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 Madeleine Dufayel

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BeitragThema: Madeleine Dufayel   Di 23 Sep 2014 - 22:16



Madeleine "Phi" Dufayel
"..."


◊ ◊ Persönliches ◊ ◊

NACHNAME: Dufayel
VORNAME: Madeleine
SPITZNAME: Phi
GEBURTSTAG: Gefeiert wird er am 3. 3.
ALTER: 14 Jahre
GRÖSSE: 1,36 Meter
GEWICHT: 33 Kilogramm
HAARFARBE: Schwarz mit violettem Stich
AUGENFARBE: Lila
GESCHLECHT: Weiblich
GILDE: Lamia Scale
GILDENZEICHEN: Auf dem rechten Handrücken
GEBURTSORT: In der Nähe von Oak Town
WOHNORT: Hosenka Town

ERSCHEINUNGSBILD: Das prominenteste Merkmal der jungen Madeleine ist ihre Größe – beziehungsweise das Fehlen dieser. Für ein bereits ganze vierzehn Jahre altes Mädchen ist sie so kurz geraten, dass man sie nicht nur einfach in einer Menschenmenge verlieren kann, sie hat auch im Alltag Probleme dabei, all das zu erreichen, was sie greifen will. Dennoch hinterlässt sie einen größeren Eindruck, als man einer Person ihres Formats zutrauen würde, da sie nicht nur für ihr Alter, sondern auch ganz generell etwas seltsam wirkt. Zuerst einmal trägt sie altmodische, rüschenbesetzte Kleider in violetten Tönen und schwarze, manchmal fingerlose Handschuhe, die sich eng an ihre kreidebleiche Haut schmiegen. Selten bis nie sieht man sie etwas Moderneres tragen, das ihrem Alter und dem Jahrhundert vielleicht etwas angemessener wäre, sodass es vielen deutlich schwerer fällt, ihr Alter zu schätzen, als man vielleicht meinen könnte. Trotz ihrer geringen Größe hat sie nämlich nicht über die Maßen viel Kindchenschema bewahrt und wirkt daher in ihren teilweise ein wenig zu großen oder überlangen Kleidern wie ein geschrumpfter Erwachsener. Die Tatsache, dass sie sehr dürr ist, verstärkt diesen Eindruck nur noch, da sie ihre Proportionen noch gereifter erscheinen lässt, wenn auch extrem puppenartig, wie eine lebensechte Marionette, deren Fäden man nicht erkennen kann.
Als nächstes fällt auf, dass sie auf der rechten Hälfte ihrer Stirn ein Zeichen trägt, welches dem griechischen Buchstaben ? (Phi) ähnelt und offensichtlich ein magisches Wappen wie das auf ihrer Hand ist. Allerdings ist dessen Bedeutung nicht ganz so offensichtlich wie die violette Lamia, denn sie ist nur einem kleineren Kreis in Oak Town bekannt. Madeleines schwarze Haare haben einen violetten Stich und sind mit Ausnahme eines geflochtenen Zopfes, der ihr bis zur Hüfte geht, nur kinnlang und liegen im Allgemeinen in einem Seitenpony vor ihrem linken Auge, sodass man dieses praktisch nie zu Gesicht bekommt. Ihr anderes wiederum ist von einem seltsam flächigen Lila, das den blicklosen Eindruck der jungen Dame oft noch verstärkt. Madeleine wirkt, ihre vielleicht ein wenig schaurig fremdartig wirkenden Merkmale einmal außen vor gelassen, ein wenig wie eine wandelnde Porzellanpuppe, da auch ihre Bewegungen nicht immer fließend sind. Auch ihre kleinen Hände und Füße sprechen für diese Assoziation, ebenso wie die Tatsache, dass man sie nie sprechen hört. Diese Assoziation beschreibt sie allgemein unglaublich gut.

BESONDERE MERKMALE: Auch wenn vieles an dem kleinen Mädchen besonders wirkt, fällt wohl am meisten das Zeichen in ihrem Gesicht auf. Dieses weist sie unter denen, die ihrem Kult angehören oder denjenigen, die sich mit diesem auskennen, als eine Dienerin des Schicksals aus, als eine Unaussprechliche, um genau zu sein. Für den normalen Alltag hat dies wohl eher weniger Bedeutung, aber denen, die damit vertraut sind, sagt es einiges über ihre Funktion außerhalb der Gilde aus. So ist sie nämlich eines der zwei spirituellen Medien des Meisters ihres Ordens und steht somit so sehr unter dem Bann des Oberpriesters, dass ihr landläufig ein eigener Wille abgesprochen wird. Wie sehr das stimmt, ist eine andere Geschichte, aber zumindest kann ein Kundiger das anhand dieses Zeichens ablesen. Das zweite Zeichen auf ihrem Körper, das sich farblich mit dem in ihrem Gesicht deckt, ist das Wappen der Gilde, der sie angeschlossen wurde. Die Lamia ist recht klein und befindet sich auf ihrem rechten Handrücken, sodass sie diese einigermaßen leicht vorzeigen kann, wenn sie ihren Handschuh abstreift.
Ansonsten ist nur die unglaublich puppenartige Ausstrahlung des Mädchens erwähnenswert, das nicht nur so zerbrechlich wie eine solche wirkt, sondern auch ungefähr so viel Charakter und Eigeninitiative zu besitzen scheint. Auch die Tatsache, dass man sie manchmal mit einer Maske herumlaufen sieht, da sie diese immerhin magisch beschwören kann, tut diesem Eindruck keinen Abbruch.


◊ ◊ Charakter ◊ ◊

BENEHMEN: Als erstes fällt auf, dass Madeleine ein ungemein entscheidungsunfreudiger, aber dafür umso gehorsamerer Mensch ist. Befehle, die sich nicht mit den Anweisungen ihres Hohepriesters oder Olphards beißen, werden meistens ohne Nachfragen und mit geradezu blindem Gehorsam befolgt, selbst dann, wenn diese von Gleichgestellten oder Personen kommen, die eigentlich keine Autorität über sie haben. Dies kann zum großen Problem werden, da sie nur selten unterscheidet und daher auch gegen ihr eigenes Wohl handeln kann, wenn nicht jemand einschreitet, der größere Macht über sie hat. Sollte ihr jemand allerdings befehlen, sich umzubringen, ist da zum Glück immer noch Olphard, der sicherlich ein Interesse an ihrem Überleben hat. Es ist daher keine gute Idee, das kleine Mädchen alleine auf eine Aufgabe loszulassen, da der Theorie nach ja auch ein Gegner Anweisungen geben kann und danach zu seinem großen Erstaunen feststellen wird, dass diese auch befolgt werden. Der Grund für dieses Verhalten, ist die extrem strikte Erziehung Madeleines, die nicht zum Ziel hatte, einen frei denkenden, kreativen Menschen zu erschaffen, sondern einen Diener. Das hat eben dazu geführt, dass sie so sehr in dieser Rolle steckt, dass sie nicht auf die kleine Stimme der Vernunft in ihrem Kopf hört, sondern wortwörtlich auf das, was ihr gesagt wurde. In diesem Zusammenhang sei außerdem erwähnt, dass Madeleine nicht in der Lage ist, Sarkasmus zu erkennen, was richtiggehend gefährlich sein kann, immerhin können Befehle so extrem fehlgedeutet werden. „Na dann mach doch!“ ihr gegenüber ist daher wirklich keine gute Idee.
Entscheidungen aus ihr selbst heraus trifft sie nur, wenn sie genau weiß, wie sie handeln sollte; ist dies nicht der Fall und sie müsste etwas auf gut Glück versuchen, ist sie zu allererst ziemlich aufgeschmissen. Würde man sie in einem Labyrinth aussetzen und ihr nicht explizit sagen, dass sie den Ausgang finden sollte, so würde sie aller Wahrscheinlichkeit nach an der ersten Abzweigung stehen bleiben und warten, dass etwas geschieht. Hat man ihr allerdings ein Ziel genannt, so ist sie durchaus in der Lage, dieses eigenständig und sogar einigermaßen clever zu verfolgen, ist es jedoch erreicht, fällt sie wieder in ihren Alltagstrott zurück. Dabei ist zu erwähnen, dass sie eine Entscheidung zum Erreichen eines befohlenen Ziels im Allgemeinen so trifft, dass sie alle Rahmenbedingungen, die ihr gesetzt wurden erfüllt, weswegen ihr Handeln oft einen präzisen Anschein macht. Es wäre allerdings falsch, sie als professionell zu bezeichnen, denn dafür ist sie viel zu leicht manipulierbar, doch es hat gereicht, um sie als Mitglied bei Lamia Scale aufzunehmen, welches immerhin dafür bekannt ist, Aufträge exakt auszuführen.
Madeleine kann aufgrund ihres Schweigegelübdes nicht sprechen - oder weigert sich zumindest komplett dies zu tun. Deswegen ist sie stets stumm und muss auf andere Weise mit ihren Mitmenschen kommunizieren. Meist löst sie dieses Problem damit, dass sie es erst gar nicht versucht und sie weitestgehend ausblendet, ist es aber nötig, so nutzt sie meist einen Stift und ein Stück Papier - oder sie fällt in Zeichensprache zurück, auch wenn es nur wenige Sprechende gibt, die diese beherrschen. Ohne Papier oder andere Medien kann es vorkommen, dass sie sich nicht verständlich machen kann – und das ist dann der Zeitpunkt, an dem ein wenig mehr Leben in die zierliche Porzellanpuppe zu kommen scheint. Normalerweise behandelt sie alles und jeden mit einer gewissen Gelassenheit, die schnell als Desinteresse missdeutet werden kann. Dazu trägt auch ihr oft blickloses Starren und ihr ruhiges Temperament bei - niemals scheint sie sich aufzuregen oder gar wütend zu werden, aber wenn sie jemand trotz großer Bemühungen nicht versteht, ist sie beleidigt, schmollt und stellt jeden Versuch der Kommunikation ein. So viel zu einer fehlenden Persönlichkeit.

PERSÖNLICHKEIT: Ganz offiziell besitzt Madeleine keine eigene Persönlichkeit, sondern ist nicht mehr und nicht weniger als ein Gefäß und ein Sprechrohr der Gottheit ihres Ordens. Sie ist eine Unaussprechliche, eine nur im Angesicht des Göttlichen Stimmhafte und diese spirituellen Medien sollen sich auf genau diese eine Aufgabe in ihrem Leben konzentrieren, weswegen ihnen außer allem dazu notwendigen auch nicht besonders viel beigebracht wird. Tatsächlich ist Madeleine allerdings keine perfekte Unaussprechliche, wenn man das so sagen will. Zwar ist sie begabter als viele ihrer Vorgängerinnen, aber darauf kommt es dem Kult eher nicht an. Trotz größter Anstrengungen und ausgefeilter Hypnosetechniken hat sie nämlich einen Teil ihrer ursprünglichen Persönlichkeit behalten, womit sie menschlicher und eigenständiger als ihre Kollegin ist, die wirklich nicht viel mehr als eine Marionette ist. Diese Persönlichkeitsreste äußern sich in etwas, das ihrer Erziehung zutiefst gegenüber steht und deswegen des Öfteren zu inneren Konflikten führt: Madeleine hat einen unglaublich stark ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit. Der Kult des Schicksals hat ihr beigebracht, das alles, was geschieht, entweder im Sinne des Schicksalsgottes ist oder es ihr anders gesagt werden kann, allerdings nur von diesem selbst oder vom Hohepriester. Das bedeutet, dass sie eigentlich zur Untätigkeit verdammt ist, weil ein Eingriff ins Schicksal eines Menschen oder der gesamten Welt etwas ist, dass ihr als Dienerin der in manchem Falle zerstörenden Kraft nicht zusteht. Das würde immerhin bedeuten, sich gegen Gott selbst zu stellen. Dennoch hat sie im Laufe ihres Lebens manchmal den Wunsch verspürt, etwas an den Geschehnissen der Welt zu ändern, weil sie sie ungerecht fand. Als unparteiischer Zuschauer zu übersehen, wie sich alle Menschen tagtäglich am Gang des Schicksals zu beteiligen scheinen und seinen Lauf wohl auch verändern, ist auf Dauer frustrierend, wenn man sich selbst vielleicht doch noch als ein Mädchen, einen Menschen betrachtet. Wenn andere einschreiten dürfen, sollte sie das auch vermögen, so die Überlegung. Nur selten gibt sie diesem Drang jedoch nach, da sie mit strenger Hand dazu erzogen wurde, sich nicht gegen das Schicksal zu stellen, wenn sie keine gegenteiligen Instruktionen erhalten hat. Tut sie es dennoch, weil es sie drängt – wenn sie zum Beispiel aktiv jemanden beschützen muss, der ihr sympathisch ist, geschieht dies nicht selten mit ein wenig Trotz und einer Note schlechtem Gewissen im Hintergrund. Auch Madeleines Moral weicht von derjenigen Adelicias ab, weil sie nämlich auch direkten Aufforderungen, jemandem stark zu schaden oder gar jemanden zu töten, nicht nachgehen würde. Das Mädchen ist ein friedfertiges Wesen und verabscheut Gewalt, sodass es bisher noch niemand geschafft hat, ihren Zorn so zu erregen, dass sie über solch extreme Maßnahmen auch nur nachdenken würde.
Zuletzt ist da noch die Stimme in ihrem Kopf, die sich als ihre Gottheit vorgestellt und nicht wieder verschwunden ist. Ob es sich dabei tatsächlich um Omega selbst oder nur eine Psychose handelt, bleibt offen, jedenfalls ist dies der Teil in ihr, der noch am entscheidungsfreudigsten ist. In fünfundneunzig Prozent aller Fälle, in denen sie gegen ihre Erziehung verstoßen hat, war er daran schuld. Anstöße, so etwas zu tun, kommen beinahe immer von Olphard und werden nur deswegen befolgt, weil sie doch offenbar direkt vom Schicksalsgott selbst kommen… oder nicht? Dieses Wesen steht noch über dem Hohepriester, also haben seine Anweisungen der Theorie nach Vorrang – oder zumindest sieht Madeleine das so. Dennoch irritiert Olphard das junge Medium öfter, denn ganz im Gegenteil zu den üblichen Schilderungen seiner Großartigkeit, ist diese Stimme manchmal menschlicher als ihr ganzer Kult zusammen, was sie wohl zum Grübeln bringen sollte, wenn sie nicht gelernt hätte, sich von solchen Aktivitäten fern zu halten. Während Madeleine in ihrem Wissen und ihrer Auffassungsgabe teilweise eingeschränkt ist, weiß Olphard nicht nur mehr als sie, sondern ist auch um ein Vielfaches weiser und reifer, sodass man recht schnell bemerkt, wann eine Handlung von ihm initiiert wurde.

VORLIEBEN: Das junge Mädchen hat nur weniges, was ihr am Herzen liegt und selbst dieses ist nicht besonders ausgeprägt. An allererster Stelle ist natürlich Olphard zu nennen oder wie auch immer man ihn bezeichnen möchte. Sie wurde streng im Glauben ihres Kultes erzogen, was zur Folge hat, dass sie dieses Wesen als Schöpfer allen Lebens verehrt und nichts auf ihn kommen lässt. Immerhin ist der Grund des Keuschheitsgelübdes der Unaussprechlichen die Liebe zu ihrem einzigen Herren… auch wenn Madeleine ehrlich gesagt eher Freundschaft und tiefen Respekt für die Stimme in ihrem Kopf empfindet, auch wenn das wohl mit ihrem Alter zusammen hängen mag. Genauso, wie Adelicia Blumen bevorzugt, hat Madeleine eine Vorliebe für Masken aller Arten und Formen. Die kleine Wohnung, die sie in Hosenka Town bezogen hat, ist vollgestopft mit allen möglichen Exemplaren, großen, festlich geschmückten, schlichten Halbmasken und solchen, die kleinen Kindern das Schlafen unmöglich machen würden. Am einfachsten kann man ihr ein Lächeln auf das sonst so ausdruckslose Gesicht zaubern, indem man ihr eine Maske schenkt, die sie noch nicht besitzt, auch wenn das nicht unbedingt allzu einfach ist. Manchmal sieht man sie sogar mit einer davon herumlaufen, deswegen sie Orte mag, an denen auch an andere Menschen so verkleidet herumlaufen, weil sie dann nicht mehr so extrem aus dem Rahmen fällt. Danach mag man noch ihre Leidenschaft für das geschriebene Wort erwähnen, die allerdings selten so ausgelebt wird, wie sie es verdient hätte. Da sie sich nicht allzu sehr mit weltlichen Geschehnissen, die nicht ihren Orden betreffen, auseinander setzen soll, kommt Zeitunglesen nicht in Frage, sodass sie sich auf eine andere Art der Literatur gestürzt hat: Madeleine hat eine Schwäche für Kriminalromane und ist daher als Hobbydetektivin sicherlich alles andere als schlecht. Da sie eine gute Beobachtungsgabe und zumindest literarische Erfahrung hat, fällt es ihr nicht schwer, Zusammenhänge zu entdecken und wenn sie ein wenig entscheidungsfreudiger wäre, könnte sie damit sicherlich erfolgreich werden.

ABNEIGUNGEN: Obwohl man ihr eingetrichtert hat, dass sie alles, was kommen mag, als Willen des Schicksalsgottes zu interpretieren hat, solange ihr nicht gegenteiliges gesagt wurde, gibt es einige Dinge, die Madeleine nicht leiden kann. An oberster Stelle stehen hier Gewalt und Verderben, wie man es so schön ausdrücken könnte. Auch wenn der Verfall der Welt kaum abzuwenden ist, hat sie das Gefühl, dass man diesen nicht unnötig beschleunigen muss. Genau dies tun aber Gewalttaten und Grausamkeiten, da erste nur selten notwendig sind und zweite niemals wirklich gebraucht werden. Es gibt Menschen, das hat sie gelernt, denen es offenbar gefällt, andere Menschen zu quälen, aber das findet sie abscheulich und ist der Meinung, dass man solchen Verhaltensweisen einen Riegel vorschieben muss. Sie ist aufgrund ihrer Position als Beobachterin und Medium des Schicksalsgottes sowieso nicht berechtigt, jemandem aktiv Schaden zuzufügen, aber sie mag es auch nicht, wenn jemand dies umsonst tut. Manchmal ist es wohl nötig, aber meistens kann man es umgehen.
Madeleine wurde dazu erzogen, sich von weltlichen Belangen weitestgehend abzuschirmen und ihnen nicht allzu viel Bedeutung beizumessen. Deswegen schreckt sie offenes zur Schau stellen von großen Emotionen oder gar Liebeleien zwischen Menschen ab, weil sie so etwas nicht gewohnt ist und nicht recht damit umzugehen weiß. Im Grunde genommen überfordert sie dies einfach maßlos, weswegen sie es zu meiden versucht. Entsprechend kann sie es auch nicht leiden, wenn jemand versucht, sie aus ihrem Alltagstrott zu werfen, weil sie dann umdisponieren müsste und das fällt ihr ohne Anweisungen recht schwer.
Allerdings gibt es nur eine Sache, die sie aus tiefstem Herzen hasst und verachtet: Verrat. Sie weiß, dass Menschen zueinander Bande knüpfen, wie sie das zu Olphard getan hat und sie kann sich nicht vorstellen, wie man diese jemals wieder zerreißen kann, wenn sie erst einmal geknüpft sind. Einem Freund (auch wenn sie, Hand aufs Herz, keine hat) in den Rücken zu fallen, ist somit das allerletzte, was jemand tun kann, sodass sie genau gegenteilig zu agieren versucht und stets diejenigen schützt, die in ihrer Nähe sind, solange sie auf ihrer Seite stehen.

STÄRKEN: Für ihr Alter und ihre eigentlich recht magiefreie Erziehung ist Madeleine magisch geradezu hochbegabt, was ihre mangelnde Schönheit im Vergleich zu Adelicia wohl wieder wettmacht. Tatsächlich ist die größte Stärke des kleinen Mädchens nämlich, Menschen zu beschützen – und das passt ebenso gut zu ihrem Charakter, wie es sich mit den Grundsätzen ihrer Erziehung und des Kultes beißt. Auch wenn sie nämlich eigentlich dem Schicksal ihren Lauf lassen soll, hilft ihre Magie dabei, genau dies nicht zu tun, da sie die Menschen vor dem schlimmsten zu beschützen weiß. Dennoch wurde es ihr erlaubt, an ihr zu feilen, da man dies weniger als eine Einmischung sah, als eine offensive Magie und sie zudem auch als eine Art lebendiges Schutzschild für Theta dienen kann – auch wenn dieser dies niemals so aussprach. Zum Eigenschutz ist es immerhin auch ganz praktisch und da sie außerhalb der Mauern ihres Klosters agiert, ist sie immerhin auf Schutz angewiesen, da ihr Körper nicht darauf trainiert wurde, Angriffen standzuhalten. Für eine Person, deren Geist künstlich eingeengt und fokussiert wurde, verfügt Madeleine zudem über eine unglaubliche Bandbreite an Möglichkeiten, da sie zwar nicht offensiv agieren kann, aber dafür einige andere Spielereien hat, mit denen sie zu einer sehr nützlichen Begleiterin wird. Eigentlich aus der bloßen Not heraus, all ihre geliebten Masken mit nach Hosenka Town mitzunehmen, hat sie sich nämlich eine zweite, kleine Magie beigebracht, von der sie schon einmal gehört hatte und die sie inzwischen so weit getrieben hat, dass sie einige magische Masken beschwören kann, die ihr zwar im Kampf eher wenig bringen, die aber ansonsten recht praktisch sind.
Des Weiteren wäre ihre Konzentration zu nennen, die bei ihr geradezu über die Maßen ausgeprägt ist – wenn sie denn erst einmal auf etwas fokussiert wurde. Da sie seit frühester Kindheit regelmäßig in geplante Trancen verfällt, weiß sie genau, wie sie sich zu verhalten hat, um sich von nichts mehr ablenken zu lassen und man könnte sie wohl beinahe zielstrebig nennen, wenn sie denn ein eigenes Ziel besitzen würde… der Theorie nach ist sie eigentlich auch recht helle und besitzt vor allem eine gute Kombinationsgabe, aber da sich diese sehr oft mit den Regeln ihrer Erziehung beißt, kommt sie seltener zum Vorschein, als man erwarten würde.

SCHWÄCHEN: Madeleine trifft keine Entscheidungen, sie lässt diese für sich treffen und gehorcht ihnen. Man sollte seinen Kindern nicht beibringen, zu gehorchen, sondern eher, sinnvolle Entscheidungen zu treffen, aber das junge Medium kann eben vor allem erstes. Dies ist richtig gehend gefährlich, wenn sie niemanden hat, der sie anweisen kann oder noch schlimmer, wenn jemand da ist, der ihr Böses will. Die einzige Absicherung, die sie besitzt, ist Olphard, der in allzu schlimmen Situationen im Allgemeinen einschreitet und den Befehl aufhebt, denn er oder sie ist die höchste Autorität für Madeleine. Auch wenn das junge Mädchen Verrat nicht leiden kann, ja sogar hasst, kennt sie auch keine selbstverständliche Treue, solange sie kein Band zu diesen Personen geknüpft hat, immerhin gehorcht sie im Grunde jedem Befehl.
Die Unaussprechlichen leben im Allgemeinen nicht besonders lange, da ihr Körper zugunsten ihres Geistes vernachlässigt wird und sie langsam die Anbindung an die irdische Welt verlieren. Nicht selten passiert es, dass sie irgendwann einfach verhungern, weil sie vergessen, Nahrung zu sich zu nehmen. Öfter liegt es allerdings daran, dass sie ihr Leben hinter hohen Steinmauern fristen und die Sonne nur selten zu Gesicht bekommen. Nicht nur wird ihre Haut dadurch schneeweiß, ihr Körper ist auch einfach ziemlich schwächlich… und genau das ist eine Schwäche Madeleines. Egal, welchen Aspekt ihres Körpers man betrachtet, in jedem einzelnen ist sie eher unter dem Durchschnitt angesiedelt. Dies macht sie zu einem kampfuntüchtigen Menschen, ebenso, wie sie keinen einzigen Zauber beherrscht, mit dem man einem anderen Menschen schaden könnte. Eine Kämpferin ist sie deswegen überhaupt nicht.
Auch wenn sie nicht dumm ist, so ist es wohl schwer, einen Menschen zu finden, der weltfremder als sie ist. Man kann es zwar nicht Naivität nennen, aber sie weiß wirklich nicht, was in der Welt alles vor sich geht und versperrt sich teilweise sogar noch davor. Gesunden Menschenverstand besitzt sie deswegen eher selten, was man als allumfassende Schwäche ihrerseits bezeichnen kann.

ZIEL: An diesem Punkt hat die Erziehung des Kultes ihre Wirkung einmal nicht verfehlt. Jemand, der dem Gott des Schicksals dient, bringt ihm vollendetes Vertrauen entgegen, dass er ihn leiten wird und ihn nicht einfach hängen lässt. Damit entbindet sich jeder Anhänger des Kultes im Grunde genommen seiner Verantwortung und überträgt sie auf ihren Gott – Madeleine selbst wurde in diesem Glauben erzogen und maßt sich daher nicht an, ein eigenes Ziel zu haben. Ihre Aufgabe in Hosenka Town ist das Ausschauhalten nach einem bevorstehenden, wichtigen Ereignis, sodass man dies vielleicht als ein Ziel ansehen kann. Daran gekoppelt ist ihr Untertauchen und Eingliedern in der Gilde Lamia Scale, in der sie vor allem dann nicht negativ auffällt, wenn sie immer alles ordentlich erledigt. Dies sind jedoch nicht ihre eigenen Ziele, da sie ihr vom Hohepriester ihres Ordens diktiert wurden. Grundsätzlich nimmt sie nämlich immer diejenigen Ziele an, die aus ihren Befehlen resultieren, sodass sie niemals das eigene Glück, sondern immer fremdes jagt.


◊ ◊ Umfeld und Hintergrund ◊ ◊

FAMILIE:
Der Kult des Schicksals ist ein nahe Oak Town ansässiger Orden, dessen Geschichte mehrere hundert Jahre in die Vergangenheit zurückreicht. Wer ihn tatsächlich gründete und wie seine Bräuche somit zu erklären sind, ist in Vergessenheit geraten, sodass man ihn nur vom heutigen Standpunkt aus betrachten kann. Der Orden lebt zurückgezogen in einem festungsartigen Kloster in den Wäldern von Oak Town und mischt sich nur dann in die Geschehnisse in der Welt ein, wenn er einen Grund dazu sieht. Tatsächlich beschränkt sich seine Beobachtung der äußeren Welt allerdings nicht auf konventionelle Methoden, da das amtierende Oberhaupt des Ordens mithilfe von extra dafür ausgebildeten Medien zu der Gottheit des Schicksals sprechen kann und dieses um seinen Rat und seinen Willen fragen kann. Was dahinter steckt, ob diese ganze Geschichte wirklich irgendetwas mit Göttern zu tun hat oder doch nur der Willkür des Oberhaupts unterworfen ist, lässt sich nur erraten, in jedem Falle wirkt das alles sehr authentisch.
Die Unaussprechlichen sind die zwei Medien des Oberpriesters. Meist handelt es sich dabei um Frauen, da diese empfänglicher für die Schwingungen und die Stimme des Schicksalsgottes seien sollen. Sie werden vom Oberhaupt auf Weisung des Schicksalsgottes ausgewählt und ihrer Ausbildung bereits in jungen Jahren zugeführt, was so viel bedeutet, als dass sie ein Keuschheits- und ein Schweigegelübde ablegen und sich auch geistig höheren Dingen zuwenden. Weniger verklärt gesagt wird an ihrem Gedächtnis, ihrer Persönlichkeit mithilfe von Hypnose und Medizin herumgepfuscht, sodass sie in den seltensten Fällen noch aufmerksam den Geschehnissen um sich herum folgen. Stattdessen helfen sie nach Beendigung ihrer Ausbildung und nach Beginn ihrer ersten Visionen dem Hohepriester bei seinen Aufgaben, auf dessen Wort sie im Allgemeinen blind zu hören gelernt haben. Sie sprechen nur, wenn sie sich in Trance befinden und zu diesem Zeitpunkt wird die Stimme, die aus ihrem Mund dringt, nicht als die ihre, sondern als die der Gottheit selbst betrachtet.


Unaussprechliche: Adelicia von Stein / µ (Mü)
Adelicia lautet der selten genannte Name der zweiten momentan amtierenden Unaussprechlichen neben Madeleine selbst. Sie hat adlige Vorfahren und kommt aus dem Raum um Oak Town, sodass ihre Eltern, die selbst dem Kult angehörten, ihr Leben mit Freude eben diesem opferten. Die junge Dame ist zwei Jahre älter als Madeleine aber sieht ihr recht ähnlich, mit dem Unterschied, dass ihre Haare länger und ihr Gesicht ein wenig spitzer ist. Wahrscheinlich könnte man sie auch als die hübschere der beiden bezeichnen, aber zum Glück kommt niemand aus ihrem Umfeld auf die Idee, die beiden Medien des Hohepriesters auf dieser weltlichen Ebene zu vergleichen. Bei ihr von einer Persönlichkeit zu sprechen ist schwierig, aber immerhin kann man feststellen, dass sie eine Vorliebe für Blumen hat und rudimentär Pflanzenmagie beherrscht.


Hohepriester: Immanuel Theresius / ? (Theta)
Der momentan amtierende Hohepriester des Ordens ist ein zwei Meter großer, nicht unbedingt vertrauenserweckender Mann mit langem, violettem Haar und dem Buchstaben Theta auf der Stirn. Er führt den Orden bereits seit fünfzig Jahren, sodass keiner so recht weiß, wie alt er nun eigentlich ist. Seine Medien halten irgendwie nie so richtig lange, sodass Adelicia und Madeleine bereits seine dritten sind. Obwohl niemand sich traut, offen Anschuldigungen gegen ihn zu erheben, so ist es nicht unwahrscheinlich, dass er schon lange nicht mehr auf die Stimme der Gottheit hört, sondern die Geschicke des Ordens vollständig von seinen Wünschen abhängig lenkt. Der Grund für die Toleranz der Leute ist die Tatsache, dass es sich bei ihm offensichtlich um einen starken Magier handelt, der, obwohl er nie einer Gilde angehörte, offenbar Meistergerade erreicht hat, mit mehreren Magien, die er allerdings niemals gezeigt oder erwähnt hat. Dennoch liegt die Vermutung nahe, dass es sich bei ihm um einen Illusionsmagier handelt.

FREUNDE:
Gottheit: Olphard / O (Omega)
Auch wenn es weit hergeholt zu sein scheint, eine Gottheit als einen Freund zu bezeichnen, würde man diese hier noch am ehesten aufführen können. Da Madeleine eines der beiden Medien ist, die zusammen den Kontakt zu der Gottheit des Ordens herstellen können, erwartet man von ihr, dieses Wesen als ihren Herrn und Meister anzusehen, aber tatsächlich ist es eher so, dass die beiden eine intimere Beziehung miteinander teilen. Für religiös angehauchte Menschen gesagt, spricht die Gottheit, die sich ihr unter dem Namen Olphard vorgestellt hat, des Öfteren mit ihr, auch in Abwesenheit von Adelicia. Offiziell bezeichnet der Kult ihre Gottheit als männliche Entität mit dem großen Omega als Symbol, aber Madeleine ist sich dessen schon lange nicht mehr sicher, denn einiger seiner Kommentare lassen auf eine Frau schließen. Atheisten, die alles mit Logik und in den Grenzen ihres Verstandes zu erklären versuchen, würden Madeleines Stimme im Kopf wohl eher als Psychose darstellen, die ihr auch gerne einmal diktiert, was umher schwebende Seelen von Verstorbenen denken oder wollen.

FEINDE: ---

GILDE: Auf die Frage, warum Madeleine ausgerechnet dieser Gilde beigetreten ist, würde sie selbst antworten, dass der Hohepriester ihres Ordens ihr das so befohlen hat. Als Grund gab er damals nur an, dass etwas in Hosenka Town geschehen würde und es ratsam war, jemanden an Ort und Stelle zu haben. Tatsächlich handelt es sich bei Lamia Scale allerdings auch um die einzige Gilde, in der Madeleine eine Zukunft haben könnte, weil man hier darüber hinweg sieht, was nun alles mit ihr falsch läuft, solange sie einigermaßen sinnvolle Resultate mit nach Hause bringt. Die Magiergemeinschaft, die sich vor allem ob ihrer Professionalität rühmt, ist daher ideal für das kleine Mädchen, das sich so auf das wirklich wichtige im Leben konzentrieren kann und sich erst gar nicht mit seltsamen Ritualen oder freundschaftlichen Sitten konfrontiert sieht, wie es wohl bei anderen der Fall sein könnte.
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BeitragThema: Re: Madeleine Dufayel   Di 23 Sep 2014 - 22:16



◊ ◊ Geschichte ◊ ◊
Laut der offiziellen Version ihrer Herkunftsgeschichte, wurde Madeleine vom Gott des Schicksals auserwählt und zu dem Kloster seines Ordens geleitet – aber wie so viele Geschichten, ist diese Version sehr geschönt und zum Großteil erlogen. Madeleine Dufayel, so lautet ihr Geburtsname, war die Tochter eines Bauern und seiner Frau, die nicht weit von Oak Town entfernt lebten und ihren kargen Hof bestellten. Sie hatten nichts mit dem im Wald ansässigen Kult zu tun, aber wussten wenigstens, dass dieser existierte. Wie den meisten anderen Menschen, war er ihnen suspekt und das nicht ohne Grund, weil nämlich kurz nach dem dritten Geburtstag ihrer kleinen Tochter ein Mann an ihre Tür klopfte und behauptete, ein seltsamer Gott habe ihm gesagt, dass Madeleine zu höheren auserkoren sei. Kein Wunder, dass sie ihn mit Sack und Pack vor die Tür setzten. Beide waren zwar ziemlich abergläubisch, aber so einen Humbug waren sie erst recht nicht gewillt zu glauben, wenn dieser beinhaltete, dass man ihnen die Tochter wegnahm! Doch der Mann verschwand nicht, sondern lungerte tagelang um ihren Hof herum und versetzte die Familie in Angst und Schrecken. Sie planten bereits, nach Oak Town oder gar in eine größere Stadt zu flüchten, um eine Magiergilde um Hilfe anzurufen, aber als der Mann schließlich von einem Tag auf den anderen spurlos verschwunden war, schien dies nicht mehr nötig zu sein. Noch in derselben Nacht brannte der gesamte Hof nieder. Die Flammen fraßen sich so tief in den dunklen Nachthimmel hinein, dass man sie in Oak Town sehen konnte, doch als die ersten Helfer eintrafen, war es schon zu spät: Herr und Frau Dufayel waren gestorben und ihre Tochter war wie vom Erdboden verschluckt. Im Kloster des Schicksalskultes eingetroffen, legte Immanuel Theresius, denn um diesen hatte es sich bei dem Bittsteller gehandelt seinen Reiseumhang ab und blickte auf das verängstigte Kind in seinen Armen, das auf halber Strecke zu Schreien aufgehört hatte und zu entsetztem Starren übergegangen war. Das war nichts, was seine Ordensleute nicht wieder richten konnten, sodass er ihnen das Mädchen übergab und sich wieder seinen Belangen zuwandte.

Im Kloster vergaß Madeleine die Ereignisse jener Nacht, ebenso wie sie ihre Eltern und ihre Persönlichkeit aus dem Gedächtnis verbannte. Die offizielle Version ihrer Lebensgeschichte wurde ihr eingeflößt und sie lernte, was der eigentliche Sinn ihres Lebens war: Dem Gott des Ordens zu dienen und ihm als Sprachrohr zur Verfügung zu stehen. Sie stellte sich dabei recht gut an und begann schon bald, mit ihrer Adoptivschwester Adelicia zusammen, die ersten Meditationsübungen zu absolvieren und befand sich oft stundenlang mit ihr an ihrer Seite in Trance. Eine Kindheit hatte sie in diesem Sinne also nur an den Abenden, die sie nach langen Tagen allerdings kaum genießen konnte. In dieser Zeit sah sie auch zum ersten Mal eine Maske und verliebte sich sofort in die Tatsache, dass man mit einer solchen alles sein konnte, was man wollte. Eigentlich sollte sie zwar nichts anderes sein wollen, aber scheinbar hatte die Hypnose bei ihr nicht ganz so gut wie bei Adelicia geklappt, denn sie war neugieriger, als sie sein sollte und ertappte sich immer öfter dabei, wie sie aus einem Fenster zu spähen versuchte. Das änderte allerdings nichts daran, dass die zwei vorher tätigen Unaussprechlichen mit den Namen ? und ? verstarben, als sie gerade einmal zehn war und die beiden noch in der Ausbildung befindlichen Mädchen daher zu Höchstleistungen angetrieben wurden, um den frei gewordenen Platz schnell auffüllen zu können. Diese Belastungen, denen sie sich auf einmal ausgesetzt sah, führten dazu, dass Madeleine irgendwann damit begann, während ihrer Meditationen eine Stimme zu hören, die keinem der Anwesenden gehörte. Anfangs konnte sie jedoch keine klaren Worte ausmachen, sodass es nur bei einem Zuhören anstelle einer Kommunikation blieb. Als sie dieses Erlebnis berichtete, war die Freude groß, denn es hieß, sie habe den nächsten Schritt gemacht. Man drückte ihr das Zeichen ? auf die Stirn und gab ihr damit sowohl einen neuen Namen, als auch eine neue Aufgabe: Sie war nun eine der Unaussprechlichen geworden.

Tatsächlich wiederholte sich dieses Ereignis jedoch auch, als die neugetaufte µ sich nicht in ihrer Nähe aufhielt. Langsam wurden die Worte auch deutlicher, sodass sie irgendwann verstand, was dieses Etwas zu ihr sagte. Das Resultat war große Verblüffung, da es behauptete, die Gottheit zu sein, der ihr Leben geweiht worden war. Olphard nannte er sich, gab sich damit einen Namen und brachte sich daher auf ihre Augenhöhe, was dazu führte, dass sie lange und interessante Gespräche mit ihm führen konnte, was die Zeit im Kloster schneller verfliegen ließ und ihr Weltbild deutlich bereicherte. Olphard erzählte ihr von Dingen, die sie noch nie gehört hatte und ihm war es auch zu verdanken, dass sie schon bald entdeckte, dass sie magisch begabt war. Ungefähr im selben Zeitraum meisterte µ den ersten Zauber der Pflanzenmagie und Madeleine konnte ihr stolz beweisen, dass sie mithalten konnte – auch wenn Stolz nichts war, das sie fühlen oder zeigen sollte. Olphard wusste selbstverständlich dennoch, wie es um ihre Gefühle stand und er lobte sie, spornte sie an, ihre Fähigkeiten zu verbessern. Selbst Theta, der Hohepriester des Ordens, erkannte ihre Fähigkeiten nach einigem Brüten an und erlaubte ihr, diese weiter zu verfolgen. Madeleine übte unter Anleitung von Olphard, der seltsamerweise vieles über ihre neu entdeckte Magie wusste, wie sie ihr Mana zu Zaubern weben konnte und bemerkte rasch, dass ihr die Manipulation von Auren sehr zusagte: Es handelte sich dabei nämlich um eine freundliche, eine stärkende, schützende Magie und nicht nach dem, als das man ihr diese zuvor dargestellt hatte. Bisher hatte es geheißen, dass Magie eine Kraft war, derer die Menschen sich bedienten, um ganz besonders dreist in das Schicksal der Welt einzugreifen. Zauber waren böse, manipulativ und gefährlich und der Hohepriester sei nur deswegen zum Magier geworden, weil er den Kult verteidigen können musste, obwohl er selbst die Magie und alle Magier verachtete. Realistisch betrachtet war gerade die Beschreibung Thetas als aufopferungsvollem Heiligen sicherlich weit hergeholt, aber Madeleine hatte es geglaubt, wie so vieles anderes auch, das ihr eingetrichtert worden war. Auramagie war allerdings, und da konnte kein wortgewaltiger Priester etwas dran ändern, unheimlich gutartig. Sie hatte einmal versucht, nur aus Spaß natürlich und ohne bösen Hintergedanken, eine Fliege, die ihr auf die Nerven fiel, mit Magie aus dem Fenster zu stoßen – und stattdessen war sie auf einmal schneller geworden. Es war ihr unmöglich, jemandem Schaden zuzufügen, aber sie konnte Menschen beschützen! Das war etwas Gutes, also konnte Magie nicht durch und durch schlecht sein…
Eines Tages überschlugen sich die Ereignisse allerdings auf vollkommen unerwartete Weise: Theta kam zu ihr und verkündete etwas, das ihr den Mund hatte aufstehen lassen, weil es so wenig zu ihm zu passen schien: Er wollte, dass sie das Kloster verließ und sich der Magiergilde Lamia Scale anschloss. Wie seltsam! Sonst hatte er immer gepredigt, wie wichtig es war, dass sie mit µ zusammen hinter den Mauern des Klosters blieb und nun wollte er, dass sie es verließ? Natürlich konkretisierte er seine Anweisungen noch, sodass es ihr deutlich klarer wurde: Etwas, so sagte er, würde in Hosenka Town geschehen, was der Gott des Schicksals so nicht haben wollte und sie sollte dies verhindern. Was es war, würde ihr noch mitgeteilt werden, so lange sollte sie die Ohren offen halten und ihm alles berichten, was sie dort lernte, wenn sie einmal im Monat ins Kloster reiste, um an den Seancen teilzunehmen. Zu behaupten, Madeleine hätte etwas beim Abschied von ihrer vertrautem Umgebung gefühlt, wäre gewagt, da sie eigentlich eher selten von Gefühlen übermannt wurde. Dennoch kann man wohl sagen, dass sie sehr unsicher war, weil sie sich noch nie bewusst außerhalb der Klostermauern aufgehalten hatte. Selbst das Licht der Sonne hatte sie eher selten gesehen und nun sollte sie unter Menschen wandeln, die nicht ihrem Glauben angehörten? Sie hatte seltsame Geschichten gehört, wie sich irdene Menschen aufführten. Offenbar wurden sie von einfachen Gefühlen unruhig, handelten nach ihnen, waren impulsiv und im Geiste rückständig, sodass sie der Gedanke eher abschreckte, unter ihnen zu leben.

So zog Madeleine nach Hosenka Town, in eine kleine, enge Wohnung und sah sich einer vollkommen fremden Welt gegenüber, die sie sensorisch erst einmal vollständig überlastete. Menschen, soweit das Auge reichte, Gerüche und Farben, Stimmen und Verhalten, das im Kloster strengstens verboten war. Dennoch würde sie wohl ihr Bestes geben müssen, um den Anweisungen des Hohepriesters Folge zu leisten – und sie hatte bereits noch vor ihrer Abreise damit begonnen, als sie nämlich nach einem Weg suchte, ihre ganzen Masken mitzunehmen, ohne sich damit zu überlasten. Das ändert jedoch wenig daran, dass sie keine Erfahrung vorzuweisen hat und sich wohl noch beweisen muss – was für ein so seltsames Mädchen wahrscheinlich ziemlich schwer wird.


◊ ◊ Schreibprobe ◊ ◊
Es war gar nicht einmal so schwer, etwas in einem Café zu bestellen, hatte sie festgestellt. Auch wenn ihr diese Einrichtungen im ersten Moment noch etwas fremd gewesen waren, hatte sich dieses Gefühl schnell gelegt und es war auch kein Problem, wenn sie einfach auf das deutete, was sie haben wollte. Besonders hatte es ihr ein Getränk angetan, welches sich Kakao nannte. Das war Milch, hatte man ihr erklärt, in die man Schokoladenpulver gemischt hatte. Schokolade wiederum war ein süß schmeckender Feststoff, der gerade bei Kindern unglaublich beliebt war und schlechte Haut machte. Dennoch hatte sie das Risiko auf sich genommen und sie probiert, was nicht zu ihrem Nachteil gewesen war. Schokolade war köstlich – und Kakao erst recht. Das praktische war, dass er Kalorien hatte und flüssig war, sodass er sich praktisch als ideales Nahrungsmittel anbot. Außerdem fand sie, dass er glücklich machte, was eigentlich traurig war, weil man nicht aufgrund von derartigen Mitteln solche Gefühle verspüren sollte. Mit einem kleinen Löffel nahm sie ein wenig Sahne von der Oberfläche des Heißgetränks ab und steckte sie sich in den Mund, lutschte daran und beobachtete die Menschen, die am Café entlang spazierten. Es gab sie in so vielen Farben und Formen, dass sie dies nie ermüdete. Große, lange, dicke, dünne, langgliedrige, muskulöse, Männer, Frauen, Kinder… *Findest du es unterhaltsam, diese Menschen zu beobachten?* Hatte Olphard in dieser Hinsicht recht? Sie war nicht sicher, denn es könnte auch weniger Amüsement als einfaches Interesse sein, immerhin war sie nicht gewohnt, dass Frauen mit kurzen Röcken herumliefen und Kinder lachend auf der Straße spielten. Nichtsdestotrotz fand sie das irgendwie schön… auf eine seltsame Art und Weise zumindest, die sie nicht erklären konnte. Das brauchte sie aber auch nicht, denn wie immer gelang es Olphard innerhalb von bloßen Augenblicken Madeleine vollkommen zu durchschauen. Zum Glück schlug er nun nicht vor, dass sie mit ihnen reden sollte, denn dann hätte sie es wohl getan und ihr Kakao wäre kalt geworden. So aber konnte sie das Getränk wohlig in ihren Magen befördern, blieb aber sitzen und zahlte erst, als eine Kellnerin fragte, ob sie noch etwas haben wollte.
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BeitragThema: Re: Madeleine Dufayel   Di 23 Sep 2014 - 22:18


   

   
Statusblatt
Auramagie / The Masked
   


   
◊ ◊ Körperliche Attribute ◊ ◊
   


   STÄRKE: 5 Punkte - Level 1

   SCHNELLIGKEIT: 40 Punkte - Level 3

   GESCHICKLICHKEIT: 40 Punkte - Level 3

   WIDERSTAND: 40 Punkte - Level 3

   MANAVORRAT: 95 Punkte - Level 5

   WILLENSKRAFT: 130 Punkte - Level 6
   


   
◊ ◊ Magische Fähigkeiten ◊ ◊
   

   MAGIEART: Auramagie - 50 Punkte - Klasse II

Auramagie
TYP: Elementlose Magie
ELEMENT: -
HAUPTATTRIBUT: -
NEBENATTRIBUT: -
BESCHREIBUNG: Bei der Auramagie handelt es sich um eine relativ komplexe Art der Magie, welche im Vergleich zu anderen Magien relativ selten zu sehen ist. Anders als viele andere Magien, besitzt die Auramagie keinen Zauber, der wirklichen Schaden anrichten kann. Man könnte also sagen, dass von einem Auramagier kaum Gefahr auf verschiedene Güter ausgehen kann. Dies heißt aber noch lange nicht, dass die Auramagie ungefährlich ist, denn auch wenn sie keinen Schaden anrichtet, so kann sie den Ausgang eines Kampfes stark beeinflussen.
Die Auramagie ist eine reine defensive Magieart, die auf Unterstützung und Schutz ausgelegt ist. Mithilfe seiner Magie kann der Magier Wesen in seinem nahen Umfeld in Sachen Stärke, Geschwindigkeit und Widerstandskraft stärken, sie vor fremden Angriffen schützen und als erfahrender Magier sogar feindlich gestimmte Wesen schwächen.

MAGIEART: The Masked - 50 Punkte - Klasse II

The Masked
TYP: Elementlose Magie
ELEMENT: -
HAUPTATTRIBUT: -
NEBENATTRIBUT: -
BESCHREIBUNG: Hierbei verfügt der Magier über eine mobile Taschendimension, in welcher er Unmengen von Masken lagern kann, welcher er wann immer er will beschwören kann.

   AUSLEGERPUNKTE: (8/12)

   ZAUBER:

Protective Aura I
TYP: Elementlose Magie
ELEMENT: -
KLASSE: I
MANAVERBRAUCH: I pro Minute
MAX. REICHWEITE: 10 Meter
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 2, Manavorrat Level 2
BESCHREIBUNG: Dieser Zauber webt einen feinen Schleier aus Aura um den Anwender, der ihn vor einem einzigen Klasse I Zauber schützen kann. Anschließend löst sich diese Aura auch auf.
Diese Aura hält 20 Sekunden an und kann erst 30 Sekunden, nachdem sie abgeklungen ist, erneut gewirkt werden.
[Klasse II: Diese Aura hält 60 Sekunden an und kann erst 30 Sekunden, nachdem sie abgeklungen ist, erneut gewirkt werden.
Klasse III: Diese Aura hält 90 Sekunden an und kann erst 20 Sekunden, nachdem sie abgeklungen ist, erneut gewirkt werden.
Klasse IV: Diese Aura hält 120 Sekunden an und kann erst 10 Sekunden, nachdem sie abgeklungen ist, erneut gewirkt werden.


Shielding Aura I
TYP: Elementlose Magie
ELEMENT: -
KLASSE: I
MANAVERBRAUCH: II pro Minute
MAX. REICHWEITE: 10 Meter
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 2, Manavorrat Level 2
BESCHREIBUNG: Bei diesem Zauber verdichtet der Magier seine Aura um eine Art Barriere innerhalb der Wirkungsbereiches zu erschaffen. Die Barriere ist in der Lage physische Angriffe abzuwehren, die bis zu einer Stärke entsprechend der Willenskraft des Anwenders -1 entsprechen, maximal aber eine Stärke von 4 aushalten kann.
Diese Aura hält 20 Sekunden an und kann erst 30 Sekunden, nachdem sie abgeklungen ist, erneut gewirkt werden.
[Klasse II: Diese Aura hält 60 Sekunden an und kann erst 30 Sekunden, nachdem sie abgeklungen ist, erneut gewirkt werden.
Klasse III: Diese Aura hält 90 Sekunden an und kann erst 20 Sekunden, nachdem sie abgeklungen ist, erneut gewirkt werden.
Klasse IV: Diese Aura hält 120 Sekunden an und kann erst 10 Sekunden, nachdem sie abgeklungen ist, erneut gewirkt werden.]


Protective Aura II
TYP: Elementlose Magie
ELEMENT: -
KLASSE: II
MANAVERBRAUCH: II pro Minute
MAX. REICHWEITE: 25 Meter
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 4, Manavorrat Level 4, Protective Aura I
BESCHREIBUNG: Die zweite Stufe der Protective Aura. Der Auraschleier ist diesmal dichter gewoben, sodass ein einziger Klasse II Zauber oder drei Klasse I Zauber aufgehalten werden können
Diese Aura hält 60 Sekunden an und kann erst 30 Sekunden, nachdem sie abgeklungen ist, erneut gewirkt werden.
[Klasse III: Diese Aura hält 90 Sekunden an und kann erst 20 Sekunden, nachdem sie abgeklungen ist, erneut gewirkt werden.
Klasse IV: Diese Aura hält 120 Sekunden an und kann erst 10 Sekunden, nachdem sie abgeklungen ist, erneut gewirkt werden.]


Shielding Aura II
TYP: Elementlose Magie
ELEMENT: -
KLASSE: II
MANAVERBRAUCH: II pro Minute
MAX. REICHWEITE: 25 Meter
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 4, Manavorrat Level 4, Shielding Aura I
BESCHREIBUNG: Die zweite Stufe der Shielding Aura. Die Aura, welche die Barriere erschafft, ist stärker geworden, sodass nun stärkere physische Angriffe aufgehalten werden können. Die Kraft, die diese Barriere aushalten kann, entspricht der Willenskraft des Anwenders -1 und kann einen Maximalwert von 5 erreichen. Weiterhin werden Angriffe abgeschwächt, welche die gleiche Kraft besitzen, wie die Barriere aushalten kann. Größere Kräfte zerstören die Barriere sofort, ohne einen Kraftverlust zu verursachen.
Diese Aura hält 60 Sekunden an und kann erst 30 Sekunden, nachdem sie abgeklungen ist, erneut gewirkt werden.
[Klasse III: Diese Aura hält 90 Sekunden an und kann erst 20 Sekunden, nachdem sie abgeklungen ist, erneut gewirkt werden.
Klasse IV: Diese Aura hält 120 Sekunden an und kann erst 10 Sekunden, nachdem sie abgeklungen ist, erneut gewirkt werden.]


Aura of Speed I
TYP: Elementlose Magie
ELEMENT: -
KLASSE: II
MANAVERBRAUCH: II pro Minute
MAX. REICHWEITE: 25 Meter
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 5, Manavorrat Level 4
BESCHREIBUNG: Nachdem der Zauber gewirkt wurde, beginnt der Boden im Radius von 25 Metern kurz gelb aufzuleuchten. Ein Wesen im Wirkungsbereich wird daraufhin mit dieser Aura durchflutet, sodass die Geschwindigkeit des Ziels um 1 steigt.
Diese Aura hält 60 Sekunden an und kann erst 30 Sekunden, nachdem sie abgeklungen ist, erneut gewirkt werden.
[Klasse III: Diese Aura hält 90 Sekunden an und kann erst 20 Sekunden, nachdem sie abgeklungen ist, erneut gewirkt werden.
Klasse IV: Diese Aura hält 120 Sekunden an und kann erst 10 Sekunden, nachdem sie abgeklungen ist, erneut gewirkt werden.]


Aura of Willpower I
TYP: Elementlose Magie
ELEMENT: -
KLASSE: II
MANAVERBRAUCH: II pro Minute
MAX. REICHWEITE: 25 Meter
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 5, Manavorrat Level 4
BESCHREIBUNG: Nachdem der Zauber gewirkt wurde, beginnt der Boden im Radius von 25 Metern kurz grün aufzuleuchten. Ein Wesen im Wirkungsbereich wird daraufhin mit dieser Aura durchflutet, welche direkt kein Attribut verstärkt. Stattdessen wird bei der Berechnung der Stärke/Verteidigungsfähigkeit eines Zaubers das zur Berechnung verwendete Attribut Willenskraft um 1 gesteigert (Beispiel: Stärke = Willenskraft. Mit dem Zauber würde nun gerechnet: Stärke = Willenskraft +1. Hierbei kann ein Maximalwert nicht übertroffen werden!).
Anmerkung: Es wird die Willenskraft nicht direkt gesteigert, sodass keine zusätzlichen Effekte des Zaubers beitreten. Der Zauber wird nur gestärkt!
Diese Aura hält 60 Sekunden an und kann erst 30 Sekunden, nachdem sie abgeklungen ist, erneut gewirkt werden.
[Klasse III: Diese Aura hält 90 Sekunden an und kann erst 20 Sekunden, nachdem sie abgeklungen ist, erneut gewirkt werden.
Klasse IV: Diese Aura hält 120 Sekunden an und kann erst 10 Sekunden, nachdem sie abgeklungen ist, erneut gewirkt werden.]



Mask Summoning
TYP: Elementlose Magie
ELEMENT: ---
KLASSE: I
MANAVERBRAUCH: Ist gleich der Klasse der zu beschwörenden Maske -1
MAX. REICHWEITE: beim Anwender
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 2
BESCHREIBUNG: Bei dieser Technik ist der Zauberer in der Lage, Masken aus einer Taschendimension zu beschwören.


Mask of Sound
TYP: Elementlose Magie
ELEMENT: ---
KLASSE: I
MANAVERBRAUCH: ---
MAX. REICHWEITE: beim Anwender
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 2
BESCHREIBUNG: Hierbei beschwört der Anwender eine fledermausähnliche Maske, die dem Magier ermöglicht, besonders gut zu hören.


Mask of Animals
TYP: Elementlose Magie
ELEMENT: ---
KLASSE: I
MANAVERBRAUCH: ---
MAX. REICHWEITE: beim Anwender
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 2
BESCHREIBUNG: Diese Fuchsmaske erlaubt es dem Anwender, mit Tieren jeglicher Art zu kommunizieren. Ob diese ihm freundlich gesinnt sind oder überhaupt mit ihm reden wollen, kommt ganz auf die Erscheinung des Magiers und des Gemütszustandes der Tiere an.


All-Night Mask
TYP: Elementlose Magie
ELEMENT: ---
KLASSE: I
MANAVERBRAUCH: ---
MAX. REICHWEITE: beim Anwender
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 2
BESCHREIBUNG: Dank dieser pechschwarzen Maske ist der Magier in der Lage, im Dunkeln so gut wie am Tag zu sehen.


Spidermask
TYP: Elementlose Magie
ELEMENT: ---
KLASSE: II
MANAVERBRAUCH: ---
MAX. REICHWEITE: beim Anwender
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 5
BESCHREIBUNG: Mithilfe dieser spinnenähnlichen Maske, ist der Magier fortan in der Lage, an Wänden oder gar Decken hochzulaufen.


Chameleon's Mask
TYP: Elementlose Magie
ELEMENT: ---
KLASSE: II
MANAVERBRAUCH: ---
MAX. REICHWEITE: beim Anwender
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 5
BESCHREIBUNG: Sobald der Magier diese Maske aufhat und sich nicht bewegt, verschmilzt sein Körper mit der näheren Umgebung und lässt ihn sozusagen „unsichtbar“ für die Augen anderer werden. Sobald er sich wieder bewegt, löst sich der Effekt der Maske auf und er wird erneut sichtbar.
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Madeleine Dufayel
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