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 Blutkreuz

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Maeve
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BeitragThema: Blutkreuz   Blutkreuz Icon_minitimeSo 15 Nov 2015 - 15:18

Ortsname: Blutkreuz
Art: Gebäude
Spezielles: ---
Beschreibung: Die bekannte Schenke „Blutkreuz“ ist nicht nur ein Ort, an dem sich das Gesindel und der Abschaum der Stadt trifft, um gemeinsam zu trinken und dabei die Wechsel der Welt auf laustarke und eingenomme Art und Weise zu diskutieren, sondern wo auch mehrmals täglich das Blut über mehrere Tische schießt, weil man sich einer spontanen Eingebung folgend an irgendeiner Stelle im Raum wieder zu einer Schlägerei hinreißen lassen hat. Einen entsprechend räudigen Eindruck erweckt daher auch die gesamte Bar, welche mehr einer einsamen Absteige gleicht, als einem wirklich erfolgreichen Lokal.

Change Log: ---

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BeitragThema: Re: Blutkreuz   Blutkreuz Icon_minitimeSo 15 Nov 2015 - 15:47

Offplay - Früh übt sich...
Valyria und Maeve

Genau konnte Maeve nicht sagen, welcher unbestimmte Teufel ihren Gildenmeister geritten hatte, als er beschlossen hatte, es wäre eine ausgezeichnete und absolut perfekte Idee, ihr ausgerechnet einen kleinen weißhaarigen Kampfzwerg an die Seite stellen, mit welchem sie die letzten Tage durch die Wüste gereist und Banditen gejagt hatte, um diese anschließend nach allen Regeln zu verprügeln. Normalerweise arbeitete Maeve auf Missionen alleine, konnte Gesellschaft nur in den seltensten Fällen wirklich lange ertragen, und gerade dies war eine Richtlinie, an die sich der Leiter ihrer ausgewählten Magiervereinigung in der Regel auch zu halten wusste, weshalb es sie umso mehr verwunderte, dass er gerade in diesem Fall eine Ausnahme gemacht zu haben schien. Dennoch konnte Maeve sich nicht wirklich beklagen, denn im Verlauf der letzten Stunde hatte sie nicht nur feststellen dürfen, dass das kleine Mädchen recht lustig war, sondern sie ihr in gewissen Aspekten sogar ähnelte, weshalb Spaß und Freude vor allem an der Stelle aufgetaucht war, als das Zweierteam die räuberigen Diebe endlich eingeholt und anschließend formvollendet recht kurzen Prozess mit ihnen gemacht hatte, ohne sonderlich Rücksicht darauf zu nehmen, in wie weit Schmerzen und Qual involviert waren. Valyria hatte sich mit dieser Methode ohne großes Zögern mehr als einverstanden erklärt und Maeve hatte im Zuge dieser Entwicklung entdecken können, dass die Magierin nicht nur recht entschlossen an die meisten Dinge heranging, sondern neben ihrem zuckersüßen Erscheinungsbild auch eine Blutrünstigkeit besaß, die ihrer selbst ähnelte. Dieser Umstand allein hatte dafür Sorge getragen, dass die Rothaarige auch sofort Freundschaft mit dem kleinen Mädchen geschlossen hatte, weshalb sie nicht lange gezögert, sondern sich sofort für eine entsprechende Feier dieser neu gefundenen Verbindung entschieden hatte. Entsprechend hatte Maeve alle moralischen Aspekte und Hintergründe kurzerhand aus dem Fenster geworfen und stolzierte nun die Straßen von Aloe Town entlang, ein Lächeln auf den Lippen, dass an Grimmigkeit und diebischem Vergnügen wohl kaum zu überbieten war. »Blutkrähe…«, begann sie grinsend und ein bisschen lauter als vielleicht angemessen war, den Spitznamen vor allen Dingen deshalb benutzend, weil die Aussprache des Wortes „Valyria“ durch ihren Akzent zu einer echten Herausforderung wurde und sie es leid war, die Buchstaben in anstrengender Manier vor sich herzustammeln, bevor sie mit dem Rest ihres Satzes fortfahren konnte. »Zur Feier‘ dieses Erfol‘ges lädt dich Maeve nun auf ein paa’r Bierchen ein.«, verkündete Madame da auch schon, gänzlich die Tatsache ignorierend, dass ihre Gesprächspartnerin vermutlich weder legal Alkohol trinken durfte, noch überhaupt irgendeine Form von Interesse an derartigen Dingen zeigte. Maeve hatte in Valyria eine respektable Kämpferin entdeckt und war nun der festen Überzeugung, dass man diesen Umstand mit entsprechendem Respekt zollen musste, weshalb es sich gebührte, daraufhin eine entsprechende Menge Alkohol zu vertilgen und anschließend gemeinsam betrunken zu Boden zu sinken, die Schwesternschaft auf diese Art und Weise besiegelnd.
Daher zögerte die Dragonslayerin auch nicht lange und stolzierte neben der Weißhaarigen in die Richtung des angepeilten Lokals, welches sie bereits in einiger Entfernung stehen sehen konnte, das schiefe Schild erkennbar, auf welches jemand mit dunkelroter Farbe recht schlampig die Worte Blutkreuz geschmiert hatte. Neben der Bar hatte man ein hölzerndes Kreuz in den Boden gehämmert, vom Wüstenwind bereits in Mitleidenschaft gezogen und auch sonst nur von minderwertiger Qualität. Generell wirke die gesamte Bar, als habe man einige Holzdielen aneinander genagelt und das ganze anschließend als ein Gebäude bezeichnet. Maeve grinste, irgendwie erfüllte sie dieser Laden immer mit dem seltsamen Gefühl der Heimatliebe, welches sie immer dann bekam, wenn sie sich unmittelbar in vertrautem oder aber ähnlichem Gebiet zu ihrer Heimat Desierto befand. Das Blutkreuz hätte allein schon in seinem ganzen Erscheinungsbild ausgezeichnet in die unbarmherzige Wüste ihres Heimatlandes gepasst, weshalb sie vermutlich gerade deshalb so angetan und verzaubert vom Bild des Ladens war, in welchem sie nicht nur Stammkunde, sondern auch überaus gerngesehener Gast war. »Bereit für ein wenig Spa’ß?«, fragte sie noch in Richtung Valyria gerichtet, dann stieß sie mit einem Schwung die hölzernde Tür auf und trat mit bestimmtem Schritt ins Inneres des Gebäudes. Zeit für ein wenig Freude, Spaß und geballte Kultur und das für den Preis von ein paar läppischen Jeweln.

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BeitragThema: Re: Blutkreuz   Blutkreuz Icon_minitimeMo 16 Nov 2015 - 16:13

Valyria hatte sich sofort dazu bereit erklärt und war sofort Feuer und Flamme, als der Gildenmeister verkündete, dass sie mit der geheimnisvollen aber auch ruppig wirkenden Dragonslayerin Maeve zusammen auf eine Mission gehen sollte. Natürlich sah sie dieser gleich an, was sie insgeheim von dieser Entwicklung der Dinge hielt, doch nahm sich das das junge Mädchen nicht zu Herzen. Maeve war im Allgemeinen dafür bekannt alleine auf Missionen zu gehen und dies war jedem wohl bekannt, deswegen konnte die junge Magierin sich keinen Reim daraus machen, warum genau sie zusammen mit Maeve auf eine Mission geschickt worden war. Die letzten Tage waren anstrengend gewesen, das vermochte sie nicht abzustreiten, doch musste sie auch sagen, dass sie eine höllische Freude daran gehabt hatte mit der Dragonslayerin zusammen durch das Land zu ziehen und Banditen zu jagen. Mit einer großen Freude stellte Valyria fest, dass auch Maeve nicht davor zurückschreckte andere Windelweich zu prügeln und über deren schmerzvolle Schreie zu lachen. Das junge weißhaarige Mädchen schloss sie schnell ins Herz und setzte Maeve auf ihre Liste derer, die sie als ihre Freunde und Kameraden bezeichnete. Unterwegs hatte die Frau, deren braunrote Haare Valyria faszinierten, ihr den Spitznahmen „Blutkrähe“ verpasst. Das Mädchen wusste wo der erste Teil des Wortes herrührte, doch die Bezeichnung „Krähe“ hätte sie sich, nur nach dem Aussehen gehend, nicht gegeben. Waren ihre weißen Haare doch ein schwerwiegender Kontrast zu den schwarzen Federn einer Krähe. Vielleicht, und so vermutete es das Mädchen auch, hatte Maeve damit aber auch auf ihr inneres angespielt, dass sicherlich alles andere als weiß und rein war. Valyria beschwerte sich nicht und akzeptierte diesen neuen Namen, unter anderem auch, da Maeve Schwierigkeiten zu haben schien ihren richtigen Namen richtig auszusprechen. Als sie ihre Mission erfolgreich abgeschlossen hatten, beschloss Maeve mit dem jungen Mädchen in eine Absteige zu gehen, die die Bezeichnung Bar gar nicht verdient hatte. Valyria blickte Maeve nur von unten herauf an und folgte ihr, wusste sie doch, dass es eine Ehre war von der Dragonslayerin eingeladen zu werden. Anscheinend hatte auch Valyria einen bleibenden Eindruck bei ihr hinterlassen und das freute das Mädchen. Als sie an der „Bar“ angekommen waren die den Namen „Blutkreuz“ trug, musste Valyria kurz innehalten und das Gesamtbild des Schuppens mustern. Das Kreuz das vor dem Eingang in den Boden gehämmert war gefiel dem Mädchen, das konnte sie nicht abstreiten. Maeve war unentwegt am Grinsen und hörte auch nicht auf, als sie die Tür aufschwang und ins Innere trat. Valyria folgte ihr zögerlich, wollte allerdings nicht verpassen und war mit einer Neugierde erfüllt die sie sonst nur bei der Entdeckung neuer Länder und Städte zu verspüren vermochte. Als sie ins Innere trat schlug ihr sofort der Geruch von Bier ins Gesicht und ließ sie für einen Moment erstarren. Valyria betrachtete die Szenerie um sich herum und befand, dass der Laden für die beiden Partnerinnen wie gemacht war. Sie hatte Maeve als rau, abenteuerlustig und unbarmherzig eingestuft und kennengelernt, und so sah auch die Bar aus, in der sie sich jetzt befanden. Die Holzdielen knarrten bei jedem Schritt den Valyria tat, die Tische und Stühle sahen allesamt sehr mitgenommen aus, genauso wie die große Theke die sich an der Längsseite des Raumes befand. Valyria wurde von Qualm und dem Gejohle Betrunkener umhüllt, sie wich einem Mann aus der wahrscheinlich versuchte zu tanzen, aber einfach nur wie ein Idiot in der Gegend herum torkelte und alle niederriss, die ihm in den Weg kamen und nicht schnell genug ausweichen konnten. Maeve war schnurstracks zur Theke geeilt, wechselte ein paar Worte mit dem älteren Herrn der hinter dieser stand und ließ sich dann auf einen Stuhl nieder, der in der Nähe der Wand stand und den einzigen, noch freien Tisch bestückte. Valyria schlängelte sich gekonnt durch die Menge und ließ sich neben Maeve nieder die noch immer Grinste als hätte sie gerade die beste Zeit ihres Lebens. Valyria versuchte etwas von ihrer Freude in sich aufzunehmen, doch war sie immer noch unschlüssig, ob ihr diese Situation gefiel oder nicht. Der ältere Mann, mit dem Maeve gerade noch gesprochen hatte, kam zu ihrem Tisch herüber und stellte zwei große Mass Bier, mit einem lauten Knall, auf ihren Tisch. Er hatte schütteres kurzes Haar und sein linkes Auge wurde von einer Augenklappe bedeckt, welche ihm ein noch düstereres Aussehen verlieh. Er nickte Maeve zu und verschwand dann wieder in der Menge. Valyria starrte das riesige Gefäß vor sich an und schielte zu ihrer Partnerin hinüber. Das alles sollte sie hinunterkippen? Na das kann ja ein Spaß werden, dachte sie bei sich, ertappte sich aber dabei, wie ein breites Grinsen sich auf das Gesicht der jungen Blutmagierin schlich.

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Wer mit Menschen spielt, sollte sie nicht unterschätzen, denn wer den Teufel in ihnen weckt, sollte das Feuer beherrschen.
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Yuuki
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BeitragThema: Re: Blutkreuz   Blutkreuz Icon_minitimeFr 31 Jan 2020 - 12:53

Off - Maeve & Yuuki


Es war nicht alle Tage, dass man von Gildenmeister zum Gespräch gebeten wurde. Aram Falls hatte den Ruf, sehr streng zu sein und hohe Erwartungen an seine Magier zu haben. Da Yuuki nichts verbockt hatte – immerhin hatte er eine ausgezeichnete Auftragsquote, wenn man mal von seinem ersten Auftrag absah – war er vielmehr gespannt auf den Grund, warum man mit ihm sprechen wollte. Es war eine Ehre, den Nordturm betreten zu dürfen, da lediglich mit Erlaubnis des Gildenmeisters Eintritt gewährt wurde oder wenn man den Rang eines S-Rang Magiers besaß. Immerhin befanden sich hier auch die berüchtigten und äußerst gefährlichen S-Rang Quests. Der Grynder erhaschte einen kurzen Blick auf das Board, ehe er die Treppen weiter zum persönlichen Büro des Gildenmeisters stieg. Da dieser ziemlich beschäftigt war, war die Besprechung zu seiner Enttäuschung bereits nach kurzer Zeit beendet und er befand sich wieder auf dem Weg zurück zum Bereich für die normalen Magier. Scheinbar sollte er ein neues Mitglied von Crimson Sphynx finden. Wieso, weshalb, warum, das wusste Yuuki nicht, lediglich einen Namen sowie die Beschreibung der Person hatte er erhalten. *Maeve Jakun.*, rief er sich den Namen in Erinnerung. Tatsächlich hatte er noch nie von einer solchen Person gehört. Doch bevor er zur Tat schreiten konnte, musste er noch noch besagte Maeve finden. Zum Glück erwies sich die Empfang der Gilde als Hilfe, da sie Yuuki nicht nur grob das Aussehen Maeves beschrieb, sondern dass jemand gesehen hatte, wie sie ins "Blutkreuz" gegangen war. Fürs Erste würde er darüber nicht urteilen, er wusste schließlich nicht wieso sich Maeve dort hinbegeben hatte. Konnte sein, dass sie dort beruflich war und nicht, um etwas zu trinken.
Nachdem er seine Vorbereitungen abgeschlossen hatte, begab er sich also zum besagten "Blutkreuz". Für gewöhnlich machte der Grynder einen Bogen um solche Etablissements, nun blieb ihm jedoch keine andere Wahl, als es zu betreten. Der erste Eindruck bewies ihm schon, warum er hier noch nie zuvor gewesen war - selten hatte er eine derart laute, räudige und schmutzige Bar gesehen. Dass sich so ein Ort überhaupt Schenke schimpfen durfte, Kloake traf es viel besser. Yuuki war keine fünf Schritte gegangen, schon musste er einer anfliegenden Person ausweichen. Irritiert blickte er zur Quelle des Ärgers: Eine große Frau mit rostroten Haaren hatte jemanden am Kragen gepackt. Dahinter befand sich ein Tisch, auf dem Karten und Chips verteilt war. Mehrere Leute drängten sich um sie herum und einige kauerten etwas eingeschüchtert hinter dem Tisch. Von hier aus konnte er einen guten Blick auf den Rücken der Frau werfen und erkannte dabei das Gildenzeichen von Crimson Sphynx an ihrem Nacken. Auch die Beschreibung passte perfekt auf sie, also hatte er wohl Maeve Jakun vor sich. Scheinbar hatte sie einen Ring illegalen Glückspiels oder so ähnlich auffliegen lassen. Keinesfalls konnte er sich vorstellen, dass sie hier aus reinem Vergnügen war. Ein anderer, schäbiger Gast, näherte sich von hinten mit ausgestrecktem Messer und war kurz davor, zuzustechen. Die Situation war schnell eingeschätzt, also war es an der Zeit zu handeln und die Gefahr zu bannen. Mit einer Handbewegung des Rotschopfs flog das Messer gen Decke, nur um mit einem dumpfen Krachen auf den Kopf des verdutzten Angreifers zu fallen. Dabei hatte er das Messer so magnetisiert, dass es lediglich mit dem Knauf und nicht der Klinge auf den Kopf flog, immerhin wollte er niemanden umbringen. Völlig überrascht durch den Neuankömmling, wichen die Leute Yuuki aus, der gerade über den Körper des Bewusstlosen stieg. *Tz, tz, sowas von unzivilisiert.* „Du bist Maeve oder?", sprach er die Frau an. „Ich bin Yuuki und Aram Falls schickt mich." In der Zwischenzeit hatten sich mehr Leute hinter ihnen versammelt und standen so zwischen Ausgang und ihnen. „Was ist hier los?“ wollte ein grobschlächtiger Mann wissen, beinahe so breit wie groß, der mit zwei Kumpanen zu ihnen trat. In seiner Hand hielt er einen großen Knüppel und seine Kollegen hatten auch Bewaffnung dabei, lange Messer ruhten in ihren Händen. Na das versprach spaßig zu werden.

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Zuletzt von Yuuki am Mo 24 Feb 2020 - 11:02 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Blutkreuz   Blutkreuz Icon_minitimeDi 4 Feb 2020 - 17:41

Maeve hasste es, betrogen zu werden. Konzentriert lagen goldene Bernsteinaugen auf dem Kartenblatt in ihrer Hand, während sich in ihrem Kopf langsam die Zahlen in der passenden Reihenfolge aneinanderreihten. Ein Ass. Dort drüben noch eins. In ihrer Hand zwei weitere. Wie also kam der ihr gegenüber sitzende Kerl in die Verlegenheit, ebenfalls zwei der begehrten Karten in den Händen zu halten? Die Jakun runzelte die Stirn. Manch einer mochte Maeve als dumm oder einfach gestrickt abtun, dabei von ihrer recht simplen Sprache und Ausdrucksweise ausgehend, jedoch trug die Dragonslayerin den Geist einer Kriegern mit sich. Sie entsprechend hinters Licht zu führen bedurfte nicht nur ein wenig mehr, als simpler Trickmagie, sondern musste gleichzeitig von einem deutlich härteren Geist bemüht werden. Andernfalls würde sich die Rothaarige nämlich ganz einfach auf ihre Natur als ehemalige Gladiatorin berufen und den Leuten in aller Deutlichkeit zeigen, warum man ihren Titel in früheren Jahren ähnlich eines gefeierten Schlachtrufes durch die Arena gebrüllt hatte. »Woher hast du die Karte?«, verlangte sie raubeinig zu wissen und ignorierte dabei, wie die Blicke der anderen Anwesenden automatisch in ihre Richtung huschten. Die Atmosphäre veränderte sich und während Ärger für einen Augenblick in der Luft zu knistern schien, verengten sich die goldenen Augen der Magierin reflexartig noch ein Stück weit, als ihr Gegenspieler im Angesicht der plötzliche Aggressivität unruhig sein Gewicht auf seinem Stuhl verlagerte. »W-welche Karte?« Oh, der war fällig. Mit überaus kontrollierter Gestik deutete die Jakun zunächst auf die beiden Asse auf dem Tisch, ehe sie ihr eigenes Blatt auf die Holzoberfläche pfefferte und den dadurch entstehenden Effekt abwartete. Es kostete den Fremden genau drei Sekunden, ehe er selbst die entsprechend Rechnung gemacht hatte und unter seiner gebräunten Hautfarbe erbleichte. »Glaubst du Made, dass ich mich betrügen lasse?«, fauchte sie und schaffte es gerade noch, den aufspringenden Kerl am Kragen seiner Kleidung zu packen, ehe dieser davonlaufen konnte.
Mit einem Ruck wurde der bemitleidenswerte Kerl an sie heran gerissen, ehe sie mit solcher Inbrunst begann, ihn zu schütteln, dass seine Zähne in aggressiver Manier aufeinander schlugen. »Sehe - ich - so - blöd - aus?« Es war eine rhetorische Frage und dies schien auch allen anderen Anwesenden sehr schnell klar zu werden, denn dem noch immer in der Luft hängenden Typen wurde gar nicht erst die Chance zu einer Antwort gegeben. Stattdessen wirbelte die Rothaarige ihn mit solcher Leidenschaft durch die Luft, dass man sich wundern musste, ihn nicht jeden Augenblick mit Schmackes in die Theke krachen zu sehen. »Ich will mein Geld wieder. ALLES.« Das war ein Befehl, kein Wunsch und jener Ton, der bei der Äußerung der Worte gewählt wurde, schien den Freunden des jämmerlichen Betrügers gar nicht zu gefallen. Diese hatten sich mittlerweile langsam aber sicher um den Pokertisch versammelt und schienen allein durch ihre zahlenmäßige Überlegenheit Druck aufbauen zu wollen. Lächerlich. Zu ihrer Zeit hatte Maeve sich dutzenden Kämpfern gleichzeitig in der Arena gestellt und auch niemals den Schwanz eingezogen. Was ließ diese jämmerlichen Hurensöhne glauben, dass es in diesem Fall anders wäre? Die Gladiatorin holte aus und wollte die Made gerade um einige Zähne erleichtern (kriechende Insekten brauchten nicht kauen, so argumentierte die Rothaarige für sich selbst), da hielt sie eine plötzliche Stimme von der impulsiven Handlung ab. Da sprach jemand ihren Namen. Und tatsächlich hatte sie sich in dieser schäbigen Absteige niemandem persönlich vorgestellt.
Aus dem Augenwinkel konnte Maeve noch sehen, wie einer ihrer potentiellen Angreifer bewusstlos in sich zusammensackte, da hatte sie sich auch schon auf dem Absatz umgedreht und den Neuankömmling einer genaueren Betrachtung unterzogen. Rothaarig, recht schmächtig und irgendwie unbeeindruckend. Meh. Sie hatte mit einem Berg von Mann gerechnet, der sich eventuell für ein persönliches Gefecht anbieten würde, um wenigstens die angestaut Wut in ihrem Bauch loszuwerden. Der Kerl hier wirkte jedoch so, als würde ihn der nächste Windhauch bereits von den Füßen fegen. »Richtig, Maeve. Und du bist?« Die Leute hier hatten komische Manieren, wie Maeve bereits bei ihrer Ankunft in der Gilde hatte feststellen dürfen. Seine nächsten Worte interessierten die Magierin dann jedoch doch. »Ah, die Quest. Warst du schon einmal in der Wüste?« Er wirkte nicht wie jemand, der die brennende Hitze der Sonne gewöhnt war. Nicht, dass er ihr auf halbem Weg einfach wegsterben würde und sie ihn dann auch noch nach Hause tragen musste. Ein gequältes Keuchen machte Maeve darauf aufmerksam, dass sie noch immer den Betrüger mit festem Griff in der Luft hielt. Richtig, den hatte sie glatt vergessen. »Keinen Ärger mehr, verstanden?«, verlangte sie mit einem mittlerweile wieder etwas besänftigten Brummen und schüttelte den Kerl noch ein paar Mal, ehe sie ihn kurzerhand erneut auf den Boden fallen ließ und ihre Aufmerksamkeit abwendete. »Warum schickt man dich mit? Glauben sie, ich könnte mich nicht alleine kümmern?« Und ups, da versagte ihr mal wieder die Grammatik. Wie gut, dass die Grundbotschaft wohl trotzdem angekommen war und vom trotzigen Verschränken ihrer Arme sehr gut unterstrichen wurde.

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BeitragThema: Re: Blutkreuz   Blutkreuz Icon_minitimeMi 5 Feb 2020 - 10:52

Hier waren sie also, im Blutkreuz, der wohl vornehmsten Bar Aloe Towns. Nicht. Umzingelt von schäbigen Halunken konnte man den Eindruck bekommen, dass die beiden Magier sich in großen Schwierigkeiten befanden. Ganz großer Fehlalarm, denn die Zeichen standen schon nicht gut, als die junge Frau noch alleine gewesen war. Wahrscheinlich hätte sie mit allen hier den Boden aufgewischt. Wenn man noch zusätzlich in Betracht zog, dass sich ihr ein weiterer Magier angeschlossen hatte, schien das Ganze aussichtslos für die halbstarken Halunken zu sein. So mühelos wie Maeve einen am Kragen hielt und schüttelte, warf es in Yuuki den Verdacht auf, dass sie diejenige gewesen war, die einen in Richtung Eingang zu seiner Begrüßung geworfen hatte. Der war auch nicht mehr aufgestanden. Sie musste also über enorme körperliche Fähigkeiten verfügen, wenn es lediglich brachiale Gewalt war, die einen Erwachsenen mit Schmackes durch den ganzen Raum befördert hatte. Da sich die junge Frau nun zu Yuuki umgedreht hatte, konnte er endlich einen vollen Blick auf ihr Profil werfen. Sie war groß gewachsen, einige Zentimeter größer als er selbst, und ziemlich schlank. Ihre Figur wurde durch äußerst knappe und eng anliegende Kleidung mehr als betont und brachte den einen oder anderen Mann sicherlich um den Verstand. Sie hatten ähnliche Haarfarben, wobei seins scharlachrot und ihres mehr rostrot war, ein Gemisch aus Rot- und Brauntönen. Die gelb-goldenen Augen waren auch eine Rarität, die man nicht so oft hier in Fiore sah und sich wie Edelsteine von ihrer dunklen Haut hervorhoben. Entweder handelte es sich bei ihrem Äußeren um Genetik oder jemand arbeitete gerne unter der heißen Wüstensonne. Die Frage um Maeves Erscheinung wurde kurz daraufhin beantwortet, als sie zu sprechen begann, da sie einen ihm unbekannten Akzent hatte. Das erklärte auch das orientalische und exotische Aussehen. Erst kürzlich hatte er Bekanntschaft mit jemandem aus einem anderen Land gemacht und auch sie war stets auf den Kampf aus und war der Sprache Fiores nicht wirklich mächtig. *Da kann sie aber schon deutlich besser sprechen als Hel.*, dachte er sich in Erinnerung an die gehörnte junge Frau. Das wurde ja spannend, hier hatte er erneut die Gelegenheit, einen interessanten Menschen kennen zu lernen und mehr von der Kultur zu erfahren.
“Ja, ich lebe schon mein ganzes Leben in Aloe Town. Ich war also schon oft in der Wüste, keine Sorge.”, teilte er ihr mit. Warum hatte er schließlich seine wüsten- und hitzetaugliche Kleidung angezogen? Bestimmt nicht aus Spaß oder weil er gerne einen Scheich mimte. In Anbetracht ihrer Kleidung, wollte der Grynder ihr ebenfalls die gleiche Frage stellen, hielt sich jedoch zurück. Wenn man von ihrem Teint ausging, war sie die Sonne gewohnt, also vertraute er einfach auf sein Bauchgefühl. Genau wie sie, hatte er sich aber auch schon gefragt, warum er sie finden sollte. Doch der Gildenmeister hatte einfach die Anweisung ohne weitere Erklärung gegeben, also hatte es der Rotschopf einfach hingenommen. Er verlor ja nichts dabei. Dementsprechend zuckte der junge Mann nur mit den Schultern. “Aufpassen kannst du ja auf dich selbst, daran wird es nicht liegen.”, teilte er ihr mit einem Blick auf die am Boden liegenden Halunken mit.
So sehr er den Smalltalk in diesem Etablissement genoss, gab es doch zahlreiche andere Dinge, die er lieber gemacht hätte. Zum Beispiel nicht hier sein oder endlich die Quest zu beginnen. “Bist du hier fertig? Hast du alles dabei oder brauchst du noch was? Von mir aus können wir nämlich raus hier." Als sich der Rotschopf umdrehte und gen Ausgang gehen wollte, sah er, dass der Kampfgeist in den Leuten nicht vollends gebrochen war und sie den beiden Magiern immer noch den Weg nach draußen versperrten. Die meisten Leuten waren bewaffnet mit einer Mischung aus hölzernen Knüppeln und langen Messern. Jene mit Metallwaffen konnte er direkt beeinflussen, die anderen aber nicht. Deshalb kam ihm eine Idee, wie er die Situation mit einem Mal beenden konnte. Der Grynder erschuf in sekundenschnelle ein magnetisches Feld vor sich, und mit einer Handbewegung, ließ er alles Metallische plötzlich gen Boden anziehen. Die Folge war genauso dramatisch wie ulkig: Während jegliche Waffen aus Metall auf den Boden fielen und den Stein durch die Wucht ihres Aufpralls splittern ließ, platzten natürlich auch die Gürtel mit metallenen Schnallen und fielen zu Boden. Einige der Halunken kippten sofort um, andere waren zu verlegen, um überhaupt zu reagieren und der Rest schien völlig verdattert zu sein. Hier hatte sie definitiv einen zu großen Happen abgebissen. “Und jetzt aus dem Weg, sonst reißen wir die Bude hier ab.”, schüchterte Yuuki die ihm im Weg befindlichen Leute ein. Nicht, dass er sowas selbst gemacht hätte, ohne entsprechenden Auftrag. Aber bei solch einem Schlag half meistens nur ein Größenvergleich, um zu zeigen, wer das Kommando hatte. Und das hatten definitiv die beiden Magier. Gott, er konnte solche Orte nicht ausstehend und verstand nicht, warum überhaupt eine Schanklizenz dafür ausgegeben wurde. Hoffentlich war auch Maeve bereit, endlich aus diesem Dreckloch zu entfliehen.

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