch, wo sie doch vielleicht eher zurückhalten pessimistisch wirken müsste. Ich würde dir vorschlagen eine Liste zu erstellen, mit allen Attributen, die du Misaki geben möchtest und diese dann geordnet unterbringst bzw. vielleicht aussortierst, weil sie sich ausschließen


Abneigungen:


  • Der Punkt mit dem Kampf gehört zu Schwächen. Es ist ja keine Abneigung, dass sie sich unüberlegt in den Kampf stürzt. Wenn du das so ausdrücken wolltest müsstest du den Abschnitt anders formulieren


Stärken:


  • Du gehst sehr Stark auf deine kämpferische Seite ein. Geh vielleicht nochmal in dich und überlege, was dein Charakter jenseits des Kampfes für Stärken besitzen könnte. Wenn du es so allerdings lassen willst wäre es für mich ok. Mit solchen Beschreibungen, wie der Schnelligkeit und Geschicklichkeit, würde ich vorsichtig umgehen bzw. darauf achten, dass du im eigentlich Rollenspiel nicht in die Power Gaming Schublade abrutscht


Ziel:



  • Könntest den Abschnitt mit Erza auch hier hinzufügen


Schreibprobe:


  • Spätestens im Rollenspiel solltest du für deine eigenen wörtliche Rede, Gedanken und Aussagen anderer Farben benutzen. Dadurch lässt sich der Text leichter lesen und es ist für alle übersichtlicher



  • Die Frau niederzustechen ist schon etwas sehr dunkel, gerade für Fairy Tail. Habe prinzipiell kein Problem damit, dennoch könntest du überlegen, es wohl möglich anders zu verpacken, die Frau vielleicht nur kampfunfähig zu machen

Statusblatt:


  • Wenn ich mich nicht verrechnet habe, hast du 135 Punkte verteilt, es dürfen allerdings nur 125 sein. Musst also irgendwo einsparen



  • Da du Magic Swords als Anfangsmagie genommen hast, darfst du noch deine Dolche und dein Waffengrad zum Statusblatt hinzufügen. Näheres dazu findest du unter der Rubrik „Akademie für Magier“, „Regelungen für Waffen“



Wie immer bin ich jederzeit per PN und Skype zu erreichen, wenn es Unklarheiten gibt. Ansonsten frohes Schaffen!
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