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 Abgelegenes Waldstück nahe Magnolia

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BeitragThema: Abgelegenes Waldstück nahe Magnolia   Di 15 Dez 2015 - 14:11


Ortsname: Abgelegenes Waldstück nahe Magnolia
Art: Freiraum
Spezielles: ---
Beschreibung: Ein abgeschiedenes Stück Mischwald nahe des Stadtrandes Magnolias. Es grenzt nicht direkt an der Stadt an, ist jedoch ohne den Wald zwischendurch verlassen zu müssen erreichbar. Es ist ein, von der Zivilisation weitestgehend unberührtes Fleckchen Erde, an dem man so manches Tier beobachten kann, von dem man eigentlich nicht glauben würde, dass es noch in diesen Wäldern lebt. Der nächste Wanderweg ist einige hundert Meter bis wenige Kilometer entfernt und ist von dort aus gar nicht mehr einzusehen. Selbst laute Geräusche, wie Schreie verirren sich zwischen den Bäumen, ehe ein Wanderer sie hören könnte. In diesem Waldstück kann man die Natur noch in ihrer ursprünglichen Form beobachten. Es ist voll von Variationen, von Hügeln und kleinen Tälern, von dichten Baumgruppierungen und Lichtungen, in denen das Sonnenlicht sogar großflächig den Boden erreicht.

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BeitragThema: Re: Abgelegenes Waldstück nahe Magnolia   Di 15 Dez 2015 - 14:34

~ First post / Offplay (Kallisto & Minato) ~

Für Kallisto war es zunächst ein Tag wie jeder andere. Sie hatte sich gegen Vormittag auf ein Moosbett, direkt neben einem Baum niedergelassen und war friedlich eingeschlummert. Ihr Schlaf war ruhig und ohne besondere Vorkommnisse. Sie träumte irgendeinen Schwachsinn, an den sie sich bereits mit öffnen der Augen nicht mehr erinnern sollte. Normalerweise war es oft so, dass die warmen Strahlen der Sonne sie weckten, wenn diese am höchsten Stand und geradewegs durch die Baumkronen hindurch, direkt auf ihre Haut schien. An diesem Tag jedoch kam es anders. Entfernte, grobe Verbindungen konnte man zwischen dem Szenario ziehen, in dem sie sonst aufwachte und dem, welches sich an diesem Tage ereignete. Es war die Wärme, die eine solche Verbindung ermöglichte, doch es sollte auch die einzige bleiben. Das Wetter hatte sich über die Stunden geändert und es war gar nicht mehr so sonnig und klar, wie zu dem Zeitpunkt, als Kallisto die Augen schloss. Wolken waren aufgezogen, dunkle Wolken, Gewitterwolken. Es wurde windig und stürmisch, doch das alleine hatte die Take Over Magierin nicht geweckt. Es war die Wärme, der Geruch von Zerstörung und Verwüstung, der sie aus dem Reich der Träume holte. Als die Braunhaarige ihre Augen öffnete, sah sie Tiere, die panisch flohen. Ein herausragend deutliches Anzeichen dafür, das entweder etwas nicht stimmte oder aber Gefahr im Verzug war. Letzteres war es, was die Lebewesen zur Flucht bewegte. Es war eine Gefahr, dem kein im Wald lebendes Wesen gewachsen war, ein Feind aller Tiere. Feuer. Die Wärme, die Kallisto trotz des schlechten Wetters verspürte, stammte von Flammen, die sich züngelnd und unaufhaltsam durch das Dickicht kämpften. Die letzten Tage war es warm, teilweise sogar sehr warm. Der letzte Regen lag schon Tage, wenn nicht Wochen zurück. Der Boden war trocken, sowie das Holz und der Reisig, wie die Blätter die überall herumlagen. Ein gefundenes Fressen für einen Waldbrand. Dagegen ankämpfen hatte keinen Sinn, das war der Magierin bewusst. Nun ja, entweder das oder aber ihr Fluchtinstinkt trieb sie dazu, so schnell wie möglich das Weite zu suchen. Kallisto fühlte sich dem Wald sehr verbunden, verbrachte beinahe ihr ganzes Leben dort, teilte viele Erinnerungen mit dem Stück Natur. Sowohl gute, als auch schlechte. Sie wusste selbst von Erinnerungen, die sehr, sehr weit in der Zeit zurücklagen und an die sie sich selbst nicht mehr wirklich entsinnen konnte. Den Tod ihrer Eltern zum Beispiel, der sich ebenfalls in diesen Wäldern abspielte, an dessen genauen Verlauf sie sich zwar nicht erinnerte, jedoch sehr wohl das es passiert war! Dennoch konnte die junge Magierin nichts gegen die geballte Macht des sich immer weiter ausbreitenden Brandes tun. Ihr waren die Hände gebunden. Wäre doch nur dieser... wie war sein Name... Kazuya? Wäre doch nur dieser Kazuya da. Er war ein Wassermagier, besser gesagt der Drachenslayer des Wassers, denn Wassermagier war für ihn ja ein sehr böses Wort. Dennoch hätte er vielleicht etwas gegen das Feuer ausrichten können. Reflexartig schaute die Katzenhafte sich um. Die Gilde war viel zu weit weg, es hätte keinen Sinn gehabt loszulaufen und nach Hilfe zu suchen. Dementsprechend kam sie eben nicht drum herum ihre Beine in die Hand zu nehmen. Zuerst machte sie ein paar Rückwärtsschritte, schaute dem Sturm aus rotem und gelbem Licht, vermischt mit schwarzen Wolken, die gen Himmel emporstiegen direkt ins nicht vorhandene Gesicht. Dann jedoch drehte sich Kallisto hastig, kehrte dem Feuer den Rücken und lief los. Ein paar Meter nur brachte sie hinter sich, da meinte sie im Augenwinkel eine Gestalt zu erkennen. Eine Gestalt, die nicht wie die anderen Tiere vom Feuer weglief, sondern in die entgegengesetzte Richtung, direkt aufs Feuer zu marschierte. Sogleich leitete die Wilde den Bremsvorgang ein. Ihre Füße stemmten sich in die Erde, sie rutschte noch ein paar Zentimeter, ehe sie wieder zum stehen kam. Neugierig blickte sie zur Seite, versuchte an den Bäumen vorbei zusehen und zu erkennen wer oder was das da eben war. Sie war beinahe versucht eine Warnung auszurufen, er, sie oder es sollte doch fliehen! Allerdings verkniff sich Kallisto jegliches Wort, so wie sie häufig versuchte nicht direkt aufzufallen.
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BeitragThema: Re: Abgelegenes Waldstück nahe Magnolia   Di 15 Dez 2015 - 17:16

Minato schlug die Augen auf und streckte sich erst mal ausgiebig. Die Pause von der Arbeit am Haus tat gut und wie so häufig war er auch gleich eingenickt, kaum hatte er sich unter dem Baum hingepflanzt. Doch jetzt verspürte er ein wenig Hunger und stand auf. Vielleicht würde er im Wald ein paar Beeren oder so finden. Das war ihm viel lieber, als wenn er in die Stadt musste, um etwas zu essen. Also machte er sich auf, während die Sonne wunderbar durch die Baumkronen schien und ein majestätisches Funkeln über den Waldboden verteilte. Er mochte den Wald und es dauerte nicht lange, da kam er in eine Gegend, die er bisher noch nicht besucht hatte. Der Wald schien hier viel wilder und urzeitlicher zu sein und es gab keine Spur davon, dass hier schon mal jemand gewesen ist. Jedoch, nahm er den Geruch eines Menschen war, der nicht so weit entfernt sein konnte. Aber dieser Geruch war nur ganz schwach, so als ob dieser sich mit dem Wald verbinden würde. Dies weckte sein Interesse und so ging er der Spur nach. Unterwegs dort hin schwang plötzlich das Wetter um und der Dragonslayer merkte, wie ein Gewitter aufzog. Der erwartete Regen ließ auf sich warten, als der Himmel sich über dem Wald verdunkelte. Das Donnergrollen war gut zu hören und dies ließ darauf schließen, dass die Gewitterfront nicht mehr weit war.
Minato wusste, dass ein trockenes Gewitter viel gefährlicher war, als wenn es dazu regnen würde. Ein starker Wind zog auf und die ersten Blitze züngelten vom Himmel hinab. Der Geruch des Menschen, den er gerade noch wahrnehmen konnte, wurde hinfort geweht, doch nun nahm er einen anderen, viel stärkeren Geruch war, der ihm nur zu gut vertraut war. Schließlich war es sein Element, das sich gerade durch diesen Wald fraß wie ein Raubtier. Der Magier konnte das Feuer förmlich schmecken so nah war es schon. Ein Blitz musste es ausgelöst haben. Doch was ihn beunruhigte war, dass das Feuer aus der Richtung kam, indem er den Menschen gewittert hatte. War dieser eventuell in Gefahr? Minato beschleunigte seinen Gang und kam dem Feuer immer näher. Dann konnte er jemanden erkennen der in einiger Entfernung vor dem Feuer flüchtete. Der Dragonslayer näherte sich dem Feuer langsam und fühlte seine Hitze, diese Kraft, die es entwickeln konnte, wie ein hungriges Raubtier verschlang es alles, was sich ihm in den Weg stellte. Minato musste etwas dagegen tun und da er ja Hunger hatte würde dies wohl ein Festmahl für ihn. Der junge Mann trat vor die Flammen, die ihn beinahe umgaben, und saugte diese förmlich in sich hinein. Das Feuer hatte keine Chance, unaufhörlich sog er die Flammen in seinen Rachen und sie schmeckten wirklich lecker. Es dauerte einige Zeit, bis er die gesamten Flammen verspeist hatte, doch dann war der Brand endlich gelöscht und Minato war pappsatt. "Ahh das tat gut", seufzte er und tippte sich leicht gegen den Bauch. Nicht nur das er satt war, nein er verspürte nun auch eine Power wie selten zuvor und fühlte sich großartig. Dann schaute er sich suchend nach dem Menschen um, den er vorhin noch erschnuppert hatte.

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BeitragThema: Re: Abgelegenes Waldstück nahe Magnolia   Mi 16 Dez 2015 - 13:49

Für einen Wald war Feuer so ziemlich das schlimmste, was ihm passieren konnte. Abgesehen mal von den barbarischen Menschen, die Holz so sehr „brauchen“, dass sie ganze Wälder nieder holzen. Dass sie dabei den Lebensraum von unzähligen Tieren, teilweise sogar ganzen Tierarten zerstörten und diese damit quasi gleich mit umbringen, ist ihnen entweder vollkommen egal oder sie kümmern sich einfach nicht drum. Soweit Kallisto wusste, war es selten ein wirklich gutes Zeichen für die Natur, wenn sich Menschen ihr näherten. Als die Magierin also das Feuer bemerkte und keinen anderen Ausweg mehr sah als zu fliehen, so wie viele Tiere es vor ihr bereits erkannten und das Weite suchten und ihr plötzlich ein Mensch ins Auge trat, zählte sie eins und eins zusammen. Die Braunhaarige hielt an. Der Brand hatte sie noch lange nicht eingekreist, sie räumte sich selbst noch genug Zeit und Raum ein doch noch zu entkommen, wenn sie es wirklich wollte. Stattdessen aber beobachtete sie die Gestalt, welche eher vom Feuer angezogen wurde, als ängstlich von ihm zu fliehen. Ihres Wissensstandes nach waren auch Menschen nicht Feuerresistent. Immerhin war sie selbst auch einer, trotz ihrer ungewöhnlichen Vergangenheit. Was also zum Henker bewegte diesen Menschen dazu sich dem Waldbrand zu nähern? Sobald Kallisto abgebremst hatte, sprang sie hinter den nächsten Baum. Vorsichtig lugte sie an ihm vorbei, schob lediglich ihren Halben Kopf zur Seite, sodass sie mit einem Auge beobachten konnte, was da vor sich ging. Sie beobachtete einen Mann. Er trug mittellanges, kastanienbraunes Haar, welches am Rücken in einen längeren Zopf mündete. Der Kerl war von sehr kräftiger Natur. Ein Holzfäller vielleicht? Ein Holzfäller wäre gar nicht so unwahrscheinlich im Wald, allerdings nicht an dieser abgelegenen Stelle. Die tauchen doch eher an Waldrändern auf, auch schien dieser keinerlei Werkzeug bei sich zu tragen. Mal ganz davon abgesehen, dass selbst ein gewöhnlicher Holzfäller nicht feueraffin wäre und vor allem nicht feuerresistent oder nutzte er vielleicht das Feuer selbst zur Rodung?! Eine verdammt ungewöhnliche Vorgehensweise. Es würde das Holz doch zerstören und er hätte nichts mehr davon. Es sei denn natürlich, er hatte es gar nicht auf die Bäume selbst sondern auf die Zerstörung abgesehen! Wusste er etwa von Kallisto? Wusste er, dass sie sich oft an diesem Ort herumtrieb?! Selbst wenn dem so war, was wollte der Kerl von ihr? Sie hatte niemandem etwas getan, warum sollte man ihr nach dem Leben trachten? Nachdenklich beobachtete die Magierin weiter. Sie hatte ja noch immer nicht geklärt, was den Menschen dorthin verschlug. Die Braunhaarige hatte ihre Theorien, aber die galt es zu belegen. Was dann geschah verschlug ihr die Sprache, wenngleich sie ohnehin nicht redete, um nicht aufzufallen. Davon abgesehen, dass dort ja sowieso niemand war, mit dem sie sonst hätte reden können. Jedenfalls traute Kallisto ihren Augen nicht. Der Mann näherte sich dem Feuer immer mehr. Plötzlich sah es so aus, als hole er sehr tief Luft. Dabei zog er die Flammen auf magische Art und Weise an. Er saugte sie ein, sowie jemand der die Nudeln einer Nudelsuppe schlürfte. Binnen Sekunden war das gesamte Feuer, bis auf das letzte Flämmchen verschwunden, einfach eingesogen. Kallisto starrte den Mann ungläubig an, sie konnte nicht begreifen was sie da sah. Erschrocken verbarg sie dann hastig ihr Gesicht hinter dem Baum, als sie sah, wie der Mann sich von der Feuerstelle abwendete. Sie lehnte sich an den Stamm, ließ sich langsam daran herunter rutschen. Der Mann würde sicherlich bald wieder verschwinden, was auch immer er dort überhaupt machte. Kallisto versuchte derweil zu verarbeiten, was sie da grade gesehen hatte. Sicher hatte er das Feuer gelegt! Er hatte es in den Wald gespien, aus welchem Grund auch immer und holte es nun wieder zu sich zurück. Es war ein Feuermagier, keine Frage. Was er allerdings mit dieser Aktion bezwecken wollte, konnte die Wilde nicht nachvollziehen. Sie nahm sich vor das verbrannte Stück Wald zu suchen, sobald der Kerl weg war, doch glaubte sie nicht wirklich daran dort etwas zu finden, was ihr Aufschluss bringen würde. Seufzend lehnte sie ihren Kopf an den Baum. Es war ja noch einmal gut gegangen. Das Feuer hätte weitaus mehr Schaden anrichten können, von diesem bisschen würde der Wald sich sicherlich relativ schnell erholen.
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BeitragThema: Re: Abgelegenes Waldstück nahe Magnolia   Mi 16 Dez 2015 - 21:17

Das Feuer war zwar aus, dennoch roch es nun überall nach verbrannter Erde und Holz. Es war nicht einfach inmitten solch starker Gerüche, die Witterung wieder aufzunehmen. Minato musste sich stark konzentrieren um den Duft des Menschen den er noch vor nicht alt zu langer Zeit wahrnehmen konnte wieder aufzunehmen. Der Wind drehte sich, nun, da das Gewitter genau so schnell wieder verschwand, wie es gekommen war. Dies führte dazu, dass der strenge Geruch von verbranntem Holz nun weniger intensiv war und der Dragonslayer nun wieder andere, schwächere Gerüche erschnuppern konnte. Der junge Mann erkannte den Duft von Moos, das den Waldboden bedeckte, von Wasser, das ganz in der Nähe, seinen Weg durch einen kleinen Bach nahm, ebenfalls, nahm er den Geruch von den verschiedensten Tieren war. Doch da plötzlich war er wieder da, dieser leichte menschliche Duft angereichert mit Pheromonen, was ihn nun darauf schließen lies, das es sich um eine Frau handeln musste. Der Duft wurde stärker als er seinen Kopf nach rechts wandte und der Spur langsam folgte. Sie konnte nicht weit sein, da der Geruch viel stärker war, als noch vor einigen Minuten als das Feuer tobte. Sein Blick wanderte kurz zu dem nun vom Feuer verwüsteten Waldabschnitt. Dies betrübte ihn für einige Momente etwas, da er Feuer nie als etwas Zerstörerisches sah. Er wusste um die Kraft dieses Elements, nicht zuletzt, weil es ihm Timaeus so beigebracht hatte. Minato hatte immer großen Respekt davor und versuchte den Leuten stehst beizubringen das Feuer an sich weder Gut noch Böse sei, es kam immer auf den Anwender an.
Der Duft war mittlerweile direkt vor ihm, doch dort erstreckte sich ein großer Baum, der weit in den Himmel ragte. Sein Geäst war breit verzweigt und die Blätter leuchteten im Schein der nun wiederkehrenden Sonne. Seine Stammbreite ließ darauf schließen, dass er schon sehr alt war und einem einiges zu erzählen hätte, wenn er sich nur mitteilen könnte. Minato schloss daraus, dass sich der Ursprung des Duftes auf der anderen Seite des Baumes befinden musste und daher lugte er an der Seite entlang und beugte sich dabei etwas nach vorne. Der Magier erblickte eine junge und recht hübsche Frau, die sich dort zusammengehockt hatte. Sie hatte braunes Haar und sah etwas danach aus, als wenn sie hier im Wald schon länger unterwegs war. Das würde erklären, warum sie nach Mensch und gleichzeitig nach Moos roch. Leise ging er einen Schritt auf sie zu und stand nun neben dem Baum und sah sie an. Sie schien ihn noch nicht bemerkt zu haben und so beschloss er, den ersten Schritt zu machen. "Hallo, wie gets?", sprach er sie einfach mal mit einem freundlichen Lächeln an und beugte sich dabei, die Hände auf dem Rücken verschränkt, etwas hinunter zu ihr.

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BeitragThema: Re: Abgelegenes Waldstück nahe Magnolia   Do 17 Dez 2015 - 19:34

Der Kerl war echt der Wahnsinn. Er kam wie aus dem Nichts, näherte sich dem Feuer ohne einen Funken Angst zu zeigen und dann… dann sog er es sogar einfach ein! Etwas Derartiges hatte Kallisto zuvor noch nie gesehen, hätte sie schwören können. Aber hatte sie wirklich noch keine Verbindung zu einer solchen Art von Magie gehabt? Das stimmte nicht so ganz, doch ihr sollte es zunächst nicht auffallen. Jedenfalls hatte der Rothaarige das Feuer binnen Sekunden bis auf die kleinste Flamme bekämpft. Dementsprechend sah die Wilde sich auch nicht mehr wirklich in Gefahr und ihr Fluchtinstinkt wurde mit der nächsten, aufkommenden Brise weggeweht. Im Nachhinein hätte sie sicherlich von sich behauptet, dass sie zu unachtsam gewesen war, doch noch ahnte sie ja nicht was passieren sollte. Kallisto ließ den Fremden aus den Augen. Ihre Theorien über ihn, wer er war, was er vor Ort machte und ob er nicht vielleicht sogar verantwortlich war für den Brand, beschäftigten sie mehr als es ihre Umgebung tat. Eigentlich hatte auch sie eine gute Nase, bei weitem besser als die eines durchschnittlichen Menschen, aber mit dem Geruchsorgan eines Dragonslayers konnte sie nicht ansatzweise mithalten. Darum konnte die Braunhaarige es eben nicht riechen, dass der Kerl nicht einfach wieder im Wald verschwand, sondern ihr gefährlich nahe kam. Nicht einmal auf das Knacken des Geästs und auf das Rascheln der Blätter, auf die der Mann trat achtete sie. Fahrlässig, sehr fahrlässig. Das hätte ihr nun wirklich auffallen müssen, doch Kallisto hatte sich in ihren Gedanken verlaufen. Ein Schatten zog auf. Die Magierin verband ihn mit einer Wolke, die sich erneut vor die Sonne geschoben hatte, die ja grade erst wieder zu sehen war, da das Unwetter sich auflöste und der Himmel aufklarte. Erst als sie plötzlich etwas in ihrem Augenwinkel erkannte, schreckte sie auf. Im selben Moment drang auch schon eine Stimme in ihr Ohr. Die junge Frau schreckte zurück, wandte sich dabei der Gestalt zu und fiel etwas zurück, um dann auf ihrem „Hosenboden“ zu landen. Entgeistert schaute sie auf, erkannte jedoch nur wenig, da sie gegen die Sonne Blickte, die hinter dem Mann durch ein recht großes Loch in den Baumkronen schien. Dennoch erkannte Kallisto, wem sie gegenüberstand… beziehungsweise saß. Es war der Mann, der sich gradeeben noch das Feuer einverleibte. >> W-Was willst du? <<, fragte sie perplex und zögerlich. In Gedanken hatte sie sich ja bereits ausgemalt, was dieser Typ an einem Ort wie diesem zu suchen haben könnte. Dass er nun direkt neben ihr auftauchte, bekräftigte sie in der Vermutung, dass er wegen ihr dort war und ihr etwas anhaben wollen könnte. Aber wie hatte er sie gefunden? Hatte er sie etwa doch gesehen, als sie ihn heimlich beobachten wollte? Noch bevor der Mann reagieren konnte, schob Kallisto noch ein paar Worte nach. >> Lass deine Flammen besser bei dir! Ich weiß mich zu wehren! << Während sie sich mit der einen Hand am Boden abstützte und ihrem Gegenüber die andere entgegenstreckte, so als wolle sie „Stopp“ symbolisieren, verengte die Braunhaarige die Augen. Sie versuchte besser zu erkennen, wer da vor ihr stand. Auf den ersten Blick erkannte sie nur seine stattliche Größe und seinen kräftig gebauten Körper, der etwas kantig wirkte. Seine Muskulatur warf eigene, kleine Schatten auf seinen Körper, was für die Ausprägung der Muskeln sprach.
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BeitragThema: Re: Abgelegenes Waldstück nahe Magnolia   Do 17 Dez 2015 - 23:27

Die junge Frau, die er da vor sich hatte, schien sich anscheinend erschreckt zu haben, durch sein plötzliches Auftauchen und fiel kurz darauf auf ihren Hintern vor Schreck. Sie hatte den Dragonslayer wohl gar nicht kommen hören, dabei war er nicht mal besonders vorsichtig bei seiner Annäherung gewesen. Vielleicht war die Braunhaarige ja auch nur so geschockt gewesen von dem Feuer, das sie ihn einfach nicht bemerkt hatte. Wie sie da nun so in einigen Metern Entfernung zu ihm auf dem Waldboden hockte und ihn anstarrte, musterte er sie erst mal genauer. Minato fiel sofort auf, dass sie sehr hübsch war und ihr Kleidungsstil eher freizügiger Natur zu sein schien. Dies führte sofort dazu, dass er etwas rot wurde und normalerweise hätte er sofort seinen Blick abgewandt, doch hatte er sie erschreckt und wenigstens entschuldigen wollte er sich noch. Doch dazu kam er noch gar nicht, denn sie fand wohl ihre Stimme wieder und fragte erst mal, was er denn wolle. Sie schien ihn argwöhnisch zu mustern und fügte dann an das er doch seine Flammen bei sich behalten könne. Ebenso drohte sie ihm gleich im selben Satz auch, dass sie sich gut verteidigen könne, wenn sie müsste.
Das Bild, wie sie da so auf ihrem Hintern saß und ihn aus zu gekniffenen Augen mit der der anderen Hand wohl ihre Entschlossenheit symbolisieren wollte, amüsierten ihn dann doch ein wenig. Es sah irgendwie süß aus und er musste nun doch breit grinsen. "Wow, ganz ruhig", beschwichtigte er sie, zumindest versuchte er es. "Ich habe nicht vor hier irgendwas in Brand zu setzten. Ich wollte nur fragen, ob alles in Ordnung mit dir ist", fuhr er weiterhin in einem beschwichtigenden Tonfall fort und hockte sich an der Stelle, wo er stand, erst mal hin. Diese junge Frau schien doch recht misstrauisch zu sein und daher beschloss er, erst mal nicht näherzukommen. "Also ich heiße Minato und bin nur zufällig hier in der Gegend, weil meine Nase mir gesagt hat, das hier irgendwo ein Mensch sein muss. Dabei habe ich dann das Feuer bemerkt und es gelöscht, bevor es noch mehr Schäden anrichtet", erklärte er sein Hiersein und reichte ihr seine Hand, damit sie merkte, dass er nichts Böses wollte. Sein Gildenzeichen war am Unterarm gut zu erkennen.

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BeitragThema: Re: Abgelegenes Waldstück nahe Magnolia   Fr 18 Dez 2015 - 8:54

Der Rothaarige überraschte Kallisto wirklich. Das war ihm wohl nur möglich, weil sie einfach nicht auf ihn achtete. Sie rechnete nicht damit, dass er straight auf sie zugehen und sie entdecken würde. Die Erde bot schließlich vier deutliche Himmelsrichtungen an. Norden, Osten, Süden und Westen. Mehr noch, nämlich 8, wenn man die Mischungen wie Nord-Ost, Süd-West etc. dazu nahm. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Fremde also ausgerechnet genau auf sie zu lief und sie dann auch noch hinter dem Baum entdeckte, war nicht allzu groß, allerdings machte die Magierin die Rechnung ohne das feine Gespür des Mannes. Wer konnte auch damit rechnen, dass er sie einfach schnuppern würde? Hätte sie aufgepasst, hätte sie es sogar bemerkt. Er versuchte ja nicht einmal sich anzuschleichen. Dass er dann so plötzlich direkt neben Kallisto stand, beziehungsweise hockte, brachte sie aus dem Konzept. Kein Wunder also, dass sie so aufbrausend klang und solche ersten Worte fand. Das bedeutete jedoch nicht, dass sie ihre Wortwahl im nächsten Moment bereute. Skeptisch blickte die Braunhaarige dem Mann entgegen, als er versuchte sie zu beruhigen. Er grinste sie breit an, behauptete keine bösen Absichten zu haben. Weiter stellte sich der Kerl als Minato vor. Ein Name, der ihr irgendwie bekannt vorkam… doch sie kam nicht drauf. Sie glaubte ihn irgendwo schon einmal gehört zu haben, konnte sich nur nicht mehr entsinnen wann oder wo das war. Aufmerksam hörte Kallisto dem Rothaarigen zu. Dabei achtete sie jedoch genauestens drauf, dass sie sich nicht ablenken ließ. Als er ihr die Hand reichte, verzichtete sie dankend. Noch immer skeptisch dreinblickend raffte sich die junge Frau selbst auf, ohne sich Minato dabei nähern zu müssen. Die Tatsache, dass er sich hingehockt hatte und sich dazu ihre Augen etwas an das grelle Sonnenlicht gewöhnt hatten, ließen sie den Mann nun etwas genauer erkennen. Ja, er kam ihr definitiv bekannt vor und wenige Augenblicke später ahnte sie auch  vorher. Minato trug das Gildenlogo Fairy Tails auf seinem Unterarm, er gehörte derselben Gilde an wie sie selbst auch. Wahrscheinlich schnappte sie seinen Namen bei einem ihrer wenigen Gildenbesuche auf, sah ihn unbewusst auch. Eine Vermutung, die ihre Skepsis ein wenig abschwächte, allerdings nicht vollkommen aus dem Weg räumte. >> Mhm… << Nachdenklich stand sie da, wusste nicht genau wie sie die Situation handhaben sollte. Dass er das Feuer gelöscht hatte, hatte sie mit eigenen Augen gesehen, das stimmte. Allerdings hieß es ja nicht, dass er es nicht doch gelegt haben konnte. Dann war da noch diese komische Aussage. Seine Nase habe ihm verraten, dass da irgendwo ein Mensch sei. Was für ein Unsinn, dachte sie sich. Sie hielt die Aussage für eine daher gesagte Floskel, die in ihren Augen nicht sehr glaubwürdig schien, da er ja geradewegs auf sie zu marschiert war. Kallistos Haltung war immer noch etwas geprägt von Vorsicht und Misstrauen, als sie erneut ihre Stimme erhob. >> Selbst wenn, was führt dich so tief in den Wald? Hier kommt sonst nie ein Mensch vorbei! Warum also du? << Auf die Sache mit der Gilde ging sie vorerst nicht ein, erst wollte sie noch die Antwort des Mannes abwarten, der eigentlich wirklich keinen bösen Eindruck machte. Er wirkte freundlich und aufgeschlossen. Die Braunhaarige hatte eigentlich ein recht gutes Gespür für den Charakter eines Menschen. Vielleicht war er ja wirklich gar nicht so übel, wäre da nur nicht seine eigenartige Story…
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BeitragThema: Re: Abgelegenes Waldstück nahe Magnolia   Mo 28 Dez 2015 - 15:03

Die braunhaarige junge Frau schien doch sehr misstrauisch zu sein, was ihn anbelangte. Sie ließ sich nicht einmal helfen, als er ihr seine Hand anbot, um ihr aufzuhelfen. Nein, sie rappelte sich selbst auf und stand nun vor ihm, wenn auch in einigen Metern Entfernung. Minato erhob sich ebenfalls wieder aus seiner hockenden Position und stand nun wieder. Die Fremde war etwas kleiner als er, was aber nichts daran änderte, das sie eine hübsche Erscheinung war. Auch wenn sie ihn immer noch einen misstrauischen Blick zu warf, fielen ihm ihre hübschen grünen Augen auf. Minato musste zugeben, dass diese irgendwas Magisches an sich hatten. Gut, dass das Sonnenlicht hinter ihm sie etwas blendete, sonst würde man erkennen können, dass er etwas rot wurde. Ihn weiterhin argwöhnisch betrachtend, fragte sie erst mal, was er den hier zu suchen hätte, an so einem doch relativ abgeschiedenen Ort. "Nun, ich wandere gerne durch die Wälder, wenn du es gerne wissen möchtest und dass ich gerade hier herkam, daran bist du wohl schuld. Ich war nicht weit von hier entfernt, als ich dich wittern konnte und mich gefragt habe, was für ein Mensch sich wohl in einem so abgeschiedenen Gebiet aufhält." Minato lehnte sich mit dem Rücken an den Baum, hinter dem sich die junge Frau gerade noch versteckt gehalten hatte. "Kurz bevor ich dann her ankam, zog ein trockenes Gewitter auf und ein Blitz entzündete dieses trockene Fleckchen Erde da drüben. Durch das Feuer konnte ich dich nicht mehr riechen, und da ich gerade Hunger hatte, beschloss ich das Feuer aufzufuttern. Anschließend war es mir möglich dich wieder zu wittern und habe dich schließlich hinter diesem Baum hier gefunden." Während seiner letzten Worte klopfte er etwas gegen den Baum. "Wie du also sehen kannst, bin ich nicht gefährlich. Aber nun zu dir, dürfte ich auch erfahren, wer du bist?" Dem Dragonslayer interessierte doch schon sehr, wer sie war und was sie denn hier zu suchen hatte, an so einem abgelegenen Platz.  

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BeitragThema: Re: Abgelegenes Waldstück nahe Magnolia   Di 29 Dez 2015 - 3:33

In Kallistos Kopf spielten sich ganz eigene Szenarien ab, Ideen dazu was genau vorgefallen war, über die Motive des geheimnisvollen Mannes und über seine Vorgehensweise. Verschiedene Abläufe, die alle samt erdacht und ausgemalt waren. Hervorgeholt aus den Tiefen ihrer Fantasie und ausgesprochen würden sie wohl nicht nur den Mann selbst, sondern auch so ziemlich jeden Menschen dem Kallisto mal begegnet war zum lachen bringen. Von der Realität waren alle ihre Einfälle weit entfernt, doch davon musste man sie erst einmal überzeugen!

Sie hatte gesehen wie der Mann angestiefelt kam und das Feuer einfach in sich aufnahm. Wer sagte, dass es nicht genau von dort stammte, lediglich an seinen Herkunftsort zurückkehrte? Der Fremde konnte ihr vieles erzählen, vielleicht wollte er ja einfach ihr Vertrauen gewinnen? Kallisto war bei Wildkatzen aufgewachsen, es war eine ihrer Eigenarten dem Menschen von Grund auf misstrauisch gegenüberzutreten. Der Mann damals, der Wächter des Waldes bildete da eine große und auch die einzige Ausnahme. Es war jemand, der sich dem Wald verschrieben hatte, ihn schützte. Auch er hatte einen schweren Start bei den Tieren... Kallisto half er. Ihr machte er es einfacher, da er sie von klein auf an die Tiere heranführte. Allerdings schnappte sie dabei auch die misstrauische Art der Wesen auf, welche sich nun in ihrem Verhalten widerspiegelte.

Der Feurige beobachtete sie gut, das bemerkte sie sofort. Wohin er genau blickte, was für Reaktionen es bei ihm hervorrief, konnte sie aufgrund der Lichtverhältnisse allerdings nicht sagen. Minato erhob sich ebenfalls, er behielt den Abstand zu der Magierin bei. Eine weise Entscheidung, geholfen hätte eine Näherung ihm sicher nicht. Er wirkte größer, wesentlich kräftiger als seine Gegenüber. Keine Überraschung, erst recht nicht, da er schließlich ein Mann war, was sicher auch nicht unbedingt etwas heißen musste, aber oft konnte. Ohne den Mann zu unterbrechen horchte die Braunhaarige seinen Worten. Er offenbarte eine weitere Version dessen, was geschehen sein könnte. Seine eigene Sicht der Dinge, seine eigene Geschichte. Er habe Kallisto gewittert, sei ihretwegen hergekommen. Das Feuer habe er verputzt, dann habe er sie erneut riechen können und sei an sie herangetreten. Kallisto blies die Wangen auf, als er meinte sie davon überzeugt zu haben, dass er nicht gefährlich sei. >> Das lässt sich einfach sagen... <<, murmelte sie. Dennoch wollte sie offenbaren wer sie war. Es war kein Geheimnis, wenn dieser Mann tatsächlich hergekommen war um ihr zu schaden, dann kannte er sie wohl möglich sowieso schon. Sie verschränkte die Arme vor der Brust, ehe sie antwortete. >> Mi...na...to. Richtig? Ich bin... Nenn' mich Kallisto. << Noch immer genau beobachtend was Minato tat, fuhr sie fort, erzählte etwas mehr über sich. >> Die Wildnis ist quasi meine Heimat, ich streife eben dort umher, wo andere Menschen nie herumtrampeln. << Sie legte eine kleine, künstlerische Pause ein, zumindest was das sprechen betraf. Die Braunhaarige machte einen Bogen um Minato, betrachtete ihn gut, ließ um genauer zu sein nicht eine Sekunde von ihm ab. Solange, bis der Baum ihr ins Blickfeld rückte und sie ihn nicht mehr sah. >> Du hast das Feuer also nicht gelegt, ja? Das ließe sich leicht behaupten... <<, sprach sie aus einiger Entfernung laut genug, dass man es auch hinter dem Baum noch gut verstehen konnte. >> Dennoch kann es sicher auch ein Blitz gewesen sein, das stimmt schon... << Sie hockte sich dort hin, wo der unversehrte Waldboden endete und mit Ruß und Asche bedeckter Boden begann, um dann mit der Hand über letzteren zu fahren. Etwas betrübt betrachtete sie den schwarzen Schandfleck, der die Idylle beschmutzte. Ein paar ihrer Sinne waren aber noch immer bei diesem Minato. Sie würde sofort aufschrecken, sollte er hastige Bewegungen machen, er brauchte also gar keine Spielchen versuchen! Letztendlich erhob sich die Wilde wieder, drehte sich um und schaute zu dem Magier herüber, sollte er mittlerweile hinter dem Stamm hervorgetreten sein. >> Das macht aber trotzdem keinen Sinn für mich. Du kannst menschlichen Geruch auf so eine Distanz wittern? Außerdem... hast du Feuer gegessen? Ist das nicht furchtbar heiß, tut es nicht weh? Du musst sicher Sodbrennen haben oder so... Du bist Magier, richtig? Was kannst du, bist du ein Allesfresser? << Viele Fragen taten sich ihr auf. Sie war zwar selbst magisch begabt, doch das machte sie ja nicht zu einem Profi im Bezug auf Magie. In ihren Augen hatte Minato die Gabe Dinge zu essen. Die verschiedensten und ziemlich viel davon ebenfalls.

Trat Minato hervor, so würden sich beide jedenfalls das erste Mal bei gutem Licht gegenüberstehen und wirklich betrachten können. Also beide gleichzeitig, sich gegenseitig eben. Von ihm hatte Kallisto ja noch nicht allzu viel erkennen können.
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Minato
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BeitragThema: Re: Abgelegenes Waldstück nahe Magnolia   Di 29 Dez 2015 - 23:55

Diese junge Frau war mehr als nur misstrauisch. Alles, was er sagte, wurde von ihr wohl genau abgewogen und durchdacht um eventuell irgendwo einen Anflug von Lüge oder Unwahrheit herauszuhören. Minato wusste nicht, warum dies wohl der Fall war, aber eventuell würde er es ja herausfinden. Der Magier entschied sich erst mal passiv zu verhalten, um ihr zu zeigen, dass er nichts Böses wollte, oder irgendwie in dieser Hinsicht etwas vor hatte. Dann aber offenbarte sie ihm doch ihren Namen und er nickte ihr lächelnd zu. "Freut mich dich kennenzulernen Kallisto ... Er klingt schön." In seinen Gedanken grub er dabei gerade nach dem Namen, da er schwören konnte, dass er diesen schon einmal gehört hatte, nur wusste er nicht mehr wo und in welchem Zusammenhang. Langsam setzte sie sich nun in Bewegung und umkreiste ihn langsam. Dabei ließ sie ihn keine Sekunde aus den Augen und musterte ihn aufmerksam, wie eine Katze die übermäßig aufmerksam war. Minato folgte ihr mit den Augen und wagte es kaum irgendeine hastige Bewegung zu machen und lehnte weiterhin am Baum. Langsam entschwand sie seinem Blick, da sie um den Baum herumging. So geschmeidig, wie ihre Bewegungen dabei waren, glaubte er ihr gerne, dass sie viel Zeit in der Wildnis verbrachte. Ihr Verhalten war wie dass eines Tieres, das extrem vorsichtig und scheu war.
Der Dragonslayer blieb, wo er war und lauschte ihren Ausführungen und Fragen und bemerkte dabei natürlich das sie von seiner Geschichte noch immer nicht wirklich überzeugt zu sein schien. Das Unwetter war mittlerweile komplett vorbeigezogen und die Luft wurde wieder klarer. Eine Brise zog durch den Wald und streifte ihn und den Baum, an dem er immer noch lehnte. In der Baumkrone führte es zu einem beruhigenden Rauschen der Blätter und die Sonnenstrahlen begannen, auf dem Waldboden zu tanzen. "Dies ist ein schöner Ort", sprach er zuerst, ohne auf ihre Fragen einzugehen."Die Luft hier ist wirklich erfrischend", fuhr er fort und ging dann langsam um den Baum herum, um dann neben ihm stehen zu bleiben. Minato hielt weiter einen großen Abstand zu Kallisto, um die sie nicht zu beunruhigen. Ihre plötzliche Bombardierung mit Fragen brachte ihn nun aber doch zum Lachen. Es war ein freundliches Lachen, keines, das sich über sie lustig machte. Er fand es nur so komisch, was sie glaubte, was er war. Der Fairy Tail Magier schüttelte dann grinsend den Kopf. "Nein, ich bin kein Allesfresser und nein es tat mir keinesfalls weh oder der gleichen, als ich das Feuer verspeiste." Seitlich gegen den Baum lehnen sah er sie aus freundlichen und offenen Augen an. "Nun, ich konnte das Feuer nur essen, weil ich der Dragonslayer des Feuers bin. Nur durch diese Fähigkeit ist es mir vergönnt Flammen essen zu können, außer meine eigenen natürlich. Daher kann ich das Feuer auch nicht gelegt haben, da ich es ja dann nicht hätte auffuttern können, verstehst du?", fragte er und hoffte das dieses, du hast das Feuer vielleicht gelegt Dings, vom Tisch war.

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BeitragThema: Re: Abgelegenes Waldstück nahe Magnolia   Mi 30 Dez 2015 - 5:02

Kallisto hätte das Gespräch sicher auch einfach beenden und abhauen können. Untypisch wäre es für sie nicht gewesen, allerdings brachte sie irgendetwas dazu noch etwas zu bleiben. Möglich, dass sie einfach noch die Ausmaße der Schäden begutachten wollte, die bei dem Waldbrand zustande gekommen waren. Sie nickte, als ihr Gegenüber es eine Freude nannte, sie kennenzulernen. Als er dann jedoch fortfuhr und ihren Namen als... schön bezeichnete, zuckte sie kurz zurück, kaum merklich. Damit hatte sie nicht gerechnet und ihre Verwunderung stand ihr ins Gesicht geschrieben. Was wollte er damit bezwecken? Sollte sie ihm nun danken? Kallisto wusste nicht so recht wie sie darauf reagieren sollte, schaute wohl selten dämlich drein, wie eine überforderte Katze. Letztendlich entschied sie sich dazu die Aussage so stehen zu lassen. Am liebsten hätte sie ihren Blick einfach beschämt abgewendet, doch sie zwang sich selbst den Rothaarigen im Auge zu behalten.
Was ihre ganzen Fragen anging, so ließ Minato sie zunächst einfach stehen. Er betonte die Schönheit des Ortes, die wohltuende Luft, die sie beide grade atmeten. Er hatte Recht. In Kallistos Augen war es wirklich ein wundervoller Ort, doch konnte so ein einfacher Menschentölpel diese Schönheit wirklich erkennen oder sprach er ihr einfach nach dem Munde, um ihr Wohlwollen zu entlocken? Wie dem auch sei... >> Ein Prachtwerk der Natur... Selbst dieser Schandfleck kann ihm keinen Makel anheften! Zeit wird vergehen und die Wunden des Waldes werden heilen... Du hast recht, es ist wundervoll hier. << Die Magierin sah sich gedrungen dies zu bestätigen. Dann jedoch ging es mit ihrem eigentlichen Gesprächsthema weiter, also mit den Fragen, die Kallisto dem Mann gestellt hatte. Wie zu erwarten war er hinter dem Baum hervorgekommen, es wäre auch seltsam gewesen sich durch ihn hindurch zu unterhalten. Laut eigener Aussage konnte der Rote also nicht einfach alles essen, allerdings tat ihm das Feuer im Bauch auch nicht weh... Dass er dabei die eingenommene Distanz einhielt, hatte definitiv eine beruhigende Wirkung auf Kallisto. Er bedrängte sie nicht, ließ ihr den Freiraum, den sie sich wünschte und selbst einteilte. Als er dann dieses eine Wort erwähnte, machte es im Köpfchen der Katzenhaften klick. Sie hatte es schon einmal gehört... doch wo und wann? >> Dragonslayer? <<, fragte sie nachdenklich. >> Dragonslayer... <<, wiederholte sie dann murmelnd. >> Kazuya! << Er war es, genau! Dieses verzogene Rotzblag! Keine unbedingt schöne Erinnerung, dieser junge Mann. Sie erinnerte sich daran, wie allergisch er auf die Bezeichnung „Wassermagier“ reagierte. >> Du kannst dein eigenes Feuer nicht essen? Aber du kannst welches machen, ja? << Erfreut darüber wirkte sie nicht grade, allerdings entdeckte ihr aufmerksamer Blick etwas. Etwas, das zuvor im Schatten des Mannes untergegangen war, sein Gildenzeichen. Es zierte einen der beiden Unterarme des muskulösen Mannes, den die Magierin nun in vollem Lichte beäugen konnte. Er sah in der Tat sehr kräftig aus, wie sie zuvor bereits vermutet hatte. Er musste entweder hart trainieren oder ebenso hart arbeiten. Kallisto war sich sicher, dass es aus ihm einen hervorragenden Kämpfer machte, allerdings wirkte er eher vertrauenerweckend. Er sah nicht danach aus, als würde er ihr etwas anhaben wollen, das Gildenlogo der Gilde, der sie beide angehörten, verdeutlichte diesen Eindruck nur noch mehr. Die Braunhaarige atmete tief ein und aus, nahm ihren Mut zusammen. Sie ging entschlossen auf den Mann zu, näherte sich ihm sogar bis auf wenige Zentimeter. So nahe, dass sie sogar seinen Atem hören konnte.  Voller Überzeugung tippte sie dem Mann aus nächster Nähe auf den Brustkorb. >> Solange du hier in meinen Gefilden herumstreunst, behältst du deine Flammen bei dir, verstanden? << So überzeugt sie auch wirkte, innerlich hatte Kallisto echt Muffen sausen. Zum einen schätzte sie Minato als einen begabten und starken Mann und Magier ein und zum anderen würde sie wahrscheinlich eher fliehen, als sich ihm in einem Kampfszenario zu stellen. Alleine die Tatsache, dass er mit Feuer kämpfte jagte ihr … Respekt ein. Wobei Respekt in dieser Situation ein freundlich umschriebener Begriff war.
Dann drehte Kallisto sich zur Seite. Sie wandte ihrem Kameraden ihre rechte Schulter zu, auf der in einem milden Grünton, wie er im Walde zu finden war, ebenfalls das Gildenwappen Fairy Tails zu sehen war. Falls er es zuvor noch nicht erkannt hatte, so würde er es spätestens jetzt sehen. >> Du bist eine Fee, ich glaube ich kann dir wirklich vertrauen. <<, murmelte sie fast schon ein wenig widerwillig, so als müsste sie sich selbst noch von diesem Gedanken überzeugen. Kurz darauf schmolz ihre harte Art jedoch ein wenig. >> Ich glaube... <<, sie zögerte kurz. >> Ich glaube ich bin dir wohl zu Dank verpflichtet. Du scheinst diesen Wald wohl wirklich geschützt zu haben. <<  Nachdem die Zweifel über die Behauptungen Minatos mehr oder weniger aus dem Weg geräumt wurden, tat ihr ihre abweisende Art fast schon etwas leid, darum konnte sie sich auch zu folgendem durchringen. Sie drehte sich noch einmal zu dem Rothaarigen um, streckte ihre Rechte nach vorne, setzte eine missmutige Miene auf und erwartete einen Handshake. Teils zur Entschuldigung, teils jedoch auch als vernünftige Begrüßung gedacht, die wohl noch nachgeholt werden musste.
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BeitragThema: Re: Abgelegenes Waldstück nahe Magnolia   So 24 Jan 2016 - 1:27

Der Duft von verbrannter Erde erlosch langsam aber stetig und wich dem Aroma des Waldes. Eine Mischung aus Hölzern, Moos und erfrischender Feuchtigkeit, die so klar war wie Wasser, durch das man bis auf den Grund eines Flusses sehen konnte. Deshalb mochte er Wälder so gerne und hielt sich viel lieber in ihnen auf, statt in der Stadt. In Städten wimmelte es von den vielseitigsten Düften und Gerüchen. Zwar hatte Minato im Laufe der Jahre gelernt sie zu ignorieren und auszublenden, wenn er sich auf nur einen Geruch einließ, doch empfand er dies immer als etwas anstrengend, auch wenn er es mittlerweile intuitiv tat. Da war es viel entspannter in den Wäldern, da er dort nichts ausblenden musste und einfach die Düfte auf sich wirken lassen konnte. Nie würde er auch nur auf die Idee kommen, in so einer wunderbaren Umgebung ein Feuer seine Bahnen ziehen zu lassen. Seine Blicke folgten der jungen Bekanntschaft, die er gerade machen durfte, und beobachteten sie und ihre Bewegungen. Auch erkannte er sehr wohl, dass seine Bemerkung über ihren Namen sie wohl etwas verwunderte, denn sie wirkte kurz etwas unsicher, zumindest konnte Minato es an ihrem Gesicht erkennen. 'Kallisto' ... rief er sich ihren Namen noch mal ins Gedächtnis und fand immer noch das es ein hübscher Name war, der sehr wohlklingend auszusprechen war. Ihre Bewegungen, die er unterdessen beobachten konnte, ließen ihn vermuten, dass Kallisto schon lange in den Wäldern lebte. Dies hatte ihm ihr Geruch zwar schon verraten, aber durch die Art wie sie sich bewegte, hatte etwas katzenhaftes und filigranes. Zwar hielt man Minato immer für einen Hitzkopf der ohne nachzudenken auf einen Gegner zustürmen würde, doch diente dies meistens auch dem Zweck die Bewegungen seines Gegners zu sehen und sich auf diese einstellen zu können. Als Kampfkünstler wusste er das dies wichtig war und so hatte er mit der Zeit angefangen sein gegenüber auf diese Art und Weise zu mustern, egal ob Kampf oder nicht.
Endlich schien sie es auch verstanden zu haben das er sein eigenes Feuer nicht essen konnte, dass schloss er zumindest aus ihrer feststellenden Frage, auf die er mit einem Nicken antwortete. Kurz darauf trat sie schnurstracks auf ihn zu und tippte ihm mit ihren Zeigefinger auf die Brust um ihm klar zu machen das er sein feuer gefälligst für sich behalten sollte. Die Braunhaarige war so nah an ihn getreten, das ihm gleich etwas wärmer zu Mute war. Noch nie war ihm eine Frau so nahe gekommen und das irritierte ihn etwas, vor allem da er nun ihren Duft plötzlich ganz intensiv wahrnahm und diesen als recht angenehm empfand. Abwehrend hob er seine Hände. "Kein Problem, das hatte ich auch nicht vor", gab er ihr zu verstehen. Dann drehte sich Kallisto um und gab somit den Blick auf ihre Schulter frei. Dort prangerte das ihm wohl bekannte Gildenzeichen Faiy Tails in einem hübschen Grünton und sein erster Gedanken war, dass es doch gut zu ihren Augen passte. Ein Lächeln zeichnete sich auf seinem Gesicht ab, denn jetzt viel ihm wieder ein wo er ihren Namen schon mal gehört hatte, es musste irgendwann mal in der Gildenhalle gewesen sein wo er ihren Namen aufgeschnappt hatte. "Du gehört also auch zur Familie, das freut mich aber sehr", gab er zu und erwiderte kurz darauf ihre Geste, denn sie hielt ihm ihre Hand zu einem freundschaftlichen Handshake hin. Minato schüttelte diese kurz und passte dabei auf nicht zu kräftig zu zu drücken. "Und nein du brauchst mir nicht zu danken, das hab ich gerne getan. Du musst nämlich wissen das ich den Wald auch sehr gern habe." Seine Worte wahren ehrlich und das konnte Kallisto sicher merken. "Ich habe ebenfalls einen wunderbaren Ort zu dem ich immer wieder gerne zurückkehre." Dabei dachte er an das kleine Wäldchen in der Nähe seiner Hütte, das immer so schön durch das Sonnenlicht erhellt wurde, so das die Schatten auf dem Waldboden nur so tanzten. "Wenn du magst kann ich ihn dir ja auch mal zeigen, jetzt da ich deinen hübschen Platz entdeckt habe?", lud er sie ein und freute sich ein weiteres Mitglied seiner wunderbaren Gilde kennen lernen zu dürfen.

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