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 Royal Crusade Ruinenversteck - Ehemaliger Weinkeller

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Kuma



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BeitragThema: Royal Crusade Ruinenversteck - Ehemaliger Weinkeller   Royal Crusade Ruinenversteck - Ehemaliger Weinkeller Icon_minitimeDi 14 Jul 2015 - 14:52

Ortsname: Royal Crusade Ruinenversteck - Ehemaliger Weinkeller
Art: Gebäude
Spezielles: ---
Beschreibung: Einst war dieser große Raum ein Weinkeller, in dem die Mönche selbst hergestellten Wein aus den hier in der Gegend wachsenden Eisbeeren lagerten und gegen Spenden an das Kloster verkauften, doch heute dient der verlassene Keller als Aufenthaltsraum für die Magier der dunklen Gilde. Viele der alten Fässer wurden umfunktioniert zu Tischen oder Bänken und nach und nach haben es die finsteren Magier sogar fertig gebracht eine richtige Küche in einer Nische unterzubringen, in der nicht nur fließend Wasser, sondern auch alle nötigen Geräte zu finden sind.

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BeitragThema: Re: Royal Crusade Ruinenversteck - Ehemaliger Weinkeller   Royal Crusade Ruinenversteck - Ehemaliger Weinkeller Icon_minitimeMi 27 Apr 2016 - 17:23

Questbeginn: Wahlkampf! Wer kämpft dreckiger?
Robyn und Sylvana

Während draußen erneuter, an einen Schneesturm grenzender, heftiger Schneefall sich bemühte, die gesamte Ruine in Weiß zu hüllen, tummelten sich im Untergeschoss des Geländes zahlreiche Gildenmitglieder der Royal Crusade. Männer und Frauen scharten sich um den beheizten Ofen; jemand putzte und schnitt in der Küchennische sorgfältig Gemüse, auf dem Herd kochte eine lecker duftende Suppe. An den Tischen sammelten sich Gruppen aus Gleichgesinnten, die sich mit heißen Getränken aufwärmten und über verschiedene Themen unterhielten. In der von Ofen und Herd am weitesten entfernten Ecke hatte es sich Robyn an einem Tisch gemütlich gemacht, eingemummt in einen warmen Mantel und kuscheligen Schal. Die Arme auf dem Tisch verschränkt, den Kopf auf diesen gebettet, döste sie zufrieden vor sich hin, dem Trubel um sie herum wie einem Schlaflied lauschend.

Es war nicht einmal einen Monat her, seit Robyn zusammen mit Sylvana ihre erste Mission für die Gilde erfolgreich abgeschlossen hatte. In den letzten Wochen hatte sie endlich ihre kleine Wohnung fertig einrichten können, sich mit ihren Nachbarn – insbesondere mit dem Wirtshaus „Nordstern“ – bekannt machen können und sich auch das Gildengelände näher ansehen können. Traurigerweise war John – ihre Eintrittskarte in die Gilde – noch immer so ziemlich das einzige Gesicht, zu dem Robyn neben Sylvana und Gildenmeister Charis einen Namen hatte. Zwar war sie natürlich einigen Magiern der Gilde begegnet, doch niemand war daran interessiert gewesen, mehr als nötig mit ihr zu verkehren. Das war ganz anders als bei den White Hawks – Während die White Hawks Neuzugänge in der Regel unter die Fittiche eines erfahreneren Hawks stellten, war bei Royal Crusade scheinbar erst einmal jeder für sich. Es mochten die allermeisten für dasselbe größere Ziel arbeiten und der Gilde dienen, doch die strenge Hierarchie machte es für Neuankömmlinge schwierig, Kontakte zu knüpfen. Als eines der neuesten Mitglieder der Gilde war Robyn rangweise sogar noch unterhalb der niedrigsten Stufe, weshalb sie praktisch allen anderen Magiern gegenüber Respekt zeigen sollte. Das war auch gar kein Problem, schließlich hatte sie kaum direkten Kontakt zu den anderen. Das Problem waren nur diejenigen niedriggestellten Magier, die potentielle Konkurrenten so früh wie möglich ausschalten wollten oder ihre höhere Stellung dazu nutzten, um andere niederzumachen – was in diesen niedrigen Rängen bedeutete, dass diese Magier in der Regel eine große Klappe hatten, aber sonst nichts dahinter.

Seit einer Woche hatte Robyn leider einige solche Magier an der Backe, wann immer sie die unterirdischen Gewölbe der Ruinen betrat. Nur daran wollte sie eigentlich gar nicht denken. Am heutigen Tag hatte diese Gruppe sie noch nicht erspäht, um sie zu nerven, wodurch Robyn endlich die Geräuschkulisse des ehemaligen Weinkellers genießen konnte. Sie war auch nicht grundlos an diesem Ort: Am frühen Morgen war sie überraschend daheim besucht worden und mit einer neuen Quest beauftragt worden. Sie hatte den Aufenthaltsraum und ihren Tisch in der Ecke als Treffpunkt ausgesucht und wartete nun geduldig auf ihren Partner. Niemand hatte ihr gesagt, wer ihr Partner sein würde. Möglicherweise hatte das zu der Zeit auch noch gar nicht festgestanden. Also hieß es warten und genießen.
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BeitragThema: Re: Royal Crusade Ruinenversteck - Ehemaliger Weinkeller   Royal Crusade Ruinenversteck - Ehemaliger Weinkeller Icon_minitimeDo 5 Mai 2016 - 12:54

Es war einer dieser Tage, die man eigentlich am liebsten bei sich Zuhause verbringen möchte, den Körper in einer dicken und kuscheligen Decke eingewickelt und ein heißes Getränk in den Händen, während man den tanzenden Schnee vor der Fensterscheibe beobachtete. Für einige Augenblicke am frühen Morgen hatte die junge Dragonslayerin mit diesem Gedanken gespielt, als sie noch eng in ihrer Decke eingekuschelt in ihrem gemütlichen und warmen Bett gelegen hatte und vom Fliegen geträumt hatte. Trotzdem war sie aufgestanden, hatte sich heiß geduscht und war in ihre Klamotten geschlüpft, um nur einige Zeit später sich dort einzufinden, wo sie erwartet wurde. Der ehemalige Weinkeller war einer der Orte, die sie eher ungerne betrat. Zu viele Menschen auf einem Haufen, der Geruch von etlichen müffelnden Pelzmänteln in ihrer Nase… Da half auch nicht der Geruch der leckeren Suppe, die gerade gekocht wurde, dies zu überdecken.
Kurz rümpfte Sylvana ihre Nase, ehe sie ihren Blick wieder durch den Raum schweifen ließ. Eingehüllt in ihren Wolfsfellmantel, die Kapuze gerade so tief ins Gesicht gezogen, dass man nicht auf den ersten oder zweiten Blick erkennen konnte, wer sich hinter dem Mantel versteckte. Aber warum die Geheimniskrämerei? Was hatte sie davon, sich nicht zu zeigen? Nun, das lag wohl im direkten Zusammenhang mit der jungen Dame, die sie schon seit einiger Zeit beobachtete. Anders als Robyn wusste die Dragonslayerin schon seit längerem, dass sie für eine Mission mit ihr eingeteilt worden war. Genau genommen war Sylvana es gewesen, die den Gildenmeister darum gebeten hatte, Robyn als ihre Partnerin einzuteilen. Und dummerweise hatte sie dadurch auch ein Rädchen ins Drehen begannen, welches sie auf direktem Wege stoppen wollte. Deswegen auch der Treffpunkt in diesem für sie überaus verhasstem Ort. War nur zu hoffen…
„Hey, aufstehen!“ Grinsend huschten Sylvanas Augen wieder zum Tisch, an dem Robyn gerade vor sich hin döste. Wie bestellt. Lord John, Lord Hans und eine gewisse Lady Rosalia, die auch erst seit kurzem Teil der Gilde geworden war und es allem Anschein nach verstand, Männer um ihren Finger zu wickeln. Ob die Lordschaften John und Hans wussten, dass ihr Dolch schon tief in ihrem Rücken steckte? Vermutlich eher nicht, so einfallslos sie doch waren. Normalerweise würde sie dieses Treiben einfach geschehen lassen und amüsiert dabei zusehen, wie Lady Rosalia die beiden Männer wie Schachfiguren auf dem Spielfeld tanzen ließ, um sie dann wie Bauern zu opfern, wenn die Zeit gekommen war. Wobei, ehrlich gesagt wäre die Dragonslayerin ja gerne dabei, um die Gesichter der beiden Herren zu sehen, wenn sie realisiert haben, dass man die ganze Zeit mit ihnen gespielt hatte. Das wollte sie sich wirklich nicht entgehen lassen. Für den Moment aber gab es Wichtigeres zu erledigen – hier mussten nämlich mal dringend einige Dinge klargestellt werden.
Noch während Lady Rosalia und ihre Schoßhündchen auf eine Reaktion von Robyn warteten, setzte Sylvana sich in Bewegung. Sie positionierte sich näher an den Tisch ran, um in wenigen Momenten dann schnell reagieren zu können. Alle drei Personen konnte sie nicht gleichzeitig schocken, aber wer gleich die größte Klappe hatte durfte sich auf einen schön schmerzhaften Wadenkrampf freuen.

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BeitragThema: Re: Royal Crusade Ruinenversteck - Ehemaliger Weinkeller   Royal Crusade Ruinenversteck - Ehemaliger Weinkeller Icon_minitimeDo 19 Mai 2016 - 21:40

Da waren ihre ungebetenen Gäste. Robyn regte sich etwas, sodass sie die drei Magier durch ihr rotes Haar hindurch erblicken konnte. John war unscheinbar wie eh und je. Er wurde deutlich überstrahlt von Hans‘ überheblichen Grinsen und Rosalias bloßer Präsenz. Das machte ihn natürlich ideal für Infiltrationen, doch ansonsten schien er eher langweilig. Vielleicht war gerade das einer der Gründe, weshalb er sich Rosalias Gefolge angeschlossen hatte – er, Hans und einige andere Männer und Frauen folgten Rosalia wie Motten dem Licht.
Ehrlich gesagt wusste Robyn nicht viel über Rosalia. Die Magierin war eine schöne, hochgewachsene Frau. Sie hatte rotes Haar, tiefrote Augen und ein sehr gepflegtes Äußeres und Auftreten. Vom Hörensagen konnte Robyn darauf schließen, dass Rosalia außerdem eine talentierte und fähige Magierin war. Das in Kombination mit ihrem Ehrgeiz, einer Schippe Arroganz und einer gehörigen Prise Manipulation machte sie zu einer gefährlichen Konkurrentin.
Wenn es nach Robyn ginge, hätte sie nichts mit dieser Frau zu tun. Sie war nicht auf Streit oder unnötige Rivalität aus. Sie brauchte auch nicht auf Teufel komm raus im Rang aufsteigen und dabei einen Berg von Leichen erklimmen, die einst einmal ihre Gilden-Mitstreiter gewesen sein mochten. Ihre Leistungen in den Missionen würden für sie sprechen. Da brauchte sie keine nervigen internen Konflikte. Rosalia dagegen hatte wohl keinen anderen Zeitvertreib, als andere Neuzugänge zu verspeisen.
Robyn atmete einmal tief durch, bevor sie sich mit einem Lächeln auf den Lippen völlig aufrichtete. „Meine Herren, die Dame. Was verschafft mir heute diese unerwartete Ehre?“
Hans lehnte sich angriffslustig vor, doch Rosalia ließ ihn mit einer Handbewegung verstummen, als er zum Sprechen ansetzte. Sie setzte sich besorgt dreinblickend Robyn gegenüber an den Tisch. „Meine liebe, kleine Robyn“, begann sie. „Ich fürchte die Zeiten sind höchst ungünstig für unerfahrene junge Mädchen, eine Reise zu unternehmen. Ich weiß aus sicherer Quelle, dass zahlreiche Unholde in dieser Gegend ihr Unwesen treiben, ja gar in den Zügen Reisende belästigen. Du solltest dir wirklich noch einmal gut überlegen, ob du nicht vorerst die Sicherheit der Gildenräume bevorzugen solltest.“
Robyn starrte Rosalia mit festgefrorenem Lächeln an. Hatte sie da soeben eine Drohung vernommen? Es mochte zwar wie aufrichtige Sorge geklungen haben, doch welcher Depp würde dem Gesäusel dieser Frau schon glauben? Wer jemanden, mit dem man nicht näher vertraut war, mit ‚lieb‘ und ‚klein‘ ansprach, machte es doch fast offensichtlich, dass er die Person geringschätzig behandelte. Diese Beschreibungen akzeptierte Robyn nur von ihrer Familie, aber ganz sicher nicht von einer Fremden wie Rosalia.
Eines hatte Rosalia auf jeden Fall deutlich gemacht: Sie würde es bevorzugen, wenn Robyn ihre neue Quest nicht antreten würde, sondern in der Stadt blieb. Wohlmöglich war Rosalia sofort bereit, ihren Platz einzunehmen. Aber als ob sich Robyn von so einer lächerlichen Drohung einschüchtern lassen würde. Möglicherweise hatte Rosalia tatsächlich Schläger engagiert, um ihre Reise zu erschweren, doch das war nun wirklich kein Grund, um zu kneifen wie ein feiger Hund.
„Meine allerliebste Rosalia“, säuselte Robyn im selben süßen Ton wie Rosalia zuvor. „Ich bin tief gerührt ob deiner Sorge um all die unerfahrenen jungen Mädchen dort draußen. Unsichere Zugfahrten nach Crystalline sind äußerst ungünstig für die Gildengeschäfte. Vielleicht sollten du und dein treues Gefolge der Gilde einen Gefallen tun und die Grobiane beseitigen? Das klingt doch nach einer überaus passenden Beschäftigung, bis einer von euch einen neuen Auftrag erhält, meinst du nicht auch?“
Meinte sie natürlich nicht. Und Hans sowieso nicht. Er stürzte nach vorne und beugte grimmig sich dicht zu Robyns Gesicht herunter. „He, Grünschnabel, zeig gefälligst mehr Respekt gegenüber Lady Rosalia. Zugreinigung ist Aufgabe für Knirpse wie dich, nicht für wohlerzogene Damen. Du machst gefälligst, was dir gesagt wird, oder du kriegst den Schock deines Lebens!“, schnauzte er sie an.
Robyn lachte auf. „Drohst du mir etwa mit deiner Magie?“, fragte sie lachend. „Oh, das will ich erleben, wie du’s versuchst.“ Sicher würde ein Blitzmagie-Schock kein angenehmes Erlebnis werden, doch Robyn konnte nur daran denken, wie eine gewisse Dragonslayerin sich genüsslich dafür revanchieren würde, sollte ‚Lord Hans‘ einer näheren Bekannten mit seiner Elementarmagie Schaden zufügen. Sicher würde Sylvana keine so günstige Gelegenheit auslassen, um ein wenig zu üben und einen Blitzmagier in die Schranken zu weisen.
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BeitragThema: Re: Royal Crusade Ruinenversteck - Ehemaliger Weinkeller   Royal Crusade Ruinenversteck - Ehemaliger Weinkeller Icon_minitimeFr 20 Mai 2016 - 22:56

Aufmerksam beobachteten ihre scharfen Augen jede Bewegung, die die drei anwesenden Personen machten, während ihre Ohren den Worten lauschten und gleichzeitig versuchten, alle anderen Geräusche um sie herum auszublenden, was schwieriger war, als gesagt. So ganz ließen sich nicht alle Stimmen im Weinkeller rausfiltern, aber es reichte, um die Worte Rosalias, Robyns und Hans‘ deutlich raushören zu können. Fast schon unglaublich, mit was für einer Selbstverständlichkeit sie hier versuchte, ihre eigenen Interessen als Gildenneuling durchzusetzen. An sich konnte es ihr ja eigentlich völlig egal sein, was Rosalia versuchte und wie sie aufsteigen wollte, aber wenn die werte Dame meinte, sie könnte die Entscheidungsfreiheit der Dragonslayerin beeinflussen, indem sie ihre ausgesuchte Partnerin mit Drohungen versuchte einzuschüchtern, dann hatte sie einen Fehler in ihren Berechnungen gemacht. Zumal man nicht vergessen durfte, dass Sylvana eine gewisse Verbindung, man mochte sie einer Freundschaft gleichstellen, zu Robyn empfand, die hier auch eine entscheidende Rolle in ihrem Handeln spielen mochte. Trotzdem griff sie noch nicht ein, hielt sich weiterhin geduldig zurück, lauschte den süß gesäuselten Drohungen, die Rosalia hier von sich gab und, was sie fast schon zu einem leisen Lachen verführt hätte, die äußerst passende Antwort, die Robyn daraufhin von sich gab. Die junge Magierin war wortgewandt, dass war der Dragonslayerin ja ohnehin schon bewusst. Und wie es aussah, schien sie genau die richtigen Worte gewählt zu haben, als Hans sich plötzlich zu bewegen begann. Innerlich musste Sylvana sich wieder zusammenreißen, nicht sofort auf diesen dreckigen Elementarmagier loszugehen. Ja, ihre Sympathie Lord Hans gegenüber war ja allgemein in der Gilde bekannt. Lautlos atmete sie einmal tief durch, entspannte ihre Körperhaltung bis auf ein Maß, an dem ihre Muskeln nicht angespannt waren, um im nächsten Moment auf den Magier loszugehen. Noch war nicht der passende Zeitpunkt…
Seine Worten zeigten Sylvana nur deutlich genug, wie gefügig Lord Hans gegenüber Rosalia war. Er war nichts weiter als eine Marionette, ohne auch nur zu bemerken, dass sie geschickt seine Fäden führte. Seine Drohung amüsierte und verärgerte Sylvana gleichermaßen. Wie konnte es so ein niederer Elementarmagier es wagen, mit einer billigen Imitation ihrer Magie zu drohen? Wütend ballte die Dragonslayerin ihre Faust, fokussierte bereits ihr Mana in selbiger. Gerade eben so wenig, dass die Luft noch nicht zu knistern begann. Noch vor wenigen Augenblicken hatte sie überlegt, wer von ihr geschockt werden würde, jetzt wusste sie genau, wen es treffen würde. Lord Hans hatte den Hauptpreis gezogen, eine persönliche, kurze Schocktherapie von der Dragonslayerin der Blitze höchstpersönlich.
„Du hast es nicht anders gewollt!“ Hans streckte seine Faust in die Höhe, woraufhin wild zuckende Blitze um seinen gesamten rechten Arm zu rotieren begannen. Er wollte seinen Worten also Taten folgen lassen, war scheinbar dumm genug, um eine solch törichte Aktion durchzuführen. Der Weinkeller war mit einem Mal still, nur das leise Knistern der Blitze war zu hören, die mit jeder Sekunde ein bisschen mehr an Intensität zunahmen. Für Sylvana sahen diese Blitze allenfalls wie kleine Funken aus, ein winziger Snack für Zwischendurch, genügend aber, um Hans einen richtigen Schock zu bescheren. Bei einem Krampf würde sie es jetzt nicht mehr belassen, soviel stand fest.
Lange wartete Sylvana diesmal nicht. Sie schritt langsam von ihrer Position auf Hans zu, stellte sich direkt hinter ihn und begann mit einem Mal die Luft scharf einzusaugen – und mit ihnen direkt auch alle Blitze, die um seinen Arm tanzten. Immer wieder zuckten sie zu ihren Lippen, verschwanden innerhalb von wenigen Sekunden in ihrem Mund, bis kein einziger Blitz mehr zu sehen war. Das Knistern verschwand aber nicht aus der Luft, ganz im Gegenteil: Es wurde mit jedem Augenblick lauter. Nur, dass es dieses Mal von Sylvanas Faust ausging, die noch ruhig an ihrer Seite hing und bereits bedrohlich von zuckenden Blitzen umgeben war. Noch bevor Hans auch nur die Chance hatte sich umzudrehen und Sylvana irritiert anzusehen, nachdem seine Blitze verschwunden waren, streckte sie ihren rechten Arm, samt ihrer Faust aus und richtete sie auf ihn. „Lightning Dragon's Electric Storm!“ Die mächtigen Worte der Drachensprache verließen ihre Lippen, erfüllten den ganzen Raum mit ihrer eigenen Gewalt, ehe sich die Blitze aus ihrer Handfläche lösten und sich auf Hans stürzten. All die elektrische Energie, die sie eben aufgesaugt hatte, sowie die, die ihrem eigenen Mana entstammte, entluden sich auf ihm innerhalb von wenigen Sekunden, ehe Sylvana ihre Hand wieder an ihre Seite fallen ließ – und Hans im nächsten Moment zusammengezogen und leicht zitternd mit weit geöffnetem Mund auf den Boden sackte. Schmerzen konnte der Mann wohl immer noch nicht vertragen, wie es aussah.
„Das hier nennt man den Schock eures Lebens, Lord Hans.“ Mit einer flüssigen Handbewegung zog Sylvana die Kapuze ihres Mantels in den Nacken, holte anschließend ihre Haare heraus und ließ die Kaskaden hellblauen Haares ihren Rücken runterfallen. Die Blicke des Raumes lagen auf ihr, das war ihr bewusst, ohne ihren Blick durch selbigen gleiten zu lassen. War auch keine großartige Überraschung, immerhin hatte sie gerade mit Lord Hans ein weiteres Mal kurzen Prozess gemacht.
„Lady Rosalia, schön Euch endlich einmal persönlich kennenzulernen.“ Kurz deutete Sylvana einen kurzen Knicks an, schaute der rothaarige Magierin direkt in die farbig passenden Augen. Auch wenn sie jetzt schon eine gewisse Abneigung gegenüber ihren Methoden hatte, so blieb die Dragonslayerin bei der höflichen Art und Weise, die sie in der Gilde mit wenigen Ausnahmen stets an den Tag lehnte.
„Ich muss sagen, dass ich mich sehr geehrt fühle, dass Ihr Euch anscheinend bemüht als Begleitung einen Auftrag mit mir zu erledigen. Aber…“ Von einem Moment auf dem anderen änderte sich die gesamte Mimik in Sylvanas Gesicht, ganz besonders in ihren Augen. Ihre Iris verdunkelte sich etwas, ihre Pupille verformte sich zu einem vertikalen Schlitz. Es waren diese Momente, wo Sylvana sehr deutlich die Aura der Drachen ausstrahlte. „…ich verbiete es mir, dass eine Person, die nicht der Gildenmeister oder einer seiner geschätzten Vertrauten, entscheidet, mit wem ich einen Auftrag ausführen soll. Und Ihr, werte Lady, gehört garantiert nach so kurzer Zeit noch nicht zu eben jenen Vertrauten des Meisters.“
Bedrohlich funkelte Sylvana Rosalia an, die ihrem Blick überraschender Weise einfach standhielt. Für einen kurzen Moment konnte Sylvana einen kleinen Funken Furcht in ihren Augen erkennen, als sie zuerst ihre Aura spielen lassen hatte, aber seit diesem Zeitpunkt war da keine Regung mehr zu sehen. Diese Frau war nicht so schwach wie ihre Begleitungen, soviel stand fest. Neben Rosalia schien jetzt auch Lord John sich zu bewegen, begann sein Mana zu konzentrieren und einen Zauber zu wirken, ehe Rosalia ihren Arm einfach vor ihn streckte und ihn mit dieser einfachen Bewegung stoppte.
„Lady Sylvana, ich entschuldige mich vielmals für das Verhalten von Lord Hans. Ihr wisst ja, dass er einen gewissen Hang dazu hat, von einem Fettnäpfchen ins Nächste zu treten. Aber hier scheint anscheinend ein Missverständnis vorzuliegen…“ Ein freundliches Lächeln legte sich auf Rosalias Lippen, während sie weiterhin mit der überaus freundlich klingenden Stimme vor sich hin säuselte. „Ich habe zu keinem Zeitpunkt die Intention, mich als Eure Begleitung aufzudringen oder die junge Lady Robyn hier davon abzuhalten, mit Euch einen Auftrag zu erfüllen. Ich habe nur meine Sorge zum Ausdruck gebracht.“ Mit langsamen Schritten ging Rosalia einfach an Sylvana vorbei, blieb kurz neben ihr stehen, drehte ihren Kopf zu dem Ohr der Dragonslayerin.
„Bitte vergesst doch diesen unglücklichen Zwischenfall und verzeiht Lord Hans für seine… vorlaute Art.“ Mit einer kurzen Handbewegung ging sie dann weiter, verließ den Weinkeller auf direktem Wege, dicht gefolgt von Lord John, der Lord Hans gestützt beim Laufen half. Anscheinend war der Schock bei ihm noch nicht ganz verarbeitet. Sylvana blickte ihnen noch hinterher, schüttelte dann kurz ihren Kopf und setzte sich zu Robyn an den Tisch, die Augen wieder völlig normal, wie man sie sonst auch immer sah. „Lady Rosalia sollten wir dringend im Auge behalten… Ist ansonsten alles klar bei dir, Rotkehlchen?“ Ein leichtes keckes Grinsen lag auf ihren Lippen, während sie Robyn einfach ansah. Wie sie wohl auf den Kosenamen reagieren würde?

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BeitragThema: Re: Royal Crusade Ruinenversteck - Ehemaliger Weinkeller   Royal Crusade Ruinenversteck - Ehemaliger Weinkeller Icon_minitimeMi 8 Jun 2016 - 18:24

Perplex beobachtete Robyn die Szene, die sich vor ihren Augen abspielte. Dass sich das, was sie sich Momente zuvor noch lachend vorgestellt hatte, auf einmal tatsächlich ereignete, war eine äußerst... interessante Erfahrung. Und es war auch noch so viel besser als in ihrer Vorstellung. Sylvanas donnernde Stimme, welche den Raum zum Beben brachte und sämtliche Gespräche verstummen ließ. Das Blitzspektakel, als sie ihren Zauber wirkte. Der Augenblick fast völliger Stille, bevor der Spruch seine Wirkung bei Hans entfaltete und er japsend zusammenbrach. Es war herrlich.
Während der kurzen Unterhaltung zwischen Sylvana und Rosalia bemerkte Robyn, wie sämtliche Stühle und Tische im Raum so weit wie möglich von ihrem Eck fortgerückt wurden. Beinahe alle Männer und Frauen senkten den Blick, angestrengt bemüht, so unsichtbar wie nur möglich zu werden. Robyn dagegen lehnte sich entspannt nach hinten. Rosalia würde es nicht darauf anlegen, in diesen Räumlichkeiten einen Kampf mit einer Dragonslayerin zu beginnen. Nein, wie zu erwarten trat sie elegant den Rückzug an, mit John und Hans im Schlepptau. Nur war das sicherlich nicht das letzte Mal, dass Robyn diesen Dreien begegnen würde. Wohlmöglich würde sich Rosalia erst einmal auf leichtere Beute konzentrieren, während sie neue Pläne schmiedete.
Mit einer Handbewegung strich sich das rothaarige Mädchen die Haare hinter die Ohren und Rosalia aus ihren Gedanken fort. Das Thema war vorerst nicht mehr wichtig. Viel interessanter waren die Bemerkungen, die Sylvana von sich gegeben hatte. Dass sie sich überhaupt an diesem für sie wohl übel riechenden Ort war, ergab nur in Zusammenhang mit ihrer Aussage einen Sinn. Sylvana war also Robyns unbekannte Partnerin für die Quest – ein Umstand, über den Robyn kaum glücklicher sein konnte. Es würde sicherlich wieder eine lehrreiche und interessante Erfahrung werden, mit ihr zusammenzuarbeiten. Dieser Tag wurde immer besser.
Als sich Sylvana setzte, griffen die Leute zaghaft ihre Gespräche wieder auf, nachdem sie die Lage für entschärft eingeschätzt hatten. Dadurch hörte hoffentlich auch niemand, wie Sylvana Robyn mit dem Codenamen ansprach, den Shade ihr zugeteilt hatte. Wenig begeistert erinnerte sie sich zurück daran, wie er äußerst enthusiastisch diesen Namen ausgewählt hatte. Und dann schlich sich doch ein Lächeln auf ihre Lippen, denn so lächerlich sie die Codenamen auch fand, die Gesamtsituation mit Shade und Sylvana war doch eine sehr angenehme und unterhaltsame Erinnerung.
„Dank deiner Hilfe geht es mir jetzt ganz wunderbar, Blitzdrache“, grinste Robyn, lehnte sich wieder vor. „Davon abgesehen habe ich wirklich nichts zu berichten. Wie verlief denn dein Ausflug?“ Vermutlich hatte Robyn mittlerweile mehr Kontakte unter den Gästen des „Nordsterns“ als in der Gilde selbst. Im Wirtshaus hatte sie zwar immer eine schöne Zeit, um den Tag ausklingen zu lassen, doch hatte sich nichts ereignet, das erwähnenswert wäre. Sylvana dagegen war verreist, um einer wohl persönlichen Angelegenheit nachzugehen, über die Robyn nur zu gerne mehr wissen wollte. Andererseits gab es vermutlich Orte, die sich bei weitem besser eigneten, solche privaten Themen zu besprechen, als einen Aufenthaltsraum, in dem alle Anwesenden immer wieder nervös zu ihnen herüber blickten. „Unterhalten können wir uns natürlich später auch noch. Hast du dir denn schon überlegt, wann wir fahren? Ich darf doch davon ausgehen, dass es sich bei dir um meine geheimnisvolle Partnerin handelt? Oder bist du etwa extra für Lord Hänschen klein hier runter gekommen, hm?“ Robyn grinste frech und stützte ihr Kinn auf eine Hand. Einige noch in Hörweite sitzende Gildenmitglieder hielten den Atem an, als sie diese Bemerkung hörten. Dachten sie denn, Sylvana war eine empfindliche, hochexplosive Bombe? Nun, Respekt und Angst vor ihren Fähigkeiten hatten sie alle mal, das musste man ihnen lassen.
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BeitragThema: Re: Royal Crusade Ruinenversteck - Ehemaliger Weinkeller   Royal Crusade Ruinenversteck - Ehemaliger Weinkeller Icon_minitimeMo 20 Jun 2016 - 21:36

Halbwegs entspannt saß Sylvana auf einem der doch recht unbequemen Holzstühlen, den Körper gegen den harten Halt hinter ihrem Rücken gelehnt, während ihr Zeigefinger immer wieder eine Strähne ihres blauen Haares um sich wickelte, während sie Robyn mit ihren Augen nicht aus den Augen ließ. Jetzt im Moment konnte sie sich sicher sein, dass sie für einige Momente ihre Ruhe haben würden. Nach so einem Auftritt würde wohl kaum jemand mit klarem Verstand etwas von der Dragonslayerin wollen, wenn es sich dabei um triviale, unwichtige Dinge handelte, die Sylvana kalt ließen und kein bisschen interessierten. Und kaum einer der hier anwesenden Personen würde etwas von gewisser Wichtigkeit vorbringen können, da war sich die Dragonslayerin sicher. Jetzt gab es nur ihre Partnerin und einige Augenpaare, die auf ihnen lagen. Hieß also, dass sie hier bei weitem nicht erlauben konnte locker und tolerant auf gewisse Äußerungen zu reagieren. Sie hatte immerhin einen Ruf zu verlieren, den sie sich mühsam aufgebaut hatte. Es war eine gewisse Art des Eigenschutzes, primär vor nervigen Magiern, die sonst wahrlich versuchen würden sich bei ihr einzuschleimen, um in ihrem Schatten einen höheren Wert innerhalb der Gilde zu erhaschen. Entsprechend rollte Sylvana auch mit ihren Augen, als Robyn diesen überaus überflüssigen Spitznamen über die Lippen brachte. Gut, sie hatte es weder anders verdient, noch erwartet. Aber dennoch, eine gewisse Fassade musste sie aufrechterhalten.
„Oh, hat sich das schon so sehr rumgesprochen?“ Schmunzelnd ließ sie ihre Fingerspitzen über das glatte Holz des massiven Tisches tanzen, fuhr mit ihnen langsam die Muster der Jahresringe nach, während sie für einen Moment innehielt. Dieser Ort war sicherlich nicht richtig, um gewisse Details ihres Ausflugs preiszugeben. Das waren Dinge, die nicht jeden etwas anging. Also entschied sie sich vorerst ein wenig knapp bei ihrer Antwort zu bleiben. „Erfolgreich, würde ich behaupten. Zumindest habe ich mehr erreicht, als ich es mir ausgemalt hatte. Ich erzähle dir später gerne Näheres, wenn du denn daran interessiert bist.“
Es war immerhin eine etwas längere Fahrt, die vor ihnen lag. Mit dem frühsten Zug würde sie ein bis zwei Stunden vor der Mittagszeit in Alcea Town sein, da würde sich genug Zeit für eine genauere Erzählung ihres kleinen Ausflugs nach Magnolia auftun. Eine der wenigen Dinge, die sie zumindest schon vorher geplant hatte – immerhin sollte Robyn auf dieser Quest ihre Führungsfähigkeiten unter Beweis stellen. Etwas, wovon sie vermutlich noch nicht einmal etwas wusste, wenn die Dragonslayerin den Gildenmeister richtig verstanden hatte. Aber gut, nichts, was man nicht noch ändern könnte.
Etwas missmutig hob Sylvana leicht ihre rechte Augenbraue in die Höhe, ein kurzes Zucken fuhr durch die Finger ihrer rechten Hand, die augenblicklich ihre Bewegungen über das Holz des Tisches einstellten und sich ein wenig zusammenzogen. Schon jetzt zuckten die ersten kleinen Funken über das Holz, von einer Fingerspitze zur Nächsten. Hatte sie Spaß mit dem Feuer zu spielen? Wollte sie gerade Grenzen austesten oder ging sie davon aus, dass sie auf eine solche Bemerkung ihr gegenüber nicht verärgert reagieren würde? Jeder andere Magier, der nicht gerade in der Rangfolge der Gilde über ihr stand, hätte für eine solche Bemerkung mindestens einen saftigen Stromschlag kassiert, soviel stand fest. Entsprechend war natürlich auch die Reaktion der anderen Gildenmitglieder, die sie unterbewusst natürlich nur zu sehr genoss. Ihr gefiel es, wenn man sie respektierte, gar fürchtete. Und genau deswegen durfte sie jetzt nicht einfach absolut zurückweichen, sonst würden andere vielleicht wagen, gewisse Grenzen zu überschreiten, die sie eigentlich gefestigt wissen wollte.
„Nun, wenn ich schon einmal hier bin, könnte ich noch gerne ein paar weitere Schocktherapien verteilen. Hättet Ihr Interesse, liebste Robyn~?“, säuselte Sylvana, warf ihr einen doch mehr als eindeutigen Blick zu, dass ihre Worte ihr absoluter Ernst waren. Ohne auch nur einen Augenblick länger zu warten oder die Situation noch in eine falsche Richtung entwickeln zu lassen, stand Sylvana auf, ließ die Funken ihrer Finger in einem kurzen, grellen Lichtboden zu Boden wandern. „Der Zug fährt in einer Dreiviertelstunde. Ich hoffe doch, dass du alle Sachen hast, die du brauchst.“ Die Dragonslayerin war bedacht, dass ihre Stimme die missmutige, geladene Stimmung widerspiegelte, die sie hier vorspielen wollte. Ein Wort mit Robyn würde sie trotzdem noch wechseln müssen, was diese Unterhaltung anging. Es war ja nicht so, dass sie mit diesen kleinen Provokationen von ihr Probleme hatte. Aber es war noch nicht der Zeitpunkt, dass sie offen nicht genervt darauf reagieren würde. Noch nicht. Aber da lag ja noch eine lange Zugfahrt vor ihnen, die man damit auch füllen könnte. Ansonsten lag ihre Querflöte schon bereit, um eventuell ein weiteres Duett mit Robyn spielen zu können.

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BeitragThema: Re: Royal Crusade Ruinenversteck - Ehemaliger Weinkeller   Royal Crusade Ruinenversteck - Ehemaliger Weinkeller Icon_minitimeSo 9 Feb 2020 - 13:06

Questbeginn: Catfight
Freya, Ren und Sylvana

Wie auch den Rest des Jahres über hatte die Kälte die Stadt wieder fest im Griff. Sie suchte sich ihren Weg durch jede kleine Ritze im alten Gemäuer des Ruinenverstecks und nagte jenen, die sich nicht an sie gewöhnt oder sich entsprechend dick angezogen hatten, an den Nerven. Entsprechend eng standen die Magier der Gilde an den wärmespendenen Ofen, wärmten sich mit diversen heißen Getränken oder Speisen die Seele auf.
Zu gut erinnerte sich Sylvana noch daran, wie lange es damals gedauert hatte, bis sie sich an den dauerwährenden Winter der Stadt gewöhnt hatte. Entsprechend waren Quests immer eine willkommene Abwechslung zum doch recht einseitigen Klima, welches hier herrschte. Inzwischen war sie jedoch ganz gut abgehärtet, um innerhalb der Mauern ohne dicke Jacke, Schal und Mütze nicht direkt zu einem zitternden Eiszapfen zu erstarren. Es bedarf nur eines kleinen Glases mit hochprozentigem Inhalt, um ihr genügend innere Wärme zu schenken, mit der sie die Temperaturen der Umgebung vergessen ließ. Der einzige Grund, warum sie sich hier und nicht in ihrem warmen und kuscheligen Drachenhort befand, den sie der Kälte der Gilde dann doch stets bevorzugen würde, war ein kleines Stück Pergament, welches sie Abwesend von allen Gedanken zwischen ihren Fingern wandern ließ. Ein Auftrag von Meister Chasis höchstpersönlich. Anscheinend gab es wieder ein paar neue Gesichter in der Gilde, von deren Fähigkeiten man sich überzeugen wollte. Es war nicht ungewöhnlich, dass ein Magier mit längerer Gildenangehörigkeit sich der neuen Rekruten annahm. In diesem Fall schien die Ehre der Dragonslayerin zu gebühren. Nicht, dass es sie störte, immerhin war es ein Auftrag, den der Gildenmeister ihr zugeteilt hatte. Andererseits waren die ersten Quests für Neuankömmlinge immer so unglaublich fad und anspruchslos im Vergleich zu denen, die Sylvana normalerweise annahm. Aber ein Auftrag war ein Auftrag, entsprechend gab es da sowieso nicht viel, was sie hätte tun können, um sich rauszureden. Nicht, dass sie, sollte sie diesen Auftrag ablehnen, als Strafe nur noch solch glanzlosen Aufträge erhalten.
Seufzend ließ die Dragonslayerin das Papier auf den Tisch, an dem sie saß, sinken und hob das kleine Glas, gefüllt mit einer bräunlichen, leicht süßlich riechenden Flüssigkeit, zu ihren Lippen und nahm einen kleinen Schluck, nur um für den Bruchteil einer Sekunde ihr Gesicht zu verziehen, als das scharfe Brennen des Alkohols sich seinen Weg ihre Kehle herunter bahnte und ihr kurz darauf die notwendige Wärme in ihrem Bauch schenkte.
Also, wo waren die Frischlinge nun? Suchend wanderten ihre Augen durch den ehemaligen Weinkeller. Bisher waren ihr nur zwei Namen bekannt, Meister Chasis war immer sehr minimal, was die Informationen über Mitstreiter anging, wenn er eine Quest weitergab. Vermutlich, um einen gewissen Zusammenhalt innerhalb der Gilde zu fördern, wenn sich die Magier erst einmal kennenlernen mussten. Nicht, dass es in den meisten Fällen eher von geringem Erfolg erfüllt war, waren viele Magier in dieser Gilde grandiose Einzelgänger. Sylvana selbst gehörte wohl noch zu einer der wenigen Personen, die man als mitfühlend gegenüber ihren Kameraden bezeichnen konnte – zumindest war es doch schon eher unwahrscheinlich, dass sie für das Wohl der Quest das Leben eines Gildenmitgliedes opfern würde. Zumindest solange sie keinen persönlichen Grund dazu hatte.

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BeitragThema: Re: Royal Crusade Ruinenversteck - Ehemaliger Weinkeller   Royal Crusade Ruinenversteck - Ehemaliger Weinkeller Icon_minitimeSo 9 Feb 2020 - 18:32

So kalt... Mal wieder hatte der Hüne vergessen in der Nacht das Fenster in seinem kleinen Apartment zu schließen und nun hatte er Probleme damit in die Gänge zu kommen. Als Kind der Wüste hatte er sich an die Temperaturen hier noch immer nicht gewöhnt. Dabei lebte er ja nun schon einige Monate hier in Crystalline Town. Auf seinen Reisen hatte er ja nun Einiges erlebt, bevor er zu der dunklen Gilde gestoßen war, aber diese unaufhörliche Kälte, die sich, wie er gehört hatte, offenbar auch noch durch das ganze Jahr zog, suchte seinesgleichen noch. Dementsprechend grummelig startete Ren heute in den Tag und warf sich in dicke, warme Klamotten, bevor der Hüne sich dann auf den Weg ins Gildenhaus machte. Wie lang einem der Weg dorthin vorkommen konnte, wenn man so an den Arsch fror, war unfassbar. Ren war echt froh darüber, dass wenigstens eine Quest anstand, die ihn hoffentlich davon ablenkte und ihm ein paar Scheine in den Geldbeutel trieb...
Als er die Ruine betrat, schauderte es ihm erneut. Diesmal nicht unbedingt von der Kälte. Ren mochte diese Gilde, lieber als die Anderen zumindest. Sie war ein Mittel zum Zweck, aber irgendwie gab einem diese Ruine immer ein sonderliches Gefühl, fand der Hüne. Man hatte immer das Gefühl jemand oder etwas würde hinter einem lauern. Warum dem so war, konnte er sich nicht erklären. Relativ entspannt begab sich der Hüne in den Weinkeller und warf sich auf einen Hocker an einen Tresen, wo er sich ein Getränk bestellte. Alkohol war es nicht, denn das war nicht sein Ding. Zwar konnte sein Körper davon echt viel vertragen, doch mochte der Hüne den Geschmack nicht und konnte dem im Allgemeinen einfach nicht wirklich etwas abgewinnen. Während er sich also einen Tee genehmigte, schweiften die leuchtend rotbraunen Augen des Magiers durch die Halle, die doch ein wenig gefüllt war. Sonderlich starke Geselligkeit oder laute Feierstimmung war von den Magiern hier nicht zu erwarten. Immerhin hatten sie nicht so einen verdammt großen Stock im Arsch wie die Runenritter. Schweigsam band sich der Riese das lange, schwarze Haar zu einem Pferdeschwanz und hielt Ausschau nach den Personen, die ihm für die Quest zugeteilt worden waren. Besonders viele Informationen hatte er hierzu nicht bekommen. Die Namen eben nur... Aber das reichte tatsächlich, denn eine dieser Personen konnte er zuordnen. Selbst jemand wie Ren, der so weit hinterm Mond wohnte und noch nicht allzu lange hier war, hatte schon von den auffälligsten Magiern der Gilde gehört. Jene mit Slayermagien waren irgendwie dazu prädestiniert im Mittelpunkt zu stehen. Als er also Sylvana in der Nähe erblickte, welche sich auch gesetzt und ein Getränk genehmigt hatte, musterte er die junge Frau aufmerksam, bevor er einen kräftigen Zug seines Getränkes nahm, um es leer am Tresen stehen zu lassen und sich zu erheben. Wiedererkannt hatte er die Dragonslayerin nur an ihren Augen. Das strahlende Blau ihrer Augen war die eine Sache, die er sich gemerkt hatte, als ihm mal jemand von den Slayern in der Gilde erzählt hatte... Mit denen sollte man nicht scherzen, hieß es. Immerhin ging es in diesen Reihen um Macht und Stärke. Da wollte man sich wohl nicht mit den mächtigsten Magiern anlegen, hm?

Von Äußerlichkeiten und Warnungen hielt Ren aber nie viel. Gelassen schritt er an die Magierin heran und blickte mit seinem üblichen kühlen und überheblichen Blick auf sie herab. „Sylvana?“, sprach er sie mit einem recht forschen und direkten Klang in seiner Stimme an. „Ich bin Ren. Wir haben 'ne Quest zusammen, richtig?“ Kein Gerede um den heißen Brei. Das war nicht sein Stil. Wie immer direkt, wenig höflich und kein großer Gentleman. Schamgefühl und Anstand hatte der Hüne aus der Wüste nun einmal nicht. Locker stützte er eine seiner Hände in die Hüfte, während die Andere einer seiner langen Haarsträhnen aus seinem Gesicht strich. Lag er richtig? Hoffentlich hatte er sich nicht geirrt - das wäre sogar Ren unangenehm. Aber ihre Augen waren etwas, an was er sich so gut erinnern konnte...

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BeitragThema: Re: Royal Crusade Ruinenversteck - Ehemaliger Weinkeller   Royal Crusade Ruinenversteck - Ehemaliger Weinkeller Icon_minitimeMo 10 Feb 2020 - 11:27

Während die Kälte so vielen Menschen in Crystalline Town auf die Nerven ging oder Probleme bereitete, war es für Freya hingegen die absolute Wohlfühl-Temperatur. Das Klima war ohnehin der Grund, wieso sich die Explosionsmagierin mit der Gegend anfreunden konnte – es fühlte sich ein wenig wie zuhause an. Bloß, dass die Menschen hier viel bekleideter waren, schade. In ihrem Dorf hatten die Männer ihre Muskulatur stets gerne zur Schau gestellt. Ähnlich war es bei ihr, da es so gut wie nie ein Stück Stoff über ihren Bauch oder ihre Beine schaffte. Allein das Gefühl war verdammt ekelhaft! Klamotten an solchen Stellen waren ohnehin absolut unnötig.
Jetzt gerade befand sich Freya allerdings zwischen viel Stoff, beziehungsweise diversen Tierfellen. Die einzige Art für einen wiederherstellenden Schlaf. Lautes Gähnen, noch bevor man überhaupt ein Gesicht dazu erblicken konnte. „Zu früh.“ Auf den inneren Wecker sollte man besser hören – und der klingelte jetzt noch nicht. Also Zeit, sich einmal umzudrehen und weiterzuschlafen. Mhh. Wobei. Irgendwas nagte da an ihrem Hinterkopf – echt unangenehmes Gefühl. Ziemlich nervig, vor allem. Achja! Eine dieser komischen.. Quests? Stand an. Seltsame Aufträge, die man wohl erfüllte, um Goldmünzen zu bekommen. Und Ruhm und Ehre. Oder so. Gut, gut, dann war es wohl doch Zeit, sich aus dem Bett zu bequemen. Oder wohl eher zu rollen, was in einem recht unsanften Aufprall auf ihrem Po landete. Ein Glück, dass sie kein Rippengestell war. Und noch mehr Glück, dass sie einen solch banalen Schmerz sowieso nicht spürte.
Zunächst wurde der Tag auf allen vieren fortgesetzt. Zugegeben, im Stehen wäre es einfacher gewesen, sich irgendwie in seine Klamotten – bestehend aus Bandeautop und kurzen Shorts – zu kämpfen, aber das wäre ja.. keine Herausforderung. Anschließend erinnerte sie sich aber tatsächlich daran, dass sie Füße besaß, auf denen sie stehen konnte, wodurch der Rest ihrer ‚Morgenroutine‘ auch aufrecht ausgeführt wurde. Diese bestand ohnehin nur daraus, die vom Schlaf zerzausten Haare einmal notdürftig durchzubürsten und den Kühlschrank der Wohnung zu plündern, wo sie heute die Nacht verbracht hatte. Der Besitzer schien auf Reisen zu sein oder so, sie musste also nicht mal irgendwen verjagen. Langweilig. Zumindest hatte er trotzdem noch ein paar Lebensmittel da. Abgepackte Sandwiches und einen Apfel. Ein beschisseneres Frühstück hätte sie sich nicht vorstellen können. Wo wurde hier bitte das Fleisch versteckt?! Freya fluchte einige Worte in der Sprache ihres Stammes, ehe sie die Wohnung mit einem lauten Knallen der Tür verlies und sich auf den Weg zum Gilden..gewölbe machte. Ein weiterer Ort, der ihr etwas mehr zusagte, da dort nicht alles so komisch neumodisch aussah.
Dort angekommen machte sich die Silberhaarige gleich auf in den Weinkeller, der wohl häufig als Treffpunkt verwendet wurde. Doch bevor sie auch nur einen Hauch von Aufmerksamkeit auf die Menschen dort richtete, wurde die Bar aufgesucht. „Drachenblut.“ „Sowas führen wir hier nicht.“ Bitte was?! Ihr Frühstück war schon beschissen, also sollte man ihr wenigstens ihr verfluchtes Drachenblut geben! Ihren Unmut darüber zum Ausdruck bringend, knallte ihre Faust auf den Tresen, der an betroffener Stelle aufsplitterte. „Was kann dieses überdimensionale Dorf eigentlich?! Drachenblut!“„Weib, ich kann dir roten Met geben.“ Met? Was sollte das denn sein? Klang langweilig, aber besser als nichts.
Also, zurück zur eigentlichen Aufgabe. Aus ihrer Hosentasche zog sie einen zerknüllten Zettel. Die Worte darauf konnte sie eh nicht lesen, aber da man dies wusste, waren zusätzlich Bilder drauf. Nett. Mit ihrer Metplörre ausgerüstet, schob sie ihren Po wieder vom Barhocker herunter und sah sich um, dabei immer Mal einen Blick auf das Stück Papier werfend.  Automatisch blieb ihr Blick an einem Zwei-Meter-Mann hängen. Seit locker acht Jahren hatte sie niemanden mehr in dieser Größe gesehen – das gefiel ihr. Und das musste sie sich genauer ansehen! Gesagt, getan. Vor dem Schwarzhaarigen, der sie um mehr als einen Kopf überragte, angekommen, stellte sie ihren Krug auf dem Tisch ab und lehnte sie sich vor, um ihn aus nächster Nähe – also mit wenigen Zentimetern Abstand – zu betrachten. Jup, der gefiel ihr wirklich. Aw, wie gern würde sie sein Blut probieren – allein beim Gedanken daran, leckte sie sich mit der Zunge über die Lippe. Beim Kopf (und auf ihren Zehenspitzen) angekommen, kam ihr der Anblick dann allerdings irgendwie bekannt vor. Stimmt, neben ihm war sogar noch jemand – ein Weib, das sich ebenfalls sehen lassen konnte. „Oi! Hab' gehört wir verstümmeln 'ne Jungfer? Ich nehm' an ihr habt nichts dagegen, wenn ich ein paar der Körperteile an Odin opfere?“

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BeitragThema: Re: Royal Crusade Ruinenversteck - Ehemaliger Weinkeller   Royal Crusade Ruinenversteck - Ehemaliger Weinkeller Icon_minitimeDi 11 Feb 2020 - 19:48

Ein zwei Meter Hühne, der von seinem Auftreten und Benehmen scheinbar das genaue Gegenteil der jungen Dragonslayerin zu sein schien und eine rote Teufelin, die anscheinend neben einem sehr ausgeprägten Temperament noch den Hang zu sadistischen Grundtendenzen zu hegen schien. Mit einem leisen Seufzen leerte Sylvana den restlichen Inhalt ihres Glases in einem Zug, erschauderte kurz, als sie eine neue Woge des scharfen Brennens ihre Kehle herabfließen fühlte. So auf den ersten Blick würde sie diese Quest nicht so ohne Achtsamkeit antreten müssen. Ihre Intuition sagte ihr zumindest, dass sie bei diesen beiden Neulingen höllisch aufpassen musste. Na Walhalleluja!
„Deinem Tatendrang in allen Ehren, aber ob wir jemanden verstümmeln oder nicht wird sich noch zeigen.“ Mit einer kurzen Handbewegung forderte Sylvana ihre Partner auf, sich auf die beiden freien Fässer an ihrem Tisch zu setzen. Sie müsste sich direkt von Anfang an Respekt verschaffen, soviel stand fest. Nicht, dass einer von beiden auf die glorreiche Idee kommen würde, ihr ein Messer in den Rücken zu stoßen, wenn sich die Gelegenheit bieten würde, um sich einen besseren Stand in der Gilde zu machen. Wäre zumindest nicht das erste Mal, dass es jemand versucht hatte. Das Ergebnis? Nun, Sylvana noch am Leben und putzmunter war. Den Rest konnte man sich ja zu gut denken.
„Eine kurze Vorstellung meinerseits, falls ihr es bisher noch nicht durch Meister Chasis oder jemand anderen aus der Gilde erfahren haben solltet: Mein Name ist Sylvana Fernandez, Tochter des großen Blitzdrachens Raiden und entsprechend eine Dragonslayerin der Blitze. Auf Geheiß von Meister Chasis werde ich euch auf eurer ersten Quest begleiten und mir einen Eindruck von euren magischen Fähigkeiten, eurer Vorgehensweise und Kreativität zu machen.“ Kurz schaute sie von Ren zu Freya und wieder zurück, ehe sie einen Umschlag auf ihrer Tasche holte, ihn öffnete und den Inhalt auf den Tisch gleiten ließ. Es waren Bilder der Auftraggeberin und des Zieles dieser Quest.
„Unsere Auftraggeberin ist Miss Violet Alheim.“ Sylvana deutet auf das Bild einer jungen, Dame mit langen, glatten, pechschwarzen Haaren, die ihr bis zur Hüfte gingen und stechenden, karmesinroten Augen. Geschätzt war sie noch sehr jung, vielleicht Anfang 20. „Miss Alheim ist Schauspielerin und man sagt sich, dass ihr Stern schon sehr bald strahlend über Fiore stehen wird.“
Das Bild an die Seite geschoben, damit ein anderes Bild ihren Platz einnehmen konnte, richtete Sylvana die Aufmerksamkeit ihrer Partner auf das Bild einer anderen Person. Diese junge Dame hatte im Kontrast zu Miss Alheim platinblonde Haare bis zu ihren Schultern und strahlend hellblaue Augen. Auf den ersten Blick waren die beiden Schauspielerinnen wie Tag und Nacht.
„Unser Ziel ist Miss Tea Chisakawa. Auch ihr wird nachgesagt, dass sie eine große Karriere vor sich hat. Gerüchten zufolge soll Miss Chisakawa aufgrund ihrer familiären Verhältnisse und des Netzwerks, welches ihre Familie innerhalb der Schauspielbranche besitzt, die besseren Karten haben, wenn es darum geht, welche der beiden Damen in Zukunft als Fiores größter Star gelten soll. Außerdem scheint Miss Chisakawa bei Produzenten und Schauspielern gleichermaßen wesentlich beliebter zu sein, als Miss Alheim.“
Sylvana lehnte ihren Körper leicht zurück, während sie den anderen Magiern Zeit ließ, die Informationen zu verarbeiten und sich die Gesichter möglichst gut einzuprägen.
„Der Auftrag lautet, den aufgehenden Stern der Miss Chisakawa vom Himmel zu schießen. Wie dies geschieht obliegt ganz unserer Verantwortung. Wichtig ist nur, dass keine Spuren zu unserer Auftraggeberin zurückverfolgt werden können. Noch Fragen?“

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BeitragThema: Re: Royal Crusade Ruinenversteck - Ehemaliger Weinkeller   Royal Crusade Ruinenversteck - Ehemaliger Weinkeller Icon_minitimeSa 15 Feb 2020 - 16:40

Ein sonderlich gesprächiger Mann war Ren noch nie gewesen. In der Kommunikation mit seinen Mitmenschen - auf die er, wenn möglich, gern verzichtete - sprach er nur das nötigste und oftmals war es durchdacht bösartig, um sich die Nervensägen auf längere Basis vom Hals zu halten. Auf Sylvana war er ganz ähnlich diesem Maßstab zugegangen. Zwar blieb ihm nichts Anderes übrig als mit der Magierin zu sprechen, aber das hieß ja lange nicht, dass er jemandem in den Arsch kriechen würde. Soweit kam es noch!
Bevor er und das Drachenkind aber ein tatsächliches Gespräch zustande bekämen, tauchte noch jemand auf der Bildfläche auf, den der Magier fast vergessen hätte. Freya, richtig? Er hatte ihren Namen in der Beschreibung der Quest gelesen und bereits darauf geschlossen, dass sie zu diesen Sonderlingen aus dem Norden gehörte. Die hatten oft solch eigenartige Namen. Der Hüne war selbst einmal in den Norden des Landes gereist und auf einige der Eigenartigen getroffen. Plötzlich lehnte das Weib neben ihm auf dem Tisch und blickte zu ihm auf. Die rotbraunen Augen des Riesen brauchten nicht sonderlich viel Zeit, um abwertend auf sie herabzustarren. Waren das Hörner? Und als sie sich aus unersichtlichen Gründen über die Lippen leckte, glaubte er spitze Zähne erkannt zu haben. Irgendwie wirkte sie den Dämonen ähnlich. Wenn sie deren Verhalten auch noch angepasst wäre, würde das hier eine anstrengende Geschichte werden. Doch der Hüne ließ seinen Blick davon nicht trüben. Zwar hatte er irgendwie das ungute Gefühl, dass dieses Weib nach Ärger stank, doch das würde die Zeit zeigen müssen... Ihr erster Satz ließ auf jeden Fall eine Augenbraue des Hünen nach oben wandern. Wie meinen? Jemanden Odin opfern? War das ein Ritual, von dem er noch nicht gehört hatte? Gläubige waren oft durchgescharrt, weshalb es ihn nicht wundern würde... Aber ob der sich allein mit Körperteilen zufrieden geben würde? Ren zuckte mit den Schultern und sagte mit brummigem Unterton: „Sie wird die jedenfalls sicher nicht mehr brauchen...“ Ob das geschehen würde oder nicht, wusste er ja nicht. Jedenfalls war klar, dass er nichts mit ihren abgetrennten Körperteilen am Hut hatte und waren sie einmal ab, würde die Frau damit nichts mehr anfangen können. Logisch, oder?

Sylvana, die offensichtlich noch einmal von einem ganz anderen Schlag kam, zog doch schnell die Reißleine und hebelte die ungezügelte Fantasie Freyas direkt aus. Sie schien doch deutlich anders. Nicht nur optisch hob sie sich von dem blassen Ren und der Irren aus dem Norden ab, denn ihr dunkler Teint und das lange, brünette Haar stachen aus der Gruppe schon sehr heraus. Der Kontrast zu ihren Augen war auffällig und irgendwie wirkte sie kräftiger, als man es von einer Frau ihres Standes vermuten würde. Allerdings war sie das Kind eines Drachens, wie sie selbst erklärte und man wusste ja, dass diese Biester mit ihrem Gebalg nicht gerade zimperlich umsprangen. Sie trainierten sie in der Slayermagie, der große Macht nachgesagt wurde. Ren hatte es mit eigenen Augen noch nicht gesehen. Das meiste Wissen des Hünen entstammte nicht etwa Erfahrung oder Wissen von Reisen. Er war lediglich sehr belesen. Die längste Zeit seines Lebens hatte er auch nichts Besseres zu tun gehabt - jedenfalls bis sein eigener Überlebenskampf begonnen hatte. Wie dem auch sei... Der Meister schickte die erfahrenere Magierin mit den beiden Neuankömmlingen los, um ihre magischen Fähigkeiten und ihr Handeln in Quests zu testen. Ren nickte stumm und strich sich eine lange Haarsträhne nach hinten, die ihm über die Schulter gefallen war, als er sich zu Sylvana vorgebeugt hatte. Dass sie sich ein wenig aufspielte, gefiel dem Magier nicht. Menschen wie sie, die sich für etwas Besseres hielten, nervten ihn schon ganz schön. Doch der Hüne hatte auch verstanden, dass man manchmal seinen Platz zu akzeptieren hatte, wenn man auf dem Weg zur Macht war... Still setzte er sich nun auf einen Hocker zu dem Drachenkind und verschränkte die Arme vor der Brust. Ihm fiel direkt auf, dass sich das gehörnte Weibsbild nicht vorgestellt hatte. Ren sah es als Zeichen von Schwäche an diesen Schritt zuerst zu tun, obwohl er ja ihren Namen bereits gelesen hatte. Seine rotbraunen Augen wanderten nur einen Moment zu ihr hinüber, fixierten sie ein Stück weit herausfordernd, bevor er sich Sylvana und deren Erklärungen widmete...

Zwei Schaustellerinnen also, die sich im Kampf um Anerkennung und Ruhm nun auf dem Kriegsfuß begegneten. Laut den Beschreibungen war der Hüne sich ja nicht einmal sicher, ob diese Rivalität nicht eher einseitig war. Er verstand also durchaus, dass deren Auftraggeberin darauf abzielte auch zu weniger legitimen Mitteln zu greifen, um sich Rang und Namen zu verschaffen - und natürlich ihre Nebenbuhlerin aus dem Weg zu schaffen. Ihr Auftritt war nicht annähernd so einprägsam und über das Talent konnte man zwar nicht urteilen, wenn man sie nicht spielen gesehen hatte, aber Anerkennung von Kollegen und das nötige Vitamin B für Beziehungen verschafften der anderen Frau schon einen deutlichen Vorsprung. Dass ihr das ein Dorn im Auge war, verstand der ungehobelte Wüstenjunge recht schnell. Schweigsam nickte er die Worte Sylvanas ab, um zu zeigen, dass er verstanden hatte worum es ging. Als sie fragte, ob noch irgendwelche Fragen im Raum standen, schüttelte Ren den Kopf. Sie würden vermutlich einer Frau derartig große Steine in den Weg legen, dass sie ihre Karriere beenden würden, doch ihn interessierte das nicht. Er brauchte das Geld und wenn dieses Weibsstück sich selbst nicht schützen könnte, war sie ohnehin zu schwach um etwas zu werden. Da war der Hüne wenig einfühlsam... Wenn es nach ihm ging, könnten sie also loslegen. Mal sehen was die beiden Damen noch zu besprechen hatten. Auf ein Kaffeekränzchen hatte er ja keine Lust...

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BeitragThema: Re: Royal Crusade Ruinenversteck - Ehemaliger Weinkeller   Royal Crusade Ruinenversteck - Ehemaliger Weinkeller Icon_minitimeMi 19 Feb 2020 - 22:40

Na, ein wirkliches „Nein“ war das schon Mal nicht zu ihrer Opferung – damit konnte man doch etwas anfangen! Der Schwarzhaarige Typ hatte dazu sogar die passende Ansicht. Freya erkannte zum ersten Mal den Vorteil den es brachte, in einer so genannten ‚dunklen‘ Gilde zu landen. Moralvorstellungen waren hier mit Sicherheit divers, aber schon so weit in die richtige Richtung. Der abwertende Blick des besagten Typen störte sie übrigens nicht im Geringsten. Wenn er sich falsche Vorurteile machen wollte – sein Pech. Der Handbewegung der gebräunten Frau folgte sie allerdings gerne. Schwungvoll ließ sich Freya auf eines der Fässer fallen, ehe sie in einer fließenden Bewegung ihre Beine überschlug und nach ihrem Metkrug griff, sich von diesem einen tiefen Zug gönnend. „Doch Drachenblut! Nicht übel für euer Volk.“ Den letzten Tropfen an ihrer Lippe fing sie gekonnt mit der Zunge auf, genoss einen Moment lang das Gefühl, was dieser auslöste und lehnte sich anschließend vor, um ihrer Vorstellung zu lauschen.
Sie gab ziemlich viel auf sich, so viel war klar. Allerdings war dies lang keine schlechte Eigenschaft – im Gegenteil. Man sollte von sich überzeugt sein, so lange man das Versprochene auch halten kann. Ein zufriedenes, möglicherweise auch leicht laszives Grinsen machte sich auf ihren Lippen breit, während sie Sylvana direkt ansah. „Du wirkst stark. Gefällt mir~“ Etwas Anderes gefiel ihr allerdings etwas weniger. Dragonslayer der Blitze? Also konnte sie mit Blitzen um sich schießen? Ungefähr so, wie all die Maschinen die diese widerliche Elektrizität direkt durch ihren Körper gepumpt hatten? Schade. Sie würde sich definitiv von ihr im Kampf fernhalten, auch wenn sie dazu absolut keine Lust hatte. Ihr Blick fuhr weiter zu dem anderen Questkameraden, wo er direkt auf seinen traf, der sie herauszufordern schien. Wieso? Keine Ahnung. Aber süß, dass er ihr so viel Aufmerksamkeit schenkte! Das erwiderte sie doch gleich mit einem Zwinkern, wobei sie einen Mundwinkel amüsiert anhob. Tatsächlich breitet sich langsam Lust auf die Quest in ihr aus. Sie hätte es schlechter treffen können, huh?
Aber dann war da noch der Punkt mit dem Test. Von Menschen, nicht von Göttern. „Menschen gegenüber beweisen? Unsinnig.“ Hey, sie hielt sich damit noch zurück – denn eigentlich verletzte dies sogar ihre Ehre. Doch was blieb ihr anderes übrig, wenn sie die Gilde nutzen wollte? Ein kurzes, verächtliches Schnauben – dann war die Sache auch erstmal so weit gegessen. Die Fotos, die im nächsten Moment den Weg auf den Tisch fanden, weckten sogleich ihre Neugierde und wurden ausgiebig betrachtet. Das waren also die zickenden Weibsbilder? Bevor sie irgendwas dazu sagte, lauschte die Silberhaarige erst einmal den restlichen Informationen, die Sylvana ihnen gab. Nicht, dass sie diese sonderlich gut verstanden hätte. Viele seltsame Wörter und komische Formulierungen, die ihrer Meinung nach keinen Sinn ergaben. Stern vom Himmel schießen? Gewagt, aber dazu waren Explosionen sicherlich von Vorteil! Schauspiel, damit konnte sie noch halbwegs was anfangen. Sowas hatten sie sogar in ihrer Heimat gehabt, hin und wieder. Gut, meistens war es irgendein Scherz entstanden aus zu viel Alkohol, doch es war durchaus vergleichbar mit dem, was hier in diesen seltsamen Kisten lief. Naja, jedenfalls sollten sie einem Weib so weh tun, dass es zu kaum mehr was zu gebrauchen war, richtig? „Also mit einem Bein und einem Arm weniger, lässt sich bestimmt schlechter rumhampeln.“ Das musste definitiv nochmal betont werden – immerhin war es die simpelste Lösung für so etwas. Als Sylvana schließlich fragte, ob es Fragen gab, lehnte sich Freya ebenfalls wieder ein Stück zurück. „Die Nachfahren von Sól und Nótt streiten, Nótt möchte Sól aus dem Weg stoßen, also verst.. verhindern wir Sól. Klingt simpel. Auf geht’s!“ So als wäre ihre Aussage das Zeichen gewesen, schnappte sich Freya den Krug mit dem übrigen Met und leerte diesen in zwei langen Zügen. Mit einem deutlich hörbaren Stoß stellte sie ihn anschließend wieder auf dem Tisch auf, erhob sich und schob zuletzt eine Strähne zurück hinter ihr spitzes, elfenartiges Ohr. Endlich mal ein bisschen Action hier!

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BeitragThema: Re: Royal Crusade Ruinenversteck - Ehemaliger Weinkeller   Royal Crusade Ruinenversteck - Ehemaliger Weinkeller Icon_minitimeSo 23 Feb 2020 - 19:22

Das konnte ja noch heiter werden. Ob es die Absicht des Meisters gewesen war, diese zwei Personen, die nicht unterschiedlicher hätten sein können, auf eine gemeinsame Quest zu schicken? Vielleicht, damit sie voneinander lernen konnten? Sylvana bezweifelte zumindest diese Theorie. Auch wenn es Meister Chasis zuzutrauen war, dass er absichtlich Feuer und Wasser aufeinander loslassen würde. Solange sie mit ihren komplementären Eigenarten nicht die Quest in Gefahr bringen würden oder gar auf die törichte Idee kamen, ihren Stand innerhalb der Gilde anzuzweifeln sollte es zumindest keine Probleme für die Dragonslayerin geben. Abgesehen von diesem einen, überdimensional riesigen Problem, was noch vor ihr stand. Aber das wollte sie den beiden Magiern nicht direkt unter die Nase binden. Nicht jeder musste wissen, dass Sylvana aufgrund ihrer magischen Abstammung als Dragonslayerin zunehmend wachsende Probleme mit dem Reisen hatte. Je stärker ihre Magie wurde, umso mehr hatte sie Probleme damit, auch nur die kürzesten Strecken mit einer Kutsche oder einem Zug zu fahren. Eine Korrelation, die stets einen bitteren Beigeschmack hinterließ, wenn sie daran dachte, dass sie eigentlich noch stärker werden wollte.
Während Ren weiterhin mit irgendwelchen Worten geizte und als stiller Zuhörer agierte, war es Freya, die für den Moment die Aufmerksamkeit Sylvanas auf sich zog. So auf den ersten Blick konnte Sylvana zumindest mit ihr wesentlich mehr anfangen, als mit Ren. Mochte der Hüne sicherlich noch andere Seiten haben, so zeigte er sie vielleicht gerade nur nicht. Mit Freya hingegen ließ es sich hervorragend arbeiten! Zumindest konnte Sylvana sich anhand ihres Verhaltens, ihrer Aussagen und emotionalen Reaktionen ein viel besseres Bild machen – ein Bild, was ihr zunehmend besser gefiel. Sie mochte zwar extreme Tendenzen in ihrem moralischen Kompass besitzen, aber sie waren hier immerhin in einer dunklen Gilde. Da war sowas eigentlich fast schon harmlos. Viel wichtiger war jedoch, dass sie aus hartem Holz geschnitzt war. Eine Eigenschaft, mit der Sylvana durchaus Sympathie hegen konnte, immerhin waren es starke Persönlichkeiten, deren Gesellschaft sie zu schätzen wusste. Entsprechend erwiderte die Dragonslayerin das Grinsen der nordischen Dame. „Das Kompliment kann ich nur zurückgeben~“
Aber gut. Abseits von ihrem Vergleich, den Sylvana soweit nicht zuordnen konnte, schienen dann alle Fragen geklärt zu sein. Sehr schön! Dann stand ja ihrem Aufbruch nichts mehr im Wege. So ganz motiviert war die Dragonslayerin im Anblick der nahenden Übelkeit natürlich nicht, dennoch ließ sie sich nichts Derartiges anmerken. Sie hatte immerhin einen Ruf zu verlieren!
„In Ordnung. Die Kutsche nach Crocus Town habe ich bereits für uns reserviert. Wir können dann auch direkt los!“ Mit einem leichten Lächeln auf den Lippen erhob sich Sylvana, legte ein paar Jewel auf den Tisch um für ihr Getränk zu bezahlen, und machte sich auf den Weg. Die anderen würden ihr schon folgen, da war sie sich recht sicher.

Tbc: Geschäftsstraße von Crocus Town

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BeitragThema: Re: Royal Crusade Ruinenversteck - Ehemaliger Weinkeller   Royal Crusade Ruinenversteck - Ehemaliger Weinkeller Icon_minitime

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