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 Makani Rounx

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Makani

Makani

Anzahl der Beiträge : 119
Anmeldedatum : 02.08.15
Alter : 22
Ort : Hamburg

Magierakte
Besondere Merkmale: Federfetisch, rosa Haare, Himmels Dragonslayer, konfliktscheu

BeitragThema: Makani Rounx   Mi 12 Aug 2015 - 17:30

Makani Rounx

„Im Menschen sind Tiefen, die bis in die unterste Hölle hinab reichen, und Höhen, die bis in den höchsten Himmel reichen“
Name
Rounx
Spitzname
Federsturm
Geburtstag
Makani erblickte das Licht der Welt am 16. Januar
Alter
Makani ist 18 Jahre alt
Gilde
Crimson Sphynx
Gildenzeichen
Ihr violettes Gildenzeichen befindet sich auf dem rechten Rippenbogen
Geburtsort
Aus einem kleinem Camp am Rande des Waas Forest
Wohnort
Im Palast von Crimson Sphynx, im Ostturm
Erscheinungsbild

Größe/Gewicht:: Makani ist 1,76m groß und wiegt 61 Kilogramm
Haarfarbe: Je nach Lichteinfall ist ihr Haar von rosa oder lachsfarbener Farbe mit dunkler werdenden Spitzen, die an die Farben der Dämmerung erinnern.
Augenfarbe: Ihre Augen sind von einem satten Rot.
Aussehen: Makanis Körperstruktur ist durch ihr geringes Gewicht von einer Art Zerbrechlichkeit geprägt, die viele denken lässt, dass sie großen Belastungen nicht standhält. Insbesondere die Knochen ihres Rückens, allem voran die Schulterblätter, stechen aus ihrer ohnehin schon schmalen Figur hervor. Herausragen tut jedoch, ganz im Gegensatz zu ihrem restlichen Körper, ihr voller, jedoch nicht besonders großer Busen, welchen sie gerne in Szene setzt, durch gewagte und sehr knapp bemessene Kleidung. Er hat ungefähr die Größe eines B-Körbchens und hat eine schöne Form. Ihre Beine sind im Vergleich zu ihrem restlichen Körper nicht besonders lang, sondern eher von normaler Form und Länge. Trotz ihrer schlanken Gestalt zeichnet sie jedoch ihre ausgeprägte, jedoch nicht zum Sixpack trainierte, Bauchmuskulatur aus. Ihr Bauch ist sehr flach, sodass die einzelnen Partien ihrer Muskulatur attraktiv hervorgehoben werden, worauf einige andere Frauen, egal welchen Alters, neidisch reagieren. Makani hat eine kurvige Hüfte, welche im Kontrast zu ihrem sonst schlanken Erscheinungsbild steht, dennoch weist sie ein eher schmales Becken auf. Ihre Füße sind klein und platt und ihre Zehen von einer eher ungewöhnlichen Form, da sie für Standard-Verhältnisse und dem „Idealbild“ von schönen Füßen, eher lang geratene Zehen hat. Aus diesem Grund fällt es ihr unter anderem auch schwer, passendes Schuhwerk zu finden, weshalb sie es vorzieht barfuß zu laufen oder ihre Füße nur mit dünnen Stoffen zu umwickeln. Ihre Hände sind stets gepflegt, da sie eine Abneigung gegen dreckige Fingernägel und Handflächen hat. Sie trägt ihre Nägel, die Fußnägel jedoch ausgenommen, gerne etwas länger, sorgt jedoch immer penibel dafür, dass sich kein Schmutz für längere Zeit unter ihnen befindet. Sicherlich lässt es sich im Kampf nicht vermeiden, sich die Hände schmutzig zu machen, aber wenn es um Reinlichkeit und das Wohlbefinden geht, kennt das Mädchen keine Ausnahmen. Makanis Haut ist von einem eher blassen Ton geprägt, der sich sehr leicht rötet bei Anstrengung oder Scham, da sie in den von Schatten geprägten Wäldern, im Norden Fiores, aufwuchs. Ihr Gesicht steht in Relation zu dem Rest ihrer Körpers, daher hat sie bei ihrer Geburt die filigranen Gesichtszüge und die schönen Wangenknochen ihrer Mutter geerbt. Die jedoch sehr schmal geratenen Lippen, hat sie den Genen ihres Vaters zu verdanken, genauso wie ihre Stupsnase, die ihr etwas weichere Gesichtszüge verleiht und die Härte aus ihrem sonst kantigen Gesicht nimmt. Ihre Augen bilden die Farbe eines satten Rottons, der ein wenig an Blut erinnert, und sie stehen in einem normalen Abstand voneinander, der es angenehm macht, ihr bei einer Unterhaltung in die Augen zu sehen. Ihre Augen sind umrandet von einem dichten, dunklen Wimpernkranz und werden abgerundet durch die eher dünn ausgefallenen, geschwungenen Augenbrauen. Makani hat weder Augenringe noch Schlupflider und allgemein meistens einen sehr wachen Blick. Ihre Ohren sind sehr klein und liegen nah an ihrem Kopf an, diese werden jedoch meistens von ihren Haaren verdeckt. Ihre Haarlänge reicht ihr in etwa bis knapp unter die Brust und sie hat, je nach Lichteinfall, einen rosa bis lachsfarbenen Schimmer. Ab der Höhe ihrer Lippen haben ihre Haare eine dunkler werdende Farbe, die an die Nuancen der Dämmerung erinnert, die ins dunkelrosafarbene übergeht. Makani trägt ihren Pony lässig und kurz geschnitten in die Stirn hinein, wobei längere Strähnen ihr Gesicht einrahmen. Eine kleine Strähne, welche kurz über ihrem rechten Ohr ansetzt, klemmt sie häufig mit einer roten Haarspange nach hinten. Sie trägt meistens ab ihrer Schulterhöhe zwei lockere Zöpfe, die ihr über ihre Brust fallen und mit roten Haarbändern zusammengebunden sind. Vereinzelte Haarsträhnen hängen locker aus den Haarbändern heraus, was ihr einen lässigeren Look verleiht. Kommen wir nun zu ihrer Kleidung und weiteren Accessoires. Für gewöhnlich, sollte sich dieser nicht in der Wäsche befinden, trägt sie einen Einteiler bestehend aus Rot- und Orangetönen und dunkelbraun bis schwarzen Details. Der Einteiler wird an ihrem Hals von zwei zusammenlaufenden Trägern oben gehalten. Knapp unter ihrem Hals, etwa auf der Höhe ihres Schlüsselbeins, befindet sich ein hufeisenförmiger, brauner Stabilisator, welcher als Verschönerung dient. Die Schultern sind frei, sodass nur ab Höhe der Brust die Ärmel bis hin zu fingerlosen Handschuhen reichen. Die Ärmel sind sehr locker geschnitten, weshalb der Stoff schleierartig fällt. Der Einteiler bedeckt das gesamte Dekolleté durchgehend bis zum Bauch und knapp über dem Schambereich nicht, weshalb es sehr freizügig ist. Ebenso ist der Einteiler an der Hinterseite, am Rücken durchgehend bis zum Steißbein hin offen. Ein roter Slip, welcher die Blöße verdeckt, schließt an die Stoffteile der Seite an. Ab dem Hüftknochen befindet sich eine Verlängerung die zu beiden Seiten nach links und rechts und nach hinten hinweg hinab fällt und wie eine Art Rock aussieht. Die Verlängerung sowie die schleierartige Stoffgebung der Armgegend verlaufen farblich von einem kräftigen rot in ein schönes Orange, was an den Sonnenuntergang erinnert. Über der Verlängerung befindet sich eine blumenartige Applikation mit spitzen Blüten die dunkelbraun bis verlaufend zu schwarzer Farbe ist. Ebenso befindet sich bei den Handschuhen / Ärmeln auf dem Handrücken ein schwarzer Pfeil, welcher nach außen zeigt. Unter dem Einteiler trägt Makani dunkelbraune, halterlose Strümpfe, vorzugsweise ohne Schuhe, da ihre lang geratenen Zehen ihr hier einen Strich durch die Rechnung machen. Sollte sie ihr Lieblingsteil tatsächlich einmal nicht tragen, so befinden sich in ihrem Kleiderschrank durchgehend enge Kleidungsstücke, welche von allen möglichen Farben geprägt sind. Sie zieht es vor, bunte Farben zu tragen, die ihre blasse Haut hervorheben und liebt enge und freizügige Kleidung, welche sie beim Laufen nicht behindert. Am liebsten trägt die Rosahaarige Einteiler, wie oben beschrieben, oder Kleider und Röcke aus dünnen Stoffen. Zu den Röcken kombiniert sie gerne weit ausgeschnittene Blusen aus feinem Stoff oder bauchfreie Tops. Zu all diesen Klamotten trägt die Rounx sehr gerne halterlose Strümpfe in allen erdenklichen Farben und Formen oder bevorzugt es, ihre Beine komplett frei zu zeigen. Von Schuhen sieht sie die meiste Zeit eher ab, weshalb sich auch nur ein oder zwei Paar in ihrem Kleiderschrank befinden, welche jedoch nur zu besonderen Anlässen getragen werden.

Besondere Merkmale: Makanis Aussehen wird allem voran davon dominiert, dass sie eher untypisch für einen Himmels Dragonslayer aussieht. Die Farben ihrer Kleidung sind in auffälligen roten Tönen gehalten, was eher auf Feuer schließen lässt und eigentlich eine eher ungewöhnliche Farbgebung für Himmels Dragonslayer ist. Das Blau des klaren Himmels findet sich nirgendwo in ihrem Aussehen, ebenso kann man lange nach wolkenfarbenen Elementen suchen, die sich nicht in ihrer blassen Haut wiederspiegeln. Stattdessen spiegeln sie die Farben der Dämmerung und des Sonnenauf- und Untergangs wieder, was hier jedoch wieder etwas an den Himmel erinnert. Eines ihrer größten Merkmale sind ihre beiden Zöpfe, welche sie fast täglich und ausnahmslos mit roten Haarbändern zusammengebunden über ihre Brust trägt. Ebenso hat sie eine Vorliebe für roten Haarschmuck, insbesondere Haarspangen. Auch ihre roten Augen wirken durch ihre blasse Haut sehr stark und viele halten sie zuerst, auch durch ihre sehr hellen Haare, für einen Albino. Im Groben kann man behaupten, dass ihre sehr zierliche Körperstruktur eines ihrer größten Merkmale ist. Viele unterschätzen sie und denken, dass sie nicht belastbar wäre. Man würde sagen, dass sie nahezu zerbrechlich und wie aus Porzellan wirke, doch was dies anbelangte, irrte man sich bei dem Mädchen gewaltig. Sie strahlt nach außen hin etwas sehr zurückhaltendes und auch schüchternes aus, was eigentlich ganz in Kontrast zu ihrem Charakter steht. Vielleicht halten viele dies auch für Arroganz, weshalb es ihr schwer fällt, Kontakte zu schließen. Größten Teils wird sie, sofern sie die Personen nicht direkt anspricht, auf Grund dessen gemieden. Was Makani besonders auszeichnet, ist ihr Wunsch, anders auszusehen, als das, was sie eigentlich ist: Ein Himmels Dragonslayer. Aus diesem Grund zieht sie auch die untypischen Farben an. Sie versucht überwiegend ihre eigentlichen Gaben nach außen hin zu verstecken und zu vertuschen, da sie eine sehr seltene Magie beherrscht. Gerne nutzt sie diesen Vorteil des ersten Eindrucks aus, um Gegner zu verwirren, da sie viele erst für einen Feuer Dragonslayer halten. Dieser ist natürlich nicht weniger selten, jedoch nutzt sie es gerne aus, den Überraschungseffekt auf ihrer Seite zu haben, wenn es hart auf hart kommt.


Charakter

Benehmen:: Makanis Verhalten gegenüber ihren Mitmenschen ist relativ schwierig zu beschreiben, da sie ein sehr vielschichtiger Charakter ist, der zu allem eine andere Einstellung und Meinung hat. Ihr Benehmen ist situationsbedingt und hängt oft von dem Verhalten und dem Umgang ihrer Mitmenschen um sie herum ab. Sie betrachtet einzelne Personen sehr eingehend und beobachtet sie für eine Weile, in den Dingen, die sie sagen, und wie sie auf Kritik oder Gegensprüche reagieren, ehe sie erste Schlüsse zieht, denn sie ist der Meinung, dass sie eine sehr gute Menschenkenntnis besitzt und herausfiltern kann, ob dieser Mensch ihr gut oder schlecht gesinnt ist. Es gibt Persönlichkeiten, zu denen Makani sich automatisch hingezogen fühlt, jedoch gibt es auch Menschen, die eine gewisse Abneigung auf sie auswirken. Nehmen wir beispielsweise einen Menschen, der unsympathisch auf sie wirkt. Selbstverständlich verhält sie sich ihm gegenüber nicht, wie sie es bei einem Menschen tut, den sie als potenziellen Freund sieht. Je nach Situation versucht die Rounx, Konflikten aus dem Weg zu gehen oder sie gar nicht erst zu provozieren. Dies haben ihr ihre Eltern bereits in einem jungen Alter von acht Jahren beigebracht und nahezu eingetrichtert. Als kleines Kind, welches mit einer kleinen Schwester aufwächst, bleiben Konflikte oftmals jedoch nicht aus. Ihre Eltern brachten ihr bei, Konflikte zu vermeiden, jedoch nicht, sie aus dem Weg zu schaffen, so brachte sich die Rosahaarige selbst, ganz nach eigenem Ermessen bei, wie man streiten sollte und wie nicht. Ihre Einstellung, Konflikten aus dem Weg zu gehen, bleibt bestehen, doch wenn sie diese nicht vermeiden kann, reagiert sie meistens sehr kühl und distanziert, wenn nicht sogar ignorant und desinteressiert. Es braucht lange, bis man das Temperament in ihr erkennt, welches meistens hinter einer großen Selbstbeherrschung versteckt liegt und leise vor sich hin schlummert, doch ihre kleine Schwester Valyria hatte oft genug geschafft, es zu wecken – mit lauten Trompeten und Trommeln. Das Mädchen ist an sich eine sehr ausgeglichene Persönlichkeit und es dauert lange, bis man sie wirklich auf die Palme bringt. Dies geschieht entweder, wenn man sie außergewöhnlich stark nervt oder bedrängt, beziehungsweise in eine Ecke treibt. Sobald es ihr zu bunt wird, ist es schwierig sie wieder runterzubringen und nur wenige sind dazu in der Lage, sie zu beruhigen und wieder zur Besinnung zu bringen. Sollte dies wirklich der Fall sein, sucht man am besten schnell das Weite und lässt den Federsturm ruhen. In diesen Momenten gibt es nämlich nur zwei unterschiedliche Reaktionen auf die Konfrontation: Sofern man ihr die Möglichkeit lässt, zieht sie es vor sich zurückzuziehen, da ihre Eltern es ihr damals nicht anders beigebracht haben. Sollte man ihr aber keinen Weg nach außen hin frei lassen, fühlt sie sich so stark unter Druck gesetzt, dass sie durchaus beleidigend und handgreiflich wird. Dies schreiben jedoch auch viele ihrem jungen Alter und der fehlenden Lebenserfahrung zu. Sollte man tatsächlich einen wunden Punkt bei ihr ansprechen, gerät sie jedoch auch hin und wieder in Nervosität, was sie versucht, mit kleinen unauffälligen Gesten zu überspielen. Auch Scham ist ein Begriff und ein emotionaler Zustand, mit dem Makani hin und wieder, so wie jeder andere Mensch auch, zu kämpfen hat. Es ist leicht, sie zum Erröten zu bringen, allem voran wenn es um das Thema Liebe und Gefühle geht. Sie druckst, wenn es darum geht, meistens lieber herum und versucht das Thema zu meiden, da es ihr peinlich ist, über diese Art ihrer Gefühle zu sprechen. Viele Dinge behält die Rosahaarige lieber für sich, denn sie erachtet es nicht für wichtig, andere an ihren tiefsten Gedanken und Gefühlen teilhaben zu lassen. Dies war etwas ganz für sie allein und sie wollte auch nicht, dass es benutzt werden konnte, um sie zu verletzen. Für komplett fremde Menschen scheint Makani unnahbar zu sein, und es wirkt auf viele so, als würde sie eine Art unsichtbaren Schutzwall um sich herum tragen, um andere von sich abzuschotten. Dies ist jedoch eigentlich genau das Gegenteil von dem, was sie ausstrahlen möchte. Wenn sie merkt, dass ein Mensch sie so akzeptiert wie sie ist, bringt sie ihm denselben Respekt entgegen. An sich ist die Rounx also gar nicht so kalt und distanziert wie immer alle zuerst denken. Der erste Eindruck täuscht viele, worauf sie jedoch hin und wieder auch abzielt. Gerne macht sie aus sich und ihrer Persönlichkeit ein Geheimnis, um herauszufinden, ob sich ihr Gegenüber auch wirklich die Mühe macht, sie eingehender kennenzulernen. Dieses Verhaltensmuster kommt jedoch auch nur bei Personen zustande, die das Mädchen nicht sofort richtig einschätzen kann. Zu Freunden ist Makani ein sehr offener und gefühlsbetonter Mensch, weshalb es sich lohnt, sie näher kennenzulernen. Sie macht sich immer die Mühe, für die Personen, die ihr nahe stehen, da zu sein, in welch verzwickten Situationen sich diese auch befinden mögen. Sollte es hart auf hart kommen, ist sie das Mädchen, was zuerst an der Front steht und für ihre Versprechen und Freunde einsteht, demnach wird ihre Missgunst um so stärker sein, sollte man sie irgendwann einmal hintergehen oder stark enttäuschen. An sich ist die Rosahaarige kein Mensch, der schnell weint, doch sollte ein guter Freund sie wirklich tief verletzen, laufen ihr die Tränen über die Wangen. Genauso leicht kann sie aber auch lachen, bis sie Bauchschmerzen bekommt, denn ihr Komikzentrum ist breit gefächert und lässt viel Luft nach oben. Sie lacht gerne und scherzt und nimmt sich in vielen Situationen selbst nicht ernst, da sie manchmal wirklich ein riesiger Tollpatsch sein kann. Im Großen und Ganzen ist das Mädchen also ein sehr wechselhafter Charakter, bei dem man nie gezielt voraussagen kann, was sie als nächstes tun wird. Nur ihre engsten Freunde können teilweise anhand ihrer Mimik und Gestik erkennen, was sie gerade denkt, doch dafür muss man sie wirklich eingehender kennen. Ebenso wird ihr Verhalten auf lustige Weise von ihrer Neigung zu Federn beeinflusst, welche sie zwanghaft sammelt, egal wo sie auftauchen. Sie liebt es ihre Freude an den Federn zu verbreiten und zeigt auch ihren Freunden gerne ihre neuesten Errungenschaften, ob sie sich für ihre beinahe besessene Sammelsucht interessieren oder nicht.

Persönlichkeit: Makanis Persönlichkeit setzt sich aus vielen verschiedenen Facetten zusammen, die gemeinsam einen mehr oder weniger ausbalancierten Einklang ergeben. Großes Verantwortungsbewusstsein zeichnet sie aus, nicht zu guter Letzt da sie in ihrer Vergangenheit als einziges und letztes Familienmitglied und somit auch Erziehungsberichtigter für ihre kleine Schwester Valyria fungierte. Familie steht für sie an erster Stelle und da nur noch sie und ihre Schwester von ihrer Familie übrig sind, und sie und ihre Schwester sich aus den Augen verloren hatten, plagten sie lange Zeit Schuldgefühle und der Verlust ihres einzigen Familienmitglieds hart. Oft saß sie nachdenklich alleine in ihrem Zimmer und stellte sich die Frage, was aus ihrer kleinen Schwester geworden war, da Makani immer ein sehr fürsorglicher Mensch gewesen ist, der sich schnell um ihre Mitmenschen sorgt. Durch das erzwungene Zusammenleben mit dem Himmelsdrachen Sutōmu, welcher ihr seine Magie lehrte, hat die Rosahaarige zu schätzen gelernt, wie hoch der Preis für Freiheit ist. Sie hasst es, sich eingesperrt zu fühlen, und versucht stetig, neue Orte kennenzulernen. Sie möchte das Gefühl haben, überall hingehen zu können, wo sie möchte, da sie dies lange Zeit nicht konnte. Sie möchte sich nicht erzwungenermaßen an einen Ort binden, erst recht nicht an einen, der voll mit Menschen ist, die sie nicht leiden kann. Sie legt viel Wert auf ein harmonisches Miteinander, deswegen hat sie der erzwungene Kontakt zu Sutōmu sehr verstört und persönlich geprägt. Sie wollte ursprünglich nie die Himmelsmagie erlernen und wurde dazu genötigt und gezwungen, obwohl sie eigentlich nur ihrer kleinen Schwester helfen wollte. Dies hat ihr Verhalten und ihre Persönlichkeit bereits in einem frühen Alter geformt und beeinflusst und aus diesen Gründen, hat die Rounx es bis heute nicht geschafft, ihre Angst vor Bindungen, Konfrontationen und endgültigen Entscheidungen abzulegen. In diesem Kontext, wenn von Bindungen gesprochen wird, bezieht sich dies auf die Bindungen an einen bestimmten Ort oder an eine gewisse Person, die zeitliche Länge jedoch außer Acht gelassen. Dies hat außerdem ihre Konfliktfähigkeit stark beeinträchtigt, was allem voran daran zu erkennen ist, dass sie um sich schlägt und aggressives Verhalten an den Tag legt, sollte jemand sie in die Enge treiben. In solchen Momenten erinnert sie sich an die Zeit mit dem Drachen, und da sie nie sonderlich glücklich mit dessen Gesellschaft gewesen ist und eigentlich immer nur fliehen wollte, hat dies tiefe Narben in ihrer Persönlichkeit und dem Umgang mit Problemen hinterlassen. Hinzu kam dann noch das elterliche Defizit der Erziehung, da man ihr schon in einem frühen Alter in die Wiege legte, Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen und sie gar nicht erst zu klären. Ihre Eltern waren ihr in diesem Punkt immer ein schlechtes Vorbild gewesen, denn sie hatte die Streitigkeiten zwischen ihnen immer deutlich spüren können, auch wenn sie sich weder verbal noch körperlich verletzt hatten oder sich ausgesprochen hatten. Sie ignorierten sich oft oder rannten, sobald ein Streit ausbrach, einfach davon und mieden sich für längere Zeit. Dieses Verhaltensmuster hat Makani in Stresssituationen übernommen und nahezu perfektioniert.
Nahestehenden Personen gegenüber benimmt sie sich sehr herzlich und ein hohes Maß an Loyalität und Vertrauen sind ihr immens wichtig. Sie selbst behält private Dinge, die ihr anvertraut werden, immer für sich, da sie nichts mehr verachtet, als hinterhältige Menschen, die Geheimnisse verbreiten und öffentlich machen. Da sie mit einer kleinen Schwester groß geworden ist, hat sie sich immer dazu verpflichtet gefühlt, für sie da zu sein und für sie zu sorgen. Dies war auch einer der Gründe, weshalb sie zu Sutōmu fand. Durch den frühen Tod ihrer Eltern, musste sie schnell lernen, erwachsen zu werden, denn sie und ihre um 4 Jahre jüngere Schwester waren die einzigen verbliebenen Familienteile. Die Familie war nie von großem Glück gesegnet gewesen. Ihr Zusammenleben mit dem Drachen neigte nicht gerade zur Harmonie und so eckten sie viel aneinander und auch wenn der Himmelsdrache immer versucht hatte, eine gute Beziehung zu seinem Schüler aufzubauen, sträubte und wehrte sich die Rosahaarige stets gegen die Annäherungsversuche. Es fällt ihr bis heute schwer zu akzeptieren und zu verzeihen, dass sie brutal und gegen ihren Willen von ihrer Schwester getrennt wurde, zudem bereut sie es stetig, nicht einen erfolgreichen Versuch der Flucht zustande gebracht zu haben. Erst als ihre Lehre der Magie des Himmels Dragonslayers abgeschlossen war, hat der Drache es ihr freigestellt zu gehen. Dies war ein charakterprägender Aspekt, denn so entstand ihre Obsession und krampfhafte Sammelleidenschaft zu Federn. Die Rounx riss Sutōmu, als sie von ihr ging, eine Hand voll Federn aus, welche sie fortan als Symbol für ihre erlangte Freiheit immer verfolgten. Sie hat den Tick, jegliche Federn, wo immer sie diese auch findet, einzusammeln und aus ihnen kleine vogelartige Figuren und Modelle zusammenzufügen. Die golden schimmernden Federn Sutōmus bilden einen Traumfänger, welcher inmitten ihres Zimmers von der Decke baumelt und als Symbol ihrer Freiheit und erlangten Unabhängigkeit dient.

Vorlieben: Wie bereits in der Persönlichkeit und im Benehmen beschrieben, hegt die Rounx eine unglaubliche Liebe zu Federn jeglicher Art. Dies kann sie auch mal in lustige Situationen bringen, beispielsweise wenn sie sich dazu gezwungen sieht, in ein Hühnergehege einzubrechen um die rumliegenden Federn aufzulesen. Es ist der Rosahaarigen wirklich komplett egal, um welche Form oder Farbe es sich bei der Feder handelt, sobald es von einem Vogel kommt, wird es gesammelt und bis zum Erbrechen bewundert. Sie sammelt die Federn jedoch nicht nur aus Spaß an der Freude. Sobald sie genug Exemplare zusammengetragen hat und für das Modell welches ihr vorschwebt, für passend befunden hat, beginnt sie kleine Vogelskulpturen zu basteln, überwiegend bestehend aus dünnen Zweigen, Klebstoff und besagten Federn. Sie bringt auch gerne kleine Steine, Perlen, Sand und Murmeln in die Modelle ein, um ihnen den gewissen Schliff zu verleihen. Sie lebt ihre Kreativität anhand dieser Kreationen aus, was sie von anderen Personen, die beispielsweise singen, tanzen oder zeichnen, abhebt. Viele erachten ihr zwanghaftes Sammelverhalten als verrückt, doch darüber sieht Makani hinweg. Gerne bezeichnen sie die Leute auch offen und provokant als „Die Verrückte Vogeltante“, da sie ihre Meisterwerke jeden Mittwoch auf dem Basar in der Nähe des Gildenhauses von Crimson Sphynx zum Verkauf anbietet, doch schert es sie recht wenig, wie die Leute über sie sprechen oder denken. Sie steht zu ihren Eigenschaften und sieht keinen Grund, sich für diese zu schämen oder schlecht zu fühlen, immerhin hat jeder seine Macken. Eine weitere Macke der Rosahaarigen ist unter anderem aber auch ihre penible Reinlichkeit, insbesondere wenn es um ihre Fingernägel geht. Dies ist eigentlich ein eher ironischer Fakt, da sie null Probleme damit hat, für Federn durch den Dreck zu wühlen, aber wenn es sich tatsächlich vermeiden lässt, zieht sie es vor, gepflegte Nägel aufzuweisen. Das Gleiche gilt für ihre Haarpracht, denn diese hütet sie wie einen Schatz. Gerne wendet sie viel Zeit dafür auf, sich die Haare intensiv zu bürsten, da sie das Gefühl auf der Kopfhaut als sehr entspannend empfindet. Zudem liebt sie die Farbe Rot und kann gar nicht genug Haarschmuck dieser Farbe in ihren Besitz bringen. Werfen wir doch auch einmal einen Blick auf ihre Essgewohnheiten. Soweit es sich vermeiden lässt, Fleisch zu essen, lebt die Rounx nämlich gerne vegetarisch, was aber nicht den Ursprung hat, dass sie es nicht gerne isst oder es ihr nicht schmeckt, sondern eher daher kommt, dass Sutōmu es vorzog genau vor ihrer Nase ganze Schafe in Stücke zu reißen und zu verspeisen. Meistens erinnert sie der Anblick von rohem Fleisch an diese Geschehen damals, doch im gebratenen Zustand ringt sie sich manchmal dazu durch, es doch zu essen, da es ihr sonst unglaublich gut schmeckt. Ebenso wird sie zu einem totalen Freak, wenn es um Pasta geht. Es gibt nur eine einzige Sorte Pasta, welche die Rosahaarige isst, nämlich Spaghetti. Obwohl sonst alle Nudelsorten fast gleich schmecken, dies sagen zumindest viele andere, erkennt Makani den Unterschied zwischen den einzelnen Pasta-Variationen und behauptet, dass ihr alle anderen Sorten nicht schmecken würden.

Abneigungen: Die Abneigungen der Rounx reichen von dem Teil der Kleinigkeiten, welche sie hin und wieder auch einfach überschauen kann, bis hin zu den wirklich großen Aufregern, bei denen sie nicht an sich halten kann. Eine Kleinigkeit, dennoch eine Abneigung der Rosahaarigen, ist es, wenn man sie während des Sprechens unterbricht. Auch wenn dies allgemeinhin niemandem sonderlich gut gefällt, so drückt sie hin und wieder auch ein Auge zu, da sie keine Lust hat großartig darüber zu diskutieren, warum ihr Gegenüber sie nicht ausreden lässt. Sie denkt sich in diesen Momenten lieber ihren Teil und beteiligt sich dann einfach nicht mehr allzu aktiv an dem Gespräch, da sie denkt, dass ihr Gesagtes ja nicht so wichtig sein kann, wenn sie unterbrochen wird. Was sie hingegen überwiegend kalt lässt, sind Anstachelungen, Anmachsprüche oder Beleidigungen von Fremden. Diese ignoriert sie im Fall der Fälle oder tut sie mit einem provokanten, beschönigenden Lächeln oder einem passenden Kommentar ab. Bei Freunden hat dies jedoch eine andere Auswirkung, da dies auf einer anderen Ebene stattfindet. Je nach Situation und Grad des Ernstes der Anschuldigung, versucht sie ihre Anspannung zu überspielen oder sagt einfach klipp und klar was sie denkt. Sollte ein Streit ausbrechen, welcher eines ihrer Horrorszenarios darstellt oder sollte sie in die Ecke gedrängt werden, zieht sie es vor wegzulaufen und sich zurückzuziehen. Provokationen gegenüber verhält sie sich meist gelassen, auch wenn sie diese nicht sonderlich gut leiden kann. Ebenso verachtet sie also auch jene Personen, die es versuchen, Freunde, Familie und Mitmenschen gegeneinander auszuspielen. Wenn sie sieht, dass so etwas passiert, fällt es ihr oftmals schwer an sich zu halten, und auch wenn sie es vorzieht eher deeskalierend zu handeln, spricht sie diese Person wutentbrannt an. Da dies oftmals zum Streit oder einer Auseinandersetzung führt, enden diese Szenarios jedoch meistens darin, dass Makani sich fluchend und vor Wut bebend zurückzieht, nachdem ihr eventuell mal die Hand ausgerutscht ist. Selbige Verabscheuung empfindet sie im Übrigen logischerweise dann auch für Menschen, denen man nichts anvertrauen kann, da diese sofort loslaufen, und alle im Vertrauen gesagten Dinge, öffentlich machen und heraus posaunen. Im Allgemeinen betrachtet hegt die Rosahaarige also eine extreme Abneigung gegen hinterhältige Menschen, denen man nicht vertrauen kann, und gegen Personen, die konkret darauf zielen die Harmonie und den Frieden zwischen den Mitmenschen zu stören oder gar in den Ruin zu treiben. Kleinere Abneigungen wären hier unter anderem jegliche andere Sorte Pasta außer Spaghetti. Zudem mag sie es nicht, wenn man sie auf ihre Macken aufmerksam macht und anspricht, da sie ihre charakterlichen Schwächen ungern zugibt. Sollte es zum Kampf kommen, bevorzugt die Rosahaarige es, mit ihrer Magie zu kämpfen und hegt daher eine Abneigung gegen sämtliche Waffen, seien es Schwerter, Messer oder Schusswaffen. Sie vertraut auf ihre körperlichen Fähigkeiten und ist der Meinung, dass sie auf behindernden Ballast wie diesen verzichten kann, da dieser nur ihre Beweglichkeit einschränkt und unnützes Gewicht darstellt. Gerade wenn es zum Kampf kommt, hasst Makani weite und lockere Kleidung, da sie Gefahr läuft, beim Laufen oder zaubern irgendwo hängen zu bleiben, da sie sich sehr auf ihre Beweglich- und Schnelligkeit verlässt und sich auf dieser auch ausruht. Was sie an körperlicher Stärke nicht aufbringen kann, kompensiert die Rosahaarige mit ihrer Geschwindigkeit.

Ziel: Die Rounx hat eigentlich nur wenige Ziele, die sie konkret verfolgt und an denen sie zielstrebig arbeitet, da sie sonst eher das Mädchen ist, was in den Tag hineinlebt und alle möglichen Dinge auf sich zukommen lässt. Eigentlich ist ihr einziges richtiges Ziel, was man auch als solches bezeichnen kann und worauf sie sich fokussiert, der Fakt, dass sie eines Tages ein Mensch sein möchte, auf den sie selbst und andere stolz sein können. Sie ist der Ansicht, dass die Lehre Sutōmus nicht umsonst gewesen sein soll, und so möchte sie ihre Kräfte immer wieder und wieder verbessern und perfektionieren. Sie trainiert hart, um ihren eigenen Ansprüchen gerecht zu werden, zudem möchte sie ein vollwertiges und vor allem wertvolles und gebrauchtes Mitglied ihrer Gilde sein. Sie legt viel Wert auf die Leitsprüche der Gilde denn für sie ist es von großer Bedeutung, ehrenvoll zu handeln und ihren Leuten gegenüber loyal und aufrichtig zu sein. Ein weiteres Ziel von ihr, welches sie jedoch mit dem Beitritt zu Crimson Sphyx erreicht hat, war es, ihre Schwester wiederzufinden und sie endlich wieder in ihre Arme schließen zu können. Lange hat sie nach ihr gesucht, ist jedoch nie fündig geworden und die staubige, heiße Wüste hatte die Schwestern wieder zusammengeführt. Sie möchte, dass aus ihrer kleinen Schwester Valyria eines Tages eine große Magierin wird, daher treibt sie das Mädchen immer wieder zu Höchstleistungen an. Sie möchte ihr die Mutter sein, die sie beide leider bereits früh verloren haben, und so versucht sie als elterliches Vorbild zu reagieren, auch wenn die beiden nur 4 Jahre auseinander sind. Auch wenn Makani weiß, dass sie die Rolle ihrer Mutter und ihren Verlust nicht ausgleichen kann, so versucht sie doch in jeder Situation für ihre kleine Schwester da zu sein und ihr mit Rat und Tat, wie ihre Mutter damals, beizustehen. Die Rosahaarige hat es sich zum Ziel gemacht, die Menschen die sie liebt zu schützen und nicht mehr gehen zu lassen. Desweiteren möchte die Rounx endlich das Gefühl haben, einen Ort ihr Zuhause nennen zu dürfen. Das Mädchen möchte einen Platz finden, an dem sie bleiben möchte, denn es trieb sie die vergangenen Jahre durch viele Teile Fiores, jedoch hat sie sich nie zuhause und geborgen gefühlt. Sie möchte Menschen um sich haben, die ihr das Gefühl von Geborgenheit und Liebe vermitteln und es mit ihr teilen und nicht nur für sich behalten. Ihr hat die Liebe und Zuneigung seit dem Tod ihrer Eltern und dem Verlassen von Valyria immer gefehlt, weshalb sie es sich als Ziel gesetzt hat, Personen zu finden, die sie so schätzen und gern haben wie sie ist.


Stärken und Schwächen

Stärken:: Auch wenn Makani sich selbst oftmals unterschätzt, hat die Rounx einige Stärken, die hinter ihrer Fassade versteckt sind, seien es charakterliche oder kämpferische Besonderheiten. Die Rosahaarige hat nämlich ein großes Interesse daran, viel zu lernen und weist somit ein hohes Maß an Lernbereitschaft und Motivation auf. Sie hat die Gabe, ihre Freude und ihren Optimismus auf andere abzufärben und zu übertragen, sodass sie viele als Freundin schätzen. Gerne möchte sie sich weiterentwickeln und eines Tages ein Mensch sein, auf den ihre Eltern und auch ihre Schwester stolz sein können, seien es dadurch, dass sie sich kämpferisch immer verbessert und eines Tages womöglich sehr mächtig wird oder einfach ein guter Mensch ist, der sich selbst einen hohen Wert beimisst und auf sich achtet. Auch wenn Makani eine kraftvolle Magie erlernt hat, ist sie trotz allem sehr bodenständig geblieben, was viele an ihr bewundern, denn auch in Kampfsituationen versucht sie nie, sich großartig hervorzuheben oder mit ihren Kräften zu prahlen. Sie ist der Meinung, dass jeder Mensch gleich viel wert ist, egal ob er magische Kräfte besitzt, ein Bauer ist oder in der gehobenen oder Mittelschicht lebt. Für die Rounx spielt es keine Rolle, wo jemand herkommt oder was er für eine Vergangenheit hatte, solange er sich ihr Gegenüber respektvoll verhält und sie nicht auf Grund von falschen Tatsachen oder Erzählungen durch Dritte beurteilt. Ein gutes Erinnerungsvermögen und eine schnelle Auffassungsgabe ermöglichen es ihr, Situationen schnell zu analysieren und auch wieder ins Gedächtnis zu rufen, sofern es nötig sein sollte. Man könnte sagen, dass sie eine Art fotografisches Gedächtnis hat, was ihr vor allem dabei behilflich ist, ihre Feinde in Erinnerung zu behalten. Sie speichert ihre Gesichter und besonderen Merkmale genauesten ab, sodass es ihr leicht fällt, sie auf der Straße oder woanders zu identifizieren. Auch wenn man auf Grund der Körperstruktur Makanis schließen könnte, dass sie nicht sehr robust ist, so hat das Mädchen schon oft eine große Belastbarkeit bewiesen, sowohl im Kampf als auch emotional. Sie hat kein Problem damit, sich die Probleme von anderen Menschen anzuhören und mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, da sie sich von diesen nicht runterziehen lässt, auch wenn sie Mitgefühl zeigt und an sich ein sehr emphatischer Charakter ist. Als eine kämpferische Stärke könnte man allem voran ihre schmale Körperstruktur bezeichnen, die wenig Angriffsfläche für ihre Gegner bietet im Vergleich zu anderen. Auch wenn sie dünn und schwach erscheinen mag, so steckt in ihren Muskeln und Knochen ordentlich Mumm und wenn es tatsächlich hart auf hart kommt, scheut sie nicht davor, ihr Gegenüber wissen zu lassen, dass man so nicht mit ihr umspringen kann. Auch wenn sie noch nicht die schnellste ist, so hat sie sich doch vorgenommen, eines Tages schnell wie der Wind zu werden, da sie immerhin eine Himmels Dragonslayerin ist. Diese Entschlossenheit und der Wille, alles erreichen zu wollen, sind große Stärken der Rosahaarigen. Da Makani ein bodenständiger Mensch ist, der sich selbst auch nicht zu ernst nimmt, kann sie auch über sich und ihre Tollpatschigkeit lachen, da sie sich in manchen Situationen wirklich dämlich anstellt, besonders wenn man sie in Verlegenheit bringt.

Schwächen: Da selbstverständlich nicht nur Stärken den Charakter der Rounx ausmachen und sie alles andere als perfekt ist, gibt es viele Dinge, die sie nicht kann oder die sie gegenüber ihren Feinden angreifbar und verwundbar machen. Gerne würde Makani viele ihrer Macken abstreiten, da diese aber offenliegen und sie es auch oft nicht schafft, sie erfolgreich zu überspielen, gelingt ihr dies nicht. Die Rosahaarige neigt hin und wieder dazu, durch ihre unumstrittene Art und Weise die Dinge zu beobachten und zu analysieren, voreilige Schlüsse zu ziehen und voreilig zu handeln. Oftmals ertappt sie sich selbst dabei, die Dinge über zu analysieren und ihnen zu viel Bedeutung beizumessen, sodass sie manche Personen bereits nach dem ersten Eindruck in eine ihrer Schubladen einsortiert und als unsympathisch, hinterlistig oder schlicht weg schlecht abstempelt. Für jeden verschiedenen Charakter hat sie eine Art Schublade entwickelt, in welche besagte Persönlichkeiten einsortiert werden. Oftmals eckt sie mit ihren Vorurteilen an und beschließt dann doch, sich die Person womöglich genauer anzusehen und zu überlegen, ob sie nicht vielleicht doch etwas voreilig reagiert hat. Eine weitere Schwäche der Rounx wäre zum Beispiel ihre Tollpatschigkeit, welche grundsätzlich in den unangenehmsten Situationen auftaucht und sie lächerlich macht, sei es der Fakt, dass ihr Musikknochen Türgriffe- und Rahmen wie ein Magnet anzieht oder sie einfach über Unebenheiten auf dem Boden stolpert und Menschen, samt sich selbst, zu Boden reißt. Auch wenn die Rosahaarige an sich ein Charakter ist, der alles analysiert, so neigt sie dazu, in Gesellschaft von Personen bei denen sie sich wohl oder geborgen fühlt, unachtsam zu sein. Gerade für Leute, die das Mädchen nicht leiden können oder feindlich gesinnt sind, kann dies ein guter Zeitpunkt für einen Hinterhalt sein. Eine Eigenschaft, welche man ihr durchaus als eine Schwäche auslegen kann, ist ihre zwanghafte Neigung und obsessive Sammelleidenschaft zu Federn. Für schöne Federn würde das Mädchen vieles in Kauf nehmen und ihre liebsten Vogelmodelle, welche sie als Dekoration in ihrem Zimmer stehen hat, sind ihr sehr wichtig. Da sie als Sinnbild für ihre Freiheit stehen, würde es sie sehr schmerzen, sollte diese Federn von Jemandem mutwillig zerstört werden. Viele bezeichnen ihre Sammellust als eine krankhafte Neigung, eine Art einer Neurose, die auftritt, wenn sie Federn irgendwo herumliegen sieht. Ihr selbst würde nie in den Sinn kommen, ihre Leidenschaft als Krankheit oder Neurose zu bezeichnen, da sie zu ihrer Sammelsucht steht und diese nicht als schlimm erachtet, eher im Gegenteil. Durch ihre Vergangenheit und die Erziehung ihrer Eltern, ist es ihr nie gelungen, das Streiten und den Umgang mit Konflikten zu erlernen, weshalb es zu einer ihrer Schwächen zählt, sich mit wütenden Personen auseinanderzusetzen, insbesondere wenn es sich hierbei um nahestehende Personen handelt. Sie nimmt sich manche Dinge mehr zu Herzen, als sie sollte, weshalb es leicht ist, sie zu verletzen oder zum ausflippen zu bringen, sollte es sich um einen Freund handeln. Sie läuft lieber weg, als es eskalieren zu lassen und lässt ihre Gefühle lieber für sich selbst raus, wenn sie alleine ist. Allgemein fällt es ihr schwer über ihre innersten und tiefsten Gedanken und Bedenken zu sprechen, da sie niemanden belasten möchte.


Offtopic

Avatarperson:: Inori Yuzuhira aus dem Anime Guilty Crown.
Wie hast du uns gefunden? Ich habe durch Maeve zu eurem Forum gefunden. (:
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Makani

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BeitragThema: Re: Makani Rounx   Mi 12 Aug 2015 - 17:30

Umfeldblatt

Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.


Schreibprobe:: Es war ein heißer Tag, wie immer in der Wüste, und die Sonne prangte hoch am Himmel und breitete ihre glühenden Sonnenstrahlen über dem warmen Sand und dem heißen Asphalt aus. Schweißgezierte Körper, welche im Licht ölig glänzten, bahnten sich ihren Weg durch den Basar und durch die Menschenmengen und quetschten sich aneinander vorbei. Makani stand am Rande des Geschehens und beobachtete die Leute, wie sie mit Gewürzen, Kleidung und anderen Dingen handelten und hörte das Klirren der Münzen. Valyria stand an ihrer Seite und reichte ihre gerade einmal bis zu der Brust, da sie noch relativ klein war. Die Rosahaarige blickte auf sie hinab und lächelte sie sanft an, wie sie es immer tat, wenn sie die roten Augen und die verworrenen Haarsträhnen ihrer kleinen Schwester sah. Sie strich ihr liebevoll über den weißen, silbrig glänzenden Haarschopf und nickte ihr zu. „Lass uns gehen“, sagte die Größere der Beiden und nahm die kleine Hand ihrer Schwester in die ihre, um sie in der Masse nicht zu verlieren. So zog sie diese hinter sich her und versuchte sich, ihrem Schritttempo anzupassen, da die Kleinere deutliche Schwierigkeiten hatte, sich ihren Weg durch die Menschen zu bahnen. „Wo gehen wir hin?“, fragte Valyria und blickte fragend auf den Hinterkopf ihrer großen Schwester, während sie ihr durch die Menschenmenge folgte und versuchte, sie nicht aus den Augen zu verlieren. „Wir gehen wo hin, wo es nicht so voll ist“, erwiderte diese auf die Frage und nach einer Weile lichtete sich die Menschenmenge, sodass die Schwestern Seite an Seite gehen konnten. „Lass uns ein wenig spazieren gehen“, schlug die Ältere vor und ließ die verschwitze Hand Valyrias los. Es war ein heißer Tag und in der Wüste durfte man wirklich keine Angst oder Abneigung zu Körperflüssigkeiten wie Schweiß hegen. Die beiden unterhielten sich angeregt und sprachen über die Zeit, in der sie getrennt waren und was sie erlebt hatten. „Ich habe dich unglaublich stark vermisst. Es war als würde meine zweite Hälfte fehlen“, murmelte Makani monoton, da es ihr nicht leicht fiel, darüber zu sprechen und sie der Gedanke daran, ihre Schwester noch einmal zu verlieren, schmerzte. Eigentlich musste sie ihre Gefühle Valyria gegenüber gar nicht ausdrücken, diese konnte nämlich in ihr lesen wie in einem Buch. Sie hatten nie viele Worte gebraucht, um zu wissen, was der andere fühlte, und so nickte die Weißhaarige als Antwort nur und brummte „Dito.“ Sie liefen schweigend nebeneinander her und genossen die Sonne auf ihrer blassen Haut, die trotz der starken Strahlen nie braun wurde. Sie waren schon immer kalkweiß gewesen und stachen unter den braungebrannten Wüstenmenschen wie Neonlichter in der Nacht hervor. So spazierten sie durch den heißen Wüstensand in Richtung Nirgendwo, bis plötzlich eine kleine Farm in der Ferne auftauchte und man das Gackern von Hühnern wahrnehmen konnte. Makanis Sinne spitzten sich und in freudiger Erwartungen auf die gefederten Tiere, beschleunigte sie ihren Schritt, ganz zur Verwunderung ihrer kleinen Schwester, welche jedoch nichts dazu sagte. Am Gehege angekommen platzte Makani fast vor Freude, als sie die gefederten Tiere müde durch den Sand tappen sah und die Federn entdeckte, welche verstreut im gesamten Gehege hinter den Gittern herumlagen. Sie konnte kaum an sich halten und blickte mit vor Begeisterung funkelnden Augen hinüber zu ihrer kleinen Schwester, welche die Aufregung nicht wirklich verstand und teilen konnte. „Schau mal, die ganzen Federn!“, quiekte die Rosahaarige fröhlich und machte sich bereits daran, sich einen Weg in das Gehege zu bahnen, indem sie unter dem riesigen Zaun ein Loch hindurch buddelte. „M-Makani? Das sind nur Hühner?“, fragte ihre Schwester skeptisch und sah ihr verständnislos zu, als die 1,76m große, junge Frau unter dem Zaun hinweg verschwand und in das Gehege einbrach. „Hast du sie nicht mehr alle?! Du kannst doch nicht einfach da reingehen! Das ist Einbruch!“, jaulte die Weißhaarige geschockt und blickte auf die bereits gesammelten Federn in den Händen der Rounx. Federn, Federn, Federn! Ich muss sie alle haben, schwirrte es dem Mädchen durch den Kopf und ein Vogelmodell mit Hühnerfedern machte sich in ihren Gehirnwindungen und vor ihrem inneren Auge breit. Als sie schließlich die Hühner genug aufgeschreckt und befummelt hatte und die meisten, der herumliegenden Schätze eingesammelt und verstaut waren, begab sie sich zurück zu ihrer Schwester und zeigte ihr die schönste Feder, die sie gesammelt hatte. Es war eine gewöhnliche Hühnerfeder, weshalb Valyria die Hysterie nicht ganz verstehen konnte und allgemein, war ihr nicht ganz klar, wann ihre Schwester diese gestörte Liebe zu Federn und Vögeln entwickelt hatte. „Hast du schon einmal so eine schöne Feder gesehen? Sie hat so eine schöne Farbe und Musterung“, schwärmte sie, während sie die Feder mit den Fingerspitzen vorsichtig vor das Gesicht ihrer Schwester hielt. „Sie ist braun, Makani. Es ist eine braune Hühnerfeder“, merkte die Weißhaarige trocken an und betrachtete ihre große Schwester mit einem Blick, der Bände sprach. Dieses Mädchen war von allen guten Geistern verlassen. Als zu allem auch noch hinzu kam, dass der Besitzer des Geheges wutentbrannt mit einer Mistgabel hinter den beiden herjagte, da er das Loch unter dem Zaun nur in Verbindung mit den beiden Mädchen bringen konnte, wurde beiden klar, dass Makani wirklich eine Störung hatte, wenn es um Federn ging. Auch wenn dieser Hang zu Federn sie und ihre Mitmenschen in Gefahr oder tatsächlich in eine Bredouille bringen konnte, so konnte die Rosahaarige ihre Sucht nicht einfach vergessen oder abstellen. Sie hatte ihre Federn und war glücklich, auch wenn dies hieß, dass sie und ihre Schwester nun vor einem wutentbranntem Bauern fliehen mussten. Sie packte ihre Schwester an der Hand, da diese deutlich langsamer lief als ihr Gegenüber und zerrte sie hastig hinter sich her, da sie Verletzungen durch eine Mistgabel weder bei sich, noch bei ihrer Schwester sehr schick gefunden hätte. Nach einer guten Weile ließ der Mistgabel-Mann auch von den beiden ab, sodass sie außer Atem langsam zum Stehen kamen. Makani sah ihre Schwester an, welche um Luft rang und ließ das Geschehen noch einmal Revue passieren. Plötzlich fing sie lauthals an zu lachen und ihre Schwester stimmte mit ein. „Ja, ich habe wirklich nicht mehr alle Tassen im Schrank!“, lachte sie schallend und ließ sich in den heißen Wüstensand fallen. Ihre Schwester tat es ihr nach und so lagen sie beide gemeinsam in der Umarmung des heißen Sandes. Ein warmes und wohliges Gefühl von Familie und Freundschaft machte sich im Körper der Älteren breit und selten war sie so glücklich gewesen, wie jetzt, wo sie endlich ihre Schwester zurück hatte und nicht mehr alleine gegen die ganze Welt kämpfen musste.


Umfeld und Geschichte


Familie::
Mutter: Malea Rounx | Kräuterkundige | 35 Jahre alt †

Malea war Makanis und Valyrias leibliche Mutter und erste Bezugs- sowie Ansprechperson in vielerlei Dinge. Sie hatte immer ein offenes Ohr für ihre Töchter und stand ihnen immer mit Rat und Tat zur Seite, in welchen Situationen sie sich auf befinden mochten. Sie brachte ihrer älteren Tochter Makani bereits früh die Kräuterkunde bei, denn sie fand es wichtig, dass sie lernte, die Natur zu schätzen und sie effektiv zu nutzen. Schon immer war Malea ein Naturgeist gewesen, was allem voran ihrer Herkunft zu verdanken war. Sie kam nämlich wie viele andere Frauen nicht aus Fiore, sondern beschloss aus einem fernen Land nach Fiore zu ziehen, um ein neues Leben anzufangen. Ihre frühere Heimat war sehr naturverbunden, wurde jedoch leider von mehreren Naturkatastrophen heimgesucht und zerstört, sodass sie beschloss, einen Neuanfang in einer fremden Gegend zu wagen. Die junge Frau lernte ihren Mann Nael durch Zufall bei ihrer Durchreise in Oshibana kennen und verliebte sich in seine kühlen blauen Augen und seine verantwortungsbewusste Art. Die beiden waren nicht zu trennen und beschlossen auch recht zügig, ihr zukünftiges Leben miteinander zu verbringen, sodass Nael ihr bereits sehr früh einen Antrag machte und ihr deutlich machte, dass er sein Leben mit ihr und niemanden sonst verbringen wollte. Malea galt im Camp immer als Heilerin und auch wenn sie nur Kräuterpasten und Tees zusammenmischte, so genoss sie doch ein hohes Ansehen im Dorf und viele schätzten sie. Als das Paar bereits früh verstarb, war das Entsetzen im Camp selbstverständlich groß, so hatten sie nun zwei Waisenkinder und keine Heilerin mehr unter sich. Für Makani war ihre Mutter jedoch noch viel mehr als einfach nur eine kräuterkundige Frau. Sie war ihr Fels in der Brandung, der rettende Schwimmring, wenn sie drohte, in einem Meer aus Sorgen unterzugehen. Sie war die einzige Person gewesen, die es geschafft hatte, die Sorgen des Mädchens fortzublasen, wenn sie sich den Kopf über manche Dinge zerbrach und drohte, einfach aufzugeben. Malea fand immer die richtigen Worte und Gesten um ihre Töchter in Geborgenheit und Sicherheit zu wiegen und so fehlt Makani diese Bezugsperson bis heute. Sie erinnerte sich, auch wenn es sie oftmals mehr schmerzt als es ihr gut tut, gerne an ihre Mutter zurück und an ihr warmes Lächeln, wenn sie ihre Tochter mit diesem liebevollen Blick betrachtete. Makani wünschte sich oft, ihre weiche Haut noch einmal fühlen zu können und ihre Nähe und Umarmung spüren zu können. In manchen Nächten träumt die Rosahaarige sogar noch von ihren Eltern, wie sie Hand in Hand an einem Sandstrand Richtung Sonnenuntergang spazieren, und es fühlt sich so echt an, dass sie mit Tränen in den Augen aufwacht. Die Träume sind mit der voranschreitenden Zeit weniger geworden, jedoch nie gänzlich verschwunden.


Vater: Nael Rounx | Ernährer der Familie | 37 Jahre alt †

Makanis und Valyrias Vater war ein stattlicher, großer und muskelbepackter Mann welcher ein unglaubliches Maß an Ästhetik ausstrahlte und viele Frauen mit seinen blauen Augen in den Wahnsinn treiben konnte, doch hatte er eines Tages die Frau fürs Leben gefunden: Malea. Die beiden lernten sich durch Zufall in Oshibana kennen und verliebten sich Hals über Kopf ineinander. Das Paar glich sich zu Lebzeiten wie ein Geschwisterpaar, von der Augenfarbe der beiden abgesehen, und so erbte Makani die roten Augen ihrer Mutter und nicht die kühlen blauen ihres Vaters. Nael und Malea beschlossen zu heiraten und Kinder zu kriegen, doch interessierte sich die Frau immer mehr für die Natur als für die Zivilisation, weshalb es die beiden hinaus in den Waas Forest zog, welcher mit seinen schattigen Fleckchen lockte, behangen von grünen Baumkronen und die perfekte Gegend für ihre kleine Familie bot. Dort lebten sie in einem kleinem Camp, mehr eine Art Dorf welches sehr familiär gehalten war, in einer Holzhütte. Nael Rounx starb in einem Alter von 37 Jahren gemeinsam mit seiner Frau Malea Rounx in einem Zugunglück auf dem Weg nach Clover Town. Er war Makanis und Valyrias leiblicher Vater und Ernährer der Familie, welcher das Geld nachhause brachte. Er arbeitete als Holzfäller in den Wäldern und hatte leider nie viel Zeit für seine Töchter, sodass die beiden eher den persönlichen Hang zu ihrer Mutter hatten. Makani hat seine rosafarbenen Haare und seine schmalen Lippen geerbt, weshalb sie immer, wenn sie in den Spiegel schaut, an ihn erinnert wird und sich ein sanftes Lächeln auf ihren Lippen und ein wohliges Gefühl in ihr breit macht. Sie erinnert sich gerne an ihren Vater und auch wenn er sie schon früh verlassen musste, so hatte sie ihn abgöttisch geliebt. Er verbrachte so viel Zeit wie er konnte mit seinen Töchtern, und auch wenn die Arbeit als Holzfäller oft hart und körperlich anstrengend war, so hat er immer viel Wert darauf gelegt, die Familie zusammenzuhalten und sich gut um sie zu kümmern. Höchst wahrscheinlich hat Makani von ihm das große Verantwortungsbewusstsein geerbt. Ebenso war Nael immer bemüht, ein gutes Vorbild für seine Töchter zu sein und auch wenn ihm dies nie ganz gelang, da er und Malea einige Defizite aufwiesen, wenn es um das Thema Streit ging, so hat er doch versucht, diese Defizite auszugleichen und in gleichermaßen für seine Töchter da zu sein, wie seine Ehefrau es tat. Er war derjenige aus der Familie, der die Machtwörter sprechen musste, denn seine Gattin hatte oftmals Probleme damit, ihren Töchtern Vernunft beizubringen. Auch wenn er manchmal zu fremden Personen etwas streng und grob sein mochte, so war er doch umso sanfter, wenn es sich um seine Frau und seine Kinder handelte. Er mochte nach außen hin immer einen harten Eindruck machen, doch wusste er genau, wie er die Herzen seiner Familie höherschlagen lassen konnte, sei es an Tagen, an denen er sich frei nahm um Zeit mit seinen Töchtern zu verbringen, oder an Tagen, an denen er die Kinder nach draußen schickte um romantische Momente mit seiner Frau zu verbringen.

Valyria Rounx | Makanis kleine Schwester und Blutmagierin | 14 Jahre alt

Valyria ist Makanis vier Jahre jüngere Schwester und ist nach Makani das vorletzte verbliebene Familienmitglied der Familie Rounx. Wie auch die Rosahaarige selbst, kam sie im Winter auf die Welt, in einem kühlen Februar. Makani fühlte sich lange alleine, bis die Weißhaarige schließlich alt genug wurde und einen riesigen Teil im Herzen der großen Schwester einnahm. Die beiden zeichnete schon im Kindesalter eine riesige optische Ähnlichkeit aus, allem voran von den blutroten Augen und den hellen, langen Haaren dominiert. Obwohl die beiden vier Jahre auseinander waren und Valyria der Rosahaarigen manchmal den letzten Nerv raubte, verband die beiden eine besondere Liebe und Beziehung, die über die Zuneigung zu den leiblichen Eltern schon hinaus ging. Auch wenn Makani ihre Mutter Malea über alles liebte, so toppte ihre kleine Schwester diese Gefühle um ein zehnfaches, denn die beiden verbrachten ihre gesamte Zeit und ihr ganzes Leben bis zu dem Punkt miteinander, an dem die große Schwester nie wieder aus den Bergen zurückkehrte. Es zerriss Makani förmlich, von ihrer anderen Hälfte getrennt zu sein und sie litt unglaublich stark darunter, sie einfach im Stich gelassen zu haben. Die beiden waren mehr als nur Schwestern und als ihre Eltern schließlich bei einer Zugentgleisung umkamen, rückten sie noch enger zusammen und waren füreinander da, sei es auch nur der Fakt gewesen, dass sie sich körperlich beistanden und nicht über das Geschehene sprachen. Die beiden mussten nicht miteinander sprechen, um zu wissen, was die Andere fühlte. Sie wussten es einfach und verstanden sich ohne Worte. Valyria war für Makani die einzige Person, der sie alles anvertrauen konnte, denn auch wenn Malea ihr immer sagte, dass sie mit allem zu ihr kommen könne, so wusste die Rosahaarige, dass Valyria, komme was wolle, dicht halten würde, egal was sie ihr anvertraute. Die Schwestern waren ein eingespieltes Team und waren nie voneinander getrennt, was das Band zwischen den beiden immens gestärkt und gefestigt hatte. Makani war überglücklich, ihren Gegenpart im Gildenhaus der Crimson Sphynx wiederzufinden und sie schwört sich, die Kleine nie wieder gehen zu lassen, komme was wolle. Makani übernimmt seit dem Tod ihrer Eltern sozusagen die Rolle der Erziehungsberechtigten im Leben des kleinen Wirbelwinds und sie fühlt sich mit dieser Verantwortung auch wohl, selbst wenn sie diese unfreiwillige erlangt hatte.


Sutōmu | Himmelsdrache und Lehrer Makanis

Sutōmu ist ein prächtiger und machtvoller Himmeldrache mit golden schimmernden Federn und riesigen Flügeln, welcher in den Gebirgen des Waas Forest auf seinen zukünftigen Schützling Makani traf. Er nahm sie mit sich, obwohl das rosahaarige Mädchen strikt dagegen war und es ablehnte, ihm zu folgen. Er hatte sie einfach vorsichtig in sein Maul genommen und war mit ihr in den Himmel hinauf verschwunden und im Nirgendwo wieder gelandet. Die Rounx wusste den Weg zurück zum Camp nicht mehr und so wurde sie dazu gezwungen Vorlieb mit der Gesellschaft des Drachen zu nehmen, welcher darauf bestand und sie als würdig erachtete, ihr seine Magie zu lernen. Da Makani dies jedoch nie wollte, sträubte sie sich sehr gegen ihren Lehrer. Das Mädchen wollte ihrer kleinen Schwester, welche zu dem Zeitpunkt gerade erst 8 Jahre alt geworden war, Heilkräuter in den Bergen pflücken, doch zwang Sutōmu sie dazu, diese zurückzulassen, obwohl Makani ihm anvertraute, wie wichtig ihre kleine Schwester für sie war. Sie flehte und bettelte ihn an und forderte, dass er sie gehen ließ, doch der Himmelsdrache blieb streng und verbot es ihr, zurückzugehen. Anfangs war die Zwölfjährige verschreckt und ängstlich, da Sutōmu so viel größer und kräftiger war als sie, immerhin war er ein Drache und Makani dachte lange Zeit, dass es diese nur in Märchen gab, doch mit der Zeit entwickelte sich in dem kleinen Mädchen ein Hass und eine riesige Abneigung dem Geschöpf gegenüber. Sie verachtete ihn dafür, dass er sie bei sich festhielt, und sie ließ ihn dies auch deutlich spüren. Das Verhältnis zwischen den beiden war auf den Tiefpunkt gesunken und irgendwann hatte die Rosahaarige es geschafft, ihre Angst dem Wesen gegenüber abzulegen, sodass sie ihm ihren Hass förmlich entgegen schmetterte. Das Zusammenleben der beiden puppte sich als ein Minenfeld heraus und das Kind nutzte jede Möglichkeit, zu fliehen oder sich zu verstecken. Leider immer vergebens. Sutōmu war nicht dumm und fand sie oft einfach ausgehungert irgendwo in den Bergen, wo sie sich verlaufen hatte. Er trug sie immer wieder aufs Neue zurück und versuchte, die Wogen zwischen ihnen zu glätten und ein harmonischeres Zusammenleben herbeizuführen, doch scheiterte er an dem Sturkopf kläglich. Der Himmelsdrache verlor seine Zurückhaltung und es wurde ihm egal, was das Menschlein von ihm dachte, immerhin gab sie sich auch keine Mühe, die Beziehung zwischen den beiden zu verbessern. Das Wesen nahm keine Rücksicht mehr auf die Sitten der Menschen oder darauf, dass sein Schützling noch ein Kind war. Er zerfleischte ganze Tiere wie Schafe vor ihren Augen oder verschlang sie in einem Stück. Das einzige Ziel, was der Drache verfolgte, war der Fakt, dass er seine Magie vor seinem Tod an jemanden weitergeben wollte, sodass derjenige diese weiterleben lassen konnte. Er war bereits sehr alt und hatte mehrere hundert Jahre gelebt. Er sah vorraus, dass bald der Tag kommen würde, an dem er diese Welt verlassen müsste, und dies war auch gut so. Er hatte schon vieles erlebt und er war das ewige Leben auf der Erde leid. Makani war die einzige Option, denn in die Berge verliefen sich nicht all zu viele Menschen, weshalb er sie auserwählte. Zudem strahlte sie, trotz ihrer starken Abneigung ihm gegenüber, einen riesigen Willen aus, auch wenn dieser sich auf ihre Flucht fokussierte. Als ihre Lehre der Magie des Himmelsdragonslayers endlich abgeschlossen war, fiel der Rosahaarigen ein Stein vom Herzen, denn endlich war sie frei und konnte zu ihrer kleinen Schwester Valyria zurückkehren. Sutōmu stellte es ihr frei zu gehen und so riss die Rounx ihm, während er schlief, mitten in der Nacht eine Hand voll goldener Federn aus und lief weg. Durch den Himmelsdrachen lernte Makani, wie hoch der Preis für Freiheit und Unabhängigkeit war und dass das Schicksal nicht immer einen geraden Weg für einen bereithielt.

Freunde: Die Rosahaarige hat es nie lange an einem Ort gehalten, weshalb sie es nie richtig geschafft hat, Freundschaften auf bestehender Basis zu knüpfen.

Feinde: Nicht viele sind der Rounx feindlich gesinnt, da sie es vorzieht, Konflikte zu vermeiden, daher weiß sie nichts von wohlmöglich bestehenden Feinden.

Gilde: Das Gildenhaus der Crimson Sphynx bietet für Makani nicht nur ein Zuhause sondern auch eine lukrative Einnahmequelle, durch die Quests die sie anbietet und welche überall aushängen. Als das Mädchen in die Wüste kam, hatte sie niemanden und kein Zuhause, weshalb sie eine Weile ziellos umher streifte und von kleineren Aufträgen lebte, mit denen sie wenig Geld verdiente. Als sie von der Crimson Sphynx erfuhr, wusste sie, dass diese Gilde eine gute Option für sie war. Die Rosahaarige ist sich ziemlich sicher, in der Gilde einen Ort gefunden zu haben, an dem sie sich vorstellen könnte, längerfristig zu bleiben und auch Beziehungen wie Freundschaften aufzubauen. Da sie ihre Schwester durch die Crimson Sphynx wiedergefunden hat, verbindet sie ein starkes Gefühl von Familie mit diesem Ort, welches sie fest an das Gildenhaus bindet. Die Rosahaarige identifiziert sich zudem sehr mit den Leitsprüchen der Organisation, da ihr Loyalität und Ehre immens wichtig sind, nicht zu guter Letzt, da sie als Vorbildfunktion für ihre kleine Schwester fungieren möchte, welche ebenfalls Mitglied ist und so in ihrem unmittelbaren Umfeld umherschwirrt. Lange hat das Mädchen nach einem Ort gesucht, an dem es sich lohnte zu bleiben, und so hatte sie viele Gegenden durchquert und bereits einen Großteil von Fiore gesehen. Sie wusste, dass es sogenannte Gilden gab, doch fühlte sie sich zu keiner hingezogen, weshalb sie es vorzog, ihren Weg fortzusetzen. Nie hat sie sich irgendwo richtig wohl und gut aufgehoben gefühlt, was allem voran ihrer Angst vor Bindungen und endgültigen Entscheidungen zuzusprechen war. Sie wollte sich nicht an einen Ort binden, bei dem sie sich nicht zu hundert Prozent sicher war, ob sie an diesem bleiben wollen würde. Makani ist eine Person die sich schwer damit tut, sich festzulegen, besonders wenn es um ihr Umfeld geht. Es trieb sie einige Jahre von Stadt zu Stadt und von Ort zu Ort, bis sie schließlich ihren Weg in die heiße Wüste mit ihrem sengenden Sand fand. Sie mochte die Hitze und das Gefühl von dem warmen Schweiß, welcher an ihrer blassen Haut hinunterlief und auch wenn es absurd klang, da die meisten Leute dieses Gefühl eher widerlich fanden, so wusste Makani, dass ihr Körper sich bemühte sie kühl zu halten. Nichts mochte die Rounx nämlich weniger, als zu frieren. Durch Hören und Sagen erfuhr das Mädchen von der Crimson Sphynx und ihren Ambitionen und beschloss, dass sie diese mit allem was in ihrer Macht stand, unterstützen wollte. Sie wollte einen Ort finden, an dem es sich lohnte zu bleiben: Diesen scheint sie in der Gilde gefunden zu haben.

Geschichte: Makani Rounx kam in einem sehr milden, jedoch regnerischen und verschneitem Winter am 16. Januar im Waas Forest auf die Welt. Der Himmel war grau und die Sonne von Wolken zugedeckt, als das Baby das erste Mal in den Himmel hinauf sah und das Licht der Welt erblickte. Ihre Mutter brachte sie in den Bergen westlich vom Waas Forest auf die Welt, als sie und ihr Gatte auf der Suche nach Kräutern waren. Ein kalter und starker Wind wehte an diesem Tag und verhieß kein gutes Wetter, doch gerade dieser steifen Brise, welche ihr bei ihrer Geburt um die Ohren flog, hat Makani ihren Namen zu verdanken, denn die Bedeutung ihres Namens lautet Wind in der Sprache einer fernen Kultur. Diesen Namen hat sie ihrer Mutter Malea zu verdanken, welche aus dieser Kultur stammt und beschloss nach Fiore zu ziehen, als sie ihren Seelenverwandten Nael traf. Sie hatte immer eine große Liebe und Neigung zu Namen, die mit dem Buchstaben M beginnen, und so war der Name der Rounx geboren. Sie verbrachte ihre Kindheit überwiegend unter den schattigen Baumkronen des Waldes, denn sie und ihre Eltern lebten in einem kleinen Camp, beziehungsweise einem wirklich kleinem Dorf am Rande des Waas Forest. Die ersten 10 Lebensjahre der Rosahaarigen waren nicht gerade von viel Harmonie geprägt, da sie etwas mollig mit überschüssigem Fett auf die Welt kam und auf Grund dessen von anderen Kindern längere Zeit verspottet wurde. Man nannte sie „Dickmops“ oder auch „Pummel“ und gab ihr andere gemeine Spitznamen, welche sie sich als kleines Kind sehr zu Herzen genommen hatte und welche sie auch sehr verletzt haben. Sie hatte nie viele Freunde, da sie auf Grund des Spottes bereits früh begann, lieber für sich selbst zu sein. Durch das Mobbing begann Makani an sich zu arbeiten, und auch wenn sie noch immens jung war zu dieser Zeit, so hat sie sich im Hinterkopf behalten, eines Tages einmal richtig schön schlank zu werden: Und wie man sieht, hat sie dies auch in die Tat umgesetzt. Als Kind fiel es ihr schwer überschüssiges Fett abzubauen, da sie kaum Freunde hatte, mit denen sie toben und spielen konnte. Es fiel ihr schwer ihre überschüssige Energie loszuwerden, denn sie fand es albern alleine nach draußen zu gehen und rumzulaufen, außerdem schämte sie sich stetig, wenn sie die anderen Kinder aus dem Camp traf. Im Grunde genommen fühlte sie sich als Kind immer sehr allein, da ihr Vater oft den ganzen Tag weg war, da er der einzige war, der das Geld nachhause brachte. Ihre Mutter war meistens damit beschäftigt, Kräuter und Pflanzen zu sortieren oder zu trocknen, sodass sie der Rosahaarigen nicht allzu viel Aufmerksamkeit schenken konnte, auch wenn diese großes Interesse an der Kräuterkunde aufwies. Malea empfand ihr Interesse als erfrischend, beschloss aber erst ihr etwas beizubringen wenn sie etwas älter und reifer war. Schließlich gab es in der Pflanzenwelt ebenso genug giftige wie nützliche Kräuter und Gewächse und sie wollte sicherstellen, dass das Verständnis ihrer Tochter ihre Leichtsinnigkeit überragt. Sie war für die Menschen im Camp eine Art Heilerin, auch wenn sie an sich nur selbsthergestellte Kräuterpasten verkaufte oder Tee zusammenmischte. Ungefähr in einem Alter von 10 Jahren, erachtete Malea ihre Tochter für reif genug, sodass sie ihr beibrachte, wie man giftige von ungiftigen Kräutern unterscheidet, und wo man diese sammeln und finden konnte. Ihre Mutter hatte eine Art Lexikon erstellt mit aufgemalten Abbildungen der einzelnen Pflanzen und Blätter und die Rounx verbrachte oft Stunden und wälzte durch die verschiedenen Seiten. Durch den Umgang mit ihrer Mutter fühlte sie sich nicht mehr ganz so alleine und als schließlich auch noch ihre kleine Schwester Valyria, welche vier Jahre nach ihr auf die Welt kam, mit an ihrer Seite und alt genug war, wurden die beiden ein eingespieltes Team. Durch das viele Getobe mit ihrer kleinen Schwester nahm sie rasant ab und da die beiden auch nicht vor unebenen Gelände scheuten, was in dem Wald ohnehin überall anzutreffen war, krackselten sie ganze Bäume bis in die Baumkronen hinauf und erklommen Hügel. Oft gingen sie auch auf Wanderschaft in die Berge um Kräuter zu sammeln und ihrer Mutter tatkräftig unter die Arme zu greifen. Makani versuchte Valyria immer ein wenig beizubringen und hat immer auf sie aufgepasst. Zwischen den beiden entstand ein unglaublich festes Band und für die ältere der beiden Schwestern, hieß es schon immer: „Wir beide gegen den Rest der Welt“. Ihre Liebe zu ihrer Schwester ging schon über die Liebe zu ihren Eltern hinaus, denn sie verbrachte mehr Zeit mit der Kleinen als mit sonst irgendjemanden. Da sie so starke Gefühle für die kleine Nervensäge entwickelt hatte, und sie auch die einzige Person war, mit der sie über ihre Gefühle sprechen konnte, hatte Valyria die Fähigkeit errungen, ihre große Schwester auch sehr in den Wahnsinn treiben und verletzen zu können. Da ihre Eltern im Thema Streit und Konfrontationen leider kein gutes Beispiel waren, hatte Makani das Verhaltensmuster ihrer Eltern in Konfliktsituationen übernommen und perfektioniert, ganz zum Leidwesen ihrer kleinen Schwester. Sie wollte immer alle Streitigkeiten klären und hatte kein Verständnis dafür, dass Makani diese einfach ruhen lassen wollte. Da Valyria jedoch ihr gegenüber immer sehr aufdringlich war und auch dazu tendierte ihr hinterherzulaufen nach einem Konflikt, fühlte Makani sich bedrängt und ihr rutschte auch hin und wieder die Hand aus. Dies hat jedoch nie etwas an ihrem festen Band verändert, und so haben sie über diese Vorfälle häufig geschwiegen und hinweggesehen. Sie lebten viele Jahre glücklich, bis zu dem Tag an dem ihre Eltern nach Clover Town reisten, um eine Ausstellung zu besichtigen. Ein schreckliches Unglück passierte, und so riss es die beiden, von heute auf morgen, in einem Zugunglück, aus dem Leben. Bis heute weiß keiner so genau, was die Entgleisung hervorgerufen hat, und ihre kleine Schwester Valyria glaubt fest daran, dass es mutwillig geschehen ist. Sie denkt, dass es eventuell ein Attentat oder ein Selbstmordversuch des Zugführers gewesen sein könnte, doch Makani ist der festen Meinung, dass es wirklich ein tragischer Unfall gewesen sein muss. Der Verlust ihrer Elternteile plagte die beiden Geschwister sehr hart und es brauchte eine lange Zeit, bis die beiden ihre Fassung wiedererlangt hatten. Makani war während dieser Zeit kaum ansprechbar, was für Valyria schrecklich gewesen sein musste, so hatte sie doch denselben emotionalen Schmerz wie ihre große Schwester empfunden. Sie haben selten über das Geschehene gesprochen und so fanden sie eines Tages beide, dass das Leben weitergehen musste. Es brachte nichts auf ewig ihren dahingeschiedenen Eltern nachzutrauern, denn dies würde sie nicht zurückbringen. Keine Kraft der Welt vermochte es, Verstorbene von den Toten zurückzuholen. Die beiden Schwestern führten ihr Leben in der Hütte fort und auch wenn die restlichen Campbewohner immer versucht hatten, ihnen beizustehen und für sie da zu sein, sozusagen ihre Familie ersetzen wollten, gelang es ihnen nicht. Sie fühlten sich noch lange später wie Fremdkörper. Valyria fing sich einige Monate nach dem Tod ihrer Eltern eine starke Grippe ein, weshalb sie zuhause bleiben musste und bettlägerig war. Es gab ein Kraut, welches ihr Linderung verschaffen konnte, dies wächst jedoch bis heute nur in Berglandschaften auf felsigem Untergrund. Die große Schwester zog also hinaus in die Berge, lediglich bepackt mit einem Rucksack aus Kuhleder und einem kleinen Taschenmesser. Der Kräuterkunde ihrer Mutter hatte sie es zu verdanken, dass sie losziehen und ihrer kleinen Schwester Hilfe holen konnte. Während ihres Aufenthalts im Gebirge traf sie das allererste Mal in ihrem Leben auf einen Drachen. Er hatte prächtige cremefarbene Federn, welche im Sonnenlicht golden schimmerten und er trat majestätisch auf sie zu. Der Drache stellte sich vor und so fand sie heraus, dass er ein Himmelsdrache namens Sutōmu war, welcher auf der Suche nach einer Person war, welche würdig genug war, seine Magie zu erlernen. Makani hatte sich nie in dieser Rolle gesehen und so lehnte sie es ab, mit ihm zu gehen und seine Schülerin zu sein. Sie hatte andere Pläne und wollte eigentlich einfach nur, dass ihre kleine Schwester wieder gesund wurde. Sie hatte sich nie zu höherem berufen gefühlt, zumindest nicht in diesem Alter, weshalb sie es vorzog einfach von dem Drachen wegzugehen. Dieser war jedoch anderer Meinung und verharrte auf seiner Wahl. Die Rosahaarige war gerade einmal 12 Jahre alt gewesen, als Sutōmu sie gegen ihren Willen mit sich nahm um ihr die Magie des Himmels Dragonslayers zu lehren. Makani fand heraus, dass Sutōmu bereits mehrere hundert Jahre auf dieser Erde verweilte und er kurz vor seinem Tod stand. Er erachtete sie für würdig, seine Magie an das kleine Mädchen weiterzugeben, zudem musste er ohnehin mit dem sturen Ding Vorlieb nehmen, wenn er nicht wollte, dass seine Magie gänzlich ausstarb. Er verirrten sich nämlich nicht viele Leute in die Berge, denn die Lebensbedigungen waren nicht sehr von Vorzügen geprägt. Der Drache war es leid, noch länger nach einem Schüler zu suchen, weshalb er sich für die Zwölfjährige entschied, welche einen großen Willen aufwies, ihm nicht folgen zu wollen. Er hatte gehofft, dass sie diesen Willen auch auf die Lehre übertragen würde, doch entpuppte sich seine Hoffnung als sinnlos. Die Rounx hatte sich nie damit abfinden können, dass er sie einfach entführt hatte und sie ihre Schwester zurücklassen musste. Oft hatte sie versucht während ihrer Zeit mit dem Drachen zu fliehen, doch scheiterte sie jedes Mal kläglich und verlief sich in den Bergen, sodass Sutōmu sie wieder aufgelesen hatte und zurück brachte, ehe sie verhungerte. Manchmal schaffte sie es, und sie erinnerte sich wieder an den Weg, sodass sie vereinzelte Stellen für später markierte. Auch wenn der Himmelsdrache sich immer bemüht hatte, Makanis Familie zu ersetzen und versucht hatte, eine gute Beziehung zu seiner Schülerin aufzubauen, gelang es ihm nie, sodass er eines Tages beschloss, seine Bemühungen aufzugeben. Er hatte immer versucht rücksichtsvoll zu sein, doch als er schließlich realisierte, dass dies nichts änderte, wurde es ihm egal. Er brachte ihr seine Magie bei, dass war das einzige was die beiden miteinander verband und so entfernten sie sich noch mehr voneinander, als ohnehin schon. Es war mehr eine Qual und eine Tortur dem starrköpfigen Mädchen etwas beizubringen, als eine Art Lehre, denn für gewöhnlich nahmen die meisten Menschen ihr Schicksal einfach so hin. Nicht jedoch Makani. Sie wehrte sich stetig gegen die Anweisungen und man musste sie mehr zwingen als alles andere, sodass das Verhältnis zwischen den beiden auf den Gefrierpunkt sank. Sutōmu wurde es egal, welchen Eindruck er auf seine Schülerin machte und so scheute er auch nicht mehr davor, ganze Tiere genau vor Makanis Augen in Stücke zu reißen und zu verschlingen. Dies prägte sie sehr, allem voran da sie gerade einmal 12 Jahre alt war und es nicht gewohnt war, solche Gewalten mit anzusehen. Der Drache hatte riesige Zähne und sie hatte oft Angst, dass er sie verletzen könnte, auch wenn er dies natürlich niemals tat. Es verging viel Zeit, bis Makani ihre Lehre zur Himmels Dragonslayerin abgeschlossen hatte und der Himmelsdrache es ihr freistellte zu gehen. Sie hatte unglaubliche Angst um ihre Schwester, hatte sich Jahre lang Sorgen gemacht und nun hatte sie endlich die Möglichkeit, zu ihr zurückzukehren. Sie hatte ihre Freiheit endlich wieder erlangt und um ein Zeichen zu setzen, riss sie Sutōmu, mitten in der Nacht unter sternenklarem Himmel, im Schlaf eine Hand voll goldener Federn aus, ehe sie in der Dunkelheit verschwand und sich aufmachte, zum Camp zurückzukehren, nun mächtiger als je zuvor. Die Federn in ihrem Rucksack verliehen ihr ein Gefühl von Überlegenheit und der endlich erlangten Kraft, wieder dass tun zu können, was sie wollte. Dieses Gefühl projizierte sie fortan auf alle Federn, welche sie fand und sie begann, sie alle zu sammeln. Sie streifte mehrere Tage planlos umher, sich nur an ihrem Markierungen orientierend, bis sie schließlich den Weg zurück zum Wald fand, welchen sie wie ihre Westentasche kannte. Es war ein Klacks zurück zum Camp zu finden, doch leider fand sie ihre kleine Schwester nicht mehr dort, wo sie diese zurückgelassen hatte. Sie trat in die Hütte und sie war verschwunden. Obwohl sie Valyria Stunden lang gesucht hatte und auch alle Dorfbewohner befragt hatte, ob sie wussten, wo sie hingegangen war, konnte sie ihre kleine Schwester nicht finden. Es gab nichts mehr, was sie im Camp oder allgemein in dieser Gegend hielt, denn sie hatte nun alles verloren, was ihr lieb und wichtig war. Auch wenn die Dorfbewohner immer nett und fürsorglich zu ihnen gewesen waren, vermochten sie es nicht, Makani dazu zu bewegen, zu bleiben und so beschloss sie, nachdem sie zwei Nächte lang darüber nachgedacht hatte, zu gehen und Waas Forest und seine Hügel und Baumkronen zu verlassen. Sie hatte nur noch schlechte Erinnerungen an diesen Ort, nicht zuletzt durch den Verlust ihrer Eltern und ihrer Schwester, welche einfach gegangen war. Die Rosahaarige konnte es ihr nicht übel nehmen, schließlich hatte sie ihre kleine Schwester im Stich gelassen und es nicht geschafft, zu fliehen und zu ihr zurückzukehren. Im Grunde genommen hatte Sutōmu der Rounx ihr letztes verbliebenes Familienmitglied gestohlen und sie somit gänzlich alleine dastehen lassen ohne jemanden, für den es sich noch lohnte zu leben. Das Mädchen zog es daraufhin hinaus in die weite Welt, um einen Ort zu finden, an dem es sich lohnte zu bleiben und an dem sie sich geborgen und wohl fühlte, was sich jedoch als schwierig erwies. Sie sah beinahe ganz Fiore und die schönsten Flecken die es dort gab, doch hatte sie nirgendwo das Gefühl, dass sie bleiben wollte. Es trieb sie immer wieder in fremde und andere Städte und sie lebte von der Hand in den Mund. Sie stahl, galt als Diebin und Schmarotzerin, bis es ihr in den Sinn kam, ihre Magie für sinnvolle Zwecke zu nutzen, anstatt sie ungenutzt zu lassen. Sie machte sich durch kleine Heldentaten einen Namen und verdiente sich ihr Geld durch Aufträge, da viele Leute später merkten, wie nützlich so eine Magierin sein konnte. Oft nutzten Menschen sie jedoch auch aus, sodass Makani gegenüber fremden Personen ein Misstrauen aufbaute und eine Art Schutzwall um sich herum anfertigte. Sie lernte, die guten von den schlechten Menschen zu unterscheiden und fing damit an, ihr Umfeld genauestens zu beobachten und zu analysieren. Schnell merkte sie, wer ihr gut und wer ihr negativ gesinnt war, sodass sie gewisse Personen direkt meiden konnte. Einen kleinen Teil ihres bisherigen Lebens verbrachte sie in Magnolia Town, wo sie kleinere Aufträge erledigte und auch eine Wohnung gemietet hatte, in der sie einige Zeit gelebt hat. Sie trainierte ihre Fähigkeiten und verdiente sich etwas Geld als Startkapital, doch auch in dieser großen Stadt hielt es sie nicht lang. Es verstrich kein halbes Jahr, da war sie schon wieder unterwegs in eine andere Gegend, so lange laufend, bis ihre Füße wund waren. Sie verfolgte das Ziel ihre kleine Schwester eventuell wiederzufinden und zu sehen, wie groß sie in ihrer Abwesenheit geworden war, doch beschlich sie das ungute Gefühl, dass sie wohlmöglich gar nicht mehr an Leben sein könnte. Sie schüttelte diesen Gedanken stets ab und versuchte sich abzulenken, so mochte Valyria zwar noch jung, aber nicht vollkommen hilflos sein. Zudem war das junge Ding schon immer ziemlich intelligent und bahnte sich durch jedes Hindernis ihren eigenen Weg. Ihre kleine Schwester würde schon ihren Weg gefunden haben und so würde sie diese wohlmöglich auch eines Tages wiedersehen, so hoffte sie dies zumindest. Es trieb sie in den Westen Fiores nach Aloe Town, eine Stadt in einer schier endlosen und heißen Wüste. Dort erfuhr sie durch Gespräche mit den Stadtbewohnern, dass sich eine Gilde für Magier in dieser Stadt befinden würde. Sieh sah dies als eine lukrative Einnahmequelle um Geld zu verdienen, und beschloss sich den Palast einmal genauer anzusehen. Da man dort auch zu deutlich günstigeren Preisen wohnen konnte, als in den anderen Wohnungen der Stadt, beschloss die Rounx fürs Erste Mitglied dieser Gilde zu werden, woraufhin sie sich auch gut einlebte und ein fester Bestandteil der Gilde wurde. Wenig später wurde einer ihrer größten Wünsche und Träume wahr: Sie traf ihre kleine Schwester im Gildenhaus der Crimson Sphynx wieder und konnte ihr mit Tränen in den Augen um den Hals fallen. Sie war unendlich glücklich und hatte eines ihrer Ziele erreicht.

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Besondere Merkmale: Federfetisch, rosa Haare, Himmels Dragonslayer, konfliktscheu

BeitragThema: Re: Makani Rounx   Mi 12 Aug 2015 - 17:30

Statusblatt

"Der Sturm fragt nicht, ob er wüten darf. Er tut es einfach."


Attribute



STÄRKE: 20 Punkte - Level 1

SCHNELLIGKEIT: 60 Punkte - Level 2

GESCHICKLICHKEIT: 60 Punkte - Level 2

WIDERSTAND: 60 Punkte - Level 2

MANAVORRAT: 60 Punkte - Level 2

WILLENSKRAFT: 100 Punkte - Level 3


Perks



STÄRKE: 1

SCHNELLIGKEIT: 2

GESCHICKLICHKEIT: 2

WIDERSTAND: 2

MANAVORRAT: 2

WILLENSKRAFT: 3



Magieart 1

MAGIEART: Himmels Dragonslayer, 5 Punkte - Klasse 1

AUSLEGERPUNKTE: (17/20)

ZAUBER:

Sky Dragon's Aid
TYP: Lost Magic
ELEMENT: Wind
KLASSE: I
MANAVERBRAUCH: I pro Minute
MAX. REICHWEITE: Beim Anwender
SPEZIELLES: ---
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 2
BESCHREIBUNG: Hierbei handelt es sich um den einfachsten Zauber der Heilmagie, welcher ein Himmels Dragonslayer erlernen kann. Auf diesem Level kann man kleine Schnittwunden und leichte Prellungen heilen, wobei man für solche Verletzungen gut und gerne bis zu einer Minute benötigt.

Sky Dragon's Blast
TYP: Lost Magic
ELEMENT: Wind
KLASSE: I
MANAVERBRAUCH: I
MAX. REICHWEITE: 15 Meter
SPEZIELLES: ---
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 2
BESCHREIBUNG: Bei diesem Zauber konzentriert der Himmels Dragonslayer seine Magie in einer Faust, aus welcher er schließlich einen fußballgroßen Ball aus komprimierter Luft auf den Gegner abschießen kann. Die Geschwindigkeit und Wucht dieses Geschosses entspricht der Willenskraft des Magiers minus 1, wobei dieser Wert niemals größer als 5 zu werden vermag.







Magieart 2




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