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 Judar Alyr

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Judar

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BeitragThema: Judar Alyr   Mi 9 März 2016 - 20:19

Judar Alyr

„Ich hasse es wenn diese Schwächlinge Moralpredigten halten.“
Name
Judar Alyr
Spitzname
Aniki, Ju-chan (nur von seinem Bruder)
Geburtstag
24.04.
Alter
17 Jahre
Gilde
Royal Crusade
Gildenzeichen
Direkt über seiner rechten Hüfte an der Seite.
Geburtsort
Aus einem kleinen Dorf tief im Süden Fiores. Das Dorf gibt es nicht mehr.
Wohnort
Bei der Gilde Royal Crusade
Erscheinungsbild

Größe/Gewicht: 1,73m ist er groß und wiegt 60 kg. Haarfarbe: tief schwarz Augenfarbe: blutrot
Aussehen:
Judar sieht auf den ersten Blick recht stark aus, dank seiner gut trainierten Bauchmuskeln. Mit dem Six-Pack kann er einige Eifersüchtig machen. Allerdings ist er deswegen nicht unbedingt körperlich sehr stark. Es sieht einfach danach aus, da er sehr auf sich achtet. Ansonsten hat er eher eine recht durchschnittliche Statur. Dank der schmalen Schultern wirkt er zumindest nicht bedrohlich. Was wohl auch an den nur 1,73m liegt die er misst. Vor allem da seine schwarzen geflochtenen Haare auch genauso lang sind wie er groß ist. Wer deswegen denkt er sähe aus wie ein Mädchen sollte seine Meinung für sich behalten. Judar hat auch nicht wirklich feminine Züge. Alleine vom Körperbau schon nicht. Auch wenn er ein recht fein geschnittenes Gesicht hat, wirkt dieses keineswegs weiblich. Besonders durchdringend sind allerdings die tief roten Augen, welche vor allem wegen des recht hellen Teints Judars herausstehen wie Blut auf Schnee. Viele können seinem Blick nicht standhalten. Vor allem nicht wenn die blanke Wut oder Hass in diesen roten Rubinen brennen.
Was noch zu erwähnen ist, wäre dass seine langen meist geflochtenen schwarzen Haare, nicht alle so unglaublich lang sind. Die kürzeren gehen ihn maximal bis zum Kinn und umrahmen sein Gesicht dadurch. Meist wirken sie etwas wüst. Da sich seine Haare nur schwer bändigen lassen. Gel wäre allerdings auch nichts für ihn. Wie ein Lackaffe will er nicht aussehen.
So viel zu seinen normalen Parametern. Kommen wir zu seinem Kleidungsstyle. Allgemein könnte man diesen orientalisch nennen. Er trägt gerne einfache bequeme schwarze Schuhe in die er nur rein schlüpfen muss. Dazu dann eine weite schwarze Hose, welche viel Freiheit bietet und meist dann noch eine bauchfreie schwarze Weste samt weißem Schal. Manchmal trägt er auch ein bauchfreies und ärmelloses T-Shirt. Dadurch sieht man sein Guildensymbol auf seiner rechten Seite deutlich. Genauso wie seine Bauchmuskeln. Was aber auffällt ist wohl noch der Goldschmuck den er ebenfalls trägt. An seinen beiden Unterarmen befinden sich goldene Armringe, welche einen guten Armschutz bilden. Zudem trägt er auch noch einen ebensolchen Halsschmuck in dem ein Rubin eingelassen ist.

Besondere Merkmale:
Wie beim Aussehen schon erwähnt zeichnet ihn der Goldschmuck aus, den er sehr selten abnimmt. Eigentlich nur zum Duschen oder Baden. Auch die sehr langen Haare und die blutroten Augen sind Markenzeichen. Narben hat er zum Glück nur sehr leichte auf seinem Rücken, da diese gut verheilt sind. Mittlerweile kann man die nur sehen wenn man genau hinsieht. Diese stammen von Bestrafungen in seiner Kindheit. Zudem sind seine Augenlider oft mit leicht violetten Lidschatten geschminkt, welches immer mehr ins nichts verläuft je mehr es Richtung Nasenbein geht. Ansonsten gibt es keine besonderen körperlichen Merkmale.  


Charakter

Benehmen: Judar kann Menschen nicht wirklich leiden. Weshalb er kalt und abweisend gegenüber anderen ist. Egal wie lange er jemanden auch kennt. Behandelt er diese eher als würde er von oben herab auf diesen sehen. Sogar mit angeblichen Authoritätspersonen springt er ähnlich hart um. Nur wenn es sein muss gibt er genervt nach und bringt dem höher gestellten Respekt entgegen. Wenn auch nur gespielt. In den meisten Fällen ist er also eher schwierig. Es sei denn er muss sich einschleimen. Dann geht er durch aus freundlich mit Anderen um. Geht sogar auf diese zu. Nur wirklich echt ist das nicht. Ihn bedeuten andere absolut nichts. Dementsprechend interessiert es ihn auch nicht was mit Anderen ist. In seinen Augen sind die Menschen alle gleich. Einfach nur Abschaum, an dem er auch seine Wut auslassen kann. Das soll jetzt nicht heißen, dass er total auf Krawall Fremden gegenüber aus ist. Nur wirklich freundlich ist er sicher nicht. Auch ist er eher misstrauisch, besonders wenn jemand sich nicht abwimmeln lässt und auf Guter-Freund tut. So etwas kann er auch nicht nachvollziehen.
Auf den ersten Blick ist Judar also keiner den man als offenen und aufgeschlossenen Menschen betiteln kann. Macht er seiner Abneigung doch offensichtlich.
Es sei denn er muss nett sein. Wie bereits erwähnt kann er dann wenn es sein muss sogar ein richtiger Schleimer werden. In einem Moment schleimt er sich ein und sobald die Zielperson weg ist flucht er über diese. An ihm ist ein kleiner Schauspieler verloren gegangen. Was ihm aber durch aus hilft in dieser Welt zu überleben.

Persönlichkeit:
Einiges habt ihr bereits beim Punkt Benehmen erfahren. So wisst ihr also, das Judar auf den ersten Blick eine harte Schale hat. Tatsächlich kann er sehr leicht reizbar sein. Manchmal reicht es schon wenn man ihn nur schief anguckt und er regt sich dann schon auf. Was oft darin endet, dass man ein paar Stromverbrennungen davon trägt. Da Judar sich ziemlich auf seine Magie verlässt. Die wenigsten die ihn kennen gelernt haben wagen es dadurch allerdings ihn zu kritisieren. Da er so oder so nicht auf Moralpredigten oder sonstiges Gewäsch, wie er es bezeichnet, hört. Ganz besonders nicht von Leuten die schwächer sind als er. Damit ist aber nicht die kämpferische Schwäche gemeint. Sondern die Willensschwäche. Für ihn sind ganz besonders die, die nur für irgendwelche Moralwerte kämpfen, wirkliche Schwächlinge. Nur wenn man für jemand anderen kämpft kann man wirklich stark werden. Es hilft aber auch alles und jeden anderen zu hassen und zu misstrauen. Judar beherbergt nämlich einen unglaublich großen Hass gegen die Menschen und die ganze verdrehte Welt. Eine Welt in der man ihn nur wie ein Werkzeug benutzt und das Schicksal sogar seinen kleinen Bruder so hart bestraft, wo dieser doch nie etwas Schlechtes getan hat, ist einfach eine schlechte Welt für Judar. Da er auch sehr stur und nachtragend ist, wird sich seine Meinung über die schlechte Welt nie oder zumindest nicht so schnell ändern.
Dank dieses Hasses wird er auch ziemlich gnadenlos gegenüber Feinden und ehrgeizig seinem Ziel gegenüber. Es treibt ihn an. Bis sogar über seine Grenzen hinaus. Aufgeben ist etwas was er nicht kann. Oder besser was er niemals freiwillig tun würde. Dafür hat er einfach zu viel zu verlieren.
Im Gegensatz zu seiner abweisenden Art kann er bei seinem Bruder unglaublich fürsorglich sein. Manchmal hat man das Gefühl sein Charakter würde sich um 180 Grad drehen. Gegenüber Renge versucht er alles Schlechte fern zu halten. So zeigt er seinen schwachen Kern. Ganz liebevoll, fürsorglich und aufmerksam ist er zu Renge. Gemeinsam lachten sie oft. Bis sie getrennt wurden. Judar vermisst seinen Zwilling sehr.
In seiner Nähe, also Renges Nähe, ist Judar viel entspannter und ruhiger. Richtig freundlich und umgänglich. Also wirklich genau das Gegenteil zu sonst. Durch die Trennung von Renge kann Judar auch sehr nachdenklich und betrübt sein. Zwar zeigt er das Anderen nicht gern. Aber die Sehnsucht und die enorme Sorge um Renge lassen ihn manchmal einfach seine harte Schale ablegen. Wenn auch nur kurz.
Sollte er also wirklich mal Vertrauen gefasst haben und sollte es jemanden außer Renge geben, der durch seinen harten Panzer aus Hass und Misstrauen durch kommt. Dann kann dieser sich auch immer auf Judar verlassen. Jemanden zu verraten oder im Stich zu lassen entspricht nicht seinem wahren Charakter.

Vorlieben:
+ Pfirsiche
+ Renge lachen zu sehen
+ Süßigkeiten
+ frei agieren zu können
+ seine Wut an anderen aus zu lassen

Auch wenn es viele nicht glauben mögen hat auch er Dinge, die er wirklich mag. So isst er gerne Süßigkeiten und so ziemlich alles was mit Pfirsichen zusammen hängt. Davon bekam er kaum genug. Egal was es mit Pfirsichen ist. Er isst und trinkt alles. Ansonsten hat er auch seinen Spaß daran seine Wut raus zu lassen. Sei es durch fluchen oder provozierte Kämpfe. So lange er gewinnt macht es ihn Spaß. Zudem befriedigt es seinen Hass auch etwas Andere leiden zu lassen wie sein Bruder und er gelitten haben. Dadurch kann er sehr sadistisch wirken. Obwohl er eigentlich einen guten Kern hat. Was sich eben meistens nur bei Renge zeigt. Diesen zum Lachen zu bringen gehört eindeutig auch zu den Dingen die er mag. Für ihn ist Renges unbeschwertes Lachen das Schönste auf dieser Welt. Es gibt einfach nichts Schöneres oder etwas das ihn mehr anspornen könnte. Wobei es schon ziemlich lange her ist, dass er ihn hat sehen können.
Allerdings mag er es auch selbst frei agieren zu können. Wenn er selbst entscheiden kann was er tut und wann er es tut. Ohne Pflichten oder irgendwelche Lügen er selbst sein. Leider geschieht das wohl ziemlich selten.

Abneigungen:
- Gemüse und alles bittere und scharfe
- sich unterordnen zu müssen
- diese verdammte Welt
- möchte gern Freunde
- Renge nicht sehen zu können.

Wie bei jedem Menschen gibt es auch Dinge die Judar nicht mag. Mittlerweile sollte deutlich geworden sein, dass er diese Welt und die Menschen darin nicht ausstehen kann. Sonst würde er diese nicht so verfluchen. Nicht selten wünscht er sich, dass die Menschen einfach sich gegenseitig vernichten würden. Ein Krieg ist in seinen Augen etwas was so oder so geschehen wird. Es grenzt eher an ein Wunder, dass die Menschen sich noch nicht gegenseitig im Krieg ausgelöscht haben. Gerade da er die Menschen nicht ausstehen kann fällt es ihm schwer sich unter zu ordnen. Wenn er wegen seiner Mission schauspielern muss und sich verstellt belastet ihn das schon. Manchmal fällt es ihn auch schwer. Gerade weil er es nicht mag. Doch was soll er sonst machen? Besonders schwer fällt es ihn, wenn so ein fröhlicher Typ auf Gute-Freunde macht obwohl der nichts über Judar weiss und der Kerl meint dann auch noch Judar Ratschläge zu geben wie er glücklicher Leben könnte. So etwas bringt Judar schnell auf 180. Damit kann er auch nicht umgehen. Es regt ihn zu sehr auf.  
Ebenfalls findet er Gemüse, bitteres und scharfes Essen widerlich. Davon kann ihm sogar ziemlich schlecht werden. Ob er da eine Lebensmittelunverträglichkeit hat weiss er allerdings selber nicht.
Ganz besonders belastet es ihn seinen Zwilling so lange schon nicht mehr gesehen zu haben. Ständig macht er sich Sorgen. Vermisst seinen Bruder.

Ziel:
Judar hat ein sehr klares Ziel. Er will stark genug werden, diese verfluchte kleine Gilde, die seinen Bruder gefangen hält, auszulöschen und dann irgendwo mit seinem Bruder leben. Ihn retten und beschützen. Komme was wolle.


Stärken und Schwächen

Stärken:
+ großer Magievorrat
+ extrem ehrgeizig
+ kann sich gut verstellen
+ lernwillig
+ überleben in der Wildnis

Judar hat einiges was er als seine Stärke bezeichnen würde. Wie eben seine Gnadenlosigkeit im Kampf. Aber andere sehen das sicher eher nur als grausam. Wirklich herausragend ist besonders sein großer Manapool. Mit diesem wurde er geboren und hat durch sein Training von Kindesbeinen an ihn auch ausgearbeitet. Wodurch er mit seinen Zaubern zumindest keine Probleme hat, diese oft anzuwenden. So lange sein Durchhaltevermögen natürlich auch mit spielt. Bisher hatte er da aber wenig bis keine Probleme. Ebenfalls hilft ihm sein unglaublicher Ehrgeiz dabei einfach nicht aufzugeben. Ergebnisse die ihm nicht gefallen eben nicht zu akzeptieren. Judar arbeitet hart an sich. Angetrieben von seinen Gefühlen und den daraus resultierenden Ehrgeiz. Darum kann man das durch aus als eine seiner Stärken ansehen. Außerdem unterstützt seine Lernbereitschaft diesen Ehrgeiz zusätzlich. Judar ist immer bereit etwas neues, besonders im Punkt Magie, dazu zu lernen. Sein gewisses angeborenes Talent für Magie hilft ihm auch schnell zu lernen. Selbst in anderen Bereichen erzielt er oft schnell Fortschritte. Einfach weil er sich so ziemlich alles merken kann was er intensiv gelesen hat. Sein Gedächtnis ist hervorragend. So muss er nur üben dieses Wissen auch anzuwenden. Zwar ist er sicher kein Genie was Intelligenz angeht. Aber dumm ist er auch nicht.
Nebenbei sollte man auch erwähnen, dass gerade dieses gute Gedächtnis ihm auch hilft sich perfekt unterzuordnen. So merkt er sich schnell was wichtig ist um die Zielpersonen zu überzeugen oder zu besänftigen. Natürlich ist sein schauspielerisches Talent in dem Fall allerdings noch viel wichtiger. Schließlich muss er sich komplett verstellen können um sich unterzuordnen. Dadurch kann er selbst eine große Gruppe täuschen, wenn die ihn nicht vorher schon kannten.
Ansonsten zählen wohl auch seine Überlebensfähigkeiten zu seinen Stärken. Judar ist durch seine Erfahrungen bewandert in Sachen erster Hilfe, Nahrungssuche in der Wildnis und alles weitere was sonst noch so gebraucht wurde um außerhalb der zivilisierten Städte und Dörfer zu überleben.

Schwächen:
- Körperkraft/ Resistenz
- Teamwork
- Renge
- Pfirsiche
- Sturheit

Selbst Judar hat Schwächen. Wobei er diese wohl nie zugeben würde. Die offensichtlichste ist eindeutig seine verdammt schlechte Teamfähigkeit. Alleine der Gedanke sich auf Andere zu verlassen und als Team zu agieren passt so gar nicht zu dem echten Judar. Lediglich wenn er schauspielert könnte man es sich vor stellen. Doch ändert es nichts daran dass er wirklich schlecht darin ist mit Anderen zusammen zu arbeiten. Eher arbeitet er alleine. Kommt er auch viel besser mit klar. Selbst wenn das sich als Nachteil in einer schweren Kampfsituation herausstellt. Um Hilfe bitten würde er dennoch nie. Gerade diese Sturheit ist wohl eine weitere große Schwäche. Besitzt er diese doch nicht nur im Kampf, wo er eigentlich als Team arbeiten sollte. Sondern auch in vielen anderen Situationen. Nicht selten verausgabt er sich total, weil er stur einfach über seine Grenzen hinaus trainiert. Judar steht sein Sturkopf oft im Weg. Schürt dieser doch auch sein Misstrauen gegenüber Anderen. Nur schwer kann man ihm von etwas anderen überzeugen, wenn er sich erst einmal eine Meinung gebildet hat.
Ansonsten zählt zu seinen Schwächen auch, dass er trotz dem Training das ihn körperlich fit hält, er doch eher durchschnittlich ist was die Körperkraft an geht. Direkte Nahkämpfe sind nichts für ihn. Dafür verlässt er sich viel zu sehr auf seine Magie. Somit hat er den Nahkampf zu bestreiten auch nie wirklich gelernt. Zusammen mit der Körperkraft ist also auch seine Resistenz betroffen. Zwar würde er nie wegen einer Verletzung anfangen zu heulen, dafür ist er wohl zu stur, doch beeinträchtigt es ihn dann doch schon. Je nach schwere der Verletzung natürlich.
Judar hat aber auch eine kleine Schwäche für Pfirsiche. Diesen Geschmack liebt er beinahe abgöttisch. Im Grunde kann man ihn damit auch immer milde stimmen.
Was so gut wie niemand weiss ist, dass Renge das perfekte Druckmittel ist. Zum Glück wissen die wenigsten von Judars Bruder. Doch die, die es wissen halten Renge gefangen und erpressen sowie kontrollieren Judar so. Denn für seinen Zwilling würde er alles tun. Selbst wenn er die ganze Welt vernichten müsste. Ihm wäre alles recht. So lange Renge sicher ist. Genau das ist in Wahrheit seine aller größte Schwäche. Schließlich ist er dadurch leicht zu steuern.  


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BeitragThema: Re: Judar Alyr   Mi 9 März 2016 - 20:22

Umfeldblatt

Wer hat denn bitte etwas gegen Krieg?


Schreibprobe:
Ein neuer morgen beginnt. Die Sonne war gerade aufgegangen, als Judar durch eben diese Sonnenstrahlen geweckt wurde. Er lag noch in seinem Bett. Eingewickelt in die warme Decke. Nur langsam öffneten sich seine roten Augen. Gähnend setzte er sich dann auch auf. Wodurch die Bettdecke von seinem nackten Oberkörper rutschte. Sich dann den Schlaf aus den Augen gerieben, sah er sich in seinem Raum um. Er war noch immer in dem Gildenhaus der Royal Crusade. Bisher hatte er keinen Auftrag von denen bekommen. Aber einiges bereits erfahren.
Ob es wirklich zu einem Krieg zwischen dunkle Gilden kommt wenn ich entsprechende Informationen verteile?, schoss es ihm durch den Kopf. Schnell den Kopf geschüttelt, sollte er im Moment einfach nicht an so etwas denken. Er musste aufstehen. Weshalb er nun aus dem Bett stieg und dann zum Bad schlurfte. Lange dauerte es auch nicht bis er sich frisch gemacht hatte. Lediglich seine Haare zu flechten dauerte eine gewisse Zeit. Schließlich hatte er wirklich sehr lange Haare. Manchmal war das schon lästig. Aber ihm gefielen sie dennoch. Vermutlich lag das auch an Renge. Der hatte schließlich auch nicht die Möglichkeit sich die Haare schneiden zu lassen. Wenn Judar sie wachsen liess konnte er sich sicher sein immer noch ihm ähnlich zu sehen. Für einen Moment sah Judar nachdenklich in den Spiegel. Bevor er sich aber wieder fing und sich anziehen ging.
„Jetzt kann der Tag beginnen.“, meinte er grinsend. Kaum verliess er auf dem Weg zum Frühstück seinen Raum begegnete ihm auch sein Zimmernachbar. Der war immer viel zu fröhlich. Legte auch gleich einen Arm um Judar.
„Hey, Judar gut geschlafen? Lass uns zusammen frühstücken und dann schauen wir doch mal ob wir ne Mission kriegen ne?“, kam es von dem Blauhaarigen. Innerlich fluchte Judar. Hätte dem Kerl am liebsten den Arm ausgekugelt. Oder zumindest den Typ weg gestoßen. Doch lächelte Judar nur sanft.
„Von mir aus. Hunger hätte ich auch.“, gab er freundlich von sich. Das obwohl dieser Kerl genau zu den Typen gehörte, die Judar gar nicht ausstehen konnte. Bestimmt hatte der irgendetwas vor. Nur wusste Judar noch nicht was. Dennoch liess er sich mit schleifen. Erst im Sammelraum, wo auch gegessen wurde, liess der Kerl ihn auch endlich los. Woraufhin Judar sich doch ein kleines bisschen wieder entspannte. Auf das Frühstück freute sich Judar allerdings schon. Mal sehen wie der Tag wohl weiter gehen wird.


Umfeld und Geschichte


Familie:
Der Vater:
Judars Vater hiess Karuen Alyr. Ein begabter Magier, der sich aber lieber mit seiner Frau in einem kleinen Dorf niederliess. Er liebte seine Frau. Starb aber vor 11 Jahren. Kurz nachdem das Dorf angegriffen wurde. Judar hatte seinen Vater sehr respektiert. Auch wenn es ihm manchmal lästig war unterrichtet zu werden oder sich irgendwelche Predigten anzuhören. Dennoch waren sie eben doch wie der typische Vater und Sohn.

Die Mutter:
Auch bei seiner Mutter ist nicht viel mehr zu sagen. Sie hiess Hukuko Alyr, geb. Sakura. Da sie ebenfalls vor 11 Jahren starb hatte sie nur kurz mit ihren Kindern. Dafür hat sie die Beiden dennoch über alles geliebt. Sie hat sich immer die größte Mühe gegeben, trotz der ärmlichen Verhältnisse ihren Kindern alles zu bieten. Für sie waren Judar und Renge ihre Engel.

Der Bruder:
Renge, Judars Zwillingsbruder, ist nun auch 17 Jahre alt. Leider haben sie sich seit mehr als 11 Jahren nicht mehr gesehen. Dennoch ist das Band der Zwillinge unglaublich stark. Renge war immer der sanfte und schüchterne Junge. Er hat oft Angst vor anderen Menschen. Ganz besonders Männern gegenüber hegt er eine unbestreitbare Angst. Lediglich bei seinem Bruder hat er sicher keiner Angst. Denn er liebt ihn sehr. Will nur für ihn durchhalten. Auch wen Renge noch nie in den letzten 11 Jahren das Tageslicht gesehen hat. Beinahe sein ganzes Leben verbrachte er nun schon in dem kleinen Gefängnis. Unterhält sich mit den Schriften die er zu lesen bekommt um Magie zu lernen. So beherrscht er durch aus auch eine sehr komplexe Magie. Nur hat er wenig Selbstvertrauen. Im Grunde ist er also wirklich eher der unterwürfige.
Es ist Renge allerdings sehr wohl bewusst, dass sein Bruder zu bösen Dingen gezwungen ist. Nicht selten wird ihm das unter die Nase gerieben von den Wachen. Deshalb wünscht er sich irgendwann mit seinem geliebten großen Bruder zu fliehen und einen Ort zu finden, wo sie einfach friedlich Leben können. So dass sein Bruder nie wieder böses tun muss.

Freunde:
Sin Falcalor
Dieser Junge man müsste mittlerweile 20 Jahre alt sein. Vielleicht auch etwas älter. Judar hat nie nach seinem Alter gefragt. Vermutlich wäre eine neue Begegnung auch alles andere als freundschaftlich. Da Judar Sin angelogen und dann ausgenutzt hat um sein Ziel zu erreichen. Obwohl es Judar schwer fiel. Denn Sin war der erste Mensch, außer Renge, der sich wirklich wahrhaftig und ehrlich ohne irgendwelche Hintergedanken um Judar gekümmert hat. Sie wurden Freunde als Judar noch 12 war. Bis Judar seine Aufgabe absolvierte. Seit dem haben sie einander nicht mehr gesehen. Das ist nun also 4 Jahre her.

Feinde:
Crimson Night
Die Gilde, die seinen Bruder gefangen hält. Niemanden hasst er mehr. Doch noch kann er die Gilde nicht vernichten und spielt deswegen mit. Als treuer Anhänger. Zumindest noch. So lange es eben sein muss. Jedenfalls ist diese Gilde der Ursprung seines Hasses.

Gilde:

Offiziell gehört er zu den Royal Crusade Gilde. Lange ist er aber noch nicht dabei. Gerade erst ein paar Monate. Seine Aufgabe ist es die Gilde zu infiltrieren und als Spion zu arbeiten. Deshalb kann man sagen, dass die Gilde für ihn nur ein Zielobjekt von vielen ist. Gewissenhaft wie immer geht er dieser Aufgabe auch nach. Verstellt sich komplett. So dass er als loyaler und relativ umgänglicher Mensch durch geht. Den „Vorgesetzten“ bringt er also durch aus den Respekt entgegen, den diese erwarten.
Wirklich heimisch fühlt er sich dennoch nicht. Was wohl keine Gilde schaffen wird. In der Royal Crusade weiss auch niemand von seinem Bruder oder von seinem Auftrag. Das sind seine Geheimnisse. Allerdings hat er der Gilde ein Geheimnis anvertrauen müssen. Es dauerte etwas bis ihm ein geeignetes eingefallen ist. Doch dann hatte er es. Judar beichtete, dass seine Eltern in Namen von Zeref ermordet worden wären. Genau wie der Rest seines Dorfes. Er würde die Rune Knights und hellen Gilden verachten, da diese keine Finger gerührt haben um das zu verhindern.

Geschichte:

Die wahre KindheitAlter: 0 - 6 Jahre
Eine ruhige Vollmondnacht in einem kleinen Dorf ganz weit im Süden. Nur ein einziges kleines Häuschen war hell erleuchtet. Dieses Häuschen unterschied sich aber äußerlich nicht von den anderen im Dorf. Dennoch sollte hier ein kleines Wunder geschehen. Das Wunder der Geburt. Ab und an durchschnitt ein lauter Schrei die Stille der Nacht. Kein Tier wagte es einen Laut von sich zu geben. Dadurch konnte jeder im Dorf die Schreie der jungen Frau aus der beleuchteten Hütte hören. Im Inneren gab es nur 3 richtige Räume. Einmal das Wohnzimmer mit Kochstelle, dann nur durch eine dünne Trennwand abgekapselt der Schlafbereich mit mehreren einfachen Matten als Betten und schließlich noch das kleine Bad wo auch Wäsche gewaschen werden konnte. Eben ein sehr einfaches und bescheidenes Häuschen. Dennoch waren die Bewohner glücklich. Obwohl im Moment die Schmerzensschreie der jungen Frau ihren Ehemann verzweifeln liess. Unruhig ging er im Wohnraum auf und ab. Zuckte bei jedem Schrei aufs Neue zusammen. Im Schlafbereich lag seine Frau nun schon seit 7 Stunden in den Wehen. Die Hebamme und der Arzt des Dorfes waren bei ihr. Lediglich er konnte nichts tun. Immer häufiger ertönten die Schreie. Nun war auch die Stimme des Arztes zu hören. Nervös starrte der baldige Vater einfach auf die Trennwand. Bis er das erste Schreien des Neugeborenen hörte. Keine Armee hätte ihn nun noch außerhalb des Schlafbereiches gehalten. Schnell wie ein Blitz stürmte er hin, riss die Schiebetür auf und starrte auf die Szene. Die Hebamme hielt das erste Baby im Arm. Doch seine Frau musste noch weiter pressen. Es kam nur wenige Minuten später ein zweites Baby zur Welt. Der junge Vater bekam das Erste in einem Handtuch gewickelt in den Arm gelegt. Konnte so in die roten Augen sehen. Noch war das Baby ganz verschmiert. Dennoch empfand er es, als das schönste Kind der Welt.
„Er kommt nach dir Hakuko.“, gestand er lächelnd. Als er von seinem Sohn zu seiner Frau sah konnte er ihre Glückseeligkeit aber auch die Erschöpfung sehen. Was dem Arzt auch nicht entging. Also wurden Karuen, die Babys und die Amme raus geschickt. Im Wohnraum hatte Karuen eine Schüssel Wasser und Kleidung für die Babys vorbereitet. Zu Erst wurde das Zweitgeborene von der Amme gewaschen, untersucht und angezogen.
„Wie soll denn dieser süße kleine Spatz heißen?“, fragte sie. Woraufhin Karuen lächelte.
„Renge und der in meinen Armen wird Judar heißen.“, antwortete der stolze Vater. Nur ungern gab er Judar der Amme, damit auch dieser untersucht, gewaschen und angekleidet werden konnte. In der Zeit hielt der junge Vater dann Renge im Arm. Welcher wesentlich ruhiger war als sein Zwilling.
„Sie sind wirklich perfekt. Alle Beide.“, rutschte es ihm vor Stolz raus. Wenig später kam dann auch der Arzt zu Karuen.
„Hakuko braucht etwas Ruhe. Aber sie wird sich bestimmt bald erholen. Ruf uns wenn allerdings etwas mit den Babys oder ihr sein sollte.“, bat der alte Mann. Schließlich ging er aber mit der Amme, als Karuen nur sacht bestätigend nickte. Ein Baby nach dem Anderen brachte er in den Schlafraum. Dort hatte er extra Wiegen aufgestellt in welche er die Zwei nun legte. Danach kümmerte er sich auch um seine Frau. Säuberte und räumte die Schlafstelle auf. Es dauerte ein paar Stunden bis Hakuko selbst wieder halbwegs fit war und endlich ihre beiden Engel sehen wollte. Aufgestanden ging sie zu den Wiegen. Auf deren Seiten auch der entsprechende Name des Babys stand. Sie strahlte vor Glück als sie die mittlerweile schlafenden Babys sah. Für sie war es ein Wunder.
„Meine kleinen Engel. Hoffentlich werdet ihr immer so friedlich und glücklich sein wie ich mich im Moment fühle.“, hoffte sie inständig. Auch gab sie nun jedem Baby ein Armband mit dem entsprechenden Namen. Während ihrer Schwangerschaft hatte sie es selbst gemacht und mit Runenmagie versehen. Sollten ihre Babys in Gefahr geraten würden die Runen sich aktivieren und eine Barriere errichten.

Dabei hoffte sie aber, dass ihre Kinder niemals in eine wirkliche Gefahr geraten würden. In den ersten Jahren behielt sie damit auch absolut recht. Obwohl Beide sehr aktiv waren, schnell laufen lernten und das Dorf unsicher machten, gab es keine großen schlimmen Zwischenfälle. Eher sehr viele schönen Momente. Wie bei dem 4ten Geburtstag der Zwillinge. Da die Familie nicht viel Geld hatte waren große Geschenke nicht wirklich möglich. Dennoch wollte Judar seinem Bruder eine Freude machen. In den letzten 4 Jahren waren sie immer zusammen gewesen. Haben alles zusammen gemacht. Doch um Renge zu überraschen musste Judar unbedingt etwas allein machen. Was der Grund dafür war, dass Judar seinem Bruder aus dem Weg ging. Wohl wissend, dass es Renge traurig machen würde. Trotzdem konnte Judar nicht anders. Er ging auf die Suche nach etwas Schönen für seinen Bruder. Oft verfolgte Renge ihn. Aber der kleine Judar konnte ihn immer abhängen. Erst einen Tag vor ihrem Geburtstag fand er etwas. Ganz stolz ging er nach Hause. Er wollte gerade die Tür öffnen, als er ein Gespräch hörte. Renge weinte. Das schockte Judar.
„Ich glaub…Ju-chan mag mich nicht mehr. Ich geh ihm bestimmt nur auf die Nerven.“, wimmerte Renge. Es war trotz verschlossener Tür deutlich zu hören wie Renge schluchzte.
„Das bildest du dir ein. Dein Bruder hat dich doch unendlich lieb Renge.“, versuchte Hakuko ihren Sohn zu beruhigen. Judar sah besorgt auf die Tür. Ihm war klar gewesen, dass er Renge etwas weh tat. Aber so sehr? Das hatte Judar sicher nicht gewollt. Schnell verstaute er das kleine Geschenk in seiner Hosentasche und stürmte dann rein. Ganz schnell lief er zu seiner Mutter und seinem weinenden Bruder. Nur um Renge dann eng in seine Arme zu ziehen.
„Idiot. Niemals könnte ich dich nicht mögen.“, meinte Judar entschlossen. Er liess Renge auch nicht los. So konnte dieser sich ausweinen und beruhigen. Immer wieder versicherte er, dass er Renge ganz doll lieb hatte.  Eines wurde Judar aber klar. Er wollte Renge nie wieder traurig sehen. Für immer würde er für Renge da sein.
„Ich werde dich für immer lieb haben, Ren.“, versprach Judar deswegen auch. Erst da beruhigte sich Renge auch endlich. Um den Jüngeren wieder aufzumuntern ging Judar nun auch mit ihm spielen. Bis zum Sonnenuntergang waren sie gemeinsam draußen unterwegs. Nachdem Abendessen sollten sie dann auch schlafen gehen. Aber Judar konnte nicht schlafen. Seine Eltern aber waren schon nach wenigen Minuten auf den Matten neben denen der Zwillinge eingeschlafen. Judars Matte lag zwischen der seines Vaters und seines Bruders. Nur Renge hatte noch die Wand neben sich. Die Zwillinge lagen nämlich am weitesten von der Tür weg. Als sich Judar zu seinem schlafenden Zwilling drehte musste er lächeln. Bald waren sie 4. Wie würde Renge wohl auf das Geschenk reagieren?
Am nächsten morgen waren beide Jungen ganz früh auf. Weckten sogar ihre Eltern. Total überschwänglich riefen sie dafür einfach: „Mama, Papa, aufwachen. Wir haben Burtstag.“
Den Eltern der zwei blieb also nichts anderes übrig als aufzustehen. Ihre Mutter kochte Frühstück und ihr Vater ging mit den Beiden kurz baden bevor sie dann ganz frisch sich an den Esstisch setzten. Es gab sogar einen kleinen Kuchen, den ihre Mutter am Vortag gebacken hatte. Auf diesem Kuchen befanden sich 4 Kerzen. Judar und Renge sahen sich kurz grinsend an. Bevor sie dann gemeinsam die Kerzen auspusteten. Daraufhin begann das gemeinsame Essen bei dem auch viel gelacht wurde. Erst nach dem Essen sah Judar nervös zu seinem Bruder.
„Ehm…Ren. Ich hab da etwas für dich.“, begann er unsicher. Seine Hand verschwand in der Hosentasche und holte einen goldenen Kreolenohrring heraus. Es war einer dieser Klippohrringe, die keine Löcher benötigten. Zwar war es nicht aus echtem Gold. Doch sah es wenigstens so aus. Als er es Renge gab, waren nicht nur seine Eltern erstaunt. Sein Zwilling schien es nicht glauben zu können.
„Deshalb warst du immer weg?“, fragte Renge verwundert nach. Judar nickte nur sacht. Sah schüchtern zu seinem Ebenbild. Welcher ihn plötzlich strahlend um den Hals viel.
„Du bist der beste große Bruder der Welt!“, platzte es aus dem Beschenkten. Für einen Moment war Judar einfach nur überwältigt. Dann legte er die Arme auch um Renge und lächelte glücklich. Für ihn waren diese Worte mehr Wert als alles Gold der Wert. Judar sah oft im Dorf wie sich Geschwister stritten und einander nur böse begegneten. Wenn Renge ihn je hassen sollte, würde er das niemals aushalten. Dieser Geburtstag würde Beiden allerdings sehr in Erinnerung bleiben.

Kurz auf diesen 4erten Geburtstag begann Karuen den Beiden die Grundlagen der Magie näher zu bringen. So fiel es schnell auf, dass Beide einen großen Vorrat an Magie in sich haben. Dadurch war er überzeugt, dass seine Söhne einmal hervorragende Magier werden würden. Für Judar war der Unterricht eher etwas lästig. Lieber wollte er mit den anderen Kindern spielen. So lange allerdings Renge dabei war konnte selbst das Spaß machen.
Mit 5 ½  Jahren hatten sie schon ein paar Erfolge in den Grundlagen geschafft. Hauptsächlich das Wissen. Da sie ja auch noch anderes lernen mussten. Wie lesen, schreiben und so weiter.
Ebenfalls lernten sie die Grundlagen in der Natur zu überleben. Im Süden Fiores gab es eben sehr viel Land. Keine großen Städte. Da war das einfach notwendig. Wobei die Jungs es liebten mit ihren Eltern Campen zu gehen. Nicht selten spielten sie ihren Eltern Streiche. Einmal verirrten sie sich allerdings auch. Fanden den Weg nicht mehr ins Lager zurück. So waren sie noch als es bereits stockdunkel war in den Bergen verschollen. Dabei hatten sie doch nur etwas Spaß haben wollen. Nun war es kalt geworden. Deswegen gab Judar seinem Bruder die eigene Jacke. Damit der Jüngere nicht mehr so fror. Sie hielten die Hand des jeweils Anderen um sich nicht zu verlieren auf dem Weg zurück ins Lager. Zum Glück war es eine Sternenklare Nacht. Dank des Mondes und der Sterne konnte man wenigstens etwas sehen. Judar entging es aber nicht wie Renge vor Angst etwas zitterte. Es machte ihm Sorgen.
„Keine Sorge. Wir finden schon zu Mama und Papa.“, versicherte Judar. Drehte sich auch zu Renge und lächelte ihn aufmunternd an. Ohne dabei die Hand seines Bruders los zu lassen.
„So lange wir zusammen bleiben kann uns nichts passieren.“, versprach er. Das meinte er auch absolut ernst. Renge merkte das auch. So fasste dieser wieder etwas Mut. Natürlich hatte ihr Vater auch nicht einfach Däumchen gedreht. Zwar war ihre Mutter zurück im Camp geblieben, für den Fall die Kinder fanden alleine den Weg, doch ihr Vater hatte sich auf die Suche begeben. Sie dann schließlich auch gefunden. Nach der anfänglichen überschäumenden Freude, folgte allerdings eine ziemliche Predigt. Ganz nach dem Motto die Beiden hätten das nicht einfach so machen dürfen. Judar fand das damals unnötig. Hörte deshalb auch nicht zu. Es ging im Grunde in einem Ohr rein und im anderen raus.

Alles in allem hatten die Zwillinge eine ziemlich gute Kindheit. Bis ein Schicksalsschlag alles änderte. Eigentlich war es auch ein ganz normaler Tag. Judar und Renge waren nun 6 Jahre alt und spielten vor dem Haus mit einem Lederball. Zusammen mit ein paar anderen Kindern. Plötzlich ertönte eine Explosion vom Dorfeingang. Eine Rauchwolke erhob sich dort. Augenblicklich hörten die Kinder auf zu spielen. Einige rannten einfach weg. Aber Judar und Range blieben wie angewurzelt stehen. Judar spürte lediglich wie Renge sich an seinen Arm krallte. Vom Eingang kamen Menschen in schwarz gekleidet. Sogar mit Waffen. Sie stürmten die Häuser und kamen auch auf die Zwillinge zu. Schreie schallten durch das Dorf. Als Judar begriff, dass sie in Gefahr waren, nahm er Renge an die Hand und rannte mit ihm weg. Unwissend wo sie sich verstecken sollten. Nur eines war klar. Sie mussten von diesen Fremden weg. Als sie los rannten kamen ihnen die Männer des Dorfes entgegen. Bewaffnet mit den Landwirtschaftsgeräten. Auch ihr Vater war dabei.
„Geht zu eurer Mutter, schnell!“, verlangte er. Zog dann selbst in den Kampf. Judar aber gehorchte. Er lief dann zu dem Markt, wo seine Mutter sein müsste. Dabei liess er nicht einmal Renges Hand los. Nach wenigen Minuten waren sie bei ihrer Mutter. Die sie auch gleich in ihre Arme zog. Als Judar dann den Weg zurück sah konnte er sehen wie das Dorf brannte. Rauchwolken hoch stiegen und die Schreie immer weniger wurden. Es machte ihm schreckliche Angst. Lange konnte er diese Szene nicht mit ansehen. Denn ihre Mutter nahm sie Beide nun mit. Viele Frauen versuchten mit ihren Kindern zu verschwinden. Aber da kamen diese schwarzgekleideten Männer auch schon von der anderen Dorfseite. Sie waren eingekesselt.
„Judar, versteck dich mit Renge. Habt keine Angst. Mama wird euch beschützen.“, versprach sie. Aber das war gelogen. Dennoch lief Judar mit Renge in ein Haus und versteckte sich dort im Vorratskeller. Die Kampfgeräusche liessen aber nicht nach. Renge war total verängstigt. Natürlich hatte auch Judar Angst. Nur wollte er stark sein. Sogar als plötzlich ein Mann rein kam. Die Luke zum Keller öffnete und die Beiden so perfide angrinste. Judars Blick wurde richtig böse. Keine Angst war bei ihm zu sehen. Er hielt Renge nur weiter fest. Als der Mann nah genug war nahm Judar ein hier gelagertes Stück Holz um den Kerl anzugreifen.
„Bleib weg von REN!“, rief er dabei. Doch wurde er leicht KO geschlagen. Wobei er nicht richtig bewusstlos war. Er war nahe der Bewusstlosigkeit. Konnte sich allerdings nicht mehr wehren. Dieser Mann schulterte ihn wie einen Kartoffelsack und packte auch den weinenden Renge. Auf diese Weise trug er sie nach draußen. Mit verschwommenem Blick konnte Judar seine Mutter sehen. Voller Blut. Sie lebte nicht mehr. Genauso wie alle anderen Erwachsenen. Auch die meisten Kinder. Einer der Männer fragte auch was denn dieser Typ, der Ren und Judar trug, von den Kindern wollte.
„Ich kann bei ihnen etwas Magie spüren. Sie haben einiges an Potenzial. Das sollten wir nutzen.“, war die Antwort. Ohne sich wehren zu können wurden die beiden Zwillinge einfach verschleppt. Von denen, die ihre Eltern umgebracht hatten.

Crimson Night Alter: 6 -12 Jahre
So wirklich wach wurde Judar erst einige Stunden, vielleicht auch Tage später. Er lag mit den Händen auf den Rücken gefesselt in einer kalten fensterlosen Steinzelle. Direkt auf dem Boden. Nur in Shorts und Shirt gekleidet. Es war schrecklich kalt. Wenigstens sein Zwilling lag neben ihm. So konnten sie einander wärmen. Ihn angesehen konnte Judar diese große Angst sehen.
„Shh…alles wird gut Ren. Wir bleiben für immer zusammen.“, versicherte Judar.
„Ich hab dich immerhin unglaublich lieb. Egal was passiert.“, ergänzte er. Wollte er doch seinem liebsten Bruder Mut machen. Obwohl in Judar selbst die Angst herrschte. Nur musste er unbedingt stark bleiben. Lange blieben die Beiden nicht alleine. Der Typ, der sie verschleppt hatte kam rein. Mühselig setzte sich Judar auf. Wütend blickte er den Erwachsenen an. Rutschte so, dass er Renge verbarg.
„Was wollen sie Arschgesicht von uns!“, verlangte Judar zu wissen. Allerdings lachte der Kerl nur. Er packte Judar an den Haaren und zog ihn hoch. Selbstverständlich tat das ziemlich weh. Judar liess es sich nur nicht anmerken. So blieb sein Blick voller Wut.
„Du solltest wirklich noch erzogen werden. So frech wie du bist. Denk lieber mal an deinen Bruder. Wenn du uns verärgerst oder enttäuschst werden wir deinen Bruder einfach töten. Genau wie deine Eltern.“, drohte der Mann. Woraufhin die Wut aus Judars Augen wich. Mit vor Schock geweiteten Augen sah er zu dem Typen auf, der ihn an den Haaren hielt. Alleine der Gedanke Schuld an Renges Tod zu sein liess sein Herz fast stehen bleiben.
„Ihr dürft Ju-chan nicht weh tun. Er ist gut so wie er ist!“, hörte Judar seinen Bruder sagen. Aber da wurde Judar dann gegen die Wand geschleudert. Ein Schmerzenslaut verließ seine Lippen, als er Bekanntschaft mit der Steinwand machte. Kurz darauf fiel er auch zu Boden. Konnte sehen, wie der Typ nun Renge so packte.
„NEIN! Finger weg! Ich tue alles was ihr wollt. Nur lasst Renge in Frieden!“, schrie er. Tatsächlich liess der Entführer von Renge ab. Grinste Judar nun teuflisch an. Kurz darauf wurde Judar gepackt und über die breite Schulter geworfen. Man brachte ihn einfach weg. Traurig sah er zu seinem Bruder. Der bis zur Zellentür auf Knien rutschte. Nach ihm rief. Niemals würde Judar vergessen wie verzweifelt sein Bruder in diesem Moment klang. Danach durfte er ihn nicht mehr sehen. Lediglich Fotos wurden ihm gezeigt, als Zeichen das Renge noch lebte. So lange Judar eben brav für die Gilde arbeitete.
Zuerst musste er aber erzogen und ausgebildet werden. Damit er eben ein guter Magier wurde. Der für die Gilde nützlich war.

Als aller Erstes begann die Ausbildung zum Magier. Leicht war das wirklich nicht. Ihm wurde die Theorie eingetrichtert und musste sich in richtigen Kampfsituationen beweisen. Sehr oft setzten sie ihn in einem abgesicherten kleinen Waldstück aus, wo wilde Tiere auf ihn los gingen. Um zu überleben tat Judar alles. Setzte instinktiv auch das ein was er gelernt hatte. Nicht nur aus den staubigen Büchern der Gilde. Sondern auch dass, was sein Vater ihn beigebracht hatte. Judar machte also einige Fortschritte. Seine freche Art liess er dennoch nie wirklich ändern. Weshalb er auch oft bestraft wurde. Eigentlich immer wenn er Fehler machte wurde er geschlagen, auf Nahrungsentzug gesetzt, klitschnass in der eiskalten Nacht ausgesetzt und vieles mehr. Nicht nur für Fehler wurde er aber bestraft. Oft hatten die Erwachsenen einfach Lust ihn zu quälen. Meistens in dem sie ihm erzählten wie schlecht es Renge gehen wird, wenn Judar versagte. Die Schuldgefühle und Sorge zerfraßen Judar richtig. Mit allem konnte er umgehen. Aber eben nicht damit, dass Renge litt. Nur was sollte Judar machen?
Als er 8 Jahre alt war, stahl er die Kerkerschlüssel und wollte Renge befreien. Gemeinsam mit ihm verschwinden. Tatsächlich schaffte es Judar im Schutze der Nacht bis zum Kerkereingang. Doch erwischte ihn sein Lehrer. Brach ihm fast das Handgelenk um die Schlüssel wieder zu bekommen. Ziemlich schmerzhaft war das.
„Was tust du hier?“, fragte der Lehrer unnötiger Weise. Judar blieb aber stumm. Sah nur wütend und mit starkem Blick den Typen an. Welcher ihn nun am schmerzenden Handgelenk einfach mit zog. Bis in einen gesonderten Raum. Hier wurde Judar angekettet und dann mit Blitzlacrimas bestraft.
„Du wirst es nie wieder wagen dich gegen uns zu stellen. Begreif es endlich. Dein Bruder ist unser Pfand und du bist unser Werkzeug. Nicht mehr und nicht weniger.“, waren die Worte des Mannes, während Judars Schreie den Raum erfüllten. Nach dieser Nacht wurde er häufiger so bestraft. Bis nach etwa 2 Jahren die Blitze ihm nicht mehr viel aus machten. Im Gegensatz dazu schaffte er es sogar seine Magie in Form von Blitzen zu entladen. Blitzmagie kann sehr gefährlich sein, da die Elektrizität der Magie dem eigenen Körper schaden kann, wenn man es nicht richtig machte. Doch selbst das störte Judar nicht mehr. Er war es so gewohnt, dass es nicht schlimm war diese Magie nicht sofort zu beherrschen. Egal wie groß die Rückschläge waren. Judar gab nicht auf. Machte nach und nach mehr Fortschritte. Eines war ihm einfach klar. Er musste viel stärker werden. Lediglich durch die Magie hatte er die Chance stark genug zu werden um Renge zu befreien. Reine Körperkraft würde ihm absolut nichts bringen.

Natürlich blieb es nicht nur beim Training und Kampf gegen Tiere. Irgendwann musste er sich richtig beweisen. Wusste das nur vorher nicht. Wie schon so oft wurde er in das bewachte Waldgebiet gebracht und ihm wurde gesagt er solle auf der Lichtung warten. Genervt tat er es. Besser als die Alternative. Mittlerweile war er nun schon 12. Seit 6 Jahren war er in dieser Gilde. Unwissend ob es Renge gut ging. Lediglich die regelmäßigen Fotos bewiesen ihm, dass Renge wenigstens noch lebte. Lange musste Judar nicht alleine warten. Nach nur 10 Minuten, was gefühlt eine Stunde war, tauchten 3 Magier aus der Gilde auf. Sie waren nicht wirklich hoch im Rang. Aber dennoch ziemlich stark. Überheblich wie die meisten Erwachsenen, sahen diese Judar von oben herab an.
„Du Winzling sollst für uns nützlich sein? Das glaub ich nicht.“, sagte der eine. Ein anderer erwiderte darauf: „Hoffentlich hält der Bengel wenigstens eine gewisse Zeit aus um unsere Langeweile zu vertreiben.“
Judar wusste nicht wirklich was diese Typen wollten. Aus heiterem Himmel griff ihn einfach der dritte im Bunde an. Nutzte dafür eine Art Requip-Magic. So fand sich Judar mit einem Speerkämpfer konfrontiert. Das wo Nahkampf gar nicht sein Ding war. Nur schwer konnte er ausweichen. Woraufhin er sofort den nächsten am Hals hatte. Nun mit Feuermagie. Der Kampf begann gerade erst. Judar musste zugeben, dass es wirklich hart war. Einiges musste er einstecken. Aufgeben durfte er unter keinen Umständen.
//Wenn ich hier verliere wird Renge sterben. Egal was es kostet. Ich muss gewinnen!//, war sein Hauptgedanke. Verbissen kämpfte er weiter. Gewann langsam die Oberhand, dank der lähmenden Wirkung seiner Blitze. Zwar kassierte er immer mehr Wunden. Am Ende lagen die Drei aber vor ihm auf dem Boden. Wobei Judar auch kaum noch stehen konnte. Viele Wunden bluteten übel und seine Atmung ging schwer.
„Töte deine Feinde Judar. Sonst töten sie dich.“, sprach einer der Beobachter. Es war selbstverständlich, dass Judar beobachtet wurde bei dieser Art von Training. Dennoch konnte er diesen Worten nicht glauben schenken. Schließlich waren diese 3 Typen doch freiwillige Gildenmember. Wie konnten Menschen von einander verlangen andere zu töten? Geschockt sah er in den Wald. Auch wenn er niemanden dort entdecken konnte. In dem Moment nutzte der Requip-Nutzer die Chance und trat in Judars Bauch. Vor Schmerz krümmte sich der 12-jährige und fiel auf alle Viere. Als er aufsah konnte er den Mann mit dem Speer sehen, welcher ihn nun genau damit töten wollte. Instinktiv reagierte Judar. Nutzte seine Magie und lähmte seinen Feind für ein paar Sekunden. Das reichte aber aus um diesen von den Füßen zu befördern, die Waffe an sich zunehmen und dann selbst das Leben des Feindes zu beenden. Das alles passierte innerhalb weniger Sekunden. Judar begriff es erst, als es vorbei war. Die anderen zwei versuchten weg zu krabbeln. Wurden dann aber von den Beobachtern beseitigt. Wer zu schwach war hatte kein Recht weiter zu leben. Zumindest aus Sicht dieser Gilde.

Erst jetzt wurde Judar wieder ins Gildengebäude, in sein kleines Zimmer, gebracht. Dabei war er komplett stumm. Starrte nur vor sich hin. In seinem Zimmer setzte er sich auf das Bett. Noch immer hatte er das Bild vor sich, von dem was er getan hatte. Ein Arzt kam zu ihm und verarztete ihn. Ohne das Judar auch nur eine Regung selbst von sich gab. Wenig später war er dann komplett alleine. Verzweifelt verbarg er das Gesicht in seinen Händen. Begann bitterlich zu weinen. Schließlich war er nun kein Deut besser als diese Mistkerle aus der Gilde. Wenn Renge das erfuhr wird er Judar sicher nicht mehr mögen. Doch was sollte Judar sonst tun? Er musste gehorchen. So lange bis sie da raus kamen. Für diesen Moment allerdings war Judar nicht in der Lage sich zu beruhigen. Sein Ziel konnte er in diesem Moment einfach nicht mehr vor sich sehen. Bloß konnte er nicht lange darüber verzweifeln. Die Gilde liess ihm keine Atempause. Das Training ging weiter. Denn bald würde er seine erste Mission zu erfüllen haben.

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BeitragThema: Re: Judar Alyr   Mi 9 März 2016 - 20:24

Geschichte


First Mission Alter: 12 -13 Jahre
Kurz vor seiner ersten Mission und somit kurz nach dem er sich hat beweisen müssen, erhielt er das Gildensymbol auf seinem linken Oberschenkel. Dank seiner Kleidung war das dann gut verborgen. Jedenfalls wurde er dann zum Gildenmeister gerufen. Wie es sich gehörte kniete er vor dem Thron des Meisters ritterlich nieder. Hielt sogar den Kopf gesenkt. Wodurch seine schwarzen Haare seine Augen verdeckten. Allerdings war er nicht alleine da. Auf jeder Seite neben dem Thron standen ein Magier. Die rechte und linke Hand des Meisters. An sich waren alle drei Magier vor ihm unglaublich stark und sehr angsteinflößend. Alleine hier im selben Raum zu knien verursachte Judar eine ziemliche Gänsehaut.
„Schön dass du da bist. Wir haben eine Mission für dich. Ein gewisser Amir Falcalor ist uns ein ziemlicher Dorn im Auge. Er gehört zu den Rune Knights und will hier bald aufräumen. Deine Mission ist es dich in sein Haus zu schleichen und seine Familie und vor allem ihn zu ermorden. Dafür stellen wir die Ithan, Setta und Isaya zur Seite. Ihr 4 werdet das gemeinsam machen.“, befahl die tiefe donnernde Stimme, die jedem Menschen durch Mark und Bein ging. Judar schluckte und sah noch immer nicht auf. Er sollte also eine Familie auslöschen und wenn er es nicht tat würde Renge sterben. Das durfte nicht passieren.
„Jawohl Meister.“, bestätigte er. Woraufhin er entlassen wurde. Vor dem Büro des Meisters warteten auch die 3 Männer, die ihn begleiten würden. Vermutlich waren die eher zur Bestätigung da. Damit sicher gestellt wurde, dass Judar seine Aufgabe auch wirklich erledigte.
„Ich hol nur eben ein paar Sachen, dann können wir aufbrechen.“, meinte er dann zu den dreien. Erst dann ging er in sein kleines Zimmer. Dort holte er sich einen Rucksack wo er Wechselkleidung und eine Flasche zu trinken ein packte. Genauso wie ein erste Hilfe-Set. Wer wusste schon was man so alles brauchte. Kurz überlegte er was er noch brauchte. Aber dann beschloss er sich mit den anderen zu treffen. Judar blieb auch ganz ruhig. Während seine Begleiter ihn eindeutig beobachteten. Mit seinen 12 Jahren war er auch der Jüngste. Eingeschüchtert war er deswegen nicht. Schließlich konnte er sich sehr gut wehren. Die Gruppe brach dann auf. An sich war es kein weiter Weg. Führte allerdings durch einen dichten Wald. Anfangs schien auch alles ganz gut zu laufen. Bis sie kurz vor der Zielstadt waren. Denn plötzlich wurde Judar angegriffen. Ithnan, ein Windmagier, liess Judar durch eine große Windböe einfach gegen einen Baum krachen. Nur mit großer mühe konnte er einen Schmerzensschrei für sich behalten.
„Was soll das?“, verlangte er zu wissen. Daraufhin lachten die drei.
„Ganz einfach. Wir können dich nicht leiden. Besser wir entsorgen dich hier und jetzt.“, antwortete Isaya, ein weißhaariger Magier der Schriftmagie verwendet. Ein Kampf entbrannte. Leider waren die 3 ein eingeschworenes team. Während Judar vollkommen alleine sich durchschlagen musste. Als er dann von den dreien überwältigt wurde, lag er schwer verletzt auf dem Boden. Er hatte Verbrennungen und tiefe Stichwunden überall auf dem Körper. Bevor der Windmagier ihn aber den Gnadenstoß geben konnte verlor Judar das Bewusstsein. War davon überzeugt sein Leben würde nun enden.

Doch irrte er sich. Langsam kam er wieder zu sich. Spürte seinen Körper aber nur wenig. Alles war taub und schwer wie Blei. Er lag auf etwas weichem und war in etwas warmen eingewickelt. So viel bemerkte er dann doch. Langsam öffnete er die roten Augen. Obwohl seine Lider sich nur sehr träge rührten. Es war auch zu hell. Weshalb er sofort die Augen wieder schloss. Insgesamt brauchte er 5 versuche bis er die Augen etwas öffnen konnte. Diese dennoch zusammenkniff. Viel zu hell. Vogelgezwitscher war zu hören. Aber er lag in einem Bett. Was ihn doch verwirrte.
„Na endlich wach?“, sprach eine freundliche Stimme. Ein Junge, der neben dem Bett saß. Angestrengt drehte er den Kopf zur Seite. So erkannte er nun, dass er in einem fremden Zimmer lag. Das kleine Fenster war offen. Von dort kam das Vogelzwitschern. Wenigstens konnte er nun zu dem Jungen sehen, der ihn angesprochen hatte. Es handelte sich um einen Jungen mit dunkelvioletten langen Haaren und braunen Augen. Wer war das nur? Judar kannte ihn nicht. Es handelte sich also um niemanden aus der Crimson Night Gilde.  
„Mein Name ist Sin. Wir haben dich im Wald nahe der Stadt gefunden und die Typen, die dich angriffen fertig gemacht. Daraufhin hab ich dich her getragen und Yuriko hat dich verarztet. Sie sagt deine Wunden werden vollständig verheilen. Keine Narben oder so werden zurück bleiben.“, berichtete der Junge. Stellte sich auch gleich vor. Was Judar sich auch gleich merken wollte. Demnach hatte dieser Junge ihn gerettet. Nur warum? Irgendwas musste der Typ doch davon haben.
„Also wie ist dein Name?“, wollte dieser Sin wissen. Erst zögerte Judar. Doch diese offenen braunen Augen, welche so neugierig strahlten, zogen einen irgendwie in ihren Bann.
„Judar…Judar Alyr.“, stellte er sich vor. Sein Hals war ganz trocken. Weshalb seine Stimme recht rau klang. Sofort war Sin aufgestanden und holte eine Flasche Wasser. Goss etwas der klaren Flüssigkeit in ein Glas ein.
„Du warst 3 Tage bewusstlos. Sicher hast du Durst und Hunger. Siehst du ist auch nicht vergiftet.“, teilte Sin mit. Trank zum Beweis auch selbst einen Schluck. Scheinbar hatte er den misstrauischen Blick Judars bemerkt. Da sich Judar aber nicht selbst aufsetzen konnte half Sin ihm auch dabei. Genauso wie beim Trinken. Zum ersten Mal seit dem Tod seiner Eltern kümmerte sich jemand so sehr um ihn. Das war Judar gar nicht mehr gewöhnt. Es tat aber unglaublich gut. Natürlich war es auch toll etwas trinken zu können. So verschwand das Kratzen in seinem Hals.
„Ich hol dir eben was zu essen. Warte kurz.“, bat Sin. Kurz darauf war der auch schon wie ein Wirbelwind verschwunden. Das konnte Judar kaum glauben.
„Was ist nur mit dem?“, rutschte es ihm verwirrt raus. Sehr lange musste er auch nicht warten. Da brachte der übereifrige Retter eine Schüssel mit Pfirsichjoghurt mit. Wobei Judar das erst nicht identifizieren konnte, als er in die Schüssel sehen konnte. Aber auch hier probierte Sin es vor Judars Augen bevor er ihn sogar fütterte. Es war kaum zu glauben. Doch Sin kümmerte sich richtig aufopfernd um Judar. Blieb die ganze Zeit bei ihm, versorgte die Wunden und kümmerte sich um die Verpflegung. Judar fand es unglaublich angenehm einer so freundlichen Person begegnet zu sein. Die Zeit nutzten sie auch um einander Geschichten zu erzählen. Wobei Judar nichts von sich selbst erzählte. Dennoch einiges von Sin erfuhr. Dieser war älter als Judar, der Sohn eines Rune Knights und ein angehender Magier. Sin beschwerte sich bei Judar sogar, dass sein Vater so selten da war.
„Das glaubst du gar nicht. Der Typ lässt sich nie blicken. Nicht einmal zum Hochzeitstag kam der mal vorbei. Ständig hat er nur seine Arbeit im Kopf. Echt zum kotzen. Wenn ich stark genug bin werde ich Mitglied einer der großen Gilden und werde das beschützen was mit wichtig ist ohne ständig nur weg zu sein.“, erzählte Sin. Diese Worte berührten Judar sehr. Es war natürlich nicht dieselbe Situation. Ähnlich allerdings schon. Vielleicht könnten Sin und er richtig gute Freunde werden. Irgendwie keimte die Hoffnung dementsprechend in Judar. Oft brachte der Ältere ihn sogar zum Lachen.

Einige Tage zogen ins Land in denen sich Judar von seinen Wunden schnell erholte. Unter anderem lag das auch an dieser Yuriko, eine Ärztin die auch Magie verwendet. Sie war wirklich unglaublich sanft. Als er dann auch endlich das Bett verlassen konnte, lieh Sin ihm frische Kleidung und zerrte ihn auch gleich an der Hand aus dem kleinen Haus. Direkt an der verblüfften Mutter vorbei.
„Ich wünsch euch viel Spaß Kinder.“, rief die Frau den Jungs nach. Sie klang genauso wie Judars Mutter. Ohne es zu wollen brach eine Sehnsucht in ihm aus. Am liebsten würde er für immer hier bleiben. Dieser Ort strahlte so viel Licht aus. Glück, Sicherheit eine schöne Zukunft. Anders als die letzten 6 Jahre. Sin war derjenige, der diese Welt erstrahlen liess und Judar einfach mit riss. Deswegen liess er sich auch mit ziehen. Bis zu einer großen Wiese vor der Stadt. Dort warteten bereits zwei weißhaarige andere Jungs.
„Ey, Sin was willn der Freak hier?“, fragte der kleinste weißhaarige Junge. Augenblicklich war Judar von dem genervt.
„Was geht dich abgebrochenen Zaunpfahl das denn an?“, konterte Judar. Die Beiden starrten einander an und jeder merkte, dass zwischen den Beiden sofort eine deutliche Antipathie entstand. Sin sah etwas hilflos zwischen den Beiden hin und her, die sich scheinbar mit ihren Blicken bereits gegenseitig erledigen wollten.
„Er ist mein Gast und unser neuer Freund. Sein Name ist Judar.“, erklärte Sin dann. Stellte sich einfach vor Judar. Dessen Wut gleich verraucht war. Schließlich hatte Sin einfach beschlossen dass sie Freunde wären. Nicht nur Judar war von diesem Entschluss überrascht. Auch die anderen Beiden. Besonders der Zwerg hatte das wohl nicht erwartet. Ein heftiger Streit zwischen dem Kleinsten der Gruppe und Sin entstand. Während der größere Weißhaarige Judar richtig begutachtete.
„Also ich glaub Judar ist okay. Wenn Sin es sagt so wieso. Mein Name ist Makoto. Der da ist mein Bruder Naoki.“, stellte sich der Größere vor. Judar war etwas verunsichert, da der Typ mindestens 4 Köpfe größer war als er selbst. Nachdem sich dann auch Naoki beruhigt hatte begann die Gruppe zusammen zu trainieren. Judar sah erst einmal zu. Alle drei waren Magier und wollten richtig stark werden. Dennoch machte das Training hier viel mehr Spaß. Jeden Tag übten sie, spielten sie und lachten zusammen. Von morgens bis abends. Zwischendurch gingen sie nur bei Sins Mutter essen. Es war so idyllisch.
An einem Abend lag Judar auf der Wiese. Die Anderen waren gegangen. Auch Sin war schon mal vorgegangen. So konnte Judar etwas für sich sein.
„Wenn Renge doch nur hier sein könnte.“, hauchte er in den Nachthimmel. Lange blieb er allerdings nicht alleine. Denn einer aus der Gilde tauchte auf. Stand urplötzlich vor Judar. Selbstverständlich stand der 12-jährige sofort auf. Ging auf Abstand.
„Was schaust du so geschockt? Wir haben dich nie aus den Augen gelassen. Aber du hast wirklich gute Arbeit geleistet. Dich mit Sin Falcalor anzufreunden hast du sehr gut gemacht. Jetzt musst du ihn und seine Mutter nur noch töten.“, sprach der in schwarz gekleidete Mann. Bei diesen Worten ergriff schock Judar. Sin war der Sohn des Zielobjekts?
„Das…das kann nicht sein. Sin hat nichts mit seinem Vater zu tun. Der ist doch nie da. Wieso soll Sin wegen seinem Vater leiden?“, regte sich Judar auf. Doch der böse Blick des Mannes liess ihn verstummen.
„Es ist vollkommen egal was du darüber denkst. Erfülle deine Mission oder sollen wir Renge beseitigen?“, drohte der Magier. Judar sah zu Boden. Er zitterte vor Wut und Angst. Denn was sollte er tun? Er hatte Sin so gern. Aber Renges Leben war viel mehr wert. Niemals könnte er Renge im Stich lassen. Der Gildenmagier grinste siegessicher.
„Wir werden morgen früh die Stadt angreifen. Du wirst dann Sin und dessen Mutter hinterrücks töten und mit uns dann die Stadt vernichten. Danach gehen wir wieder nach Hause.“, teilte der Mann den Plan mit. Judar nickte bestätigend. Diese Mission musste er erfüllen. Egal wie sehr es ihn auch schmerzte. So lange er für diese Gilde tätig war, durfte er seine Gefühle einfach nicht zu lassen. Für diese eine Nacht konnte Judar aber noch die Freundschaft genießen, die er hier gefunden hat.
Als er in Sins Haus ankam schliefen bereits alle. Somit schlich er in sein Zimmer und schloss sich ein. Erschöpft liess er sich ins Bett fallen. Judar war am zweifeln. Denn er mochte Sin und die anderen. Sie dermaßen zu verraten gefiel ihm gar nicht.
//Aber was soll ich machen? Ich muss gehorchen sonst stirbt Renge. Das will ich nicht. Ich muss ihn beschützen. Selbst wenn ich dafür andere verraten muss. Hoffentlich kann Sin mir verzeihen. Ich darf in Zukunft einfach niemanden mehr in mein Herz lassen. Gefühle kann ich wirklich nicht gebrauchen.//, stellte er fest. Schlafen konnte er aber nicht mehr.

Die ganze Nacht war er wach geblieben. Seine Gedanken drehten sich nur darum einen Ausweg zu finden. Denn Sin war nun einmal kein Mensch den Judar hassen könnte. Aber es ging um Renge. Vor Verzweiflung hatte Judar sogar geweint. Erst als die ersten Sonnenstrahlen ins Zimmer fielen versiegten die Tränen. Es gab keinen Weg. Wenn er nicht mit kämpfte würde Renge sterben. Egal was es kostete. Judar musste seinen unschuldigen Bruder beschützen. Selbst wenn es Judars eigene Seele zerschmettern würde. Entschlossen stand er auf und wusch sich das Gesicht. Die langen schwarzen Haare band er sich in einem einfachen Zopf zusammen. Damals reichten sie ihm bis knapp zum Po. Genau wie bei Sin. Diese Gefühle musste er unterdrücken. Wenigstens für diese Mission. Er durfte nicht schwach sein.
Entschlossen trat er aus dem Zimmer. Sin begrüßte ihn gleich fröhlich.
„Guten Morgen. Mama will mit uns zum Markt und dann gibt es Frühstück. Ist das nicht unfair?“, fragte Sin gleich mit. So voller Energie. Da musste Judar lächeln.
„Ach ich sehe da kein Problem.“, war seine antwort. Was ihm mit einem liebevollen Lächeln von Sins Mutter gedankt wurde. Nur Sin murrte. Wie ein schmollendes Kind. War es falsch sich zu wünschen dieser Moment würde ewig wehren?
Jeden falls gingen sie dann zu dritt aus dem Haus. Sin belagerte seine Mutter mit der Bitte ganz viele Pfirsiche zu kaufen. Wo Judar nur zustimmen konnte. Da gab die junge Mutter auch nach. Aber bis zum Markt schafften sie es nicht. Denn lautes Geschrei liess sie stehen bleiben. Die schwarzen Männer ritten auf Pferden herbei und griffen mit Magie an. Zerstörten die Häuser. Die Stadtbewohner flüchteten in Panik. Doch Sin wollte sich dem entgegen stellen. Zog das Schwert seines Vaters, dass er immer bei sich trug. Jetzt musste Judar handeln. Innerlich verkrampfte sich sein Herz. Aber sein Gesichtsausdruck blieb eiskalt, als er die Hand ausstreckte und seinen Zauber verwendete um Sins Mutter von hinten anzugreifen. Sie stürzte augenblicklich zu Boden. Sin hatte sich erschrocken umgedreht und starrte Judar ungläubig an. Natürlich waren die Gildenmember nun auch in der nähe. Plünderten die Häuser.
„Judar was tust du da?“, fragte Sin entsetzt. Judar wollte es am liebsten erklären. Nur durfte er das nicht. Renge war in Gefahr.
„Na das was ich schon die ganze Zeit tun wollte. Dachtest du etwa dieses öde Kleinstadtleben wäre was für mich? Ich bin Mitglied von Crimson Night, einer dunklen Gilde und deine Familie ist uns ein Dorn im Auge. Meine Aufgabe ist es dich und deine Mutter hier und jetzt für immer auszulöschen.“, antwortete Judar ernst. Kein Gefühl schwang in seiner Stimme mit. Mittlerweile schaffte es Sins Mutter sich aufzusetzen. Auch sie schien ihren Augen nicht glauben zu können.
„Was redest du da! Wir sind doch Freunde.“, warf Sin wütend ein. Judar schmerzte es sehr diesen wütenden Blick zu sehen. Es war als würde sein Herz bluten.
„Nein, das waren wir noch nie. All das was in den letzten Wochen war, war von mir gespielt. Genau für diesen Moment.“, log er überzeugend.
//Bitte verzeih mir Sin. Du warst wirklich….nein du bist der Erste bei dem ich seit 6 Jahren das Gefühl hatte glücklich zu sein. Aber das ist falsch. Solange Renge in Gefahr ist bleibt mir keine Wahl.//, waren seine Gedanken, als er nun Sin angriff. Dieser war sichtlich verletzt von Judars Worten. Fing sich aber schnell. So dass ein erbitterter Kampf ausbrach. Sie hatten so oft zusammen trainiert, dass sie genau wussten was der andere konnte. Der Kampf zog sich hin. Bis plötzlich ein Schrei sie Beide inne halten liess. Denn der Mann von der Wiese, der zu Crimson Night gehörte, hatte einfach Sins Mutter getötet.
„MAMA!“, schrie Sin. Die Verzweiflung ergriff Sin. So ging der auf diesen Mistkerl los. Aber Judar ging dazwischen. Trieb Sin immer weiter in die Ecke. Schließlich waren sie sogar außer Sichtweite der Crimson Night Magier. Dort schaffte Judar es Sin auszuknocken. Ein Treffer seiner Blitzmagie raubte Sin schließlich das Bewusstsein. Jetzt müsste Judar ihn nur noch töten. Er nahm das Schwert Sins und begab sich über Sin. Der Anblick des wehrlosen brannte sich in Judars Seele. Zitternd hielt er das Schwert mit beiden Händen. Nun liefen ihm doch die Tränen.
„Verzeih mir Sin.“, flehte er. Da stach er zu. Aber nur in Sins rechte Schulter. Judar konnte diesen Jungen nicht töten. Aber es musste wenigstens so aussehen. Sonst war Renge in Gefahr. Wie sollte er Sins Tod fingieren? In dem Moment wurde er aber von einem Wirbelsturm getroffen und weg geschleudert. Die Rune Knights kamen. Darunter auch Sins Vater. Es war eindeutig zu erkennen so ähnlich wie die sich sahen. In diesem Moment war Judar richtig erleichtert. Sins Vater war sofort zu seinem verletzen und bewusstlosen Sohn geeilt. Judar ging auf Sicherheitsabstand. Kurz darauf packte ihn einer der Gildenmember auf die Schulter.
„Wir verschwinden von hier. Du hast dich gut geschlagen.“, teilte er mit. Sofort liess Judar das Schwert fallen. Gemeinsam mit den Anderen flüchtete er. Ab dem Tag verschloss er sein Herz.

Versunken in Dunkelheit Alter: 13 -15 Jahre
Kurz vor seinem 13ten Geburtstag kehrte er in die Gilde zurück. Zeigte kein einziges Gefühl, als er an den Magiern vorbei ging und zum Boss geführt wurde. In diesen Raum kniete er erneut ritterlich nieder und hielt den Kopf gesenkt.
„Judar gut das du wieder da bist. Allerdings habe ich gehört dass es dir nicht gelungen war den Sohn dieses dämlichen Ritters zu erledigen.“, sprach die donnernde tiefe Stimme. Noch immer verursachte diese eine Gänsehaut auf Judars heller Haut. Doch konnte er die Ehrfurcht oder besser Angst vollständig verbergen.
„Leider tauchten die Rune Knights auf. Der Vater des Jungen griff mich an bevor ich ihn hab töten können. Allerdings haben die Magier dennoch viel beute gemacht und zumindest die Frau fand ihr Ende.“, berichtete er. Versuchte die erfolge in den Vordergrund zu stellen. Dabei wurde er streng beobachtet. Für ihn waren diese bösen Blick genau zu spüren. Als würden sie nur einen Fehler von ihm erwarten. Doch blieb Judar bei seinem bericht absolut neutral.
„Das stimmt wohl. Na gut für deine erste Mission war das ziemlich gut. Wir haben auch gleich eine neue für dich. In der nähe von Magnolia wird sich ein hohes Mitglied der Rune Knights aufhalten. Deine Mission ist es ihn zu erledigen. Wie ist dir überlassen.“, ordnete der Meister an. Judar fragte sich ob er nur solche Missionen erhalten wird.
„Sehr wohl.“, bestätigte er und verliess den Raum nachdem man ihm den Zettel mit den Informationen gegeben hat. In der Nähe von Magnolia. Vermutlich war der Ritter auf den Weg zu Magnolia und würde dann in einer nahen Stadt Rast machen.
Als Judar dann schließlich in seinem Zimmer war schloss er die Tür hinter sich ab. Einfach um an dieser zu Boden zu rutschen. Den Zettel liess er neben sich fallen. Sein Blick war auf die kalte Zimmerdecke gerichtet. Trauer zeigte sich in den roten Rubinen.
„Ich bin nichts weiter als ein Mörder…“, sprach er zu sich selbst. Bestimmt hasste Sin ihn nun vom ganzen Herzen und wenn Renge erfuhr was Judar getan hat. Dann würde dieser ihn auch hassen. Verzweifelt schloss er die Augen. Wenn er alleine war konnte er diesen Schmerz zu lassen. Wieso nur war die Welt so grausam?
„Warum kann es nicht wieder so sein wie damals?“, fragte er sich. Einen ganzen Tag war er dann in seinem Zimmer geblieben, bevor er sich am nächsten Morgen zu seiner Mission aufmachte. Dieses Mal würde er aufpassen. Sich nicht von seiner Mission abbringen lassen. Sollten die Menschen ihn doch verachten und hassen. Judar wird dennoch alles tun um Renges Leben zu schützen.
Leider war die Reise doch etwas länger, als Judar gedacht hatte. Es war auch das erste Mal das er aus dem Süden Fiores raus kam. Soweit im Osten war er noch nie. Nun war er sogar zum ersten Mal in seinem Leben an einem Hafen. Hargeon Town war der Name dieser Stadt. Die frische Meeresbrise spielte mit seinen langen geflochtenen Haaren. Ein anderer Geruch lag in der Luft als wie auf dem Land. Der Geruch des Meeres. Irgendwann würde er Renge diesen Ort zeigen. Zumindest hoffte Judar dies. Jetzt musste er nur ausfindig machen wo seine Zielperson sich aufhielt. Es war ein 34 Jahre alter Mann, mit roten Haaren, Bart und braunen Augen. Laut der Beschreibung. Sein Name soll Kamiri sein. Mehr hatte Judar nicht. Also besuchte er erst einmal die Gaststätten die auch Übernachtungen anboten. Erwachsene tranken gerne in Gaststätten. Das galt bestimmt auch für Ritter. Insgesamt klapperte er 6 solcher Wirtshäuser ab bevor er dann die Zielperson entdeckte. Die saß tatsächlich an der Bar und trank Alkohol. Gut es war auch schon nach Einbruch der Dunkelheit. Aber Judar verstand nicht was an Alkohol so toll sein sollte. Schließlich roch der schon nicht wirklich gut und die meisten Männer lagen dann irgendwann einfach nur brechend in der Ecke. Zumindest in der Gilde war das so. Schnell verbarg sich Judar in einer Ecke und beobachtete sein Zielobjekt. Der baggerte auch eine Frau an. Stundenlang ging das so. Bevor der Kerl auf sein Zimmer verschwand mit der Frau. Judar schlich sich dann nach draußen und kletterte auf einem nahen Baum um in das obere Stockwerk zu sehen. Dank seiner Beobachtungsgabe fand er auch direkt den richtigen um sein Zielobjekt zu beobachten. Allerdings schockte ihn das was er sah etwas. Die Erwachsenen trieben es nämlich ziemlich wild. Mit seinen 13 Jahren fand er das alles andere als ansprechend. Dieser alte Knacker und dann so eine junge Frau. Dann ging das auch noch so lange. Judar sah dann lieber in die Sterne und blieb auf dem Baum. Schließlich würde er hören wenn die endlich fertig wären. Als dem dann endlich so war, war es beinahe schon wieder morgen. Also musste sich Judar beeilen. Er kletterte einen Ast entlang zu dem Fenster und hebelte dieses mit seinem Messer auf. Natürlich so leise wie möglich. Als das Fenster aufging verharrte Judar noch kurz. Seine Zielperson schlief weiter. Genau wie die junge Frau. Rein geklettert schlich er sich zu dem Bett. Sicher würde die Frau den Schock ihres Lebens bekommen. Da sie aber nicht auf seiner Liste stand sah Judar es nicht ein sie auch zu töten. Tief durch geatmet sah er zu dem Mann, der so friedlich schlief. In einen direkten Kampf hätte er keine Chance. Judar musste es als Attentäter tun. Zitternd umschloss seine Hand den Griff des Messers.
//Egal wie viel Blut ich vergießen muss. Ich darf nicht zögern. Für Renges überleben tu ich alles und wenn er eines Tages sicher ist, dann kann ich immer noch für meine Taten büßen.//, dachte er sich. Entschlossen führte er seinen Auftrag zu Ende. Mit einem einzigen schnellen Schnitt. Es entstand eine große Sauerei. Doch für das Opfer war es schnell vorbei. Judar spürte das Blut auf seiner Haut. Verschloss aber sein Herz. Wodurch sein Gesicht kalte und gnadenlose Züge annahm, als er aus dem Zimmer lautlos verschwand. Noch in derselben Nacht verließ er die Stadt. Machte sich auf den Rückweg. Aber nicht ohne sich an einem Fluss zu waschen. Diesen Auftrag hatte er erfüllt.
Im Anschluss folgten noch viele solcher Missionen. Die ihn stark daran Zweifeln liessen was Menschlichkeit ist.
Besonders als er sogar eine Schwangere hat töten müssen. Nach außen liess er sich nichts anmerken. Wurde für seine erfolgreichen Missionen sogar gelobt und bekam immer öfter ein aktuelles Foto von Renge als Belohnung. Innerlich sah es in ihm aber anders aus. Judar fühlte sich als würde er in einem Meer aus Blut ertrinken. Die Schuldgefühle suchten ihn jede Nacht heim. Raubten ihn den Schlaf. Bis jenes Ereignis alles änderte.

Judar war nun 14 Jahre alt und befand sich in der Messe der Gilde. Dort feierte eine Gruppe der älteren Teenager ihren Erfolg. Lamentierten darüber das sie sicher auch Zeref eines Tages begegnen würden. Judar selbst konnte damit nichts anfangen. Er begriff den Hype um irgendein altes Fossil nicht. Auch nicht weshalb man deshalb andere so leiden lassen musste. Somit saß er recht gelangweilt an einem Tisch und aß sein Rührei mit Speck. Trank dazu einen Pfirsichsaft. Noch immer schmeckten ihn Pfirsiche in jeder Form. Daran war Sins Schuld. So oft wie der sich das gewünscht hatte. Bei dem Gedanken musste er dann doch etwas schmunzeln. Leider entging das den betrunkenen Jugendlichen nicht. Sie waren alle fast 20. Grinsten sich vielsagend an.
„Hey, Judar-lein was machst denn so alleine hier? Willst etwas Gesellschaft?“, fing der eine an. Setzte sich auch dreist neben Judar und legte ihm einen Arm um die schmalen Schultern. Nur um Judar an sich zu ziehen. Angewidert rümpfte Judar die Nase. Denn die Alkoholfahne stach richtig in der Nase.
„Lass mich los.“, verlangte er. Wollte sich weg drücken. Aber da saß schon der nächste auf der anderen Seite neben ihn.
„Ach hab dich nicht so. Wenn man nicht wüsste dass du nen Kerl bist könnte man dich glatt für ein süßes Mädchen halten. Vielleicht macht es sogar Spaß mit dir?“, fragte dieser zweite. Was Judar total verwirrte.
„Wovon zur Hölle redest du da!“, regte sich Judar auf. Versuchte sich dann auch mit Magie zu wehren. Aber da machte es plötzlich klick. Anti-Magiefesseln hatten sich um sein rechtes Handgelenk geschnallt. Kurz darauf wurde auch seine linke Hand gepackt und an sein rechtes Handgelenk gefesselt. Judar versuchte sich zu wehren. Was aber nicht funktionierte.
„MACHT DAS LOS!“, verlangte er. Als er aber dieses perverse Grinsen der Gruppe sah bekam er Panik. Die fegten den Tisch leer um ihn darauf zu legen, zu entkleiden und dann ihren Spaß zu haben. Judars Hände, die gefesselt waren, hielt er sich vor dem Mund um nicht zu schreien. Trotzdem liefen ihm die Tränen, während er einfach die Zimmerdecke ansah. Es geschehen liess. Gleichzeitig zerbrach etwas in ihm. Sein Glaube an eine gute Welt wurde zerschmettert.
Eine Welt in der Jeder nur an sich denkt, in der anderen Menschen grausame Dinge angetan werden, in der andere für die Ermordung eines Menschen bezahlten, in der nichts als Leid und Dunkelheit herrscht, in so einer Welt durfte man kein Herz oder eine Seele haben.
Schließlich wurde er einfach liegen gelassen. Die Fesseln entfernt. Judar war zu kraftlos um sich zu bewegen oder nun sich rächen. Jedenfalls nicht so schnell. Mit verweintem Blick sah er den torkelnden Männern nach. Sein Hass auf die Menschheit wurde in diesem Moment geboren. Er schwor sich aus tiefsten Herzen diese Gilde den Erdboden gleich zu machen und wenn er dafür die ganze Welt zerstören müsste, wäre es ihm auch recht. Die Menschen sind doch alle nur Abschaum. Er selbst zählte sich dabei auch mit. Es gab nur wenige die wie die Sonne strahlten. Renge und Sin waren solche Menschen. Menschen, die in dieser verdrehten Welt selbst die tiefste Dunkelheit erhellten. Judar beneidete solche Menschen. Doch hasste er alle anderen. Dieser Hass gab ihm wieder Kraft. So konnte er schließlich aufstehen und sich anziehen. Selbst die Schmerzen seines Körpers ignorierend ging er in sein Zimmer. Dieser Gruppe würde er es heimzahlen. Sobald er sich besser bewegen konnte. Außerdem musste er dringend etwas gegen solche Fesseln unternehmen. In seinem Zimmer ging er direkt zum Bad um sich zu waschen. Allerdings wurde ihm schlecht, als er sich selbst so im Spiegel sah. Fast Augenblicklich übergab er sich in das Waschbecken.  
„Wie erbärmlich…“, hauchte er. Wieder kamen ihm die Tränen. Was hatte er bitte in den letzten 8 Jahren geschafft? Er war zum Mörder geworden, zum Verräter und zum Haustier der Gilde. Mehr hatte er nicht erreicht. Doch musste er mehr erreichen. Stärker werden. Damit er diese Gilde vernichten und Renge retten konnte. Voller Hass sah er auf in den Spiegel. Bemerkte wie die letzten Tränen seine Wangen herab liefen und sich an seinem Kinn trafen um dann ins Becken zu tropfen.
Er brauchte mehrere Tage um wirklich wieder fit zu sein. Vor allem auch wieder was essen zu können ohne das es ihm hoch kam. Glücklicherweise hielten sich die Übeltäter von ihm fern. Auch wenn sie das sicher nicht absichtlich taten.
Schließlich traf er 4 Tage nach diesem Ereignis die Gruppe auf dem Trainingsfeld wieder. Als sie ihn sahen grinsten sie wieder so perfide. Doch dieses Mal hatte Judar keine Angst. Der Hass durchflutete seinen Körper. Als würde ein Feuer durch seinen Adern fließen. Automatisch ballte Judar die Hände zu Fäusten. Knirschte sogar unbewusst mit den Zähnen als einer von denen auf ihn zu kam.
„Seht mal unser Prinzesschen kommt nun sogar schon zu uns. Wenn du noch mal willst solltest du uns vorher aber schön leckeren Alkohol besorgen.“, höhnte der Kerl. Es war Judar auch egal das die ganze Gruppe größer war als er. Er nutzte seine Magie dieses Mal bevor die Typen ihm zu Nah kamen. In seiner blanken Wut zügelte er sich nicht. Griff die Gruppe an. Wich deren Kontern aus und attackierte sie immer wieder. Dank dem lähmenden Effekt der Blitze hatte Judar durch aus einen Vorteil in Kombination mit dem Überraschungsmoment. Denn auch wenn Judar von Wut und Hass geleitet wurde, funktionierte sein Verstand einwandfrei. Er war also nicht blind durch diese Gefühle. Am Ende schaffte er es alle 4 nieder zu strecken. Sie lagen vor ihm auf dem Platz, schwer verletzt und schwer blutend. Mit jeder Menge Stromverbrennungen. Gnadenlos sah er zu den Typen herab. Er selbst hatte seine magische Kraft fast vollständig aufgebraucht. Sowie einiges einstecken müssen. Aber das ignorierte er. Sein Rachedurst war zu groß.
„Dann beseitige ich den Abschaum mal endgültig.“, kam es gnadenlos und arrogant von Judar. Einen nach dem Anderen beendete er. Allerdings hatte der Kampf Aufmerksamkeit verursacht. Einer der höheren Magier kam angestürmt und traute seinen Augen nicht. Judar sah ihn nur mit Genugtuung an. Aus den einst strahlenden roten Rubinen, die Abenteuer ersehnten, waren kalte stumpfe rote Steine geworden, die niemals ihr Ziel aus den Augen verlieren werden. Es hatte Judar sogar Spaß gemacht seine Peiniger leiden zu lassen.
Was sich in den nächsten Missionen die er erhielt wieder spiegelte. All das Leid, die Wut, die sich angestaut hatte liess er nun an seinen Opfern aus. Der Abschaum dieser Welt hatte nichts Besseres verdient.
Nach nur wenigen Wochen zeigte sich diese gewandelte Einstellung auch in seiner Magie. Denn seine Blitze wurden schwarz-lila. Eine außergewöhnliche Farbe die einfach seine Seele wieder spiegelte. Finsternis hielt sein Herz umfangen um in dieser grausamen Welt zu überleben was die schwarze Farbe wieder gibt. Das Lilane symbolisiert einfach seine Zielstrebigkeit. Immer mit seinem Ziel vor Augen kämpfte er weiter.

Neue Mission: Royal Crusade Alter: 15 -17 Jahre
Vor zwei Jahren wurde die Gilde dann auch auf die dunkle Gilde Royal Crusade aufmerksam. Sie planten daraufhin Judar dafür einzusetzen um Informationen zu bekommen und eventuell auch den Anführer töten zu lassen. Doch zu erst musste Judar darauf gut vorbereitet werden. Sein Schauspieltraining begann. Anfangs nahm er da nur ungern dran Teil. Da er seine Abscheu gegenüber den Menschen nun wirklich nicht verbarg. Leider bestand der Meister darauf. Also musste Judar nun lernen sich komplett gegensätzlich zu verhalten, als er eigentlich war. Irgendwie hatte er dafür aber ein gutes Talent. Weshalb er schnell Fortschritte machte. Gleichzeitig trainierte er auch seine Magie weiter. Während andere die Taten der Royal Crusade beobachteten.
1 Jahr und etwa 7 Monate dauerte die Ausbildung und das Training. Erst dann durfte er die Gilde verlassen. Jetzt musste er nur irgendwie Kontakt herstellen. Auch das dauerte noch ein paar Monate. Bis es schließlich vor 2 Monaten klappte. Endlich konnte er den Gildenmeister treffen um darum zu bitten Mitglied zu werden. Da die Informationsbeschaffung zu dem Zeitpunkt vorrangiges Missionsziel war. So leicht war es aber nicht. Denn der Gildenmeister testete Judar erst einmal und verlangte dann auch noch ein für Judar wichtiges Geheimnis. Wenn man so eine Bedingung stellte musste Gildenmeister auch eine Möglichkeit haben den Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Sonst könnte man ja einfach lügen. Ein belangloses Geheimnis durfte es auch nicht sein. Also beschloss Judar etwas ihm wichtiges zu teilen.
„Ihr wollte ein Geheimnis von mir wissen? Naja ich liebe Pfirsiche.“, begann er mit einer naiven Unschuldsmiene. Dann lächelte er aber.
„An sich habe ich kein großes Geheimnis. Ich möchte einfach nicht zu den Rune Knights oder einer hellen Gilde. Die haben nie etwas für meine Heimat oder meine Familie getan. Auch nicht, als alles zerstört wurde. Ich hab damals alles verloren und suche einfach einen neuen Sinn.“, gestand er dann tief traurig. Tränen schimmerten sogar in seinen Augen. Wenn man ihn in diesem Moment sah würde ihm das wohl jeder glauben. Traurig lächelte er den Gildenmeister an.
„Bitte gebt mir eine Chance.“, bat er verzweifelt. Tatsächlich wurde ihm dann die Mitgliedschaft gewährt. Überglücklich sah er zu dem Meister und bedankte sich. Auch liess er sich gleich das Symbol auf seine Seite geben. Zudem Zeitpunkt trug er auch schon den Goldschmuck. Denn dieser sollte verhindern, dass man ihm Antimagiefesseln anlegen konnten, diese eben nicht wirken konnten. Da sie dann einfach nicht die Haut des Magiers berühren konnten. Gold blockte das zu gut ab. Für diese Mission war es ihm gestattet worden so was zu tragen.

Nun ist er schon seit 2 Monaten in der Gilde. Wirklich gute Infos hat er noch nicht bekommen. Zudem gehen ihn einige der Member gewaltig auf den Wecker. So wie sein Zimmernachbar, der ständig auf guter Freund macht. Judar wollte keine Freunde. Nur diese Mission endlich beenden und stärker werden. Auch nervt es ihn immer so nett zu diesem Abschaum zu sein. Allerdings muss er da einfach durch. Bisher war ihm auch niemand mehr wie Sin begegnet. Solche strahlenden Menschen waren wohl wirklich äußerst selten. Mal sehen wie lang diese Mission wohl noch geht. Mittlerweile war Judar schon 17 geworden.

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BeitragThema: Re: Judar Alyr   Mi 9 März 2016 - 20:26

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„Na wie gefällt es dir, geschockt zu werden?“


Attribute

Auf diese Kategorien müsst ihr eure 365 Punkte für eure körperlichen und magischen Attribute (auch die Magieart weiter unten) verteilen. Mindestens 5 Punkte, maximal 100 Punkte auf eure Attribute.

STÄRKE: 15 Punkte - Level I (Schwäche)

SCHNELLIGKEIT: 20 Punkte - Level I (Mittel)

GESCHICKLICHKEIT: 20 Punkte - Level I (Mittel)

WIDERSTAND: 15 Punkte - Level I (Schwäche)

MANAVORRAT: 80 Punkte - Level II (Stärke)

WILLENSKRAFT: 70 Punkte - Level II (Stärke)


Perks

Ihr habt 12 Perkpunkte, um festzulegen, wie begabt ihr in dem jeweiligem Attribut seid. Ihr müsst überall mindestens 1 Punkt verteilen und könnt höchstens 3 auf ein Attribut setzen.

STÄRKE: 1

SCHNELLIGKEIT: 2

GESCHICKLICHKEIT: 2

WIDERSTAND: 1

MANAVORRAT: 3

WILLENSKRAFT: 3


Magieart 1

MAGIEART: Elementmagie: Blitze. 145 Punkte - Klasse II

AUSLEGERPUNKTE: (5/20)

ZAUBER:
Raging Ball
TYP: Elementarmagie
ELEMENT: Blitz
KLASSE: I
MANAVERBRAUCH: I
MAX. REICHWEITE: 20 Meter
SPEZIELLES: ---
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 2
BESCHREIBUNG: Bei diesem Zauber muss der Magier seine Hände zusammenfügen und Donnermagie in ihnen sammeln. Anschließend ist er in der Lage einen einzelnen Donnerball von einem halben Meter Durchmesser abzuschießen. Die Wucht und Geschwindigkeit des runden Geschosses ist gleich der Willenskraft des Magiers minus 1, wobei diese Werte niemals 4 überschreiten können.

Dark Lightning
TYP: Elementarmagie
ELEMENT: Blitz
KLASSE: I
MANAVERBRAUCH: I pro gewirkten Zauber
MAX. REICHWEITE: --
SPEZIELLES: Persönlicher Zauber von Judar
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 1
BESCHREIBUNG: Dieser Zauber verfärbt die Blitze der anderen Zauber. Es ist also nur ein Unterstützungszauber. Dank dem Dark Lightning werden die Blitze eines jeden Blitzmagiezaubers des Anwenders schwarz-lila.
Beherrschung:
 

Magieart 2




Waffen




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BeitragThema: Re: Judar Alyr   Di 22 März 2016 - 17:59

Gewicht:

Hätte jetzt kein Problem mit einem BMI von 20 wenn man dem Internet so vertrauen darf, allerdings beschreibst du im ersten Satz, dass er gut trainierte Bauchmuskeln hat. Da ich davon ausgehen darf, dass dein Charakter nicht nur Crunches macht und Muskeln bekanntlich mehr wiegen, darfst du ihm ruhig noch ein paar Kilo auf die Hüften packen.

Aussehen:

1. 1,73m lange Haare? Auch wenn sie geflochten sind, finde ich das arg lang. Würde allerdings auf die Meinung des Zweitbearbeiters warten wollen.

2. Warum können viele seinem Blick nicht standhalten. Geh ruhig noch etwas ins Detail.

3. Armringe kannst du natürlich gerne tragen, allerdings ist der „Schutz“-Aspekt inplaytechnisch schwierig, da es dir ja indirekt einen Vorteil verschafft. Daher würde ich ihn eher raus nehmen oder minimieren.

Ich würde dich noch darum bitten, gerade den ersten Abschnitt nochmal zu Gliedern. Du sprichst von seinen Haaren, ehe du zu den Augen gehst um dann nochmal auf die Haare zu kommen.

Benehmen:

Auch hier bitte nochmal sortieren. Die Punkte sind soweit alle in Ordnung aber kreuz und quer verstreut.

Stärken:

Das mit dem Manapool musst du so leider raus nehmen. Du darfst ihm gerne eine Affinität für seinen Magietyp andichten, aber so, wie es zzt. beschrieben ist hebelt es die Attributwerte aus.

Geschichte


Soweit in Ordnung. Du könntest dir überlegen, ob im Abschnitt von 0-6, ob sich ein Sechsjähriger wirklich so verhalten oder so reden würde, allerdings würde ich es dir oder dem Zweitbearbeiters überlassen, da ich es nicht für so gravierend halte.


Statusblatt

Du darfst die erklärenden Texte gerne entfernen Wink

Sonst sehe ich dort keinen Rechenfehler


Deine Bewerbung finde ich daher im Gesamtbild gut, ich kann mir deinen Charakter jedenfalls vorstellen. Trotzdem würde ich dich darum bitten, deine Bewerbung auf fehlende Buchstaben, Kommas und fehlende Satzzeichen zu überprüfen. Öfter steht dort ein Punkt, an welchem eigentlich ein Komma hingehört.
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Judar Alyr
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