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 Alistair Adams

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Alistair
Black Knight
Alistair

Anzahl der Beiträge : 120
Anmeldedatum : 23.09.14
Alter : 24

Magierakte
Besondere Merkmale: Weiße Haare, rote Augen

BeitragThema: Alistair Adams   Di 23 Sep 2014 - 22:11



Alistair Adams
"Die Welt ist ein wunderbarer Ort. Stets bietet sie mir etwas Neues, das ich lernen kann."


◊ ◊ Persönliches ◊ ◊

NACHNAME: Adams
VORNAME: Alistair
SPITZNAME: Bleichling, Rotauge, Bleichhaar (alle beleidigend)
GEBURTSTAG: 23.06.
ALTER: 17 Jahre
GRÖSSE: 1,83 Meter
GEWICHT: 78 Kilogramm
HAARFARBE: Weiß
AUGENFARBE: Rot
GESCHLECHT: Männlich
GILDE: Lamia Scale
GILDENZEICHEN: Das dunkelrote Abzeichen von Alistair befindet sich auf seinem rechten Schulterblatt
GEBURTSORT: Oak Town
WOHNORT: Hosenka Town

ERSCHEINUNGSBILD: Das Erscheinungsbild von Alistair ist wohl alles andere als beeindruckend. An seinem Körperbau gibt es nichts, was wirklich auffällig ist. Er ist recht schlank, wenn auch nicht so, dass er als dünn oder sogar mager bezeichnet werden könnte und besticht auch nicht gerade durch den Eindruck besonderer Stärke. Das kommt wohl vor allem daher, dass er bisher keine Notwendigkeit darin gesehen hat, sich sonderlich körperlich zu betätigen. Diese Kombination führt außerdem dazu, dass er hin und wieder für etwas jünger gehalten wird, als er eigentlich ist. Durch seine Größe, die im Vergleich zu manch anderen zwar recht groß, für sein Alter aber eher durchschnittlich ist, wird er allerdings höchstens zwei Jahre jünger eingeschätzt. Sein Gesicht ist weder als sonderlich hübsch noch als wirklich hässlich zu beschreiben, sondern eher als recht durchschnittlich. Seine Nase und sein Kinn laufen ein wenig spitz zu und er hat an seinem Kinn, etwa auch Höhe seines rechten Mundwinkels, eine kleine Narbe. Ansonsten gibt es an seinem Gesicht aber nichts wirklich Auffälliges.
Der Rest seines Aussehens enthält aber schon einige Auffälligkeiten. Da wären zum einen seine Haare, die eine ungewöhnliche, schneeweiße Färbung haben und außerdem seine tiefroten Augen. Diese beiden ungewöhnlichen Färbungen kommen von einem seltenen genetischen Defekt, der Albinismus genannt wird. Dieser verursacht auch seine sehr helle Haut, die sehr empfindlich der Sonne gegenüber ist. In seinen Augen erkennt man neben der ungewöhnlichen Farbe stets ein neugieriges und immer freundliches Glänzen, das sich auch auf seinen Lippen widerspiegelt, die ständig ein Lächeln zeigen. Für seine Haare, die ihm etwa bis zu seinem Kinn gehen, hat er eigentlich nie wirklich eine Frisur sondern lässt sie einfach so fallen, wie sie gerade wollen.
Auf Missionen trägt der Weißhaarige meistens ein komplett schwarzes Outfit, bestehend aus schwarzen Stiefel, einer schwarzen Hose und einem schwarzen, langärmligen Oberteil, das er mit einem Reißverschluss bis etwa zur Hälfte seines Halses schließen kann. Über diesem trägt er meistens noch einen ebenso schwarzen Mantel, der bis zu seinen Stiefeln reicht und den er immer offen trägt. In seiner Freizeit variiert er in seinem Kleidungsstil zumindest ein wenig. So trägt er meistens ganz normale schwarze, Sportschuhe, eine hellgraue Stoffhose, ein dunkelgraues Sweatshirt und darüber eine hellgraue Jacke mit zwei Brusttaschen. Was er zu beiden Outfits trägt, sind sein schwarzer Gürtel, die schwarzen Handschuhe, die er vor allem als Schutz vor der Sonne dienen, und seine schwarze Umhängetasche in der er stets mehrere Notizblöcke und Stifte transportiert. Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass sein Kleidungsstil und vor allem die von ihm getragenen Farben stark vom jeweiligen Verwendungszweck abhängig sind.

BESONDERE MERKMALE: Besondere Merkmale hat Alistair nicht all zu viele, dafür sind die meisten von ihnen schon äußerst auffällig. Da wären zum einen die Auswirkungen, die der Albinismus auf seinen Körper hat. Zum einen gehören dazu seine komplett weißen Haare, zum anderen aber auch seine tiefrote Augenfarbe. Eine weitere eindeutige Folge seines Albinismus ist außerdem seine helle Haut, wegen der er zudem des Öfteren an einem Sonnenbrand zu leiden hat. Und auch wenn er immer sehr darauf achtet, sich zu schützen, sind vor allem in seinem Gesicht sehr oft zumindest Anzeichen eines solchen zu entdecken. Etwas weniger auffällig, aber noch immer auffällig genug, wäre zum einen die Tatsache, dass er eigentlich fast immer Tintenflecken vom vielen Schreiben an seinen Händen hat. Da er aber, wann immer er draußen unterwegs ist, eigentlich ständig Handschuhe trägt und diese nur in seltenen Fällen auszieht, fallen diese Tintenflecken wohl kaum einem auf. Dafür jedoch die Tatsache, dass er eben ständig Handschuhe trägt und auch fast nie ohne seine Umhängetasche zu sehen ist. Außerdem hat er kleine Narbe, die etwa auf Höhe seines rechten Mundwinkels ganz gerade über sein Kinn nach unten geht und das Ergebnis eines Sturzes war, bei dem er mit dieser Stelle auf einem Stein aufkam.


◊ ◊ Charakter ◊ ◊

BENEHMEN: Das Benehmen von Alistair ist im Großen und Ganzen wohl als ziemlich schräg und merkwürdig zu bezeichnen. Er ist zwar durchaus ein offener, netter und meistens höflicher Mensch, der stets erfreut darüber ist, neue Menschen kennenzulernen, hat aber auch eine hoffnungslos neugierige Seite. Zwar versucht er dabei auch ruhig und nicht irgendwie aufdringlich zu wirken aber das gelingt ihm eigentlich fast nie. So stellt er etwa oft sehr viele Fragen, die dem Gegenüber durchaus auch mal unangenehm sein können. Oder aber er missbraucht andere Menschen, ohne, dass sie es wirklich wissen oder ihr Einverständnis dafür gegeben haben, als eine Art „Versuchskaninchen“. Zum Beispiel für seine neusten Kochversuche, bei denen er wirklich sehr experimentierfreudig ist. Allerdings meint er es nie wirklich böse und versucht auch niemanden absichtlich irgendwie in Gefahr zu bringen. Außerdem hat er so was wie einen kleinen Tick, durch den er sich inzwischen eigentlich fast alles, was nur irgendwie neu oder anders für ihn ist, aufschreibt. Dieser Tick hatte damit angefangen, dass er sich eigentlich nur wirklich wichtig erscheinende Sachen aufschrieb und hat sich dann mit der Zeit zur momentanen Situation entwickelt. Das geht inzwischen sogar soweit, dass er für das Schreiben kaum noch Konzentration nutzen muss und nebenher Sachen machen kann wie gehen, essen oder auch sich zu unterhalten. Seit kurzer Zeit macht er dazu auch noch Zeichnungen von den Personen, zu denen er sich Informationen aufschreibt, und übertragt die Informationen und Zeichnungen der, seiner Meinung nach, wirklich wichtigen oder interessanten Personen später auf Karten, die er dann stets bei sich trägt. Was aber selbst er nicht tun würde, ist in Situationen, in denen er oder seine Gefährten in Gefahr wären, irgendetwas aufschreiben zu wollen. Dafür kommt das aber sofort, nachdem sie in Sicherheit sind an erster Stelle, was auch schon mal für sehr merkwürdige Blicke gesorgt hat. Teilweise noch ungewöhnlicher ist allerdings seine den Schutz vor der Sonne betreffende Angewohnheit. Den Großteil seines Körpers kann er mit seiner Kleidung ja schützen, aber wegen seiner hellen Haut muss er bei den Körperteilen, die er nicht schützen kann, also vor allem seinem Gesicht, eben doch genau darauf achten, dass er nicht zu viel Sonne abkriegt. Daher cremt er sich diese Hautstellen auch öfters mal mit Sonnencreme ein, hin und wieder sogar mitten im Satz, den er dafür unterbricht und dann an genau der Stelle, an der er aufgehört hat, wieder fortsetzt, sobald er fertig ist.
Er kommt mit eigentlich allen Menschen sehr gut aus und hat auch keinerlei Probleme damit mit Frauen oder Mädchen zu sprechen, obwohl er natürlich wie jeder andere Junge in seinem Alter Interesse an jenen zeigt. Bisher war dieses Interesse allerdings von rein platonischer Natur und liegt wohl einfach an seiner Neugierde, durch die er an eigentlich allem irgendwie interessiert ist. Die einzigen Menschen, mit denen er absolut nicht auskommt, an denen er auch kein Interesse hat und die er eigentlich geradezu verachtet, sind solche, die auf anderen Menschen herumhacken weil sie schwächer oder einfach nur anders, als sie sind. Da er aber zum einen weiß, dass er seine Magie nicht gegen unschuldige Menschen anwenden sollte und zum anderen auch, dass Gewalt eh nichts bringt, geht er höchstens verbal gegen solche Leute vor. Dabei benutzt er oft recht bissige, zynische oder sarkastische Kommentare und hat diesen Leuten gegenüber allgemein eine ziemlich hochnäsige und abfällige Haltung, da er sich selbst für etwas weit Besseres hält als sie und einfach nur verächtlich auf sie hinab blickt.
Manchmal, meistens wenn er gerade alleine ist, scheint er absolut nicht ansprechbar zu sein. Denn obwohl er inzwischen mehr Zeit in der Sonne verbringen kann, die Tatsache, dass er anders als die anderen ist, völlig akzeptiert hat und auch angefangen hat, sich mit anderen Menschen anzufreunden, wünscht er sich doch noch manchmal, einfach ein ganz normaler Junge ohne Albinismus gewesen zu sein, der mit seinen Freunden draußen in der Sonne spielen konnte. Und wenn er sich in solch einer Phase, in der er nicht ansprechbar ist, befindet, ist er gerade in seiner eigenen kleinen Gedankenwelt, in der er eben genau das ist.

PERSÖNLICHKEIT: Der Charakter von Alistair lässt sich wohl am besten als der einer Person, die auf einen großen, roten Knopf mit der Aufschrift: „Weltuntergangsknopf. Nicht drücken!“, drücken würde, beschreiben. Allerdings liegt das mitnichten an seiner Böswilligkeit, sondern gänzlich an seiner Neugierde und seinem Wissensdurst. Diese Eigenschaften sind es auch, die seinen Charakter hauptsächlich ausmachen. Die Hauptursache für diese Charakterzüge ist wohl, dass er als Kind, dank den Auswirkungen des Albinismus, nur selten das Waisenhaus verlassen konnte und dadurch, dass er sich in dieser Zeit ziemlich abgeschottet hat während die anderen Kinder eh nichts mit ihm zu tun haben wollten. Dadurch hat er lange Zeit den Lauf der Dinge in der Außenwelt nicht aus erster Hand, sondern höchstens aus Büchern, von denen er damals schon eine ganze Menge gelesen hat, und aus den Erzählungen von Erwachsenen erfahren. Selbst während seiner Zeit bei dem Drachen Obscurum blieb er die meiste Zeit in der Höhle und lernte von seinem Ziehvater. Dadurch ist ihm, trotz seines Alters, auch eine gewisse kindliche Naivität erhalten geblieben. Natürlich weiß er, dass er nicht allen Menschen trauen kann und dass es viele böse Menschen gibt, allerdings ist er relativ einfach hereinzulegen und glaubt anderen sehr schnell die verschiedensten Geschichten und hält auch so manche fiktiven Bücher für die Wahrheit. Weiterhin hat er keinerlei Interesse in irgendwelche materiellen Besitztümer. Wirklich wertvoll für ihn ist zum einen Wissen, das er möglichst umfangreich sammeln will, zum anderen aber auch zwischenmenschliche Beziehungen, da er von jenen bisher nur wenige hatte. Daher schätzt er die, die er hat wirklich sehr und versucht auch, sie so gut er kann zu beschützen. Da er allerdings oft eher nüchtern und analytisch mit anderen Menschen umgeht, könnte man vermuten, dass ihm eigentlich gar nichts an diesen Beziehungen liegt. Das täuscht jedoch und gerade gegenüber den Menschen, die er mag, ist er sehr treu und würde sie, wann immer er kann, unterstützen. Aber eben aufgrund seiner Neugierde und dem daraus folgenden Willen so viel Wissen wie möglich aus diesen Beziehungen zu ziehen und der Tatsache, dass zwischenmenschliche Beziehungen noch immer neu für ihn sind und er keine Ahnung hat, wie genau man mit anderen Menschen umgeht, kann es schon mal dazu kommen, dass er recht unsensible Sachen sagt oder tut, auch wenn er es nie böse meint.
Abgesehen davon ist er eine sehr sorglose Persönlichkeit, die sich von fast Nichts aus der Ruhe bringen lässt und selbst wenn er wieder etwas für sich Neues lernt, ganz die Ruhe selbst bleibt, sofern es keine längeren Beobachtungen dafür braucht, da er in dieser Hinsicht eine etwas ungeduldige Ader hat. Die einzigen Ausnahmen, in denen er sich wirklich aus der Ruhe bringen lässt, sind, wenn jemand seine Kameraden oder eine von ihm gemochten Personen bedroht oder verletzt wird oder aber wenn jemand auf einer Person, die schwächer oder einfach nur anders als er selbst ist, herumhackt. Im ersten Fall scheint seine Persönlichkeit außerdem eine Art 180° Drehung durchzumachen, wenn er beginnt, mit all seiner Macht gegen diese Personen vorzugehen, was natürlich auch Gewalt beinhaltet. Sobald er jedoch weiß, dass die Personen, die er beschützen möchte wieder in Sicherheit sind, wechselt er wieder zu seinem normalen selbst.
Diese stets fröhliche, sorglose und scheinbar mit sich selbst und der Welt zufriedene Art ist allerdings nur die Oberfläche seines Charakters. Tief in ihm drin brodelt noch immer die Ungewissheit, die Angst und der Hass seiner Kindheit, die hin und wieder auf die eine oder andere Art wieder ausbrechen.

VORLIEBEN: Zu den Vorlieben von Alistair gehören so einige Sachen. Am liebsten hat er dabei Bücher und das Lesen eben jener. Der Hauptgrund dafür ist wohl, dass das eine der wenigen Sachen war, die er im Waisenhaus damals machen konnte. Dabei ist es für ihn nie sonderlich wichtig, um was für Bücher es sich handelt. So liest er etwa Dramen, Krimis und Romane aber auch Lexika und sowohl magische als auch wissenschaftliche Abhandlungen oder was ihm eben gerade zwischen die Finger kommt, sofern er es bisher noch nicht gelesen hat. Dabei notiert er sich während er liest oft auch Dinge aus diesen Büchern, die er für interessant hält oder die ihm bisher einfach unbekannt waren. Neben dem Lesen der Bücher und dem daraus resultierenden Lernen liebt er es außerdem, neue Sachen zu erleben und auch neue Leute kennenzulernen. Aus diesem Grund hält er sich auch so oft er kann irgendwo im Freien auf und notiert sich auch hier alle interessanten oder ihm unbekannte Sachen. Sowohl Dinge, die mit der Natur zu tun haben, als auch solche zum Sozialverhalten der Menschen. Und da er den Großteil seines Lebens bisher stets in Häusern, oder in weit von jeglicher Zivilisation entfernten Höhlen verbringen musste, gehören zu den ihm unbekannten Dingen recht viele Sachen. Ein ähnlicher Grund, nämlich die Tatsache, dass er bisher nur sehr wenige zwischenmenschliche Beziehungen aufbauen konnte, sorgt dafür, dass er es sehr genießt, Kontakte mit anderen Menschen zu suchen, sie kennenzulernen und, wie sollte es auch anders sein, über besonders interessante Vertreter der Spezies Mensch Notizen anzufertigen. Auch Zeichnungen von solchen Menschen fertigt er inzwischen sehr gerne an. Es gibt daher auch keine Art Mensch die er besonders gerne hat. Für ihn haben alle Menschen ein gleich großes Potenzial interessant für ihn zu sein und daher mag er, bis auf wenige Ausnahmen, die er nicht ausstehen kann, jede Art von Mensch gleich viel.
Wenn es um Essen geht, hat der Weißhaarige auch keine sonderlichen Vorlieben. Er isst eigentlich alles und man kann höchstens sagen, dass er Essen lieber hat, wenn er es selbst gekocht hat. Das hat aber auch eher weniger mit dem Geschmack, der oftmals auch grausig ist, zu tun und mehr damit, dass er bei selbst gekochtem Essen genau weiß, was drin ist und daher auch hier besser Notizen anfertigen kann. Die einzige Ausnahme hiervon sind Süßigkeiten und ganz besonders Schokolade. Er hat eigentlich immer irgendetwas Süßes in einer seiner Taschen. Besonders oft sind es die mit Schokolade überzogenen Keksstäbchen namens Mikado, da man die auch bei heißem Wetter ohne Sauerei essen kann. So ist er, wenn er nicht gerade mit dem Anfertigen von Notizen beschäftigt ist (und manchmal selbst dann) ständig am naschen, was aber nicht heißt, dass er anderen Menschen nichts abgeben würde. Er genießt es, seine Süßigkeiten mit anderen teilen zu können und bietet es eigentlich jedem, mit dem er gerade irgendwie was zu tun hat, an.

ABNEIGUNGEN: Es gibt wirklich nicht sehr viele Sachen, die Alistair nicht ausstehen kann, da er fast alles interessant findet und außerdem alles, was er interessant findet, mag. Das ist aber auch genau der Punkt. Er kann uninteressante Dinge nicht ausstehen. Dazu gehören zum einen uninteressante Menschen, etwa solche, die einfach jeden Tag immer nur die gleiche Routine leben und nur selten irgendwas Neues in ihr Leben bringen und somit aus seiner Sicht einfach nichts Besonderes in ihrem Leben haben oder ihm erzählen können. Daher versucht er solchen Menschen möglichst aus dem Weg zu gehen und seine Zeit nicht auf sie zu verschwenden. Zum anderen gehören für ihn Sachen und Aktionen, die kaum oder keine erkennbaren Ergebnisse liefern oder aber einfach nur viel zu lange beobachtet werden müssten, um etwas zu erkennen. So ungeduldig wie er in dieser Hinsicht ist, denkt er sich oft einfach, dass er in der Zeit die er in diese Beobachtung investieren müsste, so viel anderes erleben und lernen könnte, dass er sein Interesse an der Beobachtung verliert. Das hält ihn aber nicht davon ab, zu einem späteren Zeitpunkt wenn möglich, ein Buch über das, was er eigentlich beobachten wollte zu suchen, es zu lesen und sich dazu Notizen zu machen.
Das Einzige was er noch weniger ausstehen kann als uninteressante Dinge sind Menschen, die, aus egal was für einem Grund, Spaß daran haben andere Menschen herunterzumachen, sie zu mobben oder gar auszulachen. Am schlimmsten findet er es jedoch, wenn der Grund dafür einfach nur ist, dass diese Person auf irgendeine Art und Weise anders als ihr Peiniger ist, denn mit diesen Personen kann der Weißhaarige mitfühlen. Daher gibt er sich immer möglichst Mühe, die Opfer zu beschützen, wenn auch höchstens mit verbalen Mitteln und niemals mit Gewalt. Den Tätern gegenüber verspürt er dabei nichts weiter als Hass, Verachtung und ein Gefühl der Überlegenheit, denkt er von sich doch als etwas Besseres als solche Menschen. Eine ähnliche Abneigung verspürt er natürlich auch denen gegenüber, die Menschen, die er mag verletzen oder bedrohen, auch wenn selbst er in solchen Fällen nicht vor Gewalt zurückschreckt.

STÄRKEN: Es gibt nicht all zu viele Eigenschaften die Alistair zu seinen Stärken zählen könnte, auch wenn diese dafür durchaus nützlich sein können und dies hin und wieder auch schon zeigten. Mit zu den größten Stärken des Weißhaarigen kann man etwa seine Intelligenz zählen, die verglichen mit dem Durchschnitt als recht hoch anzusehen ist. Neben seiner Intelligenz ist auch die Geschwindigkeit seiner Denkprozesse recht hoch, was es ihm ermöglicht in Situationen in denen man schnelle Entscheidungen benötigt, wie etwa während eines Kampfes oder der Unterhaltung mit einer wütenden Frau, eben jene, zumindest manchmal, zu treffen. Ebenfalls als recht nützlich hat sich sein breit gefächertes, sich also über mehrere Themengebiete erstreckendes, Wissen erwiesen. Jenes hat er sich zum Teil aus Büchern, zum Teil aus den Erzählungen seines Ziehvaters und zum Teil auch aus eigenen Beobachtungen angeeignet und es hilft ihm dabei in bestimmten Situationen nicht nur schnelle, sondern auch die richtigen Entscheidungen zu treffen. Zum Beispiel etwa wenn es darum geht, zu entscheiden, ob eine Pflanze essbar ist oder aber wie man sich in der Nähe bestimmter Tiere verhalten sollte, um nicht zerfleischt zu werden.
Ebenfalls hilfreich dabei schnelle und auch richtige Entscheidungen zu treffen, ist seine Beobachtungsgabe, die man durchaus als ausgezeichnet bezeichnen kann und dank der er schon öfters Dinge bemerkt hat, die andere nicht entdeckt haben. Diese Beobachtungsgabe ist wohl auch eine Art Nebeneffekt seiner Neugierde, denn dadurch hat er sich früher immer viel Mühe gegeben an einer Sache, die ihn interessiert alles erkennen zu können, dass ihm das inzwischen sehr leicht fällt und es ihm keine wirklichen Schwierigkeiten bereitet. Was ebenfalls hilfreich dabei ist, ist die Tatsache, dass er während der Zeit die er mit seinem Ziehvater Obscurum verbracht hatte auf ihm unbekannte Art und Weise einen für Menschen außergewöhnlich guten Geruchssinn entwickelt hat. Mit diesem kann er zum einen Gerüche sehr viel stärker wahrnehmen, folglich auch solche, die andere gar nicht riechen. Zudem bemerkt er Unterschiede, die anderen gar nicht auffallen. Zum anderen kann er Gerüche auch über weitere Entfernungen verfolgen. Dank diesem verstärkten Geruchssinn ist es Alistair also auch möglich bestimmte Personen oder Dinge ausfindig zu machen oder zu verfolgen, sofern er denn weiß, wie sie riechen und sie sich nicht bereits zu weit entfernt haben oder andere Umstände den Geruch oder seinen Geruchssinn blockieren.
Eine weitere Stärke die Alistair auszeichnet ist wohl seine Fähigkeit mit ihm eigentlich völlig fremden Menschen recht schnell klarzukommen. Es gibt eigentlich kaum Menschen, die er vollkommen unausstehlich findet. Jenen Menschen, mit denen er sich nicht nur versteht, sondern die er auch wirklich mag, ist er stets ein treuer Freund, selbst wenn er manchmal nicht so erscheint.

SCHWÄCHEN: Viele der Stärken von Alistair bringen leider auch Nachteile und somit Schwächen mit sich. So mag er in bestimmten Situationen, in denen es nötig ist, dank seiner recht hohen Intelligenz und seinen schnellen Denkprozessen rasche Entscheidungen treffen, hat aber in anderen, in denen eine ebenso rasche Entscheidung von Nöten wäre, das Problem, dass er anfängt, viel zu sehr über die Sache und darüber, wie er reagieren sollte, nachzudenken. Das führt dazu, dass er manchmal den Moment, in dem eine Reaktion nötig wäre, verpasst was wiederum in den meisten Fällen Konsequenzen nach sich zieht. In lebensbedrohlichen Situationen oder solchen die eine schwere Verletzung zur Folge hätten ist ihm das bisher jedoch noch nie passiert. Auch sein breit gefächertes Wissen hat seine Nachteile, denn vieles was er gelernt hat, kann als nicht hilfreich angesehen werden, da es in gewöhnlichen Situationen nicht anwendbar ist. Zudem kann es dazu kommen, dass er über ein spezielles Thema nicht alles weiß oder sich gerade nur bruchstückhaft erinnern kann, was etwa dazu führen kann, dass er zwei Pflanzen miteinander verwechselt oder Ähnliches.
Was ihm schon das eine oder andere Problem bereitet hat, ist die Tatsache, dass er dadurch, dass er lange Zeit abgeschottet von der Außenwelt gelebt hat und kaum menschliche Kontakte hatte, ein ziemlich naiver Mensch ist, der obwohl er weiß, dass es viele Betrüger und schlechte Menschen dort draußen gibt, schon so mancher Geschichte auf den Leim gegangen ist. Bisher hat er es aber, vermutlich eher aus Glück als aus Verstand, geschafft sich nicht komplett ausnehmen zu lassen. Weiterhin passiert es ihm oft, dass er bestimmte Stimmungen nicht lesen kann und dann oft irgendetwas Unangebrachtes sagt oder einfach nur stört. Genauso oft passiert es ihm aber auch, dass er völlig ohne eine bestimmte Stimmung irgendetwas Unverschämtes sagt oder fragt, was dann in den meisten Fällen mit seiner Neugierde zusammenhängt.
Ein besonders großes Problem ist aber die wohl nachteiligste Auswirkung seines Albinismus. So besitzt vor allem seine Haut eine besonders hohe Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht, was dazu führt, dass er nie wirklich lange Zeit am Stück in der Sonne verbringen kann. Mit dem entsprechenden Sonnenschutz könnte er sich zwar einen Tag lang dem Sonnenlicht aussetzen, sollte aber vor allem an besonders sonnigen Tagen zwischendurch immer wieder Pausen an einem vor den Sonnenstrahlen geschützten Ort oder zumindest einem Ort, an dem sie weniger stark sind, etwa im Schatten eines großen Baums oder eines Felsens verbringen. Auch sein geschärfter Geruchssinn kann sich zum Nachteil entwickeln, vor allem bei Angriffen, die auf eben jenen abzielen, wie etwa Zauber oder Waffen die mit starken Gerüchen arbeiten, da er eben auch für nachteilige Reize empfindlicher ist. Weiterhin leidet er unter einer leichten Form der Reisekrankheit, die dafür sorgt, dass ihm immer, wenn er in einem sich bewegenden Fahrzeug sitzt, eine Übelkeit überfällt, die ihn mindestens davon abhält, Unterhaltungen zu führen.

ZIEL: Alistair hat kein wirkliches Ziel. Sein Wunsch ist es jedoch, möglichst viel von der Welt zu sehen und zu lernen, was auch einer der Gründe war, aus denen er sich einer Magiergilde angeschlossen hatte, denn er versprach sich dadurch viel reisen und Neues entdecken zu können. Eine Hoffnung, die er hegt und von der er denkt, dass er vielleicht eines Tages auf einer Reise einen Weg finden wird sie zu erfüllen, ist, dass er sich irgendwann im Sonnenlicht bewegen kann ohne besonders bedacht auf eben jene zu sein.


◊ ◊ Umfeld und Hintergrund ◊ ◊

FAMILIE:

Obscurum, Ziehvater, Drache
Wenig ist über diesen Drachen der Finsternis bekannt. Selbst Alistair weiß nur sehr wenig über ihn, abgesehen davon, dass er sehr wissbegierig ist und die Menschen faszinierend findet. Das war auch der Grund aus dem er den kleinen Menschenjungen der eines Tages verwirrt, verängstigt und krebsrot vom Sonnenbrand in seine Höhle gestolpert kam, aufnahm. Wie es sich für einen Finsternisdrachen gehört, verlässt er eben diese Höhle eher selten, hat es aber während der Zeit die Alistair bei ihm verbracht hat etwas öfter getan, damit jener nicht nur in einer Welt der Dunkelheit aufwachsen müsste. Und vermutlich auch weil er beobachten wollte, wie Alistair sich im Freien verhielt. Denn obwohl der Weißhaarige wusste, dass er dem Drachen am Herzen lag, schien es manchmal so, als hätte er ihn nur aufgenommen um ihn zu beobachten und mehr Wissen sammeln zu können. Eine Eigenschaft die Alistair scheinbar von ihm übernommen hat. Während der Zeit in der Höhle brachte der Drache ihm zwar auch Magie bei aber hauptsächlich versuchte er ihm etwas von seinem eigenen Wissen zu vermitteln. Da Obscurum allerdings schon seit Jahrhunderten in der Welt existierte, konnte Alistair, vor allem als er noch jünger war, vieles von dem, was der Drache ihm beibringen wollte, nicht verstehen, was bei beiden zu einem gewissen Maß an Frust sorgte. Dennoch hatten sie eine herzliche Beziehung zueinander und beiden fiel der Abschied schwer als Alistair sich schließlich entschloss die Höhle zu verlassen, um aus erster Hand neues Wissen zu sammeln. Seit diesem Tag hatte Alistair den Drachen nicht mehr gesehen, obwohl er sich manchmal wünschte, ihn zu treffen und mit ihm über seine neuesten Erkenntnisse zu reden.

Vater & Mutter, Verbleib unbekannt
Die Eltern von Alistair setzten ihn, als er noch ein kleines Baby war, vor einem Waisenhaus in Hosenka Town aus und seitdem wurden sie nicht mehr gesehen. Da sie beide, im Gegensatz zu ihm, keine Albinos sind, würde er sie vermutlich auch nicht erkennen, sofern sie sich ihm nicht als seine Eltern vorstellten. Man kann daher durchaus sagen, dass die Beziehung zu ihnen absolut nicht existent ist. Und er würde, selbst wenn er sie denn eines Tages kennenlernen würde, wohl auch keine sonderlich großartige Beziehung zu ihnen aufbauen wollen, da seine Eltern gnadenlos langweilig sind. Sie führen nicht nur ein durchschnittliches Leben, in dem sich selten etwas ändert, sie sehen auch total durchschnittlich aus und haben nichts an sich, was es wert wäre, sich zu merken.

FREUNDE: Da er sich erst seit kurzer Zeit verstärkt außerhalb der für ihn sicheren vier Wänden aufhält, hatte er, trotz der Tatsache, dass er Leute sehr schnell mag, noch nicht genügend Zeit jemanden zu finden, den er wirklich einen Freund nennen würde.

FEINDE: Alistair hat keine wirklichen Feinde, da die einzigen Personen die er überhaupt gar nicht ausstehen kann die sind, von denen er denkt, dass sie es nicht wert sind, auch nur irgendeine größere Rolle in seinem Leben zu spielen.

GILDE: Seiner Gilde, oder viel mehr deren Meister, steht Alistair äußerst treu gegenüber. Erst durch die Hilfe von Gale hat er wirklich gelernt, was es heißt ein Dragonslayer zu sein, sein Ziehvater hatte schließlich nie wirklich Interesse daran, ihn zu einem solchen zu machen. Aber auch in anderen Dingen hat er ihm geholfen und daher ist er, seiner Ansicht nach, dem Meister und seiner Gilde zu ewigem Dank verpflichtet. Und da er durch die Gilde die Möglichkeit hat zu reisen und interessante Dinge zu erledigen und dafür auch noch bezahlt wird, hat er auch keinerlei Probleme damit. Dass er ausgerechnet Lamia Scale beitrat war eher Zufall, doch dank der Unterstützung durch den Meister ist sie die ideale Gilde für ihn geworden.
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Anzahl der Beiträge : 120
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Alter : 24

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Besondere Merkmale: Weiße Haare, rote Augen

BeitragThema: Re: Alistair Adams   Di 23 Sep 2014 - 22:11



◊ ◊ Geschichte ◊ ◊
Wann genau Alistair geboren wurde ist nicht bekannt. Ebenso wenig wo er geboren wurde, wer seine Eltern sind, was sie bei seiner Geburt gefühlt haben oder warum sie ihn vor einem Waisenhaus ausgesetzt haben. Das alles fragte sich der Weißhaarige schon seit Jahren. Aber alles, was er wusste war, dass er als Neugeborener vor 17 Jahren am 23. Juni vor dem Adams Waisenhaus ausgesetzt wurde, eingewickelt in eine Decke auf der der Name Alistair eingestickt war. Das Waisenhaus nahm ihn natürlich auf und da niemand seinen echten Nachnamen oder seinen Geburtstag kannte, benannte man ihn einfach nach dem Waisenhaus und nahm den Tag, an dem er gefunden wurde, als seinen Geburtstag. Daher weiß er auch nicht, wie alt er wirklich ist, auch wenn er vermutlich nicht allzu lange vor dem 23. Juni geboren wurde, wenn man von seiner Größe zum Zeitpunkt seines Fundes ausging.

Die Zeit im Waisenhaus ließe sich nun nicht wirklich als die glücklichste seines Lebens bezeichnen. In der anfänglichen Zeit, also als Baby, kümmerten sich die Angestellten des Waisenhauses noch fürsorglich um ihn. Aber je älter er wurde, desto weniger kümmerten sie sich um ihn und desto mehr begannen die anderen Kinder, vor allem die älteren, ihn für sein Aussehen zu hänseln. Anfangs verstand er nicht wirklich, was vor sich ging, doch schon nach kurzer Zeit verstand er es und da er nach einem Zwischenfall, nach dem das Gehänsel noch schlimmer wurde, das Haus eh kaum noch verlassen durfte, entschied er sich, sich komplett von den anderen Kindern abzuschotten.
Dieser Zwischenfall fand an einem ziemlich sonnigen und heißen Sommertag statt an dem Alistair, dessen Körper schon immer gerade der Sonne gegenüber schwach war, mit den anderen Kindern draußen spielen sollte. Allerdings wurde ihm schon nach recht kurzer Zeit schwindlig und er wollte zurück in das Gebäude des Waisenhauses gehen. Ihr Betreuer meinte jedoch, dass er, wenn ihm schwindlig wäre, sich einfach irgendwo hinsetzen sollte und wenn es ihm besser ginge, weiter spielen sollte. Natürlich kam er als Vierjähriger nicht auf die Idee, dass die Sonne an seinem Schwindel schuld sein könnte und so setzte er sich einfach irgendwo in die Sonne, während ihre Aufsicht mehr auf die noch immer tobenden Kinder achtete. Das Nächste was er mitbekam war, dass wenige Minuten später ein stark geröteter und bewusstloser Alistair auf dem Boden lag. Glücklicherweise schaltete der Betreuer schnell, brachte den Jungen zurück ins Waisenhaus und ließ einen in der Nähe lebenden Heiler rufen. Dieser behandelte den Jungen und kümmerte sich um ihn, bis es ihm wieder besser ging. Anschließend gab er der Verwaltung des Waisenhauses den Rat Alistair nicht zu lange draußen in der Sonne bleiben zu lassen. Diese nahm den Rat aber zu ernst, oder hatten einfach keine Lust, so was noch mal passierte zu lassen und verbot dem Jungen daher fast komplett das Haus zu verlassen. Da ihm, vor allem während alle anderen Kinder draußen waren sehr schnell langweilig wurde und die Angestellten des Waisenhauses auch keine große Lust hatten, sich um ihn zu kümmern, beschäftigte er sich mit den Büchern, aus denen ihnen immer vor dem Einschlafen vorgelesen wurde. Das führte schließlich dazu, dass er sich selbst das Lesen beibrachte und schon bald hatte er all die Kinderbücher des Waisenhauses durchgelesen. Daher schlich er sich eines Tages, nachdem sie es gerade verlassen hatte, in das Büro der Waisenhausleiterin, einer wirklich sehr strengen Frau, und nahm sich ein Buch mit, das er über die nächsten Wochen durchlas. Er verstand aber kaum etwas. Davon ließ er sich jedoch nicht abhalten und in den nächsten Wochen und Monaten holte er sich immer wieder neue Bücher, von denen er aber wirklich nur die wenigsten verstand. Eines Tages jedoch, kurz vor seinem sechsten Geburtstag, wurde er dann doch erwischt und bestraft. Die Leiterin war furios an diesem Tag und entschied sich, dass er von nun an nicht mal das Zimmer, in dem er mit einigen anderen Kindern schlief, verlassen durfte. Dieses Ereignis, zusammen mit den noch weiter gestiegenen Hänseleien durch andere Kinder, die manchmal sogar in geringe Gewalt ausarteten, sowie die Tatsache, dass die Erwachsenen es ignorierten, führte dazu, dass er sich entschied abzuhauen.

Wenige Wochen nach seinem sechsten Geburtstag war es dann so weit. Es war einer der wenigen Tage an denen sie Alistair erlaubten auch raus zu gehen und das nutzte er. Die erste Chance, in der sein Aufpasser abgelenkt war nahm er wahr und verschwand im nahen Gebüsch. Es wurde zwar, ziemlich halbherzig, nach ihm gesucht, aber das bemerkte er kaum, denn er versuchte, so schnell er als Sechsjähriger konnte ,aus der Stadt zu verschwinden. Das gelang auch, allerdings hatte er einige Sachen vergessen. Etwa, dass er keine Verpflegung hatte oder auch Probleme mit der Sonne hatte. Und es kam, wie es nicht anders kommen konnte. Die Sonnenstrahlen setzten ihm ziemlich zu, seine blasse Haut begann sich immer röter zu färben, obwohl er immer wieder versuchte, sich im Schatten zu halten. Er konnte sich kaum noch auf den Beinen halten als er schließlich außerhalb der Stadt auf eine Höhle stieß, in die er sich mit letzter Kraft schleppte. Und der Einwohner dieser Höhle staunte dabei nicht schlecht, als da plötzlich so ein Menschlein in sein Heim stolperte. Aber Alistair hatte Glück, denn der Einwohner der Höhle war kein Bär oder etwas Ähnliches. Nein, der Bewohner dieser Höhle war Obscurum, ein Drache der Finsternis und Freund der Menschheit, obwohl er sich ihr eher selten zeigte. Und da er nun mal sehr wissbegierig war, konnte er sich die Chance nicht nehmen lassen, einen Menschen aus aller nächster Nähe zu beobachten.
Also nahm er den Kleinen auf, pflegte ihn wieder gesund und da er ihn nicht zwingen wollte, stellte er Alistair vor die Wahl, ob er bleiben wollte. Natürlich war der Weißhaarige, der den Drachen zum Zeitpunkt dieser Frage das erste Mal gesehen hatte, vom Anblick, der sich ihm da bot ziemlich eingeschüchtert. Seine Neugierde auf das Neue, auf das Unbekannte überwiegte in diesem Fall jedoch und er entschloss sich selbstverständlich bei Obscurum zu bleiben.

Auch wenn er sich während der Zeit mit Obscurum nur selten weit von der Höhle, in der sie lebten, entfernte, hatte er so einige interessante Dinge erlebt und gelernt. Der Drache erzählte und lehrte ihm vieles aus seinem mehrere Jahrhunderte dauernden Leben. Er erzählte ihm von verlorenen Kulturen, Zivilisationen und Technologien, aber nur das wenigste davon verstand er oder konnte er sich merken. Aber auch andere Dinge lehrte er ihn, etwa das Schreiben oder was man wissen muss, um in der Wildnis zu überleben.
Es gab natürlich neben den vielen schönen Ereignissen die Alistair in der Zeit mit Obscurum erlebt hat auch einige weniger schöne Dinge. So etwa der Tag, an dem er sich die Narbe an seinem Kinn zuzog. Er war zu dem Zeitpunkt etwa acht Jahre alt und es war eines der vergleichsweise wenigen Male in denen Obscurum ihm auch Magie beibrachte. So probierte Alistair gerade einen neuen Zauber aus, unterschätzte jedoch den Rückstoß und flog dadurch ein ganz schönes Stück weit zurück und schlug dann mit seinem Kinn sehr unsanft auf einem Stein auf. Das war das dritte Mal in seinem Leben, dass er ohnmächtig wurde und das erste Mal, dass es nicht an seiner Schwäche der Sonne gegenüber lag. Er blieb ein paar Stunden bewusstlos, aber außer seiner Narbe blieben ihm glücklicherweise keine Nachwirkungen erhalten, außer dass ihm ein paar Tage lang schwindlig war und er leichte Konzentrationsschwierigkeiten hatte. Das war aber nach einigen Tagen wieder vorbei und sein Ziehvater widmete sich wieder mehr der Vermittlung von Wissen und weniger von Magie.
Hin und wieder verließen Obscurum und Alistair auch die Höhle, blieben aber immer in ihrer Nähe und erkundeten gemeinsam die Umgebung. Obscurum tat das wohl vor allem, damit Alistair nicht nur in der Dunkelheit der Höhle aufwachsen musste und dabei womöglich die Möglichkeit sich im Freien zu bewegen verlieren würde aber höchst wahrscheinlich auch um den Menschen auch in anderen Situationen beobachten zu können. Das machte Alistair aber eher weniger aus. Ganz im Gegenteil, es freute ihn sogar, dass sein Ziehvater solch ein Interesse an ihm zeigte. In gewisser Art und Weise übernahm er die Angewohnheit ihm nahestehende Menschen auch als interessante Beobachtungsobjekte zu sehen von ihm.

So glücklich und zufrieden die beiden miteinander auch waren, eines Tages, kurz nach seinem sechzehnten Geburtstag, entschied Alistair sich dazu die Höhle und Obscurum zu verlassen. Er wusste, dass er bisher höchstens einen winzigen Bruchteil des Wissens, welches Obscurum besaß, beigebracht bekam aber er war der Meinung, dass es an der Zeit sei, selbst neues Wissen anzuhäufen und nicht nur das Wissen anderer zu erlernen. Und auch wenn Obscurum das verstand, war es schwer für ihn diesen kleinen Menschen, mit dem er die letzten zehn Jahre verbracht hatte, gehen zu lassen. Dennoch ließ er ihn gehen und obwohl er wusste, dass der Körper von Alistair inzwischen viel mehr aushielt als früher, war das Letzte, was er ihm nach ihrem, auf beiden Seiten mit Tränen verbundenen Abschied noch zurief, dass er aufpassen sollte, dass er sich nicht zu lange der Sonne aussetzen sollte. So, wie ein liebender Vater es wohl tun würde.
Einige Zeit lang wanderte der Weißhaarige nun ziellos umher, schlug sich mit dem einen oder anderen Nebenjob durch, ohne lange am selben Ort zu bleiben und begann damit, neue, wichtige Dinge aufzuschreiben, da er erkannte, dass es noch immer so viel Neues und Unbekanntes in der Welt für ihn gab, dass er sich unmöglich alles auf ein Mal merken konnte. Auch eine Leidenschaft fürs Kochen, die einfach nur damit begann, dass er nicht wirklich genug Geld hatte, um sich etwas Vernünftiges zu essen zu kaufen, entwickelte sich während dieser Zeit auf der Straße. Und auch wenn er viele neue Dinge während dieser Zeit lernte, merkte er, dass es immer schwieriger wurde, genügend Geld für dieses Leben aufzubringen. Er wusste, dass er eine feste Arbeit brauchte, wenn möglich eine, in der er weiterhin viel reisen konnte. Diesen Entschluss fasste er, während er auf dem Weg in die Stadt war, die die ersten Jahre seines Lebens seine Heimat war, Hosenka Town.
Er verband zwar nicht all zu viele glückliche Erinnerungen mit diesem Ort, entschied sich aber dennoch fürs Erste hier nach einem Job zu suchen, der seinen Vorstellungen entsprach. Dabei machte er jedoch immer einen möglichst großen Bogen um die Gegend, in der das Waisenhaus lag. Seine Suche nach einer wirklichen Arbeit blieb eher erfolglos aber dafür hörte er von den Magiergilden. Vereinigungen von magiebegabten Männern und Frauen, die sich zusammenschlossen und Aufgaben aus dem ganzen Land erhielten. Es war zwar nun schon einige Zeit her, dass er sich in seiner Magie geübt hatte, aber diese Magiergilden erschienen genau der richtige Ort für ihn zu sein. Und zu seinem Glück befand sich die nächste Gilde gleich in Hosenka Town. Er begab sich also gleich zum Gildenhaus dieser Gilde, Lamia Scale genannt, und suchte das Gespräch mit dem Meister. Als dieser hörte, dass Alistair von einem Drachen in Magie ausgebildet wurde, zeigte er sich erstaunt und noch mehr, als er schließlich das wenige was er beherrschte vorführte. Offenbar war bis vor Kurzem ein anderer Dragonslayer, der das Element der Finsternis beherrschte, Teil der Gilde gewesen aber wie es schien, wurden sie beide von verschiedenen Drachen aufgezogen, weshalb sie sich nicht kannten. Da die Magie der sogenannten Dragonslayer offenbar ziemlich selten war und die meisten die sie beherrschten sich mit der Zeit als recht mächtige Magier herausstellten, wollte der Gildenmeister sich diese Chance natürlich nicht entgehen lassen und nahm Alistair in die Gilde auf. Der Weißhaarige musste sich nun viel mehr dem magischen Training widmen und lernte auch einige neue Informationen über seine Art der Magie, wie etwa die Tatsache, dass er immun gegen jegliche Angriffe seines Elements war und sich sogar von eben jenem ernähren konnte, um seine Kräfte wieder aufzufrischen. Aber auch seinen Körper, der schon durch die verschiedenen Nebenjobs gestärkt wurde, trainierte er weiter, um in den Missionen nicht schon nach dem ersten Angriff umzukippen.
Das alles begann ein paar Monate vor seinem siebzehnten Geburtstag. In der Zwischenzeit ist er siebzehn geworden und hatte einige einfachere und ungefährlichere Aufträge, hauptsächlich innerhalb der Stadt, ausgeführt, damit etwas Geld in seine Kasse kam, mit dem er dann unter anderem seine Miete zu zahlen hatte. Nun aber war er der Meinung, dass er bereit war für richtige Missionen, die ihn in weite Ferne führen und mit vielen neuen Dingen konfrontieren würden.


◊ ◊ Schreibprobe ◊ ◊
Mit einem leisen Seufzen der Erschöpfung schlug Alistair den alten, staubigen Wälzer zu. Er befand sich in der Bibliothek von Hosenka Town und das Buch, das er gerade zugeschlagen hatte, war eines über Drachen und Dragonslayer. Meister Gale hatte ihn heute am Morgen beauftragt gehabt, es zu lesen und obwohl der Weißhaarige für gewöhnlich sehr gerne Bücher lass und damit neues Wissen gewann, war er über diesen Auftrag im Nachhinein nicht sonderlich froh. Klar, er hatte viele neue Dinge über Dragonslayer, von denen er offenbar einer ist, gelernt aber dazu hatte er den gesamten Tag verbraucht. Er hätte heute so viele andere Dinge lernen können aber er hatte sich auf dieses eine Buch und dessen Thema konzentrieren müssen. Ganz davon abgesehen, dass es selbst für ihn anstrengend war, diesen Wälzer an einem Stück an einem Tag durchzulesen. Wäre er nicht so ein leidenschaftlicher Leser, hätte er das wohl kaum geschafft. Aber das Buch nicht am Stück oder sogar gar nicht zu lesen, traute er sich absolut nicht, war es doch ein Auftrag von Meister Gale höchstpersönlich gewesen. Nun war er aber endlich fertig und konnte sich wieder anderen Dingen widmen. Er schlug nun auch seinen Block zu (er hatte sich natürlich Notizen zum Inhalt des Buches gemacht) und verstaute ihn zusammen mit seinem Stift in seiner Hängetasche. Anschließend machte er sich daran das Buch, das er alleine kaum heben konnte, wieder an seinen Platz zu bringen, ehe er die Bibliothek schließlich verließ.
Draußen war es bereits Dunkel und Alistair spürte wie die Müdigkeit, die er bis eben verspürt hatte, sofort verflog. Und nun wusste er auch, warum es ihm immer so ging, denn in dem Buch stand, dass ein Dragonslayer durch sein signifikantes Element neue Kräfte gewinnen konnte. Und da er nun mal von Obscurum, einem Drachen der Finsternis, ausgebildet wurde, entsprach unter anderem die Dunkelheit der Nacht seinem Element. Was er auch schon vor einiger Zeit festgestellt hatte, und natürlich fasziniert aufgeschrieben hatte, war, dass sein Kraftschub in der Nacht in Städten viel schwächer war als zum Beispiel auf dem Land. Nun war er sich ziemlich sicher, dass das an den ganzen Lichtern lag, die selbst nachts noch in den Städten schienen und musste gleich seinen Schreibblock herausholen, um es sich aufzuschreiben. Und wieder etwas gelernt. Ich sollte dem alten Mann für heute wohl doch etwas dankbarer sein. Mit einem doch recht zufriedenen Schmunzeln kreuzte dieser Gedanke durch den Kopf von Alistair, während dieser seine Schreibsachen wieder wegsteckte und sich wieder auf den Weg machte. Aus einer Tasche seines Mantels holte er eine Schachtel seines geliebten Mikado hervor, holte sich eines heraus und steckte es zwischen seine Lippen, während er die Packung wieder verstaute. Hm... Und was mache ich jetzt noch? Es war schon recht spät und die meisten Läden hatten bereits zu. Selbst die Bibliothek hätte schon längst zugemacht und den Weißhaarigen entweder rausgeschmissen oder eingeschlossen gehabt, wenn nicht der Gildenmeister selbst die Bibliothek gebeten hätte, geöffnet zu bleiben, bis Alistair fertig mit seinem Buch war. Es waren auch kaum noch Menschen auf den Straßen zu finden und somit auch niemand, der in diesem Moment interessant genug dafür wäre, dass Alistair ihn beobachten wollen würde. Daher entschied er sich nun doch Heim zu gehen und sich schlafen zu legen, denn morgen müsste er wieder zu Meister Gale, der höchst wahrscheinlich einen weiteren anstrengenden Auftrag für ihn hatte.
Auf dem Weg zu dem Gebäude, in dem seine Wohnung lag, ließ er sich aber doch nochmal von seinem Weg abbringen, denn er entdeckte doch noch jemanden, oder eher etwas, das er beobachten wollte. Vor einer Kneipe begannen zwei Betrunkene, gerade als er an ihnen vorbei ging, plötzlich einen Streit. So etwas hatte der Weißhaarige bisher noch nicht beobachten können und daher blieb er interessiert stehen, zückte sogar erneut seine Schreibutensilien und begann sich fast Wort für Wort aufzuschreiben, was die beiden Streithähne sagten oder eher lallten, denn manche Worte waren, dank dem Zustand der beiden, selbst für Alistair schwer zu erkennen. Und obwohl es offenbar nur irgendwelches belangloses Zeug war, über das die beiden sich da stritten, war es für ihn interessant genug, sich alles aufzuschreiben und sogar noch seine eigenen Gedanken dazu zu notieren, bis die beiden sich schließlich in die Arme fielen und ewige Freundschaft erklärten. Er erkannte, dass es ab jetzt wohl nichts wirklich Interessantes mehr zu beobachten geben wird, verstaute seine Schreibsachen wieder und machte sich schließlich endlich auf den Heimweg.
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Alistair
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Magierakte
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BeitragThema: Re: Alistair Adams   Di 23 Sep 2014 - 22:13


   

   
Statusblatt
Finsternis Dragonslayer
   


   
◊ ◊ Körperliche Attribute ◊ ◊
   


   STÄRKE: 20 Punkte - Level 2

   SCHNELLIGKEIT: 20 Punkte - Level 2

   GESCHICKLICHKEIT: 20 Punkte - Level 2

   WIDERSTAND: 20 Punkte - Level 2

   MANAVORRAT: 25 Punkte - Level 2

   WILLENSKRAFT: 25 Punkte - Level 2
   


   
◊ ◊ Magische Fähigkeiten ◊ ◊
   

   MAGIEART: Finsternis Dragonslayer - 5 Punkte - Klasse I

Finsternis Dragonslayer
TYP: Lost Magic
ELEMENT: ---
HAUPTATTRIBUT: -
NEBENATTRIBUT: -
BESCHREIBUNG: Der Finsternis Dragonslayer ist in der Lage, jegliche Art von Finsternismagie – abgesehen von seiner eigenen – zu verspeisen, um seine Kräfte wieder aufzufrischen. Weiterhin ist er immun gegen jegliche Art von Finsternismagie. Diese Magie kann man nur von dem Drachen der Finsternis erlernen. Wie jeder andere Dragonslayer, verfügt er auch über einen sehr ausgeprägten Geruchssinn. Anzufügen ist noch, dass der Finsternis Dragonslayers an dunkleren Orten wie z.B. Höhlen seine Kräfte wieder auffrischen kann.

   AUSLEGERPUNKTE: (10/12)

   ZAUBER:

Darkness Dragon's Fist
TYP: Lost Magic
ELEMENT: Finsternis
KLASSE: I
MANAVERBRAUCH: I pro Minute
MAX. REICHWEITE: Beim Anwender
VORAUSSETZUNGEN: Manavorrat Level 2, Willenskraft Level 2
BESCHREIBUNG: Bei dieser grundlegenden Technik Finsternis Dragonslayers, konzentriert der Anwender seine Magie entweder in einer oder in beiden Händen, sodass seine Schläge etwas mehr Schaden anrichten. Wenn man diesen Zauber für beide Hände anwendet, wird natürlich dementsprechend doppelt so viel Mana verbraucht.


Darkness Dragon's Kick
TYP: Lost Magic
ELEMENT: Finsternis
KLASSE: I
MANAVERBRAUCH: I pro Minute
MAX. REICHWEITE: Beim Anwender
VORAUSSETZUNGEN: Manavorrat Level 2, Willenskraft Level 2
BESCHREIBUNG: Bei dieser Technik des Finsternis Dragonslayers, konzentriert der Anwender seine Magie entweder in einem oder beiden Füßen, sodass seine Tritte etwas mehr Schaden anrichten. Wenn man diesen Zauber für beide Füße anwendet, wird natürlich dementsprechend doppelt so viel Mana verbraucht.


UMGANG MIT WAFFEN:

Klingenwaffen: Grad I

Antique Blade
GATTUNG: Klingenwaffen
BESITZER: Alistair Adams
BESCHREIBUNG: Bei dieser Waffe, die Alistair in den Ruinen einer untergegangenen Zivilisation gefunden hat, handelt es sich um ein, aus einem ihm unbekannten Metall gefertigtes, Schwert, das sowohl ein- als auch zweihändig geführt werden kann. Das Schwert hat eine Gesamtlänge von etwa 130 cm, wobei die Länge der Klinge etwa 115 cm beträgt. Auch wenn das Metall, aus dem das Schwert gefertigt ist, nicht bekannt ist, scheint es keinerlei magische Eigenschaften zu haben und in etwa so hart wie Stahl zu sein. Die einzige Besonderheit des Metalls ist wohl, dass es nicht zu rosten scheint und eine leicht rötliche Färbung besitzt.
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