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 Sylvana Rose Fernandez

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AutorNachricht
Sylvana
Rairyū no Isan
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Anzahl der Beiträge : 475
Anmeldedatum : 23.09.14
Alter : 25
Ort : Crystalline Town

Magierakte
Besondere Merkmale: Elektrisierende Drachentochter

BeitragThema: Sylvana Rose Fernandez   So 2 Aug 2015 - 17:56

SYLVANA ROSE FERNANDEZ

YOU SHOULD KNOW YOUR PLACE AND KNEEL BEFORE ME
NAME
Sylvana Rose Fernandez
Spitzname
Syl
Geburtstag
21. Januar
Alter
18 Jahre
Gilde
Royal Crusade
Gildenzeichen
Das Symbol ihrer Gilde trägt Sylvana in Schwarz am Handgelenk ihrer rechten Hand.
Geburtsort
Crocus Town
Wohnort
In einer relativ großen Wohnung in Crystalline Town
Erscheinungsbild

Größe/Gewicht: 1,75 Meter, 65 Kilogramm
Haarfarbe: Hellblau
Augenfarbe: Meerblau
Aussehen: Ja, was erblicken die eigenen Augen denn, wenn sie sich auf Sylvana richten? Eine muskulöse, stämmige Person? Ein mageres Gerippe? Eine wohlproportionierte Frau? Oder doch vielleicht einen eher nach außen unscheinbaren Menschen? Gutaussehend oder nicht, das ist hier die Frage. Die Antwort liegt hierbei, wie so vieles andere auch, allein im Auge des Betrachters. Ihr Aussehen ist dennoch auch aus vielen verschiedenen Blickwinkeln dasselbe, nur die Wirkung variiert wohl von Mensch zu Mensch.
Sylvana ist eine hübsche, junge Frau, die von ihrer Größe nach außen hin kaum durch irgendwelche Extreme auf sich aufmerksam machen kann. Ihre Körpergröße versinkt zwischen dem Durchschnitt der Massen, trotzdem kann man nicht sagen, dass sie ein Zwerg ist. Weder unterbietet noch übertrifft sie das Mittelmaß – sie trifft es genau auf den Punkt.
Ihre Haut ist von Natur aus recht blass und weist kein bisschen Bräune auf, was wohl dadurch zu begründen ist, dass der Norden Fiores nicht gerne von der Sonne beglückt wird. Ihre Haare sind hellblau, wirken im Schatten sogar manchmal graublau. Die meiste Zeit werden sie offen getragen, sehr selten flechtet die Dragonslayerin sie zu Zöpfen oder ähnlichem, vielleicht mal zu einer hübsch anzusehenden Hochsteckfrisur, wenn der Anlass dafür gegeben ist. Trotzdem kann man Sylvana auch mit einem gebundenen Pferdeschwanz antreffen. Faszinierend hierbei ist wohl die Länge ihrer Haare, bedecken sie nicht nur ihre Schultern, sondern ihren gesamten Rücken, bis hin zu ihrem Hintern. Zusätzlich rahmen noch einige lange Strähnen blauen Haares, welche bis auf Höhe ihrer Brustansatzes fallen, ihr Gesicht symmetrisch ein. Ihr Pony ist strähnig, sodass ihr doch hin und wieder die eine oder andere Strähne ins Gesicht fällt.
Die Augen leuchten einem mit einem wundervollen dunklen Meerblau entgegen, erscheinen bei näherer Betrachtung auch so unendlich tief wie das Meer selber. Selbst aus einiger Ferne würde einem dieses intensive Blau sofort ins Auge fallen. Sollte man sie dann wirklich aus der Nähe betrachten wollen, so sollte man wirklich darauf aufpassen sich nicht in ihnen zu verfangen und hilflos in ihren Tiefen zu versinken, während man sie vielleicht ergründen möchte. Wer lässt sich denn nicht gerne einmal einladen, um sich nur für einen kurzen Augenblick gefangen nehmen zu lassen?
Passend zu ihren wundervollen, anziehenden Augen besitzt Sylvanas Blick etwas mysteriöses, kaum definierbares, was ihre Augen zusätzlich dabei unterstützt andere Menschen über längere Zeit in ihren Bann zu ziehen. Allgemein nutzt sie gerne die Macht ihres Blickes. Egal ob mit süßen, unschuldigen und großen Augen oder mit einem Blick, der wohl jedem das Blut in den Adern erfrieren lässt, sie weiß, wie sie ihre zwei Augen richtig einsetzen kann. Unterstützt werden diese Blicke meistens durch ihre zarten Lippen, die es ebenfalls verstehen mit einem süßen Lächeln jemanden flüssig wie Honig zu machen.
Ihr Gesicht selber steckt stets voller Emotionen, kann man doch anhand ihres momentanen Gesichtsausdrucks meist auf ihre Gefühlslage schließen. Man kann sogar behaupten, dass ihr Gesicht der Spiegel zu ihrer Gefühlswelt ist. Normalerweise, wenn sie gerade in ihrer Freizeit ein wenig durch die Straßen schlendert oder auf erhöhten Punkten einer Stadt den Himmel beobachtet, ziert ein verträumter, leicht abwesender Ausdruck ihr Gesicht. Ihre Züge sind entspannt, werden von einem leicht verträumten Lächeln begleitet.
Ein weiterer Blickfang wäre ihr wohlproportionierter Körper. Ihre schmale Taille lässt sie auf den ersten Blick ein wenig zerbrechlich wirken, wie eine schön geformte Porzellanvase. Zeitgleich kann sie aber auch mit einer hübsch anzusehenden Oberweite glänzen, die zu ihrem Leidwesen die Blicke des anderen Geschlechtes viel zu oft von ihrem Gesicht wegzieht.
Wer einmal bei Sylvana zu Besuch gewesen sein sollte, der weiß, dass sie genügend Auswahl hat, wenn es darum geht, die richtige Kleidung zu finden. Ein gewaltiger begehbarer Kleiderschrank, in welchem sich allerhand Tops, Röcke, Kleider und andere Kleidungsstücke befinden, nimmt einen großen Teil des Raumes ihres großen Zimmers für sich ein. Es sollte hier einem schon einleuchten, dass Sylvana sehr auf die Wahl ihrer Kleidung achtet und somit täglich ihre Garderobe wechselt, wobei es ihr an dieser Stelle auch wichtig ist, dass sie dabei nicht so aussieht wie am Vortag – was jedoch nicht bedeutet, dass sie kein Lieblingsoutfit besitzt, welches sie gerne über dem variierenden Wechsel ihrer Garderobe bevorzugt. Betrachtet man die Farbwahl, so wird man schnell eine gewisse Regemäßigkeit erkennen. Der größte Teil ihrer Kleidung wird von verschiedenen Blautönen dominiert. Azur, Cyan, Kobalt und Indigo wären nur einige Beispiele. Neuerdings mischen sich aber auch weiß und weinrote Töne dazu.
Man sollte vielleicht noch erwähnen, dass ihre Kleidung recht formbetont ist und ihre weiblichen Vorzüge stets vorteilhaft hervorhebt. Was man besitzt sollte man nicht verstecken. Denn auch wenn sie hin und wieder die Wirkung ihrer Oberweite verflucht, so ist sie doch im Inneren noch glücklich, dass sie, in ihren Augen, einen solch wunderschönen Körper geschenkt bekommen hat.

Besondere Merkmale: Es gibt sicherlich einige Dinge, die einem sofort ins Auge fallen, wenn man Sylvana über den Weg laufen sollte. Ihre hellblauen Haare oder ihre meerblauen Augen wären Beispiel genug. Dennoch gibt es noch eine Reihe von Dingen, die die Magierin noch auszeichnen. Zu allererst zu den Dingen, die einem überhaupt beim ersten Blicks in Auge fallen. Da wäre zum einen eine kleine Kette, welche in jeder Situation um ihren Hals hängt. Ein Erinnerungsstück an Raiden, welches er ihr mit auf den Weg gegeben hatte. Ein kleiner Anhänger aus Silber, welcher einen Drachen mit ausgebreiteten Flügeln darstellt. Mag für die meisten zwar nur wie ein gewöhnliches Schmuckstück aussehen, aber für Sylvana ist es mehr als nur das.
Zwei Dinge, die bisher nur die wenigsten Menschen gesehen haben, befindet sich stets unter einer Lage Stoff versteckt. Zu erst hätten wir da ein kleines, schwarzes Tattoo, welches sich auf ihrem rechten Schulterblatt befindet. Hierbei handelt es sich um eine Art Geburtsmal, welches ihr einige Tage nach ihrer Geburt eintätowiert wurde. Sollte man einmal einen Blick auf ihr Schulterblatt werfen können, so würde man auch das Mal in Form einer kleinen, blühenden Rose sehen können, welches sich dort befindet. Ihrem Zweitnamen hat Sylvana auch diesem Mal zu verdanken. Zum anderen zieht sich dann noch eine lange, blitzförmige Narbe ihre rechte Hüfte entlang. Selbige hatte Sylvana einst von Raiden erhalten, nachdem sie mit ihrem Training begonnen hatten. Er sagte damals, dass er über diese Verletzung einige seiner Kräfte auf sie übertragen würde, damit sie in der Lage war, die Donnerdragonslayer-Magie erlernen zu können. Letztens wäre noch eine weitere Tätowierung, die Zentral über ihren Brüsten in schwarzer Tinte sichtbar für alle liegt. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um eine Zeichnung, auf die Sylvana stolz war. Es war das Zeichen der Sklavenhändler, die sie einst entführt hatten, welches nur die wenigsten Menschen zu erkennen wussten. Jene, die aber seinen Sinn erkannten, wollte Sylvana sich somit präsentieren und ihnen zeigen, dass ihre Ketten ihre Schwingen nicht mehr festhalten konnten. Es sollte das Letzte sein, was sie vor der ewigen Finsternis genannt Tod sehen sollten.


Charakter

Benehmen:: Eigentlich kann man Sylvana als eine recht freundliche junge Dame bezeichnen, wenn da nicht so ein paar kleinere Dinge wären, die diesen Eindruck zunichte machen. Als Tochter einer Adelsfamilie aus Crocus Town ist es natürlich klar, dass man Manieren und einen gehobenen Umgangston mit der Muttermilch in sich aufnimmt und selbigen im Laufe eines Lebens nicht mehr so einfach abschütteln kann. Bei Sylvana ist es nicht anders, auch wenn man meinen könnte, dass sie schon bezüglich ihres Umfeldes sehr weit vom Weg abgekommen ist. Sie schlägt zwar noch einen höflichen und freundlichen Umgangston an und wirkt in diesen Momenten wie ein heller Sonnenschein, jedoch kann es schnell passieren, dass ein paar Wolken aufziehen und einen Sturm ankündigen. Dies geschieht in den meisten Fällen, wenn sie ihre versteckte, temperamentvolle Ader zum Vorschein bringt. Typische Auslöser, wie zum Beispiel nervige Anmachversuche, können dann schon mal dazu führen, dass ihr Fuß aus Versehen hochzuckt oder, dass sie mit ihrer Magie eine Art Strafe ausspricht. Sollte man aber davon absehen und sie nicht übermäßig reizen, so findet man in ihr eine wirklich liebenswerte Person.
Wenn ihr etwas nicht passen sollte, so zeigt sie ihren Unmut auch gerne nach außen. Das Lächeln bleibt zwar bestehen, dafür verschwindet das Strahlen in ihren Augen, vielleicht steigt auch einfach eine Augenbraue in die Höhe oder ihre Augen schließen sich, wobei das Lächeln noch ein Stückchen breiter wird. Laut wird sie hierbei selten, dennoch wählt sie in diesen Momenten ihre Worte sorgsam und spricht sie leise mit ihrer liebsamen Stimme aus, jedes Wort so betont, dass man unterschwellig eine Art Drohung heraushören kann. Und wer weiß, wozu die Dragonslayerin in der Lage ist, der wird lieber nicht riskieren wollen, dass diese Drohung in Form eines kleinen Stromstoßes in die Tat umgesetzt wird.
Auch außerhalb ihres Bekanntenkreises überwiegt ihre normale Umgangsart. Fremden Personen kommt sie stets freundlich und formal entgegen, auch wenn sie im Hinterkopf bereits am analysieren ist, in welche Schublade man sie stecken könnte. Sylvana weiß genau, dass man jemanden nicht nach dem ersten Eindruck beurteilen kann, daher ist ihr Schubladensystem um einiges komplizierter und verschachtelter. Dennoch kann man auch sagen, dass sie Fremden gegenüber recht offen ist. Mit einer natürlichen Art ist es auch viel einfacher über eine Person etwas in Erfahrung zu bringen, als wenn man sich komplett verdreht.
An dieser Stelle sollte man vielleicht noch einmal auf ihre temperamentvolle Ader eingehen. Provokationen reichen hierbei nicht aus, um sie heraufzubeschwören, dennoch kann es bei bestimmten Themengebieten dazu kommen, dass der Sturm einfach, ohne Vorwarnung, losbricht. Es sind diese überaus seltenen Momente, in denen Sylvana auch einmal ihre Stimme erhebt und laut werden kann. Momente, in denen ihr aufbrausendes Temperament die Grenzen zwischen Verstand und Instinkt durchbrechen und ihr Blut in Wallung bringt.

Persönlichkeit: Oft wurde schon die Frage gestellt, in welcher Wechselbeziehung Magier und Magie zueinander stehen. Die meisten Feuermagier besitzen ein heißes Temperament, während Eismagier im wahrsten Sinne des Wortes stets einen kühlen Kopf bewahren. Ist es nun der Magier, der sich an seine Magie anpasst oder ist es doch die Magie, die den Magier dazu zwingt, sich anzupassen?
Im Falle von Sylvana kann man wohl nach dem ersten Blick behaupten, dass die Magie den Magier formt. Niemand weiß wohl, ob ihre temperamentvolle und sadistische Ader sich jemals so ausgeprägt hätte, wenn sie nicht Raiden begegnet und die Dragonslayermagie erlernt hätte. Wahrscheinlich wäre es aber, wenn man die Entwicklung ihres Charakters über die Jahre beobachtete, wuchs ihr Temperament doch erst richtig, nachdem sie sich die Magie angeeignet hatte und die ersten Zauber erlernt hatte. Seitdem war Sylvana nicht mehr dieselbe wie zuvor. Alte Stränge wie die Wissbegierde, neue Dinge kennenzulernen und zu verstehen blieben weiterhin bestehen. In ihrem Benehmen war sie teilweise immer noch das gutartige, nette Mädchen von früher, auch wenn ihre Persönlichkeit viele Nuancen düsterer geworden war. Grenzen, die sie früher nicht mal in Gedanken wagte zu überschreiten würde ihr jetziges Selbst sehr selten mit Zögern überschreiten. Ihr grenzenloser Optimismus, dass sich alles schon irgendwie ins Gute wenden würde, war jedoch über die Jahre verschwunden – beginnend mit ihrer Zeit in der Sklaverei. Auch dadurch bedingt war zu einer starren Realistin geworden, welche kaum mehr durch optimistische Motivation aufgemuntert werden konnte. Aber auch jegliche Form von Pessimismus löst in ihrem Inneren eine abweisende Reaktion aus. Imaginäres Wunschdenken und Schönrederei, sowie kontinuierliche Schwarzsehereien würden niemals durch ihren Kopf gehen, auch wenn sie sicherlich optimistische Worte suchen würde, um jemand anderen trösten oder aufmuntern zu können.
Auch wenn man es der jungen Frau nicht direkt ansehen mochte, besitzt Sylvana in ihrem Inneren eine unglaublich dunkle und grausame Seite. In den Jahren, nachdem sie aus der Sklaverei befreit und von Raiden aufgenommen wurde, entwickelte sich ein gewisser Hang zum Sadismus. Die Befriedigung, ihre Beute leiden zu sehen, bevor sie das Lebenslicht auslöschte. Anfangs hatte Sylvana Angst vor dieser unbekannten Seite, die schon seit ihrer Geburt in ihr geschlummert hatte, durch ihr behütetes Umfeld aber niemals ans Tageslicht gekommen war. Mit der Zeit schien die Dragonslayerin aber Gefallen daran zu finden, sogar ein gewisses Talent darin zu entwickeln, wenn es darum ging Menschen oder Tiere zu quälen, so grausam wie es vielleicht klang. So hat sie es nach recht kurzer Zeit akzeptiert, fand es nicht mehr komisch sich am Leid anderer zu erfreuen. Immerhin war es ja ein Teil von ihr.
Bedingt durch die Zeit, die sie mit Raiden verbringen durfte, änderte sich Sylvanas Blickwinkel auf viele Dinge dieser Welt. Viele Menschen kennen, wenn sie von der Geschichte des Landes reden, oftmals nur die offizielle Wahrheit, das Manuskript der Sieger, die aus Kriegen hervorgegangen waren, welches oftmals vom realen Verlauf abwich. Raidens große Lebenserfahrung war es da zu verdanken, dass sie ihre Anschauung um etliche Aspekte, die dem historischen Kanon abwichen, erweitern konnte. Aber auch eine gewisse Abwertung normaler Menschen gegenüber hatte sie Raiden zu verdanken. Wer nun einmal als Tochter eines Drachens aufwuchs, der sah diese mächtigen Wesen als gottgleich an – und sich selbst somit auf einer ähnlichen Stufe, weit über den normalen Menschen.
Weiterhin ist es eine Art der jungen Frau, so vieles wie möglich über andere Personen und Themengebiete zu erfahren. Sie gibt sich nicht damit zufrieden, die oberste Schicht anzukratzen, will noch tiefer in die Materie eindringen und jeden ihrer Aspekte verstehen. Daher ist es wohl durchaus schwierig Sylvana mit irgendwelchen Lügengeschichten zu fesseln, auch wenn sie gerne hin und wieder einer solchen Geschichte lauscht, obwohl sie ihr keinen Glauben schenken würde.
Sylvana teilt ungern all ihre Gedanken mit den Menschen um sie herum. Maximal eine kleinere Andeutung kann hierbei ihre Lippen verlassen. Zugegeben, es ist ein ziemlicher Kontrast alles wissen zu wollen, zeitgleich aber wenig über sich selber preiszugeben. Dennoch ist sie der Meinung, dass nicht jeder zu erfahren brauch, was sich in ihrem Kopf abspielt. Notfalls würde sie ihren Gegenüber in ein enges Netz aus Lügen spinnen, wenn es denn sein musste.

Vorlieben: Manche Menschen bezeichnen sich als einsame Wölfe, andere mehr als Rudeltiere. Sylvana nimmt hier wohl das goldene Mittel ein. Sie umgibt sich gerne mit anderen Menschen, genießt ihre Gesellschaft. Jeglich bei der Auswahl der Personen, mit denen sie sich gerne über längere Zeit oder öfters umgibt, hebt sich die Messlatte der Auswahlkriterien drastisch an, so würde sie die Anwesenheit normaler Menschen oder derer Magier, die kein Ziel in ihrem Leben anstreben, was sie als würdig qualifiziert, niemals dulden. Weiterhin wäre es auch besser für jene Personen, wenn sie die Dragonslayerin nicht von der Seite anbaggern oder sie als Kummerkasten missbrauchen zu wollen – die Folgen während oftmals recht fatal. Ansonsten ist es ihr aber völlig egal, ob es sich um einen strahlender Sonnenschein, ein Mauerblümchen oder eine Quasselstrippe handelt. Selbst Optimisten und Pessimisten reiht sie gerne um sich, sollten sie denn ihre Arten für sich behalten. An manchen Tagen liebt sie es aber auch die eine oder andere Stunde in Einsamkeit zu verbringen. Meistens vertreibt sie sich hier die Zeit damit, in Bibliotheken ein wenig ihr Wissen zu vergrößern oder Nachforschungen zu Themen, die sie interessieren, zu führen. Wo wir schon gerade bei Bibliotheken sind: Sylvana liest wirklich überaus gerne, es ist durchaus selten sie einmal ohne ein Buch in ihrer Tasche anzutreffen. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass sie durch das ein oder andere Zitat aus einem Buch glänzen kann. Wenn es nämlich eine Sache gibt, die schöner als das einfache Lesen eines Buches ist, dann wäre es wohl in ihren Augen ein einfaches Zitat, welches in einer angespannten Situation ein wenig Ruhe einbringen kann. Einfach nur über den Sinn der Worte nachdenken, einen Augenblick die Umwelt an die Seite legen. Man kann also sagen, dass in Büchern eine Art Ausgleich für Sylvana liegt, den jeder Mensch wohl benötigt. Dennoch kann man nicht sagen, dass es ausschließlich das Lesen von Büchern ist, womit sie ihre Freizeit verbringt. Seit sie Raiden verlassen hatte, suchte sie nach Möglichkeiten, ihre Fähigkeiten zu verbessern und anschließend selbige mit jemand messen zu können. Was nützt einem denn Magie, wenn man sie nicht ausleben kann? Magie ist immerhin lebendig! Aus diesem Grund sucht sie gerne Zweikämpfe, denn in ihren Augen kann man nur stärker werden, wenn man seine Schwächen in einem direkten Zweikampf offengelegt bekommt. Und es ist immer noch besser sie auf diesem Wege zu erkennen, als sie gezeigt zu bekommen, wenn es nicht nötig ist.
Sylvana liebt schönes Wetter. Wenn die Sonne scheint und ein leichter, angenehm kühler Wind ihre Haut streichelt fühlt sie sich am Besten. An solchen Tagen sitzt sie am liebsten im Schatten eines großen Baumes und lässt ihren Geist einfach ein wenig treiben. Aber auch ein Gewitter empfindet sie als äußerst angenehm. Wenn etliche Regentropfen auf ihre Haut und ihr Gesicht tropfen, Blitz und Donner regelmäßigen die Luft zum vibrieren bringen und die Straßen leer sind und sie vollkommen allein genießen kann. Dies sind so die Momente, in welchen sie es wirklich gerne hat alleine zu sein.
Anders ist es, wenn sie einem anderen Hobby nachgeht: Der Musik. Ja, Sylvana interessiert sich nicht nur fürs Lesen, sondern auch fürs musizieren. Sie besitzt eine ausgeprägte musikalische Ader, die Fähigkeit aus einzelnen Tönen wundervolle Melodien zu formen. Hierbei nutzt sie nicht nur ihre Querflöte, die stets neben ihrem Buch in der Tasche liegt, sondern auch die Violine bei sich Zuhause oder einfach nur ihre Stimme.
Einen harten Schnitt zu ihren anderen Vorlieben machen die finsteren Seiten Sylvanas, von denen sie keinen Hehl macht, sie auszuleben. Passend zu ihrer Wissenslust gehört natürlich auch, dass sie gerne Informationen aus Personen lockt, um sie entweder zu verkaufen oder gegen sie zu verwenden, um an weitere Informationen zu erhalten. Ihr Repertoire ist hierbei äußerst vielseitig, hat sie einige Masken im Laufe der Zeit erschaffen, die sie hierfür benutzt. Egal, ob nun durchs Flirten, einer eher subtileren und nicht so schmerzhaften Art und Weise, durch Erpressung oder, wenn man mal einen Gefangenen hat, auch durchs Foltern dieser Person. Als Dragonslayerin des Blitzes ist Sylvana in diesem Bereich auch prädestiniert, kann sie durch ihre Elektrizität besonders effektiv das Schmerzempfinden der gefesselten Menschen stimulieren. Dabei ist es auch selbstsprechend, dass sie durch ihre sadistische Ader einen wirklichen Spaß daran hat, solange mit ihrer Beute zu spielen, bis sie ihre Antworten hatte.

Abneigungen: Wenn man einen Preis für Pünktlichkeit in Crystalline Town vergeben würde, so würde Sylvana doch sicherlich für selbigen nominiert werden. Kaum verwunderlich ist es also, dass sie Unpünktlichkeit nicht schätzt. In ihren Augen ist es einfach eine Unhöflichkeit, wenn man sich nicht an abgemachte Zeitpunkte hält und dann auch noch mit einer schlechten Ausrede daherkommt. Wenn man sich vor verabredeter Zeit einfindet ist dies kein Problem, aber Verspätungen kommen ihr wie eine Todsünde gleich. Wenn etwas gut funktionieren soll, muss alles aufeinander abgestimmt sein. Es dreht sich alles ums Timing, wenn man einen reibungslosen Ablauf haben möchte. Selbst im Kampf kann eine verspätete Reaktion Sieg oder Niederlage entscheiden. Im richtigen Leben bedeutet dies vielleicht das Verpassen eines Reisemittels. Daher toleriert Sylvana diese Kleinigkeit auch nicht und ist darauf auch nicht wirklich gut zu sprechen, sollte man sich einmal in ihrer Gegenwart verspäten.
Einen weiteren großen Teil von Menschen, die bei Sylvana unten durch sind, wären im weiten Sinne Nicht-Magier, die sogenannten Taschenspielermagier und Elementarmagier, die mit ihrer Magie nur die großartige Macht der Drachenmagie zu imitieren versuchen. Für die Dragonslayerin sind besonders Letztere ein Dorn im Auge, denen sie mit größter Verabscheuung entgegentritt. Teilweise sieht sie die Existenz dieser Magier als Spott gegenüber den Drachen und ihrer Magie – und somit auch als Spott gegenüber sich selbst, da sie als Tochter eines Drachens immerhin ihre alte Magie nutzen konnte. Aber abgesehen von diesen abartigen „Geschöpfen“ gibt es ja sogar noch unter allen Menschen eine weitere Abgrenzungsstufe, die sogar noch unter denen der verfluchten Elementarmagier liegt: Die Rede ist hierbei von diesen aufgeblasenen Typen, die anscheinend meinen, dass ihre Muskelmasse die Hirnmasse ersetzen kann. Auch wenn diese Kerle meist sehr einfach zu durchschauen sind und ohne nachzudenken (wie könnten sie auch ohne Gehirn) Informationen ausspucken, so hat Sylvana nur eins für sie übrig: Aggressivität mit schmerzhaften Folgen für das Männchen, welches zu aufdringlich werden wollte!
Weiterhin hat Sylvana ein sehr empfindliches Gehör. Nein, sie nimmt nicht ihre Umwelt genauer wahr und hört somit das kleinste Geräusch, welches dem normalen Gehör verdeckt bleibt. Sie besitzt einfach nur ein geschultes Gehör, welches sie der Erfahrung im Spielen ihrer Violine zu verdanken hat. Anders als unmusikalische Menschen ist sie daher auch in der Lage, neben gravierenden Fehlern auch leichter einen falschen Ton rauszuhören. Dementsprechend kann sie schlecht gespielte Musikstücke leichter wahrnehmen und hat sich über die Jahre angewöhnt, solche Stücke zu kritisieren. Sylvana liebt halt die Musik, da macht es sie stets rasend, wenn manche Menschen mit schlechter Musik die Welt belästigen. Entweder man beherrscht diese Kunst oder nicht.
Man mag es vielleicht nicht vermuten, aber Sylvana hasst Kunst. Nein, nicht Bildhauerei, Architektur oder das Formen von Figuren. Gesprochen wird hier von der Malerei, ganz im Besonderen der abstrakten Malerei. Wer möchte denn schon für alle Ewigkeit Gemälde dieser Gattung anstarren? Im ersten Moment scheinen sie vielleicht noch schön, aber irgendwann verlischt der Glanz und alles was bleibt ist eine Leinwand, welche sinnlos mit Farben bemalt wurde. Hier findet sich in ihren Augen nicht einmal etwas, was für die Ewigkeit aufgehoben werden sollte, wie die Abbildung eines besonderen Menschen.
Schlussendlich gibt es noch ein paar einfache Dinge, die Sylvana nicht mag. Zum einen wären es die sogenannten Tagträumer. Man soll nicht behaupten, dass die Dragonslayerin ein Problem mit Entspannung jeglicher Art besitzt – immerhin legt sie sich auch mal gerne unter einen Baum und lässt ihre Gedanken einfach vorbeiziehen. Aber was soll es jemanden bringen, wenn man wirklich fast ausschließlich den ganzen Tag mit seinen Gedanken an einen anderen Ort ist? Abwechslung ist schön und gut, aber das wahre Leben spielt sich nicht im eigenen Kopf.
Zum anderen gäbe es dann aber auch noch den blinden Optimismus und den Pessimismus, den sie nicht ausstehen kann. Was nutzt Schwarzseherei in einer noch nicht verlorenen Situation? Oder aber grenzenloser Optimismus in einer aussichtslosen Lage? Sie verzerren ausschließlich die Realität und sorgen zu einfach dazu, dass ein beinahe gewonnener Kampf verloren wird oder, dass man unüberlegt gegen eine Übermacht stürmt und somit sein eigenes Leben riskiert.

Ziel: Die Wünsche Sylvanas haben sich in den Jahren ihres Lebens stets verändert. Vor der Begegnung mit Raiden wollte sie eigentlich nur die Welt bereisen, ihre Geheimnisse entschlüsseln und irgendwie auch raus aus ihrem kleinen Vogelkäfig, den sie ihr Zuhause nannte. Dann wollte sie Freiheit, als man sie von dem Vögelkäfig mit Namen Zuhause in einen anderen Käfig mit dem Namen Sklaverei gesteckt hatte. Inzwischen haben sich die Dinge aber wesentlich verändert. Andere Verlangen verdrängten die Alten und eine Reihe an neuen Wünschen und Zielen resultierte hieraus. Zuerst wäre da wohl das Ziel, welches sie eigentlich stets vorantreibt: Als Dragonslayer und im übertragenden Sinne auch Tochter eines Drachens will Sylvana ihren Drachenvater stolz machen. So wie er es ihr aufgetragen hatte, als sich ihre Wege getrennt hatten, will sie stärker werden und seinem Namen alle Ehre machen. Jeder soll wissen, dass sie Sylvana, die Tochter Raidens, dem Drachen des Donners, ist. Der Weg, den sie einschlagen will, hat zum Schluss die Begegnung mit ihm vorgesehen. Und wenn der Tag dafür angebrochen sein sollte will sie so stark sein, dass Raiden zufrieden mit ihr sein kann.
Aus diesem Grund ist es einer ihrer Ziele, jeden Aspekt seiner Magie zu ergründen und alles über sie zu erlernen. Sylvana möchte auch, dass ihr Name in den Gemütern ihrer Gegner Ehrfurcht und Angst hervorruft, dass der verlorengegangene Respekt der Drachen wieder allgegenwertig für die Menschen wird. Als Dragonslayerin und Vorbote ihres Drachenvaters! Aber auch fern davon war sie angetan von den Zielen, die ihr werter Gildenmeister anstrebt. Eine neue Welt, in Frieden und Einheit, ohne unnötige Bürokratie, ohne einen korrupten magischen Rat und Monarchie. Die Stärksten sollten oben stehen und herrschen, der schwache Rest sollte knien und gehorchen!
Aber auch ein persönliches Motiv, welches nicht geprägt vom Stolz der Drachen oder der Gilde war, sondern rein durch ihren eigenen Stolz, war da noch. Eine Sache ihrer Vergangenheit, die sie ausmerzen wollte. Eines Tages, wenn sie mächtig genug geworden war, würde sie zurückkehren an den Ort, wo ihre Schwingen in Ketten gelegen haben. Sie würde jeden Sklaventreiber finden, der mit ihr in Kontakt war – ihre Gesichter hatten sich in ihrem Gedächtnis eingebrannt. Und sie würde sie alle bezahlen lassen – der Preis alleine war ihr niederes Leben.


Stärken und Schwächen

Stärken: Es gibt wirklich eine Reihe an Dingen, die Sylvana als eine ihrer Stärken bezeichnen kann. Vieles lag ihr schon immer im Blut, einiges kam über Erfahrungen im Leben hinzu. Beginnen wir bei der Aufzählung am besten mit den Dingen, die ihr schon mit der Geburt in die Wiege gelegt worden waren. Da hätten wir zum einen ihre Intelligenz. Schon früh konnte man erkennen, dass Sylvana nicht auf den Kopf gefallen war. Bis heute hat sich daran nicht viel verändert. Die junge Frau besitzt die Fähigkeit viele Informationen innerhalb von kurzen Augenblicken zu verarbeiten, was einen großen Vorteil in brenzligen Kämpfen darstellt. Kombiniert mit einer guten Beobachtungsgabe ist sie sogar in der Lage, die Bewegungen eines Gegners soweit zu analysieren, dass sie mithilfe von wiederholenden Bewegungsmustern Reaktionen eines Gegners erahnen kann. Bei Nahkämpfern, deren Angriffe linear ausgeführt werden, kann sie somit Angriffen leichter ausweichen. Natürlich kann dies auch seine Gefahren mit sich bringen, wenn der Gegner einmal bemerkt hat, dass Sylvana sich auf seine Angriffe eingestellt hat. Spontane Änderungen des vorher linear wirkenden Kampfstils können somit die gesamte Analyse umgehen und sie auf dem falschen Fuß erwischen.
Neben diesem taktischen Denkvermögen kann Sylvana auch schnell die Schwächen ihrer Gegner ausfindig machen. Wenn ein Magier zum Beispiel bei einer Offensive seinen Rücken nicht gedeckt hat, entdeckt ihr geschultes Auge diese Schwäche und bindet sie sogleich in einen Plan für eine Gegenoffensive ein. So hat Sylvana schon so manchen Gegner, der ihr überlegen schien, mit einem schnellen Gegenangriff außer Gefecht gesetzt.
Nicht nur ihre Magie ist eine Waffe, welche Sylvana gerne und oft benutzt. Nachdem sich die Wege von ihr und Raiden getrennt hatten, eignete sie sich ein gewisses Maß an rhetorischen Fähigkeiten an. Ihre Worte können daher auch manchmal so scharf wie ein Schwert sein und jemanden genau dort treffen, wo er am verwundbarsten ist - Egal, ob sie nun jemanden provozieren oder einschüchtern möchte.
Nicht unwichtig und daher auch erwähnenswert ist wohl, dass Sylvana zu den Menschen gehört, die sich nicht auf den Arm nehmen lassen. Eine durchaus nützliche Eigenschaft, wenn man Lügen von Wahrheit trennen muss. Aber auch im Alltag hilft sie einem dabei, über den Tisch gezogen zu werden. Bestes Beispiel sind wohl Händler, die einem das Blaue vom Himmel versprechen, wenn sie eigentlich vollkommen normale Ware an den Mann bringen wollen. Früher war es noch durchaus möglich, dass sich Sylvana einen Bären aufschwatzen ließ – inzwischen sieht sie aber knallhart durch die Illusion der preisenden Worte und kann sich somit gegen diesen Wucher schützen. Ähnlich sieht es bei Lügen aus, wobei sie noch lange nicht in der Lage ist, jegliche Lügen zu durchschauen. Es gibt halt Menschen, die ihre Lügennetze so gut aufspannen, dass man sie kaum durchschauen kann.
Schlussendlich ist Sylvana aber durchaus in der Lage, dem männlichen Charme zu widerstehen. Zugegeben, es gibt Augenblicke, wo ein Mann ihren Blick gefangen nimmt und sie zum Träumen bringt. Dies ist aber meist die Ausnahme der Regel. Wenn nicht gerade ein Zauber oder Alkohol ihre Sinne vernebelt ist Sylvana doch durchaus in der Lage, die Charmeattacken abzuwehren.

Schwächen: Wo Stärken herrschen, müssen auch Schwächen existieren, um ein Gleichgewicht zu schaffen. So ist es natürlich auch bei Sylvana, wie sollte es auch anders sein? Ganz oben auf dieser Liste steht wohl ihre Unfähigkeit, sich selber aufzumuntern. Da sie schon vor langer Zeit jegliches optimistische Denken aufgegeben hat, ist er ihr unmöglich mit solchen Gedanken wie „Alles wird Gut“ zu versuchen ihre Laune zu heben. Eher schirmt sie sich von der Außenwelt ab und geht in ihren Gedanken mit sich selbst ins Gericht. Sie staut ihre Probleme auf und lässt sie an ihr nagen. Sollte sie einen Fehler gemacht haben, der schlimme Konsequenzen als Folge mit sich zieht, so gibt sie sich allein die Schuld dafür und versinkt in einen Zustand leichter Depression, während sich die Schuldgefühle tief in ihr Inneres fressen. Und auch, wenn man versuchen sollte, sie aus dieser Starre zu befreien, so wird man jede Menge Arbeit investieren müssen.
Denn neben dieser Unfähigkeit ist es auch schwer, sie von anderen Standpunkten zu überzeugen. In diesen depressiven Phasen besonders, aber auch wenn es um Planungen oder Meinung geht. Sylvana ist fest von ihren Argumenten, Standpunkten und vollendeten Plänen überzeugt und lässt sich selten von Alternativen überzeugen. Natürlich, kleine Verbesserungen oder Kritik an gewissen Punkten akzeptiert sie gerne und arbeitet sie ein, aber wenn es darum geht, dass sie ihren Standpunkt verteidigt, braucht man eine Herde Pferde um sie von selbigen abzubringen. Wenn man dann neben ihrem Sturkopf noch mit ihrem Temperament fertig werden muss, erleichtert dies nicht wirklich die Sache. Wo wir schon ihr Temperament erwähnen… Man kann behaupten, dass Sylvana vieles immer im Griff hat. Bei ihrem Temperament sieht dies aber vollkommen anders aus. Gerne handelt sie impulsiv und lässt sich von ihren Gefühlen leiten, ohne an die Folgen zu denken. So hat sie doch auf einer Reise schon eine kleine Waldhütte in Trümmer gelegt, weil ihr Bewohner angefangen hatte, sie grob anzubaggern. Dabei wollte sie eigentlich nur nach einem Weg fragen. Ja, Sylvanas Orientierungssinn kann man als kaum vorhanden definieren. In Großstädten wie Crocus Town hat sie ein solches Problem merkwürdiger Weise nicht. Erst, wenn sei die Stadt verlässt und ein Waldstück als vermeintliche Abkürzung nehmen sollte passiert es häufig, dass sie plötzlich mehrfach denselben Ort passiert und sich zwischen den Bäumen verirrt.
Anders, als ihr ungezügeltes Temperament, ist wohl ihre Grausamkeit. Auch wenn man es ihr nicht ansehen mag, so kann Sylvana sehr sadistisch und brutal sein. Hierbei sprechen wir nicht von ihrer sadistischen Seite, dass sie sich einfach am Leid anderer erfreut. Nein, wir reden über einen Zustand puren Sadismus, den auch Sylvana recht selten erreicht. Unter normalen Bedingungen wird man nicht auf diese Seite der Dragonslayerin treffen. Sollte es aber passieren, dass man einen Menschen, der ihr entweder nahe steht oder ihr direkt untergestellt ist, schwer verletzen sollte, so sieht die Magierin völlig rot. Ihre Gedanken beginnen sich nur noch darauf zu fixieren, wie man dem Übeltäter seine Untat am besten heimzahlen könnte. Wobei bei ihr hier die Moral gilt: Hacke jemanden einen Finger ab und du verlierst mindestens deinen Arm. Es ist bisher selten geschehen, aber die Menschen, die ihre Grausamkeit auf sich gezogen hatten, mussten anschließend für längere Zeit ein Krankenhaus aufsuchen. Schwere Brandwunden und Knochenbrüche sind die Folgen, wenn sie unkontrolliert ihren entfesselten Zorn auf jemanden richtet.
Weiterhin besitzt Sylvana noch eine merkwürdige Angst, welche sich aus zwei Phobien zusammensetzt. Eine Mischung aus Nyktophobie (Angst vor Dunkelheit) und Klaustrophobie (Angst vor engen Räumen). Es gibt nichts Schlimmeres für sie, als wenn sie sich alleine in absoluter Dunkelheit in einem engen Raum befindet. Diese Angst kommt wohl daher, dass sie als kleines Kind einst in einem engen und kleinen Raum eingesperrt worden war.


Offtopic

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BeitragThema: Re: Sylvana Rose Fernandez   So 2 Aug 2015 - 17:56

Umfeldblatt

HOW MANY HEROES CAN ONE HISTORY ACCOMMODATE?


Schreibprobe:: Schon lange bevor sie ihr Ziel erreicht hatten, war der tosende Klang des Wasserfalls in ihrer Nähe zu hören. Trotzdem, als sie aus dem Schatten der Bäume heraustrat und den nebligen Schleier des Wasserfalls sah, stockte Sylvana der Atem. Ihre Augen sahen einen gigantischen Strom klaren Wassers, der aus schier unendlicher Höhe in ein Becken aus grauem Felsen hinab fiel. Die sprühende Gischt fing das Licht in funkelnden Farben und kleinen Regenbögen ein. Um das Becken herum hatte man die Bäume gefällt und eine grasige Lichtung geschaffen. Nach ihrem ersten Ausruf des Entzückens verfiel Sylvana in Schweigen. Behutsam ließ sie sich auf der Erde nieder und saß, auf ihre Arme zurückgelehnt, den Wasserfall betrachtend, als bekäme sie niemals genug davon.
„Vergiss nicht, warum wir hier sind, Sylvana. Bewundern kannst du hier alles auch noch später. Zuerst ist es deine Aufgabe dich auf diesen Stein zu setzen und dich auf alles um dich einzulassen!“
Raiden, welcher am oberen Ende des Wasserfalls saß und auf Sylvana herabblickte, schoss einen kleinen Blitz auf einen, vom Wasser glattgeschliffenen, schwarzen Stein, welcher mitten im Becken lag. Sylvana blickte kurze Zeit zu diesem und ging schließlich auf das Becken zu. Mit langsamen Schritten durchschritt sie das seichte Wasser, welches mit jedem Schritt ein wenig an Tiefe zunahm. Als sie den Stein erreicht hatte, stand ihr das Wasser bis knapp über ihrer Hüfte. Ein kaum sichtbarer Nebelschleier umgab sie, sodass sie die Silhouette des Drachens schon gar nicht mehr erkennen konnte. Mit einem Satz hievte sie sich aus dem Wasser und setzte sich im Schneidersitz auf den Stein. Sie schloss ihre Augen und versuchte sämtliche Gedanken aus ihrem Kopf zu verbannen. Kurze Zeit dachte sie auch an nichts, hörte nur das Rauschen des Wasserfalls, doch kam ihr dann doch ein Gedanke in den Kopf. Immer und immer wieder ging es der jungen Dragonslayerin so, fiel es ihr doch so unendlich schwer ihren Kopf wirklich völlig zu leeren und an nichts zu denken. Raidens scharfes Auge beobachtete sie dabei ganz genau, musterte ihre Gesichtszüge, die sich immer ganz leicht bei einem neuen Gedanken verzogen. Er war sich sicher, dass Sylvana einige Zeit brauchen würde, bis sie diese Hürde gemeistert hatte. Es war wichtig, dass sie ihre Sinne schärfen konnte, wann immer sie wollte. Für Sylvana war dies immerhin alles neu. Ihr geschärfter Geruchssinn war doch schon oftmals einfach überwältigend für sie gewesen. Sie musste einfach lernen ihn gezielt einsetzen zu können! Aber mit genügend Geduld würde sie sicherlich schon etwas schaffen, da war er sich sicher!

Die Stunden zogen an Sylvana vorüber wie Minuten. Sie hatte es inzwischen endlich geschafft, sich vollkommen auf ihre Umgebung zu konzentrieren – auch wenn es nur für einige Momente war. Das Rauschen des Wasserfalles mochte zwar die Umgebung mit lautem Getöse übertönen, aber Sylvana bildete sich ein, mehr als zuvor hören zu können. Sie wusste genau, dass sie von allen Seiten beobachtet wurde. Sie spürte die neugierigen Blicke der Tiere förmlich. Und doch, auch wenn alles um sie herum laut war, sie hörte deutlich, wie sie sich in den Blattwerk bewegten. Ihre Gerüche drangen einzeln in ihre Nase, doch konnte sie sie teilweise schon unterscheiden. Schon jetzt fühlte es sich so an, als sehe sie die Welt in einem völlig anderen Licht.
„Du kannst jetzt aufhören, Sylvana! Die Sonne ist bereits am untergehen und es dauert nicht mehr lange, bis die Temperaturen auch schlagartig fallen werden“ , erklang die Stimme Raidens in ihrem Kopf. Sylvana öffnete die Augen und sofort war alles, wie es vorher war. Sie hörte nicht mehr die Geräusche des Waldes, spürte nicht mehr die Blicke der Tiere auf sich. Einzig eine überwältigende Anzahl an Gerüchen, die sie nicht differenzieren konnte, stieg in ihre Nase und das ohrenbetäubende Rauschen des Wasserfalls dröhnte in ihren Ohren. Sylvana stand auf, schaute den Wasserfall hoch und sah den mächtigen Körpers des Drachens durch die Nebelschwaden stoßen. Ein starker Windstoß durch den Flügelschlag bei der Landung riss die Dragonslayerin von den Füßen, sodass sie direkt in das Wasser fiel. Peinlich berührt schaute sie zu Raiden hoch, welche sie mit seinem Blick zu durchbohren schien.
„Daran üben wir auch noch. Steig auf, Kleines.“ Sylvana gehorchte, stieg auf den Rücken des weisen Drachens, hielt sich dort so fest, wie sie nur konnte, als Raiden erneut ein paar mal kräftig mit seinen Schwingen schlug und schnell an Höhe gewann.


Umfeld und Geschichte


Familie:
Ziehvater Raiden, der Drache des Donners
Spoiler:
 
Nur wenige Menschen hatten je die Ehre einem Drachen zu begegnen und danach noch zu leben, um die Geschichte ihrer Begegnung weiterzuerzählen. Raiden gehört zu einer Gattung von Drachen, die es gerne haben, wenn man Geschichten über sie erzählt. In der Vergangenheit hatte er daher Menschen, die sich in der Nähe des Hakobe-Gebirges verirrt hatten, gezeigt und auch angegriffen. Auf ihren Tod hatte er es nie ankommen lassen, er wollte sie nur verletzen und sie somit zwingen von seiner Macht zu berichten. Über die Jahre hatten mehrere Magier sogar versucht, ihn aufzusuchen und zu bezwingen – die perfekte Gelegenheit um seinem Namen als Herr der Gewitter noch mehr Glanz zu verleihen. Schließlich war es jedoch Sylvana, welche das Leben des Donnerdrachens gehörig auf den Kopf stellte. Anfangs wollte er dem kleinen Mädchen, welches sich in sein Reich verirrt hatte, genauso Angst einjagen, wie all den anderen Menschen vor ihr. Aber bei ihrem hilflosen und verängstigten Anblick, als er vor ihren Augen gelandet war, wurde etwas anders für ihn. Er konnte es nicht übers Herz bringen das Mädchen zu attackieren. Stattdessen beschloss er Sylvana aufzunehmen und mehr über sie herauszufinden, faszinierte sie ihn doch irgendwie. Nach einigen Wochen entschied sich Raiden dann sogar, ihr seine Magie weiterzugeben. Im Hinterkopf hatte er noch die Erinnerung von der Erzählung eines anderen Drachens, wie mächtig sein Schüler doch schon inzwischen geworden war. Warum sollte er dann nicht auch jemanden seine Magie lehren? Auf diesem Wege würde sein Name sogar noch bekannter werden und er könnte mit ihr irgendwann prahlen.
Eigentlich führten Sylvana und Raiden eine relativ gute Beziehung zueinander. Die Trainingsmethoden waren zwar äußerst hart, aber Sylvana wollte ihren Meister nicht enttäuschen und folgte seinen Anweisungen. Als sie dann nach einigen Jahren des Lernens schließlich keine großen Fortschritte mehr machte, setzte Raiden sie in der Nähe von Magnolia Town aus und machte ihr klar, dass sie alleine an mehr Stärke gelangen musste.


Vater: Sergio Fernandez (43 Jahre)
Zwar trägt Sergio den Titel ihres Vaters, in ihrem Herzen ist er aber schon lange als selbiger gestorben. Eigentlich kann man sogar behaupten, dass er seinen Pflichten als Vater nie nachgekommen war. Er war schon immer mehr Geschäftsmann als irgendetwas anderes. Durch seinen Reichtum musste sie zwar nur ein Wort verlieren um zu bekommen, was sie wollte, aber jegliches Geld der Welt konnte das Fehlen von Aufmerksamkeit und Liebe nicht ersetzen. Schlussendlich hat Sylvana ihn nur noch schlecht in Erinnerung. Die Zeiten, wo sie noch im Mittelpunkt stand, sind nur noch unklare Erinnerungen. Klarer ist die Tatsache, dass er sie schon mit sieben Jahren mit einem jungen aus einer befreundeten Adelsfamilie verheiraten wollte, den sie überhaupt nicht leiden konnte. Auch die Tatsache, dass er Söldner auf sie angesetzt hat, macht die nicht vorhandene Beziehung zwischen Vater und Tochter nicht besser.


Mutter: Maria Fernandez (39 Jahre)
Im Gegensatz zu ihrem Vater hatte sich ihre Mutter immer um sie gekümmert, auch nach der Geburt ihres kleinen Bruders. Dennoch konnte man deutlich bemerken, dass ihr der kleine Phillippe wichtiger war, als es Sylvana jemals sein würde. Immerhin war er ja der zukünftige Erbe und Fortführer der adligen Blutlinie. Maria ist aber trotzdem der Magierin nur in guter Erinnerung geblieben. Sie war zwar auch eine Adlige und lebte diesen Titel auch mit einer gewissen Arroganz aus, aber gleichzeitig war sie auch eine liebende Mutter, wie man sie sich nur wünschen konnte. Stets hatte sie sich um Sylvana gekümmert, wenn sie es gebraucht hatte und selbst nach der Geburt von Phillippe war sie, im Gegensatz zu ihrem Vater, noch für sie dar.


Bruder: Philippe Angel Fernandez (14 Jahre)
Gut, über ihren kleinen Bruder kann man kaum etwas sagen. Immerhin war er erst drei Jahre alt geworden, als Sylvana fortgelaufen war. Sicher ist aber, dass sie einen gewissen Groll gegen ihn hegt. Natürlich kann er ja nichts dafür, dass er als Junge geboren war und somit die gesamte Aufmerksamkeit auf sich ziehen würde. Es ändert aber nichts an der Tatsache, dass er der Hauptgrund ist, dass Sylvana nur noch als zweitklassig galt.


Freunde: ---

Feinde:
Die Sklaventreiber

Wer kann es Sylvana verübeln, dass die Menschen, die ihr ihre Freiheit einst geraubt hatten, auch als ihre Feinde angesehen werden. Ihnen gilt immerhin auch ein Schwur, den sie in der Zeit mit Raiden gemacht hatte: Sie würde jeden einzelnen Sklaventreiber und jeden einzelnen Sklavenherren ausfindig machen, ihnen die selben Qualen zufügen, die sie einst gelitten hatte und all die Sklaven, die auch mit diesem Zeichen belegt worden sind, aus ihrer Gefangenschaft befreien!

Gilde: Auch wenn Sylvana der Gilde zu Beginn beigetreten war, weil es Raiden ihr nahegelegt hatte, so empfindet sie das Bestreben einer neuen Weltordnung, welches die Gilde verfolgt, ebenfalls als verfolgenswert. Inzwischen sind es nun fünf Monate, in denen sich ihr Eindruck bezüglich der Ziele und Hierarchie innerhalb der Gilde verfestigt haben. Sie selbst war zwar noch nicht die mächtigste Magierin, trotzdem genoss sie doch schon aufgrund ihrer einzigartigen Magie einige Privilegien - unter anderem, dass jeder Magier ohne besondere Magie, der in der Hierarchie sich unter ihr befand, sie mit Lady Sylvana ansprechen musste. Weiterhin musste sie feststellen, dass die Idee, dass nicht mehr Geburtsrechte, Adelstitel oder Lügen die Zügel eines Landes in der Hand hielten, sondern eine Hierarchie der Macht der einzelnen Person bestimmte, wo er sich in diesem System befinden würde, ihr sehr imponierte. Besonders, da sie auf diesem Weg sich sicher sein konnte, dass die verhassten Elementarmagier niemals eine Machtposition an sich reißen konnten, die über ihr stand.

Geschichte: Manchen Kindern wird eine Begabung für die Magie schon gleich in die Wiege gelegt, als ein Erbe der eigenen Eltern. Hier zeigt sich schon sehr früh eine Affinität zur Magie in Form von großen Mengen an magischer Energie, die bereits in einem jungen Alter durch den Körper fließt. Andere haben dieses Talent von Natur aus, ohne, dass die Eltern hierbei einen Einfluss auswirken, während wiederum andere jedes kleine Stück Magie mit harter Arbeit aus ihrem Körper pressen müssen. In Sylvanas Leben ging es die ersten Jahre nie darum, wie stark die Magie in ihrem Körper ausgeprägt war. Als Kind eines Adelshauses, welches sich durch äußerst erfolgreichen Handel einen Namen in Fiore gemacht hatte, gab es andere Dinge, die in ihrer Wichtigkeit überwogen.
Sylvanas Leben begann an einem verschneiten Januartag im Hause ihrer Eltern in Crocus Town. Es war sicherlich kein Tag, an dem man gerne aus der warmen Umgebung des Mutterleibes in die kalte Welt gehen möchte. Eine Wahl hatte sie jedoch schon vor Beginn ihres Lebens nicht gehabt. Einen Grund zur Beschwerde hatte sie im Rückblick aber nicht. Natürlich war das Geschrei und Gejaule groß, als sie schließlich das Licht der Welt erblickte, von der Kälte der Nacht, die draußen jede Sekunde unerträglich machte, spürte sie in den schützenden Mauern des Hauses nichts. Ganz im Gegenteil, alles war schön beheizt und man konnte gar vergessen, dass der Winter vor der Tür stand und auf Einlass wartete.
Für ihre Eltern Sergio und Maria war ihre Geburt ein bittersüßer Augenblick. Natürlich waren sie mehr als nur froh, dass sie sich nun Eltern nennen durften und ein gesundes Mädchen in ihren Armen hielten. Dort lag aber auch gerade ein kleines Problem, welches die scheinbar grenzenlose Freude doch zu trüben vermochte: Sie war ein Mädchen. Viel lieber wäre ihnen ein gesunder Junge gewesen, der auch einen wirklichen Anspruch auf das Familienerbe erheben konnte. Etwas ändern konnten sie nun aber auch nicht, daher waren sie dankbar für ihre kleine Tochter und gaben ihr alles, was man ihr geben konnte: Liebe, Geborgenheit und alles, was man mit Geld kaufen konnte. Ihr Reich war von der Größe von zwei Wohnzimmern, in dem es alles gab, was man gebrauchen konnte. Es fehlte Sylvana also an nichts.
Mit den Jahren zeigte sich, dass Sylvana sehr viele positive Züge zeigte. Sie war neugierig, lernbereit und äußerst wissbegierig. Gehen und Sprechen konnte sie schon vor allen anderen Kindern und allgemein entwickelte sie sich schneller als andere Kinder in ihrem Alter. Daher sorgten ihre Eltern auch dafür, dass sie so früh wie möglich Privatunterricht bekommen konnte, der perfekt auf sie zugeschnitten war. Lesen, schreiben und rechnen wurden ihr beigebracht und es zeigte sich, dass Sylvana ein ausgezeichnetes Gedächtnis besaß, prägten sich doch sämtliche Dinge, die ihr vermittelt wurden, beim ersten Anlauf gleich ein. Schon sehr früh fand sie Gefallen an Büchern und jeglicher Form von geschriebenen. Schon im zarten Alter von drei Jahren verbrachte sie lange Zeitphasen in der kleinen Privatbücherei ihrer Eltern. Dass während dieser Zeit etwas aus sie zukam, was ihre Zukunft doch stark verändern würde, wusste sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht.


Dinge können sich schnell ändern

Sylvana hatte gerade ihren vierten Geburtstag feiern dürfen, da gab es wohl das größte Geschenk – zumindest für ihre Eltern. Ihre Mutter Maria brachte einen gesunden Jungen zur Welt. Ihr kleiner Bruder, der in Zukunft auf den Namen Philippe Angel hören sollte, erfüllte den Wunsch ihrer Eltern nach einem männlichen Erben. In der Situation konnte Sylvana noch nicht verstehen, was dies für ihre Zukunft bedeuten würde. Einen Eindruck sollte sie aber in den zukünftigen Monaten und Jahren erfahren. Wo früher sie im Mittelpunkt ihrer Eltern stand, lag nun ihr kleiner Bruder. Ihm galt nun jegliche Aufmerksamkeit, während Sylvana nur noch die Aufmerksamkeit ihrer Privatlehrer bekam. Ihre Eltern bekam sie nur noch kaum zu Gesicht und selbst beim gemeinsamen Abendessen wurde mit ihr kaum ein Wort gewechselt. Dabei wollte sie doch immer von so vielem erzählen. Von Dingen, die sie gelernt hatte und welche sie äußerst faszinierten. Jedes Mal gab es jedoch nur ein monotones „Sehr schön“ oder Variationen, die alle in die selbige Richtung gingen.
Noch einigen Monaten hatte Sylvana schließlich ihre Lage begriffen. Sie mochte ihren kleinen Bruder, aber der Gedanke, dass er an ihrer jetzigen Lage Schuld war, stimmte sie ein wenig ärgerlich. Trotzdem machte sie irgendwie das Beste aus ihrer Situation. Immer mehr Zeit verbrachte sie in der Bibliothek. Im Hinterkopf hatte sie sich vorgenommen viel zu lernen, um ihre Eltern damit irgendwann beeindrucken zu können. Dieser Weg schien ihr am logischsten.
Die Monate vergingen wie im Flug. Sylvanas Wissen wurde stetig größer und ihre Lernerfolge stellten ihre Privatlehrer stets zufrieden. Ihre Situation im Hinblick auf ihre Eltern hatte sich dennoch kaum ein bisschen verändert. Ihr kleiner Bruder beanspruchte jegliche Aufmerksamkeit und sogar ihr Vater schien Zeit mit ihm zu verbringen – eine Ehre, die nicht einmal ihr zu teil geworden war. Hin und wieder besuchte Maria sie in ihrem Zimmer, während sie gerade einige Aufgaben erledigte oder in einem der vielen Bücher versunken war, die sie von dem Geld ihrer Eltern gekauft hatte. Ihren innigsten Wunsch nach Aufmerksamkeit kam sie aber nicht wirklich nach, blieb sie doch nur wenige Minuten um einmal nach dem Rechten zu schauen und Sylvana ein klein wenig zuzuhören.
Nach gut drei Jahren dieses Lebens war aus Sylvana ein intelligentes, junges Mädchen geworden. Der Privatunterricht hatte sich bezahlt gemacht, lag ihr Wissensstand weit über dem eines Schülers ihrer Altersklasse. An ihr Leben hatte sie sich schon gewöhnt, wohl oder übel. Es war zum Alltag geworden, kaum Beachtung zu bekommen. Inzwischen lernte sie auch nur noch für sich und nicht mehr um ihre Eltern zu beeindrucken, hatte sie doch inzwischen gemerkt, dass sie damit niemals Erfolg haben würde. Neue Themen erfüllten ihren Alltag mit ein wenig Freude, konzentrierte sich die junge Dame neben all den Stunden, in denen man ihr Manieren und damenhaftes Verhalten lehrte, inzwischen nur noch auf ihre privaten Studien, in denen sie sich mit der Geschichte Fiores und den Aspekten der Magie auseinanderzusetzen versuchte. Natürlich waren die Schriften nur schwer für eine sechsjährige, junge Dame zu verstehen, egal wie aufgeschlossen und schlau sie doch sein mochte. Abschrecken ließ sich Sylvana davon aber nicht, kämpfte sie sich durch all die Bücher, die sie nur finden konnte. Tag ein, Tag aus. Vormittags Privatunterricht, Lehrstunden in Manieren und gehobenen Verhalten und anschließend den ganzen Nachmittag lesen. So sah der Alltag der Fernandez aus. Vorerst…


Die verhängnisvolle Nacht

Bis zum heutigen Tage kann Sylvana die Geschehnisse jener warmen Sommernacht ihres achten Lebensjahres nicht zusammenfassen, waren es doch nur kleine Bildfetzen, an die sie sich erinnern konnte. Sie, ihre Eltern und ihr kleiner Bruder waren verreist, verbrachten einen schönen Urlaub in einer schönen mediterranen Wohnung an der Küste von Fiore. Ganz ohne Bücher, ohne Privatunterricht, einfach ein paar schöne Sommertage am Strand genießen. So war eigentlich die Planung gewesen. Bis eben jene Nacht kam. Anfangs war noch alles völlig in Ordnung. Der Mond schien hell am Firmament, das Rauschen der Wellen, die gegen das Kliff in der Nähe stießen, lag in der Luft. Eigentlich eine wirklich perfekte Nacht. Doch irgendwann durchbrachen Schreie die idyllische Atmosphäre, die auch Sylvana aus ihren süßen Träumen riss. Ein merkwürdiger Geruch lag in der Luft, dichter Rauch zog langsam durch ihr Zimmer. Sie wollte ihre Stimme erheben, konnte jedoch keinen Laut herausbringen, während ihre Beine auch schon nachgaben und sie langsam die Finsternis umschloss, während eine große Gestalt auf sie zutrat und sie mitnahm…
Als Sylvana wieder zu Sinnen kam, war alles still. Sie schlug ihre Augen auf, sah aber nichts. Es dauerte einige Momente bis sie begriff, dass ihre Hände gefesselt waren und eine Binde ihre Sicht genommen hatte. Für Panik war merkwürdigerweise kein Platz, war ihr Verstand selbst noch viel zu vernebelt – verschuldet durch den doch recht stechenden Geruch eines anderen Tuchs, was ihr vor Mund und Nase lag. Ohne Zeitgefühl kam es ihr wie mehrere Ewigkeiten vor, bis sie spürte, dass man sie wie ein zusammengeschnürtes Paket packte und wohl über die Schulter warf. Mit einem Mal wurde alles wieder laut, Menschen redeten wild durcheinander, mehrfach riefen einzelne Personen etwas, was sie nicht verstehen konnte. Plötzlich spürte sie Boden unter sich, als man sie niederließ und plötzlich die Augenbinde abnahm. Helles Licht blendete sie, sorgte sofort dafür, dass sie ihre Augen zudrücken musste, was leider auch wenig half. Kurz darauf verschwand auch der Lappen von ihren Lippen und ihrer Nase, sodass sie nach langer Zeit wieder frische Luft in ihre Lungen ziehen konnte. Gut, so frisch war die Luft vergleichsweise auch nicht, eher stickig. Minuten vergingen, bis Sylvanas Augen sich wirklich an das grelle Licht gewöhnt hatten und sie es wagte einen Blick zu wagen. Sie war in einem Käfig, Hände und Füße in Eisenketten gefesselt. Langsam tasteten ihre Hände über ihren Hals, wo ein Lederhalsband fest an ihrer Haut lag. Sie realisierte, was sich hier abspielte. Wo sie gerade war und in was für einer Situation sie sich befand. Panik machte sich in ihrem Inneren breit, ihr Atmen beschleunigte sich, ihr Blick huschte rastlos hin und her, Tränen sammelten sich in ihren Augen. Sie begann zu schreien, wollte zurück nach Hause – ehe sie ein stechender Schmerz durchfuhr und sie erneut von der Nacht umarmen ließ…


Sklavin

Wie sie nun genau auf dem Sklavenmarkt verkauft und zum Anwesen ihres Herren gebracht wurde konnte Sylvana nicht sagen. Dadurch, dass sie ständig, wenn ihr Bewusstsein zurückgekehrt war, von Panik erfüllt wurde, stellte man sie durch ein starkes Sedativum ruhig. So kam es auch, dass sie erst im Hause ihres Käufers merkte, dass ein schwarzes Tattoo auf ihrer Brust ragte. Das Zeichen der Sklaverei, wie eine andere Sklavin ihr erklärte. Sie war gut acht Jahre älter als Sylvana, hatte anscheinend Mitleid mit dem jungen Mädchen, welches in ihre Obhut gegeben worden war, um sie auf alles vorzubereiten, was sie erwartete. Ihr Herr hatte eine große Plantagenanlage, weit im Osten von Fiore, fast schon an der Grenze, außerhalb der Aufsicht des Rates und der Runenritter – dafür hatte er mit seinem Geld schon gesorgt. So musste Sylvana schon nach kurzer Zeit einsehen, dass eine Flucht unmöglich war. Sie hatte es versucht, ehe ein starker Stromschlag ihres Sklavenhalsbandes sie am Rande des Landes ihres Herrens niederstreckte. Die Hoffnung, die sie anfangs noch besaß, dass sie mit einer List entkommen konnte, versiegte mit jedem Tag, den sie länger dort arbeiten musste. Oftmals verdiente sie sich den Schlag der Peitsche von einem der Aufseher, weil sie wieder und wieder nicht so arbeitete, wie sie sollte. Nicht, dass sie es konnte, war ihr Körper für solche Arbeit nicht ausgelegt gewesen. Auch die Strafkammer, einen alten Brunnen, in dem sie eingesperrt wurde, durfte sie einige eiskalte Nächte besuchen. Das ein ums andere Mal hätte es sie fast getötet – fast schon ein Wunsch in diesem Moment, konnte die das Dasein als Sklavin einfach nicht ertragen. Aber sie überlebte diese Nächte. Arbeit, Strafe, Arbeit… Monat für Monat musste das junge Mädchen es über sich ergehen lassen. Solange, bis ihr Herr sie weiterverkaufte. Als sie dies das erste Mal gehört hatte, keimte ein kleiner Funke Hoffnung auf ein besseres Leben auf. Auf einen Herren, der vielleicht gütiger war. Eine der anderen Sklavinnen belehrte sie aber etwas besseres. Dass es sich bei diesem Herren um einen der wohl grausamsten Menschen des Landes handelte, der bekannt war ungehorsame Sklaven zu trainieren. Sylvana konnte sich schon denken, dass dieses Training bei weitem schlimmer werden würde, als all die Nächte in den Strafkammern zusammen. An eine letzte, hoffnungslose Flucht dachte sie in diesem Moment nicht einmal, wollte sie die unnötigen Schmerzen der Elektrizität nicht unbedingt erleben. Also legte sie sich hin und schlief ein.


Die Begegnung mit dem Drachen

Als Sylvana wieder aufwachte, war sie schon wieder unterwegs. Eingesperrt in einen Käfig, der in einem Karren versteckt war, spürte sie jedes Schlagloch, durch welches der Karren fuhr. Tage vergingen, die für Sylvana wie Monate vorkamen. Sie spürte, dass die Temperaturen langsam abkühlten, dass ein eisiger Wind nach einiger Zeit ihr entgegenwehte und ihren Körper wie Espenlaub erzittern ließ. Im Norden lebte er, der Mann, an den sie weiterverkauft worden war, so sagte man sich. Schon jetzt stellte sie sich mit blankem Entsetzen vor, wie die eisige Kälte alle Strafen nur um so unerträglicher machen würde.
Irgendwann, Sylvana war gerade aus einem tiefen Schlaf zitternd erwacht, hielt der Karren an. Unsicheres Gemurmel drang zu ihr durch, weil anscheinend einige Felsen den Weg blockierten. Irgendwer schrie, dass dann jemand sie einfach aus dem Weg räumen sollte. Als Antwort erhielt er ein Brüllen, welches jede Faser ihres Körpers erzittern ließ. Lautes Donnergrollen ließ die Luft vibrieren, als plötzlich ein Blitz vor den Felsen einschlug. Panische Schreie erfüllten die Luft, weitere Blitze schlugen ein, gefolgt von einem dunklen, lauten Grollen, was diesmal nicht der folgende Donner gewesen war. Es war etwas anderes, war der Klang doch anders und vor allem… furchterregender. Ein mächtiger Windstoß wehte über den Karren und riss die Plane einfach weg, sodass Sylvana nun das erste Mal seit Tagen wieder etwas anderes sehen konnte. Mit großen Augen sah sie, wie eine gewaltige Silhouette sich aus einem schwarzen Wolkenmassiv über ihrem Kopf löste. Blitze zuckten um den goldenen Körper herum, als ein weiteres Grollen die Luft zum erzittern brachte. Sylvana wollte ihren Augen nicht trauen, als das Licht der Blitze die Silhouette sichtbar machte. Was dort auf sie zuflog war ein Drache! Ein verdammt großer Drache mit goldgelben Schuppen! Sie erinnerte sich, dass sie einige Geschichten über diese Wesen gelesen hatte. Über Menschen, die gegen einen Drachen gekämpft hatten und ganz knapp mit dem Leben davon gekommen sind. Die Menschen um sie herum rannten in alle möglichen Richtungen, einzelne wurden direkt von einem der Blitze geröstet, während andere den Berghang herunterrollten. Und sie saß einfach nur dort, eingesperrt in ihrem Käfig, die Augen auf den Drachen gerichtet, der zur Landung ansetzte. Sie spürte keine Panik, nicht einmal mehr die Kälte, die an ihrem Körper nagte. Da war einfach nur Begeisterung über dieses gewaltige Wesen, über welche sie schon so viel gelesen hatte. Aber die Begeisterung blieb noch von langer Dauer, wurde sie doch von Angst und großer Ehrfurcht übermannt, als der Drache fast genau neben dem Karren landete und erneut sein lautes Brüllen ertönen ließ. Wie festgefroren, was bei diesen Temperaturen nun nichts ungewöhnliches wäre, saß Sylvana in ihrem Käfig und starrte zu dem großen Drachen hoch. Als er gelandet war wurde ihr erst richtig bewusst, wie viel größer dieses Wesen doch war. Wenn es wollte könnte es sie wohl mühelos unter seiner Klaue zerdrücken. Seine hellblauen, beinahe schon weißen Augen, richteten sich auf sie, schienen sie daraufhin nicht aus dem Blick verlieren zu wollen. Für einige Momente erschien es ihr sogar so, als ob dieser Drache gerade in ihre Seele schaute. Sylvana hielt den Atem an, als sich der Kopf des Drachens nach unten senkte und gut einen halben Meter vor ihr dann ruhte. Das Grollen, welches aus seinem inneren Kopf, wurde lauter und ließ ihre Ohren beinahe klingeln. Etwas Mächtiges schien auf ihren Körper zudrücken, eine Macht, wie Sylvana sie noch nie vorher gespürt hatte. Dann hüllte sich die Nacht um ihre Gedanken.


Die Drachentochter

Natürlich kann man sich denken, dass ein Mädchen im Alter von acht Jahren sich nicht von jetzt auf gleich daran gewöhnen würde, an der Seite eines Drachens zu leben. Sylvana war in diesem Fall keine Ausnahme. Nachdem sie nach einigen Stunden wieder zu sich gekommen war, fand sie sich in einer großen Höhle wieder. Licht schien durch den Höhleneingang und vertrieb die Dunkelheit um sie herum. Lange Zeit blieb sie aber nicht bei Bewusstsein, denn als sie schließlich bemerkte, dass die Höhlenwand, an der sie dachte zu lehnen, in Wirklichkeit der Drache mit den goldgelben Schuppen und den weißblauen Augen war, verabschiedete sich ihr Bewusstsein auch wieder. Es brauchte seine Zeit, Sylvana verlor die nächsten drei Male wieder aus Schreck direkt ihr Bewusstsein, bis sie schließlich alleine in der Höhle aufwachte. Ein dickes Fell lag über ihrem Körper und wärmte sie. Von dem Drachen war keine Spur mehr zu sehen. Nachdem sie sich ihre verwirrten Gedanken wieder geordnet hatte, blickte sie sich aufmerksam um. Mit dem Fell dicht an ihrem Körper gedrückt schritt sie zum Eingang und wagte einen Blick nach draußen. Der Himmel war klar und die Sonne ließ den Schnee auf den Bergen, die sie erblickte, magisch glitzern. Wo genau sie sich befand wusste sie nicht.
Ein tiefes Grollen ließ Sylvana mit einem Mal aufschrecken. Sie schaute nach oben, dort, wo sie die Quelle des Geräusches vermutete. Der Kopf des Drachens ragte einige Meter über ihr und schaute auf sie hinab. Erschrocken stolperte sie zurück, verlor das Gleichgewicht und fiel auf den harten Höhlenboden. „Ich hoffe mal, dass du nicht gleich wieder dein Bewusstsein verlierst.“ Für einen kurzen Moment setzte ihr Herz aus, als die fremde Stimme in ihrem Kopf dröhnte. Unbewusst kroch sie ein wenig tiefer in die Höhle, als der Kopf des Drachens ihr näher kam. Ihr war einfach nicht klar, was dieser Drache von ihr wollte. Für ihn war sie doch nur ein ganz gewöhnliches Menschenmädchen. Wenn er Hunger hatte, dann hätte er sie doch schon längst zum Mittag verspeist. Aber sie lebte noch, hatte ein Fell von ihm bekommen.
Ein dunkles Seufzen entwich der Kehle des Drachens, als sein Kopf verschwand und er im nächsten Augenblick auf dem kleinen Plateau, welches sich vor der Höhle befand, landete. Erneut ertönte die tiefe, mächtige Stimme in ihrem Kopf, diesmal ein wenig leiser als zuvor, sodass sie nicht mehr so laut dröhnte. Der Drache schien ihre Fragen erkannt zu haben und begann sie alle einer nach der anderen zu beantworten. Wo sie war, warum sie hier war und warum er sie nicht als Snack verspeist hatte. Bei letzter Frage hatte der Drache einen amüsierten Laut, es klang beinahe nach einem Lachen, von sich gegeben.
Nachdem sämtliche Fragen beantwortet waren, fühlte sich Sylvana ein klein wenig besser. Allein die Tatsache, dass der Drache – er hatte sich als Raiden vorgestellt – ihr nichts antun wollte, beruhigte sie doch ungemein. Trotzdem war sie noch etwas zurückhaltend dem großen Wesen gegenüber. Es war immerhin ein verdammt großer Drache! Sie traute sich kaum ein Wort zu sprechen und erwähnte somit auch nicht, dass sie großen Hunger hatte. Die Vorräte waren alle aufgebraucht. Schließlich war es jedoch ihr Magen, der sie verriet. Ein lautes Knurren, welches dem Grollen des Drachens konkurrierte, hallte durch die Höhle. Glücklicherweise war Raiden nicht unvorbereitet gewesen und war auf die Jagd gegangen, sodass ihr leerer Magen schnell befriedigt werden konnte.
In den darauffolgenden zwei Wochen verbesserte sich die Atmosphäre zwischen Mädchen und Drachen. Sylvana traute sich langsam in der Anwesenheit des Drachens ihre Stimme zu erheben und zu sprechen, während Raiden versuchte sein dunkles Grollen unter Kontrolle zu halten. Inzwischen war ihr auch klar geworden, warum der Drache damals vom Himmel gekommen war, als der Sklaventransport diesen Bergpfad entlanggefahren war. Er hatte sie nicht aus Nächstenliebe gerettet, hatte Raiden doch zugegeben, immerhin wusste er nicht, dass sie dort war. Er wollte einzig die Menschen verängstigen – was ihm ja sehr gut gelungen war. Nachdem er sie aber entdeckt und sie kurz darauf ihr Bewusstsein verloren hatte konnte er irgendwie nicht anders und musste sie mit sich nehmen, damit sie nicht in der Kälte erfror. Sylvana gelang zu der Erkenntnis, dass sie dem Drachen etwas schuldig war. Raiden gefiel diese Sichtweise und unterbreitete dem Mädchen einen Vorschlag, den sie nicht ablehnen konnte. Er wollte, dass sie bei ihm blieb und als seine Schülerin und Tochter die Donnerdragonslayer-Magie erlernte. Im ersten Moment war Sylvana noch überwältigt von dieser Aufforderung, konnte sie sich nicht vorstellen, dass sie eine würdige Schülerin sein konnte. Über Magie hatte sie immerhin nur vielleicht hin und wieder mal in Büchern gelesen. Aber dass sie eine Magierin werden und von einem solch mächtigen Wesen wie einem Drachen lernen sollte… Es überstieg kurz gesagt ihre Vorstellungskraft. Trotzdem wollte sie Raiden den Vorschlag nicht ablehnen (ihr blieb ja kaum eine andere Möglichkeit) und stimmte ihm daraufhin zu. So wurde aus Sylvana, einer Adelstochter aus Crocus Town, welche in die Sklaverei entführt worden war, die Tochter Raidens, dem Drachen des Donners.


Werde eins mit dem Donner

Mit dem Sonnenaufgang des nächsten Tages begann Sylvanas Training. Da sie über Magie bisher nur ein klein wenig in Literatur gelesen hatte, musste Raiden ganz am Anfang mit den Grundlagen beginnen. Lange Stunden der Erklärung folgten, in welchen dem Mädchen alles beigebracht wurde, was man über Magie wissen musste. Für Sylvana kein Problem, konnte sie die Informationen schnell verarbeiten und in ihrem Kopf behalten. Die darauffolgenden praktischen Übungen brachten aber schnell Ernüchterung ein. Es gelang dem Mädchen nicht, die Magie zu kanalisieren und ein paar kleine Funken in ihrer Hand zu erzeugen. Gut drei Wochen vergingen, in denen Sylvana immer wieder die Theorie in ihrem Kopf wiederhole, dann aber in der Praxis erneut keine Erfolge verbuchen konnte. Raiden gefiel diese Trainingsblockade überhaupt nicht. Als schließlich noch eine weitere Woche ohne einen Erfolg vergangen war, entschloss er sich dazu, etwas härtere Maßnahmen anzugreifen. Spät am Abend, nachdem Sylvana etwas gegessen hatte, rief der Drache sie zu sich. An die Ereignisse dieser Nacht kann sich Sylvana nur noch schemenhaft erinnern. Der goldgelb geschuppte Drache legte die Spitze einer seiner Krallen auf ihre Hüfte und konzentrierte Magie in selbiger, ehe er begann mit der Kralle in ihre Haut zu schneiden. Am Ende dieser Prozedur hatte Sylvana das Bewusstsein verloren und eine blitzförmige Narbe verzierte ihre rechte Hüfte.
Ab diesem Moment ging es nur noch steil bergauf. Am nächsten Tag schaffte es Sylvana die ersten Funken in ihrer Hand zu erzeugen und innerhalb der ersten Woche wurden aus den kleinen Funken die ersten Blitze, die sie um ihre Hände wirbeln ließ. Raiden legte großen Wert darauf, dass Sylvana die Magie zuerst vollkommen kontrollieren konnte und steigerte Stück für Stück den Schwierigkeitsgrad der Übungen. Monate vergingen, in denen Sylvana einfach nur versuchte die Magie erst zu kanalisieren und anschließend nach ihrem Willen zu bändigen. Blitze zuckten um ihren Körper, ohne ihn in irgendeiner Art zu schädigen. Und nur ein kleiner Befehl ihres Geistes reichte aus, um die kanalisierte Magie zu entladen. Zwar verfehlten die Blitze ihr Ziel bei weitem, aber daran konnte man ja schließlich noch arbeiten.
Schließlich entschloss sich Raiden dazu, die Höhle zu verlassen und mit Sylvana an andere Orte zu reisen. Jetzt, wo ihr die Naturgewalt der Blitze keinen Schaden mehr zufügen konnte, war sie in der Lage auf Raidens Rücken zwischen den Gewitterwolken, die der Drache stets als Tarnung erschuf, zu bleiben. Zuerst blieben sie noch im vertrauten Hakobe-Gebirge, wechselten hin und wieder den Standort. Neben dem Training der Magie begann Raiden nun auch, das Mädchen in anderen Dingen zu lehren. Das Wissen des Drachens war gewaltig und so gab es einiges, was Sylvana von ihm lernen konnte. Die Geschichte des Landes, frei von Lügen und Fehlinterpretationen, die alte Sprache der Drachen… Aber jetzt, wo Sylvana die Grundlagen der Dragonslayermagie verstanden hatte, wurde auch der Drache in seinem Training härter. Er verlangte mehr und brachte das Mädchen oft an die Grenzen ihrer körperlichen und geistigen Kräfte. Eines Tages beschloss er sogar, dass Sylvana manche ihrer Fähigkeiten alleine entdecken musste. So ließ er mit seiner Magie ein Gewitter über ihren Köpfen entstehen und schoss etliche Blitze kontrolliert auf das junge Mädchen. Anfangs verstand Sylvana nicht, was Raiden ihr damit beibringen wollte, bis sie schließlich den Mund öffnete und beinahe zufällig ein wenig des Blitzes in sich aufnahm. Ein weiteres Mal folgte und schließlich schaffte sie es, einen der Blitze vollkommen zu verspeisen.
Während der Drache ihr nach und nach noch weiteres Wissen vermachte, begann er auch wieder, sie auf die normale Welt vorzubereiten. Sylvana war inzwischen schon fünfzehn Jahre alt geworden und Raiden war stolz auf seine junge Schülerin, welcher er in den Jahren soviel Wissen vermacht hatte. Doch inzwischen war der Lernfortschritt nicht mehr so groß, wie er es gerne haben wollte. In einigen Trainingskämpfen zeigte sie zwar ein gewisses Talent im praktischen Umgang mit ihrer Magie, aber sie würde nicht weiter lernen können, wenn sie nur gegen einen solch überlegenen Gegner kämpfen würde. Daher entschloss sich Raiden, dass sich etwas ändern musste.


Die Vorbotin des Donnerdrachens

Ein weiteres Jahr verging, in welchem Raiden seiner Schülerin die Landschaft Fiores näher brachte. Er zeigte ihr einige der Großstädte, die sie vorher noch nicht zuvor gesehen hatte und begann ihr mehr über die Gilden zu erzählen, die in ganz Fiore verstreut waren. Sylvana wusste nicht warum der Drache es genau tat, aber sie hatte schon ein merkwürdiges Gefühl in ihrer Magengegend. Eine Art Vorahnung, dass sich bald etwas verändern würde.
Am Rande eines Waldes, östlich von Crystalline Town, landeten Drache und Schülerin schließlich. Es herrschten einige Augenblicke des Schweigens, ehe Raiden ihr erklärte, was ihr nun bevorstand. Der Drache erklärte ihr, dass sie eine hervorragende Schülerin und Tochter gewesen war, nun jedoch ihren eigenen Weg gehen musste. Sie hatte alles gelernt, was der Drache ihr beibringen konnte. Nun lag es alleine an ihr, dass sie weiterhin an Stärke gewinnen und somit den Namen ihres Vaters alle Ehre machen konnte. Für diesen Zweck sollte sie die Ruinen, welche sich in der Nähe der Stadt befanden, näher untersuchen und die Gilde Royal Crusade finden, um sich ihr anzuschließen. Raiden machte ihr klar, was aus ihr geworden war. Sie war eine Dragonslayerin, die stolze Tochter Raidens! Einige Augenblicke blieben sie ruhig, schauten sich einander an, bis der Drache einmal laut brüllte und sich mit einigen mächtigen Flügelschlägen in den Himmel erhob.
Sylvana selbst konnte die ersten Augenblicke nicht viel mit der neuen Situation angefangen. Die letzten acht Jahre hatte sie abseits der Welt gelebt, an der Seite eines Drachens, der ihr all das Wissen gelehrt hatte, welches sie nun besaß. Nun sollte sie also alleine ihr Leben bestreiten, eine neue Herausforderung angehen und ihren Vater stolz auf sie machen. Langsam vertrieb neue Entschlossenheit die Unsicherheit aus ihrem Körper. Die Worte Raidens hallten noch einmal durch ihren Kopf, ehe sie nach Osten ging. Sie wusste, dass sich in diese Richtung irgendwo Crystalline Town befinden musste – das erste Ziel auf ihrer neuen Reise.


Schicksalhafte Begegnung

Crystalline Town war die erste Stadt, in welche sie seit nun acht Jahren betrat. Man kann sich daher denken, dass die Dragonslayerin im ersten Augenblick von den Massen der Menschen, die ihr auf der Straße über den Weg liefen, überwältigt war. Immerhin hatte sie seit ihrer Flucht nur eine Hand voll Menschen gesehen – und dies meistens aus einiger Entfernung. Jetzt, wo sie aber in der Stadt war, musste sie sich erst einmal überlegen, was genau sie nun machen wollte. Klar war, dass sie Stärker werden musste. Doch wie konnte man an Stärke gewinnen? Innerlich versuchte sie die Worte Raidens wieder in ihren Kopf zu rufen, war sie sich doch sicher, dass der Drache ihr einst etwas dazu gesagt hatte. Die Ruinen aufsuchen und Royal Crusade finden, vielleicht war dies der erste Weg um diesen Ziel ein wenig näher zu kommen. Eigentlich konnte sie sich bisher nicht viel von Gilden vorstellen, hatte Raiden ihr in der Vergangenheit doch nur gesagt, dass es sich dabei um Zusammenschlüsse von Magiern handelt, die ein Ziel verfolgen und Aufträge erledigen. So dauerte es doch auch nicht lange, bis die Dragonslayerin die Ruinen erreicht hatte und sich aufmerksam umschaute. So ganz verstand Sylvana dabei jedoch nicht, warum sie ausgerechnet die Ruinen untersuchen und wie sie hier eine Gilde finden sollte. Was hatte eine Gilde hier zu suchen? Weitere Fragen konnte Sylvana jedoch nicht stellen, als plötzlich ein Feuerstrahl vor ihren Füßen aufschlug. Leicht erschrocken wich sie zurück, schaute sich aufmerksam um. Ein Angreifer? Hier? Und mit welcher Absicht? Mit einem Mal sah sie mehrere Gestalten um sich herum, etwa fünfzehn Angreifer an der Zahl, die sie mit bloßem Auge entdecken konnte. Wo war sie nun hier hineingeraten?!
„Dies ist Hoheitsgebiet von Royal Crusade! Erläutert eure Begierde!“ Verwundert schaute sie zu der Person, die ihre Stimme erhoben hatte. Ein stämmiger Mann, Mitte 20, mit langem, schwarzen Haar und einer langen Narbe, die quer durch sein Gesicht lief. Einen Moment zögerte Sylvana, ehe sie zu einer Antwort ansetzte. Sie erzählte, dass ihr Vater sie geschickt hat, um sich der Gilde anschließen zu sollen. Einige Momente herrschte Stille, ehe schallendes Gelächter durch die Luft hallte. „Ihr? Ein Mitglied von Royal Crusade? Verzeiht, aber ich glaube, dass ihr dafür nicht geeignet seid. Nur, weil ihr ein wenig Magie beherrscht, werdet ihr wohl kaum würdig sein. Lord Hans, grillt die junge Dame!“ Ein Knistern erfüllte die Luft, als ein Mann zu ihrer Rechten begann, Elektrizität zu speichern und einen grellen Blitz auf die Dragonslayerin zu feuern. Dann ging alles extrem schnell. Sylvana verspeiste den magischen Angriff, machte einen Satz nach vorne und grub ihre Faust, um die einige Blitze tanzten, im Magen des Angreifers. Kurze Stille erfüllte die Ruine, ehe die anderen Angreifer selbst ihre Magie konzentrierten und auf Sylvana richten wollten. Noch ehe sie ihre Zauber fliegen lassen konnten, tauchte ein Mann vor Sylvana auf, dessen pure Anwesenheit der Dragonslayerin einen Schauer über den Rücken jagte.
„Zieht euch zurück!“ Kaum hatten die Worte die Lippen des Mannes verlassen, verschwanden die Menschen, hinterließen die Dragonslayerin alleine mit dem mysteriösen Mann. „Verzeiht den Überfall meiner Männer und Frauen, Mylady. Wir hatten nicht erwartet, dass euer Vater Raiden euch ohne Ankündigung zu uns schickt.“ Der Mann stellte sich als Raphael Charis vor, Gildenmeister von Royal Crusade. So überrascht Sylvana über diesen Umstand war, so erleichtert war sie doch auch darüber, dass der Gildenmeister eingeschritten war und einen doch recht unnötigen Kampf verhindert hatte. In seinen Gemächern angekommen erzählte ihr Raphael, was seine Gilde für Ziele verfolgte und, dass er sie liebend gerne in die Gilde aufnehmen würde, um für ihre weitere Entwicklung zu sorgen. Aufgrund der Einzigartigkeit der Drachenmagie, die in ihr schlummerte, sah er ein großes Potenzial in ihr. Dennoch, auch wenn sie aufgrund ihrer Magie einzigartig war, so galten auch für sie die Aufnahmeregeln der Gilde: Sie musste etwas ablegen. Einen Gegenstand, ein Geheimnis. Etwas, was sie eigentlich für sich behalten wollte, um auch wirklich ihren Ernst mit der Gilde zu zeigen. Für Sylvana war das eine recht schwierige Aufgabe, da sie an persönlichen Gegenständen nur die Kette von Raiden besaß, diese aber irgendwie für diese Art von Prüfung nicht als passend empfand. Es war zu einfach diese Kette abzulegen, auch wenn Raiden sie ihr gegeben hatte und sie deswegen auch irgendwie an ihr hang. Aber mit der Zeit der Überlegung schlich sich ein anderer Gedanke ein, eine andere Idee, welche dem Zweck dieser Prüfung bei weitem besser erfüllte, als ihre Kette abzugeben. Anfangs zögerte die Dragonslayerin, als sie die oberen Knöpfe ihres Leinenhemdes öffnete und das Tattoo, welches sie seit ihrer Befreiung aus der Sklaverei, stets aus Scham versteckt hielt. Sie erzählte ihm die Bedeutung dahinter, dass sie es eigentlich verstecken wollte, weil es ihr peinlich war als Dragonslayerin das Zeichen der Sklaverei offen zu tragen. Raphaels Reaktion konnte sie nicht wirklich gut einschätzen, als er das Tattoo musterte und ihr dann einige Zeit förmlich in die Augen starrte. Schließlich erhob er seine Stimme, akzeptierte ihr „Opfer“, verlangte im gleichen Atemzug jedoch, dass sie dieses Zeichen von diesem Tag aus an auch offen tragen würde – um die Bürde ihrer Vergangenheit akzeptieren und überwinden zu können und daraus neue Stärke zu gewinnen. Noch ein wenig von Zögern erfüllt willigte die Dragonslayerin ein - und wurde somit zu Lady Sylvana, Magierin von Royal Crusade.

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Sylvana
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Magierakte
Besondere Merkmale: Elektrisierende Drachentochter

BeitragThema: Re: Sylvana Rose Fernandez   So 2 Aug 2015 - 17:57

Statusblatt

ONLY THE STRONG SHALL SURVIVE


Attribute


STÄRKE: 5 Punkte - Level 1

SCHNELLIGKEIT: 60 Punkte - Level 2

GESCHICKLICHKEIT: 5 Punkte - Level 1

WIDERSTAND: 60 Punkte - Level 2

MANAVORRAT: 180 Punkte - Level 4

WILLENSKRAFT: 280 Punkte - Level 5


Perks


STÄRKE: 1

SCHNELLIGKEIT: 2

GESCHICKLICHKEIT: 1

WIDERSTAND: 2

MANAVORRAT: 3

WILLENSKRAFT: 3


Magieart 1

MAGIEART: Blitz Dragonslayer, 45 Punkte - Klasse II

AUSLEGERPUNKTE: (15/20)

ZAUBER:
Lightning Dragon's Volt Fist
TYP: Lost Magic
ELEMENT: Blitz
KLASSE: I
MANAVERBRAUCH: I pro Minute
MAX. REICHWEITE: Beim Anwender
SPEZIELLES: ---
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 2
BESCHREIBUNG: Bei dieser simplen Technik lädt der Dragonslayer entweder eine, oder seine beiden Fäuste mit elektrischer Energie auf, sodass die getroffenen Stellen zusätzlich schwach betäubt werden, weshalb der Gegner das Gefühl hat, dass diese Stelle seines Körpers eingeschlafen wäre. Werden beide Fäuste aufgeladen, so wird natürlich doppelt so viel Mana verbraucht.

Lightning Dragon's Volt Kick
TYP: Lost Magic
ELEMENT: Blitz
KLASSE: I
MANAVERBRAUCH: I pro Minute
MAX. REICHWEITE: Beim Anwender
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 2
BESCHREIBUNG: Hierbei werden die Füße mit elektrischer Energie aufgeladen, sodass die getroffenen Stellen zusätzlich schwach betäubt werden, weshalb der Gegner das Gefühl hat, dass diese Stelle seines Körpers eingeschlafen wäre. Werden beide Füße magisch aufgeladen, so wird selbstverständlich doppelt so viel magische Energie benötigt.

Lightning Dragon's Flash
TYP: Lost Magic
ELEMENT: Blitz
KLASSE: I
MANAVERBRAUCH: I
MAX. REICHWEITE: 20 Meter Radius
SPEZIELLES: ---
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 3
BESCHREIBUNG: Der Anwender nutzt bei dieser Technik das Licht eines Blitzes dazu, um seinen Gegner zu blenden. Hierbei lädt der Donner Dragonslayer seinen Körper mit elektrischer Energie auf, welche er dann in Form eines grellen Blitzes um seinen Körper materialisiert. Bei diesem Vorgang muss der Anwender jedoch seine Augen geschlossen halten, um nicht selber vom Licht des Blitzes geblendet zu werden. Zu erwähnen ist, dass die Leuchtkraft des Blitzlichtes ab 15 Meter ungefähr die Hälfte und ab 20 Meter fast seine komplette Stärke verloren hat.

Mark of the Lightning Dragon
TYP: Lost Magic
ELEMENT: Blitz
KLASSE: I
MANAVERBRAUCH: I (Bei Berührung variieren die Manakosten, je nach Stärke der Marke)
MAX. REICHWEITE: Beim Anwender
SPEZIELLES: ---
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 5
BESCHREIBUNG: Der Magier muss für diese Technik entweder ein Lebewesen mit seiner Handfläche berühren oder mit einem Zauber treffen. Hierbei hinterlässt er eine kleine elektrische Ladung, die weder zu sehen, noch zu spüren ist. Der markierte Gegner bemerkt also nicht, dass dieser Zauber gerade gegen ihn angewendet worden war. Aber nun zum eigentlichen Zweck dieses Zaubers. Die Markierung ist die Grundlage für weiterführende Zauber der Blitzdragonslayermagie, welche die elektrische Ladung umformen können. Hierbei variiert die Stärke des gewirkten Zaubers immer mit der Stärke der Markierung. Eine Markierung, die durch einen Zauber der Klasse I entstanden ist, besitzt dann auch eine schwächere Wirkung für den nachfolgenden Zauber als eine Markierung, die durch einen Zauber der Klasse IV entstanden ist. Weiterhin kann sich nur maximal eine Marke auf einem Körper befinden und es entlädt sich die Markierung, je nach Klasse des Zaubers, der sie bewirkt hat, nach einer gewissen Zeit und wird somit wirklos.
Beherrschung:
 


Lightning Dragon's Breakdown Fist
TYP: Lost Magic
ELEMENT: Blitz
KLASSE: II
MANAVERBRAUCH: II
MAX. REICHWEITE: 15 Meter
SPEZIELLES: ---
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 4, Manavorrat Level 2
BESCHREIBUNG: Bei diesem Zauber erschafft der Dragonslayer eine riesige elektrische Faust, die er anschließend auf den Gegner abschießen kann. Bei einem Treffer wird der Gegner elektrisiert und für wenige Augenblicke gelähmt. Die Geschwindigkeit dieser Donnerfaust ist gleich der Willenskraft des Anwenders, wobei der maximale Wert, der erreicht werden kann, 7 beträgt.
Beherrschung:
 

Lightning Dragon's Electric Storm
TYP: Lost Magic
ELEMENT: Blitz
KLASSE: II
MANAVERBRAUCH: II
MAX. REICHWEITE: 2 Meter
SPEZIELLES: ---
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 5, Manavorrat Level 3 BESCHREIBUNG: Bei diesem Zauber streckt der Anwender seine Hand in Richtung seines Ziels aus, worauf sich hin viele Blitze aus dieser lösen. Der Gegner erleidet bei Berührung mit diesen Blitzen starke Schmerzen, die zudem einen kurzen Paralyseeffekt hervorrufen können.

Lightning Dragon's Shock
TYP: Dragonslayer Magie
ELEMENT: Donner
KLASSE: II
MANAVERBRAUCH: II
SPEZIELLES: ---
MAX. REICHWEITE: 15 Meter
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 4, Mark of the Lightning Dragon
BESCHREIBUNG: Nachdem der Magier mit Mark of the Lightning Dragon ein Ziel markiert hat, Vorzugsweise größere Muskeln wie die Waden, Arm- oder Bauchmuskulatur, konzentriert der Magier für fünf Sekunden seine Mana in der Hand und schickt einen kaum sichtbaren Stromstoß aus, welcher den betroffenen Muskel sofort für zehn Sekunden zum Verkrampfen bringt. Bei Widerstand des Opfers gleich der Willenskraft wird die Zeit der Verkrampfung halbiert, bei größerem Widerstand kann die Verkrampfung durch ein Strecken des Muskels beendet werden.

Lightning Dragon’s Phantom Pain
TYP: Lost Magic
ELEMENT: Blitz
KLASSE: II
MANAVERBRAUCH: II
MAX. REICHWEITE: 15 Meter
SPEZIELLES: ---
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 5, Mark of the Lightning Dragon
BESCHREIBUNG: Nachdem der Magier mit Mark of the Lightning Dragon einen Gegner markiert hat, konzentriert der Magier für fünf Sekunden sein Mana in der Hand und schickt einen kaum sichtbaren Stromstoß aus, welcher die Markierung aktiviert und ein sofortiges Schmerzgefühl in der betreffenden Region auslöst. Das Schmerzgefühl variiert hierbei je nach der Stufe der Marke. Weiterhin, wenn der Widerstand der betroffenen Person um zwei Punkte über der Willenskraft des Anwenders liegt, verspürt die Person den Schmerz um eine Klasse reduziert.
Beherrschung:
 


Magieart 2

---


Waffen

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