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 Shikkari "Akuma" Ren

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Ren
Black Knight
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Anzahl der Beiträge : 32
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BeitragThema: Shikkari "Akuma" Ren   Di 23 Sep 2014 - 18:16



Shikkari "Akuma" Ren
Jeder von uns ist sein eigener Teufel und wir machen uns diese Welt zur Hölle.


◊ ◊ Persönliches ◊ ◊

NACHNAME: Shikkari
VORNAME: Ren
SPITZNAME: Man gibt ihm viele üble Spitznamen, aber kaum einer dieser wäre es wirklich wert hier niedergeschrieben zu werden, da keiner von diesen kaum einer wirklich einheitlich ist. Der einzige nennenswerte Spitzname des jungen Mannes ist: Akuma(dt. Dämon), was wohl auf seiner Magie beruht. Außerdem stellt Ren sich meist mit irgendeinem erfundenen Namen vor, ob er wirklich was zu verstecken hat, oder es einfach Spaß macht, ist jedoch fraglich.
GEBURTSTAG: 18. März
ALTER:20 Jahre alt
GRÖSSE: 2,02 Meter
GEWICHT: 99 Kilogramm
HAARFARBE: Dunkelblau
AUGENFARBE: Silber
GESCHLECHT: Männlich
GILDE: Blue Pegasus
GILDENZEICHEN: Das Gildenzeichen befindet sich auf dem linken Schulterblatt.
GEBURTSORT: In einer winzigen, heruntergekommenen Siedlung in Ost-Fiores Wüste.
WOHNORT: Nun lebt er in einem kleinen, schlichten Apartment in Oshibana Town.

ERSCHEINUNGSBILD: Für jeden Menschen dessen Blick auf Ren fällt, ist ziemlich klar, dass er ein junger Mann ist, welcher keinen sonderlich großen Wert auf sein Äußeres legt. Diesen Anschein macht er zumindest, wenn man ihn einfach oberflächlich betrachtet. Tatsächlich ist es aber so, dass ihn nur nicht unbedingt alle Belange des perfekten Erscheinungsbildes interessieren und so pflegt er nur das, was er selbst für richtig hält. Mit seiner Körpergröße von gut zwei Metern ist Ren ein absoluter Riese und dazu kommt noch sein Gewicht, mit dem er locker so manche Personen plattmachen könnte. Allerdings ist Ren kein fetter Mensch, denn das doch relativ hohe Körpergewicht kommt von reiner Muskelmasse, welche der Hüne stets trainiert. Dementsprechend muskulös ist auch sein Körperbau, was man also nicht unterschätzen sollte. Sein Körper ist gezeichnet von seinem harten Leben und so hat er viele Narben am ganzen Leib. Arme, Beine, Rücken, Brust und Hals sind überseht von vielen kleinen, aber auch größeren Zeichen seiner Vergangenheit. Er hat sehr kräftige Arme und Beine und auch ein sehr breites Kreuz. An ihm vorbeizusehen, ist schon relativ schwierig. Durch seine etwas eigene Art gerät Ren oft in Schlägereien oder Ähnlichem, was kaum zu übersehen ist. Schrammen, Kratzer und blaue Flecken sind da an der Tagesordnung. Auch seine Gesichtszüge sind sehr männlich und kantig. Böse Zungen behaupten, sein Gesicht ähnle einer Ratte, doch das ist wirklich weit hergeholt. Spitze, schlanke Nase, schmale Lippen und die schmalen hellen Augen zieren sein Gesicht, und lassen ihn dadurch zwar männlich, aber auch bedrohlich wirken. Sicher weil er immer auf einen herunterblickt… Ein absoluter Blickfang sind jedoch die Augen des jungen Mannes. Das strahlende Silber funkelt einen richtig an, wenn man ihm entgegenblickt. Man sagt seinen Augen etwas Dämonisches und Bedrohliches nach, was wohl hauptsächlich am typischen Blick des jungen Mannes liegt. Oft sieht er einen ziemlich herablassend an. Viele halten ihn auch für eitel oder eingebildet, doch das ist einfach seine Art. Selbst ein Lächeln auf seinen Lippen wirkt oftmals nicht ehrlich und warm, sondern eben eher abwertend oder abweisend. Dies mag generell auch an seiner Haltung liegen. Zwar steht er immer sehr gerade, eben weil er auch so groß ist, doch hat er meist verschränkte Arme oder die Hände in den Hosentaschen vergraben, sodass es einen äußerst genervten und angespannten Eindruck macht. Eine letzte etwas unübliche Sache für einen jungen Mann seines Alters sind seine langen Haare. Rens Haarpacht reicht, wenn sie geöffnet ist, fast bis zu seinem Hinterteil. Er schneidet sie nicht besonders oft, weil er es nicht für nötig hält. Dass er sie selbst schneidet, lässt sich aber daran erkennen, dass die Enden recht fransig und die Haare manchmal strähnig wirken. Er steckt sie meist so hoch oder bindet sie so zusammen, dass sie nicht ganz so lang wirken und ihn nicht stören. Was das angeht, ist er übrigens ziemlich eitel. Die Haare sind immer gut gepflegt von oben bis unten, er ist stets ordentlich rasiert und ist sehr reinlich. Ein Dreitagebart wäre ein Ansatzpunkt um sich Sorgen zu machen…
Wie zu erwarten, ist seine Kleidung zu neunzig Prozent äußerst zweckorientiert. Sein Besitz ist nicht sonderlich groß, aber immerhin hat er mittlerweile schon etwas mehr Kleidung als diejenige, die er gerade am Leib trägt. Dennoch legt er großen Wert auf eine ganz bestimmte Funktionalität seiner Kleidung. Seine Sachen brauchen immer viele Taschen, egal ob Hosen oder Jacken, dies ist ihm besonders wichtig. In diesen Taschen verstaut Ren allerhand Dinge, welche die Welt nicht braucht. Ob es alte Zettel, Gummibänder oder irgendwelche Nadeln, bis hin zu Büroklammern sind. Eigentlich wirklich Sachen, die kein Mensch benötigt, aber Ren hat sie für den Fall der Fälle dabei. Noch immer hat er verhältnismäßig wenig Kleidung und eben nur das was man so braucht. Vieles davon ist schon nicht mehr ganz so gut in Schuss, aber Ren flickt es wo er nur kann, weil er zu geizig ist Neues zu kaufen, wenn es doch noch funktionsfähig ist. Man sollte jedoch nicht denken, dass er nicht sauber und gepflegt ist, was seine Kleidung angeht. Er ist kein Dreckspatz und hält seine Wäsche sehr sauber. Meist trägt er lange Hosen mit vielen Taschen, eine wetterfeste Jacke und seinen wirklich langen Lieblingsschal, den er nur selten ablegt. Außerdem mag er Stiefel als Schuhwerk am liebsten, da sie recht komfortabel und zweckmäßig sind. Schmuck oder Ähnliches sind nicht so wirklich sein Ding. Etwas was sich kaum ein Mensch bei dem Hünen vorstellen kann, ist das Ren auch einen schicken Anzug im Schrank hat, den er auf einer Quest einmal geschenkt bekommen hat. Doch diesen holt er nur heraus, wenn es wirklich nötig ist… Vom Aussehen her passt Ren also wirklich in dieses typische „Bad Boy“ Klischee, doch wie steht es wohl um den Rest? Nicht unbedingt ist Ren immer der Typ, dem man gern im Dunkeln begegnen würde, wenn man ihm aber genauer ins Gesicht sieht, an dem üblen Blick vorbei, lässt sich dahinter doch fast ein netter Kerl vermuten. Mit… ganz viel Fantasie.

BESONDERE MERKMALE: Eines ist mal klar: Ren hatte wirklich schon ein hartes Leben hinter sich und dies sieht man ihm nicht nur an der kaputten Kleidung, sondern auch an den vielen Narben an. Es sind mittlerweile schon so viele, dass der Junge aufgehört hat sie mitzuzählen, wohl auch weil er viele von ihnen an Körperstellen hat, die er selbst ohne Spiegel nicht einmal sehen kann. Ständig ist er in Prügeleien oder Ähnliches verwickelt, weswegen das nicht ganz ohne Folgen bleibt. Auch wenn es viele Narben sind, die sich an seinem Körper finden lassen, scheint es ihn persönlich gar nicht großartig zu interessieren. Er schämt sich nicht dafür und versteckt auch nichts. Früher hat er das mal getan, aber mittlerweile hat er so viele Verletzungen in seinem Leben davon getragen, dass er meint sich für nichts mehr schämen zu müssen, denn verstecken kann er alle ohnehin nicht. Dass die Menschen daraufhin immer etwas komisch gucken, ist ihm ziemlich egal. Er hat dahingehend ein dickes Fell und wird nervige Blicke mit einem bösen Blick schnell los.
Seine Augenfarbe ist wohl auch etwas, das man als eine recht seltene Besonderheit betrachten kann. Graue Augen sind ja noch ganz natürlich, aber solch ein strahlendes Silber kommt nicht allzu oft vor. Aber nicht nur die Farbe ist es, welche die Augen zu etwas ganz Besonderem macht. Sie sind schmal und wirken immer irgendwie sehr kalt und abweisend, egal wie er gerade versucht jemanden anzusehen. Viele Menschen trauen sich schon allein wegen der mysteriösen oder gar gruseligen Augen nicht an den Jungen heran. Er löst meist zwei Reaktionen aus: Angst oder Aggression und entweder endet es eben damit, dass man ihm aus dem Weg geht, oder sich mit ihm prügelt. Ihm persönlich ist beides Recht, da er sich ja ohnehin schon daran gewöhnt hat. Zwar macht er hin und wieder die Erfahrung, dass sich Menschen aufgrund seiner speziellen Eigenheiten für ihn interessieren, doch macht es oftmals eher den Eindruck, als würde er für sie wie eine Zirkusattraktion wirken und das hat er nicht nötig.
An seiner typischen Frisur und der Körpergröße ist der Junge auch sehr gut zu erkennen. Schließlich hat er für einen Mann zwar sehr langes Haar, doch trägt er sie grundsätzlich immer zur selben Frisur zusammengesteckt. Wenn er es dann mal aufmacht, guckt man ihn oftmals recht verdattert an, weil viele gar nicht damit rechnen wie lang sein Haar eigentlich ist. Menschen über einem Meter neunzig sind zwar wirklich nicht ganz so alltäglich, weswegen Ren schon mal mit großen Augen angegafft wird, aber das macht ihm nichts aus, immerhin übersieht ihn so auch keiner. Außerdem halten die Blicke ja nicht immer allzu lang an, immerhin haben viele Leute Angst vor ihm.
Für jeden Magier ist wohl auch das persönliche Gildenzeichen jeder Gilde sehr wichtig und als besonders zu erachten, auch wenn man das von Ren nur sieht, wenn er sein T-Shirt auszieht, denn es überdeckt einige der vielen, großen Narben auf dem Rücken des Jungen. Unter dem Blue Pegasus Symbol zieht sich eine riesige Narbe, doch es ist dennoch klar, dass dieser Ort gezielt ausgewählt wurde. Um ehrlich zu sein bedeutet dem Jungen dieses Tattoo auch nicht besonders viel. Er selbst findet ja sogar, dass dieses Pegasus Symbol affig und peinlich aussieht, aber immer noch besser als die verletzte und vernarbte Haut, oder? Die Gilde war zu dem Zeitpunkt als das Symbol auf seine Haut kam für ihn nur ein Mittel zum Zweck. Je mehr er aber in seine Magierrolle hineinwächst, desto wichtiger wird ihm das Ganze.
Der Gesichtsausdruck des Jungen ist auch etwas ganz besonderes, woran man ihn immer erkennen kann. Dieser arrogante und abwertende Ausdruck, welcher sich eigentlich so gut wie immer in seinem Gesicht zeigt, ist von gar nichts zu übertönen. Egal ob er lächelt, weint oder war nicht wirklich interessiert aussieht. Es ist völlig egal was er versucht für ein Gesicht zu ziehen, denn dieses übertüncht jedes kleine Bisschen restlos und macht ihn zu einem absolut arroganten Typ. Er kann nichts dafür, aber es ist auch ganz klar, dass dies Schuld für die Reaktionen seiner Umwelt, auf ihn, trägt. Aber man könnte schon sagen, dass es ihm ziemlich egal ist, ob man ihn nun mag oder nicht…


◊ ◊ Charakter ◊ ◊

BENEHMEN: Ohje… Benehmen ist wirklich nicht immer das richtige Wort, welches man im Umgang mit Ren so wirklich benutzen sollte. Das Äußere des jungen Mannes macht ja eigentlich schon sehr viel Eindruck, dadurch dass er immer so etwas heruntergekommen und angespannt wirkt, aber da kommt noch einiges dazu. Außerdem erscheint er für viele Menschen bedrohlich, vor allem auch wegen seinem meist üblen Gesichtsausdruck. Er strahlt eine gewisse Gefahr aus, welche auf Menschen unterschiedlich wirkt. Einige fühlen sich davon angezogen, andere gehen dem aus dem Weg. Manchmal ist dies wohl auch besser, denn er kann eine wirklich harte Nuss sein. Für Ren gilt grundsätzlich immer das Gesetz des Stärkeren. Das ist er aus der Wüste gewohnt und so ging es ihm schon sein ganzes Leben. Wer nicht stark genug ist, hat eben Pech gehabt. Dahingehend könnte man sein Verhalten gut mit einem Hund vergleichen und er ist da auch wirklich gnadenlos. Deswegen verhält sich der Junge auch so, als wäre er der stärkste Mensch der Welt, womit er auch so einige Menschen abschreckt. Es ist ihm zwar auch lieb, wenn man ihm einfach nicht in die Quere kommt, aber so manches Mal legt er sich auch gern mit jemandem an. Entweder um sich einfach auszutesten oder weil ihm jemand nicht zusagt. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass er unhöflich und unfreundlich ist, aber auch nicht immer. Das kommt immer ganz darauf an, wem er gegenüber steht. Wenn er etwas will oder einen Plan hat, dann kann er schon mal seine charmante Seite zeigen, aber auch wirklich nur dann, denn er ist da sehr egoistisch. Hin und wieder, auch wenn es recht selten ist, kommt es auch mal vor, dass Ren es sich wagt sich an jemanden heranzutasten. Dann zeigt er sich allerdings wirklich von einer guten Seite, denn er ist ein recht schlauer und auch gebildeter junger Mann. Manchmal ist er eben auch recht umgänglich, doch das kommt immer ganz darauf an, ob es sich sein Gegenüber verdient und wie hartnäckig es ist.
Vor allem beim Thema Höflichkeit und Benehmen muss man wohl sagen, dass er es gewohnt ist, immer das zu tun, was gerade passt. Also auch Rülpsen ist ganz natürlich, denn sein Schamgefühl ist da sehr eingeschränkt, was es eigentlich allgemein ist. Ren kennt sehr wohl die Maßstäbe für gutes Benehmen und Verhalten, doch nutzt er dieses Wissen nur, wenn er es gerade für richtig hält. Schamgefühl ist allerdings so eine Sache, mit der er seine Probleme hat… Er hat absolut kein Problem mit nackter Haut. Weder mit der eigenen, noch mit der anderer und da unterscheidet der Junge auch gar nicht zwischen männlich und weiblich. Menschen sind eben so, wie sie geschaffen wurden, warum hat man sich da so wegen ein bisschen Haut? Als ob man nicht wüsste wie das aussieht… Das Problem dabei sind eher seine Mitmenschen. Ganz klar: Ein anderer Mann hat selten irgendetwas zu meckern daran. Wenn es muss, dann muss es eben und hinterher ist es genauso egal wie vorher. Bei Frauen hat Ren da ein großes Problem. Seit einer bestimmten Dame hat Ren oft Angst vor dem weiblichen Geschlecht. Oftmals fühlen sie sich schnell angegriffen oder tun so als wolle er ihnen zu nahe kommen, doch das will er um Gottes Willen auf gar keinen Fall! Aber das glaubt ihm niemand… Und so kassiert er für sein ganz natürliches Verhalten immer wieder eine Rüge. Der Umgang mit Frauen fällt ihm daher sehr schwer und das merkt man auch an seinem Benehmen deutlich. Bei Kindern verhält es sich da etwas anders. In der Regel hasst Ren kleine Kinder, wenn sie weinerlich sind, rumschreien oder heulen. Im Vergleich zu einer Frau zieht er jedoch kindliche Menschen definitiv vor, wobei kleine Mädchen sogar eine Art Beschützerinstinkt in ihm wecken. Aber davon würde sich ein echter Mann wie Ren nichts anmerken lassen!
Er hat ein unglaublich loses und vor allem dreistes Mundwerk und sagt so gut wie immer, was ihm gerade in den Kopf kommt. Allerdings muss man auch sagen, dass Ren kein dummer Mensch ist. Wenn er möchte, dann kann er auch ganz anders mit einem Menschen umgehen, doch dieses Privileg muss man sich natürlich erst einmal verdienen. Seine Toleranz hält sich im Übrigens sehr in Grenzen. Ist er gereizt, kann er auch sehr schnell explodieren und dann sogar unverhältnismäßig ausrasten. Ihn zu beruhigen, kann dann ein richtiger Kraftakt werden.
In seinen Lebensjahren hat er viele harte Zeiten durchgemacht und weiß deswegen sehr gut, wie man sich durchs Leben mogelt. Gerade das Lügen ist für ihn eine sehr einfache Disziplin, da er, wie man so sagen könnte, einfach kein Gewissen hat. Zumindest meistens nicht, denn er kennt es nicht anders. Wenn es für ihn von Vorteil ist, kann er einem so unglaublich dreist und scheißfreundlich direkt ins Gesicht lügen. Wobei man hier wieder festhalten muss, dass es hier auf die Person ankommt. In letzter Zeit hat er festgestellt, dass er bei Menschen die er einigermaßen gern hat, Probleme mit dem Lügen hat. Eine andere Eigenart des jungen Mannes ist es, dass er auch immer nur das macht, wonach ihm gerade so ist. Er sagt was er will und wann er es will, tut nur wonach ihm ist und setzt seinen Willen sehr gern durch. Wobei wir bei einem weiteren Punkt sind: Er kann sehr stur sein, wenn er seinen Willen durchsetzen will. Da kann er sich auch mal schmollend sogar über Stunden hinweg in eine Ecke setzen und keinen Ton sagen. Wenn er etwas wirklich will, dann muss er mit dem Kopf durch die Wand. Im Allgemeinen geht es dem Jungen immer nur um sein eigenes Wohl und das was für ihn am besten ist, alle anderen interessieren ihn eher weniger. Es sei denn man erkämpft sich einen Platz in seinem Herzen, doch dies ist sehr schwer. Man kann also wirklich sagen, dass der junge Mann nur für sich selbst und für niemand anderen lebt. Wenn man es so sieht, ist Ren in einer frühkindlichen Phase des Egozentrismus steckengeblieben oder wiederholt diese einfach nur… In ihm steckt quasi ein großes, äußerst misstrauisches Kind…

PERSÖNLICHKEIT: Wenn man ein Leben hinter sich hat, welches schon von der ersten Sekunde an ziemlich hart war, dann prägt das den Charakter sehr. Ren ist sicher kein Mensch, mit dem jeder so einfach umgehen kann, denn für ihn gibt es nichts Wichtigeres als sich selbst. So oft musste der Junge um sein Leben bangen, dass er sich irgendwann angewöhnte, niemanden außer sich selbst mehr als wichtig anzusehen. Es gibt nichts auf der Welt, was ihn mehr interessiert als sein eigener Wille und sein Leben. Seine Existenz ist das, was er sichern muss und nicht die eines anderen Menschen. Es fällt ihm recht schwer sich in andere hineinzuversetzen und andere Menschen zu verstehen, selbst wenn er es möchte. Deswegen ist er eben so, wie er ist. Er tut nur was er will, sagt nur wonach ihm ist und macht grundsätzlich nur das, was er für richtig hält. Obwohl es bei ihm eher weniger um moralisch richtig oder falsch geht, sondern viel mehr darum was ihm ansteht oder passt. Er hat große Probleme damit, wenn andere Menschen versuchen ihn auf eine andere Bahn zu lenken, denn dann wird er oft unsicher und verfällt in ein kindliches Verhaltensmuster. Dann kann es schnell passieren, dass er verlegen oder eingeschüchtert wird und das obwohl er so ein großer Junge ist. Wenn etwas nicht nach seiner Nase geht, kann er auch schnell mal schmollen. Sollte man ihm dann noch auf die Nerven gehen oder ihn unpassend ansprechen, kann es passieren, dass er so richtig aus der Haut fährt und sogar handgreiflich wird. Eigentlich, auch wenn man das nicht von ihm erwartet, ist Ren ein sehr geduldiger Mensch und kann schlechte Worte über sein Äußeres oder sein Verhalten schon ganz gut ab. Wenn man ihn aber nervt und versucht zu etwas zu drängen, ist er da nicht so ausdauernd. Der junge Mann ist sehr auf sein eigenes Wohl bedacht und deswegen mag er es auch nicht, wenn ihn jemand zu Dingen zu zwingen versucht die er partout nicht will. Das sollte aber nicht heißen, dass man nicht hin und wieder versuchen sollte, ihn ein wenig anzustupsen. Manchmal kann er, wenn man ihm in den Ohren liegt, schon noch einmal bei einem zweiten Gedankengang darauf kommen, dass die Wahl der anderen nicht immer unbedingt schlecht ist. Ren hat zwar im körperlichen Sinne keinerlei Schamgefühl, ist aber dann doch der Typ, der zu stolz ist direkt zu sagen, dass jemand Recht hat. Er tut dann immer so, als würde er sich für das Wohl der Gemeinschaft ergeben. Sein Stolz ist wirklich wichtig für ihn und darum ist es ihm auch wichtig, dass ihm niemand zu nahe kommt, dem er es nicht erlaubt. Wenn ihm etwas zu Nahe geht oder man ihn damit aufzieht, dann kann er schon mal beleidigt sein. Da war übrigens ein weiterer wichtiger Punkt: Der Junge hat ein ziemlich winziges Schamgefühl und deswegen stört es ihn auch nur im geringen Maße nackte Haut zu zeigen oder zu sehen. Eigentlich gar nicht, wenn nicht jemand total peinlich berührt reagiert, denn damit kann er nicht so gut umgehen. Schlimm wird es bei weiblichen Personen, die oft damit gar nicht so gut umgehen, wenn man sie ansieht, sobald sie Haut zeigen. Was das angeht, ist er ein gebranntes Kind und versucht keinem Weibchen zu nahe zu treten. Mit Kindern kann er jedoch recht gut umgehen, wenn es die sind, die er nicht hasst. Ren hasst hochgradig kindisches Verhalten, schätzt aber die kindliche Naivität und Ruhe bei anderen Menschen teilweise sehr. Aber Rumgezicke und Geheule macht ihn rasend. Alle anderen Kinder behandelt er zunehmend immer besser, auch wenn er sich diese Menschlichkeit nicht eingesteht.
Ach, was fragt man sich eigentlich, wenn man von einem solchen Charakter liest? Er scheint eine ziemlich harte Schale zu haben, aber verbirgt sich darunter auch was? Seine Gesichtszüge und sein Ausdruck im Allgemeinen scheinen immer sehr gleichbleibend, auch wenn er mal lächelt oder auch weint, dann scheint dies meist eher zu einem gewissen Zweck zu sein. Es wirkt fast so, als gäbe es nichts mehr auf der Welt, was den jungen Mann so wirklich erschüttern kann. Sein Leben scheint er einfach nur in die Bahnen zu lenken, wie er es haben will. Aber was will er? Um ehrlich zu sein, weiß Ren selbst nicht, was er mit seinem Leben so anfangen will. Er hat zu viel erlebt und ist sehr abgestumpft, sodass er nicht mehr so wirklich Beziehungen zu anderen Menschen aufbauen kann. Einerseits weil er es nie wirklich lernte, andererseits weil er zu oft verlassen wurde. So ganz alltägliche Dinge wie Liebe oder Zuneigung, kann er nicht nachvollziehen. Auch körperliche Beziehungen erscheinen in seinen Augen total weltfremd und er kann damit nicht unbedingt viel anfangen. Er hegt keinerlei sexuelles Interesse, für kein Geschlecht und niemanden. Vielleicht muss er das noch lernen, weil es so lange Zeit an ihm vorbei gezogen ist, oder aber es gibt bei ihm einfach gar nichts in der Richtung. Ren sehnt sich nicht nach Nähe oder Ähnlichem. An was das nun liegt, ist noch fraglich. Er denkt oft darüber nach, ob bei ihm etwas nicht stimmt, weil er nicht so empfindet wie die meisten Menschen. Manchmal ist er sogar ein wenig neidisch darauf, dass das Glück bei anderen Menschen so einfach auf der Hand zu liegen scheint. Doch bei ihm funktioniert das nicht… Schnell schreckt er vor Personen, die ihm zu nahe kommen wollen, zurück oder blockt sie völlig ab. Fast kann man sagen, dass er Angst davor hat jemandem näher zu kommen und sich zu öffnen und er selbst hat eine Ahnung woran das liegt. Je älter er wird, desto klarer wird ihm, dass seine verstorbene Mutter das Einzige ist, was ihm bisher etwas bedeutet hat und dennoch konnte er sie nie erreichen… Und sein Vater, dem er vertraute, setzte ihn zum Sterben aus. Jede Beziehung, die er eingegangen ist, ist kläglich gescheitert und er hat nur Schmerz und Zorn mitgenommen. Sein Empathievermögen ist gerade dadurch sehr eingeschränkt. Da er eigentlich immer nur sich selbst sieht, fällt es ihm sehr schwer, sich in andere einzufühlen. Er geht teilweise sogar so weit die Menschen von sich wegzustoßen und aus seinem Leben auszuschließen, wenn ihm eine Situation zu heikel und intim wird. Ein Gefühl kennt der Junge aber sehr gut: Hass. Und damit kann er auch gut umgehen. Seine Wut kann er im Zaum halten und an einer anderen Stelle herauslassen. Mit anderen Menschen kann er jedoch nicht immer so gut umgehen. Oftmals fällt es ihm schwer mit ihnen zu agieren, weil er ihr Handeln nicht nachempfinden kann. Außerdem fürchtet er teilweise sogar ihre Reaktionen und sieht es deswegen als leichter an Abstand zu halten. Dies könnte ein Grund dafür sein, dass er grundsätzlich immer eher abseits und zurückweichend erscheint. Sein Selbstschutz, auch wenn er sicher nicht bewusst ist, scheint schon eine recht gute Arbeit zu leisten, denn Schmerz empfindet er dadurch, dass niemand an ihn herankommt, so gut wie gar nicht mehr… Die Frage ist: Will er es nicht einmal riskieren diesen Schmerz zu erleben? Denn wie lebendig fühlt man sich, wenn man abseits des Rests der Welt lebt? Über diese Sachen macht er sich gerade große Gedanken und ob er an ein Ziel kommen wird, ist noch fraglich…

VORLIEBEN: Zu seinem Leben hat Ren eine sehr positive Einstellung: So lang er lebt, macht er nur das, wonach ihm gerade ist. Für ihn war es schon immer an höchster Stelle sein eigenes Überleben zu sichern und da er das sehr lange Zeit nur für sich allein machen musste, hatte er immer nur Vertrauen in sich selbst. Daraus entwickelte sich mit der Zeit die Gewohnheit eben nur immer das zu tun, wonach einem gerade so die Nase steht. Er liebt es zu leben und seine Existenz so zu gestalten, wie er es gerade für richtig hält. Wenn man das Leben liebt, kann man doch eigentlich gar nichts falsch machen, oder?
Die Sache, die der Junge wohl am liebsten hat, ist er selbst, das ist klar. Dazu gehören aber nicht nur er und seine Existenz, sondern auch alles, was sich um ihn dreht! Das heißt also auch, dass er es mag, wenn er Sachen für sich tut, oder eben andere für ihn tun. Er ist ein guter Lügner und kann geschickt Leute dazu bringen, das zu tun, was er gerade möchte. Ren setzt seinen Dickschädel liebend gern durch und macht auch von Anfang an deutlich, dass er eher ungern nachgibt. Dafür wäre er auch viel zu stolz. Er genießt es am meisten, wenn er naive Menschen vor sich hat, welche sich leicht ausnutzen lassen. Solche Sachen wie, sein Gepäck tragen oder ihn massieren, ja da kann man es sich ja schon richtig gut gehen lassen. Wenn man tut, was er von einem verlangt, kann er sogar ziemlich zahm und fast schon nett zu jemandem sein. Aber er kann auch ganz anders… Sollte es jemand wagen, sich ihm immer in den Weg zu stellen und ihm Probleme zu machen, oder ihm gar nicht zu zuhören, kann es schon mal passieren, dass er anfängt zu schmollen. Jedem Menschen sollte dazu geraten werden den jungen Mann nicht zum Schmollen zu bringen, denn das kann darauf hinauslaufen, dass er sich stundenlang in eine Ecke setzt und keinen Zentimeter bewegt, bis man klein bei gibt. Sollte es dann noch zu Handgreiflichkeiten oder Beleidigungen kommen, möchte man ihn wirklich nicht erleben. Der Dämonenjunge kann ziemlich aus der Haut fahren… Wobei man wieder deutlich sagen muss, dass es immer auf die Menschen ankommt, die er vor sich hat. Findet er jemanden interessant oder mag ihn sogar, was recht selten vorkommt, dann kann Ren nicht ganz so einfach Gebrauch von ihrer Nützlichkeit machen. So skrupellos ist er dann eben doch nicht immer…
Aber neben solchen Nebensächlichkeiten, oder eher Wichtigkeiten, gibt es natürlich auch noch Dinge, die schon eher als Hobbys oder Vorlieben akzeptabel und nachvollziehbar sind. Es gibt viele so schöne Sachen auf der Welt, die Ren erst nach dem Verlassen seiner Heimat kennenlernte. Ein gutes Beispiel dafür wäre die Musik. Schon als Kind hat Ren gern gesungen, leider gab es damals nicht wirklich Melodien oder auch nur irgendwelche Musik dazu. Das änderte jedoch nichts daran, dass der junge Mann schon immer einen ziemlich schönen Gesang hatte und sich auch gern immer alles von der Seele sang. Früher waren die Texte, welche er selbst zusammenreimte, ziemlich gefühlvoll und mitreißend. Da er heute nicht mehr so viele Emotionen zeigt oder gar nicht wirklich bemerkt, sind sie eher ziemlich einfach oder er singt alte Texte, von denen man kaum noch glauben könnte, dass sie aus seinem Mund stammen. Eines seiner Lieblingslieder ist eines, welches seine Mutter immer sang. Auch wenn er es sie nie singen hörte, fand er einen Zettel mit dem Text in ihren alten Sachen. Er bedeutet ihm sehr viel und auch das Lied macht ihn richtig schwach, was man ihm so gar nicht zutrauen würde. Singen ist seine Leidenschaft und wenn das Thema darauf fällt, tut er es auch gern oder summt oft auch nur vor sich hin. Viele trauen es ihm nicht zu, doch er kann das richtig gut! Mittlerweile, wo er ja nun schon einige Jahre lang in der Stadt wohnt, hat er auch gelernt ein Instrument zu spielen. Die Querflöte liegt ihm sehr und er kann damit auch wirklich gut umgehen, allerdings trägt er dieses Hobby eher selten nach außen. Warum ist da nicht ganz klar… Vielleicht weil er es noch nicht so gut kann, wie er gern möchte? Wer weiß… Was die Musik angeht, ist er eigentlich schon der Typ, der gern zeigt was er kann. Besonders das Tanzen hat es ihm angetan. Dies lernte er nur durch Bücher und Geschichten, in denen Tanz vorkam, doch er kann übte es sehr oft sodass er sich richtig gut dabei macht. Auch in Theaterstücken sah er öfter Leute die klassischen Tänze vollführen und da guckte er sich viel ab. Er träumt schon lang davon einmal mit jemandem gemeinsam zu tanzen… Wer wohl die Ehre haben wird?
Aber auch schon in der Wüste hatte der Junge einige Hobbys, wenn er auch diese erst in seiner neuen Heimat richtig entfalten konnte, denn in der Wüste gab es nicht ganz so viele Bücher. Ren liest wirklich sehr gern und auch sehr leidenschaftlich. Oft zitiert er auch gern mal die eine oder andere Stelle aus einem guten Buch, um sie passend zu einer Situation einzubringen. Daran lässt sich schon sehr gut erkennen, dass er kein Hohlkopf ist. Er liest besonders gern lyrische oder dramatische Texte. Ältere Stücke sind ihm da auch lieber, auch wenn er die Sprache manchmal erst beim zweiten Mal lesen so richtig verständlich wird, weil man da so Vieles rein interpretieren kann, ist es eines seiner liebsten Hobbys. Als Kind hat er sich gerne in Geschichten und Bücher geflüchtet, um der Realität zu entgehen, heute ist es eher eine Entspannung.
Kultur ist ihm ohnehin sehr wichtig, auch wenn man es ihm so wie er sich gibt, gar nicht zutrauen möchte. Er liebt die Musik und auch Bücher sind ihm sehr wichtig, vor allem alte Schinken sind für ihn besonders fesselnd. Was er sich aber auch gern gönnt, sind Theaterstücke. Wenn er es sich nicht leisten kann, verzichtet er sogar auf das Essen, wenn er ein gutes Stück dafür sehen kann. Es ist faszinierend den sonst so ruppigen Ren in solchen Situationen zu sehen, denn wenn er etwas tut, was ihn wirklich berührt, dann wischt es ihm den üblichen harten Gesichtsausdruck weg und die silbernen Augen strahlen in einem ganz anderen, viel schöneren Licht. Ihn von dieser Seite kennenzulernen, mag nicht ganz so einfach sein, doch es das ist die Mühe auf jeden Fall wert…
Etwas, dass der Junge auch ganz besonders genießt, ist die Aufmerksamkeit anderer Menschen. Er mag es zwar auch mal recht gern, wenn man ihn einfach in Ruhe sein Ding machen lässt, aber wenn man ihn so ganz und gar ignoriert, hat er auch keinen Spaß daran. Wenn er die von ihm gewünschte Aufmerksamkeit nicht bekommt, kann es auch mal schnell geschehen, dass er sich diese auf jedem Wege holt, egal was damit für Probleme verbunden sind. Da ist er doch wieder einem Kind sehr ähnlich… Wie bereits erwähnt, kann Ren, wenn etwas nicht nach seiner Nase geht, schon sehr schnell mal handgreiflich werden. Dies liegt nicht nur darin begründet, dass das seiner Meinung nach der beste Weg ist um sich zu wehren, sondern auch, dass er sich einfach gern mal in eine Rangelei verwickelt. Er kämpft echt gern und legt sich wohl auch deswegen leichtfertig mit Leuten an. Eine Niederlage zu verkraften, fällt zwar jedem Menschen recht schwer, doch er kann das wegstecken, denn es gibt immer ein zweites Mal, was sich noch nutzen lässt.
Etwas, was ihm erstaunlicherweise über die Jahre sehr ans Herz gewachsen ist, ist die Gilde Blue Pegasus. Zunächst war diese Institution für Ren eine Art Zufluchtsort nach seinem Entkommen aus dem sandigen Wüstengefängnis. Dank seiner Mutter, die ihm selbst im Tod noch den Weg dorthin gewiesen hat, war er dort gelandet und tatsächlich trotz all seiner Macken aufgenommen wurden. Er lernte viele Magier und Menschen kennen, die ihn prägten und veränderten. Je länger der Akuma für diese Gilde arbeitete, desto mehr wuchs ihm diese Institution ans Herz. Ren ist definitiv nicht der Typ, den man so einschätzt, dass er tatsächlich für eine Art Verein lebt, doch trotz einiger Macken daran, die ihm nicht so gut gefallen, ist es ihm wichtig für idese Gilde zu arbeiten.
Ein ganz besonderes Hobby des jungen Mannes ist wohl sein Hang zum Übernatürlichen. Er beschäftigt sich viel mit allen Dingen, die nicht mit gesundem Menschenverstand erklärlich sind. Gibt es Göttern? Oder den Teufel? Eine Sache steht fest: Es gibt Dämonen. Schon bevor der Junge seine Magie entdeckte, hatte er viel über Dämonen gelesen und in Erfahrung gebracht und nun glaubt er fest an die Existenz dieser Wesen. Wenn es um das Thema Übernatürliches geht, so ist der Junge eher auf der bösen Seite. Er mag die fiesen Biester lieber, als die willkürlichen Götter. Allerdings ist Ren auch ein Junge, den es allgemein eher zur Dunkelheit zieht. Schon von seiner Kindheit an hat er es geliebt den Nachthimmel zu betrachten. In der Wüste war dieser wirklich besonders gut zu erkennen und die vielen Sterne… Wetter ist so wieso etwas, was er wirklich toll findet. In seiner neuen Heimat entdeckte er eine Sache, die ihn besonders berührte. Wolken, Gewitter und vor allem Regen… Bei der Wasserknappheit, die er ja gewohnt war, empfand er den ersten Regen auf seiner Haut als unfassbar angenehm. Selbst bei den größten Stürmen und Gewittern zieht er es vor an die Luft zu gehen. Lieber genießt er dieses Gefühl und wird dabei wohlmöglich vom Blitz erschlagen, als sein Leben nicht so zu genießen, wie er es möchte. Bei Schnee ist dieses Phänomen besonders witzig anzusehen, denn dann läuft Ren nicht wirklich dicker bekleidet herum, einfach um den Schnee und die Kälte auf seiner vernarbten Haut zu spüren…

ABNEIGUNGEN: So gar nicht kann der junge Ren es leiden, wenn es nicht nach dem geht, was er gern so hätte. Sein Leben lang wuchs der Junge in der Wüste auf und musste danach eine Sache lernen, die er nicht gewohnt war. Gesetze, Regeln, Rituale, andere Kulturen und Benehmen… Das waren Dinge, die er nicht so ganz verstehen konnte. Für ihn gab es immer nur ein Gesetz und das war das Gesetz des Stärkeren. Wer zu schwach war, hatte verloren… Sich dann an irgendwelche Regeln und Gesetze, welche allen anderen Menschen ganz normal erschienen, zu halten, war für Ren doch erstaunlich schwer. Seit wann kam denn auch mal irgendwann jemand auf ihn zu und machte ihm Vorschriften? Das passte ihm so gar nicht, denn eigentlich hatte er sein Leben bisher immer so gestaltet, wie er es als angemessen empfand und nun kamen da Leute, die ihn dafür straften, wenn er Gesetze brach? Rens Empfinden für Gerechtigkeit oder gut und böse ist sehr abhängig von ihm selbst, weswegen man es ihm lieber nicht überlassen sollte darüber zu urteilen… Er mag es einfach nicht wenn ihm irgendjemand vorschreibt, was er zu tun und zu lassen hat, auch wenn es allgemeingültig ist, wiederstrebt ihm das total. Das liegt eben daran, wie der Junge aufgewachsen ist… Er gibt jedoch zu, dass manche Dinge hin und wieder recht hilfreich sein können, wie beispielsweise ordentliches Benehmen oder Ähnliches. Das heißt noch lange nicht, dass er es deswegen immer einhält!
Es gibt allerdings auch noch eine Sache, die der junge Mann schon immer nicht besonders mochte. In seinem Leben hat Ren sich nicht viel oder genau mit bestimmten Menschen beschäftigt. Er kannte eher wenige und die, die er zwangsläufig hatte kennenlernen müssen, waren nicht so sein Fall. Wahrscheinlich lag dies daran, dass sie ihn meistens nicht so behandelt hatten, wie er es gern gehabt hätte. Ren hat wirklich viel mitmachen müssen. Menschen sind alle egoistisch und jeder lebt für sich, das kannte er nie anders und hat sich auch daran gewöhnt. Dies ändert aber nichts daran, dass er gerade deswegen Menschen hasst. Sie machen ihm sein Leben, so wie er es haben will, immer nur schwerer. Dies ist wohl der Grund dafür, dass Ren niemanden näher an sich heran lässt, denn er weiß, dass er darauf einfach nicht vertrauen kann. Für sich selbst sein, ist eben doch immer noch am besten, egal was andere Menschen sagen.
Es gibt im Übrigen eine gesonderte Art von Menschen, welche der junge Mann ganz besonders hasst. Kinder… Sie sind klein, nervig, naiv und dumm. Alles unwiderrufliche Fakten, die ihm nicht besonders passen. Vielen Menschen geht das Herz auf, wenn sie diese kleinen Biester sehen, und sie vergessen alles um sich herum. Es sind diese großen Augen, klebrigen Hände und das niedliche Lächeln… All diese Dinge lösen nur Hass oder einen Würgereiz bei Ren aus, denn sie behängen ihn nur mit Unwichtigkeiten. Kein Kind lernt wie das Leben ist, wenn es von jedem alles in den Arsch geschoben bekommt. Sie sind einfach dumm und die meisten von ihnen werden auch zu dummen, nichtsnutzigen Menschen heranwachsen. Ren ignoriert Kinder meist völlig oder vergrault sie ganz bewusst schnell, um sich nicht mit ihnen abgeben zu müssen. Er mag es besonders gern, wenn sie weinen, da ist er wohl auch wirklich etwas bösartig.
Richtig, Ren braucht keinerlei soziale Kontakte. Es ist ihm meist lieber, wenn andere Menschen ihm aus dem Weg gehen, oder ihn gar hassen, damit er sich nicht mit ihnen behängen muss. Der Junge ist in seiner Jugend so oft verlassen und enttäuscht worden, dass er sehr abstumpfte und sich damit abfand, dass er immer nur auf sich allein gestellt war. Die sozialen Kontakte, die er in seiner Jugend gepflegt hat, wirkten sich nie positiv auf seine Entwicklung aus, weswegen er irgendwann grundsätzlich begann zu glauben, dass alle Menschen, die ihm nahe kommen wollten, ihm nur Böses antun wollten. Das wollte und konnte er nicht zulassen. Um zu überleben, musste er für sich selbst kämpfen und niemandem trauen. Die einzigen Menschen, deren Nähe er auch geduldet hat, waren die beiden Jungen, die sein Leben gerettet hatten. Diese beiden haben die Welt aber mit ähnlichen Augen gesehen wie er, weswegen da eine gewisse Kosten-Nutzen Orientierung da war, aus der man etwas ziehen konnte. Da konnte man sich wirklich darauf verlassen, dass jeder nur das eigene Wohl im Blick hatte und man nur etwas für eine Gegenleistung tat. Nur so ist der Junge in der Lage soziale Kontakte und Ähnliches einzugehen, aber auf keinem anderen Weg. Ren hat gerade wegen dieser Begebenheit Probleme gewisse Dinge zu verstehen, definieren und damit umzugehen. Das Wort Liebe ist ihm ein absolutes Fremdwort. Er hat zwar viel darüber gelesen, kann sich aber nicht genug einfühlen, um es nachvollziehen zu können. Was das angeht, ist er zwar relativ offen: Von ihm aus kann jeder lieben, wen er will. Aber für sich selbst will er das nicht haben. Wahrscheinlich könnte er es mit sich selbst nicht vereinbaren sich auf einen Menschen so sehr einzulassen und zu verlassen. Immerhin versteht er die meisten Menschen aufgrund seines mickrigen Empathievermögens ja ohnehin nicht und das macht alles nicht leichter. Zur Liebe, soweit wie er verstanden hat, gehört auch das Wort Nähe. Egal ob psychisch oder physisch, er weiß damit nichts anzufangen und hat es auch eigentlich eher ungern, wenn Menschen auf ihn zugehen und ihm körperlich zu nahe kommen. Verstehen kann den jungen Mann sowieso so gut wie keiner, aber wenn ihm dann noch jemand auf die Pelle rückt, fürchtet er sich vor dem berühmten Messer im Rücken. Menschen sind unzuverlässig und er traut ihnen nicht, also sollen sie ihm lieber vom Leib bleiben. Für kurze Gespräche oder Auseinandersetzungen, wenn sie einen Nutzen haben, sind sie schon mal gut, aber alles andere geht über Rens Horizont heraus…
Sich selbst sieht Ren mittlerweile als eine Art Verstoßenen an. Durch seine Magie hat er einen engen Draht zu Dämonen gefunden und sieht sich selbst als eine Art Adoptivkind dieser. Deren empfinden, kann er erstaunlicherweise am besten nachvollziehen. Er findet nicht, dass Dämonen und Menschen sich großartig unterscheiden, aber Dämonen heucheln nicht der guten Seite zu zugehören, sondern stehen dazu, dass sie nur für sich selbst kämpfen und egozentrisch leben. Das kann er schon eher ab. Als Dämonenkind, welches die Dunkelheit liebt, verabscheut er Lichtmagie. Alles was mit Engeln oder einer Obrigkeit zu tun hat, missfällt ihm sehr, weswegen er gerade bei Lichtmagie einen ziemlichen ekel entwickelt hat. Höhere Mächte, tze…
Etwas, was er auch nicht besonders gern hat, sind dumme oder naive Menschen. Sie sind, wenn er sich mit ihnen abgeben muss, ein Klotz am Bein. Ren hat nicht gern Dinge, die ihn in seiner Arbeit oder seinem Leben behindern, weswegen er keinen Wert auf eine solche Gesellschaft legt. Von ihm aus können die alle ihm gestohlen bleiben, immerhin können die sich auch allein durchs Leben quälen. Also wozu sollte er sich mit ihnen behängen? Oftmals machen sie ihn auch nur wütend und aggressiv, weil er sich nicht in sie einfühlen kann und deswegen nur wenig Verständnis dafür zeigt. Er lebt eben in seiner eigenen Welt, in der andere nicht viel Platz haben, oftmals ganz egal, wie sie denn nun gestrickt sind.
In der Wüste hat Ren etwas kennengelernt, wovor er sich bis heute fürchtet. Dieses Gefühl, Durst. Wenn die Kehle brennt, der Sand im Hals kratzt und man immerzu das Gefühl hat, es würde den Rachen blutig schaben, das hasst er wie die Pest. Hitze und Dürre sind zwei Dinge, die er wirklich sehr hasst und einer der Gründe, aus denen er die Wüste bis heute nicht mehr gern betritt. Zum einen denkt er auch, dass viele Menschen dort ihn nicht vergessen haben und ihm vielleicht Böses wollen könnten und zum anderen ist er so froh gerade diese schrecklichen Umstände hinter sich gebracht zu Augen. Auch wenn er sicher der beste Führer in der Wüste wäre, will er dort keinen Fuß mehr hinsetzen. Der Sand, er ist einfach überall. In den Augen brennt er, in der Kehle schmerzt er und Weinen ist ausgeschlossen, da man damit nur wertvolle Körperflüssigkeit verschenkt. Ren hasst die Wüste, weil sie einfach genau so ist, wie er sich die Hölle vorstellt. Als er das erste Mal den Regen auf seiner Haut spürte, wurde ihm bewusst, wie grausam doch dieser Ort ist und seither, hat er ihm den Rücken zugekehrt.
Egozentrisch leben ist eine Sache, aber auch Verstand und Selbstkontrolle ist für Ren wichtig. Durch eine Person, auf die wir später noch zu sprechen kommen, hat Ren gelernt, wie wichtig es eigentlich ist, dass man sich selbst im Griff und immer unter Kontrolle hat. Man darf sich keinem Wahnsinn hingeben und nicht der Besessenheit verfallen. Dadurch, dass er dies so schmerzhaft hat erfahren müssen, macht er sich selbst immer sehr bewusst was er tut und vor allem zu welchem Zweck er dies tut. Er will niemals besessen von einer Sache werden und sich von nichts abhängig machen müssen. Das ist nicht nur seine eigene, persönliche Freiheit, sondern auch eine Sache, der er sich immer wieder selbst bewusst macht…
Denn nun kommen wir zu der Sache, oder eher der Person, die Ren am allermeisten hasst: Sein Vater. Dieser besessene, wahnsinnige Mann, ruft nur Hass und Wut in dem Jungen hervor. So oft hat er sich gewünscht, dass er lieber nicht geboren wäre, nicht von diesem Mann gezeugt. Lieber wollte er nicht existieren, als sein Leben mit diesem Menschen verbringen zu müssen. Aber am Ende musste er das auch nicht und ab diesem Zeitpunkt an hing der Junge an seinem Leben, weil er das Ziel hatte, seinen Vater dafür zu strafen, dass er das seine so verdorben hatte… Dabei würde er sicher nicht einmal Genugtuung empfinden, denn er ist einfach so abgestumpft… Ein Grund mehr nicht zu zögern! Schon wenn er das Wort Vater hört, reagiert er total grimmig und entnervt.

STÄRKEN: Die Stärken des jungen Mannes sind äußerst ungewöhnlich, machen ihn aber wohl zu dem Menschen, der er heute ist. Es ist sicher, dass er ein ziemlich starker und willensstarker Typ ist, was ihn zu einem nicht zu unterschätzenden Gegner macht, deswegen sollte man sich manchmal doch vor ihm in Acht nehmen. Da Ren nichts mehr als sein eigenes Leben und sich selbst liebt und schätzt, ist er ein sehr selbstbewusster und auch selbstsicherer Mensch. Er hat zwar in seinem Leben wirklich viel durchleiden müssen, und auch wenn er dadurch nicht gerade unbedingt normal aufgewachsen ist, hat ihn dies besonders hart und stark gemacht. Es hat ihm vor Augen geführt, dass er der einzige Mensch ist, auf den er sich verlassen kann, weswegen er sich besser kennt, als die meisten anderen Menschen sich selbst wohl kennen. Ren verlässt sich eben nur auf sich selbst, was ihn besonders sicher in seinen Handlungen macht, aber natürlich ist er sich dann seinen Aktionen auch sehr bewusst. Für andere mag das nun vielleicht nicht immer ganz so vorteilhaft wirken, aber er selbst kommt damit sehr gut durchs Leben.
Ein zweiter, wichtiger Punkt, ist seine Stärke. Rens Kraft ist definitiv nicht zu unterschätzen, denn das ist das, was er sein Leben lang am meisten trainiert hat, sogar schon lange bevor er seine Magie erkannt hat. Körperlich ist der Junge recht stark, was man damit verbinden kann, dass er sich schon so oft mit Menschen angelegt und geprügelt hat, ja sogar schon um sein Leben kämpfen musste. Das macht ihn zu einer ziemlich harten Nuss. Man sollte den jungen Magier aber vor allem nicht unterschätzen, weil er ziemlich skrupellos ist und gut im Training steht. Er hat nicht nur einen kräftigen Schlag, sondern geht damit auch schon mal unter die Gürtellinie. Noch dazu kommt, dass Ren seine Stärke noch immer recht regelmäßig trainiert und da sehr am Ball bleibt. Doch das ist nicht alles, denn auch psychisch ist er, auch wenn man es von ihm sicher am wenigsten erwartet, doch sehr stabil. Man kann gut sagen, dass er einfach nur mit der Zeit abgestumpft ist und gerade deswegen nur sehr wenig an sich heranlässt. Egal was passiert, er ist selten traurig oder freut sich übermäßig, das einzige was er wirklich immer hat ist Wut. Das lässt ihn aber nicht so übereilt handeln, denn er hat sich sehr gut im Griff. Wer sich selbst am besten kennt, kommt auch am besten mit sich aus.
Sein Egoismus und Egozentrismus ist auch eine seiner Stärken, wenn auch in gewisser Weise eine Schwäche. Hier ist es aber als Stärke klassifiziert. Er kommt mit seinen Gedanken so gut wie nie ab und hat immer nur sein Ziel und sein eigenes Überleben vor Augen. Dies macht ihn besonders sicher und stark in seiner Handlung, denn er nicht zögert, verliert auch keine Zeit, nicht wahr? Ren ist sich dem sehr wohl bewusst, dass er oft viel impulsiver und auch sehr von sich ausgehend handelt, aber anders hat er es nicht gelernt
Ein Punkt, der mehr oder weniger daraus resultiert, ist seine Skrupellosigkeit. Er selbst sieht diese als wirklich nur von Nutzen an, auch wenn andere Menschen dies sicher anders sehen. Es ist so gut wie ausgeschlossen, dass der junge Mann etwas wie Mitleid für jemanden empfindet, selbst wenn er in einer ähnlichen Situation wie er steckt, kann er sich da einfach nicht rein finden und das nachvollziehen. Er selbst ist alles was für ihn zählt und deswegen ist er da eben so drauf. Viele Leute verabscheuen ihn sicher dafür, aber das ist ihm ziemlich egal. Wut und Hass sind eigentlich Aspekte, die oft zu Problemen führen. Bei Ren gehören sie eher zu den positiven Punkten. Seine Wut macht ihn stark und sein Hass treibt ihn immer an. Dies sind auch so ziemlich die einzigen Emotionen, die er überhaupt noch zulässt, da er festgestellt hat, dass sie ihn nur sicherer und stärker machen. Allerdings achtet er auch immer darauf, dass er sich davon nicht übernehmen lässt, auch wenn das, ohne, dass es ihm bewusst wird, nicht immer so gut klappt.
Eine wirklich große Stärke des Jungen ist sein Wille zu überleben. Ren hängt sehr an seinem eigenen Leben. Natürlich könnte man nun sagen, dass eben viele Menschen das tun, um ein Ziel zu verfolgen, doch das Leben an sich ist ja sein oberstes Ziel und deswegen kann man bei ihm schwer sagen, warum dieser Punkt so besonders für ihn ist. Er ist schon ziemlich zäh, weiß auch wann er sich ergeben muss, aber das bedeutet noch lang nicht, dass er, wenn es darauf ankommt, nicht immer wieder aufstehen würde, so lange es ihm möglich ist… Sein Leben hat oft genug am seidenen Faden gehangen um zu wissen, dass es nie einfach werden wird, aber schön darf es dennoch gern sein.
Womit wir beim letzten Punkt wären: Der Junge empfindet nur sehr selten so etwas wie Angst. Selbst wenn er kurz vor dem Tod steht, fürchtet er sich nicht. Als Kind hat er immer so viel Angst um sein Leben gehabt, dass er sich mehr und mehr daran gewöhnte. Heute gibt es kaum noch etwas, was ihm Angst einjagen kann, denn bisher gab es nichts Schlimmeres als seine Jugend und so lange die nicht getoppt wird, wird er sich sicher nicht fürchten.

SCHWÄCHEN: Er hasst Wahn und Besessenheit, richtig, dabei verliert er völlig außer Augen, dass er selbst in einem Wahn steckt. Sein Hass und seine Wut sind seine ständigen Begleiter, welche er nicht ewig unterdrücken kann. In vielen Momenten machen sie sein Leben sehr viel einfacher, aber so manches Mal ist es auch so, dass sie schon mal überhand nehmen und ihn völlig leiten. Ob man ihn in diesen Momenten wirklich blind nennen kann, ist fraglich, denn am Ende hat er ja schon von vornherein merkwürdig gesetzte Prioritäten und Ziele, weswegen schwer zu sagen ist, wann er in seinem Wahn ist. Im Kampf ist es allerdings ziemlich einfach daran zu erkennen, dass er unnötig brutal wird, doch auch das ist ihm egal…
Sein Egoismus hat in der Gesellschaft, trotzdem er ihn so liebt, einen ganz anderen Stellenwert als in seinem Kopf. Für ihn ist dies überlebenswichtig und hat ihm immer weitergeholfen, alles andere zu vergessen und sich nur um sich selbst zu kümmern, doch im Laufe seines Lebens in der Stadt musste er erkennen, dass die moderne Gesellschaft, außerhalb der Wüste, das ganz anders sieht. Hier gilt das einzige Gesetz, welches er kannte, nicht immer, oder anders. Als er in die Gilde kam, in die er durch seine Mutter gelangt ist, wurde ihm erst bewusst, dass seine Ziele anders sind, als die dort. Man geht gemeinsam auf Quests und löst diese in Teamarbeit… Ein Fremdwort für Ren, aber er versucht sich damit abzufinden, denn davon verdient er ja seine Brötchen. Ihm ist sehr bewusst, dass es großen Ärger gibt, wenn er auf einer Quest nur seine eigenen Ziele verfolgt und seinen Teampartner ignoriert oder gar sterben lässt und deswegen muss er dagegen ankommen, so schwer es ihm auch fällt. Zwar wird er zunehmend besser darin damit umzugehen, wobei es auch ganz deutlich auf seinen Teampartner ankommt, doch Empathie ist immer noch ein Fremdwort.
Dazu passt eine andere Sache noch sehr gut: Regeln… Etwas, womit der junge Mann nur schwer umgehen kann. Wie gesagt, war er bisher immer nur ein Gesetz gewohnt und in der Wüste ist keiner ehrlich mit dem anderen, deswegen fällt es ihm in dieser Welt ziemlich schwer mit den Regeln und Gesetzen der Menschen klarzukommen. Seien es die, die von einer Obrigkeit beschlossen werden, oder die, die zwischen den Menschen gelten. Strafe bekommt man so oder so, wenn man etwas falsch macht. Auch wenn ihn die wütenden Blicke der Anwohner nicht so interessieren wie Gefängnisstrafen. Da war er im Übrigen schon öfter einmal, doch sind sie nach wie vor relativ gnädig mit ihm, da man weiß, dass er es nicht anders kennt und er charmante junge Mann gut heucheln kann, dass ihm alles so leid tut und man das auf seiner Unwissenheit begründen kann. Wenn er etwas lernt, weiß er es nämlich auch für sich zu nutzen. Dennoch macht ihm das sein Leben schon schwer. Verdammte, trottelige Menschen.
Mit Menschen umzugehen ist sowieso so seine Sache, wenn man nicht so richtig weiß, wie diese ticken. Ren weiß sehr genau, dass er ganz anders tickt, als die meisten anderen Menschen. Deswegen ist er sich auch sehr sicher, dass es normal ist, dass er die anderen Menschen nicht versteht. Vor allem ist er, je mehr er selbst abgestumpft ist, immer schlechter darin geworden andere Menschen einzuschätzen. Er kann nur mit wenigen Menschen umgehen, zu anderen gibt er sich distanziert oder vergrault sie. Er mag es eben auch nicht, wenn nicht alles nach seiner Nase läuft. Man kann gut behaupten, dass er eine ziemlich verquere Diva ist… Apropos Diva… Mit Frauen kann er so gar nicht, denn das ist seine große Schwäche. Seit einer bestimmten Dame fürchtet er oft die Reaktionen der weiblichen Welt auf seine Aktionen und darum ist er sehr vorsichtig dem zarten Geschlecht gegenüber.
Noch etwas zum Thema Menschen: Nicht nur sein Regelverständnis ist sehr eingeschränkt, sondern auch sein Empfinden für Werte, Normen und Moral ist falsch. Niemand hat ihm das so richtig vermittelt, und das was er in der Wüste mitgegeben bekam, war nicht gerade das Gelbe vom Ei. Dadurch eckt er oft an, auch wenn er selbst seine eigenen Werte recht gern mag, kommt das bei anderen Menschen eben nicht ganz so gut an. Wer hasst schon Kinder oder verspottet Menschen? Nett ist er wirklich nicht, wenn er nicht gerade versucht jemanden irgendwie um den Finger zu wickeln, weil er die Schwächen anderer erkennt, aber das bekommt er dann eben wohl auch zu spüren… Gerade durch seine ständige Wut und den Hass ist Ren nur sehr schwer zu zügeln. Er ist in beide Richtungen nun mal auch sehr stark und weiß sich selbst sehr gut einzuschätzen, aber dadurch dass es ihn an vielen Werten fehlt, weiß er oft nicht wirklich wann Schluss ist. Da er sich selbst am allerwichtigsten nimmt, ist es auch klar, dass er sich da nur schwer von äußeren Einflüssen zügeln lässt. Auf einer Quest hat er leider oftmals keine andere Wahl…
Oh, und nun zu guter Letzt noch zu einer körperlichen Schwäche des jungen Mannes. Durch das jahrelange Leben in der Wüste, ist sein Körper noch immer nicht ganz an die Umstände in der Stadt gewohnt und seine Sinne reagieren ganz speziell auf diese andere Welt. Nehmen wir zuerst den Sehsinn: In der Wüste gab es nur Sand und Hitze, wodurch seine Augen immer sehr strapaziert waren. Seit er hier ist, haben sie sich schon sehr gut an die normalen Umstände gewöhnt, sind aber ziemlich lichtempfindlich geworden, da die miesen Umstände nicht zuträglich für seine Sehkraft waren. Er hat Glück im Unglück, denn seine Beeinträchtigung liegt wirklich nur darin, aber er kann noch ganz normal sehen. Auch sein Geruchssinn ist etwas überempfindlich, da man in der Wüste nicht so viele verschiedene Gerüche wahrnimmt. Gestank und guten Geruch nimmt der junge Mann nicht so gesondert oder aus weiterer Entfernung wahr, aber wenn er sie riecht, dann überreagiert er oft, denn viele Gerüche ist er einfach nicht gewohnt und kommen ihm sehr intensiv vor. Bei seinem Geschmackssinn ist das sehr ähnlich, auch wenn er sowieso nicht wählerisch mit seinem Essen ist. Sein Gehör ist im Vergleich zu dem von anderen wohl sogar etwas abgestumpft, da er vielem Wind, Verunreinigungen und auch Krach in allen erdenklichen Arten ausgesetzt war. Da ist er also nicht ganz so überempfindlich, außer wenn man übertriebenen Krach macht oder ihm ins Ohr schreit. Der Tastsinn ist von diesen Sonderungen absolut gar nicht betroffen, aber eine kleine Stärke kann er in seinen Sinnen noch verbuchen: Das Gleichgewicht. Wer auf weichem, nachgiebigem Boden schnell Rennen und sich gut bewegen konnte, der kann das auch auf dem Pflaster der Straßen. Da hat er also wenigstens einen kleinen Vorteil zu verbuchen, auch wenn er sich gerade dadurch noch oft verschätzt. Der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier. Auge-Hand- und Hand-Hand-Koordination sind ziemlich normal ausgebildet, das hat sein Leben ja nicht weiter beeinflusst.

ZIEL: Was ist wohl Rens Wunsch? Was genau möchte der junge Mann mit seinem Leben erreichen? Viele Menschen haben Träume, wie ein Monument setzen, irgendetwas hinterlassen, sodass man sich an sie erinnert. Vergessen zu werden, ist die größte Furcht der meisten Menschen. Deswegen versuchen sie Vieles um ihr Leben so zu nutzen, wie sie denken, dass es richtig ist. Etwas erreichen oder der Beste in einer Disziplin zu werden. Es gibt so viele Träume und Wünsche auf dieser Welt und die meisten kann Ren nicht nachvollziehen… Bis er aus der Wüste geflohen ist, war sein einziger Wunsch zu überleben. Einfach Tag für Tag weiterzugehen, stark zu werden und aus dieser Hölle herauskommen. Das Schicksal war nicht gerade gnädig mit dem Jungen und er hat viel leiden und weinen müssen, aber all dies hat er nun hinter sich gelassen. Sein Traum ist schon lange in Erfüllung gegangen und viele Narben und Wunden, so viel Leid und Qualen: All das wird ihn sein Leben lang daran erinnern, was er hinter sich gelassen hat. Und ja, er hat es völlig hinter sich gelassen und daraus nur Gutes gezogen. Nur Dinge, die er für sich verwenden kann. Aber wie ist der Mensch? Wenn er seine niederen Bedürfnisse in den Griff bekommen hat, wie zum Beispiel der Wunsch nach Sicherheit und einem Leben ohne Schmerz, dann strebt er nach mehr. Die Selbstverwirklichung ist grundsätzlich das oberste Ziel eines Menschen und selbst wenn man dieses Ziel einmal erreicht hat, so steckt man sich immer wieder noch viel höhere Ziele, meist ohne sich dem bewusst zu sein. Vielleicht ist Ren da etwas weiter als die meisten Menschen, denn er weiß, dass sein Leben nur darauf hinauslaufen wird, dass er ein Ziel hat, dieses erreicht und sich kurz darauf ein Neues stecken wird. Niemals in seinem Leben wird er an die Spitze kommen und sich absolut glücklich fühlen. Vor allem weil es so viele Menschen gibt, die alles erreicht haben und dann unglücklich sind, weil sie einfach nicht genug kriegen können. Rens oberstes Ziel ist es, das Leben, das ihm geschenkt wurde und für das er so hart kämpfen musste, bis an sein Ende zu genießen und auszukosten. Er setzt sich keine Ziele, er will nicht der Beste sein und hat keinen Traum den er verwirklichen will: Alles was er will ist leben und zwar so, wie er möchte. Das ist für ihn die wahre Selbstverwirklichung und deswegen, so denkt er, wird er wohl sein Leben lang glücklich sein können… Oder vielleicht doch nicht? Ren ist eine Sache sehr bewusst: Das Leben ist kurz im Vergleich zur Unendlichkeit und Niemand wird ewig seinen Namen in Erinnerung tragen, also ist es dämlich darum zu kämpfen.
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BeitragThema: Re: Shikkari "Akuma" Ren   Di 23 Sep 2014 - 18:17



◊ ◊ Umfeld und Hintergrund ◊ ◊
FAMILIE:


Toushiro, der größenwahnsinnige Archäologe.
Shikkari Toushiro ist der leibliche Vater Rens und somit auch die einzige Vaterfigur, die der Junge jemals hatte. Ren nimmt auch kein Blatt vor den Mund, wenn es um die Verbundenheit zwischen ihm und seinem Vater geht, denn ein besonders guter Vater war Toushiro für den Jungen nicht. Sogar ganz im Gegenteil. Der letzte Rest Erinnerung, der verbleibt, ist der Nachname, den Ren bis heute trägt, aber nicht unbedingt jedem unter die Nase reibt, weil er ohnehin nicht von Bedeutung ist. Weder für ihn, noch für sonst jemanden.

Aber was ist Toushiro für ein Mann? Sicher ist, dass er noch bis heute am Leben ist, auch wenn Ren davon nichts weiß und diesen Umstand nur zu gern verändern würde. Toushiro wurde geboren in Oshibana und schon in seiner Jugend interessierte er sich für die Magie in dieser Welt. Besonders die Magie der Drachen und die Dragonslayer hatten es ihm angetan, doch er selbst hatte absolut gar kein Talent als Magier. Er beherrschte zwar eine Magie, aber nur so schlecht, dass man nicht mal wirklich von Beherrschen sprechen konnte. Auch das viele Training half nicht, er war einfach untalentiert. Dies frustrierte den Mann sehr, denn es gab für ihn nichts Wichtigeres als Magie, doch er hatte eben Pech gehabt. Damit wollte er sich aber nicht abfinden. Er war ein schlauer Kerl, sehr gebildet und las viele Bücher. Sein Lebensweg war nicht schlecht gewählt, bis zu dem Tag, an dem er in einem Buch über etwas las, das sein Leben veränderte. Es ging um einen Gegenstand, von den Krallen der Drachen persönlich hergestellt, welcher einem jegliche Magie geben soll, die man sich nur auf der Welt wünscht. Und das war es, was er seit dem Tag anstrebte. Er wollte diesen Gegenstand bekommen und der stärkste Magier werden. Für ihn gab es kein höheres Ziel mehr… Bis heute hat er dieses Ziel nicht erreicht und ob dies jemals passiert, ist mehr als fraglich.

Eine Schwäche neben dieser Sache hatte der junge Magier aber: Er trieb sich oft nahe der Gilde Blue Pegasus herum, war aber nicht talentiert genug, um in dieser Gilde geduldet zu werden. Stattdessen schleppte der hübsche Mann reihenweise die Magierinnen ab, doch keine war ihm gut genug, bis er es eines Tages schaffte, die hübsche Levia um den Finger zu wickeln… Mehr als ihm lieb war wahrscheinlich, denn sie wurde schwanger und als er auf seiner Suche in die Wüste wanderte, begleitete sie ihn. Er war nur an ihrer Magie interessiert, doch stattdessen bekam er einen Sohn und verlor die Frau am selben Abend, woraufhin er allein mit Ren in der Wüste war.
Ren hasst seinen Vater wirklich sehr. Zwar hat er jahrelang das Überleben des Jungen gesichert und ihm auch viele Dinge beigebracht, doch hat er den Leichnam seiner Mutter in der Wüste zurückgelassen, Ren eines Tages fortgejagt und dabei fast getötet. Deswegen will Ren derjenige sein, der seinen Vater eines Tages selbst umbringt… Dieser Hass treibt ihn auf seinem Weg an und irgendwann wenn er stark genug war, würde er ihn finden und seinen Kopf als Trophäe mitnehmen.



Levia, die Magierin mit den zwei Gesichtern.
Die wunderschöne Magierin namens Levia ist die Mutter des jungen Ren. Sie gehört zu dem Teil seiner Familie, auf den er stolz ist und damit ist sie bislang die Einzige. Levia, oder eher „Iron Maiden Levia“, war eine bekannte und vor allem talentierte Magierin der Gilde Blue Pegasus. Dafür, dass sie noch sehr jung war, war sie erstaunlich beliebt und bekannt und auch sehr stark. In der Gilde kannte man Levia mit verschiedenen Gesichtern. Sie war ein herzensgutes Mädchen, welches sich um andere kümmerte, die Drachen liebte und alles Nötige für ihre Gilde tat. Sie war eine wunderschöne Sängerin und liebte das Theater, genau wie die Musik. Im Kampf allerdings war sie ein brutales Biest, weswegen viele vor ihr Respekt und sogar Angst hatten. Seit ihrer Kindheit war Levia schon in der Gilde und kämpfte lang an der Seite der Magier dort, weswegen sie einen ziemlich guten Ruf hatte. Ihre Magieart „The Knight“ hatte sie für ihr Alter faszinierend gut im Griff, doch strebte sie immer danach, mehr für ihre Gilde tun zu können, weil sie ihr so sehr am Herzen lag… Sie hatte ihre Familie sehr jung verloren und hatte Halt in dieser Gemeinschaft gefunden, weswegen sie ihr alles geben würde, was sie nur könnte.

Eines Tages verliebte sich Levia doch in den nichtsnutzigen Magier Toushiro, was ihr auch bald schon zum Verhängnis wurde. Sie folgte dem Wahnsinnigen sogar bis in die Wüste, weil sie nicht bemerkte, dass er sie nur wegen ihrer starken Magie hatte ausnutzen wollen. Blind lief sie ihm nach, ohne der Gilde ihre Abwesenheit zu melden, weswegen sie von dort an als verschollen galt. Eigentlich wollte sie nie Kinder und vor allem nicht so jung, doch als sie mit Ren schwanger war, freute sie sich richtig auf ihren ersten eigenen Sohn. Aber dieses Happy End wurde ihr nicht gegönnt, denn ihr junger, zierlicher Körper verkraftete die Geburt unter den Umständen in der Wüste nicht. Da kein geschultes Versorgungspersonal da war, das sich nach der Geburt um sie kümmern konnte, verstarb sie in der Wüste und Toushiro nahm den Jungen an und verließ den Ort. Levia fand ein einsames Ende, zurückgelassen in der Wüste, wo sie niemanden kannte und nicht einmal ein Grab hatte…
Ren hat als Kind sehr gern Geschichten von seiner Mutter gehört. Dies war eine Sache, die der Vater ihm nicht vorenthielt und auch viel darüber berichtete, was sie für eine starke Magierin war. Deswegen kennt er die Magie seiner Mutter auch sehr genau und hat sich gut darüber informiert. Seinen Vater jedoch verflucht er dafür umso mehr, weil er sie einfach in der Wüste zurückgelassen hatte. Auch wenn er nicht gerade der gefühlsduseligste Typ ist, findet er, dass kein Mensch den einsamen Tod in der Wüste verdient hat. Außerdem hat er kein Grab oder irgendetwas, was er mit seiner Mutter verbinden kann. Nicht nur einmal in seinem Leben war seine Mutter sehr hilfreich für ihn, denn als er aus der Wüste flüchtete, gab sie ihm die Richtung vor. Er wusste, dass sie aus Oshibana stammte und ging in diese Stadt. Als er in der Gilde erklärte, dass er ihr Sohn war, reagierten die Mitglieder sehr unterschiedlich. Die einen waren traurig, denn er war der Beweis dafür, dass ihr plötzliches Verschwinden mit ihrem Tod besiegelt wurde, die anderen nahmen den Jungen auf, wenn manche auch wiederwillig, da er kein Musterjunge war… Auch wenn er lang nicht so ist wie sie, reißt er sich für seine Verhältnisse schon ziemlich zusammen, denn das verbindet sie immerhin doch irgendwie. Er ist ihr dankbar und ist mittlerweile davon überzeugt, dass er sie irgendwie stolz machen muss, so lächerlich es auch klingt. Sie ist der einzige Mensch, der ihm überhaupt etwas bedeutet und das obwohl er sie nie erreichen können wird…



Hibiki, das geliebte Bruderherz.
Dies ist ein Mensch, den Ren liebend gern als Abschaum bezeichnet. Die Ähnlichkeit ist verblüffend, nicht wahr? Trotzdem Hibiki und er nicht dieselbe Mutter haben, sehen sie sich doch fast wie aus dem Gesicht geschnitten. Richtig, Hibiki ist Rens Halbbruder, einer derer, bei denen Toushiro die nichtsahnende Mutter um den Finger gewickelt hat. Aber warum hassen sich die Brüder so sehr, wenn sie doch so ähnlich erscheinen? Man könnte es schon als Neid bezeichnen, denn ein wichtiger Punkt ist, dass Hibiki das Glück hatte, im Gegensatz zu Ren, bei seiner Mutter und nicht beim Vater in der schrecklichen Wüste groß zu werden. Er lebte mit seiner eigenen Mutter gemeinsam in Oshibana und auch wenn er jünger ist, hat er Ren somit etwas voraus. Auch seine Mutter war eine ziemlich bekannte Magierin der Gilde und hübsch noch dazu, Toushiro war ja nicht gerade anspruchslos.
Ren und Hibiki lernten sich durch einen Zufall kennen. Genau wie der ältere, arbeitet der jüngere Bruder in der Gilde Blue Pegasus als Magier. Erstaunlicherweise ist er aber kein Take Over Magier, sondern bedient sich an richtig finsterer Magie. Sie fanden ihre Verwandtschaft nur anhand der Tatsache heraus, dass sie denselben Nachnamen teilten und natürlich, dass alle sagten, sie sähen doch fast gleich aus. Dies bestreiten sie vehement, da sie keinerlei Ähnlichkeiten haben wollen, selbst wenn diese so offensichtlich sind. Schon die erste Unterhaltung war mehr als hitzig, aber es stellte sich schnell heraus, dass sie dasselbe Blut hatten. Und ja, es ist erstaunlich, dass er trotz der anderen Mutter Ren so unfassbar ähnlich ist. Das gemeinsame lose Mundwerk und genau dasselbe hitzige Gemüt. Wenn die beiden sich begegnen, was im Gildenhaus schon einmal passieren kann, ist es oft so, dass sie sich gegenseitig so sehr hochschaukeln, dass das dann gern mal in einer Schlägerei ausartet. Natürlich gibt es dafür jedes Mal wieder Ärger, aber die beiden sind natürlich zu stur, um vor dem anderen nachzugeben. Schon bei ihrer ersten Begegnung hat Ren seinem Bruder die Nase gebrochen, weswegen sie angehalten werden sich voneinander fernzuhalten, aber das klappt mehr schlecht als recht… Wenn sie sich sehen, artet es generell in einer Schlägerei aus, wobei Ren sich mittlerweile beruhigen lässt, da ihm die Gilde zunehmend wichtiger wird…

FREUNDE:


Kanba, das starke Vorbild.
Dieser Junge, welcher unter dem Namen Kanba bekannt ist, ist einer der Retter von Ren und deswegen auch einer seiner besten Freunde. Der charmante, junge Mann hat immer einen lockeren Spruch parat, richtet den größten Mist an, aber kommt immer überall wieder raus. Mit ihm hat Ren viele schreckliche und vor allem verbotene Dinge durchgestanden. Natürlich nicht gerade einfach, aber eben das hat die Jungen sicher zusammengeschweißt. Dennoch trennten sich ihre Wege vor ein paar Jahren, als Ren die Wüste verließ. Viel weiß er eigentlich nicht über Kanba, da dieser sich immer mit seiner Geschichte sehr zurückhält und nie wirklich über Persönliches oder ernste Dinge spricht, sondern eher seine Witzchen reißt. Doch gerade diese makabere Art des Jungen hat Ren wohl so ein bisschen aufgeheitert und ihm die schwere Phase seines Lebens erleichtert.



Shoma, die gute Seele.
Shoma, der jüngere Bruder von Kanba, ist der zweite Retter des jungen Ren. Die beiden Jungen hatten Ren in seiner Notlage gerettet und unterstützt, wobei Shoma immer eher ein richtiger „kleiner Bruder“ für Ren war. Er pflegte die Wunden des Jungen, wenn er mal wieder in eine Schlägerei kam, machte den beiden Essen und kümmerte sich um die kleine Wohngemeinschaft der Jungen. Für Ren waren diese beiden Jungen seine erste richtige Familie, gerade weil sie sich immer so sehr um ihn sorgten. Shoma ist ein echt guter Junge und hinterfragte nie auch nur für eine Sekunde, was die beiden Jungen mal wieder angestellt hatten. Stattdessen kümmerte er sich einfach um ihr Wohl. Dafür beschützten sie den Jüngsten aber auch, wenn es darauf ankam.



Aurora-sama, Freund oder Feind?
Aurora Ilia ist der erste Mensch, aus der Stadt, den Ren tatsächlich als eine Art Freund betiteln würde. Natürlich ist Ren nicht unbedingt der Typ für zwischenmenschliche Beziehungen und vor allem nicht zu Mädchen, aber Aurora wahrt einen angenehmen Abstand und ist auch nicht ganz so verzogen, wie die meisten Magier, denen der begegnet ist. Auch wenn er mit ihrer erwartungslosen Freundlichkeit eher schwer umgehen kann, ist er doch erstaunlich dankbar dafür. Er bewundert Aurora auch sehr dafür, dass sie als so kleines und zartes Mädchen, doch so viel stärker ist als er und ihre Magie scheinbar gut im Griff hat. Ihre Stärke findet er sogar ein bisschen gruselig und oft hat er Angst, dass sie ihn jede Sekunde umbringen könnte, aber ihre lockere Art ist dann wiederum unfassbar beruhigend, weswegen er sich meistens recht schnell wieder einkriegt. Dennoch möchte er keinesfalls einen Schlag von ihr kassieren. Deshalb benimmt er sich ihr gegenüber bemüht respektvoll, ja sogar Aurora-sama nennt er sie! Ihre Magie findet er im Übrigen besonders interessant, auch wenn er es ihr noch nicht verraten hat und dies vielleicht auch nicht tun wird. Manchmal ist er da schon ein bisschen neidisch, auch wenn er sich ziemlich sicher ist, dass dies bei ihm total bescheuert aussehen würde…



Naomi, das viel zu gutmütige Mädchen…
Auf einer Quest lernte Ren das kleine Mädchen aus seiner Gilde kennen. Normalerweise war er immer der Typ, der Kinder verabscheute, aber trotzdem Naomi vom Aussehen her relativ kindlich wirkte, war sie für Ren nicht einmal halb so unangenehm, wie er auf den ersten Blick gedacht hatte. Sie ist ein recht schlaues Mädchen, mit dem man sich gut unterhalten kann und wahrscheinlich gehört sie zu einen der wenigen Menschen, die er sogar ein wenig mag. Egal wie oft er versuchte ihr zu erklären, dass er kein guter Umgang für sie war, sie gab es nicht auf und diese Ausdauer belohnt Ren sogar damit, dass er recht offen und ehrlich ihr gegenüber ist. Sie weiß schon erstaunlich viel über ihn, doch er vertraut ihr schon so weit, dass sie es nicht ausplaudern wird… Was daraus wohl noch wird, wird sich zeigen müssen, aber sie bringt Ren mit ihrer umgänglichen Art immer wieder auf komische Gedanken. Und das obwohl er eigentlich so gar nicht mit Frauen umgehen kann… Im Moment herrscht jedoch eine eisige Stille zwischen Naomi und Ren. Nach einer aufwühlenden, gemeinsamen Quest, bei der die Blondine den Hünen sehr gekränkt hat, da sie seinen Stolz verletzte, will er nichts mehr von ihr wissen. Er geht jeder Konfrontation aus dem Weg und ist jedes Mal heilfroh darüber, wenn er sie im Gildenhaus nicht getroffen hat. Ob er wirklich so sauer ist wie er denkt, ist unklar, aber die Situation ist ihm definitiv zu unangenehm im Moment.

FEINDE:


Seraphim, der Engel.
Der Himmelsdragonslayer mag sich als Engel bezeichnen, ist aber definitiv keiner. Naomi hatte den Hünen schon vor diesem weißhaarigen Mann gewarnt und ihm nahe gelegt sich von ihm fernzuhalten, doch da sie in einer Gilde sind, war ihre Begegnung wohl unausweichlich. Sofort versuchte Ren sich uninteressant zu machen, um diesem Menschen so schnell wie möglich aus dem Weg zu gehen, denn er wusste, dass er mit Gewalt gegen einen Dragonslayer seiner Gilde nicht ankommen würde, doch dies war vergebens. Ren ist froh, dass er aus der Situation unbeschadet herausgekommen ist und erschreckt nun jedes Mal vor weißhaarigen Männern im Gildenhaus... Er will nicht unbedingt noch einmal in Kontakt mit diesem Menschen kommen. Wer weiß was ihn da erwartet?


GILDE: Als Ren nach Oshibana reiste, war dies der einzige Weg, der ihm offen blieb. Nach seiner Flucht aus der Wüste gab es nur einen Anhaltspunkt für den jungen Mann und das war diese Stadt und die Gilde Blue Pegasus. Seine Mutter Levia war eine bekannte und beliebte Magierin in dieser Gilde, doch nachdem sie sich in einen Narr verliebte, galt sie als verschollen. Erst als der Hüne Ren als ihr Nachkomme im Gildenhaus aufschlug und von ihrem Verbleib berichtete, wurde man sich ihres Todes richtig bewusst. Obwohl man ihm zunächst seine wirre Geschichte kaum glaubte und ihn nicht ernst nahm, war der Gildenmeister gnädig und nahm ihn zu sich auf, was vermutlich, wenn man Rens Verhalten und Auftreten betrachtet, wirklich nur seiner Mutter zu verdanken ist. Es dauerte lang und brachte viel Ärger einen Straßenjungen wie Ren dort einzugewöhnen, doch er war einem Hund recht ähnlich und so konditionierte man ihn quasi darauf in diese Gilde zu passen, ohne dass er selbst das so richtig wahrnahm. Von Anfang an war diese Institution für Ren nur ein Mittel zum Zweck. Er war zwar dankbar für den Weg, den seine Mutter ihm eröffnet hatte, doch ihm lag weder etwas an den Drachen, obwohl er ein gewisses Interesse nicht leugnen konnte, noch wollte er etwas von den Mitgliedern oder Dragonslayern wissen. Aber der rebellische Hüne gewöhnte sich an die Regeln und erledigte seine Aufgaben, um sich seinen Lebensunterhalt dort zu verdienen. Da sein Ruf als gewalttätiger Schläger dem Hünen vorauseilt, ist es auch keine seltene Begebenheit, dass die Mitglieder der Gilde ihn meiden. Dennoch gab seit jeher ein paar Irre, die es tatsächlich wagten dem Akuma nahe zu kommen und mit ihm gemeinsam das zu bestreiten, was man als Gildenabenteuer bezeichnen könnte. Es dauerte einige Zeit bis der Hüne sich wirklich eingelebt und an die Regeln gewöhnt hatte, doch nach und nach wurde er zu einem stetigen Mitglied dieser Gilde. Man kannte ihn, seinen Namen und sicher mieden ihn noch immer viele Menschen, doch seine enorme Stärke wurde von so manch einem Mitglied sogar geschätzt. Mit der Zeit begann Ren stetig mehr für die Gilde als nur für sich selbst zu arbeiten. Er strafte diejenigen, die ein schlechtes Wort darüber verloren und respektierte sogar einige seiner Kollegen, wobei er immer noch kein Mitgefühl für Schwächere zeigte, aber es war ein Anfang. So kam irgendwann in all den Jahren tatsächlich eine gewisse Verantwortung gegenüber der Gilde zustande, die für Ren bedeutsam war. Es gab sogar einige Kollegen, mit denen er gern zusammen arbeitete und die er schätzte, quasi Freunde. Blue Pegasus war nicht nur das, was Ren in seinem Leben vorangetrieben hatte auf dem Weg zu einem waschechten Dämon. Es war weitaus mehr, da es ihm erstmalig die Normen und Werte vermittelte, die für Menschen wichtig war. Und somit wurde der junge Mann in seiner Zeit in dieser Institution zunehmend humaner. Mittlerweile liegt Ren sogar etwas daran etwas Großes für diese Gilde zu leisten, was, um genau zu sein, bedeutet, dass Ren es sich wirklich als Ziel gesetzt hat ein Sephirot zu werden.
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BeitragThema: Re: Shikkari "Akuma" Ren   Di 23 Sep 2014 - 18:20



◊ ◊ Geschichte ◊ ◊
Begonnen hat alles gar nicht so übel… Rens Mutter war eine begabte Magierin aus der Gilde Blue Pegasus, sie war schon relativ bekannt, da sie ihre Magie „The Knight“ erstaunlich gut gemeistert hatte. Doch die junge Frau verlor ihr Herz an einen Mann, der ihr Leben zerstörte. Eigentlich war Levia noch viel zu jung und wollte noch lang kein Kind bekommen. Dennoch war sie das Risiko eingegangen, als sie sich auf den viel älteren Mann einließ und ihr Herz an ihn verschenkte. Sie war blind vor Liebe und erkannte gar nicht, dass er nicht sie als Person, sondern ihre Magie an ihr begehrte… Ob Levia überhaupt jemals Kinder wollte, ist ein Geheimnis, das sie mit ins Grab genommen hat, aber, auch wenn weder Ren noch sein Vater davon wissen, hat sie sich insgeheim sehr auf ihren kleinen Sohn gefreut. Sie war absolut überfordert mit dem Gedanken Mutter zu werden und ein eigenes Kind großzuziehen, aber wenn sie spürte, dass das Kind in ihrem Bauch sich bewegte, musste sie dennoch lächeln… Mitten in ihrer Schwangerschaft hatte Toushiro plötzlich von diesem einzigartigen Gegenstand aus den Krallen der Drachen erfahren, mit dem man sich angeblich jede Magie aneignen konnte, nach der einem beliebt. Toushiro war schon immer ein Nichtsnutz und hatte von jetzt auf gleich beschlossen, dass er seine Heimat Oshibana Town sofort verlassen musste, um in der Wüste, dort wo sich der Gegenstand angeblich finden ließ, als Archäologe zu arbeiten. Auch wenn Levia ziemlich skeptisch war, folgte sie ihrem Liebsten. Ohne ihn wäre sie wohl besser dran gewesen, aber sie tat es für den gemeinsamen Sohn, dem sie den Vater nicht nehmen wollte. Dass sie ihr eigenes und das Leben ihres Sohnes damit wohl eher verdorben hatte, konnte sie ja nicht wissen zu diesem Zeitpunkt. Sie hatte die Hoffnung auf eine wundervolle Zukunft und eine glückliche Zeit. Von diesem Moment an ging es bergab…
Die beiden suchten sich eine Bleibe in der winzigen Wüstenstadt, welche nahe am Bahnhof gelegen war. Levia ließ sich noch nicht darauf ein so weit mit ihm herauszuziehen, so lange sie noch schwanger war, was natürlich verständlich war. Während der Schwangerschaft an sich hatte die junge Frau auch keine Probleme und gewöhnte sich an das Leben in der Wüste, während ihr Partner immer tiefer in der Suche nach dem Gegenstand versank… Irgendwann hatte er sie doch so weit und gegen Ende der Schwangerschaft zogen die beiden weiter in die Wüste hinaus. Natürlich mit der Begründung, dass seine Suche hier keine Früchte trug. Das veränderte die Beziehung gewaltig, denn Levia war nun sehr auf sich allein gestellt und erkannte zunehmend, dass sie einen Fehler begangen hatte. Eines Tages kam dann jedoch der große Gau: Der Moment in dem Levia erkannte, dass sie ohne ihren Partner in der Stadt sicher besser zurecht kam. Sie stritten sich lange und kamen nicht zu einem Ziel, bis sie beschlossen hatte ihn zu verlassen. Am nächsten Morgen wollte sie abreisen, aber dafür war es zu spät. In dieser Nacht, am achtzehnten März vor neunzehn Jahren, wurde der junge Sprössling geboren und machte seiner Mutter einen Strich durch die Rechnung. Doch nicht nur das… Seine Mutter verstarb an den Folgen der Geburt, da ihr junger Körper diese wohl nicht verkraftete. In der Wüste gab es zwar einen Arzt, welcher sogar vor Ort war, aber nicht die nötigen Mittel um sie zu versorgen. Levia verstarb und ließ Toushiro nur eine Sache zurück: Den kleinen, gesunden Jungen, dessen Name Ren lauten sollte. Die Lotusblüte war Levias Lieblingspflanze und sie hatte dem Jungen noch kurz vor den Komplikationen den Namen gegeben. Sie war glücklich und lächelte sogar. Ob sie geahnt hatte, dass sie nicht einmal mehr die nächste Stunde erlebte?
Toushiro konnte an diesem Ort nicht bleiben. Er nahm seinen Sohn mit sich und verließ die kleine Siedlung mitten in der Wüste. Selbst er wusste nicht einmal mehr an welchem Ort die Mutter seines Sohnes verstorben war und dennoch hatte er sie einfach an diesem Ort, an dem sie doch nicht mal zu Hause war, zurückgelassen. Die Leiche einer so netten und begabten Magierin einfach in der Wüste verwesen lassen… So war Toushiro, es störte ihn nicht mal lang, denn er suchte weiter nach dem Gegenstand. Aber dass er doch etwas mitfühlte, ließ sich ganz knapp daran erkennen, dass er Ren mit sich nahm. Es hatte so gut begonnen und nun folgte der Alptraum…

Die nächsten Jahre waren für Ren nicht gerade einfach. Sein Vater war sehr viel unterwegs und das Kind sehr auf sich allein gestellt. Das Nötigste brachte er dem Jungen bei, Laufen, Sprechen und so weiter. Er gab ihm auch alles was er benötigte: Nahrung, Kleidung eine Unterkunft… Und er verbat dem Jungen allein die Unterkunft zu verlassen, da die Wüste gefährlich war. Auch wenn der Lebensort der beiden ständig wechselte, da der Vater von Dorf zu Dorf reiste, welche manchmal unglaublich weit auseinander lagen, aber die Wüste war ja riesig und an den Oasen ließen sich eben Menschen nieder, war Ren nie unzufrieden. Er bekam das, was er zum Überleben brauchte und war auch deswegen den Gedanken nicht gewohnt das nicht zu haben. Wenn er mit seinem Vater unterwegs war, erkannte er die vielen Grausamkeiten der Wüste. Hitze, Trockenheit, Kriminalität… Schnell lernte er auch, dass hier jeder nur für sich selbst lebte und manchmal sogar die engsten Freunde sich attackierten, wenn es um lebenswichtige Dinge wie Wasser ging. Toushiro vermied nicht einmal, dass Ren diese Dinge mit ansehen musste, denn er sollte sich daran gewöhnen. Je älter das Kind wurde, desto öfter wurde er mit auf die „Arbeit“ des Vaters genommen. Bei der Suche, den Nachforschungen oder auch Ausgrabungen musste der kleine Kerl viel helfen, soweit es in seiner Macht stand. Der Vater war sehr streng und befahl ihm viel. Generell stellte er strenge Regeln auf und wenn Ren nicht folgte oderetwas auch nur nicht schaffte, folgte eine Bestrafung, die dem „Vergehen“ teilweise nicht mal ansatzweise gerecht war. Nie wurde er dafür gelobt, aber wenn er nicht angemeckert wurde, dann war es ihm bald schon genug Anerkennung. Natürlich sehnte das Kind sich nach Nähe und er Liebe des Vaters, doch irgendwann hatte der raffinierte Junge begriffen, dass sein Vater ihm dies niemals geben würde. Aber wenn er nicht mit ihm schimpfte, weil er etwas falsch machte, dann war er mehr als froh. Er gewöhnte sich an den Gedanken eine solche Nähe nie zu verspüren und verlor irgendwann das Bedürfnis danach. Stattdessen erfreute er sich an viel kleineren Dingen, die sein Lächeln nicht einmal wert waren… In der Wüste herrschten oft so schlimme Sandstürme, dass Toushiro gar nicht anders konnte, als seine Suche für einige Tage auf Eis zu legen. Diese Zeit nutzte er immer, um seinem Jungen einige wichtige Dinge beizubringen. Es war nicht mal so, dass der Vater sich gar nicht um das Kind kümmerte. Ren durfte sich zwar nicht anmaßen um etwas zu bitten oder gar Nähe zu verlangen, aber der Mann gab ihm ganz selbstverständlich Dinge, mit denen er sich beschäftigen konnte. Scheinbar hatte der Mann doch ein Gewissen und wollte das Kind großziehen, wenn er auch sehr auf Unabhängigkeit und Selbstständigkeit beharrte. Toushiro brachte Ren Lesen und Schreiben bei und erzählte ihm Geschichten aus der Stadt. Von der Oper oder dem Theater… Dinge, die Ren später einmal unbedingt sehen wollte, wenn er groß war. Ungefähr als er sechs war, lebten sie in einer kleinen Siedlung, an die Ren sich sogar recht gern zurückerinnert. Sein Vater ließ ihn mit zunehmendem Alter öfter allein, weil er ja dann auch besser klar kam und ihn nicht mehr so benötigte. In dieser Siedlung lebte eine alte Dame, welche Ren regelmäßig besuchte, wenn der Vater länger weg war. Sie gab dem Kind etwas, was er sehr schnell ins Herz schloss. Die ersten Vorstellungen von Musik bildeten sich im Kopf des Kindes. Oft sang sie für ihn oder spielte ihm auf ihrer Querflöte vor. Irgendwann verbrachten sie so viel Zeit miteinander, dass sie es ihm sogar beibrachte… Dann verstarb sie aber ziemlich plötzlich, warum wusste Ren nicht. Wahrscheinlich war sie einfach sehr alt geworden. Er war sehr traurig, denn sie war eine gewisse Bezugsperson für ihn geworden, doch er durfte ihre Flöte behalten, was er dann auch dankend annahm. Sie hatte immer sehr viel Verständnis für seine kindliche Art gezeigt, ganz im Gegensatz zu seinem Vater. Außerdem lobte sie ihn und drückte ihn hin und wieder mal, wenn er ein guter Junge war. In ihrem freundlichen Leichtsinn sagte sie ihm oft, dass irgendwann und irgendwo eine bessere Zukunft auf ihn wartete… Nachdem sie weg war, wartete er die ganze Zeit auf diese angepriesene Veränderung. Vergebens… Kurz darauf reisten die beiden weiter und der kleine Kerl vergaß die alte Siedlung. Sein Leben war von viel Gefahr und Wechsel geprägt. Wenn Ren und sein Vater durch die Wüste gingen, wurden sie oft von den, wenn auch kleineren, aber nichts desto trotz gefährlichen, Tieren angegriffen. Auch einige Verbrecher versuchten sich ihnen in den Weg zu stellen. Rens Vater war aber körperlich ziemlich stark, weswegen er es meist schaffte die Angreifer in die Flucht zu schlagen. Auf den Reisen musste Ren viel schleppen und auch so musste das Kind recht viel ackern, weswegen auch er körperlich, trotz den Umweltbedingungen, ziemlich fit war. Wenn sein Vater seine Zeit mal für etwas Training nutzte, beobachtete Ren ihn oft und machte es heimlich, wenn er allein war, nach. Toushiro bedeute Ren erstaunlich wenig, da er keinerlei Regung oder Anerkennung für seinen Sohn zeigte. Später, als er älter wurde, begann er den Vater sogar für die Behandlung zu hassen. Da er ihm aber alle Sicherheit gab, die er brauchte, tat er dennoch was er verlangte. Er wehrte sich nie, aber er wusste genau, dass das nicht die Zukunft war, die ihm versprochen worden war. Der Junge weinte viel, war einsam und oftmals ängstlich, wenn Räuber versuchten in die Unterkunft einzubrechen oder ähnliche Dinge geschahen. Immer kam er mit einem blauen Auge davon… Je älter Ren wurde, desto schlimmer wurde er für Fehler bestraft. Wo der Vater früher nur gemeckert hatte, begann er bald schon den Jungen zu schlagen. Es wurde mit der Zeit immer heftiger und das Kind trug sogar Narben davon. Toushiro verfiel zunehmend mehr seinem Wahn und wurde immer grimmiger. Immer zorniger wurde er, weil er seinen Willen nicht bekam. Den Dickkopf hatte Ren ganz offensichtlich von ihm… Oft strafte er Ren unberechtigt oder brüllte ihn an, einfach um seinen Frust irgendwo abzulassen. Ren hasste ihn immer mehr… Dennoch stumpfte er ebenso immer mehr ab und er wollte die Anerkennung des Vaters nicht mehr, stattdessen wollte er einfach dass er wegging und ihn zufrieden ließ. Das war nicht der Mann, den er bewundert hatte. Nein, Ren hatte jegliche Bewunderung und alle anderen Gefühle für den Mann schon absolut vergessen und hasste ihn einfach nur noch. Ren hörte auf zu Weinen und zu Lachen. Es interessierte ohnehin keinen. Wenn der Vater sich mit ihm beschäftigte, spielte er es einfach, um ihm ein Gefühl von Normalität zu vermitteln, das ihn beruhigte… Wenn sie während der Arbeit angegriffen wurden, musste Ren auch als er älter wurde schon mitkämpfen, da nichts anderes übrig blieb. So viele Narben hat er aus dieser Zeit mitbekommen, dabei war das alles noch gar nichts gegen das, was dem folgte…

In einer der Siedlungen lernte der Vater eine hübsche Frau kennen. Sie war jung, wirklich schön und wie konnte es auch anders sein? Eine Magierin auf der Durchreise. Er lud sie mit zu sich ein, aber bevor er sie rein ließ, sprach er mit Ren. Der Befehl war eindeutig: Ren sollte sich einfach verstecken, so lange sie da war und keinen Mucks machen. Na klar, wie käme das denn auch, wenn ihr Stecher ein Kind zu Hause hatte? Das war dem Jungen noch nicht so bewusst, denn er war damals erst zehn Jahre alt. Er gehorchte, nicht mal aus Angst, er hatte einfach keine Lust auf Schläge oder Ärger. Wenn dies passierte, ließ er es eh nur noch über sich ergehen. Es berührte ihn fast gar nicht mehr… Er verstand jedes Wort, was der Vater mit der Frau wechselte, auch wenn es sicher nicht für Kinderohren bestimmt war, worüber sie da sprachen. Außerdem hörte er auch wie sein Vater ihn verleugnete und der Frau das Blaue vom Himmel versprach. Still hockte das Kind im Schrank und lauschte dem Gespräch, während er sich bemühte keinen Ton von sich zu geben. Irgendwann hielt er sich die Ohren zu, weil er es nicht mehr hören wollte. Er ahnte schon Böses, denn er bekam Bauchschmerzen. Sein Körper kannte sich mit solchen Situationen ja schon aus… In letzter Zeit machte der Junge sich viele Gedanken über seinen Lebenssinn, da sein Vater ihm mal erklärt hatte, dass sein Sinn im Leben darin bestünde, dieses Ding zu finden, das nicht mal einen richtigen Namen hatte… Aber Rens Leben schien keinen Sinn zu haben und er ging davon aus, dass es nie einen bekommen würde. Ja, er wünschte sich oft, dass er einfach nicht geboren wäre, doch war er zu feige zum Sterben. Das war eine ziemlich deprimierende Zeit für ihn, obwohl er schon sehr abgestumpft war für sein Alter. Zum Glück wusste er nicht, dass ihn noch viel Schlimmeres erwartete. Aber dann schlief er einfach ein…
In dieser Nacht endete seine Kindheit, welche ja ohnehin nicht gerade rosig war, schlagartig. Rens Vater öffnete mitten in der Nacht die Schranktür und sagte Dinge zu dem Kind, die man einfach nicht zu seinem Sohn sagte. Vieles hatte der Junge schon über sich ergehen lassen müssen, aber so etwas noch nicht. Noch total entsetzt von der Morddrohung seines Vaters, wurde der Junge auf einmal gepackt und aus seinem Leben herausgeworfen. Der Vater hatte ihn einfach vor die Tür gesetzt. Damit schloss sich das Buch seiner Kindheit und der Junge nahm die Beine in die Hand, um vor der Willkür seines Vaters zu fliehen. In seiner Panik rannte er blind in die Wüste und marschierte heulend und völlig am Ende seiner Kräfte durch die Dünen. Er flehte schreiend nach Hilfe, doch niemand hörte ihn. Während er so langsam dem Wahn verfiel, reflektierte er über sein Leben. Womit hatte er das verdient? Sein eigener Vater hatte ihm die Hände um den Hals gelegt und ihm mit Mord gedroht. Es gab kein Zurück, aber vorwärts schien es auch nicht zu gehen, denn niemand hörte die Hilfeschreie des Jungen unter dem höllisch brennenden roten Himmel. Eine Weile lief er ziellos durch die Wüste, wie lange wusste er gar nicht. Sein Geist hatte nie das Leben aufgeben wollen, aber sein Körper war es, der die Last nicht länger tragen konnte. Der Wille des Jungen war sogar so stark, dass er versuchte weiter zu kriechen, als die Beine nicht mehr vorwärts kamen. Jetzt bereute er, dass er am Sinn seines Lebens gezweifelt hatte. Er wollte doch nur leben! Und als er erkannte, dass es kein Weg mehr weiter für ihn gab, schaute er in den Himmel und flehte darum nicht sterben zu müssen, bis seine Augen zufielen und er schon davon ausging, das es aus mit ihm war… Wo war nun die versprochene schöne Zukunft? Das Happy End? Bevor er das Bewusstsein verlor, ging ihm eine Zeile aus einem Buch durch den Kopf: „Die Menschen scheinen die einzigen Tiere zu sein, die in dem Bewusstsein leben, dass sie sterblich sind. Erst wenn der Tod kommt, sind sie paralysiert in Anbetracht der Tatsache, dass er doch schon immer unausweichlich war.“
Aber erstaunlicherweise hatten zwei Jungen, ungefähr zehn Jahre älter als er, seinen letzten, gequälten Hilfeschrei erhört. Sie waren erstaunt darüber, wie lange der Junge das durchgehalten hatte und das er das alles trotz der Nahtoderfahrung so glimpflich davon gekommen war. Die beiden nahmen den Jungen mit in eine größere und recht bekannte Siedlung an einer Oase, wo sie ihre Heimat hatten. Dies war wirklich ein richtig dreckiger und heruntergekommener Ort, dazu kam, dass er äußerst gefährlich war. Dennoch konnte es Ren wohl überall besser gehen als allein in der Wüste. Nach diesem Erlebnis wurde der Junge erst mal einige Wochen schlimm krank und konnte nicht aus dem Bett. Die Sonne und die Dehydration hatten ihm sehr zugesetzt, aber es war ziemlich sicher, dass er das überstehen würde. Während der ältere der beiden Brüder, wie auch immer, Geld beschaffte, kümmerte sich der jüngere, Shoma, um den kleinen Ren. Er hatte ziemlich großes Glück, auch wenn es ihm sehr lange danach noch nicht richtig gut ging, wurde er mit der richtigen Pflege wieder relativ fit. Dieser konnte seine Dankbarkeit gar nicht genug ausdrücken und hinterfragte immer wieder: Wieso? Warum hatten sie ihn gerettet? Beide gaben immer dieselbe Antwort: Sie täten das, was sie auch von anderen in einer solchen Situation erwarteten.

Also lebte Ren nun, gemeinsam mit den beiden Brüdern, in dem gefährlichen Oasendörfchen. Die Jungen gaben Ren auch nicht mehr Nähe als der Vater, wäre ja auch komisch, aber danach verlangte er ja auch schon gar nicht mehr. Dennoch lernte er etwas kennen, was er nicht ganz so gewohnt war. Klar, Ren musste viel dafür machen, dass er bei seinem Erzeuger alles bekam, aber hier war es so ein Geben und Nehmen, das ihn glücklich machte. Während Shoma irgendwie etwas von einer Hausfrau hatte, war Kanba ein Magier! Unglaublich cool und der erste richtige Magier, den Ren je traf. Er erzählte dem Jungen viel über seine Erlebnisse mit der Magie und der Zauberei, auch wenn er eine andere Magie beherrschte, als Ren es später würde. Bisher ging der Junge ja noch davon aus, dass er das niemals werden würde. Zusammen mit Kanba trainierte der Junge und ließ sich viele Sachen beibringen, dafür begleitete er den Rotschopf auf seinen Jobs, wenn man das so nennen konnte, und unterstützte ihn. Ren war nicht nur recht kräftig für ein Alter, ein Vorteil für ihn war auch, dass ihn keiner wirklich ernst nahm und dass er ziemlich raffiniert war. Kanba gab ihm zum ersten Mal etwas wie Anerkennung indem er ihm sagte, dass er doch schon gar nicht so schlecht war für sein Alter. Es war ein kleines Lob, aber für Ren war es unbeschreiblich groß! Die beiden gingen oft auf Diebeszug, raubten Leute aus, machten wirklich verbotene Geschäfte und brachten auch den ein oder anderen Menschen um die Ecke. Das waren nicht die ersten Leichen die Ren sah, da er ja mit seinem Vater auch oft attackiert wurde und hier ohnehin nicht so ein großes Geheimnis daraus gemacht wurde. Ren lernte schnell, dass auch wenn man sich auf andere zeitweise verlassen kann, man immer für sich selbst verantwortlich ist. Jegliche Moral verlor der Junge, da Bestehlen, Verletzen und Töten von Menschen für ihn wichtig für sein Überleben war. Solche Geschäfte brachten ja leider das beste Geld und darauf waren sie angewiesen. Auf der einen Seite lernte Ren hier das kennen, was er nie hatte: Etwas annähernd Familiäres. Jedoch hat diese Zeit ihn wohl auf der anderen Seite am allermeisten verdorben. Wieder bekam er Viel ab, Wunden und Narben waren Dinge, an die er sich gewöhnt hatte. Er lebte nur für sich selbst und sah endlich ein Ziel in seinem Leben: Ren wollte überleben, egal was es kostete. Sein Leben genießen können und das tun was er wollte, das war es, wovon er träumte. Dazu musste er sich eben durchkämpfen, viele Menschen verletzen, betrügen und auch töten. Das alles wurde irgendwann ganz normal… Erst jetzt begann seine Persönlichkeit sich richtig zu entwickeln. Er ging zunehmend seinen Hobbys nach und wurde zu dem Menschen der er heute ist. Viele nannten ihn schlecht oder sogar böse, aber er war nur das, was man aus ihm gemacht hatte.

Knapp fünf Jahre lebte der Junge so, wuchs zu einem Mann heran und begann immer mehr seine Gefühle zu ignorieren und nur noch das zu tun, was er selbst für sich am Wichtigsten erachtete. Zeichen von Schwäche konnten tödlich enden, das hatte er oft genug mit angesehen. Seine beiden Mitbewohner hatte er das ein oder andere Mal beschützt und dadurch seine Rettung revanchiert, sodass er ihnen bald nichts mehr schuldete. Während dieser Zeit, so ungefähr nach zwei Jahren, entdeckte der Junge seine Magie. Schon zuvor hatte er sich mit Dämonen beschäftigt und sie waren ihm wesentlich lieber als Menschen. Diese taten immer so als wären sie doch ursprünglich so gut, doch Dämonen waren nicht nett und gaben dies wenigstens auch zu. Sie lebten, wie es für sie am einfachsten war. Das gefiel Ren und bald verband er sich selbst schon lang mit ihnen, bis er dann auch eher zufällig in einem Kampf die Gestalt eines Dämons annahm. Ob sich dies wohl aufgrund des vielen Hasses und der Wut des Jungen entwickelt hatte? Er sah dies als Wink des Schicksals an, auch wenn er erst noch lernen musste das zu kontrollieren, empfand er es als unglaublich passend. So konnte er seine alte Familie, also seinen Vater, völlig vergessen und in dem Glauben weiterleben, dass die Dämonen ihn adoptiert hatten. Scheinheiligkeit lag ihm ohnehin nicht, er war ein Mörder. Sein Leben nahm einfach so seinen Lauf und all diese schrecklichen Dinge wurden für Ren ganz normal. Er wusste aus Büchern, dass sein Bild vom Leben scheinbar nicht dem Standard entsprach, nur deswegen war er sich dem bewusst, dass sein Leben scheiße gelaufen ist, aber er beschloss dennoch immer das Beste daraus zu machen…
Und bald bot sich eine neue Möglichkeit das Bestmögliche herauszuholen, denn er erfuhr durch einen Zufall, dass die Siedlung, in der er sich momentan befand, gar nicht so weit weg vom nächsten Bahnhof befand. Das bedeutete, es bot sich ihm die einmalige Möglichkeit aus der ekelhaften Wüste zu entkommen. Er dachte lange darüber nach und unterhielt sich mit seinen beiden Mitbewohnern. Erstaunlich, dass die Jungen sich dagegen entschieden hatten, weil sie meinten, dass dieses Leben hier für sie bestimmt war. Ren würde ihnen nicht weiter reinreden, aber schon bald hatte er beschlossen, dass er seine Sachen packte und diesen Ort verlassen würde. Nicht lang dauerte es und er trat seine Reise an und ehe er sich versah, befand er sich am Bahnhof. Ein letztes Mal blickte er aus dem Fenster in das Dorf nahe des Bahnhofes zurück, welches gerade von einem Sandsturm verschleiert wurde. Er war frei und nun konnte ein neues Leben für ihn beginnen!

Die folgenden Jahre waren ziemlich ereignisreich für Ren. Er besuchte die Großstädte von Fiore, bis er sich auf eine festlegte. Nicht nur, weil er es dort am schönsten fand, sondern auch, weil er sich erinnerte, dass seine Mutter aus der dort ansässigen Gilde stammte. Hier waren also seine Wurzeln… Oshibana Town… Als er ankam, überraschte ihn gleich etwas, das er nicht kannte. Mit seinem Rucksack auf dem Rücken stieg der junge Mann aus dem Zug und blickte erschrocken gen Himmel. Ja, er hatte von Regen gehört. Wasser fiel vom Himmel hinab in sein Gesicht und es war unglaublich angenehm kühl hier, während das Wasser auf seine Nase tropfte. Nie wieder würde er durstig sein müssen, wenn das hier so einfach war. Das erste Mal seit langem lachte der Junge wieder richtig, nun schien es bergauf zu gehen! War das die versprochene, schöne Zukunft? Wenn es noch besser wurde, wäre er wohl ganz aus dem Häuschen!
Doch in seinem neuen Leben wurde er mit vielen Dingen konfrontiert, die er nicht so kannte. Geld war hier so viel wichtiger, als in der Wüste. Gewalt nicht so alltäglich und es gab hier mehr als nur das eine Gesetz, das er kannte. Denn gerade das Gesetz des Stärkeren galt hier auf eine ganz andere Art und Weise. Man prügelte hier sich nicht so einfach, das musste Ren schnell erkennen, als er die erste Nacht in einer Gefängniszelle verbrachte, weil er am Bahnhof jemanden geschlagen hatte, der ihn angepöbelt hatte, weil er einfach mitten auf dem Weg im Regen stehen geblieben war. Man durfte hier also nicht einfach töten oder zuschlagen… Daran musste er sich gewöhnen. Es gefiel ihm nicht sich daran zu halten, aber er wollte auch nicht jede Nacht in dem Dreckloch hier verbringen. Immerhin wollte er seine Freiheit genießen und nicht direkt als Schwerverbrecher gelten. Der junge Mann suchte sich eine Bleibe und was nun noch fehlte war ein Job. Da fiel es ihm ein: Blue Pegasus, die Magiergilde. Halt, Ren war doch ein Magier, wenn auch seine Magie nicht gerade gern gesehen war. Also, warum sollte er es nicht versuchen? In der Stadt informierte er sich über die Gilde und las einige Bücher darüber, wobei er erkannte, dass diese Gilde sehr dem Drachenkult verfallen war. Er kannte die Drachen aus Geschichten und Büchern und empfand sie als okay. Ihm war alles lieber als Menschen, auch wenn Dämonen ihm ja noch lieber gewesen wären. Also war er bereit sich zu diesen Geschöpfen zu bekennen. Eine Sache passte ihm aber nicht: Dragonslayer. Er sollte sich nach diesen richten? Das waren doch auch nur dreckige Menschen wie er, verdammt! Dennoch, er brauchte einen Job und er hatte hier gute Chancen wegen seiner Mutter. Als meldete er sich bei der Gilde, erzählte von seiner Mutter, seine Vorgeschichte ließ er völlig außen vor, und durchlebte das Aufnahmeritual.
Dies ist nun schon drei Jahre her und mittlerweile hat Ren sich an das Leben als Magier gewöhnt. Auch die Arbeit in der Gilde ist so langsam wirklich wichtig für ihn geworden, auch wenn er nicht mit allen Menschen besonders gut agieren kann. Er hat es ja nie wirklich gelernt mit Menschen zu kooperieren oder eine friedliche Zusammenarbeit zu beginnen. Das war ziemlich schwer für ihn am Anfang und es gab auch oft Ärger, aber so langsam kann er sich damit arrangieren, auch wenn er hier und da noch seine Probleme hat, die deutlich spürbar sind. Zum Beispiel dass er schmollen kann, wie ein kleines Kind, wenn es nicht nach seiner Nase geht… Was allerdings sehr deutlich wird, sind seine Bemühungen der Gilde gerecht zu werden. So manches Mal schluckt er seinen Unmut herunter und arbeitet mit Menschen zusammen, bei denen sich alles in ihm querstellt. Er hat den Willen ein gutes Mitglied zu sein, auch wenn man ihm das nicht äußerlich anmerken kann. Jedenfalls ist Ren nun zwanzig Jahre alt, Magier der Gilde Blue Pegasus und hat seine schreckliche Vergangenheit hinter sich gelassen. Bis jetzt verlebt er ein ganz angenehmes Leben in der Gilde, die für ihn so langsam sogar an Bedeutung gewinnt. Er hat bereits einige Bekanntschaften geschlossen und viel an seiner Magie gearbeitet. Ob aus ihm wohl mal ein richtiges Flügelpferdchen oder gar ein Sephirot werden würde? Wer weiß, vielleicht wird ja aus ihm irgendwann doch noch ein „netter Kerl“, oder er bleibt eben ein großes Teufelchen!


◊ ◊ Schreibprobe ◊ ◊
Laute, panische Kinderschreie hallten ungezügelt durch die Weiten der Dünen. Es war als würden die Tonnen an Sand seine Hilfeschreie einfach verschlucken. Was sollte er nur tun? Er war doch noch so klein und dürr, wie sollte er das allein überstehen? Solche Angst hatte er nie zuvor in seinem Leben gehabt, und auch wenn er es noch nicht wusste: Nie wieder würde er sich so sehr vor dem Tod fürchten. Dabei war er sich in diesem Moment da absolut sicher… Er würde ganz sicher bald sterben… Der Sand würde ihn begraben und niemand würde jemals seine Leiche finden. Keiner würde sich an Shikkari Ren erinnern, weil auch keiner ihn kannte. Er würde einsam verenden, wie seine Mutter… Aber sollte das wirklich das Ende des armen, noch so jungen Kindes sein?
Ren hatte sich schon lange ungeliebt von seinem Vater gefühlt, aber dass es so weit gekommen war… Der wahnsinnige Mann strafte den Jungen sowieso so gut wie immer mit Ignoranz, aber bisher hatte er ihn immer toleriert. Ja, sogar sein Essen hatte er mit ihm geteilt und ihm eine Ecke zum Schlafen gegeben. Hin und wieder lehrte er ihn etwas, um ihn auf das Leben das draußen vorzubereiten. Ohne ihn wäre er schon lange nicht mehr… Aber an diesem Tag hatte sich alles verändert. Auf einmal hatte dieser Mann von jetzt auf gleich eine fremde Frau in ihre momentane Unterkunft gebracht. Die erste, nach seiner Mutter. Ren musste sich verstecken und durfte sich ihr nicht zeigen, so hatte sein Vater es befohlen. Nie hatte er die Anweisungen des Mannes hinterfragt, denn er kam gar nicht auf die Idee, dass da irgendetwas schief lief… Für ihn war diese Strenge ganz normal und er fügte sich, um keine Strafen zu bekommen.
Seine Füße brannten so sehr, denn er trug ja nicht mal richtige Schuhe. Sie waren viel zu dünn und ließen den Sand an allen Ecken reinlaufen, sodass er sich fühlte, als würde er auf heißen, brennenden Kohlen laufen. Wenn er nicht gewusst hätte, dass er ohne Schuhe noch schlimmer dran wäre, hätte er sie am liebsten einfach weggeworfen, denn wirklich hilfreich waren sie kaum. Ob seine Füße bluteten, wusste er nicht mal, denn so langsam verlor er das Gefühl, es tat einfach nur noch höllisch weh und brannte wie Feuer. Schritt für Schritt bahnte der Junge sich seinen Weg durch den tiefen Sand. Wie er die Kraft dazu aufbrachte, wusste er selbst nicht mehr so genau. Es war einfach nur noch der nackte Überlebenswille, der seine Füße noch weiter trug. Einzig und allein in der Hoffnung auf ein Ende dieser schrecklichen Reise, die er nie hatte antreten wollen. So lang war er nicht mal unterwegs, aber ein Kinderkörper ist nicht für solche Umstände gemacht. Nein, eigentlich war kein Körper das. Immer wieder rutschten seine Füße in dem nachgiebigen Boden und er fiel auch oft einfach um. Es war so schrecklich anstrengend, heiß und der Durst quälte ihn jede Minute mehr. Dennoch schaffte er es doch wieder hochzukommen und weiterzulaufen. Er hoffte einfach so sehr, dass irgendwann irgendjemand kam und ihn rettete. Es musste doch jemanden auf dieser Welt geben, der ihm helfen konnte… Und doch hörte bisher keiner seine verzweifelten Schreie. Ren wusste, dass man in der Wüste nicht weinen sollte, denn man verlor ohnehin genug Wasser, doch er konnte einfach nicht anders, denn er hatte schreckliche Todesangst. So stark war die Selbstbeherrschung eines Kindes dann eben doch nicht. Er wusste nicht wohin er lief, ob er überhaupt voran kam, oder sich im Kreis drehte. Jede Düne sah gleich aus und er konnte nichts mehr sehen außer den unzähligen Sandkörnern, welche sogar schon in seinen Augen brannten. Wahrscheinlich stand er auch sehr knapp vorm Wahnsinn… Aber wer konnte ihm das schon verübeln? Die Worte seines Vaters gingen ihm immer wieder durch den Kopf. Er war sich nicht ganz sicher, ob sein Schädel davon so höllisch schmerzte, oder von der prallenden Hitze. Die Sonne, die auf den dürren Kinderkörper knallte, machte ihm jegliche Bewegung nur noch schmerzhafter. Der Junge war noch nicht mal lang unterwegs, das wusste er. Selbst wenn er überlegte, konnte er die Zeit und den Ort an dem er sich befand, schon lang nicht mehr einschätzen. Und immer wieder diese grausamen Worte, welche sein Vater ausgestoßen hatte. Er solle verschwinden, sich selbst durch sein Leben kämpfen. Sein Vater wäre nicht mehr verantwortlich für ihn und könne seinen Anblick nicht einmal mehr ertragen. Lange genug habe er das nutzlose Balg durchgefüttert, doch nun sei Schluss damit. Am Ende sagte er sogar, dass er ihn am liebsten einfach umbringen würde, um ihn los zu sein, denn er wäre nur eine unangenehme Last, welche er nie gewollt hatte. Warum? Wieso wollte er ihn denn töten? Was hatte er nur falsch gemacht? Ren hatte immer auf seinen Vater gehört und nie die Worte des Wahnsinnigen angezweifelt und nun, wo diese Frau in seinem Bett schlief, war er mitten in der Nacht zu Ren gekommen und hatte ihm dies an seinem Versteck ins Ohr geflüstert, während er die Hand drohend um seine Kehle gelegt hatte. Er drückte nicht zu und ob er ihn wirklich töten würde oder ob diese Warnung erst war, wusste der Junge nicht. Dennoch wurde ihm da bewusst, dass sein Vater wahnsinnig gewesen sein musste, denn dieser Umschwung war so unglaublich hastig und schrecklich… Er tötete ihn zum Glück nicht. Allerdings hatte er ihn kurz darauf gepackt und zur Tür herausgeworfen. Es war noch dunkel gewesen, aber hier blieb es ohnehin nicht lang Nacht… Sein Zeitgefühl hatte er ohnehin mittlerweile schon lange verloren. Alles was ihm klar war, war dass es schon Tag sein musste, da die Sonne schien. Wie spät es war, war ihm ein Rätsel. In dem Moment, als sein Vater ihn rauswarf, hatte er die erste Panikattacke: Todesangst. Er war einfach blind losgerannt, mit nichts am Mann außer seiner Kleidung. Ein paar Hosen, kaputte Schuhe, einem zerrissenem T-Shirt und einem weißen Mantel, der den Jungen zumindest etwas schützte… Wo er hinlief, wusste er nicht und darüber nachgedacht hatte er schon gar nicht. Er wollte einfach weg. Nein, er musste, sonst würde er sterben. Das konnte er nicht zulassen. Nicht hier sterben, nicht von ihm töten lassen… Und wenn er nur hundert Meter weiter in der Wüste verdurstete, der Gedanke daran, dass er woanders vielleicht gerettet wurde, reichte um ihn voranzutreiben. Lebenswille.
Was hätte sein Vater eigentlich davon ihn zu töten? Aber der Mann war wahnsinnig und das wusste Ren ja nun, deswegen wollte er es nicht herausfordern… Eigentlich war er doch zum Tode verurteilt, denn er hatte nicht einmal Wasser dabei… Jede Düne sah aus wie die andere, jedes Sandkorn genau gleich. Nur wenige Tiere liefen ihm gerade über den Weg, aber vor denen fürchtete er sich schon lang nicht mehr. Nichts war bedrohlicher, als die Wüste an sich. Gab es denn hier niemanden? Keinen anderen Menschen, der ihn retten konnte? Ren war schon immer viel allein, doch war er nie so komplett auf sich allein gestellt gewesen… Er konnte nicht aufhören zu heulen und so langsam verließen ihn die Kräfte, was sich zunehmend bemerkbar machte. Die Beine fühlten sich lasch und zittrig, fast so als würden sie sich dem Sand anpassen und bald einfach eins damit werden. Vielleicht würde er ja einfach versinken… Wie lang weinte er eigentlich schon? Seine Kehle war so trocken von seinem Brüllen und so langsam wurde er schon heiser. Ren fand sich panisch immer wieder in dem Gedanken wieder, dass es gleich vorbei sein würde. Ob es wehtun würde? Er wollte nicht mal daran denken, denn er wollte es einfach nicht! Womit hatte er ein solches Leben verdient? Sollte das alles gewesen sein? Da wünschte er doch lieber, dass er nie gelebt hätte. Halt! Wenn er das dachte, würde er das sicher erstrecht nicht durchstehen! Doch er zweifelte immer mehr daran, obwohl er schon so lange einfach nur Leben wollte. War das denn so viel verlangt? Einfach nicht zu sterben? Er hatte doch immer das getan, was er tun sollte. Nie im Leben wäre er darauf gekommen etwas anderes zu verlangen oder sich gar zu beschweren. Warum passierte dann gerade das ihm? Warum sollte er sterben? Wenn es einen Gott gab, dann war er ein Monster! Ren hatte nie etwas Verbotenes getan und sich immer an alles gehalten, was ihm gesagt wurde und dennoch musste nun er durch diese Wüste wandern und auf seinen grausamen, langsamen und vor allem sicher schmerzvollen Tod warten… Plötzlich blieb der Junge stehen, holte tief Luft und brüllte aus voller Kehle: „HILFE!!!“… Ob ihn jemand hören würde? Das war eine seiner letzten Hoffnungsschimmer. Stehen bleiben war wohl keine gute Idee, denn als er weiterlaufen wollte, spürte er, dass seine Beine einfach einknickten und er nach vorn in den Sand fiel. Das konnte es doch nicht gewesen sein… „Bitte nicht…“, wimmerte der Junge, auch wenn man es kaum verstehen konnte, da er schon wieder Sand im Mund und gar keine Kraft mehr hatte. Hilflos versuchte er sich noch mit den Armen irgendwie durch den Sand zu ziehen, aber er konnte nicht einmal mehr weit kriechen, denn die Kraft in seinen Armen war auch begrenzt und in der Wüste gab es nichts, an dem man sich ziehen konnte. Das hatte er doch nicht verdient… Die silbernen Augen des Jungen begannen zu brennen, durch den Sand, welcher immer stärker herein gepustet wurde. Er wurde müde, das wurde ihm bewusst und er wurde nur noch ängstlicher. Einfach die Augen schließen, das wollte er. Aber er würde sicher nie mehr aufwachen und hier sterben… Das wollte er nicht! Ren drehte sich auf den Rücken, blieb liegen und starrte heulend in den roten Wüstenhimmel. Nochmals wimmerte er um Hilfe und flehte darum nicht sterben zu müssen… Dies war kein Ort für ein Kind und das er überhaupt so lang ausgehalten hatte, war schon ein Wunder. Dennoch wollte er nicht aufgeben. Am Ende war es dann der Körper und nicht der Geist, der sich seiner Müdigkeit ergab. War er nun tot?
Wenige Minuten nachdem seine Augen zugefallen waren, erklangen Stimmen, um den Jungen herum, auch wenn er es nicht wahrnahm. „Wo rennst du hin Kanba?“, fragte eine männliche Stimme, doch dem folgte eine hastig, welche die vorige fast kindlich dagegen erscheinen ließ. „Hast du das nicht gehört?“ Wenige Sekunden später standen sie vor dem leblosen Kinderkörper. „War er das?“, fragte der scheinbar ältere ungläubig, während der andere sich in den Sand kniete und nach einem Puls fühlte. Sie konnten unmöglich eine Leiche gehört haben. „Gib mir Wasser, der lebt noch!“ So retteten sie den Jungen und nahmen ihn mit zu sich. Warum halfen sie Ren? Wieso nahmen sie die Last in Form dieses kleinen Jungen auf sich? Sie taten nur das, was sie auch in dieser Lage von anderen erwartet hätten… Ren überlebte, auch wenn er daraufhin ziemlich lang krank wurde, hatte er eine seiner schlimmsten Erlebnisse überstanden. Nie zuvor war er so dankbar gewesen, auch wenn er es keiner höheren Macht verdankte, sondern einfach nur zwei Jungen, seinem eigenen Glück und Überlebenswillen. Es dauerte sehr lange bis er wieder auf die Beine kam und fit war, doch all das hatte sich gelohnt. Die Hoffnung hatte er bis zum Schluss nicht aufgeben wollen und das hatte ihn wohl gerettet. Auch wenn sein Leben noch lang nicht einfacher werden würde, hatte er es nun wieder in der Hand. Jetzt erst wusste er sein Leben richtig zu schätzen.
Rückblickend betrachtet Ren dieses Ereignis lachend. Man könnte es schon irgendwie Wahn nennen, aber es schmerzt ihn nicht daran zu denken. Dazu ist er zu kalt und zu stumpf geworden. Viel mehr ist er doch sehr stolz auf seinen Überlebenswillen und den beiden Jungen dankbar, auch wenn er sich dafür eindeutig revanchiert hat. Vielleicht mag diese Situation überzogen und dramatisch wirken, aber für ihn selbst ist das im Rückblick doch ein sehr normales Erlebnis gewesen, welches zu seiner Lebensgeschichte gehört. Ren ist kein besonders emotionaler Mensch, doch diese Momente haben sich fest in sein Hirn eingebrannt. Wenn er früher darüber sprach, brach er immer in Tränen aus und bekam Panikattacken, doch jetzt betrachtet er all das wesentlich nüchterner. Er ist unglaublich dankbar für die Chance, die ihm das Leben geschenkt hatte und würde sie nutzen und niemals unnötig gefährden. Sein Leben war ihm das allerwichtigste und würde es auch immer bleiben und genau daran würde ihn dieses Ereignis sein Leben lang erinnern. Es erschien erstaunlich lang, aber im Angesicht des Todes erscheint die kürzeste Zeitspanne wie eine halbe Ewigkeit…
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Ren
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BeitragThema: Re: Shikkari "Akuma" Ren   So 2 Nov 2014 - 20:56



Statusblatt
Demon Soul


◊ ◊ Körperliche Attribute ◊ ◊


   STÄRKE: 170 Punkte - Level 7

   SCHNELLIGKEIT: 65 Punkte - Level 4

   GESCHICKLICHKEIT: 5 Punkte - Level 1

   WIDERSTAND: 160 Punkte - Level 6

   MANAVORRAT: 160 Punkte - Level 6

   WILLENSKRAFT: 160 Punkte - Level 6


◊ ◊ Magische Fähigkeiten ◊ ◊

   MAGIEART: Demon Soul - 130 Punkte - Klasse III

Take-Over: Demon Soul
TYP:Transformationsmagie
ELEMENT: -
HAUPTATTRIBUT: -
NEBENATTRIBUT: -
BESCHREIBUNG: Demon Soul ist ein Magieausleger aus dem Bereich der Transformationsmagie, Genauer gesagt handelt es sich hierbei um Take Over Magie, bei der sich der Anwender die Kräfte von Dämonen zu eigen macht.

   AUSLEGERPUNKTE: (5/12)

   ZAUBER:

Predator's Prank: Cerberus Soul
TYP: Transformationsmagie
ELEMENT: ---
KLASSE: I
Manaverbrauch I
MAX. REICHWEITE: Beim Anwender
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 2
BESCHREIBUNG: Hierbei durchlebt der Arm des Zauberers eine feurige Verwandlung: Die Muskeln in seinem Arm vergrößern sich, seine Haut nimmt einen dunkelroten Ton an und statt der Hand besitzt er nun eine Pranke mit scharfen Krallen. Die Stärke des Armes wächst um 1 Level.

Arm of Pain: Ark Demon Soul
TYP: Transformationsmagie
ELEMENT: ---
Klasse I
Manaverbrauch I
MAX. REICHWEITE: Beim Anwender
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 2
BESCHREIBUNG: Bei diesem Zauber verwandelt sich der Arm des Anwenders in den eines Erzdämonen. Schwarze Schuppen bedecken nun den Arm und versprechen so einen erhöhten Widerstand. Der Widerstand des Armes wächst um 1 Level.

Forrest's Spirit: Fengg Soul
TYP: Transformationsmagie
ELEMENT: ---
KLASSE: I
MANAVERBRAUCH: I
MAX. REICHWEITE: Beim Anwender
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 2
BESCHREIBUNG: Bei diesem Zauber scheint es, als habe der Anwender das Gesicht zuerst in Superkleber und abschließend in Laub geklatscht, in Wahrheit hat er sich aber einfach die Sprechfähigkeiten eines Fenggs, eines Walddämons, zu nutze gemacht: Er kann nun mit Tieren sprechen.

Dark Sky: Satan Soul
TYP: Transformationsmagie
ELEMENT: ---
KLASSE: III
MANAVERBRAUCH: III
MAX. REICHWEITE: Beim Anwender
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 6
BESCHREIBUNG: Bei diesem Zauber der Take Over Magie wächst dem Anwender ein ledernes Paar Flügel, mit welchem der Anwender in der Lage ist zu fliegen. Die Geschwindigkeit entspricht dabei seiner Schnelligkeit, während die maximale Tragkraft von der eigenen Stärke abhängt.


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