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 Yuki Kohana

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Kohana
Dragon of Justice
Kohana

Anzahl der Beiträge : 61
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Alter : 26

BeitragThema: Yuki Kohana   Di 23 Sep 2014 - 17:57



Yuki Kohana
Die Einsamkeit ist ein dichter Mantel und doch friert das Herz darunter.


◊ ◊ Persönliches ◊ ◊

NACHNAME: Yuki (dt. Schnee)
VORNAME: Kohana (dt. kleine Blüte)
GEBURTSNAME: Suzuki Mai
SPITZNAME: Hana oder ähnliche Verniedlichungen
GEBURTSTAG: 11. November
ALTER: 17 Jahre
GRÖSSE: 1,67 Meter
GEWICHT: 58 Kilogramm
HAARFARBE: Hellblau
AUGENFARBE: Hellblau
GESCHLECHT: Weiblich
GILDE: Lamia Scale
GILDENZEICHEN: Sie trägt ihr hellblaues Gildenzeichen zwischen den Schulterblättern.
GEBURTSORT: Kohana wurde am Rand eines Berges in Nord-Fiore geboren.
WOHNORT: Heute lebt sie in Hosenka Town in einer kleinen Wohnung, in deren Umgebung sich alle Nachbarn über die Kälte beschweren.

ERSCHEINUNGSBILD: Schon ihr Name, welcher ihr von ihrem Vater Kyrona gegeben wurde, sagt doch viel über ihr Erscheinungsbild aus. Yuki, der Schnee, weiß wie eben jener, ist die zarte, weiche Haut der jungen Dame und Kohana, die kleine Blüte, beschreibt die Zerbrechlichkeit der zarten Schönheit. Ist dies nicht ein wunderschöner, edler Name, der vorzüglich zu ihrem niedlichen Äußeren passt?
Es wäre gelogen zu behaupten, dass einem die hübsche Kohana nicht ins Auge fällt. Sie hat eine, für ein Mädchen ihres Alters, recht angenehme Größe und auch ihr Körpergewicht ist dem entsprechend. Außerdem ist die Masse, welche sie am Leib trägt, wunderbar verteilt, dorthin, wo sie hin gehört. Eine Siebzehnjährige sollte schon die richtigen Rundungen ausgeprägt haben, was bei ihr schon, wenn auch nicht ganz so viel wie bei anderen, vorhanden und auch nicht zu übersehen ist. Dennoch ist Kohana, trotzdem sie nun keine übermenschliche Oberweite hat, sehr zufrieden mit ihrem Körperbau, da alles so sitzt, wie es soll. Sie ist der Meinung, dass weniger auch mehr sein kann, wenn man es richtig in Szene setzt. Ihr ist es wichtig nicht mit ihrer Weiblichkeit, sondern mit ihrer Schönheit zu punkten. Immerhin sieht man doch auch edle Menschen eher an, als Damen die auf der Bordsteinkante balancieren. Sie hat also eine relativ ausgeglichene Erscheinung und lange, schmale Gliedmaßen.
Doch dass sie ein hübsches Mädchen ist, ist natürlich nicht nur an ihrer Figur auszumachen. Das Mädchen hat sehr langes, hellblaues Haar, welches ihr bis in die Kniekehlen reicht. Ihre Haarfarbe ist eine kleine Besonderheit der Magierin, da diese, je mehr Sonnenlicht auf sie einstrahlt, immer heller wirken. Gerade im Sommer bleichen sie fast ein wenig aus. Wenn es dunkel ist, können sie sogar mal richtig tief türkisfarben sein. Ebenso verhält es sich mit ihrer Augenfarbe. Das lange Haar hat sie meist zu zwei Zöpfen zur Seite gebunden, mit Spangen, die sie noch von ihrer alten Familie mitgegeben bekommen hat. Manchmal trägt sie das lange Haar aber auch offen. Sie kann sich nicht daran erinnern jemals in ihrem Leben keine langen Haare gehabt zu haben und möchte dies auch nie ändern. Ihre Gesichtszüge sind sehr feminin. Sie hat große, strahlende Augen, welche mit langen Wimpern versehen sind, eine schmale Stupsnase und recht volle, aber durch die helle Hautfarbe unauffällige, Lippen. Ihre Hautfarbe wirkt dadurch, dass sie so unglaublich hell ist, immer sehr unnatürlich. Sie sieht immer etwas kränklich aus, weil sie selten eine gesunde Gesichtsfarbe hat, wenn sie nicht gerade absolut in Verlegenheit gebracht wird. Bei ihr bekommt die Floskel „vornehme Blässe“ eine ganz andere Bedeutung, denn selbst im Sommer wird sie nicht dunkler. Trotz ihrer Geschichte wurde sie immer gehütet wie ein rohes Ei, weswegen auf ihrer Haut nicht eine einzige Narbe zu finden ist.
Kohana ist ein richtiges Mädchen und das zeigt sie auch gut und gern mit allem was sie zu bieten hat. Sie trägt gern weibliche Kleidung, oft eher ärmellose Tops und dazu lange Handschuhe, um die langen Gliedmaßen noch mehr zur Geltung zu bringen. Auch trägt sie recht gern einen Schal, da sie dieser in der Kälte des Berges immerzu begleitet hat. Sie neigt dazu sich zu dick anzuziehen, da sie viele Jahre bei so frostigen Temperaturen leben musste, zieht sich aber dann eben auch eher mal aus. Es kann ihr nie zu kalt sein, aber es ist viel zu oft viel zu warm! Außerdem trägt sie gern Kleider oder Röcke, wobei man bei Ersterem meist die Schultern frei sieht. Dies ist aber nicht allzu schlimm, da das lange Haar ohnehin darüber fällt. Zu ihren kurzen Beinkleidern trägt sie meist Strumpfhosen oder lange Socken, was die langen Beine wiederum betont. Sie ist übrigens sehr modern gekleidet und übertreibt auch gern mal, wenn es darum geht, da sie in den Bergen immer nur alte Kleidung hatte tragen müssen… Dazu ist sie noch sehr technikbegeistert und hat immer irgendein neumodisches Gerät dabei. Kohana achtet im Allgemeinen sehr auf ihr Äußeres, kann es aber auch verkraften, wenn sie mal durch den Wind aussieht oder etwas ihre Frisur versaut. Wahre Schönheit kommt, wie sie findet, eh von innen und eine natürliche Schönheit kann sowieso nichts zerstören… Das ist im Übrigen auch der Grund dafür, dass sie sich trotz ihres Alters noch überhaupt gar nicht schminkt. Dazu kommt zwar auch, dass sie es nicht schön findet, aber naja. Ihre Haut ist ohnehin schon hell genug und die Wimpern so lang, dass man da nichts mehr machen muss… Außerdem ist ihr das den Zeitaufwand auch nicht wert. Ihre Fingernägel sind aber immer lackiert, meist in irgendwelchen Blautönen, einfach weil sie es hübsch findet. Deshalb variiert auch ihre Kleidung in diesen Farben. Auch kaputte Klamotten sind übrigens halb so wild, so lang man sie nicht entblößt!
Die Gestik des Mädchens ist sehr fein und grade durch diese tänzelnden Bewegungen wirkt sie umso zerbrechlicher. Sie gestikuliert viel und je hitziger eine Debatte ist, umso mehr. Ihre Mimik ist im Übrigen immer sehr ausdrucksstark. Sie kann ihre Emotionen von Herzen ausdrücken. Meist lächelt sie wirklich so breit, dass es einem schon von Kilometern weit entfernt entgegen strahlt, egal ob dieses Lächeln echt ist oder nicht. Allerdings kann man auch sehr deutlich erkennen wenn sie erzürnt ist und manchmal kann sie auch sehr gruselig aussehen… Gerade im Kampf kann ihr Gesicht ganz andere Ausmaße annehmen, als man es von ihr gewohnt ist.

BESONDERE MERKMALE: „Besonders“ ist eines der Lieblingswörter von Kohana. Sie selbst findet sich besonders, schon allein aufgrund der Tatsache, dass sie als eine der wenigen Menschen von einem Drachen aufgezogen wurde. Doch das hat mit ihrem Aussehen ja eher wenig zu tun.
Besonders ist aber auch so vieles an dem Mädchen. Zum Beispiel die makellos weiße Hautfarbe, welche perfekt zum Schnee und ihrer Magie passt. Oder das lange, schöne Haar, welches seine ohnehin nicht so häufig auftretende Farbe so häufig im Licht ändert. Eines der schönsten Dinge an ihrem Körper ist für sie im Übrigen das hellblaue Gildenzeichen zwischen ihren Schulterblättern. Sie mag das Symbol sehr gern, auch wenn es eine nackte Frau darstellt, oder auch grade deswegen, ist es wirklich sehr schön. Besonders könnte man auch ihren Hang zum Extravaganten nennen, wie beispielsweise der technologischen Spielereien an ihrer Kleidung. Eine Halskette oder Haarspangen die leuchten… Sie ist da sehr eigen, was wohl daran liegt, dass sie in ihrer Kindheit solche Spielereien nie hatte sehen können. Auch ihre sehr mädchenhafte Art ist wohl etwas auffällig, da sie ständig irgendwelche Spangen und Schleifchen immer und überall hat. Ein weiteres Merkmal wäre auch, dass sie gern mit Eis herum spielt. Sei es an sich selbst oder bei anderen. Natürlich nur wenn jemand ihre Magie kennt und sie erwähnt dabei auch nicht unbedingt, wie besonders ihre Magie ist. Man sagt ihr nach, dass sie selbst bei strahlendem Lächeln eine eher kalte Aura hat. Auch ihre Haut ist besonders auffällig, da diese so kalt ist, dass viele Menschen kaum glauben können, dass sie überhaupt lebendig ist. Natürlich, ihr Atem kann einem auch mit einem Hauch ins Gesicht jeden Popel in der Nase gefrieren lassen. Das ist natürlich kein Zufall. Ja doch, das zierliche Mädchen fällt einem sehr leicht ins Auge… Vor allem aber wegen der Grimassen die sie zieht, wenn sie nicht grade ein Lächeln auf den Lippen trägt…


◊ ◊ Charakter ◊ ◊

BENEHMEN: Wie soll sie sich schon benehmen? Sie ist hübsch, lächelt den ganzen Tag und ist mit ihrem niedlichen Aussehen fast schon einfach nur noch liebenswürdig und zum Knuddeln. Meistens ist sie sehr freundlich, höflich und zuvorkommend. Sie hat eine Art an sich, bei der man sie sofort ins Herz schließen möchte. Von Schüchternheit ist da keine Spur zu finden. Kohana ist sehr offen gegenüber jedem Geschlecht und versucht so gut wie mit jedem Menschen auszukommen, der es ihr leicht macht. Hat sie Menschen vor sich, die versuchen ihr das Leben schwer zu machen, anstrengend oder unsympathisch sind, so fängt sie an auf andere auszuweichen. Sie geht immer den Weg des geringsten Widerstandes und das nicht unabsichtlich. Ärgert mich der eine, gehe ich zum anderen und weine mich bei dem über diesen aus, sodass ich fein raus bin und der „Böse“ am Arsch ist. So kann man sich nicht nur am einfachsten vor allem schützen, sondern auch andere gegeneinander aufhetzen und das tut sie, wenn es notwendig ist. Kohana weiß ganz genau, wie sie bei Menschen gut ankommt und verstellt sich immer gern so, dass jemand sie mag. Nicht nur, weil sie den zwanghaften Drang hat, dass jeder sie gefälligst zu mögen hat, sondern weil sie sich die Menschen, die sie mögen, zu Nutze machen kann.
Wirklich Vieles würde die junge Dragonslayerin tun, um das zu bekommen was sie will. Sie ist eben eigensinnig und störrisch, dementsprechend setzt sie ihren Kopf schnell durch, tut aber eben auch Vieles, wenn es keinen anderen Weg gibt. Sollte man schlechte Karten bei ihr haben, lässt sie es einen aber auch spüren.
Von ihrem Vater hat sie im Übrigen einige Angewohnheiten übernommen. Eine dieser wäre beispielsweise ihre Macke, dass sie Menschen die sie nicht mag, oder wenn man etwas tut, was ihr nicht gefällt, anfängt zu fauchen ähnlich einer Katze. Eigentlich hatte sie das von einem Drachen, doch klingt es bei einer zierlichen, jungen Frau eher nach einem Kätzchen als nach einer monströsen Kreatur. Sie ist übrigens auch nicht grade dumm und hat für jede Frage zu sich selbst ein perfektes Alibi. Beispielsweise kennt man den Grund warum sie in Lamia Scale ist natürlich nicht wirklich. Öffentlich hat sie einen ganz anderen: Sie liebt es für die Menschen zu kämpfen und für das Gesetz einzustehen! Ihre weniger niedlichen Gedanken reibt sie keinem unter die Nase. Auf Dragonslayer reagiert sie übrigens besonders empfindlich. Sie wird dann sehr interessiert und kommt direkt auf einen zu, versucht Kontakte zu knüpfen und dem anderen Drachenkind zu imponieren. Mit diesen fühlt sie sich auf eine besondere Art und Weise verbunden. Allerdings ist sie bei diesen auch immer besonders skeptisch und vorsichtig. Immerhin sind dies auch die Einzigen, neben den Drachen, die ihr wirklich gefährlich werden können und das will sie nicht riskieren. Sie gibt immer nur so viel von sich preis, wie sie es für richtig hält. Einen ganz besonderen Tick der jungen Magierin darf man übrigens nicht vergessen: Auch wenn sie keine Kälte empfindet, ist sie es aus ihrer Jugend gewohnt sich immer dick anzuziehen. Dies macht sie heute noch, auch wenn es oft darin endet, dass sie sich am Ende wieder auszieht, weil ihr schnell warm wird. Das ist die Kohana, die man sieht. Süß, zuvorkommend, nett… Wie kann man sie nicht ins Herz schließen? Wenn sie jemanden wirklich schätzt und demjenigen vertraut, ist sie sehr anhänglich, weil sie gerade durch die schlechten Erfahrungen mit Bindungen zu jeglichen Lebewesen Angst hat verlassen zu werden. Es mag oft ein bisschen verzweifelt wirken, wie sie versucht jemanden für sich zu behalten, der ihr etwas bedeutet, aber es gibt nichts was sie mehr fürchtet, als dass ihr das weggenommen wird, was sie für sich haben möchte.
Kohana hat jedoch noch eine ganz andere Seite, mit der man sehr vorsichtig umgehen sollte. Öffentlich zeigt sie diese selten, aber in ihrem Kopf übernimmt sie nicht selten die Oberhand und bringt sie in viele Zwickmühlen. Sie kann nämlich auch sehr sarkastisch und zynisch sein, auch bösartig, wenn ihr etwas nicht passt. Merkt sie, dass jemand ähnlich denkt wie sie, so macht sie ihre Abneigung gegenüber bestimmten Personen sehr deutlich und redet diese schlecht. Ihr schrecklich kategorisierendes Menschenbild scheint sich zu bessern, dennoch macht sie sehr große Unterschiede zwischen Magiern und normalen Menschen. Sollte man Kohana gegenüber Menschen erleben, die sie wirklich hasst oder die sie als richtigen Abschaum ansieht, beispielsweise Gegner, so kann man ein Bild von ihr sehen, welches teilweise gruselig erscheint. Fast mag es wirken, als wäre da eine gespaltene Persönlichkeit, denn bei Menschen die sie hasst, kann sie sich köstlich über deren Leid amüsieren und auch gern jemandem mehr Schmerz zufügen, als überhaupt nötig ist. Wenn da nicht jemand auf sie achtet und sie zurückhält, kann das ziemlich ausarten. Was das angeht, ist sie dann doch sehr offen und wenn man sie hinterher darauf anspricht, kann sie auch wieder komplett die Alte sein und sagen, dass sie dieses Verhalten von ihrem Papa gelernt hat und dass man das im Kampf so tun soll und so weiter… Und das ist nicht mal gelogen… Schwächen gegenüber einem Feind zeigen, ist laut Kyrona ein großes Tabu. Dass sie eine Dragonslayerin ist, bindet sie nicht jedem sofort auf die Nase. Das überlegt sie sich immer ganz genau… Erwischt man sie an einem wunden Punkt gibt es zwei Möglichkeiten: Kohana wird richtig sauer oder knickt einfach ein. So oder so ist es für das Gegenüber vielleicht nicht immer die beste Situation.

PERSÖNLICHKEIT: Einst war Kohana wahrhaft ein liebenswertes, süßes, kleines Mädchen, welches nur das Gute für die Menschen wollte und an eine Welt glaubte, in der Drachen und Menschen gemeinsam glücklich leben konnten. Sie liebte ihren Vater über alles und durch die strenge Hand ihres Vaters wurde die kleine, zickige Hana in Zaum gehalten. Sie war ein artiges Kind und wissbegierig, wollte eines Tages so werden wie ihr Vater und Gutes für die Menschen tun, damit sie ein tolles Leben führten. Nie machte sie sich Gedanken über die Worte, die ihr Vater zu ihr sprach. Er erklärte ihr, dass sie eines Tages ein Dragonslayer sein würde und deswegen seine Magie lernte. Doch was es bedeutete ein Dragonslayer zu sein, davon hatte sie keine Ahnung…
Von einem Tag auf den anderen war Kyrona, das einzige Wesen, welches sie so sehr liebte, aus ihrem Leben verschwunden. Ohne ihr zu erklären wohin er ging, war er weg und es gab kein einziges Zeichen mehr von ihm. Kohana wartete, Tage, Wochen und vielleicht sogar Monate lang… Doch er kehrte nicht zurück. Ihr Herz war ein für alle Mal gebrochen. Das würde sie ihm nie verzeihen. Eine unendliche Wut und ein unbändiger Hass breiteten sich, je länger sie auf seine Rückkehr wartete, in Kohana aus. Da hatte dieser miese, alte Drache sie einfach allein auf einem Berg zurück gelassen!
Seitdem ist in Kohanas Psyche irgendwas ganz arg im Unreinen. Sie blieb noch circa ein Jahr lang allein auf dem Berg. Während sie den Drachen zunehmend mehr hasste, wurde ihr immer klarer, dass er nie zurückkehren würde. Kohana war einsam zurückgelassen worden von allem was sie je gekannt und geschätzt hatte. Dieses Jahr allein auf dem Berg machte ihren ohnehin labilen Zustand nicht noch besser. Die Zeit der Isolation nutzte sie zum Training ihrer Techniken. Falls er je wiederkäme, wollte sie ihn nicht enttäuschen. Sie schwankte zwischen Hass und Hoffnung, bis der Hass jedoch irgendwann siegte und sie sich auf den Weg in eine neue Welt machte…
Nachdem sie dort mehr über die Drachen und Dragonslayer erfahren hatte, hörte sie auch von den Gilden und entschloss sich zu Lamia Scale zu gehen. Nachdem sie den Berg verlassen hatte, wurde Kohana lange nur noch von ihrem Hass auf die Drachen angetrieben. Sie empfand nicht mehr viel, außer die Wut auf diese Wesen, welche ihre Kindern so etwas antaten und sieht es als ihre Pflicht als Dragonslayer an diese Monster zu vernichten. Dabei ist sie bis heute fest davon überzeugt, dass alle Dragonslayer ihre Geschichte teilen, da sie noch niemand eines Besseren belehrte.
Egal was sie empfindet, ob Wut, Freude, Hass oder Liebe, immer hat es in ihrem Kopf, weit darin vergraben, irgendetwas mit den Drachen zu tun. Sie erscheinen immer wieder in ihrem Kopf und beeinflussen jede Entscheidung der Magierin. Die Psyche von Kohana muss schon immer sehr labil gewesen sein, deswegen klammerte sie sich sehr an dieses Wesen und nachdem es sie zurückgelassen hatte, hinterließ es ein großes Loch, welches sie sehr lange Zeit mit ihrem Wahn stopfte. Seither kann man wirklich von einer wahnsinnigen Seite bei dem Mädchen sprechen. Ihr Verhalten ist oftmals von Misstrauen und Scheu geprägt, auch wenn sie sich ganz anders gibt. Selbst wenn sie an jemanden glaubt, fürchtet sie zurückgelassen oder verletzt zu werden und stellt jedes Wort immer wieder in Frage. Deswegen gibt sie nie mehr von sich preis, als sie es in dem Moment für richtig hält und das überlegt sie sich ganz genau. Sie wirkt loyal und treu, dabei kennt sie kaum Grenzen, wenn sie die Kontrolle verliert… Was das angeht, ist sie sehr skrupellos, denn sie lässt sich von Niemandem zu viel gefallen. Ihr Ego ist sehr groß und sie hält sich für etwas ganz Besonderes, schon allein weil sie ein Dragonslayer ist. Deswegen stellt sie sich und die anderen Dragonslayer auf eine höhere Stufe als einfache Menschen. Zwar hält sie sich in diesem Sinne für etwas Besonderes, schätzt sich selbst aber als keinen guten Menschen ein. Abgesehen von ihrem Misstrauen wünscht sie sich doch den Kontakt zu anderen Menschen und genießt es für eine Weile das auszublenden, unter dem sie so sehr leidet. In einigen Situationen bricht dieser böse Teil aber einfach aus ihr heraus. Man darf jedoch nicht vergessen, dass Kohana durchaus sehr wissbegierig und raffiniert ist und dies kann sie auch meist zu ihrem Vorteil ausnutzen. Sie ist sehr interessiert an anderen Menschen und versucht oft jedem so nahe zu kommen, dass sie genug über ihn erfährt, um es möglicherweise so zu nutzen, wie sie es gerade braucht. Meist hat sie sich gut im Griff, doch wenn starke Emotion aufkommt, kann sie auch mal entgleisen, denn sie ist sehr launisch, was zu häufigen Stimmungsschwankungen führen kann und das kann man in ihrem Gesicht dann sehr einfach ablesen. Dies gilt für jede Emotion, wenn man den richtigen Knopf drückt. Tief in ihr drin ist sie noch das niedliche und gutherzige Mädchen, doch ihre Ängste und ihr Zorn machen es ihr oft schwer das ehrlich auszuleben. In jedem Fall kann Kohana gefährlich werden… Sie ist also ein Mensch, den man eher mit Vorsicht genießen sollte, aber das kann man von außen her nun mal schwer erahnen.

VORLIEBEN: Viele Jahre lebte Kohana außerhalb von jeglicher Zivilisation, weswegen sie heute sehr froh ist ihre Zeit in einer Stadt verbringen zu können. Sie mag die zivilisierte Welt, die Menschen und die Städte zugleich. Nachdem sie von den Bergen kam, bereiste sie die Welt und lernte viele neue Dinge, Städte und Menschen kennen. Kohana war immer wieder beeindruckt von der Vielzahl an verschiedenen Städten und den Gebäuden darin. Wie unterschiedlich sie wirkten und was für einen Charme sie hatten. Jede Stadt schien irgendwie ein eigenes Leben zu haben, deswegen reist sie viel und sehr gern. Sie macht am liebsten Quests, auf denen sie so weit wie möglich in neue Gebiete herauskommt, um mehr über diese Welt zu lernen. Nicht dass Kohana nicht viel wusste. Ihr Vater berichtete ihr sehr viel über diese Welt, doch ist es etwas Anderes eigene Erfahrungen zu sammeln und die Welt mit eigenen Augen sehen zu können. Sie ist ein sehr wissbegieriges Mädchen und liebt es deswegen auch immer sehr Neues kennenzulernen. Es gibt für sie gar nicht genug neue Dinge, Sitten, Bräuche oder Traditionen, die sie erlernen kann. Sie saugt Wissen auf, wie ein Schwamm, ist aber dabei auch manchmal so aufgeregt, dass sie Einiges wieder vergisst. Was das angeht, steckt noch ein kleines Kind in ihr, was eben daran liegt, dass die zivilisierte Welt, auch nach Jahren, noch immer Großteils Neuland für sie ist. Sie prahlt übrigens auch gern mit ihrem Wissen und teilt es anderen mit…
Menschen sind für Kohana sehr wichtig, wobei sie zwischen Menschen sehr differenziert. Normale Menschen sind für sie lediglich einfaches Fußvolk, an denen sie ihre Art der Manipulation gern austestet, denn dort ist es nicht so schlimm, wenn sie mal einen Fehler macht. Wenn man es genau betrachtet, sind einfache Menschen für sie nur Forschungsobjekte, so lang sie nichts Reizendes an sich haben. Sie gesteht sich und anderen natürlich gern ein, dass sie diese Wesen braucht und deswegen grade auch schätzt, aber sie werden für sie nie eine so hohe Position wie andere Wesen haben. Es sei denn es käme jemand, der sie eines Besseren belehrt. Direkt über den „Normalsterblichen“, wie sie diese Menschen gern nennt, kommen die etwas interessanteren Menschen: Der sogenannte „Otto Normalmagier“. Einfache Magier mit schlichten Künsten, die nicht stark genug sind, um sie zu beeindrucken, sind für sie schon etwas nützlicher. Sie gebraucht sie gern zu ihren Zwecken, weswegen sie sich gern mit ihnen gutstellt, wenn dem nicht so ist, spielt sie diese gern gegenüber anderen so aus, dass sie besser dasteht. Da geht sie sehr raffiniert vor. Ihre Menschenkenntnis ist zwar sehr oberflächlich, aber sie weiß genau welche Knöpfe sie bei den meisten Menschen drücken muss und so versucht sie es meist auf die niedliche Tour. Dabei tritt sie gern mit anderen in Kontakt, versucht Freundschaften zu knüpfen und auf Dauer einen guten Ruf zu gewinnen, damit sie, wenn sie diese Leute braucht, wirklich genug Leute hat, die ihr unter die Arme greifen. Über diesen Magiern kommt all das, von dem sie glaubt, dass es ihr wirklich weiterhelfen wird im Leben: Starke Magier, die an sie glauben und ihre Freunde sind, denn sie sind meist nahezu gleichwertig wie sie. Jedoch gibt es natürlich noch eine Stufe darüber: Die Dragonslayer. Für Kohana gottgleiche Wesen, die laut ihrem Bilde eines Tages die Welt regieren sollten… Wie man sieht, sie mag Menschen sehr, auch wenn ihr Schubladendenken fies wirkt, ist sie keinesfalls abgrundtief böse oder herzlos, nach außen hin ist sie ohnehin ein Engelchen. Ein Mensch der sich nichts zu Schulden kommen lässt, würde von ihr auch nicht absolut schlecht behandelt oder einfach verletzt werden. In der Regel neigt sie dazu positive Kontakte aufzubauen, auch wenn ihre dunklere Seite gern andere in ihren Gedanken abwertet und in Frage stellt, je nachdem an welcher Position ihrer Menschenideologie sie sich befinden.
Freunde sind Kohana generell sehr wichtig. Anerkennung ist etwas, was sie bei jedem Menschen gern genießt. Jemand der es in ihr Herz schafft und dem sie vertrauen kann, ohne stets fürchten zu müssen, verlassen zu werden, ist für sie sehr wichtig. Für diese Menschen würde sie einiges in Bewegung setzen und auch ihre volle Kraft nutzt, selbst wenn es nicht ihre eigene Haut rettet, sondern diese möglicherweise noch gefährdet. Einen solchen Rang bei der Magierin zu gewinnen, ist nicht so leicht, aber sie dann zu enttäuschen ist relativ schwer, weil sie dann selbst bei Problemen sehr optimistisch erscheint.
Natürlich hat Kohana auch ganz normale Vorlieben. Zum Beispiel mag der Eis Dragonslayer es von Natur aus gern kühl. Sie liebt es, wenn es schneit oder die Temperaturen unter den Gefrierpunkt gehen. Dabei gilt aber auch je mehr desto besser! Dementsprechend hat Kohana auch eine starke Neigung gegenüber Süßspeisen, nicht etwa irgendwelche, sondern Speiseeis. Damit kann man sie so gut wie überall hinlocken. Aber auch sonst ist sie ziemlich verfressen, was sie sich aber ungern anmerken lässt, da sie findet, dass viel Essen nicht besonders viel Stil hat. Dennoch kann sie es schwer verbergen, was man auch daran merkt, wie viel sie eigentlich isst. Sie hat unter anderem auch einen Hang zur modernen Technologie und hat auch immer irgendein witziges Gerät dabei. In einem Laden in Hosenka arbeitet ein Mann, der sie immer seine neusten technologischen Meisterwerke austesten lässt. Man darf gespannt sein, ob es sich dabei eher um Humbug oder tatsächliche Meisterwerke handelt… Kohana ist sehr überemotional, was sich auch in ihren Bewegungen und Gestiken wiederspiegelt. Zwar sind sie meist edel, doch eher überschwänglich… Deswegen reagiert sie besonders genau auf Musik, dabei singt und tanzt sie gern und nunja… Ihr Gesang ist… einem Drachenfauchen ähnlich und tut im Ohr weh. Sie allerdings findet das total schön und lässt sich auch nur ungern sagen, dass dem nicht so ist! Tanzen kann sie aber tatsächlich ziemlich gut und sie hat ein Ohr für gute Musik, auch wenn sie sich selbst da eher mit einer rosaroten Brille betrachtet… Oh und natürlich nicht zu vergessen: Sie ist ziemlich aktiv und agil, das heißt, dass sie ungern zur Ruhe und zum Schlafen kommt. Kohana ins Bett zu bekommen, kann ein richtiger Kampf sein. Sie ist viel lieber in Bewegung und hat gern laute und feierliche Stimmung um sich herum!

ABNEIGUNGEN: Was mag Kohana wohl nicht? Nunja, zum einen wären da definitiv Drachen. Warum muss kaum noch ausschweifend erklärt werden. Kohana hasst ihren Vater und all die anderen Drachen, die einfach ihre Kinder im Stich gelassen haben. Sie kennt die Geschichten der Dragonslayer, auch wenn sie noch keinem anderen begegnet ist und hasst die Drachen dafür, dass sie allen Dragonslayern dasselbe antaten wie ihr. Daraus entstand auch ihr wahnwitziger Weltherrschaftsplan, bei dem es darum geht, die Dragonslayer als Weltherrscher einzusetzen und alle Drachen zu vernichten. Ja, wenn sie einmal etwas hasst, dann aber auch richtig… Sie weiß mittlerweile, dass das nicht so einfach umzusetzen ist und dennoch strebt sie noch immer danach etwas in dieser Welt zu verändern. Kohana weiß, dass nicht unbedingt sie einmal diese Welt leiten und über sie herrschen wird, doch sie will dazu beitragen, dass es die richtige Hand tut!
Sie mag die Natur nicht. Wirklich nicht und das kommt bei Menschen erstaunlich selten vor. Das einzige, was sie an Natur wirklich schön findet, sind natürlich zugefrorene Schneelandschaften, oder das Meer, das ist auch ganz in Ordnung, aber nur wenn sie es zufrieren lassen kann! Ansonsten ist alles an Natur hässlich. Jegliches Viehzeug ist ihr egal, es ist nicht intelligent, also ist es da um gegessen zu werden und für nichts weiter. Immerhin ist Kohana ist wählerisch was das Essen angeht, sie würde auch Insekten essen. Mal ganz davon abgesehen, dass alles fernab von der zivilisierten Welt, also alles ohne Straßen und Häuser, für sie ohne Schnee sowieso unansehnlich ist. Auch dieses ganze Grünzeug und die Sonne und die Bäume… All das ist irrelevant, hässlich und würde viel schöner aussehen, mit einer dicken Schneeschicht darüber.
Womit wir auch schon bei einer anderen Abneigung wären. Kohana verflucht die Sonne! Diese verdammte helle Scheibe am Himmel macht ihr Feuer unterm Arsch und sie hasst es wirklich, wenn es heiß draußen ist. Für Kohana sind alle Temperaturen über zehn Grad schon warm, weswegen sie aber nicht von ihrem Tick abkommt, sich zu viel anzuziehen und dann hinterher ihre Klamottenschichten irgendwo auszuziehen. Das hat eher weniger damit zu tun, dass sie gern blank zieht oder so, das wäre ja krank, es ist eher so, dass sie es aus den Bergen gewohnt ist, dass es kalt ist und sie deswegen die Angewohnheit hat immer mehr anzuziehen. In ihrer Wohnung herrschen übrigens öfter Temperaturen unter Null… Sie mag Wärme oder Hitze einfach nicht und das macht sie auch oft deutlich. Da kann sie auch schon mal sehr quengelig werden, wenn man ihr nicht etwas Kälte verschafft!
Was sie vor allem aber nicht mag, sind Menschen, die sich ihr in den Weg stellen. Ihren Willen nicht durchzusetzen, fällt Kohana nicht nur schwer, sondern macht sie oft auch zornig. Kohana selbst hält sich für etwas sehr Besonderes, weswegen sie es gar nicht leiden kann, wenn man gegen ihren Willen handelt. Und so macht sie Menschen, die ihr in die Quere kommen, gern mal das Leben schwer. Unter zwei Menschen, egal ob sie einen davon mag oder nicht, gibt es meist einen, den sie noch weniger mag und so spielt sie diese beiden Personen, wenn es sein muss, so gegeneinander aus, dass sich die Mehrheit gegen den schließt, den Kohana nicht leiden kann. Oftmals wird auch einfach danach gegangen, was leichter geht, denn der Weg des geringsten Widerstandes ist auch immer angenehm. Wenn sie jemanden nicht mag oder gar hasst, kann man sich gar nicht vorstellen, was für ein farbiges Vokabular dieses Mädchen haben kann. Natürlich flucht sie erst mal in Gedanken, doch wenn sie es ausspricht, fragt man sich schon manchmal woher sie kommt, dass sie solche Worte kennt. Drachenflüche sind auch nicht selten, immerhin hat ihr Papa auch öfter mal mit der kleinen, frechen Zicke geschimpft. Vor allem aber das katzenartige Fauchen, welches sie eigentlich den Drachen unbewusst nachmacht, ist ein eindeutiges Zeichen für eine Abneigung bei Kohana…
Sie mag es übrigens auch gar nicht, wenn man verschwenderisch ist. Kohana selbst kann damit Leben wenn mal etwas kaputt geht von ihr selbst oder sie etwas verliert, aber sie kann es gar nicht leiden, wenn man unnütz oder absichtlich verschwenderisch ist. Grade was Essen angeht, kann sie nichts wegschmeißen. Mal davon abgesehen, dass man sie manchmal im Zaum halten muss, weil sie sonst noch Dinge essen würde, die man nicht essen sollte. Kohana zieht es übrigens vor ihre Speisen kalt serviert und nicht gekocht zu bekommen, wenn dem so ist, hilft sie meist nach. Am liebsten unentdeckt, denn es muss nicht jeder von ihrer Magie wissen.
Was sie noch so gar nicht mag, ist wenn man sie kritisiert. Kohana hält sich nicht nur für besonders, sondern so ziemlich für perfekt. Zumindest redet sie sich das ein aus Angst davor, dass das jemand anzweifeln könnte. Kritik ist schmerzhaft und Kohana hat sie zuvor nie wirklich verkraften müssen, abgesehen von der von Kyrona. Sie weiß, dass nur wenige Menschen als Dragonslayer auserwählt werden. Also ist sie doch etwas ganz Spezielles und Besonderes, was man schätzen sollte. Was sollte man also an einem perfekten Wesen kritisieren? Nicht umsonst sieht sie sich selbst ja als Überwesen!
Außerdem auf der Liste der Abneigungen stehen Dinge wie beispielsweise Ruhe oder Langeweile, denn Kohana hat gern was zu tun und ist auch gern in Bewegung. Natürlich aber auch, wenn es nicht nach ihrer Nase geht oder sich ihr jemand bewusst wiedersetzt. Oder auch wenn man sie behandelt wie ein kleines Kind. Auch wenn sie sich zu gegebener Zeit süß und niedlich verhalten mag, steckt in ihr quasi der Zorn eines Drachens, denn auch wenn sie ein Dragonslayer ist, ist sie einem Drachen schon sehr ähnlich, und einen solchen sollte man definitiv nicht unterschätzen oder als kindisch ansehen… Kohana ist eher irre als kindisch.

STÄRKEN: Um das Thema noch einmal aufzugreifen: Kohana hält sich definitiv für besonders und über einen Dragonslayer kann man eigentlich auch gar nichts anderes mehr behaupten. Sie ist auf ihre bestimmte Art und Weise besonders. Ihre Magie ist nicht grade schwach und sie ist unglaublich von sich selbst überzeugt, so sehr, dass man es kaum glauben kann. Kohana glaubt an niemandes Fähigkeiten mehr, als an ihre eigenen. Sie sieht die Dragonslayer als weltherrschende Rasse an und da sie einer dieser ist, glaubt sie daran, dass sie eine unglaubliche Leistung erbringen kann, wenn es sein muss. Das muss ihre Bestimmung sein, glaubt sie zumindest. Durch diese Selbstüberzeugung kann man ihre Fähigkeiten schlechtreden, wie auch immer man will, sie wird es nie wirklich ernst nehmen und Angst vor etwas haben, denn sie hat eine Bestimmung und ist etwas Besonderes. Also wird sie auch nicht untergehen!
Dazu kommt auch noch, dass sie einen unglaublich schwer zu brechenden Willen hat. Sie lässt sich von Nichts und Niemandem unterkriegen, egal ob sie noch kann oder nicht. Kohana glaubt fest an ihre Bestimmung und hat den Willen eines Tages ihrem Vater gegenüber zu stehen, um ihn zu töten, denn sie hasst ihn so sehr. Und eben dieser Hass treibt sie an immer wieder aufzustehen und weiterzukämpfen, egal wie hart es für sie manchmal sein kann. Kohanas Magie beruht quasi auf ihrem Willen, das sagte ihr Vater auf immer und deswegen ist sie auch sehr darauf bedacht sich trotz alle Umstände nicht kleinkriegen zu lassen.
Als Dragonslayer hat Kohana aber natürlich auch einige sehr effektive Vorteile gegenüber anderen. Einen dieser Vorteile teilen all die Dragonslayer, denn es ist eine Art Mitgift des Drachens. Sie alle haben einen besonders ausgeprägten Geruchssinn. Klar kann dieser sowohl Vor- als auch Nachteil sein, doch so lang es keiner weiß, nutzt es auch keiner aus. Kohana sieht den starken Geruchssinn eher als Vorteil an, auch wenn es manchmal unangenehm sein kann auch starke unangenehme Gerüche so wahrnehmen zu müssen. Dennoch besteht sie auf ihr gutes Näschen, nutzt es aber am liebsten unentdeckt, da niemand wissen muss, dass sie dieses besitzt, denn für andere Dragonslayer wäre dies sicher ein auffälliges Merkmal. Ihr olfaktorisches Gedächtnis ist auch unglaublich. Sie erkennt Gerüche oft nach langer Zeit noch wieder und kann sie aus einer Menge herausfiltern, wenn sie sich darauf konzentriert und kein beißender Geruch dabei stört. Doch daneben hat Kohana noch eine weitere Fähigkeit, entsprechend ihrer Magieart sogar. Sie ist unempfindlich für Kälte. Am liebsten hat sie es eben auch grade deswegen eher kälter, da ihr das wesentlich lieber als zu warm ist. Kohana ist was das angeht, sehr pingelig. Für viele Menschen wirkt diese Unempfindlichkeit merkwürdig, doch sie begründet das auf ihr Eismagietraining. Bisher sind nur wenige skeptisch geworden…
Ist sie nicht herzallerliebst? Ja, das ist sie, oder eher, so gibt sie sich gern, wenn es sein muss. Kohana passt sich am liebsten den an, was andere sehen wollen. Durch ihre relativ gut trainierte Menschenkenntnis, welche sie während ihrer Reisen ausgiebig geschult hat, um ihren Plan zu verwirklichen, kann sie sich dem, was Menschen von ihr sehen wollen, sehr gut anpassen. Dazu kommt eben noch, dass sie ziemlich raffiniert ist und all ihre Stärken und Schwächen eigentlich zu nutzen weiß. Sie ist ein kleines, intelligentes Biest und das weiß sie leider auch sehr genau. Ihre Niedlichkeit nutzt sie zum Beispiel am liebsten um verschont zu werden, denn im Gegensatz zu den meisten ist sie dazu in der Lage einem Zweifelnden, wenn es sein muss, trotz Mitleid ihr gegenüber, noch das Messer in den Rücken zu rammen… Sie ist erstaunlich skrupellos im Kampf, trotzdem sie so süß ist oder?

SCHWÄCHEN: Auch wenn sie es unter anderem für sich zu nutzen weiß, gibt es so manche Schwächen, die auch der besonderen Kohana das Leben schwer machen. Erstens wäre da ihre Überemotionalität. Sie reagiert wirklich oft über und das in alle möglichen Richtungen. Kohana kann sich an Kleinigkeiten erfreuen, als würde man ihr das Leben retten. Sie kann außerdem unglaublich dankbar und loyal sein, so lang alles zu ihren Gunsten verläuft, ist sie da sogar sehr zuverlässig. Allerdings kann sie auch sehr böse und wüten werden. Jeder der dies einmal erlebt hat, weiß sicher, dass in der süßen Kohana das zornige Herz eines Drachen steckt, denn sie kann richtig grimmig und bösartig werden, wenn ihr etwas nicht passt. Im Gegensatz zu den meisten reagiert sie auch bei kleinen Emotionen sehr stark und tut sich oft schwer diese lang inne zu behalten, auch wenn ihr inneres Ich schon oft viel schneller austickt, als sie selbst es tun würde. Emotionale Stabilität ist generell nicht etwas mit dem Kohana glänzen kann. Sie ist leicht verletzlich und man kann sie schon schnell enttäuschen. Vor allem die Menschen die ihr etwas bedeuten, haben einen ganz besonderen Stellenwert für sie und sie würde diese Personen nie verraten und sogar ihren eigenen Kopf riskieren, um sie zu schützen. Dahingehend ist sie wohl ein bisschen übereifrig, doch sie kann den Gedanken nicht ertragen, dass sie schon wieder etwas verlieren könnte…
Wie bereits erwähnt, hält sich Kohana für eines der wichtigsten Lebewesen überhaupt, so interpretiert sie eben das Wort Besonders. Umso schwieriger wird es jedoch, wenn dieses nahezu perfekte Wesen einen Fehler macht oder gar mehrere. Obwohl, an sich ist das noch gar nicht das Problem und meistens ist ihr auch selbst bewusst, dass sie einen Fehler gemacht hat. Sie ist aber dann nicht nur selbst nicht in der Lage sich solche Fehler einzugestehen, sondern reagiert äußerst bissig darauf, wenn man sie darauf aufmerksam macht. Jeder Hauch Kritik ist wie ein glühender Funke, den man in den Wald pustet und kann zu einem verheerenden Waldbrant ausarten. So zumindest bei Kohana. Sie ist absolut kritikunfähig und kann damit nicht umgehen. Wenn man beginnt sie zu kritisieren, wird sie entweder gleich zickig oder sie schlägt zurück und egal wie situationsspezifisch so etwas ihr gegenüber ist, sie wird leicht persönlich und wenn sie nicht weiter weiß, reagiert sie über. Beispielsweise fängt sie dann einfach an zu weinen und rennt zu jemand anderem, der sie dann bemitleiden soll. Ihre Masche ist recht einfach, aber sie setzt sie geschickt nicht zwei Mal gleich vor denselben Menschen ein und es zieht erstaunlich oft. Ihr Ego ist riesig und sie kann weder sich Fehler eingestehen, noch zulassen, dass es jemand ankratzt, denn sie ist etwas total Besonderes und das sollen die anderen auch zu schätzen wissen! Die einzige Ausnahme bilden Personen, die ihr etwas bedeuten, denn da nimmt sie sich Kritik sehr zu Herzen.
Und weil das noch nicht reicht, ist Kohana wahnsinnig. Und wenn wir hier von Wahnsinn sprechen, dann nicht ein bisschen durch geknallt, nein, wir meinen Größenwahnsinnig. Sie will diese Welt verändern, aber der einzige, wirklich feste Plan den sie hat, ist die Drachen auslöschen und alle Dragonslayer an die Macht zu bringen. Was sie sonst noch verändern will, ist fraglich, da sie wirklich sehr von ihrem Hass angetrieben wird. Dieser Drachenhass ist im Übrigen auch ein großes Problem, denn in keiner Sekunde ihres Lebens kann sie ihren Vater vergessen. Sie erinnert sich ständig an ihn, vergleicht oft mit ihm, denkt an ähnliche Situationen mit ihm zurück, sodass der Hass gegenüber ihm immer und immer mehr geschürt wird und sie sich mehr von ihm antreiben lässt.
Außerdem ist sie, wie bereits erwähnt, sehr hitzeempfindlich und reagiert schnell auf warme Temperaturen, weswegen sie Kälte definitiv vorzieht. Durch ihre Einsamkeit und ihre Pläne ist sie dazu noch sehr abhängig von sozialen Kontakten. Sie kann nicht lang allein sein, ohne irgendwo hingehen oder jemanden treffen zu wollen. Kohana braucht das, um einigermaßen zur Ruhe zu kommen.

ZIEL: Wo doch jeder weiß, dass man als Dragonslayer so unheimlich gute Karten in der Gilde Blue Pegasus hat… Warum hat sich da nicht eine Dragonslayerin wie Kohana für diese Gilde entschieden? Wieso ging sie nach Hosenka, um ihr Leben dort in der Gilde Lamia Scale zu verbringen? Die Wahl grade dieser Gilde ist sehr einfach gewesen. Auswahlverfahren: Fairy Tail ist ihr zu Happy Family, darauf hat sie keine Lust und da hätte sie auch definitiv nicht reingepasst, ohne dass ihr der Kragen platzt. So verträglich für die soziale Welt ist sie noch lange nicht. Es würde sie außerdem schmerzen, wenn andere Menschen einander so nahe sind, von ihrem glücklichen Leben berichten und ihrer tollen Familie, weil ihr all das fehlen würde. Und warum nicht Blue Pegasus? Kohana ist wohl eine der seltenen Dragonslayer, welche die Drachen abgrundtief hasst. Auch wenn Kyrona ihr geliebter Vater war und einst ihr Leben rettete, heute will sie ihn nur noch tot sehen. Dafür dass er sie verlassen und ganz allein auf der Spitze des Berges zurückgelassen hat, nach dem er doch ihr ein und alles war! Kohana liebte ihn so sehr, wie sie wohl nie wieder jemanden lieben würde und er brach ihr Herz. Das würde sie ihm niemals verzeihen… Und deswegen will sie diesen Drachen eigenhändig töten… So wie auch alle anderen Drachen auf diesem Planeten. Man nennt sie nicht umsonst einen Dragonslayer. Es ist ihre Aufgabe, also wird sie diese auch mit Bravur erfüllen. Das ist ihr größtes Ziel: Die Drachen auslöschen.
Doch natürlich hat sie auch noch andere Ziele. Beispielsweise möchte sie die Gilde Lamia Scale an sich reißen und eines Tages der Gildenmeister dieser Gilde werden. Warum?
Ihr alter Plan war sah folgendermaßen aus: Es ist eine der größten Gilden mit den stärksten Magiern und gemeinsam mit ihnen könnte sie all die Drachen vernichten und ein neues Zeitalter der Magie anbrechen lassen, indem sie all die anderen Gilden auslöscht oder deren Macht an sich reißt um die größte Magie der Welt an sich zu bringen und somit diese Welt zu verändern. Niemand soll diese Drachenbiester mehr schätzen, sondern die einzigartigen Dragonslayer sollen diese Welt reagieren. Dies ist übrigens auch ein Grund warum sie das Ziel hat mit allen Dragonslayern die sie kennenlernt Freundschaft zu schließen, egal was es kostet! …
Das hat sich allerdings mit der Zeit geändert. Kohana ist in Lamia Scale und auch in anderen Gilden mit Menschen in Kontakt gekommen, die ihr unglaublich herzlich und freundlich gegenüber traten. Und zu ihrem Erstaunen waren dies nicht nur Menschen, die ähnlich besonders sind wie sie. Dennoch übten sie einen unglaublichen Reiz auf sie aus. Plötzlich merkte das Mädchen, dass es nicht nur darum ging, dass ein Mensch viel Macht hatte… Wichtig waren auch ihre Charaktere und so brachten die vielen, überwiegend positiven Erfahrungen Kohana dazu tatsächlich an diese Gilde zu glauben und das Zeichen mit Stolz zu tragen. Sie hat ihren Glauben an die anderen Menschen auch etwas zurückbekommen, doch das ändert nichts daran, dass sie Gildenmeister von Lamia Scale werden möchte. Kohana wünscht sich über diese Gilde zu herrschen, um etwas an dieser Welt zu ändern. Trotzdem will sie die Drachen von dieser Welt löschen und dazu will sie auch immer noch die anderen Dragonslayer für sich gewinnen. Kohana hat jedoch begriffen, dass es in dieser Welt nicht nur um Macht und Geld geht, sondern auch um die Seelen der Menschen. Und so kämpfen nun ihre beiden Charaktere in ihr gegeneinander mit unterschiedlichen Zielen. Und all das kann so schnell einbrechen wie ein Kartenhaus, da Kohana nicht sonderlich stabil ist. Sollte es jedoch weiterhin so sein, dass Kohana so viel Rückhalt in ihrem Leben in der zivilisierten Welt wiederfährt, kann ihr Ziel schon bald ein ganz anderes sein…


◊ ◊ Umfeld und Hintergrund ◊ ◊

FAMILIE: Die junge Kohana selbst kann sich an ihre richtige Familie nicht mehr erinnern. Für sie gibt es nur eine wirkliche Familie und das ist der wunderschöne Drache, welcher sie wie sein eigenes Kind großgezogen hat.
Kohana wurde in eine arme Bauernfamilie geboren und hatte bei ihrer Geburt bereits drei größere Geschwister, allesamt Jungen. Die Familie, deren Namen nicht einmal der Drache mehr wusste, lebte in einem Dorf direkt am Rande des Berges und ging dort seiner üblichen Arbeit nach, Jahr für Jahr.
Es war immer kalt dort, weswegen das Überleben für die Bauern dort hart war und so einige Geschwister von Kohana waren schon noch vor oder kurz nach ihrer Geburt gestorben am Hunger oder an der Kälte… Sie jedoch war das erste Mädchen der Familie und wurde von der Mutter gepflegt wie kein anderes Kind.
Eines Tages wurde das Dorf von Plünderern überfallen. Es geschah sehr plötzlich, sodass es im Moment der Attacke kaum Möglichkeiten zur Rettung oder Gegenwehr gab. Kohanas Mutter schickte ihren ältesten Sohn mit ihrem Baby los, in der Hoffnung, dass sie wenigstens ihre geliebte, einzige Tochter hatte retten können. Da die Plünderer überall waren, flüchtete ihr Bruder hinauf in die Berge, wo der arme Junge schon nach einigen Metern zusammenbrach…
Damals war Kohana grade so alt, dass sie selbst laufen konnte, doch fliehen konnte sie nicht aus den Armen ihres sterbenden Bruders. Bis heute erinnert sie sich nur an ihre Rettung, doch die Erinnerung ist sehr verblasst, da sie noch jung war. Sie hat jedoch nie ein Bild vergessen können: Wie der riesige, majestätische Eisdrache seine Flügel vor ihr ausbreitete und sich das Sonnenlicht in den Eiskristallen brach. Von diesem Moment an war Kohana kein armes Bauernmädchen mehr, denn ihr war ein anderes Schicksal vorgesehen wurden: Sie würde ein Dragonslayer werden. Das gesamte Bauerndorf wie von der Landkarte weggefegt wurde und alles was übrig blieb, war eine klapprige, alte Geisterstadt. Ob Kohana also ihre Wurzeln jemals wiederfinden wird, ist fragwürdig…


Kyrona – Der eiskalte Drache.
Im Gegensatz zu den meisten Drachen handelt es sich bei Kyrona nicht um ein unbekanntes Wesen. Direkt gesehen oder kennengelernt, hat den sagenumwobenen Drachen niemand. Er galt als eine Art Schutzgeist des riesigen Berges, auf dem er lange Zeit lebte, weswegen viele Menschen rundherum ihre Dörfer errichteten, in der Hoffnung, dass diese majestätische Kreatur sie schützen würde. Der Drache gilt als wunderschön und bedrohlich zu gleich. Man sagte, dass Kyrona darüber entschied, ob ein Winter hart oder erträglich für die Dorfbewohner war. Demensprechend brachte man ihm regelmäßig Opfergaben, um sein Gemüt positiv zu stimmen. Von den Menschen wurde er einst gefürchtet und bewundert, doch diese Ansicht änderte sich in der Zeit, als die Dörfer rund um den Berg ausgeraubt und vernichtet wurden. Nachdem das letzte der Dörfer in Flammen aufging, wagte sich niemand mehr an diesen Berg heran. Man sprach davon, dass der Drache erzürnt gewesen wäre und deswegen nicht gehandelt habe. Doch all dies sind nur Geschichten… Kyrona verbrachte seine einsamen Zeiten auf dem Berg und beobachtete machtlos, wie seine „Untertanen“ zu Grunde gerichtet wurden. Je weniger Dörfer es waren, desto ruhiger wurde es und der Drache stiftete seine stille Zeit einsam auf dem Berg. Zumindest eine Weile…
Denn als das letzte Dorf niederbrannte, nahm der alte Drache eines der wenigen, überlebenden Menschenkinder zu sich und rettete es auf seinem Berg. Die Kleine war erst zwei Jahre alt und dennoch hatte er keine Wahl, denn wenn er sie zurückließ, würde sie an diesem Ort sterben. Wäre Kohana nicht ein so zähes Mädchen gewesen, hätte sie die Kälte in den eisigen Berghöhen wohl nie ertragen können. Jahr für Jahr schleppte das gigantische Wesen das kleine Mädchen immer weiter mit nach oben, bis sie sich an all das gewöhnt hatte und er sie mit zur Spitze nahm. Während all dieser Zeit brachte er ihr seine Magie bei. Dass er das tat, war Kohana nie bewusst gewesen. Für sie war das immer eher ein Spiel gewesen, das nachzuahmen, was ihr Vater tat. Sie war sehr gelehrig und wissbegierig, doch auch sehr eigensinnig und zickig, weswegen sich die beiden öfter in die Haare bekamen. Kyrona war auch das einzige Wesen, welches es schaffte Kohana den Mund zu verbieten. Um ihre schwierige Beziehung zu begreifen, muss man erst wissen wie der Eisdrache tickt. Der kalte Drache gab dem Mädchen alles was sie wollte und erzog sie zu einem sehr netten und braven Mädchen… Kyrona war vom Charakter her sehr kühl und zeigte so gut wie nie irgendwelche Emotionen. Der alte Drache sprach gern in Rätseln und machte, abgesehen von seinen Interessen, selten wirklich deutlich was ihm wichtig war. Kyrona waren die Menschen sehr wichtig und er empfand sie als besonders interessant, weswegen er Kohana viel darüber lehrte. Er erzog sie sehr streng und höflich, setzte viele Regeln und strafte sie sogar, wenn sie sich nicht ordnungsgemäß verhielt. Dennoch war Kohana sehr eng an ihn gebunden, weshalb sie sich stets gern an das Gefühl der eisigen Schuppen des Drachens erinnert, da dies für sie eine glückliche Kindheit wiederspiegelt. Er hatte viel Gutes für sie getan, obwohl er nie wirklich seine Gefühle ihr gegenüber ausdrücken konnte. Kyrona verließ den Berg in einer besonders kalten Nacht. Kohana hat nie begriffen wieso der Drache so etwas tat, wo er doch genau wusste, wie viel er ihr bedeutet hatte. Sie ist sehr sauer auf ihn und will ihm eines Tages sein Leben nehmen, um ihm zu zeigen, was er ihr angetan hat. So viel sei verraten: Kyrona hatte einen guten Grund dafür seine Tochter auf dem Berg zurückzulassen und wenn Kohana jemals mit ihm ins Gespräch kommen oder irgendwie davon erfahren sollte, würde sie das wohl in eine schrecklich schmerzhafte und unsichere Situation bringen…


Suzuki Tamiko – Der warmherzige Engel.
Schon seit sie klein war, war Tamiko in den Bergdörfern bekannt, weil sie eine solche besondere Haarfarbe hatte. Man nannte sie einen kleinen Engel, da sie neben ihrem speziellen Aussehen auch ein besonders gutes Herz hatte. Tamiko setzte sich immer für ihr Dorf ein, arbeitete hart und versuchte bis zu letzt gegen die Plünderer anzukämpfen, welche den kleinen Bauerndörfern an dem Bergfuß zu schaffen machten. Sie betete jeden Abend hoffnungsvoll an Kyrona, dass er sie beschützen und retten sollte, doch sie und ihre Familie waren wohl ihrem Schicksal unterworfen… Tamiko hätte sich einfach dazu entscheiden müssen das Dorf zu verlassen, doch die Hoffnung wollte sie nicht aufgeben.
Dies bezahlte die schöne Frau mit ihrem Leben… Ihr letztes Gebet an Kyrona war es, dass er seine schützenden Pranken über ihre einzige, geliebte Tochter Mai halten solle. Ob es ein Zufall war oder nicht, dass er dies tatsächlich machte, sei mal dahingestellt… Kohana wird in ihrem Leben niemals dazu kommen etwas über Tamiko zu erfahren, da all ihre Spuren vernichtet wurden, als das Dorf niedergebrannt wurde. Wütend ist sie auf ihre Mutter nicht, da sie ja weiß was aus ihrem Geburtsort geworden ist. Sie glaubt nicht, dass sie ausgesetzt wurde oder ihre Mutter sie nicht wollte, aber sie nicht zu kennen, ist eine Sache, die ihr schon immer zu schaffen macht.


Suzuki Osamu – Der Undurchschaubare.
Osamu war schon so simpel, wie er eben gestrickt ist, als Bauer in das Dorf am Fuß des Berges geboren worden. Er war nie ein Mann vieler Worte und großer Gefühle oder Worte und doch schien er besonders gutherzig zu sein, weil er sich immer um alles kümmerte und anderen Menschen unter die Arme griff. Mit seiner Frau hatte er viele Streitereien, weil sie zu Zeiten der Plünderei nicht fliehen wollte. Sie wussten beide genau was auf sie zukam, doch Tamiko war unfassbar stur und sagte, dass sie lieber mit dem Dorf untergehen würde, als sich aus ihrer Heimat vertreiben zu lassen. Osamu sah das Ganze aber anders! Und so floh er mit seinem jüngsten Sohn heimlich kurz bevor das Dorf niedergebrannt wurde. Eigentlich plante er nur einige Zeit Abstand von seiner Frau zu nehmen und weil er genau wusste, dass sie sich sicherlich nicht um alle vier Kinder kümmern könnte, nahm er seinen jüngsten Sohn mit sich.
Erst als er versuchte zurückzukehren, sah Osamu seinen Fehler. Der Rest seiner Familie war ausgelöscht und ihm blieb nur noch sein Sohn Rin… Er beschloss diesen in einer Stadt großzuziehen und ihm ein gutes Leben zu ermöglichen. Osamu lebt noch, ist aber schon ein älterer Herr und durch die harten Bedingungen der Eiswüste, in der er Jahrzehnte lang gelebt hatte, sehr geschwächt. Als einer der wenigen Menschen der Kohanas Geburtsnamen kennt, ist es wohl fast ironisch, dass auch er ein Eismagier ist. Seit er seine Frau verloren hat, sieht man Osamu nicht mehr lächeln, weshalb er als Griesgram in seiner momentanen Heimatstadt bekannt ist.
Seine Tochter geht natürlich davon aus, dass er genauso wie der Rest seiner Familie beim Untergang des Dorfes gestorben ist… Falls sie sich jemals treffen sollten, würde dies wohl ein unglaublicher Zufall sein.

FREUNDE:

Kabuto Kyofu – Der „feste Freund.“
Für Kohana ist dieser unscheinbare, stotternde Fairy Tail Magier etwas ganz besonderes. Sie kann es nicht beschreiben, aber dieser kleine, unscheinbare und schüchterne Kerl hat etwas an sich, was Kohana unglaublich reizt. Obwohl sie schon eine Weile in der zivilisierten Welt lebt, hat die Magierin nur wenige Kontakte geknüpft und sich schon gar nicht auf irgendjemanden wirklich eingelassen. Dass es gerade dieser gutherzige Magier sein musste, ist fast schon zu ironisch. Allerdings hat Kabuto bisher bei Kohana immer haargenau das getroffen, was nötig war, um sie an ihn zu binden. Das ist in der Regel nicht leicht, weil sie immer alles in Frage stellt. Bei jemandem, der so gut zu ihr ist wie er, ist es jedoch schwer ihm etwas Böses zu unterstellen. Daran mag es wohl liegen, dass sie ihm nicht nur genug vertraute um ihm von ihrer Identität als Dragonslayer zu berichten, sondern auch ihn als ihren ersten Freund festzulegen. Allerdings herrscht dahingehend ein kleines Missverständnis vor, von dem die beiden nichts gemerkt haben. Kohana glaubt, dass ein fester Freund soviel bedeutet, wie ein Freund, den man über einen möglichst langen Zeitraum hat. Kabuto geht allerdings davon aus, dass sie tatsächlich ein Paar sind, so wie es die im Allgemeinen auch ist, wenn man von einer „festen Freundschaft“ spricht… So kommt es zu vielen merkwürdigen Situationen während der Ungewissheit der beiden… Die Auflösung dieser Sache wird wohl umso interessanter werden. Als Dragonslayerin hat sie sich den eigenen Geruch des Jungen genau eingeprägt und würde ihn immer wiedererkennen. Fliehen wird also keine Option mehr für den Magier sein, falls er jemals die Nase voll von ihr haben sollte.

FEINDE: Abgesehen von den Drachen gibt es keine Personen, die man unter diesem Punkt aufführen könnte.

GILDE:

Für Kohana hat die Gilde Lamia Scale sichtlich an Bedeutung gewonnen. Als sie dorthin kam, wurde die Magierin hauptsächlich wegen ihrer Fähigkeiten mit offenen Armen von der Leitung der Gilde empfangen. Doch seither hält sie ihre Magie vor fast allen Menschen geheim, sodass man nicht mal in der Gilde vom Rang der Dragonslayerin weiß. Durch ihre Ausstrahlung ist aber den meisten Mitgliedern bewusst, dass sie eine Eismagierin ist, was sie auch nicht so geheim hält. Zunächst war sie dort sehr einsam und traute sich kaum an Menschen heran. Erst als sie sich an die ersten Quests schüchtern herantastete, reagierten die Gildenkollegen positiv auf ihr freundliches und höfliches Verhalten, weshalb sie bemerkte, dass sie mit der niedlichen Masche hier wohl am weitesten kam. Allerdings hat sich die Dragonslayerin durch ihre Erfolge mal wieder sehr hohe Ziele gesteckt. Es ist nicht nur so, dass die Magierin sich wünscht die Gildenmeisterin zu werden, sondern sie tritt auch allen Gildenmitgliedern mittlerweile sehr freundlich und teilweise sogar ziemlich offen gegenüber. In den vergangenen Monaten hat Kohana gelernt, dass die Menschen in dieser Gilde ihr nichts Böses wollen und davon ist sie bis auf Weiteres überzeugt, wenn das nicht irgendjemand ordentlich versaut… Daher tritt sie Gildenmitgliedern von Lamia Scale anders gegenüber als anderen Menschen. Dies hat natürlich auch seine Grenzen, doch zunächst werden sie deutlich besser behandelt als andere. Ihr liegt wirklich etwas daran ihre Position dort zu erhalten, weshalb sie zu allen meist gutmütig und herzlich ist. Deshalb ist Kohana wohl auch bekannt, nicht etwa wegen ihrer magischen Fähigkeiten, sondern weil man sie für einen gutherzigen und umgänglichen Menschen hält... Ihr wahres Potenzial kennt, abgesehen vom Gildenmeister, niemand in Lamia Scale.[/b]
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BeitragThema: Re: Yuki Kohana   Di 23 Sep 2014 - 18:03



◊ ◊ Geschichte ◊ ◊
Die Geschichte der jungen Kohana begann vor noch gar nicht allzu langer Zeit in einem winzigen Bauerndorf, an dem Fuß eines großen Berges in Nord-Fiore. Der Berg gehörte zu den größten in der Umgebung und die Menschen fürchteten ihn sehr, denn man sagte ihm nach, dass auf ihm ein großer Geist, in Form eines Drachen, lebte. Niemand durfte den Berg jemals betreten, für normale Menschen wäre es ohnehin unmöglich den so tief verschneiten Berg zu erklimmen, deswegen hielten sie sich von ihm fern. Dem Geist sagte man nach, er lege seine großen Drachenflügel schützend über die Dörfer rund herum und bewahre sie vor jeglichem Unheil. Als Dank dafür ließe man ihn eben in Ruhe ganz allein auf dem Berg. Das Bauerndorf lag gar nicht so weit von dem Fuß des Bergs entfernt, aber weit genug dass das Dorf das ganze Jahr über nur von einer dünnen Schneedecke bedeckt war. Dennoch war es für die Bauern fast zu kalt um irgendwas anzubauen, sodass viele von ihnen am Hungertuch nagten. Auch Kohanas Familie gehörte zu eben diesen. Ihre Mutter war eine schöne, junge Frau und sehr beliebt im Dorf, sie ackerte hart, um ihre Kinder durchzukriegen, denn sie träumte von einer glücklichen Familie. Kohanas Vater war ein starker, kräftiger Bauer, immer bei der Arbeit und bewundert von allen Leuten im Dorf. Sie waren eine beliebte Familie und kamen deswegen auch immer recht gut über die Runden. Man half sich gegenseitig wo man konnte, um die Familien und Kinder durchzukriegen, doch Kohanas Mutter tat etwas, was man in dem Dorf üblicherweise nicht tat. Normal versuchte man zwei bis drei Kinder durchzufüttern, doch ihre Mutter war anders. Sie hatte insgesamt sechs Jungen geboren und grade einmal drei davon durchbekommen, die anderen waren verhungert oder erfroren im Winter, der noch wesentlich kälter wurde und zwar so kalt, dass nicht einmal mehr Schnee fiel. Dennoch bekam sie immer wieder neue Kinder. Was sie wollte, war eine Tochter und Kohana oder wie sie ursprünglich hieß, Mai erfüllte der Familie den lang ersehnten Wunsch. Sie war der Traum ihrer Mutter. Mit wunderschöner, schneeweißer Haut, weichem, blauen Haar und dem niedlichsten Gesicht, was sie je sah. Das Baby hütete sie wie ein rohes Ei und tat alles für das kleine Mädchen, damit es ihr gut ging. In der Familie war sie der Liebling und auch die Brüder liebten das süße, kleine Mädchen sehr. Sie war ein sehr fröhliches Kind, lachte viel und brachte allen viel Spaß. Nach ihr kam sogar noch ein kleiner Junge auf die Welt und trotzdem war Kohana der Mittelpunkt der Familie. Kohana wäre in einer guten Familie großgeworden, wäre dieses Unglück nicht dazwischen gekommen…
In einer eiskalten Nacht wurde es auf einmal unruhig in dem idyllischen Bauerndorf. Die Erde unter ihren Füßen bebte, als eine Horde Banditen brüllend in das Dorf einfiel. Es dauerte nicht lang und die ersten Häuser waren in Brand gesetzt. Sie nahmen alles mit, verschonten nichts und quälten die Menschen bis zu ihrem letzten Atemzug. Kohanas Mutter wusste, dass es für sie kein Entkommen gab. Die beiden jüngeren Söhne und ihr Vater waren hinausgestürmt, um gegen die Banditen anzukommen, doch sie kehrten nicht zurück. Sie selbst war zu schwach und zu langsam, um zu fliehen. Außerdem waren ihre anderen Kinder noch dort draußen… So schickte sie ihren ältesten Sohn los, dass er sich und die geliebte Tochter retten solle. Sofort stürmte er, so wie er grade gekleidet war, sogar ohne Schuhe, hinaus in den Schnee und rannte davon, während er noch hörte, wie die Häuser nebenan überfallen wurden. Er hatte keine Wahl, denn das war sein einziger Ausweg. Nicht einmal lange lief er, da sah er dass außerhalb des Dorfes noch mehr angestürmt kamen. Es gab keinen Ort an den er fliehen könnte, doch um in seinen Tod zu laufen, war er zu feige. So flüchtete er an den einzigen Ort, an den er noch ausweichen könnte. Panisch rannte er den Berg hinauf, doch schon nach wenigen Metern trugen ihn seine Beine nicht weiter. So brach er mit dem grade einmal einjährigen Baby in den Armen, fast noch am Fuß des Berges zusammen…
Und hier entstand die erste Erinnerung von Kohana, die sie noch wiedergeben kann. Sie sagt, dass sie sich daran erinnert, wie es plötzlich dunkel wurde, als ihr Bruder über ihr zusammenbrach, natürlich weiß sie von der Tatsache nur von dem Drachen. Doch nachdem es lange Zeit dunkel geblieben war und kalt wurde, erstrahlte dann plötzlich ein Licht und alles glitzerte. Etwas unheimlich schönes und warmes spiegelte sich im Eis… Es war die Sonne, welche im Eis auf den Flügeln des Drachen gebrochen wurde. Kyrona, ihr Vater, beschloss sie zu retten und nahm sie zu sich. Mit ihr gemeinsam floh er wieder weiter den Berg hinauf, so weit, wie es das Kleinkind ertragen konnte und er nahm sie auf, wie seine Tochter…
Die nächsten Jahre wurden hart für das Kind. Kyrona gab dem Kind einen neuen Namen. Yuki Kohana, für ihre schneeweiße Haut und die Zerbrechlichkeit einer kleinen Blüte. Seit sie sich erinnern konnte, sagte er ihr immer wieder, dass sie etwas ganz Besonderes sei. Ob er damit ihre Art, ihr Aussehen oder ihre Magie meinte, war wohl fraglich, doch er vermittelte ihr sehr oft dieses Gefühl. Auch wenn es ihr nie so bewusst war, trainierte er sie vom ersten Tag an in seiner Magie. Es dauerte zwar eine Weile, doch irgendwann war die Kälte für Kohana, sogar auf der Spitze des Berges, völlig irrelevant geworden. Sie war unempfindlich dafür geworden, ohne es zu merken. Allgemein nahm sie seine Magie an, ohne viel davon zu merken, da sie ihn einfach nur nachzuahmen versuchte. Wenn sie etwas richtig machte, so belohnte es sie. Für Kohana war dies kein Unterricht, sondern ganz normal. Sie wurde ein Drache und hätte Kyrona das nicht von Anfang an klar gemacht, hätte Kohana immer gedacht, dass sie ein Drache wäre. Doch er erklärte ihr immer wieder, dass sie kein Drache sei, sondern ein Dragonslayer, woraufhin sie anfing zu fauchen, denn diese Bezeichnung gefiel ihr gar nicht. Allgemein war Kohana sehr zickig und der Drache war der Einzige, der zu schaffen vermochte, das aufmüpfige Mädchen in den Griff zu kriegen. Je älter sie wurde, desto sturer wurde sie. Sich selbst hielt sie für etwas ganz Besonderes mit einer Bestimmung und das machte sie ihm auch klar, doch sie war nur ein Dragonslayer laut ihm. Sie war sehr neugierig und wollte immer zu, dass der Drache sein Wissen mit ihr teilte, was er auch tat. Einer ihrer größten Wünsche, den er ihr nie erfüllte, war es einmal auf seinen Schultern fliegen zu dürfen. Doch Kyrona sagte, dass Kohana diesen Berg nicht verlassen würde, bevor sie nicht ein richtiger Dragonslayer war. Irgendwann erkannte sie, als sie älter wurde, dass er sie unterrichtete. Für sie war es keine Überraschung, da es einfach natürlich war. Er hatte sie aufgezogen, also brachte er ihr alles bei, was er konnte. Kohana war sehr aufmerksam und wissbegierig. Sie versuchte sich all das zu merken, was er sagte und tat auch alles, um seinen Anforderungen gerecht zu werden. Doch dies bedeutete auch oft, dass sie auf seine Kritik stinkig reagierte. Kyrona kritisierte eigentlich auch gar nicht viel. Er sagte nicht, dass sie etwas schlecht machte, sondern zeigte nur auf, dass es noch besser ging. So wurde sie nie richtig kritisiert, sondern angespornt es besser zu machen. Wenn es dann aber mal Ärger gab, stritt sie sich mit dem Drachen so lang, bis er sie anbrüllte und somit vor Schock eine Weile zum Schweigen brachte. Das Gefühl von Nähe vermittelte er ihr immer sehr unbewusst. Zumindest ist es das was sie glaubt. Trotzdem sie immun gegen die Kälte auf dem Berg war, tat sie jede Nacht so als wäre es kalt und nutzte diese Tatsache aus, um mit dem Eisdrachen zu kuscheln. Er ließ sich das einfach gefallen… Im Gegensatz zu Kohana war er ziemlich kalt und zeigte selten Emotion. Dafür war sie emotional für beide. Sie freute sich ständig oder weinte, wenn etwas nicht funktionierte. Damit bekam sie seine Aufmerksamkeit, weswegen sie das immer weiter machte. Doch der Drache schien sich von Kyrona gar nicht auf die Palme bringen zu lassen. Wenn sie es übertrieb, ließ er einen Brüller los und das Mädchen war still. Kohana wurde völlig unbewusst zu seinem Dragonslayer und auch verstand sie diesen Begriff nie, bis sich eines Tages alles veränderte…
Am Abend hatte sie sich noch an den Drachen gekuschelt und am nächsten Morgen wachte sie allein auf dem kalten Stein aus. Schon das war ungewöhnlich, denn sonst wartete Kyrona meistens bis das Mädchen aufgewacht war, bevor er fort ging. Er weckte sie nie auf, es sei denn sie würde einen Tag verschlafen! Doch heute war er einfach weg, was Kohana Bauchschmerzen bereitete. Sie beschloss auf ihn zu warten, damit sie gemeinsam trainieren konnten. Nach einer Weile bekam sie Hunger, welchen sie mit Eis stillte, doch auch da tauchte er nicht auf… Es wurde wieder Abend und sie ging zu Bett. Morgen würde er sicher wiederkommen… Doch am nächsten Morgen war immer noch keine Spur von ihm. So wartete sie wieder den ganzen Tag, doch er tauchte nicht auf… Dies zog sich über einige Wochen hinweg. Kohana verlor völlig ihr Zeitgefühl während sie wartete. Sie war fest davon überzeugt, dass er wiederkommen würde. Manchmal schlich sich auch der Gedanke ein, dass ihm etwas zugestoßen war. Doch wer konnte einen Drachen töten? Etwa ein Dragonslayer? Kohana wurde stutzig… Sie begann wütend auf ihn zu werden, weil er sie so lang allein ließ. Doch sie hoffte dass er wieder kam. Noch länger blieb sie allein dort oben, trainierte allein um nicht aus der Form zu kommen. Es zog sich noch einmal einige Wochen hin. Kohana wurde immer wütender, doch die Hoffnung war noch da… Immer wieder hatte sie den Gedanken, dass sie den Berg nicht verlassen durfte. Und wenn sie es tat, was wenn er danach direkt wiederkam und böse auf sie war? Sie wartete eine sehr lange Zeit und wurde immer wütender. In ihrer Einsamkeit begann sie Verschwörungstheorien zu entwickeln. Vielleicht hatte er sie zurückgelassen, weil sie so stark geworden war. Wohlmöglich hatte er Angst, dass sie gegen ihn ankommen würde… Oder Kohana war nun einfach ein… Dragonslayer? Er war abgehauen, damit er nicht der erste Drache war, den sie tötete? So langsam wurde ihr dieser Gedanke in ihrer Wut immer schmackhafter. Zumindest wollte sie ihn leiden sehen, so sehr wie sie hier oben unter der Einsamkeit gelitten hatte. Ihre Vorräte gingen zu Ende… Ewig wollte sie hier nicht allein auf dem Berg bleiben. Natürlich hatte sie hier oben genug Eis zum Essen, aber dennoch fehlte ihr etwas sehr wichtiges: Andere Lebewesen. Hier oben lebte nichts und Kohana war schrecklich allein… Es dauerte sehr lang und sie wurde wahrscheinlich ziemlich wahnsinnig bis zu dem Tag, an dem sie es schaffte von dem Berg zu fliehen. Flucht war das falsche Wort… Sie ging langsam aber sicher den Berg herunter, dennoch drehte sie sich oft um und sah nach, ob er nicht vielleicht grad kam. Doch da war nichts, außer Schnee und dem Himmel…
Unten angekommen lief sie eine Weile in dem niedrigen Schnee. Sie war noch nie auf so wenig Schnee gelaufen… Es dauerte nicht lang, bis sie durch das Dorf lief, in dem sie einst geboren wurde. Dort hielt sie sich nicht lang auf, sondern durchquerte es, denn irgendwie war es gruselig in dieser Geisterstadt. Kohana hatte Glück, dass sie vor der Stadt einen Kutscher traf, der das heruntergekommene Mädchen aus Mitleid mit in die nächste Stadt nahm. Sein Glück war es nicht… Sie befragte ihn auf dem Weg viel über die Welt und sah, dass er mit dem Geld, welches er Jewel nannte, bestimmte Dinge auszahlen konnte. Deswegen stahl sie ihm all sein Geld bevor sie nachts von ihm flüchtete. Die Stadt in der sie gelandet war, nannte sich Magnolia… Sie hatte nicht viel davon gehört, doch sah sie sich um. Auch die ortsbekannte Chaotengilde lernte sie kennen. Dennoch war das nicht das, was sie suchte. Kohana machte sich Gedanken darüber wie sie diese Welt zu ihrem Gunsten verändern konnte… Sie wollte sich noch keiner Gilde anschließen, weswegen sie weiterreiste. Sie bereiste all die großen Städte von Fiore, lernte einige Gilden kennen, sogar die Bekanntesten darunter. Kohana lernte viele Menschen kennen und begann zu verstehen, dass ihre Impulsivität nicht immer gut ankam. Sie besuchte einige Bibliotheken um etwas über die Dragonslayer herauszufinden und merkte schnell, dass sie das lieber für sich behalten sollte… Zwei Jahre lang reiste Kohana durch die Welt, lernte viele Dinge und Menschen kennen. Kohana war auch unglaublich leicht zu begeistern… So viele Gerüche, welche als Dragonslayer noch besonders auffällig waren und sie faszinierten. Oder allein Musik war unglaublich für sie. Alles was sie kannte, was das Geräusch, wenn der Wind über den Berg pfeift… Süßes Speiseeis ist auch so eine Sache mit der man sie bis heute ganz leicht um den Finger wickeln kann.
Nachdem sie nun also zwei Jahre lang gereist war, war sie bereits fünfzehn Jahre alt und hatte einen Plan entwickelt. Sie wollte sich alle Dragonslayer zusammensuchen und mit ihnen gemeinsam alle Drachen töten, als Rache dafür, dass ihr Vater sie verlassen hatte. Niemals konnte sie ihn vergessen und den Hass nicht verdrängen. Er sollte dafür zahlen, was er ihr angetan hatte. Jetzt ging es ihr gut und sie brauchte nur eine Armee, um die Macht an sich zu reißen. Doch wo sollte Kohana so viele starke Magier finden? Da fiel ihr wieder ein, dass sie ja die Magiergilden kennengelernt hatte und vor allem auch die, die groß und berühmt waren. Fairy Tail, Lamia Scale und Blue Pegasus… Zu Fairy Tail wollte sie nicht gehen. Da waren zwar große Magier, aber diese waren chaotisch und nicht pflichtbewusst. Sie würden nicht nach Kohanas Pfeife tanzen… Blue Pegasus ging auch nicht. Schon allein weil die Drachen verehrten. Warum mochten die dann die Dragonslayer? Das verstand Kohana nicht so wirklich, denn ihrer Meinung nach waren diese dazu da die Drachen zu töten und nicht ihnen zu huldigen… Die letzte große Gilde war Lamia Scale, versessen auf Regeln und Gesetze. Solche Magier würden sich sicher von einem Herrscher führen lassen… Also musste sie nur da rein kommen und alle um den Finger wickeln… Sie hatte sich all das ganz genau überlegt. Ihr Vater sollte dafür bezahlen, was er ihr angetan hatte… So ging Kohana in das Gildenhaus und unterhielt sich mit dem Gildenmeister, wo sie auch deutlich klar machte, dass ihre Identität als Dragonslayer nur von ihr selbst ausgesprochen werden darf. Ihm musste sie es ja sagen, aber sonst sollte keiner so genau davon wissen, wenn sie das nicht entschied. So landete sie kurz nach ihrem sechzehnten Geburtstag in der Gilde Lamia Scale. Diese Welt war noch völlig neu für die junge Magierin und sie musste viel entdecken. Ein ganz frischer Dragonslayer in der großen, weiten Welt…
Aber sie lebte sich ein. Die eine oder andere Aufgabe in der Gilde kam ihr da zu Gute und machte es ihr leicht sich das Geld zu verdienen, das sie zum Leben brauchte. Dabei lernte sie auch einige interessante und nette Magier kennen. Es stellte sich heraus, dass in Lamia Scale, der Gesetzeshütergilde, tatsächlich total viele freundliche Gesellen waren, mit denen Kohana erstaunlich gut umgehen konnte. Sie hatte viele Kontakte und war seltener allein. Etwas, was die Magierin sehr genoss. Auch aus anderen Gilden lernte sie hin und wieder einige Magier kennen und einer beeinflusste sie vor allem. Kohana lernte nämlich in Hosenka ihren festen Freund kennen. Kabuto war ein gutherziger Junge, der Kohana einiges an Vertrauen zurückgab, was sie benötigte. In welche Richtung sich das nun entwickelte, war jedoch fraglich… In ihr war immer noch dieser Weltherrschaftstraum. Sie wollte die Welt verändern, aber wie war nun die große Frage. Früher oder später musste sie eine Entscheidung treffen, doch momentan kämpfen in ihr zwei Seiten. Die gutherzige Kohana, die langsam wieder Vertrauen in die Menschen gewann und ihre dunkle Seite, die nach Rache lechzte… Die Erfahrungen, die sie nun machen würde, werden entscheidend für ihr Schicksal sein… Wie sieht Kohanas Zukunft aus?


◊ ◊ Schreibprobe ◊ ◊
Ihr Zeitgefühl hatte die junge Magierin schon längst verloren. Wie lang war es wohl nun schon her, dass ihr geliebter Vater sie hier zurückgelassen hatte? Viele lange Nächte war sie aufgeblieben und hatte in den Himmel gestarrt, in der Hoffnung, dass er irgendwann dort erscheinen würde. Er oder irgendein Drache, der ihr erklären konnte, was geschehen war… Doch nicht eine einzige Seele ließ sich an der kalten Spitze des Berges Blicken und Kohana war allein… Waren es Tage oder gar schon Wochen? Sie konnte lang auf diesem Berg leben, früher hatte der Drache immer dafür gesorgt, dass sie ihn nicht hatte verlassen müssen und so gab es in seiner Höhle noch eine ganze Weile genug für sie allein. Dennoch musste sie schon so lang auf ihn warten, dass die Zeiten, in denen sie zwischen Hoffnung und Wut schwankte, langsam immer mehr in absoluten Zorn gegenüber dem Drachen übergingen. Wieso hatte er sie verlassen? Warum hatte er nichts gesagt? Sie war doch immer so ein braves Mädchen gewesen und hatte getan, was auch immer er sagte! Wie konnte er dann gehen ohne ihr alles zu erklären? Am Anfang dachte sie, dass er sie nur auf die Probe stellen wollte, bis sie dann merkte, dass er einfach nicht zurückkam… und die Hoffnung darauf schwand zunehmend, als die Mittel, die sie in der kalten Berghöhle hatte, immer knapper wurden… Sie stand vor der Wahl: Entweder sie wartete hier ewig auf ihren Vater, wobei die Chance bestand, dass sie eines Tages dort oben sterben würde, oder sie ging und ließ ihn hinter sich. Aber bisher hatte sie noch nicht den Mut gefasst ihn hinter sich zu lassen… Er war doch alles was sie gehabt hatte… Jede Nacht quälte sie sich auf dem kalten Steinboden einzuschlafen, in der Hoffnung, dass er eines Morgens einfach wieder da war… Doch jedes Mal wenn sie die Augen aufschlug, lag sie nicht in den Klauen des Drachen, versteckt unter seinen Flügeln, wie sie es aus ihrer Kindheit kannte, sondern ganz allein auf dem kalten Steinboden…
An dem Tag als ihre Vorräte sich dem Ende neigten, war Kohana noch immer nicht so weit den Berg zu verlassen. Sie hoffte, dass er wiederkäme… So ging sie raus auf die Bergspitze und sah sich um, doch weit und breit am blauen Himmel war ihr Vater nicht zu sehen. Wenn sie nun nicht ging, würde sie nie mehr die Kraft haben den Berg zu verlassen. Und in dem Moment als ihr dies klar wurde, verfluchte sie den Drachen. Er hatte sie einfach zurückgelassen! Er wollte sie sterben sehen dort, ganz sicher! Sicher hatte er begriffen, was das Wort Dragonslayer bedeutete und er merkte selbst immer an, wie besonders Kohana war! Sie hätte ihn sicher töten können und davor fürchtete er sich! Zu Recht! Von Nichts und Niemandem, auch nicht von ihrem Vater, würde sie sich das Herz brechen lassen! In ihrer endlosen Wut packte sie all ihr Zeug zusammen und stürmte aus der Höhle heraus. Die Spuren, die sie bei ihrer Abreise im Schnee hinterließ, verwehten so schnell, dass es fast so war, als wäre sie nie dort gewesen. Und auch die Höhle wurde so schnell unter dem Schnee begraben, dass Kyrona und Kohana scheinbar nie dort gelebt hatten. Als sie die Schritte den Berg hinunter stapfte, merkte sie immer wieder, dass sie es noch nicht überwunden hatte. Noch immer dachte sie daran, was wohl wäre, wenn er nun nach Hause käme und sie nicht mehr da war. Doch all dies verdrängte sie immer wieder schnell in ihrer Wut und gab ihm die Schuld an ihrer Situation. Er allein trug die Schuld daran, dass sie nun völlig allein war, weil er sie immer allein auf dem Berg gehabt hatte! Nie hatte sie andere Menschen kennenlernen können und nun hatte er, ihr Ein und Alles, sie einfach so zurückgelassen… Dafür würde er bezahlen!
Als sie mit ihren zertretenen Schuhen und fast kaputt gelaufenen Füßen am Fuß des Berges ankam, warf sie noch einmal einen Blick zur Spitze. In diesem Moment erschrak sie fast, als ihr Magen laut zu knurren begann und ihr klar wurde, dass in der Stadt kein Schnee liegen würde. Sie sollte noch einmal ordentlich essen, so lang sie zu Hause war! So nahm sie ihre Hände so voll mit dem gefrorenen Schnee und dem Eis und aß sich satt… Danach erst setzte sie ihre Reise fort und ignorierte ihre schmerzenden, geschundenen Füße. Es dauerte nicht einmal lang, da kam Kohana im ersten Dorf an… Es war nicht einmal weit weg, doch der Schnee lag hier kaum noch bis zu den Knöcheln hoch. Eine der Geisterstädte, die Überreste der überfallenen Dörfer. Wehmütig lief sie durch das Dorf mit gesenktem Kopf. Eigentlich hätte sie vor vielen Jahren schon hier sterben sollen… Ob das das Dorf war, in dem ihre Eltern gestorben waren? Sie wollte sich so gern dafür bedanken, dass man versucht hatte sie zu retten, auch wenn ihr diese Menschen nichts bedeuteten. Doch sie waren alle tot. Hier gab es nichts, nicht einmal mehr ein Anzeichen von Leben. All die Häuser, die grade noch wackelig auf ihren Fundamenten standen, waren verbrannt und wirken, als würden sie schon bei einer Berührung zu Staub zerfallen. Hier konnte sie nicht bleiben, denn hier gab es genauso wenig, wie auf dem Berg…
Nachdem sie das Dorf durchquert hatte, kam sie auf einer Straße an. Wohin diese führte, wusste sie absolut gar nicht, doch alles was von hier fort führte, war schon einmal ein Anfang. Nach einer Weile Laufen und noch mehr schmerzenden Füßen, hörte sie plötzlich ein ungewohntes Geräusch und roch irgendetwas ungewöhnlich Süßliches. Kurz darauf hielt ein Pferdekutscher hinter ihr, der das etwas herunterkommend ausschauende Mädchen anstarrte. „Wo kommst du denn her, mein Kind?“, fragte er entsetzt. Kohana war skeptisch, jedoch musste sie ihm nun vertrauen, sonst käme sie nie mehr von diesem Ort weg… Sie deutete mit dem Finger auf das verlassene Dorf, da sie wusste, wenn sie ihre Geschichte erzählen würde, würde man ihr keinen Glauben schenken. Wer glaubte schon an Kinder aus den Bergen, die mit Drachen lebten? Sie wusste, dass das nicht üblich war, Kyrona hatte sie da nicht dumm gelassen… „Da her?“, fragte er entsetzt und sah das heruntergekommene Dorf an. Kohana nickte und stand zittrig, vor Angst und nicht vor Kälte, vor dem Kutscher. Er sah sie an und so wie sie aussah, wirkte sie auch wie ein Flüchtling, weswegen er das arme Kind wohl mit sich nahm. Heute weiß sie, dass es ihr Glück war, dass er die Geschichte des Dorfes nicht kannte, denn sonst hätte er ihr nie geglaubt, dass sie aus einem mehr als zehn Jahre lang zerstörten Dorf stammte. Er fragte jedoch nur ob sie ganz allein war und so nahm er sie mit sich in die nächste Stadt… Obwohl er sie behalten und für sie gesorgt hätte, floh sie von ihm. An niemanden wollte sie sich mehr binden müssen. Stattdessen nahm sie ihm auch noch sein Geld aus der Tasche, als sie davonrannte. Von dort aus sollte ihre Reise als richtiger „Mensch“, oder eher als richtiger Dragonslayer beginnen. Nun war sie kein Drachenkind mehr…
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BeitragThema: Re: Yuki Kohana   Di 23 Sep 2014 - 18:08



Statusblatt
Eis Dragonslayer


◊ ◊ Körperliche Attribute ◊ ◊

STÄRKE: 20 Punkte - Level 2

SCHNELLIGKEIT: 95 Punkte - Level 5

GESCHICKLICHKEIT: 20 Punkte - Level 2

WIDERSTAND: 40 Punkte - Level 3

MANAVORRAT: 130 Punkte - Level 6

WILLENSKRAFT: 95 Punkte - Level 5


◊ ◊ Magische Fähigkeiten ◊ ◊

MAGIEART: Eis Dragonslayer – 130 Punkte – Klasse III

Eis Dragonslayer
TYP: Lost Magic
ELEMENT: ---
HAUPTATTRIBUT: -
NEBENATTRIBUT: -
BESCHREIBUNG: Der Eis-Dragonslayer ist in der Lage, normales und magisches Eis sowie Schnee zu verspeisen, um seine Kräfte wieder aufzufrischen. Die einzige Ausnahme ist sein eigenes Eis, was er nicht verspeisen kann. Weiterhin ist er immun gegen auf Eis oder Schnee basierender Magie. Diese spezielle Magie bekommt man von Kyrona, dem Eisdrachen, beigebracht. Zudem verfügen alle Dragonslayer über einen sehr ausgeprägten Geruchsinn.


AUSLEGERPUNKTE: (10/12)

ZAUBER:

Ice Dragon's Breath
TYP: Lost Magic
ELEMENT: Eis
Klasse: I
MANAVERBRAUCH: I
MAX. REICHWEITE: 2 m
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 2
BESCHREIBUNG: Eine schwache Version des Ice Dragon's Roar. Der Anwender pumpt Eismagie in seine Lungen und pustet eine  Woge aus frostiger Luft aus, die keinen Schaden verursacht. Jedoch macht sie Oberflächen glatt und kann Hitze beseitigen. Der eisige Atem hat einen Durchmesser von 1 m. Er kann keine Feuerangriffe abwehren oder Barrieren aus Feuer auflösen, aber reicht um ein Lagerfeuer oder kleine Brände zu löschen.


Ice Dragon's Fist
TYP: Lost Magic
ELEMENT: Eis
Klasse: I
MANAVERBRAUCH: I
MAX. REICHWEITE: Beim Anwender
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 2
BESCHREIBUNG: Bei diesem Zauber hüllt der Anwender seine Hand in Eis, wodurch sein nächster Schlag härter wird. Der Handschuh zerbricht nach einem Treffer jedoch. Wenn man diesen Zauber für beide Hände verwendet, kostet es die doppelte Menge an Mana.


Ice Dragon's Slide
TYP: Lost Magic
ELEMENT: Eis
Klasse: I
MANAVERBRAUCH: I pro Minute
MAX. REICHWEITE: Beim Anwender
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 2, Geschicklichkeit Level 2
BESCHREIBUNG: Bei dieser Technik legt der Anwender eine Eisschicht an seine Schuh- oder Fußsohlen, die es ihm erlauben, auf dem Boden entlang zu gleiten. Der Zauber kann jederzeit gestoppt werden, um zu bremsen, jedoch sollte man aufpassen, da man bei zu hoher Geschwindigkeit stolpern könnte, wenn man plötzlich das Eis entfernt. Der Benutzer sollte außerdem das Schlittschuhfahren beherrschen, da es ansonsten Probleme gibt. Diese Technik funktioniert nur auf glatten Oberflächen.


Ice Dragon's Touch
TYP: Lost Magic
ELEMENT: Eis
Klasse: I
MANAVERBRAUCH: I pro Minute
MAX. REICHWEITE: Berührung
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 2
BESCHREIBUNG: Bei diesem Zauber benutzt der Dragonslayer seine eisige Macht um Flüssigkeiten gefrieren zu lassen. Wasser kann zum Beispiel gefroren werden, damit der Anwender darauf laufen kann. Dabei beträgt die maximale Größe der Fläche etwa 1 m² und ist auch nur in der Lage eine Person zu halten. Die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Eises beträgt die Willenskraft des Anwenders -2.


Ice Dragon's Knuckle
TYP: Lost Magic
ELEMENT: Eis
Klasse: II
MANAVERBRAUCH: II pro Minute
MAX. REICHWEITE: Beim Anwender
VORAUSSETZUNGEN: Manavorrat Level 4, Willenskraft Level 4
BESCHREIBUNG: Der Dragonslayer hüllt eine oder beide Fäuste in eine Schicht aus purem Eis, die ungefähr 5 cm dick ist. Damit es auch schmerzvoll wird, ist dieses Eis äußerlich mehr kantig, scharf und stachelig. Diese Beschwörung für beide Hände zu nutzen, kostet die doppelte Menge an Mana.

Manavorrat Level 6, Willenskraft Level 6: Dicke wird auf 10 cm erhöht und macht die Angriffe dadurch wuchtiger.
Manavorrat Level 8,Willenskraft Level 8: Die Dicke wächst weiter auf 15 cm.


Ice Dragon's Scales
TYP: Lost Magic
ELEMENT: Eis
Klasse: II
MANAVERBRAUCH: II pro Minute
MAX. REICHWEITE: Beim Anwender
VORAUSSETZUNGEN: Manavorrat Level 4, Willenskraft Level 4
BESCHREIBUNG: Der Anwender hüllt sich in die Schuppen des Eisdrachen. Diese sind unglaublich glatt und sorgen dafür, dass bestimmte Angriffe an der Haut abrutschen. Zusätzlich wird es schwer sein, den Magier zu greifen oder festzuhalten. Außerdem ist es dem Magier möglich, seinen Körper zu nutzen, um an den meisten glatten Oberflächen entlang zu rutschen.


Ice Dragon's Rampage
TYP: Lost Magic
ELEMENT: Eis
Klasse: II
MANAVERBRAUCH: II pro Minute
MAX. REICHWEITE: Beim Anwender
VORAUSSETZUNGEN: Manavorrat Level 4, Willenskraft Level 3
BESCHREIBUNG: Der Dragonslayer hüllt einen seiner Arme in stacheliges Eis und setzt einen Tackle ein, um den Gegner damit zu rammen. Das Eis verschwindet nach der Anwendung. Die Kraft ist von der Geschwindigkeit und dem Gewicht des Anwenders abhängig.


Ice Dragon's Claw
TYP: Lost Magic
ELEMENT: Eis
Klasse: II
MANAVERBRAUCH: II
MAX. REICHWEITE: Beim Anwender
VORAUSSETZUNGEN: Manavorrat Level 3, Willenskraft Level 4
BESCHREIBUNG: Hierbei erzeugt der Dragonslayer ein oder zwei Schwerter aus purem Eis. Die Waffen kommen direkt aus der Handfläche und sind mit dem Körper des Magiers verbunden. Die Klingen können in die Hand genommen werden, da der Griff recht flexibel ist, und wie normale Schwerter benutzt werden, jedoch zerbrechen sie nach öfterer Anwendung gegen hartes Material wie Stein oder Metall. Die Klinge ist ungefähr 1,40 m lang. Zwei Schwerter benötigen die doppelte Menge an Mana.


Ice Dragon's Roar
TYP: Lost Magic
ELEMENT: Eis
Klasse: III
MANAVERBRAUCH: III
MAX. REICHWEITE: 25 m
VORAUSSETZUNGEN: Manavorrat Level 6, Willenskraft Level 5
BESCHREIBUNG: Der Dragonslayer atmet tief ein und sammelt Eismagie in seinen Lungen, um sie in einem zerstörerischem Blizzard zu entfesseln. Der Blizzard hat einen Durchmesser von 5 m und enthält neben enorm kalter Luft auch scharfe Eissplitter, welche Schnittwunden verursachen. Die enorme Kälte bedeckt den Boden für eine kurze Zeit mit einer Eisschicht, welche dafür sorgt, dass es rutschig wird. Unvorbereitete Charaktere mit einer niedrigen Geschicklichkeit könnten darauf ausrutschen.

Willenskraft Level 6: Die Reichweite beträgt nun 30 m und der Radius wird auf 7,5 m erhöht.
Willenskraft Level 7: Der Durchmesser wird weiter auf 10 m erhöht. Charaktere mit niedriger Widerstandskraft könnten unter Umständen von der enormen Kälte negativ beeinflusst werden

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