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 Kakariko

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Yuuki

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BeitragThema: Kakariko   Mo 24 Aug 2015 - 17:39


Ortsname: Kakariko
Art: Dorf und Umgebung
Spezielles: ---
Beschreibung: Das kleine und idyllische Dörfchen Kakariko befindet sich tief im Osten Fiores. Das Dörfchen liegt am Fuß eines inaktiven Vulkans und wird von einem Fluß in die östliche und westliche Hälfte gespalten. Der Legende nach, befreite einst ein Held das Dorf von einem Wyvern, welches es terrorisierte und mit jedem Angriff Leben nahm. Dementsprechend ist auch das Verhalten der Leute durch diese Erfahrung geprägt: Es sind harte und robuste Leute, die Fremden gegenüber jedoch sehr einladend und offen sind. Besondere Orte im Dorf und der Umgebung sind einerseits der Brunnen in der Dorfmitte, der große Friedhof und die nahe Bergruine.

Change Log: ---

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Yuuki

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BeitragThema: Re: Kakariko   Mo 24 Aug 2015 - 17:42

Cf: Bahnhof von Hargeon Town

Die Fahrt dauerte noch zwei, drei Stündchen, ehe der Zug zum letzten Mal langsamer wurde. "Endstation Kakariko. Alle Passagiere bitte aussteigen. Wir freuen uns, sie bald wieder als Kunden begrüßen zu dürfen.", teilte ihnen die blecherne Stimme aus den Lautsprechern mit und vermittelte ihnen auf diese Weise, dass sie doch endlich den Zug verlassen sollten. Auch die Magier packten ihre sieben Sachen und verließen den Zug. Bei der schönen Landschaft um sie herum, konnte Yuuki gar nicht anders, als tief einatmen und die frische Luft genießen. Die Nachmittagssonne stand am Himmel und wärmte sie, es war doch schon ziemlich erfrischend im Zug gewesen. Jetzt konnte der Grynder seine Jacke ausziehen und ein frisches Lüftchen auf seiner Haut spüren.
Schnurstracks wollte er zu dem nächsten Bahnhofbeamten gehen, als er erkannte, dass der Bahnhof leer war. Die handvoll anderer Zuggäste, die mit ihnen ausgestiegen waren, schienen genauso ratlos. Hatte die Seuche etwa alle Menschen ... dahingerafft? Seltsam, seltsam. In der Ferne konnte er dennoch einige Leute auf der Straße sehen, also hatte es möglicherweise nur die Beamten getroffen. Karma eben. *Moment mal ...* Als sich sein Magen meldete und verkündete, dass er bald wieder Nahrung brauchte, fiel es ihm wie Schuppen von den Augen. Er hatte seinen Proviant vergessen, verdammt noch mal! Das war eine richtige Katastrophe und er musste sofort was dagegen tun. Was machte einen guten Anführer aus? Er war charismatisch, er konnte kämpfen und er konnte deligieren. Zumindest letzteres beherrschte er gut und konnte auch gleich Gebrauch von machen. "Die Lage scheint ernster zu sein, als wir dachten. "Ich möchte, dass sich Amanda zum Bürgermeister begibt und dort nach dem Rechten schaut. Unter Umständen hat er noch einige wichtige Informationen für uns die Burgruine betreffend." Anschließend wandte er sich an Hel. "Kannst du dich bei den Leuten umhören? Wir müssen auch herausfinden, wie diese Seuche ausgebrochen ist." Er selbst würde sich um Proviant und Verpflegung kümmern. Nachdem alles gesagt war, verabschiedete sich der Grynder. "Wir treffen uns genau in einer Stunde vor dem Brunnen der Stadt!" Und damit machte er sich auf den Weg. Hoffentlich war der örtliche Lebensmittelladen nicht wegen Krankheit geschlossen worden.

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Amanda
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BeitragThema: Re: Kakariko   Do 27 Aug 2015 - 1:08

Der Mann hatte ihnen nur grob mitgeteilt was eigentlich los war, mehr war aber anscheinend auch nicht nötig, weil Hel direkt losstürmte um ein paar Banditen so verprügeln. Ob das Mädchen wusste, was sie da tat? War sie einfach nur stürmisch oder war sie stark? Amanda und Yuuki rannten ihr nach, was in einem Zug nicht unbedingt sehr einfach war, und würden es bald herausfinden. Fragil? Also war so ein ziemlich gefährliches Wort, wenn man quasi nichts über jemanden wusste. Als sie bei der Spitze des Zuges ankamen und die Geiselnehmer sowie Hel erreichten bot sich ein recht amüsantes Bild. Das zarte Kind hatte den Banditen ziemlich böse auf die Nase gegeben. Huh, das war beeindruckend. Amanda war sich ziemlich sicher, sie hätte das nicht so gut hinbekommen. Ihren Rubbish Zauber, welchen sie auf dem Weg beschworen hatte, lies sie wieder verschwinden, da er anscheinend nicht gebraucht werden würde. Es wäre eh ziemlich kritisch gewesen mit dem Ding hier drinnen zu zielen und Sachschaden hätte sich nicht vermeiden lassen. Sogar Personenschaden hätte sie anrichten können, wenn sie sich bei ihrem Angriff verschätzt hätte! Möglicherweise sollte sie daran arbeiten... Gut das Hel die Sache direkt übernommen und die Gefahr sehr souverän gebannt hatte. Auch wenn es einen der Männer da anscheinend ziemlich unglücklich erwischt hatte. Sie konnte sich nur zu gut vorstellen wie vermutlich alle anderen anwesenden Männer kurz zusammengezuckt haben. Amanda lächelte Hel begeistert an und lobte: „Das ist beeindruckend! Du bist ziemlich stark, wie du die da alleine fertig gemacht hast.“ Jetzt sah das Mädchen mit den lockigen Haaren direkt wieder unschuldig aus. Zwischendurch hatte Amanda etwas über die gesehene Magie nachgedacht. Leider hatte Amanda nicht zu sehen bekommen, wie die Keule zu Würfeln wurde, nur wie Hel sie abgewehrt hatte. So musste sie leider weiter mit dem Rätsel leben, welches wohl die Magie des Kindes war. Auf der Quest würden sich dafür sicherlich noch genug Gelegenheiten bieten. Hätte sie mehr gesehen hätte Amanda vermutlich auch Yuuki zugestimmt, dass das sehr gekonnt ausgesehen hatte. Erneut fragte sich das Mädchen wie es wohl um die Erfahrung der Beiden stand und wielange sie schon als Magier der Gilde unterwegs waren. Bevor sie zurück zu ihren Plätzen gingen warf die Weißhaarige einen Blick auf das Schwert, aber es war schlecht und wertlos, trotzdem beschloss sie es wenigstens irgendwo zu entsorgen, wo es besser aufgehoben wäre als mitten in einem Zug unter einem Sitz. Die Drei gingen zurück zu ihren Plätzen und nach einiger Zeit kamen sie endlich am Zielort an. Amanda war sehr erstaunt, dass so ein abgelegener Ort überhaupt einen Bahnhof hatte. Yuuki nahm direkt die frische Luft in sich auf und Amanda guckte fasziniert zu dem erloschenen Vulkan an dessen Fuße sich das Dorf befand. Außerdem suchte sie beiläufig die Umgebung nach Hinweisen auf die Seuche oder Krankheit ab. Vielleicht gab es verdorbenes Korn? Hier sollte es also eine Burg geben. Ob es in der Burg Schätze gab?! Was machte einen guten Anführer aus? Vermutlich, dass er passend Amanda zum Bürgermeister schickte und Hel den Ausbruch der Seuche untersuchen sollte. Nun, vermutlich würde Hel die Informationen gut zusammentragen, schließlich war sie nicht ganz so auf den Kopf gefallen wie der Grynder wohl glaubte. Doch anscheinend hatte sich die Meinung nach dem Kampf sehr drastisch geändert. Und was tat Yuuki? Der teilte nicht mit was er vorhatte. Sicherlich sehr sehr wichtige Questleiterdinge. Unglaublich wichtige Dinge. Der Junge verabschiedete sich und ging fort. „Okay.“ Kommentierte Amanda das Ganze stumpf und machte sich auf dem Weg zum Bürgermeister, von dem sie natürlich nicht wusste wo er war. Zum Glück waren so Bürgermeister und deren Gebäude meist recht auffällig und man konnte sich sehr schnell denken wo sie waren. Oder man folgte dem kleinen Schild welches einen direkt zum Rathaus führte. Amanda achtete auf Anzeichen der Krankheit und passte auf sich nicht anzustecken, auch wenn die Krankheit anscheinend eher „lustiger“ Natur war, wie sie bald erfahren durfte. Die Betroffenen lachten dauernd und machten dumme Scherze. Huh, klang für einige Menschen nach ganz normalem Alltag. Hoffentlich lachte sich hier keiner zu Tode. Gedanklich verglich die Weißhaarige die neuen Informationen mit schon vorhandenen Informationen und anderen Krankheitsbildern die ihr bekannt waren. Amanda versuchte mit dem Bürgermeister zu reden, doch leider verhinderten seine Witze und das ständige Lachen die Kommunikation so weit, dass die junge Frau innerhalb der kompletten Stunde nur eine einzige Information von dem Mann bekommen konnte. Es gab einen geheimen Eingang in die Burg. Hoffentlich hatte Hel deutlich mehr Glück beim Umhören. Amanda fand sich beim Brunnen der Stadt ein und hielt Ausschau nach Hel und Yuuki. Sie sollten zum örtlichen Heiler gehen, der schien mehr zu wissen, wenn er sogar ein Gegenmittel kannte. Vielleicht war dies nicht der erste Ausbruch der Krankheit?

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Hel

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BeitragThema: Re: Kakariko   Fr 28 Aug 2015 - 21:32

Wenigstens Amanda war nett zu ihr. Hel überging Yukis Lob einfach und ignorierte ihn weiterhin, denn der Junge dachte doch nicht ernsthaft, dass ein kleines Lob es einfach wieder gut machte, dass er sie so krass beleidigt hatte? Nun, wirklich drüber nachdenken konnte und wollte sie auch nicht, da sie in just diesem Moment in den Bahnhof von Kakariko ankamen, was durch eine Laute Durchsage angekündigt wurde.
Nachdem sie sich dann in dem kleinen Ort gesammelt hatten, hielt Yuki eine kleine Ansprache und teilte jedem der Teammitglieder eine Aufgabe zu. Hel sollte also einfach nur Leute befragen, wie es zu dieser Seuche kam? Nichts leichter als das! „Bis später Glumanda!“, rief sie der weißhaarigen Dame noch hinterher und machte sich dann selbst auf den Weg. Wo sollte sie hier denn anfangen, jemanden zu befragen? Es sammelten sich am Hauptplatz des Dorfes zwar einige Menschen, die jedoch lachten die ganze Zeit nur herum und rissen einen dummen Witz nach dem anderen. „Hey kleines Mädchen! Kommt nen Pferd in ne Bar. Fragt der Barkeeper: Was machstn fürn langes Gesicht?“ Hel starrte ihn geballte zehn Sekunden an und fragte sich, ob sie die Menschen nicht einfach sterben lassen sollte, wenn sie eh so tierisch dämlich waren, erinnerte sich aber schnell an die Bezahlung, die sie bekamen, wenn sie sich an die Quest hielten und die Seuche heilten. Nachdem sie ein paar Leute ausgefragt hatte, was sie denn gegessen oder getrunken hatte und nur bescheuerte Antworten oder Gelächter bekamen, gab Hel schließlich ihre Suche auf. Sollten die Leute hier doch verrecken, wenn sie ihr nicht helfen wollten. Vor lauter Frust trat sie mit dem Fuß wütend über den Boden, übersah aber das… Huhn? Hel tat es natürlich sofort Leid, aber kam nicht umher die Veränderung der Stimmung in diesem Teil der Stadt mitzubekommen. „BOK, BOOOOOK!“ Was zur Hölle war das?! Eine riesige Schar an Hühnern war plötzlich um eine Ecke gekommen und rannte wie die personifizierte Tollwut auf sie zu und Hel hätte schwören können, dass das Böse aus deren Augen geschaut hatte. Ein kleiner Junge kam ihr schließlich zur Rettung, der sie in ein nahes Haus lotste und sie damit in Sicherheit brachte. „Bist du verrückt?! Greif niemals eines der Hühner von Kakariko an, die Viecher sind verrückt!“ Hel starrte ihn an. Hatte er die Menschen denn gar nicht gesehen? „Im Gegensatz zu den Menschen hier sind die irgendwie noch ziemlich normal.“ Der Junge seufzte. „Ja, seit alle aus dem Brunnen getrunken haben, sind sie völlig durchgedreht. Kannst du sie retten? Kannst du?!“ Hel nickte ihm zu und klopfte ihm auf die Schulter. „Überlass das Tante Hel!“ Hel war zwar maximal ein paar Monate älter als der Knabe, aber wann erwartete man schon großartige Hirnakrobatik von ihr?
Hel hatte alle Infos, die sie brauchte und machte sich auch sofort auf die Socken zum Brunnen der Stadt, der sich zum Glück nur unweit des Platzes befand. Komisch, dass die Hühner sofort verschwunden waren, als Hel das Haus betreten hatte, aber so ermöglichte ihr das eine gesunde Reise bis zum Wasserspender, wo Amanda schon wartete. „GLUMAAAAANDAAAA! Ich bin auch wieder daaaaaAA!“ Hel hatte sich kurz bevor sie den Brunnen erreichte in einer der Gehwegplatten, die leicht herausstand verfangen und flog direkt vor der weißhaarigen Dame der Länge nach auf die Schnauze. Toller Auftritt, Hel…

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Yuuki

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BeitragThema: Re: Kakariko   So 30 Aug 2015 - 21:12

Seltsam, Hel schien gar nicht auf Yuuki's Lob zu reagieren. Dass sie etwas an den Ohren hatte, war sein erster Verdacht, aber auf Amanda schien sie ja zu reagieren. Ob sie wohl immer noch sauer auf ihn war? Dem Grynder war das alles viel zu hoch, denn er konnte sich gar nicht ausmalen, warum um alles in der Welt das Mädchen immer noch sauer war. Aber das war schließlich nicht seine Stärke, sich in andere Leute hinein zu versetzen. Also war es an der Zeit, einige Trümpfe aus dem Ärmel zu ziehen. Wenn er seinen Proviant mit ihr teilte, konnte sie doch gar nicht mehr sauer sein!
Und mit diesem Gedanken, betrat er den Lebensmittelladen, erpicht darauf, ihre Vorräte ordentlich aufzustocken. Die Hälfte der Leute – die Besitzerin eingeschlossen – konnte sich das Lachen kaum verkneifen und lachte lauthals über jeden kleinen Scheiß. "Hahahaha, der war so gut. Komm schon, erzähl noch einen." Ein Mann, möglicherweise breiter als er groß war, schien die Aufmerksamkeit zu genießen. "Treffen sich zwei Durchsichtige, sagt der eine zum andren: "Ich hab dich durchschaut." Ba-Dum-Tz! Yuuki fand den Witz total doof, aber die Leute wieherten, was das Zeug hielt und konnten kaum noch atmen vor Lachen. Hätte es sich bei dem Rotschopf um eine Comicfigur gehandelt, so wäre höchstwahrscheinlich ein dicker Tropfen an seiner Stirn zu sehen gewesen. Doch da dem nicht der Fall war, schaute er einfach unbeteiligt drein und kümmerte sich viel lieber um den nötigen Proviant. Der Lebensmittelladen führte leider nicht alle benötigten Sachen, doch zumindest konnte er einiges an Brot und süßen Honig, sowie viele Nüsse und und frische Milch. Das würde ein süßes Festmahl geben! Nach zwei weiteren Witzen, schaffte er es endlich zu bezahlen und konnte den Laden verlassen. *Was für Idioten.* Aber ehrlich, so blöde Witze hatte er ja noch nie gehört. Entweder waren das ganz komische Leute hier oder er wusste auch nicht.
Das Dorf befand sich im Schatten des erloschenen Vulkans, der genauer unter dem Namen "Todesberg" bekannt war. Da der Grynder noch eine gute halbe Stunde Zeit hatte, bevor er sich mit den anderen traf, erkundigte er sich über die Geschichte Kakarikos. Eigenartigerweise hatte diese etwas an sich, was das Verlangen in ihm weckte, mehr darüber zu erfahren. Die kleine Bibliothek war glücklicherweise noch eine Oase der Ruhe und die Bibliothekarin riss keine blöden Witze. Dort erfuhr der Magier, dass sich einst ein Wyvern in dem aktiven Vulkan befunden hatte und bei jedem Ausbruch ins Freie kam, um zu jagen. Kakariko war nur eines der Dörfer in der Umgebung, die unter dem Terror dieser Naturgewalt zu leiden hatte, die Verluste waren immens. Sehr viele zogen fort aus dem Dörfchen und der Gegend, in Angst vor dem mächtigen Wyvern, bis sich eines Tages ein Krieger auf machte, um das Monster zu bekämpfen. Und tatsächlich gelang es ihm, den Halbdrachen zu erschlagen und Ruhe kehrte in diese Gegend ein. *Hmm, Held der Zeit.* So wurde der unbekannte Krieger genannt, doch aus welchem Grund. Drachenschlächter wäre doch viel logischer gewesen, oder etwa nicht?
Ein Blick auf die Uhr verriet ihm, dass er beinahe schon zu spät war. "Oh Mist!", entfuhr es ihm. "Pssst, leise!" Das war die Bibliothekarin, die ihm böse Blicke hinterher warf. Am Brunnen angekommen, war er endlich wieder mit den beiden Magierinnen vereint, somit konnte die Gruppe endlich geschlossen losgehen. Yuuki hatte sich in der Bibliothek ebenfalls nach der Bergruine gefunden, die schon seit Jahrzehnten eine Ruine war. Seitdem der Wyvern die Besatzung gefressen und die Festung geschändet hatte. "Habt ihr etwas Nützliches erfahren?", fragte er seine Begleiterinnen, während sie zusammen das Dorf verließen und den Aufstieg des Berges begannen. In etwa 100 Metern hätten sie ihr Ziel erreicht, bis dahin mussten sie einen Plan haben!

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Amanda
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BeitragThema: Re: Kakariko   Di 1 Sep 2015 - 10:04

Hel schien bei Glumanda bleiben zu wollen. Zumindest blieb das Mädchen dabei sie so zu nennen und verabschiedete sich mit diesem Namen von ihr. Amanda störte sich nicht sonderlich an dem Namen und winkte Hel nach, als sie sich trennten. Yuuki und Hel schienen deutlich mehr Erfolg bei ihrer Suche gehabt zu haben. Was hatte Yuuki vor, dass er bestimmte Sachen als Proviant benötigte? Plante er etwa etwas Besonderes? Jedenfalls kriegte er Essen zusammen und Hel schaffte es etwas über den Ursprung der Krankheit herauszufinden, nachdem sie von aggressiven Hühnern angegriffen wurde. Eine ziemlich gefährliche Gegend hier. Während Amanda auf die anderen wartete sprach ein Vorbeikommender sie an und erzählte einen ziemlich schlechten Witz. „Warum tragen Schiffe immer Frauennamen?“ … Beeindruckend. Vielleicht hatte sie keinen Humor, eventuell hatte sie vorher schon zu viele schlechte Witze vom Bürgermeister und den anderen Leuten im Rathaus gehört, möglicherweise fand die Weißhaarige es auch einfach nicht witzig. Amanda schaute den Mann aufjedenfall todernst an und antworte: „Wenn du so ein Scherzbold wie die anderen seien willst wäre die Antwort vermutlich: Weil sie so schwer zu lenken sind. Falls du eine ernste Antwort möchtest: Sie tragen nicht immer Frauennamen. Doch es gibt Vermutungen, dass es mit der sehr negativen Tendenz der Frauenanzahl auf den Schiffen zu tun hat und die Seemänner trotzdem etwas Weiblichkeit dabei haben wollten. Außerdem sagt man, dass ein Name den Schiffen deutlich mehr Bedeutung für die Mannschaft gab, wodurch diese sich besser um ihr Schiff kümmerten.“ Zwischen seinen erzwungenen Lachanfällen schaute er sie wie einen schreckliche Erscheinung an und ging ohne weitere Worte weg. Konnte er etwas Wissen etwa nicht vertragen? Es war nicht einmal Wissen, wie Amanda nämlich erwähnt hatte, es waren lediglich Vermutungen. Wirklich sehr verrückte Leute hier. Trotzdem war es verwunderte es die junge Dame, dass bisher auf der Quest so wenig ihren Humor getroffen hat. War sie etwa doch ziemlich humorlos und so eine besserwisserische Frau? Eigentlich lachte sie sehr gerne und auch ihren Humor hatte sie bisher als durchaus vorhanden beurteilt. Alle lachten bisher, nur sie selbst war noch zurückhaltend.
Kurz darauf erschien auch Hel beim Platz mit dem Brunnen. Laut rief sie ihren ihr gegebenen Namen und kam auf die Weißhaarige zu. Sie war wieder da und flog. Amanda versuchte noch das Mädchen irgendwie aufzufangen, doch sie legte sich vor ihr auf den Boden und landete direkt vor der Schmied. Die Weißhaarige beugte sich runter zu Hel und bot ihr Hilfe beim aufstehen an. „Huh. Hast du dich verletzt?“ Sorgfältig blickte sie das Mädchen an und guckte, ob sie eine Verletzung erkennen konnte. Hoffentlich hatte Hel sich nichts getan! Falls doch, würden sie die Verletzung ganz einfach verarzten. Amanda hatte sogar Pflaster dabei, falls die Blonde eins wollen würde. Es dauerte nicht viel länger, bis auch der Junge wieder zu ihnen stieß. Viel mehr passierte nicht, außer das die Gruppe sich auf den Weg zur alten Burg machte. Anscheinend wollte Yuuki direkt zur Ruine und zur Tat schreiten. Ob sie etwas Nützliches erfahren hatten? „Die Leute lachen durchgängig und sind nicht mehr in der Lage sich normal zu verständigen und auch das Denken scheint ein Stück weit beeinflusst zu sein. Direkten Schaden auf den Körper konnte ich bisher nicht sehen, weshalb die größten Gefahren für die Leute wohl ein „zu Tode lachen“ oder Erschöpfung sind. … Oder das jemand sie für ihre schlechten Witze umbringt.“ Hatte Amanda Yuuki relativ fröhlich die Leute betreffend geantwortet. Dann sagte sie: „Ich hab erfahren, dass es einen geheimen Eingang zur Burg gibt. Er befindet sich auf dem Friedhof.“

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BeitragThema: Re: Kakariko   Sa 5 Sep 2015 - 16:10

Hel richtete sich wieder auf, klopfte sich den Staub von den Klamotten und begutachtete ihren Körper, ob sich irgendwelche Schrammen oder Schürfwunden zeigten. Zhaitan sei dank hatte sie sich nichts getan, außer dass sie nun eine Ladung Wäsche waschen musste. Amanda fragte höflich, ob sie sich verletzt hatte, aber sie konnte keinerlei Schrammen erkennen. „Alles bestens!“ Hel musste unbedingt an ihrer Tollpatschigkeit arbeiten, wenn sie weiterhin so ein gutes Vorbild für die anderen sein wollte. Nachdem dann auch Yuki endlich mal wieder zu ihnen stieß, tauschten sie ihre Informationen miteinander aus und Hel erwähnte, dass die Wurzel allen Übels im Brunnen des Dorfes lag, der scheinbar vergiftet wurde und somit die gesamte Bevölkerung bedrohte. Als sich dann allesamt auf den Weg zur Festung machten, erwähnte Amanda, dass es einen geheimen Eingang zur Festung gab, der direkt unter dem Friedhof lag. Vielleicht sollten sie lieber diesen Eingang benutzen, damit die Räuber in der Festung nicht sofort wussten, was sie erwartete?
Hel für ihren Teil hatte sich bereits entschieden, dass sie den Eingang nehmen würde und machte sich auf zum Friedhof, der für so eine kleine Stadt doch ziemlich riesig war. Scheinbar reichte die Geschichte der Ortschaft doch einige Jahre zurück. „Hier liegt Jason...“ Neben dem üppigen Grabstein lagen eine seltsame Maske und eine rostige Machete, die scheinbar dem Toten gehörten. Hinter dem Grabstein war komischerweise eine Art komischer Schalter, wo in großen Buchstaben „DO NOT PRESS!“ stand. Hel konnte diese fremden Sprachen nicht, also verstand sie auch nicht, was dort gefordert war und betatsche den Schalter sofort, woraufhin sich hinter der Gruppe ein Eingang öffnete, der mit lauter Totenköpfen gespickt war. Als Hel den Tunnel betrat, erblickte sie schon nach ein paar Metern einen gewaltigen Sandeinsturz, der den Weg nach vorn versperrte. Hel hatte aber auch hier eine Antwort parat, lud ihre Faust mit Crash-Magie auf und zercrashte den Haufen einfach in kleine geometrische Figuren. „Wollen wir dann weiter?“ Der Weg weiter schien nicht mehr so lang zu sein und so sollten sie bald die Festung erreichen.

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BeitragThema: Re: Kakariko   Di 8 Sep 2015 - 12:26

Auf dem Weg zur Ruine hin, erzählte ihnen das blonde Mädchen, dass sie erfahren hatte, dass der Brunnen vergiftet war. Das war also die Quelle des Übels! Aber der Brunnen ... hatte er da nicht etwas vorhin in der Bibliothek dazu gelesen? Nicht nur der Berg spielte eine Rolle in der Geschichte des Helden, ihn hatte es auch in die Tiefen des Brunnens gezogen. Mehr wusste Yuuki leider nicht, da er dieses Kapitel aufgrund des Zeitdrucks übersprungen hatte. Wie dem auch sei, sobald sie die Räuber aus dem Weg geräumt und die nötigen Kräuter gesammelt hatten, würden sie dem Bürgermeister einen erneuten Besuch abstatten. Die Seuche löste scheinbar zwanghaftes Lachen und Witze erzählen aus, nein wie komisch. Von wegen. Gerade wollte der Grynder noch etwas nachfragen, als er nach der folgenden Information von Amanda abrupt stehen blieb. „Was? Warum sagst du das nicht gleich?“ Toll, jetzt waren sie sinnlos ein Stückchen den Berg hoch gelaufen, noch einige Minuten, und sie wären bei der Festung angekommen.
Also ging es schnurstracks zurück, vorbei an lachenden Leuten und dummen Witzen. *Wer legt denn bitte einen Geheimgang im Friedhof an?* So etwas Bescheuertes. Da könnte sich ja gleich ein geheimer Tempel dort befinden, der einen Schatz beherbergt. Und dann verpasst man ihm noch einen passenden Namen, wie den „Schattentempel“. So ein Unsinn.
Der Friedhof verkündete von den Unmengen an Opfern, die der Drache einst vom Dorf gefordert hatte. Wie groß und lebendig Kakariko wohl einst gewesen war? Nahe an einer Felswand befand sich ein seltsames Grab, dass Hel natürlich sofort erkundigen musste. Jason hieß der verstorbene und Trauernde hatten eine Maske und Machete neben dem Grab liegen lassen. Nein, wie rührend. Yuuki staunte jedoch nicht schlecht, als sich hinter ihnen plötzlich ein Durchgang öffnete. „Wie hast du das gemacht?“, befragte er das Mädchen beeindruckt. Von der Dekoration mit Totenköpfen im Inneren ganz abgesehen, dank eines Sandeinsturzes befürchtete der Rotschopf schon, dass ihre kleine Abkürzung doch in einer Sackgasse endete. Und dann mussten sie erneut das gesamte Dorf durchqueren und den Weg zur Ruine aufsteigen ... wäre da nicht erneut Hel und ihre nützliche Magie gewesen. Sie löste den Sandhügel ganz einfach in geometrische Formen auf, sodass sie voran schreiten konnten. „Gut gemacht!“ Dabei taschelte er ihr den Kopf, jetzt konnte sie ihm nach diesem Lob nur noch verzeihen.
Tapfer ging die Dreiertruppe den Gang entlang, der immer wieder Wendungen nahm, hoch und runter verlief, bis sie schließlich in einem großen Raum angekommen waren. An der Wand verlief eine Treppe kreisförmig den ganzen Raum entlang, bis etwa 10 Meter in der Höhe. Dort befand sich auch eine schwer gepanzerte Gestalt. Eiserne Rüstung, samt Zweihänder, stierte die Gestalt vor sich hin. Der würde ein richtiger Brocken werden. *AH!* Bei diesem Gedanken, hatte der Grynder eine Idee. „Wartet kurz hier.“, flüsterte er seinen beiden Gildenkolleginnen mit. Zu seinen Füßen befand sich ein kleiner Stein, den Yuuki auflas und ihn anschließend in den Raum warf. Klatsch. Sofort beugte sich die Gestalt vor und suchte den Raum unter sich ab, auf der Suche nach dem Etwas, dass dieses Geräusch verursacht hatte. Darauf hatte der Magier gewartet! „Magnetic Pull“ Ein Ruck durchfuhr die schwere Rüstung des Banditen, der sich etwas ins Leere gebeugt hatte, um den Raum unter sich besser sehen zu können. So aus dem Gleichgewicht gebracht und nach vorne gezogen, konnte der Bandit seinen Fall nicht mehr verhindern und er landete mit einem unangenehmen Klatschen und Knacken auf dem Boden vor ihnen. Und bewegte sich nicht mehr ...
„So, das wars. Lasst uns weiter gehen.“ Den schwer verwundeten oder möglicherweise toten Banditen außer Acht lassend, begab sich Yuuki zur wendelförmigen Treppe und begann diese zu aufzusteigen.

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Amanda
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BeitragThema: Re: Kakariko   Di 15 Sep 2015 - 14:40

Hel gab sich nicht sonderlich beeindruckt von ihrem Sturz und stand einfach wieder auf. Amanda beobachtete, wie sie sich absuchte und guckte selbst mit, ob sie etwas sah, aber es war nichts zu sehen und das Mädchen bestätigte es sei alles bestens. Das war schön, Amanda war erleichtert und den Schmutz würde Hel sicherlich leicht wieder aus ihren Klamotten bekommen. Zusammen warteten sie auf Yuuki, der dazu kam und direkt mit ihnen zur Burg aufbrach. Auf dem Weg erfuhren sie, dass der Brunnen die Quelle war und das Yuuki irgendwelche eventuell erstzunehmenden Probleme hatte. Wollte der Junge sie auf den Arm nehmen? „Willst du uns gerade veräppeln? Ich habe es gesagt, sobald ich zu Wort gekommen bin. DU bist hier der der wusste wo der Friedhof ist und das so ein Dorf hier ein ganzes Katakombensystem hat. Du bist sofort losgelaufen. Außerdem werde ich sicherlich nicht Hel unterbrechen, nur weil du wie ein Gestörter planlos drauflos läufst und dann die Maßlose Frechheit hast dich dann zu beschweren. Ich hatte dir ja wenigstens zugetraut, dass du einen Plan hast oder erst einmal die Lage überprüfen willst. Die Dorfbewohner waren ja leider nicht sehr kooperativ was halbwegs brauchbare Informationen zu den Banditen angeht.“ Sie gingen zurück zum Dorf und zum Friedhof, welcher auf der anderen Seite vom Dorf lag. „Wie es wohl zu diesem Aufbau gekommen ist?“ dachte Amanda laut nach. Natürlich könnte der Wyvern ein Grund sein, doch warum lag das Dorf dann so ungeschützt? Wurde es nicht vor dem besiegen des Drachen gegründet? Hel erkundete sogleich den Friedhof und fand einen halbwegs versteckten Schalter bei dem stand, dass man ihn doch bitte drücken solle. Also so hatte Amanda es zumindest übersetzt. Das erste und letzte Wort deuteten darauf hin und das mittlere Wort war ihr schleierhaft, aber wer würde schon einen Schalter bauen und dann dazuschreiben, dass man ihn NICHT drücken solle? Das war ja absurd! Sicherlich war das Wort einfach eine liebe Bitte. Es öffnete sich ein geheimer Gang, ein weiterer Beweis, dass man den Knopf eindeutig hatte drücken sollen. Das hatte Hel wirklich gut gemacht, ob sie die Sprache lesen konnte? Der Eingang erinnerte an Totenkulte und alte Tempel. Das war hier auf dem Friedhof natürlich deutlich passender, als wenn der Eingang irgendwo in der Stadt wäre. Zum Beispiel im Badezimmer des Rathauses. Amanda musste ob der Vorstellung kurz lachen. Viele weitere lustige Möglichkeiten für einen Geheimgang folgten diesem, während das Mädchen den anderen in den Tunnel folgte. Hel benutzte erneut ihre beeindruckende Magie, wovon Amanda leider erneut nichts mitbekam, weil sie sich gerade auf ihre eigene Magie konzentrierte. Während das Mädchen mit den lockigen Haaren den Weg frei machte, beschwor die Weißhaarige sich eine Lumen Laterne, mit der sie die Umgebung etwas erhellte und den Gang in ein mysteriöses rosa Licht tauchte. Sie war beeindruckt wie leicht das Mädchen den Weg frei geräumt hatte und fragte sich immernoch, welche Magie das Kind beherrschte. „Beeindruckend.“ Auf die Frage hin nickte sie nur und folgte der Magierin. Sie endeten in einem ersten großen Raum, wo auch schon der erste Bandit wartete. Schwer gepanzert bewachte er eine Treppe und sah nicht so aus, als wollte er Leute vorbeilassen. Amanda wusste nicht wie sie es finden sollte, dass die Banditen von dem Geheimgang wussten und anscheinend auch Leute hier unten hatten. Yuuki zeigte ihnen eine Vorstellung seiner Magie und riss den Mann einfach hinab in die Tiefe, wo er mit unschönen Geräuschen aufklatschte. Vorsichtig ging Amanda die Treppe hoch und wieder folgten sie einem Gang, bis sie erneut zu einem etwas größeren Raum kamen. In der Mitte des Raumes brannte ein Lagerfeuer und zwei Banditen machten sich Essen, während sie irgendein Zeug rauchten... oder tranken? Nein, sie rauchten es eindeutig. Der Raum war auffällig... Amanda guckte sich den Raum genauer an und ihr fielen ein paar Sachen auf. Zum Beispiel, dass die kleine Vertiefung im Boden sehr auffällig war und einmal quer durch den Raum ging und dabei den Weg weiter kreuzte. Ob...? Die Weißhaarige blickte wieder zu den zwei Banditen und ging weiter in den Raum, ungeachtet ob man sie entdeckte. Sie trat an den Rand einer kleinen Treppe, welche von einem kleinen Absatz ein paar Stufen hinunter in den Tiefer liegenden Rest des Raumes führte. Die Unholde entdeckten sie und sprangen überrascht auf. Amanda winkte ihnen mit einem Lächeln freundlich zu und meinte: „Ihr sitzt da sehr ungünstig. Ich glaube ihr hättet euch wirklich keine ungünstigere Stelle für euer Lagerfeuer aussuchen können.“ Einer von ihnen meinte: „Wir sind schlau. Miko wird sich nicht von dir verunssichern lassen!“ Dabei zog er viele Buchstaben leicht in die Länge und gab ihnen eine merkwürdige Betonung. Der zweite benutzte Magie und verwandelte sich teilweise. Er bekam einen Katzenschwanz, Klauen und Katzenohren. „Komm. Komm und du wirst sehen was ich kann. Ich bin bereit für jeden Problemmacher. Iihhr werdet hier nicht wegkommen!“ Amanda trat einen Schritt nach vorne, auf einen Stein der auffällig leicht nachgab und fragte: „Könnt ihr schnell laufen?“ Verwirrt blickten die Zwei das Mädchen an, welches anscheinend geistig nicht ganz beisammen war. Dabei waren sie doch hier die rauchenden. Die Weißhaarige hielt einen Finger nach oben, als wolle sie Aufmerksamkeit. Dann blickte sie kurz wartend auf ihren Finger und zeigte zu einer der Wände des Raumes. Plötzlich sank der Boden auf dem die Banditen standen ein gutes Stück herab und man hörte ein Grollen. Die armen Banditen wurden noch verwirrten, gleichzeitig mittlerweile aber auch leicht panisch. Beim Absinken des Bodens hatte sich ein Loch in der Wand geöffnet aus dem ein Mann mit einem merkwürdigen Hut und einer Peitsche gerannt kam. Eilig, aber ohne Angst rannte er an den Beiden vorbei und hielt dabei einen seltsamen, gläsernen Totenschädel in der Hand. Ein Schatzsucherfreund! Schade, dass er es so eilig hatte. Die Banditen entdeckten woher das Geräusch kam und versuchten verzweifelt aus dem Graben zu kommen. Schnell merkten sie jedoch, dass sie nicht schnell genug waren und folgten dem Mann mit Hut. Ein großer, runder Stein rollte an ihnen vorbei und verfolgte die drei Leute in einen anderen Gang der anscheinend tiefer in den Berg führte. Amanda blickte ihnen hinterher und winkte ihnen fröhlich nach. „Viel Spaß!“ rief sie ihnen nach und meinte dann zu Hel und Yuuki: „Wir sollten auf Fallen aufpassen.“ Vier große Gewichte kamen aus der Decke und zogen den Boden dabei wieder nach oben. „Ich denke wir können weiter.“ sagte die Weißhaarige und es konnte weitergehen. Hoffentlich würden sie gut weiterkommen und endlich mal die Burg erreichen. Wie groß war das hier unten? Außerdem fragte sich Amanda, ob sie den Schatzsucher mit dem merkwürdigen Hut nocheinmal sehen würden. Mit ihrer wunderschönen Laterne folgte sie weiter Hel und Yuuki.

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Kakariko
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