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 Waldbach bei Magnolia

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Kazuya
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BeitragThema: Waldbach bei Magnolia   Fr 14 Aug 2015 - 20:50


Ortsname: Waldbach bei Magnolia
Art: Freiraum
Spezielles: ---
Beschreibung: In der Nähe Magnolias findet sich ein ruhiges Waldgebiet, das dazu einlädt zu wandern oder einfach die unberührte Natur zu genießen. Um den Mischwald so unberührt, wie möglich zu erhalten, wurden nur wenige Wege angelegt, daher gibt es in diesem Forst so einige Stellen, an die sich so gut wie niemand verirrt.
Besonders die Quelle eines kleinen Baches ist ein beliebter Ort um sich zu entspannen, wenn man denn in der Lage ist sie zu finden. Würde man dem Lauf des Gewässers folgen, landet man nach einer halben Stunde Fußmarsch am Kanal Magnolias, denn dort ergießt sich der Bach in das größere Gewässer.

Change Log: ---

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Kazuya Taizu
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Kazuya
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BeitragThema: Re: Waldbach bei Magnolia   Fr 14 Aug 2015 - 20:51


First Post
Kazuya and Kallisto

Sanft fuhr der Wind durch die Blätter der Bäume, die Kazuya umgaben und erzeugte so ein leises Rauschen, mit dem der junge Dragonslayer völlig allein im Wald war. Niemand schien in der Nähe zu sein und das war auch gut so, wollte der Taizu doch etwas Zeit für sich, nachdem er in der Gilde wieder einmal keine Lust auf irgendetwas hatte. Anstelle den anderen auf den Keks zu gehen, was er ja zu gerne tat, hatte sich Kazuya entschieden die Zeit ein wenig entspannender zu nutzen und da er wusste, dass so gut, wie niemand hier in den Wald kam, war sich der junge Mann sicher, etwas zeit nur für sich zu haben. Auf einer Wiese in der Nähe des Waldbaches ließ sich der Dragonslayer nieder und spürte sofort, wie das weiche Gras unter seinem Gewicht gebogen wurde. Es passte sich seinem Körper an und schirmte den jungen Mann etwas von dem harten Waldboden ab, der sich unter dem Bewuchs befand. Mit der linken Hand griff er nach dem Gras und zupfte,m einfach so, einige Halme aus und blies sie davon. Einige Momente tanzten die grünen Halme im Wind, bevor sie auf der Wasseroberfläche des Baches zum erliegen kamen und von den sanften Wogen des Gewässers davon getragen wurden. Versunken im Wasser würden die Halme sicherlich bis zum Meer getragen oder von irgendwelchen Fischen als Happen verspeist werden.
Doch Kazuya blieb nicht an den Halmen hängen, sie waren nichtig. Außerdem war der Bach selbst viel interessanter für den Dragonslayer des Wassers, hatte sich dieser stete Strom, schwach wie er war doch tief in die Erde hinein gefressen. Sicher diese zwanzig, vielleicht dreißig Zentimeter waren nicht sonderlich tief für menschliche Maßstäbe, doch hatte der Bach sicherlich Jahrzehnte geschuftet um sich seinen eigenen Weg zu bahnen. Und auch jetzt arbeitete das Wasser ungesehen, indem es stetig die kleineren Steine zermahl und die größeren Kiesel entweder davon schwemmte oder ebenfalls mit seiner stetigen Kraft zerbröselte. Natürlich geschah dies alles in so großen zeitlichen Maßstäben, dass Kazuya davon nichts mitbekam und es nur so wirkte, als fließe das Wasser um die Steine ohne mit diesen sonderlich zu interagieren. Doch interessierte Kazuya auch nicht die Erosion, die er hier so oder so nicht direkt beobachten konnte, sondern das Wasser selbst. Das leise Plätschern schien den Wasser Dragonslayer zu rufen, ihn einzuladen und ihm zuzurufen, dass er so viel trinken sollte, wie er mochte. Gierig fuhr sich der junge Mann sofort mit der Zunge über die Lippen, das Wasser war schon verführerisch. Doch noch hielt sich der Rosaschopf zurück, auch wenn er den gesamten Bach hätte verschlingen können, er wollte erst einmal entspannen, also begnügte sich Kazuya damit, die Füße in das Wasser zu stellen und zu spüren, wie es seine Waden umspielte.
Es war frisch und bereitete dem jungen Mann beim ersten Eintauchen eine kleine Gänsehaut, doch sobald er sich an das Wasser gewöhnt hatte, konnte er das Gefühl genießen. Sicher, es waren nur seine Beine, aber es war besser, als nichts und wenn Kazuya zurück dachte, wie lange er schon auf dem trockenen saß, gar nicht auszudenken. Seit der Wasser Dragonslayer Poolverbot hatte, musste er sich andere Wasserquellen beschaffen und ständig den Wasserstand im Kanal zu verändern, würde nur Ärger bedeuten, also war dies hier wohl das höchste der Gefühle für den jetzigen Zeitpunkt. Enttäuschend, aber besser als nichts.
Langsam krempelte der rosahaarige, junge Mann seine Hosenbeine nach oben, damit diese nicht zu nass wurden, zwar störte es ihn nicht sonderlich, wie feucht seine Hose war, aber in der Gilde stresste man schon oft genug herum, wenn er alles nass machte, daher sorgte Kazuya lieber vor. Nicht aus Rücksicht, sondern einfach, damit ihn niemand unnötig belästigte. Außerdem gab ihm das Krempeln einen Grund seine Hände ins Wasser zu halten und die Flüssigkeit mit seinen Fingern zu durchschneiden. Mit drehendem Finger erzeugte Kazuya einen kleinen Strudel im Bach, der die Blätter in der näheren Umgebung anzog und dann weiter bachabwärts wieder ausspuckte. Einfach dem Spiel der Wellen zuzusehen, das gefiel dem Dragonslayer sehr.
Ganz versunken in sein Spiel wäre Kazyua beinahe der Geruch nicht aufgefallen,d er sich durch den Wald näherte. Eine weitere Person und vom Duft her jemand,d er den Wald kannte, Erde, Blätter und Tierhaare schwangen in Nuancen in dem Aroma mit und verrieten einiges über die Person, doch natürlich nicht alles. Es hätte natürlich auch sein können, dass diese Person einfach nur in den Matschpfuhl eines Schweines gefallen war und von Katzen verfolgt wurde, Gerüche waren so eine Sache, wenn man sie kannte, waren sie äußerst hilfreich, aber neue Bekanntschaften würden sie nicht knüpfen. Dafür tat reden dies. “Hey, wer ist da? Du kannst dich ruhig zeigen, ich weiß, dass du da bist.“ Wer auch immer es war, er würde sicherlich erschrocken sein, wirkte es doch so, als habe Kazuya Augen im Hinterkopf, dabei besaß er nur einen äußerst feinen Geruchssinn.


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Kazuya Taizu
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BeitragThema: Re: Waldbach bei Magnolia   Sa 15 Aug 2015 - 5:35

Es war ein schöner, fast wolkenloser Tag und die Sonne stand hoch am Himmel. Erst vor kurzem hatte Kallisto die Augen wieder geöffnet, die Sonnenstrahlen durch die Baumkronen scheinen sehen und sich sofort dazu aufgefordert gefühlt durch die Gegend zu streifen. Sie hatte sich eine Pause gegönnt, ein Mittagsschläfchen gehalten und wiedermal einfach abgeschaltet. Es war einer der Tage, an denen ihr danach war mal wieder nichts zu machen. Zugegeben, selten waren diese Tage nicht grade, doch so lebte die Magierin eben. Es war gewissermaßen ihr Lebensstil. Wäre da nicht diese Verpflichtung, die Verantwortung für den Schutz des Waldes zu tragen, die sie sich einst auferlegen ließ, dann würde sie ohnehin nur leben um zu leben. Hin und wieder vertrieb sich Kallisto zwar damit die Zeit, im Namen von Fairy Tail die ein oder andere Mission abzuschließen, doch des Geldes wegen tat sie dies nicht. Sie wollte an ihren Aufgaben wachsen, stärker werden, allerdings überstürzte sie dabei nichts. Auch gemächlich, Schritt nach Schritt machen, käme sie schon an ihr Ziel. Für den Moment jedenfalls drängte sich ihr ein anderes Vorhaben in den Vordergrund. Die Jungdruidin hatte das Gefühl, dass es mal wieder Zeit wäre einen Rundgang durch den Wald zu machen. Die Natur könnte ihre Hilfe benötigen. Zwar war dieses Gebiet weniger von der achtlosen Zerstörung der Menschen betroffen, als so manch andere Ortschafft, doch konnte es immer mal geschehen, dass beispielsweise ein Bär in der schlecht gestellten Falle eines Jägers saß und dazu verdammt war qualvoll zu verenden. Eine festgesteckte Route, die Kallisto abarbeitete gab es nicht. Sie machte sich einfach auf den Weg, zog beinahe ziellos durchs saftige Grün. Ab und an änderte sie die Richtung, nahm Wege die anspruchsvoller waren, auf denen sie springen und klettern musste. Im Grunde genommen machte sie nichts anderes als spielerisch ihre Fähigkeiten auszubauen. Sie hatte Spaß daran, einfach durchs Dickicht zu hetzen, Vollgas zu geben, spontan mit den sich ergebenden Situationen umzugehen und Auswege aus kniffligen Lagen und Szenerien zu finden. Eine Weile streifte die Magierin so durch den Wald. Dabei vergas sie die Zeit vollkommen, zumindest solange, bis das Plätschern eines Gewässers in ihr Ohr drang. Ein Bach war in der Nähe. Abrupt blieb Kallisto stehen, bremste aus voller Geschwindigkeit ab, sodass sich heruntergefallene Ästchen zusammen mit der Erde zu zwei kleinen Haufen vereinigten, in denen sich die Füße der jungen Dame vergruben und letztendlich zustehen kamen. Wenn sich die Möglichkeit schon ergab, warum nicht ein Bad nehmen? Sicher, ein reißender, Meter tiefer Fluss lag sicher nicht vor ihr, doch genug um sich einmal ordentlich zu reinigen war es sicher. Nötig war es jedenfalls mal wieder. Schließlich hatte sie wie immer einfach auf dem Boden geschlafen, hatte bei ihrem Spurt durch den Wald den ein oder anderen Ast gestreift, war durch hohes Gras, Büsche und andere Pflanzen gehetzt. Jemand der sie so sah würde wohl davon ausgehen, dass sie sich einen ordentlichen Kampf geliefert hatte, oder sogar einseitig Prügel eingesteckt hatte, doch darum was andere von ihr dachten, oder wie andere sie sahen sorgte sie sich ungefähr so sehr wie ein Baum darum, von welchen Tieren er als Rückenkratzer genutzt wurde. In erster Linie also gar nicht. Außerdem hatte Kallisto in diesem Wald ohnehin noch nie einen Menschen gesehen, denn von den wenigen Wegen auf denen diese sich bewegten, hielt sie ohnehin Abstand. Darum ging es ihr allerdings in diesem Augenblick nicht. Sie war dreckig, sie mochte es zu baden und sich zu waschen und damit waren sowohl die Notwendigkeit, als auch die Motivation gegeben. Ohne weitere Umwege bewegte sich die Take Over Magierin auf das Gewässer zu, als sie aus dem Augenwinkel heraus plötzlich eine Bewegung wahrnahm. Es war eine plötzliche, eine, die sie nicht der freien Natur zuordnete. Sofort, aus Reflex drehte Kallisto ihren Kopf, wendete ihren Blick dem mehr oder weniger beobachteten Geschehen zu. Grade als sie registrierte, dass dort ein Mensch am Bach saß, die Füße ins fließende Wasser gesteckt, drang bereits eine Stimme in ihr Ohr. Es war die Stimme des Menschen, die eines Jungen. Allerdings sprach er einfach in den Raum hinein. Die Braunhaarige stand hinter dem Jungen, blickte auf seinen Rücken, das auch noch aus einigen Metern Entfernung und doch hatte er sie irgendwie bemerkt. Er forderte sie dazu auf herauszukommen, er habe sie schließlich ohnehin schon bemerkt. Eigentlich hatte Kallisto wenig Interesse daran sich zu zeigen, doch irgendetwas an dem Jungen kam ihr bekannt vor. Diese Haare, diese rosa Farbe, sie kam ihr bekannt vor. So, als hätte sie diese Haare schon einmal irgendwo gesehen. Plötzlich bemerkte die Katzenhafte erst, wie offen und regungslos sie dort stand, wie ertappt sie sich doch vorkam. Ohne vorerst ein Wort zu verlieren, näherte sie sich dem Fremden etwas. Ein paar Meter neben ihm sprang sie dann geschmeidig über den Bach, auf dessen andere Seite, um sich dort niederzusetzen. Dabei verlor sie den Menschen nicht eine Sekunde aus den Augen. >> Kenne ich dich? <<, fragte sie ganz offen und grade heraus, schaute den Jungen dabei fragend an. Noch immer hafteten ihre Augen an ihm, als sie auch ihre Beine ins Wasser eintauchen ließ. >> Was machst du hier draußen? <<, schob sie noch hinterher. Wie erwähnt, hatte Kallisto dort draußen noch nie zuvor jemanden angetroffen. Die Kombination dessen und der Tatsache, dass ihr der Rosahaarige bekannt vorkam, löste in ihr eine gewisse Neugierde aus.
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Kazuya
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BeitragThema: Re: Waldbach bei Magnolia   Sa 15 Aug 2015 - 22:17


I don't do nice
Kazuya and Kallisto

Bereits wenige Augenblicke, nachdem der Dragonslayer gerufen hatte, trat eine junge Frau aus dem Dickicht auf die Lichtung, die von Kazuya zu seinem Rastplatz erklärt worden war. Erstv als er die junge Frau fast neben sich hörte, wandte der junge Magier ihr seinen Kopf zu und betrachtete sie. Gleich auf den ersten Blick bemerkte er auch schon, woher dieser Duft von Matsch und Wald kam, ihr halber Körper war bedeckt von verkrustetem Erdreich, als habe sie auf dem Boden gelegen oder sich in einem Matschloch gesuhlt. Was war das nur für ein Mädchen, dass matschig und mit eingerissener Haut, als wäre sie durch Dornenbüsche gekrochen, durch den Wald spazierte? 'Bestimmt so eine verrückte naturliebende, esotherische Baumknutscherin oder so. Obwohl … ich rieche weder diese ekelhaften Räucherstäbchen noch eine dieser Cremes bei denen es mir die Nase pellt so schreckliche Kräuter sind darin verarbeitet worden. Vielleicht war sie einfach nur in den Matsch gefallen oder so.
Auf jeden Fall ließ sie sich neben Kazuya nieder und streckte ihre Beine ebenfalls in das Wasser. Kaum berührten ihre Füße die Wasseroberfläche löste sich bereist ein bräunlicher Schleier aus Matsch und Staub von der Haut der jungen Frau, die Kazuya noch gar nicht richtig begutachtete hatte. Scheinbar hatte sie ein Bad wirklich nötig, wobei es dabei eher darum ging den Dreck fort zu spülen, als Gestank auszumerzen, denn abgesehen von dem waldigen Geruch bemerkte Kazyua kaum eine Spur von menschlichem Schweiß. Sauber war sie also, auf irhe eigene Weise. Noch in seine Gedanken zu der jungen Frau vertieft, hätte der Wasser Dragonsalyer beinahe die Frage des dreckigen Mädchens überhört, doch er fing sich schnell genug, ihr dennoch eine Antwort zu geben. “Ob du mich kennst? Ich weiß es nicht, aber ich bin Mitglied bei Fairy Tail, vielleicht hast du mich deswegen in der Stadt oder bei der Gilde gesehen, du wohnst doch sicher auch in Magnolia. In der näheren Umgebung gibt es sonst ja keine Dörfer. Und was ich hier draußen mache? Nun ich genieße etwas zeit für mich hier am Bach im Wald. Niemand kommt sonst hier her und ich dachte, ich hätte hier etwas Ruhe. Habe mich wohl geirrt. Willst du mir eigentlich noch länger auf die pelle rücken?“ Und da war es. Es hatte wirklich nicht lange gedauert, bis Kazuya sein bisschen Geduld verlor und gleich zur Sache kam. Er wollte seine Ruhe und die junge Frau störte ihn dabei gewaltig. Zwar bespritzte er sie noch nicht mit magischem Wasser, aber er hatte sein bisschen Freundlichkeit gerade auf ein Minimum zurück gefahren. Der Dragonslayer war nun einmal kein Menschenfreund, er kümmerte sich größtenteils um sich selbst und war ganz zufrieden damit. Geistlose Gespräche musste er nicht unbedingt führen, viele hatten ja nicht einmal etwas interessantes zu sagen, also weswegen überhaupt den Mund aufmachen?
Obwohl Kazuya keinerlei Interesse daran hatte noch viel mehr Zeit mit dieser dreckverkrusteten Person zu verbringen, kam er nicht umher sie zu betrachten, immerhin musste man sich ja schon ein Bild von der Person machen, mit der man Sprach. Ob man sie noch beleidigen wollte oder nicht. Um ehrlich zu sein war sie gar nicht so hässlich, nein, ganz im Gegenteil, ihre dunklen Haare rahmten ihr Gesicht äußerst kleidsam ein, wäre es sauber gewesen hätte Kazuya das Wort hübsch sicherlich benutzt, und ihre knappe Kleidung offenbarte eine menge ihres wohl geformten Körpers, vielleicht sogar ein wenig zu viel. Doch der Blick des Magiers fiel auf etwas anderes, hatte er sie doch vorher nicht richtig betrachtet; ihre Schulter. In kräftiger grüner Farbe prangte dort das Symbol von Fairy Tail, jenes Symbol, das auch Kazuyas Brust unterhalb der Narbe, die seine Ziehmutter ihm zugefügt hatte, prägte. Urplötzlich war diese zufällige Begegnung deutlich interessanter geworden, auch wenn der Dragosnalyer viele seiner Gildenkollegen nicht sonderlich gut kannte und kein Interesse daran verspürte dies zu ändern. “Wie ich sehe, gehörst du auch zur Gilde.“ Dabei deutete Kazuya beiläufig auf die Schulter seiner Gesprächspartnerin, die er vor wenigen Momenten noch hatte loswerden wollen. “Neuling oder einfach nur uninteressant?“ Da hatte der junge Dragonslayer kein Blatt vor den Mund genommen, ja da gab es nicht einmal etwas zu beschönigen an der Aussage des Rosaschopfes, er hatte ganz offen gefragt, ob die junge Frau neu in der Gilde war oder ob ihre Magie einfach nur nutzlos, unspektakulär und langweilig war.


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BeitragThema: Re: Waldbach bei Magnolia   So 16 Aug 2015 - 13:41

Es war der menschenscheuen, jungen Frau nicht wirklich geheuer sich dieser Person zu nähern, allerdings packte sie ihre Neugierde. Ihr Blick lag permanent auf dem Jungen, doch erst als sie am Bach angekommen war, kurz bevor sie ihn überquerte, wendete der Fremde sich ihr zu. Er beäugte sie eher nebensächlich und machte sich nur ein grobes Bild von ihr, während sie eher abwartend schaute, was nun passieren würde. Diese Blicke war sie ohnehin gewohnt. Ständig, wenn sie Menschen traf, erntete sie die verschiedensten Blicke. Sie war anders und das schien für Menschen mehr oder minder interessant zu sein, auch wenn manche Leute versuchten sie unauffällig zu beobachten und gewissermaßen durch die vorgehaltene Hand blickten. Kallisto konnte sich vorstellen, wie der Denkapparat des Jungen ratterte, wie er arbeitete und sich eine Meinung über sie bildete. Diese blieb ihr jedoch verborgen, denn lesen konnte sie seine Gedanken schließlich nicht. Während der Rosahaarige sie einschätzte, blieb die Jungdruidin natürlich nicht untätig. Zuallererst fiel ihr der Blick ihres Gegenüber auf, der vor Desinteresse nur so strotzte. Der Junge wirkte gelangweilt, unzufrieden. Genau konnte Kallisto es nicht benennen, jedoch sah er nicht sonderlich glücklich aus.
Auch nachdem die Braunhaarige sich gesetzt und ihre Beine ins Wasser gestellt hatte, wendete sie ihren Blick nicht von dem Jungen ab, stets bereit sich zurückzuziehen und die Flucht zu ergreifen. Dabei schaffte Kallisto es dennoch, das kühlende Gefühl des klaren Wassers zu genießen, welches sich von allein und unaufgefordert bereits daran machte, den verkrusteten Dreck von ihren Beinen zu lösen. Einen kurzen Augenblick verharrte die Magierin in diesem Zustand, in dieser Position, ehe sie ihre Hände nutzte, um den Reinigungsvorgang etwas zu unterstützen und die Erde, die Stücke die sich nicht lösten, sondern nur matschig wurden von den Beinen zu reiben. Der Blick des Mädchens, welcher sich tatsächlich mal von dem Fremden löste, wanderte dabei stetig zwischen ihm und der Arbeit, welche sie verrichtete hin und her. Dann wurde Kallisto erneut die Ehre zu Teil, die Stimme des Jungen zu hören, denn er antwortete auf die Fragen, die sie ihm gestellt hatte. Zunächst schien es so, als würde sich ein ganz normales, völlig unaufgeregtes  Gespräch bilden. Der Junge erklärte, dass er der Gilde Fairy Tail angehörte und dass er der Ruhe wegen hergekommen war. Ersteres ließ die Augen der Magierin sich weit öffnen. Er gehörte also der selben Gilde an wie sie, daher kam ihr sicher auch der rosafarbene Haarschopf so bekannt vor. Bevor sie jedoch zu einer Antwort ausholte, drangen noch ein paar mehr Worte in ihr Ohr, welche ihr sogleich den Wind aus den Segeln nahm. // Hat er das grade wirklich gesagt? // Kallisto blickte verdutzt drein, schüttelte diese Verwunderung jedoch gleich innerlich von sich. // Ganz schön Frech... // Sie drückte sich wortlos von der Wiese ab, sodass sie im Bach stand, in den sie sich gleich darauf hineinkniete, um dann das zu erledigen, weswegen sie eigentlich herkam. Sie wusch sich. Dazu schöpfte sie mit der hohlen Hand Wasser, welches sie sich dann mehrfach über die anderen Körperpartien, wie die Arme, den Bauch, oder den Brustkorb goss und es dort verrieb. Erst mitten in dieser Tätigkeit, erhob Kallisto dann erneut ihre Stimme. >> Nun, hier draußen ist genug Platz für uns Beide und für viele mehr. << Anders als zuvor lag ihr Augenpaar eine Weile auf dem Wasser, statt auf dem Jungen. Normalerweise wäre Kallisto die Letzte gewesen, die jemandem „auf die Pelle“ gerückt und ihn mit ihrer Anwesenheit belästigt hätte. Im Gegenteil, eigentlich wäre sie die Erste gewesen, die von sich aus das Weite gesucht hätte, bevor es überhaupt dazu kommen konnte, doch jetzt war sie angezeckt. Soll er doch gehen, wenn ihm etwas nicht passt. Was die Braunhaarige im Inbegriff war zu sagen, fiel dem Jungen dann selbst auf. Die Beiden gehörten dem selben Zusammenschluss an Magiern an. Sogleich fiel jedoch auf, dass es für den Magier keinen Unterschied machte, was die Behandlung und den Umgang mit einer Person betraf, denn an seiner Ausdrucksweise änderte die Erkenntnis nichts. Die Frage die er stellte, war eine seltsame. Obwohl sie als ein „Entweder“ und ein „oder“ enthielt, bestanden diese nicht aus Gegensätzen. Sie hätte doch genauso gut Neuling und uninteressant sein können, ebenso aber nicht neu und sehr interessant, auch wenn Kallisto selbst darüber nicht urteilen wollte. Meinte er etwa, dass sie so oder so uninteressant sei? Zu seiner Art würde es ja anscheinend gut passen. Menschen waren einfach seltsame Wesen. Eines der beiden gefragten Kriterien konnte sie jedenfalls guten Gewissens kommentieren. >> Ich bin seit etwa einem Jahr dabei. <<, entgegnete sie ohne dabei auf die Wertung des Jungen einzugehen. Auch wusch sie sich unbeirrt weiter, versuchte jedoch die Konversation etwas aufrecht zu erhalten, um etwas über diesen unfreundlichen Magier zu lernen. >> Wie lange beehrst du die Gilde mit deiner Mitgliedschaft schon? << Kurz schaute Kallisto zu ihm herüber, hob fragend die Augenbrauen, ehe sie ihr Gewicht nach hinten verlagerte, um sich nun in den Bach zu setzen und die Beine lang zu machen.
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BeitragThema: Re: Waldbach bei Magnolia   Di 18 Aug 2015 - 19:46


Stick in the Mud
Kazuya and Kallisto

Offensichtlich hatte die Fremde die Frechheit Kazuyas wahrgenommen, was bedeutete, dass sie wenigstens einen Funken von Empathie besaß, doch scheinbar nicht genug, um den Dragonslayer in Ruhe zu lassen, begann sie doch sich im Bach zu reinigen. Wollte die junge Frau hier ernsthaft ein Bad nehmen? Nicht, dass Kazuya nicht selbst schon darüber nachgedacht hatte, aber dieses dreckige Mädchen war sicherlich kein Wasser Dragonslayer, der bei jedem Wetter im Wasser klar kam und sich nicht viel daraus machte nass zu werden, sie war eine normale junge Frau, naja fast, sie war schon eine Magierin oder behauptete es wenigstens von sich selbst. Bisher hatte Kazuya jedoch keinen Beweis gefunden, dass sie wirklich magischer Natur war, dreckig ja, magisch möglicherweise. Vielleicht sollte Kazuya das einfach herausfinden und da es, nach dem, was sie gesagt hatte, unwahrscheinlich war, dass die junge Frau ihr Bad woanders hin verlegte, konnte Kazuya genau so gut mit dieser aufdringlichen Person sprechen. Da du meinst, dass hier genügend Platz ist, völlig außer acht lassend, dass ich allein sein wollte, solltest du wenigstens sagen, wie du heißt. Ich bin Kazuya. Vielleicht hatte der Wasser Dragonslayer es aufgegeben die junge Frau weg zu scheuchen oder er versuchte eine neue Taktik, sicher war er sich selbst noch nicht.
Scheinbar hatte die Fremde die Frage nicht gehört oder beantwortete sie absichtlich noch nicht, denn sie sprach einfach weiter, als wäre nichts geschehen und fragte Kazuya nach der zeit, die er schon bei der Gilde war. Mit ihrem Jahr hatte die Fremde mehr Erfahrung, aber das sollte ja nichts bedeuten, denn man konnte auch in dieser Zeit jegliche Quest versiebt haben, die man angepackt hatte. Ein Jahr also, nein, solange bin ich noch nicht dabei, vor einem Jahr bin ich erst von daheim weg und habe mich auf den Weg gemacht einer Gilde beizutreten, bin etwa neun Monate bei Fairy Tail. Mit voller Absicht hatte Kazuya seine Mutter weg gelassen und nur von daheim gesprochen, wollte er doch nicht gleich die Überraschung verderben, wenn die Fremde erfuhr, dass sie es mit einem Dragonslayer zu tun hatte. Außerdem kam es Kazuya manchmal so vor, als hielten die Leute ihn für bescheuert, wenn er davon sprach von einer Drachin aufgezogen worden zu sein, nicht dass ihn die Meinung anderer interessierte.
Da die fremde, schmutzige Frau sich weiter in dem klaren Bach wusch und das Gespräch daher wohl etwas zäh wurde, ließ sich Kazuya auf den Rücken fallen und betrachtete das Licht der Sonne, wie es durch das Blätterdach des Waldes schien und tanzende Lichter auf dem frischen Gras erzeugte. Wenn er die Hand vor die Augen hob schien die Sonne durch die Schlitze zwischen seinen Fingern und gaben dem Licht einen roten Ton, der die Intensität aber keinesfalls reduzierte. Heute war wirklich ein strahlender Tag und auch wenn Kazuya Hitze nicht sonderlich leiden konnte, genoss er solch angenehme Tage schon sehr. Die leichte Brise, die durch den Wald zog tat ihr übriges und kühlte genug, sodass man sich auch an einem solch sonnigen Tag wohl fühlen konnte. Gerade, als Kazuya ein wenig schläfrig wurde, fuhr er wieder hoch und blickte die badende Frau an. Sag mal, was für eine Magie nutzt du eigentlich? Wenn du Mitglied der Gilde bist, bist du ja wahrscheinlich Magierin. Oder einfach nur eine langweilige Bardame, aber bei dem Aussehen ist das unwahrscheinlich. Ich für meinen teil kann so etwas hier. Damit konzentrierte Kazuya ein wenig Mana in seiner Fingerspitze und zielte mit dieser auf den Bach unterhalb der badenden Wilden. Ein kleines Projektil aus Wasser schoss von seinem Finger auf die Wasseroberfläche unter der Frau und ließ das Wasser wild aufspritzen und unterbrach kurzzeitig die Ruhe des Waldbaches. Natürlich hätte der Dragonslayer auch direkt auf sie zielen können, aber das sollte kein Angriff werden, er wollte sie nur durchnässen, denn so wie sich die Wilde, so nannte Kazuya sie erst einmal, solange er keinen Namen hatte, bisher gewaschen hatte, würde es ewig dauern, außerdem ärgerte sie sich vielleicht über diese Demonstration.


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BeitragThema: Re: Waldbach bei Magnolia   Mi 19 Aug 2015 - 14:13

Da näherte Kallisto sich schon einem Menschen und dann wurde daraus solch ein eigenartiges Treffen. Der Junge war wirklich nicht der Höflichste, eher frech, sehr frech. Mit seinem Alter hatte das sicher nichts zu tun, aus dem Kindesalter müsste er eigentlich so ziemlich raus sein, so die Analyse der Schwarzhaarigen. Wäre er wie sie im Dschungel aufgewachsen... Die Zivilisation war schon etwas eigenartiges. Die nächste Aussage des Fremden strotzte erneut nicht vor Freundlichkeit, allerdings stellte er sich immerhin namentlich vor, forderte dies jedoch auch von der Magierin. >> Kallisto. <<, antwortete diese kurz und knapp, hatte jedoch noch etwas hinzuzufügen. >> Und wenn du unbedingt alleine sein möchtest, dann such dir doch ein anderes Fleckchen. Die Natur gehört niemandem und niemand hat das Recht sie für sich zu beanspruchen. << Zugegeben, die Kombination an Wörtern, welche da aus Kallistos Mund entwichen, war nicht sonderlich freundlich gewählt, doch unabhängig davon, dass es ihr Gegenüber ebenso wenig mit Höflichkeit hatte, meinte die Magierin es keineswegs böse. Es war einfach ihre Art, ihre Gedanken frei und gradlinig heraus zusprechen und die Aussage war genau so zu verstehen, wie sie gesagt war, ohne besonders bösen Hintergedanken. Das Kazuya ihre Anwesenheit nicht passte, war ja nun offengelegt, doch scherte sich die Katzenhafte nicht viel darum, sie fuhr mit ihrem Bad fort als sei nichts geschehen. Der Rosahaarige offenbarte dann, dass er nicht so lange wie sie ein Mitglied der Gilde war. Gut drei Monate nach ihrem Gildenbeitritt, tat er es ihr gleich und dennoch ging Kallisto davon aus, dass er die Gilde und ihre Mitglieder bei weitem besser kannte, als sie es tat. Ihrer Erfahrungsarmut nach, hätte sie auch erst seit einem Monat dabei sein können. Nur gut, dass Kazuya ihre Aussage nicht infrage stellte, denn belegen oder beweisen konnte die junge Frau es wohl kaum. Dazu wäre schon die Aussage des Gildenmeisters notwendig. Für einen kurzen Moment wirkte der Junge so, als hätte er seine freche Art abgelegt, sodass man sich ruhig mit ihm unterhalten könne. Das veranlasste Kallisto dazu, ihre Wäsche kurz zu unterbrechen und etwas nachzuhaken. Von der Hintergrundgeschichte des Jungen ahnte sie nichts und so wie er sie umschrieb, klang sie ganz normal und plausibel. >> Gefällt es dir denn in der Gilde? Was hältst du von ihr? << Eine Frage zu einer persönlichen Meinung, die für sie sogar relativ wichtig war. Ein eigenes, richtiges Bild von den Magiern, von ihren „Kameraden“ hatte sie ja nicht einmal. Sie kannte kaum eine Fee, bekam lediglich die familiäre Atmosphäre im Gemeinschaftsraum ab und an mal mit, wenn sie sich denn vor Ort blicken ließ.
Als Kazuya sich rückwärts auf die Wiese fallen ließ, fuhr die nicht mehr ganz so Schmutzige mit ihrer Wäsche fort. Rein zufällig tat sie es dem Jungen dann gleich. Sie löste ihr Haarband und lehnte sich etwas nach hinten, um auch ihre Haare ins Wasser eintauchen zu lassen. Mehrfach fuhr sie mit ihren Händen durch ihr Haar, wuschelte sie durchs Wasser, damit sie wirklich klitschnass und nicht nur angefeuchtet wurden. Der Dreck saß wirklich überall, diesmal hatte Kallisto sich wirklich mühe gegeben. Nachdem also auch ihre Haare genügend klares Bachwasser abbekommen hatten, richtete sie sich wieder auf, presste mit beiden Händen das überschüssige Wasser aus ihrem schwarzen Schopf. Aus dem Augenwinkel heraus sah Kallisto dann, wie Kazuya sich wieder aufrichtete und sie schon so ansah, als wolle er wieder mit ihr sprechen. So kam es dann auch, er fragte die Naturverbundene nach ihrer Magie. Auf diese Frage folgte dann auch, ohne eine Antwort abzuwarten, die Demonstration seiner eigenen Fähigkeiten. Er streckte seinen Arm von sich, deutete mit dem Zeigefinger in die ungefähre Richtung, der im Bach sitzenden Magierin. Dann ging alles ganz schnell. Kallisto nahm noch ein Glänzen an der Spitze seines Fingers wahr, als von dort aus eine Art Geschoss seinen Weg ins Wasser fand. Der Einschlag sorgte dafür, dass sich das Wasser aufbaute und in einzelnen, dafür aber vielen Tropfen über die junge Frau ergoss. Verdutzt blickte sie zum Jungen herüber. Keine Frage, das war pure Absicht, er wollte sie ärgern. Kallisto schluckte die sich aufbauende Wut herunter. Sie wollte sich doch ohnehin waschen, warum also sollte sie sich darüber ärgern, dass sie nass wurde? Zuerst wischte sich die Katzendame durchs Gesicht, ehe sie sich dann erneut daran machte, ihr Haar von Wasser zu befreien, denn das wurde durch die Show des Rosahaarigen wieder notwendig. >> Interessant. Wassermagie? << Kallisto glaubte, dass sie das glänzende Objekt, also das Geschoss als eine Art Wassertropfen identifiziert hatte. Nachdem sie dann mit ihrem Haar fertig war, band sie es erneut zu einem Zopf zusammen. >> Ich kann mich verwandeln, so etwa. << Die Magierin winkelte ihren Arm an, welcher daraufhin von der Hand bis zum Oberarm mit Fell überzogen wurde. Die Hand formte sich um, wurde zu einer Pfote, aus der kurz darauf scharfe Krallen sprangen. Damit jedoch genug von ihrer Magie. Kallisto löste die Verwandlung wieder auf, machte sich daran ihr Bad zu beenden, indem sie sich kurz etwas nach vorne beugte, ihre Hände zusammen nahm und sich mit ihnen mehrfach einen ordentlichen Schwall Wasser ins Gesicht warf.
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BeitragThema: Re: Waldbach bei Magnolia   Fr 21 Aug 2015 - 19:58


Questbeginn: Forst der Geister
Kazuya and Kallisto

Fast hätte sich Kazuya über den Fehler der Wilden amüsiert, aber nur fast. Er war nun einfach kein Wassermagier und dass sie diese primitiven Wasserschubser nicht von der graziösen Magie eines Dragonslayers unterscheiden konnte sagte Kazuya nur eines, dass diese Wilde keine Ahnung hatte wovon sie sprach. Natürlich war es nicht gerade fair von ihr zu verlangen ein simples Geschoss, das beinahe jede Magie besaß, als Technik eines Dragonslayers zu erkennen, das war eher Ausdruck von Kazuyas Ego und dem Stolz auf seine besondere und einzigartige Magie. Da traf es ihn natürlich, wenn er mit einem von diesen billig Wassermagiern verglichen wurde, die nicht einmal im Ansatz die Schönheit dieses Elements verstanden. Dieses >> Interessant. Wassermagie? << hatte Kazuya härter getroffen, als man es sich vorstellen mochte und auch wenn er nicht sonderlich litt, nagte es an ihm. Das Ego eines Mannes war eine zarte Blüte, die keinesfalls harschen Unwahrheiten ausgesetzt werden sollte. Also musste Kazuya die Sache richtigstellen bevor die Wilde, sie hatte sich ja als Kallisto vorgestellt, weiter auf dem zarten Gewächs seiner Seele herumtrampelte. Interessant. Falsch! Diese wunderbare Magie lässt sich in keinster Weise mit dem billigen Gefuchtel eines einfachen Wassermagiers vergleichen. Ich bin der Dragonslayer des Wassers und stehe meilenweit über jeglicher einfachen Wassermagie, das solltest du dir merken. Pures Ego, das war Kazuya gerade, ob er diesen Trip den ganzen Tag fahren würde? … Möglich.
Zum Glück lenkte Kallisto das Thema von Wasser weg auf sich und ihre Magie. Sie verwandelte ihren Arm in etwas, das aussah wie eine Katzenpfote. Fell überzog ihren Arm und sie fuhr sogar kleine Krallen aus, wie bei einer normalen Hauskatze. Ob das wirklich nützlich sein konnte? Kazuya bezweifelte dies. Krallen waren schon nicht schlecht, aber er war schon einmal von einer Katze gekratzt worden, es tat kurz weh und brannte vielleicht, aber es würde nicht einmal einen Angreifer abwehren. Sicherlich sehr hilfreich, was ist das genau? Take Over Pussy Cat? Immer wieder freundlich dieser Dragonslayer, das war eben Kazuyas Stärke. Dennoch hatte Kallisto dem Dragonslayer gerade etwas bewiesen und das würde auch belohnt werden, wenn auch nicht in einer Weise, die die Magierin als normal empfinden würde. Er würde sie einfach mitnehmen. Nicht wie bei einem Kidnapping, aber in seiner Jackentasche lag ein Questzettel für eine Aufgabe, die er alleine hatte erledigen wollen. Hier im Wald, aber da bisher noch nichts passiert war, außer dem Treffen mit einer anderen Magierin, scheine s ein langer Tag zu werden und da war jede Form von Gesellschaft besser, als das Alleinsein, jedenfalls für einige zeit.
Falls du Interesse daran hättest,m könnten wir uns gemeinsam um diese Quest hier kümmern. Damit zog Kazuya das zerknitterte und an einigen Stellen eingerissene Stück Papier aus seiner Jackentasche und hielt es Kallisto vor das Gesicht. Das ist eine Quest aus der Gilde, wollte sie eigentlich alleine machen, aber da nichts passiert ist bisher, wird es langweilig. Hier im Wald soll wohl irgendwer Wanderer Erschrecken oder so, nichts aufregendes, aber die Miete ist bald fällig. Wenn du willst, kannst du mehr als die Hälfte der Belohnung haben, ich brauch nicht viel. Vielleicht machte sie mit, vielleicht nicht, so gesehen war es Kazuya egal,, aber die Belohnung konnte schon eine kleine Verlockung für diese gierigen Leute sein, die sich viel zu viel aus Geld machten. Mehr als die Miete für sein kleines Appartement und vielleicht ein paar Jewel für das alltägliche Leben, mehr brauchte der Rosaschopf nicht.
Aber egal, wie sich Kallisto entscheiden würde, Ablehnung schien bei Kazuyas Verhalten fast die logischere Wahl zu sein, der Dragonslayer würde die Aufgabe erledigen.


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Kazuya Taizu
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BeitragThema: Re: Waldbach bei Magnolia   Sa 22 Aug 2015 - 8:14

Wasser. Es war definitiv Wasser, was der Junge da geschossen hatte, da war Kallisto sich verdammt sicher. Drum schaute sie zunächst etwas verwirrt, als Kazuya sich recht offensichtlich darüber aufregte, dass sie ihn einen Wassermagier nannte. Ein Wassermagier war doch jemand, der Wassermagie anwendete und demnach Wasser kontrollierte oder was auch immer damit machte, oder etwa nicht? Der Rosahaarige schien damit ganz und gar nicht einverstanden gewesen zu sein. Er fasste die Worte der Schwarzhaarigen noch einmal auf, stellte sie jedoch als falsch hin. >> Falsch? <<, murmelte sie gleich leise dazwischen, wurde jedoch sofort darüber aufgeklärt, was genau sie denn falsch gemacht hatte. Kazuya stellte sich selbst als „Dragonslayer des Wassers“ hin und machte deutlich, dass dieser ganz und gar nicht mit Wassermagiern zu vergleichen sei. Dessen Magie sei „Gefuchtel“. >> Dragonslayer? Du… tötest Drachen? << Kallistos Stimme haftete Zweifel an. An Drachen glaubte sie nicht. Nie hatte sie einen gesehen, was wohl nicht zuletzt daran lag, dass Wälder wie dieser kaum die perfekte Behausung für eines dieser mystischen Wesen waren. Das spielte jedoch für den Moment keine Rolle, denn die Magierin stellte sich, beziehungsweise Kazuya andere Fragen. >> Was unterscheidet denn einen Dragonslayer des Wassers von Wassermagiern? << Eine in Kallistos Augen berechtigte Frage, sah sie doch lediglich, wie er einen Tropfen erzeugte und ihn bewegte. Das konnte ein Wassermagier doch sicherlich auch, oder etwa nicht? Dass er sich also so aufspielte, verstand sie nicht so recht und schuldig fühlte sich die junge Dame darum auch nicht.  Der Rosahaarige allerdings dem Anschein nach auch nicht und das bei einem Verhalten, dass durchaus zu wünschen übrig ließ. Zuerst nahm Kallisto die Worte „Sehr hilfreich“ für voll, doch die Frage danach, ob es denn „Take Over Pussy Cat“ sei, raubte der Magierin kurz den Atem. Verblüfft wie sie war, brauchte sie einen Moment, ehe sie ihre Sprache wiederfand. Am liebsten hätte sie dem Jungen ja gezeigt, was diese „Pussy Cat“ Klaue so alles anrichten konnte, mit besonderem Fokus auf seinem Gesicht. Darum wechselte der verdutzte Gesichtsausdruck der Katzendame auch zu einem eher unerfreuten, doch bevor sich das Ganze in eine unangenehme Richtung bewegen konnte, zog der Rosahaarige plötzlich einen Zettel aus seiner Jackentasche. Er unterbreitete ihr das Angebot, gemeinsam an einer Quest zu arbeiten. Erneut erstaunte der Junge seine Gegenüber. Zuvor erst machte er sich über ihre Magie lustig und direkt danach sprach er von einer gemeinsamen Quest? Kallisto erhob sich, setzte ein Bein vor das andere, um sich dann, durch den Wasserwiderstand verhältnismäßig langsam auf den Dragonslayer zuzubewegen. Eigentlich war ihr ja danach einfach abzusagen. Auf einen so Nerv tötenden  Kameraden konnte sie gut und gerne verzichten, doch er sprach davon, dass der Auftrag in dem Waldstück stattfand, in dem sich die beiden befanden. Die Jungdruidin wurde kurz hellhörig, doch es sollte sich um jemanden drehen, der Wanderer erschreckt und das war der Schwarzhaarigen eigentlich schon fast wieder egal. Solange der Wald dabei nicht zu Schaden kam, war eine solche Mission eigentlich eher zweitrangig für die Hüterin dieses Örtchens. Allerdings hielt Kazuya ihr den Zettel mit dem Auftrag unter die Nase und dabei entdeckte Kallisto ein Detail, welches der Junge ihr vorenthalten hatte. Die Magierin griff nach dem Zettel, entriss ihn der Hand ihres Gildenkameraden, um sich die Beschreibung der Mission noch einmal genauer durchzulesen. Den Berichten zur Folge verschwanden die Tiere der näheren Umgebung. >> Mhm… << Kallisto runzelte die Stirn, hielt den nass gewordenen Zettel achtlos wieder in Kazuyas Richtung, während sie sich konzentriert umschaute. Ihr war gar nicht aufgefallen, dass die Tiere das Weite suchten, doch jetzt wo sie davon gelesen hatte und sich darauf konzentrierte welche wahrzunehmen, bemerkte sie es auch. Nicht mal ein einzelnes Vogelzwitschern war zu hören. Diese Tatsache alleine überzeugte Kallisto davon, sich dem nervigen Jungen anzuschließen. Auf den Teil mit der Belohnung ging sie gar nicht ein, stattdessen lag ihr Focus bereits auf dem Problem, welches den Wald und seine Bewohner beeinflusste. >> Gut, ich helfe dir. Lass uns der Sache auf den Grund gehen<<, sprach die Take Over Magierin motiviert, blickte dabei wieder zu Kazuya. >> Aber sollten wir dann nicht eher die Ortschaften aufsuchen, an denen sich auch mehr Wanderer herumtreiben? << Vielleicht würden sie ja jemanden auf frischer Tat ertappen, wenn sie sich selbst wie Wanderer verhielten, so ihr Gedanke. An einen eher abgeschiedenen Ort, wie dieses Bachstück eines war, verirrten sich nur sehr selten Menschen. Das Wasser des Bachs lief an Kallistos ganzem Körper herunter, tropfte hier und dort auf die Wiese, als sie aus dem Gewässer stieg. Ihr kleines Bad hatte sie hinter sich gebracht, nun konnte sie sich wieder die Hände schmutzig machen, oder auch mehr. Erwartungsvoll schaute sie zu Kazuya, in der Hoffnung, dass er sich nun erheben und sich mit ihr aktiv auf die Suche nach dem Grund für diese Unruhen machen würde.
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BeitragThema: Re: Waldbach bei Magnolia   Do 27 Aug 2015 - 18:46


Listen and Learn
Kazuya and Kallisto

Es war schon irgendwie niedlich, wie Kallisto versuchte den Unterschied zwischen Wassermagie und Dragonslayer eben jenes Elements zu begreifen, schien sie doch nicht zu verstehen, wie großartig die Magie des Taizu war im Vergleich zu simpler Wassermagie. Würde Kazuya zu einem Vortrag über die Magie der Dragonslayer ansetzen? Wahrscheinlich, ansonsten würde Kallisto wohl nie vollständig verstehen, welch Erhabenheit sich in dem Wasser des Rosaschopfes widerspiegelte. Dragonslayer sind vollkommen anders, als gewöhnliche Elementarmagier. Wie du richtig erkannt hast ist unsere Magie geboren worden, um Drachen zu besiegen, doch gleichzeitig wird diese Magie auch nur von Drachen gelehrt. Früher soll es wohl die Konflikte der Drachen unter sich hatte lösen sollen, einige Drachen brachten Menschen ihre Magie bei und kippten das Gleichgewicht, doch zur heutigen zeit ist es weniger ein Machtspiel, als der Wunsch seine Magie weiter zu geben. Jedenfalls war es bei meiner Lehrmeisterin so. Der Gedanke an Levia ließ Kazuya kurz inne halten, er vermisste seine Ziehmutter wirklich, hatte sie den Jungen doch von Anfang an geliebt und ihn liebevoll, aber streng, erzogen. Um sich ein wenig zu fassen, grub der junge Magier seine Hände tiefer in die Taschen der Jacke, die Levia ihm einst als Geschenk überlassen hatte und versuchte wieder seinen Blick auf Kallisto zu richten, die gerade im Wasser auf den Jungen zu watete.
Sei es, um sie zu blockieren oder ihr einfach entgegen zu gehen, Kazuya trat ebenfalls einige Schritte im seichten Wasser des Baches auf die Take Over Magierin zu. Anders, als die Wilde wurde Kazuya kaum von den Wellen des Baches ausgebremst, bewegte er sich doch in seinem Element, wie kein anderer. Er kannte das verhalten von Wasser und konnte sich darauf bei jedem Schritt einrichten. Hätte sich Kazuya wirklich angestrengt, so wäre er sogar in der Lage gewesen absolut lautlos durch das Wasser zu waten und keine einzige Welle zu erzeugen, doch da das hier nicht nötig war, begnügte sich der Dragonslayer damit den Widerstand des Wasser minimal zu halten. Ein weiterer Unterschied meiner Magie zu dieser dilettantischen Wassermagie ist es, dass ich absolut immun gegen Angriffe mit Wasser bin, sie verstärken mich sogar noch, weil ich sie absorbieren kann. In etwa so. Damit spitzte Kazuya die Lippen, als wolle er durch einen Strohhalm trinken, doch auch ohne Hilfsmittel stieg Wasser aus dem Bach auf und wurde von Dragonslayer eingesogen, als wäre es das normalste der Welt.
Nach dieser kleinen Vorführung ließ sich Kazuya wieder am Ufer des Baches nieder und wartete auf die Antwort Kallistos, ob sie an der Quest teilnehmen wollte. Glücklicherweise fiel diese positiv aus und scheinbar hatte die Magierin auch schon einen Plan. Die orte aufsuchen, an denen mehr Menschen waren, simpel, aber sicherlich viel versprechend, wenn es sich heir wirklich um Streiche handelte, aber bisher ließ sich kein Muster erkennen, die Berichte, die Kazuya überflogen hatte, tiefe Lektüre war nicht sonderlich sein Ding, ließen keine Gemeinsamkeiten erkennen, bis auf diesen Wald. Also war es relativ egal wo sie begonnen, es gab so gut, wie keine Hinweise. Gerade als der Dragonslayer seine zweifel äußern wollte, trafen ihn mehrere kleine Geschosse am Hinterkopf. Mehr irritiert, als verletzt blickte sich der Dragonslayer um und fand neben sich einige Haselnüsse liegen. Jemand hatte ihn mit Nüssen beworfen. Nur wer? Kallisto konnte es nicht gewesen sein, er hatte sie im blick gehabt, als es passiert war und einen anderen Menschen hätte der Dragonslayer sicherlich viel früher wahrgenommen. Nun raschelten hinter Kallisto einige Büsche und kleine Nüsse flogen auf die Magierin zu, ohne groß nachzudenken schoss Kazuya auf die Magierin zu und riss die Hand nach oben. Kurz bevor die Nüsse Kallisto trafen, hatte der Dragonslayer sie gefangen, war dabei jedoch auch auf eine sehr intime Distanz auf sie zu gegangen. Schätze, unser Ziel hat eher uns gefunden. Mit diesen Worten ließ der Junge die Nüsse einfach ins Wasser neben Kallisto fallen und trat einen Schritt zurück.


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BeitragThema: Re: Waldbach bei Magnolia   Sa 29 Aug 2015 - 12:54

Niemals zuvor hatte Kallisto einen Dragonslayer getroffen, jedenfalls nicht wissentlich. Klar, vielleicht war da schon jemand, mit dem sie ein-, zweimal interagiert hatte, am wahrscheinlichsten wohl im Gildengebäude von Fairytail, doch nie zuvor wurde sie mit dieser, anscheinend so speziellen Art von Magie konfrontiert. Ob das Wissen über „Drachen“ und Dragonslayer zur Allgemeinbildung gehörte, von der die Magierin unterdurchschnittlich viel besaß? Sie jedenfalls hatte noch nie davon gehört, genauso wenig wie von realen Drachen. Daher auch ihre Zweifel an dem Wahrheitsgehalt der Aussagen Kazuyas. Ihr kleines Köpfchen arbeitete hart daran sich vorzustellen, dass es tatsächlich Drachen gab und sie nicht nur die Hirngespinste von Märchenautoren waren. Der Mensch neigt dazu Dinge anzuzweifeln, die er nicht sehen oder anfassen kann und so war es eben auch mit Kallisto. Grade wollte sie erneut ihre Stimme erheben, fragen, ob er sie nicht auf den Arm nahm, da holte der Wassermagier… oder eben Wasser Dragonslayer zu einer kleinen Rede aus, um ihr die Magie etwas besser zu veranschaulichen. Tatsächlich behauptete Kazuya steif und fest, dass die Fee tatsächlich damit richtig lag, dass seine Magie dazu gedacht war Drachen zu töten. Lebendige Drachen! Fair dazugesagt: Tote Drachen brauchte man ja auch nicht ihres Lebens berauben. Es folgte eine kurze Phase des Schweigens. Kallisto war damit beschäftigt sich ihren Kopf über das Ding mit den Drachen zu zerbrechen, während ihr Gildenkollege in Erinnerungen zu schwelgen schien. Nach dieser kleinen Pause jedoch, überraschte der Rosahaarige mit Fähigkeiten, welche die Wilde noch nie zuvor gesehen hatte. Er schritt einfach so durchs Wasser, so als wäre es gar nicht da, so als würde es ihn gar nicht hindern. Entweder das war Teil seiner Magie, oder aber er musste über eine Körperbeherrschung verfügen, die weit über dem Durchschnitt lag. Doch dabei sollte es nicht bleiben. >> Was wird das? <<, fragte Kallisto, als er plötzlich seine Lippen spitzte, so als ob… es sah jedenfalls seltsam aus. Doch hatte es einen Effekt, wie sie kurz darauf feststellen sollte. Wasser aus dem Bach baute sich zu einer Art umgekehrten Strudel auf, stieg in die Lüfte und bewegte sich wie zielgerichtet in Kazuyas Mund. Ohne den magischen Effekt dahinter, den die Braunhaarige nicht so wirklich kannte, sah es zwar nur wie ein besserer Partytrick aus, doch er ließ sie staunen. Immerhin konnte sie von sich selbst nicht behaupten, vergleichbares zu können.
Was den Auftrag anging, so äußerte Kallisto gleich ihre Gedanken und Vermutungen. Natürlich hatte sie weniger Informationsinput, da sie lediglich den grob zusammengefassten Auftragszettel überflogen und keine Berichte gelesen hatte. Dafür war Kazuya ja umso besser informiert. Bevor er sich jedoch gegen seine Kameradin aussprechen konnte, wurde er von irgendwelchen Wurfgeschossen getroffen. Reaktionsschnell richtete die Katzenfrau ihren Blick in die Richtung, aus der die, was auch immer das war geflogen kamen, doch konnte sie nichts erkennen. Sie erblickte niemanden, keine Bewegung, einfach nichts. >> Was war das? << fragte sie in den Raum, natürlich an den Rosahaarigen gerichtet. Dabei ließ sie ihren Blick jedoch nicht von dem vermeintlichen Aufenthaltsort des Täters ab. Erst als sie plötzlich ein Rascheln wahrnahm, drehte sich die Magierin. Dabei reagierte sie allerdings nicht schnell genug. Weitere Geschosse flogen direkt auf sie zu, doch Kazuya hatte aufgepasst. Urplötzlich stand er direkt neben ihr, so nahe, dass sein menscheneigener Körpergeruch in ihre Nase stieg und mit seiner schützenden Hand fing er die Nüsse. Mit dem Kommentar, dass sie von ihrem Ziel gefunden wurden, also sinngemäß nicht weiter suchen brauchten, ging er wieder einen Schritt auf Abstand. Kallisto stand währenddessen wie angewurzelt da, beobachtete den Jungen lediglich mit stillen Blicken und angehaltenem Atem. Ihr Herz schhlug schneller, das pürte sie. Kallisto kannte ihn nicht, konnte ihn schwer einschätzen und überrascht, dass er, wenn auch für eine Schutzaktion, gleich so nahe an sie herantreten würde. Grade, weil er eigentlich nicht grade vor Freundlichkeit strotzte, war sie verwundert. >> Danke! <<, sprach sie mit warmer Stimme und einem Lächeln auf den Lippen, doch ihr Gesichtsausdruck wurde sogleich sehr ernst.  Sharp Eye: Hawk Soul Die junge Magierin wollte nicht gleich mit Risiko auf einen unbekannten Gegner zu stürmen, drum nutzte sie ihre Transformationsfähigkeiten, um mit schärferem Blick vielleicht etwas mehr zu erblicken, als zuvor. Dabei schaute sich Kallisto genauestens um. Immer wieder wendete sie ihren Kopf in verschiedene Richtungen, suchte nach Zeichen, nach Hinweisen, die mehr über denjenigen verraten konnten, mit dem sie es zu tun hatten. Bei einem Kampf der auf Distanz ausgelegt war, hatte sie nicht viel zu bieten. Es lag an Kazuya das Feuer zu erwidern, oder es eben bleiben zu lassen. Immerhin hatten sie bisher nicht viel zu befürchten. Es sah noch immer mehr nach einem Streich, als nach einer wirklich ernstzunehmenden Situation aus.
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BeitragThema: Re: Waldbach bei Magnolia   Mo 7 Sep 2015 - 21:23


Deep in the Woods
Kazuya and Kallisto

Hastig wanderten Kazuyas Augen über die Büsche in der Umgebung, wo würden sich die nächsten Nüsse zeigen, warf jemand aus dem Hinterhalt und wollte sie ärgern oder war es doch etwas anderes? Doch wer konnte dies sein? Obwohl der junge Drachenmagier seine Nase gespitzt hatte und angestrengt schnupperte konnte er keinen weiteren Geruch aufnehmen. Er roch das Wasser, die Bäume, die wilde Katzenhaftigkeit Kallistos und den salzigen Geruch seiner Sachen, doch in diesen Büschen war nichts, nicht einmal ein Hase oder Eichhörnchen. Wie konnte das sein? Gab es Wesen, die über keinerlei Eigengeruch verfügten? Selbst an den Nüssen haftete kein weiterer Geruch, einzig ihr eigenes Aroma und das des Waldes waren zu erkennen und diese beiden Düfte gingen in der Umgebung unter. Hatte der Angreifer einen ebenso flüchtigen Geruch? Doch selbst wenn dem so wäre, bei einem Lebewesen mischten sich immer dinge dazu. Schweiß, Mundgeruch, selbst der Duft von Kleidungsfasern konnte einen Menschen preisgeben, besonders wenn sie eine aromatische Mahlzeit verzehrt hatten oder Raucher waren. Nur lag hier absolut nichts in der Luft außer den beiden Magiern.
Da ihm seine Nase keine große Hilfe war, ließ Kazuya es mit dem schnuppern bleiben und versuchte mit seinen anderen Sinnen einen Hinweis auf den oder die Angreifer zu finden. Nicht, dass seine schwächeren Sinne hilfreicher sein konnten, als sein starker Geruchssinn. Tastsinn. Das kühle Wasser umspielte noch immer die Knöchel des Dragonslayers und die sanfte Brise fuhr ihm warm durch die haare, ansonsten spürte er nichts. Gehör. Einzig das Plätschern des Gewässers und das Rauschend er Blätter waren deutlich zu hören. In windstillen Momenten meinte Kazuya seinen und Kallistos Atem ausmachen zu können, aber ansonsten war nichts festzustellen. Geschmackssinn. Ein relativ fruchtloser versuch überhaupt etwas schmecken zu wollen, trocken klebte die Zunge des Magiers am Gaumen und um sie zu lösen, schluckte er einmal kräftig. Er hatte natürlich nicht daran geglaubt den feind schmecken zu können, aber er wollte keine Möglichkeit außen vor lassen. Sehsinn. Neben seiner Nase wohl der nützlichste Sinn in dieser Situation und doch keine Hilfe, denn so oft Kazuya auch die Büsche mit den Augen absuchte, er fand keinen Hinweis, auf denjenigen,d er sich einen Spaß mit den Nüssen erlaubt hatte.
Offensichtlich ging es Kallisto nicht anders, wandte sie doch den Kopf ziellos umher und verweilte nur kurz mit dem Blick auf einer Stelle. Als der Dragonslayer genauer hinsah, bemerkte er, wie sich der Blick der Katzenhaften verändert hatte. Anstelle ihrer grünen Augen, sah er jetzt den stechenden Blick eines Raubvogels in ihrem Gesicht aufblitzen. Hatte sie eine Transformation gewirkt? Wahrscheinlich, sie wollte bestimmt besser sehen und hatte einen zauber genutzt, der ihr genau dies ermöglichte. Bevor Kazyua jedoch fragen konnte, was sie sah, hörte er über sich ein ungewöhnliches Rascheln. Als er den Blick nach oben richtete erblickte er ein aus Gras geflochtenes Netz, dass an den Ecken mit Steinen beschwert war und es fiel auf die Magier herab. In einem Moment des Schocks verpasste der Dragonslayer den richtigen Moment zur Seite zu springen und wurde von dem Netz erwischt. Das geflochtene Gras war deutlich stabiler, als es aussah und umhüllte die Magier vollkommen, während die Steine als Gewichte im Bach versanken.
Probeweise zog Kazuya an dem Netz, doch es riss nicht, seine Kraft reichte wohl nicht aus. Und dann hatte er auch keinen Zauber, der sie aus dieser Lage befreien konnte, sein Wasser würde einfach durch die Maschen des Netzes gleiten und keinerlei Effekt haben. Vielleicht war die Pussy Cat von Kallisto doch zu etwas zu gebrauchen. Kann sein, dass ich etwas voreilig war, vielleicht lässt sich dein Kätzchenarm doch irgendwie benutzen. Versuch uns hier raus zu schneiden, dieser Schwachsinn geht mir gerade gepflegt auf den Zeiger.


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BeitragThema: Re: Waldbach bei Magnolia   Sa 12 Sep 2015 - 7:38

Kallisto gab sich die größte Mühe, inspizierte die Büsche, das Dickicht um die beiden Magier so gut und konzentriert es ging, doch konnte sie keine Person, kein Wesen ausmachen, dass man als Drahtzieher dieses Streiches hinstellen könnte. Selbst ihr Zauber, ihre Falkenaugen halfen ihr dabei nicht, weswegen sie den Zauber auch nicht sonderlich lange aufrecht hielt. Sie hätte genauso gut offen in den Wald fragen können, wer dort ist, das Ergebnis wäre wohl dasselbe gewesen. Ansonsten hätte es sicher schon eine ungefähre Beschreibung von dem Übeltäter gegeben, was nicht der Fall war. Zumindest wusste die Magierin nichts davon, es stand schließlich nichts in der Missionsbeschreibung, die sie überflogen hatte. Mit einem Seufzen löste Kallisto ihre Verwandlung auf. Sie schüttelte gestenreich den Kopf, ihr war die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. >> Ich sehe einfach nichts, niemanden. Entweder er versteckt sich ziemlich gut, oder da geht etwas nicht mit rechten Dingen zu. << Wie man aus dem Gespräch von zuvor entnehmen konnte, war die Fee nicht besonders gut darüber informiert, was es bedeutete ein Dragonslayer zu sein und vor allem wusste sie nicht über die Fähigkeiten solcher Magier Bescheid. Wenn das der Fall gewesen wäre, hätte Kallisto sicherlich sofort nachgefragt, ob Kazuya etwas in die Nase stieg, ob er mit seinen hochqualitativen Sinnen etwas oder jemanden bemerkte, ob er Hinweise entdeckte, beziehungsweise aufspürte. Doch auch ohne dieses Wissen bemerkte die aufmerksame junge Dame, dass der Rosahaarige auf irgendeine Art und Weise Ausschau hielt. Er schaute sich nicht so um, wie sie es tat, doch er schien sich auf irgendetwas zu konzentrieren. Als Kallisto ihre Suche aufgab, schaute sie zunächst einmal flüchtig zu ihm herüber, als sie seinen Fokus jedoch bemerkte, lag ihr Blick auf ihm. Er war fragend und sprach nonverbal „Und? Hast du etwas?“ oder etwas ähnliches, vergleichbares. Da er nicht sofort antwortete, ob er ihren fragenden Blick überhaupt bemerkte sei dahingestellt, wollte sie doch ihre Stimme erheben und nachfragen, doch genauso wie Kazuyas Vorhaben, wurde auch ihres von einem plötzlichen, unvorhergesehenen Ereignis unterbrochen. Ein Rascheln ertönte. Als Kallisto nach oben und damit in die Richtung blickte, aus der das Geräusch zu hören war, blickte sie bereits auf ein großes Netz, welches sich innerhalb nur eines einzelnen Augenblicks schon über die beiden Fairy Tail Magier gelegt hatte. Ein Platschen war noch zu vernehmen. Es bezeugte, wie Steine auf das Wasser des Bachlaufs trafen und darin versanken, das Netz beschwerten. >> Was… Hey! << Die verwirrte Frage, gefolgt von einem wütenden Aufschrei war die Reaktion der jungen Katzendame. Während ihr Kamerad bereits testete, ob er das Netz, welches offensichtlich aus geflochtenem Gras bestand, irgendwie zerreißen konnte, war sie damit beschäftigt sich aufzuregen und zu ärgern. Was bisher nach einem Jugendstreit aussah und langsam an Mysteriösität zunahm, bekam zunehmend einen gefährlicheren Touch. Kallisto behagte es gar nicht, dass man ihr wohl möglich nach der Freiheit trachtete und die pure Existenz dieses Netzes, natürlich in Verbindung mit seiner Position, störte sie unbeschreiblich stark. Ihr war so unwohl, dass sie nicht einmal einen kühlen Kopf bewahren konnte, denn auf die Idee Kazuyas, das Netz mit ihren… „Kätzchenarm“ zu zersäbeln, hätte sie auch gut und gerne selbst kommen können. >> Mhm? Ach, jetzt wird das Take Over Pussy Cat doch nützlich, mhm? << Die Magierin grinste breit, versuchte ihre Geistesabwesenheit herunterzuspielen. >> In Nullkommanichts sind wir hier raus! << Ihre Aussage protzte vor Selbstvertrauen und Kallisto war bereit mit ihrer Nützlichkeit zu glänzen. Take Over: Cat Soul! Um den Vorgang professioneller wirken zu lassen und schneller fertig zu sein, transformierte die Magierin diesmal ihre beiden Arme. Mit vielen gezielten Hieben, dennoch wie eine Furie aussehend, zerhäckselte Kallisto das Netz in Tausende Fetzen, die langsam zu Boden segelten. Die Braunhaarige trug noch immer ein Lächeln auf den Lippen, als sie erneut zu Kazuya blickte. Aus dem Lächeln wurde jedoch schnell wieder ernst. >> Wir sollten uns nicht in die Defensive drängen lassen. Hier auf der Lichtung stehen wir wie auf dem Präsentierteller. << Eine kurze Beschreibung der Situation, gepaart mit einer unterschwelligen Aufforderung. Kallisto wartete gar nicht weiter auf Zustimmung oder Absegnung, sie schaute sich noch einmal um und ging, wenn auch vorsichtig und etwas zögerlich, auf eine Lücke zwischen zwei großen Büschen zu. Darüber, ob dort vielleicht der/einer der Gegner auf sie wartete und ob das gut oder schlecht für sie wäre, dachte die Jungdruidin dabei gar nicht wirklich nach. Dennoch bereitete sie sich auf den Ernstfall vor, hob ihre Pranken an und signalisierte Kampfbereitschaft.
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BeitragThema: Re: Waldbach bei Magnolia   Mi 7 Okt 2015 - 14:48


Silence and Laughter
Kazuya and Kallisto

Der rosahaarige Dragonslayer quittierte die Spitze der Take Over Magierin mit nicht mehr als einem verdrehen seiner Augen, mehr gestand er der jungen Frau einfach nicht zu. Sicher, ihr Zauber hatte ihnen geholfen, aber das hieß noch nicht, dass die Magie der Frau wirklich beeindruckend war, ein Buttermesser konnte auch etwas schneiden, war aber sicherlich noch kein Katana. Doch erst einmal sollte sich Kallisto nützlich fühlen, dann nervte sie wenigstens Kazyua nicht mit ihrer Art. Es war eine Win-Win-Situation, Kallisto war halbwegs glücklich und Kazuya hatte seine Ruhe. Wenigstens vor ihr, denn da gab es ja immer noch diesen unsichtbaren Scherzbold, der weder von seiner feinen Nase noch Kallistos scharfen Augen hatte ausgemacht werden können. Hey, hast du zufällig einen Zauber, der dein Gehör verbessert? Wenn wir nichts sehen und ich nichts rieche, hilft vielleicht ein anderer Sinn, auch wen ich es fast nicht glaube. Wenn sich der Gegner nicht zeigte und sogar daran dachte seinen Geruch zu verschleiern, würde er sicherlich keine verdächtigen Geräusche abgeben. Immerhin war das Gehör normalerweise nach dem Sehsinn der Sinn,d er am meisten vom Menschen benutzt wurde. Versteckte man sich wollte man erst nicht gesehen werden und dann natürlich auch nicht gehört. Da normale Menschen Geruch deutlich schlechter wahrnehmen konnten, war das Verschleiern des Geruches erst auf Platz 3 angesiedelt. Die Chancen so jemanden zu finden, waren also sehr schlecht.
Offenbar hatte Kallisto keinerlei Interesse daran zu Lauschen, vielleicht besaß sie auch keinen passenden Zauber dazu, jedenfalls bewegte sie sich zielstrebig auf das Dickicht zu, um nicht mehr offen auf der Lichtung beim Bach zu stehen. Ein vernünftiger Vorschlag, konnten diese Tricks sicherlich nicht ganz so gezielt im Wald gespielt werden. Um den Bach als Energiequelle des Dragonslayers nicht ganz zu verlassen schlug sich Kazuya einige Meter neben Kallisto ins Gebüsch, immer in der Nähe des Bachlaufes. Die andere Magierin war noch relativ nah, nur ab und an verdeckte ein Baum ihre Silhouette, sodass sie sich notfalls schnell helfen konnten. Sich aufzuteilen mochte Vorteile besitzen, aber Kazuya würde sicherlich nicht alleine durch den Wald irren, wenn jemand, der helfen konnte zur Verfügung stand.
Mit einer Hand fuhr der Dragonslayer an der Rinde einer Eiche entlang, als er neben scih ein Geräusch vernahm. Das Rascheln von Blättern, sehr nah und zu deutlich, um Kallisto zu sein, die gerade außerhalb des Blickfeldes des Fairy Tail Magiers war. Wieder raschelte es, es kam direkt von der anderen Seite des Baumes. Langsam schob sich der Dragonslayer durch einen Busch, wohl darauf bedacht kein Geräusch zu verursachen. Stacheln rissen die Haut an den Händen des Magiers auf, aber das war nicht weiter schlimm, bemerkte der angespannte Dragonslayer dies nicht einmal. Gerade als der Bereich aus dem die Geräusche kamen, in Kazuyas Blickfeld rückte, verstummte die Spur plötzlich. An der Stelle, an der Kazuya die Feinde vermutete, war nur eine Sache merkwürdig, auf einem großen Blatt waren fein säuberlich viele Blaubeeren gestapelt. Die offensichtlichste Falle aller Zeiten. Sollen wir da etwa drauf herein fallen? Für wie bescheuert hielten ihre Gegner denn Kazuya und Kallisto? Mit der linken Hand griff der Dragonslayer nach einem Pinienzapfen und warf diesen auf die Blaubeeren. Wie zu erwarten fielen die Beeren in eine kleine Grube, nur um dann eine Netzfalle zu offenbaren. Die lahmste Falle, die ich je gesehen habe. Kazuya war sich gar nicht sicher, ob er die Gegner herausfordern oder beleidigen wollte, aber gesagt hatte er dies nun, leider war die Antwort nicht ganz so, wie sich der Dragonslayer es sich vorgestellt hatte. Keine Worte, sondern das Geräusch eines reißenden Seils machte sich bemerkbar und als Kazuya nach oben blickte, kam ihm bereits eine Ladung Blaubeeren entgegen, die auf sein Gesicht regnete und ihn umwarf.
Ein wenig benommen versuchte Kazuya sich aufzuraffen, als er neben sich im Busch ein Geräusch hörte, das ungewöhnlich war. Kinderlachen. War das hier nichts weiter, als ein Kinderstreich, doch wie kam es, dass Kazuya nichts riechen konnte? Als die lachende Gestalt bemerkte, dass Kazuya sie bemerkt hatte, wenn er auch nicht wusste, wo genau sie sich befand, verstummte das lachen und schnell, zu schnell für ein Kind, raschelte etwas durch die Büsche auf den Bach zu. Kallisto! Ich hab was gefunden oder besser jemanden. Er läuft zum Bach. Hoffentlich konnte Kallisto der Gestalt den Weg abschneiden, wobei das eher unwahrscheinlich war, befand sich Kazuya doch näher am Bach, als die Take Over Magierin.


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BeitragThema: Re: Waldbach bei Magnolia   Sa 10 Okt 2015 - 19:12

Natürlich war es nicht so, dass Kalisto Bestätigung suchte oder sich auf- und in den Vordergrund spielen wollte. Sie fand es nur recht amüsant, dass ausgerechnet ihr Zauber, der zuvor noch verspottet wurde, den Weg in die Freiheit bedeuten sollte. Wie sie versprach, waren sie dann wenige Augenblicke schon wieder von der Falle befreit. Das Netz war keine Herausforderung für die scharfen Krallen der Katzendame und gab bei den ersten Schritten schon nach, zerfiel in tausend Teile. Leider musste sie bei Kazuyas nächstem Anliegen schon wieder passen. >> Hm, nein. Leider nicht. << Einen Zauber, der ihr Gehör verstärkte, hatte Kalisto nicht gemeistert, jedenfalls noch nicht. Er lag sicherlich im Bereich des Möglichen und im Spektrum ihrer Magie, doch auf einen derartigen Fall war sie nicht vorbereitet. Natürlich wusste die Braunhaarige, was ihr Kamerad damit bezwecken wollte, doch mussten sie sich auf andere Tricks und Raffinessen verlassen, um den Fremden zu fassen. >> Hast du denn nicht irgendetwas Nützliches auf Lager? << Die Frage sollte weniger eine Herausforderung oder Spott darstellen, als die ehrliche Frage nach einer Idee, welche den Beiden helfen konnte. Ihren Plan, nicht einfach mitten auf der Lichtung zu bleiben und ein leichtes Ziel, wie auf dem Präsentierteller darzustellen, setzte sie umgehend in die Tat um. So aufmerksam wie sie nur sein konnte, bahnte sich Kalisto ihren Weg zwischen den Büschen hindurch. Kazuya sollte es ihr gleich tun, doch wanderte er eher den Bach entlang, suchte eine gewisse Nähe zu ihm. Ob es mit seiner Magie zu tun hatte? Vielleicht war es aber auch nur eine gewisse Affinität zum kühlen Nass. Kalisto machte sich darum keine weiteren Gedanken. Ihr Fokus lag auf ihrer direkten Umgebung. Sie musste auf jede Veränderung achten, ob es Zweige waren, die sich unnatürlich verbogen, oder Blätter auf dem Boden, die sich verschoben. Irgendetwas musste den Übeltäter doch verraten, oder war es etwa jemand, der Wälder ebenso sehr seine Heimat nannte, wie sie selbst es tat? Das würde die Suche nach der fremden Person ungemein erschweren, denn Kalisto war recht gut darin, sich weitestgehend unentdeckt durchs Dickicht zu bewegen und wenn ihre Befürchtung gerechtfertigt war, so würde sie dem Unbekannten ähnliche Fähigkeiten zusprechen.
Im Augenwinkel sah die Magierin den Rosahaarigen immer wieder zwischen den Bäumen auftauchen und verschwinden. Allerdings blieb auch seine Suche vorerst so erfolgreich wie ihre, also wenig bis gar nicht. Das war solange der Fall, bis Kalisto plötzlich hastige Bewegungen vernahm. Sofort wanderte ihr Blick zum Wassermagier, nein, zum Wasserdragonslayer. Der Unterschied zwischen beiden Magietypen wurde ihr schließlich sehr deutlich gemacht. >> Hast du was? <<, fragte sie aus einer gewissen Entfernung. Dabei machte sie ein paar Schritte zur Seite, um auch wirklich freie Sicht auf das Geschehen zu haben. Grade so erspähte die Magierin noch, wie Kazuya die Falle aus der Ferne auslöste. Seine Kritik war sicherlich berechtigt, wenn er die Falle so leicht entdecken und entschärfen konnte. Was sich dann abspielte, wollte die Katzenhafte zuerst gar nicht glauben. Sie konnte sich ihr lautes Lachen so schnell nicht verkneifen, als Kazuya nach oben blickte und gleich darauf von einer großen Ladung von ... irgendwelchen Kügelchen umgehauen wurde. Erst als er sich aufraffte und Kalisto eine blauviolette Verfärbung in seinem Gesicht erkannte, wurde ihr klar, um was es sich bei den Kügelchen gehandelt haben musste. Erst die Worte des Gezeichneten brachten Kalistos Lachen zum Verstummen. Der Übeltäter rannte zum Bach, so die Nachricht. Das bedeutete, dass sie die Verfolgung aufnehmen mussten. Ein Gedanke schoss der Take Over Magierin durch den Kopf und so griff sie in den lehmigen Boden unter ihren Füßen und schleuderte eine Ladung schlammige Erde in die Richtung, in der sie den oder die Unsichtbaren oder Unsichtbare vermutete. Mit etwas Glück kennzeichnete es die Person und machte sie so etwas leichter zu verfolgen. Bereits während des Laufens kam ihr dann noch der Einfall, dass Kazuya mit seinem Wasser vielleicht etwas Ähnliches machen konnte. >> Bespritz ihn doch mit Wasser! <<, rief sie ihm zu. Zwar garantierte es den Beiden nicht, dass sie den Verfolgten wirklich sehen konnten, allerdings konnte es ja sein, dass zumindest das Wasser sichtbar blieb und ein paar Tropfen ihnen den Weg wiesen.
Kalisto huschte also geschickt wie eh und je durch den Wald und war kurz darauf nur wenige Schritte hinter dem Dragonslayer. Man konnte sagen, dass sie aufgrund des Terrains einen gewissen Vorteil vor ihm hatte. Zumindest normalerweise… Ob das Folgende nun Karma war oder anders begründet werden sollte, sei einfach dahingestellt. Eigentlich passierte es Kalisto so gut wie niemals, dass sie sich vertrat, ausrutschte oder über etwas stolperte, doch mit einem Mal stieß sie mit ihrem Knie gegen etwas, dass sie vollkommen aus der Bahn warf. Katapultartig schleuderte es sie nach vorne, vergleichbar mit einem Fahrrad fahrenden Kind, das über den Lenker fliegt. Die Magierin fand erst im Gras, unweit vom Bach das unsanfte Ende des Fluges, gebremst von ihrem eigenen Gesicht im saftigen Grün. Ein paar wütende, unverständlich ins Gras gemurmelte Worte verließen die Kehle der Wilden, ehe sie ihre Hände gegen den Boden stemmte, um sich auf zu hieven. >> Was war das?! <<, fragte sie empört in die Leere vor sich, erwartete darauf jedoch keine Antwort. Ohnehin erklärte sich die Situation eigentlich von selbst. Hastig drehte Kalisto sich um, deutete, noch hockend, mit ihrem Zeigefinger energisch zu der Stelle, an der es sie umgehauen hatte. >> Da! Sie nach! << Diesmal waren ihre Worte ganz klar an Kazuya adressiert. Wie gebannt lag ihr Blick auf dem Fleckchen Erde, an dem sie das Ziel ihrer Suche vermutete.
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Kazuya
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BeitragThema: Re: Waldbach bei Magnolia   So 15 Nov 2015 - 12:15


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Kazuya and Kallisto

So langsam bereute Kazuya es, dass er den Questzettel am Questboard in der Gilde gefunden und sich gleich auf den weg gemacht hatte. Diese Aufgabe war nichts als Ärger und ging ihm bereits dermaßen auf den Sack, dass es keinerlei Unterschied machte, ob Kallisto dabei war oder nicht. Hätte er ihre Anwesenheit normalerweise als störend empfunden, war diese gesamte Quest bereits so nervenpenetrierend, dass es dem Dragonslayer nicht hätte mehr egal sein können, dass er noch ein Anhängsel hatte. Was hatte er denn schon alles ertragen müssen? Geworfene Nüsse, eine Falle voller Beeren und ein geflochtenes Netz, dass die Magier festhalten sollte. Kinderstreiche von einem unsichtbaren Gegner, der es wohl vorzog sich nicht zu zeigen und die eine Gruppe Kindergartenkinder zu kichern. Zur Laune des Dragonslayers trug es auch nicht bei, dass diese nervtötenden Gegner, wer immer sie auch waren, immer wieder entkamen.
Wo wir gerade beim Entkommen sind. Gerade lief der Witzbold wieder davon und sowohl Kallisto, als auch Kazuya hatten die Verfolgung aufgenommen, In diesem dichten Unterholz würden die beiden aber kaum schneller sein, als ihr Feind, der sich bestens auszukennen schien. So etwas schien auch Kallisto zu denken, denn sie warf mit einem großen Klumpen Erde nach dem Feind, wenn sie ihn auch nicht sehen konnte. Wahrscheinlich wollte sie ihn irgendwie markieren und da hier Erde wohl die beste Möglichkeit war, hatte Kazuya schließlich kein Talkumpuder dabei oder so, musste sie ausreichen.
Bevor sich der Dragonslayer jedoch bücken konnte, um im Lauf ebenfalls etwas Boden zu nehmen und auf den Feind zu werfen, den man nur hören konnte, sagte Kallisto etwas, was den Dragonslayer stutzig werden ließ. Er sollte Wasser auf den Gegner schießen. Weswegen denn das? Damit ein möglicher Treffer einfach wieder abgewaschen wurde? Wohl kaum, sicherlich hatte Kallisto einen Gedankengang gehabt, aber in Kazuyas Augen würde die Ausführung etwas anders verlaufen, als es sich die Take Over Magierin vorgestellt hatte. Doch anstelle die Idee wieder zu verwerfen, sponn Kazuya das Garn weiter. Wenn er den Erdboden bis zum Bach durchtränkte, würden Matschige Fußspuren erscheinen und vielleicht etwas von der klebrigen Masse sogar am Gegner hängen bleiben. Das einzige Problem war, dass Kazuya dafür sicherlich einen großen Batzen Mana verbrauchen würde, was bedeutete, dass er kaum noch in der Lage wäre weitere Zauber zu wirken. Sollte es jetzt nicht funktionieren, wäre Kazuya fast nutzlos, denn allein seine Geschwindigkeit würde nicht gegen den Feind helfen, da dieser scheinbar sogar den Dragonslayer übertraf. Bereit den gesamten Waldboden zu durchnässen, sammelte der Rosaschopf bereits Mana in seinem Mund, doch bevor er diese magische Energie in Wasser umwandeln konnte, flog plötzlich Kallisto an ihm vorbei, als wäre sie von einem Bock nach vorne gestoßen worden. Verdutzt verlor Kazuya seine Konzentration, während er die Magierin an sich vorbei fliegen und um Gras landen sah.Was zur … Wie kannst du plötzlich durch die Gegend fliegen? Ist hier noch jemand? Nicht gerade hilfreiche Fragen, aber Kazuya war gerade etwas überfordert, wie kann Kallisto plötzlich durch die Luft geschleudert werden? Es stimmte zwar, dass Kazuya nicht viel von der Magierin hielt, sie war nervtötend und stank ein wenig wie Katzenpisse, jedenfalls für den Dragonslayer und seine empfindliche Nase. Doch eines war sie sicherlich nicht, schwach. Auch Kazuya war das bewusst, er wusste, dass sie wenigstens Biss hatte und vielleicht war das die einzige positive Eigenschaft an ihr, die der junge Magier anerkennen wollte. Mit einem Schlag besiegt zu werden traute er der Take Over Magierin nicht zu.
Aus diesem Grund ignorierte Kazuya auch die Tatsache, dass Kallisto gerade den Dragonslayer herumkommandiert hatte und ihm quasi befohlen hatte an der Stelle, die soeben noch von Kallisto als weg benutzt wurde, nachzusehen. Doch Kazuya hatte nicht vor nach zu „sehen“, er hatte bereits im Umdrehen sein Mana wieder fokussiert und schleuderte Wasserball um Wasserball in kleinen Tropfen auf die Stelle. Das Gebiet, dass er nun in Matsch verwandeln musste war kleiner und somit ging die ganze Aktion nicht ganz so stark auf den Manapool des Magiers, dennoch kostete es ihn eine schöne Menge an magischer Energie. Mit jedem Wassertropfen spritzte die Erde auf, wurde schlammiger und flüssiger. Bald schon hatte Kazuya eine richtige Matschpfütze erzeugt, in der selbst die kleinste Bewegung Schlammtropfen in alle Richtungen verschoss. Und mitten in diesem Matsch konnte Kazuya einen kleinen Klumpen nasser Erde sehen,d er gerade einmal so groß war, wie ein Tischtennisball. War dieser Winzling ihr Feind? Es spielte eigentlich keine  Rolle, denn jetzt konnten beide Magier ihr gegenüber sehen, das war, was zählte. Außerdem standen jetzt sowohl Kallisto, als auch Kazuya selbst zwischen dem Feind und dem Bach, somit konnte ihr Gegner sich nicht einfach den Matsch abwaschen.
Doch als Kazuya einen Schritt auf den Matschklumpen, der weder Form noch wahre Größe ihres Gegners erahnen ließ, zu machte, schoss der Ball aus Dreck einfach ins Unterholz und versuchte zu entkommen. Verdammt! Das Vieh versucht zu türmen. Es läuft auf die Lichtung zu, an der wir uns getroffen haben.


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Kazuya Taizu
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BeitragThema: Re: Waldbach bei Magnolia   Mo 16 Nov 2015 - 0:44

Kalistos Motivation für diesen Quest war leicht zu erahnen. Zumindest wenn man die junge Magierin kannte oder sich ein paar Minuten mit ihr auseinandergesetzt hatte. Sie war an keiner Freundschaft interessiert, arbeitete auch nicht für den Auftraggeber, denjenigen, der die Mission ausschrieb. Kazuya schien sich ohnehin nicht die Mühe zu machen mit ihr auf einen grünen Zweig zu kommen, sich beziehungstechnisch auf ein aushaltbares Niveau zu steigern, im Gegenteil. Es war ihm egal und auch sie war ihm egal, wenn nicht sogar unangenehm. Jedenfalls half Kalisto auch nicht ihm zuliebe. Das Geld brauchte sie ebenfalls nicht, es war für sie kaum von Wert. Die Katzenhafte störte es, dass der Scharlatan die Tiere in diesem Wald aufschreckte, drum musste er gestellt oder zumindest vertrieben werden, das war ihr einziges Ziel. Diesem Ziel schienen die beiden Feen plötzlich sehr nahe zu sein. Sie standen dem gesuchten Wesen sogar direkt gegenüber, auch wenn sie es natürlich noch immer nicht sehen konnten. Zu diesem Problem kamen Kalisto Ideen. Auch wenn der oder die Flüchtige sich selbst nicht zeigte, unsichtbar machte, weder Gerüche noch Geräusche von sich gab, so konnte man vielleicht trotzdem auf optische Hilfsmittel zurückgreifen. Zu diesem Zwecke mussten sie es nur schaffen ihren Feind zu markieren. Der erste Einfall der Braunhaarigen war Erde, Dreck oder Matsch. Sie griff in den Boden, nahm etwas des Grundes zur Hand und warf nach dem Wesen, dass sich wieder aus dem Staub machen und seine Verfolger weiter zum narren halten wollte. Ob Kalisto dabei traf, wusste sie nicht, denn auf die Distanz erkannte sie nichts. Natürlich gab sie ihre Idee direkt an ihren Kameraden weiter, auch wenn sich die Katzendame nicht direkt vergewisserte, ob dieser sich ihrem Einfall annahm. Sie konzentrierte sich darauf die Verfolgung aufzunehmen, kam jedoch sehr bald zu Fall, wodurch auch immer. Mit einer, von Akrobatik zeugenden Luftfigur und einer optisch dann doch weniger ansprechenden Landung im Dreck endete die Verfolgungsjagd dann auch. Kalisto war sich jedoch sicher, dass sie nicht einfach über ihre Füße gefallen war. Wenn es einer Magierin der Gilde NICHT passieren würde, dann ihr. Sofort wies sie Kazuya an sich bei der Suche auf den Flecken Erde zu konzentrieren, an dem ihr Spurt gescheitert war und zu ihrer Freude hielt der Rosahaarige sich an den „Plan“. Er bewässerte die Stelle, überflutete sie regelrecht und durch den ganzen Schlamm der dabei entstand und aufspritzte, wurde doch tatsächlich etwas Sichtbar, wenngleich es auch nicht wirklich den Vorstellungen der Magierin entsprach. Es war winzig klein, hatte nicht einmal ansatzweise die Ausmaße einer menschlichen Gestalt, sah eher aus wie eine kleine Kugel. Kalisto stutzte, hockte da im Matsch und beäugte das Sichtbare nachdenklich. Plötzlich jedoch setzte es sich wieder in Bewegung und Kazuyas Worte drangen in ihr Ohr, dass es zurück zur Lichtung fliehen wollte. >> Mhm? Verdammt! <<, stieß die junge Magierin zunächst fragend, dann fluchend aus. Sie mussten sich also auf eine Kugel schmeißen um sie zu fangen? War das der neueste Stand ihrer Aufgabe? Kalisto jedenfalls war geködert. Wenn diese Kugel es so haben wollte, dann war dem halt so. Hätte sie doch bloß ihr altes Rudel zur Hilfe, diese Katzen hätten das Ding sicherlich in Sekunden zufassen bekommen...
Vom Ehrgeiz gepackt richtete sich die Take-Over-Magierin auf, wäre bei ihrem ersten Schritt beinahe in der Schlammpfütze ausgerutscht, doch sie fasste sich. Dann stürmte sie mit voller Geschwindigkeit los. >> So kommst du mir nicht davon... <<, murmelte sie verbissen in sich hinein, als sie erneut das Unterholz betrat und mit großen Sätzen hindurch sprang. Ob der Wasserdingsdakerl ihr wohl folgen konnte?
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