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 Rhali

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Rhali

Rhali

Anzahl der Beiträge : 15
Anmeldedatum : 24.08.15
Alter : 25

BeitragThema: Rhali   Mi 11 Nov 2015 - 18:50

RHALI

JEDER VERDIENT ES BESCHÜTZT ZU WERDEN
Name
Rhali
Spitzname
-
Geburtstag
22.02.
Alter
23 Jahre
Gilde
Rune Knights
Gildenzeichen
An seiner linken Handinnenfläche
Geburtsort
In so nem extrem kleinen Kuhkaff irgendwo am Ende von Süd-Fiore
Wohnort
Crocus Town
Erscheinungsbild

Größe/Gewicht: 1.87m/81kg
Haarfarbe: Zinnrot
Augenfarbe: Blau
Aussehen: An Rhali wirkt erst einmal alles irgendwie lang. Angefangen bei den Beinen, die sich durch schlanke, feste Waden auszeichnen. Sein Oberkörper ist schlank und wirkt etwas schlaksig. Er hat keine Hühnerbrust aber das was er da hat kann man auch nicht als gestählt bezeichnen. Die Brust ist schmal aber ausgeglichen bemuskelt. Es passt zum Gesamtbild seines Körpers. Auch seine Arme wirken vielleicht einen Tick zu filigran. Man sieht Rhali an, dass er selten schwere Waffen schwingt oder seinen Körper anderweitig trainiert. Schmal geht es auch in seinem Gesicht weiter. Das Kinn ist eher spitz, die Unterkiefer kantig und scharf geschnitten, was einen Gegensatz zu seiner sanften Stupsnase bildet. Seine Lippen sind ebenfalls gut mit schmal zu umschreiben, die Wangenknochen sind eher niedrig und seine Ohren leider für seinen Geschmack etwas zu groß. Dies versucht er mit seinen zinnroten Haaren etwas zu kaschieren, indem er sie immer so lange behält, dass sie seine Ohren zumindest ein bisschen bedecken. Er trägt auch an beiden Ohren Schmuck. Links zwei schwarze und ein blauer Ohrring und rechts zwei blaue Ohrringe am Ohrläppchen direkt nebeneinander.
Im Sommer verliert Rhali seine noble Blässe in der Regel kaum. Er holt sich wenn dann eher einen Sonnenbrand und wenn er sich erst einmal verbrannt hat, dann wird die Stelle auch schön braun. Doch mit den Wintermonaten verschwindet diese Bräune genauso rasch wie sie gekommen ist.
Seit jeher trägt er seine Haare so, dass sie ihm auf der rechten Seite weit ins Gesicht fallen. Sie sind auf der rechten Seite auch etwas länger als links. Dies hat er so, um die Augenklappe zu verdecken, die sein rechtes Auge bedeckt. Ihm fehlt dieses Auge zwar nicht, doch er ist darauf blind und eine unschöne Narbe entstellt sein Gesicht auf dieser Seite. Das will er der Welt nicht zumuten, weshalb er lieber die Augenklappe trägt. Sein linkes Auge ist dafür besonders betont. Das tiefe Blau des Auges wird von einer schwarzen, das Auge umrahmenden Tätowierung hervorgehoben. Auf den ersten Blick wirkt das Schwarz vielleicht aufgeschminkt, doch tatsächlich hat Rhali sich dort tätowieren lassen. Ebenfalls schmücken drei tätowierte Tränen das linke Auge. Eine Träne liegt zwischen dem inneren Augenwinkel und der Nase, die anderen beiden am äusseren Augenwinkel. Mittig zwischen den beiden Tränen liegt ein Punkt. Diese Tätowierung ist in einem schönen Grünblau gehalten und wenn man Rhali fragt warum er sie sich hat machen lassen, wird man nur eisernes Schweigen ernten.
Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters, man kann sagen was man will, ein Schönling ist Rhali nicht. Doch sicherlich mag er die eine oder andere Person mit seinem Aussehen verzaubern.
Nach aussen hin wirkt Rhali meist nicht sonderlich auffällig. Zwar springen einem seine rote Haarpracht und die Täwowierungen meist direkt ins Auge, doch Rhali ist niemand der sich gerne in Szene setzt. Sein Gang wirkt meistens ein wenig, als würde er in sich selbst zusammensinken, was suggeriert, dass er kein Mann großen Selbstvertrauens ist. Seine Stimme hat stets einen monotonen Klang. Sie ist durchschnittlich tief und selbst wenn er wütend wird bleibt sie  ruhig klingend.
Seine Kleidung mag Rhali nicht allzu eng anliegend. Er mag es, wenn seine Hosen ihm gerade so viel zu groß sind, dass er mit der Ferse ständig drauftritt, weshalb so gut wie alle seine Hosen untenrum zerrissen und verlöchert sind. An den Füssen trägt er entweder ausgelatschte Turnschuhe oder feste Kampfstiefel. Jenachdem wo er gerade hingehen will und was er vorhat. Am Oberkörper trägt er meistens ein Muskelshirt in schwarz oder dunkelbraun und darüber eine einfache kurzärmelige dunkelblaue Fleecejacke mit grünen Rändern. Um den Hals trägt er ein uraltes verwaschenes und bisweilen auch etwas muffig riechendes Halstuch, das er nur ablegt, wenn die Temperaturen über 25 Grad klettern.

Besondere Merkmale: Nebst seinem zinnroten Haar, das einigermaßen zerzaust und mit einem seltsamen Schnitt daherkommt sind natürlich einige kleine Merkmale an Rhali besonders auffallend. Sein eines blaues Auge ist tiefschwarz umrahmt und die tätowierten Tränen zieren Rhalis Gesicht. Auch die Augenklappe, die man manchmal durch die dichten Haarsträhnen hindurchblitzen sehen kann ist sicherlich ein Merkmal, das einem schnell auffällt, wenn man Rhali vor sich hat.
Im Sommer, wenn Rhali oftmals draußen ist, bilden sich auf seinem Gesicht auch einige freche Sommersprossen, die seinem Gesicht einen verspielten Touch verpassen.
Ansonsten ist es nicht wirklich in Rhalis Sinne aussergewöhnlich auffällig zu sein, weshalb etwa seine Kleidung keine Besonderheiten betont.


Charakter

Benehmen: In erster Linie ist Rhali eines: Nett. Und zwar so richtig. Er ist grundsätzlich zu jeder Person erst einmal freundlich und zuvorkommend und er geht auch immer fröhlich durchs Leben. Er ist dieser eine Kumpel, der einen immer wieder auf die Beine stellt und einem immer und immer wieder die Hand reicht, wenn man hingefallen ist. Rhali strahlt eine positive Ruhe aus und steht mit Rat und Tat zur Seite, wann immer man es von ihm verlangt. Er ist selbstlos, jede Person steht für ihn im Mittelpunkt. Wenn man mit ihm zusammen ist, dann lässt er einem seine ungeteilte Aufmerksamkeit zukommen.
Rhali ist der Kerl, der kleine Katzen von Bäumen rettet und Strassenkindern Brot kauft. Er ist der Meinung, dass jeder eine zweite Chance verdient hat. Oder eine dritte. Oder eine vierte. Manchmal auch eine fünfte. Standhaft glaubt er an das Gute im Menschen und selbst seinem Todfeind würde er noch die Hand reichen, um ihn aus dem Dreck zu ziehen.
So verhält er sich anderen Leuten gegenüber stets respekt- und liebevoll und er wirkt, als könnte nichts seine Stimmung trüben. Getreu seinem Motto würde er sich ohne zu zögern für jemanden opfern, der ihm wichtig ist oder der es seiner Meinung nach verdient hat.
Jedoch, obwohl er so ein netter und selbstloser Kerl ist, erkennt er es jeweils erstaunlich schnell, wenn jemand versucht ihn auszunutzen und zögert dann auch nicht, diese Person unter vier Augen zur Rede zu stellen.
Während er jedem gerne zuhört und sich jede Klage ohne zu jammern anhört, erzählt er nicht gerne von sich selbst. Er mag es überhaupt nicht im Mittelpunkt zu stehen oder gar wichtige Entscheidungen treffen zu müssen. Nie im Leben würde er freiwillig den Anführer spielen. Fragen zu sich und seiner Vergangenheit beantwortet er stets ausweichend oder bittet höflich darum, nicht weiter nachzufragen. Er hört lieber zu als selbst zu erzählen. Dies führt dazu, dass kaum jemand viel von ihm weiss und es fällt ihm unheimlich schwer, sich jemandem anzuvertrauen. So ist es recht paradox, dass viele Leute zu ihm kommen, um sich bei ihm ihre Sorgen von der Seele zu reden, da er für jeden ein paar aufmunternde Worte bereithält.
Zudem ist Rhali ein Verfechter der Gerechtigkeit. Seiner Meinung nach verdient selbst der Teufel persönlich, dass man ihm einen fairen Prozess gestattet und er verabscheut Selbstjustiz aufs Gröbste. Mitunter kann er mit seinem Gutmenschsein auch ganz schön nerven, allerdings ist er in diesem Punkt sturer als jeder Esel.

Persönlichkeit: Irgendwie schafft es Rhali Teile seiner wahren Persönlichkeit gut zu verstecken. Seine Selbstlosigkeit kommt aus tiefstem Herzen und seine Prinzipien sind mehr als nur echt. Doch insgeheim spricht Rhali nicht gerne von sich selbst. Er versucht sich selbst möglichst vor anderen zu verschliessen. Seiner Meinung nach ist er so unwichtig für die Welt, dass er niemanden mit seinen eigenen Problemen belasten will. Niemals würde es ihm in den Sinn kommen, sich bei jemandem auszuheulen oder sich seine Sorgen von der Seele zu sprechen. Diese Bürde nimmt er auf sich, wie er alles auf sich nimmt. Er fühlt sich als unwichtiger Versager und ist insgeheim der Meinung, dass wenn sich jemand für etwas opfern muss, dann er. Er hat kaum Selbstvertrauen, was er erfolgreich mit seiner Fröhlichkeit überspielt. Er ist mit der Welt und dem Bösen darin immer etwas überfordert, will und kann nicht glauben, dass Menschen zu Dingen wie morden, vergewaltigen, foltern und unterdrücken in der Lage sind. Am liebsten möchte er seine Augen vor der Dunkelheit der Welt schließen und er weiß, wenn er eines Tages sterben soll, dann für etwas Gutes und Aufrichtiges.
In seinem innern ist Rhali verzweifelt ob der Grausamkeit dieser Welt, auf der steten Suche danach, das Richtige zu tun. Er möchte niemals Menschen verletzen sondern sie mit allem beschützen das er aufbringen kann.
Er zerbricht regelrecht daran, wenn er sich mit jemandem streitet und seine Welt zerbricht, wenn er auf Orte der Zerstörung und Schändung blickt. Er saugt sie auf, diese Traurigkeit, behält sie für sich und schenkt dafür Freude, bemüht sich etwas Glück in diese aus seiner Sicht ziemlich trostlose Welt zu bringen.
Jedes Lachen und jeder Moment der Glückseligkeit ist sein Lohn für seine Mühen und gibt ihm ein Stück seiner eigenen Freude zurück.
Freude bereiten ihm auch Bücher. Seit er mit 16 Jahren lesen gelernt hat verschlingt er in jeder freien Minute so viele Zeilen eines Buches wie nur möglich. Dabei ist es eigentlich völlig egal, worum es in dem Buch geht. Er verschlingt Romane ebenso wie Lehrbücher und Biografien. Bücher sind für ihn eine Ersatzwelt, die es ihm erlaubt sich von der Bösartigkeit seiner Welt zurückzuziehen. Ausserdem schreibt er selbst auch sehr gerne. Er schreibt akribisch mindestens einen Eintrag pro Tag in seine Tagebücher, die mittlerweile schon zu seiner persönlichen Sammlung geworden sind. Er hält jedes Abenteuer, jeden Tag irgendwie in seinen Worten fest. Manche Einträge werden sehr lang, andere bestehen nur aus ein paar wenigen Zeilen. Die Hauptsache für ihn ist es, jeden Tag etwas zu schreiben.
Nebst den Büchern verfällt er bisweilen auch oft genug dem Alkohol. Er hasst es und der Alkohol hasst ihn, doch wenn die Verzweiflung ihn packt, dann ist diese Bittersüsse für einen Moment seine beste Freundin, seine Geliebte und seine Beschützerin.
Hat er erst einmal zu viel getrunken ist Rhali schnell gereizt und kaum noch etwas von seiner gütigen Seele kommt zum Vorschein. Unter Alkohol kann er sogar aggressiv werden und genau dann brechen manchmal alle diese aufgestauten Gefühle aus ihm heraus, die er so krampfhaft zu verbergen versucht. Wenn er so aggressiv ist, wünscht er sich gleichzeitig meistens, einfach in den Arm genommen  und geliebt zu werden. Er möchte einen Anker haben an den er sich klammern kann, bis der Gefühlsausbruch wieder vorbei ist. Auch Allgemein ist er eigentlich ein sehr sensibler Typ, der äusserst gerne Zärtlichkeiten austauscht und der unheimlich liebevoll mit anderen Menschen umgehen kann. Es ist ihm jedoch immer ein wenig peinlich, denn schliesslich ist er ein Kerl und Kerle haben stark und unsensibel zu sein. Deshalb ist er im Moment insgeheim auf der Suche nach jemandem, dem er sich vielleicht auch endlich öffnen kann. Dieses Gefühl brennt schon länger in ihm aber bisher hat er es nie geschafft und er bezweifelt auch, dass er es jemals schafft. Denn diese Person müsste auch verstehen, dass Rhali sich weigert Menschen zu töten. Egal was diese Person in ihrem Leben vielleicht schon verbrochen hatte, er würde es nicht über sich bringen, sie selbst zu richten und ihr Blut an seinen Händen kleben zu haben. Bisher hat er das geschafft. Noch niemand war durch seine Hände gestorben und Rhali setzt alles daran, dass dem auch so bleibt.

Vorlieben: Es gibt viele Dinge, die Rhali entzücken. Kinderlachen, Fröhlichkeit und ausgelassene Stimmung sind für ihn Musik in den Ohren. Er liebt es, wenn Menschen zusammensitzen, gemeinsam singen und jeder den Anderen achtet und respektiert. Solche Momente bescheren ihm Glücksgefühle. Dann fühlt er sich frei und gut aufgehoben. Er mag es, wenn er weiß, dass er in Sicherheit ist und es jedem gut geht, der ihm viel bedeutet.
Er liebt das Rauschen des Meeres und ausgedehnte Bäder in heissen Quellen oder wenns sein muss auch in der Badewanne. Besonders im Winter liebt er das Gefühl der entspannenden Wärme die bis in seine Knochen kriecht und ihn von innen heraus aufwärmt.
Sein Herz zerspringt vor Freude, wenn Leute ihm sagen, wie wichtig er ihnen ist und grundsätzlich liebt er es, andere Menschen zu umarmen. Egal ob Frau oder Mann, Freund oder Feind, Bekannter oder Fremder. Er liebt die Nähe zu Menschen und somit findet er es auch ziemlich berauschend, das Bett mit jemandem zu teilen und am morgen neben dieser Person aufzuwachen. Egal ob das nun eine Frau oder ein Kerl war.
Zudem ist er nie abgeneigt zum Essen eingeladen zu werden. Essen hat sowieso einen hohen Stellenwert in Rhalis Leben, da er in seiner Kindheit kaum was davon hatte. Er liebt jeden Bissen, den er auf ehrlichem Wege erlangt hat.
Was er auch von ganzem Herzen liebt ist sein Schal. Dieser alte, dreckige, ranzige Schal, den er so gut wie immer um den Hals trägt. Dieser Schal bedeutet ihm so ziemlich alles. Er ist sein absolutes Heiligtum.
Was seinen Geschmack bei Menschen angeht, ist er nicht sonderlich wählerisch. Er selbst findet sich unattraktiv, weshalb er auch gerne Damen und Herren seine Aufmerksamkeit schenkt, die im Munde der Gesellschaft vielleicht nicht als ästhetisch eingestuft würden. Natürlich hat er gewisse Vorlieben, die er bevorzugen würde. So mag er Frauen, die nicht zu viel Holz vor der Hütte haben und Männer mit ästhetischen, natürlichen Muskeln, die sich unter gepflegter Haut abzeichnen. Bei Augen, Haut- und Haarfarbe muss einfach die Kombination stimmen. Zudem fühlt er sich von Menschen angezogen, die ebenfalls ein Handicap haben, wie er es hat. Es muss nicht unbedingt ein fehlendes Auge sein. Es kann auch ein fehlendes Bein, eine fehlende Hand, Blindheit ... einfach irgendetwas, das dumm gelaufen ist und deshalb nun behindert, sein. Mit solchen Leuten fühlt er sich sofort verbunden und es übt auch einen gewissen Reiz auf ihn aus.
Mit Tieren kommt er grundsätzlich gut klar auch wenn er die meisten davon respekteinflössend findet. Er mag aber Katzen unheimlich gerne, weil sie so flauschig und selbstständig sind. Zudem mag er alle Marderartigen, da er eine Weile lang einen zahmen Marder bei sich hatte, der jedoch altershalber mittlerweile verstorben ist.
Und Rhali liebt es zu faulenzen. Er könnte stundenlang einfach in einer Hängematte liegen und sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Oder morgens bis Mittags in die Decke gekuschelt liegen bleiben. Er findet weiche Betten anbetungswürdig und wenn er sich mal irgendwo hinlegt, dann schläft er da in der Regel auch gleich mal ein. Im Schlaf hat er die Angewohnheit, Dinge zu sagen und zu murmeln. Meistens so undeutlich, dass man nicht wirklich verstehen, sondern höchstens erahnen  kann was er da brabbelt.

Abneigungen: So ungefähr alles was auf der Welt scheisse läuft wird von Rhali verabscheut. Gewaltverbrechen, Krieg, Massenmord, Zerstörung ... Alles Übel das die Menschheit verursacht. Er hasst Trauer, er verabscheut Auseinandersetzungen. Er hasst es, wenn Leute gemein zueinander sind, das macht ihn innerlich richtiggehend kaputt. Mit Kritik an seiner Person kann man ihn regelrecht in eine Sinneskrise stürzen.
Er verabscheut unfaires Handeln, Verrat und Intrigen.
Und ganz nebenbei mag er es gar nicht, über sich selbst sprechen zu müssen. Deswegen hüllt er sich meistens in Schweigen, wenn man ihn mit Fragen löchert. Nicht nur, weil er keine Lust hat, sie zu beantworten, sondern weil es ihn etwas überfordert, wenn jemand so viele Fragen an ihn richtet.
Aus der Sicht Dritter gibt es natürlich auch banalere Abneigungen. Beispielsweise kann er es einfach auf den Tod nicht leiden, wenn jemand sich über sein hässliches Halstuch lustig macht oder es ohne zu fragen anfasst. Auch dumme Fragen oder Bemerkungen bezüglich seiner Tätowierung gehen ihm ziemlich schnell mal auf die Nerven.
Kulinarische Abneigungen sucht man bei Rhali vergebens. Er hat gelernt alles irgendwie zu mögen, weshalb er sicherlich immer alles verputzen wird, das man ihm vorsetzt. Er fährt auch nicht gerne Zug. Nicht, dass ihm das Reisen an sich nicht gefallen würde, es ist mehr der ganze Stress, der für ihn da dazu kommt. Erst einmal einen Bahnhof finden und dann an der richtigen Stelle wieder aussteigen und dabei die Station nicht verschlafen. Er hasst es. Er gibt nicht wirklich gerne Geld aus. Wenn er mal Geld hat, dann will er es auch behalten. Angewohnheiten von früher zwingen ihn manchmal regelrecht, herauszufinden, ob er nicht vielleicht etwas ergaunern könnte. Er hasst sich dafür selbst manchmal, da er mit seiner Arbeit ja nun genug verdient und trotzdem wägt er bei allem was er sich kauft erst einmal ab, ob er  nicht besser davonkäme, wenn er es klauen würde.
Er verabscheut zudem Hektik und Stress. Er kommt nicht mit viel Verantwortung klar und schon gar nicht, wenn dann alles auch noch eilt. Dann würde er am liebsten den Kopf in den Sand stecken. So gesehen ist Rhali nicht wirklich belastbar. Zwar nimmt er viele Bürden auf sich und befolgt Befehle fast immer ohne zu Murren, doch innerlich verzweifelt er manchmal fast, weil er schlicht überfordert ist.

Ziel: Rhalis Lebensziel ist reine Utopie, denn wenn er sich etwas wünschen könnte, dann wäre es der Weltfrieden. Er würde alles Schlechte von diesem Planeten verbannen. Da aber selbst er weiß, dass ihm das in seinem kurzen Leben nicht gelingen wird, gibt er sein Bestes, um seinen Mitmenschen Glück und Freude zu bereiten. Er möchte irgendwann mit dem Wissen sterben, dass alle die mit ihm zu tun hatten ein wenig glücklicher sind, weil er ihnen das Glück gebracht hat.
Ausserdem möchte er es schaffen trotz seines Jobs niemals jemanden zu töten. Er möchte einfach keine Leben nehmen und keiner dieser Menschen sein, die ohne nachzudenken morden. Es gehört zu seinem Grundsatz, jedes Leben zu achten.
Und so ganz nebenbei hofft er, bei den Rune Knights endlich mal aussteigen zu können, damit er sich Fairy Tail anschliessen kann. Diese Gilde passt seiner Meinung nach besser zu ihm.


Stärken und Schwächen

Stärken: Rhalis größte Stärke ist vermutlich seine Empathie. Er kann sich gut in andere Leute hineinversetzen und irgendwie scheinen die Leute sich ihm gerne anzuvertrauen. Er kann unglaublich gut mit Menschen umgehen und wirkt auf beinahe jeden erst einmal sympathisch und nett. Die meisten Leute fühlen sich in seiner Nähe wohl und vertrauen ihm recht schnell.
Rhali ist auch ein sehr guter Zuhörer. Gerne hört er stundenlang zu, wenn jemand ihm sein Herz ausschüttet und versucht auch gute Tipps zu geben.
Somit ist er auch ein guter Diplomat, der gerne zwischen sich streitenden Leuten vermittelt.
Nebenbei hat er eine sehr musikalische Ader und ist ein begnadeter Flötenspieler. Er kann Flöten auch selber schnitzen, was er manchmal als Fingerbeschäftigung auch tut. Allgemein schnitzt er gerne an Holz rum, weil er das sehr gut kann. Auch gesanglich ist er sehr gut. Ist seine Stimme normalerweise eher monoton und langweilig, so blüht sie auf, sobald Rhali singt. Er tut es jedoch nicht allzu oft.
Er lernt zudem recht schnell. Bis zu seinem 18. Lebensjahr konnte er noch überhaupt nicht lesen, mittlerweile kann er sowohl lesen wie auch schreiben ohne grössere Anstrengungen.
Auch wenn Rhali manchmal etwas verpennt ist, so ist eigentlich immer auf ihn Verlass. Wenn er jemandem etwas versprochen hat, dann hält er dieses Versprechen auch. Solche Dinge nimmt er extrem ernst. Meist erinnert er sich auch Jahre später an solche Versprechen oder Abmachungen. Sein Pflichtbewusstsein bewirkt auch, dass er trotz aller Liebe zu Betten so gut wie nie zu spät erscheint.
Seine Umgangsformen und Höflichkeit ist ebenfalls eine seiner Stärken, die er auf charmante Art und Weise auszuspielen vermag.

Schwächen: Dadurch dass Rhali immerzu an das Gute glaubt, kann man ihn ziemlich gut verstören indem man ihn so richtig anfährt. Er kommt nicht damit klar, kritisiert oder beleidigt zu werden. Dahingehend ist er unglaublich sensibel. Beleidigungen können ihn extrem aus der Bahn werfen, sodass er meistens erst einmal am liebsten in eine Ecke sitzen und heulen würde.
Ausserdem ist natürlich sein wahnsinniger Beschützerinstinkt in gewisser Hinsicht eine große Schwäche. So ist er leicht erpressbar und man kann ihn damit sehr gut manipulieren.
Eine körperliche Schwäche ist sein blindes Auge. Es fällt ihm schwer Distanzen richtig einzuschätzen. Ausserdem ist sein Körper kein Muskelpaket. Er ist körperlich höchstens durchschnittlich stark.
Eine weitere seiner Schwäche ist seine Unfähigkeit, andere Leute mit Dingen zu konfrontieren, die ihn stören. Er kann sich nicht wehren und kriegt niemals den Mund auf, wenn er sich ungerecht behandelt fühlt. Er lässt vieles einfach mit sich geschehen, was ihn schnell zu einem Spielball werden lässt. Auch ist die Verlockung für einige Leute groß, den jungen Mann einfach auszunutzen. Mit solchen Leuten geht Rhali dann aber doch recht rabiat um aber es kann auch vorkommen, dass er in guten Absichten scheinbar böse sieht und jemanden zu Unrecht als Schmarotzer verurteilt.
Oftmals fehlt es ihm an Mut, etwas zu ändern, das ihm nicht passt. Eigentlich ist er nur mutig, wenn es darum geht, jemanden zu beschützen.


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Wie hast du uns gefunden? Lisa hat mich gefesselt, geknebelt und hergeschleppt. Ich weiß immer noch nicht, was ich hier tue.
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BeitragThema: Re: Rhali   Mi 11 Nov 2015 - 18:51

Umfeldblatt

JEDER VERDIENT ES GELIEBT ZU WERDEN


Schreibprobe: Ein weiterer Tag stand an. Doch es war ein freier Tag und somit ließ sich Rhali gegen Mittag von der Sonne wachkitzeln. Es tat so unglaublich gut so lange zu schlafen, bis man vom schlafen so müde war, dass man einfach weiterschlafen konnte. Leider war ihm das nicht vergönnt. Er musste irgenwann ja schliesslich noch was essen. Seufzend setzte er sich im Bett auf, streckte sich und kroch dann allmählich aus dem Bett. Seine Frisur war ziemlich durcheinandergeraten. Müde tastete er nach der Augenbinde, die er immer für die Nacht auf sein Nachtschränkchen legte. Bevor er sie sich anzog wankte er zum Waschbecken, wusch sich das Gesicht und musterte die hässliche Narbe, die seine rechte Gesichtshälfte verunstaltete. Das Auge starrte ihm weiß und blind entgegen, die wulstigen Narben schimmerten hellrosa. So wie jeden Morgen.
Ein routinierter Griff zum Kamm brachte seine Haare in Ordnung. Damit verdeckte er die rechte Hälfte seines Gesichts schon mal ordentlich. Mittlerweile reichten ihm die Haare auf dieser Seite schon wieder bis unters Kinn. Vielleicht sollte er sich demnächst mal wieder frisch frisieren lassen. Nachdem er sich mit dem rechten kleinen Finger die Schlafreste aus den Augen gekratzt hatte, zog er sich die Augenklappe über, die ihn aussehen ließ wie ein Pirat. Wie jeden Morgen griff er sich anschließend ans Kinn, um feststellen zu können, wie’s mit dem Bartwuchs so aussah. Bei ihm war noch nie wirklich viel gesprossen, doch vielleicht kam ja irgendwann der Tag an dem er so was wie einen Bart kriegte. Zumindest an der Spitze seines schmalen Kinns zeigte sich in letzter Zeit öfters ein Flaum, der womöglich tatsächlich bald eine Rasierklinge benötigte. Doch heute würde er die paar Härchen noch stehen lassen. War immerhin sein freier Tag.
Als er das Fenster öffnete, um das Zimmer zu lüften stimulierte auf einmal ein himmlischer Geruch seine Riechzellen. Perfekt gewürztes und gebratenes Fleisch! Herrlich!
Auf einmal kam er unheimlich schnell in Gang. Rasch schmiss er sich in seine Klamotten und trotz des eher warmen Tages schlang er sich ohne zu zögern den Schal seines Grossvaters um, der wie immer irgendwie roch, als hätte ein Tier drauf gepinkelt. Rhali war das egal. Frisch und fröhlich öffnete er die Tür, trat hinaus in den Flur und eilte im Stechschritt die Treppe runter. Immerhin wartete frisch gekochtes Essen auf ihn!
Jedoch kam er nicht allzu weit. Kaum vor der Haustüre angekommen, lief ihm eine betagte Dame über den Weg, die zwei schwere Tüten schleppte. Rhali folgte ihr mit seinem Blick und beobachtete sie, wie sie sich mühsam voranquälte. Warum kaufte die Gute auch immer so viel ein, dass sie es kaum noch tragen konnte?
„Mrs. Hill, warten Sie!“, rief er ihr hinterher und beeilte sich, sie einzuholen, was nicht weiter schwer war.
„Oh, Rhali“, erwiderte sie, als er bei ihr war. Sie zeigte ihm eine Reihe dezent fauliger Zähne, als sie ihn anlächelte. „Was kann ich für dich tun?“
„Nichts. Aber ich trage die Tüten gerne für Sie. Es ist ja nicht weit.“
Sie senkte den Blick auf ihre Einkäufe, deren Griffe von ihren zittrigen Fingern umschlossen waren.
„Nun, das ist aber nicht nötig. Wirklich, vergeude doch deine Zeit nicht mit mir.“
„Keine Sorge, ich habe Zeit“, wandte er ein und hielt ihr seine Hand hin. Schließlich reichte sie ihm eine Tüte und als er auch auffordernd die zweite Hand ausstreckte, die Zweite ebenfalls.
„Vielen Dank. Du bist so ein guter Junge“, sagte sie, ehe sie gemächlichen Schrittes voranging.
Mrs. Hill wohnte nicht allzu weit weg und während die beiden so nebeneinander hergingen, unterhielten sie sich über Gott und die Welt. Rhali trug die Tüten bis in die Wohnung der alten Frau mit dem grauen, schütteren Haar und letzten Endes half er ihr sogar dabei, die Einkäufe einzuräumen. Zum Dank gabs eine Tasse Kaffee und Kekse.
„Noch einmal vielen, vielen Dank“, sagte die Dame, als Rhali sich an der Tür verabschiedete und streckte ihm ein wenig Geld hin.
Der Rothaarige hob ablehnend die Hand.
„Das habe ich gerne gemacht. Behalten Sie das Geld bitte. Schönen Tag noch!“
Damit wandte er sich um und ging winkend davon. Nicht, dass sie noch auf die Idee kam, ihm die Bezahlung hinterher zu werfen.


Umfeld und Geschichte


Familie:

Teowulf Miato, der Gerissene, Grossvater [verstorben]:
Zu kaum jemanden sah Rhali während seiner Kindheit mehr auf, als zu seinem Grossvater. Seine Mutter meinte, es läge daran, dass Rhali Teowulf wie aus dem Gesicht geschnitten sah. Sie teilten dieselben Augen, dieselben Haare und dieselbe Nase. Rhali liebte es mit seinem Opa zusammen vor der Bretterbude die ihr Zuhause war zu sitzen und sich seine Weisheiten anzuhören. Teowulf war ein Mann der trotz seines Alters noch immer stolz in die Welt blickte. Ein berühmt berüchtigter Magier der Royal Crusade, der seinen Dienst altershalber eingestellt hatte, um seinen Lebensabend mit seinen beiden Enkelinnen und seinem Enkel zu verbringen. Seinen Körper zierten unzählige Narben und zu jeder von ihnen wusste er eine Geschichte. Er hörte Spannendes aus den Gilden und vor allem darüber, wie man sich im Leben alles ergaunern konnte, wenn man es nur wollte. Er hörte von den Schätzen und Bergen von Gold, die sein Grossvater besass.
„Wenn wir so viel Geld von dir haben“, fragte er dann jeweils, „warum leben wir dann nicht wie die Reichen in einer Villa?“
Sein Grossvater hatte darauf stets gelacht.
„Weil es mein Geld ist, mein lieber Rhali. Und solange ich lebe werde ich zusehen, dass niemand sich daran bereichert!“
Erst später begriff Rhali, dass Teowulf das Geld nur nicht an seinen Sohn verprassen wollte und es deshalb so gut versteckt hielt, um es eines Tages an Rhali und dessen Schwestern zu vererben.
Rhalis Meinung nach verstarb Teowulf viel zu früh. Er erlag einer chronisch gewordenen Lungenentzündung, eines Morgens lag er friedlich in seinem Bett und wachte nicht mehr auf. Da sie sich eine anständige Bestattung nicht leisten konnten, schleppte Rhali seinen Leichnam zusammen mit seiner älteren Schwester zur nahen Klippe, um ihn ins Meer zu werfen. Das war das Würdigste, was die beiden Kinder hinkriegten.


Tensy Miato, Vater [verstorben]:
Für Rhali war sein Vater eine gottgleiche Gestalt. Er kriegte ihn selten bis nie zu Gesicht, weil er bis über beide Ohren in der Arbeit steckte. Waren Tensys Vater und dessen Vater und Vatersvater alle glorreiche, starke Magier gewesen, so war Tensy das schwarze Schaf der Familie. Egal wie sehr er sich abmühte, sobald ein Zauber etwas anspruchsvoller wurde schaffte er es einfach nicht. In den Augen seines Vaters war Tensy nichts weiter als der gescheiterte Versuch einen würdigen Nachfolger gezeugt zu haben. Wie Teowulf war auch Tensy bei den Royal Crusade, doch er landete dort nie den großen Coup, den er sich immer erhofft hatte, um seiner Familie endlich reichen Geldsegen zu schenken.
Stattdessen verfing er sich immer weiter in Wetten und Glücksspielerei, wobei er auch das Geld seiner Frau verprasste, bis seine Familie nur noch als bitterarm bezeichnet werden konnte.
Rhali verschloss stets die Augen vor der Tatsache, dass wenn sein Vater mal nach Hause kam, er ausgebrannt und müde wirkte. Er gab sich Mühe seinen Kindern ein guter Vater zu sein und trotz seiner Erschöpfung ging von ihm die Vaterliebe aus, die in Rhali niemals die Hoffnung sterben ließ, dass sein Vater doch noch als Held aus der Asche seiner selbst steigen würde.
Letzten Endes wurde es Tensy Miato zu viel. Er brachte seinen Kindern und seiner Frau kein Glück und seinem Vater nur Schande. Depressionen zerfrassen ihn von innen und schliesslich beschloss er sein Leben am Strick zu beenden.
Rhali hörte es von seiner älteren Schwester und wollte es nicht glauben. Bis heute klammert er sich verzweifelt an die idealisierte Vorstellung seines Vaters, der heroisch im Kampf gestorben ist, obwohl er weiß, dass dem nicht annähernd so gewesen war.


Zaosey Ekkisa, Mutter [verstorben]:
Zaosey war diejenige, die Rhali ihr kurzes Leben lang vermittelte, wie wichtig es ist, immer auf seine Liebsten Acht zu geben. Sie öffnete ihm die Augen für die Grausamkeiten dieser Welt und was er tun konnte, um dem entgegen zu wirken. Dass jeder es verdient hatte beschützt zu werden, egal welche grausamen Dinge er auch immer getan haben mochte. Jeder hatte es verdient, geliebt zu werden. Barmherzigkeit und ein offenes Ohr für die Sorgen all jener da draußen waren der Schlüssel zum Frieden.
„Und du trägst ihn hier in deinem Herzen“, sagte sie jeweils bevor sie ihn in den Arm nahm.
Wenn er nun als Erwachsener über ihre Worte nachdachte, so kamen sie ihm oft zu kitschig vor und doch sind es bis heute ihre Worte, die ihn nach wie vor daran glauben lassen, dass er ein wenig Frieden in die Welt bringen kann.
Auch seine Mutter war Magierin gewesen. Aus keiner so berühmten Blutlinie wie die Miato-Blutlinie, doch sie war deutlich talentierter als ihr Mann und oftmals war auch sie es, die das Geld nach Hause brachte. Obwohl Tensy ihr immer nur Schwierigkeiten bescherte, blieb sie treu an seiner Seite und stärkte in der ganzen Familie die Hoffnung, dass irgendwann alles gut werden würde. Sie kämpfte so lange darum, bis sie an dem Tag daran zerbrach, als ihr Mann sich das Leben nahm. Seit jenem Tag erkannte Rhali seine Mutter nicht wieder. Ihr freudestrahlendes Lachen war verschwunden, ihr Elan und ihre Energie erloschen. Sie war innerlich vor Kummer gestorben. All das spärliche Geld das ihnen blieb gab sie fortan für Alkohol aus. Sie rettete sich in die Finstere Ecke des bitteren Glücks, ersäufte Tag für Tag alles wofür es sich davor zu kämpfen gelohnt hatte. Sie war teilnahmslos geworden, interessierte sich für nichts mehr. Nicht einmal Teowulf, von dem sie so viel hielt konnte sie nicht mehr davon abhalten. Er war schwächer geworden, älter, kranker.
Eines Tages hatte sie so viel getrunken, dass sie Rhalis ältere Schwester mehrmals ins Gesicht schlug, als diese sie anbrüllte, diesen Mist endlich sein zu lassen und wieder zu leben.
Wenige Tage später sass sie am Küchentisch, den Kopf auf die raue Holzplatte gelegt, mit leerem, totem Blick. Ihre Handgelenke waren aufgeschnitten und auf dem Tisch standen mehrere leere Flasche Schnaps.
Rhali sollte erst viel später erfahren, dass seine Mutter nicht so feige gewesen war wie sein Vater. Sie hatte ihrem Leben nicht selbst ein Ende gesetzt.


Zira, Schwester [lebend, 27 Jahre alt]:
Von den drei Geschwistern war Zira schon immer die impulsivste gewesen. Es bereitete ihr unendliches Vergnügen, Dinge kaputt zu machen, insbesondere wenn es Dinge waren, die jemandem viel bedeuteten. Sie zerstörte die mütterlich handgenähte Puppe ihrer kleinen Schwester mit Genuss und verprügelte noch lieber ihren jüngeren Bruder. Sie brüllte ihre Eltern an, wenn diese wieder nur ihre Geldprobleme im Kopf hatten. Niemand wusste so wirklich was mit ihr los war oder was in ihrem Kopf vorging. Wenn ihre verzweifelte Mutter sie fragte, weshalb sie solche Dinge tut, antwortete sie meistens mit: „Mir ist langweilig“.
Dann hob sie die Schultern und versuchte sich anders zu beschäftigen. Mit der Zeit begann sie ruhiger zu werden. Sie ging nicht mehr scheinbar grundlos auf Rhali los, ließ Rhadas Spielsachen in Ruhe und vergnügte sich stattdessen damit, ihren Geschwistern so lange Gruselgeschichten zu erzählen, bis diese kaum mehr schlafen konnten.
Rhali mochte seine Schwester eigentlich, denn sie war ja schliesslich seine Schwester, sie gehörte zur Familie, auch wenn sie nun mal anders war. Er versuchte sie zu verstehen und wenn sie ihn wieder einmal zu Boden rang und sein Gesicht in den Schlamm drückte, so erduldete er es stillschweigend.
Als letzten Endes ihre Mutter starb, begann sich Zira für den Tod zu interessieren. Sie ging häufiger hinaus ans Meer, bewaffnet mit einem Netz - oder noch besser - einer Harpune, um bis zur Hüfte im Wasser stehend Fische zu jagen. Sie schlug die Fische vergnügt mit einem Holzknüppel tot oder stach so lange auf sie ein, bis sie nur noch aus einem Brei bestanden.
Ihr Grossvater war längst nicht mehr in der Lage das Mädchen zu bändigen. Er versuchte nur nach Möglichkeit Rhali und Rhada vor ihr zu schützen.
Während Rhada und Rhali weinten, als sie den leblosen Körper ihres Grossvaters über die Klippe schleppten, war Zira still und unbeteiligt. Es berührte sie nicht. Kein Tod in ihrer Familie hatte sie je berührt. Sie beobachtete mit ausdruckslosem Gesicht wie der alte Körper eines mächtigen Magiers an den spitzen Felsen des Riffs zerschellte.
Mittlerweile hat Rhali kaum noch Kontakt zu ihr. Soweit er weiß lebt sie irgendwo am anderen Ende der Welt. Mehr will er auch gar nicht über sie wissen. Je mehr Distanz zwischen ihnen ist, umso besser. Denn eines ist sicher: Würden sich die beiden ein weiteres Mal begegnen, so würde definitiv Blut fliessen.


Rhada, Schwester [lebend, 19 Jahre alt]
Wenn jemand in der Familie Pech hatte, dann Rhada. Als sie geboren wurde, waren die Probleme ihrer Eltern bereits so groß und ihr Vater so selten anwesend, dass ihre Mutter sich weigerte ihr einen Namen  zu geben, da sie das gemeinsam mit ihrem Vater entscheiden wollte. So lange hiess Rhada einfach ‚Das Kind’.
Da sie dieselben roten Haare wie ihr Bruder hatte, war es schliesslich ihre ältere Schwester, die ihr einen Namen gab. Sie münzte Rhalis Namen in weiblich um und nannte sie Rhada.
Sie kriegte später noch einen anderen Namen, doch da hatte sie sich bereits an Rhada gewöhnt.
Rhali und Rhada standen sich immer sehr nahe, was mitunter daran lag, dass sie sich beide von ihrer älteren Schwestern terrorisieren lassen mussten. So nahmen sie sich jeweils gegenseitig in Schutz, denn im Gegensatz zu Rhali war Rhada nicht auf den Mund gefallen. Es war, als hätte sie dasselbe Temperament wie ihre Schwester geerbt und war dazu auch noch schlau. Sie bot Zira regelmässig Paroli und verpasste ihr auch mal den einen oder anderen Biss oder Kratzer, wenn diese ihre Puppen erneut zerstört hatte.
Rhada hing auch immer sehr an ihrem Bruder. Sie liebte ihn über alles, weshalb sie oftmals in der Nacht unter seine Bettdecke kroch, so wie es Kinder normalerweise bei ihren Eltern taten.
Als sie langsam älter wurde, wurde sie zwar nicht weniger frech, doch im Gegensatz zu ihrer Schwester besass sie bereits die Weisheit, dass Gewalt keine Lösung war. Sie begann damit, sich nicht mehr auf Diskussionen und vor allem Ziras Niveau runterzulassen.
Während Rhali seine ältere Schwester irgendwie zu verstehen versuchte, gab sich Rhada irgendwann nicht mehr mit ihr ab, wenn es nicht sein musste.
Rhali und Rhada mögen sich nach wie vor sehr gerne auch wenn sie leider nicht so viel Kontakt haben, wie sie gerne haben würden. Rhada ist bereits zu einer exzellenten Magierin herangewachsen und verdient ihr Geld als Heilerin in einer kleineren, weniger bekannten Gilde, die von Ort zu Ort geht und ihre Dienste anbietet. Sie versucht per Briefverkehr Kontakt zu ihrem Bruder zu halten und sie geben sich Mühe, sich regelmässig zu sehen, doch oftmals ist diese Mühe vergebens, weil sie sich immerzu verpassen.

Freunde: Rhali hat nicht viele Leute um sich, die er als seine Freunde bezeichnen würde. Ein Freund ist für ihn jemanden, dem er alles anvertrauen kann, das ihn belastet. So gesehen ist Rhada eigentlich seine einzige gute Freundin.
Rhali arbeitet aber an sich selbst, um sich endlich auch ausserhalb des familiären Umfelds Freunde zu machen.

Feinde: Dank Rhalis Charisma hat er sich kaum Feinde gemacht. Seine einzige Todfeindin ist seine ältere Schwester. Doch vermutlich würde er selbst sie noch beschützen, wenn es sein müsste.

Gilde: Rhali steht nicht hundertprozentig zu den Rune Knights. Natürlich erledigt er seine Aufgaben gewissenhaft, doch eigentlich fühlt er sich zu eingeengt. Er möchte gerne alle Menschen beschützen und sein Glaube an das Gute verbiet es ihm über Verbrecher selbst zu urteilen. Solange er sie nur jagen und verhaften muss, macht er das Ganze sehr gerne. Er ist dankbar für die Ausbildung, die hatte geniessen dürfen, doch die Strenge in dieser Gilde ist nichts für ihn. Er möchte zu Fairy Tail, die da etwas lockerer sind, wagt es aber natürlich nicht, das offen zuzgeben.
Er nimmt es schweigend hin, dass er nun zu den Rune Knights gehört und gibt hier einfach sein Bestes.


Geschichte: Rhalis Geschichte beginnt, wie die Geschichte der meisten Menschen, mit seiner Geburt. Beziehungsweise schon etwas davor. Er war der Sohn zweier Magier, die bereits eine Tochter hatten. Sein Vater gehörte zu einer Blutlinie, die in den Gilden schon öfters zu bekannten Persönlichkeiten geführt hatte, denn sie waren alle sehr begabte Magier gewesen.
So war die Hoffnung natürlich auch groß, dass der neue Nachwuchs ebenfalls so begabt war. Das galt auch für Rhalis große Schwester, in die man große Hoffnungen setzte. Besonders für den Vater der beiden war das von Bedeutung, denn er war alles andere als begabt und so hoffte er, um seinen eigenen Vater beeindrucken zu können,  dass er wenigstens in der Lage war, fähigen Nachwuchs zu zeugen.
Rhali erblickte am frühen Morgen das Licht der Welt, nachdem er seine Mutter die ganze Nacht um den Schlaf gebracht hatte. Sie hatte beschlossen Zuhause im engen Verwandten- und Freundeskreis zu gebären. So waren auch ein paar ihrer Freunde aus Fairy Tail zugegen, wobei der männliche Teil eher der Beruhigung des werdenden Vaters diente.
Rhali war ein grosses, gesundes Baby, das den Unmut über die verlorene Geborgenheit im Mutterleib laut kund tat, kaum war er zur Welt gekommen.
Alles in allem hatte er eine sehr schöne Kindheit. Seine Eltern bemühten sich, immer für ihn da zu sein, auch wenn es manchmal nicht so gut klappte, wie erwünscht. Sein Grossvater kümmerte sich dafür umso besser um ihn. Er ging zwar nie zur Schule, doch er lernte auch so eine Menge Dinge. Beispielsweise lernte er im nahen Meer schwimmen, lernte giftige von gesunden Pflanzen zu unterscheiden, lernte Spuren zu lesen, lernte, wie man Kleider und Fahrräder flickte und wie man mit einfachen Mitteln ein leckeres Essen kochen konnte. Er wuchs in einer sehr ländlichen Gegend auf, von den großen Städten hörte er nur immer wieder Geschichten und manchmal sah er einen Zug in weiter Ferne vorbeiziehen. Nur einmal war er in der Stadt aber da war er noch so klein gewesen, dass er sich kaum noch wirklich daran erinnern konnte.

Sein Leben begann sich zu ändern, als er älter wurde und bemerkte, dass die Idylle in seinem Leben bloß die Illusion seiner naiven Kinderaugen war. Immer öfters fiel ihm auf, dass seine Eltern sich sehr oft stritten, wobei es in der Regel um Geld und Schulden ging. Nur allmählich begann er zu verstehen, dass sein Vater offenbar nicht das Geld verdiente, das er benötigte und er das von der Mutter verdiente Geld dazu benutzte, um es in Spielhallen auszugeben oder Schulden zu bezahlen, die er sich gemacht hatte. Er trieb seine Familie langsam aber sicher in den Ruin. Natürlich ohne das zu wollen. Er verfing sich immer weiter in einer Spirale, aus der er nicht mehr entfliehen konnte. Sein Grossvater, der unglaublich viel Geld besass aber nichts davon in die unfähigen Hände seines Sohnes geben wollte, trug auch dazu bei, dass sich die Stimmung in der Familie allmählich verschlechterte.
Schließlich wurde Rhada geboren, die nicht so ganz ein Wunschkind war. Ihre Eltern waren zu diesem Zeitpunkt schon so von der Geldnot zermürbt, dass sich vor allem der Vater kaum noch um sie kümmerte. Rhali, seine große Schwester Zira und sein Grossvater kümmerten sich so gut wie möglich um die Jüngste. Auch die Mutter half so gut es ging mit, doch die hatte meistens genug mit sich selbst zu tun.
Dann kam der Tag, der alles ändern sollte. Die Kinder waren mit Teowulf zusammen am Strand gewesen und als sie nach Hause kamen, sass ihre Mutter am Tisch mit einer Flasche Schnaps in der Hand. Ihre geröteten Augen verrieten, dass sie wohl so lange geweint hatte, bis keine Tränen mehr übrig gewesen waren. Sofort war Rhali zu ihr geeilt, um sie in den Arm zu nehmen. Sie hatte es geschehen lassen, die Geste jedoch nicht erwidert.
Es war schliesslich Teowulf gewesen, der die Leiche seines eigenen Sohnes in dessen Schlafzimmer fand. Zaosey hatte sie mit einem Tuch bedeckt, doch der Strick am Gebälk hing noch. Teowulf sagte Rhali, er müsste gut auf seine Mutter acht geben und Zira erzählte ihm später, wie sein Grossvater den leblosen Körper nach draußen geschafft hatte. Mittlerweile weiß Rhali, dass sein Grossvater einen Zauber gewirkt hatte, der bewirkt hatte, dass er das alles gar nicht wirklich bemerkt hatte.

Nachdem Tensy sich das Leben genommen hatte, wurde Rhalis Leben trostlos. Seine sonst starke und liebevolle Mutter versteckte sich hinter dem Alkohol, etwaige Freunde aus ihrer Gilde wurden immerzu weggeschickt. Einige bemühten sich mehr darum, dass es ihr besser ging, andere weniger. Doch letzten Endes kamen irgendwann gar keine Freunde mehr. Rhali erfuhr ebenfalls später, dass seine Mutter die Gilde freiwillig verlassen hatte, um sich ganz dem Alkohol zu widmen. Auch Teowulf ging es langsam aber sicher schlechter. Im Winter holte er sich eine Lungenentzündung, die trotz Heilzauber und Medikamenten hartnäckig blieb und erst im Frühling etwas abklang. Der chronische Husten blieb vortan jedoch und nagte an Teowulfs Gesundheit. Zusammen mit seinen Geschwistern begann Rhali sich um den kleinen Haushalt zu kümmern. Alles Nötige hatte er dafür bereits gelernt. Er kümmerte sich um seine kleine Schwester und half der großen Schwester beim kochen, putzen und Besorgungen machen. Dafür mussten sie jeweils ins Dorf, wo die Bauern der Umgebung einen Teil ihres Ertrages verkauften.
Rhali konnte damit recht gut leben. Er war froh, wurde er gebraucht, doch natürlich war er auch besorgt. Seine Familie war ein einziger Trauerkloss, jeder lebte am anderen vorbei. Selbst sein Grossvater wurde stiller.
Und dann kam der Tag, an dem sich Zira mit ihrer Mutter so heftig stritt, dass Zaosey das erste Mal seit sie Kinder hatte ihre Hand ausrutschte und sie Zira ins Gesicht schlug. Sie hielt sie fest und schüttelte sie, schlug sie, bis ihre Wangen glühten - und hörte erst auf, als der alte Teowulf dazwischentrat und die beiden Streitenden trennte. Zira rannte nach draußen und Zaosey setzte sich in die Küche. Sie weinte den ganzen Abend lang und ließ niemanden an sich heran. Rhali zerriss es das Herz. Seine früher so herzliche Familie zerbrach an sich selbst. Er nahm Rhada mit nach draußen und spielte so lange mit ihr, bis sie nach dem verstörenden Ereignis wieder ein wenig lächelte.
Die nächsten Tage verbrachten Rhali und Rhada bei Teowulf. Rhada hatte Angst vor ihrer Mutter, Zira ließ sich nicht blicken und Zaosey kümmerte sich um sich und ihren Alkohol.
Zwei Nächste später kam Zira in das Zimmer von Rhada und Rhali. Sie weckte Rhali sanft, indem sie ihm mit der Hand übers Gesicht strich. „Rhali“, sagte sie dabei leise und als er die Augen aufschlug, konnte er im schwummrigen Licht des Vollmondes sehen, wie ihre Augen funkelten.
„Ich muss dir etwas zeigen“, sagte sie und legte sich den Finger auf die Lippen. Sie nahm Rhali an der Hand, der ihr verschlafen folgte. Der Weg führte sie in die Küche, wo ihre Mutter am Tisch sass. Rhali dachte erst, sie sei eingeschlafen. Doch dann ging er näher ran und erkannte, dass ihre Handgelenke beide aufgeschnitten waren. Sie starrte ihn aus toten Augen an, neben ihr eine Flasche Schnaps.
Im ersten Moment war Rhali wie gelähmt. Er starrte seine Mutter für einige Sekunden einfach nur an. Dann drehte er sich um und rannte so schnell er konnte zu seinem Grossvater.
„Opa!“, rief er hysterisch und riss den alten Mann regelrecht aus seinem Bett. Er konnte nicht erklären, was genau passiert war und das musste er auch nicht. Teowulf begriff es rasch, als er Zaosey so am Tisch sitzen sah.
„Rhali. Nimm deine Schwester und geh ins Bett zurück. Ich kümmere mich mit Zira zusammen darum ...“
Rhali war unglaublich froh, von der Verantwortung entbunden zu sein. Er warf einen letzten Blick auf seine Mutter und dann zu Zira, die teilnahmslos danebenstand. Das Drama schien ihr nichts zu bedeuten.
Rhali ging zu Rhada und hielt sie einfach, bis sein Grossvater wieder kam und sie sich gemeinsam von Zaosey verabschiedeten.

Einige Tage später bat Teowulf Rhali mitzukommen. Sie nahmen auch Rhada mit, die am Strand spielen ging. Rhali merkte seinem Grossvater an, dass etwas nicht in Ordnung war. Er war ungewohnt ernst und schweigsam, als er ihn bat, sich auf einen angeschwemmten Baumstamm zu setzen.
„Hör zu, Rhali. Ich möchte dir nun erklären, wo ich mein Geld versteckt habe. Ich will, dass nur du das erfährst und ich will auch, dass du es für dich behältst. Das ist unser Geheimnis.“
Er erklärte den Standort des Verstecks sehr ausführlich und zeichnete es auch in einer Karte ein, die er Rhali anvertraute. „Wenn ich sterbe, und das werde ich zweifellos bald, dann will ich, dass du diesen Ort aufsuchst. Nimm Rhada mit. Ansonsten darf niemand erfahren wo du hingehst.“
„Was ist mit Zira?“, wollte Rhali wissen.
„Insbesondere Zira darf nichts davon erfahren.“
Rhali hätte gerne erfahren, warum, doch der Ausdruck in Teowulfs Gesicht verriet ihm, dass er besser nicht nachfragte.
Bis zum heutigen Tage erinnert Rhali sich gut an die letzten Worte seines Grossvaters. Es war ein eisiger Wintertag gewesen, sein chronischer Husten hatte sich erneut zu einer Lungenentzündung entwickelt, gegen die nichts mehr anzukommen schien. Schon seit Tagen lag Teowulf nur noch schwach im Bett und aß nichts mehr. Mit Müh und Not konnte Rhali ihm etwas Gemüsebrühe einflössen, doch es half alles nichts. Er sass an jenem Tag auf der Bettkante, Rhada schlief im Bett daneben, eingewickelt in zwei warme Decken. Rhali zitterte, weil er seinen letzten Pullover an Rhada gegeben hatte. Da spürte er die kalte Hand seines Grossvaters an seinem Handgelenk. Stoff raschelte, als Teowulf seinen Schal von seinem Hals löste und ihn Rhali reichte.
„Hier nimm. Da wo ich hingehen werde, brauche ich ihn nicht. Bei dir ist er besser aufgehoben.“
Er lächelte und schloss die Augen. Am nächsten Morgen erwachte er nicht mehr aus seinem Schlaf.
Rhali und Zira schleppten ihn noch am selben Tag zur Klippe, um ihn hinunter zu werfen. Die Erde war gefroren, ein Grab auszuheben war nicht möglich.
Als sie den leblosen Körper in die winterlich tosende Brandung hinabwarfen, erinnerte sich Rhali an das Versprechen, dass er seinem Grossvater geleistet hatte. Doch ihm war klar, dass er bei dem Wetter nicht ohne Zira klarkommen würde. Er beschloss, bis zum nächsten Frühling zu warten, bevor er sich mit Rhada zusammen davonstehlen würde.

Die drei Kinder wurden nicht komplett alleine gelassen. Als die Leute vom Dorf erfuhren, dass sie nun niemanden mehr hatten, wurden ihnen Decken, Nahrung und sonstige nützliche Dinge gebracht. Einige Männer begannen so gut es ging die Hütte zu flicken und zu isolieren und manchmal wurden sie sogar zum Abendessen eingeladen. So überstanden sie den Winter problemlos. Rhali war extrem gerührt von der Aufopferungsbereitschaft seiner Nachbarn und bedankte sich bei allen immer wieder herzlich. Als Ausgleich begann er den Bauern zu helfen, als der Frühling endlich wieder Einzug hielt. Auch Rhada half so gut es ihr halt ging mit, denn schliesslich war sie doch noch sehr klein.
Nur Zira hielt sich von alledem fern. Oftmals war sie den ganzen Tag einfach weg und ließ sich gar nicht blicken.
An einem besonders schönen Frühlingstag beschloss Rhali endlich, dass er nun sein Versprechen einlösen würde. Er begann Vorräte zu sammeln, flickte die ganzen Kleider, die sie hatten und begann alles fein säuberlich in Taschen zu packen. Sein grösstes Problem war allerdings die Tatsache, dass er kaum Geld hatte und vor allem nicht wusste, wie viel ein Ticket in die Stadt denn kosten könnte. So ließ er sich dazu hinreissen, seine Nachbarn zu bestehlen. Nicht viel von jedem. Genug, dass es vielleicht bis in die Stadt reichen würde. Sobald er Grossvaters Geld hätte, so schwor er sich, würde er es seinen Nachbarn doppelt und dreifach zurückzahlen.
Vor Zira hielt er seine Aktivitäten natürlich geheim. Das gehörte ja auch zu seinem Versprechen. Umso grösser war der Schreck, als sie eines Abends im Haus auf ihn wartete. Offenbar hatte sie das Gepäck gefunden, denn sie stand mit verschränkten Armen davor und funkelte ihn wütend an.
„Wo willst du hin?!“, brüllte sie ihn an, packte ihn am Kragen und schüttelte ihn. „Du willst abhauen, richtig?! Du willst einfach abhauen!“
Sie schlug ihn zu Boden, wie sie es ja schon oft getan hatte und er wusste, dass der Anfall bald vorbei sein würde. Oder zumindest hoffte er das.
„Du wirst nicht einfach abhauen!“, knurrte sie und begann das Gepäck wieder auseinander zu nehmen. Darauf rappelte er sich auf. „Hör auf!“, schrie er und versuchte sie davon abzuhalten, doch sie stieß ihn von sich.
„Warum willst du davonrennen?! Bist du so feige wie unser Vater?!“, keifte sie ihn an und packte ihn erneut.
„Unser Vater, der sich am Gebälk aufhängt, weil er nicht darauf klarkommt, dass er ein Versager ist?!“
„Unser Vater war kein Versager!“, schrie er zurück, versuchte sich aus ihrem Griff zu befreien.
„Natürlich war er das! Und du bist es auch! Mama war es auch! Ihr seid alle so schwach! Ihr habt das Leben alle nicht verdient!“
Erneut warf sie ihn zu Boden und blieb bebend über ihm stehen. Dann wandte sie sich langsam ab.
„Ich habe Mama von ihrem Leiden befreit. Sie war ein Wrack, das war sie doch, oder? Du hast es doch auch gesehen! Sie hat mir gedankt, als ich ihr geholfen habe, sich die Adern aufzuschneiden.“
Rhali riss die Augen auf. Er war immer überzeugt gewesen, seine Mutter hätte sich selbst das Leben genommen. Doch nun verstand er, was wirklich geschehen war und nun wusste er auch, warum sein Grossvater verhindern wollte, dass Zira an das Geld kam, warum er sich nur ihm anvertraut hatte.
Zira bemerkte in dem Moment die Karte, die aus einem Rucksack herausschaute. Sie griff danach und öffnete sie.
„Nicht!“, versuchte Rhali sie zu hindern, doch es war schon zu spät.
„Grossvaters Geld?!“, entfuhr es Zira und sogleich spiegelte sich erneut wilder Zorn auf ihrem Gesicht.
„Du weißt wo es ist und hast es mir nicht gesagt?! Du wolltest dich damit davonstehlen?! Rhali ... Du enttäuschst mich ...“
Daraufhin stürzte sich Rhali auf sie. Er musste das Versprechen halten. Er musste die Karte zurückerobern und von hier abhauen. Rhada war bei der Nachbarin. Er würde sie mitnehmen. Aber was sollte er mit Zira tun?
In seiner Verzweiflung versuchte er, sie irgendwie bewusstlos zu kriegen. Sie prügelten sich durchs halbe Haus. Es war das erste Mal, dass sich Rhali wirklich wehrte und er bemerkte, dass er kräftiger war als sie und dass er eine Chance hatte, sie zu vielleicht zu besiegen.
Doch alles kam anders. In der Küche zerbrach Zira eine Holzkelle und ging mit dem gesplitterten, spitzen Ende auf Rhali los. Es gelang ihr, den Stiel in Rhalis rechtes Auge zu rammen. Mehrmals stieß sie zu, selbst als Rhali auf dem Boden lag und nur noch schrie und wimmerte, schlug sie auf ihn ein.
Letzten Endes wurde Rhali von den Nachbarn gerettet, die durch das Geschrei angelockt worden waren. Sie zogen Zira von ihm weg und brachten ihn so rasch wie möglich aus dem Haus.
Rhali erinnert sich nicht an vieles was an den Tagen danach geschehen ist. Er weiß noch, dass er tagelang von Arzt zu Arzt gereicht wurde und man ihm schliesslich sagen musste, dass er auf dem rechten Auge nie wieder etwas sehen würde. Als er nach der Attacke nach Hause zurückkehrte, stellte er fest, dass Zira sich einige Gepäckstücke und die Karte geholt und gegangen war. Rhada war nach wie vor bei den Nachbarn untergebracht. Rhali betrachtete die Wunde oftmals eingehend. Sein rechtes Auge war trüb, die Haut darum hässlich vernarbt und vor allem war es ungewohnt, nur auf einem Auge zu sehen. Er klebte die Wunde meistens provisorisch mit etwas Watte zu, damit die Leute es sich nicht ansehen mussten.

Da Zira mit der Karte abgehauen war, beschloss Rhali, sie zu suchen. Er wollte unbedingt sein Versprechen einhalten - oder zumindest den Teil davon, den es noch einzuhalten galt. Die Nachbarn willigten ein für Rhada zu sorgen. So machte Rhali sich mit seinem wenigen Hab und Gut und etwas Geld auf die Suche nach Zira. Der größte Teil seines Weges ging er zu Fuss. Es war bereits Hochsommer in Süd-Fiore und die Erntezeit stand an. So begegnete er an einem schwülen Abend einer Bauernfamilie, die es eilig hatte, das Stroh ins Trockene zu bringen, denn dunkle Wolken kündeten ein Gewitter an. Rhali schaute einige Minuten vom Wegesrand her zu, ehe er ohne weiter zu zögern zur Familie trat und einfach half, das Stroh zu stapeln. So waren sie etwas schneller. Zwar reichte es nicht, dass sie alles Stroh reinbringen konnte, bevor der Platzregen vom Himmel kam, doch die Bauernleute waren dankbar um seine Hilfe und luden ihn zum Abendessen ein.
Er durfte auch dort schlafen und letzten Endes kam es so, dass er noch einige Tage weiter bei der Ernte half. Dafür gab es leckeres Essen, ein weiches Bett und am Ende sogar einige Münzen Lohn. Rhali entdeckte dabei für sich, dass er es toll fand, anderen Leuten zu helfen.
Mit dem Geld konnte er es sich leisten, mit dem Zug nach Crocus Town in Zentral-Fiore zu fahren. Nach allem was er bisher gehört hatte, versprach der Ort am ehesten Erfolg. Er fuhr da also hin und war als erstes so richtig erschlagen von den vielen Menschen, vom Lärm, vom Stress und von den Magiern. Er hatte sein Leben mehr oder weniger in den bäuerlichsten und unbelebtesten Gebieten im Süden verbracht und somit war diese Hektik für ihn etwas völlig Neues. Doch er musste auch feststellen, dass er völlig aufgeschmissen war. Ohne Kenntnisse in Rechnen und Schreiben wollte man ihn noch nicht einmal fürs Zeitungen austragen einstellen. Er landete irgendwo unter einer Brücke und er verlor sein Ziel, den Menschen zu helfen, ein wenig aus den Augen. Er musste sich durchschlagen, musste lernen zu stehlen um zu überleben. Natürlich tat er das nur ungern und jedes Mal hatte er ein wenig ein schlechtes Gewissen, selbst wenn es nur ein fleckiger Apfel war, den er mitgehen ließ. Um so wenig wie möglich stehlen zu müssen, begann er damit, die Abfalleimer zu durchsuchen, Käfer und Würmer zu essen. Oftmals dachte er an seine Heimat zurück aber nur noch selten dachte er an Zira, die er ja eigentlich verfolgte. Auch den Reichtum seines Grossvaters vergaß er. Er würde ihn sowieso nicht erhalten. Doch manchmal da fragte er sich, ob aus ihm nicht vielleicht ein guter Magier geworden wäre.
Es war ein windiger Herbstmorgen, als er sich den Hauptsitz der Rune Knights einmal genauer anschauen ging. Er war schon öfters in der Nähe gewesen, hatte sich aber nie so richtig hingetraut, weil er sich in seiner abgerissenen Kleidung schämte. Er bestaunte die Magier, die ein und ausgingen und wusste, dass das niemals das sein würde, was aus ihm werden würde. Sein Vater hatte zu den Erzfeinden dieser Leute gehört und sein Grossvater davor auch. Und so ähnlich wie er seinem Grossvater sah, war es doch nicht abwegig, dass man ihn als Enkel erkennen würde. Nein, er war sich sicher, nicht einmal im Traum wäre er ein Rune Knight geworden. Rune Knights waren gebildete, disziplinierte Menschen und nicht verlauste Obdachlose. Er konnte ja noch nicht einmal einen einzigen Zauber.
Dennoch, der Gedanke daran, Magier zu werden, wie sein Vater und sein Grossvater und auch seine Mutter, ließ ihn nicht los. Er begann nachzuforschen, begann Leute auf der Strasse auszufragen, hörte sich überall um - um schliesslich darauf zu kommen, dass sein Weg zum Erfolg Fairy Tail sein würde. Die Gilde seiner Mutter! Dort würde man ihn aufnehmen und er würde wieder eine Familie haben! Vielleicht würde er später sogar Rhada mitnehmen können!
Diese Hoffnung gab ihm erneut ein Ziel an das er sich klammern konnte. Er begann durch die Stadt zu streunen, sass in der Bibliothek, um sich das Lesen notfalls selbst beizubringen. Neue Lebensfreude war in ihm erwacht, sein Ehrgeiz zog ihn immer weiter vorwärts. Ausserdem kam er mit sehr vielen Menschen ins Gespräch und lernte später einen jungen Mann kennen, der wie er mittellos war aber auch das Ziel hatte, sich einer Gilde anzuschliessen. Allerdings wollte er zu Royal Crusade und war richtig Feuer und Flamme für dieses Projekt. Er versuchte auch Rhali für Royal Crusade zu begeistern, was ihm aber nicht so wirklich gelang, da Rhali Menschen beschützen und sie nicht ausrauben wollte.

Der Winter kam und Rhali steuerte direkt auf seinen 16. Geburtstag zu, als er auf seinem morgendlichen Gang zum Supermarkt seinem neuen besten Freund über den Weg lief, der gerade vor zwei Rune Knights flüchtete. Dabei rempelte er Leute an und um und Rhali erkannte ihn erst, als er bemerkte, dass der Flüchtige direkt auf ihn zuhielt - und ihm beim vorbeigehen seine Beute in die Hände drückte. Rhali blieb erst einmal perplex stehen, starrte auf die unglaublich wertvoll wirkenden Schmuckstücke in seinen Fingern, ehe er die Beine in die Hand nahm und rannte.
Rhali war leider noch nie ein guter Läufer gewesen, weshalb die Gildenmagier ihn bald eingeholt und gefasst hatten. Sein Freund war längst irgendwo verschwunden und so wurde Rhali die Beute abgenommen und er fürs Erste mitgenommen.
Er musste den Rune Knights schliesslich erklären, dass er den Dieb zwar kannte aber mit dem Diebstahl an sich nichts zu tun hatte, sondern da mit reingezogen worden war. Er erzählte ihnen alles, auch seinen Wunsch, einer Gilde beitreten zu können, um endlich ein ehrenvoller Magier zu werden. Auf einmal sah er seine Chance direkt vor sich. Wenn er diese Männer von sich und seinen ehrbaren Absichten überzeugen konnte, dann würden sie ihm vielleicht erlauben, die Ausbildung zu beginnen. Selbst wenn es nun doch die Rune Knights und nicht Fairy Tail wäre, er würde ein Magier werden!
Der sonst eher stille Teenager blühte regelrecht auf, als er den Magiern erklärte, dass er sein Leben für die Gilde geben würde. In seinem Eifer erzählte er ihnen auch alles über seinen Freund, der an einer Karriere bei Royal Crusade arbeitete. Er erzählte ihnen, wo und wie er Kontakte zu dieser Gilde bereits geschlossen hatte.
Fürs Erste wurde Rhali wieder unter seine Brücke geschickt, doch von diesem Tag an kam er jeden Morgen zum Hauptsitz und blieb so lange stur und beharrlich, bis es endlich soweit war. Rhali kam endlich von der Strasse runter und begann seine Ausbildung, die er wirklich ganz unten beginnen musste. Beim lesen und schreiben. Doch nun da er es endlich geschafft hatte, sich die Tore zu einer Gilde für ihn beinahe geöffnet hatten, fühlte er sich beflügelt. Er lernte wie ein Irrer, war regelrecht besessen von dem Wissen, das man ihm zur Verfügung stellte. Natürlich gab es Dinge, die ihm nicht so gut gelangen und die ihm Mühe bereiteten, doch er biss sich mit einem Elan an dieser Ausbildung fest, die man dem schüchternen Rothaarigen auf den ersten Blick kaum zutraute. Während seiner Ausbildung ging er auch endlich seine Schwester besuchen, die mittlerweile die Schule nachholte und bereits ein paar einfache Zauber gelernt hatte. Ausserdem wollte sie schon bald in eine kleine Stadt ziehen, um sich dort einer Gilde anzuschliessen.
Rhali und Rhada beschlossen in Kontakt zu bleiben. Bevor Rhali wieder nach Crocus Town zurückging, besuchte er mit Rhada zusammen die Gräber ihrer Eltern und die Klippe, von der sie Teowulf geworfen hatten, um ihnen zu gedenken.
EiEinige Tage später, als Rhali zurück in der Stadt war, ließ er sich die Tätowierung ins Gesicht machen, die sein Aussehen von nun an prägen würde.
Für seine Ausbildung ließ sich Rhali viel Zeit. Während andere innerhalb eines Jahres bereits fertig waren und zum Runenritter ernannt wurden, lehnte er diesen Posten zwei Mal ab, weil er sein Wissen erst noch weiter vertiefen wollte. Insgesamt arbeitete er etwas mehr als fünf Jahre an seiner Ausbildung, bis er die nächste Einladung nicht mehr ausschlug, sondern sich endlich bereit sah für das, was nun auf ihn zukommen sollte.
In diesen fünf Jahren erhielt Rhali auch endlich seine Augenklappe, die er nun immer anstelle des Verbandes trug. Während der Ausbildung hatte er zwar auch bemerkt, dass er sich nicht so richtig wohlfühlte. Doch sein Ehrgeiz und auch sein aufgekommener Stolz verbaten es ihm, die Ausbildung aufzugeben. Insgeheim wartet er aber schon seit einer Weile auf eine gute Gelegenheit, den Rune Knights den Rücken zu kehren, um zu Fairy Tail zu wechseln - was aber nicht heißt, dass er seinen Job nicht zuverlässig erledigen würde. Er fürchtet sich nur vor dem Tag an dem er einen Verbrecher würde töten müssen.


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BeitragThema: Re: Rhali   Mi 11 Nov 2015 - 18:54

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NIEMAND HAT ES VERDIENT ZU STERBEN


Attribute



STÄRKE: 80 Punkte - Level 2

SCHNELLIGKEIT: 60 Punkte - Level 2

GESCHICKLICHKEIT: 60 Punkte - Level 2

WIDERSTAND: 60 Punkte - Level 2

MANAVORRAT: 60 Punkte - Level 2

WILLENSKRAFT: 40 Punkte - Level 2


Perks



STÄRKE: 1

SCHNELLIGKEIT: 2

GESCHICKLICHKEIT: 2

WIDERSTAND: 2

MANAVORRAT: 2

WILLENSKRAFT: 3


Magieart 1

MAGIEART: Schutzmagie 5 Punkte - Klasse I

AUSLEGERPUNKTE: 10/20

ZAUBER: Reflector: Mirrors shard
TYP: Lost Magic
ELEMENT: ---
KLASSE: I
MANAVERBRAUCH: I
MAX. REICHWEITE: Beim Anwender
SPEZIELLES:
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 2,
BESCHREIBUNG: Der Anwender kann mit diesem Zauber magische Angriffe derselben Klasse auf den Gegner zurückwerfen. Zur Anwendung beschreibt er mit einer raschen Handbewegung einen Halbkreis vor seiner Brust, um den Zauber zurück zu schleudern. Die Handbewegung erzeugt dabei eine reflektierende Linie, die aussieht wie die Scherbe eines Spiegels. Darin spiegelt sich der angreifende Zauber und prallt auf den Gegner unabgeschwächt zurück. Der Zauber muss dabei genau auf den Gegenzauber treffen.
Ist der Angriff stärker als der Reflektionszauber wird der Angriff statt zum Gegner zurückgeworfen, doppelt reflektiert und wirft sich auf den Anwender zurück. Der Anwender wird somit vom Angriff doppelt getroffen.
Angriffszauber der Klasse IV und V die mit dem Klasse I gekontert werden sollen lassen das Mana des Anwenders implodieren, was zu schwerwiegenden inneren und äusseren Verletzungen beim Anwender führen kann.



Protector: Patron
TYP: Lost Magic
ELEMENT: ---
KLASSE: I
MANAVERBRAUCH: I
MAX. REICHWEITE: 1 Meter
SPEZIELLES: ---
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 2
BESCHREIBUNG: Dieser Schutzzauber wirkt zuverlässig gegen magische Angriffe derselben Klasse, wobei er den Anwender, so wie etwaige Personen in dessen unmittelbarer Nähe, schützt.
Der Anwender sammelt sein Mana in der von ihm bevorzugen Handfläche und streckt sie dem gegnerischen Zauber entgegen. Dieser wird an einer unsichtbaren Wand wirkungslos zerschellen. Die Wand deckt Grösse und Breite des Anwenders ab. Der Schild ist in der Lage einen Angriff der Klasse I abzuwehren, bevor er zerbricht.


Magieart 2




Waffen




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