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 Alistair Adams

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AutorNachricht
Alistair
Black Knight
Alistair

Anzahl der Beiträge : 120
Anmeldedatum : 23.09.14
Alter : 24

Magierakte
Besondere Merkmale: Weiße Haare, rote Augen

BeitragThema: Alistair Adams   Mo 3 Aug 2015 - 23:15

Alistair Adams

Law and Justice are absolute
Name
Alistair Adams
Spitzname
Schwarzer Ritter, Alis-chan
Geburtstag
23.06.
Alter
18 Jahre 
Gilde
Rune Knights
Gildenzeichen
Rechter Handrücken
Geburtsort
Crocus Town
Wohnort
Ein Quartier der Rune Knights in Crocus Town
Erscheinungsbild

Größe/Gewicht:: 1,83 Meter/85 Kilo
Haarfarbe: Weiß
Augenfarbe: Rot

Aussehen: Auf den ersten Blick scheint Alistair ein eher schwacher, dünner, wenn auch nicht magerer, junger Mann zu sein. Doch unter seiner Kleidung verbirgt sich ein gut trainierter und kräftiger Körper, was man bei genauer Betrachtung auch erkennen kann, der aber ganz und gar nicht geradezu angeschwollen vor übermäßiger Muskelmasse ist. Seine Statur ist von einer zumeist aufrechten und straffen Haltung gekennzeichnet, die ihn noch etwas größer und breiter erscheinen lässt, als er ist. Wenn er sich jedoch entspannt und einfach locker ist, scheint er ein wenig in sich selbst einzusinken, wodurch er wiederum kleiner und schmaler wirkt, als er eigentlich ist. Die eigentliche Größe seines Körpers ist an sich nicht übermäßig groß, aber auch nicht wirklich klein und sein Gesicht wird vielleicht von manchen als recht gut aussehend beschrieben, entspricht aber mehr dem Durchschnitt. Nase und Mund laufen ein wenig spitz zu, aber auch nicht sonderlich auffällig, und ungefähr unter seinem rechten Mundwinkel hat er noch eine kleine Narbe an seinem Kinn. Sonderlich auffällig ist an seinem Gesicht, von seinen Augen abgesehen, aber sonst nichts.
Dafür sind eben diese Augen auch sehr besonders, denn sie sind tiefrot und stehen somit im starken Kontrast zu seinen, ebenfalls sehr auffälligen, schneeweißen Haaren. Beide Merkmale sind wahrscheinlich auf eine Form des Albinismus zurückzuführen, da er auch eine hellere Haut als viele andere Menschen besitzt, auch wenn es in einer Form ist, die ihn nicht ganz so empfindlich für Sonnenlicht macht, wie viele andere Albinos. Neben der ungewöhnlichen Farbe kann man in seinen Augen auch immer einen sehr strengen, aber gleichzeitig auch stets neugierigen und interessierten Blick erkennen. Auf seinen Lippen liegt eigentlich stets ein Lächeln, aber nur selten ein echtes, freundliches. Für gewöhnlich ist es ein kaltes, berechnendes Lächeln, manchmal aber auch ein sehr überhebliches, wenn er sich für etwas Besseres als sein Gegenüber hält. Eine wirkliche Frisur hat er nicht, sondern lässt seine etwa kinnlangen Haare mehr oder weniger einfach so fallen, wie es ihm gerade gefällt, wenn auch nie auf eine sonderlich unordentliche Art und Weise.
Im Dienst trägt der Weißhaarige meistens ein komplett schwarzes Outfit, bestehend aus schwarzen Stiefeln, einer schwarzen Hose und einem schwarzen, langärmligen Oberteil, das er mit einem Reißverschluss bis etwa zur Mitte seines Halses schließen kann. Über diesem trägt er meistens noch einen ebenso schwarzen Mantel, der bis zu seinen Stiefeln reicht und den er immer offen trägt. Zusätzlich dazu trägt er unter dem Mantel, aber über seinem Oberteil, noch eine Brustplatte aus einem leichten, aber stabilen Metall, das ebenfalls schwarz lackiert ist. Dazu kommen noch Unterarm- und Schienenbeinschoner, die aus dem gleichen Material sind und die er jeweils über seinem Mantel und seiner Hose trägt. In seiner, eher seltenen, Freizeit variiert er seinem Kleidungsstil zumindest ein wenig. So trägt er meistens ganz normale, schwarze Sportschuhe, eine hellgraue Stoffhose, ein dunkelgraues Sweatshirt und darüber eine hellgraue Jacke mit zwei Brusttaschen. Was er zu beiden Outfits trägt, sind sein schwarzer Gürtel, die schwarzen Handschuhe, seine schwarze Umhängetasche in der er stets mehrere Notizblöcke und Stifte transportiert und eine weitere Tasche an seinem Gürtel, in der sich Karten befinden, auf denen er Informationen über Magier, denen er begegnet ist oder über die er Nachforschungen angestellt hat aufgeführt und wenn möglich ein kleines Porträt von ihnen gezeichnet hat. Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass sein Kleidungsstil und vor allem die von ihm getragenen Farben stark vom jeweiligen Verwendungszweck abhängig sind.

Besondere Merkmale: Besondere Merkmale hat Alistair nicht all zu viele, dafür sind die meisten von ihnen schon äußerst auffällig. Da wären zum einen die Auswirkungen, die der Albinismus auf seinen Körper hat. Zum einen gehören dazu seine komplett weißen Haare, zum anderen aber auch seine tiefrote Augenfarbe. Eine weitere Folge seines Albinismus ist außerdem seine helle Haut, wegen der er zudem manchmal an einem Sonnenbrand zu leiden hat. Und auch wenn er immer sehr darauf achtet, sich zu schützen, sind vor allem in seinem Gesicht hin und wieder zumindest Anzeichen eines solchen zu entdecken. Etwas weniger auffällig, aber noch immer auffällig genug, wäre zum einen die Tatsache, dass er eigentlich fast immer Tintenflecken vom vielen Schreiben an seinen Händen hat. Da er aber, wann immer er draußen unterwegs ist, eigentlich ständig Handschuhe trägt und diese nur in seltenen Fällen auszieht, fallen diese Tintenflecken wohl kaum einem auf. Dafür jedoch die Tatsache, dass er eben ständig Handschuhe trägt und auch fast nie ohne seine Umhängetasche zu sehen ist. Außerdem hat er kleine Narbe, die etwa auf Höhe seines rechten Mundwinkels ganz gerade über sein Kinn nach unten geht und das Ergebnis eines Sturzes war, bei dem er mit dieser Stelle auf einem Stein aufkam.


Charakter

Benehmen: Das Benehmen des Weißhaarigen ist von verschiedenen Aspekten geprägt und kann manchmal in mancher Hinsicht sicher als recht skurril bezeichnet werden. So gibt er sich im Dienst seinen Kollegen gegenüber als sehr strenger und eher verschlossener Mensch, der zwar öfters für sich bleibt, in Gesprächen dennoch durchaus freundlich sein kann, solange man nicht versucht erfolgreiche Arbeit von ihm zu kritisieren, und fähig ist mit seinen Kameraden zusammenzuarbeiten. Er arbeitet fast schon fanatisch daran seine Aufgaben zu vollenden, wenn dabei Gesetz und Ordnung aufrechterhalten oder wiederhergestellt oder Gerechtigkeit ausgeübt werden würde. Dabei sind ihm auch fast alle Mittel recht, was wohl zeigt, dass er sich Verbrechern und Menschen, die die Ordnung stören sehr abweisend, ja fast schon bösartig gegenüber verhält. Auch für die Magiergilden und ihren Mitgliedern hegt er wenig Sympathie, hält sich und die Rune Knights sogar für etwas Besseres als sie und scheint auf die meisten von ihnen herab zu blicken. Während er Fairy Tail noch mehr oder weniger tolerieren kann, auch wenn er regelmäßig flucht und sie verwünscht, wenn er wieder über eine von ihren Mitgliedern verursachte Zerstörung erfährt und sie dann am liebsten allesamt verhaften würde, ist er den Mitgliedern von Crimson Sphynx gegenüber offen ablehnend und manchmal sogar feindselig und aggressiv. Obwohl sie sich schon seit Jahren als rechtschaffene Gilde etablieren, sieht er in ihnen noch immer die Bande von Wüstendieben, die sie einst waren, und glaubt es ihnen kein Stück, dass sie sich geändert hätten. Doch trotz seiner Ablehnung anderer Magier gegenüber hat er fähigen und talentierten Magiern gegenüber zumindest einen gewissen Grad von Respekt, auch wenn er sie trotzdem für Narren hält, dafür, dass sie sich nicht den Rune Knights, sondern einer der anderen Gilden angeschlossen haben. Aber er sieht solche Gilden als ein notwendiges Übel, kümmern sie sich doch auch um die Belange und helfen, mehr schlecht als recht, der Bevölkerung mit ihren Problemen. Und da die Rune Knights sich allein aus personellen Gründen nicht sämtlichen Problemen annehmen kann, toleriert er die normalen Gilden einfach. Dunkle Gilden wie Royal Crusade jedoch wecken in ihm nichts weiter als Verachtung und nicht einmal ihren mächtigsten Mitgliedern könnte er auch nur ein Fünkchen Respekt gegenüber erbringen. Sie wecken in ihm nichts weiter, als den Wunsch sie zu vernichten und die Welt von ihrem Übel zu befreien.
Oft sieht man ihn mit einem Notizblock und einem Stift in der Hand, vor allem bei Gesprächen mit anderen Menschen und Magiern oder wenn er Nachforschungen anstellt. Dies liegt zum einen daran, dass er stets vorbereitet und möglichst viele Informationen über mögliche Feinde haben möchte. Doch auch wenn er es niemals zugeben würde, liegt es auch an seiner großen Neugier und dem Wunsch möglichst viele Menschen kennenzulernen und vieles über sie und von ihnen zu lernen, weswegen er auch Notizen zu anderen Runenrittern besitzt und die wichtigsten Informationen von diesen, ebenso wie allen anderen, auf Karten übertragen hat, die er stets bei sich trägt. Nicht selten löchert er die Menschen, zu denen er eben solche anfertigen will, aber auch durchaus unangenehm und aufdringlich mit Fragen und lässt sich kaum stoppen, damit er eben möglichst viele Informationen kriegt, aus denen er sich die wichtigsten heraussuchen kann. Ansonsten kann man ihn auch öfters dabei beobachten, wie er in einem Buch liest, wobei es ihm vor allem Romane angetan haben.
Wenn einer seiner Kameraden aus den Rune Knights ihn eines Tages sehen würde, wie er sich verhält, wenn er seine Adoptivschwester besucht, würden sie ihn nicht wiedererkennen. Denn sobald er seine kleine Schwester sieht, öffnet er sich plötzlich, wird warm und herzlich und ist fast ständig am Lachen. Nur bei seiner Familie kann er so sein, wieder so sein, wie er als Kind war und den Akt und die Hülle, die er für die Außenwelt aufträgt, ablegen. Nur bei seiner Schwester kann er richtig locker und er selbst sein, sich gehen lassen und auch entspannen. Dabei stellt sich bei ihm jedoch auch ein, fast schon übergroßer, Beschützerinstinkt ein, der nichts und niemanden der ihr Schaden könnte an das Mädchen heran lässt.

Persönlichkeit: Andere würden die Persönlichkeit des Weißhaarigen wohl als streng, verschlossen, für sich bleibend, aber dennoch freundlich und teamfähig bezeichnen. Doch das ist fast alles nur eine Maske, eine Show, die er aufzieht, um sich selbst zu schützen, aber auch weil sich in ihm der Glaube manifestiert hat, dass er so seine Aufgaben besser bewältigen und damit vielleicht seine Ziele einen Schritt schneller erfüllen kann. Seine Zeit im Waisenhaus war es, die ihn diese Mauer um sich herum aufbauen ließ, der Wunsch danach sich vor den Schmerzen, die die Hänseleien und die Ausgrenzung durch die anderen Kinder verursacht haben, von sich fernzuhalten. Zwar hatte er sich, nachdem er adoptiert wurde und seinen Adoptivgroßvater sowie seine Adoptivschwester kennengelernt hatte, wieder geöffnet, doch nach dem Mord an seinem Großvater verschloss er sich Außenstehenden gegenüber wieder und blieb nur seiner Schwester gegenüber offen. Auch seinen Kameraden bei den Rune Knights gegenüber öffnet er sich kaum. Doch der Vorfall mit seinem Großvater hat in ihm einen unglaublichen Willen geweckt. Der Wille, Gesetz und Gerechtigkeit in der Welt durchzusetzen und jegliches Verbrechen auszumerzen. Das kann er aber nicht alleine und so öffnet er sich seinen Kameraden gegenüber bewusst ein wenig weiter, ist freundlich zu ihnen und arbeitet mit ihnen zusammen, auch wenn er dennoch gerne für sich bleibt. Doch manche verschreckte er auch schon, vor allem dann, wenn sich auf einer Quest seine kaltherzige Art und seine Bereitschaft, fast jedes Mittel zu nutzen, um Verbrecher zur Strecke zu bringen, zeigt. Solange er mit ihnen erfolgreich ist, lässt er sich gegen seine Methoden auch nichts sagen und reagiert äußerst stur auf Kritik an ihnen.
Sein Großvater hat aber nicht nur mit seinem Tod einen Eindruck auf Alistair und seine Persönlichkeit gemacht, sondern auch schon die vorherige Zeit und die Ausbildung hat ihn geprägt. Seine Gesetzestreue und seinen Gerechtigkeitssinn, die Loyalität den Rune Knights und dem Rat gegenüber sowie seine Hochnäsigkeit gegenüber Gilden wie Fairy Tail und seinen Argwohn gegenüber solche wie Crimson Sphynx. All dies, sowie seinen Respekt für fähige Magier, auch die aus anderen Organisationen, hat er von dem Mann, der ihn aus dem Waisenhaus holte und ihn bei sich aufnahm, sich um ihn kümmerte. Natürlich verspürte er auch schon zuvor eine Ablehnung gegenüber dunklen Gilden, doch sein regelrechter Hass wurde so richtig erst durch den Tod seines Großvaters geschürt. Aber auch das ist nur ein kleiner Teil seiner wahren Persönlichkeit. Der wirkliche, echte Alistair ist der, der sich zeigt, wenn er bei seiner Schwester ist. Ein fröhlicher, strahlender, warmherziger und stets lächelnder oder lachender junger Mann, der vor geschwisterlicher Liebe, Offenheit und Beschützerinstinkt nur so strahlt. Seine Kameraden würden den sonst eher kühlen, etwas strengen, sich abschottenden und manchmal kaltherzigen Ritter in diesem gänzlich anderen Mann vermutlich kaum erkennen. Einen Aspekt seines wahren Wesens kann er jedoch, selbst wenn er es versucht, nicht verstecken. Seine fast schon kindliche Neugierde und den Wunsch, viele Menschen kennenzulernen. Zwar versucht er diese unter einem professionellen Mantel zu verstecken und durch die Anfertigung seiner Notizen und Karten auch in eine produktive Richtung zu lenken, doch wie sehr er es auch versucht, die Neugierde bricht oft dennoch mit ihm durch und er kann sich selbst kaum mehr aufhalten, Andere mit seinen Fragen zu löchern.

Vorlieben: Zu Alistair Vorlieben gehören einige Sachen, wobei an erster Stelle selbstverständlich die Besuche bei seiner kleinen Schwester, die für sein Empfinden viel zu selten möglich sind, stehen. Denn es ist auch für ihn sehr anstrengend, andere Menschen ständig auf einer gewissen Entfernung zu halten und so genießt er es jedes Mal richtig, sich wieder öffnen zu können. Und natürlich auch, dass er seine über alles geliebte kleine Schwester endlich wieder in seine Arme schließen und etwas Zeit mit ihr verbringen kann. Gleich danach, auf dem nächsten Platz kommt dann wohl das Erfüllen von Quest. Vor allem natürlich das aufspüren und zur Strecke bringen von Verbrechern, aber auch die allgemeineren Arten von Quests, die einfach nur der Bevölkerung helfen, erfüllt er gerne und erfreut sich jedes mal daran, wenn er wieder eine abschließen konnte. Als nächstes auf der Liste steht wohl das befragen von Menschen und die Anfertigung von Notizen und der darauf basierenden Karte, wenn es sich bei der Person um einen Magier, eine andere Art Kämpfer oder um jemand irgendwie anders Besonderes handelt. Er liebt es einfach neue Menschen kennenzulernen und möglichst viel über sie zu erfahren, vermutlich, weil er im Waisenhaus kaum jemanden kennen lernte und immer von den selben Personen umgeben war. Daran, dass er sich zu dieser Zeit auch oft in Bücher flüchtete, liegt wohl auch seine Vorliebe in eben solchen zu lesen, wann immer es ihm möglich ist. Am liebsten hat er dabei Romane, aber auch Bücher über ihm unbekannte Magien liest er gerne, um sich gegen möglichst viele verschiedene Formen der magischen Angriffe wappnen zu können. Wenn ihn eine Quest mal wieder an einen ihm unbekannten Ort führt, sieht man ihn vorher auch öfters in einem Buch über eben jenen Ort lesen, damit er sich auch auf die örtlichen Begebenheiten schon im Voraus vorbereiten kann.
Kulinarische Vorlieben gibt es bei ihm eigentlich keine. Er isst, was es gibt und nur in seltenen Fällen äußert er sich gegen eine spezielle Speise. Selbst einfache Feldrationen isst er, ohne zu murren, auch wenn er solche nur selten zu sich nimmt, hat sein Großvater ihm doch auch die Wichtigkeit von vernünftiger Ernährung und in diesem Zusammenhang auch das Kochen beigebracht. Das Ergebnis dabei ist nicht immer gut, doch in den meisten Fällen zumindest so, dass man es ohne sich zu beschweren essen kann und in manchen Fällen vielleicht sogar gut genug um ein Lob auszusprechen. Was er jedoch fast schon liebt, sind Süßigkeiten, allen voran Schokolade. Er hat eigentlich ständig irgendwelche Süßigkeiten in seiner Umhängetasche bei sich, meistens die mit Schokolade überzogenen und Mikado genannten Keksstäbchen, da man diese bei eigentlich fast jedem Wetter ohne größere Probleme genießen kann. Nicht selten nutzt er so was auch als Eisbrecher bei seinen Kameraden mit denen er auch eine Quest geht, indem er ihnen etwas von seinen Süßigkeiten anbietet.

Abneigungen: Es mag nicht vieles geben, was der Weißhaarige nicht mag, doch seine allergrößte Abneigung betrifft wohl Menschen, die anderen Menschen Schaden zufügen, egal ob körperlich, materiell oder geistlich. Niemals könnte er seelenruhig mit ansehen, wie jemand einem anderen irgendwelchen Schaden zufügt, ohne den Drang zu verspüren einzuschreiten, was er auch meistens tut. Je nach Art der beobachteten Schädigung natürlich auf andere Art und Weise. Während er bei Personen, die einer anderen Person körperlichen oder direkten materiellen Schaden zufügen wollen auch schon mal mit Gewalt einschreitet, versucht er bei Hänseleien und ähnlichen Handlungen erst nur mit Worten einzuschreiten, wobei er besonders in solchen Fällen eine besonders hochnäsige Haltung annimmt, hält er sich doch für etwas viel Besseres als Leute, die Schwächere hänseln müssen. Sollten Worte nicht genügen, ist er aber durchaus bereit auch Drohungen und im aller äußersten Notfall auch zumindest leichte Gewalt anzuwenden. Noch mehr als diese Menschen verabscheut er aber solche, die so viele Verbrechen begangen haben, dass selbst die Rune Knights beauftragt werden, sich um sie zu kümmern und Menschen, die versuchen, seinen Liebsten zu schaden. Solchen Personen kennt er keinerlei Gnade gegenüber und er täte alles sie um sie endgültig unschädlich zu machen, damit sie seinen Liebsten nie wieder auch nur nahe kommen könnten.
Abgesehen davon gibt es kaum etwas, was er nicht ausstehen kann, von einigen Nahrungsmitteln abgesehen. So kann er absolut kein Kohlgemüse oder Spinat zu sich nehmen, was auf einige leicht traumatische Mittagessen im Waisenhaus zurückzuführen ist, bei denen er von den Aufpassern so lange dazu gedrängt wurde, weiter zu essen, bis er sich schließlich übergeben musste. Nachdem das einige Male passiert war, sahen die Leute des Waisenhauses schließlich ein, dass es keinen Sinn hat, den Weißhaarigen zu zwingen und akzeptierten es, wenn er meinte, dass er nicht mehr könnte oder nicht mehr wollte.

Ziel: Das wohl größte Ziel im Leben von Alistair ist es definitiv, seine Adoptivschwester, den letzten ihm lieben Menschen vor jeglichem Schaden, der sie befallen könnte zu schützen. Aus diesem Grund ist er auch den Rune Knights beigetreten, um bei ihnen zu lernen, wie er sie noch besser beschützen kann. Aber auch um seine anderen Ziele zu erreichen hat er das getan. Ein Wunsch, der seit dem Mord an seinem Adoptivgroßvater in ihm lodert, ist es, seine Mörder endlich zur Rechenschaft zu ziehen und sie zu bestrafen. Doch nicht nur sie sollten bestraft werden, sondern sämtliche bösen Menschen dieser Welt sollten aus dem Verkehr gezogen werden, damit niemand jemals wieder einem anderen Schaden zufügt.


Stärken und Schwächen

Stärken: Eine Stärke von Alistair ist mit Sicherheit zum einen, dass er vor den Missionen ein recht hohes Maß an Vorbereitung aufweist, in etwa dadurch, dass er sich über die örtlichen Begebenheiten informiert, was für gefährliche aber auch nützliche Pflanzen es dort gibt, welche wilden Tiere dort leben, aber zum Beispiel auch, wo es Übernachtungs- oder Essensmöglichkeiten gibt und wie die Gepflogenheiten vor Ort aussehen. Auch sein recht großes theoretisches Wissen über die verschiedensten Magien kann ihm nützlich sein, solange es ihm gelingt herauszubekommen welche Magie und welchen Zauber sein Gegner in genau diesem Moment benutzen will, so dass er sich gegen diese wappnen und vielleicht sogar abwehren kann, solange er sich nicht irrt. Und auch seine Intelligenz kann man als einen Vorteil sehen, ist sie verglichen mit dem Durchschnitt doch relativ hoch, was gepaart mit recht schnellen Denkprozessen vor allem in brenzligen Situationen nützlich sein kann. Situationen, die schnelle Entscheidungen bedürfen, wie etwa während eines Kampfes oder der Unterhaltung mit einer wütenden Frau, können so also, zumindest manchmal, mit der richtigen Entscheidung gut gelöst werden. Weiterhin besitzt er einen starken Willen, geboren aus dem Wunsch seine Ziele zu erfüllen, dank dem er Aufgaben fast immer zielgerichtet und effizient zu erledigen versucht. Dabei lässt er sich auch, wenn er sich erst mal für einen Weg entschieden hat, von anderen mit Worten kaum wieder davon abbringen und führt ihn durch bis zum Ende. Dabei kommt ihm, vor allem im Kampf, seine relativ hohe Geschwindigkeit zugute, die er gerne nutzt, um seine Gegner auszumanövrieren oder schneller anzugreifen, als diese reagieren können.
Die Fähigkeit, auch unterwegs etwas kochen zu können kann sowohl für ihn, als auch für seine Kameraden in den meisten Fällen ein echter Segen werden. Zumindest dann, wenn er sich nicht gerade wieder selbst überschätzt und etwas nicht so richtig Genießbares produziert, was aber in den seltensten Fällen so ist. Dabei braucht er auch nicht unbedingt irgendwelche extra Zutaten mitbringen, da sein Großvater ihm auch beibrachte, wie er aus Zutaten die er in der Wildnis findet, Gerichte kochen kann, die durchaus auch schmecken können.

Schwächen: Zu den Schwächen des Weißhaarigen gehört wohl vor allem, dass auch wenn er glaubt, dass er mit seiner emotionalen Abschottung und dass er niemanden außer seiner Schwester wirklich an sich heranlässt, sich und seinen Zielen damit helfen würde, in Wirklichkeit eine gewisse Distanz, eine Blockade zwischen sich und seine Kameraden bringt und damit die Bildung eines wirklich festen Vertrauensverhältnisses behindert, was irgendwann vermutlich auf ihn zurückfallen und ihn sogar behindern wird. Was ihn jedoch ebenfalls in manchen Situationen behindert, ist seine relativ hohe Intelligenz und die schnellen Denkprozesse. Denn auch, wenn sie in manchen Situationen, in denen eine schnelle Entscheidung von Nöten ist, ihm dabei nützen eine solche zu treffen, so können sie in anderen Situationen, die eine genauso schnelle Entscheidung brauchen dafür sorgen, dass er anfängt, viel zu sehr über die Sache, und wie er auf sie reagieren sollte nachzudenken. Das führt dazu, dass er den Moment, in dem eine Reaktion von Nöten wäre, verpasst, was wiederum die entsprechenden Konsequenzen nach sich zieht. Doch in Momenten, in denen diese schwer verletzend oder sogar tödlich sein würden, ist ihm das zum Glück noch nicht passiert. Wenn man jedoch nach seiner größten Schwäche fragt, dann ist das wohl eindeutig seine kleine Schwester. Zum einen behandelt er sie geradezu überängstlich, so als könnte ihr jederzeit etwas passieren, wenn er sie nicht beschützt. Er ermahnt sie regelmäßig auf sich aufzupassen, nicht mit Menschen zu reden, die sie nicht kennt und schon gar nicht an Orte zu gehen, die sie nicht kennt. Wenn ihr dann aber jemals doch etwas geschehen sollte, so würde er sofort alles stehen und liegen lassen, jede noch so wichtige Quest sofort abbrechen und jeden noch so schlimmen Verbrecher laufen lassen, nur um zu ihr zu eilen und ihr zu helfen oder sie zu retten, egal, mit wem er sich anlegen müsste.


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Besondere Merkmale: Weiße Haare, rote Augen

BeitragThema: Re: Alistair Adams   Mo 3 Aug 2015 - 23:16

Umfeldblatt

Crime doesn't need my mercy


Schreibprobe: Alistair saß seelenruhig auf einem Stuhl in seinem Quartier, sein Schwert in der einen und einen Wetzstein in der anderen Hand. Mit ruhiger Hand und fast schon perfekter Bewegung ließ er den Wetzstein mit dem entsprechenden, zufriedenstellenden Geräusch über die Klinge gleiten. Völlig konzentriert wiederholte er diese Bewegung noch einige Male, feuchtete den Stein zwischendurch einige Male an, bis er es schließlich sicher war, dass die Klinge scharf genug ist und alles beiseitelegte. Anschließend lehnte er sich in seinem Stuhl zurück, legte den Kopf nach hinten und schloss ein wenig seine Augen, während er die Ereignisse des Tages noch mal vor seinem inneren Augen ablaufen ließ.
Heute war er schon früh am Morgen zu seiner Schwester aufgebrochen, denn er wollte ihr endlich erzählen, dass er nicht nur für die Elitedivision der Rune Knights ausgewählt wurde, sondern sogar auch noch die psychologischen und physischen Tests bestanden hatte. Er war sich sicher, sie würde sich glatt noch mehr darüber freuen als er selbst. Während er unterwegs war, würde er seine Freude aber auf keinen Fall nach außen hin zeigen. Sein Gesicht zierte während seines Weges durch die Straßen ein strenger Blick und seine Lippen waren ein einfacher Strich, während seine Augen auf den Weg fixiert waren. Doch er konnte es sich einfach nicht nehmen lassen seinen Blick kurz in das Schaufenster einer Konditorei, an der er vorbei kam, wandern zu lassen und schon wenige Momente später verließ er eben jene wieder mit einem verpackten Kuchen. Nachdem er sich kurz umsah, setzte er sich auch gleich wieder in Bewegung, doch dieses Mal konnte er ein leichtes Lächeln auf seinen Lippen einfach nicht verstecken. Und schon kurze Zeit später kam er an dem Haus, das er früher zusammen mit seiner kleinen Schwester und ihrem Großvater bewohnte und in dem jetzt nur noch seine Schwester lebte, an und klopfte energisch an. Inzwischen konnte er seine Fassade kaum noch aufrechterhalten, seine Mundwinkel wanderten immer weiter nach oben und er begann, auf seinen Füßen vor und zurück zu wippen. Hätte er nicht den Kuchen in der Hand gehalten, hätte er sich in dem Moment, in dem sich die Tür öffnete vermutlich einfach auf seine Schwester gestürzt und sie eng an sich gedrückt. So aber konnte er nur grinsend vor ihr stehen und beobachten, wie sie bei seinem Anblick anfing vor Freude zu hüpfen und ihn herein zuwinken. Schnell kam er herein und stellte den Kuchen auf den Tisch, wo er ihn auch gleich auspackte. Schnell konnte er hinter sich einen Freudenschrei hören, handelte es sich doch um den Lieblingskuchen von Airin, nämlich Erdbeerkuchen. Schnell war der Tisch gedeckt und der Kuchen angeschnitten, ehe sie sich beide setzten und Alistair begann zu erzählen. Hin und wieder wurde er von weiteren Jubelschreien unterbrochen und schließlich entwickelte sein Grinsen sich in ein Lachen, in das auch seine Schwester mit einstimmte. Als sie schließlich kaum noch Luft bekamen, hörten sie endlich auf zu lachen, japsten noch ein paar Momente nach Luft und Alistair erzählte schließlich weiter.
Anschließend erzählten sie sich noch gegenseitig, wie die letzten Tage waren, was Airin in der Schule gelernt hatte und ob sie mit irgendwas Probleme hatte oder Hilfe bräuchte. Aber dem war nicht so und so unterhielten sich die beiden noch eine Weile über dies und das, ehe Alistair schließlich zurück in sein Quartier musste. Und genau dort öffnete er nun wieder seine Augen und schmunzelte leicht, ehe er von seinem Stuhl aufstand. Vielleicht würde er noch ein paar Seiten in seinem aktuellen Roman lesen, ehe er schlafen ginge, um am nächsten Morgen endlich seinen ersten richtigen Tag als Mitglied der Rune Knights zu beginnen.


Umfeld und Geschichte


Familie:

Vater & Mutter, Verbleib unbekannt
Die Eltern von Alistair setzten ihn, als er noch ein kleines Baby war, vor einem Waisenhaus in Crocus Town aus und seitdem wurden sie nicht mehr gesehen. Da sie beide, im Gegensatz zu ihm, keine Albinos sind, würde er sie vermutlich auch nicht erkennen, sofern sie sich ihm nicht als seine Eltern vorstellten. Man kann daher durchaus sagen, dass die Beziehung zu ihnen absolut nicht existent ist. Und er würde, selbst wenn er sie denn eines Tages kennenlernen würde, wohl auch keine sonderlich großartige Beziehung zu ihnen aufbauen wollen, da sie ihm nichts bedeuten und er eine neue Familie gefunden hat. Sie wollten ihn nicht als sie ihre Chancen hatten und nun will er von ihnen nichts mehr, denn seine kleine Adoptivschwester ist nun die einzige Familie, die er braucht und will.


Adoptivgroßvater, Semias Adams, 89 Jahre, verstorben
Semias Adams war ein alter, gutherziger und fürsorglicher, wenn auch strenger alter Mann. Einst war er ein recht hochrangiges Mitglied der Rune Knights, ehe er sich aus Altersgründen zurückzog. Doch auch im Ruhestand war er noch immer sehr engagiert und hat Mitgliedern der Rune Knights des Öfteren mit seinem Wissen geholfen oder versucht junge Leute in denen er Potential sah dazu zu bringen den Rune Knights beizutreten. In etwa so kam es auch dazu, dass er Alistair kennenlernte. Semias stattete an jenem Tag dem Waisenhaus, in dem der Weißhaarige lebte, einen Besuch ab, nicht etwa um eines der Kinder zu adoptieren, sondern weil er gehört hatte, dass in diesem Haus nicht allzu gute Zustände für die Kinder herrschten. Zu seinem Schrecken musste er auch feststellen, dass es tatsächlich so war. Aber das war es nicht, was ihn dazu verleitete den jungen Alistair zu adoptieren. Nein, es war der starke Gerechtigkeitssinn, der schon früh in dem Jungen vorhanden war, der ihn dazu brachte, den Jungen bei sich aufzunehmen.
Semias nahm den Jungen also mit zu sich und erkannte gleich, dass es die richtige Wahl war, da es so schien, als würden sich seine Enkeltochter Airin, um die er sich nach dem Tod seines Sohnes und seiner Schwiegertochter kümmerte, und Alistair sofort verstehen. Tatsächlich war es so, und auch wenn der Weißhaarige anfangs recht verschlossen blieb, öffnete er sich mit der Zeit seiner neuen Familie gegenüber und lernte sie zu lieben. Irgendwann begann Semias schließlich, Alistair zu unterrichten, sowohl in normalen Fächern, als auch in der Magie und dem Wissen, das ein guter Rune Knight benötigte.
So vergingen die Jahre und die drei lebten als eine glückliche, kleine Familie, bis eines Tages ein Notruf und eine Bitte um Unterstützung von den Rune Knights bei Semias einging. Offenbar brauchten sie seine Hilfe bei einem dunklen Magier, der zu mächtig für sie war und obwohl er schon alt und im Ruhestand war, entschloss sich Semias dazu ihnen zu helfen in der Gewissheit, dass er bald zurück wäre. Doch das war nicht der Fall, der Magier schaffte es Semias zu töten, wodurch Alistair und Airin nun alleine dastanden.


Adoptivschwester, Airin Adams, 15 Jahre, Schülerin
Airin ist ein junges, eher zurückhaltendes Mädchen, das sich leider kaum noch an ihre Eltern erinnert. Beide waren Mitglieder der Rune Knights und starben noch bevor Airin ein Jahr alt wurde. Es war jedoch kein Einsatz bei dem sie ums Leben kamen, sondern ein Unfall, bei dem sie von einem außer Kontrolle geratenen Magischen Vehikel überfahren wurden. Zu diesem Zeitpunkt befand sich Airin zum Glück bei ihrem Großvater, der sich auch fortwährend ihrer annahm. Trotz ihrer fehlenden Eltern, fehlte es ihr nicht an Liebe in ihrem Leben, denn Semias brachte ihr mehr als genug entgegen, und als sie etwa drei Jahre alt war, trat Alistair in ihr Leben, denn sie vom ersten Augenblick an mochte. So vergingen einige Jahre, in denen sie gemeinsam viel Spaß und Freude hatte, ehe der Tag kam, an dem sie vom Tod ihres Großvaters erfuhren. Airin war am Boden zerstört und wäre nicht Alistair gewesen der versprach sich um sie zu kümmern, wer weiß, wie es ihr ergangen wäre. So verbrachten sie einige Zeit alleine in dem Haus, dass sie von ihrem Großvater geerbt hatten, doch beide wussten, dass es nicht ewig so weitergehen konnte, denn irgendwann brauchten sie Geld und in ihnen beiden, aber in Alistair, brodelte der Wunsch den Tod ihres Großvaters zu rächen. So kam es nicht überraschend für das junge Mädchen, dass Alistair eines Tages sagte, er würde sich bei den Rune Knights bewerben. Eigentlich wollte sie ihn nicht alleine gehen lassen, den letzten geliebten Menschen in ihrem Leben, sondern ihn begleiten, doch er verbat es ihr das zu tun, bevor sie mit der Schule fertig sei. Geschlagen gab sie sich jedoch erst, als er ihr versprach sie so oft wie möglich zu besuchen, was er auch wirklich bis heute tut.

Freunde:

Da er versucht sich von seinen Kameraden und anderen Menschen emotional eher abzuschotten, gibt es zurzeit niemanden den er seinen Freund nennen könnte.

Feinde:

Unbekannter Magier, Verbleib unbekannt
Der Mann, der den Großvater von Alistair ermordet hat. Nicht viel ist über ihn bekannt, nur sein Aussehen wurde Alistair von einem der Ritter, die den Kampf sahen, zugetragen.

Gilde:
Der Weißhaarige besitzt eine unerschütterliche Loyalität den Rune Knights gegenüber. Sie sind die Organisation, der sein Großvater sein Leben verschrieben hat, für die er von Früh an trainiert wurde und der auch er sein Leben verschrieben hat. Doch sie ist auch sein Mittel zum Zweck seine Ziele zu erreichen. Das Ausmerzen jeglichen Verbrechens und vor allem die Auffindung und Vernichtung des Magiers, der seinen Großvater ermordete.

Geschichte:
Wann genau Alistair geboren wurde ist nicht bekannt. Ebenso wenig wo er geboren wurde, wer seine Eltern sind, was sie bei seiner Geburt gefühlt haben oder warum sie ihn vor einem Waisenhaus ausgesetzt haben. Das alles fragte sich der Weißhaarige schon seit Jahren. Aber alles, was er wusste war, dass er als Neugeborener vor 17 Jahren am 23. Juni vor einem Waisenhaus in Crocus Town ausgesetzt wurde, eingewickelt in eine Decke auf der der Name Alistair eingestickt war. Das Waisenhaus nahm ihn natürlich auf und da niemand seinen echten Nachnamen oder seinen Geburtstag kannte, gab man ihm einfach keinen Nachnamen und nahm den Tag, an dem er gefunden wurde, als seinen Geburtstag. Daher weiß er auch nicht, wie alt er wirklich ist, auch wenn er vermutlich nicht allzu lange vor dem 23. Juni geboren wurde, wenn man von seiner Größe zum Zeitpunkt seines Fundes ausging.

Die Zeit im Waisenhaus ließe sich nun nicht wirklich als die glücklichste seines Lebens bezeichnen. In der anfänglichen Zeit, also als Baby, kümmerten sich die Angestellten des Waisenhauses noch relativ fürsorglich um ihn. Aber je älter er wurde, desto weniger kümmerten sie sich um ihn und desto mehr begannen die anderen Kinder, vor allem die älteren, ihn für sein Aussehen zu hänseln. Anfangs verstand er nicht wirklich, was vor sich ging, doch schon nach kurzer Zeit verstand er es und da er nach einem Zwischenfall, nach dem das Gehänsel noch schlimmer wurde, das Haus eh kaum noch verlassen durfte, entschied er sich, sich komplett von den anderen Kindern abzuschotten.
Dieser Zwischenfall fand an einem ziemlich sonnigen und heißen Sommertag statt an dem Alistair, dessen Körper schon immer zumindest eine leichte Schwäche dem Sonnenlicht gegenüber hatte, mit den anderen Kindern draußen spielen sollte. Allerdings wurde ihm schon nach recht kurzer Zeit schwindlig und er wollte zurück in das Gebäude des Waisenhauses gehen. Ihr Betreuer meinte jedoch, dass er, wenn ihm schwindlig wäre, sich einfach irgendwo hinsetzen sollte und wenn es ihm besser ginge, weiter spielen sollte. Natürlich kam er als Vierjähriger nicht auf die Idee, dass die Sonne an seinem Schwindel schuld sein könnte und so setzte er sich einfach irgendwo in die Sonne, während ihre Aufsicht mehr auf die noch immer tobenden Kinder achtete. Das Nächste was er mitbekam war, dass wenige Minuten später ein bewusstloser Alistair auf dem Boden lag. Glücklicherweise schaltete der Betreuer schnell, brachte den Jungen zurück ins Waisenhaus und ließ einen in der Nähe lebenden Heiler rufen. Dieser behandelte den Jungen und kümmerte sich um ihn, bis es ihm wieder besser ging. Anschließend gab er der Verwaltung des Waisenhauses den Rat Alistair nicht zu lange draußen in der Sonne bleiben zu lassen. Diese nahm den Rat aber zu ernst, oder hatten einfach keine Lust, so was noch mal passierte zu lassen und verbot dem Jungen daher fast komplett das Haus zu verlassen. Da ihm, vor allem während alle anderen Kinder draußen waren sehr schnell langweilig wurde und die Angestellten des Waisenhauses auch keine große Lust hatten, sich um ihn zu kümmern, beschäftigte er sich mit den Büchern, aus denen ihnen immer vor dem Einschlafen vorgelesen wurde. Das führte schließlich dazu, dass er sich selbst das Lesen beibrachte und schon bald hatte er all die Kinderbücher des Waisenhauses durchgelesen. Daher schlich er sich eines Tages, nachdem sie es gerade verlassen hatte, in das Büro der Waisenhausleiterin, einer wirklich sehr strengen Frau, und nahm sich ein Buch mit, das er über die nächsten Wochen durchlas. Er verstand aber kaum etwas. Davon ließ er sich jedoch nicht abhalten und in den nächsten Wochen und Monaten holte er sich immer wieder neue Bücher, von denen er aber wirklich nur die wenigsten verstand. Eines Tages jedoch, kurz vor seinem sechsten Geburtstag, wurde er dann doch erwischt und bestraft. Die Leiterin war furios an diesem Tag und entschied sich, dass er von nun an nicht mal das Zimmer, in dem er mit einigen anderen Kindern schlief, verlassen durfte. Dieses Ereignis, zusammen mit den noch weiter gestiegenen Hänseleien durch andere Kinder, die manchmal sogar in geringe Gewalt ausarteten, sowie die Tatsache, dass die Erwachsenen es ignorierten, führte dazu, dass er sich nur noch mehr von den anderen Kindern abschottete.

Wenige Wochen nach seinem sechsten Geburtstag geschah jedoch etwas, was sein Leben stark veränderte. Es war einer der wenigen Tage, an denen sie Alistair erlaubten auch raus zu gehen. Natürlich blieb er dennoch für sich und bekam auch nur am Rande mit, dass offenbar ein älterer Mann zu Besuch war, was die Angestellten und auch die Leiterin sichtbar in Panik versetzte, so dass sie sich noch weniger darum kümmerten was die Kinder taten als sonst. Das nutzten einige der größeren und gemeineren Jungs aus um dem neuesten Kind im Waisenhaus, ein recht junges und zierliches Mädchen, ordentlich zuzusetzen, sie sogar zu verprügeln. Als er das sah, machte es in dem Weißhaarigen einfach Klick, denn sein Gerechtigkeitssinn konnte das einfach nicht mit ansehen, und er stürzte sich, obwohl er jünger und schwächer als die anderen Jungs war, einfach auf sie. Das bekam der Gast, der die Erwachsenen so nervös machte, schließlich mit und schritt sofort ein. Nachdem er die Kinder schließlich auseinander gebracht hatte, verlangte er sofort eine Erklärung. Die Leiterin, die Alistair nach dem letzten Vorfall noch weniger ausstehen konnte als zuvor, versuchte natürlich die Schuld mit Lügen auf ihn zu schieben, doch der alte Mann hatte auf den ersten Blick erkannt, was wirklich vorgefallen war, und brachte sie schließlich zum Schweigen. Was danach geschah, bekam der Weißhaarige nicht mehr mit, verlangte der alte Mann doch die Leiterin in ihrem Büro zu sprechen. Einige Zeit später kamen sie wieder heraus und der alte Mann stellte sich als Semias vor. Zur großen Verwunderung des Weißhaarigen sagte Semias, dass er Alistair adoptieren und zu einem Rune Knight ausbilden wollen würde. Von dieser Nachricht noch völlig geschockt wusste er erst nicht, was er sagen sollte, hatte aber ein schlechtes Gefühl wegen des Mädchens, dass sicher noch schlimmer gehänselt werden würde, wenn er weg war. Aber der alte Mann beruhigte ihn und sagte, dass er sich auch darum bereits gekümmert hätte.

So wirklich wusste Alistair nicht, was er davon halten sollte, entschied sich aber, diese Chance dem schrecklichen Waisenhaus zu entkommen zu nutzen und ging mit Semias mit. Dieser ging mit dem Weißhaarigen aber nicht gleich zu seinem Haus, nein. Zuerst gingen sie Kleidung für den Jungen kaufen, denn das, was er anhatte, ließ sich bestenfalls als Lumpen bezeichnen. Das lag daran, dass das Waisenhaus sich nur selten Mühe machte, Geld für passende, geschweige denn neue Kleidung auszugeben. Es war nun also das erste Mal in seinem Leben, dass der Weißhaarige heile, perfekt sitzende und vor allem nie zuvor getragene Kleidung anhatte. In dieser Kleidung trat er über die Schwelle des Hauses, das für die nächsten Jahre sein Heim werden sollte und traf auf das Mädchen, dass er seine Schwester nennen würde. Semias stellte sie als seine dreijährige Enkelin Airin vor und bat gleichzeitig Alistair darum ihn ebenfalls Großvater zu nennen, da er einfach zu alt sei um noch mal Vater genannt zu werden. Als Nächstes erzählte er von sich und Airin, die Alistair die ganze Zeit über anstarrte und immer näher kam. Noch immer wusste Alistair nicht so richtig was er von der Situation, Semias und Airin halten sollte und hatte eigentlich vor, seine Gefühle genauso wie im Waisenhaus abgeschottet zu lassen, doch als das kleine Mädchen plötzlich ihre Arme um ihn schlang, sagte, dass sie ihn lieb hätte und ihn großen Bruder nannte, brach die Mauer in ihm fast komplett ein. Endlich hatte er Personen, die er seine Familie nennen konnte und nie zuvor in seinem Leben hatte er sich glücklicher gefühlt.

Dieses Gefühl des Glücks nahm in den folgenden Jahren auch nicht ab, sondern eher noch zu. Es war eine glückliche Zeit, die er damit verbrachte mit seiner kleinen Schwester zu spielen, von seinem Großvater verschiedene Dinge zu lernen wie etwa das Schreiben, Mathematik, Magie, Schwertkampf und Kochen und damit, sich wie in einer Familie zu fühlen.
Allzu lange sollte dieses Gefühl des Glücks aber nicht anhalten, denn schon sieben Jahre später kam der schicksalhafte Tag, an dem sich erneut so vieles für ihn ändern sollte. Eigentlich war es ein ganz gewöhnlicher Tag, bis ein Bote bei ihnen auftauchte, der berichtete, dass eine Einheit Rune Knights etwas außerhalb der Stadt einen dunklen Magier gestellt hatten, ihn aber nicht ausschalten konnten und daher Verstärkung anforderten. Von den in der Stadt befindlichen Magiern konnte jedoch kaum einer seinen Posten verlassen und so wurde entschieden auch Semias um Hilfe zu bitten. Dieser zögerte natürlich keinen Moment und eilte sofort los, nachdem er Alistair und Airin versichert hatte, er wäre bald zurück.
Doch dem war nicht so, denn auch am nächsten Tag kehrte Semias nicht zurück. Dafür kam ein anderer Mann, ebenfalls ein Mitglied der Rune Knights. Er erzählte ihnen, was passiert war, dass der dunkle Magier zu mächtig gewesen sei und schließlich fast die komplette Einheit vernichten konnte, einschließlich Semias. Nur wenige überlebten und konnten berichten, was vorgefallen war, sagten aber einstimmig, dass dieser Magier unglaublich mächtig sein muss. Alistair wollte wissen, wer der Mann war, der seinen Großvater ermordet hatte, doch das wussten die Rune Knights selbst nicht. Nur sein Aussehen konnten sie beschreiben, wer er wirklich war, wusste keiner.
Bereits in diesem Moment formte sich in dem Weißhaarigen der Entschluss, dass er sich irgendwann an diesem Mann rächen würde. Doch erst musste er sich um seine Schwester kümmern und ihr helfen, den Verlust zu verarbeiten.

Einige Monate später hatten sie beide den Verlust halbwegs verarbeitet und mussten sich der Realität stellen, dass sie nicht ewig einfach in dem Haus ihres Großvaters leben könnten. Spätestens, wenn ihnen das Geld ausginge, würden sie große Probleme bekommen. Doch Alistair kam das gerade recht und so sagte er seiner Schwester, dass er sich entschlossen hatte, zu versuchen den Rune Knights beizutreten, so wie es ihr Großvater von Anfang an gewollt hatte. Airin versuchte natürlich ihn zu überreden sie es ebenfalls versuchen zu lassen, doch er konnte sie überreden, dass sie erst die Schule abschließen sollte. Jedoch versprach er, dass er sie so oft wie möglich besuchen würde.
Nach fünf Jahren Ausbildung und Dienst bei den regulären Truppen der Runenritter war es dann auch endlich so weit, er erhielt eine Einladung zu der Elitedivision der Rune Knights. Sowohl die psychologischen, als auch die physischen Tests bestand er und bei der Überprüfung seiner Vergangenheit war es sicherlich vom Vorteil, dass sein Adoptivgroßvater einst eine hohe Stelle bei den Rune Knights innehatte. Daher konnte er schon kurze Zeit später in die Quartiere der Rune Knights einzuziehen, konnte er somit doch den Großteil seines Gehalts an seine Schwester schicken und er selbst sich endlich noch konzentrierter auf sein Ziel der Rache zubewegen.

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BeitragThema: Re: Alistair Adams   Mo 3 Aug 2015 - 23:16

Statusblatt

Protecting the weak is my mission


Attribute

STÄRKE: 50 Punkte - Level 1

SCHNELLIGKEIT: 180 Punkte - Level 4

GESCHICKLICHKEIT: 60 Punkte - Level 2

WIDERSTAND: 20 Punkte - Level 1

MANAVORRAT: 30 Punkte - Level 1

WILLENSKRAFT: 60 Punkte - Level 2


Perks

STÄRKE: 2

SCHNELLIGKEIT: 3

GESCHICKLICHKEIT: 2

WIDERSTAND: 1

MANAVORRAT: 2

WILLENSKRAFT:2


Magieart 1

MAGIEART: Magic Swords 45 Punkte - Klasse II

AUSLEGERPUNKTE: (5/20)

ZAUBER:

Requip: Weapons
TYP:Elementlose Magie
ELEMENT: ---
KLASSE: I
MANAVERBRAUCH: Entspricht der Klasse der beschworenen Waffe
MAX. REICHWEITE: Beim Anwender
SPEZIELLES: Dieser Zauber kann nur Waffen beschwören.
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 2
BESCHREIBUNG: Mit Hilfe dieses Zaubers kann der Magier auf seine Taschendimension zugreifen und eine Waffe daraus beschwören. Dabei ersetzt der Anwender seine aktuelle Waffe durch die Gewählte. Das Beschwören einer Waffe dauert 10 Sekunden minus 1 Sekunde pro Level der Willenskraft.

Secret Blade
TYP: Elementlose Magie
ELEMENT: ---
KLASSE: I
MANAVERBRAUCH: I
MAX. REICHWEITE: Beim Anwender
SPEZIELLES: ---
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 2
BESCHREIBUNG: Diese Technik stellt eigentlich die Grundfähigkeit des Magic Sword dar, denn durch sie ist der Anwender in der Lage, verschiedenste Formen von Klingenwaffen zu beschwören. Das Maximum der beschwörbaren Waffen, sowie deren maximale Größe hängt von der Willenskraft des Anwenders ab. Auf diesem Level der Beherrschung kann man eine Klinge von der Größe eines Katanas beschwören und sie verschwindet nach maximal fünf Minuten wieder.
Beherrschung:
 

Silver Blade
TYP: Elementlose Magie
ELEMENT: ---
KLASSE: I
MANAVERBRAUCH: I
MAX. REICHWEITE: 10 Meter
SPEZIELLES: ---
VORAUSSETZUNGEN: Geschicklichkeit Level 2, Willenskraft Level 2
BESCHREIBUNG: Bei diesem Zauber leitet der Anwender zunächst einmal sein Mana in seine Schwertklinge, sodass er mit dem nächsten Schwung seines Schwertes eine magische Klinge von 25 Zentimeter Breite sowie 25 Zentimetern Länge abschießen kann. Die Geschwindigkeit und Wucht dieser Klinge ist gleich der Willenskraft des Anwenders minus 1, wobei dieser Wert niemals 4 übersteigen kann.

Blur Strike
TYP: Elementlose Magie
ELEMENT: ---
KLASSE: I
MANAVERBRAUCH: I pro fünf Minuten
MAX. REICHWEITE: Klinge
SPEZIELLES: ---
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 2
BESCHREIBUNG: Der Anwender lenkt Mana in seine Waffe und entlässt es gezielt kurz vor und kurz hinter der Klinge, wodurch es den Anschein hat, als ob jeder Schwertstreich Schlieren zieht. Der einzige Effekt, den dieser Zauber hat, ist dass es einem unerfahrenen Gegner dadurch erschwert wird, die genaue Position der Klinge ausfindig zu machen, wodurch es schwerer wird etwaige Angriffe abzublocken und zu kontern. Allerdings fallen zumeist nur Anfänger auf diesen Taschenspielertrick herein und jeder etwas erfahrenere Nahkämpfer hat kein Problem damit die Klinge im Blick zu behalten.

Magieart 2




Waffen

Klingenwaffen - Grad I

Antique Blade
GATTUNG: Klingenwaffen
TYP: Langschwert
BESITZER: Alistair Adams
BESCHREIBUNG: Bei dieser Waffe, die Alistairs Adoptivgroßvater in den Ruinen einer untergegangenen Zivilisation gefunden und an ihn vermacht hat, handelt es sich um ein, aus einem ihm unbekannten Metall gefertigtes, Schwert, das sowohl ein- als auch zweihändig geführt werden kann. Das Schwert hat eine Gesamtlänge von etwa 130 cm, wobei die Länge der Klinge etwa 115 cm beträgt. Auch wenn das Metall, aus dem das Schwert gefertigt ist, nicht bekannt ist, scheint es keinerlei magische Eigenschaften zu haben und in etwa so hart wie Stahl zu sein. Die einzige Besonderheit des Metalls ist wohl, dass es nicht zu rosten scheint und eine leicht rötliche Färbung besitzt.


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