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 Valyria - Die Blutmagierin

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Valyria

Valyria

Anzahl der Beiträge : 113
Anmeldedatum : 02.08.15
Alter : 22

Magierakte
Besondere Merkmale: Blutmagierin. Rote Augen, weiße Haare, klein & zierlich.

BeitragThema: Valyria - Die Blutmagierin   Fr 7 Aug 2015 - 18:48

Valyria

Wer mit Menschen spielt, sollte sie nicht unterschätzen, denn wer den Teufel in ihnen weckt, sollte das Feuer beherrschen. Menschen die oft verletzt wurden, sind gefährlich, weil sie wissen, wie man überlebt.
Name
Valyria Rounx
Spitzname
Lyra
Geburtstag
22.2
Alter
14 Jahre
Gilde
Crimson Sphynx
Gildenzeichen
Auf dem linken Schlüsselbein
Geburtsort
Aus einem kleinen Camp am Rande des Waas Forest
Wohnort
Im Gildenhaus von Crimson Sphynx
Erscheinungsbild

Größe/Gewicht: 1,54 Meter, 45 Kilogramm
Haarfarbe: Schneeweiß
Augenfarbe: Blutrot
Aussehen: Das Aussehen von Valyria wird von den meisten als zierlich, klein, zerbrechlich und hübsch beschrieben, doch wenn man sie genauer betrachtet, sieht man auch die anderen Seiten, die sie dem Leben zuzuschreiben hat. Durchaus hübsch und schlank gebaut, zieht sie andere mit ihrem kindhaften Aussehen und ihrer hellen Haut, die von dem starken Leuchten ihrer roten Augen unterstrichen wird, in ihren Bann. Schon immer war ihre Haut blass gewesen und weigerte sich auch nur einen Hauch Bräune anzunehmen. Das Ergebnis ihrer stundenlangen Versuche sich in der Sonne zu bräunen, endeten meist damit, dass sie sich vor Schmerzen nicht mehr bewegen konnte, teilweise übersäten Brandblasen ihre Haut. Ihre roten, meist strahlenden und funkelnden, Augen sind der Blickfang ihres sonst eher eintönigen Auftretens. Von dichten schwarzen Wimpern umrandet sind ihre Augen groß und kindlich, leuchten blutrot und geben so einen kleinen Blick auf das verborgene Ich des Mädchens frei. Ihre fein geschwungenen Augenbrauen sind ebenso Weiß wie ihre langen Haare, die sich in seidigen Wellen über ihren Rücken ergießen. Ihr Gesicht ist oval, mit einem eher spitzen Kinn und einer kleinen Stupsnase versehen, ihre Lippen sind von einem sanften rosa und für ein junges Mädchen sehr füllig. Sie legt sehr viel Wert auf ihr Aussehen, deswegen trifft man sie nur selten beschmutzt oder zerzaust an. Sie hasst lange Fingernägel, deswegen trägt sie diese aus Prinzip kurz um sie besser sauber halten zu können, penibel achtet sie immer darauf das ihre Haare so seidig und glänzend aussehen wie es ihr nur möglich ist. Durch ihr hilfloses Aussehen bewirkt sie, dass die meisten Menschen sich noch lange an sie erinnern, was nicht zuletzt auch daran liegt, das sie eine Aura hat die die meisten Menschen stutzig macht und innehalten lässt. Ihre Mimik ist sehr lebendig, sie kann ihre Emotionen nicht verstecken und alle Gefühlsregungen spiegeln sich auf ihrem Gesicht wider.
Viele sagen ihre Augenfarbe würde sie an blühenden Mohn erinnern, eine grelle und durchdringende Farbe, doch Valyria sieht das ihrerseits ganz anders. Sie selbst sagt immer, dass ihre Augen ihre Seele offenbaren, doch auch dann verstehen die meisten nicht was sie damit andeuten will. Insgesamt erscheint sie sehr außergewöhnlich durch ihre seltene Augenfarbe, ihre weiße Haut und die ebenso weißen Haare. Meist trägt sie ihre Haare offen, zusammen mit einem roten Seidenband, das links und rechts neben ihren Ohren in kleinen Schleifen endet. Ihren Pony bindet sie sich normalerweise nicht aus der Stirn, sondern streicht ihn sich nur auf die Seite, da die Haare ihr bis über ihre Augen reichen. Ihre vollen Wangen werden von längeren Strähnen ihres Haares umschmeichelt, oft hat sie sich bunte Blumen in die Haare gesteckt. Ihr Körperbau ist schlank und eher zerbrechlich als stark, sie ist für ihr Alter relativ klein und leicht, weist keinerlei Muskeln oder andere Merkmale auf, für die man sie als stark oder mächtig kennzeichnen würde. Ihre Arme und Beine sind sehr dünn und scheinen zerbrechen zu können wenn man sie auch nur anfässt, sie hat lange Finger, durch die sie sehr geschickt ist. Sie weist selbst für eine vierzehnjährige sehr wenig Dekolleté und vermag dies stets sehr gut zu kaschieren. Stets barfuß laufend sind ihre Füße robust und selbst scharfe Steine können sie nicht verletzen, unabhängig von ihrem Aussehen ist sie eigentlich sehr robust. Am liebsten trägt sie ein blaues Kleid, das einen hohen Kragen hat und bis auf einen schmalen Spalt ihren ganzen Hals verdeckt. Die Ärmel ihres Kleides enden etwas unter ihrem Ellenbogen, da sie dort den Stoff nach oben geschlagen und mit einem Knopf befestigt hat. Dort wo es ihr noch eng am Körper liegt, wird es zum Bauch hin immer luftiger und der Rock des Kleides weht bauschig um ihre Beine, gesäumt von einem rüschigen weißen Unterrock. Über dem Kleid trägt sie meist eine weiße Schürze, die jeweils links und rechts an den Trägern gerüscht ist, ebenso wie am untersten Ende, das bis knapp über das blaue Kleid reicht. Hinten wird die Schürze durch eine weiße Schleife zusammengehalten, die ihr kindliches und niedliches Aussehen noch einmal kräftig unterstreicht. Valyrias Haut weist viele kleine und helle Narben auf die einem nur durch genaueres Hinsehen ins Auge fallen, diese erhielt sie durch viele Überlebenskämpfe, die sie schon bestehen musste. Sie hasst jede einzelne dieser Narben doch trägt sie diese mit Würde und versucht nicht sie zu verstecken. Wenn es ihr zu kalt ist streift, sie sich einen viel zu weiten hellrosa Pulli über, der ihr bis zu den Knien reicht und nur ein kleines bisschen des Kleides sehen lässt. Die Ärmel sind ihr zu lang, weswegen sie immer etwas verloren aussieht, wenn sie sich mit diesem Kleidungsstück vor der Kälte schützt. Um ihr rechtes Handgelenk trägt sie einen roten Armreif der auf der Innenseite mit Stacheln versehen ist, die sie durch einen Hebel ein und ausfahren kann. So kommt sie schneller an ihr Blut, mit dem sie Blutbändigen kann.

Spoiler:
 

Besondere Merkmale: Wie schon beschrieben, gibt es eine Vielzahl von Blickfängen, die Valyria nicht so schnell aus dem Gedächtnis der Menschen verschwinden lässt, wie ihre roten Augen, ihre weißen Haare, ihr kindliches Aussehen oder ihr emotionsvoller Ausdruck. Doch gibt es auch andere Merkmale, die das Mädchen besonders machen. Egal wie sie ihre Haare trägt, immer findet man das rote Seidenband in ihr Haar gebunden, sei es als eine Art Haarreif oder als ein Haarband mit dem Sie sich ihre seidigen Wellen nach oben bindet. Eine weitere Auffälligkeit an ihr ist, dass sie sich gerne die buntesten Blumen ins Haar steckt, die sich oftmals mit dem blau ihres Kleides oder dem rot ihrer Augen stechen. Sie trägt keinen Schmuck, was nur daran liegt, dass sie sich diesen nicht leisten kann, das sie keine Schuhe an ihren dünnen Beinen trägt, ist jedoch eine Sache, die nichts mit ihrem Vermögen zu tun hat. Nie hatte man sie mit Schuhwerk an den Füßen gesehen, auch wenn manch einer ihr anbot ein Paar als Geschenk anzunehmen, immer weigerte sie sich. Sollte manch einer einen genaueren Blick auf die Haut des Mädchens werfen, ist dieser überrascht, eine Vielzahl an Narben und Verletzungen erblicken zu können. Doch die markanteste Narbe ist die, die sich von ihrer linken Halsseite bis zu ihrem linken Schlüsselbein zieht und dicker als die anderen ist. Meist verdeckt von dem hohen Kragen ihres Kleides fällt dies aber nur wenigen auf, worüber sie nicht gerade traurig ist.


Charakter

Benehmen: Das Benehmen von Valyria ist anderen gegenüber stets höflich und vornehm, sie weiß, wie man sich zu benehmen hat und Ältere respektiert sie sehr. Geboren in einem Camp am Rande des Waas Forests wurde sie stets gelehrt, die Höheren zu respektieren und sich auch dementsprechend zu verhalten. Dies hatte zufolge, dass sie immer ein gebetener Gast bei allerlei Veranstaltungen war, dies änderte sich auch mit zunehmendem Alter des Mädchens nicht. Ihr höflicher Tonfall, ihre, zum Gegenüber abgepassten, Bewegungen und ihre fröhliche Art schaffen es, andere von sich einzunehmen und sie sofort zu mögen. Stets darauf bedacht, die Älteren nicht zu verärgern, lehrte sie sich anzupassen, um möglichst wenig Ärger zu verursachen. Auch wenn sie anfangs nur wenig Ahnung von Gesten hatte, die sich ihrem Gegenüber in einer minderen Form unterwarfen, wurde sie dies später von ihrer Meisterin gelehrt und irgendwann konnte sie nicht mehr anders, als das Gelehrte automatisch abzurufen. Ihre Meisterin, war die Erste, die erkannte, dass sich Valyria oft hinter einer dicken Mauer versteckt, die ihr eigentliches und wahres Selbst versteckt. Durch ihre Ausbildung kam diese jedoch nach und nach immer mehr ans Tageslicht und selbst Valyria war über ihr wahres Ich sprachlos und entsetzt, zumindest zuerst. Schon so lange hatte sie ihre zweite Hälfte, wie sie ihre dunklen Charakterzüge gerne nannte, im dunkelsten Eck ihres Wesens versteckt, sodass sie es beinahe selbst vergessen hatte. Ihre Meisterin half ihr, diese Seite zu fördern, doch auch sie zu verbergen, wenn sie dies denn wollte. Das liebevolle und freundliche Mädchen wurde in Kämpfen durch eine blutdürstige und brutale Killerin ersetzt, die alles und jeden zerstören und dem Erdboden gleichmachen wollte. Ein jeder, der ihr sonst so liebliches Gesicht gekannt hatte, hätte sich geweigert, das blutrünstige Mädchen mit dem hassverzerrten Gesichtsausdruck Valyria zu nennen, doch eben diese war sie, ob gerade hell oder dunkel. Es war nicht etwa so, dass sie eine gespaltene Persönlichkeit hätte, es war viel mehr der Geruch von Blut und das schmatzende Geräusch eines leblosen Körpers der zu Boden viel, der sie so besessen machte. Unbekannten, Freunden und Lieben gegenüber ist sie lustig, hilfsbereit, liebevoll, besorgt und aufmerksam, Feinden stellt sie sich jedoch mit einem gewissen Selbstzerstörungstrieb in den Weg, den ihre Meisterin an ihr immer am meisten bemängelt hatte. Gegen ihre Leidenschaft zum Blutvergießen, ja sogar gegen ihre Wut und Unbändigkeit hatte sie nichts, doch ihre selbstzerstörerische Art hasste sie von ganzem Herzen und versuchte immer wieder ihr diese auszutreiben. Valyria ist temperamentvoll, ehrgeizig und hat ein starkes Ehrgefühl, das sie zu einer schlechten Verliererin macht. Dies sind Charakterzüge die auch ihre weit bekannte freundliche Art besitzt, nicht nur ihre versteckte Art. Sie hasst Menschen, die ihren Freunden oder Verwandten schaden und zeigt diese Abneigung auch klar und deutlich, verstellt sich nie, wenn es um etwas geht, dass beide Seiten an ihr nicht mögen.
Wenn sie jemand als schwach oder unbedeutsam bezeichnet, geschieht es schon einmal, dass das Blut desjenigen die Umgebung in einem scharlachroten Ton ziert. „Wer mit Menschen spielt, sollte sie nicht unterschätzen, denn wer den Teufel in ihnen weckt, sollte das Feuer beherrschen“, das ist der Leitspruch, nach dem sie handelt und schon manch einer hat den Fehler gemacht, sie als kleines hilfloses Mädchen zu bezeichnen und dabei versucht, sie für ihre eigenen Gelüste um den kleinen Finger zu wickeln. Männern gegenüber zeigt sie sich deswegen oft unnahbar und verschlossen, während sie den meisten Frauen gegenüber freundlich und offen gegenübertritt. Man kann an ihrer Mimik ablesen, ob ihr etwas missfällt oder sie erfreut, einerseits an dem Leuchten in ihren Augen, andererseits an ihrem Mund. Macht jemand sie traurig oder wütend, erlischt das strahlende Leuchten in ihren Augen und macht einem Glimmen Platz, das tief aus ihrer Seele zu kommen scheint. Ihr Mund verabschiedet sich von dem sonstigen Lächeln, das meist einen Platz auf ihrem Gesicht hat und bereitet den Weg für zusammengekniffene oder gar ärgerlich verzogene Lippen. Wenn ihre weißen Augenbrauen sich ärgerlich zusammenziehen, ist dies ein Indiz dafür, das man etwas wirklich Schlechtes getan hat, und man sollte gut daran tun, sich schnellstmöglich von ihr zu entfernen. Passend zu ihrem Befinden verändert sich auch die Stimme des Mädchens, von einem lieblichen hellen Klang zu einem gezischten Flüstern, das sie zwischen ihren Lippen herauspresst. Die Ruhe, die sie trotz allem bewahrt, machte schon so manchen stutzig und missdeutete dies als Angst, doch nur wenn sie in ihren Kampfmodus verfällt, hebt sie die Stimme. Sie ist kein Freund von Drohungen und Versprechungen, sie lässt viel mehr Taten als Worte sprechen. Ebenso wenig mag sie es, wenn man andere nur durch ihr Aussehen beurteilt, sie zieht es vor, Personen durch ihre Handlungen, und nicht über ihr äußerliches Erscheinungsbild zu richten. Erachtet sie eine Person erst einmal als würdig, bleibt sie dieser treu und achtet darauf, diese nicht zu verärgern. Sie behandelt alle Lebewesen gleich, egal welcher Rasse, Fähigkeiten oder Hintergründe. Sie mag Tiere sehr gerne, doch kann es auch einmal vorkommen, dass sie in einem wütenden Moment einem Schmetterling seine Flügel ausreißt oder einem Hasen eigenhändig die Gurgel durchschneidet, wohlgemerkt nicht um diesen danach zu verspeisen. Sobald das Gespräch auf ihre Verwandten gelenkt wird, verschließt sich das Mädchen vor allen, ob vor Freunden oder Feinden, und setzt eine eiserne Maske auf, die niemand zu durchbrechen vermag. Sie redet so gut wie nie über ihre Eltern oder ihre Schwester, zu tief sind die Wunden, die diese in ihrer Seele hinterlassen haben.

Persönlichkeit: Wie schon in ihrem Benehmen erläutert, gehören diese zwei Unterteilungen doch eng zueinander, ist Valyria meist ein aufgewecktes, neugieriges und freundliches Mädchen, dem man nichts Böses anhängen kann. Stets hilfsbereit, voller Sorge, um die ihr wichtigen, meist lächelnd, lachend und mit einem Lied auf den Lippen, scheint sie so hell wie frisch gefallener Schnee zu sein. Nur selten hört man sie nicht summen oder leise eines ihrer Lieblingslieder singen. Ihre aufgeschlossene Art gehört zu den Hauptattributen, warum sie stets gemocht wird, sie beurteilt durch Taten und nicht durch Aussehen. Wie man es von einem vierzehnjährigen Mädchen erwarten würde, ist Valyria leicht zu begeistern und immer offen für Neues, sie schreitet mit offenen Augen durch die Welt und scheint die Eindrücke förmlich aufzusaugen. Sie merkt sich vieles, was andere als unwichtig erachten würden, so kann sie jemandem zum Beispiel genau erklären, wie die Umgebung ausgesehen hat, in der sie vor ein paar Tagen waren. Sollte man sich die Mühe machen und umkehren, um die Wahrheit ihrer Aussage zu überprüfen, wird man erstaunt sein, dass sie sich an alles erinnern kann, selbst an die Position der Bäume, an etwaige Flüsse und Bäche, oder sogar an die Tiere, die im jeweiligen Gebiet leben. Mit ihrem scharfen Verstand und ihrer ausgezeichneten Sicht kann sie schnell ihre Umgebung analysieren und erkennt mögliche Hinterhalte oder Verstecke. Im Gegensatz zu vielen anderen in ihrem Alter hat sie kein Problem mit der Dunkelheit, vielmehr genießt sie oft die Stille und Undurchdringlichkeit der Nacht. Sollte Sie einen Tag erwischen, der ihr missfällt, redet sie nicht viel, lächelt nur selten und zieht sich von anderen zurück. Dann verbringt sie stundenlang an abgelegenen Orten und hängt ihren Gedanken nach. Sie redet offen darüber, wie es ihr geht, was ihr ge- oder missfällt. Sie hat ein offenes Ohr für andere und Sie versucht oft, bei der Lösung der Probleme anderer zu helfen. Aufmerksam prägt sie sich wichtige Aussagen von anderen ein, die ihr später behilflich sein könnten, belauscht oft andere und nutzt gerne die Trunkenheit der Männer aus, um Dinge zu erfahren, die eigentlich nicht für ihre Ohren bestimmt sind. Denen gegenüber, die ihr in der Vergangenheit geholfen haben, ist sie loyal und keiner kann sie davon abbringen diese Personen zu verraten oder hintergehen. Ihr starkes Ehrgefühl hält sie davon ab, diejenigen zu hintergehen, denen sie etwas schuldet. Sie hasst es jemandem etwas schuldig zu sein und versucht, so bald wie möglich diese zu begleichen. Sie tritt für ihre Freunde ein und beschützt sie, sei es durch Worte oder durch Handlungen. Dann scheut sie auch nicht davor zurück, Ältere zu beleidigen oder ihre Gedanken ganz offen auszusprechen, selbst wenn dies einen Kampf oder noch mehr Ärger bedeuten sollte. In den Kampfmodus verfallen schert sie sich nicht mehr um ihr liebes und kindliches Image, sondern fährt alle Kräfte auf die in ihr schlummern. Dann wird sie zum kämpfenden Biest und würde auch nicht davor zurückschrecken, Blut zu vergießen und Gliedmaße durch die Gegend wirbeln zu lassen, sollte sie denn irgendwann einmal stark genug dafür sein. Ist der Kampf zu Ende und ihr Kleid mit Blut befleckt, fängt sie sogleich wieder an, liebevoll zu lächeln und ignoriert dabei das Geschehene. Selten kam es vor, dass Valyria mit ihrer derzeitigen Kraft jemanden töten konnte, doch war es so, verwandelte sich der Schauplatz in ein blutiges Massaker. So manch einer, der sich als ihr Freund betitelt hatte, floh dann vor Valyria, doch bedauerte sie dies nicht weiter. Hatte sie denjenigen doch beschützt und ihr nötigstes getan um ihn vor Feinden zu beschützen, wer dies nicht würdigte war auch nicht würdig, sich als ihr Freund zu bezeichnen. Natürlich würde ihm kein Glauben geschenkt werden, würde er von ihren blutigen Taten erzählen. Dadurch würde man nur ihn für verrückt halten, Valyria würde lächelnd alles abstreiten und hätte sich somit aus der Affäre gezogen. Macht ein Freund oder Bekannter sie wütend, so lässt sie ihre Gefühle in sich brodeln, zeigt ihre Abneigung dann aber trotzdem ganz deutlich. Noch nie kam es vor, dass Valyria einem ihrer Freunde oder Helfer auch nur ein Haar krümmte, sie beließ es immer dabei und ging ihnen, sollte sich der Streit nicht aufklären, einfach aus dem Weg. Streitigkeiten verfolgt sie meist mit einer gewissen Distanz und versucht sich nicht in die Angelegenheiten anderer einzumischen, zumindest solange dies nicht in einer blutigen Auseinandersetzung endet. Schon oft hat sie Leichen und Blut gesehen und hat mit beidem noch nie ein Problem gehabt, sie sieht es als den Kreislauf des Lebens an, töten und getötet werden. Doch kann man nicht sagen dass, sie keine Angst vor Schmerzen oder gar dem Tod hat, dies ganz sicherlich nicht. Befindet sie sich in einer Situation, in der sie sich hoffnungslos unterlegen sieht, wird sie noch wilder und brutaler, verletzt sich auch gerne einmal selbst, um schweren Schlägen und Angriffen zu entkommen. Ihr Selbsterhaltungstrieb ist selbst für einen Menschen sehr ausgeprägt und dies hat ihr schon mehrere Male die Haut gerettet. Dieser äußert sich darin, dass sie nicht davor zurückschreckt sich selbst zu verletzen, wenn das die Lösung ihrer Bedrohung sein sollte. Das ist keineswegs auf ihr Armband bezogen, mit dem sie sich die Haut aufritzt um schneller an ihr Blut zu kommen, sondern vielmehr auf die Tatsache, dass sie sich auch einen Finger abhacken würde, wenn dies nötig wäre um zu überleben. Sieht sie sich extremer Gefahr ausgesetzt der sie nicht entkommen kann, wenn sie angekettet oder gefesselt ist, dann schalten sich ihre Gedanken ab und sie tut alles um sich zu befreien. So äußert sich die vermeintliche Selbsterhaltung darin, dass sie alles dafür tut um zu überleben, auch wenn dies bleibende Schäden an ihr hervorrufen würde. Das Mädchen zieht es vor, nicht lange an einem Fleck zu verweilen, vor allem wenn sie sich am jeweiligen Ort nicht sicher fühlt oder keine Bekanntschaften macht, die sie an Ort und Stelle halten. Sie weiß sich selbst zu helfen, weiß, wie man Tiere fängt, häutet, ausnimmt und über einer selbst errichteten Feuerstelle brät. Sie kennt sich mit Kräutern aus doch weiß sie nicht, wie man mit ihnen Wunden behandelt oder heilt. Sie könnte jede Kräuterart benennen, doch außer zum würzen ihrer Speisen oder zum kochen, weiß sie diese nicht einzusetzen. Durch ihr weißes Haar und ihre ebenso helle Haut kann sie sich jedoch nicht wirklich gut verstecken, deswegen zieht sie es vor, auf Bäume zu klettern und sich zwischen dem dichten Geäst zu verbergen, während Fremde ihren Weg kreuzen. Erst durch ihre blutrünstige zweite Persönlichkeit, die sich im Laufe ihres Lebens immer mehr entwickelte, war sie in der Lage, auf eigenen Beinen zu stehen und unabhängig von anderen zu leben, vor allem zu überleben. Auch konnte sie so die Magie erlernen, die sie nun beherrscht, ein weiterer Vorteil ihrer maroden zweiten Hälfte. Oft wird behauptet, man könne durch die Magie die man beherrscht sagen, wie die Persönlichkeit des Nutzers aussieht, oft ist diese Behauptung zwar falsch, doch genauso oft auch richtig, wie man an Valyria zu erkennen vermag. Als Blutmagierin ist sie im Kampf so, wie man es von einem Magier dieser Art erwarten würde. So schockt sie mit ihrem normalen Auftreten jedoch so manchen, der sie in ihrem Kampfrausch erlebt hat. Sie macht mit ihrem Verhalten ihrer Magie alle Ehre, doch ist es eher so, dass sich die Magie ihrer verborgenen Art anpasste und nicht sie sich an die Magie. Schon bevor sie die Blutmagie erlernte, konnte sie ohne mit der Wimper zu zucken ein kleineres Lebewesen umbringen, sie zögerte nie und das Wort „zurückschrecken“ kannte sie nicht. Alles in allem ist Valyria ein sehr optimistischer Mensch mit vielen Persönlichkeitszügen, die einem jungen Mädchen gerecht werden, doch ebenso vielen, die man von einer Dame dieses Alters bei weitem nicht erwartet hätte. Auch durch Verrat und Schmerzen, endlose Tage der Einsamkeit und Hunger, mochten ihre grenzenlose Liebe zum Leben nicht zu zerbrechen. Sie redet sich oftmals Situationen schön, stellt sich vor, dass sie nicht alleine ist oder redet mit imaginären Personen, wenn sie einmal für längere Zeit keinen Kontakt zu anderen Menschen hat. Sie lügt nicht, sie sagt, was sie denkt und steht zu ihren Handlungen, denn sie sieht es so, dass alle Handlungen ausmachen, wer sie ist. Und für das, was sie ist, will sie sich auf keinen Fall schämen oder sich selbst verbergen. Sie isst viel und gerne, kann dabei sogar mit erwachsenen Männern mithalten und nimmt dabei nicht zu. Sie sagt, es sei der Ausgleich für den ständigen Blutverlust, was teilweise auch stimmen mag, andererseits isst sie einfach für ihr Leben gerne ihre Leibspeisen.

Vorlieben: Valyria hat eine Vielzahl an Dingen, die sie gerne macht und denen sie sich mit Leib und Seele widmet. Sie liebt Blumen aller Art, Form und Größe, oft verbringt sie Stunden damit, die unterschiedlichen Arten zu betrachten und eingehend zu studieren. Dabei schreibt sie sich nichts auf, sondern merkt sich jedes Detail und verinnerlicht diese sogleich. Nicht nur das Aussehen, sondern auch der Duft von Blumen zieht sie in ihren Bann, deswegen hegt sie eine besondere Zuneigung gegenüber Parfüms, die blumig riechen und den Geruch der Pflanzen eingefangen haben. Eine weitere ihrer Vorlieben ist es, anderen Menschen zuzuhören und sich in die Situation des Erzählers hineinzuversetzen. Dabei schließt sie gerne die Augen und stellt sich passend zum erzählten die Handlung bildlich vor, so schafft sie es, sich besser in eine Person hineinversetzen zu können, und ihre Erzählungen zu verstehen. Außerdem liest Valyria sehr gerne, eignet sich selbst neues Wissen an und erweitert ihren Horizont damit. Durch ihr junges Alter hat sie noch nicht sehr viel von der Welt gesehen, trotzdem kann sie sich von allem ein Bild machen, wovon sie in ihren Büchern gelesen hatte. Am meisten interessieren sie Beschreibungen vom Körper eines Menschen, den Aufbau und die Zusammensetzung jedes einzelnen Gliedes. Doch auch über andere Länder und Pflanzen, die sie bisher noch nicht zu Gesicht bekommen hat, liest sie gerne. Schon früh war sie von der Funktion ihres eigenen Körpers fasziniert, nicht gerade selten sah sie dem Spiel ihrer Muskeln zu, wie sich ihre Gliedmaßen bewegten, wie ihre Form der Hände sich änderte, wenn sie diese öffnete und schloss. Besonders interessiert war sie am Inneren eines jeden Lebewesens, dadurch ergab sich ihr erster Mord an einem Hasen, den sie mit dem zarten Alter von sechs Jahren öffnete und genau inspizierte. Schon früh lernte sie das Lesen und Schreiben von vielen verschiedenen Personen, was nur positiv zu ihrer Entwicklung beitrug.
Ihr Wissensdurst schien keinen Abbruch zu nehmen, was auch ein tragender Bestandteil dessen war, das ihre Meisterin sie als würdig erachtete, die Blutmagie zu erlernen. Sie achtet sehr auf ihr Aussehen und ihre Kleidung, deswegen kann sie zu einem neuen Kleid nicht Nein sagen. Auch wenn sie meist ihr Lieblingskleid, das einfache blaue mit der weißen Schürze, trägt, probiert sie doch hin und wieder gerne etwas anderes an. Valyria liebt den Frühling war daran liegt, dass sie dann den Blumen beim Wachsen und den Tieren beim freudigen tummeln durch Himmel und am Gras zusehen konnte. Auch der Sommer ist eine Jahreszeit, in der sie sich lebendig fühlt, die Wärme auf der Haut zu spüren und das geschäftige Treiben der Menschen zu sehen erfüllt sie mit einer gewissen inneren Ruhe und Befriedigung. Um auf ihre leiblichen Genüsse zu sprechen zu kommen, hat das Mädchen ein Faible für Früchtekuchen. Sie kann einem gut gemachten Kuchen nicht widerstehen, solange sich Früchte und nichts anderes auf diesem befinden. Zudem liebt sie Fleisch und Innereien besonders, durch das Letztere hat sie schon den ein oder anderen schrägen Blick geerntet. Generell mag sie eisenhaltige Nahrungsmittel. Sie liebt es, sich Lieder anzuhören, die zu ihrer aktuellen Gefühlslage passen, diese hat sie meist auch noch tagelang später im Kopf und summt oder singt sie vor sich hin. Anders als man erwarten würde, mag sie Orte, an denen nicht jeder unbedingt seine Nacht verbringen würde. Alte Wirtshäuser und heruntergekommene Pensionen gehören zu ihren liebsten Übernachtungsmöglichkeiten, wobei sie auch nicht davor zurückscheut, draußen zu schlafen, wenn es denn die Umstände fordern. „Dort wo sie singen da lasst euch nieder, denn böse Menschen  haben keine Lieder“, pflegt sie immer zu sagen, wenn sie sich in eine Stube voller trunkener Männer schleicht und ihren schiefen Gesängen und ihrem Jodeln lauscht. Ein weiterer Pluspunkt an einem solchen Ort ist, dass man viel von dem aufschnappt, was eigentlich nicht für fremde Ohren bestimmt ist.
So zieht sie sich auch noch einen Nutzen daraus, ausgelassen einer ihrer Lieblingsbeschäftigungen nachzugehen. Das junge Mädchen mag bunte Farben, die alles mit Leben zu erfüllen scheinen, doch bei einem schönen roten Farbton sind die anderen schnell vergessen. Sie mag es besonders gerne, das Blut von Tieren und Menschen zu untersuchen, der Geruch dessen benebelt ihre Sinne und erfüllt sie mit Energie. Um nicht zu verhungern, jagt sie Tiere, doch weidet sie sich erst am Blut ihres Opfers, bevor sie sich an das eigentliche Vorgehen, das zu einem sättigenden Mahl führt, macht. Das heiß auf ihrer Haut glühende Blut, der Geruch und die Konsistenz waren etwas, das sie schon immer gemocht und bewundert hatte. Als sie sich früher Schürfwunden durch ihre Ungeschicklichkeit zugezogen hat, hat sie es eher vorgezogen, die Wunde zu untersuchen und von ihrem Blut zu probieren, als zu weinen und auf ein Pflaster und tröstende Worte zu hoffen. Bald schon merkte sie, dass das Blut jedes Lebewesens einen anderen Geschmack und eine andere Beschaffenheit hatte, auch wenn das normale menschliche Auge dies nicht auszumachen wusste. Im Kampfrausch liebt sie es, ihre Gegner aufzuschlitzen und ihr Blut über ihren Körper laufen zu lassen, ihren Gebeten zuzuhören und dem leisen Schwinden ihres Lebens aus deren Körpern zu folgen. Sie empfindet sofort eine gewisse Sympathie gegenüber Magiern, die sich entweder mit der Erde und Pflanzen beschäftigen, oder eine Kraft beherrschen, die andere nicht einmal Zeit lässt ihren Tod zu akzeptieren. Es gibt nichts, was sie mehr anspornt als Magier, die stärker sind als sie, die ihre Gegner nach Lust und Laune töten und ihre Spuren beseitigen können, ohne das auch nur jemand etwas mitbekommt. Schon vielen Kämpfen hat das Mädchen beigewohnt und schon oft ist es passiert, das sie am Ende viel von den Kämpfern gelernt hatte. Sei es auch nur neue Arten jemandem das Leben zu nehmen. Valyria hat keine besondere Verwendung für Geld, doch ist sie diesem auch nicht abgeneigt. Sie sammelt alle ihre verdienten Jewels in einer Tasche unter ihrem Kleid und wartet auf eine Gelegenheit, bei der sie diese, meist für Nahrung, Kleidung und Reisemittel, ausgeben kann. Sie fährt gerne mit moderneren Fortbewegungsmitteln und genießt die einfache Art sich fortbewegen zu können.

Abneigungen: Sowie sie das Töten ihrer Feinde mag, hegt sie eine starke Abneigung gegenüber Heilern, die ihre Opfer versorgen oder Personen, die ihre Gegner ziehen lassen. Sie kann nicht verstehen, wie man einen Kampf nicht zu Ende bringen kann, immer der Meinung, dass man etwas auch zu Ende bringen sollte, dass man angefangen hat. Sie hasst karge Landschaften, die keinen Platz für Pflanzen, Bäume und, was viel wichtiger ist, Verstecke bieten. Dort fühlt sie sich immer schutzlos und als Zielscheibe für jegliche Angriffe. Da sie sich sehr gut Dinge merken kann, hegt sie eine Abneigung denen gegenüber, die begriffsstutzig oder gar dumm sind. Sie ist der festen Überzeugung das jeder, wenn er es nur will, etwas lernen kann und Leute die dies nicht können, einfach nur zu faul sind, es zu versuchen. Sie hasst es, wenn jemand sagt, dass er dieses oder jenes nicht kann, ohne es erst wirklich versucht zu haben, dies bringt sie immer auf die Palme. Kinder in ihrem Alter, die von anderen genauso gemocht werden wie sie, behandelt sie immer abweisend und zieht sich vor ihnen zurück. Die Freunde, die sie bisher gehabt hatte die in ihrem Alter waren, konnte sie an einer Hand abzählen und dann waren es auch nur Kinder aus der Gosse, kleine Diebe oder wirklich entstellte Gesellen. Sie kann nicht schwimmen, deswegen hält sie sich von tiefen Gewässern und Flüssen fern. Dies heißt allerdings nicht, dass sie nicht gerne im Wasser ist und sich wäscht, ganz im Gegenteil. Im starken Kontrast zu den Speisen, die sie gerne mag, stehen diese die sie nicht ausstehen kann. Wie Süßigkeiten aller Art, Schalentiere und Desserts. Ist sie in einem belebten Ort angekommen, in dem gerade ein Fest abgehalten wird, weigert sie sich immer mit den anderen zu tanzen. Solange sie nur abseits stehen und ihnen zuschauen konnte war alles in Ordnung, doch sobald sie selbst zum Tanzen aufgefordert wurde, verschlechterte sich ihre Stimmung schlagartig. Sie weiß selbst nicht wieso, doch kann sie es nicht leiden, sich mit anderen Menschen ausgelassen im Kreis zu drehen und komische Schritte zu vollführen. Nicht selten wurde sie schon Opfer von gewaltbereiten Männern, die sich an ihr vergehen wollten, Spanner, die des Nachts in ihr Zimmer einbrachen und sie beim Schlafen beobachten wollten und vielem mehr. Seitdem ist sie in der Gegenwart von Männern vorsichtiger geworden, sie weicht ihnen meist aus und versucht, nicht in Gespräche mit ihnen verwickelt zu werden. Etwaige Schandtaten bestrafte sie immer besonders hart und nahm sich danach noch mehr in acht als vorher. Sie mag die reichen Menschen der Städte nicht, die sich hinter den massiven Mauern ihrer Häuser und Festungen verstecken und die Drecksarbeit anderen überließen. Sie respektiert nur diejenigen, die sich selbst die Hände schmutzig machen, um etwas in ihrem Leben zu erreichen. Sklavenhändlern gegenüber ist sie mehr als abgeneigt, den Überlegenen zu spielen, während seine Beute ausgehungert und mit dicken Handschellen versehen ist, das sieht sie als keinen Akt der Überlegenheit, sondern als einen Akt der Unfähigkeit sich selbst zu behaupten. Das Mächen hasst es zudem zu reiten, danach fühlt sie sich immer wund und ausgelaugt, zudem hasst sie es, wie sie dadurch nach Pferd stinkt und an ihren Klamotten die Haare dieser Tiere kleben. Valyria läuft sogar lieber, als sich auf ein Pferd zu setzten und niemand kann sie von etwas anderem überzeugen, auch wenn es so schneller als zu Fuß und vor allem billiger als mit einem Zug gehen würde. An kalten und regnerischen Tagen ist Valyria normalerweise nie fröhlich anzutreffen, sie hasst den kalten Regen und den eisigen Wind, der meist mit diesem einher geht. Der Winter ist für sie eine einzige Qual, da sie einengende Kleidung und vor allem Schuhe mehr als alles andere hasst. Sie mag es sich frei bewegen zu können, ohne das ihr ein Kleidungsstück ihre Bewegungsfreiheit einschränkt und dies beinhaltet Hosen, Jacken und allgemein warme Kleidung.
Sie hasst es außerdem, zu viel Blut zu verlieren, da sie sich dann immer so schlapp und krank fühlt, deswegen zieht sie es vor, die Kämpfe die sie austrägt nach Möglichkeit schnell zu beenden. Sie hegt auch eine starke Abneigung gegenüber Dieben, Assassinen und Vergewaltigern, dies hat verschiedene Gründe. Sie zieht es vor, ehrlich und von Angesicht zu Angesicht zu kämpfen, als den Gegnern durch hinterlistige Attacken auszuschalten, die dieser gar nicht kommen sieht. Sich jedoch an einem viel schwächeren Opfer zu vergehen, macht sie rasend und am liebsten würde sie jedem von ihnen den Kopf von den Schultern schlagen, wenn sie nur könnte. Um zu ihrer Familie zu kommen, müssen wir das Thema mit ihrer Schwester anschneiden, ein Thema, über das sie gar nicht gerne redet. Ihre Schwester verschwand eines Tages spurlos und Valyria wartete ein ganzes Jahr lang auf sie, ohne auch nur eine Spur ihrer Schwester zu finden. Dies hatte zur Folge, dass Sie tagelang hungrig durch die Wälder schlich, um diese zu suchen, natürlich war dieses Unterfangen nie von Erfolg gekrönt. Man kann nicht sagen, dass sie ihre Schwester hasst, doch solange sie die wahren Gründe für ihr Wegbleiben nicht erfährt, hegt sie eine gewisse Abneigung, einen gewissen Schmerz, der tief in ihrem Herzen sitzt und jedes Mal fester zupackt, wenn man sie nach ihrer Familie fragt. Wenn sie an ihre Eltern denkt, erfasst sie jedes Mal eine tiefe Trauer, vor allem da sie sich noch lebhaft genau an sie erinnert. So jung war sie gewesen, als die beiden starben, doch erinnerte sie sich noch an das wunderbar helle Lachen ihrer Mutter und den liebevollen Blick ihres Vaters. Der Gedanke an die Beiden bereitete ihr ein Unbehagen, das man schlecht als Abneigung kennzeichnen, sondern vielmehr als eine ungewollte Erinnerung ansehen muss.


Ziel:
Ein tief greifender Wunsch hat Valyria ihr ganzes Leben lang angetrieben, nämlich der Wunsch, ihre Schwester wiederzufinden. Infolge dessen fing sie an, auf eigenen Beinen zu stehen und zu lernen, für sich selbst zu sorgen. Deswegen hatte das Verschwinden ihrer geliebten Schwester letztendlich nicht nur Nachteile, wie sie bald einsehen musste. Sie lernte von den anderen Bewohnern des Campes in dem sie geboren war viele wichtige Ratschläge, denn diese nahmen Valyria ohne zu zögern unter ihre Fittiche und zogen sie anstelle ihrer Eltern und ihrer Schwester groß. Als sie sich selbst sicher war, alleine überleben zu können, zog sie auf der Suche nach ihrer Schwester von ihrem Geburtsort weg und ließ so alle Erinnerungen zurück, die mit diesem Ort verbunden waren. Immer auf der Suche nach neuen Hinweisen auf die Anwesenheit ihrer Schwester reiste sie weiter durch das Land und erlangte neues Wissen. Das Ziel ihre Schwester zu finden half ihr so, die Welt zu sehen und neue Erfahrungen zu sammeln, stärker zu werden und auf eigenen Beinen zu stehen. Lange war dies ihr größtes Ziel, doch als sie Makani in der Gilde Crimson Sphynx wieder traf, änderte sich dieser Standpunkt. Sie nahm sich vor, alle Hürden, die sie und ihre Schwester trennten, zu überwinden und eine Beziehung zu ihr aufzubauen, die der Vorherigen nicht unähnlich war. Sie wollte erreichen, dass sie sich wieder blind vertrauen konnten, einander unterstützten und sich wieder so liebten wie früher. Dies war ihr neues Ziel. Des Weiteren hat sie sich vorgenommen nach den genauen Todesumständen ihrer Eltern zu suchen und aufzuklären wie genau das Zugunglück geschah, bei dem beide ums Leben kamen. Doch auch dies erwies sich als schwierig, da sie weder wusste, wo sie zu suchen hatte, noch wo Augenzeugen des Unglücks zu finden waren. Ein jeder gab an das dies nur ein schrecklicher Unfall gewesen war, ja selbst ihre Schwester Makani glaubte das, doch wollte Valyria nichts davon hören und hielt an dem Glauben fest das mehr hinter dem ganzen steckte, als alle glaubten. Zudem hat sie sich zum Ziel gesetzt die beste Blutmagierin zu werden, die das Reich je gesehen hat, deswegen trainiert sie ständig und auch sehr hart.


Stärken und Schwächen

Stärken: Zu Valyrias Stärken gehört eindeutig ihre starke Willenskraft und ihr Ehrgeiz. Sie hört nicht auf, bis sie das erreicht oder gefunden hat, was sie will. Ihr Wille ist eisern und auch die stärksten Rückschläge nimmt sie hin und lernt aus ihnen, auch wenn sie sich nach einer Niederlage immer selbst hasst. Sie verfolgt ihr Ziel mit allen ihren Fähigkeiten, wie unüberwindlich und unlösbar die Aufgaben und Hindernisse auch sein mögen, sie gibt nie auf. Sie kennt das Wort aufgeben nicht, setzt immer ihren eigenen Willen durch und gerät deswegen oft in Probleme, die sie nur schwer wieder lösen kann. Meist behilft sie sich mit ihrem kindlichen Aussehen, dass sie schon aus manch verzwickten Situationen befreit und ihr somit das Leben schon öfter als sie zählen kann gerettet hat. Auch dies ist eine ihrer Stärken, die sie geschickt einzusetzen weiß. Sie weiß, wie sich die meisten Menschen, sollten es keine Perversen oder gar schlimmeres sein, gegenüber Kindern verhalten, vor allem wenn diese unschuldig und liebenswürdig aussehen. Vor allem gegenüber Hilfsbedürftigkeit können die meisten ihre Augen nicht verschließen und so findet Valyria so gut wie immer eine sichere Unterkunft oder Menschen, die ihr in brenzligen Situationen aus der Patsche helfen. Sie lässt sich nicht verbiegen oder um den Finger wickeln, zu genau weiß sie, wer sie ist und was sie will, als sich von hinterhältigen Tricks einnehmen zu lassen. Auch wenn sie noch ein Kind ist, eine Idiotin ist sie sicherlich nicht. Ihr scharfer Verstand und ihre gute Sicht ermöglichen ihr, sich immer weiter in allem zu verbessern, das sie interessiert und Gegenden genau inspizieren zu können. Sie hat die Gabe, schnell zu erkennen ob Gefahr droht oder nicht und entscheidet dann, ob sie an dem jeweiligen Ort für einige Zeit verweilt oder nicht. Sie kann sich Dinge sehr gut einprägen und weiß beispielsweise noch nach Wochen, wie eine Gegend ausgesehen hat, die sie durchquerte, kann sich an jedes Detail erinnern und dieses nach Belieben abrufen. Dies hatte zur Folge, dass sie sich als äußert gute Schülerin erwies und Dinge wusste, die anderen in ihrem Alter fremd waren. Wenn sie einmal einen Kampf anfängt, bringt sie diesen auch zu Ende, egal wie denkwürdig schlecht es für sie aussehen mag. Sie zieht sich nur in seltensten Fällen zurück und analysiert danach die Schritte ihres Gegners und ihre eigenen Fehler genau, um den Gleichen nicht noch einmal zu machen. Ihre Aufgaben erledigt sie gewissenhaft und sollte sie einmal jemandem ein Versprechen geben, geht sie immer sicher, dies auch zu halten oder einzulösen. Wenn ein Freund oder Bekannter sie um Hilfe bittet, kann sie nicht nein sagen und tut alles, was in ihrer Macht steht, um diesem zu helfen. Sie gibt nicht auf, bis das Problem oder die Aufgabe bewältigt ist. Zudem kann Valyria nie genug Erfahrungen und Wissen sammeln, deswegen trifft man sie meist an belebten Orten, an denen es etwas zu erfahren gibt. Sie liest viel über die Themen, die sie interessieren und lässt Dinge, von denen sie nichts wissen will, auf der Strecke. Auf den Themengebieten, die sie interessieren ist sie sicherlich schlauer als so manch einer, doch von Dingen, die sie nicht interessieren, hat sie reichlich wenig Ahnung. Eine weitere große Stärke hängt mit ihrer Magie zusammen. Sie kann problemlos Blut sehen und sogar vor Gedärmen und abgetrennten Körperteilen schreckt sie nicht zurück. Manch einer würde diese Fähigkeit in gewissem Maß als krank bezeichnen, doch für sie ist es eine Bereicherung ihres Lebens. Sie kennt sich gut mit Erster Hilfe und Kniffen aus, die anderen das Leben retten können, hat sie dies doch während ihrer Ausbildung bei ihrer Meisterin gelernt. Sie weiß, wie sie ihre Blutungen stoppen kann, wenn sie zum Blutbändigen ihre eigene Haut aufgeritzt hat. Auch schreckt sie nicht davor zurück, ihre Gegner verschwinden zu lassen, indem sie deren Körper in Stücke zerhackt und in die Wälder zu den hungrigen Tieren wirft. Natürlich sieht man dies als barbarisch an, doch sind die meisten Körper zu groß, um sich von dem kleinen Mädchen wegziehen zu lassen. Im Umgang mit der Blutmagie ist sie gut und hat sich vorgenommen, immer besser zu werden. Sie ist im Nahkampf erfahren und weiß ihre geringe Größe und ihr Körpergewicht gut einzusetzen, auch wenn sie gegen einen größeren und massigeren Gegner nur schwer im Nahkampf bestehen kann. Sie nutzt ihren Verstand und ihre Sicht zum Vorteil und kann so durchaus auch einige gut gesetzte Treffer bei ihren Gegnern erzielen. Eine weitere Stärke von ihr ist es, sich ihrer Umgebung anzupassen und in der Wildnis überleben zu können. Sie weiß wie man sich Nahrung und Wasser beschafft, wie man einen sicheren Ort zum Übernachten findet und wie man sich am besten vor möglichen Feinden versteckt.

Schwächen: Natürlich hat Valyria auch vielerlei Schwächen, die ihre Stärken ausgleichen. Sie ist zwar willensstark, doch bedeutet das auch, dass nicht weiß, wann es Zeit ist aufzugeben und sich eine Niederlage einzugestehen. Wenn sie verliert, hasst sie sich selbst und verwünscht sich. Sie ist eine sehr schlechte Verliererin und fordert Gegner, die sie besiegt haben, immer wieder heraus, solange bis sie diesen besiegt hat. Nicht selten erleidet sie dabei schwere Verletzungen, die sie schon fast in den Tod getrieben hätten, doch scheint sie daraus nichts zu lernen. Sie hat eine gewisse selbstzerstörerische Art und Weise an sich die selbst ihre Meisterin mit besorgtem Blick in den Augen betrachtet. Viele würden es auch als Schwäche sehen, dass sie ihre Gegner nie ziehen lässt, sondern ihnen generell nach dem Leben trachtet, doch Valyria selbst sieht das als Stärke an. Darüber lässt sich wohlweislich streiten, doch sie beharrt auf ihren Standpunkt. Dies wiederum ist ein weiterer ihrer Schwachpunkte. Sie beharrt auf ihr Recht und gibt nur klein bei, wenn man ihr die Beweise schwarz auf weiß unter die Nase hält, und auch dann akzeptiert sie dies nur widerwillig. Valyria begegnet Männern gegenüber stets zurückhaltend und verschlossen, ihre guten Vorsätze niemanden nach seinem Äußeren zu beurteilen lösen sich dann in der Rehel in Luft auf. Sie hält an ihren schlechten Erfahrungen fest und gibt nur selten einem Mann die Chance, ihr Vertrauen zu gewinnen. Frauen gegenüber ist sie dagegen stets sehr aufgeschlossen, vergisst dabei allerdings oft, dass diese meist hinterlistiger und berechnender sein können, als ihre männlichen Gegenstücke. Sollte ein Thema nicht das Interesse des Mädchens wecken, schaltet sie ab und hört nicht mehr zu, oder legt das jeweilige Buch unangetastet auf die Seite. Dies hat zur Folge, dass Sie wichtige Dinge, die sie wissen  müsste, nicht oder nur unzureichend beherrscht. Sie ist eine gute Schülerin, doch dies ist ihre größte Schwäche, was das Erlernen von Neuem betrifft. Sie kann ihre Gefühle nicht gut verstecken, wenn sie traurig ist, sieht man ihr das sofort an, genauso wie Freude, Wut und andere Gefühlsregungen. Wenn sie versucht eine eiserne Miene aufzusetzen, schlägt dies meist fehl und der Gegner kann sich einen gewissen Vorteil durch ihre Gefühlslage ziehen. Wenn sie nervös ist, fängt sie an, an irgendetwas herumzuspielen, sie wird unruhig und wackelt dann oft mit irgendeinem Körperteil. Valyria prahlt außerdem oft mit ihrem Wissen, jedoch nie mit ihren Fähigkeiten als Blutmagierin, dies hatte schon oft zur Folge, dass sie in einem Wettbewerb, den kürzeren zog. Doch dies spornte sie nur noch mehr an weiter zu lernen, nur selten jedoch die Dinge, über die sie wirklich Bescheid wissen müsste. Sie kann nicht schwimmen, weswegen sie in der Nähe von tiefen Gewässern und Flüssen eher ängstlich ist und vergisst ihre Umgebung abzusichern. Dann konzentriert sie sich nur darauf nicht zu nah an das dunkle Nass zu kommen und übersieht leicht kleinere und größere Gefahren.
Gegenüber Gleichaltrigen verhält sie sich oft unpassend und hochnäsig, wobei dies nur denen gilt, die einen genauso hohen Einfluss auf andere Besitzen, wie sie. Sie wird leicht neidisch auf die Fähigkeiten anderer und will sich diese dann mit allen Möglichkeiten aneignen, was schon oft nach hinten losging. Eine brutale Schwäche an ihr ist es, dass sie ihre Wut oftmals an kleineren und schwächeren auslässt. Ihr Hass gegenüber denen die sich an schwächeren Vergreifen wird dann für kurze Zeit vergessen, doch danach bereut sie ihre Taten und verflucht sich innerlich. Nicht selten kam es vor, dass sie nach Hunden oder Katzen schlug, Vögel fing, um ihnen den Kopf umzudrehen, oder Ameisen mit einer Scherbe in Flammen aufgehen ließ. All dies beruhigte sie und schaffte wieder Ordnung in ihren Gedanken. Sie muss immer etwas zu tun haben, sei es spazieren gehen oder lesen, sie kann nicht auf einem Fleck sitzen und nur ihren Gedanken nachhängen. Valyria sagt gerade heraus, was sie denkt, auch wenn dies andere verletzen könnte. Sie hat es nie als gut befunden Dinge zu beschönigen oder andere ihre Fehler zu verheimlichen. Sie übt Kritik wo und wann sie es will, auch wenn ihr Gegenüber reichlich wenig von seinen eigenen Fehlern unter die Nase gerieben bekommen will, erst recht nicht von einem Kind. Da das Mädchen sehr neugierig ist, brachte sie sich schon oft in äußerst gefährliche Situationen, sei es beim Belauschen anderer oder beim Stöbern in fremden Gegenständen. Alles, was sie zu ihrer Schwester führen könnte, ist wichtig für sie, wichtiger als ihre eigene Sicherheit. Da ihre Eltern verstorben und ihre Schwester verschwunden ist, hat sie Angst davor alleine gelassen zu werden, doch andere zurücklassen fällt ihr trotzdem nicht schwer. Dies bezieht sich nur auf andere Menschen, die sie in ihr Herz geschlossen hat und nicht mehr gehen lassen will. Sie ist sehr rachsüchtig und hängt es anderen noch lange an, wenn man sie bloßstellte oder besiegt, trotzdem bewahrt sie ihre Ehre und akzeptiert ihre Niederlagen, wenn auch nur widerwillig. Sie hasst enge Kleidung und weigert sich diese anzuziehen, im Winter ist dies allerdings ein gewaltiger Nachteil, da sie schon oft fast erfroren wäre. Valyria verflucht kalte und regnerische Tage, doch vor allem hasst sie den Winter mehr als alles andere. Bei kalten Temperaturen fühlt sie sich langsam und ungeschickt, ihre Glieder werden steif und sie kann sich nur schwer dazu aufraffen, sich dann überhaupt nach draußen zu bewegen. Eine unbedingt anzumerkende Schwäche ihrer Magie ist es, dass sie nach dem Anwenden und Kämpfen mit ihrem eigenen Blut oft ausgelaugt ist und sich krank fühlt. Dann kann sie oft stundenlang keinen klaren Gedanken mehr fassen, muss sich ausruhen und viel eisenhaltiges Essen zu sich nehmen. Sie hegt eine starke Abneigung gegenüber Wassermagiern, da sie einmal von einem beinahe ertränkt wurde. Sie redet nicht gerne über den Vorfall doch hat dies nicht gerade wenig zu ihrer Angst vor tiefen Gewässern beigetragen. Das Mädchen hasst Fische und Schuppentiere im Allgemeinen sehr, sie kann diese nicht berühren, ohne vor Ekel zu zittern.


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Wer mit Menschen spielt, sollte sie nicht unterschätzen, denn wer den Teufel in ihnen weckt, sollte das Feuer beherrschen.
Menschen die oft verletzt wurden, sind gefährlich, weil sie wissen, wie man überlebt.


Zuletzt von Valyria am Di 11 Aug 2015 - 11:40 bearbeitet; insgesamt 31-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Valyria - Die Blutmagierin   Fr 7 Aug 2015 - 19:03

Umfeldblatt

Wer mit Menschen spielt, sollte sie nicht unterschätzen, denn wer den Teufel in ihnen weckt, sollte das Feuer beherrschen. Menschen die oft verletzt wurden, sind gefährlich, weil sie wissen, wie man überlebt.


Schreibprobe:: Als die Sonne hinter den hohen Bergen zu ihrer rechten aufging und die Felder mit den ersten Strahlen des Tages beglückte, schlich Valyria aus dem Gasthaus, in dem sie genächtigt hatte und zog sich den viel zu weiten Hoodie enger um ihren schlanken Körper. Sie hatte gut geschlafen doch fühlte sie eine Anwesenheit, die ihr die Haare zu Berge stehen ließ und irgendwann erwischte sie sich, wie sie sich immer wieder umdrehte um nach der Quelle ihres Unbehagens umzusehen. Ihre kleine Ledertasche hatte sie mit genügend Proviant gefüllt um ein paar Tage ohne Probleme zu überstehen, ohne sich die Hände bei der Jagd nach Kleintieren schmutzig machen zu müssen. Auch ein paar Flaschen Wasser hatte sie sich eingepackt und das Gewicht der Tasche lastete ihr schwer auf den Schultern. Noch einmal drehte sie sich um und betrachtete ihre Umgebung mit zusammengekniffenen Augen, noch immer hatte sie das Gefühl, beobachtet zu werden. Hier draußen war dies nur noch schlimmer geworden, auch wenn es noch früher Morgen war und eigentlich noch alle schlafend in ihren Betten vorzufinden sein sollten. Schulterzuckend drehte sich das Mädchen um und begann durch die vom Tau ganz nasse Wiese zu gehen. Das Gras kitzelte sie an ihren nackten Beinen und kleine Steine drückten sich in ihre Fußsohlen, doch spürte sie dies nur am Rande ihres Bewusstseins. Ohne die Karte aus der ledernen Tasche holen zu müssen, wandte sie sich gen Süden und ging ihrem neuen Ziel entgegen: der Hauptstadt Crocus. Dort würde sie nach neuen Hinweisen bezüglich ihrer Schwester suchen und vielleicht hätte sie ja noch Zeit sich über das Zugunglück zu informieren, das ihren Eltern das Leben gekostet hatte. Auch nach so vielen Jahren hielt Valyria noch an dem Glauben fest, dass besondere Umstände die nicht auf einen technischen Defekt zurückzuführen waren die Entgleisung des Zuges und somit den Tod zwei ihrer geliebten Menschen verursacht hatte. Von Waas Forest war es ein langer Weg bis zu ihrem jetzigen Standpunkt gewesen, doch hatte sie sich Zeit genommen und hatte jedes noch so kleine Dorf, das nicht einmal auf ihrer Karte verzeichnet war, besucht um dort nach Hinweisen zu suchen. Überall dort wo sie gewesen war, machte sie sich kleine Punkte auf die Karte und schrieb die Namen der Dörfer hinzu, so kam es das ihre Karte nun von kleinen blauen Farbklecksen und eilig hingekritzelten Namen übersät war. Sie begegnete niemandem auf dem Weg, den sie einschlug, doch sie wusste das sich dies mit fortgeschrittener Zeit ändern würde. Dann würde sie den Weg durch die Wälder wählen, soweit diese auf ihrer Route zu finden waren. Sie hoffte bis zur Abenddämmerung einen Ort zu finden, in dem sie übernachten konnte, nur ungern würde sie beim jetzigen Wetter draußen schlafen müssen. Dieses trieb zurzeit ihren Schabernack mit ihr. Wenn sie dachte, es würde den Tag über schön bleiben zogen dichte Wolken auf und der Wind drückte sich ihr entgegen, wenn sie froh darüber war, dass es nicht regnete, fing es natürlich gleich an zu gewittern und zu donnern und das Wasser schoss nur so von oben herab. Optimistisch das sich der Tag ganz zu ihren Gunsten gestalten würde, schritt sie schnellen Schrittes weiter und ließ sich von der Morgensonne sanft den Kopf wärmen. Wie die beruhigende Hand einer Mutter strichen die Strahlen über sie hinweg und fegten auch das letzte Fünkchen Unbehagen, das sie bis vor kurzem noch verspürt hatte von ihr weg. Sobald ich in der Nähe von Crocus bin, wird es einfacher, dachte sie und betrachtete die Berge zu ihrer rechten. Sie hasste es über mehrere Stunden hinweg klettern zu müssen und mied so die schier unüberwindbaren Höhen der majestätischen Berge. Sie hatte kein Problem mit Höhen und ihre Ausdauer war auch nicht gerade zu verachten, doch konnte sie auf mühselige Anstrengungen gut und gerne verzichten. Am Wegrand fand sie einen Busch voller wilder Himbeeren und zupfte ein paar davon ab, noch während sie sich die erste Ladung in den Mund schob. Ihre Hände hatten sich durch ihren Saft leicht rot verfärbt und sie schleckte sich genüsslich ihre Finger ab. „Heute wird es ein schöner Tag, das spüre ich“! sagte sie voller Elan zu sich selbst und bemerkte nicht die Wolken, die sich hinter ihr zusammenzogen. Eine Stunde später rannte sie fluchend und bis auf die Haut nass einen Feldweg entlang, immer Ausschau nach einem Unterschlupf haltend. Der Wind wehte von allen Seiten, weswegen sie sich schlecht vor eben diesem schützen konnte und sie fing an zu zittern. Ihre Schritte wurden immer langsamer, ihr Atem kam nur noch stoßweise. Als sie die Hoffnung fast aufgegeben hatte, machte sie etwas abseits des Weges eine kleine Holzhütte aus die wohl einmal als Unterbringung für Stroh und andere Geräte gedient haben musste. Das Dach schien zwar an manchen Stellen kaputt zu sein, doch war ihr Dies immer noch lieber, als dem Regen gnadenlos ausgesetzt zu sein. Außerdem wäre sie vor dem Wind geschützt, könnte sich ausruhen und ein kleines Feuer entfachen, an dem sie sich wärmen würde. Mit neu gefasstem Elan überwältigte sie den Weg zur Scheune so schnell es ihr möglich war und rannte unachtsam geradewegs in diese hinein. Später verfluchte sie sich selbst, warum sie nicht besser aufgepasst hatte, warum sie den Geruch von Rauch und die leisen Stimmen nicht wahrgenommen hatte. So passierte es, dass das junge Mädchen geradewegs in eine Gruppe Männer mittleren Alters lief, die aus drei Personen bestand. Sofort schreckte Valyria zurück und wollte Reißaus nehmen, doch einer der drei, er schien der Jüngste und Schnellste unter ihnen zu sein, packte sie am Arm, noch bevor sie einen Schritt in die entgegengesetzte Richtung machen konnte. „Na was haben wir denn da“? fragte er und verzog sein eigentlich recht attraktives Gesicht auf eine unangenehme Art und Weise. Er stank fürchterlich nach Scheiß und Dreck, sicherlich hatte er schon lange kein Wasser mehr gesehen. „Leiste uns doch ein bisschen Gesellschaft, wo du jetzt schon hier bist. Du brauchst dich nicht zu fürchten wir werden dir schon nichts tun“. Vielleicht hätte das junge Mädchen ihm sogar vertraut, doch als sie das verschmitzte Grinsen in seinem Gesicht und das hinterlistige und verlogene Funkeln in seinen Augen sah, wusste sie, dass sie sich ganz und gar nicht in Sicherheit wiegen konnte. Der Versuch sich loszureißen war zwecklos, zu kräftig lagen die Hände des Fremden um ihren dünnen Arm. Als er sie unsanft zu sich riss, begann die Angst, doch auch Wut, sich in ihr breitzumachen. Sie spürte, wie das sonst so gut verdrängte Böse in ihr aufstieg und sich ihren Weg nach oben bahnte. „Ihr solltet vorsichtig sein. Wer mit einem Menschen spielt der sollte das Feuer beherrschen, das er damit heraufbeschwört. Unterschätzt mich nicht. Ich mag zwar jung sein doch schwach bin ich allemal nicht“. Sie hatte versucht sie zu warnen, sie hatte es wirklich versucht, doch als ihr nur grölendes Lachen entgegenschallte und die beiden anderen sich nun auch noch annäherten, rissen die letzten Fäden ihrer Selbstbeherrschung. An diesem Abend biss sie in einen saftigen Apfel, den sie vom Proviant der Männer stibitzt hatte, und der Geschmack benebelte ihre Sinne. Genauso wie der Blutgeruch der schwer wie Blei über der kleinen Scheune lag.



Umfeld und Geschichte


Familie:

Mutter:

Malea die Kräuterfrau | 35 Jahre
Valyria kann sich an das Gesicht ihrer Mutter noch zu gut erinnern. Zu lange ist es nun schon her das Sie ihre Mutter das letzte Mal sah, doch sind ihr die bittersüßen Details ihres Aussehens noch genau in Erinnerung. Durch ein paar wenige Bilder, die das Mädchen immer bei sich trug, fühlte sie sich als sei ihre Mutter bei ihr und das stimmte sie zufrieden. Ihre Schwester erzählte ihr viel von der Zeit, bei der sie noch zu klein gewesen war um sich daran zu erinnern, das schaffte zusätzliche Erinnerungen die sie in Gedanken gerne zu lebhaften und sich bewegenden Bildern umfunktionierte. Ebenso wie Valyria hatte sie schneeweiße lange Haare und leuchtend rote Augen gehabt, auf jedem Bild schien sie glücklich zu sein, was ihr sanftes Lächeln bezeugen mochte. Dies war etwas, das das junge Mädchen noch deutlich vor ihrem inneren Auge sah: das liebevolle Lächeln ihrer Mutter, sowie die zarten Hände die sie oft in den Schlaf gewiegt hatten. Sie wusste, dass sie von ihrer Mutter sehr geliebt wurde und konnte diese Liebe nur erwidern, doch machte sich dort, wo immer ein warmes Flackern in ihrem Herzen gesessen hatte, eine eiserne und zwickende Kälte breit, wenn sie an ihre Mutter dachte. Sie hatte ihr die Liebe zu Pflanzen und Kräutern gelehrt, hatte sie innig geliebt und war immer gut zu ihr gewesen. Nur selten hatte sie sich mit ihren Eltern gestritten. Die Konflikte zwischen ihren Eltern stimmten sie zwar traurig, doch wusste sie das Sie nichts gegen diese Unternehmen konnte. Malea starb im Alter von Jahren bei einer Zugentgleisung, die einem technischen Defekt zugeschrieben wurde.

Vater:

Nael der Holzfäller | 37 Jahre
Wie auch bei ihrer Mutter konnte sich Valyria nur zu gut an ihren Vater erinnern. Doch würde man sie fragen, welche der beiden Personen einen deutlicheren Teil ihres Lebens einnahmen, würde sie immer ihre Mutter wählen. Dies hat nichts damit zu tun, dass sie ihren Vater weniger liebte, es war vielmehr sodass dieser den ganzen Tag im Wald arbeiten war und so wenig Zeit hatte diese mit seinen Töchtern zu verbringen. Auch war die Tatsache unbestreitbar, dass sich das Band zwischen Mutter und Tochter nur schwer trennen ließ, nicht einmal der Tod vermochte dies zu schaffen. Sie konnte nicht anderes als immer wieder zu sagen, dass ihr Vater ein wirklich gut aussehender Mann gewesen war. Mit seinen rosanen, fast weißen, Haaren konnte man leicht meinen er würde mit ihrer Mutter verwandt sein, doch war dem natürlich keinesfalls so. Anders als sie hatte ihr Vater hellblaue Augen gehabt, die er keiner seiner beiden Töchter vererbt hatte. Nur selten verdunkelte sich das Strahlen in ihnen, er war ein ruhiger und besonnener Mann gewesen, der nichts von Gewalt hielt. Sie hatte seine Stimme geliebt, die raue und tiefe, doch auch ruhige und vor allem beruhigende Tonlage, die ihm angehaftet war. Auch er starb, zusammen mit seiner Frau, bei einem Zugunglück.

Schwester:

Makani die Himmelsdragonslayerin | 18 Jahre
Valyria liebt ihre Schwester Makani über alles, was natürlich auch daran liegt, dass sie ihre letzte noch lebende Familienangehörige ist. Doch kümmerte sich ihre Schwester immer so gut es ging um sie, half ihr bei vielen Dingen und lehrte sie so einiges. Schon immer hatten sich die beiden gut verstanden, auch wenn Valyria vier Jahre jünger war als Makani. Immer hatte sie ihrer großen Schwester nachgeeifert und genauso sein wollen wie sie. Ihre Schwester war verantwortungsbewusst und liebevoll ihr gegenüber, deswegen konnte sie nie verstehen, warum sie eines Tages auf einmal verschwand. Zweifel und Schuldgefühle nagten an ihr, doch sie hörte nie auf daran zu glauben, dass sie ihre geliebte Schwester einmal wiederfinden würde. Sie teilen ein Band, das sogar die Liebe zu ihren Eltern übertraf, sie waren unzertrennlich gewesen, auch wenn es oft Auseinandersetzungen gab denen Makani aus dem Weg ging. Trotz allem waren sie die besten Freunde und liebten sich gegenseitig.

Meisterin:

Yár die Gelehrte | Alter unbekannt
Yár brachte Valyria die Blutmagie bei, besaß aber selbst nicht die Fähigkeit des Blutbändigens. Sie hat dunkelblaue Haare und rot leuchtende Augen, helle Haut und ein insgesamt sehr feminines und schönes Aussehen. Sie trägt meist ein eisernes Korsett, das ihre Brüste und die Haut bis zu ihrem Bauchnabel verdeckt, dazu einen roten Umhang der hinter ihr herweht und mit einer eisernen Brosche zusammengehalten wird. Yár trägt dazu eine lederne Hose mit einem breiten Gürtel an denen drei metallene Totenköpfe sitzen. Diese haben kleine Rubine in den Augen und funkeln deswegen unheilvoll. An der Hose ist hinten ein langer Rock befestigt, der sich von der einen Seite ihrer Hüfte, über ihren Rücken, bis zur anderen Seite zieht und hinter ihr bis auf den Boden reicht. Sie hat lange spitze Fingernägel und trägt große runde Ohrringe die an die Gerätschaft erinnern, die sie immer bei sich trägt: Ein Stab, an dem zwei halbmondförmige Sicheln angebracht waren, versehen mit spitzen Querstreben, die allesamt in die Mitte der Sicheln zeigten. Ein hellblaues Feuer schien immer durch das Gebilde zu fließen und es mit Leben zu erfüllen. Yár trägt außerdem immer ein altes Buch bei sich das mit einer Vielzahl von fremdartigen Zeichen auf dem Einband versehen ist. Da sie nur sehr selten über ihre Vergangenheit redet, weiß Valyria bis heute nicht, welche Magie sie beherrscht, wie sie dazu kam sich der Blutmagie zu verschreiben oder wie ihre Vergangenheit aussah. Niemand weiß dies und Yár hat nicht vor dies zu ändern. Valyria hätte ihren Charakter als ruhig und geduldig beschrieben, doch konnte sie ebenso leicht zu einer wütenden Bestie werden. Sie beherrscht die Kampfkunst und eine Vielzahl an weiteren Fähigkeiten die sie alle Valyria beibrachte. Empfindet starke Sympathie zu ihrer Schülerin und erkannte ihre Fähigkeiten an.


Freunde: Vielerlei Menschen, die sie auf ihrer Reise durch das Land kennengelernt hat, nennt sie ihre Freunde. Doch ergab es sich nie, dass sie mit einem von ihnen ihren Weg wirklich fortgesetzt hat oder fortsetzen wollte. Manch ein anderer würde es Bekanntschaften nennen doch Valyria betrachtete all diese Personen als ihre Freunde, was auch daran liegen mag, das sie sonst keine hat. Sie sieht ihre Kameraden als Freunde an, sowie ihre Schwester.

Feinde: Valyria bezeichnet die als ihre Feinde, die sich ihr in den Weg stellen oder ihre Freunde sowie Kameraden verletzen. Sie entscheidet selbst, wer Freund und wer Feind ist, und behandelt diese dann auch entsprechend. Im Allgemeinen gehören Sklavenhändler, Verbrecher, Diebe, Perverse und ihre Gegner in das Schema ihrer Feinde.

Gilde: Valyria hatte nie den Plan einer Gilde beizutreten, soviel steht schon einmal fest. Als sie zufälligerweise über den Namen Crimson Sphynx stieß, dachte sie sich zuerst nichts dabei. Nie hatte sie das Bedürfnis gespürt Mitglied einer Gilde zu sein, sie war immer nur darauf bedacht, ihre Schwester zu finden. Als sie eines Tages den ihr nur allzu vertrauten Namen im Zusammenhang mit ebendieser Gilde vernahm, machte sie sich sofort auf den Weg. Als sie sich sicher war, dass ihre Schwester ein Mitglied dieser Gilde war, zögerte sie nur kurz und trat der Gilde bei. Dabei war es ein glücklicher Zufall, dass die Mitglieder Crimson Sphynxs Werte vertraten, mit denen Valyria vertraut war oder besser gesagt Werte, die sie selbst als wichtig empfand. Stärke, Loyalität und Ehre, dies waren Dinge, die sie an anderen sehr schätzte und solche Menschen waren es die sich mit ihr eine loyale Partnerin machen konnten. Schwerer ist es jedoch bei der unausgesprochenen Regel anderen keinen Schaden zuzufügen, zumindest auf den körperlichen Bezug gestaltete sich dies für Valyria schwierig. Sie begann sich wohl in der Gilde zu fühlen und auch die strengen Regeln machten ihr nichts aus, sie verspürte eine starke Loyalität den anderen Mitgliedern gegenüber, doch konnte sie den dunklen Teil ihrer selbst nie von sich ablegen.

Geschichte: Jedes Leben beginnt mit der Geburt,
so zumindest wird es jedem Menschen beigebracht. Auch Valyrias Leben fing an, als sie an einem verschneiten Tag im Februar zur Welt kam, wohlbehütet zwischen ihrer Familie stieß sie ihren ersten Schrei aus und lächelnde Gesichter waren um sie herum zu sehen gewesen. Der anwesende Arzt zeichnete sie als sehr gesundes und kräftiges junges Mädchen aus, dann ließ er sie nach weiteren gründlichen Untersuchungen in ihrer kleinen gemütlichen Holzhütte zurück. Das Häuschen stand zusammen mit ein paar anderen seiner Art am Rande des Waas Forest und so wuchs Valyria zusammen mit ihrer vier Jahre älteren Schwester inmitten der Natur auf. An das meiste ihrer ersten Lebensjahre konnte sie sich nicht mehr erinnern, doch wusste sie das Sie sehr ausgelassene und friedliche erste Lebensjahre erlebte. Sie eiferte ihrer großen Schwester Makani nach und versuchte die Dinge so gut zu erledigen, wie sie es konnte, natürlich war dies ein vergebenes Unterfangen da sie mit ihren kleinen Händen und Füßen noch zu ungeschickt war. Doch das hielt sie trotzdem nicht davon ab, mit ihrer Schwester mithalten zu wollen. Die beiden waren von Anfang an ein gutes Team, sobald Valyria einigermaßen mit ihrer großen Schwester mithalten konnte, verbrachten sie die meiste Zeit zusammen. Ihr geschwisterliches Band und die gegenseitige Liebe, die sie sich entgegen brachten, reichte über die Liebe zu ihren Eltern noch weit hinaus. Die beiden ergänzten sich und halfen einander, wo es nur ging und sie konnten sich ein Leben ohne die jeweilig andere nicht vorstellen. Auch wenn die jüngere der beiden die ältere oft in den Wahnsinn trieb und mit ihrer Art zur Verzweiflung brachte, tat das ihrem geschwisterlichen Band keinen Abbruch. Valyria war schon immer sehr direkt und sprach aus, wenn ihr etwas nicht passte, doch Makani versuchte immer Konflikte zu vermeiden und ging nie auf einen kleineren Streit ein. Dies hatte zur Folge, dass Valyria oft hinter ihrer Schwester hinterher rannte und versuchte mit ihr über das Geschehene zu sprechen und zu diskutieren. Da konnte es schon einmal passieren, dass Makani die Hand ausrutschte und einen brennenden Fleck auf dem Gesicht ihrer kleinen Schwester hinterließ. Dies mochte daher kommen, dass ihre Eltern allen Konflikten aus dem Weg gingen und ihre Streitigkeiten nie wie Erwachsene klärten, immer mieden sie sich für ein paar Tage und vergruben dann ihre Uneinigkeit, ohne richtig miteinander geredet zu haben. Dies konnte Valyria nie verstehen, wusste sie doch das man über Streitigkeiten reden musste, um diese vollends zu beseitigen, hasste sie es doch, wenn ihre Eltern oder ihre Schwester sich vor Konfrontationen drückten und diese mieden. Oft bekam sie Ärger mit ihren Eltern und wurde bestraft, als sie dies ansprach, wollten ihre Eltern doch nichts von ihren Problemen hören, erst recht nicht von ihrer Tochter und so gewöhnte sich Valyria an, nicht mehr darüber zu sprechen. Valyria war ein ruhiges, ausgeglichenes und offenes Mädchen, das ihren Eltern nur selten Sorgen bereitete oder irgendetwas anstellte. Doch ihre Neugier und Aufgewecktheit brachten die Eltern irgendwann doch dazu, ein Auge auf ihre Tochter zu werfen. Dies verschlimmerte sich mit zunehmendem Alter noch etwas mehr, so ruhig und lieb sie in den ersten Jahren gewesen war fing sie an im Alter von zwei Jahren auf eigene Faust loszumarschieren, und die Welt erkunden zu wollen. Oft half sie ihrer Mutter zusammen mit ihrer Schwester, mehr oder weniger gut, im Haushalt mit, pflückte mit ihr Kräuter oder half ihr beim Gießen der Blumen. Man kann sagen, dass sie die Vorlieben die sie heute für Kräuter und Pflanzen hegt von ihrer Mutter übernommen hat. Sie unternahmen viele Ausflüge zusammen, soviel wusste das Mädchen noch, sie gingen stundenlang in den Wäldern spazieren, wanderten ein Stück in die Berge hinein oder gingen am nahegelegenen Fluss planschen. Letzteres wurde immer zu einem Tagesausflug umfunktioniert, da der „nahegelegene“ Fluss doch ein gutes Stück von ihrem Zuhause entfernt gelegen war. Doch nur selten kamen sie in die Nähe größerer Städte, da diese einfach zu weit entfernt gelegen waren. Schon damals interessierte sich Valyria für die Orte des Reiches, in dem sie lebte und schon früh fing sie an ihrer Mutter davon zu erzählen das sie einmal alle Dörfer und Städte bereisen würde. Als ihre Schwester schon Lesen und schreiben konnte fühlte sie sich nutzlos und verbrachte ihre Tage damit laut aus einem Buch ihrer Wahl vorzulesen, natürlich war dies nur ein sinnloses und unzusammenhängendes Gestammel, doch schürte dies das Feuer in ihrem Herzen, das Feuer zu lernen und schlauer zu werden. Mit zunehmendem Alter begann sie immer besser lesen zu können, schon bald laß sie Bücher, die für Kinder ihres Alters bei weitem nicht gedacht waren, immer unersättlich und auf der Suche nach neuem Lesestoff. Oft saß sie stundenlang da und vertiefte sich in Geschichten über andere Ländern, in Pflanzenkundebüchern oder in Büchern über Medizin. Schon damals interessierte sie sich für Dinge, die sie später einmal auszeichnen würden. Die Zeit schien zu verfliegen, bis sie sich versah, war Valyria schon acht Jahre alt und ein entscheidendes Ereignis in ihrem Leben stand vor der Tür. Der Tag, an dem sie so viel verlor doch auch gleichzeitig so viel gewann. So vergingen die ersten Jahre ihres Lebens ohne einen bedeutenden Zwischenfall. Wohlbehütet und geboren zwischen Eltern und einer großen Schwester.

Jedes Leben endet mit dem Tod,
auch dies ist eine unabdingbare Sache, an der es nichts zu rütteln gibt. Niemand kann dem Tod entrinnen und jeder muss dieses Schicksal akzeptieren, ob er will oder nicht. Für manche kommt der Tod früher und für manche später, doch ändert das nichts an der Tatsache, das ein jeder früher oder später diese Welt verlassen muss, das wusste Valyria schon früh. Als sie einmal eine Ameise mit dem Finger zerquetschte und sie ihre Mutter daraufhin verwundert fragte, warum diese sich nicht mehr bewegte, lächelte diese nur traurig und streichelte ihr über das halblange weiße Haar. „Meine süße Kleine“, murmelte Sie „jedes Lebewesen muss diese Welt einmal verlassen und manchmal haben wir Menschen Einfluss darauf, wie das Leben anderer endet. Die Ameise wird sich nicht mehr bewegen, weil du mit einer stärkeren Kraft als sie hätte aushalten können, auf sie gedrückt hast. Deswegen hat sie diese Welt verlassen“. Valyria die nicht recht verstand hatte ihre Mutter damals schief angesehen und mit ihren kleinen Fingern die Ameise umschlossen. „Aber ihr Körper ist doch noch da“! Stellte sie fest und fragte sich, was Erwachsene für eine verquere Weise hatten zu denken. „Die Seele der Ameise hat sich lediglich aus dieser Welt verabschiedet, der Körper bleibt jedoch“. Stundenlang dachte das Mädchen über ihre neue Erfahrung nach und als sie schlussendlich, nach mehreren Wochen, kapierte was ihre Mutter gemeint hatte, fing sie bitterlich an zu weinen. Doch letztendlich akzeptierte sie das Unausweichliche und nahm sich vor nie wieder einem Lebewesen zu schaden. Eines Tages, sie konnte sich noch gut daran erinnern, wie ihre Eltern sie zum Abschied drückten, beschlossen diese für zwei Tage nach Clover Town zu reisen, um eine Ausstellung zu besichtigen. Hätte das Mädchen damals gewusst, dass sie ihre Eltern nie wieder sehen würde, hätte sie ihre Mutter fester an sich gedrückt und sich das liebevolle Lächeln ihres Vaters noch besser eingeprägt. Doch wie es das Schicksal so will wusste sie von alldem nichts, bis einen Tag später der Unheil bringende Schatten sich über das kleine Camp legte. Die beiden Geschwister erfuhren zuletzt, was geschehen war, ein guter Bekannter ihrer Eltern mit dem Valyria allerdings nur wenig zu tun hatte, überbrachte die schreckliche Nachricht ihrer Schwester, die sogleich blass wie ein Leinentuch wurde. Sie drehte sich mit Tränen in den Augen zu ihrer kleinen Schwester um und sagte die Worte, die sie nie wieder vergessen würde: „Unsere Eltern sind Tod. Sie werden nicht wieder kommen“. Erst verstand Valyria nicht recht, warum ihre Eltern nicht mehr wiederkamen, sie krallte sich weinend an ihre Schwester und verlangte nach ihrer Mutter, fügte ihr damit unwillentlich noch mehr Schmerzen zu. Tagelang hörte sie nicht auf zu weinen, wollte nicht akzeptieren das die Seelen ihrer Eltern, genauso wie die der von ihr zerdrückten Ameise, diese Welt verlassen hatten, doch wusste sie das das Ändern des Geschehenen ein unmögliches Unterfangen war. Als sie schließlich akzeptiert hatte, dass ihre Eltern für immer fort waren, von ihnen weggerissen durch ein schreckliches Zugunglück, hing sie für einige Zeit trostlosen Gedanken nach und wurde in ihren Träumen von schrecklichen Geschehnissen geplagt, die allesamt mit dem Verschwinden ihrer Eltern zu tun hatten. Bald darauf fing sie an zu glauben, dass auch ihre Schwester sie verlassen würde, verlief sich in ihren eigenen Ängsten und niemand aus ihrem kleinen Heimatort konnte mehr zu ihr vordringen, nicht einmal ihre Schwester. Durch ihre eigene Kraft schaffte sie es nach einiger Zeit wieder zu sich zu kommen und fing an ihr Leben wieder voll auszukosten. Ihre Schwester kümmerte sich rührend um sie doch war das natürlich kein Ersatz für richtige Eltern. Valyria verbrachte die meiste Zeit draußen zwischen den Blumen, die ihre Mutter so sehr geliebt hatte, fing kleine Schmetterlinge und fing an mit ihnen zu spielen. Erst war es nur ein Anstupsen der zarten Flügel, dann ein Drücken auf deren Körper und schließlich wurde es zu einem brutalen Spiel, indem sie Gliedmaßen abtrennte und den Insekten beim Sterben zusah. Sie fragte sich immer wieder ob auch ihre Eltern so gestorben waren, durch die Hand eines höheren Wesens und sie fing an zu glauben, dass kein Unfall schuld am Tod ihrer Eltern war, sondern das von Anfang an geplant wurde den Zug zum Entgleisen zu bringen.

Krankheit bedeutet nicht gleich den Tod,
auch dies war Valyria schon früh vertraut gewesen. Ein paar Monate nach dem Tod ihrer Eltern fing sie sich eine Grippe ein und war ans Bett gefesselt. Sie schniefte und hustete ununterbrochen, beschwerte oder jammerte jedoch kein einziges Mal um ihrer Schwester nicht noch zusätzliche Sorgen zu bereiten. Krankheiten waren nichts Seltenes, vor allem keine gewöhnlichen Grippen, doch die Medikamente, die ihnen die Campbewohner vorbeibrachten, schienen ihre Wirkung zu verfehlen und eine Besserung blieb aus. Makani beschloss etwas in den Wald hineinzugehen um Kräuter zu suchen, die ihre Mutter immer verwendet hatte, vielleicht erzielten diese eine bessere Wirkung als die Medikamente. Und so machte sie sich auf den Weg, um ihrer Schwester zu helfen, und kehrte nicht mehr zurück. Als die Tage verstrichen und Valyria immer kränker wurde, begannen die Campbewohner immer öfter vorbeizusehen, sie mit traurigen Augen zu betrachten und ihr Nahrungsmittel zu bringen. Wochenlang lag sie fiebrig im Bett und wartete auf das Wiederkehren ihrer großen Schwester, glaubte das sich Halluzinationen in ihren Kopf schlichen, die vom Fieber herrührten. Doch auch, als sie langsam wieder gesund wurde, tauchte ihre Schwester nicht auf und langsam fing sie an zu begreifen, dass sie nun auch von der letzten Person die ihr mehr als alles andere bedeutete verlassen worden war. Doch sie weinte nicht, biss die Zähne zusammen und nahm sich fest vor auf eigenen Beinen zu stehen. In ihre Gedanken schlich sich so manches böse Wort, das ihre Schwester sie verlassen hatte, um endlich Ruhe zu haben, um sich nicht mehr um sie kümmern zu müssen, doch sie verdrängte all diese Worte und glaubte an Makani. Fast ein Jahr lang wartete sie auf ihre große Schwester, half den Dorfbewohnern bei kleineren Arbeiten, hielt das Haus intakt, kümmerte sich um die Pflanzen und Kräuter ihrer Mutter. An dem Tag im Februar, als sie neun Jahre alt wurde, beschloss sie sich selbst auf den Weg zu machen, sie wollte nicht mehr tatenlos herumsitzen und nichts zur Rückkehr ihrer Schwester beitragen. Lange plante sie ihren Weggang, wohin sie gehen würde, wie sie an Informationen kommen würde und vieles mehr. Letztendlich verabschiedete sie sich schweren Herzens von ihrem alten Zuhause und trat ihren Weg an, bepackt mit einer Ledertasche, in der sie Nahrungsmittel, eine Karte des Landes, einen kleinen Dolch und ihren Lieblingspulli verstaut hatte. Die ersten Wochen waren hart, mehr als hart, denn Valyria war solch Anstrengungen nicht gewöhnt. Sie riss sich ihre Füße auf, lief sich Blasen, wurde von Schneestürmen überrascht und stand öfter, als sie zu zählen vermochte am Rande des Todes. Sie wusste nicht sich zu verteidigen, sie hatte keine Ahnung wie man sich Nahrungsmittel verschaffte, wusste nicht, in welche Richtung sie ging. Doch trotzdem schaffte sie es nach Monaten zu ihrem ersten Ziel: Clover Town. Die Stadt, zu der ihre Eltern fahren wollten und es nie bis dorthin geschafft hatten. Müde und zerschunden erreichte sie ihr Ziel und streifte hungrig durch die Straßen. Wäre sie nicht ein außergewöhnlich auffälliges und hübsches Kind gewesen, so hätte man sie leicht mit einem Straßenbalg verwechseln können, doch wurden ihr helfende Hände zugestreckt, die sie nur allzu gerne ergriff. Je mehr sie über das Zugunglück erfuhr, desto mehr wurde sie sich immer gewisser das jeder glaubte es sei ein Unfall gewesen. Ein technischer Defekt hatte den Zug zum Entgleisen gebracht, wie dieser jedoch aufgetreten war, wurde nie genau geklärt. Über ihre Schwester fand sie zu diesem Zeitpunkt nichts heraus, nicht einmal ein kleines Lebenszeichen war zu vernehmen.

Magier beherrschen diese Welt,
das wusste ein jeder und es war die Wahrheit. Warst du ein Magier, hattest du die Chance etwas in der Welt zu bewegen, Veränderungen zu schaffen und eine Vielzahl an Möglichkeiten standen dir offen. Bisher hatte Valyria nur selten daran gedacht selbst einmal eine Magie erlernen zu wollen, doch das änderte sich als sie, nach vielen weiteren Fehlschlägen in einer Vielzahl von Städten, ihre Meisterin kennenlernte. Gut über ein Jahr war seit ihrem Aufbruch vergangen und mittlerweile zehn Jahre alt, hatte das Mädchen viele wertvolle Erfahrungen gesammelt. Kurz bevor sie auf ihre Meisterin traf, von der sie eine spezielle Magie lernen sollte, musste sie sich der größten Hürde ihrer Reise stellen: Einem gesuchten Mörder und Vergewaltiger, der junge Mädchen als das schönste Ding der Welt ansah. Gerade auf dem Weg nach Kunungi hatte sie Oshibana verlassen und hing tristen Gedanken hinterher, hatte sie doch nichts Brauchbares aus den Gesprächen mit den Ortsansässigen gezogen. Die Sonne fing an zu verschwinden und hinterließ ihre letzten Strahlen auf dem Land, als ihr ein bärtiger Mann entgegenkam, der freundlich lächelte. Eine Reihe verfaulter schwarzer Zähne war zu sehen und unwillkürlich schauderte Valyria und zuckte zurück. Bisher hatte sie keine nennenswert schlechten Erfahrungen mit anderen Menschen gemacht, doch würde dieser Mann dies ändern. Er kam näher und als Valyria gerade aufatmen wollte, schon war sie an dem gruseligen Mann vorbeigegangen, wurde sie am Arm gepackt und ruckartig nach hinten gezogen. Eine schmutzig stinkende Hand legte sich auf ihren Mund und erstickte den Schrei, der ihrer Kehle gerade entkommen wollte, sie wurde ins Gebüsch gezogen und konnte nichts dagegen tun. Sie biss in die Hand des Mannes, so fest sie konnte rammte sie ihre Zähne in sein stinkendes Fleisch, und der Geschmack von Blut erfüllte ihren Mund. Sie konnte nicht sagen, dass ihr das salzige Blut nicht schmeckte, erfüllte sie es doch mit einer gewissen Befriedigung und hinterließ ein brennendes pochen in ihr, dass ihre Überlebenslust nur noch mehr anstachelte. Unvorsichtig, wie er war, ließ der Vergewaltiger sie los, er war es gewohnt, dass seine Opfer sich fast widerstandslos ergaben oder keine Chance gegen ihn hatten, doch hatte er die Rechnung nicht mit Valyria und ihrem Dolch gemacht. Kaum hatte er das Mädchen zu Boden geschubst, hatte sie ihre Klinge aus der Tasche gezogen und unter sich versteckt. Als der Mann sich zu ihr hinunterbeugte und sie mit seinen gierigen Augen betrachtete, zückte sie ihren Dolch und rammte sie ihm mit voller Kraft in seinen Brustkorb. Einen Moment lang erstaunt blickte der Mann zu der Klinge in ihm hinunter und fing dann an zu stöhnen. Er sackte auf die Knie während Valyria die Waffe aus ihm entfernte und noch einmal zustieß. Diesmal stach sie ihm ins Bein, danach in den Arm und konnte nicht mehr aufhören. Sie war schon vorher mit einer gewissen Brutalität gesegnet gewesen, beschaffte sich doch immer wieder durch streunende zutrauliche Katzen ihr Abendessen, doch war dies etwas völlig anderes. Ihr Verstand war glasklar, ihr Blut rauschte in ihren Ohren und sie fühlte sich... lebendig. Ein Kichern entfuhr ihrer Kehle, als sie ebendiese ihrem Opfer durchschnitt und seine grauenvollen Laute ein abruptes Ende fanden. Sie fühlte sein Blut an ihren Händen, spürte das Leben aus seinem Körper entschwinden und die Verantwortung für ihr tun auf ihr Lasten. Völlig im Rausch des Tötens versunken bemerkte sie die dünne Gestalt nicht, die sich ihr näherte, rote Augen leuchteten blitzend auf und endlich, viel zu spät, bemerkte Valyria den Neuankömmling. Erschrocken wich sie zurück, auf das Gemetzel vor sich blickend, und wurde fast augenblicklich blass. Die roten Augen des „Dinges“ vor ihr, durchbohrten sie und Valyria glaubte, dass sie bis in ihre Seele sehen konnten. Ihr Schrecken wurde gemindert, als die blutrote Kapuze heruntergelassen und der Blick auf das Gesicht einer Frau freigegeben wurde. Sie hatte lange dunkelblaue Haare und ein wunderschönes Gesicht das man nicht anderes als ladyhaft und als perfektes Ideal einer jeden Frau beschreiben konnte. „Ich...“, stammelte Valyria und machte einen zögerlichen Schritt rückwärts doch die Fremde lächelte sie nur vielsagend an. „Du bist die, nach der ich schon lange Zeit gesucht habe. Ich werde dir, nur wenn du einwilligst, eine Magie lernen, die dich Stärken wird und dir hilft zu verstehen. Willst du neues Wissen erlangen und stark werden kleines Mädchen“? Sie hasste es mehr als alles andere als kleines Mädchen bezeichnet zu werden, dies schürte nur ihren unterschwelligen Hass und ließ ihre dunkle Seite unheilvoll brodeln, doch traute sie sich nicht, der Fremden etwas entgegenzusetzen. Ein eisernes Korsett verdeckte ihre Brüste und die Haut bis kurz unter ihren Bauchnabel, hinter ihr wehte ein roter Umhang im Wind, der von einer eisernen Brosche zusammengehalten wurde. Sie trug eine lederne Hose, die von einem breiten Gürtel an ihre Hüften geschmiegt wurde, gesäumt war dieser mit drei kleinen Metalltotenköpfen, die sie aus rubinroten Augen seltsam anfunkelten. Hinten an der Hose, angefangen an ihren Hüften, war ein langer Rock befestigt, der zu ihren Haaren passte, er wischte über den Boden und hinterließ eine Spur. Die Frau hatte ungewöhnlich lange und spitze Fingernägel welche Valyria voller Argwohn betrachtete, sie hielt in der einen Hand ein altes Buch, das mit vielerlei Zeichen auf dem Einband versehen war, in der anderen einen riesigen Stab an dessen Spitze ein Gebilde saß, das sie so noch nie vorher gesehen hatte. An zwei halbmondförmigen Sicheln die am Stab angebracht waren befanden sich ebenso scharfkantige Spitzen, die nach innen zeigten. Ein hellblaues Feuer schien durch die Streben zu laufen und den ganzen Stab zum Glühen zu bringen. Valyria konnte ihren Blick nur schwer wieder auf die Frau lenken, deren Ohren mit schweren Ohrringen behängt waren, die leicht an die Form ihres Stabes erinnerten. Die rot glühenden Augen, ein Glühen noch viel stärker als das Valyrias, musterten sie von oben bis unten und zufrieden lächelte die Frau. „Welche Magie“? Fragte Valyria neugierig und hatte ihre anfänglichen Sorgen fast vergessen, ebenso wie die Leiche die blutend neben ihr lag. „Blutmagie kleines Mädchen, eine Magie, die es auf der Welt nur selten gibt. Die Fähigkeit das eigene Blut zu kontrollieren und damit zu kämpfen. Komm mit mir und lerne oder bleib hier und stirb. Du hast die Wahl“. Nicht lange überlegte Valyria, die Aussicht darauf etwas Neues zu lernen spornte sie an, doch auch die Magie, die die Fremde ihr zu erlernen versprach, trieb sie zu ihrer Entscheidung an. Wollte sie doch stark und unabhängig sein, sich wehren können und eine Magie besitzen, die sie verkörperte. Die Aussicht darauf wieder das Blut eines anderen an ihren Händen zu spüren ließ ihre Glieder kribbeln und sie nickte begeistert. „Ich willige ein und werde hiermit zu deiner Schülerin. Mein Name ist Valyria und ich freue mich darauf, von dir zu lernen“. Wissend nickend, als hätte sie ihre Entscheidung von vornherein voraussagen können, legte die Frau ihr eine mit langen Fingernägeln besetzte Hand auf die Schulter und erwiderte: „Mein Name ist Yár und ich werde dir mi Freuden die Macht der Blutmagie näherbringen. Nun komm wir haben noch einen weiten Weg vor uns“. Die Pläne nach ihrer Schwester zu suchen waren erst einmal aufgeschoben, doch hieß dies nicht das Valyria ihre Absichten geändert hatte. Doch wollte sie zuerst sich selbst beschützen und kämpfen können, eine würdige und ansehnliche Gegnerin zu werden, um ihrer Schwester voller Stolz gegenübertreten zu können. Eine neue Blutmagierin war geboren.

Die Welt mit ganz anderen Augen sehen,
das lernte Valyria von Yár im Laufe der Zeit. Sie begannen mit dem Training, als sie noch unterwegs waren, ihr Ziel hatte sich verändert und sie schlugen einen Weg Richtung Nordwesten ein, der sie zu einem Wald an den Bergen führen sollte, nicht weit abgelegen von der Stadt Shirotsume. Dort hatte Yár ihren Erzählungen zufolge ein kleines Haus das weit genug abseits lag um niemanden mit ihrer Magie zu stören, oder vielmehr zu verstören. Sie lernte Valyria unterwegs, wie man größere Wildtiere erlegte, Fallen baute und das Gefangene dann effizient seiner Haut entledigte, ausnahm und über einem Feuer röstete. Sie lernte ihr das Klettern und das Verstecken, das taktische Denken und die Fähigkeit sich ihrer Umgebung bestmöglichst anzupassen. Ein Monat verging, bis sie ihr Ziel erreichten und Valyria war sich im Klaren darüber, dass sie in diesem einen Monat mehr gelernt hatte als im vergangenen Jahr. Sie war stolz auf ihre neuen Fähigkeiten und entwickelte sich zu einer äußerst lernfreudigen und munteren Schülerin, die durch ein bisschen Übung immer und immer besser wurde. Doch gab es auch Themen, die sie gar nicht interessierten und bei diesen schien sie ihre Gedanken abzuschalten und nicht mehr zuzuhören was Yár mehr als einmal auf die Palme brachte. Wie man in der Wildnis überlebte, wusste sie, warum musste sie dann lernen zu schwimmen und zu angeln? Warum musste sie über Dinge Bescheid wissen die nicht einmal im entferntesten etwas mit ihrer Ausbildung zu tun hatten, fragte sie sich. Sie versuchte Schwimmen zu lernen doch war sie in diesem Gebiet ein hoffnungsloser Fall, was sich noch dadurch verstärkte, dass sie von einem Wassermagier angegriffen wurde. Sie begegneten ihm kurz bevor sie das Häuschen Yár‘s erreichten, er irrte durch den Wald und suchte hungrig nach etwas Essbarem. Eine Flasche mit Wasser hing an seinem Gürtel, er war verschmutzt und schien kraftlos zu sein. Als er Valyria an einem kleinen Feuer sitzend fand, die letzte Pause ihrer Etappe, und sah das Sie ein paar Eichhörnchen über den Flammen briet, beschloss er sie anzugreifen und das köstlich riechende Fleisch an sich zu nehmen. Yár war gerade im Wald verschwunden und schien nicht so schnell wieder zurückzukehren, Valyria war folglicherweise auf sich allein gestellt. Das Mädchen hörte ihn kommen und sprang auf, hielt den Dolch schützend vor sich und starrte den Neuankömmling bösartig an. Schneller als sie reagieren konnte öffnete er die Flasche und zog das Wasser mit seiner Magie heraus, formte dieses zu einem Ball und ließ diesen auf Valyria zuschnellen. Sie versuchte durch eine Rolle auszuweichen doch war sie zu langsam und der Wasserball traf sie mitten im Gesicht. Nach Luft schnappend atmete sie Wasser ein, versuchte sich von der Kugel zu befreien, die sich um ihren Kopf gewunden hatte und versuchte zu schreien. Kurz vor der Ohnmacht stehend nahm sie wahr, wie der Kopf des Wassermagiers plötzlich nach vorne sackte und sein Körper zu Boden fiel. Als er mit einem dumpfen Schlaf aufkam, löste sich die Wasserkugel auf und Valyria schnappte keuchend nach Luft. Wütend stand Yár vor ihr und sah sie abweisend an. „Nicht einmal gegen so einen Schwächling kannst du dich wehren? Ich glaube ich habe mir doch das falsche Mädchen ausgesucht“. Damit drehte sie sich um und verschwand, ohne einen Ton zu erzeugen, im Wald. Wutentbrannt setze sich Valyria hin und starrte die Leiche des Mannes an, ein sauberer tiefer Schnitt hatte ihm die Hälfte des Halses abgetrennt und nun lag er grotesk verdreht im Dreck. Das Mädchen zückte ihren Dolch und fing an auf die Leiche des Mannes einzustechen, trennte seine Finger ab, ritzte mühselig durch die festen Sehnen seines Fleisches und entstellte die Leiche grauenvoll. Als Yár zurückkam war sie von Blut getränkt und ihre Augen funkelten unheilvoll. Ein Lächeln entfuhr der Frau, dann nahm sie Valyria an der Hand und zusammen erreichten sie eine Stunde später ihr Ziel: Ein kleines Haus aus alten Steinen überwuchert von Efeu und Ranken, inmitten einer großen Lichtung. Hier begann ein neuer Abschnitt Valyria‘s Lebens.

Übung macht den Meister,
so war es auch bei dem zehn Jahre alten Mädchen. Sie weigerte sich zwar auch nur in die Nähe eines Flusses zu kommen, doch lernte sie stetig und vor allem in einem rasanten Tempo. Die ersten Monate verfeinerte sie ihre Kampftechniken, ihre Fähigkeit zu klettern und auszuweichen, sie wurde schneller und ihre Ausdauer immer besser. An ihren Händen und Füßen bildeten sich Schwielen die sie vor aufplatzender Haut bewahrten. Erst nach einer gefühlten Ewigkeit fing Yár damit an, ihr die Blutmagie beizubringen. Sie zeigte eine natürliche Begabung in diesem Unterfangen, zeigte keinen Skrupel und keine Angst. Sie lernte ihre dunkle mörderische Seite zu kontrollieren und gewollt zwischen dieser und ihrer „normalen“ Art zu wechseln. Es viel ihr nun leichter die beiden Wesenszüge auseinanderzuhalten, sie spürte die Verbindung zu beiden. Bis zu ihrem vierzehnten Lebensjahr verbrachte sie ihre Zeit mit Yár, trainierte hart und lernte. Sie verstand sich darin mit ihrer Umgebung zu verschmelzen, sich trotz ihres außergewöhnlichen Aussehens anzupassen und sich zu verteidigen. Sie war eine geschickte Kämpferin geworden, die vor Höhen nicht zurückschreckte, kletterte sie doch flink wie eine Katze. Ihre Augen wurden mit der Zeit immer schärfer, ihr besonderer Appetit entwickelte sich und sie fing langsam aber sicher an, erwachsen zu werden. Valyria kam alleine zurecht, wusste sich selbst zu helfen und fing an Yár nicht mehr als Lehrerin zu benötigen, konnte sie doch alles, was sie wissen musste. Sie verfügte ein enormes Wissen über Pflanzen und Kräuter, sowie innere Medizin und vor allem über Blut. Sie wusste alles was mit der Flüssigkeit in ihrem Körper zu tun hatte, konnte die Gerüche der Tiere von diesem Unterscheiden und begann einen ausgesprochen guten Riecher für Blut zu entwickeln. Eines Tages schickte Yár sie weg, sie sollte die Welt entdecken, damit fortfahren ihre Schwester zu suchen und neue Erfahrungen zu sammeln. Das alte Buch, das ihre Lehrerin immer bei sich hatte gab sie ihr mit auf den Weg, dort stand alles über Blutmagie und das „Element“ an sich geschrieben. Schweren Herzens und mit dem Versprechen sie irgendwann einmal zu besuchen, verabschiedete sich Valyria und brach ihre Reise Richtung Crocus an. Dies war ihr neues Ziel und der Weg dorthin verlief, bis auf ein paar Zwischenfälle, ruhig und ereignislos. Sie machte sich hier und da ein paar Freunde, wurde oft mit offenen Armen empfangen und lernte viele neue Leute kennen. Da sie gelernt hatte ihre Gefühle besser zu verstecken konnte sie sich besser nach Informationen umhören, ohne besonders nervös und ängstlich zu wirken, doch schaffte sie es nie, diese Gefühle vollends zurückzudrängen. Sie erreichte Crocus so wie sie es geplant hatte und war schier überwältigt von der Größe und Schönheit der Stadt. Ein paar Wochen streifte sie ohne besondere Ereignisse durch die riesige Stadt, übernachtete hier und dort, ohne brauchbare Informationen über den Aufenthalt ihrer Schwester zu finden. Kurz davor die Stadt für ein neues Ziel zu verlassen, schnappte sie in einer Taverne die Worte, auf die sie schon ewig gewartet hatte: Der Name Makani fiel und Valyria war wie von Sinnen. Zusammen waren die Worte „Crimson Sphynx“ gefallen und etwas in Valyria‘s Gedanken regte sich. Sie hatte schon einmal von diesem Namen gehört, es war eine Gilde, die in der Nähe der Stadt Aloe Town gelegen war und äußerlich einem Wüstenpalast ähnelte. Sie betrieb weitere Nachforschungen doch hörte sie den Namen Makani nicht mehr fallen. Trotzdem beschloss sie sich auf den Weg zu machen und den wertvollen Informationen nachzugehen, war dies doch die erste Spur, die sie seit Anfang ihrer Reise gefunden hatte.

Aloe Town, eine Stadt in der Wüste,
umgeben von einer paradiesischen Oase, die der Treffpunkt vieler Karawanen und Reisenden war. Valyria gewöhnte sich schnell an die heiße Luft dieser Gegend, hatte sie doch vielmehr ein Problem mit Regen, Schnee und allgemeiner Kälte. Der bunte Basar vernebelte ihre Sinne, überall wurden exotische Früchte und farbenfrohe Teppiche angeboten, die fremden Düfte umhüllten sie und ließen ihre Lieder schwer werden. Sie irrte durch den Basar, erfreute sich an den wunderbaren Dingen, die dieser zu bieten hatte und gab sogar einmal Kleinbei und kaufte sich eine exotische Frucht, deren Namen sie nicht kannte, biss hinein und fand sich im Himmel wieder. Noch nie zuvor hatte sie etwas so Süßes und gleichzeitig erfrischend fruchtiges gegessen. Irgendwann erinnerte sie sich wieder daran, warum sie eigentlich hier war und erfragte sich den Weg zur allgemein bekannten Gilde Crimson Sphynx. Als sie vor dem Gebäude stand, das einem Wüstenpalast in nichts nachstand, klappte ihr der Mund auf und sie starrte staunend das riesenhafte Gebilde an. Bunte Farben zierten die Wände, überall waren Kuppeln und Türme zu sehen, insgesamt schien alles darauf eingerichtet zu sein zu verzaubern und einzuladen. Valyria wurde nervös, als sie einen Schritt vor den anderen setzte und sich der Gilde näherte über die sie nun schon so viele Informationen gesammelt hatte. Durch einen ehemals schlechten Ruf geplagt hatte sich die Gilde aus dem Sand erhoben und gelange wieder an Ansehen und Macht. Starker Zusammenhalt, Stolz, Ehre und Stärke, all dies waren Dinge, die ihre Mitglieder sehr zu schätzen wussten und mit einer eisernen Disziplin vertraten. Valyria konnte sich nicht vorstellen, warum ihre Schwester genau dieser Gilde beigetreten war, doch kam sie nicht umhin zu sagen, dass dies alles Ideale waren gegenüber denen sie nicht gerade abgeneigt war. War sie doch jemand der eine starke Loyalität ihren Freunden und Kameraden gegenüber empfand, immer nach neu erlangter Kraft suchte, immer besser werden wollte und einen Stolz an den Tag legte, der seinesgleichen suchte. Sie war zwar eine schlechte Verliererin, hieß das doch nicht das sie sich gehen ließ und ihren Gegner beschimpfte, wenn dieser gewonnen hatte. Doch ihre Ehre verlangte es nach einer Niederlage alles gegen ihre gemachten Fehler zu tun, sie wurde durch Fehlschläge besser und wusste diese zu schätzen. Sie betrat die Gilde, hielt sofort Ausschau nach ihrer Schwester, und war fasziniert von der schieren Größe und Schönheit des Gildenhauses. „Suchst du etwas oder jemanden Bestimmtes“? Wurde sie gefragt, das Gesicht machte für sie dabei keinen Unterschied, nur die Frage war für sie von Bedeutung. „Gibt es hier eine Makani Rounx“? Qualvolle Sekunden verstrichen bis sie die Antwort erhielt, auf die sie inbrünstig gehofft hatte. Ein Nicken, ein Lächeln, die Worte „Ja sie ist hier ein Mitglied“. Diese sechs Worte waren das beste das sie seit langem gehört hatte, sie erfüllten das junge Mädchen mit einer Freude die sie nicht beschreiben konnte. Sie sah ihren gegenüber in die Augen und verkündete: „Ich bin Valyria Rounx und will ein Mitglied dieser Gilde werden. Was muss ich tun“? Und so trat sie, die kleine Blutmagierin die endlich eines ihrer Ziele erreicht hatte, der Gilde bei und fand ihre Schwester.

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Wer mit Menschen spielt, sollte sie nicht unterschätzen, denn wer den Teufel in ihnen weckt, sollte das Feuer beherrschen.
Menschen die oft verletzt wurden, sind gefährlich, weil sie wissen, wie man überlebt.


Zuletzt von Valyria am So 9 Aug 2015 - 15:36 bearbeitet; insgesamt 14-mal bearbeitet
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Magierakte
Besondere Merkmale: Blutmagierin. Rote Augen, weiße Haare, klein & zierlich.

BeitragThema: Re: Valyria - Die Blutmagierin   Fr 7 Aug 2015 - 19:06

Statusblatt

Wer mit Menschen spielt, sollte sie nicht unterschätzen, denn wer den Teufel in ihnen weckt, sollte das Feuer beherrschen. Menschen die oft verletzt wurden, sind gefährlich, weil sie wissen, wie man überlebt.


Attribute



STÄRKE: 70 Punkte - Level 2

SCHNELLIGKEIT: 80 Punkte - Level 2

GESCHICKLICHKEIT: 100 Punkte - Level 3

WIDERSTAND: 20 Punkte - Level 1

MANAVORRAT: 30 Punkte - Level 1

WILLENSKRAFT: 60 Punkte - Level 2


Perks



STÄRKE: 2

SCHNELLIGKEIT: 2

GESCHICKLICHKEIT: 3

WIDERSTAND: 1

MANAVORRAT: 2

WILLENSKRAFT: 2


Magieart 1

MAGIEART: Blutmagier, 5 Punkte - Klasse I

AUSLEGERPUNKTE: (12/20)

ZAUBER:

Crimson Glove
TYP: Lost Magic
ELEMENT: ---
KLASSE: I
MANAVERBRAUCH: I pro Minute
MAX. REICHWEITE: Beim Anwender
SPEZIELLES: ---
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 2
BESCHREIBUNG: Der Anwender umhüllt seine Faust mit einer Schicht Blut und härtet diese anschließend aus, woraus er im Nahkampf einen Vorteil beziehen kann. Auf zwei Fäuste angewendet werden die doppelten Kosten fällig.

Crimson Skin
TYP: Lost Magic
ELEMENT: ---
KLASSE: I
MANAVERBRAUCH: I
MAX. REICHWEITE: Beim Anwender
SPEZIELLES: ---
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 2
BESCHREIBUNG: Der Anwender streicht eine kleine Menge seines Blutes auf eine Wunde und härtet dieses aus. Dies wirkt wie eine Art Schorf und stillt die Blutung, heilt sie aber keinesfalls. Der Zauber ist auf sich selbst oder auf andere anwendbar, jedoch nur bei nicht allzu großflächigen Wunden zu gebrauchen.


Magieart 2




Waffen




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Menschen die oft verletzt wurden, sind gefährlich, weil sie wissen, wie man überlebt.


Zuletzt von Valyria am Di 11 Aug 2015 - 11:42 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Valyria - Die Blutmagierin   Fr 7 Aug 2015 - 22:12

Hallöchen miss Valyria Rounx und willkommen in der Bewerbungsabteilung! Ich bin Jinx und werde mich heute als allererstes um deinen Steckbrief kümmern, thihihi. Dann wollen wir doch auch direkt voller Tatendrang ans Werk!

Statusblatt


Da dieser Teil bekanntlich am schnellsten ist, wollen wir doch damit ganz einfach beginnen!

Um deine Zauber erlernen zu können, brauchst du deine Willenskraft mindestens auf Level 2, daher musst du an dieser Stufe 10 Punkte mehr investieren.  Zieh hier ruhig 10 Punkte bei Widerstand ab, solange die Punkte das Level nicht verändern sind sie dort ohnehin nur fehlinvestiert Smile

Deine Zauber bitte in passender Formatierung in das Statusblatt einfügen, ich habe sie dir hier in den Spoiler gepackt, so das du dir den HTML Code über die Funktion zitieren direkt aus meiner Antwort hier kopieren und bei dir rein editieren kannst:

Spoiler:
 

Ansonsten sollte die Rechnung allerdings stimmen, also gehts weiter zum Datenblatt!


Datenblatt


Mhhh, hier fällt mir als erstes auf, dass du noch einmal dringend über die Rechtschreibung und Tippfehler drüber lesen musst. An vielen Stellen fehlt ein Komma, oder aber du hast dich in Groß- und Kleinschreibung vertan. Lies erst einmal noch mal komplett drüber und korrigiere das, was du findest. Falls mir das noch nicht ausreichen sollte, dann poste ich dir beim nächsten Mal gerne die restlichen Fehler in einem Spoiler. Auch Formulierungsfehler sind zum Teil dabei, an Stellen wo du die falschen Worte benutzt oder dich so wiederholst, dass der Satz ein wenig gedrungen klingt. Wenn dir soetwas auffällt, dann bitte bei diesem Edit auch direkt verändern, sonst packe ich dir das bei der nächsten Bearbeitung mit in den Spoiler. Smile
Darauf konzentrieren wir uns erst mal, etwaige andere Problematiken kommen während der nächsten Bearbeitungsrunde dazu.

Grüßlein,
Jinx ~*
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BeitragThema: Re: Valyria - Die Blutmagierin   Fr 7 Aug 2015 - 23:34

Danke dir oh mächtige Jinx Very Happy
Also ich habe bisher alles überarbeitet bis auf die Geschichte. Eineinhalb Stunden, ich brauch ne Pause ;_;

Der Rest ist geändert und sollte nun so passen, hoffe ich zumindest.

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BeitragThema: Re: Valyria - Die Blutmagierin   So 9 Aug 2015 - 14:13

Da warst du aber sehr fleißig, also auf zu Runde zwei!

Benehmen:

Es wird ein paar mal von einem Selbstzerstörungstrieb geredet, jedoch nie eindeutig gesagt, wie genau sich dieser überhaupt ausdrückt. Was genau ist an ihrer blutrünstigen und kämpferischen Art so selbstzerstörerisch?

Persönlichkeit:
Zitat :
So manch einer floh dann vor Valyria, doch sie bedauerte dies nicht weiter, sondern sah ihre Schuld als beglichen an und ließ ihren ehemaligen Freund ziehen.
Von was für einer Schuld ist in diesem Kontext die Rede?

Zitat :
Ihr Selbsterhaltungstrieb ist selbst für einen Menschen sehr ausgeprägt und dies hat ihr schon mehrere Male die Haut gerettet.
War im Benehmen nicht noch von einem großen Selbstzerstörungstrieb die Rede?

Zitat :
Sie kennt sich mit Kräutern aus und kann so ihre eigenen Verletzungen gut behandeln.
Hierzu hätte ich gerne die Meinung von @Kuma, weil ich diesen Punkt als schwierig erachte. Heilmagie ist in Fairy Tail bekanntlich sehr sehr selten und eigentlich haben wir sogar eine Kräutermagie, die sich auf das Verarzten von Wunden bezieht. Ich wäre daher dafür, diesen Punkt rauszunehmen.

Wir haben außerdem ein allgemeines Problem. Ich verstehe Valyrias angepeilten Charakter eigentlich recht gut und doch wirst du da noch einmal ran müssen, denn momentan ist deine Magierin noch lange nicht stark genug, um einen Feind ganz einfach in Stücke zu zerreißen. Du kannst das Ganze gerne als Möglichkeit umformulieren, dass sie sich im Fall eines Kampfes am liebsten so verhalten würde oder mit wachsender Stärke so verhalten wird, aber bis sie am Punkt dieser Stärke auch wirklich angekommen ist, widerstrebt es mir ein bisschen, das so anzunehmen.
Was ich außerden an dieser Stelle erwähnen muss, ist die Tatsache, dass du beim Posten erstens darauf achten müssen wirst, dass du zwar NPCs tötend darfst (und das als Mitglied einer legalen Gilde sicherlich auch nicht ohne Folgen für den Charakter bleiben wird), aber nicht die Charakter anderer Spieler (ohne deren ausdrückliche und eindeutige Erlaubnis), und du nebenbei ein wenig auf das Rating achten müssen wirst, was immerhin bei 16 liegt.

Ein weiteres Problem bei ihrem Ziel: Makani hat sie ja mit dem Beitritt der Gilde wiedergefunden, daher würde ich sagen, dass du das Ganze irgendwie unformulierst. Vielleicht möchte sie mit ihr ja ein ähnlich geschwisterliches Band aufbauen, wie es vor Makanis Verschwinden der Fall war und setzt sich diesen Wunsch als Ziel?

Ansonsten passt der Steckbrief sowohl von der Länge, als auch von der grundsätzlichen Qualitätfür die Blutmagie. Deine Schreibprobe zeigt, dass du gut posten kannst, weshalb ich nach erneuter Beiseitigung der Fehler und dem Klären der oberen Punkte keinen Grund sehe, den Steckbrief nicht anzunehmen Smile
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BeitragThema: Re: Valyria - Die Blutmagierin   So 9 Aug 2015 - 14:41

Ich sitz schon dran ^-^

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BeitragThema: Re: Valyria - Die Blutmagierin   So 9 Aug 2015 - 15:15

Hab denke ich soweit alles, ich lese nachher wegen den Fehlern noch mal drüber ;_;

Das man andere nicht töten darf weiß ich.
Das das Rating bei 16 liegt allerdings nicht x'D
So ein Mist aber auch.


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BeitragThema: Re: Valyria - Die Blutmagierin   Mo 10 Aug 2015 - 23:36

So, du hast da so viel dran gewekerlt und geschraubt, dass es hier jetzt dein wohlverdientes Angenommen von mir gibt! Ob ich die explizite Beschreibung des Todes im Kontext mit dem Rating okay finde, da bin ich mir ehrlich gesagt unsicher, aber in der Form denke ich, dass man es eigentlich annehmen kann. Smile
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BeitragThema: Re: Valyria - Die Blutmagierin   Di 11 Aug 2015 - 11:15

Hallo Valyria! Zeit für den zweiten Bearbeiter, also gucken wir uns doch mal an, womit du Crimson Sphynx bereichern möchtest.

Zitat :
Alter
14

Wieder der alte Trick mit den 14 Bratwürsten. Ich hätte da gerne "Jahre" stehen.

Ich glaube, du hast im Statusblatt 375 statt 365 Punkte verteilt. Ich habe das jetzt mehrmals zusammengezählt, aber ich komme immer auf daselbe. Kannst du das nochmal nachrechnen und mir sagen, ob du da auf daselbe kommst? Wenn ja, dann streiche bitte irgendwo 10 Punkte raus.

Inhaltlich ist alles meiner Meinung nach so okay, wenn die beiden Punkte gelöst sind, sehe ich keine Hürden mehr für dich.


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BeitragThema: Re: Valyria - Die Blutmagierin   Di 11 Aug 2015 - 11:42

Ich mag Bratwürste eben so gerne!

Und ja waren 10 zu viel.
Hab sie bei Stärke rausgenommen, da hats ned viel geändert.

Danke Jinx-Senpai afro

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BeitragThema: Re: Valyria - Die Blutmagierin   Di 11 Aug 2015 - 11:55

Angenommen für dich!

Wer liebt Bratwürste schon nicht ... außer Vegetarier ... Well.

Bitte poste deine Bewerbung genau so wie sie jetzt ist hier. Viel Spaß mit deinem neuem Rang!

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BeitragThema: Re: Valyria - Die Blutmagierin   Di 11 Aug 2015 - 15:19

Danke! Da freu ich mich! (:

Vegetarier? Kann man das essen? ist das aus Fleisch?

Mach ich danke!

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