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 Central Plaza

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Kuma
Allrassiges Bärvieh


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Magierakte
Besondere Merkmale: Halbpanda

BeitragThema: Central Plaza   Di 14 Jul 2015 - 14:25

Ortsname: Central Plaza
Art: Freifläche
Spezielles: ---
Beschreibung: In der Mitte der Stadt befindet sich der große Central Plaza, der von einem großen, steinernen Brunnen dominiert wird. Aufgrund seiner Zentralen Lage und der vielen Geschäfte in seiner Umgebung ist er besonders zur Mittagszeit sehr gut gefüllt. In den Zeiten dazwischen stellt dieser Platz eine Art Ruhepool in der hektischen Handelsstadt dar.

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Makani

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BeitragThema: Re: Central Plaza   Fr 11 Sep 2015 - 1:13

Von Hafenpromenade kommend

Makani stand noch immer neben ihrer Schwester, als die Durchsage durch die Lautsprecher ertöne, dass sie in Hargeon Town angekommen waren. Eine Millisekunde zuvor, lenkte ein Geschehnis von der eigentlichen Durchsage ab, denn das kleinere Rounx Mädchen wurde vor Scham ganz klein und bekam einen hochroten Kopf, als ihr doch tatsächlich eine kleine Blähung entwich. Man sah der Weißhaarigen an, dass sie am liebsten im Boden versunken wäre, allem voran unter den Umständen, dass die Menschen um sie herum sie mit geschockten Blicken bedachten und die Nasen rümpften. Eine Wolke des Gestankes machte sich in dem Zugabteil breit und Makani konnte nicht an sich halten. Sie hatte versucht dieses riesige Lachen in sich drin zu behalten, doch es gelang ihr nicht, sich zusammenzureißen, so unglaublich witzig fand sie diese Situation. Sie brach in schallendes Gelächter aus und hielt sich den Bauch, während sie vor Freude grunzte wie ein kleines Schweinchen, was gerade gefüttert wurde. Beinahe hätte sie vor lauter Lachen die Durchsage nicht gehört, so sehr krümmte sie sich bereits vor Lachen und verschluckte sich schließlich, als sie falsch Luft holte. Sie klopfte sich heftig auf die Brust und rang schließlich schwer atmend um Luft. Noch immer musste sie kichern und sie konnte sich eine kleine spöttelnde Bemerkung nicht verkneifen, während sie sich Luft zu fächelte und ihre kleine Schwester mit vor Amüsement glitzernden Augen betrachtete. Man sah dieser an, wie unangenehm ihr die Situation war, doch konnte sich die Rosahaarige diese kleine Stichelei nicht verkneifen, immerhin waren sie noch immer Geschwister, und unter diesen sollte es auch einmal möglich sein, den anderen ein wenig zu necken. „Puuuh Schwesterlein, was hast du bloß gefrühstückt? Ein ganzes Paket Eier?“. Noch während sie diese Worte aussprach, brach sie wieder in Gelächter aus und trat schließlich, sich den Bauch haltend, aus dem Zug aus, mit ihrer Schwester an ihrer Seite, welche auf ihre Stichelei nicht eingegangen war. Endlich an der frischen Lust angekommen, füllten sich die Lungen der Rounx mit frischem, unverbrauchten Sauerstoff und sie seufzte deutlich entspannter auf. Die Gerüche waren verschwunden und sie konnte endlich wieder klare Luft atmen, ohne gleich einen Würgereiz unterdrücken zu müssen. Man musste auch zugeben, dass es hier deutlich kühler als in Aloe Town war, was Makani als äußerst angenehm nach dieser anstrengenden Zugfahrt empfand. Man konnte das Zirkuszelt bereits aus der Ferne sehen und die Rosahaarige konnte in etwa die Ausmaße und die Größe dieser Veranstaltung erahnen. Ihr wurde etwas mulmig bei dem Gedanken, dass sie und ihre Schwester dort alleine waren, doch würden ihr ihre Zweifel nun auch nicht weiterhelfen. Sie hatte diesen Auftrag angenommen und sie würde versuchen, ihn so gut wie möglich zu erfüllen. Valyria und sie schritten zusammen durch die Stadt und den beiden Schwester war anzusehen, wie sie die kühle Brise und die salzige Luft genossen. Zum ersten Mal wurde dem Mädchen bewusst, wie angenehm diese kühle Luft zu atmen war und sie hatte das Gefühl, als würde diese ihren Körper von innen ein wenig reinigen und erfrischen. Sie atmete viel bewusster als sie es je zuvor getan hatte und sie spürte, dass es ihr gut tat. Zudem beruhigte es sie auch ungemein ein wenig und dämmte ihre Aufregung vor dem anstehenden Auftrag. Sie konzentrierte sich ganz auf ihre Atmung und spürte, wie sie Kraft und Zuversicht tankte. Mit leerem Kopf musterte und inspizierte sie ihre Umgebung und die kleinen Geschäfte.  Sie war so vertieft, dass sie stolperte und einem kleinen Händler, welcher seinen Stand auch dummerweise mitten auf dem Weg platziert hatte, beim Versuch sich abzufangen, seinen Kleiderständer umriss und seine Hüte auf dem Fußboden verteilte. Nach jeder Menge wüster Beschimpfungen, hatte die Rounx es schließlich wieder geschafft, den Ständer wieder herzurichten und alle Hüte wieder an Ort und Stelle zu verfrachten. Beschämt entschuldigte sie sich und nickte dem Händler zum Abschied zu, welcher nur ein unfreundliches Grunzen entgegenbrachte. Verständlicherweise beschleunigte Makani ihren Schritt, um den Ort des Geschehens schnellstmöglich zu verlassen, und nach einer kurzen Weile kamen die Schwestern schließlich an der Hafenpromenade an, welche außerdem eine begehrte Touristenattraktion war. Jetzt zu dieser Zeit war nicht allzu viel los, weshalb die Wege nicht so extrem überfüllt waren und die beiden die tolle Aussicht auf den Hafen und das Wasser genießen konnten. Es war atemberaubend schön und die Luft unglaublich klar, und Makani bemerkte, wie die Augen ihrer kleinen Schwester zu funkeln begannen. Sie fragte sich einen kurzen Moment lang, ob Valyria überhaupt jemals schon einmal einen richtigen Hafen gesehen hatte oder ob dies sozusagen eine Premiere für die Vierzehnjährige war. Wahrscheinlich war sie genau so viel herumgekommen wie ihre große Schwester, also wagte die Rosahaarige es nicht, sie zu fragen. Wahrscheinlich würde nur eine schnippische Antwort kommen, dass sie kein Baby mehr wäre und selbstverständlich schon sehr viele Dinge erlebt und gesehen hätte, auch wenn sie noch jung war. Valyria mochte es nämlich überhaupt nicht, falsch eingeschätzt oder gar unterschätzt zu werden. Sie war sehr sensibel was dieses Thema anging, und da ihre große Schwester den Moment nicht versauen wollte, hielt sie lieber den Mund. Die kleine Rounx fand schließlich ein sehr hübsches, kleines und zentral gelegenes Café, worauf hin sie die Chance nutzte, Makani eine Freude zu machen. Die beiden setzten sich unter freiem Himmel auf die weißen Stühle und genossen den Ausblick auf das Meer und den wolkenfreien Himmel. Die Rosahaarige bebte vor Freude, denn sie wurde nicht unbedingt oft eingeladen, zudem freute sie sich einfach Zeit mit ihrer kleinen Schwester zu verbringen. Die Rounx war immer ein sehr familiärer Mensch gewesen und sie liebte es, mit Valyria Dinge zu unternehmen, so banal sie auch sein mochten. Für sie war es die Welt und für sie war ihre Heimat dort, wo ihre Schwester war. Sie bestellte sich einen Latte Macchiato und eine Himbeerschnitte und lächelte die Kleine an, als der Kellner schließlich mit der Bestellung an den Tisch kam und die gewaltigen Kuchenstücke ablud. Makani hätte sich fast nicht getraut, ein Stück mit der Gabel zu nehmen, so kunstvoll sahen die Stücke aus, doch sie hätte es bitterlich bereut. Bereits nach dem ersten Bissen machte sich eine derartige Geschmacksexplosion in ihrem Mund breit, dass sie sich vor Überraschung an der Tischkante festhalten musste.  Gierig auf mehr schlang sie das Kuchenstück hinunter und stürzte den Latte Macchiato hinterher. „Das war göttlich! Genau das, was ich jetzt brauchte“, säuselte sie zufrieden, als ihre Schwester bezahlte und die beiden ihre Reise Richtung Central Plaza fortsetzen. Es dauerte nicht lange, da erreichten sie ihren Zielort und die Vorstellungen wurden noch vorbereitet. Es waren noch keine Gäste oder Publikum da, was Makani als Anlass annahm, sich erst einmal bei dem Zirkusdirektor persönlich zu melden und Bescheid zu sagen, dass sie eingetroffen waren. Die Manege war riesig und der Rosahaarigen wären fast die Augen aus dem Kopf gefallen, als sie als die Sitzplätze betrachtete. Das Zelt war bunt und gigantisch und es schien schier unmöglich, während der Vorstellung alles beaufsichtigen zu können. Die Schwestern würden sich wohl oder übel aufteilen müssen, so ungern die größere Rounx diesen Gedanken auch hegte. Die Schwestern bewegten sich langsam hinter die Kulissen, da im Zelt an sich noch nicht viel passiert war und nur ein oder zwei Schausteller sich dehnten. Vermutlich waren sie Akrobaten. Die Rosahaarige hatte gefragt, wo sie denn den Direktor finden würden und die beiden wurden durch einen kleinen, versteckten Vorhang, welcher nach draußen auf den Hinterhof führte, geführt, mit der Erklärung, dass Herr Roncalli höchstwahrscheinlich in dem kleinen, weißen Zelt anzutreffen sei. Die Schwestern traten auf das Zelt zu. „Herr Roncalli?“, fragte die Rosahaarige schließlich, woraufhin ein dunkelhaariger Mann um die 40 heraustrat und die Rounx-Geschwister förmlich begrüßte. „Guten Tag, die Damen. Sie wissen ja weshalb sie hier sind. Die Vorstellung beginnt in einer halben Stunde, solange können sie sich gerne umsehen und sich etwas zu trinken vom Buffet hinten nehmen.“. Er deutete auf einen kleinen Tisch, auf welchem Kuchen und Getränke standen. Dann verschwand er wieder im Zelt und ließ die Mädchen alleine. „Na dann sehen wir uns mal ein wenig um“, murmelte sie schließlich zu ihrer Schwester und betrachtete die Umgebung.

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Valyria

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BeitragThema: Re: Central Plaza   So 4 Okt 2015 - 16:25

Valyria war nach dem kleinen Sturz ihrer Schwester bei bester Laune und kicherte innerlich immer noch vor sich hin. Als sie dann aber schließlich an ihrem Zielpunkt angekommen waren... da konnte sie nicht anders als staunend stehen zu bleiben und das Spektakel zu mustern. Sie hatte schon viel in ihrem kurzen Leben gesehen, doch das was sie jetzt sah, war nicht dabei gewesen. Das Zirkuszelt war das größte das sie jemals gesehen hatte und alleine dieses schaffte es, ihr die Sprache zu verschlagen. Doch gleichzeitig machte sich das unbehagliche Gefühl in ihr breit, dass es eine schier unvorstellbar schwere Aufgabe werden würde, das ganze unter Kontrolle zu behalten. Die Manege war so groß das man vom einen Ende bis zum anderen sicher seine Zeit gebraucht hätte. Die Sitzplätze stapelten sich Reiheweise aneinander und Valyria mochte nicht zu schätzen, wie viele Leute insgesamt auf ihnen Platz finden konnten. Noch war rein garnichts im Zelt los, umso mehr tummelten sich die Menschen vor eben diesem. Valyria folgte ihrer großen Schwester hinter die Kulissen und suchten den Direktor des ganzen Spektakels auf. Der gute Mann hieß anscheinend Herr Roncalli und stellte sich als ein dunkelhaariger Mann heraus, dessen Alter Valyria auf Ende dreißig, Anfang vierzig schätzte. Er bot ihnen Kuchen und Getränke an und verschwand dann wieder um seine Aufgaben wieder aufzunehmen die er verrichtet hatte, bevor die Geschwister ihn gestört hatten. Valyria beschloss den Ort aufzusuchen, an dem sich die Künstler aufhielten und so setzte sie sich in Bewebung. Sie kam an einem Tiergehege vorbei indem sich eine Handvoll Elefanen tummelten, ein junger Stallbursche säuberte das Gehege und Valyria nickte ihm im vorbeigehen freundlich zu. Sie entdeckte das Quartier einer Wahrsagerin und musste unwillkürlich seufzen. Wie konnte man nur Geld für etwas ausgeben, dass ganz klar eine Verarsche war? Das junge Mädchen mochte es nicht zu verstehen. Sie sah einem jungen Pärchen bei ihren Dehnübungen zu, sah etwas das ein Clown zu sein vermochte und drehte sich schaudernd weg. Noch nie hatte sie diese grell bemalten Figuren gemocht, warum wusste sie nicht so recht. Nach einer Weile stellte Valyria fest, dass jeder begann sich auf den Weg ins Zelt zu machen und so tat sie es ihnen nach, wollte sie doch nicht den Anfang der Vorstellung verpassen. Sie musste sich ermahnen nicht auf diese zu achten sondern auf die Umgebung, doch kam sie nicht umhin zu sagen, dass sie doch gerne ein paar Sekunden dem Spektakel gefolgt wäre. Sie sah ihre Schwester am Rand des Zeltes stehen und stieß zu ihr. Die kleine Rounx schlug vor sich aufzuteilen und die beiden teilten sich die Hälften des Zeltes in denen sie patroullieren würden. Valyria begab sich auf die rechte Seite der Manege, hinter der letzten Sitzreihe drückte sie sich an die Wand und sah zu, wie die Plätze sich füllten und schon bald allesamt belegt waren. Das Licht ging aus, es wurde ruhig, und die Vorstellung begann.

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Valyria's ThemeBattle ThemeEpic Theme

Wer mit Menschen spielt, sollte sie nicht unterschätzen, denn wer den Teufel in ihnen weckt, sollte das Feuer beherrschen.
Menschen die oft verletzt wurden, sind gefährlich, weil sie wissen, wie man überlebt.
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