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 Ciel Valentine

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Ciel
Ace of Spades
Ciel

Anzahl der Beiträge : 75
Anmeldedatum : 23.09.14
Ort : Oshibana Town

BeitragThema: Ciel Valentine   Di 23 Sep 2014 - 18:27



Ciel Valentine
Nur die Schwächsten unter uns sind sich ihrer Fehler nicht bewusst.


◊ ◊ Persönliches ◊ ◊

NACHNAME: Valentine
VORNAME: Ciel
SPITZNAME: Ace [Von der Karte Ass abgeleitet]
GEBURTSTAG: Er ist am 27 März geboren.
ALTER: 19 Jahre
GRÖSSE: 1.82 Meter
GEWICHT: 71 Kilogramm
HAARFARBE: Eine seltsame Mischung aus einem hellen Blau und dunklem Türkis, welche, je nach Lichteinfall, unterschiedlich leuchtet.
AUGENFARBE: Seine Augenfarbe ist identisch zu seiner Haarfarbe und ebenfalls eine Mischung aus türkis und blau. Hierbei ist besonders der helle Ring um die Iris auffällig, welcher beinahe weiß zu sein scheint.
GESCHLECHT: Männlich
GILDE: Blue Pegasus
GILDENZEICHEN: Sein aschgraues Gildenzeichen trägt der Magier auf dem linken Handrücken.
GEBURTSORT: Er wurde in Marokkasu Town geboren.
WOHNORT: Momentan wohnt er in Oshibana Town.

ERSCHEINUNGSBILD: Wenn du Ciel Valentine triffst, kannst du bereits innerhalb weniger Sekunden entscheiden, ob du ihn zuvor schon einmal gesehen hast oder nicht, denn so schnell vergisst man eine Begegnung mit dem Neunzehnjährigen nicht. Dabei ist er nicht einmal besonders hübsch oder attraktiv, nein, stattdessen kann man ihn wohl, ohne zu lügen, als schlichtweg besonders bezeichnen. Es beginnt allein schon mit seinen Haaren, die nicht einmal eine feste Frisur tragen. Stattdessen sehen sie so aus, als wäre er am Morgen aufgestanden und hätte einmal kräftig den Kopf geschüttelt, wobei die blauen Strähnen durcheinander in seiner Stirn zur Ruhe gekommen waren. Ob er das Ganze nun mit Absicht tut, um sich ein möglichst verwegenes Aussehen zu verschaffen, oder er schlichtweg zu faul ist, sich großartig um sein Deckhaar zu kümmern, sei nun einmal dahingestellt, entscheidend ist, dass es seine Wirkung nicht verfehlt. Es wirkt verspielt und dennoch auf irgendeine Art und Weise fast schon wieder sexy. Dazu trägt auch die Haarfarbe des Magiers bei, denn diese ist ein beinahe undefinierbarer Mischmasch aus Türkis, dunkelblau und einfachem grau. Steht er beispielsweise in hellem Sonnenlicht sind sie von lebendiger, blauer Farbe, hält er sich jedoch eher in einer Umgebung mit gelblichem Licht auf, können sie einem auch schon mal tannengrün vorkommen. Um diesen Ausdruck der vollkommenen Coolness nur noch zu verfestigen, hat sich der Valentine beide Ohren bis zum Anschlag piercen lassen. So findet man, symmetrisch zu beiden Seiten, auf jedem Ohr exakt vier Ringe und zwei Ohrstecker, welche sowohl Ohrmuschel als auch Ohrläppchen des Jungen verzieren und die man mit etwas Glück von Zeit zu Zeit durch die gelockte Haarpracht hindurch schimmern sehen kann. Lässt man die Augen weiter an seiner eher schmal gebauten Gestalt hinunter wandern, dauert es nicht lange, bis man an Hals und Brustbein vorbei und zum Brustkorb des jungen Mannes kommt. Dieser weist weder besondere Stabilität noch herausragende Muskeln auf, beherbergt dafür allerdings eine andere Besonderheit, nämlich, neben dem Gildenzeichen, das einzige Tattoo des Magiers. Dort, meist unter mehreren Schichten Kleidung verborgen, versteckt sich eine etwa handrückengroße Karte, welche mit schwarzer Tinte auf der roséfarbenen Haut gezeichnet, das Pik-Ass darstellt. Abgesehen von dieser Karte sind auch die Ringe an seinen schlanken Fingern einen Blick wert, denn der Neunzehnjährige hat eine erstaunliche Vorliebe für Schmuck. So trägt er allein an der rechten Hand einen schlichten, metallenden Daumenring, zwei Ringe am Ringfinger und einen weiteren am Kleinen. Auch hier zeigt er wieder seine seltsame Vorliebe zur Symmetrie, da seine linke Hand eine exakte Kopie zu der vorherig genannten bildet. Außerdem besonders ist, dass Ciels Fingernägel permanent in einem dunklen tintenblau lackiert sind. Einen weiteren Blickfang bildet auch die Kleidung des Jungen, denn hier folgt er eigentlich nur einer einzelnen Vorgabe: Muster. Ob es nun Rauten auf dem Kragen seines Jacketts sind oder aber auch Karos an der Ärmelkrempe seines Hemdes, irgendwo findet man immer etwas verwirrend gemustertes, vorzugsweise in schwarzweiß gehalten, auf seinen Klamotten. Dabei kleidet er sich ansonsten mit einer erstaunlichen Stilsicherheit und man trifft ihn öfter in Jackett, Hemd und Jeanshose an als in irgendwelchen anderen Anziehsachen. Selbst farblich hat der Junge ein außerordentliches Gespür und aus irgendeinem seltsamen Grund scheint er tatsächlich immer modisch halbwegs auf dem aktuellsten Stand zu sein, ohne auch nur eine Zeitschrift durchgeblättert zu haben.

BESONDERE MERKMALE: Etwas, das man tatsächlich als eine einzigartige Besonderheit bei Ciel sehen könnte, ist die verwirrende, beinahe zwanghafte Leidenschaft gegenüber der Symmetrie, welche er an seinem Körper auslebt. Mustert man den jungen Mann von oben bis unten, so kommt man nicht darum herum, zu bemerken, dass er exakt symmetrisch gekleidet ist. Von den Manschettenknöpfen bis zu seinen Schuhen gibt es absolut keinen Unterschied zwischen der linken und der rechten Hälfte seines Körpers. Diese seltsame Art der Eigendarstellung ist für den Magier beinahe das Idealbild jeglicher Schönheit. Desweiteren ist selbstverständlich seine Liebe zur Fingernagelbemalung etwas Spezielles. Egal wo man ihn auch antrifft, man kann mit einer Sicherheit von 100 Prozent sagen, dass seine Fingernägel akkurat in ihrem üblichen blauton bemalt sein werden. Auch die Hände und Finger selbst bieten eine kleine Attraktion, denn Ciel verfügt über schlanke, zierliche Klavierfinger, welche beinahe zerbrechlich wirken. Ebenso zierlich gestaltet sich auch der Rest seiner Figur, denn der Valentine verfügt weder über eine wirklich ausgeprägte Muskulatur noch über einen besonders stabilen Knochenbau. Außerdem müssen unter Besonderheiten selbstverständlich noch einmal seine Augen genannt werden, denn diese sind fürwahr ein echter Blickfang: nicht nur, dass sie farblich exakt der Haarpracht des Neunzehnjährigen entsprechen, nein, der weiße Ring um die Iris verleiht ihnen außerdem eine so unglaubliche Leuchtkraft und Lebendigkeit, dass man den Blick nur schwer von ihnen abwenden kann. Es ist beinahe so, als würden sie die Aufmerksamkeit magisch auf sich ziehen...


◊ ◊ Charakter ◊ ◊

BENEHMEN: Ciels Verhalten gegenüber anderen Menschen ist tatsächlich ein etwas schwierigeres Kapitel in dem Charakter des Jugendlichen, denn obwohl er eigentlich sehr viel Kontakt mit anderen Personen hat, ist es ihm bis heute nicht gelungen, seine natürliche Schüchternheit ihnen gegenüber abzulegen. Der Junge legt beinahe dauerhaft ein krankhaft nervöses Verhalten an den Tag und bringt damit sowohl sich selbst als auch sein Umfeld regelmäßig zur Verzweiflung. Nicht nur, dass die wenigsten Menschen es mit ihm länger als einige Stunden aushalten, nein, auch er selbst kann mit dem permanenten Gliederzittern und der inneren Unruhe nicht umgehen, weshalb er versucht, sich mit Zigaretten halbwegs über Wasser zu halten. Normalerweise klappt das auch ganz gut und durch den regelmäßigen Nikotinkonsum ist er zumindest in der Lage, sich auf wichtigen Aufträgen halbwegs zusammenzureißen. Es gibt tatsächlich nur eine einzige Aktivität, bei welcher der Magier von Natur aus vollkommen ruhig und entspannt ist: Pokern. Kaum lässt sich der Junge an einem Kartentisch nieder und hält sein Blatt in den Händen, ist er die Ruhe selbst und wirkt beinahe wie ausgewechselt. Er ist ruhig, hält sein Pokerface über das gesamte Spiel hin und geht nicht selten siegreich aus der Runde. Trotz allem gibt es noch ein ganz anderes Problem, welches ihn erheblich in seinem Privatleben einschränkt: sein schrecklicher Aberglaube. So kann man beispielsweise nicht mit einem zuversichtlichen Ciel rechnen, wenn diesem durch seine Tarotkarten auch nur etwas im entferntesten negativ klingendes hervorgesagt wurde. Generell ist er ein sehr pessimistischer Mensch, welcher sich leicht in seinem Gemüt beeinflussen lässt. Sobald etwas nicht klappt wie geplant, verliert er sehr schnell all seine Hoffnung und seine Energie und braucht erst wieder jemanden, der ihm gehörig in den Hintern tritt. Auf eine gewisse Art und Weise ist er außerdem sehr anhänglich, wenn er sich einer Person anvertraut hat. So schenkt er seinen engen Freunden beispielsweise einen Talisman (vorzugsweise aus Metall), um diese als sein Eigentum zu markieren. So kennzeichnet er sie als einen Teil seines Bekanntenkreises und zeigt der Außenwelt, dass sie zu ihm und sonst niemandem gehören. Er ist absolut nicht in der Lage, zu teilen, was sich durch die häufigen Eifersuchtsattacken zeigt, welche ihn ab und an einholen. Außerdem ist der Neunzehnjährige tatsächlich ein wahres Gewohnheitstier. Er gewöhnt sich nur schwer und langsam an Veränderungen in seinem Umfeld und bevorzugt es daher, wenn er regelmäßig mit der- oder denselben Personen zu tun hat, denn Änderungen bedeuten für ihn Stress und erneutes Umstellen. So ist es zum Beispiel wichtig, ihn vor großen Ankündigungen langsam auf Geschehnisse vorzubereiten und ihn sanft in die richtige Richtung zu schubsen. Hier liegt die Betonung wirklich auf sanft, denn stößt man ihn einfach so ins kalte Wasser, kann man eine Seite an Ciel Valentine entdecken, die eigentlich niemandem wirklich gefallen dürfte. Dann wird er nämlich zu einem wahren Ungeheuer. Von nicht ganz jugendfreiem Gefluche bis hin zu Zitteranfällen ist alles dabei, es kommt lediglich auf die Situation und deren Härte an. Egal, was für unvorhergesehene Ereignisse den Valentine einholen, sie werden nie mit einer wirklich erfreulichen Reaktion begrüßt, sondern eher zum Teufel geschoren. Es muss immer nach Plan gehen, schließlich ist dann die Wahrscheinlichkeit, erfolgreich zu sein, am höchsten.

PERSÖNLICHKEIT: Hinter all den Zigaretten, dem Schmuck, den Spielkarten und den regelmäßigen Ausfällen verbirgt sich, verborgen unter mehreren Hautschichten, Knochen und einigem Fleisch der wahre Charakter des Ciel Valentine und benennt damit ein Mysterium, welches bisher noch kein Wesen gewagt hat, näher zu erforschen. Warum? Nun, so interessant und einzigartig der Junge nach außen hin auch wirken möge, so erschreckend verworren und kompliziert sieht es in seinem Inneren aus. Von außen betrachtet scheint der Valentine beinahe desinteressiert an seinem Umfeld zu sein, doch in den dunkelsten Ecken seiner Seele sieht es vollkommen anders aus. Tatsächlich ist es eher so, dass Ciel sich betont von seinem Umfeld abschottet und dennoch immer wieder zu seinen Mitmenschen hingezogen wird. Es gleicht beinahe einer inneren Zerrissenheit, die ihn quält. Gut kann man es an der Tatsache sehen, dass er sich sehr wenig um seine Mitmenschen kümmert, wichtige Personen jedoch dennoch als sein Eigentum markiert. Vermutlich ist es genau das, was seine permanente Nervosität heraufbeschwört. Einerseits möchte er mit seinem Umfeld interagieren, andererseits fürchtet er sich vor möglichen Konsequenzen, die ihm das Ganze bringen könnte. Man könnte beinahe sagen, dass der Junge sein Leben wie ein Schachspiel sieht. Ein Schachspiel, dass er langsam müde wird, zu spielen. Jeder Zug wird von ihm sorgfältig geplant und doch schafft es sein Gegenspieler immer wieder, ihn mit unvorhergesehenen Zügen von seinem Weg abzubringen. Vermutlich ist das der Grund, warum er Überraschungen und Planabweichungen von Grund auf verabscheut. Es muss alles nach einem bestimmten Muster und mit einem bestimmen Ziel gehen, wie sollte man sonst jemals ans Ziel kommen? Wenn nichts nach Konzept geht, wie soll man dann erfolgreich sein? Dies und noch viel mehr Fragen sind ständige Begleiter des Magiers, welche er einfach nicht abschütteln kann. Ähnlich sieht es mit vielen anderen Angewohnheiten aus, die Ciel begleiten. Zum Beispiel wäre da seine ebenfalls beinahe zwanghafte Vorliebe zur Symmetrie. Auch hier zeigt sich wieder seine Ordnungsliebe und das er nicht damit umgehen kann, wenn etwas nicht absolut akkurat in Position ist. Es ist wie ein Schalter, der sich in seinem Kopf umlegt und es ihm unmöglich macht, über derartige Kleinigkeiten hinweg zu sehen. Passend zu den permanenten Zwängen, die ihn begleiten, steht seine übermäßige Intelligenz. Dabei sollte man meinen, dass jemand, der derart schlau ist, sich selber besser im Griff hat. Nun, weit gefehlt: Durch die vorhandene Brillanz ist er nämlich in der Lage (oder dem Zwang) sämtliche Situationen auf das Genauste zu analysieren und auszuwerten. Jede einzelne Regung, jedes einzelne Wort speichert sich in seinem Gehirn und dient als Informationsbasis für ein anschließendes Ereignis oder Gespräch. Ciel Valentine vergisst grundsätzlich nie etwas. Es ist beinahe so, als verfüge der Speicher, welcher sich sein Gehirn nennt, über unendliche Kapazität und wäre so in der Lage, selbst die kleinsten, unwichtigsten Details zu behalten. Leider bringt das permanente Analysieren und Beurteilen auch einen riesengroßen Nachteil mit sich: Der Valentine neigt dazu, Situationen zu überinterpretieren. Selbst in der kleinsten Regung sieht er eine verdeckte Botschaft und auch die kleinste Mimik- oder Gestikveränderung wird zu Kenntnis genommen. So kommt es, dass er oftmals auf eine völlig falsche Spur gerät und sich in den dunklen Gängen seiner Gedanken vollkommen verirrt.

VORLIEBEN: Ciels Vorlieben zu benennen ist weder ein einfaches noch ein kurzweiliges Verfahren, da sie tief in den komplexen Charakterzügen des Jungen versteckt sind. Das liegt vor allem daran, dass er Valentine schlichtweg keine direkten Vorlieben hat, sondern alles in etwa so akzeptiert, wie es nun einmal ist. Doch auch wenn er das Beste aus jeder Situation zu machen versucht, gibt es selbstverständlich Dinge, die ihm gut gefallen, so sehr er es auch abzustreiten versucht. Zum einen wäre da körperliche Nähe. So wenig man es sich bei seinen Charakterzügen auch vorstellen kann, der Junge hat eine wahre Kuschelsucht und kann es einfach nicht lassen ab und zu an seinen Begleitern herum zu fummeln. Ob diesen das gefällt oder nicht, kümmert ihn dabei herzlich wenig. Außerdem hat Ciel eine besondere Beziehung zu Schmuck. Generell ziehen ihn funkelnde Dinge an und schaffen es, seine Aufmerksamkeit für eine ganze Weile einzufangen. So kommt es vor, dass er des öfteren völlig begeistert vor dem Schaufenster eines Schmuckladens steht und seine Augen einfach nicht von den glitzernden Schätzen abwenden kann. Ähnlich ist es mit Klamotten, was zur Folge hat, dass der Junge wirklich gerne und häufig einfach Stadtbummel unternimmt und sich verschiedene Dinge in den Schaufenstern und Regalen anschaut. Dabei geht es ihm weniger um das Kaufen von neuen Schätzen, als um das Entdecken eben jener. Es ist der Reiz, etwas Neues zu finden, was ihm an dieser Sache gefällt. Ähnlich schaut es in Bezug auf seinen Aberglauben aus. Durch die Tatsache, dass er an jegliches Unheil der Welt glaubt, macht er sich ständig auf die Suche, neue Mittel gegen seine Angst zu finden. So erweitert er beständig seine Sammlung von Schutzamuletten, Talismanen und anderen Kleinigkeiten und hat auch noch einen entsetzlichen Spaß dabei. So kommt es, dass er in seiner Wohnung alle möglichen Artefakte hortet und sortiert, damit sie ihn bei jeder Heimkehr von bösen Geistern und anderen finsteren Kreaturen beschützen können. Hinzu kommt den Gefallen, den er an klinischer Sauberkeit findet. Sobald er in einen Raum kommt, der seine hygienischen Ansprüchen genügt, verbessert sich seine Laune schlagartig und er scheint sich sogar ein wenig zu entspannen. Vermutlich ist auch das der Grund, warum man ihn in seinem Heim am gelassensten vorfindet, denn hier ist alles bis in die kleinsten Ecken geputzt und gereinigt. In seiner Freizeit trifft man den Magier außerdem nicht selten in Spielhallen oder Casinos an. Durch seine frühe Kindheit üben diese Lokale immer noch einen gewissen Reiz auf ihn aus, ebenso wie das Glücksspiel, welches ihn immer wieder fesselt. Sobald der Junge sich an einem Pokertisch niedergelassen hat und seine Konzentration auf das Spiel lenkt, gibt es nichts, was ihn aus dieser meditationsgleichen Phase wieder erwecken kann. Er findet schlichtweg Gefallen daran, seine Fähigkeiten in vergleichbaren Runden zu demonstrieren und unter Beweis zu stellen.

ABNEIGUNGEN: Die Abneigungen eines derart komplizierten Jungen zu beschreiben ist wahrhaftig ein schwieriges Unterfangen, denn obwohl er, ähnlich wie bei den Vorlieben, auch diese meist stillschweigend hinnimmt, sind sie hier noch deutlicher vorhanden und noch besser versteckt. Tief in seinem Inneren gibt es jedoch einige Dinge, die der Valentine nicht leiden kann. Da wäre zum einen seine Abneigung gegenüber Leuten, die es wagen seine Autorität oder Entscheidungen in Frage zu stellen. Dadurch, dass er sich ganz genau Gedanken über jegliche seiner Schritte macht, ist er sich immer sicher, den richtigen Weg zu gehen und kann es daher nicht ausstehen, angezweifelt zu werden. Noch schlimmer ist es allerdings, wenn man ihm unterstellt, bei etwas falsch gelegen zu haben. Ein Valentine Ciel liegt niemals falsch, es widerspricht einfach seiner Natur. Er überdenkt schließlich nicht umsonst jeden seiner Schritte dreimal, ehe er es wagt, eine bestimmte Richtung einzuschlagen. Und sollte man ihn dann dennoch darauf hinweisen, dass er sich geirrt hat, dann lässt der Junge nicht locker, bis man ihm eine angemessene Beweisführung abgeliefert hat. Neben solchen ausgeklügelten Sachen sind es jedoch auch sehr einfache Dinge, die dem Magier eine Gänsehaut bescheren können. So führt er zum Beispiel eine grausame Schlacht gegen Krümel in der Butter oder dreckiges Geschirr in Restaurants. Durch seine entsetzliche Ordnungsliebe sind auch Bügelfalten in Servierten ein absolutes No-Go, ebenso wie eine verschmutzte Tischdecke. Nicht nur, dass er sich von einem öffentlichen Lokal einen gewissen Standard erwartet und sauer wird, sobald dieser nicht eingehalten wird, nein, es ist auch einfach der Ekel, sich mit etwas Unvollkommenen abgeben zu müssen, der Ciel zu drastischen Maßnahmen schreiten lässt. So hat er beispielsweise immer eigenes Besteck mit, wenn er außer Haus essen geht, und untersucht seinen Sitzplatz außerdem gründlich nach seinen persönlichen, hygienischen Vorschriften und Richtlinien. Zudem gibt es gewisse Gruppen von Menschen, mit denen der Valentine nicht zurechtkommt. Zum einen wären da Personen, die Geschenke nicht wertzuschätzen wissen, zum anderen Menschen, die sich zu sehr von materiellen Gegenständen beeinflussen lassen. Personen, die Geld über Gefühle stellen, sollten dem Neunzehnjährigen besser nicht begegnen, denn sie werden bei ihm nicht auf eine freundliche Reaktion hoffen treffen können. Eine Sache, die dem jungen Mann außerdem gehörig die Laune verhageln kann, ist, wenn einer seiner Pläne nicht so aufgeht, wie er es sich vorgestellt hat. Bei einer Person, für die alles nach einer bestimmten Logik laufen muss, grenzt es an ein Psychisches schachmatt, wenn etwas nicht wie geplant funktioniert. Es treibt ihn beinahe zur Verzweiflung, wenn er sich kurzfristig umstellen und damit umdenken muss. Ebenso erschreckend ist seine Abneigung gegen Klamotten, die er mehr als einmal tragen muss. Grundsätzlich ist Ciel ein Mensch, der ein Kleidungsstück nur einmal anzieht und es anschließend wegwirft. Er trägt Klamotten nie zweimal und hat daher einen enormen Verschleiß an Geld, die er für neue Kleidung ausgeben muss. Diese Angewohnheit führt ganz einfach auf seine entsetzliche Abscheu gegenüber dem Waschen zurück. Das Säubern dreckiger Kleidung ist für ihn eine derart dreckige und schmutzige Angelegenheit, dass er sich lieber gleich neue Klamotten kauft.

STÄRKEN: Die Stärken von Ciel sind, wenn auch spärlich gesät, sehr stark ausgeprägt. Zum einen wäre da selbstverständlich die messerscharfe Kombinationsgabe, welche ihn immer wieder aus brenzligen Situationen rettet. Durch sein schnelles Reagieren und sein unglaubliches Gedächtnis hat er sich schon aus so mancher gefährlichen Lage befreit und ist siegreich aus kniffligen Kämpfen (oder Pokerabenden) hervorgegangen. Er ist in der Lage, selbst kleinste, logische Zusammenhänge zu erkennen und sie so zu seinem Vorteil zu nutzen. Außerdem ist er durch sein enormes Wissen fähig, sich einiges an Sprachgewandtheit und Argumentationsfähigkeit anzueignen. So ist es zum Beispiel sehr schwierig, ihn verbal an die Wand zu argumentieren oder ihn mit Worten auszutricksen. Außerdem ist er in der Lage, sämtliche Faktoren und Sachverhalte in mathematischen Formeln zu berechnen und auszudrücken. Es gelingt ihm so, Ordnung in dem schrecklich großen Speicher seines Gehirnes zu halten und Informationen nicht durcheinanderzubringen. Aufgrund seines großen Wahrnehmungsvermögens ist er außerdem in der Lage, viele Dinge gleichzeitig zu erkennen und verarbeiten. So verschafft ihm beispielsweise ein einziger Blick über eine mit Menschen gefüllte Halle eine Vielzahl an Informationen, die andere Personen durch einen einzigen Blick eventuell nicht erfasst hätten. Durch seine Konsequenz gegenüber seiner eigenen Meinung ist er außerdem in der Lage relativ gut und effektiv seinen Standpunkt zu verdeutlichen und klarzustellen. Er lässt sich von der Meinung anderer Personen nicht beeindrucken und folgt stets seinen eigenen Idealen und Vorstellungen. Das macht ihn zu einem Menschen, der relativ unbeeindruckt auf Personen reagiert, die es ihrem Umfeld immer recht machen wollen. Er zieht sich keinen Nutzen aus Menschen, die ihm andauernd zustimmen und ihn niemals anzweifeln, da er so nicht in der Lage ist, seine Theorien zu verbessern oder infrage zu stellen. Er ist ein Perfektionist, der in allem was er tut sein bestes geben möchte. Dementsprechend selbstverständlich behandelt er auch Erfolg und Siege. Dadurch, dass er es als sein ständiges Ziel ansieht, sich selber zu perfektionieren, sind diese für ihn nichts Besonderes und lediglich ein kleiner Stopp auf seinem Weg zur Perfektion. Hinzu kommt, dass der Valentine über keinerlei Eitelkeit verfügt. Er sieht es als eine Selbstverständlichkeit an, dass jeder versucht, das Beste aus sich herauszuholen und zum Vorschein zu bringen. Zu seinen Stärken zählt außerdem Ciels großer Wissensdurst. Er hat den Willen ständig etwas Neues zu erlernen und seine Wissensschatz zu vergrößern und erweitern, da diese die Basis seiner Analysen und Strategien bilden. So kommt es, dass er auch in seiner Freizeit ein ausdauernder und fleißiger Leser und Erkunder ist. Er ist sich sicher, dass alles Wissen irgendwann einmal von Nöten sein wird und sich als nützlich erweist.

SCHWÄCHEN: Wo man Ciels analytische Fähigkeiten einerseits als eine große Stärke von ihm sehen kann, ist sie auf der anderen Seite auch ganz klar seine größte Schwäche. Durch seine ständigen Beobachtungen und Kombinationen neigt der Valentine dazu, Dinge und Situation vollkommen über zu bewerten und interpretieren. Auch harmlose, unbedachte Aussagen werden bei ihm aufs Genauste entschlüsselt und auf mögliche versteckte Botschaften untersucht, weshalb er dazu neigt, Situationen oftmals ernster zu nehmen, als sie wirklich sind. Hinzu kommt, dass der Dragonslayer absolut keinen Sinn für Humor hat. Es ist im Grunde sehr schwer ihn zum Lachen zu bringen, da er grundsätzlich ein eher ernster und gefasster Mensch ist. Auch versteht er Witze oftmals nicht, da es ihm schlichtweg nicht möglich ist, ihren amüsanten Kern zu erfassen. Auch gegenüber Ironie und Sarkasmus verfügt er eine gewisse Resistenz, weshalb er sich mit Menschen dieser Gattung eher schwer tut. Hinzu kommt, dass ihm sein Kontrollwahn und sein Perfektionismus oft im Weg stehen. Er kann Dinge nicht unerledigt liegen lassen, muss Aufgaben immer korrekt und zu vollster Zufriedenheit erfüllen und macht es sich selber schwerer, als er müsste. Er hat diesen penetranten Willen andauernd Vollkommenheit zu beweisen, welche an ihm nagt wie ein schlechter, stechender Begleiter. Außerdem neigt er dazu, sich gegenüber Personen zu besitzergreifend zu zeigen. Menschen, die ihm ans Herz gewachsen sind, werden durch ein vermeidlich harmloses Geschenk als sein Eigentum markiert, was es ihm möglich macht, seinen Kontrollwahn auf sie auszuweiten. Nicht selten passiert es, dass ihn die Eifersucht übermannt und er es sich so mit geliebten Personen verscherzt. Durch seine Resistenz gegenüber Lob, neigt er außerdem dazu, Situationen völlig zu herabzuspielen. Er kann Erfolge anderer Menschen nicht wirklich wertschätzen und dementsprechend auch nicht feiern, da er sie schlichtweg als eine Selbstverständlichkeit sieht. Für ihn ist es nichts Besonderes, wenn man über sich hinauswächst und seine Fähigkeiten verbessert, weshalb er auch niemals Anerkennung oder Lob zeigt und verteilt. Zu diesem Durcheinander kommt außerdem noch seine schreckliche Schüchternheit und Nervosität. Sobald er sich auf eine Person näher einlassen soll, weiß er nicht, wie er sich zu verhalten hat. Es fällt ihm schwer Blickkontakt aufzubauen und zu halten, da er mit der ständigen Angst lebt, man könnte ihm mit einem einzigen Blick auf den Grund seiner Seele schauen. Außerdem läuft er so auch noch in die Gefahr, einer Hexe über den Weg zu laufen. Womit wir bei einer weiteren seiner Schwächen wären: sein schrecklicher, allgegenwärtiger Aberglaube. Solange und intensiv Ciel in seinem Leben auch schon mit Magie zu tun hatte, seinen Hang zum bösen, teuflischen konnte er nie ganz ablegen. Auch heute noch wird er von dem Glauben erfüllt, dass eine schwarze Katze Unglück bedeutet, Tarotkarten der Schlüssel zur Zukunft sind und man auf den Felsen im Meer Sirenen findet, die mit ihrem atemberaubenden Gesang junge Seeleute in die Brandung locken. Es gibt nichts, was der Valentine nicht schon einmal gehört und auf gewisse Weise abgespeichert und geglaubt hat. Vermutlich ist auch das der Grund, weshalb seine Finger mit sämtlichen Siegelringen bedeckt sind und es in seinem Haus nur so vor Schutztalismanen wimmelt.

ZIEL: Ciel Valentine führt ein Ziel, das schlichtweg unmöglich zu erfüllen ist: Er möchte vollkommene Perfektion erreichen. Ob es nun um seinen Kleidungsstil, seine magischen Fähigkeiten oder seine ausgeprägte Wahrnehmung geht, er lebt mit dem ständigen Wunsch, absolut zu sein. Kein einziger Fehler soll ihm mehr unterlaufen, alles soll ineinander übergreifen wie in einem perfekten Puzzle. Dass ihm dies jedoch jegliche Menschlichkeit rauben würde, darauf kommt der Dragonslayer nicht. Er arbeitet mit eisernem Willen daran, dass ihm keinerlei Fehler mehr unterlaufen und er zu dem Idealbild jedes Menschen wird. Neben diesem gewaltigen Wunsch gibt es allerdings auch noch kleinere Ziele, die Ciel beständig verfolgt und auf gewisse Weise alle in irgendeiner Form zu seinem großen Ziel führen. So möchte er beispielsweise unbedingt seine angeborene Nervosität ablegen, die ihn von Grund auf verfolgt und extrem in seinem Alltag behindert. Das würde ihm ermöglichen, mit dem Rauchen aufzuhören und generell entspannter an viele Dinge heranzugehen. Und wenn man ganz, ganz tief in seinem Inneren wühlt und kratzt, dann ist da außerdem noch der winzig kleine Wunsch, ganz eventuell jemanden zu finden, der ihn so akzeptiert wie er ist. Das dies extrem zu seinem Hauptwunsch im Gegensatz steht ist ihm wohl nur unterschwellig bewusst, weshalb er ohne es wirklich zu realisieren alles Mögliche tut, um dieses kleine Geheimnis für sich zu behalten.


◊ ◊ Umfeld und Hintergrund ◊ ◊

FAMILIE:
Aren Valentine | 47 Jahre | Vater
Aren ist ein Mensch, der grundsätzlich fröhlich und motiviert an die meisten Dinge im Leben herangeht. Vielleicht ist auch das der Grund, weshalb er bis heute nicht die Hoffnung in seinen einzigen Sohn verloren hat. Tatsächlich denkt das Oberhaupt der Familie Valentine noch immer, dass Ciel irgendwann zurückkommen und das Familiencasino übernehmen wird. Es ist beinahe so, als würde er sich zwanghaft an diese Hoffnung klammern, denn für ihn kommt es gar nicht in Frage, das Geschäft seiner jüngeren Tochter Mikasa zu überlassen. Generell lässt sich sagen, dass Aren und Ciel keine wirklich gute Beziehung zueinander haben. Immer wieder litt der Achtzehnjährige in der Vergangenheit unter den hohen Erwartungen, die sein Vater an ihn stellte und die ihn immer weiter unter Druck setzten. Als er schließlich von zu Hause fortlief, wusste er, dass er seinen Vater aufs Bitterste enttäuscht hatte. Dieser war außer sich vor Wut und verbrannte kurzerhand seinen Namen im Familienstammbuch. Als die Jahre schließlich ins Land zogen, beruhigte sich das Verhältnis zwischen den Beiden wieder und mittlerweile hat Aren wieder die Hoffnung, dass Ciel aus seiner rebellischen Phase erwachen und nach Hause zurückkehren wird.

Mikasa Valentine | 16 Jahre | Schwester
Es gibt lediglich eine einzige, simple Sache, die Mikasa und Ciel verbindet und das ist die Abneigung, die beide gegeneinander hegen. So führen die beiden eine Beziehung miteinander, die man schon beinahe mit guten Gewissen als eine Art Kleinkrieg ansehen kann. Nicht nur, dass die Sechzehnjährige ihren Bruder über alles verabscheut, nein, dieser Hass gipfelt in der Tatsache, dass Ciels leibliche Mutter bei Mikasas Geburt ums Leben gekommen ist und der Valentine ihr das nie wirklich verziehen hat. Schließlich würde seine geliebte Mama heute noch leben, wenn diese Laune der Natur nicht existieren würde. So kommt es auch, dass die beiden keinen Hehl aus ihrem Zorn machen und sich nicht selten auf offener Straße anschreien. Denn so lieb Mikasa auch sein kann, so finster und durchtrieben ist sie in ihrem tiefen Inneren. Wenn sie etwas haben will, dann bekommt sie es auch und sollte das Mal nicht so sein, so wagt man es besser nicht, ihr in dieser Zeit über den Weg zu laufen.

Elianor Valentine | 36 Jahre alt | Stiefmutter
Elianor Valentine, geborene Foster ist für Ciel schon immer das Übel aller Welt gewesen. In ihr vereint sich die Definition von einer wirklich bösen und durchtriebenen Stiefmutter zur Perfektion. Nicht nur, dass Elianor ausschließlich aus Reichtumsgründen mit Aren verheiratet ist, nein, sie ist auch noch ein so hinterlistiges Biest, das es keiner wirklich lange mit ihr in einem Raum aushält. Durch ihre zuckersüße und dennoch finstere Art ist sie der einzige Punkt, in dem Ciel und Mikasa sich wirklich einig sind: Dieser Drache muss weg und das möglichst schnell und effektiv. Leider ist es den beiden bisher nicht gelungen, die Frau in irgendeine Weise zu beeindrucken, weshalb sie der Familie weiter wie ein Blutegel an den Fersen klebt. Als Ciel schließlich von zu Hause fortlief, war sie diejenige, der es gelang, Aren davon zu überzeugen nicht weiter nach ihm zu suchen. Schließlich hatte sie so doch ganz leicht ein Problem weniger, über das es sich so ärgern galt.

Metallicana | Drache | Ziehvater
Metallicana ist der Metalldrache, auf welchen Ciel nicht lange nach seiner Flucht von zuhause traf. Die beiden hatten von jeher eine seltsame Beziehung, welche schon damit begann, dass der Eisendrache den kleinen Jungen mehr gegen dessen Willen festhielt, um ihm die Metallmagie der Kreatur zu lehren. Durch seinen Aberglaube sah Ciel die mächtige Kreatur nämlich als Sinnbild jedes Bösen und Übels, weshalb sich Beide recht schwer mit dem Kennenlernen waren. Auch die Tatsache, dass der Drache relativ unsensibel und verständnislos diesbezüglich ist, erleichterte den anfänglichen Kontakt nicht wirklich. So kam es, dass die Jahre, welche sie miteinander verbrachten weder von großartig viel Glück noch von wirklicher Zufriedenheit geprägt waren. Mehr widerwillig als begeistert erlernte Ciel schließlich die Magie des Drachen und konnte eine gewisse Erleichterung nicht unterdrücken, als dieser schließlich mit den wenig herzlichen Worten „Das war's für uns“ verschwand. Doch auch wenn der Valentine es auch noch so sehr zu bestreiten versucht, so gibt es Tage, an denen er sich tatsächlich mit dem Gedanken ertappt, was denn wohl wäre, wenn er Matellicana eines Tages wieder treffen würde. Ob dieser wohl...stolz wäre, was aus ihm geworden ist?

FREUNDE:


Sylvana Rose Fernandez
Ciel lernte Sylvana auf einem simplen Waldspaziergang kennen, welcher sich nur wenige Augenblicke nach ihrem aufeinander Treffen in eine wilde Verfolgungsjagd verwandelte. Zu diesem Zeitpunkt war der Valentine sich nicht wirklich sicher, was ihn letztendlich dazu trieb, der Donner Dragonslayerin zu helfen, wirkte sie im ersten Augenblick doch ausschließlich gefährlich und erweckte nichts als Misstrauen in dem Magier. Schließlich gelang es den beiden jedoch, aus dem Wald und ihren Verfolgern zu entkommen und eine seltsame Bindung war geschaffen. Noch immer weigert sich Ciel strikt, Sylvana als eine Freundin anzuerkennen oder überhaupt irgendwelche Gefühle in ihre Richtung gehend zu verspüren und dennoch scheinen sich die beiden jedes Mal in seltsamen Situationen wiederzufinden, wenn sie aufeinander treffen. Nachdem der Blauhaarige der Magierin bei ihrem Umzug half und dort auf Grund einer prekären Situation mit der Vermieterin auch direkt küsste, scheint sich ihre Beziehung auf ein neues Level erhoben zu haben, welches Ciel nicht nur außerordentlich gefällt, sondern ihm auch noch deutlich lieber ist, weiß er doch mit rein körperlichen Bindungen weitaus besser umzugehen, als wenn auf einmal Gefühle mit ihm Spiel sind. Dennoch wird man sich wohl auf weitere Momente zwischen den Beiden freuen dürfen, lebt der Valentine doch jetzt offiziell im Grunde bei der Braunhaarigen mit in der Wohnung, wenn dies auch nur eine Lüge ist, welche sie der seltsamen Vermieterin des Mädchens in einem Augenblick der Panik aufgedrückt haben.


Cyrus Ikaros Seraphim
Seraphim ist einer der wenigen Magier, vor denen Ciel nicht nur eine gehörige Portion Respekt, sondern auch ein wenig Angst verspürt, so sehr er diesen Umstand auch nur allzu gerne zu leugnen versucht. Der weißhaarige Dragonslayer war der erste Magier, mit dem der Valentine bei Blue Pegasus eine Quest antrat und schon recht schnell musste der Blauhaarige bemerken, dass sein Partner nicht nur außerordentlich von sich selbst überzeugt war, sondern den armen Ciel auch nur allzu gerne in Situationen brachte, die den Metallmagier mit zitternden Händen und einem rasenden Herzen zurückließen. Daher steht dieser dem Weißhaarigen auch mit eher gemischten Gefühlen gegenüber, denn wenn die Quest dann auch ein gutes Ende nahm und er sich dem anderen Magier gegenüber nicht mehr ganz so unsicher fühlt, so ist da dennoch immer die unterschwellige Gefahr, welche von dem anderen Dragonslayer ausgeht und Ciel mehr als einmal eine Gänsehaut in den Nacken gezaubert hat. Dennoch macht ihn auch gerade das so attraktiv für den Valentine und dieser hat sich mehr als einmal erwischt, wie er darüber nachdachte, ob man eine solche Quest nicht noch einmal wiederholen könnte. Immerhin hatte der Magier ja schließlich doch zu seiner gewünschten Entspannung gefunden und das trotz des strickten Rauchverbotes, welches man anfangs so streng gegen ihn verhängt hatte...

FEINDE: -

GILDE: Wo viele andere Menschen in ihrer Gilde einen Ersatz für die Familie sehen, hegt Ciel völlig andere Gefühle gegenüber der Gilde Blue Pegasus. Tatsächlich ist es eher so, dass der Valentine diese Vereinigung von Magiern ausschließlich mit seinem Beruf in Verbindung bringt und sie damit lediglich als eine Möglichkeit betrachtete, effektiv Geld zu verdienen. Bisher hat er weder eine besondere Beziehung zu der Gilde selbst, noch zu der großen Scharr ihrer Mitglieder, wenn er auch einige unter ihnen eventuell ganz gut leiden kann. Dennoch würde der Magier niemals so weit gehen, zu behaupten, dass er bereit wäre sein Leben für die Gilde aufs Spiel zu setzen und alles für ihre Mitglieder zu opfern. Als Dragonslayer war Blue Pegasus eine nahe liegende Wahl, hatte der Blauhaarige sich doch zuvor näher über den Hintergrund der Gilde informiert und auch wenn er mittlerweile bemerken musste, dass die Aufmerksamkeit, welche mit diesem Titel kommt, nicht ausschließlich positive Aspekte mit sich bringt, so verblassen diese im Angesicht der Vorteile, welche ihm zu Teil werden, dennoch recht schnell und hinterlassen nichts als einen faden Beigeschmack. Ciel ist gerne ein Magier seiner Gilde und dennoch kann man nicht behaupten, dass er auf die Mitgliedschaft selbst sonderlich stolz ist.
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BeitragThema: Re: Ciel Valentine   Di 23 Sep 2014 - 18:28



◊ ◊ Geschichte ◊ ◊
Der siebenundzwanzigste März, als der Tag an dem Ciel Valentine das Licht der Welt erblickte, war ein knusprig warmer Frühlingsvormittag. Die Sonne hatte schon früh den Himmel erobert und die Welt mit ihren Strahlen in ein goldenes Licht getaucht. Auch Jahre später sollte Lucia Valentine sich noch genau an diesen Augenblick erinnern, als sie erschöpft aus dem Fenster blickte und die ersten, warmen Strahlen ihre verzerrten Gesichtszüge bestrahlten. Ciels Geburt war weiß der Himmel keine Einfache gewesen und hatte sich über mehrere schmerzerfüllte Stunden hingezogen und dennoch konnte man den Ausdruck in den blutunterlaufenden Augen der Frau lediglich als Mutterliebe bezeichnen, als sie ihren Sohn das erste Mal in den Armen hielt. Er war ihr Erstgeborener, ihre Hoffnung, ihr ein und alles. Auch das Familienoberhaupt, Aren Valentine war überglücklich, als er seinen Sohn schließlich das erste Mal in den Armen halten durfte und erkennen musste, dass ein derartiges Geschenk die Familie endlich komplett und vollständig machen würde. Nicht nur, dass der Neugeborene später das Familienunternehmen weiterführen würde können, nein, seine Frau hatte auch endlich das Kind bekommen, dass sie sich schon so viele Jahre gewünscht hatte. Als Lucia ihrem Sohn schließlich das erste Mal in die Augen blickte, war ihr sofort klar, dass lediglich ein einziger Name diesem Kind angemessen sein würde. Ciel, übersetzt "Himmel", sollte der Junge fortan gerufen werden und als seine Identität tragen.
Die ersten Jahre im Leben des Valentine wahren friedlich und vor allem ruhig. Unangetastet von jeglichen Sorgen und Problemen lebte der in die Tage hinein, bis zu diesem ereignisreichen Tag, an welchem ihm seine geliebte Mutter eine ganz besondere Nachricht überbrachte. Sie war ein zweites Mal schwanger und er würde ein Geschwisterchen bekommen. Der damals Zweijährige wusste nicht wirklich etwas mit dieser Information anzufangen, freute sich allerdings trotzdem, wo er doch sah, wie glücklich dieses Ereignis seine Mutter machte. Nur sein Vater schien seltsam verstimmt, was ihm damals allerdings noch nicht wirklich auffiel. Das seine Eltern sich allerdings immer öfter stritten zog nicht an dem Jungen vorbei. Er wusste nicht, was er tun sollte, war der Zweijährige doch völlig überfordert mit der Situation, seine Mutter bei Abwesenheit seines Papas immer häufiger leise weinen zu hören. Was war geschehen, war die Beziehung der beiden doch zuvor so wundervoll gewesen? Immer häufiger blieb der Vater abends weg und immer mehr schottete sich Lucia von ihrem Mann ab, um sich dafür ihrem Sohn zuzuwenden. Als die Valentine schließlich nach neun Monaten Schwangerschaft in das Krankenhaus eingeliefert wurde, um das zweite Kind der Familie zu gebären, war sie so erschöpft und emotional ausgelaugt, dass sie die Geburt nicht überstand und im Anschluss verstarb. Für den, zu diesem Zeitpunkt dreijährigen, Ciel brach eine Welt zusammen. Was meinten die Ärzte, als sie sagten, seine Mama würde nicht wiederkommen? Sie musste doch wiederkommen. Sie hatte ihm schließlich versprochen, dass sie gemeinsam auf den Spielplatz gehen würden und dann wollte sie doch auch noch mit ihm in den Zoo gehen und sich die vielen verschiedenen Tiere ansehen. Nicht nur für den kleinen Jungen war diese Zeit schwer, nein, auch sein Vater fand sich plötzlich in einer Situation wieder, die für ihn beinahe unmöglich zu bestreiten war. Nicht nur, dass er mit dem Verlust seiner Frau fertig werden musste, nein, nun musste er sich auch noch alleine um zwei kleine Kinder kümmern, von denen eines ein Neugeborenes war. Doch im Gegensatz zu seinem Sohn gab Aren seiner Tochter nicht die Schuld an Lucias Tod. Er liebte Mikasa genauso, wie er auch seinen Erstgeborenen verehrte. Und dennoch sah er sich einer Aufgabe gegenüber, von der ihm nicht klar war, wie er sie bewältigen sollte. Wie sollte es ihm möglich sein, zwei kleine Kinder zu erziehen und nebenbei auch noch zu arbeiten?
So kam es, dass Ciel und Mikasa Valentine den Großteil ihrer Kindheit und Jugend in einem Casino aufwuchsen, welches die Familie seit Jahren betrieb. Das Personal wurde ihnen zu einer Ersatzfamilie, und auch wenn ihr Vater nicht oft für sie Zeit hatte, so wussten beide dennoch, dass er sie liebte und immer für sie da war. Je älter Ciel jedoch wurde, desto tiefer prägte sich auch der Zorn, den er für seine jüngere Schwester hegte. Mochte der Junge bei dem Ableben seiner Mutter auch noch so jung gewesen sein, so hatte er dennoch eines verstanden: Wenn Mikasa nicht existierte, dann wäre Lucia noch am Leben. Auf dieser Basis war es beiden unmöglich, eine typisch geschwisterliche Beziehung zu bilden, ignorierte Ciel seine jüngere Schwester doch die meiste Zeit und war diese bei Weitem zu stolz, um sich die Gunst ihres Bruders zu erkämpfen. Als dann auch noch der Erwartungsdruck von Aren an seinen Sohn wuchs, stellten sich bei dem Zehnjährigen zum ersten Mal diverse Nervosität Erscheinungen ein. Das Hände zittern begann, wenn auch noch nicht so permanent wie später, und auch seine Denkweise schien sich zu wandeln. Lediglich an einem der Pokertische konnte man noch immer den fröhlichen, beinahe motivierten Jungen von damals erkennen. Als Aren Valentine sich dann jedoch entschied ein zweites Mal zu heiraten und seinen Kindern seine neue Freundin Elianor Foster vorstellte, waren beide alles andere als begeistert. Nicht nur, dass die Frau mit dem erdbeerblonden Haaren mit Kindern nur allzu wenig anfangen konnte, nein, sie machte auch keinen Hehl daraus, dass sie die beiden als eine Konkurrenz um Arens Gunst sah. Immer häufiger kam es im Hause Valentine zum Streit und als Aren dann seine Verlobung mit der Frau bekannt gab, sah Ciel keine andere Möglichkeit, als die Flucht von zu Hause anzutreten. So packte der Zwölfjährige in einer dunklen Nacht seine Sachen und schlich sich aus dem Haus um ein neues Leben an einem weit entfernten Ort zu beginnen. Einem Ort, an dem ihn nichts mehr an das verhasste und verabscheute Heim erinnern würde.
Wochen später, die er recht planlos und verloren durch die große weite Welt zog, machte Ciel eine Begegnung, die sein Leben für immer verändern würde. Weit entfernt von der hübschen Stadt Morakkasu Town traf er in einer gebirgischen Landschaft auf einen Drachen. Einen vollkommen echten Drachen. Für den so abergläubischen Jungen stellte dies wohl das größte Unheil da, dem er in seinem frischen Leben begegnen konnte und umso schockierter war er, als dieses Ungetüm auch noch das sprechen begann. Metallicana sei sein Name und der König der Metalldrachen behauptete er zu sein. Ciel konnte ihn nur mit großen Augen anstarren und nebenbei nach einem seiner Schutzamulette greifen, welches ihn hoffentlich vor diesem Ungeheuer beschützen würde. Während der Junge also schockiert ein Gebet vor sich hinmurmelte und wohl schon sein Leben an sich vorbeiziehen sah, konnte Metallicana den Zwölfjährigen nur belustigt mustern und schien das magische Potential wohl sofort in ihm zu entdecken. Als er dem Jungen diese Einschätzung dann auch noch bestimmend mitteilte, wurde dieser so bleich, dass der Drache sich Sorgen machen musste, dass er jeden Moment das Bewusstsein verlieren würde. Auch die Tatsache, dass er plante, ihm eine Drachenmagie beizubringen schien den Jungen nicht wirklich zu beruhigen, denn kurz darauf fand sich der gewaltige Metalldrache einer kleinen, bronzefarbenden Münze mit Gravur gegenüber und einem Ciel Valentine, der erwartungsvoll auf eine Reaktion des Drachen wartete. Metallicana tat ihm den Gefallen, schnaubte einmal und pustete das Kind so kurzerhand von den Beinen. Mit einem gemurmelten "Zweibeiner" packte er den Jungen schließlich mit einer seiner Klauen und ließ ihn in etwa Augenhöhe vor seinem Gesicht baumeln. Die anschließende Standpauke und darauf folgende Erklärung, dass Ciel keinerlei Wahl bleiben würde, ob er nun bei ihm bliebe oder nicht, sollte dem Magier noch lange danach genau in Erinnerung bleiben und ihn immer wieder anspornen sein Bestes zu geben. Wenn er wollte, (oder auch nicht) konnte Metallicana nämlich sehr Angst einflößend und beeindruckend sein. So kam es, dass Ciel sich dem Drachen mehr oder minder anschloss und bei ihm in die Lehre ging. Die folgenden Jahre sollten die härtesten und anspruchsvollsten seines Lebens werden, denn der Drache ging weiß der Himmel nicht zärtlich oder vorsichtig mit ihm um. Er kannte keine Gnade, ob es nun um das Magie- oder das Körpertraining ging und weckte in dem Valentine ein Gefühl, das diesem bisher völlig unbekannt gewesen war: Ehrgeiz. Mit einem Mal wollte Ciel etwas erreichen, er wollte etwas schaffen, er wollte sein Umfeld stolz machen. Und auch, wenn Metallicana ihn anfangs immer zur Magie hatte zwingen müssen, so dauerte es nicht lange und der Junge übte sich selbstständig in der Kunst der Metallmagie. Das glänzende Material schien mit einem Mal eine seltsame allgegenwärtige Anziehungskraft auf ihn zu haben und ließ seine Gedanken nicht mehr los. Egal wo hin der Vierzehnjährige ging, immer schien er ein wenig von dem scharfen Silber mit sich herumzutragen und an ihm herumzuspielen. Dinge wie sein geliebtes Metall zu essen fiel dem Dragonslayer allerdings auch zu diesem Zeitpunkt noch sehr schwer. Es entbehrte sich ihm einfach jeglicher Logik, warum es ihm nun mit dem Praktizieren dieser Magie nun auf einmal möglich sein sollte, diese auch zu essen. Als er Metallicana gegenüber diesen Einwand zur Sprache brachte, hatte dieser nur ein teilnahmsloses Blinzeln für seinen Schützling übrig und fegte ihn anschließend mit einer schlichten Schwanzbewegung von dem Stein, auf welchem sich der Blauhaarige so empört aufgebaut hatte. So endeten ihre Konflikte oft und so gute Argumente sich Ciel auch überlegte, wirklich beeindruckt zeigte sich der Metalldrache eigentlich nie. Er hatte sich mit der Zeit an die seltsame Natur des Zweibeinerjungen gewöhnt und hatte schlichtweg keine großartige Lust, sich auf Diskussionen mit dem Kind einzulassen. Mochte der Drache jedoch auch noch so grob und unnahbar sein, so sorgte er sich dennoch um den Jungen, welcher sich zu diesem Zeitpunkt schon einige Jahre in seiner Obhut befand. So sehr die beiden sich auch charakterlich unterschieden, konnte man dennoch eine gewisse Fürsorglichkeit bemerken, wenn das Kind mal wieder Schutz unter den mächtigen Flügeln des Drachen suchte und schließlich lautlos in den Schlaf glitt. Nicht, dass Metallicana es jemals zugegeben hätte, aber auf eine gewisse Art und Weise war ihm der kleine Bengel tatsächlich an das metallene Herz gewachsen. Umso knapp gestaltete er schließlich seinen Abschied, als die Zeit gekommen war, sich von Ciel zu verabschieden. Die wenigen Worte, die er an den Blauhaarigen richtete, ehe er sich mit einem Ruck in die Lüfte schwang und für immer aus dessen Blickfeld verschwinden sollte, brannten sich auf ewig in Ciels Herz und Seele. So kühl und distanziert die Beziehung, der Beiden die meiste Zeit auch gewesen war, konnte der Fünfzehnjährige dennoch nicht verhindern, dass ihm ein paar Tränen über die Wangen liefen, als seine Himmelaugen den mächtigen Schatten des Ungeheuers nicht mehr am Himmel erblicken konnten. Auf der anderen Seite erfüllte ihn jedoch auch tiefe Erleichterung und Zufriedenheit. Metallicana hatte ihm alles gezeigt, was er wissen musste und war dann verschwunden, damit er seinen eigenen Weg finden würde, davon war der Valentine überzeugt. So machte sich der noch recht junge Dragonslayer ein zweites Mal auf eine Reise, von der er nicht wusste, wo sie ihr Ende finden würde. Während er so durch das Land strich und sich die verschiedensten Orte ansah, musste er immer wieder feststellen, wie sehr ihn seine Zeit mit dem Metalldrachen geprägt hatte. Der Umgang mit diesem mächtigen Tier hatte ihm die nötige Härte und das Durchhaltevermögen mitgegeben, welches er auf seinem Weg noch brauchen würde.
Die Reise zog sich hin und aus Monaten wurden langsam aber sicher Jahre, bis der Valentine schließlich das achtzehnte Lebensjahr erreichte. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Dragonslayer allerdings noch nicht wirklich viel in seinem Leben erreicht. Die Zeit über hatte er sich mit Glücksspielen und anderen Nebenbeschäftigungen über Wasser gehalten und zu seinem Unglück noch immer nicht den Ort gefunden, an welchen er letztendlich gehörte. Dutzende Orte in Fiore hatte er besucht und unendlich viele neue Leute kennengelernt, doch niemand vermochte es, ihm wirklich das Gefühl von Heimat zu geben. Niemand schaffte es, in dem Dragonslayer das Gefühl heraufzubeschwören, endlich zuhause angekommen zu sein. Beinahe wollte er die Hoffnung schon aufgeben, als er schließlich in Oshibana Town ankam und die Gilde Blue Pegasus besuchte. Hier war der Ort, an dem seine Reise schließlich enden sollte. Ciel Valentine wurde ein Magier von Blue Pegasus.


◊ ◊ Schreibprobe ◊ ◊
Je mehr Seraphim von seinen Aufträgen und Abenteuern erzählte, desto stärker bekam Ciel den Eindruck, dass er eine wirklich wichtige Person vor sich hatte. Er schien so viel erlebt zu haben und dem Valentine in so vielen Bereichen voraus zu sein. Seine ganze Präsenz hatte beinahe etwas einnehmendes und schüchterte den Blauhaarigen ungemein ein. Vermutlich auch einer der Gründe, weshalb er in der Gegenwart des Himmels Dragonsaylers die ganze Zeit über so schrecklich nervös war. Seine Finger wollten einfach nicht still halten, sobald seine Begleitung auch nur ein einziges Wort an ihn richtete. Dabei bemühte sich Ciel wirklich nach Kräften, dass man ihm seine verzwickte Situation nicht ansah. Warum hatte er sich auch nur das Rauchen verbieten lassen? Das war nicht nur für ihn selbst eigentlich völlig untypisch, sondern erschwerte seine momentane Lage auch noch ungemein. Und nicht nur das, auch der dauerhafte Konsum von überaus interessanten und potenziell wichtige Informationen begann den Achtzehnjährigen langsam zu ermüden. So groß der Speicher seines Gehirns auch sein mochte, das dauerhafte konzentrieren und herausfiltern von eventuell versteckten Hinweisen zerrte an seinen Nerven und machte den Ausflug entspannungstechnisch nicht wirklich einfacher. Und dennoch, sobald Ciels Augen das leuchtend und blickende Antlitz des Casinos erspähten, schien ein Adrenalinrausch durch seine Körper zu schießen und ihm einen Energieschub zu verpassen. Es war auf irgendeine verquerte Art und Weise beinahe so, als wäre er nach einer sehr langen Zeit endlich zurück nach Hause gekommen. Ein schmales Lächeln umspielte die Gesichtszüge des Jungen, als er das Bild in sich Aufnahm und die Augen kurz über den Schriftzug an der äußeren Fassade huschen ließ. Auf der einen Seite musste er Seraphim zustimmen, etwas amüsantes hatte der Name des Casinos mit Sicherheit und dennoch hatte Ciel schon durchaus groteskere Kreationen mit ansehen müssen. "Ich finde, wir können uns noch relativ glücklich schätzen. Ich weiß nicht, ob ich einen zweiten Besuch in der Glücksgurke überstanden hätte.", meinte er amüsiert und folgte Seraphim anschließend in das Innere des belebten Gebäudes.
Kurz war Ciel versucht, einfach am Eingang stehen zu bleiben und erst einmal das Innere des Casinos ganz genau in sich aufzunehmen. Es war schon viel zu lange her, dass er das letzte Mal in einer der Glücksspielhallen sein Unwesen getrieben hatte und gerade jetzt war es eine willkommene Ablenkung zu all dem Stress, welchen er in den letzten Minuten durchlebt hatte. Sein ganzer Körper schien sich als Reaktion auf die vertraute Umgebung zu entspannen und selbst seine sonst so betrügerischen Hände konnte er beinahe vollkommen zur Ruhe zwingen. Natürlich hatte jedes Casino seine bestimmten Besonderheiten, doch im Grunde waren sie alle auf die selbe Art und nach der selben Verkaufsstrategie aufgebaut. Selbst der Geruch war ihm auf eine familiäre Art vertraut. Dennoch dauerte es nur wenige Sekunden, bis ihn die Realität wieder hatte und er Seraphim in eiligen Schritten zur Chipausgabe folgte. Er durfte sich nicht zu sehr in seiner Freude verlieren, auch wenn sich der Dragonslayer sicher war, dass man ihm seine plötzliche Begeisterung und Entspanntheit durchaus ansah. Das Ziel der Quest durfte schließlich nicht aus den Augen verloren werden. Auf Seraphims Frage hin schien die junge Frau die beiden Magier erst einmal genauer zu untersuchen, ehe sie leicht misstrauisch die Stirn runzelte. "Es tut mir leid, aber ich müsste einen Beweis zu dieser Aussage sehen, bevor ich Sie weitergehen lasse. Können Sie sich irgendwie ausweisen?", meinte sie schließlich und zupfte währenddessen ruhelos an einem Ärmel ihres dunklen Blazers. Irritiert hielt Ciel inne und zögerte, ob er Seraphim nicht lieber vollständig das Sprechen überlassen sollte. Dieser schien schließlich zu wissen, was er tat, wohingegen sich die Erfahrung des Valentines im Bereich Aufträge deutlich beschränkte. Auf der anderen Seite war der Blauhaarige über die Sicherheitsvorkehrungen in Casinos weitestgehend informiert, weshalb er schließlich gar nicht lange zögerte und kurzerhand seine linke Hand empor hielt, die seit wenigen Wochen vom Gildenzeichen geschmückt wurde. Das aschgraue Zeichen schien die Frau schließlich zu überzeugen, weshalb sie eilig nickte und anschließend für kurze Zeit im hinteren Bereich verschwand. "Ich bedanke mich für Ihre Geduld und kann Sie nun weiter vorlassen.", meinte sie dann, als sie schließlich zurück kam und öffnete den beiden Magiern kurzerhand eine Tür, welche sie weiter in das weniger offizielle Innere des Casinos vorließ. Als Ciel sie so von hinten musterte, konnte er bemerken, dass ihr Kopf sich öfter umdrehte und ihre Augen beinahe schmachtend auf Seraphim hängen blieben. Der Valentine kam nicht umhin festzustellen, dass der Weißhaarige diesen Effekt wohl auf andere Menschen hatte. Und dennoch schaffte es das offensichtliche Verhalten der Dame, das Grinsen auf seinem Gesicht noch ein wenig zu verbreitern. Ob Phimchen wohl bemerkte, wie angetan die junge Frau von ihm zu sein schien? Es musste schwierig sein, dass Ganze nicht zu bemerken, war die Blondine mit ihren Avancen doch nicht gerade dezent. Ihre Scharade wurde jedoch unterbrochen, als sie schließlich vor einer großen Bürotür ankamen und sie sich gezwungen sah, wieder auf die professionelle Schiene umzusteigen. Sie hob die Hand um zu klopfen und als von Innen ein "Herein" erklang, drehte sich die Blonde zu den beiden Magiern um und verbeugte sich einmal tief. "Sie können nun eintreten.", meinte sie noch, dann war sie auch schon mit einem letzten Blick auf die Beiden wieder in die Richtung verschwunden, aus welcher sie gekommen waren.
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BeitragThema: Re: Ciel Valentine   Di 23 Sep 2014 - 18:30



Statusblatt
Metall Dragonslayer


◊ ◊ Körperliche Attribute ◊ ◊


   STÄRKE: 95 Punkte - Level 5

   SCHNELLIGKEIT: 65 Punkte - Level 4

   GESCHICKLICHKEIT: 95 Punkte - Level 5

   WIDERSTAND: 65 Punkte - Level 4

   MANAVORRAT: 65 Punkte - Level 4

   WILLENSKRAFT: 65 Punkte - Level 4


◊ ◊ Magische Fähigkeiten ◊ ◊

   MAGIEART: Metall Dragonslayer - 50 Punkte - Klasse II

Metall Dragonslayer
TYP: Lost Magic
ELEMENT: -
HAUPTATTRIBUT: -
NEBENATTRIBUT: -
BESCHREIBUNG: Der Metall-Dragonslayer ist dank seiner besonderen Eigenschaft in der Lage, magisches sowie normales Metall zu verspeisen, um seine Kräfte wieder aufzufrischen. Magisches Metall ist dabei jedoch effektiver als normales Metall, die einzige Ausnahme stellt sein eigenes Metall da, welches er nicht verspeisen kann. Weiterhin ist der Anwender gegen sein eigenes Element immun. Diese Magie kann man nur von Metalicana erlernen, dem Metalldrachen. Zudem verfügen alle Dragonslayer über einen sehr ausgeprägten Geruchsinn.

   AUSLEGERPUNKTE: (10/12)

   ZAUBER:

Iron Dragon's Claw
TYP: Lost Magic
ELEMENT: Metall
KLASSE: I
MANAVERBRAUCH: I pro Minute
MAX. REICHWEITE: Beim Anwender
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 2
BESCHREIBUNG: Eine simple Technik, bei der der Anwender eine Speerspitze aus seinen Handflächen oder Fußsohlen wachsen lassen kann, z.B. um zu klettern, oder auf Eis den Halt zu bewahren. Natürlich können sie auch für den Nahkampf genutzt werden, was aufgrund ihrer "Anbringung" jedoch recht umständlich ist.


Iron Dragon's Nails
TYP: Lost Magic
ELEMENT: Metall
KLASSE: I
MANAVERBRAUCH: I pro Minute
MAX. REICHWEITE: Beim Anwender
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 2, Manavorrat Level 2
BESCHREIBUNG: Die grundlegende Technik der Metall Dragon Slayer, bei der der Anwender magische Energie den Händen, speziell den Fingerkuppen konzentriert. Die normalen Fingernägel werden durch 3 cm Metall ergänzt und bilden feste, messerscharfe Krallen, wie die eines Drachen.


Iron Dragon's Justice
TYP: Lost Magic
ELEMENT: Metall
KLASSE: I pro Minute
MANAVERBRAUCH: I
MAX. REICHWEITE: Beim Anwender
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 3, Manavorrat Level 2
BESCHREIBUNG: Bei diesem Zauber erschafft der Anwender drei lange, schmale Klingen, die zwischen den Fingerknöcheln austreten und eine gute Länge von zwanzig Zentimetern besitzen. Sollte der Zauber auf beide Hände angewendet werden, verdoppeln sich auch die Manakosten. Mit diesen Klingen ist der Anwender in der Lage weichere Materialien bis zu dem Härtegrad von Holz erfolgreich zu durchtrennen.


   UMGANG MIT WAFFEN:

Stangenwaffen: Grad II

Drawing Dead
GATTUNG: Stangenwaffen
BESITZER: Ciel Valentine
BESCHREIBUNG: Hinter dem imposanten Titel "Drawing Dead" verbirgt sich eine Waffe, die ihrem Namen tatsächlich in jeder Form gerecht wird. Mit einer guten Länge von 165 cm ist die Sense gerade so groß, dass sie von ihrem Besitzer relativ bequem auf dem Rücken getragen werden kann und auch die Klinge bietet mit ihren 70 cm einen beeindruckender Anblick. Sowohl Griff, als auch Schneide sind vollständig aus Metall gefertigt und somit perfekt an die Magie ihres Besitzers angepasst. Und nicht nur das ist beeindruckend, denn auch das äußere Erscheinungsbild der Waffe kann überzeugen. Der lange Griff der Sense mündete an ihrem unteren Ende in einem fein gearbeiteten Kreuz, während er am oberen Ende kurz vor der Klinge einen leichten Bogen macht, aus welcher die Klinge waagerecht mündet. Dieses verformte Stück ähnelt ein wenig dem schuppigen Hals eines Drachen und ist dementsprechend graviert und verziert. Richtet man seinen Blick auf die lange, leicht sichelförmige Klinge, dann kann man drei große Siebenen am Fuß der Schneide erkennen. Sie sind in die Waffe eingraviert und symbolisieren die Glückszahl des Valentines. Die Klinge an sich ist sehr lang und relativ dünn, wobei vor allem die kleine Spitze am Kopf auffällt, welche sie nicht einfach glatt abbrechen lässt.
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