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 Lian Falls

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Lian

Lian

Anmeldedatum : 03.10.20
Anzahl der Beiträge : 40

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BeitragThema: Lian Falls
Lian Falls EmptyDo 7 Jan 2021 - 19:08

Lian Falls

Das Vergnügen kann auf der Illusion beruhen, doch das Glück beruht allein auf der Wahrheit.
Name
Lian Falls
Spitzname
-
Geburtstag
30.10.
Alter
19 Jahre
Gilde
Crimson Sphynx
Gildenzeichen
Zwischen den Schulterblättern
Geburtsort
West-Fiore / Aloe / Randbezirke
Wohnort
West-Fiore / Aloe / Gildenhaus Crimson Sphynx
Volk
Wüstenbewohner
Erscheinungsbild

Größe/Gewicht: 178 cm / 67 kg
Haarfarbe: Dunkelbraun
Augenfarbe: Hellgrün

Aussehen:


Lian kommt so wenig nach seiner Mutter und der Familie Falls, dass es ihm schon immer schwergefallen ist, sich mit diesem Teil der Familie zu identifizieren. Aber fangen wir lieber von vorne mit der Erklärung an: Während seine Mutter sehr helle Haut besitzt, hat Lian einen eindeutig dunklen Teint. Das Haar seiner Mutter ist rabenschwarz, sein eigener Schopf dagegen dunkelbraun. Und während alle ihm bekannten Falls lange, glatte Haare besitzen, trägt Lian sein Haar kurz und es wirkt durch diverse Wellen und Locken fast immer zerzaust und ungeordnet. In einem Streit ist Awira einst herausgerutscht, dass Lian vollkommen nach seinem leiblichen Vater käme, was den jungen Magier damals mehr getroffen hat, als er zugeben wollen würde. Tatsächlich möchte der 19-Jährige nichts von seinem Erzeuger wissen, der kurz nach seiner Geburt einfach verschwunden ist und die junge Familie zurückgelassen hat. Durch die fehlenden Ähnlichkeiten zur Familie Falls fühlte Lian sich in der Vergangenheit aber gerade dadurch zunehmend als Außenseiter. Einzig die hellgrünen Augen konnte er als Gemeinsamkeit zu seiner Mutter feststellen, wenngleich das ein Detail ist, das im Alltag gerne übersehen wird. Lian hat eher weiche, wenig markante Gesichstzüge, was dadurch unterstützt wird, dass er keinen Bart trägt. Zusammen mit dem oft eher lockeren Gesichtsausdruck wird Lian dadurch oft sogar ein wenig jünger geschätzt, als er in Wirklichkeit ist. Mit seiner Größe und dem Gewicht fällt er in der Masse nicht auf - 178 cm groß und 67 kg schwer dürften in etwa im Mittelmaß liegen für sein Alter und Geschlecht. Allerdings fällt einem Beobachter bei näherer Betrachtung vielleicht auf, dass Lian keine sonderlich breiten Schultern besitzt und von der Statur eher dünn und schlaksig als kräftig aussieht. Während andere jungen Männer ihre Muskeln trainieren, hat Lian daran noch nie sonderlich viel Interesse gezeigt. Wozu auch, wenn er mit seiner Magie doch genauso ans Ziel kommen kann? Viel zu anstrengend. Für die grobe Arbeit muss man sich daher eine andere Person suchen als den Falls.
Die Kleidung des jungen Mannes ist eher schlicht und wenig an aktuellen Modetrends orientiert. Meistens trägt er dunkle Hosen, dunkle Oberteile und ebenso dunkle Schuhe. Höchstens gelbe oder grüne Farbe lässt der Falls bei guter Laune an sich selbst zu, was sich dann durch gelbe Jacken, Shirts oder gelb/grüne Verzierungen auf der Kleidung äußert. Lian trägt keinen Schmuck, abgesehen von einem Ohrring am linken Ohr, auf den er gelegentlich angesprochen wird. Wenn der 19-Jährige sich selbst im Spiegel ansieht, fällt ihm oft auf, wie offensichtlich ihm seine Herkunft angesehen werden kann. Also wenn er sich schon nicht der Familie Falls zugehörig fühlt, so doch zumindest seinen Wurzeln in der Wüstenstadt.
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Besondere Merkmale:
Eigentlich gibt Lian sich Mühe, keine besonderen Merkmale zu zeigen, die ihn aus der Masse hervorstechen lassen. Doch es gibt natürlich auch an dem 19-Jährigen Dinge, die er nicht ändern kann und die ihn dann eben doch zu etwas Besonderem machen: Sein dunkler Hautteint fällt weniger auf, solange er in Aloe unterwegs ist, in anderen Regionen der Welt sticht er durch seine Hautfarbe allerdings durchaus aus der Masse hervor. Auch an seinen ungebändigten, meist ein wenig zerzaust aussehenden Haare wird man ihn wohl im Zweifel von Weitem erkennen können. Auch wenn der junge Mann sich Zeit nimmt, sein Haar zu kämmen, so ist es meist nach der ersten Windböe wieder ein heilloses Durcheinander – Lian hat schon lange die Hoffnung aufgegeben, sein Haar unter Kontrolle zu bringen. Er trägt zudem einen Ohrring am linken Ohr, ein Accessoire, auf das er gelegentlich angesprochen wird.


Charakter

Benehmen:
Lian verhält sich relativ unauffällig, wenn er einen Raum betritt. Man könnte fast meinen, er hat kein Interesse daran, viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und überlässt insbesondere in Gruppen gerne anderen Personen die Hauptrolle, während er selbst sich zurückzieht. Er beobachtet recht viel, bevor er wirklich Initiative zeigt und seine eigenen Ideen mit anderen Menschen teilt. Im direkten Gespräch dringt manchmal nach außen, dass Lian Dinge nicht ernst genug nimmt. Er setzt gerne ein schiefes Grinsen auf, kratzt sich am Hinterkopf und zuckt mit den Schultern, wenn ihm ein Thema zu schwierig wird. Der junge Magier lässt oft Engagement und Einsatz vermissen, weshalb er zum Beispiel mit seinem Stiefvater bereits des Öfteren aneinandergeraten ist. Eigeninitative ist eben keine Eigenschaft, die man Lian nachsagen würde. Er lässt sich gerne treiben und überlässt anderen Personen die Entscheidungsfindung. Der Dunkelhaarige wirkt selten begeistert, überschwängliche und insbesondere unkontrollierte Gefühlsausbrüche sind für ihn ein Graus und diese versucht er nach Möglichkeit zu vermeiden. Das würde nachher nur sein Bild des lässigen, wenig interessierten Mannes nach Außen hin zerstören, oder? Eine erfahrene Person würde schnell merken, dass Lian jemand ist, der sich selbst noch richtig finden muss, sowie auch seinen Platz im Leben und ein Ziel, das ihn antreibt. Sei es im Vergleich zu seinem Onkel Aram, der sein ganzes Leben der Gilde Crimson Sphynx verschrieben hat oder sein Stiefvater, der all seine Kräfte dafür einsetzt, seine Familie mit einem anständigen und rechtskonformen Weg durchs Leben zu bringen, verhält sich Lian auffällig deutlich in die genau entgegengesetzte Richtung. Vielleicht eine Art Protest des jungen Magiers, auch um zu verhindern, dass man zu hohe Erwartungen an ihn stellt?

Persönlichkeit:
Die Persönlichkeit von Lian – ein Punkt, den der Dunkelhaarige vermutlich nicht einmal selbst wirklich beantworten könnte. Da gibt es das, was Lian denkt, wer er ist: Ein Mensch, der in den Tag hineinlebt und sowieso nicht viel an dem ändern kann, wohin das Schicksal ihn trägt. Ein Mensch, der sowieso schon mit schlechten Startbedingungen ins Leben geboren wurde – der Vater abgehauen, für die Mutter eine Belastung, in einem Umfeld, das ihn kaum hatte fördern können – und dadurch ohnehin nie zu denen aufschließen können wird, die einen guten Start ins Leben hatten. Jemand, der an die glorreichen Errungenschaften seines Onkels niemals heranreichen kann und deshalb lieber unauffällig durchs Leben schreitet und höchstens mithilfe von Illusionen die Realität so zurechtbiegen kann, dass es ihm passt. Lian fühlt sich insgesamt nicht als jemand, der das Glück auf seiner Seite hat.
Dann wäre da der Mensch, der er unbewusst vielleicht lieber sein würde: So wie sein Stiefvater, den er nach außen hin hasst, den er im Inneren für seinen unermüdlichen Einsatz für seine kleine Familie aber vielleicht sogar ein bisschen... bewundert? Sein Onkel, dem er versucht aus den Weg zu gehen, auf dessen Werdegang und seine Fähigkeiten Lian aber in Wirklichkeit ziemlich neidisch ist.
Und dann der Mensch, der Lian wirklich ist: Ein junger Magier, der nach seinem Platz im Leben sucht, der gerne ein größeres Ziel verfolgen möchte und trotz aller Umstände das Herz eigentlich am rechten Fleck trägt.
Lian wirkt unbeteiligt und so, als würde er die Dinge nicht ernst genug nehmen. In Wirklichkeit saugt der junge Mann allerdings alle Erfahrungen auf, die er macht und bildet sich dadurch weiter. Er hört genau hin, was die Leute sagen und verarbeitet möglichst schnell die Informationen, die er einsammeln kann. Er nimmt sich Aussagen anderer Menschen viel mehr zu Herzen, als er jemals offen zugeben würde und auch wenn er es nie sagen würde, möchte Lian doch gemocht werden. Und er kann sich durchaus für Leute einsetzen und sich auch selbst in Gefahr bringen, wenn ihm jemand wichtig ist – auch wenn er in seinem bisherigen Leben noch nie eine solche Erfahrung gemacht hat und sich dadurch selbst gar nicht darüber bewusst ist, dazu in der Lage zu sein. Lian geht davon aus, dass er sich selbst der Nächste ist und so wie er anderen Leuten egal ist, können ihm andere Personen ebenso egal sein. Wenn man sich für ihn einsetzt, dann doch nur, damit man selbst keine Probleme mehr mit ihm hat. Vielleicht muss Lian nur die Erfahrung machen, dass man sich ernsthaft für ihn und sein Wohlergehen interessiert, um seine eigene Denkweise zu ändern und offener mit anderen Menschen umzugehen?

Vorlieben:

  • Schlichtes Essen
  • Illusionen
  • Aloe
  • Taschenspielertricks
  • Horoskope
  • Kartenspiele

Abneigungen:

  • Gehobene Gesellschaften
  • Seine Verwandtschaft
  • Verantwortung
  • Training & harte Arbeit
  • Körperliche Anstrengung
  • Gefühlsduselei
  • Die Gilde Crimson Sphynx
  • Erwartungen


Ziel: Ein Ziel ist wohl das, was Lian im Leben am meisten fehlt. Ein Antrieb, der ihn dazu bringt, seine Komfortzone zu verlassen und sich mit vollem Einsatz für etwas oder jemanden einzusetzen. Der junge Mann hat seine bisherige Zeit damit verbracht, in den Tag hineinzuleben und höchstens bis zur nächsten Woche nachzudenken. Er ist gefangen in dem Gedanken, dass das Schicksal sowieso schon weiß, welche Rolle man im Leben zu erfüllen hat. Während die Einen mit Glück gesegnet sind, müssen die Anderen sich ihr Leben lang abstrampeln und kommen doch nie an jene heran, mit denen es das Schicksal gut meint. Wozu also selbst großes Engagement zeigen?


Stärken und Schwächen

Stärken:
Geschickt | Fernkampf | Waffennutzung | Auffassungsgabe | Kontrolliert | Magieanwendung

Lian würde sich selbst durchaus als geschickt bezeichnen. Im Zweifel ist es Lian, der im letzten Moment ein herunterfallendes Glas noch auffängt, der durch feinmotorische Fähigkeiten so manchen Taschenspielertrick vollführen kann oder dem es schon immer auffallend leicht gefallen ist, neue Dinge zu erlernen. Entsprechend kann Lian auch ganz gut mit Waffen umgehen und lernt deutlich schneller den Umgang mit diesen. Er würde sich selbst niemals als Waffenkämpfer bezeichnen, dafür fehlte bisher dann doch das Interesse, doch allein an seinen Fähigkeiten im Umgang mit dem Bogen hat sich gezeigt, dass er Potenzial in diese Richtung besitzt und sich durchaus weiterentwickeln könnte, wenn er denn wollte. Insgesamt kann man Lian als passablen Fernkämpfer bezeichnen, der mit der Zeit wohl weiter in diese Richtung gehen wird. Er kann gut zielen und sich auf Distanz auch in einer Gruppe nützlich machen. Hilfreich ist ihm dabei auch seine gute Auffassungsgabe: Der junge Magier sammelt gerne Informationen, sieht sich recht aufmerksam in der Umgebung um und findet oftmals Details, die anderen Augen verborgen bleiben. Auf der Distanz bedeutet das für den Dunkelhaarigen, dass er das gesamte Kampffeld verhältnismäßig schnell überblickt und zumindest Ideen entwickelt, wo er ansetzen könnte. Das Geben und Handeln von Lian ist im Normalfall sehr kontrolliert und er versucht, jede überschwängliche Emotion zu unterdrücken. Das hilft natürlich, einen klaren Kopf zu bewahren und sich nicht von äußeren Einflüssen zu sehr beeindrucken zu lassen. Ob das immer so klappt, sei mal dahingestellt, aber man spricht ja auch nur von der Regel. Zuletzt gehört der Falls zu den wenigen Menschen in Fiore, die eine Magiebegabung besitzen, die weiter ausgebaut werden kann. Bisher fokussiert sich Lian auf die Illusionsmagie, die deutlich weniger beeindruckend ist als das Schießen von Feuerbällen, Blitzkugeln oder Eissplittern. Und doch kann er damit Gegner manipulieren und im Zweifel den Vorteil für den entscheidenden Schlag bringen. Die Illusionsmagie passt einfach zu Lians Chakarter: Möglichst unauffällig, sodass der Gegner gar nicht richtig bemerkt, dass mit ihm nur gespielt wird.


Schwächen:
Schlaksig | Nahkampf | Selbstzweifel | Engagement | Mitläufer | Manipulierbar | Egoistisch

Hach, wie schön wäre es, wenn es einfach bei den Stärken des jungen Mannes bleiben könnte, nicht? Leider ist auch Lian nicht perfekt und hat so manches Laster, das er mit sich herumtragen muss. Ganz offensichtlich ist seine wenig muskulöse Statur ein Nachteil, der ihm immer wieder Steine in den Weg legt. Lian hat sich nie angestrengt, um seinen Körper zu stählen und ist damit nicht unbedingt der, der Türen eintreten, schwere Kisten schleppen oder unzählige Klimmzüge machen kann. Im direkten Nahkampf ist der junge Magier deshalb auch eine totale Niete. Distanz? Super. Nah ran? Da bekommt Lian im Zweifel den ersten Schlag mitten ins Gesicht und bleibt einfach regungslos auf dem Boden liegen. Lian ist ein Trickser, der eben genau mit diesem Weg auch durchs Leben schreitet. Er manipuliert Menschen mit seiner Magie, um sich einen Vorteil zu holen. Ein offener Kampf, Person gegen Person, von Angesicht zu Angesicht, ohne irgendwelche Hintertürchen... das hat Lian noch nie erlebt und hat es auch nicht vor, denn da würde er im Zweifel den Kürzeren ziehen. Lian wird in seinem Leben durch diverse Selbstzweifel ausgebremst, die er niemals offen ansprechen würde und denen er sich auch nicht wirklich stellen möchte. Er fühlt sich benachteiligt, er findet seine Magie im Vergleich zu Anderen vollkommen unbeeindruckend, er ist schwach, hat keinen Willen wie sein Onkel und an die glorreichen Taten von Aram Falls wird er sowieso niemals heranreichen. Lian vergleicht sich viel mit Anderen und kommt fast immer zum Schluss, dass er Schlechter ist. Auch das ist ein Grund, warum der Falls kaum Engagement und Initiative zeigt, lieber andere entscheiden lässt und meist sogar als Mitläufer bezeichnet werden kann. Er fühlt sich nicht für Größeres berufen und geht auch nicht davon aus, besondere Dinge bewegen zu können. Er möchte einen unauffälligen Platz einnehmen, damit möglichst wenige Erwartungen an ihn gestellt werden. So lässig Lian sich nach außen hin auch gibt und denkt, mit seiner Magie alle in seinem Umfeld nach seinem Belieben manipulieren zu können - durch diese persönlichen Defizite kann es ein Leichtes für einen Gegner sein, Lian selbst zu manipulieren, wenn er nur weiß, wo er ansetzen muss. In der Vergangenheit hat sich der Dunkelhaarige leider auch als recht egoistisch herausgestellt. Er glaubt, sich selbst der Nächste zu sein und hat sich bisher auch nicht wirklich für andere Menschen eingesetzt. Das kann in einer Gruppe natürlich fatal sein, wenn man sich aufeinander verlassen muss, nicht?


Umfeld und Geschichte

Familie:

Mutter | Awira Falls | 35 Jahre alt | lebendig | Schneiderin

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Awira ist eine eher unauffällige Frau, die in den Randbezirken Aloes wohnt und sich mit ihrer Tätigkeit als Schneiderin finanziell über Wasser hält. Sie besitzt keinerlei Magiebegabung und hat entsprechend in ihrem Leben auch nicht wirklich mit Magie zu tun. Sie hat erlebt, wie Magie für Angst und Schrecken gesorgt hat, sodass sie eine gewisse Abneigung gegen Magier und Magierinnen entwickelt hat. Hinzu kam wohl auch ein gewisser Neid auf ihren jüngeren Bruder Aram, der nicht nur ein unglaublich talentierter Magier ist, sondern sich trotz aller Verstrickungen in einer kriminellen Bande bis zum Gildenmeister von Crimson Sphynx hochgearbeitet hat und dadurch natürlich ein deutlich aufregenderes und auch finanziell abgesicherteres Leben führt als Awira. Ihre Schwangerschaft mit Lian hielt Awira in der Vergangenheit davon ab, größeren Träumen hinterherzueilen – mit 16 Jahren hielt sie den neugeborenen Lian in den Armen, der so keinesfalls geplant gewesen war. Der Vater? Ziemlich schnell nach der Geburt des Sohnes verschwunden, sodass die damals junge Frau sich alleine mit dem Kind durchschlagen musste. Nur durch die Unterstützung anderer Familienmitglieder war es Awira möglich, überhaupt ihre Lehre als Schneiderin abzuschließen und als eine solche tätig zu sein.
Der Umgang mit ihrem Sohn fiel Awira schwerer, je älter Lian wurde. Vielleicht hatte Lian auch einfach gespürt, dass er für seine Mutter mehr Belastung als Segen dargestellt hatte? Vermutlich fasste er unbewusst den Entschluss, diese Rolle als Belastung auch erfüllen zu wollen und benahm sich zunehmend daneben. Die Magiebegabung ihres Sohnes stellte Awira erst recht spät fest und hatte auch hiermit lange zu kämpfen, immerhin erinnerte es sie an Möglichkeiten, die sie selbst nicht gehabt hatte, aber auch an vergangene Zeiten, in denen sie Angst vor Magie gehabt hatte. Als Lian ihr allerdings endgültig entglitt und drohte, auf die schiefe Bahn zu geraten, sprang die Frau über ihren eigenen Schatten und bat ihren magiebegabten Bruder Aram um Hilfe. So landete Lian in der Gilde Crimson Sphynx und Awira hofft, dass er einen Weg findet, seine Fähigkeiten für die Gesellschaft sinnvoll einzusetzen. So wie auch die Gilde an sich es geschafft hat, sich in den letzten Jahren von den kriminellen Pfaden zu entfernen. Vielleicht bessert sich so auch irgendwann das Verhältnis zwischen ihnen?


Stiefvater | Sirvan Romet | 40 Jahre alt | lebendig | Maurer

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Sirvan ist der langjährige Lebensgefährte von Awira und hat mit dieser auch eine gemeinsame Tochter. Der 40-Jährige besitzt ebenfalls keine Begabung für Magie, hat Zeiten erlebt, in denen durch Magie Angst und Schrecken verbreitet wurden und möchte daher auch möglichst wenig damit zu tun haben. Stattdessen verdient Sirvan sein Geld als Maurer. Ein Beruf, durch den die kleine Familie nicht reich wird, aber sich immerhin alle Dinge leisten kann, die für das Leben grundsätzlich benötigt werden. Sirvan arbeitet viel und man kann ihn durchaus als engagierten Mann bezeichnen. Da sein eigener Bruder durch kriminelle Machenschaften im Gefängnis gelandet ist und das Verhältnis zwischen den Brüdern in die Brüche gegangen ist, verlangt Sirvan von seinen Mitmenschen nicht nur harte Arbeit, sondern auch einen ehrlichen und regelkonformen Umgang. Dinge, bei denen er vor allem mit Lian schon immer aneinandergeriet und das sowieso angespannte Verhältnis zu seinem Stiefsohn nicht vereinfachte. Lian bekam Sirvan nie so richtig zu fassen. Als er selbst den Jungen kennenlernte, war er bereits neun Jahre alt und begann recht schnell, seine Abneigung gegenüber Sirvan offen zu zeigen. Sie stritten sich oft und Sirvan fühlte sich nie wirklich ernstgenommen von Lian. Als die Magiebegabung von Lian sich zeigte, war es Sirvan, der auf Awira einsprach und sie dazu drängte, ihren Bruder Aram um Hilfe zu bitten. Magie war etwas, mit dem auch Sirvan sich persönlich kaum auskannte, daher erschien es ihm als der einzig sinnvolle Weg, Lian vielleicht doch noch auf die rechte Bahn zu bringen. Wenn Sirvan ehrlich wäre, würde er wohl auch bestätigen, dass er sich gefreut hatte, als Lian endlich das Haus verließ. Da er allerdings nicht noch mehr Ärger im Hause haben will, behält er diese Gedanken lieber für sich.


Halbschwester | Naza Romet | 10 Jahre alt | lebendig | Schülerin

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Naza ist die gemeinsame Tochter von Awira und Sirvan. Bisher hat das Mädchen keine Magiebegabung gezeigt, weshalb die Eltern davon ausgehen, dass dies auch nicht mehr kommen wird. Das süße Mädchen ist ein kleiner Engel, wird von ihren Eltern geliebt, schreibt gute Noten in der Schule und hält sich an so ziemlich alle Regeln, die von Awira und Sirvan aufgestellt werden. Natürlich stand Lian durch dieses vorbildliche Verhalten nur noch schlechter da als ohnehin schon. Naza ist recht naiv, merkt zwar die Anspannung zwischen Lian und ihren Eltern, kann diese aber nicht ganz richtig einordnen. Sie liebt ihren älteren Bruder und würde ihn vielleicht sogar als ihr Vorbild bezeichnen – und das, obwohl Lian nicht gerade herzlich mit Naza umgeht. Meistens ignoriert er das Mädchen oder macht sich über sie lustig. So lange, bis Awira oder Sirvan einschreiten und der Spaß mal wieder in einem Streit eskaliert. Lian hat nie wirklich gezeigt, dass er Naza mag und doch hält das Mädchen an ihm fest. Ob zurecht?


Onkel | Aram Falls | 26 Jahre alt | lebendig | Gildenmeister

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Lian kann seinen Onkel nicht leiden und das, obwohl er bis vor kurzem fast keinen Kontakt zu dem magiebegabten, unglaublich hoch angesehenen Aram gehabt hat. Wenn er Aram in seiner früheren Kindheit mal durch Familientreffen gesehen hat, so war der Ältere stets nur ein Abbild gewesen für etwas, das er niemals erreichen könnte. Erst hatten alle Angst vor Aram, der als Mitglied von Crimson Sphynx Angst und Schrecken verbreitet hatte. Dann irgendwann wechselte der Kurs der Gilde, Aram war einer der Magier, die der Gilde übrig blieben, freigesprochen von sämtlichen Vorwürfen, und alle arbeiteten daran, einen besseren Ruf in der Gesellschaft zu erhalten. Plötzlich respektierten alle Aram, er war mächtig und ... ihm schienen alle tollen Dinge einfach so in den Schoß zu fallen, ganz gleich, was er in der Vergangenheit getan hatte. Zumindest war es das, was Lian schon immer in Aram gesehen hatte, was natürlich auch in gewisser Weise daran lag, dass seine Mutter auch so über ihren Bruder dachte. Für manche Leute meinte das Schicksal es gut – Aram gehörte dazu – für manche nicht – dazu zählte Lian sich. Als Lian Magiebegabung an sich feststellte, kam Aram ihm natürlich auch in den Sinn... aber er fühlte sich seinem Onkel damals so entfernt, dass er lieber seinen eigenen Weg suchte, um mit seiner Magiebegabung zurechtzukommen. Als er dann, viele Jahre später, Aram und seine Mutter zusammen sah und beide über seinen Kopf hinweg entschieden, dass er der Gilde Crimson Sphynx beitreten sollte, verschärfte sich die Abneigung gegenüber Aram nur weiter. Er hatte keine Ahnung von ihm, von seinem Leben und doch glaubten andere Personen, zu wissen, was gut für ihn wäre. Tatsächlich hat Lian einen höllischen Respekt gegenüber seinem mächtigen, unerreichbar wirkenden Onkel und traut sich im Gegensatz zu seiner Mutter oder seinem Stiefvater viel weniger, ihm deutliche, vielleicht auch manchmal viel zu harsche Widerworte zu geben. Seine Verwandtschaft mit Aram behält Lian lieber für sich, denn er möchte nicht mit Aram in Verbindung gebracht werden. Bei einem solchen Vergleich würde nur wieder zu deutlich werden, wie schlecht Lian im Vergleich zu seinem Onkel ist...

Freunde: -
Feinde: -

Gilde: Lian ist nur widerwillig ein Mitglied der Gilde Crimson Sphynx. Er hält es für lachhaft, dass die Gilde sich angeblich komplett von ihrer kriminellen Vergangenheit gelöst hat nun einem ehrlichen, für die Gemeinschaft nützlichen Weg eingeschlagen haben will. Lian glaubt, dass das alles nur ein Deckmantel ist und man am Ende eben doch nicht aus seiner Haut kann. Es ist also für ihn nur eine Frage der Zeit, bis Crimson Sphynx wieder von seiner Vergangenheit eingeholt wird, selbst wenn viele Mitglieder zum jetzigen Zeitpunkt noch denken, einer guten Sache nachzukommen. Der junge Magier findet es dadurch umso amüsanter, dass er selbst gerade zu Crimson Sphynx geschickt wurde, um vom kriminellen Pfad abzukommen, obwohl genau diese Gilde für ihr brutales und menschenverachtendes Vorgehen in der Vergangenheit berühmt und berüchtigt ist.

Geschichte:

0 Jahre – Geburt & Kindheit
Die Geburt Lians war wenig spektakulär, auch wenn Awira bis heute von dem schrecklichen Herbststurm berichtet, der am Tag der Geburt Aloe heimgesucht hatte. Wenig deutete zu diesem Zeitpunkt auf die berühmte Verwandtschaft hin, die Lian später haben sollte. Die Mutter Lians war damals gerade 16 Jahre alt und die Schwangerschaft war nicht geplant gewesen – entsprechend überfordert war Awira bereits im ersten Moment, als ihr der kleine Lian in die Arme gelegt worden war. Der Vater des Kindes war recht schnell nach der Geburt verschwunden und Awira möchte auch bis heute nicht an ihn erinnert werden. Wenn sie doch mal etwas von ihm erzählt, so sind es nur die schrecklichsten Dinge. Eines war Lian dadurch schon sehr früh klar: Die Beziehung zwischen Awira und seinem leiblichen Vater war alles andere als herzlich. Die junge Mutter, die keinerlei Magiebegabung in sich trug, war gezwungen, möglichst schnell einen Beruf zu erlernen, um Geld für sich und das Kind zu verdienen. Dadurch wurde Lian bereits früh in andere Hände abgegeben und zunehmend von Verwandten betreut, während Awira einen Beruf erlernte, den sie – wie sich später herausstellte – am liebsten überhaupt nicht hatte lernen wollen. Es waren mehr die Umstände, die sie dazu zwangen. Auch wenn Awira sich im Alltag Mühe gab, es sich nicht anmerken zu lassen, so spürte Lian doch recht früh, dass seine Mutter nicht besonders gut auf ihn zu sprechen war. Awira wurde sehr schnell wütend und im Streit fielen manchmal auch abschätzige Worte dem Jungen gegenüber, die dieser in der Art und Weise nicht verdient hatte. Die junge Frau war einfach überfordert, unzufrieden mit der Entwicklung ihres Lebens und auch ein bisschen hilflos. In den ersten Jahren seines Lebens wuchs Lian fast vollständig abgewandt von Magie auf. Klar, die Welt war magisch, weshalb der Junge durchaus mitbekam, dass Magie existierte. Und gerade auf Familientreffen kam man fast nie ganz um das Thema Magie herum – was an Lians Onkel lag. Aram Falls, besagter Onkel, war ein Magier der Gilde Crimson Sphynx, die in den ersten Lebensjahren des Jungen noch Angst und Schrecken verbreitete, später allerdings auf legalem Wege einen guten Ruf in der Gesellschaft erhielt. Aram, der diese ganze Entwicklung in der Gilde mitgemacht hatte, wurde dadurch in gewisser Weise ein Held der gesamten Familie. Er wurde von allen vergöttert, mit Fragen gelöchert und konnte fast immer etwas erzählen. Lian bekam einen unglaublichen Respekt gegenüber seinem Onkel, der auf ihn recht streng und unnahbar wirkte. Awira hielt es selten lange in der Nähe von Aram aus, stattdessen wechselte sie schnell das Zimmer und betrauerte in schwachen Momenten die Ungerechtigkeit zwischen ihr und ihrem jüngeren Bruder. Natürlich nahm Lian die Ansichten seiner Mutter damals auf wie ein Schwamm.

Ab 9 Jahre – Kennenlernen seines Stiefvaters Sirvan & Geburt der Halbschwester Naza
Nach wechselnden Beziehungen trat irgendwann ein Mann in das Leben von Awira, der… blieb. Während der damals neunjährige Lian in den Anfängen der Beziehung noch davon ausging, dass auch Sirvan höchstens ein paar Monate durchhalten würde, bis er die Reißleine zog, entpuppte sich der ältere Mann als ziemlich hartnäckig. Je länger Sirvan blieb, desto ungehobelter verhielt sich Lian ihm gegenüber. Ein Protest? Vermutlich. Selbst wenn der Partner von Awira sich darum bemühte, zu dem Jungen durchzudringen, so schaffte er es nie. Lian hielt nicht besonders viel von dem Mann, der stundenlang hart arbeitete um doch nur ein kleines Taschengeld nach Hause zu bringen. Er opferte sich auf, obwohl es doch so wenig Ergebnis brachte. An Sirvans Seite veränderte sich auch Awira, sie wirkte immer zugewandter, ein wenig lebensmutiger. Und sie stellte sich zunehmend auf die Seite von Sirvan, wenn es Streit zwischen ihm und Lian gab. Eine Sache, die dem Jungen natürlich gänzlich missfiel und ihm noch mehr das Gefühl gab, eine Außenseiterrolle innezuhaben. Als würde er das Glück der beiden ohnehin nur trüben und nicht mehr sein als alter Ballast aus Awiras Vergangenheit. Wirklich schlimm wurde es, als Awira von Sirvan schwanger wurde und sich Nachwuchs ankündigte. Als Naza schließlich auf die Welt kam, waren Awira und Sirvan unglaublich glücklich, verbrachten so viel Zeit wie möglich mit dem Baby und kümmerten sich wirklich aufopferungsvoll um das Mädchen. Sie schafften es, ihren Arbeiten nachzukommen, Geld zu verdienen und dennoch die Betreuung von Naza sicherzustellen. Awira und Sirvan entwickelten sich zu einem eingespielten Team, während Lian… nebenherlief. Er beobachtete die Entwicklungen, zog sich zunehmend zurück und fast jede Konversation, die er mit Sirvan oder seiner Mutter führte, eskalierte in einem Streit. Nicht selten so schlimm, dass ihm von Awira in Verzweiflung vorgeworfen wurde, nach seinem leiblichen Vater zu kommen – eine Person, mit der Lian wirklich nichts zu tun haben wollte. Die Fronten verhärteten sich.

Ab 12 Jahre – Magiebegabung zeigt sich
Lian verbrachte zunehmend mehr Zeit ohne seine Familie, war teilweise mehrere Nächte unterwegs und zeigte sich nur in unregelmäßigen Abständen bei Awira und Sirvan. Natürlich war auch das ein Grund, um in Streit zu geraten, was die Situation nicht besserte. Stattdessen verbrachte der Junge mehr Zeit mit seinem Freundeskreis, von denen seine Eltern fast niemanden kannten. Da sie selbst nur in den Randbezirken von Aloe wohnten und dort vor allem die eher ärmlichen Bewohnerinnen und Bewohner unterkamen, war auch der Freundeskreis von Lian wenig wohlhabend. Niemand von ihnen wusste um seine berühmte Verwandtschaft mit Aram Falls, der mittlerweile sogar zum Gildenmeister aufgestiegen war – etwas, das Lian auch lieber für sich behielt. Er hatte doch sowieso nichts mit Aram oder der Familie Falls gemeinsam und war nur durch eine teilweise Verwandtschaft an sie gebunden, die er sich nicht hatte aussuchen können. Es traf den Jungen vollkommen unerwartet, als er bei einem seiner vielen Scherze auf Kosten Anderer plötzlich bemerkte, dass er anderen Illusionen vorgaukeln konnte. Zuerst dachte er, es wäre ein Zufall, doch je mehr sich Lian darauf konzentrierte, desto öfter geschah es. Und dann keimte in ihm ein Gedanke: Magie. Um ehrlich zu sein: In dem Dunkelhaarigen stieg damals pure Panik auf. Seine Mutter hasste Magie, so wie er wusste. Seine ganze Familie lebte von Magie abgewandt. Das Bild des unnahbaren und vor allem unerreichbaren Aram blitzte in seinem Geist auf, das er schnell wieder verdrängte. Lian behielt seine Magiebegabung für sich, um sein möglichst unauffälliges Leben weiterführen zu können.

Ab 15 Jahre – nutzt seine Magie für Diebstähle und Einbrüche
Die Jahre vergingen und der Junge wuchs allmählich zu seinem jungen Mann heran. Während der Zeitvertreib mit seinen Freunden in der Jugend eher harmlos war, kamen die älter werdenden Jungen zunehmend auf schlechte Gedanken. Zuerst war es das Interesse für Waffen, das stieg und an denen sich die Jungen ausprobierten. Lian entdeckte für sich den Bogen und verbrachte gerne seine Zeit damit, seine Zielgenauigkeit mit dem Bogen auszubauen. Es war ein purer Zeitvertreib, ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, mit diesen Bogenfähigkeiten wirklich etwas anfangen zu wollen. Irgendwann gingen die Ideen der gelangweilten und auch recht ärmlichen Jugendlichen weiter. Lian schloss sich den Entwicklungen einfach an und ehe sie sich versahen, nahmen sie Touristen durch Taschenspielertricks aus und begingen kleinere Diebstähle. Seine Magiebegabung für Illusionen kam dem Jungen dabei sehr zugute, denn er setzte sie dafür ein, um andere Menschen an der Nase herumzuführen, sie auszutricksen, sich über sie lustig zu machen oder ihnen Geld zu stehlen. Auch wenn Lian das gar nicht bewusst war: Er nutzte seine Magie genau auf die Art und Weise, mit der Crimson Sphynx einst Angst und Schrecken verbreitet hatte. Trat er damit also doch in die Fußstapfen seines Onkels? Lian achtete darauf, seine Magie nur im Geheimen zu verwenden, denn auch seinem Freundeskreis gegenüber behielt der Junge seine Begabung für sich. Der Junge ging davon aus, dass seine Illusionen viel zu schwach waren, um mit der Magie von echten Magiern mithalten zu können. In den Kreisen, in denen er jetzt aber unterwegs war, gaben ihm die Fähigkeiten ein gewisses Machtgefühl. Etwas, was Lian durchaus genoss, war es immerhin das erste Mal, dass er sich so fühlte, als würden Entscheidungen und Entwicklungen in seiner Hand liegen. Er manipulierte mit seiner Magie die Realität einfach so, dass sie für ihn passend war.

Ab 17 Jahre – Awira kommt dahinter, sein Onkel schaltet sich ein
Lian steigerte sich zunehmend in den Weg hinein, den er für sich gefunden hatte. Spätestens nach seinem Schulabschluss wurde die Zeit, die der Junge daheim verbrachte, noch viel weniger als ohnehin schon. In den wenigen Momenten, in denen Awira ihren Sohn mal zu fassen bekam, drehten sich die Gespräche zunehmend darum, was er denn nun machen wolle. Dass er eine Lehre beginnen musste, irgendwie Geld verdienen sollte. Lian wich dem Thema eher aus und bevor die Gespräche sich hätten vertiefen können, war der Dunkelhaarige auch schon wieder verschwunden. Sowohl Awira als auch Sirvan wurden skeptisch, je mehr Zeit verstrich. Spätestens als sie Geld und Schmuck im Zimmer ihres Sohnes fand, wurde ihr klar, dass etwas nicht stimmte. Sie stellte Lian endgültig zur Rede und in dem daraus entstehenden Streit ließ der Junge sich dazu verleiten, Magie anzuwenden, um der Situation zu entkommen. Awira hatte sich vielleicht in ihrem Leben von Magie möglichst abgewandt, aber sie war nicht dumm – sie erkannte, womit sie es zu tun hatte und ließ Lian diesmal nicht einfach so davonkommen. Sie erfuhr nicht nur von den Diebstählen und Einbrüchen, sondern auch von seiner Magiebegabung.
Es verstrich weitere Zeit, in der Awira nicht wusste, wie sie mit diesen neuen Erkenntnissen umgehen sollte. Einerseits sah sie für Lian Möglichkeiten, die sie selbst nicht gehabt hatte. Sie sah Potenzial, für die Gesellschaft sinnvolle Dinge mit seinen Fähigkeiten anzustellen. Stattdessen rutschte ihr Sohn immer mehr dahingehend ab, seine Magie zum eigenen Profit einzusetzen. Sie sah... genau den Weg, den Aram damals eingeschlagen hatte, der als Teil von Crimson Sphynx früher bekannt dafür gewesen war, Angst und Schrecken mit Magie zu verbreiten, dann allerdings die Kurve zum angesehenen Gildemeister geschafft hatte. Awira mochte ihren Bruder Aram immer noch nicht und vermied es, Kontakt mit ihm zu haben. Doch das lange Einreden von Sirvan brachte sie am Ende doch dazu, Aram einzuschalten und ihn um Hilfe zu bitten. Ob er Lian zur Vernunft bringen könnte?
 
18 Jahre – Eintritt in die Gilde Crimson Sphynx
Und dann war es soweit: Aram schaltete sich tatsächlich ein. Lian sackte das Herz in die Hose, als er seinen bisher nur selten aus der Nähe gesehenen Onkel zusammen mit seiner Mutter sah und sein strenger Blick direkt auf ihm lag. Über den Kopf des jungen Mannes hinweg wurde entschieden, dass er der Gilde Crimson Sphynx beitreten sollte, um einen Weg zu finden, seine Magie sinnvoll einzusetzen. Die Gilde Crimson Sphynx? Die, die selbst die mieseste Vergangenheit hatten, die man nur haben konnte? Das war doch ein Witz. Zudem sollte er in das Gildenhaus ziehen, um das Umfeld, in dem er aktuell unterwegs war, hinter sich zu lassen. Lian zeigte zwar seinen Unmut, schaffte es aber doch nicht, sich gegenüber Aram zu verweigern. Der Dunkelhaarige war überzeugt davon, dass sie schon bald merken würden, dass er als echter Magier in einer Gilde mit seinen kleinen Illusionen nun wirklich nicht mithalten konnte und sie ihn dann wieder ziehen lassen würden. Das Zeichen der Gilde trägt Lian entsprechend zwischen seinen Schulterblättern, um beim seltenen Blick in den Spiegel so wenig wie möglich daran erinnert zu werden. Der junge Mann versucht, unter dem Radar zu fliegen und keine unnötige Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Außerdem versucht er, seine Verwandtschaft zu Aram nicht an die große Glocke zu hängen, denn keinesfalls möchte er noch schlechter dastehen, als ohnehin schon. Ob sich seine Einstellung sich selbst gegenüber, seiner Familie und vor allem gegenüber der Gilde mit der Zeit noch ändern wird?


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Lian Falls EmptyDo 7 Jan 2021 - 19:09

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Nichts bewahrt uns so gründlich vor Illusionen wie ein Blick in den Spiegel.

Diagramm

Lian Falls Unknown

Attribute


STÄRKE: 10 Punkte - Level 1

SCHNELLIGKEIT: 60 Punkte - Level 2

GESCHICKLICHKEIT: 100 Punkte - Level 3

WIDERSTAND: 60 Punkte - Level 1

MANAREGENERATION: 60 Punkte - Level 2

WILLENSKRAFT: 50 Punkte - Level 2

MANAVORRAT: 80 Punkte


Perks


STÄRKE: 1

SCHNELLIGKEIT: 2

GESCHICKLICHKEIT: 3

WIDERSTAND: 1

MANAREGENERATION: 2

WILLENSKRAFT: 3


Magieart 1

MAGIEART: Illusionsmagie. 30 Punkte - Klasse I

ZAUBER:
Phantom Mirage
TYP: Elementlose Magie
ELEMENT: -
KLASSE: I
MANAVERBRAUCH: 10-125
MAX. REICHWEITE: 10 m
SPEZIELLES: ---
VORAUSSETZUNGEN: Willenskraft Level 2, Manaregeneration Level 2
BESCHREIBUNG: Phantom Mirage ist die grundlegendste Fähigkeit der Illusionsmagie, die Kunst seinem Opfer etwas vorzugaukeln, was in Wirklichkeit nicht da war. Aus Nichts etwas zu erschaffen muss zum Repertoire jedes Illusionisten gehören. Beim Phantom Mirage Zauber wird eine Illusion von einem unbelebtem Objekt entweder aus dem Nichts erschaffen oder das Erscheinungsbild eines bereits vorhandenen Gegenstandes wird verändert. Um das Trugbild auch realistisch erscheinen zu lassen, reagiert es auf äußere Einflüsse wie Wind und Erschütterungen dementsprechend. Die Illusion ist ein Abbild der Vorstellung des Anwenders, deswegen muss der Magier ein klares Bild von dem zu beschwörenden Gegenstand im Kopf haben, ansonsten wird die Illusion dementsprechend schwammig ausfallen. Einmal gesprochen bleibt der Zauber so lange aktiv, bis das Opfer sich befreit hat oder der Anwender kein weiteres Mana in die Illusion fließen lässt. Weitere Konzentration ist nicht mehr nötig nachdem das Trugbild steht.
Ausmaß:
 

Magieart 2




Waffen

Fernkampfwaffen - 25 Punkte - Grad I


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Lian Falls Unbena12
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