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 Sylvana Rose Fernandez

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AutorNachricht
Sylvana
Rairyū no Isan
Sylvana

Anzahl der Beiträge : 475
Anmeldedatum : 23.09.14
Alter : 25
Ort : Crystalline Town

Magierakte
Besondere Merkmale: Elektrisierende Drachentochter

BeitragThema: Sylvana Rose Fernandez   Di 23 Sep 2014 - 18:22



Sylvana Rose Fernandez
"Ich bin hier oben!"


◊ ◊ Persönliches ◊ ◊

NACHNAME: Fernandez
VORNAME: Sylvana Rose
SPITZNAME: -
GEBURTSTAG: 21.01.
ALTER:17 Jahre
GRÖSSE: 1,75 Meter
GEWICHT: 61 Kilogramm
HAARFARBE: Braun
AUGENFARBE: Aquamarin
GESCHLECHT: Weiblich
GILDE: Blue Pegasus
GILDENZEICHEN:] Das Symbol ihrer Gilde trägt Sylvana in Schwarz am Handgelenk ihrer rechten Hand.
GEBURTSORT: Morakkasu Town
WOHNORT: Oshibana Town

ERSCHEINUNGSBILD: Ja, was erblicken die eigenen Augen denn, wenn sie sich auf Sylvana richten? Eine muskulöse, stämmige Person? Ein mageres Gerippe? Eine wohlproportionierte Frau? Oder doch vielleicht einen eher nach außen unscheinbaren Menschen? Gutaussehend oder nicht, das ist hier die Frage. Die Antwort liegt hierbei, wie so vieles andere auch, allein im Auge des Betrachters. Ihr Aussehen ist dennoch auch aus vielen verschiedenen Blickwinkeln dasselbe, nur die Wirkung variiert wohl von Mensch zu Mensch.
Sylvana ist eine hübsche, junge Frau, die sich nach außen kaum durch irgendwelche Extreme aufmerksam machen kann. Ihre Körpergröße versinkt zwischen dem Durchschnitt der Massen, trotzdem kann man nicht sagen, dass sie ein Zwerg ist. Weder unterbietet noch übertrifft sie das Mittelmaß – sie trifft es genau auf den Punkt.
Ihre Haut weist eine leichte und gesunde Bräune auf, welche dadurch zu begründen ist, dass sie viel ihrer Zeit an der frischen Luft außerhalb der Großstadt verbringt. Ihre Haare sind dunkelbraun, wirken im Schatten sogar schon manchmal schwarz, und stets gepflegt. Die meiste Zeit werden sie zu einem Pferdeschwanz gebunden getragen, seltener als Zopf. Trotzdem kann man Sylvana auch mit offenen Haaren antreffen. Hier sieht man, wie lang ihre Haare doch sind, bedecken sie doch ihre Schultern vollständig. Zusätzlich rahmen noch einige Strähnen braunen Haares, welche ungefähr bis auf Kinnhöhe fallen, ihr Gesicht schon fast symmetrisch ein. Ihr Pony ist strähnig, sodass hin und wieder die eine oder andere Strähne in ihr Gesicht fällt.
Die Augen leuchten einem mit einem wundervollen Aquamarinblau entgegen, erscheinen bei näherer Betrachtung so unendlich tief wie das Meer selber. Selbst aus einiger Ferne würde einem dieses leuchtende Blau sofort ins Auge fallen. Sollte man sie dann wirklich aus der Nähe betrachten wollen, so sollte man wirklich darauf aufpassen sich nicht in ihnen zu verfangen und hilflos in ihren Tiefen zu versinken, während man sie vielleicht ergründen möchte. Wer lässt sich denn nicht gerne einmal einladen, um sich nur für einen kurzen Augenblick gefangen nehmen zu lassen?
Passend zu ihren wundervollen, anziehenden Augen besitzt Sylvanas Blick etwas mysteriöses, kaum definierbares, was ihre Augen zusätzlich dabei unterstützt andere Menschen über längere Zeit in ihren Bann zu ziehen. Allgemein nutzt sie gerne die Macht ihres Blickes. Egal ob mit süßen, unschuldigen und großen Augen oder mit einem Blick, der wohl jedem das Blut in den Adern erfrieren lässt, sie weiß, wie sie ihre zwei Irden richtig einsetzen kann. Unterstützt werden diese Blicke meistens durch ihre zart rosé Lippen, die es ebenfalls verstehen mit einem süßen Lächeln jemanden flüssig wie Honig zu machen.
Ihr Gesicht selber steckt stets voller Emotionen, kann man doch anhand ihres momentanen Gesichtsausdrucks auf ihre Gefühlslage schließen. Man kann sogar behaupten, dass ihr Gesicht der Spiegel zu ihrer Gefühlswelt ist. Normalerweise, wenn sie gerade in ihrer Freizeit ein wenig durch die Straßen schlendert oder auf erhöhten Punkten einer Stadt den Himmel beobachtet, ziert ein verträumter, leicht abwesender Ausdruck ihr Gesicht. Ihre Züge sind entspannt, werden von einem leicht verträumten Lächeln begleitet.
Ein weiterer Blickfang wäre ihr wohlproportionierter Körper. Ihre schmale Taille lässt sie auf den ersten Blick ein wenig zerbrechlich wirken, wie eine schön geformte Porzellanvase. Zeitgleich kann sie aber auch mit einer hübsch anzusehenden Oberweite glänzen, die zu ihrem Leidwesen die Blicke des anderen Geschlechtes viel zu oft von ihrem Gesicht wegzieht.
Wer einmal bei Sylvana zu Besuch gewesen sein sollte, der weiß, dass sie genügend Auswahl hat, wenn es darum geht, die richtige Kleidung zu finden. Ein gewaltiger begehbarer Kleiderschrank, in welchem sich allerhand Tops, Röcke, Kleider und andere Kleidungsstücke befinden, nimmt einen großen Teil des Raumes ihres großen Zimmers für sich ein. Es sollte hier einem schon einleuchten, dass Sylvana sehr auf die Wahl ihrer Kleidung achtet und somit täglich ihre Garderobe wechselt, wobei es ihr an dieser Stelle auch wichtig ist, dass sie dabei nicht so aussieht wie am Vortag – was jedoch nicht bedeutet, dass sie kein Lieblingsoutfit besitzt, welches sie gerne über dem variierenden Wechsel ihrer Gardrobe bevorzugt. Betrachtet man die Farbwahl, so wird man schnell eine gewisse Regemäßigkeit erkennen. Der größte Teil ihrer Kleidung wird von verschiedenen Blautönen dominiert. Azur, Cyan, Kobalt und Indigo wären nur einige Beispiele. Neuerdings mischen sich aber auch weiß und weinrote Töne dazu.
Man sollte vielleicht noch erwähnen, dass ihre Kleidung recht formbetont ist und ihre weiblichen Vorzüge stets vorteilhaft hervorhebt. Was man besitzt sollte man nicht verstecken. Denn auch wenn sie hin und wieder die Wirkung ihrer Oberweite verflucht, so ist sie doch im Inneren noch glücklich, dass sie, in ihren Augen, einen solch wunderschönen Körper geschenkt bekommen hat.

BESONDERE MERKMALE: Es gibt sicherlich einige Dinge, die einem sofort ins Auge fallen, wenn man Sylvana über den Weg laufen sollte. Ihre braunen Haare oder ihre aquamarinblauen Augen wären Beispiel genug. Dennoch gibt es noch eine Reihe von Dingen, die die Magierin noch auszeichnen. Zu allererst zu den Dingen, die einem überhaupt beim ersten Blick ins Auge fallen. Da wäre zum einen eine kleine Kette, welche in jeder Situation um ihren Hals hängt. Ein Erinnerungsstück an Raiden, welches er ihr mit auf den Weg gegeben hatte. Ein kleiner Anhänger aus Silber, welcher einen Drachen mit ausgebreiteten Flügeln darstellt. Mag für die meisten zwar nur wie ein gewöhnliches Schmuckstück aussehen, aber für Sylvana ist es mehr als nur das.
Zwei Dinge, die bisher nur die wenigsten Menschen gesehen haben, befindet sich oftmals unter einer Lage Stoff versteckt. Zu erst hätten wir da ein kleines, schwarzes Tattoo, welches sich auf ihrem rechten Schulterblatt befindet. Hierbei handelt es sich um eine Art Geburtsmal, welches ihr einige Tage nach ihrer Geburt eintätowiert wurde. Sollte man einmal einen Blick auf ihr Schulterblatt werfen können, so würde man auch das Mal in Form einer kleinen, blühenden Rose sehen können, welches sich dort befindet. Ihrem Zweitnamen hat Sylvana auch diesem Mal zu verdanken. Zum anderen zieht sich dann noch eine lange, blitzförmige Narbe ihre rechte Hüfte entlang. Selbige hatte Sylvana einst von Raiden erhalten, nachdem sie mit ihrem Training begonnen hatten. Er sagte damals, dass er über diese Verletzung einige seiner Kräfte auf sie übertragen würde, damit sie in der Lage war, die Donnerdragonslayer-Magie erlernen zu können.


◊ ◊ Charakter ◊ ◊

BENEHMEN: Eigentlich kann man Sylvana als eine recht freundliche junge Dame bezeichnen, wenn da nicht so ein paar kleinere Dinge wären, die diesen Eindruck zunichtemachen würden. Als Tochter einer Adelsfamilie aus Marokkasu Town ist es natürlich klar, dass man Manieren und einen gehobenen Umgangston mit der Muttermilch in sich aufnimmt und selbige im Laufe eines Lebens nicht mehr so einfach abschütteln kann. Bei Sylvana ist es nicht anders, auch wenn man meinen könnte, dass sie schon sehr weit vom angeborenen Weg abgekommen ist. Zwar schlägt sie noch einen höflichen und freundlichen Umgangston an und wirkt in diesen Momenten wie ein heller Sonnenschein, jedoch kann es schnell passieren, dass ein paar Wolken aufziehen und einen Sturm ankündigen. Dies geschieht in den meisten Fällen, wenn sie ihre versteckte, temperamentvolle Ader zum Vorschein bringt. Typische Auslöser, wie zum Beispiel nervige Anmachversuche, können dann schon mal dazu führen, dass ihr Fuß aus Versehen hochzuckt oder, dass sie mit ihrer Magie eine Art Strafe ausspricht. Sollte man aber davon absehen und sie nicht übermäßig reizen, so findet man in ihr eine wirklich liebenswerte Person.
Wenn ihr etwas nicht passen sollte, so zeigt sie ihren Unmut auch gerne nach außen. Das Lächeln bleibt zwar bestehen, dafür verschwindet das Strahlen in ihren Augen, vielleicht steigt auch einfach eine Augenbraue in die Höhe oder ihre Augen schließen sich, wobei das Lächeln noch ein Stückchen breiter wird. Laut wird sie hierbei selten, dennoch wählt sie in diesen Momenten ihre Worte sorgsam und spricht sie leise mit ihrer liebsamen Stimme aus, jedes Wort so betont, dass man unterschwellig eine Art Drohung heraushören kann. Und wer weiß, wozu die Dragonslayerin in der Lage ist, der wird lieber nicht riskieren wollen, dass diese Drohung in Form eines kleinen Stromstoßes in die Tat umgesetzt wird.
Auch außerhalb ihres Bekanntenkreises überwiegt ihre normale Umgangsart. Fremden Personen kommt sie freundlich entgegen, auch wenn sie im Hinterkopf bereits am Analysieren ist, in welche Schublade man sie stecken könnte. Sylvana weiß genau, dass man jemanden nicht nach dem ersten Eindruck beurteilen kann, daher ist ihr Schubladensystem um einiges komplizierter und verschachtelter. Dennoch kann man auch sagen, dass sie Fremden gegenüber recht offen ist. Mit einer natürlichen Art ist es auch viel einfacher, über eine Person etwas in Erfahrung zu bringen, als wenn man sich komplett verdreht.
An letzter Stelle sollte man vielleicht noch einmal auf ihre temperamentvolle Ader eingehen. Provokationen reichen hierbei nicht aus, um sie heraufzubeschwören, dennoch kann es bei bestimmten Themengebieten dazu kommen, dass der Sturm einfach, ohne jegliche Vorwarnung, losbricht. Es sind diese überaus seltenen Momente, in denen Sylvana auch einmal ihre Stimme erhebt und laut werden kann. Momente, in denen ihr aufbrausendes Temperament die Grenzen zwischen Verstand und Instinkt durchbrechen und ihr Blut in Wallung bringt.

PERSÖNLICHKEIT: Oft wurde schon die Frage gestellt, in welcher Wechselbeziehung Magier und Magie zueinander stehen. Die meisten Feuermagier besitzen ein heißes Temperament, während Eismagier im wahrsten Sinne des Wortes stets einen kühlen Kopf bewahren. Ist es nun der Magier, der sich an seine Magie anpasst oder ist es doch die Magie, die den Magier formt und dazu zwingt, sich anzupassen?
Im Falle von Sylvana kann man wohl nach dem ersten Blick behaupten, dass die Magie den Magier formt. Niemand weiß wohl, ob ihre temperamentvolle Ader sich jemals so ausgeprägt hätte, wenn sie nicht Raiden begegnet wäre und die Dragonslayermagie erlernt hätte. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Magie der Grund war, dass diese Ader im Laufe ihres Lebens aufblühte, war jedoch sehr hoch. Sollte man die Entwicklung ihres Charakters über die Jahre beobachtet haben, so sah man, dass sich ihr Temperament doch erst richtig zeigte, nachdem sie sich die Magie angeeignet und die ersten Zauber erlernt hatte. Seitdem war Sylvana nicht mehr dieselbe wie zuvor. Alte Stränge wie die Wissbegierde, neue Dinge kennenzulernen und zu verstehen blieben weiterhin bestehen. Sie war immer noch das gutartige, nette Mädchen von früher. Ihr grenzenloser Optimismus, dass sich alles schon irgendwie ins Gute wenden würde, war jedoch über die Jahre verschwunden. Sie war zu einer starren Realistin geworden, welche kaum mehr durch optimistische Motivation aufgemuntert werden konnte. Auch jegliche Form von Pessimismus löst in ihrem Inneren eine abweisende Reaktion aus. Imaginäres Wunschdenken und Schönrederei, sowie kontinuierliche Schwarzsehereien würden niemals durch ihren Kopf gehen, auch wenn sie sicherlich optimistische Worte suchen würde, um jemand anderen trösten oder aufmuntern zu können.
Weiterhin ist es eine Art der jungen Frau, so vieles wie möglich über andere Personen und Themengebiete zu erfahren. Sie gibt sich nicht damit zufrieden, die oberste Schicht anzukratzen, will noch tiefer in die Materie eindringen und jeden ihrer Aspekte verstehen. Daher ist es wohl durchaus schwierig, Sylvana mit irgendwelchen Lügengeschichten zu fesseln, auch wenn sie gerne hin und wieder einer solchen Geschichte lauscht, obwohl sie ihr keinen Glauben schenken würde.
Sylvana teilt ungern all ihre Gedanken mit den Menschen um sie herum. Maximal eine kleinere Andeutung kann hierbei ihre Lippen verlassen. Zugegeben, es ist ein ziemlicher Kontrast alles wissen zu wollen, zeitgleich aber wenig über sich selber preiszugeben. Dennoch ist sie der Meinung, dass nicht jeder zu erfahren brauch, was sich in ihrem Kopf abspielt.
Ihrer Erziehung hat sie es zu verdanken, dass sie ein Ohr für andere offen hat. Hilfsbereitschaft, jemanden einfach nur Hilfe in dieser kleinen Art anzubieten. Und selbst wenn ihre aufheiternd gedachten Worte dann selten von richtigem Optimismus erfüllt sind, kommen sie doch von Herzen und sollen eine tröstende Wirkung besitzen. Denn auch wenn sie bei einem „Alles wird gut“ nie der ehrlichen Meinung ist, dass wirklich alles gut werden wird, so hofft sie doch innerlich, dass diese drei einfachen Worte eine beruhigende oder motivierende Wirkung für die angesprochene Person vermitteln. Wobei dies nur bei Personen der Fall ist, die ihr nahe stehen. Fremde Menschen werden wohl nie aufgrund dieser Motivation diese Worte hören dürfen. In diesem Fall sind sie einfach nur aus reiner Höflichkeit gesprochen.

VORLIEBEN: Manche Menschen bezeichnen sich als einsame Wölfe, andere mehr als Rudeltiere. Sylvana nimmt hier wohl das goldene Mittel. Sie umgibt sich gerne mit anderen Menschen, genießt ihre Gesellschaft. Hierbei ist es ihr relativ egal, ob es sich um Gildenmitglieder oder Magier aus anderen Gilden handelt. Solange sie nicht von einem dieser Menschen von der Seite angebaggert oder zum Kummerkasten eines depressiven Schwarzsehers wird, ist ihr alles Recht. Egal ob strahlender Sonnenschein, Mauerblümchen oder Quasselstrippe. Selbst Optimisten und Pessimisten reiht sie gerne um sich, sollten sie denn ihre Arten für sich behalten. An manchen Tagen liebt sie es aber auch die eine oder andere Stunde in Einsamkeit zu verbringen. Meistens vertreibt sie sich hier die Zeit damit, in Bibliotheken ein wenig ihr Wissen zu vergrößern oder Nachforschungen zu Themen, die sie interessieren, zu führen. Wo wir schon gerade bei Bibliotheken sind: Sylvana liest wirklich überaus gerne, es ist durchaus selten sie einmal ohne ein Buch in ihrer Tasche anzutreffen. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass sie durch das ein oder andere Zitat aus einem Buch glänzen kann. Wenn es nämlich eine Sache gibt, die schöner als das einfache Lesen eines Buches ist, dann wäre es wohl in ihren Augen ein einfaches Zitat, welches in einer angespannten Situation ein wenig Ruhe einbringen kann. Einfach nur über den Sinn der Worte nachdenken, einen Augenblick die Umwelt an die Seite legen. Man kann also sagen, dass in Büchern eine Art Ausgleich für Sylvana liegt, den jeder Mensch wohl benötigt. Dennoch kann man nicht sagen, dass es ausschließlich das Lesen von Büchern ist, womit sie ihre Freizeit verbringt. Seit sie Raiden verlassen hatte, suchte sie nach Möglichkeiten, ihre Fähigkeiten zu verbessern und anschließend selbige mit jemand messen zu können. Was nützt einem denn Magie, wenn man sie nicht ausleben kann? Magie ist immerhin lebendig! Aus diesem Grund sucht sie gerne Zweikämpfe, denn in ihren Augen kann man nur stärker werden, wenn man seine Schwächen in einem direkten Zweikampf offengelegt bekommt. Und es ist immer noch besser sie auf diesem Wege zu erkennen, als sie gezeigt zu bekommen, wenn es nicht nötig ist.
Sylvana liebt schönes Wetter. Wenn die Sonne scheint und ein leichter, angenehm kühler Wind ihre Haut streichelt, fühlt sie sich am Besten. An solchen Tagen sitzt sie am liebsten im Schatten eines großen Baumes und lässt ihren Geist einfach ein wenig treiben. Aber auch ein Gewitter empfindet sie als äußerst angenehm. Wenn etliche Regentropfen auf ihre Haut und ihr Gesicht tropfen, Blitz und Donner regelmäßigen die Luft zum vibrieren bringen und die Straßen leer sind und sie vollkommen allein genießen kann. Dies sind so die Momente, in welchen sie es gerne hat alleine zu sein.
Anders ist es, wenn sie einem anderen Hobby nachgeht: Der Musik. Ja, Sylvana interessiert sich nicht nur fürs Lesen, sondern auch fürs Musizieren. Sie besitzt eine ausgeprägte musikalische Ader, die Fähigkeit aus einzelnen Tönen wundervolle Melodien zu formen. Hierbei nutzt sie nicht nur ihre Querflöte, die stets neben ihrem Buch in der Tasche liegt, sondern auch die Violine bei sich Zuhause oder einfach nur ihre Stimme.

ABNEIGUNGEN: Wenn man einen Preis für Pünktlichkeit in Oshibana Town vergeben würde, so würde Sylvana doch sicherlich für selbigen nominiert werden. Kaum verwunderlich ist es also, dass sie Unpünktlichkeit nicht schätzt. In ihren Augen ist es einfach eine Unhöflichkeit, wenn man sich nicht an abgemachte Zeiten hält und dann auch noch mit einer schlechten Ausrede daherkommt. Wenn man sich vor verabredeter Zeit einfindet ist dies kein Problem, aber Verspätungen kommen ihr wie eine Todsünde gleich. Wenn etwas gut funktionieren soll, muss alles aufeinander abgestimmt sein. Es dreht sich alles ums Timing, wenn man einen reibungslosen Ablauf haben möchte. Selbst im Kampf kann eine verspätete Reaktion Sieg oder Niederlage entscheiden. Im richtigen Leben bedeutet dies vielleicht das Verpassen eines Reisemittels. Daher toleriert Sylvana diese Kleinigkeit auch nicht und ist darauf auch nicht wirklich gut zu sprechen, sollte man sich einmal in ihrer Gegenwart verspäten.
Es ist bekannt, dass sich in jeder Gesellschaft einige Erscheinungen existieren, die sich besser als alles andere finden oder ihr Leben mit heuchlerischer Doppelmoral verbringen. Menschen, die nach einem dieser Prinzipien durch die Welt wandern, begegnet Sylvana meistens mit einer gewissen Abscheu. Egal ob es nun Machos, Heuchler oder einfach die Leute, die sich stets aufblasen – für alle hat Sylvana das gleiche übrig. Sie kann sie einfach nicht leiden und zeigt auch offen ihre Abneigung ihnen gegenüber. Bei Machos ist sie wohl noch am stärksten ausgeprägt und reicht sogar zu leichten Anflügen von Aggressivität – mit schmerzhaften Folgen für das Männchen, welches zu aufdringlich werden wollte.
Weiterhin hat Sylvana ein sehr empfindliches Gehör. Nein, sie nimmt nicht ihre Umwelt genauer wahr und hört somit das kleinste Geräusch, welches dem normalen Gehör verdeckt bleibt. Sie besitzt einfach nur ein geschultes Gehör, welches sie der Erfahrung im Spielen ihrer Violine zu verdanken hat. Anders als unmusikalische Menschen ist sie daher auch in der Lage, neben gravierenden Fehlern auch leichter einen falschen Ton rauszuhören. Dementsprechend kann sie schlecht gespielte Musikstücke leichter wahrnehmen und hat sich über die Jahre angewöhnt, solche Stücke zu kritisieren. Sylvana liebt halt die Musik, da macht es sie stets rasend, wenn manche Menschen mit schlechter Musik die Welt belästigen. Entweder man beherrscht diese Kunst oder nicht.
Man mag es vielleicht nicht vermuten, aber Sylvana hasst Kunst. Nein, nicht Bildhauerei, Architektur oder das Formen von Figuren. Gesprochen wird hier von der Malerei, ganz im Besonderen der abstrakten Malerei. Wer möchte denn schon für alle Ewigkeit Gemälde dieser Gattung anstarren? Im ersten Moment scheinen sie vielleicht noch schön, aber irgendwann verlischt der Glanz und alles was bleibt ist eine Leinwand, welche sinnlos mit Farben bemalt wurde. Hier findet sich in ihren Augen nicht einmal etwas, was für die Ewigkeit aufgehoben werden sollte, wie die Abbildung eines besonderen Menschen.
Schlussendlich gibt es noch ein paar einfache Dinge, die Sylvana nicht mag. Zum einen wären es die sogenannten Tagträumer. Man soll nicht behaupten, dass die Dragonslayerin ein Problem mit Entspannung jeglicher Art besitzt – immerhin legt sie sich auch mal gerne unter einen Baum und lässt ihre Gedanken einfach vorbeiziehen. Aber was soll es jemanden bringen, wenn man wirklich fast ausschließlich den ganzen Tag mit seinen Gedanken an einen anderen Ort ist? Abwechslung ist schön und gut, aber das wahre Leben spielt sich nicht im eigenen Kopf.
Zum anderen gäbe es dann aber auch noch den blinden Optimismus und den Pessimismus, den sie nicht ausstehen kann. Was nutzt Schwarzseherei in einer noch nicht verlorenen Situation? Oder aber grenzenloser Optimismus in einer aussichtslosen Lage? Sie verzerren ausschließlich die Realität und sorgen zu einfach dazu, dass ein beinahe gewonnener Kampf verloren wird oder, dass man unüberlegt gegen eine Übermacht stürmt und somit sein eigenes Leben riskiert.

STÄRKEN: Es gibt wirklich eine Reihe an Dingen, die Sylvana als ihrer Stärken bezeichnen kann. Vieles lag ihr schon immer im Blut, einiges kam über Erfahrungen im Leben hinzu. Beginnen wir bei der Aufzählung am besten mit den Dingen, die ihr schon mit der Geburt in die Wiege gelegt worden waren. Da hätten wir zum einen ihre Intelligenz. Schon früh konnte man erkennen, dass Sylvana nicht auf den Kopf gefallen war. Bis heute hat sich daran nicht viel verändert. Die junge Frau besitzt die Fähigkeit viele Informationen innerhalb von kurzen Augenblicken zu verarbeiten, was einen großen Vorteil in brenzligen Kämpfen darstellt. Kombiniert mit einer guten Beobachtungsgabe ist sie sogar in der Lage, die Bewegungen eines Gegners soweit zu analysieren, dass sie mithilfe von wiederholenden Bewegungsmustern Reaktionen eines Gegners erahnen kann. Bei Nahkämpfern, deren Angriffe linear ausgeführt werden, kann sie somit Angriffen leichter ausweichen. Natürlich kann dies auch seine Gefahren mit sich bringen, wenn der Gegner einmal bemerkt hat, dass Sylvana sich auf seine Angriffe eingestellt hat. Spontane Änderungen des vorher linear wirkenden Kampfstils können somit die gesamte Analyse umgehen und sie auf dem falschen Fuß erwischen.
Neben diesem taktischen Denkvermögen kann Sylvana auch schnell die Schwächen ihrer Gegner ausfindig machen. Wenn ein Magier zum Beispiel bei einer Offensive seinen Rücken nicht gedeckt hat, entdeckt ihr geschultes Auge diese Schwäche und bindet sie sogleich in einen Plan für eine Gegenoffensive ein. So hat Sylvana schon so manchen Gegner, der ihr überlegen schien, mit einem schnellen Gegenangriff außer Gefecht gesetzt.
Nicht nur ihre Magie ist eine Waffe, welche Sylvana gerne und oft benutzt. Nachdem sich die Wege von ihr und Raiden getrennt hatten, eignete sie sich ein gewisses Maß an rhetorischen Fähigkeiten an. Ihre Worte können daher auch manchmal so scharf wie ein Schwert sein und jemanden genau dort treffen, wo er am verwundbarsten ist - Egal, ob sie nun jemanden provozieren oder einschüchtern möchte.
Nicht unwichtig und daher auch erwähnenswert ist wohl, dass Sylvana zu den Menschen gehört, die sich nicht auf den Arm nehmen lassen. Eine durchaus nützliche Eigenschaft, wenn man Lügen von Wahrheit trennen muss. Aber auch im Alltag hilft sie einem dabei, über den Tisch gezogen zu werden. Bestes Beispiel sind wohl Händler, die einem das Blaue vom Himmel versprechen, wenn sie eigentlich vollkommen normale Ware an den Mann bringen wollen. Früher war es noch durchaus möglich, dass sich Sylvana einen Bären aufschwatzen ließ – inzwischen sieht sie aber knallhart durch die Illusion der preisenden Worte und kann sich somit gegen diesen Wucher schützen. Ähnlich sieht es bei Lügen aus, wobei sie noch lange nicht in der Lage ist, jegliche Lügen zu durchschauen. Es gibt halt Menschen, die ihre Lügennetze so gut aufspannen, dass man sie kaum durchschauen kann.
Schlussendlich ist Sylvana aber durchaus in der Lage, dem männlichen Charme zu widerstehen. Zugegeben, es gibt Augenblicke, wo ein Mann ihren Blick gefangen nimmt und sie zum Träumen bringt. Dies ist aber meist die Ausnahme der Regel. Wenn nicht gerade ein Zauber oder Alkohol ihre Sinne vernebelt ist Sylvana doch durchaus in der Lage, die Charmeattacken abzuwehren.

SCHWÄCHEN: Wo Stärken herrschen, müssen auch Schwächen existieren, um ein Gleichgewicht zu schaffen. So ist es natürlich auch bei Sylvana, wie sollte es auch anders sein? Ganz oben auf dieser Liste steht wohl ihre Unfähigkeit, sich selber aufzumuntern. Da sie schon vor langer Zeit jegliches optimistische Denken aufgegeben hat, ist er ihr unmöglich mit solchen Gedanken wie „Alles wird gut“ zu versuchen ihre Laune zu heben. Eher schirmt sie sich von der Außenwelt ab und geht in ihren Gedanken mit sich selbst ins Gericht. Sie staut ihre Probleme auf und lässt sie an ihr nagen. Sollte sie einen Fehler gemacht haben, der schlimme Konsequenzen als Folge mit sich zieht, so gibt sie sich allein die Schuld dafür und versinkt in einen Zustand leichter Depression, während sich die Schuldgefühle tief in ihr Inneres fressen. Und auch, wenn man versuchen sollte, sie aus dieser Starre zu befreien, so wird man jede Menge Arbeit investieren müssen.
Denn neben dieser Unfähigkeit ist es auch schwer, sie von anderen Standpunkten zu überzeugen. In diesen depressiven Phasen besonders, aber auch wenn es um Planungen oder Meinung geht. Sylvana ist fest von ihren Argumenten, Standpunkten und vollendeten Plänen überzeugt und lässt sich selten von Alternativen überzeugen. Natürlich, kleine Verbesserungen oder Kritik an gewissen Punkten akzeptiert sie gerne und arbeitet sie ein, aber wenn es darum geht, dass sie ihren Standpunkt verteidigt, braucht man eine Herde Pferde um sie von selbigen abzubringen. Wenn man dann neben ihrem Sturkopf noch mit ihrem Temperament fertig werden muss, erleichtert dies nicht wirklich die Sache. Wo wir schon ihr Temperament erwähnen… Man kann behaupten, dass Sylvana vieles immer im Griff hat. Bei ihrem Temperament sieht dies aber vollkommen anders aus. Gerne handelt sie impulsiv und lässt sich von ihren Gefühlen leiten, ohne an die Folgen zu denken. So hat sie doch auf einer Reise schon eine kleine Waldhütte in Trümmer gelegt, weil ihr Bewohner angefangen hatte, sie grob anzubaggern. Dabei wollte sie eigentlich nur nach einem Weg fragen. Ja, Sylvanas Orientierungssinn kann man als kaum vorhanden definieren. In Großstädten wie Magnolia Town oder Oshibana Town hat sie ein solches Problem merkwürdiger Weise nicht. Erst, wenn sei die Stadt verlässt und ein Waldstück als vermeintliche Abkürzung nehmen sollte passiert es häufig, dass sie plötzlich mehrfach denselben Ort passiert und sich zwischen den Bäumen verirrt.
Anders, als ihr ungezügeltes Temperament, ist wohl ihre Grausamkeit. Auch wenn man es ihr nicht ansehen mag, so kann Sylvana sehr sadistisch und brutal sein. Unter normalen Bedingungen wird man nicht auf diese Seite der Dragonslayerin treffen. Sollte es aber passieren, dass man einen Menschen, der ihr entweder nahe steht oder ihr direkt untergestellt ist, schwer verletzen sollte, so sieht die Magierin rot. Ihre Gedanken beginnen sich nur noch darauf zu fixieren, wie man dem Übeltäter seine Untat am besten heimzahlen könnte. Wobei bei ihr hier die Moral gilt: Hacke jemanden einen Finger ab und du verlierst mindestens deinen Arm. Es ist bisher selten geschehen, aber die Menschen, die ihre Grausamkeit auf sich gezogen hatten, mussten anschließend für längere Zeit ein Krankenhaus aufsuchen. Schwere Brandwunden und Knochenbrüche sind die Folgen, wenn sie unkontrolliert ihren entfesselten Zorn auf jemanden richtet.
Über die letzten Monate hat sich eine Schwäche sogar noch verändert. Jetzt, wo ihr eigener Körper die Grenzen nichtmagisch begabter Menschen überschritten hatte und somit schneller, stärker, ausdauernder und widerstandsfähiger als jeder Normalbürger war, waren die Probleme, die sie einst mit schnellen Bewegungen hatte, völlig verschwunden. Stattdessen setzte ein alltägliches Problem ein, das sie immer stärker belastete: Reisekrankheit. Sobald sie sich in einem magischen Vehikel, einem Zug oder einem magischen Flugzeug befand, welches sich mit voller Geschwindigkeit fortbewegte, spürt sie, wie ihr Magen zu rebellieren begann und sie am liebsten sofort aussteigen würde. Anfangs war es nur leichte Übelkeit, jedoch scheint es der Dragonslayerin, dass die Beschwerden von Mal zu Mal schwerwiegender wurden.
Weiterhin besitzt Sylvana noch eine merkwürdige Angst, welche sich aus zwei Phobien zusammensetzt. Eine Mischung aus Nyktophobie (Angst vor Dunkelheit) und Klaustrophobie (Angst vor engen Räumen). Es gibt nichts Schlimmeres für sie, als wenn sie sich alleine in absoluter Dunkelheit in einem engen Raum befindet. Diese Angst kommt wohl daher, dass sie als kleines Kind einst in einem engen und kleinen Raum eingesperrt worden war.

ZIEL: Die Wünsche Sylvanas haben sich in den Jahren ihres Lebens stets verändert. Vor der Begegnung mit Raiden wollte sie ihre Eltern stolz machen, ihre Aufmerksamkeit wieder für sich gewinnen und die Welt verstehen lernen. Inzwischen haben sich die Dinge wesentlich verändert. Andere Verlangen verdrängten die Alten und eine Reihe an neuen Wünschen und Zielen resultierte hieraus. Zuerst wäre da wohl das Ziel, welches sie eigentlich stets vorantreibt: Als Dragonslayer und Tochter eines Drachens will Sylvana ihren Drachenvater stolz machen. So wie er es ihr aufgetragen hatte, als sich ihre Wege getrennt hatten, will sie stärker werden und seinem Namen alle Ehre machen. Jeder soll wissen, dass sie Sylvana, die Tochter Raidens, dem Drachen des Donners, ist. Der Weg, den sie einschlagen will, hat zum Schluss die Begegnung mit ihm vorgesehen. Und wenn der Tag dafür angebrochen sein sollte will sie so stark sein, dass Raiden zufrieden mit ihr sein kann.
Aus diesem Grund ist es einer ihrer Ziele, jeden Aspekt seiner Magie zu ergründen und alles über sie zu erlernen. Sylvana möchte auch, dass ihr Name in den Gemütern ihrer Gegner Ehrfurcht und Angst hervorruft. Als Dragonslayerin und Vorbote ihres Drachenvaters.
Ursprünglich war es Sylvanas Wunsch, nach mehr als einem Jahrzehnt nach Marokkasu Town zurückzukehren und dort ihre Familie zu besuchen, ihnen zeigen, dass sie nun ihr eigenes Leben als starke Magierin führte und noch ein einziges Mal ihre Mutter zu gesicht bekommen. Nach den Vorfällen der letzten Wochen aber, nachdem ihr Vater sogar nicht davor zurückgeschreckt war eine dunkle Gilde auf sie anzusetzen, hat sich dieses Vorhaben aber um einen Punkt geändert: Sie wollte nicht in Frieden zurückkehren, sondern in Rache. Den Hass gegenüber den Taten ihres Vaters nachgehen, ihn zur Rechenschaft ziehen und ihm ein für alle Male klar machen, dass sie kein Teil dieser Familie mehr war. Dass der Name Fernandez schon lange kein Teil ihres Lebens mehr war.


◊ ◊ Umfeld und Hintergrund ◊ ◊

FAMILIE:


Ziehvater Raiden, der Drache des Donners
Nur wenige Menschen hatten je die Ehre einem Drachen zu begegnen und danach noch zu leben, um die Geschichte ihrer Begegnung weiterzuerzählen. Raiden gehört zu einer Gattung von Drachen, die es gerne haben, wenn man Geschichten über sie erzählt. In der Vergangenheit hatte er sich daher Menschen, die sich in der Nähe des Hakobe-Gebirges verirrt hatten, gezeigt und sie auch angegriffen. Auf ihren Tod hatte er es nie ankommen lassen, er wollte sie nur verletzen und sie somit zwingen von seiner Macht zu berichten. Über die Jahre hatten mehrere Magier sogar versucht, ihn aufzusuchen und zu bezwingen – die perfekte Gelegenheit um seinem Namen als Herr der Gewitter noch mehr Glanz zu verleihen. Schließlich war es jedoch Sylvana, welche das Leben des Donnerdrachens gehörig auf den Kopf stellte. Anfangs wollte er dem kleinen Mädchen, welches sich in sein Reich verirrt hatte, genauso Angst einjagen, wie all den anderen Menschen vor ihr. Aber bei ihrem hilflosen und verängstigten Anblick, als er vor ihren Augen gelandet war, wurde etwas anders für ihn. Er konnte es nicht übers Herz bringen das Mädchen zu attackieren. Stattdessen beschloss er, Sylvana aufzunehmen und mehr über sie herauszufinden, faszinierte sie ihn doch irgendwie. Nach einigen Wochen entschied sich Raiden dann sogar, an Sylvana seine Magie weiterzugeben. Im Hinterkopf hatte er noch die Erinnerung von der Erzählung eines anderen Drachens, wie mächtig sein Schüler doch schon inzwischen geworden war. Warum sollte er dann nicht auch jemanden seine Magie lehren? Auf diesem Wege würde sein Name sogar noch bekannter werden und er könnte mit ihr irgendwann prahlen.
Eigentlich führten Sylvana und Raiden eine relativ gute Beziehung zueinander. Die Trainingsmethoden waren zwar äußerst hart, aber Sylvana wollte ihren Meister nicht enttäuschen und folgte seinen Anweisungen. Als sie dann nach einigen Jahren des Lernens schließlich keine großen Fortschritte mehr machte, setzte Raiden sie in der Nähe von Magnolia Town aus und machte ihr klar, dass sie alleine an mehr Stärke gelangen musste.


Vater: Sergio Fernandez (45 Jahre)
Zwar trägt Sergio den Titel ihres Vaters, in ihrem Herzen ist er aber schon lange als selbiger gestorben. Eigentlich kann man sogar behaupten, dass er seinen Pflichten als Vater nie nachgekommen war. Er war schon immer mehr Geschäftsmann als irgendetwas anderes. Durch seinen Reichtum musste sie zwar nur ein Wort verlieren um zu bekommen, was sie wollte, aber jegliches Geld der Welt konnte das Fehlen von Aufmerksamkeit und Liebe nicht ersetzen. Schlussendlich hat Sylvana ihn nur noch schlecht in Erinnerung. Die Zeiten, wo sie noch im Mittelpunkt stand, sind nur noch unklare Erinnerungen. Klarer ist die Tatsache, dass er sie schon mit sieben Jahren mit einem jungen aus einer befreundeten Adelsfamilie verheiraten wollte, den sie überhaupt nicht leiden konnte. Auch die Tatsache, dass er Söldner auf sie angesetzt hat, macht die nicht vorhandene Beziehung zwischen Vater und Tochter nicht besser. Inzwischen war er sogar schon einen Schritt weiter gegangen und hat eine dunkle Gilde beauftragt, Sylvana zu fangen und zurück nach Hause zu bringen, damit sie denn auch das für sie vorhergesehenen Weg als Bindeglied zwischen zwei Adelsfamilien einschlagen würde, unabhängig davon, wie die Dragonslayerin zu diesem Entschluss stand.


Mutter: Maria Fernandez (40 Jahre)
Im Gegensatz zu ihrem Vater hatte sich ihre Mutter immer um sie gekümmert, auch nach der Geburt ihres kleinen Bruders. Dennoch konnte man deutlich bemerken, dass ihr der kleine Phillippe wichtiger war, als es Sylvana jemals sein würde. Immerhin war er ja der zukünftige Erbe und Fortführer der adligen Blutlinie. Maria ist aber trotzdem der Magierin nur in guter Erinnerung geblieben. Sie war zwar auch eine Adlige und lebte diesen Titel auch mit einer gewissen Arroganz aus, aber gleichzeitig war sie auch eine liebende Mutter, wie man sie sich nur wünschen konnte. Stets hatte sie sich um Sylvana gekümmert, wenn sie es gebraucht hatte und selbst nach der Geburt von Phillippe war sie, im Gegensatz zu ihrem Vater, noch für sie dar.


Bruder: Philippe Angel Fernandez (14 Jahre)
Gut, über ihren kleinen Bruder kann man kaum etwas sagen. Immerhin war er erst drei Jahre alt geworden, als Sylvana fortgelaufen war. Sicher ist aber, dass sie einen gewissen Groll gegen ihn hegt. Natürlich kann er ja nichts dafür, dass er als Junge geboren war und somit die gesamte Aufmerksamkeit auf sich ziehen würde. Es ändert aber nichts an der Tatsache, dass er der Hauptgrund ist, dass Sylvana nur noch als zweitklassig galt.

FREUNDE:

Ciel „Cissy“ Valentine, Metall-Dragonslayer mit den wunderschönen, blauen Augen (18)
Ciel ist der zweite Dragonslayer, dem Sylvana über den Weg gelaufen war. Ein sympathischer junger Mann, der mit seinen Gaben allem Anschein nach noch nicht wirklich etwas anfangen konnte und sich auch nach außen hin nicht damit schmückte, dass er das Privileg besitzt, von einem Drachen aufgezogen worden zu sein. Ihm verdankt es Sylvana, dass sie nicht von der dunklen Gilde Black Panther gefangen genommen worden war, als sie sich wegen einer Quest in der Nähe von Oshibana Town aufgehalten hatte. Immerhin war er es doch gewesen, der sie nach ihrem Sturz vor den Augen ihrer Verfolger versteckt und auch einen Angriff von einem der Magier abgefangen hatte. Auch wenn sie in ihm nicht ihren Lebensretter sieht, so steht sie in der Schuld des Magiers und möchte diese unbedingt begleichen.
Doch gibt es da noch eine Sache, die Sylvana einfach nicht loslässt. Immer, wenn sich ihre Wege kreuzten, erwischte sie sich dabei, wie sie fast schon automatisch seine Augen fixiert und ständig in ihnen zu versinken droht.


Kabuto Kyofu, Käfermagier mit dem großen Herz (16)
Ihr erstes Treffen war eher zufälliger Natur, als die Dragonslayerin einem Besucher aus Lamia Scale den schnellsten Weg nach unten zeigen wollte und den armen Jungen dabei versehentlich unter ihm begrub. Schon damals verspürte Sylvana den Drang, auf Kabuto aufpassen zu wollen. Einige Zeit später kreuzten sich ihre Wege auch auf einer Quest, wo der Käfermagier einen großen Anteil dran trug, dass Sylvana doch irgendwie unbeschadet den Weg an die Oberfläche zurücklegen konnte. Kabuto ist auch eine der wenigen Personen, die die Fernandez nur schweren Herzens zurückgelassen hatte, als sie die Gilde verlassen hatte. Sie vertraute ihm, wusste, dass er es niemals in der Lage sein könnte sie zu verraten. Das ist wohl auch einer der Gründe, warum sie sich vorgenommen hat, dem Käfermagier hin und wieder einen Besuch abzustatten – nur um sicher zu gehen, dass er sich auch in die Richtung entwickelt, die Sylvana für ihn wünscht.

FEINDE:

Kazuya „Qualle“ Taizu, Wasser-Dragonslayer (16)
Eigentlich sollte man ja denken, dass die Herkunft der Dragonslayer dazu beitragen müsste, dass sie sich irgendwie doch gut verstehen. Immerhin teilten sie alle die selbe Form einer antiken Magie und standen den Drachen nahe. Rivalitäten waren sicherlich normal, aber
Feindschaften? Dass es bei Kazuya wohl niemals zu einer wirklichen Freundschaft kommen würde, wusste Sylvana schon nach ihrer ersten gemeinsamen Quest, die sie mit dem Wasser-Dragonslayer bestritten hatte. Der Grund, warum sich die Fronten schließlich so verhärtet haben, lag wohl an der spontanen Idee des Dragonslayers, Sylvana ihren ersten Kuss zu stehlen. Seit dieser Quest hatten sich die beiden Magier (zum Glück für Kazuya) nicht auf offenem Felde gegenübergestanden. Denn eins war klar: Sylvana würde sich für seine Dreistigkeit gebührend revanchieren!

GILDE: Oftmals wurden Magier, die in der Vergangenheit sich mit einer anderen Gilde personifiziert haben, mit Argwohn und Misstrauen beachtet. Sylvana wäre wohl einer dieser Fälle. Ursprünglich als Magierin Fairy Tails aufgestiegen und stärker geworden, verließ sie die Gilde nachdem ihr Vertrauen in sie gebrochen war und sie es als unmöglich ansah es wieder herzustellen. Trotzdem entgegnete man ihr nicht offen mit Misstrauen, sondern nahm sie ohne großen Widerstand auf, als ein Blue Pegasus Magierin. Die Umstände wären garantiert andere, wäre sie nicht in der Vergangenheit von einem lebenden Exemplar der Drachen aufgezogen und in ihrer Magie gelehrt worden, soviel stand fest. Dementsprechend war Sylvana auch glücklich, dass eine Reihe von Zufällen sie in diese Gilde geführt hatte. Nicht nur die Stadt, die Umgebung und die Atmosphäre hatten ihren Bann auf sie gewirkt, sondern auch der Aufbau und die Philosophie der Gilde. Verehrung der Drachen, Anerkennung für das, was sie war: Eine Dragonslayerin. Und vorallem zwei Dragonslayerin, von welchen sie zum Zeitpunkt des Beitritts zwar erst einen kannte, die aber beide bei weitem ihr nicht auf den Senkel gingen, wie die Matschbirne aus Fairy Tail.
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BeitragThema: Re: Sylvana Rose Fernandez   Di 23 Sep 2014 - 18:24



◊ ◊ Geschichte ◊ ◊
Manchen Kindern wird eine Begabung für die Magie schon gleich in die Wiege gelegt, als ein Erbe der eigenen Eltern. Hier zeigt sich schon sehr früh eine Affinität zur Magie in Form von großen Mengen an magischer Energie, die bereits in einem jungen Alter durch den Körper fließt. Andere haben dieses Talent von Natur aus, ohne, dass die Eltern hierbei irgendeinen Einfluss auswirken, während wiederum andere jedes kleine Stück Magie mit harter Arbeit aus ihrem Körper pressen müssen. In Sylvanas Leben ging es die ersten Jahre nie darum, wie stark die Magie in ihrem Körper ausgeprägt war. Als Kind eines Adelshauses, welches sich durch äußerst erfolgreichen Handel einen Namen in Fiore gemacht hatte, gab es andere Dinge, die in ihrer Wichtigkeit überwogen.
Sylvanas Leben begann an einem verschneiten Januartag im Hause ihrer Eltern in Marokkasu Town. Es war sicherlich kein Tag, an dem man gerne aus der warmen Umgebung des Mutterlaibes in die kalte Welt gehen möchte. Eine Wahl hatte sie jedoch schon vor Beginn ihres Lebens nicht gehabt. Einen Grund zur Beschwerde hatte sie im Rückblick aber nicht. Natürlich war das Geschrei und Gejaule groß, als sie schließlich das Licht der Welt erblickte, von der Kälte der Nacht, die draußen jede Sekunde unerträglich machte, spürte sie in den schützenden Mauern des Hauses nichts. Ganz im Gegenteil, alles war schön beheizt und man konnte gar vergessen, dass der Winter vor der Tür stand und auf Einlass wartete.
Für ihre Eltern Sergio und Maria war ihre Geburt ein bittersüßer Augenblick. Natürlich waren sie mehr als nur froh, dass sie sich nun Eltern nennen durften und ein gesundes Mädchen in ihren Armen hielten. Dort lag aber auch gerade ein kleines Problem, welches die scheinbar grenzenlose Freude doch zu trüben vermochte: Sie war ein Mädchen. Viel lieber wäre ihnen ein gesunder Junge gewesen, der auch einen wirklichen Anspruch auf das Familienerbe erheben konnte. Etwas ändern konnten sie nun aber auch nicht, daher waren sie dankbar für ihre kleine Tochter und gaben ihr alles, was man ihr geben konnte: Liebe, Geborgenheit und alles, was man mit Geld kaufen konnte. Ihr Reich war von der Größe von zwei Wohnzimmern, in dem es alles gab, was man gebrauchen konnte. Es fehlte Sylvana also an nichts.
Mit den Jahren zeigte sich, dass Sylvana sehr viele positive Züge zeigte. Sie war neugierig, lernbereit und äußerst wissbegierig. Gehen und Sprechen konnte sie schon vor allen anderen Kindern und allgemein entwickelte sie sich schneller als andere Kinder in ihrem Alter. Daher sorgten ihre Eltern auch dafür, dass sie so früh wie möglich Privatunterricht bekommen konnte, der perfekt auf sie zugeschnitten war. Lesen, schreiben und rechnen wurden ihr beigebracht und es zeigte sich, dass Sylvana ein ausgezeichnetes Gedächtnis besaß, prägten sich doch sämtliche Dinge, die ihr vermittelt wurden, beim ersten Anlauf gleich ein. Schon sehr früh fand sie Gefallen an Büchern und jeglicher Form von geschriebenen. Schon im zarten Alter von drei Jahren verbrachte sie lange Zeitphasen in der kleinen Privatbücherei ihrer Eltern. Dass während dieser Zeit etwas aus sie zukam, was ihre Zukunft doch stark verändern würde, wusste sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Dinge können sich schnell ändern

Sylvana hatte gerade ihren vierten Geburtstag feiern dürfen, da gab es wohl das größte Geschenk – zumindest für ihre Eltern. Ihre Mutter Maria brachte einen gesunden Jungen zur Welt. Ihr kleiner Bruder, der in Zukunft auf den Namen Philippe Angel hören sollte, erfüllte den Wunsch ihrer Eltern nach einem männlichen Erben. In der Situation konnte Sylvana noch nicht verstehen, was dies für ihre Zukunft bedeuten würde. Einen Eindruck sollte sie aber in den zukünftigen Monaten und Jahren erfahren. Wo früher sie im Mittelpunkt ihrer Eltern stand, lag nun ihr kleiner Bruder. Ihm galt nun jegliche Aufmerksamkeit, während Sylvana nur noch die Aufmerksamkeit ihrer Privatlehrer bekam. Ihre Eltern bekam sie nur noch kaum zu Gesicht und selbst beim gemeinsamen Abendessen wurde mit ihr kaum ein Wort gewechselt. Dabei wollte sie doch immer von so vielem erzählen. Von Dingen, die sie gelernt hatte und welche sie äußerst faszinierten. Jedes Mal gab es jedoch nur ein monotones „Sehr schön“ oder Variationen, die alle in die selbige Richtung gingen.
Noch einigen Monaten hatte Sylvana schließlich ihre Lage begriffen. Sie mochte ihren kleinen Bruder, aber der Gedanke, dass er an ihrer jetzigen Lage Schuld war, stimmte sie ein wenig ärgerlich. Trotzdem machte sie irgendwie das Beste aus ihrer Situation. Immer mehr Zeit verbrachte sie in der Bibliothek. Im Hinterkopf hatte sie sich vorgenommen viel zu lernen, um ihre Eltern damit irgendwann beeindrucken zu können. Dieser Weg schien ihr am logischsten.
Die Monate vergingen wie im Flug. Sylvanas Wissen wurde stetig größer und ihre Lernerfolge stellten ihre Privatlehrer stets zufrieden. Ihre Situation im Hinblick auf ihre Eltern hatte sich dennoch kaum ein bisschen verändert. Ihr kleiner Bruder beanspruchte jegliche Aufmerksamkeit und sogar ihr Vater schien Zeit mit ihm zu verbringen – eine Ehre, die nicht einmal ihr zu teil geworden war. Hin und wieder besuchte Maria sie in ihrem Zimmer, während sie gerade einige Aufgaben erledigte oder in einem der vielen Bücher versunken war, die sie von dem Geld ihrer Eltern gekauft hatte. Ihren innigsten Wunsch nach Aufmerksamkeit kam sie aber nicht wirklich nach, blieb sie doch nur wenige Minuten um einmal nach dem Rechten zu schauen und Sylvana ein klein wenig zuzuhören.
Nach gut drei Jahren dieses Lebens war aus Sylvana ein intelligentes, junges Mädchen geworden. Der Privatunterricht hatte sich bezahlt gemacht, lag ihr Wissensstand weit über dem eines Schülers ihrer Altersklasse. An ihr Leben hatte sie sich schon gewöhnt, wohl oder übel. Es war zum Alltag geworden, kaum Beachtung zu bekommen. Inzwischen lernte sie auch nur noch für sich und nicht mehr um ihre Eltern zu beeindrucken, hatte sie doch inzwischen gemerkt, dass sie damit niemals Erfolg haben würde. Doch wie sooft im Leben passiert immer dann, wenn Ruhe eingekehrt war, etwas, was alles durcheinanderwirft. Eines Abends nach dem Essen bat ihr Vater sie sitzen zu bleiben. Sylvana war überrascht, dass Sergio ein Wort an sie richtete. Innerlich hoffte sie, dass er einen Sinneswandel hatte und von ihren Lernfortschritten erfreut war. Hierbei lag sie aber vollkommen falsch. Statt des erhofften Lobes trat ein fremder Junge in das Zimmer, der sich zur rechten ihres Vaters stellte. Anfangs war sie noch recht verwundert, was dieser ihr fremde Junge hier sollte, als Sergio zu erklären begann. Es handelte sich um einen Sohn einer befreundeten Adelsfamilie, den sie in einigen Jahren heiraten würde. Die Verlobung selber sollte in wenigen Wochen abgehalten werden. Anders jedoch, als es ihre Eltern erwartet hatten, wirkte Sylvana über diese Nachricht vollkommen entsetzt, als sie schließlich, ohne ein Wort zu verlieren, aufstand und den Raum stürmisch verließ.

Flucht aus dem alten Leben

Erst am nächsten Tag wurde Sylvana von ihren Eltern aufgesucht. Besonders ihr Vater wirkte nicht besonders glücklich nach dem Vorfall des vergangenen Tages. Seine Laune sollte sich auch nicht verbessern, als Sylvana schließlich ihre Gefühle auspackte. Sie erzählte ihren Eltern, dass sie diesen Jungen nicht heiraten wollte und sich eines Tages selber entscheiden wollte. Natürlich wusste das junge Mädchen, dass ihr Vater es nicht gerne hatte, wenn man ihm widersprach. Seine Reaktion fiel dennoch vollkommen anders aus, als sie es sich in ihrem Kopf ausgemalt hatte. Zuerst wirkte er ein wenig verwirrt, wollte mehrfach die Worte bestätigt haben, die seine Tochter da aussprach. Dann wurde zuerst Maria, dann Sergio vollkommen blass. Sämtliche Farbe verließ ihre Gesichter, während sie Sylvana vollkommen ungläubig anstarrten. Eine unheimliche Stille lag im Raum, gegen welche das Mädchen nichts ausrichten konnte. Es war die literarische Ruhe vor dem Sturm, von welcher sie schon mehrfach gelesen hatte. Eine beunruhigende Stille, in welcher alles auf diesen einen Moment wartete, in welchem der Sturm den schließlich losbrechen sollte. Aufmerksam und ein klein wenig nervös beobachtete sie die Gesichtszüge ihrer Eltern auf Merkmale, die auf das aufziehende Unwetter hinweisen könnten.
Schließlich war es ihr Vater, bei welchem alles losbrach. Das farblose Gesicht wurde von glühend rotem Zorn erfasst, seine Züge verzogen sich zu seiner wütenden Fratze und die weißen Knöchel seiner geballten Faust traten deutlich hervor. Sylvana versuchte bei diesem Anblick die Ruhe zu bewahren, ihre körperliche Beherrschung versagte aber völlig. Noch nie zuvor hatte sie ihren Vater so wütend gesehen. Überhaupt hatte sie Sergio noch nie richtig wütend erlebt. Natürlich, sie hatte schon hin und wieder einmal eine Standpauke erhalten, wenn etwas nicht so verlief, wie ihre Eltern es wollten, aber in diesen Momenten war es doch eher ihre Mutter, die das Reden übernahm, während ihr Vater maximal ein oder zwei Sätze verlor. Er war stets der Begriff von Ruhe gewesen, ein stiller See in einem Wald, dessen glatte Oberfläche glänzend das Licht der Sonne widerspiegelte. Momentan war er aber eher das aufgewühlte und tosende Meer, das mit riesigen Wellen nach einem Schlug und jedes Schiff, egal wie stabil es war, mit sich riss. Und Sylvana würde hier eindeutig die Rolle des Schiffes einnehmen. Ganze fünfzehn Minuten hörte man die Stimme des Adelsmannes durch das ganze Haus hallen. Sergio schimpfte, ließ seine Tochter nicht zu Worte kommen. Dem Familienvater war es vollkommen egal, was seine Tochter anzumerken hatte. Selbst, wenn auf diesem Wege sämtliche Probleme aus dieser Welt geschaffen werden könnten, so meinte er, würde er es einfach nicht zulassen, dass sie irgendjemand auswählen würde. Weitere Einwände wurden unterbunden, indem Sergio mit seiner Frau das Zimmer verließ und sie dort einschloss. „Solange du nicht wieder bei Sinnen bist, hast du Hausarrest!!“
Anders, als es sich ihr Vater jedoch dachte, hatte diese Standpauke etwas in Sylvana erweckt, was ihr bisher nicht einmal im Traume eingefallen wäre. Es war ein harter Entschluss, den sie in dieser Nacht fasste, jedoch sah sie keine andere Möglichkeit mehr. Sie würde sich von ihren Eltern lösen müssen und schon in ihrem jungen Alter ein eigenständiges Leben führen müssen. Ohne die Unterstützung ihrer Eltern. Ein wenig schmerzte es ihr schon, wenn sie sich nur vorstellte, dass sie nun ihre Familie hinter sich lassen müsste. Aber sie schien einfach keine andere Möglichkeit auf ein freies Leben mehr zu haben.
Noch in derselben Nacht packte Sylvana ihre Tasche. Ein paar Wechselklamotten, Nahrungsmittel und einen Beutel mit Geld, den sie bei sich im Zimmer aufbewahrt hatte. Sie wartete, bis sie keine Geräusche mehr aus dem Haus wahrnehmen konnte, sodass sie davon ausgehen konnte, dass ihre Eltern ins Bett gegangen waren. Erst dann öffnete sie ihr Fenster und kletterte die Ranken hinab, die sich direkt neben ihrem Zimmerfenster hochgeschlängelt hatten. Im Schutze der Dunkelheit rannte sie davon und versteckte sich schließlich im Frachtraum eines Zuges, welches unbewacht im Bahnhof stand. Sie wusste nicht, wohin er fahren würde, aber überall war es besser, als in der Nähe ihrer Eltern.

Die Begegnung mit dem Drachen

Die Flucht war ihr zwar geglückt, aber das Pech wollte einfach nicht von ihrer Seite weichen. Nachdem der Zug Shirotsume passiert hatte, entdeckte man Sylvana im Frachtwagen. Der Zug wurde angehalten und der blinde Passagier wurde rücksichtslos rausgeworfen. Hilflos befand sie nun völlig alleine am Fuße des Hakobe-Gebirges. Schnee bedeckte den Boden und ein eisiger Wind ließ ihren Körper erschaudern. Ihre Nahrungsvorräte näherten sich auch langsam ihrem Ende. Schlimmer konnte es also kaum konnten. So dachte sie es sich zumindest. Was sie genau in diesem Moment aus der Höhe beobachtete konnte sie ja nicht ahnen. Nur, dass die schwarzen Wolken, die den Himmel bedeckten, Vorboten eines heftigen Gewitters waren, war ihr bewusst.
Eigentlich wollte sie ja schnell nach einem Unterschlupf suchen, um vor dem Gewitter sicher zu sein. Eine Höhle oder etwas in dieser Art. Ihre Überlegungen wurden aber von einer Sekunde zur nächsten verworfen, als ein Blitz wenige Meter neben ihr einschlug. Das Donnergrollen ließ die Luft vibrieren und Sylvana wich einige Schritte von der Einschlagsstelle zurück. In den folgenden Augenblicken schlugen immer wieder Blitze um sie herum ein, meistens zwei bis drei Meter von ihr entfernt. Dann erfüllte ein dunkles, lautes Grollen die Luft. Es war nicht der Donner gewesen, da war sich Sylvana sicher gewesen. Ihre Augen weiteren sich, als sie am Himmel sah, wie sich eine gewaltige Silhouette aus dem schwarzen Wolkenmassiv löste. Blitze zuckten um den goldenen Körper herum, als ein weiteres Grollen die Luft zum erzittern brachte. Sylvana wollte ihren Augen nicht trauen, als das Licht der Blitze die Silhouette sichtbar machte. Was dort auf sie zuflog war ein Drache! Ein verdammt großer Drache mit goldgelben Schuppen! Sie erinnerte sich, dass sie einige Geschichten über diese Wesen gelesen hatte. Über Menschen, die gegen einen Drachen gekämpft hatten und ganz knapp mit dem Leben davon gekommen sind. Nur hatte sie nicht vor gegen dieses Wesen, welches immer näher kam, zu kämpfen. Wie denn auch?! Sie war eine erfahrende Kriegerin, noch eine Magiekundige. Etliche Gefühle überwältigten ihren Körper. Angst, Ehrfurcht und Panik waren nur einige davon. Sylvana wollte schreien, vor dem Drachen weglaufen und sich verstecken. Aber ihr Körper gehorchte nicht. Es war beinahe so, als hätten die eisigen Temperaturen ihn festgefroren, so starr wie er in diesem Moment war. Selbst ein panischer Schrei wollte nicht ihrer Kehle entweichen. So stand sie einfach vollkommen steif da, starrte den goldgelben Drachen, welcher zur Landung ansetzte, einfach nur an. Als er gelandet war wurde ihr erst richtig bewusst, wie viel größer dieses Wesen doch war. Wenn es wollte könnte es sie wohl mühelos unter seiner Klaue zerdrücken. Seine hellblauen, beinahe schon weißen Augen waren auf sie gerichtet, schienen sie nicht aus dem Blick verlieren zu wollen. Für einige Momente erschien es ihr sogar so, als ob dieser Drache gerade in ihre Seele schaute. Sylvana hielt den Atem an, als sich der Kopf des Drachens nach unten senkte und gut einen halben Meter vor ihr dann ruhte. Das Grollen, welches aus seinem inneren Kopf, wurde lauter und ließ ihre Ohren beinahe klingeln. Etwas Mächtiges schien auf ihren Körper zudrücken, eine Macht, wie Sylvana sie noch nie vorher gespürt hatte. Dann hüllte sich die Nacht um ihre Gedanken.

Die Drachentochter

Natürlich kann man sich denken, dass ein Mädchen im Alter von sieben Jahren sich nicht von jetzt auf gleich daran gewöhnen würde, an der Seite eines Drachens zu leben. Sylvana war in diesem Fall keine Ausnahme. Nachdem sie nach einigen Stunden wieder zu sich gekommen war, fand sie sich in einer großen Höhle wieder. Licht schien durch den Höhleneingang und vertrieb die Dunkelheit um sie herum. Lange Zeit blieb sie aber nicht bei Bewusstsein, denn als sie schließlich bemerkte, dass die Höhlenwand, an der sie dachte zu lehnen, in Wirklichkeit der Drache mit den goldgelben Schuppen und den weißblauen Augen war, verabschiedete sich ihr Bewusstsein auch wieder. Es brauchte seine Zeit, Sylvana verlor die nächsten drei Male wieder aus Schreck direkt ihr Bewusstsein, bis sie schließlich alleine in der Höhle aufwachte. Ein dickes Fell lag über ihrem Körper und wärmte sie. Von dem Drachen war keine Spur mehr zu sehen. Nachdem sie sich ihre verwirrten Gedanken wieder geordnet hatte, blickte sie sich aufmerksam um. Mit dem Fell dicht an ihrem Körper gedrückt schritt sie zum Eingang und wagte einen Blick nach draußen. Der Himmel war klar und die Sonne ließ den Schnee auf den Bergen, die sie erblickte, magisch glitzern. Wo genau sie sich befand wusste sie nicht.
Ein tiefes Grollen ließ Sylvana mit einem Mal aufschrecken. Sie schaute nach oben, dort, wo sie die Quelle des Geräusches vermutete. Der Kopf des Drachens ragte einige Meter über ihr und schaute auf sie hinab. Erschrocken stolperte sie zurück, verlor das Gleichgewicht und fiel auf den harten Höhlenboden. „Ich hoffe mal, dass du nicht gleich wieder dein Bewusstsein verlierst.“ Für einen kurzen Moment setzte ihr Herz aus, als die fremde Stimme in ihrem Kopf dröhnte. Unbewusst kroch sie ein wenig tiefer in die Höhle, als der Kopf des Drachens ihr näher kam. Ihr war einfach nicht klar, was dieser Drache von ihr wollte. Sie war doch nur ein ganz gewöhnliches Mädchen. Wenn er Hunger hatte, dann hätte er sie doch schon längst zum Mittag verspeist. Aber sie lebte noch, hatte ein Fell von ihm bekommen.
Ein dunkles Seufzen entwich der Kehle des Drachens, als sein Kopf verschwand und er im nächsten Augenblick auf dem kleinen Plateau, welches sich vor der Höhle befand, landete. Erneut ertönte die tiefe, mächtige Stimme in ihrem Kopf, diesmal ein wenig leiser als zuvor, sodass sie nicht mehr so laut dröhnte. Der Drache schien ihre Fragen erkannt zu haben und begann sie alle einer nach der anderen zu beantworten. Wo sie war, warum sie hier war und warum er sie nicht als Snack verspeist hatte. Bei letzter Frage hatte der Drache einen amüsierten Laut, es klang beinahe nach einem Lachen, von sich gegeben.
Nachdem sämtliche Fragen beantwortet waren, fühlte sich Sylvana ein klein wenig besser. Allein die Tatsache, dass der Drache – er hatte sich als Raiden vorgestellt – ihr nichts antun wollte, beruhigte sie doch ungemein. Trotzdem war sie noch etwas zurückhaltend dem großen Wesen gegenüber. Es war immerhin ein verdammt großer Drache! Sie traute sich kaum ein Wort zu sprechen und erwähnte somit auch nicht, dass sie großen Hunger hatte. Die Vorräte waren alle aufgebraucht. Schließlich war es jedoch ihr Magen, der sie verriet. Ein lautes Knurren, welches dem Grollen des Drachens konkurrierte, hallte durch die Höhle. Glücklicherweise war Raiden nicht unvorbereitet gewesen und war auf die Jagd gegangen, sodass ihr leerer Magen schnell befriedigt werden konnte.
In den darauffolgenden zwei Wochen verbesserte sich die Atmosphäre zwischen Mädchen und Drachen. Sylvana traute sich langsam in der Anwesenheit des Drachens ihre Stimme zu erheben und zu sprechen, während Raiden versuchte sein dunkles Grollen unter Kontrolle zu halten. Inzwischen war ihr auch klar geworden, warum der Drache damals vom Himmel gekommen war, als sie alleine am Fuße des Gebirges umhergeirrt war. Er hatte sie nicht aus Nächstenliebe gerettet, hatte Raiden doch zugegeben, dass er sie anfangs nur verängstigen wollte – was ihm ja sehr gut gelungen war. Nachdem sie aber ihr Bewusstsein verloren hatte konnte er irgendwie nicht anders und musste sie mit sich nehmen, damit sie nicht in der Kälte erfror. Sylvana gelang zu der Erkenntnis, dass sie dem Drachen etwas schuldig war. Dem Drachen gefiel diese Sichtweise und unterbreitete dem Mädchen einen Vorschlag, den sie nicht ablehnen konnte. Raiden wollte, dass sie bei ihm blieb und als seine Schülerin und Tochter die Donnerdragonslayer-Magie erlernte. Im ersten Moment war Sylvana noch überwältigt von dieser Aufforderung, konnte sie sich nicht vorstellen, dass sie eine würdige Schülerin sein konnte. Über Magie hatte sie immerhin nur vielleicht hin und wieder mal in Büchern gelesen. Aber dass sie eine Magierin werden und von einem solch mächtigen Wesen wie einem Drachen lernen sollte… Es überstieg kurz gesagt ihre Vorstellungskraft. Trotzdem wollte sie Raiden den Vorschlag nicht ablehnen (ihr blieb ja kaum eine andere Möglichkeit) und stimmte ihm daraufhin zu. So wurde aus Sylvana, einer Adelstochter aus Marokkasu Town, die Tochter Raidens, dem Drachen des Donners.

Werde eins mit dem Donner

Mit dem Sonnenaufgang des nächsten Tages begann Sylvanas Training. Da sie über Magie bisher nur ein klein wenig in Literatur gelesen hatte, musste Raiden ganz am Anfang mit den Grundlagen beginnen. Lange Stunden der Erklärung folgten, in welchen dem Mädchen alles beigebracht wurde, was man über Magie wissen musste. Für Sylvana kein Problem, konnte sie die Informationen schnell verarbeiten und in ihrem Kopf behalten. Die darauffolgenden praktischen Übungen brachten aber schnell Ernüchterung ein. Es gelang dem Mädchen nicht, die Magie zu kanalisieren und ein paar kleine Funken in ihrer Hand zu erzeugen. Gut drei Wochen vergingen, in denen Sylvana immer wieder die Theorie in ihrem Kopf wiederhole, dann aber in der Praxis erneut keine Erfolge verbuchen konnte. Raiden gefiel diese Trainingsblockade überhaupt nicht. Als schließlich noch eine weitere Woche ohne einen Erfolg vergangen war, entschloss er sich dazu, etwas härtere Maßnahmen anzugreifen. Spät am Abend, nachdem Sylvana etwas gegessen hatte, rief der Drache sie zu sich. An die Ereignisse dieser Nacht kann sich Sylvana nur noch schemenhaft erinnern. Der goldgelb geschuppte Drache legte die Spitze einer seiner Krallen auf ihre Hüfte und konzentrierte Magie in selbiger, ehe er begann mit der Kralle in ihre Haut zu schneiden. Am Ende dieser Prozedur hatte Sylvana das Bewusstsein verloren und eine blitzförmige Narbe verzierte ihre rechte Hüfte.
Ab diesem Moment ging es nur noch steil bergauf. Am nächsten Tag schaffte es Sylvana die ersten Funken in ihrer Hand zu erzeugen und innerhalb der ersten Woche wurden aus den kleinen Funken die ersten Blitze, die sie um ihre Hände wirbeln ließ. Raiden legte großen Wert darauf, dass Sylvana die Magie zuerst vollkommen kontrollieren konnte und steigerte Stück für Stück den Schwierigkeitsgrad der Magie. Monate vergingen, in denen Sylvana einfach nur versuchte die Magie erst zu kanalisieren und anschließend nach ihrem Willen zu bändigen. Blitze zuckten um ihren Körper, ohne ihm in irgendeiner Art zu schädigen. Und nur ein kleiner Befehl ihres Geistes reichte aus, um die kanalisierte Magie zu entladen. Zwar verfehlten die Blitze ihr Ziel bei weitem, aber daran konnte man ja schließlich noch arbeiten.
Schließlich entschloss sich Raiden dazu, die Höhle zu verlassen und mit Sylvana an andere Orte zu reisen. Jetzt, wo ihr die Naturgewalt der Blitze keinen Schaden mehr zufügen konnte, war sie in der Lage auf Raidens Rücken zwischen den Gewitterwolken, die der Drache stets als Tarnung erschaffte, zu bleiben. Zuerst blieben sie noch im vertrauten Hakobe-Gebirge, wechselten hin und wieder den Standort. Neben dem Training der Magie begann Raiden nun auch, das Mädchen in anderen Dingen zu lehren. Das Wissen des Drachens war gewaltig und so gab es einiges, was Sylvana von ihm lernen konnte. Aber jetzt, wo Sylvana die Grundlagen der Dragonslayermagie verstanden hatte, wurde auch der Drache in seinem Training härter. Er verlangte mehr und brachte das Mädchen oft an die Grenzen ihrer körperlichen und geistigen Kräfte. Eines Tages beschloss er sogar, dass Sylvana manche ihrer Fähigkeiten alleine entdecken musste. So ließ er mit seiner Magie ein Gewitter über ihren Köpfen entstehen und schoss etliche Blitze kontrolliert auf das junge Mädchen. Anfangs verstand Sylvana nicht, was Raiden ihr damit beibringen wollte, bis sie schließlich den Mund öffnete und beinahe zufällig ein wenig des Blitzes in sich aufnahm. Ein weiteres Mal folgte und schließlich schaffte sie es, einen der Blitze vollkommen zu verspeisen.
Während der Drache ihr nach und nach noch weiteres Wissen vermachte, begann er auch wieder, sie auf die normale Welt vorzubereiten. Sylvana war inzwischen schon vierzehn Jahre alt geworden und Raiden war stolz auf seine junge Schülerin, welcher er in den Jahren soviel Wissen vermacht hatte. Doch inzwischen war der Lernfortschritt nicht mehr so groß, wie er es gerne haben wollte. In einigen Trainingskämpfen zeigte sie zwar ein gewisses Talent im praktischen Umgang mit ihrer Magie, aber sie würde nicht weiter lernen können, wenn sie nur gegen einen solch überlegenen Gegner kämpfen würde. Daher entschloss sich Raiden, dass sich etwas ändern musste.

Die Vorbotin des Donnerdrachens

Ein weiteres Jahr verging, in welchem Raiden seiner Schülerin die Landschaft Fiores näher brachte. Er zeigte ihr einige der Großstädte, die sie vorher noch nicht zuvor gesehen hatte und begann ihr mehr über die Gilden zu erzählen, die in ganz Fiore verstreut waren. Sylvana wusste nicht warum der Drache es genau tat, aber sie hatte schon ein merkwürdiges Gefühl in ihrer Magengegend. Eine Art Vorahnung, dass sich bald etwas verändern würde.
Am Rande eines Waldes, östlich von Magnolia Town, landeten Drache und Schülerin schließlich. Es herrschten einige Augenblicke des Schweigens, ehe Raiden ihr erklärte, was ihr nun bevorstand. Der Drache erklärte ihr, dass sie eine hervorragende Schülerin und Tochter gewesen war, nun jedoch ihren eigenen Weg gehen musste. Sie hatte alles gelernt, was der Drache ihr beibringen konnte. Nun lag es alleine an ihr, dass sie weiterhin an Stärke gewinnen und somit den Namen ihres Vaters alle Ehre machen konnte. Raiden machte ihr klar, was aus ihr geworden war. Sie war eine Dragonslayerin, die stolze Tochter Raidens! Einige Augenblicke blieben sie ruhig, schauten sich einander an, bis der Drache einmal laut brüllte und sich mit einigen mächtigen Flügelschlägen in den Himmel erhob.
Sylvana selbst konnte die ersten Augenblicke nicht viel mit der neuen Situation angefangen. Die letzten acht Jahre hatte sie abseits der Welt gelebt, an der Seite eines Drachens, der ihr all das Wissen gelehrt hatte, welches sie nun besaß. Nun sollte sie also alleine ihr Leben bestreiten, eine neue Herausforderung angehen und ihren Vater stolz auf sie machen. Langsam vertrieb neue Entschlossenheit die Unsicherheit aus ihrem Körper. Die Worte Raidens hallten noch einmal durch ihren Kopf, ehe sie nach Osten ging. Sie wusste, dass sich in diese Richtung irgendwo Magnolia Town befinden musste – das erste Ziel auf ihrer neuen Reise.

Schicksalhafte Begegnung

Magnolia Town war die erste Stadt, in welche sie seit nun acht Jahren betrat. Man kann sich daher denken, dass die Dragonslayerin im ersten Augenblick von den Massen der Menschen, die ihr auf der Straße über den Weg liefen, überwältigt war. Immerhin hatte sie seit ihrer Flucht nur eine Hand voll Menschen gesehen – und dies meistens aus einiger Entfernung. Jetzt, wo sie aber in der Stadt war, musste sie sich erst einmal überlegen, was genau sie nun machen wollte. Klar war, dass sie Stärker werden musste. Doch wie konnte man an Stärke gewinnen? Innerlich versuchte sie die Worte Raidens wieder in ihren Kopf zu rufen, war sie sich doch sicher, dass der Drache ihr einst etwas dazu gesagt hatte. Während sie also sie in einen kleinen Park ging und dort weiter nachdachte, bemerkte sie nicht, dass sie von drei jungen Männern verfolgt wurde. So kam es auch, dass sie im nächsten Moment schon von einem der Verfolger festgehalten wurde, während die anderen beiden breit grinsend sich vor sie stellten. Schnell offenbarte sich, was sie von ihr wollten. Etwas, was sie nicht bereit war, ihnen zu geben: Ihren Körper. Es war kein schöner erster Kontakt mit Menschen, nachdem sie wieder eine Stadt betreten hatte, aber anscheinend war ihr leiblicher Vater nicht das einzige Schwein in dieser Welt. Während sich Sylvana also versuchte dem Griff des jungen Mannes zu entkommen, trat der größere der beiden anderen Männer vor und stellte sich direkt vor Sylvana. Er drohte, ihr mit seiner Magie das Bewusstsein zu nehmen. Sylvana blieb jedoch stur und schaffte es dann mit einem gezielten Tritt sich von dem Typen hinter sich zu befreien. Ein Magiekreis formte sich vor dem Mann vor ihrer Nase und einen Augenblick später zischte ein gebündelter Blitzstrahl auf sie zu. Dann ging alles extrem schnell. Sylvana verspeiste den magischen Angriff und sorgte mit zwei schnellen Angriffen dafür, dass die Männer stöhnend auf den Boden sackten. Kaum war sie fertig, kam ein weiterer Mann auf sie zu, hob sofort die Hände, als sich Sylvanas zorniger Blick auf sie richtete. Er erklärte ihr, dass er gerade den kurzen Kampf gesehen hatte und erkannte scheinbar auch sofort, dass es sich bei ihr um eine Dragonslayerin handelte. Zudem schlug er ihr vor, dass sie ihn begleiten sollte. Anfangs wusste Sylvana nicht, was der unbekannte Mann erreichen wollte, aber als er dann schließlich erklärte, dass er ein Magier der Gilde Fairy Tail war, fiel ihr mit einem Mal wieder ein, was Raiden ihr gesagt hatte. Dass sie sich einer Gilde anschließen sollte, um an Stärke zu gewinnen. So geschah es also, dass Sylvana zum Teil einer der größten Gilden in ganz Fiore wurde.

Der Feind in den eigenen Reihen

Nach über einem Jahr in der Gilde, einigen Quests und mit ihnen verbundenen gewonnen Bekanntschaften, sowie einem Sondereinsatz des Gildenbundes gegen den Aufstand der Puristen, hatte sich Sylvana sehr an das Leben außerhalb von Raidens Einflussbereich gewöhnt. Auch wenn sie die Gesellschaft des alten Drachens zu der einen oder anderen Stunde vermisste, so genoss sie auch das Gefühl der Freiheit, das sie nun genießen konnte. Innerhalb der Gilde machte ihre Magie sie zu etwas Besonderem, worauf die Dragonslayerin mehr als nur stolz war. Viel wichtiger war aber das Familiengefühl, welches sie täglich erfahren durfte. Der lockere Umgang miteinander, die fast schon routinemäßigen Prügeleien in der Gildenhalle. All diese Dinge, die Fairy Tail auszeichneten, gaben ihr ein Gefühl von Sicherheit, ließen sie den unbeliebten Teil ihrer Vergangenheit vergessen. Sergio, Maria, Philippe… All diese Namen hatten für sie keinen Wert, gehörten nicht mehr zu ihrem Leben. So dachte Sylvana zumindest. Denn die Vergangenheit holte sie doch schneller ein, als sie zu glauben gedacht hätte. Eine einzige Quest reichte, um die Dragonslayerin aus ihrer naiven Wohlfühlwolke herauszureißen und mit der harten Wahrheit zu konfrontieren: Ihre Familie, wie sie die Gilde bis zu jedem verhängnisvollen Tag gesehen hatte, war nicht der sichere Ort, für den sie ihn gehalten hatte. Verraten von den Menschen, die sie für ihre engsten Freunde gehalten hatte. Niemals hätte sie es für möglich gehalten, dass dunkle Magier sich in die Reihen Fairy Tails schleichen könnten, ohne entdeckt zu werden.
Nur knapp war sie den Häschern der dunklen Gilde entkommen, hatte sich durch die Hilfe eines jungen Dragonslayers nach Oshibana Town retten können. Gut anderthalb Wochen blieb sie dort, mietete sich ein kleines Zimmer, um in Ruhe nachdenken zu können. Konnte sie zurück? War die Gilde sicher genug? Woher konnte sie wissen, ob sich noch mehr dieser dunklen Magier in der Gilde befanden? Und wie sollte sie überhaupt jemals jemanden in dieser Gilde ihr Vertrauen offen schenken? Viele Fragen, die sie in der Zeit zu beantworten hatte. Dennoch, egal wie oft sie darüber nachdachte, eine Lösung kristallisierte sich mit jedem weiteren Mal immer klarer heraus: Sie konnte nicht zurück. Ihr Vertrauen war zerbrochen, unwiderruflich. Auch wenn sie sich wünschte, auf ein anderes Ergebnis zu kommen, so war sich Sylvana zu jeder Sekunde bewusst, dass die Tatsachen eindeutiger nicht sein konnten. Am Mittag des dreizehnten Tages schickte sie daher eine Brieftaube los, adressiert an Gildenmeisterin Fiona, um ihr ihren Entschluss mitzuteilen. Zwei Tage später bekam die Dragonslayerin auch unerwarteten Besuch von ihr, erhielt so die Möglichkeit, noch einmal all ihre Sorgen von der Seele zu reden und ihren endgültigen Entschluss noch einmal zu bestätigen. Natürlich war die Gildenmeisterin nicht sonderlich fröhlich darüber, aber sie akzeptierte die Entscheidung der Dragonslayerin, mit all den Wünschen, die sie noch geäußert hatte und verließ sie, nachdem sie die offizielle Abschiedszeremonie durchgeführt hatte.

Neue Wege eröffnen sich

Wenige Tage vergingen, in denen Sylvana vor sich hin vegetierte. Ein wenig antriebslos, jetzt, wo ihr Handrücken so leer war und sie keiner Gilde mehr angehörte. Ihre Ersparnisse neigten sich auch langsam dem Ende zu und Fiona hatte bereits nach einer Adresse geschrieben, an welche ihre Sachen aus Fairy Hills geschickt werden sollten. Auf der Suche nach irgendeiner Art von Arbeit hielt es der Zufall für angebracht, dass die Dragonslayerin quasi in Ciel stolperte, als sie für einen Moment gedankenverloren durch die Straßen Oshibana Towns spazierte. Ein glückliches Wiedersehen, welches für Sylvana in einer neuen Möglichkeit endete. Als sie Ciel nämlich erzählte, dass sie Fairy Tail verlassen und nun auf der Suche nach irgendeiner Form von Arbeit sei, kam der Dragonslayer mit dem spontanen Vorschlag, ob sie nicht eventuell Blue Pegasus beitreten wolle. Anfangs wusste Sylvana nicht so recht, was sie damit anfangen sollte. Ob es nicht moralisch verwerflich war, dass sie von jetzt auf gleich das Wappen einer anderen Gilde auf ihrem Körper trug. Andererseits war sie eine Magierin, ohne Gildenangehörigkeit. Ihre Existenzgrundlage waren Quests, die man nur in Gilden erhalten konnte. Und den Ruf, den Blue Pegasus innehielt, war für die Dragonslayerin auch verführerisch. Die Magier in diese Gilde hatten Respekt gegenüber den Drachen, was man von Fairy Tail weniger sagen konnte. Die anfänglichen Zweifel waren schnell beseitigt und Sylvana ließ sich von Ciel zur Gilde führen, wo Gildenmeister Ryce mit ihr den Aufnahmeritus durchführte. Für die Tochter eines Drachens war es natürlich eine Selbstverständlichkeit sich zu ihrem Vater und all den anderen Drachen zu bekennen, die diese Welt bewohnten. Als dann abschließend das Gildenzeichen auf die selbe Stelle wie zuvor gesetzt wurde, war es offiziell: Sylvana war eine Magierin von Blue Pegasus geworden.


◊ ◊ Schreibprobe ◊ ◊
Da saßen sie also, die Dragonslayerin und die Gildenmeisterin. Eine Begegnung, wie sie schon öfters vorgekommen war. Immerhin war es keine Seltenheit, dass Sylvana mal ein wenig über die Stränge geschlagen war und dem einen oder anderen Gebäude Schaden zugefügt hatte, für welchen die Gilde natürlich aufkommen musste. Dieses Mal stand das Treffen der beiden jedoch unter einem anderen Stern, immerhin war es doch das letzte Mal, dass sie als Angehörige derselben Gilde voreinander saßen.
„Es gibt nur noch eine Sache, die wir machen müssen.“ Fiona erhob sich aus ihrem Stuhl, legte das Gildenbanner auf den kleinen Tisch vor ihr und blickte auf die Dragonslayerin herab. Sylvana hatte eine starke Vorahnung, was die Gildenmeisterin nun vor hatte. Die Abschiedszeremonie, die jedes Mitglied erhielt, welches Fairy Tail verließ – egal, ob nun durch ein normales Mitglied, einem S-Class Magier oder eben durch die Gildenmeisterin persönlich. Allein der Gedanke, dass diese Zeremonie nun für sie gehalten wurde, ließ das Herz der Dragonslayerin so unendlich schwer werden. Natürlich, es war ihr Entschluss gewesen, die Gilde zu verlassen und dementsprechend diese Zeremonie zu empfangen. Trotzdem konnte man nicht sagen, dass sie eine solche Entscheidung gerne getroffen und einfach übers Herz gebracht hatte. Zurück konnte sie aber jetzt nicht mehr, was geschehen war konnte nicht rückgängig gemacht werden. Also stand Sylvana ebenfalls auf, legte ihre Hand auf das Wappen, welches im Zentrum des Banners mit rotem Stoff eingenäht worden war, und blickte zu Fiona. „Ich bin bereit.“
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Sylvana
Rairyū no Isan
Sylvana

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BeitragThema: Re: Sylvana Rose Fernandez   Di 23 Sep 2014 - 18:26



Statusblatt
Donner Dragonslayer


◊ ◊ Körperliche Attribute ◊ ◊


   STÄRKE: 65 Punkte - Level 4

   SCHNELLIGKEIT: 95 Punkte - Level 5

   GESCHICKLICHKEIT: 65 Punkte - Level 4

   WIDERSTAND: 65 Punkte - Level 4

   MANAVORRAT: 130 Punkte - Level 6

   WILLENSKRAFT: 130 Punkte - Level 6


◊ ◊ Magische Fähigkeiten ◊ ◊

   MAGIEART: Donner Dragonslayer - 100 Punkte - Klasse III

Donner Dragonslayer
TYP: Lost Magic
ELEMENT: -
HAUPTATTRIBUT: -
NEBENATTRIBUT: -
BESCHREIBUNG: Der Dragonslayer des Donners ist in der Lage sein eigenes Element zu verspeisen, um seine Kräfte wieder aufzufrischen. Dabei muss man sagen, dass magische Blitze weitaus effektiver sind, als normale und er nicht seine eigenen Blitze verspeisen kann. Weiterhin ist er auch völlig immun gegen sein eigenes Element. Diese Magie bekommt man vom Donnerdrachen beigebracht. Zudem verfügen alle Dragonslayer über einen sehr ausgeprägten Geruchsinn.

Anmerkung: Ist der Widerstand des Gegners gleich oder höher der magischen Kontrolle des Zauberers, so treten alle paralysierenden Effekte nur abgeschwächt auf.

   AUSLEGERPUNKTE: (10/12)

   ZAUBER:

Lightning Dragon's Volt Fist
TYP: Lost Magic
ELEMENT: Donner
KLASSE: I
MANAVERBRAUCH: I pro Minute
MAX. REICHWEITE: Beim Anwender
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 2, Manavorrat Level 2
BESCHREIBUNG: Bei dieser simplen Technik lädt der Donner Dragonslayer entweder eine, oder seine beiden Fäuste mit elektrischer Energie auf, sodass die getroffenen Stellen zusätzlich schwach betäubt werden, weshalb der Gegner das Gefühl hat, dass diese Stelle seines Körpers eingeschlafen wäre. Werden beide Fäuste aufgeladen, so wird natürlich doppelt so viel magische Energie verbraucht.

Lightning Dragon's Volt Kick
TYP: Lost Magic
ELEMENT: Donner
KLASSE: I
MANAVERBRAUCH: I pro Minute
MAX. REICHWEITE: Beim Anwender
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 2, Manavorrat Level 2
BESCHREIBUNG: Hierbei werden die Füße mit elektrischer Energie aufgeladen, sodass die getroffenen Stellen zusätzlich schwach betäubt werden, weshalb der Gegner das Gefühl hat, dass diese Stelle seines Körpers eingeschlafen wäre. Werden beide Füße magisch aufgeladen, so wird selbstverständlich doppelt so viel magische Energie benötigt.

Lightning Dragon's Flash
TYP: Lost Magic
ELEMENT: Donner
KLASSE: I
MANAVERBRAUCH: I
MAX. REICHWEITE: 20 m Radius
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 2, Manavorrat Level 2
BESCHREIBUNG: Der Anwender nutzt bei dieser Technik das Licht eines Blitzes dazu, um seinen Gegner zu blenden. Hierbei lädt der Donner Dragonslayer seinen Körper mit elektrischer Energie auf, welche er dann in Form eines grellen Blitzes um seinen Körper materialisiert. Bei diesem Vorgang muss der Anwender jedoch seine Augen geschlossen halten, um nicht selber vom Licht des Blitzes geblendet zu werden. Zu erwähnen ist, dass die Leuchtkraft des Blitzlichtes ab 15m ungefähr die Hälfte und ab 20m fast seine komplette Stärke verloren hat.

Lightning Dragon's Breakdown Fist
TYP: Lost Magic
ELEMENT: Donner
KLASSE: II
MANAVERBRAUCH: II
MAX. REICHWEITE: 15 m
VORAUSSETZUNGEN: Manavorrat Level 4, Willenskraft Level 4
BESCHREIBUNG: Bei diesem Zauber erschafft der Donner Dragonslayer eine riesige elektrische Faust, die er anschließend auf den Gegner abschießen kann. Bei einem Treffer wird der Gegner elektrisiert und für wenige Augenblicke gelähmt. Die Geschwindigkeit dieser Donnerfaust ist gleich der Willenskraft des Anwenders minus 1, wobei der maximale Wert, der erreicht werden kann, 6 beträgt.
Beherrschung:
 

Lightning Dragon's Burst
TYP: Lost Magic
ELEMENT: Donner
KLASSE: II
MANAVERBRAUCH: II
MAX. REICHWEITE: Berührung
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 4, Manavorrat Level 4
BESCHREIBUNG: Bei diesem Zauber sammelt der Anwender konzentrierte elektrische Energie in seinem Körper und entlädt sie anschließend. Während die Reichweite dieser Technik sich in Grenzen hält, sorgt die starke Konzentration der elektrischen Energie dafür, dass ein Gegner, der den Anwender zum Beispiel gerade festhalten sollte, für gute zehn Sekunden eine beinahe vollständige Lähmung des Körpers erhält, welche, nachdem sie abgeklungen ist, in ein längeres Taubheitsgefühl mündet.

Lightning Dragon's Lightning Shot
TYP: Lost Magic
ELEMENT: Donner
KLASSE: II
MANAVERBRAUCH: II
MAX. REICHWEITE: 30m
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 4, Manavorrat Level 4
BESCHREIBUNG: Bei diesem Zauber lädt der Donnerdragonslayer zuerst seinen Körper mit elektrischer Energie aus, die er anschließend in einer seiner Hände bündeln kann. Anschließend streckt er Zeige- und Mittelfinger seiner Hand aus und hält sie in Richtung seines Ziels. Hierbei findet die Entladung statt, wodurch ein greller, gebündelter Blitz aus den Fingern austritt und in Richtung des Ziels schießt. Ein Treffer hat neben leichten Verbrennungen an der Haut auch Lähmungserscheinungen von 5 Sekunden zur Folge (Sollte der Widerstand größer als die Willenskraft sein, entsteht nur eine leichte Taubheit im getroffenen Bereich). Die Geschwindigkeit und Stärke des Blitzes ist hier gleich der Willenskraft des Magiers -1, wobei sie aber nicht einen Wert von 6 überschreiten können.

Lightning Dragon's Eruption
TYP: Lost Magic
ELEMENT: Donner
KLASSE: II
MANAVERBRAUCH: II
MAX. REICHWEITE: 20 Meter
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 5, Manavorrat Level 5
BESCHREIBUNG: Bei diesem Zauber beschwört der Donnerdragonslayer einen Magiekreis mit einem Durchmesser von gut 4 Metern unter seine Gegner. Aus diesem Magiekreis erscheint zwei Sekunden nach seinem Wirken ein Blitz, welcher die auf dem Magiekreis stehenden Personen ein bis zwei Meter in die Luft wirft und anschließend in der Luft explodiert. Bei einem Treffer werden die Personen elektrisiert und für wenige Augenblicke gelähmt. Die Stärke und Geschwindigkeit des Blitzes entspricht hierbei gleich der Willenskraft des Magiers -1, wobei sie aber nicht einen Wert von 6 überschreiten können.

Lightning Dragon's Roar
TYP: Lost Magic
ELEMENT: Donner
KLASSE: III
MANAVERBRAUCH: III
MAX. REICHWEITE: 25 m
VORAUSSETZUNGEN: Manavorrat Level 6, Willenskraft Level 5
BESCHREIBUNG: Hierfür atmet der Dragon Slayer tief ein und konzentriert gleichzeitig Donnermagie in seinen Lungen. Beim Ausatmen stößt dieser anschließend einen Donneratem aus, der selbst über die Distanz nicht schwächer wird. Der Durchmesser des Donneratems beträgt 5 Meter. Bei einem Treffer ist der Gegner für ungefähr 10 Sekunden paralysiert.
Beherrschung:
 


   UMGANG MIT WAFFEN:

Klingenwaffen: Grad II

Black Lightning
GATTUNG: Klingenwaffen
BESITZER: Sylvana Rose Fernandez
ELEMENT: Donner
KLASSE: II
MANAVERBRAUCH: II pro fünf Minuten
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 4, Manaverbrauch Level 4
BESCHREIBUNG: Bei Black Lightning handelt es sich um ein Katana von Meisterhand geschmiedet, mit einer Klinge aus geschwärztem Eisen. Der Schwertgriff ist traditionell aus Ebenholz geschnitzt und von Rochenhaut überzogen und anschließend kunstvoll von einem langen, schwarzen Seidenband umwickelt ist. Die Schwertscheide selbst besteht aus schwarzem Ebenholz, welche ebenfalls von kunstvoll am oberen Ende mit einem Band aus schwarzer Seite verziert worden ist. Weiterhin befindet sich eine Verzierung auf ihr, welche die gleiche Form wie die lange, blitzartige Narbe auf Sylvanas Körper hat. Das Besondere an diesem Katana ist jedoch die Klinge. Zum einen, weil sie im Soshu Kitae konstruiert worden ist und zum anderen, weil sie als Leitmedium für Sylvanas Magie einsetzbar ist. So kann sie zum einen Mithilfe ihrer Donnerdragonslayermagie die Klinge unter Strom setzen und bei Schnittwunden, sowie Treffern an leitenden Materialien, leichte Lähmungen an der Stelle zufügen. Viel wichtiger ist aber die Fähigkeit, dass Sylvana ihre eigenen Zauber bis Klasse II über die Klinge einsetzen kann, anstatt Beispielsweise ihre Hände dafür zu benutzen.
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Sylvana Rose Fernandez
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