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 Alexios Wohnung

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BeitragThema: Alexios Wohnung
Alexios Wohnung EmptySa 22 Aug 2020 - 20:43

Ortsname: Alexios Wohnung
Art: Gebäude
Spezielles: ---
Beschreibung: Eine sehr luxuriöse Wohnung in der Nähe des Stadtzentrums die Alexios nach dem Tod seiner Familie bezogen hatte. Sie hat mehrere Zimmer und sogar Räume für zwei Bedienstete. Sein absoluter Lieblingsraum ist jedoch das große, größtenteils geschmackvoll eingerichtete Schlafzimmer. Hinter dem riesigen Bett hängt ein Portrait von ihm selbst und an der Wand gegenüber des Betts hängt außerdem ein riesiger Spiegel. Von dem Raum geht noch eine weitere Tür in Richtung des privaten Badezimmers, das nicht weniger prachtvoll ist und neben einem weiteren riesigen Spiegel über dem Waschbecken auch über eine riesige Badewanne, in die problemlos mehrere Personen passten, verfügte.

Change Log: ---

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BeitragThema: Re: Alexios Wohnung
Alexios Wohnung EmptySa 22 Aug 2020 - 20:50

cf: Einkaufsstraße

Nach nur ein paar Minuten Fußweg erreichte Alexios, mit Eohl noch immer in seinen Armen, schließlich das Haus in dem seine Wohnung lag. "Da wären wir." In der Stimme des Blonden konnte man eindeutig seine Zufriedenheit hören, während er nun vor der Tür des Hauses stehen blieb und doch für einen Moment überlegte wie er jetzt am besten herein kommen konnte ohne die Magierin in seinen Armen abzusetzen...

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BeitragThema: Re: Alexios Wohnung
Alexios Wohnung EmptySo 23 Aug 2020 - 21:31

Eohl ließ sich ja vieles gefallen... aber ganz sicher nicht von jedem. Wenn man sie schlecht behandeln wollte, dann sollte man schon mindestens ein Auserwählter sein. Unbedeutender Pöbel hatte definitiv nicht das Recht, ihr Ärger zu machen, und das hatte sie mehr als deutlich gesagt und auch demonstriert. Trotzdem war ihre Stimmung nicht mehr ganz so gut wie vorher, aber zum Glück war sie ja nicht alleine hier. Alexios Worte der Anerkennung hoben ihre Stimmung sofort wieder an, und er ging sogar noch einen Schritt weiter: Er versprach, ihr sogar einen Wunsch zu erfüllen! „Ah, w-wirklich?“, fragte sie, mit vor Aufregung glitzernden Augen, wurde allerdings von ihren Füßen gefegt, ehe sie weiter darauf eingehen konnte. Mit einem Mal war der Boden unter ihr verschwunden und stattdessen lag sie in den starken Armen des großen Mannes, der ihr Klamotten und einen Ring geschenkt hatte. Ihre Wangen erstrahlten in höchstem Rot, als sie realisierte, wie der Hüne sie aus dem Laden trug, und sie konnte nicht viel mehr machen, als sich genüsslich an seine Brust zu schmiegen, während er einen weiteren Idioten aus dem Weg trat. Wieso wollten sich heute so viele Leute ihrem Glück in den Weg stellen...?

Zufrieden mit sich und der Welt beobachtete die Yihwa leise kichernd die Menschen auf der Straße, an denen sie einfach vorbei getragen wurde, als wäre es das normalste der Welt. Ihre Aufregung, selbst ihr Herzschlag war für Alexios vermutlich spürbar, während er sie wie eine Prinzessin bis vor die Tür seines Heimes transportierte. Das Gebäude sah sofort voluminös und edel aus, passte also sehr gut zu seinem Bewohner. „Ooh, was für ein schöner Ort“, lobte Eohl und klatschte fröhlich in die Hände. „Viel größer als mein Haus!“ Die kleine Hütte im Wald, die sie bezog, war zwar technisch gesehen ein Haus, aber vergleichbar mit diesem Gebäude war sie nicht. Und auch, wenn Alexios hier nur eine einzelne Wohnung besaß und nicht das ganze Haus, hatte er vermutlich immer noch einen größeren Umriss als sie, auf dem er sich ausbreiten konnte. Und wenn man dann noch Sachen wie Möbel beachtete... Ja, es bestand eigentlich kein Zweifel, dass der Megalos deutlich luxuriöser lebte als sie. Wie passend. Umso gespannter war sie darauf, wie es drinnen wohl aussehen würde!
„... hm? Warum gehen wir nicht rein?“, fragte sie nach ein paar Momenten des Wartens und sah Alexios ins Gesicht, ehe sie zu realisieren glaubte, wo das Problem lag. Er hatte ja gerade seine Hände ein bisschen voll. Bei dem Gedanken musste die Magierin schmunzeln. „Wenn du magst, mache ich gerne für dich auf“, bot sie an und legte vorsichtig eine Hand an seine Brust. „Du musst nur sagen, in welcher Tasche dein Schlüssel ist...“

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BeitragThema: Re: Alexios Wohnung
Alexios Wohnung EmptySo 11 Okt 2020 - 23:05

Die Worte der Frau in seinen Armen streichelten definitiv das Ego des blonden Hünen, aber wohl auch nur weil er bisher noch nicht wusste, in was für einer Hütte die Yihwa aktuell lebte. Ansonsten hätte er ihr sicher nur gesagt, dass das nicht schwer sei. “Du hättest mal das Haus meiner Familie sehen sollen bevor ich es abgebrannt habe. Das war sogar noch größer.“ Auch wenn er keine guten Erinnerungen an seine Familie hatte, hatte er keinerlei Skrupel mit dem was sie hatte zu protzen. Für irgendwas mussten sie ja auch gut sein.

Glücklicherweise hielt die unglückliche Situation vor seiner Haustür nur kurz an. Eohl dachte schnell mit und bot an, dass sie die Tür ja aufschließen konnte und legte ihm eine Hand auf die Brust. Alexios, der sich sicher war, dass sein Charme wiedermal funktionierte, nickte ihr zu. “Die Innentasche auf meiner linken Seite. Deine Hand liegt also schon ganz gut.“ Nachdem Eohl den Schlüssel aus seiner Tasche gefischt, die Tür aufgeschlossen und die Klinke herunter gedrückt hatte, stieß er die Tür mit seinem Fuß weit auf und trug sie in das Haus hinein. Anschließend trug er sie bis zu seiner Wohnung im obersten Stockwerk, vor der sich nochmal das selbe Spiel wiederholte. In seiner Wohnung angekommen stieß er als erstes die Tür mit seinem Fuß zu, ehe er sich direkt in Richtung seines Schlafzimmers bewegte. Immerhin war das der Ort, an dem man es sich am bequemsten machen konnte. Seine Bediensteten hatten heute frei, daher würde sie so schnell wohl auch niemand stören können.
In seinem Schlafzimmer angekommen setzte er die junge Magierin auch gleich auf seinem Bett, im direkten Blickfeld des großen Spiegels, ab und stellte sich vor ihr hin. Er musterte sie nochmal von oben bis unten und stellte erneut fest, dass sich hinter der unscheinbaren Fassade doch eine durchaus ansehnliche Frau verborgen hatte. “Also... Wie wollen wir jetzt die Zeit, bis sich die Situation wieder beruhight hat, totschlagen?“ Dem Hünen schwebte natürlich bereits etwas vor, doch er wollte vorher herausfinden ob die Yihwa genauso dachte oder nicht doch eine andere Vorstellung hatte.

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BeitragThema: Re: Alexios Wohnung
Alexios Wohnung EmptyDo 15 Okt 2020 - 22:33

„Innentasche...“
Neugierig durchstöberte Eohl kurz die Innenseite von Alexios Jacke, um auf den richtigen Schlüssel zu stoßen. „Ah, da ist er!“ Mit einem peppigen Schwung ihres Armes wandte sie sich herum zur Tür und begann damit, diese langsam aufzuschließen. „Sag mal, Alexios“, fragte sie, während sie ein wenig mit dem Schloss kämpfte. Es war gar nicht mal so einfach, den Schlüssel ordentlich in das Loch zu bekommen, wenn man getragen wurde – vor allem, weil der Megalos sie dank seiner eigenen Größe etwas zu hoch hielt, um komfortabel heranzukommen. „Warum hast du das Haus denn abgebrannt? Wenn es groß war, war es bestimmt nützlich, oder?“ In ihrer Stimme schwang ehrliche, unschuldige Neugier mit – kein Schock, nachdem er offenbart hatte, was er getan hatte, sondern ausschließlich der Wille, es nachzuvollziehen. Sie selbst konnte sich ja nicht vorstellen, ihre süße kleine Hütte zu Feuerholz zu verarbeiten, aber sie wäre auch nicht zu traurig, wenn jemand anders es doch tat. Auch wenn es vermutlich nicht ganz leicht war, einen anderen Ort zu finden, an dem sie bleiben konnte. Dass sie in der Gilde schlief, war auf jeden Fall nicht gewünscht...

Die erste Tür war nicht die letzte, wie sich herausstellte. Alexios gehörte wohl nicht das ganze Gebäude, sondern nur ein Teil davon, anders als bei ihr selbst. Sie mussten also noch durch zwei weitere Türen, ehe sie in dem Raum ankamen, bis er Eohl dahin gebracht hatte, wo er sie haben wollte: Auf seinem Bett, auf dem er sie absenkte, sodass sich die Yihwa darauf knien und mit großen Augen und offenem Mund umsehen konnte. „Ooooh...“, staunte sie, während sie sich die hochwertige Einrichtung ansah, die sie sich selbst niemals gönnen würde. Anders als Alexios hatte sie es ja auch nicht verdient. Es dauerte auch nicht lange, bis ihr Blick die Ränder des Spiegels fixierte und daran entlang glitt, auch wenn sie entschieden vermied, in dessen Mitte zu sehen. „Dein Spiegel sieht dein Bett...“, murmelte die Magierin und lächelte leicht. „Das gefällt mir...“ Während der Blick ihrer roten Augen zu Alexios zurückkehrte, blieb ihr Schmunzeln noch auf ihren Lippen liegen und sie sah zu ihm auf. Ja, was wollten sie jetzt machen?
„Naja... wir sind hier, bei dir, zu zweit...“, murmelte sie leicht nervös, während ihre Fingerspitzen mit der orangen Strähne zwischen ihren Augen spielte. Sie war es nicht gewohnt, angeben zu müssen, was als nächstes passierte, das war ein bisschen unangenehm. Andererseits gab es da etwas, auf das sie schon wartete. „Also... es gibt eigentlich nur eine Sache... an die ich gerade denken kann...“ Sie fokussierte sich, um Alexios ins Gesicht zu blicken, auch wenn die Situation schwer für sie war. Er hatte mit ihr gesprochen und er hatte sie hierher gebracht. Es konnte gut sein, dass er in die gleiche Richtung dachte wie sie, und es einfach aus ihrem Mund hören wollte. Sich beruhigend holte die Yihwa einmal tief Luft und schenkte ihm ein strahlendes Lächeln. „Wir müssen eh noch zu meinem Wunsch kommen, also... lass uns über unsere Zukunft reden, Alexios!“

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BeitragThema: Re: Alexios Wohnung
Alexios Wohnung EmptySo 25 Okt 2020 - 14:26

Alexios musste belustigt schnauben, als die junge Magierin in seinen Armen ihre Frage stellte. Er wartete jedoch noch bis sie in seiner Wohnung angekommen waren, ehe er sie beantwortete. “Warum ich das Haus abgebrannt habe? Ganz einfach. Weil es mir große Freude gemacht hat diesen verfluchten Ort brennen zu sehen. Ich bin das einzig Gute, was je da raus kam.“ Anschließend schüttelte er kurz seinen Kopf, hatte das Gerede doch wieder unschöne und unangenehme Erinnerungen hoch gebracht. Dabei hatte er doch sehr viel schönere Dinge an die er jetzt denken und auf die er sich freuen konnte! Als er jedoch ihre Anmerkung zu seinem Spiegel hörte runzelte er erneut seine Stirn ein wenig. Er war etwas erstaunt über ihre Aussage, doch dann fiel ihm ein, dass ihre Magie scheinbar etwas mit Spiegeln zu tun hatte. “Sag bloß, du kannst Sachen durch Spiegel beobachten?“ Seine Aussage klang ein wenig erstaunt und einen Moment lang überlegte er, was er davon halten sollte. Doch dann erfüllte wieder ein Grinsen seine Lippen und sein Blick fixierte sich wieder auf ihre Augen. “Falls ja, fühl dich frei jeder Zeit hier herein zu sehen.“
Nun kamen sie jedoch endlich zum interessanten Teil. Eindringlich beobachtete der blonde Hüne nun wie die Yihwa mit nervöser Stimme einige Worte hervor brachte und mit ihrer Haarsträhne spielte. Sie blickte ihm dabei jedoch direkt in die Augen, das gefiel ihm. Er trat noch etwas näher an sie heran und beugte sich bereits zu ihr herunter, geradezu bereit sich auf sie zu stürzen. Doch dann hörte er ihre Worte, hörte ihren Wunsch und was sie jetzt gerne tun würde. Natürlich war er etwas enttäuscht, waren das doch nicht die Worte die er eigentlich hören wollte, doch sie weckten dennoch sein Interesse. Mit einem kurzen Lachen setzte er sich neben sie auf sein Bett und sah sie von der Seite an. “Hmm, welche Zukunft könntest du meinen? Die mit dir an meiner Seite? Lass uns darüber reden, ja.“ Ein fast schon charmantes Lächeln kam auf die Lippen des Blonden. Natürlich hatte er gerade seine eigenen Erwartungen und man konnte ihn nun wirklich nicht als eine gute Person bezeichnen. Doch wenn es um Personen ging die sein Interesse geweckt haben und die er quasi unter seinen Schutz genommen hat hielt er sich zumindest an seine Versprechen ihnen gegenüber. Wenn Eohl also über ihre Zukunft sprechen wollte, dann würde er auch genau das tun. “Du bist wirklich eine interessante Frau Eohl. Und damit meine ich nicht nur deine Magie, sondern auch deine Persönlichkeit. Dass du, wenn man dich ein wenig herausputzt, auch noch eine durchaus schöne Frau bist, ist da noch netter Bonus. Und an meiner Seite würde es dir definitiv gut gehen.“ Ob es das wohl war, was sie damit meinte wenn sie über die Zukunft sprechen wollte? Auf jeden Fall war es, was Alexios dachte und man konnte auch geradezu fühlen, dass er erwartete, dass sie sich ohne Zweifel darauf einlassen würde.

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BeitragThema: Re: Alexios Wohnung
Alexios Wohnung EmptySo 1 Nov 2020 - 17:52

„Ah... ich verstehe“, meinte Eohl mit einem Nicken. „Wenn es ein Fluch-Haus war, dann war es wohl gut, es abzubrennen.“ Verfluchte Orte waren für die Yihwa eine sehr reale Sache, immerhin war sie selbst vor kaum einem Jahr an einem solchen Ort erwacht und hatte sich davon befreien müssen, um Leben zu können. Das Haus niederzubrennen hatte sie sich allerdings nicht gewagt, obwohl das vielleicht das Beste gewesen wäre, wenn sie nun darüber nachdachte. Ob es wohl noch da war, wo sie es zuletzt gesehen hatte? Wo war das noch gleich...?
Ein dumpfer Kopfschmerz erinnerte Eohl daran, dass sie nicht versuchen sollte, sich zu erinnern. Stattdessen fokussierte sie sich auf ein größeres Thema: Den riesigen Spiegel des Megalos! „Richtig! Ich kann sehen, was Spiegel sehen“, antwortete sie stolz und nickte ihm zu. „Das hat bisher noch keiner erraten!“ Da sah man schon, dass Alexios clever war und einen gewissen Draht zu ihr hatte. Ohne eine gewisse Verbindung hätte er ihr bestimmt auch keine hübschen Sachen gekauft, schließlich war er eigentlich für sich selbst unterwegs gewesen. Eohl war tatsächlich sehr interessiert daran, was das für ihre Zukunft bedeuten würde...

Apropos Zukunft... Es war Zeit, darüber zu sprechen. Sie war immerhin das wohl wichtigste Thema für Eohl, man konnte sagen, dass sie einzig und allein dafür lebte. Er freute sich ganz offensichtlich auch darauf, dass sie endlich dazu kamen, über das zu sprechen, was ihnen vermutlich beiden auf der Zunge lag. Dass er darüber begann, über Eohl als Individuum zu sprechen, war ein wenig überraschend, aber schlussendlich kam er an genau den Punkt, den sie hören wollte: Er wollte an ihrer Seite sein. Augen und Lächeln der Yihwa weiteten sich, während ihr Kopf starr in die Richtung des Megalos gerichtet war und sich auch ihre Wirbelsäule etwas gerader aufrichtete. Das konnte besser nicht laufen!
„Ah... ich sehe, wir sind hier einer Meinung“, antwortete sie also fröhlich, während sie die Iriden ihres Gegenübers fixierte. Ihr goldener Ton passte wundervoll zu einem so strahlenden Mann. „Ich hatte befürchtet, dass du nicht damit zufrieden sein würdest, an meiner Seite zu stehen... aber es sieht so aus, als würden wir das Gleiche wollen. Wundervoll.“ Trotz ihrer offenkundigen Zufriedenheit wirkte sie deutlich milder als zuvor. Nicht nervös, nicht ängstlich, nicht verzweifelt nach Aufmerksamkeit bettelnd. Sie fühlte sich im Moment sehr wohl und strahlte die damit einhergehende Ruhe auch aus. Was die Grundlagen anging, waren sie sich bereits einig. Dann sollte sie ihm nur noch von der Zukunft erzählen, um die es ging.
„Eventuell weißt du es bereits...“, leitete sie das Gespräch ein, nahezu regungslos auf seinem Bett kniend. „Fiore wird nicht ewig in seinem jetzigen Zustand existieren können. Änderungen werden eintreffen. Gefahren, Herausforderungen, Tode. Und wenn Fiore, wie es jetzt ist, dem Untergang geweiht ist, wird Royal Crusade es verändern. Verbessern. Korrigieren.“ Diese Worte sprach sie mit einer unerschütterlichen Sicherheit, eine klare, faktische Aufführung von Tatsachen, nicht Spekulation oder Annahme. Eohl hatte die Zukunft gesehen, davon war sie überzeugt. Es gab keinen Zweifel an dem Weg, den sie einschlagen musste, und wohin er sie führen würde. Tief in ihrem Herzen saß diese grenzenlose Klarheit, fest und nicht zu hinterfragen. Sie konnte über die Zukunft sprechen wie über ein Geschichtsbuch.
„Doch wenn diese Zeit gekommen ist... Wenn alle Ziele unserer Gilde erfüllt sind und ich meinen Zweck erfüllt habe... dann geht das Leben weiter. Deines und meines. Und ich fände es unglücklich, wenn sich unsere Pfade dort trennen würden.“ Langsam erhob sie eine ihrer Hände von ihrem Schoß, bewegte ihren Arm leicht vor sich, um ihre offene Handfläche anzubieten. Um Alexios einzuladen, seine Hand auf ihre zu legen und damit seinen Schwur zu leisten. „Ich will, dass du an meiner Seite bleibst. Dass du mich unterstützt, wie ich dich bis zu diesem Punkt unterstützen werde. Uneingeschränkt. Du und ich, gemeinsam.“
Ihr Lächeln verbreiterte sich weiter, zog sich von einem Ende ihres Gesichtes zum anderen, während ihre Augen sanft leuchteten.
„Das, Alexios, ist mein Wunsch.“

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BeitragThema: Re: Alexios Wohnung
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Interessiert und ein wenig erstaunt bemerkte Alexios die Veränderung, die er in der Ausstrahlung von Eohl beobachten konnte, nachdem er ihr gesagt hatte, dass sie an seiner Seite bleiben sollte. Sie wirkte auf ihn sehr viel ruhiger und sogar fast schon zuversichtlich. Welch ein starker Kontrast zu der nervösen, um Aufmerksamkeit bettelnden Frau, die sie vorher war. Doch auch dieses Wechselspiel faszinierte ihn durchaus an ihr. Wenn er sie noch ein wenig nach seinem Ermessen formen würde, würde aus ihr definitiv jemand werden, der es verdient hätte einen der Plätze an seiner Seite einzunehmen!

Da er davon überzeugt war, war er auch bereit geduldig ihren Worten zuzuhören. Ihre Worte entsprachen definitiv nicht seinen Erwartungen, doch er würde sicherlich damit arbeiten können. Er spürte keine Lüge, keine Falschheit in den Worten von Eohl. Sie war überzeugt von dem was sie sagte und meinte es ernst, dass sie ihn bedingungslos unterstützen würde. Sollte er hier und jetzt komplett ehrlich zu ihr sein? Sollte er ihr seine eigenen Pläne und Ambitionen offen legen? Oder würde sie ihn dann an die Gilde verraten wollen? Doch irgendetwas musste er jetzt sagen und wenn man etwas von Alexios sagen konnte, dann dass er kein Feigling war. Also raus mit der Wahrheit!
“Du sprichst wirklich von der Zukunft, wie sie sein wird. Fiore wird untergehen, zerstört werden und eine neue, bessere Macht wird sich erheben.“ Mit diesen Worten nahm er ihre Hand in seine, blickte ihr einen Moment mit seinen Augen tief in ihre und zog sie dann eng an seine Brust. Seine Hand hält noch immer die ihre, während er seinen anderen Arm um sie legt und sie an sich drückt, sein Blick noch immer auf ihre Augen fixiert. Sollte er auch nur das Gefühl bekommen, dass irgendetwas von dem was er jetzt sagte sie dazu veranlasst ihn zu verraten, wäre er wahrscheinlich bereit sie zu töten "Mit mir an ihrer Spitze! Und Fiore ist nicht das Ende, oh nein. Es ist erst der Anfang. Dieses Land, dieser Kontinent, diese Welt und schließlich das Reich der Götter. Nach all dem verlangt es mich und all das werde ich mir nehmen. Doch ich weiß, dass ich das nicht alleine kann. Ich brauche andere an meiner Seite. Personen, die nützliche Werkzeuge abgeben. Und du, du sollst eine dieser Personen sein." Auf seinen Lippen lag ein selbstbewusstes Lächeln und seine Augen waren erfüllt von den Erwartungen, die er an sie hatte. "Ich werde dich gut behandeln und dich unterstützen wo ich nur kann. Denn wenn du mir treu und nützlich bist, dann schenke ich dir meine Liebe mit allem was ich habe. Meinem Körper, meiner Seele und meinem Geist. Zumindest solange du nur mir gehörst."
Mit diesen Worten beugte er sich vor und drückte seine Lippen auf die ihren, schenkte ihr ihren ersten von womöglich vielen seiner Küsse, ehe er sich wieder von ihr löste. "Doch täusche dich nicht. Ich werde nie nur dir gehören können. Ich bin ein Herrscher, ein König. Und ein solcher kann nie nur einer Person gehören, sondern muss jedem der sie verdient seine gesamte Liebe schenken können." Mit diesen Worten lockerte er den Arm, den er um sie gelegt hatte wieder ein wenig. Sein Blick blieb jedoch weiterhin auf ihre Augen gerichtet und es schien, als würde er sich mit seinem Blick tief in ihre Seele bohren wollen. "Wenn du das akzeptieren kannst, sollst du immer an meiner Seite sein und ich werde dich uneingeschränkt unterstützen. Was sagst du also?" Was er ihr natürlich nicht erzählt hatte, waren die Konsequenzen falls sie ihm irgendwann nicht mehr nützlich sein sollte. Doch die brauchte sie wohl auch nicht wissen.

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BeitragThema: Re: Alexios Wohnung
Alexios Wohnung EmptySa 7 Nov 2020 - 18:49

Es war erstaunlich, wie einig sich Alexios und Eohl waren, was die Zukunft von Fiore anging. Die meisten Menschen reagierten sehr stark darauf, wenn sie ihnen erzählte, dass Fiore, wie es war, untergehen würde. Viele verleugneten diese unvermeidliche Zukunft. Da gefielen ihr die Worte des Megalos besser, der wohl auch bereits gesehen hatte, wie es in vielen Jahren in diesem Königreich aussehen würde. Allerdings nicht aus der Perspektive einer Runenritterin, die ihr Leben für eine wertlose Überzeugung verlor, und nicht aus den Augen einer Crusaderin, die die Katastrophe überlebte und darin erblühte. Er hatte die Welt als Herrscher gesehen, als Eroberer, dem sie zu Füßen lag. Welch interessante Vision...
Als der Blondschopf sie küsste, weiteten sich die Augen der Yihwa kurz, doch sie bewegte sich nicht, wehrte sich nicht, nahm nicht teil. Sie ließ den Moment passieren, bis er sich wieder von ihr zurücklehnte, und legte ihren Kopf leicht schief. Wie sie darauf reagieren sollte, wusste sie nicht so recht. Geküsst zu werden deckte sich nicht wirklich mit ihrem Bild ihrer selbst, und die Geste wurde auch überschwemmt von den starken Gefühlen, die die Worte des Magiers in ihr ausgelöst hatten. Kurz öffnete sie den Mund, wollte etwas sagen, klappte ihn dann aber wieder zu und senkte nachdenklich ihren Blick. Was wurde von ihr erwartet, nachdem sie geküsst wurde? Sie wusste es nicht. Nervös spielten die Finger ihrer linken Hand mit der orangen Haarsträhne zwischen ihren Augen, während ihr Blick auf die Bettdecke gepinnt blieb.

„A-Alexios...“, murmelte sie mit einer leichten Unsicherheit, ohne ihre Augen zu erheben. „Ich habe deine Zukunft noch nicht gesehen, aber... die Vision, die du beschreibst, widerspricht nicht der Zukunft, die ich kenne.“ Eohl wusste, dass sie selbst eines Tages Herrscherin einer Nation sein würde, doch wie der Rest der Welt politisch funktionierte... davon verstand sie nichts. Es konnte sein, dass es in der Zukunft einen Herrscher gab, der über allen anderen stand. Es konnte auch sein, dass es Alexios war. „Wenn dir die Welt gehört... dann wird auch Eohl, selbstverständlich, unter dir dienen“, meinte sie also, zog die logische Konsequenz aus einer so übergreifenden Kontrolle. Amüsiert lächelte sie und sah ihm wieder in die Augen. „Solltest du jedoch weniger erreichen, fürchte ich, wirst du Eohl auf Augenhöhe sehen müssen. Eohl kann nicht ewig unter einem Mann stehen, dem weniger als die Welt gehört.“ Diese doch recht überhebliche Aussage war für die Yihwa eine Selbstverständlichkeit. Sie sprach natürlich nicht über sich selbst, nicht über die Eohl des Jetzt, das Werkzeug. Sie sprach von der Eohl der Zukunft, einer deutlich stärkeren Frau, die ihren Weg und ihre Ziele kannte. Eine Frau mit einer Persönlichkeit und einem Lebenssinn. Eine Frau, die so viel besser war als Eohl, die Crusaderin.
„Mir ist bewusst, dass ich ein Werkzeug bin, und ich werde meine Rolle erfüllen. Dessen kannst du dir sicher sein. Doch sei dir bewusst, dass meine Rolle erfüllt sein wird, wenn das Fiore, wie es jetzt ist, nicht mehr existiert. Danach wird es mich, das Werkzeug, nicht mehr geben. Danach hat Eohl ihren eigenen Weg zu gehen. Ist dieser Weg unter deinem, so wird sie dir dienen. Ist er jedoch neben deinem...“ Mit einer langsamen Bewegung streckte sie ihre Hand aus, legte sie sanft an die Wange ihres Gegenübers. „Dann hoffe ich, ihr könnt euch dennoch unterstützen. Eohl hat kein Interesse an der Welt. Eohl wird dir nichts stehlen. Bis die Welt dein Eigentum ist, wünsche ich mir, dass ihr Partner seid, die einander zur Seite stehen. Nicht im Dienste, sondern in Freundschaft.“ Sie lehnte sich wieder zurück, legte ihre Hände auf ihren Knien ab. So langsam wurde ihre Sitzposition unbequem, doch das war die Yihwa gewohnt. Sie nahm es kaum wahr.
„Selbstverständlich steht es dir frei, deine Liebe mit sämtlichen Menschen zu teilen, die sie annehmen“, fügte sie noch hinzu. Schlussendlich war schließlich auch Liebe etwas, an dem Eohl kein Interesse hatte.

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Zuletzt von Eohl am Sa 5 Dez 2020 - 17:02 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Alexios Wohnung
Alexios Wohnung EmptyMi 25 Nov 2020 - 19:11

Die Reaktion seiner Gegenüber auf den Kuss fiel etwas steifer aus als der Blonde erwartet hatte. Jedoch hatten sie heute schon einige für ihn unerwartete Taten und Reaktionen auf Lager gehabt, daher war er auch in diesem Moment nicht allzu überrascht und schob es einfach darauf, wie sie eben war. Weitaus interessanter waren gerade ihre nächsten Worte. Er hörte ihr ganz genau zu, nach ein paar Sätzen fing er jedoch an seine Stirn, etwas nachdenklich und ein wenig erstaunt, zu runzeln. Diese Überzeugung und Überheblichkeit in der Stimme der Yihwa war ungewohnt für Alexios und es verärgerte ihn nicht nur ein bisschen, dass sie wirklich in Frage stellte, ob er es schaffen würde eines Tages die ganze Welt zu beherrschen. "Oh, du brauchst dir keine Sorgen zu machen. Es steht außer Frage, dass ich es bin der eines Tages über alles herrschen wird. Schon jetzt gehört die Welt rechtmäßig mir, ich brauche sie mir nur noch zu nehmen!" Bei diesen doch sehr überheblichen Worten, die jedoch völlig seiner Überzeugung entsprachen, fing er an seine Stimme etwas zu heben und einen schärferen Tonfall zu nutzen. Nach diesen Worten atmete er jedoch einige Male tief ein und aus um sich wieder zu beruhigen. Er war vielleicht überheblich und leicht zu erzürnen, doch er hatte gerade ein scheinbar fähiges Werkzeug gefunden. Es täte ihm nicht gut sie zu verärgern oder ihr gar in einem Wutanfall etwas anzutun. Für den Moment brauchte er sie noch. "Es ist gut, dass du selbst erkannt hast, dass du ein Werkzeug bist. Dann will ich mich auch nicht scheuen dich als solches zu benutzen! Wie ich dann zu deinem zukünftigen Ich stehen werde... Nun, das wird wohl ganz davon abhängen wie loyal sie mir gegenüber sein wird. So lange sie loyal ist, sehe ich kein Problem unsere Wege auch... Nebeneinander zu beschreiten."
Er spürte ihre Hand auf seiner Wange und legte kurzerhand seine Hand auf ihre. Auch wenn die Wärme durchaus angenehm war, gingen ihm andere Gedanken durch den Kopf als die Gelüste aus denen er sie ursprünglich mal angesprochen hatte. Ihr Gespräch hatte es tatsächlich geschafft sein Verlangen danach fürs erste zu vertreiben und ihn dazu zu bringen etwas über die Zukunft nachzudenken.Wie könnte er sie in der Zukunft für seine Zwecke nutzen? Und wie sollte er seine Lüge, dass er bereit war auch nebeneinander zu gehen zukünftig verstecken? Denn für ihn konnte es niemanden neben sich geben, der Platz eines jeden war unter ihm. Jedoch hatte Eohl auch schon gesagt, dass sie sich fügen sollte, wenn er eines Tages die Welt beherrschen würde. Was spräche also dagegen zumindest zeitweise jemanden neben sich zu akzeptieren, bis er sein Ziel erreicht hatte?

Die ganze Zeit, die er in Gedanken verbrachte, lang hatte er ihr weiter in die Augen geblickt. Doch nun als er seine Gedanken beendet hatte, spürte er plötzlich eine Erschöpfung seinen Körper erfüllen. Der Tag heute war wohl doch anstrengender als er gedacht hatte und ihr bedeutungsschweres Gespräch, das einige Zeit in Anspruch genommen hatte, half auch nicht. Kurzerhand ließ er sich also einfach rückwärts auf seine Matratze fallen. Die Energie seines Aufpralls auf der Matratze breitete sich dabei komplett über sie aus und brachte sie etwas zum springen, ehe sie wieder zur Ruhe kam. "Was willst du jetzt machen? Ich bin nicht sicher ob sich die Situation in der Stadt schon beruhigt hat. Wenn du willst kannst du hierbleiben. Oder du kannst nach Hause gehen. Ich würde die Tüten mit der Kleidung morgen dann zu dir bringen lassen." Er war gerade so mental erschöpft, dass es ihm tatsächlich völlig egal war. Und das kam nur selten vor.

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BeitragThema: Re: Alexios Wohnung
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„Die Welt... gehört dir?“ Was für eine abstrakte Information Alexios da als Fakt in den Raum warf. Wie er das wohl meinte? Es war schwer für Eohl, das einzuschätzen, denn aktuell wirkte es wirklich nicht, als würde die Welt als Gesamtes jemandem gehören. Wie er sie sich nehmen wollte, war ebenfalls nicht leicht zu verstehen. Sie zweifelte nicht an seinen Worten, war sich aber unsicher, wie sie sie zu interpretieren hatte. Es wirkte allerdings nicht wie ein guter Zeitpunkt, danach zu fragen. Der Megalos war gerade recht aufgebracht, aber dennoch in der Lage, die Situation objektiv zu betrachten. Ja, sie war ein Werkzeug, und ja, er konnte dieses Werkzeug frei verwenden. „Es freut mich, das zu hören“, nickte sie mit einem schockierend ehrlichen Lächeln. „Ich kann dir versichern, dass Eohls Loyalität zuverlässig ist. Sie wird sich freuen, zu erleben, wie du dir die Welt nimmst, Alexios.“
Wenn er wahrlich die Macht hatte, die Welt zu besitzen, dann hatte die Eohl der Gegenwart heute einen unvergleichlichen Verbündeten gefunden. In der Zukunft würde sie so viele davon benötigen wie möglich. Natürlich war ihre Loyalität real, niemals würde die Yihwa die erste Person sein, die ein Versprechen brach... auch wenn sie es nicht schätzte, hintergangen zu werden. Seite an Seite mit Alexios zu schreiten klang wünschenswert, unter ihm zu dienen nicht verkehrt, wenn er ihre geteilte Welt zu seiner eigenen gemacht hatte. Solange er nicht so naiv war, seine Worte zurückzunehmen, ehe die Welt ihm gehörte, würden sie sicher eine harmonische Beziehung hegen können...

Erschöpft sank der Hüne hinab in sein Bett und schien seinen Gast völlig aus den Gedanken zu verlieren. Es interessierte ihn also nicht, was mit Eohl passierte. Nun, das war recht normal, auch wenn es sie vor eine Wahl stellte, die sie normalerweise nicht hatte. Sie... konnte hier bleiben? „D-du meinst, d-dass ich entscheiden soll?“, fasste die Yihwa zusammen und errötete, plötzlich wieder deutlich weniger entspannt als bei ihrer ganzen Unterhaltung über seine Weltherrschaft. Der Gedanke, die Körperwärme eines Auserwählten im Schlaf zu spüren, war so aufregend, und die Tatsache, dass er es ihr technisch gesehen erlaubte, ließ ihr Herz höher schlagen. Aber... das war keine Aufforderung. Er sagte nicht, dass sie bleiben sollte, er stellte es ihr frei. Hatte sie wirklich das Recht, sich anmaßend einem Auserwählten zu nähern, nur weil er es ihr gestattete...?
„Ich... ich würde gerne bei dir bleiben“, nickte sie entschlossen und schluckte, ihre Haut glühend heiß. Vorsichtig und immer darauf achtend, ob Alexios ihr das Signal gab, dass sie stoppen sollte, näherte sie sich seinem Körper und rollte sich an seiner Seite zusammen, ihr Rücken an seine Seite geschmiegt wie ein scheues Kätzchen. Wie angenehm... Diese Position wollte sie ungern wieder verlassen. Es würde sich sicher gut anfühlen, in einem so ungewohnt bequemen Bett zu schlafen und dabei nicht allein zu sein. Und wenn es soweit war, dass sie aufstehen musste, konnte sie in aller Gründlichkeit Alexios Wohnung nach interessanten Dingen untersuchen. Schließlich würde sie nur zu gerne mehr über ihn lernen...

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BeitragThema: Re: Alexios Wohnung
Alexios Wohnung EmptyDo 31 Dez 2020 - 21:32

"Natürlich gehört sie mir. Wer sonst, außer mir, sollte einen Anspruch auf sie haben? Genau, niemand." Sehr selbstzufrieden, und vor allem von sich selbst überzeugt, nickte Alexios mehrmals, so als wäre das was er gesagt hatte selbstverständlich. Schließlich war es das auch. Auch auf die nächsten Worte der Magierin nickte er mehrfach. "Sehr gut. Nichts ist mir wichtiger als Loyalität. Und das geht in beide Richtungen!" Und das war auch die volle Wahrheit. Alexios hatte viele schlechte Seiten und war auch zu fast allen Schandtaten bereit, doch jemanden, der ihm gegenüber loyal ist, enttäuschen oder fallen zu lassen... Das würde selbst er nicht tun. Das war eine seiner wenigen moralischen Richtlinien.

Die Fragen von Eohl bezüglich seiner Erlaubnis die Nacht hier zu verbringen registrierte der Blonde schon gar nicht mehr richtig. Doch als er merkte, wie sich ein warmes etwas an seiner Seite zusammen rollte, gab er ein zufrieden klingendes Geräusch von sich. Schon im Halbschlaf legte er noch seinen Arm um sie herum und zog sie noch etwas näher an sich, ehe er langsam weiter in den Schlaf abdriftete...

Am nächsten Morgen war es ein langsames erwachen für ihn. Er befand sich noch eine lange Zeit im Halbschlaf, nicht ganz sicher was ist und was war. Er spürte nur die zusätzliche Wärme, roch den zusätzlichen Geruch und war irgendwie zufrieden, während er langsam wacher wurde. Noch immer ein wenig verschlafen kam ein gemurmeltes "Guten Morgen" über seine Lippen, ehe er etwas bemerkte, was ihn schlagartig wach werden und aufrichten ließ. Warum hatte er noch seine Kleidung an? Vor allem wenn jemand mit ihm im Bett lag? Das würde doch normalerweise nicht passieren. Nur langsam kamen die Erinnerungen an den Vorabend zurück und ihm fiel alles wieder ein. Also war Eohl tatsächlich hier geblieben. Nun, er hatte es ihr schließlich erlaubt und auch wenn er es wahrscheinlich nie zugeben würde, war es doch ganz angenehm gewesen. Langsam wandte er schließlich seinen Blick zu der anderen Person in seinem Bett. Ob sie wohl noch schlief?

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BeitragThema: Re: Alexios Wohnung
Alexios Wohnung EmptySa 2 Jan 2021 - 14:23

Eohl war nicht dafür bekannt, einen besonders festen Schlaf zu haben, aber sie war es auch nicht gewohnt, in so einem angenehmen Bett zu schlafen. Sie schlief tatsächlich relativ gut durch, auch wenn sie zwischendurch ein paar Mal paranoid aufwachte und hin und her blickte, um sicher zu gehen, dass auch alles in Ordnung war. Der große Spiegel im Raum entnervte sie ein wenig, schließlich bedeutete der, dass sie selbst, wenn sie gerade erst wach wurde, darauf achten musste, wohin sie guckte, wenn sie ihre eigene Reflexion vermeiden wollte. Schlussendlich triumphierte aber die warme, weiche Matratze und die sanfte Bettdecke, auf der sie lag. Erst, als sie eine Bewegung neben sich spürte und die Stimme des Megalos hörte, entschloss sie sich, endgültig aufzuwachen.

„Guten Morgen, Alexios“, erwiderte sie seine Worte freundlich und drehte ihren Körper so, dass sie ihm in die Augen sehen konnte. „Ich hoffe, du hast gut geschlafen. Du duftest so niedlich, wenn du nicht wach bist.“ Mit einem amüsierten Kichern schloss sie ihre Augen und atmete einmal tief durch die Nase ein, genoss ein letztes Mal die Nähe des Blonden, ehe sie sich vom Bett drehte und auf beide Beine stellte. Erst, als ihr Körper wieder so ausgerichtet war, dass ihr Kopf in Alexios Richtung blicken sollte, öffnete sie ihre Augen wieder. Sie konnte ja nicht riskieren, versehentlich in den Spiegel zu sehen. „Vielen Dank für die Ehre, hier schlafen zu dürfen. Dein Bett ist wundervoll, Alexios“, meinte sie dankbar und kicherte ein wenig. Ob er ihr erlauben würde, die Bettwäsche zu behalten, auf der er gelegen hatte? Oder wäre es unpassend, so eine Frage zu stellen? Sie sollte ihn vermutlich nicht gleich um einen Gefallen bitten, nachdem er so gut zu ihr gewesen war. Stattdessen schuldete sie es ihm eher, etwas Gutes für ihn zu tun.
„Oh, ich weiß! Warum mache ich dir nicht ein leckeres Frühstück? Das wäre ein angemessener Dank, nicht wahr?“, meinte sie fröhlich und leckte sich die Lippen. Selbst aß sie zwar fast nichts außer trockenem Brot, aber sie konnte gut Dinge schneiden, also sollte sie auch in der Lage sein, halbwegs ordentlich zu kochen. Ja, das klang wundervoll. „Du musst mir auch nicht sagen, wo alles ist. Bleib einfach liegen und ruh dich aus“, nickte sie ihm lächelnd zu. „Ich schaue gern in jede einzelne deiner Schubladen, bis ich finde, was ich brauche. Ich finde es ohnehin unheimlich interessant, mehr darüber zu erfahren, wie du lebst. Dein Haus ist mit meinem überhaupt nicht zu vergleichen, also bin ich richtig, richtig aufgeregt...“

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BeitragThema: Re: Alexios Wohnung
Alexios Wohnung EmptySa 16 Jan 2021 - 21:18

Er... Duftete niedlich wenn er nicht wach war? Nun, das war definitiv ein Kompliment, das er bisher noch nicht gehört hatte. Mit einem leicht zweifelnden Gesichtsausdruck und hochgezogener Augenbraue betrachtete er die Frau neben sich im Bett, ehe er seinen Kopf leicht schüttelte. "Ich schätze man kann sagen, dass ich ganz gut geschlafen habe. Ich hoffe doch das trifft auch auf dich zu?" Es wäre schließlich eine unglaubliche Beleidigung ihm gegenüber, sollte sie jetzt sagen, dass sie nicht gut geschlafen hatte. "Frühstück, ja? Hmm, das klingt tatsächlich nicht allzu schlecht. Es sei dir gewährt." Mehr beiläufig als wirklich aufmerksam gab er ihr seine Erlaubnis. Ihre nächsten Worte ließen ihn dann jedoch innerlich doch ein wenig aufschrecken. "Jede einzelne?" Was hatte er sich da nur für eine Person in sein Haus und auch noch als Verbündete geholt? Allerdings... War es nicht auch erfrischend, dass sie solch reges Interesse an ihm und sein Leben zeigte? Eigentlich sollte das ja natürlich sein, bei einer Person wie ihm. Jeder sollte immer mehr über ihn wissen wollen und nach seiner Aufmerksamkeit haschen, wie Eohl es tat. "Bedien dich ruhig." Großzügig wie er war erlaubte er es ihr seine Schubladen zu durchsuchen und ihre Neugierde zu erfüllen. Es gab in den Schubladen eh nichts was irgendwie problematisch für ihn werden könnte, von daher sollte sie sich ruhig umsehen.

Wie von Eohl vorgeschlagen blieb Alexios noch ein Weilchen liegen, entspannte sich und ließ seine Gedanken einfach treiben. Ob Eohl wohl zurecht kam? Hoffentlich stellte sie keine totale Katastrophe in der Küche an. Während er so da saß fiel sein Blick auch nochmal auf den Spiegel und er sah, dass er ja noch immer die Kleidung von gestern trug. Das ging ja mal gar nicht! Ohne lange zu zögern stieg er aus dem Bett, entledigte sich der Klamotten und stand anschließend vor dem geöffneten Kleiderschrank. Was sollte er nur anziehen? Woraus hatte er heute Lust? Die Auswahl war immer so groß. Er würde fürs Frühstück vorerst natürlich nur einen Morgenmantel anziehen, damit wollte er aber auch noch warten, bis er sich sein Outfit für später zurecht gelegt hatte. Vielleicht was rotes? Nein, danach war ihm heute irgendwie nicht. Blau war ihm zu traurig und schwarz erst recht. Was sollte er also tun...

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