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 Naomi Kagekami

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Naomi

Naomi

Anzahl der Beiträge : 58
Anmeldedatum : 23.09.14

BeitragThema: Naomi Kagekami   Di 23 Sep 2014 - 18:06



Naomi Kagekami
"Eine Blume die in der Dürre erblühlt, ist die seltenste und schönste von allen."


◊ ◊ Persönliches ◊ ◊

NACHNAME: Kagekami
VORNAME: Naomi
SPITZNAME: Nanao-chan, Engelchen
GEBURTSTAG: 03.08.
ALTER: 16 Jahre
GRÖSSE: 1,70 Meter
GEWICHT: 55 Kilogramm
HAARFARBE: Blond
AUGENFARBE: Braun
GESCHLECHT: Weiblich
GILDE: Blue Pegasus
GILDENZEICHEN: Rechter Unterarm
GEBURTSORT: Schloss Ruharal, Hauptsitz der Familie de Avillon in Süd Fiore
WOHNORT: Oshibana Town

ERSCHEINUNGSBILD: Die junge Frau hat mit einem Meter siebzig eine normale Körpergröße. Ihr Gewicht lässt allerdings noch zu wünschen übrig. Nur schwerlich erholt sich der Körper des Mädchens von den Strapazen des Lebens, welches hinter ihr liegt. Doch wirkt sie Alles in allem wieder gesünder. Das lange, in Spiralen endende blonde Haar ist stark und gesund. Im Licht der Sonne schimmert es wie Gold und wenn man es berührt, kann man fühlen wie es seidig weich durch die Finger fließt. Weich und voll ist es der ganze Stolz der jungen Magierin und sie kann sich nicht mehr vorstellen, wieso sie es als Kind immer kurz getragen hatte. Die Augen des Mädchens leuchten in einem bernsteinfarbenen Braunorange und sind in der Tat der Spiegel ihrer Seele. Auch wenn sie inzwischen ein wirklich talentiertes Pokerface besitzt können Menschen, die sie wirklich gut kennen in ihren Augen immer ablesen, wie es um ihre Laune oder ihr Wohlbefinden steht. Auch wenn das Gesicht von ihren Augen dominiert wird gibt es dort immer noch eine eigentlich recht feine Nase, welche das filigrane Gesicht gut ergänzt. Darunter sogar noch ein paar zarte, vielleicht etwas zu unscheinbare Lippen, die von ihr zwar nicht besonders gepflegt werden, aber dennoch weich und nicht ausgetrocknet.
Die allgemeine Beschaffenheit ihrer Haut ist erstaunlicherweise recht gut. Nach ihrer Befreiung hat sich ihr Äußeres schnell von den Strapazen erholt, denen es ausgesetzt war. Das einzige Indiz was noch auf ihr Leben in Dunkelheit hinweist ist ihre recht helle Haut. Diese hat wenig Licht gesehen und ist deshalb auch nicht in den Geschmack einer leichten Sommerbräune gekommen. Doch das nimmt der jungen Frau wahrscheinlich nicht ihren Reiz, je nach Betrachter kann diese Elfenbeinhaut vielleicht sogar attraktiv sein. Doch auch ihre Problemzone hat etwas mit ihrer Haut zu tun. Diese ist nämlich an ihrer linken Hüfte verbrannt worden, als sie noch jung war. Mit ihrem Altern und den dazu gehörigen Wachstumsschüben, ist auch das Narbengewebe der Brandwunde in die Länge gezogen worden. Diese Wunde war ihr schon in klein peinlich, nun da sie gestreckt wurde, ist sie ihr sehr unangenehm. Etwas ungewohnt ist auch noch die neue Figur, welche sie durch das Wachstum erhalten hat. Diese hat nun in der Tat deutliche Rundungen an den richtigen Stellen. Ihre Besitzerin zeigt dafür jedoch noch großen Unverständnis und ist deshalb recht schlecht darin, diese auch gut in Szene zu setzen. Eigentlich schaden, denn vieles lässt sich mit einer Prise weiblichem Charme, den sie sicherlich besitzt, viel einfacher lösen.
Ihre Garderobe ist nun wieder etwas aufgestockt, doch für Missionsarbeit trägt sie weiterhin das Kleid welches Gideon ihr zugestanden hatte. Was sie dazu bewegte es zu behalten, ist ihr selbst nicht klar, doch manchmal braucht es auch keine tieferliegenden Gründe. Es ist dunkelblau und recht lang. Unter dem blauen Rock des Kleides trägt sie einen weißen Unterrock. Weiterhin zieren dieses Kleid weite Ärmel und ein recht breiter, scheinbar an ein Schultertuch angelehnter Kragen. Auf dem Kopf der junge Frau sitzt gelegentlich sogar ein Barett. Für ihren Freizeitgebraucht besitzt die junge Frau inzwischen eine ordentliche Auswahl an Kleidern, Röcken und Blusen. Für den Wintergebraucht besitzt sie sogar einige Hosen, welche sie sonst allerdings nicht besonders gerne trägt. Wieder etwas, was sich ins Gegenteil verkehrte, wo sie doch als Kind nur in Hosen herum gelaufen war.

BESONDERE MERKMALE: Das Schimmern, was das Sonnenlicht auf ihr Haar zaubert, sorgt dafür, dass man sie auch in Menschenmassen schnell ausfindig machen kann. Des Weiteren besitzt sie eine große Brandnarbe an ihrer linken Hüfte, welches sie vom Geschoss eines Puristen zugefügt bekam. Die letzte Besonderheit ist ihr Gildenzeichen, welches sich gut versteckt auf ihrem rechten Unterarm befindet.


◊ ◊ Charakter ◊ ◊

BENEHMEN: Sie ist auf jeden Fall immer höflich, wenn sie jemandem begegnet und achtet auf ihre eigene, kreativ zusammengeschusterte Etikette. Eine gewisse Eleganz oder zumindest der Versuch elegant zu sein, begleiten ihre Vorstellung. Das verfliegt allerdings oft so schnell, wie es gekommen ist, denn sie ist lieber etwas stürmischer und hat meist viel überschüssige Energie, die verarbeitet werden will. Eine offene und hilfsbereite Persönlichkeit bildet die Grundlage für eine gesunde Einstellung zu Freundschaften und Vertrauen. Wenn jemand sie wegen dieser offenen Art ausnutzen, oder verletzen sollte, kann es gut sein, dass sie das aus der Fassung bringt. Allerdings gibt sie sich überlegt genug, um nicht all zu naiv zu erscheinen, um eben dies zu verhindern, denn sie hasst es, wenn sie wütend werden muss. Das gehört alles zu der Hülle aus Heiterkeit, die sie um sich erschaffen hat und die zumindest nach außen hin stark und schwer zu erschüttern wirkt.
Voller Energie und Tatendrang setzt sie alles daran ihre gesteckten Ziele zu erreichen und die Menschen, die ihr wichtig sind, nicht zu enttäuschen und zu beschützen. Ein sympathisches oder manchmal auch unbedarftes Lächeln ziert generell ihre Lippen, denn sie hat sich vorgenommen der Welt offen und herzlich zu begegnen und jedem eine Chance zu geben an ihrem Leben teilzuhaben. Ein Lächeln, das von Herzen kommt, ist für sie das Wichtigste bei der Begegnung mit anderen Menschen, welche sie nur allzu gerne für sich gewinnen möchte. Dabei ist ihr Wahrheit besonders wichtig, weshalb sie ungern Lügen spricht oder sich belügen lässt. Denn eine funktionierende Beziehung, welcher Art auch immer, sollte nicht von Lügen überschattet werden. Nicht zuletzt ärgert es sie, wenn man sie aus Dingen heraushält, die sie interessieren, besonders wenn die Erklärungen dafür lauteten, sie sei noch zu klein, zu jung oder zu schwach um dabei zu helfen, mitzukommen oder dergleichen. Denn obgleich sie noch sehr jung ist, besitzt sie ein großes und ausgeprägtes Verantwortungsgefühl, für alles und jeden in ihrer Umgebung. Genau das macht sie zu einer fürsorglichen Pflegerin, die besonders wenn sie merkt, dass es einem nicht gut geht, alles versucht um denjenigen wieder aufzubauen und zu pflegen. Das macht sie gern, denn sie fühlt sich gut dabei, wenn sie anderen helfen kann. Dabei macht sie ungerne Unterschiede zwischen, Rassen, Gildenzugehörigkeit oder anderen Dingen, die dazu dienen könnten das Ausmaß ihrer Hilfe einzustufen. Sie würde jedem der sie darum bittet ihre Hilfe geben und das mit viel Fürsorge und Umsicht. Natürlich auch aus reiner Herzensgüte jedem, der sie nicht bittet, weil zumindest anbieten, kann man es ja, wenn das dann nicht gewünscht ist, überlegt sie zumindest noch mal, ob sie es sein lässt oder weiter bohrt. Alles in allem versucht sie es jedem so recht wie möglich zu machen, weil sie eigentlich immer gerne von allen gemocht wird, auch wenn ihr bewusst ist, dass das nicht möglich ist.

PERSÖNLICHKEIT: Anders als ihr Auftreten ist ihre Persönlichkeit eigentlich recht ernst. Erlebnisse ihrer Kindheit haben ihr gezeigt, dass einem das Leben schon einige Steine in den Weg legen kann, wenn man nicht aufpasst, welche Schritte man macht. Ihre Aktionen überdenkt sie deshalb eigentlich immer, bevor sie etwas unternimmt. Dabei versucht sie zumindest die wahrscheinlichsten Eventualitäten mit einzubeziehen, um keine allzu bösen Überraschungen zu erleben. Das klappt natürlich nicht immer so gut wie erhofft, weshalb Fehlschläge sie nicht allzu sehr herunterreißen. Sie versucht damit klarzukommen und es beim nächsten Mal besser zu machen. Ansonsten ist sie ihrem normalen Benehmen sehr ähnlich. Gerne fröhlich und hilfsbereit zu jedem, der ihr die Achtung entgegen bringt, die sie von ihm erwartet. Hier muss wohl bemerkt werden, dass sie in der Regel recht wenig von anderen erwartet, eigentlich nicht mehr und nicht weniger, als jeder andere erwarten würde. Immerhin ist und bleibt sie ein kleines Energiebündel, das gerne unterwegs ist und sich ungern von anderen einschränken lässt. Am liebsten erlebt sie alles hautnahe mit, anstatt sich davon erzählen zu lassen, obwohl sie einer guten Geschichte nie abgeneigt ist. Sie selbst erzählt gerne Geschichten so lang diese schön anzuhören, sind. Ein sehr großes Maß an Fantasie sorgt dafür, dass sie sich die Geschehnisse immer sehr bildlich vor Augen führt und sich deshalb auch emotional sehr damit verbindet. Das macht es manchmal etwas schwer, die ruhige und fröhliche Fassade aufrechtzuerhalten, welche sie um sich herum errichtet hat, aber sie gibt sich die größte Mühe, keinem unnötige Sorgen zubereiten. Doch wie immer bleibt Wahrheit ihre persönliche Grundlage für eine gut funktionierende Beziehung auf jeder Ebene. Diese mussten mit viel Liebe uns Sorgfalt gepflegt werden und diese Fürsorge wurde mit Vertrauen belohnt. Je enger hierbei die Bindungen zu den geliebten Menschen ist, desto größer ist ihr Verlangen diese Menschen vor allem zu schützen, ihre Weg zu erleuchten und ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Allerdings muss man hier einräumen, dass ein Mädchen von vierzehn Jahren noch keinen großen Schatz an Lebensweisheiten besitzt. Ihr Vertrauen in ihre Freunde ist demnach stark und unerschütterlich, doch sollte es jemand wagen dieses Vertrauen zu missbrauchen, dann sollte er hoffen, dass er wegkommt, bevor ihre gute Laune und Zuneigung umschlägt wie Wetter im April. Denn selbst wenn sie eigentlich eine sehr gütige und freundliche Person ist, kann ihr Zorn trotzdem das Fürchten lehren. Auch wenn man darüber diskutieren kann, inwiefern der Zorn eines kleinen Mädchens, Besorgnis erwecken sollte, aber eines ist klar, mit guter Laune und guten Willen ist es angenehmer und leichter sie zu ertragen.

VORLIEBEN: Naomis größte Vorliebe gilt dem Kochen und Backen. Diese Leidenschaft entstand mehr aus einer Notwendigkeit heraus, da sie im Haushalt die Einzige war, die den Kochlöffel schwingen konnte, ohne die Wohnung in Schutt und Asche zu legen. Außerdem ist sie eine verflixte Naschkatze, die gerne das aufisst, was von der Vorbereitung übrig bleibt. Dass sie dann manchmal schon satt ist, wenn es ans eigentliche Essen geht, wundert hierbei wahrscheinlich niemanden. Freie Stunden nutzt sie gern zum Lesen oder Schreiben, denn alles, was sie für wichtig befindet, schreibt sie in eine Art Tagebuch, welches sie immer mit sich führt. In ihrem Zimmer stapeln sich zudem einige sehr interessante oder komplizierte Bücher. Wo sie die Zeit hernimmt, um all diese Schinken zu lesen, weiß sie selbst nicht so genau, aber sie tut es, nach und nach. Sollte es mal ganz schlimm sein und sie braucht dringend etwas Ruhe von allem, was draußen so passiert, liegt sie in ihrem Zimmer, ohne Licht, die Gardinen geschlossen, in der Schwärze der Dunkelheit, auf dem Boden und hört Musik. Die Musik malt ihr dabei Bilder in den Kopf von ihren liebsten Geschichten. Sie sagt immer es sei besser als Kino, weil die Bilder aus dem eigenen Herzen kommen und deshalb immer perfekt sind. Sie sind so, wie man es erwartet, es gibt keine Enttäuschungen. Das hilft ihr besonders über traurige Stunden hinweg, doch es kommt nur sehr selten vor, dass sie so niedergeschlagen ist. Wenn sie gerade nicht zu Hause ist, ist sie sicher irgendwo draußen anzutreffen, meist da, wo die Natur noch am schönsten ist. Sie liebt den Geruch von frischem Gras oder Heu und den der warmen Briese in den ersten, warmen Frühlings- oder Sommertagen. Manchmal stellt sie sich dann in den Garten, atmet tief ein und genießt den Geruch und den Geschmack der Jahreszeit. Naomi kann an den meisten Dingen der Natur etwas Schönes finden, weshalb es unmöglich ist, sie alle zu nennen. Zudem ist sie der festen Überzeugung, dass alles was aus der Natur kommt, neben der sättigenden Wirkung auch glücklich machen, weil sie bei guter Pflege, eine ganz andere Qualität aufweisen als gekaufte. Doch ist sie nicht ganz so versteift darauf, ausschließlich selbst Gezüchtetes zu essen, sie findet nur es schmeckt deutlich besser. Deshalb hat sich die kleine Grünfläche vor der Wohnung, in der sie lebt, inzwischen zu einem kleinen Garten entwickelt. Dieser wird wohl bald viel zu klein sein, um die ganzen Pflanzen zu beherbergen, die sie dort angepflanzt hat. Denn neben verschiedensten Kräutersorten hat sie begonnen auch Gemüse anzupflanzen, was ein weiteres Hobby von ihr enthüllt, Gartenarbeit. Es macht ihr nichts aus sich dabei dreckig zu machen, besonders wenn die Früchte der harten Arbeit dafür umso süßer werden.

ABNEIGUNGEN: Was Naomi gar nicht leiden kann, sind die Schädlinge, die ihr immer die Ernte in ihrem Garten vermiesen. So gern liegt sie im Sommer unter einem Himbeerstrauch und isst die reifen Früchte nur, um dann zu sehen, dass sie Hälfte von Maden zerfressen ist. An solchen Tage ist sie immer frustriert und die Tatsache, dass es noch kein unschädliches Pflanzenschutzmittel gibt, macht die Sache meist noch schlimmer. Das ist aber noch nicht das Schlimmste, wer sie gehörig auf die Palme bringen möchte, muss sich von ihr beim Lügen erwischen lassen. Ungern lässt sie sich von anderen belügen und ebenso ungern lügt sie. Das kann positiv oder negativ sein, wobei die kleinen Wutattacken, die daraus resultieren können, doch eher negativ zu bewerten sind. So kommen wir dazu, dass sie es gar nicht leiden kann, wenn sie ausrasten oder laut werden muss. Genau so wenig, wie sie es mag, selbst angeschrien oder beleidigt zu werden. Denn beides ist sehr verletzend und kostet sie einiges an Kraft und Überwindung. Nicht zuletzt kratzt der Hals immer so sehr, wenn man vorher laut geschrien hat. Des Weiteren kann man sie gut damit ärgern, wenn man sie nicht ernst nimmt, aus welchem Grund auch immer. Da sie seit einigen Jahren eigentlich recht selbstständig leben könnte, legt sie viel Wert darauf, dass man ihr zuhört, wenn sie etwas zu sagen hat. Dazu gehört auch, über das von ihr gesagt nachzudenken, besonders wenn sie der Meinung ist, dass es gerade das Richtige war. Kinder waren für sie die kleinen Nervensägen, die auf dem Spielplatz noch den Sand in den eignen Mund stopften oder damit ihre Spielkameraden abwarfen, aber sie hatte diese Lebensphase lange hinter sich gebracht. Oder vielleicht die, die den ganzen Tag nur über das Essen ihrer Mütter mäkelten, weil es gesund war und nicht so schmeckte, wie vielleicht das Essen der Burgerbude. Niemals würde sie daran denken so viel Fast Food zu essen, denn mal ganz davon abgesehen, dass sie ja angeblich auf ihre schlanke Linie achten muss, findet sich übermäßig fettiges Essen einfach nur ekelhaft und zieht eine traditionelle Mahlzeit vor. Was noch ein Punkt ist, bei dem sie nur schwerlich kritikfähig ist. Wer ihr Essen kritisiert, sollte damit rechnen, dass sie ihn erbarmungslos vom Gegenteil zu überzeugen versucht. Das führt meistens dazu, dass man deutlich sieht, dass sie noch nicht ganz so erwachsen ist, wie sie gerne sein würde. Das wiederum ist ihr sehr unangenehm und peinlich, weil sie eigentlich versucht so erwachsen und verantwortungsbewusst wie möglich zu sein. Sollte sie also wirklich mal genervt sein, kann man sie gerne noch mit irgendwelchen Sachen nerven wie Kindergeschichten vom Osterhasen oder Sachen wie, Babys bringt der Klapperstorch. Allein die Vorstellung, dass jemand es für möglich hält, sie würde diesen Unsinn noch glauben, treibt sie schier in den Wahnsinn.

STÄRKEN: Wie bei den Vorlieben schon erwähnt, kann sie recht gut kochen. Auf jeden Fall hat sie einiges an Übung, was die Führung eines Haushaltes angeht. Seit sie in der Wohnung lebt, übernimmt sie gerne die meisten Haushaltspflichten, die vorher etwas zu sehr vernachlässigt wurden. Außerdem hat sie einen recht grünen Daumen, was der kleine Garten der Wohnung anschaulich darstellt. Dieser ist inzwischen zu einem kleinen Paradies herangewachsen, in dem allerlei nützliche Pflanzen wachsen, nicht zuletzt süße Beeren, die man zwischendurch vernaschen kann, wenn man denn möchte. Es ist deutlich zu merken, dass sie bei allem, was sie tut sehr viel Herz und Geduld hinein steckt, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erhalten. Daraus lässt sich schließen, dass sie ihre Geduld auch darauf verwenden kann, sich die Sorgen und Geschichten anderer Leute anzuhören und danach ihre Sicht der Dinge dazu auszudrücken. Wobei sie darauf besteht, dass ihre Anmerkungen als Ratschläge gesehen werden. Nicht als mehr und nicht als weniger. Sie ist schlau genug, um zu wissen, dass man anderen nicht vorschreiben sollte, wie sie ihr Leben zu führen haben, man kann ihnen nur Tipps geben.
Ihr kleiner Körper ist voll jugendlicher Energie, welche dafür sorgt, dass sie selbst nach einem Tag voller Gartenarbeit noch unter Strom steht. Ihre Kraft schöpft sie nämlich nicht allein aus ihrem Körper, sondern holt sich einen speziellen Antrieb aus der Überzeugung das Richtige zu tun, wenn dies denn der Fall ist. Das kann im Kampf recht nützlich sein, da wahrscheinlich ihr Mana schneller verbraucht ist, als ihre körperliche Kraft. Wobei man da auch vorsichtig sein muss, es geht hierbei lediglich, um die Kraft noch möglichst lange auf den Beinen zu bleiben und nicht darum den Bösen in den Po zu treten. Es ist zwar in manchen Dingen schwer zu entscheiden, was nun richtig ist oder falsch, aber das wichtigste ist, dass sie immer mit Feuereifer dabei ist und niemals jemanden alleine zurücklassen würde, um ihre eigene Haut zu retten. Des Weiteren hat sie selbst in schwärzester Dunkelheit keinerlei Angst, man könnte sogar sagen, sie fühlt sich genau dort am wohlsten. Das liegt wohl auch zum größten Teil daran, dass sie die Schattenmagie für sich entdeckt hat und Dunkelheit deshalb nicht als schlimm empfindet, sondern sich damit verbunden fühlt. Außerdem hat sie einen guten Weg gefunden sich schnell zu beruhigen und einen seelischen Ausgleich zu finden, wenn etwas passiert, was ihr nicht so sehr passt. Lesen oder Musikhören beruhigen sie ungemein und sorgen dafür, dass sie schnell vergisst, weswegen sie sauer war und wenn es ganz schlimm ist, schreibt sie ihren Frust in ihr Tagebuch nieder und wird ihn dadurch schneller los.

SCHWÄCHEN: Ihre allergrößte Schwäche ist wohl jene, dass sie viel zu nett ist und sich deshalb leichter ausnutzen lässt. Noch hat sie nicht kapiert, dass es nicht immer das Gesündeste ist, jedem seine Hilfe anzubieten oder sich zu Dingen überreden zu lassen. Auch wenn sie oft lange über Dinge nachdenkt, ist es nicht garantiert, dass sie es schafft, die richtigen Eventualitäten zu berücksichtigen. Immerhin ist sie trotz ihrer Mühe darum, erwachsen zu wirken, immer noch ein kleines Mädchen, was von der Welt noch nicht allzu viel gesehen hat. Abenteuerlust und zu viel Energie sorgen dafür, dass sie gerne neue Dinge ausprobiert, was eigentlich nichts Schlechtes ist, aber manchmal denkt sie nicht darüber nach, dass diese Dinge gefährlicher sein könnten, als sie auf den ersten Blick wirken. Bei so was ist das eigentlich umsichtige Mädchen doch etwas blauäugig. Denn selbst wenn sie Zweifel bekommen sollte, lässt sie sich leicht umstimmen. Etwas woran sie noch arbeiten sollte, wäre vielleicht ihre Kritikfähigkeit. Je mehr Mühe sie sich bei Dingen gegeben hat, desto weniger verträgt sie es, wenn jemand es kritisiert. Wenn sie sich dann so hochgeschaukelt hat, dass sie vor Wut kocht, kann es sein, dass sie einen anschreit, bis sie heiser ist. Dafür braucht es aber trotzdem einiges an Kritik, um sie so weit zu treiben.
Eine weitere große Schwäche ist wohl ihr großes Herz, welches sie Mitleid für jeden übrig hat. Sie hat sich noch nicht damit abgefunden, dass man manche Gegner besser umbringt, bevor sie das Selbige mit einem Selbst machen. Das hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass sie noch jung ist und wer würde einem Kind schon zumuten, dass es daran gewöhnt ist, zu töten, um zu leben. Etwas sehr Ungewöhnliches an ihr ist, sie verträgt kein Silber. Ursprünglich war das Kreuz um ihren Hals größer und aus Silber. Davon bekam sie Ausschlag und Juckreiz. Deshalb musste es verkauft werden und sie bekam als Ersatz ein kleineres aus Gold. Auch ein Grund, warum man bei ihr niemals Silberbesteck zu Essen bekommt, mal ganz davon abgesehen, dass bei Silberbesteck das Essen immer einen komischen Nachgeschmack hat. Für kurze Zeit entstand so das Gerücht die kleine wäre eine Art Werwolf und das war ganz und gar nicht förderlich, eine Zeit lang ging sie nicht mehr alleine vor die Tür, bis man endlich nachweisen konnte, dass sie nicht die Einzige in der Stadt war, die an dieser Silberunverträglichkeit litt. Aus dieser Erfahrung heraus fürchtete sie sich davor allein zu sein, oder genauer vollständig verlassen werden. Man kann sie schon alleine irgendwo hinschicken, allerdings bekommt sie schon Sehnsucht, die, wenn man zu lange weg ist, auch in Panik münden kann.

ZIEL: Ein Ziel, was noch in weiter Ferne liegt, sollte wohl der Wunsch nach einer intakten Familie sein. Die Erfüllung dieses Wunsches scheint unerreichbar, seit dem Tod von Rio. Dennoch gibt es weiterhin eine kleine Hoffnung am Horizont. Die Möglichkeit für sie selbst eine Familie zu gründen, selbst eine Mutter zu sein. Doch auch das ist nicht besonders leicht, denn dazu braucht es mehr als nur Vertrauen. Außerdem ist ihr momentan am stärksten verfolgtes Ziel, sich das Ansehen ihrer Gilde zu sichern. Sie fühlt sich dazu verpflichtet, alles zu geben, was nur möglich ist, um sich den Respekt zu verdienen, den sie gerne hätte.


◊ ◊ Umfeld und Hintergrund ◊ ◊

FAMILIE:
Rio de Avillon (wurde 32 Jahre alt)
Naomis Ziehvater, der nun schon seit mehr als einem Jahr im Koma verbringt. Für das Mädchen ist er einer der wenigen Gründe sich dem widrigen Leben in der Villa seines Bruders zu wiedersetzen. Mit seinem ruhigen Gemüt und der Geduld eines Elefanten war er dem Mädchen in ihren ersten Lebensjahren ein wundervoller Vater und er machte sie zu dem glücklichen Kind, was viele noch kennenlernen durften. Auch als er nach einem Unfall an den Rollstuhl gefesselt war und mehr in ihrer Obhut stand als sie in seiner änderte sich nichts an ihrer Beziehung zueinander. Kurz nachdem seine Tochter vom S-Rang Examen zurückkehrte verstarb der junge Mann dann plötzlich.

Gideon de Avillon (wurde 33 Jahre alt)
Gideon de Avillon, der zweite Sohn der de Avillon-Familie. Er ist quasi der Repräsentant der Familie bei allen möglichen Gelegenheiten. Er leitet alle Geschäfte, die nichts mit den Forschungen seines Vaters zu tun haben. Außerdem hatte er sich Naomis angenommen, nachdem sein jüngerer Bruder Rio ins Krankenhaus musste. Vorlieben hegt er für dieses Kind allerdings nicht. Auch wenn er dafür sorgt, dass es dem Mädchen an nichts fehlt, bis auf dem für sie wahrscheinlich wichtigsten. Auch zu seinem Sohn ist er nicht fürsorglich, diesen allerdings stört es nicht weiter, da er es nicht anders gewohnt ist. Gideon vergräbt sich die meiste Zeit in seinem Arbeitszimmer, wenn er zu Hause ist. Ansonsten reist er gerne umher, um die verschiedenen Geschäftsbeziehungen zu pflegen, denen er im Namen der Familie nachgeht. Nachdem er allerdings herausfand, wie eng Naomi doch mit seiner Familie verwoben war, entwickelte er eine große Abneigung gegen das Kind. War sie doch die verloren geglaubte Tochter seines Zwillings und war ihre Rückkehr ein böses Omen. Nachdem er für die feine Gesellschaft ihren Tod fingiert hatte, verlagerte er die Behausung des Kindes in den Keller. Das Leben dieses Herren fand ein jähes Ende. Bei einem Zusammenstoß mit dem über die Lage seiner Freundin erbosten Dragonslayer Seraphim wurde er von Windklingen niedergestreckt.

Gabriel de Avillon (33 Jahre alt)
Er ist der Zwilling von Gideon. Der Sohn, in dessen Schatten die anderen beiden immer gewandelt haben. Für ihn war es nie wichtig gewesen, der Erste und ältesten Bruder zu sein, aber das konnte man immer sagen, wenn man es war und deshalb bevorzugt wurde. Doch in diesem Fall war auch diese Stellung ein Fluch. Besonders starke Gene schienen ihn perfekt zu machen für die Zwecke seines Vaters, der immer noch danach strebt, den perfekten Magier zu zeugen. Hinter den Kulissen zieht Gabriel die Fäden für das Leben seiner einzigen Tochter. Lenkte sie in die schützenden Arme Rios und stellte ihr später den Wächter Masaru an die Seite. Doch alle Stricke rissen und nun ist sein Kind auf sich allein gestellt. Doch auch er hat Pläne, endlich aus seinem Gefängnis auszubrechen.

Jonathan de Avillon (15 Jahre alt)
Der Start zwischen Jonathan und Naomi fiel keinesfalls positiv aus. So mag es wohl den einen oder anderen verwundern, dass der Junge mit zunehmendem Alter doch an Reife erhält. In dem Ganzen Chaos des Alltags kann man sagen, dass der Sohn des Hausherrn, der inzwischen seine ruhige Phase erreicht hat, auch Mitleid empfindet, für den Schatten des Mädchens, welches nun wirklich seine Cousine ist, übrig hat. Ab und an verbringt er seine Zeit bei ihr und versucht ihr mithilfe des Personals den einen oder anderen Sonnenstrahl zu schenken, doch auch seine Macht ist begrenzt, steht er doch steht's noch unter der Fuchtel seines Vaters.

FREUNDE:
Cyrus Ikaros Seraphim
Der Dragonslayer, welcher sich hinter diesem Namen verbirgt ist Naomis ältester und wahrscheinlich wichtigster Freund. Das Mädchen ging mit ihm auf ihre erste Quest und schaffte es, damals noch im Körper eines kleinen Kindes, sein Herz dennoch für sich zu gewinnen. Nun, man mag sagen, dies ist kein besonderes Kunststück, denn der junge Mann lässt sich bekanntlich mit jedem weiblichen Wesen ein, welches gut genug aussieht. Doch die Beziehung zu Naomi war anderer Natur. Naomi liebt diesen jungen Mann, so wie man einen Bruder oder ein ähnliches Familienmitglied lieben würde, doch die Grenzen zwischen dieser unschuldigen Zuneigung und wirklicher Verliebtheit, doch eigentlich ist sie sich recht klar, dass sie nicht in ihn verliebt ist, ihn dennoch sehr liebt und er eine der wenigen Menschen ist, den sie wirklich vertrauen kann und dem sie wirklich nah sein möchte.

Akuma Ren
Wer je Naomi und Ren hat nebeneinanderstehen sehen, der wird zustimmend, dass sie wie Tag und Nacht sind. Der Riese mit dem dunklen Haar und das kleine goldblonde Mädchen. Zu ihm hat Naomi ein Vertrauen, was sich nur in wenigen Personen findet. Die Verbundenheit zu dem Magier ihrer Gilde schlägt sich auch in ihrer zweiten Magie wieder, welche der Magie entspricht, welche er selbst benutzt. Das Mädchen ist gerne mit ihm unterwegs und genießt seinen Beschützerinstinkt, den er nur allzu oft demonstriert.

Souta
Dieser ist schwer einzuordnen. Es gibt eigentlich kaum einen Grund ihn nicht zu mögen. Er ist ein Gildenkollege. Ein wirklich netter und fürsorglicher dazu. Wahrscheinlich der Erste, der kleine Mädchen mochte. Außerdem besaß er rote Haare und kam auch vom Gesicht her ihrem Vater recht gleich, doch da war diese eine Sache, diese winzige Unstimmigkeit, die ihn zu ihrem schrecklichsten Albtraum werden ließ. Er war Seraphim sehr nah, noch war nicht klar wie nah, aber sicher war, näher als sie es jemals sein würde und die Abneigung, welche sie deshalb gegen ihn hegt, verhindert, dass sie ihn so bedingungslos liebt wie Teufel und Engel.

Ciel (Inu-kun)
Ein Junge mit dunklen Haaren, der scheinbar eine Abneigung gegen Katzen hegt. Allerdings anschmiegsam ist wie eine. Naomi kann ihn trotz seiner merkwürdigen Vorurteile Katzen und Hexen betreffend wirklich gut leiden und findet seine kuschelige Art recht niedlich. Außerdem war er es, der ihr mehr über Drachen und Dragonslayer erzählte, weshalb sie sich über die Begegnung mit ihm sehr gefreut hat, auch wenn diese nicht sehr positiv endete.

Emaru
Emaru Dargin, in Naomis jungen Jahren hatte sie diesen Magier kennengelernt. Ein recht starker Magier ihrer Gilde, den sie damals schon sehr schnell als Freund gewann. Sympathie war etwas was sie verband, doch mehr als das. Dies ist der Mensch, der Naomi ihren ersten Kuss schenkte und der ihr etwas mit dem Training ihrer Magie zur Hand ging. Seit sie zwangsweise bei ihrem Onkel wohnt, hat sie ihn allerdings nicht mehr zu Gesicht bekommen.

Masaru Tao (wurde 29 Jahr alt)
Auf Akiras anraten hin, wurde der Vertraute des Mädchens durch jemand anderes ersetzt. Kurz darauf suchte er sie in der Bibliothek auf, um die Identität ihres Vaters zu lüften, wurde allerdings von Hauro zurück gehalten und getötet.

Minato
Mina-chan ist ein Fairy Tail Magier mit dem Naomi schon einmal unterwegs gewesen war, als sie mit Seraphim und ihm gemeinsam gegen die Puristen vorgehen sollte. Der etwas lebhafte und doch sehr beherzte Fairy Tail Magier steht noch am Anfang seiner Karriere, war allerdings dennoch beim Examen als Vertreter seiner Gilde dabei. Doch das was ihn dabei wohl am meisten auszeichnete wäre wohl, dass er der Grund dafür war, dass sie aus dem Examen ausschied.

BEKANNTE:
Hauro (24 Jahre alt)
Die viel jüngere Orientale Hauro ist auf das Anraten von Akira als Naomis Bewacher eingeteilt worden. Anders als Masaru ist er wie ein gut trainierter Hund nur seinem Herren ergeben und lässt sich von niemand anderem befehligen und erweichen. Narben auf seinem Rücken zeugen von einschneidenden Erziehungsmethoden. Wenn es nicht sein muss, dann sagt er auch nichts, meist nur das, was man ihm vorgebetet hat. Auch jetzt hat er noch ein Auge auf sie und begleitet sie zum Gildenhaus, wenn sie sich zu Questen begibt und wartet dort auch auf sie, wenn sie zurück erwartet wird.
Nachdem sein Herr verstarb, bekam er eine Anstellung in einer Kneipe als Rausschmeißer. Naomi und er werden sich nie verstehen, aber es gibt keine feindliche Beziehung mehr zwischen ihnen.

Sylvana
Die Magierin, welche das Glück oder das Pech hatte mit Seraphim im Examen zusammengelost zu werden. Naomi hatte sie bereits einmal in einem Trainingskampf kennengelernt und gesehen womit sie kämpfte. Damals war sie noch in Fairy Tail gewesen. Einer der Punkte, die Naomi den Umgang mit ihr etwas erschweren. Sie sieht in der jungen Frau jemanden, der seine Gilde im Stich gelassen hat, aus welchem Grund auch immer und das bedeutet eigentlich, dass man ihr nicht mit besonders viel Vertrauen begegnen könnte.

FEINDE: ---

GILDE: Die Gilde Blue Pegasus war für Naomi am Anfang einfach nur ein Mittel zum Zweck. Als junges Mädchen hatte sie ihren Vater versorgen müssen und dafür Geld gebraucht. Die Gilde war die beste Möglichkeit gewesen, für die junge Magierin, sich als solche Verdient zu machen und so auch ihre Fähigkeiten zu gutem Nutzen zu bringen. Inzwischen jedoch ist die Gilde ein Rückzugsort für sie an dem sich alle ihre schönen Erinnerungen befinden. Hier starten die Reisen ins Ungewisse, mit all den vielen Menschen, von denen sie einige ihre Freunde nennt. Von denen einige einen Teil ihres Herzens eigenommen haben, auch wenn man befürchten müsste, dass es zerbarst. Loyal steht sie im Dienste dieses Drachenverehrenden Hauses, auch wenn sie wahrscheinlich niemals vor Seraphim in die Knie gehen würde, weil er ein Dragonslayer ist, erkennt sie die ihm gegebene Magie als mächtig an und versteht, dass wenn dies das Kind eines Drachen ist, die Drachen wirklich alle Ehre und Respekt verdienen, welche die Mitglieder der Gilde ihnen zollen sollen. Wenn es heißt, zu Hause ist, wo es einen immer wieder hinzieht, dann ist vor allem anderen Blue Pegasus das zu Hause der jungen Frau und dieses wird sie mit all ihrer Macht beschützen.


Zuletzt von Naomi am Mi 7 Jan 2015 - 19:35 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Naomi Kagekami   Di 23 Sep 2014 - 18:07



◊ ◊ Geschichte ◊ ◊
Mein Goldstreifen am Horizont
Wo das Leben der kleinen Naomi begann, das konnte mir niemand wirklich sagen, es gab eine Menge Vermutungen, aber jeder Hinweis, dem ich nachging, verlor sich irgendwann im Nichts. So entschied ich, dass es nicht so wichtig war, woher sie kam, sondern nur wohin sie gehen würde und da würde ich bei ihr sein. Ihre Geschichte beginnt also vor der Tür einer sehr fragwürdigen Spelunke. Dort gab es alles, Prostitution, Drogen, Alkohol und Gauner. Also eigentlich kein Platz für ein kleines Kind. Doch die Frau des Besitzers, die sich schon lang ein Kind gewünscht hatte, sah nicht ein, dass man das Kind irgendwo hingeben musste, wo es besser versorgt gewesen wäre. Doch wurde die Frau bald sehr krank und verstarb. Ihr Mann hatte zwar versprochen auf das Kind achtzugeben, aber er war sichtlich genervt und überfordert. Denn ein drei Jahre altes Kind tut in der Regel nicht das, was man von ihm erwartet. Hier kam ich schließlich ins Spiel. Ich und ein paar andere aus der Gilde kamen in diese Spelunke.
Warum genau wir da waren, es war der einzige Ort, an dem man trocken schlafen konnte. Okay ich gebe zu, ein gewisses Interesse an leicht bekleideten Frauen war auch mit im Spiel, aber das sollte sich schneller ändern, als wir dachten. Ein Goldschimmer lenkte mich von meinen Freunden ab. Die Luft stand vor Zigarettenrauch und Biergestank, Männer saßen oder hingen besoffen an ihren Tischen und schummeriges Kerzenlicht erhellte den Raum nur mäßig. Doch in diesem heillosen Durcheinander konnte ich sie sehen, sie saß in einer Ecke und spielte mit ein paar Plastikbechern, als wären es Bauklötze. Sie saß einfach nur da und stapelte diese übereinander, doch es wollte ihr nicht allzu gut gelingen. Immer wieder wackelte es, oder sie stieß dagegen. Neugierig, was ein so kleines Kind hier verloren hatte, hockte ich mich zu ihr. Es schien ihr nichts auszumachen, als ich mich ihr vorstellte, nannte sie mir ihren Namen. Naomi, so hießt das kleine Mädchen, mit dem langen goldgelbem Haar. Es wusste nicht, woher es kam, oder wieso es hier war. Ich glaubte ihm diese Antwort, aber es schien an diesem Ort, nicht besonders glücklich zu sein, auch wenn es mir beteuerte, dass es ihm an nichts fehlte. Es war deutlich zu sehen, dass sie das nur aus Respekt vor den Besitzern des Hauses sagte, immerhin konnte ein Kind diese Umgebung keinesfalls als eine Wohltat ansehen. Nach einem Gespräch mit dem Wirt erfuhr ich die Hintergründe dieses komischen Umstandes. Er war sogar richtig begeistert, als ich anbot eine Weile mit der Kleinen an die frische Luft zu gehen.
Naomi war ebenso begeistert, sie konnte wohl selten einfach so vor die Tür gehen und zeigte mir auch gleich verschiedene Orte in der Nähe des Hauses, die sie gerne besuchte. Da es dunkel war, musste ich darauf achten, dass sie mir nicht verloren ging, denn sie war ganz schön schnell unterwegs. Begeistert stolperte sie mit mir durch die Wiese und zeigte mir einige Blumen, deren Namen sie noch nicht ganz so elegant aussprechen konnte. Soweit ich verstand was sie vor sich hin brabbelte, schlief sie oft den ganzen Tag, weil eh niemand wach war, um mit ihr zu spielen. Nah ja wie auch, wenn man nachts ein solches Lokal führte. Doch sie beschwerte sich nicht, sie genoss ihr Leben, ganz egal wie eigenartig es bis jetzt verlaufen war und dafür bewunderte ich sie. Gegen Morgen schleifte mich der kleine Energieball auf einen Hügel, von dem aus man wohl einen herrlichen Ausblick hatte. Mit Volldampf lief sie den Berg hinauf und ich folgte ihr gemütlich, doch ich behielt sie gut ihm Auge. Oben angekommen blieb sie stehen und ruderte mit den kleinen Ärmchen, als wollte sie mir winken. In diesem Moment kletterte die Sonne über den Horizont und strahlte sie an. Im Licht der aufgehenden Sonne schimmerte ihr Haar wie Gold. Eine Weile blieb ich gefesselt stehen, es war wirklich ein hübscher Anblick. Danach schloss ich aber zu ihr auf und sah mir mit ihr den Sonnenaufgang an. Im Anschluss daran war sie so müde, dass ich sie nach Hause tragen musste. Während wir gingen, schlief sie friedlich ein.

Vaterfreuden
Auch wenn meine Freunde es für eine Schnapsidee hielten, fasste ich den Entschluss sie nicht dort zu lassen. Ich war nicht wirklich überrascht, dass der Wirt froh war, als ich ihn fragte, ob ich Naomi mitnehmen könnte. Naomi schien es auch nichts auszumachen. Allzu sehr schien ihr, die Umgebung nicht ans Herz gewachsen zu sein. Also nahm ich die Kleine mit nach Hause nach Oshibana. Dort besaß ich eine kleine Wohnung, sie war nicht sehr groß, aber sie reichte für uns zwei. Ich holte sogar die Erlaubnis des Vermieters ein um eine Trennwand im Wohnzimmer einzufügen, so verkleinerte sich zwar mein Lieblingsort, aber Naomi bekam ihr eigenes Zimmer. Auch wenn es nicht sehr groß war, fand sie es toll, besonders als sich nach und nach die Möglichkeit fand, billig recht hübsche Möbel dafür zu erhalten. Mal ganz davon abgesehen, dass sämtliche Mütter der Nachbarschaft mir die abgetragenen Kleidungsstücke ihrer Kinder vorbei brachten. Sie hatten die Kleine wohl genauso schnell ins Herz geschlossen wie ich. So konnte ich sagen, es war recht billig für mich, billiger als ich erwartet hatte. Meine Kollegen sorgten dafür, dass ich nur noch an kurzen Missionen teilnehmen musste, die nicht allzu gefährlich wahren. Während meiner Abwesenheit konnte mein kleiner Engel immer bei einem der Nachbarn unterkommen und ich wusste, dass es ihr dort gut gehen würde. Sie war immer fröhlich, wenn ich nach Hause kam. Meist erwartete sie mich schon und kam mir entgegen gelaufen. Aufgeregt erzählte sie mir dann, was sie erlebt hatte, während ich nicht zu Hause gewesen war. So kam es auch dazu, dass sie mir einmal unseren Garten präsentierte. Dieser war während meiner Abwesenheit von ihr und einer Nachbarin ordentlich bepflanzt worden und roch nun nach den verschiedensten Kräutern. Ein Gedicht, musste ich zugeben und mit knapp zehn Jahre präsentierte mir mein kleiner Schatz ein wahres Festmahl. Ich musste zugeben, dass sie wirklich eine Bereicherung für mein Leben darstellte. Wie sehr genau ich auf ihre Hilfe angewiesen sein würde, wusste ich zu dieser Zeit noch nicht.

Die Schatten
Von mehreren Leuten, die sich länger mit Naomi beschäftigten, bekam ich die Rückmeldung, dass an dem Kind etwas sprichwörtlich zauberhaftes war. Wir vermuteten, dass sie das Zeug dazu hatte, einige Zauber zu lernen. Also entschied ich mich dazu ihr meine Magie zu lehren, die Schattenmagie. Eigentlich hatte ich fast befürchtet, dass so ein zierliches, fröhliches und heiteres Kind sich zu sehr vor Schatten fürchten würde, aber dem war nicht so. Mit Begeisterung lernte sie alles, was ich ihr darüber sagen konnte und verlangte immer gieriger nach mehr. Ich besorgte ihr also Bücher, in denen sie ihren Wissensdurst stillen konnte und sie verschlang sie im wahrsten Sinne des Wortes. Bald war sie gut genug einen Zauber anzuwenden und bat mich darum, sie auf eine meiner Missionen mitzunehmen. Ich versprach ihr sie mitzunehmen, wenn sich eine Geeignete darbot. Geduldig ließ sie sich damit zufriedenstellen und wartete auf diese Möglichkeit, die ihr recht schnell eröffnet werden sollte. Die Gruppe, mit der ich unterwegs war, war recht tolerant und die meisten kannten mein kleines Goldkind bereits. Es dauerte keinen halben Tag, da hatte sie die drei gestandenen Männer um den Finger gewickelt mit dem unwiderstehlichen Charme den nur ein süßes kleines Mädchen, wie sie haben konnte. Bald hatte sie die Kontrolle über die Gruppe an sich gerissen, auf eine liebenswürdige und doch unumstößliche Weise. Wir mussten eigentlich nur ein paar Pferde von einer Stadt zur nächsten bringen. Jeder von uns hatte eines unter dem Hintern und sie saß bei mir vorne auf.
Eigentlich gab es keine Anzeichen dafür, dass uns irgendetwas bevorstand. Doch dieser Frieden war trügerisch. Warum das passierte, war mir unklar, aber plötzlich standen einige Magier vor uns und holten schon den Ersten von seinem Pferd. Wir Übrigen verschanzten uns so gut es ging hinter einigen Bäumen am Wegrand, bevor wir begannen, die Feinde zu bekämpfen. Die scheinbar doch mehr auf dem Kasten hatten, als wir befürchteten. An diesem Tag, in diesem Kampf, verlor ich alle meine besten Freunde. Nach und nach fielen sie den Unbekannten zum Opfer, doch auch wir konnten ihre Anzahl verringern. Zum Schluss war es einer gegen einen und einen Halben. Naomi war die ganze Zeit bei mir, an mich gedrückt, beschützt. Ich habe mich immer wieder verflucht, sie mitgenommen zu haben, das war kein Ort für ein Kind, kein Ort für mein Kind, ihr Leben war in Gefahr, weil ich einfach zu dumm und zu leichtsinnig war. Ich entschied mich dafür, meinen Gegner anzugreifen. Der Zauber, den ich wählte, traf meinen Gegner kritisch, doch auch er hatte sich gerade zum Angriff entschieden und verwundete mich schwer. Mein ganzer Körper brannte und das Gefühl in meinen Beinen schwand. Ich knickte weg und landete unsanft auf dem Boden. Ich konnte Naomi sehen, die sich schützend vor mir aufbaute. Sie wollte mich also beschützen, mein kleines Mädchen, ich hatte sie noch nie so entschlossen gesehen. Mein Gegner war angeschlagen und sah in den kleinen Mädchen nur eine Schwache oder überhaupt keine Bedrohung, vielleicht war genau das sein Fehler, denn einen Zauber beherrschte sie schon. Er war noch nicht sehr kraftvoll, aber die Faust, die dem verblüfften Kerl ins Gesicht schmetterte, hatte ihn so überrascht, dass er nichts unternommen hatte, um sie abzuwehren. Er ging von der Faust getroffen zu Boden und sieh sah mich stolz an. "Ich hab es geschafft Papa", als sie das sagte, hätte ich am liebsten angefangen zu weinen. Es war das erste Mal, dass sie mich so nannte.

Aberglaube
Wie sie es geschafft hatte mich nach Hause zu bringen ist immer noch ein Wunder. Die Pferde waren vor Schreck geflüchtet, doch eines von ihnen hatte sie wohl gefunden und zur Rückkehr bewegt. Ich wusste nicht, dass Pferde so was überhaupt tun, aber es hatte sich neben mir niedergelassen und Naomi half mir auf den Rücken. Die Schmerzen hatten meine Sinne total vernebelt und ich konnte meine Beine nicht mehr rühren. Ich fühlte mich in diesem Moment so hilflos wie noch und war dankbar, dass mein kleiner Engel immer noch bei mir war. Sie führte das Pferd mit mir zurück in die Stadt und berichtete dort von dem Überfall. Im Krankenhaus wachte sie an meinem Bett und teilte mir mit, was die Ärzte über meine Beeinträchtigungen sagten. Zu der Zeit, wirkte sie plötzlich so erwachsen und voller Ruhe. Wie eine Mutter kümmerte sie sich um mich und brachte mir regelmäßig Besuch vorbei. Einmal kam jemand aus der Gilde, der ihr ein Kreuz mitbrachte. Man hatte es wohl in den Tiefen der Gildenschatzkammer gefunden und wollte sie für ihre Tapferkeit entlohnen. Leider musste ich erfahren, dass hinter unserem Rücken schwere Gerüchte gesponnen würden, wie ein kleines Mädchen einen so starken Magier hatte erledigen können, dem einige hervorragende Zauberer der Gilde zum Opfer gefallen waren. Soweit wir zwei informiert waren, gab es die haarsträubendsten Theorien über eine Verschwörung gegen die Gilde. Fast als wollte uns das Schicksal einen Streich spielen, begann Naomi allergisch auf das Silberkreuz zu reagieren. Ausschlag breitet sich an ihrem Hals aus, der stark brannte. Erst wussten wir nicht, woran es lag, aber ein Arzt stellte fest, dass sie einfach das Silber nicht vertrug. Kein Grund zur Sorge, wir ersetzten es einfach durch ein goldenes Kreuz und dann ging auch die Schwellung zurück. Inzwischen hatte sich allerdings schon die Kunde von ihrer Silberallergie herumgesprochen.
Wie Klatschtanten nun mal sind, wurde alles hochgeschaukelt, bis diese abergläubischen Waschweiber wirklich glaubten, die kleine Naomi wäre ein Werwolf. Es wunderte mich, dass sie sich nichts Absurderes ausdachten, immerhin gab es eine Menge Monster auf dieser Welt. Sie verließ in diesen Tagen mein Krankenzimmer nicht. Zu viel Angst hatte sie vor den vielen aufdringlichen Leuten und einigen Fanatikern, die nur wegen der Gerüchte angereist waren, um den vermeintlichen Werwolf zu sehen. Da wurde es Zeit, dass ich entlassen wurde und als ich mit ihr auf dem Schoß, in meinem Rollstuhl nach Hause rollte, konnte ich diese Blicke direkt fühle und ich sah, wie sehr, sie sich dafür fürchtete. Es wurde Zeit, dass sich das endlich einrenkte. Glücklicherweise stand die Gerichtsverhandlung mit dem fremden Zauberer noch an. Dieser war bisher unwillig gewesen, irgendwas herauszurücken. Aber einige Profis hatten es wohl geschafft, ihm die Zunge zu lockern. So kam heraus, dass an Naomi doch nichts Monströses zu finden war und das seine Niederlage wohl seiner eigenen Dummheit zu zuschreiben war. Ein Arzt bestätigte dann die Möglichkeit einer Silberallergie, die er auch schon bei anderen Patienten festgestellt hatte. Die litten meist darunter, dass sie ihre Ohrringe oder Eheringe nicht tragen konnte. Das Misstrauen legte sich also wieder und war bald wieder ganz vergessen. Seit alledem blieb sie ungern lange alleine zu Hause, was sie auch nur noch selten ist, denn so wie es aussieht werde ich nie mehr zu irgendwelchen Abenteuern aufbrechen.

Ihre Zeit
So langsam gewöhnte ich mich an den Rollstuhl und meinen Alltag konnte ich inzwischen auch alleine bewältigen, wenn es sein musste. Meist jedoch war Naomi an meiner Seite, die sich rührend um mich und mein Wohlbefinden sorgte. Unser Unterhalt war gesichert, weil es eine Art Arbeitsunfall gewesen war, wurden wir stellvertretend für den Verursacher von der Stadt versorgt, aber ich wusste, dass es Naomi in den Fingern kribbelte, meinen Platz einzunehmen. Irgendwie schien es ihr nicht zu gefallen ein faules Leben zu führen und irgendwo musste sie ihre Energie hineinstecken. Also entschied ich eines Morgens, dass es vielleicht Zeit war, sie in die Gilde aufnehmen zu lassen. Sie war begeistert, sie würde andere Magier treffen und mit ihnen spannende Abenteuer erleben. Auch wenn es bis dahin noch ein etwas längerer Weg war. Ich musste sie in den Kult einführen, den die Gilde pflegte, die Drachenverehrung. Wie ich erwartete hatte, löcherte sie mich mit Fragen darüber und war leichter von diesem Thema zu überzeugen, als ich erwartet hatte. Wenn es irgendwo einen Drachen gab, würde sie ihn wahrscheinlich finden und zu ihrem Kuscheltier heranzüchten, auch wenn ich selbst nicht glaubte, dass dies je passieren wollte. Aber es war gut, dass sie Feuer und Flamme dafür war. Es schien ihr Spaß zu machen an etwas zu glauben, was so fantastisch war wie ein Drache, wobei ich doch sagen musste, dass sie lang nicht so fanatisch war, wie einige andere aus der Gilde es waren. Sie blieb eben bei allem was sie tat mit dem Boden der Tatsachen in Verbindung und versuchte alles so realistisch zu halten, wie es eben ging. Dazu gehörte wohl auch, sich nicht einfach von einem Kult mitreißen zu lassen und ihm trotzdem ein wenig zu folgen. Ebenso dass es ihr noch Freude bereitete. Mit diesem Schwall der Begeisterung nahm man sie natürlich in die Gilde auf und die Tatsache, dass sie jeden Tag fröhlich nach Hause kam, spricht dafür, dass es ihr dort gut geht.

Nachdem Naomi ihre Arbeit für die Gilde aufgenommen hatte, kristallisierte sich hierbei sehr schnell heraus, wen aus der Gilde sie mehr mochte als andere. Hierbei erlebte sie das eine oder andere spannende Abenteuer, was ihr auch oftmals einiges abverlangte. Nicht nur nervlich, sondern auch körperlich. Als Masaru sie allerdings vor der Teilnahme an einem Turnier aufsuchte, um ihr zu sagen, dass ihr Vater verunglückt war, endete vorerst ihre Zeit als Magierin. Ihr Onkel, der sie unterdessen aufnahm, hielt nicht viel davon sie draußen herumlaufen zu lassen. Man änderte ihr aussehen, nahm ihr fast jeden Schein der Selbstständigkeit und sperrten sie in einen goldenen Käfig. Der junge Mann, der sie vom Turnier abholte, war von da an ihr Schatten und bemerkte natürlich, wie sich das Kind quälte. Also setzte er sich bei dessen Onkel dafür ein, dass es seine gewohnte Arbeit wieder aufnehmen durfte.

Stimme aus der Vergangenheit
Wo kommen wir hin und wo gehen wir hin. Fragen, welche die meisten Menschen sich öfter stellen und versuchen sich zu beantworten. Die meisten von ihnen wissen zumindest woher sie kommen und keiner kann genau sagen, wo die Reise des Lebens ihn hinführt. Naomi jedoch weiß weder das eine noch das andere. Weshalb zumindest der Erzähler dieser Geschichte, etwas Licht ins Dunkel bringen möchte. Nur um das festzulegen, was im Kopf des Kindes fehlt.
Beginnen wir mit dem Vorstellen der Familie. Hier haben wir Großvater Edgar de Avillon. Ein begnadeter Forscher der Genetik und Schattenmagier. Wenn er nicht so irre wäre, könnte er eine gute Hilfe für die Menschheit werden. Leider lebt der gute Herr sehr zurückgezogen und geht lieber seinen eigenen Studien nach, statt etwas zu erforschen, was am Ende auch anderen helfen würde. Sein Ziel ist es, die Blutlinie seiner Familie nur mit den Besten Magiern zu verbinden. Sollte er es jemals schaffen aus dieser Familie eine vor kraft strotzende Blutlinie zu schaffen wird das nächste Ziel wohl die Herrschaft über das Land, doch zunächst soll die Forschung genügen. Dafür experimentiert er an vielversprechenden Kriminellen, an Leuten die dies für Geld machen oder sich aus sonstigen Gründen freiwillig melden und an jenen die er haben möchte, ganz gleich ob sie freiwillig da sind oder nicht. Man muss dazu sagen, dass es nur weniger Freiwillige gibt, die sich in seinem Anwesen in den Bergen befinden. Bei ihm befindet sich immer seine Frau Helena. Diese hält sich aus seinem Forschungen in so fern heraus, dass sie den Versuchen nicht beiwohnt. Ansonsten überprüft sie regenmäßig die Gesundheit der "Patienten" und ihre Tauglichkeit für die Arbeit. Ihr Gemüt ist Kühl wie Eis und sie scheint an dem Leid der Leute keine Teilnahme zu haben. Auch ihre Kinder bekommen ihre sanfte Seite kaum zu sehen, der einzige der von ihr wirklich verwöhnt wird ist Enkelsohn Jonathan, welcher eine Lost Magic beherrscht und deshalb etwas besonderes ist, zumindest in ihren Augen. Ebenfalls im Anwesen angesiedelt ist der älteste Sohn der Familie. Gabriel, ein wirklich herzensguter Mensch, der das eine oder andere Mal dafür gesorgt hat, dass die zum Teil gefangen gehaltenen Menschen aus den Fängen seiner Eltern entkommen konnten. Auch wenn diese ihn dafür straften, eines war sicher, sie würden ihn niemals töten, denn von den Kindern hat er die stärksten magischen Kräfte. Selten wird er krank und auch harte Arbeit ermüdet ihn nur langsam. Doch wie das Schicksal so spielt ist auch er derjenige, der daraus am wenigsten Profit schlägt. Es war ihm nie wichtig ein besonders starker Magier zu werden, oder gar andere zu besiegen. Das Einzige um was er sich sorgt, ist seine Familie. Etwas, was er ohne den Wahnsinn seiner Eltern wahrscheinlich nicht hätte, aber dennoch liebt, mehr als alles andere auf der Welt. Unter den "Patienten" befindet sich eine junge Frau in seinem Alter, etwa zwei Jahre jünger, als man sie brachte, war sie fünfzehn Jahre alt und es war das erste und einzige Mal, dass man sein Erbgut nutzte, um einen Nachkommen für die Familie zu erzeugen. Seit dem wehrt er sich gegen jeden Versuch seiner Eltern ihm auch nur nahe zu kommen, aber dennoch bleibt er, zum Schutze Hikaris. Sie ist die Mutter seiner Tochter, des Wesens, was das Leben für ihn lebenswert macht und dessen Wege er selbst von Weitem so gut es geht verfolgt. Seiner Liebsten ermöglichte er die Flucht und bisher hatten sie keinen Kontakt, weil selbst er nicht weiß, wo sie sich befindet. Der Grund warum er also bleibt ist, dass sein Vater und seine Mutter versprachen nichts zu unternehmen, um sie oder seine Tochter ausfindig zu machen. Dass die Tochter dabei näher ist, als sie sich selbst vorstellen könnten, weiß nur er.
Damals vor etwa fünfzehn Jahren, als Naomi ein kleines Neugeborenes war gelang Gabriel sein erster Versuch jemanden zu befreien. Er musste dafür zwar einige Leute bestechen und eine der Wachen töten, welche ihn ungewollt überraschte, aber dafür konnte er seine Tochter in die Hände von Leuten geben, welche diese weg brachten. Dass diese dann in einem Gasthaus gelandet war, wo es eigentlich nicht so gut für sie war, fand er etwa zwei Jahre später heraus. Doch zum Glück hatte er die Chance seinen jüngsten Bruder darauf anzusetzen. Er wusste der junge Mann lag im Krach mit der Familie und würde ein Kind nicht in dieser Umgebung lassen. Allerdings musste er sich gedulden, denn nach Hause in das Haus wo sein Zwillingsbruder Gabriel residierte und die Familiengeschäfte führte, obwohl sie gerade so eben volljährig waren durfte er nur, wenn man seinen Bruder für eine Woche in die Berge holte, weil man neues Erbgut von ihm brauchte. In der Zeit musste er für den Bruder die Geschäfte führen, aber das war nicht das Schwere daran. Das Schwere war die missmutige Laune des Bruders zu übernehmen, denn was ihren Charakter anging waren die Zwillinge sich ganz und gar nicht ähnlich. Gideon kam eben sehr nach seinen Eltern. Doch dies war die Gelegenheit auf die er gewartet hatte. Er stattete also nebenher seinem jüngsten Bruder Rio einen Besuch ab. Das einzige Familienmitglied, was er wirklich mochte und meinte, der junge Magier sollte sich doch einmal das Gasthaus ansehen. Angeblich würden dort merkwürdige Dinge vor sich gehen. Kurz nachdem Gabriel wieder zurück in die Berge musste, machte sich Rio mit einigen Freunden auf den Weg. Angeblich eine gemütliche Männerrunde, bei der er sich davon vergewissern wollte, was dort vorging. Bei dieser Gelegenheit fand er Naomi und wie Gabriel es gehofft hatte, nahm er das Kind mit, welches er niemals hätte dort lassen können, auch ohne zu wissen, dass in seinen Armen von nun an seine Nichte ruhte.
Über die Jahre hielten die Brüder Briefkontakt zu einander, dabei benutzen sie ihren eigenen Wortcode, der jedes einzelne Wort neu verschlüsselte und deshalb von den Eltern nicht geknackt wurde, wenn sie versuchten eingehende oder ausgehende Post zu entschlüsseln. Man könnte sagen, dass die Brüder ihre eigene Schrift entwickelt hatten, Aussprechen könnten sie es wohl auch, allerdings waren einige Worte so zerstückelt, dass sie kaum mehr einen Redefluss erlaubten. So allerdings war er immer über das Leben seiner Nichte, beziehungsweise Tochter informiert, auch über den Unfall, den Rio gehabt hatte. Nachdem er hörte, dass dieser im Rollstuhl sein Dasein verbrachte setzte er zusätzlich einen Beobachter auf ihn an. Masaru, ein junger Mann, der eigentlich im Wachdienst arbeitete und recht glücklich war über den Jobwechsel. Doch auch er war nicht eingeweiht in die Tatsache, wen genau er eigentlich im Auge hatte, für ihn war es nur Rio und dessen Adoptivtochter. Unterdessen arbeiten Gabriel und Hikari an einem Plan für diese zu fliehen, sie wollte nie wissen, wo sich ihre Tochter befand, um diese nicht zu verraten, sollte man sie bei einem Fluchtversuch erwischen. Sie war sich sicher, dass sie ihre Tochter auch so finden würde, wenn sie nur ihrem Herzen folgte. Die Flucht gelang kurz bevor Rio seinen zweiten Unfall erlebte und seine Zeit im Krankenhaus verbrachte. Deshalb kam der Deal, den Gabriel von seinen Eltern angeboten bekam gerade recht. So würden diese nicht sehen, dass das Kind, welches sich im Hause seines Bruders aufhielt nicht nur einfach adoptiert war, sondern eigentlich deutlich zur Familie gehörte. Er selbst sah sie zum ersten Mal seit einer Ewigkeit, als er für etwa eine Woche in das Haus zurückkehrte, weil man Gideon für diese Zeit im Bergschluss brauchte. Dieser war nach Oshibana gezogen, um das Kind von Rio zu hüten, ebenfalls nicht ahnend, dass er hier die Tochter seines Zwillings vor sich hatte, denn er selbst hatte inzwischen ebenfalls einen Sohn. Geboren etwa ein Jahr nach Naomi, ebenfalls aus dem Leib seiner Liebsten, eine weitere Untat, die er seinen Eltern niemals vergeben wollte. Etwas unschönes, was die Zwillinge auf unschöne Weise noch enger verband, als die Natur es bereits vorgesehen hatte.

Das Leben im Schatten
Nach dem Unfall von Rio, war Naomi sprichwörtlich über Nacht entwurzelt worden. Ihr Onkel Gideon hatte sie und alle ihre Sachen aus der kleinen Wohnung holen lassen, um sie in dem Haus einzuquartieren, welches er gerade zu seinem Eigen gemacht hatte. Wenn es um solche Dinge ging, war er wirklich effizient. Das meiste Hab und Gut des Mädchens war dahin gewandert, wo alles landete, was er nicht für angemessen hielt, im Müll. Die Erziehung, die seine Nichte bisher genossen hatte, ließ zu wünschen übrig, doch er würde alles richten. Das eindeutig adoptierte blonde Mädchen würde ins rechte Licht gerückt werden. Strenger Unterrich gemeinsam mit seinem Sohn beim Hauslehrer Akira zeigte, dass sie zwar in der Tat einiges wusste, wenn es um allgemeine Dinge Ging, doch in Naturwissenschaften hing das Kind deutlich hinterher. Kein Wunder, wenn sie andauernd mit ihren Gildenkollegen in der Landschaft herumwanderte und nichts ordentliches lernte. Auch diese merkwürdigen Anwandlungen, welche sie hatte. Ein Mädchen aus gutem Hause in der Küche, oder gar mit schmutziger Kleidung im Garten? Es gab viel zu tun. Zumindest hatte sie eine ordentliche Haltung und mit der richtigen Anleitung durch Akira schien sie sogar etwas wie Eleganz besitzen. Welche allerdings sofort verloren ging, wenn sie gemeinsam mit Jonathan Tanzstunden nehmen musste. Irgendetwas war zwischen den beiden, was unterschwellig für Unruhe sorgte. Der Herr des Hauses kümmerte sich allerdings weniger darum, welche düsteren Dinge sich abspielten, wenn er nicht seine Augen darauf hatte.
Zunehmen wurde allerdings dem jungen Mann, welchen er damit beauftragt hatte, das blonde Mädchen zu bewachen, klar, dass eben jenes Kind langsam aber sicher eingehen würde, wenn man ihm nicht ein wenig Freiheit schenkte. Also war es ihm erlaubt in Begleitung des Bewachers, den im Koma liegenden Rio zu besuchen. Doch das sollte nicht genug sein. Auf Drängen Masarus hin, gestattete man Naomi erneut an Quest der Gilde teilzunehmen. Dies sollte ihre Verfassung ein wenig mildern und siehe da, zumindest wenn sie das Haus verließ, lag ein Lächeln auf ihren Lippen. Nicht, dass Gideon das interessiert hätte, aber seine Bediensteten sahen es mit Freude.

Der Weg der Mutter
Hikari war schon in jungen Jahren eine wirklich begabte Magierin gewesen. Von ihrer Familie mit viel Liebe groß gezogen, in ihrer Gilde Fairy Tail geachtet und gemocht. Eine engagierte junge Frau, von der man eigentlich noch viele gute Taten erwartete, doch auf einer Quest ging sie verloren. Aus einem Hinterhalt ermöglichte sie ihrer Gruppe den Rückzug und als man mit Verstärkung zurückkehrte, war von ihr keine Spur mehr übrig. Auch Suchen, rund um das Gebiet brachten keine weiteren Erkenntnisse, die junge Frau war verschwunden und blieb verschwunden. Man hatte sie in das Schloss des Grafen de Avillion gebracht. Seines Zeichens Professor für Genetik und ein sehr merkwürdiger Zeitgenosse. Zu dieser Zeit arbeitete er gerade an einer Vererbungsskala, die ihm dabei helfen sollte, die perfekten Partner zur Zeugung möglichst perfekter Kinder zu finden. Da er nicht davor zurückschreckte seine eigenen Söhne für diesen Plan zu missbrauchen schreckte er auch für fremden Kindern und speziell Frauen nicht zurück. Während sie mit kurz vor sechzehn ihr erstes Kind zur Welt brachte war sie also unfreiwilliger Gast im Hause des Professors, wo sie sich zu all ihrem Übel schrecklich in den Sohn des selben verliebte, dem Vater ihrer kleinen Tochter.
Mit Gabriels Hilfe gelang es erst das Baby aus dem Schloss des Grafen zu schmuggeln und einige Zeit darauf gelang auch Hikari die Flucht. Schweren Herzens musste sie den Geliebten zurücklassen, denn dieser wollte von dem Haus aus verhindern, dass man der Geliebten folgte und ihr so Zeit geben, die gemeinsame Tochter zu finden. Die Zeit hatte sie, allerdings nicht das Glück. Immerhin wusste sie nicht, ob sie nicht doch verfolgt wurde, weshalb sie erst ein paar Jahre nachdem Naomi schon längst nicht mehr dort war an dem Gasthof angelangte, wo das Mädchen damals hingegeben worden war. Dort erzählte man ihr von dem jungen rothaarigen Magier, der das Mädchen mit sich genommen hatte. Beinahe vermutete sie schon ihren Liebsten dahinter, als sie sich nach Oshibana aufmachte, um den Mann zu besuchen. Es stellte sich aber heraus, dass es der jüngere Bruder war, von dem sie noch nichts gehört hatte, aber der Name sprach für sich. Noch wusste sie nicht, wie Rio zu seiner Familie stand, aber scheinbar hatte dieser zur übrigen Familie keinen Draht. Es gab keine Besuche, keine Briefe und auch sonst nichts, was darauf hinweisen könnte, dass er noch eine Familie hatte. Also mietete sie sich im selben Haus ein, wie der Magier und beobachtete, wie ihr Kind unter seiner Obhut heranwuchs. Oft nahm sie sich vor, sich endlich zu erkennen zu geben, doch wie sollte sie es erklären, oder gar beweisen? Also schwieg sie, aus Angst, ihre Tochter könnte sie ablehnen. Arbeit fand sie im Städtischen Krankenhaus, wo sie erst eine Ausbildung und später auch eine Anstellung als Krankenschwester fand.
Als der junge Mann auf seiner Quest einen Unfall erlitt und an den Rollstuhl gefesselt wurde trat sie gerne als hilfreiche Nachbarin auf. Half mit Essen und Kleidung aus und lernte so etwas mehr über ihr Kind, was zu einem liebevollen Menschen heranwuchs, der sich aber nur wenig helfen ließ. Naomi schien einen festen Lebensablauf vor sich zu sehen und schien dafür auch hart arbeiten zu wollen, etwas worauf man als Mutter wirklich stolz sein konnte. Wie viele kleine Mädchen konnten von sich schon sagen, dass sie zu Hause alles im Griff hatten. Auch nachdem sie die Arbeit als Gildenmagierin aufgenommen hatte, scheinbar blühte sie darin wirklich auf und das war etwas, was Hikari nur zu gut nachempfinden konnte, war sie doch selbst in Naomis Alter in einer Gilde gewesen, für welche sie gerne jedes Risiko genommen hätte. Oft allerdings hörte sie Rio darüber klagen, dass sich Naomi nicht die richtigen Freunde aussuchte. Dies passierte, wenn sie ihm im Haushalt half, weil das Kind sich auf einer Quest befand.
Sie hatte den jungen Mann einmal durchs Treppenhaus gehen sehen, der Rio so ein schrecklicher Dorn im Augen war. Ein Grinsen hatte damals ihr Gesicht durchzogen, weil sie in der Tat sicher war, dass ihre Tochter genau wusste, wen sie sich gerade wie an Land zog. Denn auch, wenn der Ruf des Dragonslayers bis zu ihr vorgedrungen war, schien er an Naomi kein Interesse in dieser Hinsicht zu haben. Auch Naomi schien den jungen Mann aus ihrer Gilde sehr zu schätzen, doch wie sehr, war nicht ersichtlich. Die Mutter machte sich jedoch weniger Sorgen als der Leihvater. Welcher kurz darauf erneut verunglückte und auf ihrem Arbeitsplatz auftauchte. Als Komapatient verweilte der Rothaarige schon eine lange Zeit auf der Station und Naomi kam ihn so oft es ging besuchen, nun immer in Begleitung und scheinbar in immerwährender Angst, um den Vater. Auch Seraphim sah die junge Frau erneut, scheinbar war er ihrer kleinen Tochter immer noch ein treuer Freund.

My life is a living hell
Wenn jemand sagt, du lebst nur einmal, dann hat er sich sicherlich noch nicht mit Naomi beschäftigt. Während sie glaubt, dass sie bereits einige Male gestorben war, nur um in einem anderen Leben aufzustehen, erlebte sie nun ihre echte Beerdigung. Natürlich war sie nicht wirklich von dieser Welt gegangen, aber ab jetzt wurde diese Möglichkeit von Tag zu Tag schmackhafter. Doch nun zuerst zu dem Ereignis, welches der Auslöser für diese Tragödie war. Naomi hatte sich in den Garten begeben, um dort noch ein wenig den Umgang mit den Flügeln zu üben. Gideon hatte zu ihrer Überraschung in einer seiner guten Wochen, dem Mädchen diese Magie gelehrt. Wie sollte sie denn wissen, dass es sich bei dem Lehrer nicht um Gideon, sondern um Gabriel gehandelt hatte. Doch Gabriel war nun wieder weg, zu Hause und der eigentliche Hausherr residierte in seinem Arbeitszimmer und bekam einen halben Anfall, als er seine Nichte fliegen sah. Zumindest mit dieser Magie. Er selbst beherrschte die Holy Soul Magie, was ein wenig lächerlich war, denn heilig war er auf keinen Fall. So allerdings stürzte er aus seinem Arbeitszimmer und kommandierte das Mädchen sofort zurück auf den Boden. Dieses erklärte ihm etwas verwirrt, dass er es ihr doch selbst beigebracht hatte und in ihm keimte der Groll gegen den Bruder. Zornig blickte er in das Gesicht des Kindes und da fiel es ihm wie Schuppen von den Augen, sie sah aus wie er.
An der Hand zerrte der Magier seine Nichte in sein Arbeitszimmer und wühlte in seinen Unterlagen. Dort fand er, was er suchte, die Unterlagen zum einzigen Versuch mit seinem Bruder. Das Bild der Frau, mit der dieser Versuch begangen worden war, war ein Spiegelbild von Naomis Erscheinung und das Gesicht des Mädchens unzweifelhaft geprägt von seinem Bruder. Wie war das möglich, dass sie die ganze Zeit so nah gewesen war, ohne dass er es je bemerkt hatte. Wahrscheinlich war dies die Strafe dafür, dass er sich ihr nie wirklich gewidmet hatte. Doch das würde sich jetzt ändern. Ein Grinsen umspielte sein Gesicht, als er Hauro ins Arbeitszimmer beorderte. Statt das Kind wie üblich in sein Zimmer zu entsenden, wurde sie nun in den Keller gebracht. Im Flur, von dem Türen zu den Zimmern der Dienstmädchen oder Dienern abgingen, bekam das Kind sein neues Heim. Eine alte Matratze mit einer ebenso alten Wolldecke. Dann wurde etwas vorbereitet, von dem Naomi dachte, dass es erst in ein paar Jahren der Fall sein würde, ihre Beerdigung. Sicher war sie sich nicht, was das Ganze werden sollte, aber vielleicht war es gar nicht so schlecht, aus dieser Welt zu scheiden? Doch Naomi hatte sich zu früh gefreut, es würde für sie kein Scheiden geben, nur schlechtes Theater.
Am Tag der Trauerfeier, zu der all jene eingeladen waren, die Rang und Namen hatten, lag Naomi in einem Sarg. Der obere Teil aufgeklappt, damit man ihr Gesicht sehen konnte. Totenblass, man hatte sie nicht einmal schminken müssen, sie war ebenso geworden. Ein Betäubungsmittel ließ sie schlafen, unfähig sich zu bewegen, die Atmung so flach, dass es keiner der anwesenden auch nur erahnen konnte. Während die hohen Herrschaften Abschied nahmen, von einem kleinen Mädchen, dass sie zu kennen gedachten, nahm auch sie Abschied. Abschied von dem Leben, was sie gehabt hatte. Endgültig entkräftet wusste sie, dass es keine Rückkehr mehr in die liebenden Arme Rios geben würde, erst wenn sie beide diese Welt verlassen hatten, doch das würde sich zumindest für sie noch ein wenig hinziehen. Nach der Trauerfeier wurde sie zu ihrer Matratze im Keller gebracht und dort schlief sie, bis in den neuen Morgen hinein. Während Gideon und Hauro die Trauer nur mimten ahnten Akira und Jonathan noch nichts von dem falschen Ende des Mädchens, doch das sollte sich ändern an dem Abend, den Jonathan zum ersten Mal besoffen die Treppen in den Keller stolperte, um eines der Dienstmädchen dazu zu bewegen, ihm etwas gegen seine Übelkeit zu geben. Alles war vergessen, als er am Ende des Ganges seine Cousine entdeckte.
Sie lebte, wobei man den Zustand wahrscheinlich nicht leben nennen durfte. In einem Glas neben ihrem Bett war abgestandenes Wasser und auf einem Teller türmten sich die Reste eines Essens, welches er am Vortag gegessen hatte. Ein wirklich glorreiches Mal, welches sie nicht angerührt hatte, etwas was Jonathan deutlich verstehen konnte. Es war wie eine Seuche, die sie von innen auffressen würde, da war Naomi sich ganz sicher. Eigentlich war sie die ganze Zeit nur damit beschäftigt hier herumzuliegen und niemandem im Weg zu sein. Sie wollte ihre Kräfte Schonen um Bald hier ausbrechen zu können. Zum ersten Mal sollte sie jedoch froh sein, dass es ihren Cousin gab, denn er war es, der das Wasser gegen frisches austauschte, ihr sogar das Glas an die Lippen hielt und sie so zum Trinken bewegte.
In den folgenden Nächten folgte dann Gideons Wahnsinn. In einem Anfall von Größenwahn ließ er dem Mädchen das Familiensiegel in Form eines hübsch verzierten A's in die Schulter verewigen und von einem Scheider einen Katzenpyjama anfertigen. Dass er damit langsam aber sicher, sein eigenes Grab schaufelte, blieb ihm unbewusst. Stattdessen entfernte er vor dem Mädchen das Dienstmädchen, welches sich besonders liebevoll, um die neue Kellerbewohnerin gekümmert hatte und drohte ihr, wenn sie je fliehen würde, diesen Prozess mit jedem hier zu wiederholen. Umso grausamer war, dass sie weiterhin Gildenarbeit erledigen durfte. So nah an der Freiheit und dennoch musste sie zurückkehren, sonst waren sie alle weg.


◊ ◊ Schreibprobe ◊ ◊
Er maunzte schon wieder und er war wirklich etwas Süßes. Das Süßeste, was er von sich gab und das auch noch in Kombination mit dem Kosenamen, welchen er für sie erwählt hatte. Gefolgt von der Frage, warum sie noch wach war, weil er sie bereits schlafend vermutet hatte. "Ich ... ich hab mich nicht so wohl gefühlt", meinte sie beiläufig und folgte ihm mit ihrem Blick. Leicht musste sie schmunzeln, als er meinte, dass er müde war. Nun gut, wahrscheinlich hätte er bei einer Frau nicht so viel Schlaf bekommen, sondern hatte er nicht nur ihr, sondern auch sich noch schlaflose Stunden beschert. Dass er zu ihr kam, um ruhig schlafen zu können, war irgendwie etwas Besonderes für sie. Immerhin war es für sie eine Auszeichnung, jemandem sagen zu können, dass man friedlich und entspannt neben ihm schlafen konnte. Vorsichtig ließ sie die Tür ins Schloss fallen und versuchte die Freude darüber zu verbergen, dass er jetzt gerade bei ihr war. Nun würde sicher sie auch besser schlafen, denn in den Armen des jungen Mannes hatte sie sich bisher recht gut gefühlt. Kurz stellte er fest, dass ihr Zimmer doch recht nett war und dass sie so bald es ging, schlafen sollten. Dagegen hatte sie wirklich nichts einzuwenden. Warum sie wartete, bis er aus dem Bad zurückkam? Ganz einfach, er sollte sich ruhig breitmachen, sie würde schon ein Plätzchen für sich finden. Als er sich fallen gelassen und eingekuschelt hatte lächelte sie und krabbelte dazu. "Gute Nacht, Seraphim-sama", sanft küsste sie den scheinbar noch müderen Magier auf die Stirn und wünschte ihm mit den letzten ihrer Gedanken die süßesten Träume. Noch das Licht gelöscht und dann kuschelte sie sich zu ihm. Mit dem Wissen, ihn neben sich zu haben, seinem Geruch in der Nase und der Tatsache, dass sie jede seiner Bewegungen fühlen konnte, fühlte sie sich wohler. Schon bald war sie in tiefen Träumen verschwunden.
So gut der Schlaf war, so war auch das Erwachen. Vor sich hob und senkte sich der Körper ihres Begleiters. Er hatte die Decke so hoch gezogen, dass er fast gänzlich darunter verschwand. Nun erinnerte sie sich, dass er eigentlich sehr gerne gekrault wurde. Doch noch wollte sie in schlafen lassen. Sie entschied sich zu warten, bis der Zeiger der Uhr die Zwölf erreicht hatte. Zehn Uhr war doch eine gute Uhrzeit zum Aufstehen. Allerdings langsam, weshalb sie sich etwas näher zu ihm kuschelte. Inzwischen hatte sie selbst auch keine Berührungsängste mehr, zumindest nicht, was ihn anging. Dann legte sie ihren Arm so, dass sie bequem und zart durch das Haar kraulen konnte. So hatte ihre erste Quest erst richtig begonnen und diese würde so enden. Konnte man eigentlich als eine Art Tradition einführen. Immerhin konnte sie es genießen und sie glaubte, dass zumindest etwas Genuss seinerseits dabei im Spiel war, denn so wie er gerade da lag wirkte er wirklich entspannt und ja man konnte fast sagen, dass er so friedlich schlief wie ein Baby. Sie konnte ahnen, zwar nicht genau wissen, aber glauben, dass die Tatsache, dass sie so friedlich neben ihm hatte schlafen können. Danach so unberührt aufwachen zu können und dann auch noch ohne Angst sich enger an ihm zu schmiegen ein wundervolles Privileg war. Etwas, was sie wirklich auskostete, weil es ihr gut tat, weil sie es gerne tat und weil sie für ihn dabei keinen Schaden sah. "Ich hab dich lieb", leise, eigentlich mehr verträumt, nicht dafür gedacht, dass überhaupt irgendjemand diese Worte hörte, hatte sie diese wirklich flüsternd über ihre Lippen gleiten lassen, während ihre Finger weiter durch das weiße Haar strichen und darauf warteten, dass sich die violetten Augen öffneten und Seraphim erwachen ließen.
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Naomi

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BeitragThema: Re: Naomi Kagekami   Di 23 Sep 2014 - 18:09



Statusblatt
Schattenmagie / Demon Soul


◊ ◊ Körperliche Attribute ◊ ◊


   STÄRKE: 65 Punkte - Level 4 (Naomi außerhalb einer Transformation: Level 3)

   SCHNELLIGKEIT: 95 Punkte - Level 5

   GESCHICKLICHKEIT: 40 Punkte - Level 3

   WIDERSTAND: 40 Punkte - Level 3

   MANAVORRAT: 170 Punkte - Level 7

   WILLENSKRAFT: 170 Punkte - Level 7


◊ ◊ Magische Fähigkeiten ◊ ◊

   MAGIEART: Schattenmagie 100 Punkte - Klasse III

Schattenmagie
TYP: Elementlose Magie
ELEMENT: -
HAUPTATTRIBUT: -
NEBENATTRIBUT: -
BESCHREIBUNG: Mithilfe dieses Auslegers ist der Magier in der Lage, seinen Schatten zu bändigen und ihn für defensive oder offensive Zwecke einzusetzen. Dies kann er natürlich nur dann, solange genügend Licht zur Verfügung steht, sodass ein Schatten gebildet wird.

   MAGIEART: Demon Soul - 130 Punkte - Klasse III

Demon Soul
Typ: Transformationsmagie
Element: ---
Hauptattribut: Willenskraft
Nebenattribute: Widerstand, Geschicklichkeit
Beschreibung: Demon Soul ist ein Magieausleger aus dem Bereich der Transformationsmagie, Genauer gesagt handelt es sich hierbei um Take Over Magie, bei der sich der Anwender die Kräfte von Dämonen zu eigen macht.

   AUSLEGERPUNKTE: (6/12)

   ZAUBER:

Knuckle Shadow
TYP: Elementlose Magie
ELEMENT: ---
KLASSE: I
MANAVERBRAUCH: I
MAX. REICHWEITE: 5 m
VORAUSSETZUNGEN: Manavorrat Level 2, Willenskraft Level 2
BESCHREIBUNG: Einer der elementarsten Zauber der Schattenmagie, bei dem sich bis zu drei Fäuste vom Schatten des Anwenders lösen und auf den Gegner einzuschlagen vermögen. Die Stärke und Geschwindigkeit dieser Fäuste entsprechen der Willenskraft des Anwenders minus 1, wobei dieser Wert niemals größer als 4 sein kann.
Beherrschung:
 

Brick Bat
TYP: Elementlose Magie
ELEMENT: ---
KLASSE: I
MANAVERBRAUCH: I
MAX. REICHWEITE: 15 m
VORAUSSETZUNGEN: Manavorrat Level 2, Willenskraft Level 2
BESCHREIBUNG: Bei diesem simplen Zauber der Schattenmagie ist der Magier in der Lage, viele kleine Schattenfledermäuse zu erschaffen, welche den Gegner umkreis und sich auf ihn stürzen. Aufgrund des geringen Widerstands dieser kleinen Biester, eigenen sie sich besonders dazu, den Gegner abzulenken und seine Konzentration zu stören. Es sind zehn Fledermäuse auf einmal erschaffbar.
Beherrschung:
 

Guard Shadow
TYP: Elementlose Magie
Element: ---
KLASSE: II
MANAVERBRAUCH: II
MAX. REICHWEITE: vor dem Anwender
VORAUSSETZUNGEN: Manavorrat Level 4, Willenskraft Level 4
BESCHREIBUNG: Bei diesem Zauber manifestiert sich der Schatten des Anwenders zu einem Schild, um seinen Besitzer vor magischen Angriffen zu schützen. Dieser Schattenschild ist in der Lage, bis zu einem Klasse II Zauber oder drei Klasse I Zaubern abzuwehren, ehe er in sich zusammenbricht.

Horn Blade Shadow
TYP: Elementlose Magie
Element: ---
KLASSE: II
MANAVERBRAUCH: II
MAX. REICHWEITE: 20 m
VORAUSSETZUNGEN: Manavorrat Level 5, Willenskraft Level 3
BESCHREIBUNG: Bei diesem Zauber verwandelt sich der Schatten des Magiers zu einem Speer, welcher anschließend auf den Gegner zuschießt, wobei man dessen Flugbahn nach dem Abschuss nicht mehr kontrollieren kann. Die Geschwindigkeit, mit welcher sich der Schattenspeer fortbewegt, ist gleich der Willenskraft des Magiers minus 1, wobei dieser Wert niemals größer als 5 sein kann. Sobald der Schattenspeer die maximale Reichweite erreicht hat, wird er sich kurze Zeit darauf wieder zurück zum Anwender zurückziehen und in seinen normalen Schatten verwandeln.

Shadow Snakes
TYP: Elementlose Magie
Element: ---
KLASSE: II
MANAVERBRAUCH: II
MAX. REICHWEITE: 10 m
VORAUSSETZUNGEN: Manavorrat Level 3, Willenskraft Level 4
BESCHREIBUNG: Hierbei nimmt der Schatten des Anwenders die Form von Schlangenköpfen an, welche sich anschließend auf den Gegner schmeißen, um ihn zu beißen. Es können bis zu drei Schlangenköpfe auf einmal erschaffen und kontrolliert werden. Die Stärke und Geschwindigkeit dieser Schlangen entsprechen der Willenskraft des Anwenders minus 1, wobei dieser Wert niemals größer als 5 sein kann.
Beherrschung:
 

Choking Shadow
TYP: Elementlose Magie
ELEMENT: ---
KLASSE: III
MANAVERBRAUCH: III pro Minute
MAX. REICHWEITE: 5 m
VORAUSSETZUNGEN: Manavorrat Level 6, Willenskraft Level 6
BESCHREIBUNG: Bei diesem Zauber lösen sich Unmengen an Schattensträngen von dem Schatten des Magiers, die sich gleich daraufhin mit einer Geschwindigkeit, die gleich der Willenskraft minus 1 ist, auf den Gegner stürzen und diesen fesseln. Sollte die Stärke des Gefangenen gleich oder höher als die Willenskraft des Magiers sein, so ist er in der Lage, sich durch rohen Krafteinsatz von den Schatten loszureißen.


Arm of Pain: Ark Demon Soul
TYP: Transformationsmagie
ELEMENT: ---
Klasse I
Manaverbrauch I
MAX. REICHWEITE: Beim Anwender
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 2
BESCHREIBUNG: Bei diesem Zauber verwandelt sich der Arm des Anwenders in den eines Erzdämonen. Schwarze Schuppen bedecken nun den Arm und versprechen so einen erhöhten Widerstand. Der Widerstand des Armes wächst um 1 Level.

Demon Blast
TYP: Transformationsmagie
ELEMENT: Finsternis
KLASSE: II
Manaverbrauch II
MAX. REICHWEITE: 15 m
VORAUSSETZUNGEN: Master of Hell: Satan Soul
BESCHREIBUNG: Für diesen Zauber muss der Anwender kurz magische Energie zwischen seinen beiden Händen konzentrieren, sodass sich ein kugelförmiges Geschoss aus Finsternis bildet, welches er anschließend auf den Gegner abfeuern kann. Dieses Geschoss besitzt eine relativ hohe Durchschlagskraft, während die Geschwindigkeit gleich der Willenskraft des Anwenders minus 1 ist, aber nicht über Level 5 hinausgehen kann. Man kann diesen Zauber nur in der Full Body Form des Satan Souls verwenden.

Inhuman Beauty: Succubus Soul
TYP: Transformationsmagie
ELEMENT: ---
KLASSE: II
Manaverbrauch II
MAX. REICHWEITE: Beim Anwender
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 4
BESCHREIBUNG: Hierbei vollführt das Gesicht des Anwenders eine Verwandlung. Die Hörner, welche dem Anwender wachsen, stören das schöne Gesamtbild keinesfalls, was es Mitgliedern des jeweils anderen Geschlechtes Herzflattern spüren lässt. Ist die Willenskraft des Anwenders um zwei Stufen höher als die des Opfers, wird dieses vor lauter Zuneigung unfähig sein, etwas zu tun, das dem Nutzer schadet, und dazu neigen, dessen Wünschen nachzukommen; ist die Willenskraft von Anwender und Opfer gleich, so wird es sich immerhin verliebt fühlen. Ist die Willenskraft des Opfers höher, so tritt der Effekt je nach Abstand nur stark abgeschwächt auf.

Crazy Haircut: Medusa Soul
TYP: Transformationsmagie
ELEMENT: -
KLASSE: II
MANAVERBRAUCH: II + I pro Minute
MAX. REICHWEITE: Beim Anwender
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 4, Geschicklichkeit Level 3
BESCHREIBUNG: Bei diesem Zauber verwandeln sich die Haare des Anwenders und nehmen die Haarpracht von Medusa an, das heißt, man hat nun Schlangen und keine Haare auf dem Kopf. Die Tiere handeln und denken eigenständig, beißen aber auch nach allem, was ihnen in die Nähe kommt (dabei ist es egal, ob es Freund oder Feind ist), der Schaden pro Biss ist minimal. Die Schlangen besitzen eine Länge von 30cm und besitzen kein Gift.

Master of Hell: Satan Soul
TYP: Transformationsmagie
ELEMENT: ---
KLASSE: III
MANAVERBRAUCH: III
MAX. REICHWEITE: Beim Anwender
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 7, Dark Sky: Satan Soul
BESCHREIBUNG: Bei diesem Zauber verwandelt sich der Anwender komplett in einen Teufel. Es wachsen ihm Hörner, ein ledernes Paar Flügel, welches ihm das Fliegen ermöglicht (seine Geschwindigkeit steht in Abhängigkeit zu seiner Schnelligkeit, seine Tragkraft in Abhängigkeit seiner Stärke), und ein langer Schwanz. Weiterhin variiert seine Hautfarbe vom roten bis zum violetten Spektrum. In dieser Form ist der Nutzer in der Lage Zauber dieses Dämons zu erlernen und anzuwenden.

Dark Sky: Satan Soul
TYP: Transformationsmagie
ELEMENT: ---
KLASSE: III
MANAVERBRAUCH: III
MAX. REICHWEITE: Beim Anwender
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 6
BESCHREIBUNG: Bei diesem Zauber der Take Over Magie wächst dem Anwender ein ledernes Paar Flügel, mit welchem der Anwender in der Lage ist zu fliegen. Die Geschwindigkeit entspricht dabei seiner Schnelligkeit, während die maximale Tragkraft von der eigenen Stärke abhängt.


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