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 Fairy Tail Gildenhaus - Haupthalle

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Kuma
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BeitragThema: Fairy Tail Gildenhaus - Haupthalle   Di 14 Jul 2015 - 14:15

Ortsname: Fairy Tail Gildenhaus - Haupthalle
Art: Gebäude
Spezielles: ---
Beschreibung: Die große Haupthalle des Gildenhauses von Fairy Tail ist mit Abstand der größte Raum der Gilde, nimmt er fast die gesamte Grundfläche ein. Mit einer Bühne, einer eigenen Bar, vielen Sitzplätzen und auch Raum für das Questboard, muss der Raum auch eine gewisse Größe besitzen. Die meiste Zeit tobt hier das Leben, denn die Haupthalle ist der wichtigste Raum der Gilde, nicht nur das alltägliche Leben der Gildenmagier findet hier statt, auch Gäste besuchen Fairy Tail regelmäßig und haben hier genügend Platz sich etwas Zeit zu vertreiben oder ihre eigenen Aufträge aufzugeben.

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Akay Minoru
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BeitragThema: Re: Fairy Tail Gildenhaus - Haupthalle   Di 18 Aug 2015 - 23:15

Questbeginn: The Walking ... Dead?
Minato und Akay

Nicht anders von Magnolia zu erwarten, war auch der heutige Tag mehr als sonnig. Daher sollte es niemanden überraschen, dass die beiden Fairy Tail Magier schon früh das Haus verließen um alles für ihre bevorstehende Quest vorzubereiten. Nicht das sie schon irgendeine Arbeit bekommen geschweige denn ausgesucht hatten, allerdings wollten sie nicht nur eine Belohnung einheimsen, sondern brauchten auch dringend eine gelungene Abwechslung von ihrer heimischen Baustelle. Sie kamen gut voran, doch es gab Abschnitte, in denen sie sich einfach in Geduld üben mussten. Warum also die Zeit nicht sinnvoll nutzen und ein wenig das eigene Portmonee aufpolieren? Die ersten Gemüse und Obst ständen waren dabei zu eröffnen, während die Fleischhändler allem Anschein nach schon die beste Ware zur Vorschau präpariert hatten. In den Gassen stieg einem der Duft von frisch gebackenem Brot in die Nase und auch die Tierwelt rund um und in der Stadt raffte sich auf den Tag zu beginnen. Trotzdem oder gottseidank waren die Straßen deshalb bis jetzt nur mäßig oder kaum gefüllt. Jeder der sich bereits um diese Zeit herum trieb, hatte etwas wichtiges vor. Diese regen Menschenmassen, ermöglichte es jedoch den beiden ihr Ziel, das Gildenhaus, in relativ kurzer Zeit zu erreichen. Was sie dort  erwarten sollte, verschlug vielleicht sogar ihnen die Sprache. Denn wie so oft hatte ein Großteil der anwesenden Gildenmitglieder gefeiert, bis spät in die Nacht hinein, weshalb ein komischer Dunst aus Wein, Met und Saft in der Luft lag. Die Gäste, die ihre letzten Kräfte nicht darauf verwendet hatten, den schicksalshaften Ort zu verlassen, vegetieren auf den Tischen und Bänken vor sich her oder nahmen die ersten Katermahlzeiten zu sich. Akay wusste nicht, ob er wütend sein oder lachen sollte. Als er vor gar nicht so langer Zeit dieser Gilde beigetreten war, war das Ausmaß der Feier zwar schlimm gewesen, doch in diesem Moment fühlte es sich wie ein persönlicher Tiefpunkt an. Enttäuscht seufzte der junge Magier und kratze sich frustriert die Stirn. Noch war er zu Neu um durch seine bloße Präsenz Ordnung in dieses Chaos zu bringen, wie es einst Erza Scarlett schaffen konnte. Doch seine Taten waren nicht unbekannt und so versuchte der ein oder andere ein wenig seiner Würde wiederherzustellen. Diese Leute wussten, dass der Stellarmagier die neue Stimme der Vernunft und der Rechtschaffenheit in dieser Gilde sein wollte und das er trotz seiner netten Natur jemand war, den man nicht gegen sich haben wollte. Nachdem sich der Initialfrust gelegt hatte, schaute Akay zu Minato rüber „Wie wäre es denn, wenn du unseren Proviant besorgst, während ich für uns eine Quest raus suche? Vermutlich reichen uns zwei bis drei Tage, daher werde ich auch nichts wählen, was all zu weit weg ist. Außerdem kann ich dann hier noch beim aufräumen helfen. Die Situation ist schon schlimm genug, da müssen wir nicht beide unsere Kraft hinein investieren“ noch einmal seufzte er. „Also was sagst du, ca. in einer Stunde an der Kirche“? Er erhoffte sich damit, seinem Mitbewohner diese grausige Arbeit zu ersparen, da er insgeheim die Ahnung hatte, das Aufräumen nicht zu den Top Prioritäten einer Person zählte, die von einem Drachen groß gezogen wurde. Außerdem hatten sie es schon beim Anbau etabliert, dass er das Mann fürs Planen war, während der Dragonslayer sich nur all zu gerne um die Groben Sachen kümmerte. Hoffnungsvoll blickte er nun zu Minato und erwartete seine Antwort.

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Minato
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BeitragThema: Re: Fairy Tail Gildenhaus - Haupthalle   Mi 19 Aug 2015 - 16:10

Die Sonne strahlte wunderschön durch das Blätterdach des kleinen Wäldchens, durch das Minato und sein neuer Mitbewohner schlenderten. Ihr Ziel war das Gildengebäude um sich einen neuen Auftrag an Land zu ziehen. In den Taschen der beiden Freunde herrschte nämlich Ebbe, seit sie an ihrer neuen Behausung werkelten, da war es Zeit, wieder etwas für Nachschub zu sorgen, auch wenn sie dafür den Bau für einige Tage ruhen lassen mussten. Dem Dragonslayer war es ganz Recht, endlich mal wieder etwas Aktion zu bekommen. Das Einzige worauf er dabei hoffte, war es, dass sie nicht mit dem Zug fahren mussten, oder mit der Kutsche, oder sonst jedwedem Fahrzeug. Schon allein bei dem Gedanken daran wurde ihm leicht übel und daher verdrängte er ihn ganz schnell wieder. Mittlerweile hatten sie Magnolia erreicht und spazierten durch die Stadt geradewegs zur Gilde. Nur gut das es um diese Zeit noch nicht so voll auf den Straßen war, denn Minato fühlte sich nicht wirklich wohl, wenn zu viele Leute unterwegs waren. Er bekam dann immer gleich so ein unbehagliches Gefühl von Enge und darauf konnte er gut verzichten. Ein Geruch ließ ihn dann aber nicht mehr daran denken und er hielt die Nase hoch. Das war der Duft nach frischen Brötchen, doch da war noch mehr, Fleisch. Ja der leckere Duft von geräuchertem Fleisch stieg ihn ebenfalls in die Nase und er merkte, wie er trotz gutem Frühstück schon wieder hunger bekam. 'Was muss das hier auch immer so lecker riechen', dachte er, folgte aber weiter dem Stellarmagier Richtung Gilde, die sie kurz darauf auch erreichen.
Noch bevor sie die großen Türen öffneten, konnte Minato den Gestank von Alkohol wahrnehmen und verzog leicht die Mundwinkel. Der Anblick drinnen sorgte nicht gerade dafür, dass sich der Ausdruck auf dem Gesicht des Dragonslayers viel änderte. Am Abend vorher musste wohl gefeiert worden sein, überall lagen Mitglieder der Gilde und auch Gäste, betrunken und schlafend auf den Bänken und Tischen, oder lagen angelehnt an den Wänden. Leicht erbost sah Minato sich dieses Chaos an. Zwar hatte er nichts gegen Partys, aber dieser Anblick ließ den Respekt gegenüber Fairy Tail vermissen und das konnte und wollte er so nicht stehen lassen. Während sich einige erhoben, die die Ankömmlinge wohl bemerkt hatten, erklärte Akay ihm seinen Plan. Der klang für den Braunhaarigen zwar annehmbar, aber zuerst würde er etwas dafür sorgen das die Typen hier schnell auskuriert sein würden. "Einen Moment Akay, ich werde die Bande nur kurz sanft wecken.", grinste er dann, mit einem leicht diabolischen Blick und ging auf einen der Holztische zu, wo die meisten ihren Suff ausschliefen. Mit einer flammenden Rechten, schlug er auf den Tisch, so das dieser in der Mitte zerbarst und die erschreckten Saufköpfe im hohen Bogen auf dem Boden landeten. Der Lärm dabei war so laut, dass alle in der Halle schlagartig wach waren und ihn erschrocken ansahen. "Wie es aussieht seit ihr ja alle wach, dann seht mal zu, dass dieses Chaos hier wieder beseitigt wird, und zwar dalli! Wenn nicht, treffe ich das nächste mal nicht nur den Tisch kapiert!", rief er mit einem Ton in die Runde, der unmissverständlich war. Schnell rafften sich alle auf und begannen, ohne zu murren, damit ihren Saustall aufzuräumen. Nickend und zufrieden ging Minato zurück zu Akay und klopfte ihm im Vorbeigehen auf die Schulter. "Bis in einer Stunde", lächelte er zwinkernd und ging wieder Richtung Ausgang. 'Sport am Morgen tut doch immer gut', dachte er noch zufrieden.[/color]

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Akay Minoru
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BeitragThema: Re: Fairy Tail Gildenhaus - Haupthalle   Do 20 Aug 2015 - 23:00

Obwohl sich Akay nicht als emotional Reifer als Minato bezeichnen würde, hatte er doch ab und an das Gefühl, die Dinge in einem klareren Licht zu sehen. Nichtsdestotrotz war sein Mitbewohner noch etwas Älter als er selbst und tat deshalb Dinge, die der Schwarzhaarige nie tun würde. Dazu gehört auch einfach mal kräftig auf den Putz zu hauen. Selten hatte er die müden und schlappen Magier Fairy Tails so schnell auf den Beinen gesehen, wie nach dieser Standpauke. Die nicht sehr unterschwellige Drohung trug sicher auch seinen Teil dazu bei. Ehrfürchtig schaute Akay deshalb zu ihm, als er von dem Wrack den man einst Tisch nannte zurückkam und ihm nur flüchtig auf die Schulter klopfte. Sein Plan war damit wohl angenommen. Ein wenig Unwohl ist mir ja schon, wenn ich sehe, wie er so schnell zwischen seinen Emotionen wechseln kann. Es dauerte noch ein paar weitere Sekunden, die Tür hatte sich bereits hinter dem Rotschopf geschlossen, als er wieder Gefühl in seinen Armen und Beinen hatte. Die Blicke der anderen rasteten auf ihm als ob er ein gesuchter Straftäter auf der Flucht wäre, der aus Angst nicht den Behörden gemeldet wird. Genau wie in diesen „Western“ Romanen, die er mal auf einem Flohmarkt gesehen hatte. Nur das er nicht der Sheriff mit schillernem Stern war, der die Leute vor Unrecht bewahrte, sondern ein Mitglied der Bande, die die armen Einwohner terrorisierte. Normalerweise würde eine solche Sichtweise über Akay eben diesen mehr als stören, aber irgendetwas in ihm gab ihm zu verstehen, dass es durchaus nicht schlecht war, wenn sie ein wenig Respekt vor den Neuen hatten. Immerhin hatte er das ein oder andere Gerücht über sich gehört und wem würde es Schaden, wenn er aus den Gerüchten Wahrheiten machte. Langsam bewegte er sich deshalb auf die Questtafel zu, wobei er unweigerlich an dem zersplitterten Tisch vorbeikam. Wie alle Tische in der Gilde, war auch dieser aus massiver Eiche, um eben jene Streitereien seit Generationen zu überleben. Warum war er also gesplittert? Eigentlich wollte Akay keine Zeit mit einem so unwichtigen Detail verschwenden, doch seine Handwerkerseele schrie förmlich danach, diesem Mysterium auf den Grund zu gehen. Der Schlag hatte das vordere Drittel getroffen, was man in einer kleine Delle sehen konnte. Allerdings wusste er, dass  die Kraft, die hinter dem Schlag steckte, nie ausgereicht hätte, um dieses Ergebnis zu erzielen. Und das war keine Vermutung. Er selbst hatte im letzten halben Jahr oft genug Treffer kassiert, die definitiv dem Maximum des Dragonslayers entsprachen und wenn diese dies die Kraft gewesen wäre, um Tische zu spalten, hätten er mehr als einen Knochenbruch davon getragen. Das Material konnte es auch nicht sein, immer bestand der Tisch aus einer einzigen massiven Eiche, so erzählte man es zumindest. Mit einem kurzen Blick ins innere des Möbelstücks, versicherte er sich dieser Tatsache. Doch genau beim betrachten des inneren sah der Magier den Grund für diese Zerstörung: Der Tisch war entlang einer ganz feinen Linie morsch geworden, vielleicht hatte man diese beim lackieren vergessen, weshalb sich nun über Jahre Flüssigkeit angesammelt hatte. Minatos Schlag beschleunigte daher nur den Vorgang, der ohnehin in den nächsten paar Jahren passiert wäre. Wer weiß, möglicherweise hatte der junge Mann dadurch Leben gerettet. Leicht waren die Stücke jedenfalls nicht. Da der Stellarmagier dieses Rätsel gelöst hatte, entschied er sich endlich das zu tun, wozu er in dieses pompöse Gebäude gekommen war: Eine Quest auswählen. Aufgrund der vorausgegangenen Ereignisse, machte man ihm Platz oder zumindest Anstalten, nicht im Weg zu stehen, weshalb er sich einen guten Überblick verschaffen konnte. Hm, Kräuter sammeln? Dafür sind wir nicht das richtige Team... Geister im Wald? Das klingt doch interessant... bereits vergeben. Geister in einer Krypta? Viel besser! Enthusiastisch riss er den Zettel vom Brett und machte sich auf dem Weg zur Kirche.  Gerade weil Akay so viel mit tatsächlichen Geistern zu tun hatte, reizte ihn diese Quest. Und einen mutigen Kerl an seiner Seite zu haben, würde das Selbstvertrauen des noch relativ unerfahrenen Magiers mehr als unterstützen. Wenn er richtig lag, war dieses Dorf nur 2 Tagesmärsche von Magnolia entfernt. Eine brauchbare Entfernung. Immer noch souverän in seinem Verhalten, traf Akay an der Kirche keine Minute später auf Minato, der allem Anschein nach ein paar Köstlichkeit zusammengesucht hatte. Seinerseits erzählte er ihm von der Quest und war gespannt auf seine Reaktion.

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Minato
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BeitragThema: Re: Fairy Tail Gildenhaus - Haupthalle   Fr 21 Aug 2015 - 17:54

Als sich die Türen der Gilde hinter ihn schlossen und er ein Stück weiter ging, schüttelte etwas seine Rechte Hand und massierte sie dann leicht mit der Linken. "Hab ganz vergessen, wie hart diese blöden Tische sind", grummelte er leise vor sich hin. Doch dann grinste er jedoch zufrieden. 'Wenigstens habe ich die Schlappsäcke wieder wach bekommen, auch wenn ich für den Tisch wohl noch wieder ne Predigt vom Alten bekomme.' Bei diesem Gedanken bekam er jetzt schon ne Gänsehaut, wusste er doch, wie der Meister ausrasten konnte. Minato schüttelte die Gedanken ab und freute sich stattdessen schon auf die neue Herausforderung und war schon ganz heiß darauf. Hoffentlich würde Akay eine interessante Quest auswählen und hoffentlich an einem Ort, den man zu Fuß erreichen konnte.
Den Proviant zusammen zu packen dauerte nicht so lange und nach kurzer Zeit war er auch schon auf dem Rückweg zum vereinbarten Treffpunkt. Er hatte ein paar Sandwiches gemacht und auch haltbares Fleisch durfte da ja nicht fehlen und sollte das alles nicht reichen, wusste Minato ja, wo in der Natur, was zu finden war. Schon von Weitem sah er Akay, der bei der Kathedrale auf ihn wartete. Mittlerweile war es schon wesentlich voller auf den Straßen und in Minato machte sich so langsam ein etwas mulmiges Gefühl breit, dass er immer hatte, wenn zu viele Menschen um in herum waren. Der Dragonsalyer war jetzt schon froh, wenn sie wieder einen etwas weniger belebten Ort aufsuchen würden und da wusste er ja noch gar nicht, was sein Partner da für ne Mission ausgewählt hatte.
Bei dem jungen Stellarmagier angekommen, stellte er kurz den Rucksack ab und wandte sich an ihn. "Na, was hast du Schönes für uns herausgesucht? Ich hoffe etwas mit viel Aktion." Akay gab ihn den Zettel und er überflog ihn kurz. "Okay ein Friedhof, da hat man wenigstens Ruhe.", witzelte er und gab ihn den Zettel wieder. Minato schulterte den Rucksack wieder und klatschte in die Hände. "Gut das wir den Ort zu Fuß erreichen können, in einem Gefährt würde mir nur wieder übel. So wollen wir dann los, oder brauchst du noch was?" Minato konnte es wie immer kaum erwarten loszulegen, er brannte förmlich schon darauf.

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Akay Minoru
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BeitragThema: Re: Fairy Tail Gildenhaus - Haupthalle   Mo 16 Mai 2016 - 20:19

Questbeginn: Erkundungstour ins Ungewisse
Minato, Kazuya und Akay

Ein unangenehmes Licht schienen in sein Zimmer. Nicht so hell, wie er die Sonne in Erinnerung hatte, aber grell genug, ihn in seinem Schlaf zu stören. Vermutlich war sie einfach noch nicht komplett aufgegangen, weshalb er sich frustriert umdrehte und in die mollige Decke einkuschelte. Während Akay dort lag und verzweifelt versuchte, noch ein paar Stunden herauszuholen, war sein Kopf bereits am Arbeiten. Wenn es tatsächlich Tag wurde, wo waren die Hintergrundgeräusche? Kein Zwitschern, kein entferntes, geschäftiges Treiben aus der Stadt. Nur das Zirpen von Grillen. Erst an diesem Punkt war seine Gedanken soweit in sein motorisches Nervensystem vorgedrungen, dass es seine Augen dazu zwang sich zu öffnen. Tatsächlich war sein Zimmer erleuchtet, doch wie er bereits im Halbschlaf gemerkt hatte, war es nicht der Stern am Himmel, sondern viele kleine Kugel, die sich in seinem Zimmer verteilt hatten. Frustriert seufzte der müde Magier und setzte sich auf. Er hatte im Schlaf seine Magie angewendet. Zu seinem Glück war es nur ein harmloser Zauber. Noch zu gut konnte er sich an die Nacht erinnern, an der er sowohl sich als auch Minato einen direkten, circa fünf Zentimeter breiten, Zugang zum Dach wortwörtlich zauberte. Es war zwar keinem etwas passiert, aber es hätte auch ins Auge gehen können. Erschöpft rieb Akay sich die Augen und sammelte nach und nach die Lichtquellen ein, die daraufhin in seiner Hand verschwanden. Erst jetzt zeigte sich, dass es noch mitten in der Nacht war. Frustriert lies er sich rückwärts ins Bett fallen. Wenn das so weiter geht, werde ich noch wahnsinnig. Wie bin ich nochmal in diese Situation gekommen? Aber diese Frage, war eine rhetorische. Es war nun einige Zeit her, dass er die Lichtmagie für sich entdeckt hatte. Doch obwohl er mit seiner ersten Magie genauso überrascht worden war, hatte er einen Lehrer gehabt. Die neuen Fähigkeiten hatten ihn nicht nur überrascht, er hatte auch niemanden der ihm helfen konnte. Zumindest nicht in Fairy Tail. Einzig sein Stab, den er einer okkulten Gruppe entwendet hatte, schien als eine Art Katalysator zu dienen. Ob die Waffe vielleicht sogar an seiner Situation Schuld war? Er wusste es nicht, auch der Gildenmeister konnte ihm nicht helfen. Vielleicht würde er einfach mehr Training brauchen, um diese „Nebenwirkungen“ zu beenden. Und was war die beste Methode eines Magiers für Training? Ein Auftrag! Es gab nur noch zwei Probleme um die er sich kümmern musste: Seinen Schlaf aufholen und die nächsten sechs bis sieben Stunden herumbekommen, ehe er sich zur Gildenhalle würde aufmachen können.

Die Nacht im Halbschlaf verbracht, sprang Akay am nächsten Morgen dennoch energisch auf, um sich für seine bevorstehende Aufgabe vorzubereiten. Würde er Reiseproviant brauchen, käme er später nochmal wieder. Jetzt wollte er, nachdem er sich gewaschen und angezogen hatte, einen Blick auf das Questboard zu werfen. Einen kurzen Blick durchs Haus verriet ihm, dass sein Mitbewohner entweder nicht da war, oder der Magier einfach zu ungeduldig war, sich gründlich nach ihm umzusehen. Sie würden sich schon finden. Seinen Stab schulternd, knallte die Haustür hinter ihm zu. Mein Gott bin ich aufgedreht, wenn ich wenig geschlafen habe. Ich sollte das im Hinterkopf behalten. Den üblichen Trubel der Stadt hinter sich lassend, öffnete er die Tür zu Gilde. Neben den üblichen Verdächtigen, die es nach der letzten Nacht, die immer noch anzuhalten schien, nicht nach Hause geschafft hatten, trieben sich auch schon die ersten Leute herum, die wie er ein Abenteuer suchten. Oder notorisch blank waren und jetzt neue Liquidität erreichen wollten. Jeder brauchte einen Grund morgens aufzustehen. Zu seinem Glück fand er eine Aufgabe, die beides zu vereinen schien. Laut der Beschreibung brauchte er jedoch noch zwei weitere für diese Angelegenheit. Wer würde sich noch freiwillig finden?

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Zuletzt von Akay Minoru am Mo 16 Mai 2016 - 22:00 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Kazuya
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BeitragThema: Re: Fairy Tail Gildenhaus - Haupthalle   Mo 16 Mai 2016 - 21:22


Fischfrühstück
Kazuya, Akay and Minato

Lustlos knabberte Kazuya auf dem Weg zum Gildehaus auf einem gebratenen Fisch herum und spielte eher mit der Zunge an der Mahlzeit herum, als dass er aß. Mal drückte er den Holzspieß mit der Zunge nach unten, sodass sich der Fisch langsam hob, mal ließ er das gesamte Gebilde eine Runde drehen. Wenn man den Rosaschopf so betrachtete, sah es eher danach aus, als wolle er gar nicht essen, noch kein Bissen war vom Fisch getrennt worden und die knusprige Haut war bereits deutlich kühler, als vor einigen Minuten auf dem Grill des Straßenhändlers. Erst als das Gildenhaus Fairy Tails in seinen Blick fiel begann Kazuya das Fischfleisch von den Gräten zu lösen. Kleine Bröckchen des Fisches fielen dabei zu Boden, aber der Dragonslayer beachtete sie nicht weiter und selbst wenn er sie noch gewollt hätte, die Tauben waren schneller gewesen. Dreist hatten sie bereits die Fischstücke in den Schnäbeln, bevor sie den Boden berührt hatten. Aber Kazuya würde keinen Krümeln hinter her weinen, dazu war er nicht der Typ.

Die letzten Reste des Fisches waren aufgegessen und nur noch der hölzerne Spieß verblieb im Munde des Magiers, als er mit beiden Händen das große Portal der Gilde aufschob und in die kühle Haupthalle trat. Das Licht der Sonne, welches draußen stark und grell war, schien nur gedämpft ins Innere der halle, was ihr eine schummerige Dunkelheit verlieh. Selbst jetzt, am frühen Vormittag, wo die Sonne bereits relativ hoch am Himmel stand, mussten Lampen für die restliche Beleuchtung sorgen. Zwar würde das im Verlaufe des Tages nicht mehr nötig sein, aber allein die Tatsache, dass das Licht morgens ungünstig stand, war in Kazuyas Augen ein Planungsfehler beim Errichten des Heimes seiner Gilde gewesen. Hinter ihm schlossen sich bereits wieder die Türflügel und sperrten das restliche Sonnenlicht aus, was die Lichtsituation des Gebäudes sicherlich nicht verbesserte. Mit gelangweiltem Blick sah sich der Dragonslayer im Inneren um und bekam wie fast immer die üblichen Verdächtigen zu sehen, nur war es ein wenig voller, als sonst. Natürlich, der Monat neigte sich dem Ende zu und selbst die Magier, die noch einen anderen Job hatten, waren knapp bei Kasse. Vielleicht sollten sie versuchen ihr Geld besser einzuteilen oder so wie Kazuya keinen großen Gedanken daran zu verschwenden. Hatte der Dragonslayer genug Geld für die Miete, machte er nicht mehr viel und arbeitete nur noch nach Lust und Laune. Das war eindeutig einfacher und besser für den Blutdruck. Doch hier lag auch das Problem. Die Miete war wieder fällig gewesen und der Vermieter des Dragonslayers, ein alter, gieriger Sack, der alle Nase lang mal die Miete erhöhte wegen angeblicher Verbesserungen an der Qualität der Wohnung, hatte angekündigt wieder zweitausend Jewels mehr nehmen zu wollen ab kommenden Monat. Kazuya konnte solche Halsabschneider nicht leiden und wurde bereits bei dem Gedanken an den Kerl unleidlich. Genervt von der Tatsache, dass er bereits einen überteuerten Preis zahlen musste, seufzte Kazuya auf. Er würde sich wohl, falls er heute einen Auftrag bekam, eine neue Wohnung suchen müssen, eine, die ihn nicht abzockte und zwang über zu viel Geld nachzudenken. Aber erst einmal brauchte man dazu einen Job.

Neben ihm stand nur eine weitere Person am Questboard. Akay Minoru, ein Stellarmagier, den Kazuya nicht sonderlich gut kannte, aber mit dem er auskam, was selten genug war. Sonst stand niemand hier, natürlich, sie waren alle zu faul wirklich arbeiten zu gehen. Wenigstens Akay tat etwas oder versuchte es zumindest. 'Vielleicht braucht er Begleitung, dann ist die Aufgabe schneller um und ich kann mich um eine neue Wohnung kümmern.' Langsam schlenderte Kazuya zu dem Magier der Sterne und beförderte mit einem präzisen Stoß der Zunge das Holzstäbchen in einen nahen Abfalleimer. „Morgen, Akay. Brauchst du zufällig eine Begleitung? Sieht nämlich so aus und die Anderen sitzen hier heute wohl nur faul herum und wollen gar nicht arbeiten.“ Dabei fiel Kazuyas Blick auf eine Gruppe Männer an einem der Tische, die beim Trinken gestern eingeschlafen waren und heute immer noch schnarchend eine Sitzgruppe blockierten. „Falls du wirklich wen brauchst, stünde ich dir zu Verfügung, muss die Miete noch zahlen und denke über eine neue Wohnung nach.“


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Kazuya Taizu
What lies beyond the ocean?
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Zuletzt von Kazuya am Di 17 Mai 2016 - 20:13 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Fairy Tail Gildenhaus - Haupthalle   Di 17 Mai 2016 - 17:23

Minato drehte sich auf die Seite und murmelte etwas im Schlaf vor sich hin. Die Sonne schien, durch die Baumwipfeln und die Strahlen wuselten wie Glühwürmchen über sein Gesicht. Langsam öffnete er seine Augen und hielt seine Hand schützend vor ihnen, da das Licht sehr grell war. Sich streckend erhob er sich und gähnte ausgiebig. Er befand sich mitten im Wald, nicht weiter von seinem Haus entfernt, jedoch hatte er am Abend so intensiv an einer neuen Technik gearbeitet, dass er vor Erschöpfung einfach unter einen der Bäume sank und eingeschlafen war. Immer noch etwas dösig schlenderte er nach Hause um kurz darauf festzustellen das sein Mitbewohner, das Nest schon verlassen hatte. Also ging der Dragonslayer erst einmal Duschen, um anschließend den Kühlschrank zu plündern. Nach diesem großzügigen Frühstück, fühlte sich Minato schon viel erholter und überlegte, was er als Nächstes machen sollte. Da fiel ihm ein, dass Akay gestern Morgen erwähnt hatte, das er heute zur Gilde gehen wollte, um sich einer neuen Aufgabe anzunehmen. Der letzte Auftrag lag schon etwas zurück, und da Minato nicht einrosten wollte, beschloss er kurz um es seinem Gildenkamerad gleich zu tun. Also machte er sich auf dem Weg zur Gilde.
Einen Apfel mampfend ging er an der Kanalstraße entlang und er erinnerte sich, wie er hier auf Sylvana traf, als er einen nicht ganz so netten Kunden aus einer Bar beförderte. Ein Lächeln huschte über sein Gesicht, während er an den netten Abschied dachte. Die großen Türen der Gilde zeichneten sich vor ihm ab und er schob sie auf. Also eine Flamme, sollte er bei dem schwelenden Alkoholgeruch der ihm entgegen schlug nicht entzünden, das würde wahrscheinlich eine Explosion verursachen, dachte er und atmete noch einmal durch, ehe sich hinter ihm die Türen schlossen. Es herrschte reges Treiben in der Halle, während er sich nach dem Stellarmagier umsah. Der Dragonslayer orientierte sich zum Questbord und erhaschte ihn mit jemand sprechend. Als er näherkam, erkannte er den Pinkschopf sofort und seufzte leicht. Bei den beiden angekommen, schlug er Akay freundschaftlich auf die Schulter. "Naa, schon was Aktionsreiches entdeckt?", grinste er und sah dann zu Kazuya. "Ach seh einer an, dich sah man ja selten in letzter Zeit", meinte Minato mit einem neckischen Unterton.

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BeitragThema: Re: Fairy Tail Gildenhaus - Haupthalle   Di 17 Mai 2016 - 22:00

Noch während er sich nach jemandem Brauchbaren umsah, nahmen seine Auge ein Stäbchen war, dass sich langsam durch die Luft bewegte. Langsam deshalb, weil seine Reflexe ansprangen und eine Gefahr witterten. Erst als sie sich wiederholten Male heute sein Verstand eingeschaltet hatte, erreichte der Müll sein Ziel. Ob er den gleichen Wurf von weiter weg geschafft hätte? Oder mit dem Rücken zum Ziel. Ein interessanter Gedanke. Allerdings erforderte sein Gesprächspartner nun seine volle Aufmerksamkeit. Die Tatsache, dass Akay der einzige war, der überhaupt einen Zettel abgerissen hatte, durfte fast alle seine Fragen beantworten, dennoch konnte er sich ein schelmisches Grinsen nicht verkneifen. „Kazuya, lange nicht mehr gesehen! In der Tat benötige ich noch die ein oder andere Begleitung also wäre mir deine Gesellschaft mehr als Willkommen!" Wobei ich deine „noblen“ Beweggründe einfach mal vergessen werde. „Und tatsächlich wirken die meisten hier alles andere als Arbeitswillig. Wenn du nach einer neuen Bleibe suchst und wirklich nichts brauchbares findest, dann hau mich nochmal an. Minato und ich sind schon länger am Werkeln und Platz genug für einen Anbau hätten wir sicher noch. Vorausgesetzt der Rotschopf ist damit einverstanden“. Und als ob es sein Stichwort gewesen wäre, schlug eine kräftige Hand auf seiner Schultern ein. Erneut klingelten alle Alarmglocken, jedoch wusste Akay definitiv, wem diese Hand gehörte. „Morgen Minato, ich hab dich letzte Nacht vermisst“. War das einer dieser Sätze der aus dem Kontext gegriffen sehr daneben klang? Ja, ja das war ein solcher. Kein Wunder, dass sein Gesicht einen leichten rotstich bekam und er sich räusperte „Da du ja letzte Nacht draußen am Trainieren warst richtig? Wie dem auch sei“ begann er nun „Habe ich tatsächlich etwas interessantes und lukratives, was unsere Gruppenkonstellation mehr als gutheißen sollte“. Puh, nochmal gerettet. Langsam faltete er das Questpapier auf, welches eben noch mit glorreichen Stecknadeln am Brett angebracht war und positionierte sich so, dass ihm beide über die Schultern gucken konnte. Mit seiner besten ominösen Stimme trug er die Informationen vor. „Unser Auftrag führt uns ins Knochental, ein kaum erkundeter Ort, wo Legenden und Geschichten Hand in Hand gehen. Kaum jemand sucht diesen Ort freiwillig auf und die, die es taten, kehrten in der Regel nie mehr zurück“ er konnte sich ein kurzes Lachen nicht verkneifen „Natürlich soll deshalb auch ein Schatz dort zu finden sein und wer ihn findet, darf ihn selbstverständlich neben der eigentlichen Belohnung behalten. Der Hauptgrund für unseren Aufenthalt ist allerdings die Auskundschaftung des Tales, da die Gerüchte nicht wirklich gut für den Tourismus sind und gleichzeitig eine scheinbar sehr ansprechende Handelsroute blockiert wird“. Akay reichte ihnen das Schriftstück, sodass sie es selbst noch einmal lesen konnten. „Meiner Meinung nach ist an der Geistergeschichte nicht viel dran, wie Minato und ich bereits bei unserem letzten Auftrag feststellen durften. Aber gerade deshalb sollte das ein Kinderspiel sein. Was meint ihr?“ Fasziniert beobachtete er währenddessen seine Gruppenmitglieder. Scheinbar war Rot eine Farbe, die ihn durchs Leben begleiten sollte.

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BeitragThema: Re: Fairy Tail Gildenhaus - Haupthalle   Do 19 Mai 2016 - 17:32


Neckisch und mürrisch
Kazuya, Akay and Minato

Da der Dragonslayer die Begrüßung beinahe komplett in einem Satz abgehandelt hatte, erwartete Kazuya von Akay eine ähnliche Behandlung. Niemand sollte mehr reden müssen, als er wollte und außerdem wollte Kazuya seine Ruhe. Es ging einzig und allein darum die Aufgabe schneller zu erledigen, deswegen die Teamarbeit. Dass Kazuya die Sache mit der Wohnungssuche angesprochen hatte war eine reine Höflichkeitsfloskel gewesen und sollte zum Gesprächseinstieg dienen. Doch Akay schien gleich weiter zu denken und lud den Wasser Dragonslayer praktisch dazu ein bei ihm und Minato einzuziehen. Ich soll mit Minato zusammen wohnen? Sicher, warum nicht und gleich schnapp' ich mir das Schwert eines Magic Swords Magiers und ramme es mir in den Kopf. Soweit kommt's noch. Gerade wollte Kazuya höflichst ablehnen – heißt er wäre nur ein wenig beleidigend geworden anstelle von überaus vulgär – doch der Wasser Dragonslayer wurde unterbrochen, bevor er loslegen konnte. Der angesprochenen Rotschopf, Minato, erschien nämlich in der Gilde und auch wenn Kazuya sein rauchiges Aroma bereits vor einiger zeit wahrgenommen hatte, so behielt Kazuya es für sich. Als Dragonslayer hatte er nun einmal eine bessere Nase, Minato sollte Kazuya auch schon vor einiger Zeit wahrgenommen haben. Dabei fragte sich Kazuya, wie er wohl für andere Dragonslayer roch, er selbst nahm sich kaum noch wahr, da es uninteressant war, wie er roch. Minato hatte stets etwas rauchiges oder verbranntes an sich und das schien zu einem Dragonslayer des Feuers zu passen. Selbst andere Feuermagier hatten nicht das intensive Aroma, das Minato mit sich trug. War es vielleicht bei jedem Dragonslayer so? Roch er selbst vielleicht wie ein See oder der Ozean? Vielleicht bildetet sich Kazuya das auch nur ein.
Zu diesem Thema würde er Minato aber ganz sicher nicht befragen, besonders nicht, nachdem der Feuer Slayer einen neckischen Kommentar abließ, der Kazuyas seltene Anwesenheit zum Thema hatte. Nachdem er den Feuer Dragonslayer mit einem fiesen blick bedacht hatte, der gut und gerne hätte töten können, wandte sich Kazuya wieder Akay zu, der über den bevorstehenden Auftrag sprach. Versuchte er etwa professionell zu sein? Kazuya beschloss dem kleinen – Körpergröße mal außen vor – Kerl seine Anführerrolle zu lassen, die hätte dem Dragonslayer eh nicht sonderlich gut gestanden, besonders weil ihn die Hälfte des Teams nur genervt hätte. Doch nur weil Kazuya Akay gedanklich zum Anführer ernannt hatte, hieß das nicht, dass er auf ihn hören würde., Auch jetzt hörte er nur mit halbem Ohr hin, die wichtigsten Dinge würde er schon mitbekommen. Da passte es sich, dass Akay die Questbeschreibung nochmal herumreichte, denn Kazuyas Aufmerksamkeit war wirklich nicht auf dem Stellarmagier hängen geblieben. Notdürftig merkte sich Kazuya die Infos auf dem Blatt und reichte es an Minato weiter.
Geistergeschichte, Schatz und Tourismus, das waren Dinge, die irgendwie zusammengehörten und sich auch gleichzeitig ausschlossen. Viele Besucher pilgerten zu Schätzen, aber oft verhinderten gerade Geschichten über Monster und geisterhafte Wesen, dass sie es so weit schafften. Doch diese Geschichten an sich konnten auch den Tourismus anheizen. Viele Leute – in Kazuyas Augen bescheuerte Leute – wollten unbedingt einem Monster begegnen. Als Magier hatte Kazuya schon seinen gesunden Anteil an Monstern gehabt und es war bei weitem nicht so aufregend, wie es in den romantisch verklärten Geschichten hieß. Kazuya seufzte, das einzige, was wirklich Teil des Auftrags war, war das Ausmerzen dieser ominösen Gefahr, ob Geist oder Tier oder was auch immer. Alles andere hörte sich in seinen Ohren wie Füllstoff und Lockmittel für Touristen an. Naja, Kazuya sollte es recht sein, solange man die Dreiergruppe später nicht als die Helden des Knochentals deklarieren würde, die eigenhändig ein riesiges Monster erschlugen, war es Kazuya gleich, was geschah. Für mich hört sich das ganze eher so an, als wären wir dazu aufgerufen irgendwas im Knochental aufzuräumen, nicht mehr und nicht weniger. Ob es sich dabei um Monster, Banditen oder einen Haufen nichts handelt ist dabei doch egal, wir sollten als Magier mit all diesen Dingen klar kommen. Aber an sich würde ich Geister nicht ganz ausschließen, einfach weil wir keine Ahnung haben, was sich in dieser Welt alles verbirgt. Gerade ihr als Magier solltet doch ein wenig aufgeschlossener sein. Das war neu, normalerweise war Kazuya hochnäsig und beleidigend, um anderen seine Meinung zu sagen, aber gerade hatte er Akay und Minato auf subtile Weise Engstirnig genannt. Das waren Fortschritte, vielleicht wurde Kazuya erwachsener. Oder vielleicht erweiterte er nur sein Repertoire an herablassendem Verhalten.


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Kazuya Taizu
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Minato
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BeitragThema: Re: Fairy Tail Gildenhaus - Haupthalle   Sa 21 Mai 2016 - 15:13

An den allgemeinen Geruch des Alkohols in der Halle gewöhnte er sich so langsam und wurde durch einen neuen ersetzt. Einen den er nur ungerne in der Nase hatte ... Fisch ... noch schlimmer gebratener Fisch. Minato ließ seinen Blick durch die Halle schweifen, doch er konnte niemanden erkennen der gerade am Essen war oder Ähnliches tat. Aber ganz soweit konnte die Quelle auch nicht entfernt sein, da der Gestank sehr intensiv war, als würde sie genau neben ihm stehen. Sein Blick fiel auf Kazuya. Bisher hatte er bei dem Dragonslayer des Wassers immer nur den Geruch des Meeres wahrgenommen. Noch nie hatte dieser nach Fisch gestunken, doch es kam eindeutig von ihm. Entweder hatte er vor Kurzem etwas mit diesen Bewohnern des Wasser zu tun gehabt, oder er hatte einfach Fisch zum Frühstück. Bei dem Gedanken lief ihm ein Schauer über den Rücken, wie immer wenn er daran dachte, Fisch essen zu müssen, oder sich vorstellte, dass es andere taten.
Ein Satz von Akay riss ihn aus diesen Gedanken und seine rechte Augenbraue wanderte verwundert nach oben. Dieser Satz war so was von eindeutig zweideutig, dass selbst Minato diesen begriffen hatte. Zwar merkte sein Mitbewohner wohl selbst gerade, wie man diese Bemerkung auffassen konnte, und versuchte noch etwas zu retten, indem er noch anfügte, wie seine Aussage zu verstehen war, doch glaubte der Dragonslayer nicht, dass es viel half. Direkt wollte Minato darauf jetzt nicht eingehen, sondern meinte nur: "Ja, ich hab etwas zu lange trainiert und dabei die Zeit vergessen. Ich feile an ein paar neuen Techniken und Zauber und hatte mich ziemlich verausgabt, sodass ich im Wald eingeschlafen bin", erklärte er seine Abwesenheit über Nacht. Nicht weiter auf die Geschichte eingehend, erklärte Akay den Auftrag, den er soeben ausgewählt hatte. Dass es dort in diesem besagten Tal einen Schatz geben könnte, interessierte ihn reichlich wenig. Die Vorfreude auf einen eventuell annehmbaren Gegner, an dem er seine neuen Techniken ausprobieren konnte, reizte ihn da schon viel mehr.  "Das hört sich doch nach einem Auftrag an der Spaß machen könnte", gab er grinsend seine Vorfreude über diese anstehende Mission bekannt. "Da brenne ich doch gleich schon drauf", fügte der Braunhaarige noch an und ballte freudig die Faust.
Doch es dauerte gar nicht lange, da schaffte es der Pinkschopf mit seinen Äußerungen, gleich mal eine Ebbe in der Euphorie zu hinterlassen. Seufzend stemmte Minato die Hände auf dem Tisch ab und beugte sich etwas nach vorn. "Ach komm, jetzt sag nicht, du hättest vor ein paar Gespenstern angst, Kazuya?", meinte er leicht herausfordernd. Da war er wieder dieser Geruch von Fisch, eindeutig, Kazuya musste gebratenen Fisch zum Frühstück gehabt haben, anders konnte es nicht sein, stellte Minato fest und entfernte sich wieder etwas. "Und übrigens, seit wann futterst du Fisch zum Frühstück? Dieser Gestank haftet ja scheußlich an dir", klärte er den Dragonslayer des Wassers auf und hielt sich demonstrativ die Nase zu.    

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BeitragThema: Re: Fairy Tail Gildenhaus - Haupthalle   So 29 Mai 2016 - 22:48

Obwohl sich Akay scheinbar aus seiner „brenzligen“ Lage befreien konnte, schien die leichte und entspannte Atmosphäre ins negative zu kippen. Erfolgreich versuchte er daher, sein Grinsen nach Minatos Bemerkung zu unterdrücken. Auch er hatte den Fisch gerochen. Allerdings war das eine Richtung, die mehr als Unangenehm war. Außerdem wollte er nicht, dass ihre traute Dreisamkeit zerstört wird, bevor sie richtig begonnen hatte. Dazu kam die Tatsache, dass der Wasserdragonslayer ihn angesprochen hatte. Es wäre mehr als despektierlich gewesen, jetzt kindische Witze zu reißen. Gerade deshalb, um Kazuya keine Gelegenheit zu geben, die Situation noch weiter eskalieren zu lassen, griff er den Faden wieder auf. „Ich möchte keineswegs unterstellen, dass es keine Geister gibt. Dann wäre meine Magie nicht mehr als ein Taschenspieler-Trick. Aber Leute tendieren dazu Dinge, die sie nicht verstehen, als übernatürlich abzustempeln. Und ein Passage mit einem solchen Namen lädt geradezu ein Mysteriös zu sein“. Er atmete einmal tief ein, ehe er kurz auf die große Uhr schaute, die über der Eingangstür prangerte. „Da meines Wissens nach fast alle Transportmittel ausscheiden, werden wir uns wohl zu Fuß bewegen müssen. Daher sollten wir uns ein wenig Proviant organisieren, wenn wir den Rest des Sonnenlichts noch nutzen wollen, um ein wenig Distanz gut zu machen. Den Informationen nach zu urteilen, gibt es ja ein Dorf am Fuß des Berges. Bis dahin sollten wir kommen“. Keine Einwände der Beiden. Nachdem die Uhrzeit und der Treffpunkt geklärt waren, machte er sich mit Minato auf, ihre Reiseausrüstung zu holen. Wenngleich Akay eine Reise in einer gemütlichen Kutsche genossen hätte, auch wenn er das körperliche Training nicht scheute, hatte er sich schon früh damit abgeschlossen, jemals wieder ein modernes Transportmittel zu betreten, solange er mit Dragonslayern unterwegs war. Ob es mit ihrer Magie zusammenhängt? Oder ein Produkt ihrer ungewöhnlichen Art aufzuwachsen?. Gewiss ein Thema, dass er in Zukunft weiter recherchieren wollen würde. Nachdem die beiden ein wenig Distanz zwischen sich und Kazuya gebracht hatten, warf Akay seinem Mitbewohner einen belehrenden Blick zu. „Lass dich doch nicht so aufheizten von unserem Wasserspeier. Vielleicht werden wir keine dicken Freunde in diesem Leben, aber wir müssen nicht sämtliches Vertrauen zerstören, dass wir so mühsam aufbauen. Immerhin ist er auch auf mich zugegangen“. Akay war sich sicher, dass sein Kollege es nicht in den falschen Hals bekommen würde. Aber er war zu harmoniebedürftig um die vorangegangen Situation einfach so stehen zu lassen.

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BeitragThema: Re: Fairy Tail Gildenhaus - Haupthalle   Mi 1 Jun 2016 - 9:12


Reizbar und fischbar
Kazuya, Akay and Minato

Die kleinen Sticheleien von Minato ignorierte Kazuya normalerweise, der Typ war nicht wichtig und auch wenn er ein weiterer Dragonslayer war, kümmerte sich Kazuya nicht darum, was dieser dachte oder sagte. Wozu auch? Auf die Meinung des Hitzkopfes zu hören würde sicherlich nichts ändern und da Kazuya generell ziemlich reizbar war, wenn er mit dem Flammenhirn interagierte, wäre es dumm darauf ein zu gehen. Leider war Kazuya heute etwas angriffslustiger und auch wenn die folgende Diskussion die nachfolgende Reise schwierig und anstrengender gestalten würde, war Kazuya bereit dieses Risiko einzugehen. Er konnte es einfach nicht so stehen lassen, dass der Feuerdepp ihn ängstlich genannt hatte. Kazuya bezweifelte, dass Minato bereits Erfahrungen mit Geistern oder ähnlichem gemacht hatte, klang es doch so, als sprach er eher davon, dass es sie nicht geben konnte, doch Kazuya wusste es besser. Dabei ging es nicht einmal um die Geister, die Akay nutzte, der seine eigene Magie verteidigt hatte, sondern unser Wasser Dragonslayer hatte noch die Erinnerungen an die kleine Aufgabe im Wald im Kopf, die er mit Kallisto hatte erledigen wollen. Der kleine Waldgeist, der Kazuya so sehr an den Nerven gezehrt hatte war ja wohl kaum Einbildung gewesen, immerhin hatte Kazuya selbst eine Woche nach der Aufgabe beim Duschen Blaubeeren an den unmöglichsten Stellen gefunden. Geister gab es also und auch wenn der Waldgeist eher ein Schelm war und weniger gefährlich, so gehörte er nicht ganz in diese Welt. Weswegen sollte ich denn Angst haben? Geister sind doch nicht zum fürchten, sie sind halt anders, das macht sie aber nicht gleich schaurig. Außerdem habe ich schon einen Geist getroffen und damit meine ich keinen von Akays Schlüsselgeistern. Nervtötend sind die Dinger ja, aber sicherlich nicht gruselig. Oder wolltest du mit deiner Aussage von dir und deiner Angst vor Geister ablenken? Das war eine klare Herausforderung, Minato musste das auch mitbekommen haben, aber selbst wenn der Feuer Dragonslayer so dumpf war, dass er es nicht mitbekam, Kazuya würde nicht weiter darauf herum reiten. Zum Einen, weil es auch darum ging die Quest weiter voran zu treiben und zum Anderen wollte Kazuya gar nicht so viel Zeit mit Minato verschwenden, mehr als das hatte er einfach nicht verdient. Doch eine Sache wollte Kazyua noch tun, denn Minato schien den Geruch von Fisch nicht leiden zu können. Ohne etwas zu sagen, einfach nur grinsend, lehnte sich Kazyua etwas nach vorne und hauchte Minato etwas von seinem eigenen Fischatem ins Gesicht. Sollte Minato damit seine Freude haben.
Doch jetzt musste sich Kazuya wirklich auf die Aufgabe konzentrieren, also wandte sich der Dragonslayer dem Stellarmagier zu, der gerade dabei war die Reise zu planen. Fußreise? Wahrscheinlich will er uns nicht in eine Kutsche pferchen, wo er dann sowohl Minatos, als auch meinen Kopf halten müsste, während wir uns beinahe übergeben. Wie nachsichtig von ihm. Ist ja fast ein wenig süß. Generell war Akay in Kazuyas Augen eher der niedliche Typ, weniger brutal und grobschlächtig und eher der zurückhaltende Kerl. Nicht das Kazuya brutal und grobschlächtig wäre, der Dragonslayer war eher drahtig und baute mehr auf seine Magie und Geschwindigkeit als alles andere. Dass Akay den Namen Wasserspeier für Kazuya benutzte kränkte den Dragonslayer beinahe ein wenig, aber nur beinahe. Hatte er doch immer geglaubt, dass Akay eine eher neutrale Position inne hatte, doch wahrscheinlich war es logisch, dass Akay zu seinem Mitbewohner hielt. Was auch immer zweideutiges die beiden nachts in ihrer Hütte trieben. Akay, es ist ja ganz nett, dass du dich um Vertrauen und so bemühst, aber lass uns doch ein wenig sticheln, es ist ja nicht so, dass ich dem Flammenhirn ein Messer in den Rücken stechen würde. Ist halt lustig. Sehr lustig sogar.
Mit einem kurzen Wink verabschiedete sich Kazuya danach. Nun wo der Treffpunkt geklärt war, konnte der Dragonslayer sich auf seine Vorbereitungen konzentrieren. Da Ohne Geld shoppen eher ins Wasser fiel, musste Kazuya auf andere Weise seine Vorbereitungen treffen. Viel würde er nicht mitnehmen, er musste nur einen weiteren Wasserschlauch, Knochental hörte sich schon nach einer extrem trockenen Gegend an, und etwas Wechselkleidung von Zuhause holen. Vieleicht packte er noch ein kleines Survival Kit ein, so eines mit Feuerlacryma für Lagerfeuer, Verbandszeug, Seilen, einem Taschenmesser und solchem Kram. Aber zu viel wollte er auch nicht mit schleppen. Nur Proviant wäre etwas schwieriger, Kazyua war pleite, mal wieder, und sein Kühlschrank war leer. Sollte er was klauen? Nein, den Gedanken verwarf Kazuya sofort wieder, er hatte eine andere Idee und die würde Minato sicher auf den Geist gehen. Als Dragonsalyer des Wassers war er darin zuhause und was lebte dort noch? Fische. Da es genügend Zeit bis zum Treffpunkt gab, konnte der Dragonslayer sicherlich eine Hand voll Fisch fangen, die er mitnehmen konnte. Einen Tag oder so, würde er damit locker überbrücken können.


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BeitragThema: Re: Fairy Tail Gildenhaus - Haupthalle   Mo 6 Jun 2016 - 18:33

"Pahh!", entfuhr es ihm nach Kazuyas Unterstellung, er habe eventuell selber Angst vor Geistern und verschränkte die Arme vor der Brust. Er hatte vor Nichts und niemanden Angst, naja außer vielleicht vor seinem Drachenvater. Bei dem Gedanken an Timaeus schüttelte es ihn kurz, weil er an eine Situation denken musste, die vor vielen Jahren passiert war. Damals, nachdem sein Ziehvater ihn von dieser Insel geholt hatte, auf der Minato ein Jahr überleben sollte, hatte der noch junge Dragonslayer sich in eine sehr prekäre Lage gebracht. Überzeugt durch seinen Überlebenskampf und seiner neuen Kraft, kam der dumme Junge auf die Idee, es mit einem Oger aufzunehmen. Leider war dieser viel stärker als von Minato vermutet und so kam es, dass das Ungetüm mit ihm den Boden aufmischte. Minato hatte Glück im Unglück, da Timaeus gerade von der Jagt, zurückkam und ihm zur Hilfe eilte. Die Verletzungen die Minato davon trug waren sehr schwer und wäre der Drache nicht gewesen, so hätte Fairy Tail heute sicherlich mindestens einen Dragonslayer weniger in ihren Reihen. Drei Tage und Nächte hatte er geschlafen, um seine Blessuren auszukurieren. Als er erwachte, bemerkte er Timaeus, der neben ihm lag und auf ihn hinab sah. Sofort schämte sich Minato für diese frühreife Aktion und merkte noch immer die Folgen, die daraus resultierten, ihm tat nämlich alles weh. Timaeus schob mit seinem Schweif eine Schale mit Wasser zu ihm und begierig begann Miato zu trinken. Dann setzte sich der stolze Drache auf und warf Minato einen Blick zu, den der Dragonslayer nie vergessen würde. Es war eine Mischung aus Erleichterung, Sorge und brennender Wut. Und dann brach es aus dem Drachen heraus und niemals zuvor oder danach hatte er solch einen Anschiss bekommen. Und niemals wieder hatte er eine solche Angst verspürt.
Ein widerlicher Geruch riss ihn brutal aus seinen Gedanken und sein Blick, der gerade noch gedankenverloren einen fixen Punkt irgendwo hinter Kazuya angepeilt hatte, ruhte nun direkt auf ihn. Der Dragonslayer des Wassers musste etwas näher gekommen sein und so roch er dessen Atem noch intensiver, woraufhin er sich die Nase zu hielt. "Du solltest mal ein Pfefferminz nehmen, Stinki", gab er seinem gegenüber zu bedenken. Minato brachte etwas Distanz zwischen sich und Kazuya, der es offensichtlich auch noch lustig fand, wie er Akay gegenüber zugab. Irgendwie hatte der Wasserkopf ja schon recht, es machte auch ihm selber Spaß diesen aufzuziehen, aber das würde er natürlich nicht hier und jetzt zugeben.
Noch bevor er überhaupt noch etwas erwidern konnte, zog Akay ihn weg und ging mit Minato Richtung Ausgang. Dann meinte er, als er wohl vermutete, dass Kazuya nichts mehr hören würde, dass Minato sich nicht so von dem Wasserspeier provozieren lassen solle und dass sein Verhalten nicht gerade zum Vertrauen beitragen würde. Minato grinste breit und schlug ihm freundschaftlich auf die Schulter. "Da mach dir mal keine Sorgen. Kazuya weiß genau so wie ich, dass wir uns auf einer Mission stets auf den jeweils Anderen verlassen können. Unsere kleinen Dispute gehören halt dazu, du weißt schon Feuer und Wasser halt. Ich vertraue ihm genau so wie ich dir und allen anderen in dieser Gilde vertraue." Somit hatte der Dragonslayer seinen Standpunkt hoffentlich klar gemacht und hoffte das Akay somit beruhigter in die vor ihnen liegende Aufgabe gehen konnte.
Zu Hause angekommen brauchte er nicht viel einpacken, da sein Reisegepäck meist schon parat stand. Nur das Essen musste er noch verstauen und frisches Wasser in die Flaschen nachfüllen. Nachdem er dann noch eine deftige Mahlzeit verdrückt hatte, schulterte er seinen Rucksack und war Abmarsch bereit. Fragte sich nur, wie weit Akay mit dem Packen war.

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BeitragThema: Re: Fairy Tail Gildenhaus - Haupthalle   Mo 20 Jun 2016 - 13:24

In Retrospektive wäre es vielleicht sinniger gewesen, die beiden einfach machen zu lassen. Kazuya hatte immerhin Recht, keiner würde hier irgendwem in den Rücken fallen, sie waren alle Mitglieder der gleichen und Gilde und gerade in Fairy Tail war Kameradschaft das A und O. Aber irgendetwas in ihm belästigte ihn permanent mit der Idee, dass er erneut einschreiten sollte. Doch diesmal beobachtete er stillschweigend, wie die Sticheleien noch etwas voran schritten, ehe sie sich ihrer Aufgabe widmen konnten. Sie hatten noch nicht einmal das Gildenhaus verlassen, als Akay das Gefühl bekam, dass dieser Auftrag deutlich anstrengender werden würde, als erwartet. Ob frühere Generationen von unterschiedlichen Elementslayern sich wohl auch so bewusst in den Haaren lagen? Eine von vielen Fragen, die der junge Magier auf seine Liste der Recherchen setze. Eine sehr lange Liste. So in Gedanken versunken, nickte Akay nur, als sich Minato ihm gegenüber rechtfertigte. Und auch in der Hütte angekommen packte er vorerst stumm seinen Reiseproviant.

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