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 Sophia de Nostredame

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Sophia
Königin der Nerds
Sophia

Anzahl der Beiträge : 56
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BeitragThema: Sophia de Nostredame   Di 23 Sep 2014 - 18:59



Sophia de Nostredame
Der Beweis von Heldenmut liegt nicht im Gewinnen einer Schlacht,
sondern im Ertragen einer Niederlage.



◊ ◊ Persönliches ◊ ◊

NACHNAME: De Nostredame
VORNAME: Sophia
SPITZNAME: Phia
GEBURTSTAG: 7. Februar
ALTER: 16 Jahre
GRÖSSE: 1,53 Meter
GEWICHT: 47 Kilogramm
HAARFARBE: Rosa
AUGENFARBE: Rosa
GESCHLECHT: Weiblich
GILDE: Fairy Tail
GILDENZEICHEN: Sie hat ihr Gildenzeichen am Hals auf der linken Seite.
GEBURTSORT: In Marokkasu Town wuchs Sophia in einem der riesigen Anwesen ihrer reichen Familie auf.
WOHNORT: Nun wohnt Sophia in Magnolia Town in ihrer eigenen kleinen Wohnung, die recht funktionell und technisch ausgestattet ist.

ERSCHEINUNGSBILD: Es gibt nicht wenige Leute, die Sophia schon auf den ersten Blick sofort mit dem Wörtern „niedlich“ oder „zuckersüß“ betiteln. Das Äußere der jungen Magierin spiegelt einen der höchstvorstellbaren Niedlichkeitsfaktoren dar, sodass es nicht selten vorkommt, dass jemand Sophia knuddeln möchte, ohne dass sie diese Personen kennt. Sie ist sich ziemlich sicher, dass sie in ihrem noch jungen Alter von sechzehn Jahren bereits ausgewachsen ist, obwohl ihre Größe nicht sonderlich stattlich für eine junge Frau ist. Aber daraus macht sie sich nicht allzu viel, so lange es immer noch ein paar kleinere Köpfe in ihrer Umgebung gibt. Aus der Menge sticht sie heraus durch den zarten Rosaton, der eines der wichtigsten Merkmale der Magierin ist. Sowohl ihre großen, runden Augen, als auch das mittellange, glatte Haar sind in diesem bonbonartigen Ton gefärbt. Ihre dünne Haarpracht trägt Sophia meist offen oder zum Pferdeschwanz gebunden, wobei wirklich deutlich wird, dass das Haar sehr ausgedünnt ist, weshalb sie immer wieder durch frisieren versucht es ein wenig aufzupeppen. Sophias Gesicht ist, ebenso wie der Rest an ihr, herzallerliebst. Sie hat ein kleines Stupsnäschen, schmale, helle Lippen und große Augen, zu denen man nur schwer nein sagen kann. Im Allgemeinen hat sie aber ein eher rundliches und noch kindliches Gesicht. Wenn man aber über die Niedlichkeit des Mädchens hinweg ist, sieht man ihr auch an, dass sie kein kleines Kind mehr ist. Sophia ist definitiv schon etwas länger in der Pubertät und ihr Körper wirkt schon erstaunlich fraulich, aber das Kindchenschema ist meist auffälliger, sodass dies nicht im Mittelpunkt steht. Für ihre Größe hat sie ein angemessenes Gewicht, welches aber hin und wieder schwankt, da sie eine Vorliebe für allerlei Süßigkeiten oder Chips hat. Manchmal vergisst sie aber auch zu essen, womit sich das wieder ausgleicht.
Die junge Dame hat aber auch ein kleines Manko, wenn es um ihr Aussehen geht. Neben ihrer Beschäftigung als Magierin ist Sophia nämlich das, was man am ehesten mit dem Wort „Nerd“ betiteln kann. Sie zockt und das so lang und ausgiebig, dass sie das Schlafen da gern einmal hinten anstellt. Daher passiert es auch nicht selten, dass die Magierin absolut nicht zurecht gemacht ist, weil sie gerade erst aus dem Bett gekrochen oder völlig übermüdet ist. Das kann nicht nur zu Augenringen, sondern auch zu falsch angelegter oder gar zerknitterter Kleidung und Haaren, die in alle Richtungen stehen, führen. Sophia nimmt das allerdings nicht allzu ernst und trägt so oder so immer ein Lächeln auf den Lippen. Ganz egal wie verschlafen sie zu sein scheint…
Wenn man ihre Kleidung so betrachtet, kann man davon ausgehen, dass sie ein richtig typisches Mädchen ist. Die Magierin liebt Blusen, Schleifchen und allerlei anderen Kitsch. Außerdem trägt sie unwahrscheinlich gern Röcke, darunter aber meist lange Overknees, da sie ihre Beine nicht allzu schön findet. Bei Schuhen ist sie nicht sonderlich wählerisch und mag sie am liebsten, wenn sie ein wenig ausgelatscht sind, sodass sie bequem zum Reinschlüpfen sind und nirgendwo drücken. Sind sie einmal richtig eingelaufen, verliebt sie sich so sehr in ihre Schuhe, dass sie sich kaum davon trennen kann. Selbst wenn bei Regen das Wasser in die Löcher in den Schuhen läuft… Besonders freizügig ist sie jedoch nicht, da sie recht kälteempfindlich ist und daher meistens eine Jacke trägt. Auf ihrem Rücken trägt Sophia übrigens immer einen absolut kitschigen, rosa Kätzchenrucksack. Sie weiß, dass sie eigentlich zu alt für sowas ist, aber den hat sie schon seit sie sooooo klein war und er ist noch so gut in Schuss! Ja, sie hat ein Problem damit sich von Dingen zu trennen…

BESONDERE MERKMALE: Ohne Zweifel kann Sophias Niedlichkeit als ganz besonders bezeichnet werden. Trotzdem sie ein Teenager ist, wirkt sie allein durch ihre rosafarbenen Haare und Augen auf den ersten Blick immer kindlich. Allerdings ist dies auch in einem anderen Sinne besonders, denn Sophia fällt dadurch besonders gut in der Menge auf, auch wenn es keine kräftige Farbe ist.
Ein weiteres, zweifelsohne besonderes Merkmal ist Sophias ständige Begleiterin Usagi. Sie ist ein kleinkindgroßer Plüschhase, der immer an ihrer Seite mitgeführt wird, wenn sie ihr Zuhause für längere Zeit verlässt. Bei kurzen Unternehmungen kann Usagi so lang schon mal allein bleiben, aber wenn es länger dauern soll, kann Sophia nicht ohne das Häschen und sie behauptet andersherum wäre es genauso.
Und ein weiteres Detail, welches wohl ebenso wie Usagi dazu beiträgt, dass sie noch sehr kindlich wirkt, ist ihr Kätzchenrucksack, von dem sie sich nur sehr ungern trennt. Sie hat ihn schon so lang und er wurde unendlich oft geflickt, aber sie kann sich einfach nicht von ihm verabschieden, weshalb er sie trotz allem auf jede Quest begleiten darf. Für sie geben sowohl der Rucksack als auch Usagi besonderen Halt, den sie braucht und sollte ihnen etwas passieren, wird sie schnell zornig.
Ihr Gildenzeichen ist Sophia auch wichtig, weshalb es sicher erwähnenswert ist. Es ist auf der linken Seite ihres Halses und ebenso rosafarben wie ihre großen Augen. Da ihr Fairy Tail sehr wichtig ist, zeigt sie es gern mit viel stolz und man kann es nahezu in jeder Situation erkennen, da ihr Haar nicht allzu lang und recht durchsichtig ist.
Was auch etwas ist, was man Sophia eigentlich regelmäßig bei sich tragen sieht, sind Handhelds. Sophia hat jede einzelne Spielekonsole in ihrem kleinen Reich angesammelt und vor allem diejenigen, mit denen man das Haus verlassen kann, sind ihr am allerliebsten. Daher sieht man Sophia nicht selten mit irgendwelchen Spielekonsolen in der Hand beim Zocken, wobei sie oftmals völlig ihre Umwelt ausblendet und in ihr Spiel vertieft ist. Zu diesem Bild passen auch die regelmäßig auftretenden dunklen Augenringe unter den großen Kulleraugen. Sophia ist schon ein recht besonderes Mädchen und das kann man ihr an der Nasenspitze ablesen.


◊ ◊ Charakter ◊ ◊

BENEHMEN: Das Verhalten von Sophia lässt sich in drei Teile einteilen, denn die junge Dame ist sehr streng erzogen worden, weshalb sie ihre schlechten Seiten gern auf eine etwas andere Art zur Schau stellt, aber dazu später mehr.
Die gute Sophia, also die Sophia, die sich anderen Personen gegenüber ganz offen zeigt, ist ein wohlerzogenes Mädchen. Sie ist äußerst höflich, freundlich und hilfsbereit. Auf andere Menschen geht sie absolut offen und herzlich zu, stellt sich gern mit Vorname vor und wird auch recht schnell persönlich und anhänglich. Man kann ihr gar nicht böse sein, weil ihre niedliche Art so herzig ist. Sophia ist immer bemüht anderen Menschen zu helfen und stellt ihre eigenen Bedürfnisse oft hinten an. Man hat nicht selten das Gefühl, dass die junge Frau ihre eigenen Gefühle in den Schatten stellt und einfach als niedliche, hilfsbreite Knutschkugel agiert. Meistens richtet sie sich nach den Gedanken und Forderungen anderer und behält ihre eigenen Ideen für sich, wenn sie nicht sicher ist, ob sie wirklich hilfreich sind. Manchmal wirkt sie ein wenig schüchtern, wenn man versucht sie dazu zu bewegen ihre eigenen Bedürfnisse, Gefühle und Gedanken zum Ausdruck zu bringen. Auch wenn man ihr nahe kommen will, so auf persönlicher Basis, wirkt sie oft verschüchtert und bleibt immer so, wie sie eben zu allen Menschen ist. Als andere Person kann man bei Sophia also nicht oft das Gefühl haben etwas Besonderes zu sein, da sie augenscheinlich keine Unterschiede macht und jeden Menschen gleich liebt und gleich behandelt. Sie macht dabei keine Unterschiede zwischen Kommunikation oder Körperkontakt, da sie für alles recht offen ist. Ihr Ausdruck ist sehr liebevoll und sie drückt vieles sehr blumig und schön aus, selbst wenn es sich um schlimme Dinge handelt, versucht sie etwas Gutes daraus zu ziehen. Sophia gibt über sich selbst wenig Preis und erzählt kaum Geschichten aus ihrer Vergangenheit. Sie wirkt durch ihre Art zwar persönlich und herzlich, ist auch wirklich interessiert an anderen, wagt es aber nicht sonderlich viel von sich selbst zu berichten. Wenn man sie nach persönlicheren Themen fragt, ist sie auch sehr verschlossen und geht meist zu anderen Themen über.
Sophia hat jedoch eine Kehrseite, denn es gibt keinen Menschen, der andere Menschen nicht unterschiedlich empfindet oder eine Meinung hat. Man ist eben nicht immer nett und herzlich, sondern auch mal genervt, frech oder sauer. All diese Seiten stecken natürlich auch in Sophia. Diese kann sie persönlich nur leider nicht direkt äußern. Stattdessen macht das für sie ihre stets und ständige Begleiterin Usagi und wenn sie nicht dabei ist, kann man davon ausgehen, dass Sophia nie solche Dinge äußern wird, es sei denn man geht absolut zu weit, aber davon ist abzuraten. Ist wirklich Sophia direkt mal nicht in ihrem typischen Selbst, sollte man das Weite suchen, denn dann ist sie nicht berechenbar und gefährlich. Aber dazu auch später mehr. Denn die zweite wichtige Seite ist Usagi, welche sie gern, wenn sie etwas nicht so Schönes zu sagen hat, zum Bauchreden benutzt. Das kann sie so gut, dass ihr Gesicht dabei völlig ausdruckslos und unbewegt wird, obwohl sie dabei spricht! Hat man sie einmal so weit, beginnt dann Usagi zu sprechen. Sie ist ein kleiner, rosafarbener Plüschhase und kann dennoch mit den richtigen Griffen von Sophia menschliche Mimik und Gestik richtig gut imitieren. Viele sagen Sophia nach, dass sie eine gute Puppenspielerin wäre, da sie das so gut im Griff hat, doch die Sache mit Usagi passiert eher unterbewusst. Diese Hasendame nimmt kein Blatt vor den Mund und drückt dabei Sophias Gefühle, Gedanken und alles andere aus, was das Mädchen normalerweise zurückhält. Ihre Stimme ist tiefer als die von Sophia und sie spricht oft auch deutlich lauter. Usagi macht gern schnell ihre Position klar und gibt wenig Zeit um ihr Kontra zu geben, da, sobald die Puppe wieder hängt, Sophia zurückkehrt und darauf nicht mehr reagiert. Wenn es vorbei ist, tut diese nämlich auch gern so, als wüsste sie davon gar nichts und entschuldigt sich hunderte Male für diese Art Aussetzer. Da Sophia diese Technik zur Verbalisierung ihrer Gedanken schon seit dem Kindesalter nutzt, passiert das auch nahezu unkontrolliert und manchmal schämt sie sich für die Dinge, die Usagi sagt, obwohl sie das Plüschtier für seine Rolle liebt, da es sich ja für sie einsetzt.
Eine recht häufig auftretende Besonderheit an Sophias Verhalten wäre ihre Müdigkeit. Die kleine Magierin hat nicht selten die eine oder andere Nacht durchgemacht, um eines ihrer vielen, geliebten Videospiele zum Ende zu bringen. Dann ist sie dementsprechend müde und das zieht, abgesehen von tiefen Augenringen, noch ein paar kleine Verhaltensänderungen mit sich. Manchmal ist sie dann recht unkonzentriert, verwechselt Namen mit ähnlich klingenden Worten oder kann Zeiten und Wochentage nicht mehr zuordnen. Man kann gern versuchen sie zu verbessern, aber ob das so gewinnbringend ist, könnte man des Öfteren in Frage stellen. An einigen Tagen kann man ihr bis zu zehn Mal etwas erzählen und für sie ist es scheinbar immer etwas ganz Neues.
Wenn man sie dann allerdings wirklich so weit hat, dass sie auch ohne Usagi aus der Haut fährt, ist sie wirklich unmenschlich. Sie wirkt aggressiv, brutal und nimmt keine Rücksicht mehr auf Verluste. Dieses Verhalten kündigt sich durch ein irres Lachen an, bei dem man schon das Weite suchen sollte, denn Sophia ist nicht dumm und kann Menschen sogar verbal zu Grunde richten, was sich viele bei ihrem süßen Gesicht kaum vorstellen können. Wenn sie in dieser Rolle spricht, ist ihre Stimme erstaunlich tief und oft spricht sie sehr komplexe und schwierige Sätze, deren Inhalt vernichtend sein kann. Diese Situationen kommen aber äußerst selten vor, was umso mehr bedeutet, dass man sie ernst nehmen sollte, denn dann ist mit Sophia nichts mehr spaßig… Wie lang ihre verschiedenen Charaktere anhalten, ist nicht definierbar, da dies schwankt.

PERSÖNLICHKEIT: Der eigentliche Charakter von Sophia ist in sich gekehrt, da sie selbst am besten weiß wie angreifbar sie ist. Die junge Dame ist sehr sensibel und emotional, weshalb sie sich von vielen Dingen leicht mitreißen lässt. Sie glaubt stark an das Gute in jedem Menschen und vertraut darauf, dass es früher oder später am richtigen Zeitpunkt aus einem herauskommt. Sophia liegen alle Menschen sehr am Herzen und sie bemüht sich darum allen gerecht zu werden, da sie absolut gar nicht damit leben kann, wenn man sie nicht mag. Durch ihre Vergangenheit wurde das Mädchen dahingehend geprägt, dass sie sich davor fürchtet, dass man sie zurücklassen oder nicht anerkennen könnte. Daher ist es ihre oberste Priorität mit anderen Menschen auszukommen, selbst wenn diese sie versuchen nieder zu machen. Lieber genießt sie eine negative Art von Aufmerksamkeit als gar keine, wobei ihr solche Dinge trotzdem sehr nahe gehen. Dadurch, dass sie so sensibel ist, fällt es der jungen Dame schwer ihre Emotionen zurück zu halten. Während sie äußerlich ihre eigenen Gefühle gern unter den Tisch kehrt, fühlt sie schon schnell mit und empfindet auch in vielen Situationen ganz anders als sie ausdrücken kann. Selbst wenn sie traurig ist, trägt sie ein Lächeln auf den Lippen.
Auch wenn sie nur selten auf sich selbst achtet, schmerzt es sie doch sehr, wenn man sie nicht anerkennt und so versucht sie stets den Menschen in ihrer Umgebung mit ihrer freundlichen und hilfsbereiten Art zu gefallen. Etwas anderes würde Sophia sich auch gar nicht wagen, da sie von Diegos strenger Erziehung dahingehend geprägt wurde. Der Mann legte immer großen Wert auf Höflichkeit und Perfektion, weshalb Sophia sich stets darauf bezieht. Auch brachte Diego ihr bei, dass es oft besser war sich vor anderen Menschen zu verschließen, da jede Information dazu genutzt werden könnte einem wehzutun. Gerade bei einer sensiblen Person wie seiner Ziehtochter legte er großen Wert darauf, dass sie niemanden zu nahe an sich heranließ. Immerhin wollte er ja nicht, dass die Kleine sich noch mehr die Augen ausweinte, als sie es sowieso schon tat. Dadurch dass Sophia, ähnlich ihrer Mutter, recht früh zur Welt kam, war sie schon immer klein und wirkte oft zerbrechlich, doch das war nicht nur körperlicher Natur. Sophia war schon immer recht schwach und unsicher, da sie sich auch von ihrer Familie recht wenig anerkannt fühlt. Ihre Mutter ließ sie gezwungenermaßen zurück, ihr Vater konnte ihr nie in die Augen sehen und von dem Oberhaupt der Familie brauchte man da gar nicht großartig zu sprechen. Sie fühlt sich nicht sonderlich geliebt, auch wenn sie diesen Gedanken schrecklich findet, da sie glaubt, dass alle nur das Beste für sie wollen. Doch sie fragt danach ja niemand… Daher ist sie sehr unsicher in ihrem Handeln und ihrer eigenen Person. Niemals kann das Mädchen einschätzen, ob ihre Meinung oder ihre Gedanken richtig sind und so lang sie es nicht einmal wagt sie auszusprechen, kommt sie damit auch nie weiter. Sie zweifelt stets an sich selbst und wenn man sie nach ihrer Meinung fragt, ist sie nicht selten überfordert.
Es gibt allerdings einen Teil in ihr der ganz anders tickt. Dieser ist auf sich selbst bedacht und egoistisch, weshalb sie ihn immer unterdrückt. Es kommt nicht allzu oft vor, dass die junge Magierin an sich selbst denkt und wenn, dann übertreibt dieser Teil in ihr es oft. Wenn sie es nicht mehr zurückhalten kann und es richtig aus ihr herausbricht, hilft ihr oft Usagi dabei. Dies kommt allerdings nur vor, wenn sie wirklich etwas ausdrücken muss. Sophia hat dies nicht unter Kontrolle und schämt sich hinterher sehr für solche Ausbrüche, aber mit Sicherheit sind sie auch irgendwo wichtig, da sie sonst immer unterdrückt würde.
Im Großen und Ganzen hat sie ein gutes Herz und lebt nicht nur für die Faszination der Technologie, sondern auch für die vielen anderen Menschen auf diesen Planeten, die ihr am Herzen liegen. Sophia ist ein Mensch, der nicht ohne andere kann und das merkt man ihr auch an. Man hat nicht selten das Gefühl, dass so gar nichts in ihr verdorben ist, doch diesen Teil unterdrückt sie krampfhaft, weil sie Angst hat, dass man sie meidet, wenn sie ihre hässliche Seite zeigt. Sie ist sehr verantwortungsbewusst und hilfsbereit, weswegen man die niedliche Sophia in partnerschaftlicher Arbeit niemand unterschätzen sollte!

VORLIEBEN: Wie es für ihre Familie üblich ist, ist auch Sophia eine kleine Bastlerin. Egal ob mit Schrott oder allem möglichen Material; sie bastelt unheimlich gern und denkt sich dabei die witzigsten Erfindungen aus. Die Magierin hat schon von Kindesbeinen an erlernt, wie man eine gute Handwerkerin wird und gerade durch die Unterstützung ihrer Magie wird ihr dies um einiges erleichtert. Schon seitdem sie klein ist, zieht sie einen Schraubenzieher den Buntstiften vor, die andere Kinder in dem Alter lieben. Sie beschwerte sich nie über den Lebensweg, welchen ihre Familie über ihren Kopf hinweg entschied und war stets zufrieden mit den Möglichkeiten die man ihr gab. Tüfteleien sind nicht nur ihr Hobby, sondern auch ihr Leben und daher liegt ihr sehr viel daran ihr Leben lang in der Lage dazu zu sein dieser Sache nachzukommen.
Aber es ist nicht nur das Handwerk an sich, welches Sophia beeindruckt. Als Sprössling einer großen Firma, wie der ihrer Familie, wurde das Mädchen zu einem großen Teil in der Fabrik großgezogen und betrachtete schon als Zwerg mit großen Augen die Maschinen und Geräte, welche ihre Familie herstellte. Alles was irgendwie mit Technik funktioniert, hat es ihr angetan. Sie ist versessen darauf herauszufinden wie eine Maschine funktioniert, wenn diese vor ihren Füßen steht. Sophia ist ein sehr neugieriger Mensch, wenn es um solche Dinge geht und fragt auch außerhalb des familiären Handwerkes gern nach, wenn es um Technik geht. Vor allem Videospiele sind eine Art der technischen Revolution, die Sophia in ihren Bann gezogen hat. Die junge Magierin sammelt Spielekonsolen für ihr Leben gern. Ihr ganzes Zimmer ist voller Kabel und Spiele, sodass ihr Ziehvater immer wieder darüber schimpft, dass sie sich mit diesem Kram so ausgiebig befasst. Aber wenn sie ihn mit ihren großen Augen ansieht, kann er ihr nur selten böse sein. Selbst wenn sie das Haus verlässt, hat Sophia meist einen Handheld dabei und davon hat sie einige zu Hause. Sie interessiert sich auch sehr für Menschen die ihr Hobby teilen, kann einen dahingehend Stunden lang bequatschen und tauscht gern Spiele aus.
Woher diese Liebe zur Technik und Maschinerie kommt? Vermutlich liegt es Sophia in den Genen. Durch die Magie ihrer Mutter, welche sie sich ebenfalls durch das seltene Talent und die Bücher ihrer Familie aneignen konnte, ist sie dafür prädestiniert. Die Hextech Magie, welche ihr eigen ist, ist eine äußerst seltene Art der besonderen Künste, weshalb Sophia sehr stolz auf diese ist. Bisher ist sie noch keinem Menschen außerhalb ihrer Familie begegnet, der diese Fähigkeit hat und selbst von den Fähigkeiten ihrer Mutter hat sie nur einmal gehört und sie nie gesehen. Sie hat absolut keinen Vergleich dazu, genießt aber den Gedanken, dass diese Fähigkeit ihre eigene Spezialität ist. Allerdings würde sie sich auch darüber freuen jemanden mit ähnlichen Fähigkeiten zu treffen, um sich auszutauschen. Ihre Familie liegt Sophia jedoch auch am Herzen. Obwohl das Oberhaupt und die Regeln der bekannten Familie sehr streng sind, liebt sie doch diese spezielle Umgebung, in die sie hineingeboren wurde. Auch wenn sie nie die Anerkennung bekam, die sie sich erhofft hatte, liebt sie all die Fehler, die zu ihrem Entstehen führten. Sie vermisst ihre Mutter schrecklich und liebt ihren Vater, trotzdem er sie nicht ansehen kann. Auch der Ziehvater Diego ist für sie ein großes Stück Familie, das sie nicht missen möchte. Sophia ist ein richtiger Familienmensch und träumt davon eines Tages selbst einen tollen Mann und viele Kinder zu haben!
Fast genauso wichtig wie ihre Familie ist Sophia ihre kleine ständige Begleiterin Usagi. Dieses Häschen bekam sie von ihrem Stiefvater zu ihrem zweiten Geburtstag geschenkt, welcher ihr versprach, dass das Plüschtier über jegliche Einsamkeit in ihrem Leben hinweghelfen würde. Seither liegt Sophia viel an dem simplen Kuscheltier und sie flickt und repariert ihn ständig, weil er schon so alt ist. Für sie ist Usagi weitaus mehr als einfach ein kuscheliger Begleiter, aber das wird schnell klar, wenn es mal zu einer bestimmten Situation kommt…
Sophia liebt es nämlich mit anderen Menschen zusammen zu sein und da geht nicht nur sie, sondern auch Usagi auf! Einsamkeit ist etwas, was die kleine Magierin so gar nicht verkraften kann, weshalb es ihr immer wichtig ist andere Menschen um sich herum zu haben. Daher ist sie besonders gern in dem familiären Gildenhaus oder in der freundlichen Stadt, wo man so viele tolle Menschen kennenlernen kann. Zwar geht sie in Menschenmassen gern unter, aber das findet sie auch ganz schön. Die Harmonie und das Zusammenleben von Menschen macht sie so glücklich, dass sie es da gut verkraften kann, wenn sie selbst unter geht. Sie liebt ihre Gilde und auch Magnolia Town, wobei ihr ihre Heimatstadt natürlich noch viel lieber ist. Aber das liegt mit Sicherheit nur an deren technischem Fortschritt. Ganz wichtig noch zu diesem Thema sind die Magien der anderen Menschen. Gerade in Magnolia Town hat Sophia schon einige Menschen kennengelernt, die andere Magien beherrschen als sie selbst. Das fasziniert sie tierisch und das drückt sie auch direkt und freudig aus. Wenn man ihr über Magien erzählt, ist sie Feuer und Flamme und kann leicht Pluspunkte bei ihr sammeln.
Es gibt noch so einige Kleinigkeiten, welche Sophia auch recht gern mag, die aber nicht von großer Bedeutung sind. Zum einen wären da Bücher. Sie liest schon seitdem sie es gerade so gelernt hat gern und viel. Vor allem Bücher über ihre Magie oder anderen Technikkram hat sie gern, wobei sie auch einen romantischen Liebeswälzer absolut favorisiert. Sophia ist nämlich eine Person, die an die große Liebe glaubt und daher sehr sentimental an das Thema Romantik herangeht. Ähnlich verhält es sich mit Action! Sophia liebt es auf den Beinen zu sein, etwas zu unternehmen und zu erleben! Langeweile kann sie gar nicht riechen, weshalb man ihr manchmal eine innere Unruhe zuschreibt. Außerdem mag Sophia Kinder recht gern, da diese auch sehr herzlich und ehrlich auf sie zugehen. Mit denen kann man toll spielen und irgendwo ist sie ja auch noch ein Kind… Immerhin würde sie für Süßigkeiten unverzeihliche Dinge tun… Zumindest manchmal.

ABNEIGUNGEN: Etwas, was Sophia so richtig reizt, ist Stille. Wenn man allein, ohne andere Menschen, in einem abgeschotteten Raum sitzt oder einfach durch eine unangenehmes Thema absolute Schweigsamkeit in einer Gruppe ausbricht. Da bekommt Sophia sofort Zustände! Wenn es ihr zu still ist, verfällt sie schnell depressiven Gedanken oder ihren eigenen Sorgen, was sie so gar nicht haben kann. Sie befasst sich lieber mit anderen Menschen und braucht deswegen etwas Trubel. Lieber die größte Party der Welt, als ein Abend voller Stille oder Trauer! Dass sie das nicht leiden kann, macht sie auch schnell deutlich, wenn es mal dazu kommt.
Sophia ist ein Technikfreak, ein Nerd und noch ganz viele andere Wörter könnte man dafür benutzen. Doch eines ist sie nicht: Ein Naturfreund oder Ökohippie. Sie kann mit der grünen, weiten Welt nicht so viel Anfangen wie mit Schrauben, Metall und Pixelbildchen. Der absolut atemberaubenden Schönheit der Natur kann die Magierin so gut wie gar nichts abgewinnen. Vor allem ihre Stille macht sie irre. Sie liebt den Lärm der Zivilisation und alles was dazu gehört und das kann keine grasgrüne Wiese ersetzen! Auch viele Tiere sind der ängstlichen Dame unheimlich. So kann sie zum Beispiel Insekten absolut problemlos verkraften, aber sobald sie größer als Katzen sind, sind alle Tiere ihr unheimlich. Sie sind zwar immer gutherzig und treu, doch sind sie auch unberechenbar und animalisch. Eine Gefahr, der sie sich nur ungern aussetzt. Außerdem riechen viele Tiere unangenehm und verteilen ihr Fell überall, kotzen Haarbälle aus oder kacken einem in die Wohnung. Nein! Das muss nicht sein. Sophia hält Abstand von pelzigem Getier, gibt aber ungern zu, dass es ihr unheimlich ist. Ein weiterer Punkt in Sachen Natur sind diese grünen Ökoessensbeilagen. Wer braucht schon Gemüse oder Obst? Das geht nur, wenn es ordentlich süß ist, aber Dinge wie Brokkoli lösen bei Sophia schon beim Anblick Gänsehaut aus. Ist absolut nicht ihr Ding…
Das Genie beherrscht das Chaos. Dieser Spruch trifft auf Sophia recht gut zu. Die Hextech Magierin weiß was wo in ihrem Zimmer liegt, wo sie etwas zu finden hat und alles ist sortiert und blitzblank. So viele Kabel in ihrem Zimmer auch herumliegen, so verzweifelt kann man dort nach Staub und Dreck suchen. Sophia hasst Chaos nämlich und räumt gern auf. Sie kann es gar nicht leiden, wenn man den Überblick verlieren könnte oder einfach keine Ordnung mehr hat. Da geht sie sogar so weit, dass sie die Wohnungen anderer Leute aufräumen würde, wenn es ihr komplett gegen den Strich geht.
Ihre Familie ist ihr wichtig und der Name De Nostredame ist nicht unbekannt in dieser Welt. Daher sind sie auch oft im Gespräch und dabei werden nicht nur ihre technologischen Fähigkeiten angepriesen. Gerade Sophias Geschichte ist kein Geheimnis und ein Schandfleck der Familie, auf dem gern herumgeritten wird. Die kleine Magierin kann es gar nicht leiden, wenn Menschen schlecht über die ihr so wichtige Familie sprechen. Diese Menschen haben in ihrem Leben so viel für sie getan und haben es nicht verdient, dass sich irgendjemand über sie das Maul zerreißt. Gerade bei diesem Thema zeigt sich gern die schlechteste Seite Sophias, wenn es darum geht, dass jemand ihre geliebte Familie und deren Errungenschaften nieder macht. Die sind alle nur neidisch und das weiß sie genau!
So wie sie Menschen und deren Trubel liebt, so hasst sie die Einsamkeit. Nicht umsonst fiel ihrem Ziehvater schon als das Mädchen klein war auf, dass sie nicht damit umgehen kann, wenn sie allein ist und ihr niemand den Kontakt schenkt, den sie braucht. Daher reagiert Sophia sehr sensibel darauf, wenn niemand bei ihr ist und sucht sofort die Nähe von Usagi. Aber genauso schlimm wie Einsamkeit ist die Langeweile! Wenn man, als ein Mensch der immer Action braucht, so gar nichts zu tun hat, dann ist das zum Haare raufen! Sophia mag es gar nicht, wenn man ihr triste oder eintönige Aufgaben gibt, bei denen sie auf ihren vier Buchstaben in einer dunklen Kammer sitzt… Viel lieber ist sie auf Achse, erlebt Sachen und ist unter Menschen. Wenn man sie langweilt, wird sie schnell überdreht.
Ein ebenso wichtiger Punkt ist eine Sache, die mehr oder weniger mit zu ihrem Job gehört. Gewalt ist für Sophia etwas Schreckliches, da ihr andere Menschen am Herzen liegen. Sie versucht oft Probleme mit Worten zu lösen, kann und muss notgedrungener Weise auch manchmal anders, wenn es keinen Ausweg mehr gibt. Die Magierin zieht es vor Gewalttätigkeit und Aggressivität zu vertreiben, so gut es möglich ist… Aber noch schlimmer sind Leute, die ihre eigenen Freunde im Stich lassen oder sich aus Feigheit zurückziehen. Sophia sieht es als ihre Lebensaufgabe an gemeinsam mit anderen ihre Ziele zu erreichen und kann es da gar nicht leiden, wenn jemand den Schwanz einzieht!
Wer die Natur nicht mag, kann mit einigen Dingen, die eben dazu gehören, auch nicht allzu gut umgehen. Oak Town ist gerade deshalb eine der für Sophia langweiligsten Städte der Welt, da man dort noch so ursprünglich und naturnah lebt. Extreme Wetterlagen bringen Sophia völlig aus der Fassung. Schnee, Hitze und vor allem Gewitter sind Dinge, vor denen sie sich gern versteckt. Gerade bei Blitz und Donner ist sie sehr ängstlich und legt sich irgendwo hin, da sie weiß welche Kraft ein Blitzschlag hat und was er einem menschlichen Körper antun könnte. Zum Glück hat sie ja immer Usagi dabei, die sie trösten kann… Womit wir zu einem anderen wichtigen Punkt kommen: Jemand der Usagi nicht mag, wird mit Sophia noch noch so einige Probleme haben. Einige Leute sagen, dass Leute in ihrem Alter nicht mit Plüschtieren spielen sollten. Da Usagi aber nicht nur ein Plüschtier, sondern eine wichtige Freundin für sie ist, kann sie sich von ihr nicht trennen und findet es gemein, wenn man schlecht über das Häschen spricht!

STÄRKEN: Die Stärken der jungen Magierin liegen weiß Gott nicht in vielen körperlichen Fähigkeiten, da sie eher ein Kopfmensch ist. Sophia ist ein schlaues Mädchen, was wohl in ihrer Familie liegt. Sie kann, wenn es nötig ist, sehr strategisch denken und so einige, knifflige Machenschaften durchschauen, wenn sie die richtigen Anhaltspunkte bekommt. Dahingehend ist sie richtig raffiniert und kann gut kombinieren. Auch komplexere Pläne kann sie schmieden, sofern sie die Zeit und Ruhe dafür bekommt. Eine Tüftlerin kann eben auch mit ihrem Köpfchen richtig komplexe Konstruktionen erstellten. Durch ihre Neugier hat sie auch eine weitere Stärke entwickelt. Ihre gute Auffassungsgabe ist oft von Vorteil in den täglichen Arbeiten eines Magiers, da sie so viel über die Menschen und deren Probleme mitbekommen und verstehen kann.
Hinzu kommt, dass Sophia nicht nur intelligent ist, sondern auch emotional verständnisvoll ist. Man kann nicht unbedingt behaupten, dass sie total reif ist, aber sie kann sich schon sehr gut in andere Menschen hinein fühlen und auch mit ihnen fühlen. Emotionen auszudrücken und zu verstehen, fällt ihr nicht schwer, wenn es dabei nicht gerade um ihre eigenen geht und so ist sie ein guter Ansprechpartner, wenn man Sorgen hat, da sie viel Verständnis für allerlei Probleme aufbringt.
Lange Zeit ist Sophia ein gefasster Mensch, wenn man ihr nicht zu nahe tritt. Sie spricht nicht gern von sich selbst oder drückt sich besonders gern aus, aber sie kann die Fassung sehr lang behalten, wenn ihr nicht emotional etwas nahe geht. So kann sie sich auch in ernsten und schwierigen Situationen den Kopf freipusten und konzentrieren. Sophia ist nämlich nicht nur ein schlaues Köpfchen, sondern auch ein guter Spieler. Das bezieht sich nicht nur auf Videospiele, sondern auch auf die Fähigkeit zu gewinnen oder verlieren. Mit beidem kann die junge Dame gut umgehen, weshalb sie gerade deswegen einen klaren Kopf behalten kann. Allerdings mag sie wohl manchmal zu fair sein…
Auch ihre Loyalität ist vermutlich eine der großen Stärken Sophias, da sie gerade durch die Zusammenarbeit mit anderen Menschen große Kräfte mobilisieren kann. Die anderen Menschen, vor allem in ihrer Gilde, die zu ihrer zweiten Familie geworden ist, liegen ihr sehr am Herzen, weshalb es sie schmerzt, wenn ihnen etwas zustoßen könnte. Sophias Loyalität ist etwas, was ihr stets hoch angerechnet wird und womit sie einige Grenzen auch überschreiten kann.
Die geschickten Finger Sophias sind wohl ein Punkt, den man als ihre größte Stärke ansehen kann. Sie ist nun einmal eine Tüftlerin, die mit ihren schlanken, kurzen Fingern recht gut arbeiten kann und obwohl sie stets angekratzt oder mit Pflastern umwickelt sind, kann sie damit gerade technische Probleme oft mit Leichtigkeit lösen. Dies mag mitunter an ihrer zweiten, großen Stärke liegen: Der Hextech Magie. Dafür, dass sie noch nicht lang als Magierin arbeitet, ist Sophia schon richtig begabt, was ihre Magie angeht. Sie trainiert sie häufig und ausgiebig, da es ihr Ziel ist einmal damit berühmt zu werden, damit ihre Mutter möglicherweise auf sie Aufmerksam wird. Sophia möchte ihrem Ruf als De Nostredame gerecht werden und daher eine gute und geschickte Handwerkerin werden, die mit ihrer speziellen und seltenen Magie gut umgehen kann. Daher arbeitet sie hart an diesen Stärken, um sie weiter auszubauen und besser anwenden zu können.
Auch wenn es viele kaum glauben mögen: Sophias Niedlichkeit wird ihr oft als Stärke angerechnet. Wer kann dieses süße, hübsche Mädchen mit den großen Augen schon verletzen wollen? Sie hasst es zwar meist so niedlich und knuddelig zu sein, doch ist sie nicht dumm und weiß ihr Aussehen als eine Stärke zu nutzen, weshalb es ihr eher als solche angerechnet wird.

SCHWÄCHEN: Sophia ist und bleibt ein weinerliches Baby. Auch wenn sie es nach außen hin oft nicht zeigt, ist eine der relevantesten Schwächen der Magierin ihre Sensibilität und Emotionalität. Viele Dinge, selbst wenn diese sie persönlich nicht betreffen, gehen der jungen Frau nahe. Sie nimmt die Schicksale anderer Menschen sehr ernst und fühlt mit anderen mehr mit, als ihre eigenen Emotionen. Da sie da nicht wirklich parteiisch ist, kann es auch mal vorkommen, dass sie mit einem eigentlichen Feind sympathisiert und sich dadurch in große Probleme bringt, aber das kann sie eben nicht abstellen. Zwar behält sie die Fassung lang und kann sich zurückhalten, doch ist und bleibt sie dann emotional, wenn ihr einmal etwas nahe geht.
Gerade was die körperlichen Attribute angeht, ist Sophia nicht die kräftigste Magierin. Ihre Magie ist, ohne Frage, gut trainiert für ihren Stand und sie ist immer dabei daran zu arbeiten, aber ein zartes und zerbrechliches Mädchen wie sie hat große Probleme damit ihren Körper zu trainieren. So ist Sophia ein unglaublich schwaches Ding. Ihre körperliche Stärke ist mit der eines Kindes zu vergleichen und selbst mit Mühe schafft sie es kaum etwas daran zu tun. Dazu kommt, dass sie auch nicht viel aushält und sich stets und ständig in einem Kampf verstecken muss, da sie einen richtigen Konter nicht einstecken könnte. Vermutlich müsste sie kräftiger werden um mehr verkraften zu können, doch der Wille allein zählt nun mal nicht und so kommt sie kaum voran. Darunter leiden aber auch noch andere Aspekte. Klar ist sie klein und zart, doch das macht sie lang nicht flink. Dadurch dass sie während ihrer Ausbildung nur wenig Zeit an der frischen Luft trainiert hat, ist es natürlich auch nicht weit hergeholt, dass Sophia keine Leistungssportlerin im Sprint ist. Sie ist unglaublich langsam und nicht einmal beim langsamen Joggen hält sie lang ein einheitliches Tempo durch. Was das angeht, ist Sophia wohl einfach durch ihre frühe Geburt geschädigt. Vielleicht wird sie später einmal ein wenig stärker, schneller und widerstandsfähiger, doch das steht bisher nur in den Sternen…
Sophia ist ein sehr gutmütiger Mensch, wobei viele behaupten, dass sie sogar viel zu gutmütig ist. Die junge Magierin hat ein schwaches, gutes und vor allem emotionales Herz, welches sie gern an andere Menschen verschenkt. Sie ist zwar schlau, doch glaubt sie immer an das Gute im Menschen und lässt sich dadurch öfter mal etwas vormachen. Selbst wenn man sie austrickst, gibt sie oft noch viel zu viele Chancen an andere Menschen, auch wenn es sie selbst verletzt und zerbrechen könnte. Dahingehend muss man ein wenig auf sie aufpassen, denn sie verschenkt ihr gutes Herz viel zu gern an verdorbene Menschen, weil sie nicht daran glauben kann, dass es solche gibt…
Nichtsdestotrotz ist Sophia ein großer Angsthase. Es gibt so viele Dinge in ihrem Leben, vor denen sich die junge Magierin fürchtet. Seien es Einsamkeit, Gewitter, Streit, der Untergang ihrer Familie, Tiere, etc. Sie kann einfach nicht aufhören an all die schlimmen Dinge zu denken, die ihr widerfahren könnten. Zwar bringt sie das selten zum Ausdruck, aber sie ist ein furchtsamer Mensch, auch wenn sie stets an ein Happy End glaubt. So kann man ihr vieles gut einreden und sie fürchtet sich in Grund und Boden, obwohl möglicherweise überhaupt gar nichts ist.

ZIEL: Das Ziel im Leben der jungen Sophia ist sehr leicht zu definieren. Sie ist eine Magierin mit Leib und Seele, liebt ihre Familie, ihre Gilde und die Menschheit. Daher ist es ihr Ziel all diesen wichtigen Dingen in ihrem Leben all ihre Kraft zu widmen. Sie will alles tun, um den Ruf ihrer Familie, den sie selbst mit in den Dreck zieht, wieder aufzubauen und ihnen ein noch besseres Leben zu verschaffen. Immerhin liebt sie kaum etwas mehr als diese Familie und darum will sie für sie kämpfen. So wie es ihr Ziehvater dem Oberhaupt bei ihrer Geburt versprach. Die zweite Familie, die ihr am Herzen liegt, ist jedoch Fairy Tail. Diese familiäre und tolle Gilde ist für sie zu einem wichtigen Punkt in ihrem Leben geworden. Deshalb will sie für diese Gilde auch eine so starke Magierin wie möglich werden, damit sie irgendwann den S-Rang erreicht und alle Mitglieder stolz machen kann. Gerade mit ihrer seltenen Magie erhofft sich Sophia sehr viel, weshalb sie hart daran arbeitet immer stärker zu werden. Sie liebt diese Welt, in der Magie und Technik mittlerweile eine so große Rolle spielen und will ihr einen guten Dienst erweisen. Da ihr auch die Menschheit am Herzen liegt, versucht Sophia auch so viel wie möglich für diese zu tun. Sie träumt davon eines Tages Dinge zu erfinden, die den einfachen Menschen dieser Welt das Leben erleichtern. Jeder der nicht diese besondere Gabe hat eine Magie zu erlernen, sollte andere Möglichkeiten finden etwas Besonderes aus seinem Leben zu machen und nach dieser Erfindung lechzt Sophia nahezu. Eine ist klar: Sophia will berühmt werden. Dies allerdings nicht für sich selbst, sondern für all die Dinge, die ihr am Herzen liegen. Selbst wenn das bedeutet, dass sie ihr eigenes Leben nur für andere verspielt, ist ihr dies der Gedanke wert, dass sie alles richtig gemacht hat! Ein weiterer Grund berühmt zu werden, ist Sophias Wunsch ihre Mutter eines Tages wiederzufinden. Sie hofft, dass sie, wenn sie unter ihrem Namen bekannt wird, ihre Mutter möglicherweise von selbst auf sie zukommen könnte. Natürlich sucht sie auch jetzt schon nach ihr, indem sie überall nach der speziellen Magie ihrer Mutter fragt, doch die Welt ist groß und Sophia so klein. Dennoch lässt sie sich nicht entmutigen, denn sie ist sehr zielstrebig und glaubt fest daran, dass sie eines Tages alles erreicht haben wird, was sie sich vorgenommen hat!


◊ ◊ Umfeld und Hintergrund ◊ ◊

FAMILIE:In Marokkasu Town ist die Familie De Nostredame bekannt für kluge Köpfchen und Erfinder. Aus ihrem Familienzweig traten viele bekannte Wissenschaftler und Ingenieure hervor, die bis heute große Schritte zu dem technologischen Weg der Hauptstadt beitragen. Dementsprechend sind so gut wie alle Mitglieder der Familie Tüftler und auch äußerst intelligente Menschen mit einer guten Auffassungsgabe. (Ausnahmen bestätigen die Regel.) Sie sind, durch ihre Teilhabe an vielen Geschäften in der Stadt, nicht gerade wenig wohlhabend, aber lange nicht versnobt. Nichtsdestotrotz achtet die Familie äußerst penibel darauf ihren guten Ruf zu wahren, was jedoch nicht alle Mitglieder einhalten. Das Oberhaupt, der Urgroßvater der Familie, ist besonders streng und erteilt große Strafen für das Brechen der Gesetze der Familie. Vielen Menschen, die bereits in Marokkasu waren, ist der Name De Nostredame nicht unbekannt, da man ihn auf einigen Maschinerien, Produkten und Läden lesen kann. Immerhin ist eine kleine Fabrik im Besitz der Familie.


Luca de Nostredame – Das verblasste Wunderkind.
Als Luca geboren wurde, war niemandem klar wie stark er die Geschichte seiner Familie eines Tages prägen würde. Er ist ein direkter Nachkomme des bekannten Familienoberhauptes und sieht ihm zum verwechseln ähnlich. Luca wurde daher von dessen strenger Hand direkt erzogen und seine Eltern hatten kaum eine Chance über das Leben ihres Kindes mitzuentscheiden. Sie fügten sich dem Oberhaupt und überließen ihr noch sehr junges Kind der Erziehung des Alten, welcher Luca zu seinem perfekten Nachkomme schmieden wollte.
Es gestaltete sich nicht allzu schwer, da Luca ein großes Interesse an Technik und Werkzeugen hegte, doch war er, ganz im Gegensatz zu seinem strengen Lehrer, auch an zwischenmenschlichen Beziehungen und anderen Personen interessiert. Das Oberhaupt verbot ihm jedoch den Kontakt zur Außenwelt, da er sich auf seine Ausbildung konzentrieren sollte. So hatte Luca nur innerhalb der Familie selten die Chance seine Kontakte zu anderen Menschen zu pflegen. Genau an der Stelle lag vermutlich der große Fehler im Plan des Oberhauptes, denn Luca war weiß Gott nicht aus Stein und in seiner Sturm und Drang Zeit verliebte er sich in das einzige Mädchen, welches er treffen durfte: Seine Cousine Arianna. Diese spiegelte dieses Gefühl jedoch auch wieder und so kam es zu einem heimlichen Techtelmechtel zwischen den beiden Jugendlichen, die sich durchaus bewusst waren, wie viele Regeln auf einmal sie damit brachen.
Noch in sehr jungen Jahren brachte dies allerdings auch seine Folgen mit sich, denn mit gerade einmal fünfzehn Jahren wurde Luca Vater seiner Tochter, welche er mit seiner eigenen Cousine gezeugt hatte. Die Strafe dafür war nicht nur, dass er sein Erbe nicht mehr antreten durfte, sondern auch die Verbannung seiner geliebten. So blieb ihm nur Sophia und die Erinnerung an die schönste Zeit seines Lebens… Heute ist Luca 31 Jahre alt und ein verbitterter Mann in seinen besten Jahren. Er beschäftigt sich ausschließlich mit der Forschung und Arbeit an der Firma der Familie und lehnt es ab Sophia zu sehen. Ausschließlich an ihrem Geburtstag darf das Kind ihrem Vater gegenüber treten, wo er diesen Tag mit ihr verbringt. Sie bekommt stets große Geschenke und Karten von ihm, nur betont er immer wieder, dass er sie nicht sehen kann, weil es ihn zu sehr schmerzen würde. Sophia kann sein Leid verstehen und bemitleidet ihren Vater für seine Situation. Sie fühlt sich schuldig für seinen Verlust und würde es daher nie wagen ein schlechtes Wort über ihn zu sprechen. Immerhin setzt er sich im Fall der Fälle immer für sie ein.


Arianna de Nostredame – Der verbannte Engel.
Bei der Geburt Ariannas stand schon fest, dass sie immer ein sehr schwacher Mensch sein würde, obwohl es niemandem so bewusst war. Sie kam einige Wochen zu früh auf die Welt und war ihr Leben lang zierlich und klein. Allerdings war sie ein schlaues Mädchen, handwerklich begabt und ein Ass wenn es um technische Zeichnungen ging. Die junge Frau erlernte in jungen Jahren die Hextech Magie, welche sie auch später an ihre Tochter weiter geben würde. Durch die Unterdrückung der Familie war Arianna immer recht schweigsam und allein. Sie suchte Abstand zu diesen Verhältnissen, welche sie so bedrückten und dadurch, dass ihr viel Kontakt zur Außenwelt vergönnt war, was das Oberhaupt generell ungern sah, da man Familiengeheimnisse ausplaudern könnte, zog sie es vor sich ihren Hobbys zu widmen und schweigend zu leiden.
Im Gegensatz zu ihrem späteren Partner wurde sie jedoch von den vielen Mitgliedern der Familie in allen Disziplinen unterrichtet, um einmal die linke Hand des Oberhaupts zu werden. Ironischer Weise wurde sie das auch, auf eine andere Art und Weise, als man es sich erhofft hatte. Denn als der einsame Luca Kontakt zu ihr suchte, verwehrte sie ihm diesen nicht, weil sie Mitleid mit ihm hatte. Sie verstand auch seine Position, da es ihr ja ähnlich erging und so verbrachten sie viel Zeit miteinander, bis sie einander verfallen waren.
Arianna war erst vierzehn Jahre alt, als sie von ihrer Schwangerschaft erfuhr und behielt es, vor lauter Verzweiflung, eine ganze Weile für sich. Sie trat erst nach einigen Monaten an ihren Geliebten heran, der darauf zu ihrem Erstaunen sehr freudig reagierte. Doch ihr gemeinsames Glück hielt nicht lang, denn als das Oberhaupt von diesen Umständen Wind bekam, hagelte es schwere Strafen für das Paar. Ariannas ungeborenes Kind musste sie ihrer Familie versprechen und danach das Haus verlassen. In ihrer Verzweiflung gehorchte sie, um ihrem Luca nicht noch mehr das Leben zu verderben. Das Oberhaupt hatte Hoffnung, dass das Kind ein Junge werden würde, der das Familienunternehmen übernehmen könnte, doch Sophia machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Nach ihrer Geburt verließ Arianna das Anwesen der Familie und wurde seither von keinem Mitglied mehr gesehen. Niemand weiß wo sich die Frau aufhält und was sie treibt, wenn sie überhaupt noch am Leben ist. Sophia denkt oft an ihre Mutter und ist dankbar dafür, dass sie sich selbst opferte, um sie als ihr Kind zu schützen. Einen Säugling in eine ungewisse Zukunft mitzunehmen, wäre sicher unerträglich gewesen und so schützte sie sowohl ihren Geliebten, als auch die neugeborene Sophia. Zu gern würde sie ihr eines Tages dafür danken, würde es doch nur eine Spur von ihr geben…


Diego Celtis – Das großherzige Vorbild.
Dies ist ein junger Mann, der sein Leben lang die Dankbarkeit Sophias genießen wird. Diego war einst ein einfacher Angestellter in der Fabrik der De Nostredames, aber auch einer der wenigen Freunde von Luca, dem Nachkomme des Oberhauptes der Familie. Eingestellt war er als Lehrer des Jungen, doch hing Luca mehr an Diego, als dieser sich erhofft hatte. Früher war Diego ein sehr ernster und strenger Mann, doch je mehr er mit dem Jungspund der Familie arbeitete, umso herzlicher wurde er. Als er jung war, wurde Diego in schlechten Familienverhältnissen groß, sodass er eines Tages einfach ausbrach und durch seine große körperliche Stärke in das Handwerk überging. Dort zeichnete er sich durch Kraft und Geschicklichkeit aus, wodurch er zu einem Lehrmeister seiner Kunst wurde und daher für Luca eingestellt wurde.
Als er von dem Schicksal der beiden Kinder der Familie hörte, welche ein Kind gezeugt hatten, war er zwar zunächst schockiert, freute sich aber auch über den Hoffnungsschimmer des oftmals depressiven Lucas. Dann wurden dem Jungen jedoch all seine emotionalen Habseligkeiten genommen und man drohte den Säugling, welcher zum Entsetzen des Oberhauptes kein Junge geworden war, einfach an ein Waisenhaus abzugeben.
Diego setzte sich stark dafür ein das Kind in der Familie zu behalten und bot sich dafür an Sophia großzuziehen. Dabei überredete er das Oberhaupt nur damit, dass er versprach einen Menschen zu erziehen, der den Namen der Familie mit Stolz weitertragen würde. Diego lebte gemeinsam mit Sophia nahe dem Familienanwesen und besuchte es häufig mit dem Kind, sodass sie ihre Familie nicht komplett aus den Augen verlor. Er erzog das Kind, so wie er es für richtig hielt, wobei er sehr streng war und auf Höflichkeit und Freundlichkeit großen Wert legte. Allerdings war er an vielen Punkten auch liebevoll und herzlich und vermittelte Sophia viele Werte und Normen, die sie bis heute nicht vergessen kann. Wie auch ihren Vater bildete er auch Sophia aus und lehrte sie mittels der Bücher der Familie über die Hextech Magie. Zu ihrem zweiten Geburtstag schenkte er ihr Usagi. Ein Akt der Liebe, da er die Einsamkeit des Mädchens ohne ihre Eltern sah. Für Diego ist Sophia wie sein eigenes Kind und das macht er ihr stets deutlich. Trotz aller familiärer Liebe besteht der oft ernste Mann jedoch darauf, dass Sophia sich an die Erziehung und Abmachungen hält, die er mit ihr vereinbart hat.
Heute ist Diego 45 Jahre alt und noch immer in der Fabrik der Familie tätig. Sophia besucht ihn regelmäßig, schreibt ihm Briefe oder hält ihn anders auf dem Laufenden. Er schickt ihr oft Präsente oder Geld, damit sie besser zurecht kommt, obwohl sie das eigentlich gar nicht so dringend braucht, aber er hat einfach ein riesiges Herz und ist ihr daher unglaublich wichtig.


Usagi – Die treue Begleiterin.
Seitdem Sophia zwei Jahre alt ist begleitet dieses große rosafarbene Plüschhäschen das Mädchen. Sie trägt ihren Namen „Usagi“, weil sie eben ein Häschen ist! Das ist doch kaum zu übersehen, oder? Usagi ist für Sophia eine Art wichtiges Ventil. Zum einen erinnert es sie an eine glückliche Kindheit, zum anderen erinnert sich auch mahnend an ihre strenge Erziehung. Sophia kann nur kurze Zeitspannen ohne den Hasen ertragen, da sie in ständiger Begleitung des Plüschtieres einen ganz speziellen Tick entwickelt hat. Mittlerweile schon völlig unbewusst beginnt Sophia in Stresssituationen den Hasen als Bauchrednerpuppe zu missbrauchen und lässt sie somit ausdrücken, was sie selbst empfindet und denkt. Das Plüschtier ist schon oft kaputt gegangen oder dreckig geworden, aber durch ihre hohe Geschicklichkeit schafft sie es das Häschen immer wieder zu flicken. Für sie ist Usagi von besonderem emotionalem Wert und daher achtet sie sehr darauf, dass sie von Feuer oder anderen besonders zerstörerischen Materialien ferngehalten wird. Bis zu einem gewissen Grad hat sie Usagi übrigens von der Familie ausstatten lassen, sodass das Plüschtier nicht ganz anfällig für elementaren Schaden ist, wie man bei einem Stück Stoff vermuten könnte.

FREUNDE: Bisher hat Sophia keine Freundschaften geschlossen, aber sie kann es kaum erwarten!

FEINDE: Zum Glück hat Sophia noch keine Feinde. Das würde sie schrecklich traurig machen…

GILDE: Für die junge Sophia hat die Gilde Fairy Tail einen ganz besonderen Stellenwert. Da sie ein richtiger Familienmensch ist, der leider nicht so richtig in seine eigene Familie passen mag, wie es üblich wäre, suchte die Magierin bei ihrer Gildenwahl nicht nur eine Arbeitsstelle und einen Ort, an dem sie trainieren konnte, um eines Tages bewundert zu werden. Stattdessen hatte die rosahaarige Magierin auch den Traum sich in eine neue familiäre Basis zu stürzen. Da kam ihr die freundschaftliche Chaotentruppe namens Fairy Tail sehr gelegen. Als sie das Gildenhaus zum ersten Mal betrat, wurde Sophia schon herzlich empfangen. Sie war noch nicht einmal richtig Mitglied der Gilde und man überrannte sie direkt. Keiner kannte ihren Namen und das war auch völlig irrelevant, so lang man miteinander feiern und Spaß haben konnte. Bei ihrem Umzug in die Stadt und der Eingewöhnung in die Gilde kamen ihr nahezu alle Mitglieder mit offenen Armen entgegen und boten ihr Hilfe an, die das hilflose, kleine Ding dringend notwendig war. Bei jedem Besuch im Gildenhaus fühlt sie sich zu Hause, weshalb sie sich häufig dort aufhält. Sie sucht stets Kontakt zu anderen und die meisten kennen sie schon nach so kurzer Zeit namentlich. Selbst beim Training ihrer Magie bekam sie Unterstützung von einigen der älteren Gildenmitglieder, wofür sie sehr dankbar ist und stets versucht das irgendwie wieder gutzumachen. Da sie jedoch sehr tollpatschig ist, geht dies meist nach hinten los. Immer wenn sie bedrückt ist oder denkt, dass sie in dieser riesigen, berühmten Gilde untergeht, kommt man auf sie zu und heitert sie auf. Für Sophia ist diese Gilde mehr als eine Arbeitsstelle, sondern wirklich wie ein zweites zu Hause und ein Zufluchtsort. Dementsprechend tritt sie allen Gildenmitgliedern auch zunächst sehr freundlich und hilfsbereit entgegen und es braucht einiges um sie so zu verärgern, dass sie damit aufhört.
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BeitragThema: Re: Sophia de Nostredame   Di 23 Sep 2014 - 19:01



◊ ◊ Geschichte ◊ ◊
Schon lange Zeit vor der spannenden Geschichte des jüngsten Sprösslings der Familie De Nostredame begannen die Sorgen ihrer weltbekannten Familie. Doch von all diesen Problemen sollte das wohl niedlichste Mädchen der Welt nichts ahnen. Selbst als der Tag ihrer Geburt kam, war sie nur dieser unschuldige, engelsgleiche Säugling, welcher an einem kühlen, winterlichen Morgen geboren wurde. Ihre viel zu jungen Eltern waren zu Tränen gerührt, als sie das Wunder das erste Mal in ihren Armen hielten. Sophia sollte das Kind heißen und sie war schon am ersten Tag in ihrem Leben zart, klein und zerbrechlich… Es war der erste und letzte Tag, an dem ihre Mutter sie in ihren Armen halten könnte. Mit einem letzten Kuss verabschiedete sich Arianna von ihrer so lang erwarteten Tochter. Sie blieb stark bis zum Schluss, verdrückte sich jede Träne und verließ, sobald sie wieder zu Kräften kam, ihre einzige Heimat. Wohin sie gehen sollte, wusste sie nicht, doch eines stand fest: Für ihre Tochter musste sie ihr eigenes Glück opfern. Und so verließ sie mit einem unglaublichen Mut das einzige Leben, welches sie je gelebt hatte und ließ ihre junge Familie zurück…
Wenn Sophia damals von all dem Trubel gewusst hätte, der durch ihre Schöpfung ausgelöst hatte, hätte sie vermutlich gehofft, dass sie nie geboren worden wäre. Doch damals war sie ein kleiner, um sein Überleben kämpfender Säugling, der es wohl schwerer haben würde als jedes andere Mitglied der Familie. Da er den Schmerz des Verlustes seiner geliebten Arianna nicht verkraften konnte, lehnte Sophias Vater Luca es ab sein eigenes Kind großzuziehen, so wie es für ihn vorgesehen war. Es war nicht so, dass er sein Kind nicht über alles liebte, aber sobald er in ihr Gesicht sah, weckte es die Erinnerung an seine Geliebte. Würde er sie großziehen, so wusste er, würde er kein guter Vater für sie sein…
Und schon so früh im Leben der kleinen Magierin drohte sie ein schreckliches und einsames Schicksal zu ereilen. Das Oberhaupt ihrer Familie wollte das Baby in ein Waisenhaus geben, da er für sie weder Zeit noch Verwendung hatte. Sie war kein Junge und somit kein potentieller Nachfolger des Oberhauptes. Ihre Zukunft sah düster und weit entfernt von dem aus, was sie nun wohl niemals mehr missen wollte. Da war jedoch ein Mann, Sophias Retter, der sich erbarmte über das Schicksal des Kindes zu entscheiden. Sein Name war Diego. Er war ein alter Freund der Familie und Mitarbeiter in der Firma. Durch das Schicksal seines Schützlings Diego berührt, konnte er nichts anders als sich das kleine Mädchen einmal anzusehen, welches nun verstoßen werden sollte. Die großen rosafarbenen Augen hatten den Mann aber so schnell in ihren Bann gezogen und ihr kleines Händchen packte seinen großen Finger, als er nach ihr packte. Diego beschloss schon in der ersten Sekunde ihres Treffens, dass er nicht zulassen würde, dass dieses kleine, niedliche Kind ohne Zukunft aufwachsen sollte. Also führte er ernste und lange Verhandlungen mit seinem Chef, bei denen er an dessen Vernunft appellierte und darum flehte ihm die Chance zu geben aus Sophia ein Kind zu machen, das der Familie würdig werden könnte…
Glücklicherweise akzeptierte er und Sophias Schicksal war gerettet. Die kleine Sophie de Nostredame wurde groß in einer Wohnung nahe dem Anwesen ihrer eigenen Familie bei ihrem Ziehvater Diego Celtis. Sie war schon immer klein und schwach. Oft war sie viel schmächtiger als die anderen Kinder ihres Alters und Diego musste aufpassen, dass man vorsichtig mit ihr umging, da sie auch anfällig für Krankheiten war. Deshalb beschloss er dieses schwache Kind zu einer starken Frau zu erziehen. Wenn er dieser Schwäche noch nachkäme, würde aus ihrem Leben nichts werden. So erzog er Sophia mit viel Strenge, aber auch viel Liebe. Durch ihn lernte das Mädchen, dass es wichtig war sich in der Welt richtig zu verhalten, aber auch dass Menschen Geschöpfe waren, die es wert waren ihnen ihre Beachtung zu schenken. Sie musste oft Ärger oder Strafen über sich ergehen lassen, wenn sie sich nicht an die Regeln des Mannes hielt, doch sie lernte schnell seine Regeln, Werte und Normen zu verstehen. Obwohl ihre körperliche Entwicklung immer etwas langsam war, so lernte sie doch schnell sprechen und auch die Empathie kam recht früh zu ihr. Diego machte ihr immer deutlich, dass es nichts brachte sein eigenes Leid zu verherrlichen, sondern dass man stark sein und die Gefühle anderer Menschen würdigen musste. Er wollte nicht, dass sie in Selbstmitleid und Trauer unterging, was ihm somit sehr gut gelang…
Mit langsamen Schritten lernte die gelehrige Sophia. Sie war stets unglaublich aufmerksam und gutherzig in ihrem Handeln, was Diego an ihr schätzte. Doch sie musste mehr lernen. Als sie alt genug wurde zu begreifen, dass sie eine eigene Persönlichkeit war, verfiel sie dann doch zunächst dem Selbstmitleid, da sie sich allein neben Diego einsam fühlte. Ihre Familie akzeptierte sie noch lange nicht, was ihr zu schaffen machte. Daher schenkte er ihr ein Hasenplüschtier namens Usagi. Er imitierte eine Hasenstimme, die Sophie sagte, dass sie nun nie mehr allein und traurig sein musste. Diese Stimme erklingt heute noch in ihrem Kopf und muntert sie auf. Seitdem kann sie dieses Häschen nicht mehr hergeben und sich nicht von ihm auf Dauer trennen. Als sie älter wurde, beschloss Diego ihre Ausbildung zu beginnen, denn um nützlich für ihre Familie zu werden, musste sie lernen mit der Technologie dieser Welt umzugehen. Dass sie dafür so zu begeistern war, erleichterte seine Lehrtätigkeit ungemein. Sie lehnte es ab mit Puppen oder Küchen zu spielen. Sie malte nicht mit Buntstiften oder rannte herum. Nein, Sophia liebte es mit Schraubenziehern und anderem Werkzeug zu spielen. Auch wenn sie sich dabei öfter verletzte, war ihre Motivation hoch genug immer weiter zu machen…
So vergingen einige Jahre in der Obhut ihres Ziehvaters und sie gewann jedes Jahr mehr an Motivation. Denn immer, wenn ihr Geburtstag nahe rückte, genau einmal im Jahr, bekam Sophie die Chance ihren richtigen Vater zu treffen, um dessen Anerkennung sie mit aller Kraft rang. Wenn sie ihn eines Tages richtig beeindrucken könnte, so glaubte sie, könnte er ihr irgendwann in die Augen sehen. Für ihn und ihre ganze Familie kämpfte die junge Dame darum geschickter und besser zu werden. Und nach einigen Jahren erreichte Sophia einen Punkt, der ihr Leben noch ein Stück weit verändern würde: Bei einer kleinen Erfindung, die einfach nicht so funktionierte, wie sie das gern gehabt hätte, leitete sie aus Frust versehentlich ihr Mana in das Gerät, wodurch sie es zum Laufen brachte. In diesem Moment erwachte die Hextech Magie in Sophia. Sie zeigte es Diego und er erkannte es sofort wieder. Nachdem er dies dem Familien Oberhaupt erzählte, willigte dieser ein ihm und vor allem dem Mädchen die Bücher der Familie über diese Magie zugänglich zu machen. Er verriet Sophia auch, dass sie diese Magie vermutlich von ihrer Mutter hatte und erst da entfachte er das Interesse des Mädchens an dieser Frau. Sie hatte sich oft gefragt wie sie wohl war und warum ihr Vater so sehr an ihr hing, doch da sie nun etwas verband, wollte sie diese Frau unbedingt kennenlernen! Das Problem war nur, dass niemand wusste wo sie war. Und so blieb dieser Traum unerfüllt bis heute… Aber er ist immer noch in ihr.
Mit den Jahren begann Sophia viele verschiedene Interessen zu entwickeln. Neben der Tüftelei begann die Magierin auch gern zu spielen. Vor allem Videospiele hatten es ihr angetan und sie lud gern Kinder der Nachbarschaft ein um mit ihr gemeinsam zu spielen. Da erfreute sich die junge Dame wachsender Beliebtheit, da ihre Familie ja recht viel Geld besaß und es sich somit leisten konnte ihr zu kaufen was sie sich wünschte. Sie wurde allerdings kein kompletter Stubenhocker, sondern liebte es hinaus in die Welt zu gehen. Die Stadt zu erkunden, war dabei ihr liebstes Hobby. Die Menschen in Marokkasu kannten Sophia schon recht früh, da sie gern mit allen möglichen Personen ins Gespräch kam. Auch die wachsende Bekanntheit ihrer Familie beeindruckte das Mädchen sehr. Was sie jedoch gar nicht leiden konnte, war dass Menschen schlecht über ihre Blutsverwandten sprachen… Das waren allesamt nette Menschen, die sich herzlich um sie kümmerten! Wie konnte man ihnen irgendwelche Schlechtigkeit unterstellen?!
Nach Jahren des harten Trainings und der ausgiebigen Arbeit an ihren Fähigkeiten wurde Sophia zu einer richtigen Magierin! Da entdeckte das Mädchen eine Möglichkeit ihr Können auszubauen und sich auch anders für die Menschen dieser Welt einzusetzen. Sie hörte von den Magiergilden und strebte sofort danach einer beizutreten. Ihr Ziehvater war zunächst nicht so begeistert, da die ortsansässigen Gilden in Marokkasu nicht unbedingt gut waren. Er wollte auch nicht, dass sie ihn verließ, weil sie doch noch immer so klein und schwach war. So legte er ihr nahe nicht zu gehen, doch natürlich hörte das Mädchen nicht. Mit gerade einmal dreizehn Jahren beschloss Sophia nach einer Gilde zu suchen. Sie packte ihre wichtigen Sachen zusammen und trat an das Familienoberhaupt heran. Mit so viel Selbstbewusstsein wie es ihr möglich war, trat sie ihm gegenüber und flehte ihn mit einer tiefen Verbeugung an die Möglichkeit zu bekommen mit anderen Magiern ihre Fähigkeiten auszubauen. Er willigte, emotionslos wie immer, ein. Allerdings unter der Bedingung, dass sie ihm eines Tages die Fortschritte präsentieren musste. Ansonsten müsste sie zurückkehren und wieder von dieser Arbeit ablassen. Doch wo sollte sie hingehen?
Sophia strebte, wie es für ihre Familie üblich war, Großes an. Sie wollte nicht in eine kleine Gilde, die gerade erst im Aufbau und völlig unbekannt war. Nein, sie war eine De Nostredame und das hieß doch wohl etwas! Sie reiste ein ganzes Jahr durch die großen Städte dieser Welt, betrachtete die Gilden und stellte sich überall vor. In vielen Gilden hätte man sie gern aufgenommen, weil die Gildenmeister nicht dumm waren und wussten, dass ihre Magie etwas Besonderes war. Es gab jedoch nur eine Gilde, in der sich Sophia schon auf den ersten Blick richtig wohl fühlte…
Als sie den ersten Schritt in das Gildenhaus von Fairy Tail machte, stand sie völlig verwirrt auf der Türschwelle und blickte ungläubig in den Raum. Diese Gilde war anders als alle anderen. Auf den ersten Blick war es so, als wäre sie in einer Kneipe gelandet. Die Leute tranken, sangen und amüsierten sich miteinander. Es waren viel Menschen dort und man musste keine Angst haben hier allein oder traurig zu sein. Manche prügelten sich, lachten am Ende jedoch wieder darüber. Dieser Raum versprühte ein Gefühl… Es war so, als würde man in einer richtig großen Familie stehen. Natürlich stellte sie sich beim Gildenmeister vor, wobei sie das erste Mal überhaupt auf eine Frau stieß. Sie wirkte nicht allzu seriös, aber irgendwie auch sehr sicher, wenn es um ihre Gilde ging. Vor allem war sie aber herzlich und behandelte Sophia, als wäre sie eines ihrer Kinder. Dieses Gefühl machte das Mädchen so glücklich! Nach einem langen und ausführlichen Gespräch mit der Frau und vielen der anwesenden Mitglieder war ihre Entscheidung getroffen. Hier würde sie bleiben! Wenigstens hatte sich hier niemand über Usagi lustig gemacht…
Als sie ihre neue, kleine, eigene Wohnung bezog, war ihre erste Amtshandlung einige Briefe zu schreiben. Sie schrieb an ihren Vater, um ihn darüber zu informieren, was sie erlebt hatte in der Welt und dass sie ihn bald zu ihrem Geburtstag besuchen käme, aber auch an Diego, der sich sicher zu Hause die Augen ausweinte, weil sie ihm fehlte. Er war zwar streng, aber auch sehr emotional, wenn keiner zusah…
Heute ist Sophia schon ein Weilchen in Magnolia, hat aber noch nicht allzu viel erlebt. Da sie noch nicht allzu stark ist, gibt sie sich meist mit kleinen Aufträgen ab, die ihr aber vor allem in Teamarbeit besonders viel Freude bereiten. Die Magierin liebt ihre Gilde und ihren neuen Job, auch wenn es für sie nur ein Sprungbrett sein soll, um in eine bessere Zukunft zu gelangen. Sie glaubt daran, dass Fairy Tail ein wichtiger Teil ihres Lebens sein wird und hofft darauf, dass sie viele tolle Freunde finden wird!


◊ ◊ Schreibprobe ◊ ◊
Durch einen Spalt im Vorhang vor den Fenstern strahlte das erste Licht des Morgens auf das Stupsnäschen der jungen Magierin. Müde rümpfte sie die Nase und wischte sich etwas Nasses aus dem Gesicht. Nein, es waren natürlich keine Tränen. Wer weint auch schon im Schlaf? Sophias erste Tat an jedem Tag war es, sich den Speichel aus den Mundwinkeln zu wischen. Was war das auch für eine unangenehme Angewohnheit im Schlaf zu sabbern wie ein Maultier?
Kaum kitzelte die Sonne das Näschen der niedlichen Protagonistin dieser Geschichte, öffnete sie die müden Augen und schaute noch etwas bedröppelt heraus zum Licht und versuchte zu schätzen wie spät es war. Doch eigentlich war dies nicht nötig, weil sie schon draußen im Flur das laute Stampfen der riesigen Füße ihres Ziehvaters hören konnte. „Mein liebes Fräulein! Es kann ja wohl nicht wahr sein, dass du schon wieder verschlafen hast!“, brüllte er zornig schon auf dem Flur herum, während die Magierin sich ihr weiches Federkernkissen um die Ohren drückte. Ja, es stimmte sehr wohl, dass die niedliche Dame Stille und Einsamkeit nicht riechen konnte, doch wenn es darum ging ein gemütliches Bett zu verlassen, dann war auch sie träge. Vor allem, wenn man betrachtete, was für ein Haufen an Arbeit sie jeden Tag erwartete. „Sophia de Nostredame! Wenn du nicht gleich denen kleinen Hintern aus dem Bett schiebst, helfe ich nach!“, kam es immer näher und ein Seufzen drang über die Lippen der Magierin. Sie hatte wohl keine Wahl. Bevor Diego noch richtig zornig wurde, sollte sie sich ihrem Schicksal ergeben. Hand in Hand mit ihrer Freundin Usagi, welche übrigens auch im selben Bett nächtigte wie sie, raffte sie sich auf und setzte sich auf die Bettkante. „Sophia! Herr Gott nochmal, ich komme gleich rein!“, fluchte er direkt vor der Tür und das müde Mädchen rief ihm entgegen: „Ich bin doch schon wach, Papa!“ Und ganz schlagartig schwenkte die Stimmung des riesigen, strengen Ziehvaters um. „Dann ist ja gut mein Engelchen!“, verkündete er begeistert und machte sich stampfend wie eh und je vom Acker. Es war amüsant. Allein der Klang von Sophias niedlicher Stimme und das Wörtchen Papa reichten, um einen ausgewachsenen, zornigen Mann mittleren Alters in ein zahmes Kätzchen zu verwandeln. Wenn das kein guter Start in einen fantastischen Tag war, was dann?
Schnell Zähne geputzt, in die Klamotten geschlüpft und schon konnte es losgehen. Denn heute sollte ein wichtiger Tag für Sophia werden… Es war ihr sechzehnter Geburtstag! Heute würde sie ihren anderen Papa sehen, der, den sie nur einmal im Jahr besuchen durfte. Sie hatte sich ihr schönstes Kleid herausgesucht und so hübsch zurecht gemacht, wie sie nur konnte, denn dieser Tag war etwas, was Sophia unglaublich bewegte. Jedes Jahr aufs Neue… Während sie länger als normal im Badezimmer brauchte, stürmte irgendwann Diego unerbittlich herein. Dass seine Ziehtochter wohlmöglich in der Pubertät war und sich dafür schämte, wenn ihr Vater einfach ins Bad stürmte, ignorierte der Mann völlig. Dafür war er dann doch zu simpel gemacht. Er drückte Sophia und entschuldigte sich hunderte Male dafür, dass er ihren Geburtstag schon wieder beim Wecken vergessen hatte. Jedes Jahr dasselbe… Schon Wochen vorher machte sich der gutherzige Mann Gedanken über den Geburtstag seiner Tochter, doch wenn es dann soweit war, stand er vor ihrer Tür und vergaß es. Mit einem Lachen verließ sie die gemeinsame Wohnung und machte sich auf dem Weg zu einem ihrer wichtigsten Treffen…

Mit einem wie wild schlagenden Herz war sie im Anwesen der De Nostredame Familie angekommen. Von allen Familienmitgliedern wurde sie herzlichst begrüßt, man gratulierte ihr und freute sich über die Anwesenheit des niedlichen Mädchens. Wie konnte man dieser Familie irgendwie böse sein? Sie waren so herzlich! Auch das Oberhaupt, welches mittlerweile ein alter, ruhiger Mann geworden war, begrüßte das Kind recht höflich und gratulierte ihr. Er war noch nie besonders persönlich gewesen, doch dass er nicht mehr wütend auf Sophia war, glaubte sie stark.
Als sie vor der großen, hölzernen Tür stand und pochte ihr Herz bis zum Hals. Sie wagte es kaum und nur mit zittrigen Händen mit der Faust an die Tür zu klopfen. „Herein.“, sagte diese Stimme, welche in Sophias Bauch ein Kribbeln auslöste. Und kaum öffnete sie die Tür, sahen sie diese wunderschönen roten Augen an. „Herzlich willkommen, Sophia-chan.“ Das war er. Ihr Vater. Und egal wie sie in seinen Augen aussah: Es würde nie einen Besseren geben…
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BeitragThema: Re: Sophia de Nostredame   Di 23 Sep 2014 - 19:04



Statusblatt
Hextech Magie


◊ ◊ Körperliche Attribute ◊ ◊


STÄRKE: 5 Punkte - Level 1

SCHNELLIGKEIT: 5 Punkte - Level 1

GESCHICKLICHKEIT: 40 Punkte - Level 3

WIDERSTAND: 5 Punkte - Level 1

MANAVORRAT: 40 Punkte - Level 3

WILLENSKRAFT: 40 Punkte - Level 3


◊ ◊ Magische Fähigkeiten ◊ ◊

MAGIEART: Hextech Magie - 50 Punkte - Klasse II

Hextech Magie
TYP: Lost Magic
ELEMENT: ---
HAUPTATTRIBUT: -
NEBENATTRIBUT: -
BESCHREIBUNG: Bei der Hextechkunst werden Magie und Technik zu atemberaubenden Wunderwerken verbunden. Meist nutzt man dabei die Technik, um Zauber leichter zu kanalisieren, und Mana, um die Konstrukte damit anzutreiben. Außerdem sind die Hextechmagier in der Lage magische oder technische, energiebetriebene Gegenstände zu manipulieren.
Spezielles: Hat ein Mech einen Namen oder eine genaue Bezeichnung, kann der Magier nur einen davon aktiv benutzen und in seiner Taschendimension lagern. Bei sich Zuhause kann der Anwender soviele Mechs stehen haben wie er lustig ist.
Inaktive Energieleitungen werden nach einer gewissen Zeit beschädigt, weshalb Mechs die kein Mana kriegen nach einiger Zeit nicht weiter funktionstüchtig sind.

AUSLEGERPUNKTE: (8/12)

ZAUBER:

Bugspy
TYP: Lost Magic
ELEMENT: ---
KLASSE: I
MANAVERBRAUCH: I pro Minute
MAX. REICHWEITE: 25 Meter
VORAUSSETZUNGEN: Geschicklichkeit Level 3, Willenskraft Level 2, Minimech
BESCHREIBUNG: Dieser kleine Mech, in Form eines sechsbeinigen Insekts, dient als kleiner Spion für den Hextech Magier. Er ist mit einem Tonaufnahemgerät auf dem Rücken ausgestattet, das nur über Mana funktioniert. Die gesammelten Daten beschränken sich leider auf kleine Aufnahmen von maximal zehn Sekunden Länge und um an die Daten zu gelangen, benötigt man das Konstrukt Reader. Der Käfer bewegt sich mit einer Schnelligkeit von Level 4 und hält leider keinen Angriff aus.

Cutter
TYP: Lost Magic
ELEMENT: -
KLASSE: I
MANAVERBRAUCH: I pro Minute
MAX. REICHWEITE: Beim Anwender
VORAUSSETZUNGEN: Geschicklichkeit Level 2, Manavorrat Level 2
BESCHREIBUNG: Dieses Konstrukt der Hextechkunst kann an länglichen Gegenständen befestigt werden und dient dem Zertrennen von Material. Cutter gibt mithilfe von Magie schnelle, unterbrochen rhythmische Impulse an den Gegenstand weiter, dank denen dieser Material bis zur Stärke von Stein ohne Probleme durchtrennen kann, solange sie nicht zu weich und beweglich sind, wie Fleisch. Dieses Konstrukt benötigt ein gewisses Maß an Vorwissen über den zu zerschneidenden Gegenstand, ansonsten braucht man einige Sekunden um die Waffe vom Gefühl her auf das Material anzupassen.

Wonderland
TYP: Lost Magic
ELEMENT: -
KLASSE: I
MANAVERBRAUCH: Entsprechen der Klasse des beschworenen Gegenstandes - 1.
MAX. REICHWEITE: Beim Anwender
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 2
BESCHREIBUNG: Einer der Grundzauber der Hextechkunst. Bei diesem Zauber lernt der Anwender seine Konstruktionen, Werkzeuge und Technikspielzeuge in einer Taschendimension zu lagern und bei Bedarf wieder hervorzuholen.

Anmerkung: Die maximale Anzahl der zu beschwörenden Konstrukte ist gleich der Stufe der Willenskraft des Zauberers. Bsp.: Willenskraft Level 5 = Maximale Anzahl der zu beschwörenden Konstrukte auf einmal --> 5.

Reader
TYP: Lost Magic
ELEMENT: ---
KLASSE: I
MANAVERBRAUCH: I pro Minute
MAX. REICHWEITE: Beim Anwender
VORAUSSETZUNGEN: Geschicklichkeit Level 3, Willenskraft Level 2
BESCHREIBUNG: Der Reader ist ein kleines Konstrukt, das aus einem etwa handgroßen Bildschirm besteht. Mit seiner Hilfe kann man Daten, die einige Konstrukte gesammelt haben, auslesen und in Schwarz-Weiß auf dem Bildschirm anzeigen lassen, doch dafür muss man das Konstrukt mittels eines eingebauten Kabels direkt an den Reader anschließen. Auch Tonaufnahmen lassen sich mit diesem Gerät abspielen.

Repair
TYP: Lost Magic
ELEMENT: -
KLASSE: I
MANAVERBRAUCH: I pro Minute
MAX. REICHWEITE: Beim Anwender
VORAUSSETZUNGEN: Geschicklichkeit Level 2
BESCHREIBUNG: Dieser Grundzauber erlaubt es dem Anwender, seine eigenen Konstrukte umzuformen und zusammenzufügen, um schnell kaputte oder verlorene Ausrüstung zu ersetzen. Da die Magie nur hilft fehlende Bauteile aus anderen zu verformen und dann zu verbinden, braucht der Magier dennoch einige Zeit, da das Konstrukt ansonsten normal zusammengebaut werden muss. Die benötigte Zeit steigt parallel zur Größe und Komplexität der Teile. Da man hier mitunter präzise Konstrukte zusammenbaut, ist es von Vorteil diese Reparaturen und Umbauten nicht, während man angegriffen wird und Feuerbällen ausweicht vorzunehmen.

Geschicklichkeit Level 8, Manavorrat Level 6, Willenskraft Level 6; Manaverbrauch II pro Minute: Nun kann der Anwender innerhalb deutlich kürzerer Zeit kaputte Sachen reparieren, solange genug Material vorhanden ist, oder umbauen.

Lumen
TYP: Lost Magic
ELEMENT: -
KLASSE: I
MANAVERBRAUCH: I pro Minute, I pro Leuchtstoffausstoß
MAX. REICHWEITE: 1-2 Meter
VORAUSSETZUNGEN: Geschicklichkeit Level 2
BESCHREIBUNG: Eine 20 Zentimeter große Laterne, die mit Schnickschnack aufgebessert wurde. Sie leuchtet schwach unter Zufuhr von Mana in Rosa, dient aber höchstens als Leselampe. Mit der Laterne kann man eine feine Substanz in die Luft zerstäuben, die wie Nebel in der Umgebung hängen bleibt und für eine Minute den Bereich erhält. Die Substanz kann durch Wind weggepustet werden und reagiert ähnlich wie Nebel aus Wasser auf Umwelteinflüsse.

Rubbish
TYP: Lost Magic
ELEMENT: -
KLASSE: I
MANAVERBRAUCH: I zum Zerplatzen einer Kugel.
MAX. REICHWEITE: 10 Meter
VORAUSSETZUNGEN: Geschicklichkeit Level 2, Willenskraft Level 2
BESCHREIBUNG: Der Magier wirft eine kleine Kugel Konstruktionsmüll, die mit einem Überdruck an Mana gefüllt ist und nach zwei bis fünf Sekunden auseinander fliegt, wobei kleine Überbleibselsplitter von kaputten Konstruktionen mit einer Stärke und Schnelligkeit entsprechend dem Level der Willenskraft - 1, bis zu einem Maximum von 4, fünf Meter weit geschleudert werden. Das Material ist ein großer Mischmasch aus Metall, Plastik, Gummi, Holz und was sonst noch so als Müll anfiel. Für Partys gibt es eine Version mit Konfetti und Luftschlangen, ohne Müll.

Minimech
TYP: Lost Magic
ELEMENT: -
KLASSE: I
MANAVERBRAUCH: Lacrymaversorgt/ I pro Minute
MAX. REICHWEITE: 20 Meter Versorgungsreichweite
VORAUSSETZUNGEN: Geschicklichkeit Level 2, Willenskraft Level 2
Spezielles: Dieser Zauber ist Vorraussetzung für alle folgenden Mechs.
BESCHREIBUNG: Diese Grundkunst erlaubt es dem Anwender kleine Minimechs zu erschaffen und zu lenken. Der Magier kann sie gezielt steuern, aber sie können dem Erbauer auch von selbst folgen. Die Mechs sind ungefähr so groß wie eine Katze und haben oft das Aussehen von Tieren, bei der äußeren Erscheinung gibt es aber keine Begrenzungen. Die Mechs haben keine eigene Wahrnehmung und handeln auf Basis der Informationen des Magiers.
Die Anzahl an möglichen, aktiven Minimechs ergibt sich durch das Level der Willenskraft -1. Die Attribute der Mechs sind auf Level 1.

Geschicklichkeit Level 4: Auf dieser Stufe sind die Mechs dazu in der Lage sich selbstständig wie Haustiere zu bewegen.
Geschicklichkeit Level 6, Willenskraft Level 3, Klasse II: Jetzt können die Mechs selbstständig ein Glas Wasser servieren.

Lost Friend
TYP: Lost Magic
ELEMENT: -
KLASSE: I
MANAVERBRAUCH: I pro Minute
MAX. REICHWEITE: 50 Meter
VORAUSSETZUNGEN: Geschicklichkeit Level 2, Willenskraft Level 2, Minimech
BESCHREIBUNG: Bei diesem Zauber ortet der Magier mithilfe seiner Magie einen vorher markierten Minimech und kann seine Position bestimmen.

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Sophia de Nostredame
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