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 Ländereien Ost-Fiores

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Aska

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BeitragThema: Ländereien Ost-Fiores
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Ortsname: Ländereien Ost-Fiores
Art: Freiraum
Spezielles: -
Beschreibung: Die Landschaft Ost-Fiores ist geprägt von satten, grünen Farben und weitläufigen Feldern, Wiesen und Wäldern. Abgelegen von den großen Städten führen nur noch Feldwege und Trampelpfade Reisende an ihr Ziel. Kein Wunder also, dass sich diese Landstriche für den Bau neuer Gleisstrecken anbieten.

Change Log: 14.01.2021: Ein Waldstück zwischen Magnolia und dem Clover Lake ist durch Erdrutsche und eine gewaltige Explosion in Mitleidenschaft gezogen worden. Aktuell besteht aber nicht die Gefahr von weiteren Erdrutschen.
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BeitragThema: Re: Ländereien Ost-Fiores
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B-Rang - Coop: Die Situation entgleist!


[1] Unruhig, aber nicht minder rhythmisch, tippte der Zeigefinger Askas auf ihrem Oberarm herum. Sie hatte die Arme verschränkt und blickte angestrengt in die Ferne. Mal nach links, mal nach rechts, geradeaus und hinter sich über die Schulter. Die junge Magierin war angespannt, denn es war Böses im Busch! Als die Vorkommnisse an der neuen Gleisstrecke publik wurden, wollte die Blondine sofort mehr darüber erfahren. Wann immer sie mitbekam, dass Monster oder andere Kreaturen Erwähnung fanden, spitzte Aska die Ohren und wollte der Sache auf den Grund gehen. Der Gedanke, auf Dämonen zu treffen und diese zu vernichten, heizte die heldenhafte Magierin förmlich an. Kein Wunder, schließlich war dies ihre Daseinsberechtigung! Zwar wusste bisher noch niemand, um welche Wesen es sich handelte, welche die Bahnarbeiter attackiert hatten, aber das würde sich herausfinden lassen. Und würde es sich tatsächlich um Dämonen handeln, so würde Aska keine Gnade zeigen! Ein selbstgefälliges Lächeln bildete sich im Gesicht der Blondine. Ohja, das war eine Quest für sie!

Doch nicht nur für sie allein. Aska wusste nicht woran es lag (vielleicht an den geografisch nicht zuzuordnenden Weiten dieses Ortes?), aber ein Magier der sogenannten dunklen Gilde würde an ihrer Seite sein. Die Devilslayerin selbst gehörte Fairy Tail an und daher hörte sie bereits, dass Royal Crusade als verrucht und frei von Moral galt. Dass sich beide Institutionen nicht unbedingt nahe stehen konnten, lag wohl auf der Hand. Nun war Aska ihrer Gilde natürlich treu ergeben und würde jederzeit für das Haus einstehen und seine Ehre verteidigen.. Aber jeder ist sich selbst am nächsten und so machte sich die Magierin wenig Gedanken um mögliche Fehden mit Royal Crusade und co. Sie hatte nur ein persönliches Ziel, welches es zu erreichen galt.

Noch war die junge Dame mit dem langen, dunkelblonden Haar guter Dinge und sogar relativ frei von Vorurteilen. Aska sah die ganze Sache relativ pragmatisch: Eine Person einer anderen Gilde erschien - das Ziel beider war dasselbe und so sollten die Interessen übereinstimmen, was die Quest betraf. Danach würden sich ihre Wege wieder trennen und man sah sich wahrscheinlich eh nie wieder. Dennoch kam sie nicht um ein Gefühl von Nervosität herum.. Was, wenn die Zusammenarbeit in einer Katastrophe enden würde? Was würde das mit ihrem Heldenruf anstellen? Ja, Aska glaubte wirklich, dass sie so etwas wie einen Heldenruf hatte. Naja, es würde schon gut gehen. Sicherlich würde er oder sie auch jeden Moment anreisen.

Bei dem Treffpunkt handelte es sich um das Lager der Bahnarbeiter, welches nicht weit von einem kleinen Dorf in der Nähe entfernt war. Das Lager bestand im Grunde nur aus Zelten, einem Brunnen, Feuerstellen, Fässern und Kisten. Doch es hatte einen Vorteil: Es war weit genug von jenem Ort entfernt, an welchem die Männer von diesen Kreaturen angegriffen wurden.

@Thana

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BeitragThema: Re: Ländereien Ost-Fiores
Ländereien Ost-Fiores EmptyMo 17 Aug 2020 - 10:28


B-Rang – Coop: Die Situation entgleist

Thana & Aska

#1 Thana war demotiviert wie eh und je. Sie mochte es nicht grade, mit Magiern anderer Gilden zusammenzuarbeiten. Dieses ganze Verstellen und Zurückhalten, was die eigenen Ambitionen und die eigene Einstellung angingen. Sie musste ihren Drang, über das Königreich und allgemein jeden zu fluchen ein wenig runterschrauben. Darüber hinaus ging es ja sogar darum, dem Königreich Gutes zu tun. Dabei wollte sie es doch so gerne stürzen und neu ordnen… Was man ihr erklärt hatte, klang allerdings auch sinnig. Dieser Bau der Bahngleise, die das Streckennetzwerk ausbauen sollten, waren potenziell sehr ertragreich. Handelswege, politischer Austausch und was nicht noch alles gefallen war. Jedenfalls verstand Thana, dass diese Bahnstrecke nützlich sein konnte. Es musste also sichergestellt werden, dass sie fertiggestellt wurden. Das bedeutete leider auch, dass sie mit einer Magierin von Fairy Tail, ausgerechnet Fairy Tail zusammenarbeiten musste. Es hieß, man hätte nicht verhindern können, dass auch andere Gilden an dieser Mission teilnahmen und dass sie sich damit abzufinden hatte. Grässlich.

Thanas Haare wehten im Wind. Mit verschränkten Armen stand sie dort und blickte nach vorn. Direkt neben ihr hampelte sich ein armer Kerl ab. Die Magierin hatte ihn mit Nachdruck dazu „überreden“ können, sie zu ihrem Treffpunkt zu fahren. Auf einer Draisine kutschierte er sie über die bereits gelegten Schienen. Dass er dabei alleine arbeiten musste, erschwerte das Ganze natürlich noch. Thana hatte aber kein Interesse sich abzumühen, noch bevor ihre Mission überhaupt angefangen hatte. Die letzten Meter rollte das Fahrzeug aus, ehe es knarzend vor dem Lager der Bauarbeiter zum Stehen kam. Dieses Lager war verlassen, das sah man auf den ersten Blick. Seit den Angriffen war es unbewohnt. Der Wind zerrte an den Zelten, schlug manche von ihn ab und zu auf und wieder zu. Hier und da lagen Gegenstände herum, die bei der Flucht einfach liegen oder gar fallen gelassen wurden. Das einzige, sehr aktuelle Lebenszeichen stellte eine junge Frau dar, die mit verschränkten Armen in diesem Lager stand. Sie wartete. Sie wartete auf Thana. Das musste diese Fairy Tail Magierin sein.
Thana warf einen strengen Blick über die Schulter und der Gleisarbeiter, der sie hergebracht hatte und sich grade ausgelaugt den Schweiß von der Stirn wischte, bemerkte die plötzliche Aufmerksamkeit und sprang auf. Er rutschte von der Draisine und machte sich nützlich, indem er der Magierin herunterhalf. Dank erntete er dafür nicht. Thana ließ ihn sogar links liegen und würdigte ihn keines Blickes mehr. Der Mann kletterte wieder auf das Fahrzeug. Er überlegte noch, ob er sich verabschieden und den Zweien alles Gute wünschen sollte, doch behielt er es lieber für sich. So mühsam wie zuvor, arbeitete er daran sich selbst wieder zurückzubringen.
Die Dürremagierin näherte sich ihrer temporären Partnerin. „Thana. Guten Morgen. Sollen wir gleich weiter?“ Sie verlor wirklich keine Zeit, wollte sie die Quest doch so schnell es ging hinter sich bringen. Mit dem Daumen deutete sie über die Schulter, die Gleise entlang. Dorthin, wo die Gleisarbeiter angegriffen wurden.

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BeitragThema: Re: Ländereien Ost-Fiores
Ländereien Ost-Fiores EmptyDi 18 Aug 2020 - 21:31

[2] Heldenhaft, anmutig, aufrecht und stolz stand Aska also im ehemaligen Lager an den Bahngleisen und harrte den Dingen, die da kommen. Und tatsächlich kam da ein ziemlich eindrucksvolles Ding auf! Die Blondine löste die verschränkten Arme voneinander und bewegte sich ein, zwei Schritte nach vorne. Eine Draisine kam auf sie zu, welche zwei Personen beförderte. Erst als das Gefährt näher kam, konnte Aska mehr erkennen. Sie erblickte einen Mann, welcher sich ziemlich anstrengen musste, um die Draisine fortzubewegen und eine junge Frau, die sich tatenlos chauffieren ließ. Diese Frau musste eine wichtige Persönlichkeit sein, vielleicht vertrat sie die Auftraggeber der Quest? Die Obrigkeiten verweigerten sich ja gerne mal den anstrengenden Arbeiten. Dabei wirkte das so albern, denn eine Draisine fuhr doch viel schneller, wenn beide mithalfen! Aber Aska hatte gelernt, dass die Obrigkeiten sich gerne von solcherlei Dingen abspalteten. Der schwer atmende Mann half der.. Bürgermeisterin (?) von der Draisine und machte sich dann wieder sofort auf und davon.

Na toll. Nun wurde Aska von dieser Dame begrüßt und der andere Magier war noch nicht vor Ort. So etwas hasste sie! Welchen Eindruck sollte das denn auf die vermeintliche Obrigkeit machen? Doch es sollte anders kommen, als erwartet: Gerade hatte die Devilslayerin ein freundliches Lächeln aufgesetzt, da stellte sich die fremde Frau als Thana vor und wollte sogleich aufbrechen. Aska öffnete den Mund, schwieg aber noch. Wie jetzt? Das war ihre Partnerin? Die Magierin aus Royal Crusade? Das hatte sie bei dem Auftritt irgendwie nicht erwartet. Aber gut! „Mein Name ist Aska van der Velden“, stellte sich die Blondine noch immer etwas perplex vor, fand aber dann ihr Lächeln wieder. Vielleicht war sie eine Adlige, dass sie sich so schamlos chauffieren lassen konnte? Für Aska wäre das undenkbar, solch ein Verhalten wäre nicht besonders heldenhaft. Sie nickte lächelnd und stimmte dem Vorschlag der Fremden zu: „Ein guter Vorschlag!“ Die Fairy Tail-Magierin war Feuer und Flamme! Sie wollte keine Zeit verlieren und auf Dämonen-, äh, Monsterjagd gehen!

Doch während die beiden Damen stumm ihren Weg nahmen, kam Aska nicht drum herum, diese Thana unauffällig zu mustern. Sie schienen im selben Alter zu sein, außerdem waren sie so ziemlich gleich groß. Auffällig war auch der Kleidungsstil dieser Thana, der doch recht freizügig war. Ob sie wusste, was diese Quest eigentlich beinhaltete? Nicht, dass sie immer an ihrem Ausschnitt herumzupfen müsste, damit nichts verrutscht. Das könnte im Kampf hinderlich werden.. Aska wollte aber doch, dass dieser Auftrag reibungslos und nahezu perfekt verlief! Alles andere wäre für die ehrgeizige Magierin inakzeptabel. Dafür aber war sie auf eine Partnerin angewiesen, der ebenfalls so viel daran lag. Doch die Blondine war zuversichtlich, dass doch alles gut werden würde! Vom ersten Eindruck sollte man sich nicht immer täuschen lassen.

Es wäre schon interessant, etwas über Thana zu erfahren. Allerdings wirkte sie nicht gerade so, als hätte sie dieses Interesse auch Aska gegenüber. Allein die Begrüßung war auf ein absolutes Mindestmaß beschränkt worden. Aber vielleicht war sie ja auch einfach schüchtern? Einen Versuch wäre es bestimmt wert, schließlich hatten sie noch eine kleine Wegstrecke vor sich, bis sie den Ort des Geschehens erreicht hatten. „Hast du dir bereits Gedanken darüber gemacht, mit welcher Art von Kreaturen wir es hier zu tun haben könnten?“, fragte sie, in der Hoffnung, auf Anklang zu stoßen. Aska hatte bereits eine Idee, welche sie aber enttäuscht aufseufzen ließ. „Hoffentlich sprechen wir auch wirklich von „Kreaturen“ und nicht von irgendwelchen aggressiven Wildtieren.“ Das wäre wirklich ein Jammer und den Aufwand wohl gar nicht wert! Die Blondine wollte Spiel, Spaß, Spannung und - weil es eben zum Slogan dazugehört - Schokolade.

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BeitragThema: Re: Ländereien Ost-Fiores
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B-Rang – Coop: Die Situation entgleist

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#2 Thana hatte natürlich keinerlei Ahnung, was der anderen Magierin da durch den Kopf ging. Ihre Überraschung war ihr allerdings deutlich anzusehen. Dieser Blick, dazu der herunterklappende Kiefer. Stimmte etwas nicht? Hatte sie etwas falsches gesagt? Die Blondine stellte sich als Aska van der Velden vor, während sie sich scheinbar Mühe gab ihre Fassung wiederzufinden. Immerhin hielt sie sich nicht weiter mit irgendetwas auf, denn sie stimmte Thana sofort zu, sich möglichst zeitnah auf den Weg zu machen. Prima. Die Dürremagierin hatte ja auch nicht den ganzen Tag Zeit. Also eigentlich schon, immerhin übte sie grade ihren Beruf aus, aber zumindest die Lust sich den gesamten Tag mit dieser Quest zu beschäftigen, die hatte sie nun nicht.

Während sie sich in Richtung der Stelle bewegten, an der die Gleisarbeiter urplötzlich angegriffen wurden, hielt die Royal Crusade Magierin ihren Blick vollkommen fokussiert nach vorn. Sie genoss die Stille, also das Schweigen zwischen dieser Aska und ihr. Kaum etwas war nerviger als ein extrovertiertes Plappermaul an der Seite, während man eine Quest bestritt. Statt nerviges Quaken und löchernde Fragen vernahm Thana das Rauschen des Windes, wie er durch die Baumkronen wehte und das Zwitschern der Vögel, die in diesen wohnten. Aus Angst, sie könnte in ein ungewolltes Gespräch verwickelt werden, lenkte sie ihren Blick auch wirklich nicht zur Seite. Drum bemerkte Thana auch nicht, wie sie gemustert wurde. Selbst wenn, so wäre es ihr vielleicht auch egal. Oder aber es ging ihr ganz plötzlich auf die Nerven und sie fuhr aus der Haut. Etwas, was nie jemand erfahren würde.

Die Royal Crusaderin zuckte förmlich zusammen, als sie dann doch die Stimme ihrer temporären Partnerin vernahm, die ihr eine Frage stellte. Gut, so ganz ließ sich das wohl nicht vermeiden. Beinahe ausdruckslos schaute Thana zur Blondine herüber. „Das es Tiere sind glaube ich nicht.“, antwortete sie indirekt auf die Frage, die ihr gestellt wurde. „Ich meine, es war die Rede von Kreaturen, richtig? Wären sie von einem Bären angegriffen worden, hätte man das sicher auch so beschrieben.“ Die Magierin seufzte und blickte wieder nach vorn. „Es sind bestimmt irgendwelche Monster. Minotauren, Geister, irgendetwas, was die Leute komplett aus der Fassung gebracht hat und zwar alle.“ Irgendwie hoffte Thana ja, dass sie sich irrte. Ein paar tollwütige Wölfe zu erledigen ging noch vergleichsweise schnell und war nicht ganz so schwer, wie sich irgendwelchen mythischen Kreaturen entgegenstellen zu müssen. Die Magierin hatte aber ein ganz schlechtes Gefühl bei der Sache.

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BeitragThema: Re: Ländereien Ost-Fiores
Ländereien Ost-Fiores EmptyDi 25 Aug 2020 - 11:00

[3] Als Thana auf die Ansprache Askas reagierte, lächelte die Blonde sie zwar an, allerdings blieb die andere Magierin ihrer Linie treu und verzog keine Miene. Doch sie ging auf den Gesprächsbeginn ein und verhielt sich dabei nicht einmal wortkarg, was Aska durchaus ein wenig erleichterte. Allen Anschein nach war Thana wohl wirklich eine ruhige, schüchterne Person. Aufmerksam lauschte Aska den Worten ihrer heutigen Kollegin und ließ sich diese durch den Kopf gehen. Ja, die Rede war deutlich von Kreaturen gewesen, das stimmt. Für einen Moment lang hatte die Dunkelblonde jedoch den Gedanken gehabt, dass die Bahnarbeiter aus einer Mücke einen Elefanten gemacht haben könnten und ein Bär in ihrer Angst zur Kreatur wurde. Aber Thana hatte recht: Diese Wesen verschreckten alle Arbeiter so sehr, dass sie ausnahmslos Reißaus nahmen. Es ist wohl unwahrscheinlich, dass sich ein Dutzend Männer das Gleiche eingebildet hat. Da war wohl Böses im Busch! Und es ist Askas Aufgabe, diese dunklen Kreaturen zu vernichten! Eine auserwählte Heldin ihres Formats war geradezu prädestiniert, solcherlei Quests erfolgreich auszuführen! Kein Wunder also, dass ausgerechnet sie nun hier war. Und ganz nebenbei: Würde es sich bei den Übeltätern um Dämonen handeln, würde Aska sie vernichten, ohne mit der Wimper zu zucken! Ohja! In den Händen der Magierin kribbelte es bereits vor Kampfeslust!

Egal ob Minotauren, Geister oder sonstige Unholde: Spätestens heute Abend werden sie Geschichte sein!“, kündigte die Dunkelblonde entschlossen an. Das stand ja wohl außer Frage! Stolz wie Oskar marschierte die Licht-Devilslayerin weiter und stellte aber mit einem Gefühl von Unzufriedenheit fest, dass die Kommunikation schon wieder erstickt war. Eine ganze Weile ertrug Aska das auch, allerdings wurde es zunehmend unangenehm, wie stumm und wortlos die beiden Fremden nebeneinander hergingen. Es fühlte sich an wie eine peinliche Stille. Lag das wirklich an der zurückhaltenden Persönlichkeit, welche Aska Thana fälschlicherweise zuschrieb? Oder ging es vielleicht um diese Konflikte, welche die Gilden untereinander hatten? Natürlich wusste Aska davon und sie war ihrer Gilde überaus loyal, aber dennoch war es ihr im Grunde ziemlich egal. War ja nicht ihr Problem, wenn die Mitglieder einander nicht mochten.

Eine ganze Zeit lang mussten die beiden jungen Frauen den Bahngleisen folgen, bis sie bereits von Weitem einen einsamen, männlichen Arbeiter erkannten, welcher sie wohl erwartete. „Der hat wohl den Kürzeren gezogen.“, murmelte Aska mit einem amüsierten Unterton und stellte sich in Gedanken vor, wie er beim Streichholzziehen verloren hat und als einziger am Ort des Geschehens verbleiben muss. Als der Mann die beiden fremden Damen erblickt hatte, ging er ihnen bereits hastig entgegen. Doch auch von der derzeitigen Position aus konnte Aska das Chaos entdecken, welches hinterlassen wurde. All das Werkzeug lag achtlos umher, nichts mehr wurde aufgeräumt. Auch die Baumaschinen standen ungesichert in der Gegend herum. Erst auf den zweiten Blick erkannte die Blondine, dass diese Maschinen teilweise zerstört waren. „Das ist garantiert nicht das Werk eines Bären.“, schoss es ihr durch den Kopf. Ein Wesen, welches dazu in der Lage war, diesen dicken Metallanlagen deutlich erkennbaren Schaden zuzufügen, war eindeutig gefährlich. Aska spürte, dass bei dieser Feststellung das Adrenalin durch ihre Adern schoss. Sie mochte dieses Gefühl, es begleitete sie seit Jahren. „Ohne Zweifel werden wir alle Hände voll zu tun haben. Sehr gut!“, freute sie sich und ballte ihre Hände zu Fäusten. Es waren derartige Aufträge, welche sie ihrem Ziel näher brachten und die bestätigten, dass der Beitritt einer Gilde eine sinnvolle Idee gewesen ist.

Da seid ihr ja endlich!“, zischte der Mann außer Atem, als er den Magierinnen entgegen gerannt kam. Er wollte wohl nicht lauter sprechen, aus Angst, die Kreaturen anzulocken. Einen Moment lang hielt er inne und schnappte nach Luft. Dann musterte er die jungen Damen skeptisch, als er wieder zu Atem gekommen war. „Also.. nichts für Ungut, aber seid ihr die richtigen für diesen gefährlichen Job? Ihr wisst ja gar nicht, womit wir es hier zu tun haben!“ Der Vorarbeiter hatte eigentlich mit einer Horde starker Männer gerechnet.

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BeitragThema: Re: Ländereien Ost-Fiores
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B-Rang – Coop: Die Situation entgleist

Thana & Aska

#3 Für Thana stellte sich eigentlich gar nicht die Frage, worum es sich bei den gemeldeten Wesen handelte. Sie glaubte einfach nicht, dass das alles ein Fehlalarm war. Immerhin hatte mit Sicherheit nicht einfach ein aufgescheuchter Arbeiter die Hilfsanfrage an die Gilden geschickt. Das wird eine Art Vorarbeiter oder Vorgesetzter gewesen sein. Dieser wird sich wiederum mehrere Erfahrungsberichte eingeholt haben. Immerhin wäre es herausgeworfenes Geld, Gilden um Hilfe zu rufen, wenn gar nichts zu helfen gab. Dann wäre da eben noch der Umstand, dass es wortwörtlich um „Kreaturen“ ging. Es war nie die Rede von wildgewordenen Tieren. Grundsätzlich würde Thana aber gerne falsch liegen. Umso schneller wäre der Auftrag vorbei und es wäre leicht verdientes Geld.
„Das hoffe ich doch mal.“, entgegnete die Magierin auf die Kampfansage ihrer Gefährtin. Das würde nämlich bedeuten, dass sie an diesem Tage die Quest abschließen. So sicher wie diese Aska wäre sich Thana dabei nämlich nicht. Sie waren immerhin grade mal auf dem Weg zum betroffenen Ort und hatten noch gar keinen Plan was dort vor sich ging. Sie kannten die Ursache für den plötzlichen Angriff ja gar nicht.
Thana schaute sich zwischendurch in der Weltgeschichte um. Ihre Gefährtin hatte nach den ersten Gesprächsversuchen schnell wieder nachgelassen. Erst als Aska plötzlich etwas murmelte, schaute die Dürremagierin wieder zu ihr. Zumindest wollte sie das, erkannte aber dabei, dass einige Meter vor ihnen ein Mann war. Dieser marschierte den beiden förmlich entgegen. Als Thana ihm entgegenblickte, erkannte sie auch wie hinter ihm ein kleines Chaos veranstaltet wurde. Da hatte definitiv jemand seine Wut rausgelassen und damit schwand die Wahrscheinlichkeit rapide, dass es sich dabei um Tiere gehandelt hatte. Ganz so leicht würde es also nicht werden. Schade drum, aber Thana hatte es ja schon geahnt. Ganz so schade fand Aska das allerdings nicht. Sie verbalisierte sogar, wie toll sie es fand, dass sie sich richtig Mühe geben mussten.
Die Mahaf warf der Blonden einen irritierten Blick zu. Da war wohl jemand streitlustig. Wie motiviert konnte ein Mensch denn sein? Verständnis konnte sie dafür nicht aufbringen.

Laut flüsternd, offensichtlich aus Angst, die besagten „Kreaturen“ könnten ihn hören, begrüßte der heranlaufende Kerl die Zwei. Für Höflichkeit war dabei wohl keine Zeit mehr. Thana nahm ihm das allerdings nicht so übel. Jedenfalls wollte sie das eigentlich nicht. Als er dann aber seine Zweifel darüber äußerte, ob sie die richtigen für den Job seien, ballte sie ihre Hände zu Fäusten. „Wie kannst du es wagen…“, zischte Thana. Das „nichts für Ungut“, hatte seine Aussage in ihrer Sicht nicht grade abgemildert. „Du kannst uns ja mal aufklären, statt dir deine Lunge aus dem Wanst zu prusten und wertvolle Zeit zu vergeuden!“ Glasklar, ihre Ruhe war damit dahin. Stattdessen beherrschte Wut ihr Gemüt.

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BeitragThema: Re: Ländereien Ost-Fiores
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[4] Ein selbstgefälliges Lächeln bildete sich auf Askas Lippen, während sie wissend nickend den Kopf sinken ließ. Ja, die Reaktion des Vorarbeiters kannte die junge Dame nur zu gut. Sie wurde oft mit einer gewissen Skepsis konfrontiert, aber Aska hatte Verständnis für diese einfachen Menschen. Woher sollten sie auch wissen, mit wem sie es hier zu tun hatten? Der gemeine Pöbel rechnet ja in aller Regel nicht damit, einer solch wichtigen Persönlichkeit gegenüber zu stehen. Und abgesehen davon hatte ihr Ziehvater Aska ja ans Herz gelegt, nicht jedem auf die Nase zu binden, dass sie die auserwählte Heldin ist, welche die Welt von den bösen Mächten der Dämonen befreit. Noch immer mit diesem selbstgefälligen Lächeln erhob die Blondine wieder ihr Haupt und holte gerade Luft, um diesen armen, einfältigen Mann aufzuklären, da kam Thana ihr jedoch zuvor. Und wie sie ihr zuvor kam..

Den Mund noch immer geöffnet, aber stumm vor lauter Empörung, wandte sich die Magierin ihrer Kollegen zu. Nicht nur, dass sie die Anrede des Vorarbeiters überaus persönlich genommen zu haben schien, sie reagierte völlig über. Thana beleidigte den Mann sogar und Aska musste unweigerlich auf den „Wanst“ des Vorarbeiters starren. Wie zum Teufel war die denn drauf? So konnte man doch nicht mit den Opfern böser Kreaturen sprechen! Es waren genau diese Menschen, denen Aska Erlösung geschworen hatte! Der Vorarbeiter war ebenso empört. Während er zunächst eher erschrocken drein blickte, wandelte sich seine Miene in Ärger um. „Mit solch überheblichen Worten wirst du diese Kreaturen kaum vertreiben können! Ich hoffe für dich und deine Gesundheit, dass mehr hinter deiner Unverschämtheit steckt, als heiße Luft!“ Wüssten nun alle Beteiligten (außer Thana natürlich) wie passend die Redewendung „heiße Luft“ zu ihren Fähigkeiten passte, hätten sie vielleicht gemeinsam gelacht. Doch unter diesen Umständen versuchte Aska zu retten, was zu retten war und begann schnell zu sprechen, damit Thana vielleicht an sich halten könnte. Aber ob die Blonde damit überhaupt Erfolg haben könnte? Beschwichtigend hob sie die Hände: „Machen Sie sich keine Sorgen, wir werden unbeschadet bleiben. Mit was auch immer wir es hier zu tun haben, es wird dem Erdboden gleich gemacht!“ Große, selbstsichere Worte und eine geballte Faust, hört hört! „Aber es stellt sich noch immer die Frage: Mit was genau haben wir es denn nun zu tun?“, kam Aska auf Thanas bereits gestellte Frage zurück. Die Licht-Devilslayerin warf einen kurzen, vorsichtigen Blick zu ihrer Partnerin. Sie nahm es ihr doch hoffentlich nicht übel, dass sie ihr ins Wort gefallen war?

Der Vorarbeiter, welcher Thana mit bösen Augen gemustert hatte, wandte sich Aska zu. Noch immer lag Misstrauen in seinem Ausdruck, aber immerhin sprach er mir ihr: „Es ist schwer, diese Wesen zuzuordnen, ich habe so etwas noch nie zuvor gesehen. Sie sind ungefähr zwei Meter groß und schlagen mit den langen Krallen ihrer großen Pranken zu. Ihr Geschrei erinnerte uns an das von Großkatzen.. Erst dachten wir, sie hätten es auf uns abgesehen, da sie in uns eine Mahlzeit sehen. Sie griffen urplötzlich aus nördlicher Richtung an. Wir mussten fliehen, aber sie folgten uns nicht, sondern verblieben an diesem Ort und zerstörten alles.“ Der Vorarbeiter schauderte bei diesen Erinnerungen und wischte sich dann den Schweiß von der Stirn. „Nichts desto trotz wurden viele meiner Arbeiter teilweise schwer verletzt. Diese Kreaturen müssen vernichtet werden.“ Der Mann sah abwechselnd zu Thana und Aska. Man merkte, dass er es eilig hatte, hier zu verschwinden. „So viel dazu. Wenn ihr also keine Fragen mehr habt..?“ Dann würde er liebend gerne endlich von hier verschwinden! Aska schüttelte nachdenklich den Kopf. Hätte Thana noch Fragen?

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BeitragThema: Re: Ländereien Ost-Fiores
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Thana & Aska

#4 Thana war sauer. Sie war extra den weiten Weg hergekommen, um sich dieses Problemes anzunehmen. Dazu gab sie sich sogar mit einer dieser blöden Feenmagierinnen ab! Und was bekam sie als Dank dafür? Zweifel. Sie wurde gefragt, „ob sie denn auch die richtige sei“. Die Magierin hatte nicht übel Lust dazu, diesem Kerl eine Kostprobe dessen zu zeigen, womit sie die bösen Kreaturen bekämpfen wollte. Doch ehe sie dazu kam, diesen Gedanken zu verfolgen und ihn abzuwägen, spielte sich der Kerl auf. Er erhob das Wort und rügte die Frau, die ihn und seinen Job retten sollte. Er fand das grade wohl gar nicht nett. Weniger aggressiv, jedoch nicht weniger ernst schaute Thana zu diesem Kerl. Was hatte er gesagt? Er „hofft für ihre Gesundheit“? „Ist das eine Drohung?“, antwortete sie mit einem Zähneknirschen. Man hatte ihr mehrfach ausdrücklich gesagt, sich nicht gegen Passanten zu stellen, wenn sie in Kooperation mit einer anderen Gilde arbeitete. Das bedeutete nicht, dass sie sich nicht wehren würde, wenn es nötig war. Thana bekam jedenfalls vorerst keine Antwort. Stattdessen kümmerte sich Aska um diesen Kerl. Sie hängte sich wirklich ordentlich rein, um den ersten Eindruck ihrer launischen Gefährtin wettzumachen. Sie beschwichtigte ihn und formulierte die Worte der Royal Crusaderin ein wenig freundlicher. Er solle sagen, womit sie es zu tun hatten. Na das wollte Thana doch auch von ihm wissen!

Thanas Fäuste waren noch immer geballt. Sie rang mit sich, diesem Typen nicht sofort eine überzuziehen, während er sich der Fairytail Magierin zuwandte um ihr die Situation zu schildern. Er sprach von großen Kreaturen mit Krallen und Pranken, verglich sie mit Großkatzen. Schließlich, als er fertig war mit erzählen, blickte er die Damen abwechselnd an. Aska verdeutlichte, dass sie keine weiteren Fragen hatte. Thana ging es ähnlich. Sie konnte sich aber nicht verkneifen, ihm noch einen reinzudrücken. „Verzieh dich.“, antwortete sie mit einem Nicken zur Seite und gab damit indirekt die Information preis, dass sie keine Fragen hatte. Der Typ wollte doch nur schnellstmöglich von diesem Ort weg. Statt ihn daran zu hindern, wollte sie ihn gerne wissen lassen, wie erbärmlich sie ihn fand. Ohne zu zögern setzte Thana sich in Bewegung. Sie hob den Arm und rempelte damit absichtlich gegen die Schulter des Mannes, während sie sich so nah wie möglich an ihm vorbei bewegte. Selbstbewusst war sie, keine Frage. Die Magierin schaute sich nicht ein einziges Mal um. Aska würde ihr schon folgen, früher oder später.
Thanas Miene war finster. Was fiel diesem Kerl überhaupt ein? Er und seine Männer rannten wie kleine Mädchen und nun zweifelte er sie… ja nicht nur sie, sondern auch Aska an?
Plötzlich hielt Thana inne. „Was war das? Hast du das gehört?“ Ihr Zorn war verschwunden. Sie wurde plötzlich ganz… normal und kooperativ. Jeglichen Ansatz der Blondine, sich zu ihrer Frage zu äußern, würde die Magierin mit einem Zischen, einem Aufruf zur Stille unterbrechen. „Da!“ Ein Fauchen hallte durch den Wald. Keine Frage, sie waren auf dem richtigen Weg.

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BeitragThema: Re: Ländereien Ost-Fiores
Ländereien Ost-Fiores EmptySa 12 Sep 2020 - 22:54

[5] Thana hatte also ebenfalls keine Fragen mehr. Dafür aber eine fiese Bemerkung! Sichtlich schockiert darüber blickte die Blondine ihre heutige Partnerin an und wunderte sich erneut über deren Verhalten. So etwas hatte sie noch nie erlebt! Diese enorme Unfreundlichkeit machte es direkt unangenehm, neben ihr zu stehen. Aska wollte sich klar von solch einem Verhalten distanzieren. Und dann rempelte sie ihn auch noch an! Fassungslos starrte die Devilslayerin Thana nach und blickte dann entschuldigend zu dem Mann. „Es wird alles gut.“, versicherte sie ihm noch schnell im Vorbeigehen und folgte ihrer Partnerin sogleich. Als sie aufgeschlossen hatte, wartete Aska gar nich länger ab, sondern konfrontierte Thana sogleich mit folgenden Worten: „Sag, ist das der übliche Umgangston in Royal Crusade? Ich habe mich gerade geschämt.“, teilte sie der Dunkelhaarigen unverblümt mit, klang aber dabei nicht unbedingt unfreundlich. Es kam Aska sogar recht sachlich über die Lippen.

Doch so wirklich erfahren sollte die Blondine das noch nicht, denn Thana hielt plötzlich inne. Was war los? Böses im Busch? Die Gesichtszüge der Fairy Tail Magierin verspannten sich angestrengt. Aufmerksam schnupperte sie umher, bis sie meinte, eine Fährte ausgemacht zu haben. Sie spürte, wie ihr Herz einen schnelleren Takt schlug und wie ihr das Adrenalin ins Blut schoss. Manchmal glaubte Aska, von Fenrir dem Wolfsdämon den Jagdinstink „vererbt“ bekommen zu haben. Sie merkte, dass sie scharf darauf war, diese Kreaturen zu vernichten. Die blonde Magierin war eine hochmütige Person, die gar nicht daran denken wollte, zu scheitern. Das passte einfach nicht zu ihr, eine Heldin wie Aska wollte stets erfolgreich sein!

Das plötzliche Fauchen, welches beide Damen vernehmen konnten, bestätigte die Theorie. Sie waren wohl auf dem richtigen Weg! Aska suchte für einen kurzen Augenblick den Blickkontakt zu Thana. Dann nickte sie entschlossen und folgte der Fährte, welche sie erschnupperte. „Diese Viecher riechen streng.“, murmelte sie sehr leise, sodass sie nicht sicher sein konnte, ob Thana das gehört hatte oder nicht. Einige Meter folgten die beiden Magierinnen der Fährte, immer wieder konnte man ein solches Fauchen hören. Doch Aska war sich nicht sicher, ob es unbedingt die beste Vorgehensweise war, unbekannten Kreaturen in einem Wald zu folgen. Zu Gesicht hatten sie noch keines dieser Wesen bekommen. Doch auf der anderen Seite mussten sie ja irgendwie anfangen! Doch dann plötzlich verlor Aska den Geruch der Wesen aus der Nase. Verwirrt darüber blieb sie stehen. „Ich kann sie kaum noch finden“, erklärte sie Thana sichtlich überrascht darüber. Auch das Fauchen war nicht mehr zu hören. Misstrausich über diese Situaiton verschränkte Aska die Arme. „Merkwürdig

Dennoch marschierten sie noch ein wenig tiefer in den Wald, um der Sache auf den Grund zu gehen. Es dauerte eine Weile, da fanden sich die beiden Damen auf einer Lichtung im Wald wieder. Doch dieser Ort hatte etwas untypisches an sich. Aska konnte sich nicht helfen, aber es lag wohl an diesem gewaltigen Erdloch mittendrin. Wenn diese Kreaturen sich darin befanden, dann würde das erklären, warum Aska sie plötzlich kaum noch riechen konnte. Erst jetzt, wo sie so nah am Erdloch standen, vernahm die Blondine wieder den Gestank der Kreaturen. Die beiden Magierinnen sollten vielleicht aufpassen, nicht dass die Wesen noch nachsehen wollen, wer da vor ihrer Haustür herumschnüffelt!

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BeitragThema: Re: Ländereien Ost-Fiores
Ländereien Ost-Fiores EmptyMo 14 Sep 2020 - 10:33


B-Rang – Coop: Die Situation entgleist

Thana & Aska

#5 Aska passte das Verhalten der Dunkelhaarigen so gar nicht. Sie entschuldigte sich indirekt bei dem Kerl und schloss unmittelbar zu ihr auf, nur um sie dann zur Rede zu stellen. Thana war nicht wirklich daran interessiert, dieses Thema nun auszudiskutieren. Wenn die Feenmagierin nicht erkannte, wie dreist dieser Typ war und wie sehr er sie, also sie beide beleidigt hatte, dann war bei ihr wohl Hopfen und Malz verloren. Bevor es aber zu peinlichem Schweigen kam und bevor Aska auf nervige Art und Weise nachbohren konnte, geschah etwas, was definitiv Vorrang hatte.
Die Blonde hörte das Fauchen auch, es war ja eigentlich auch nicht zu überhören. Selbst der Dicke von eben hatte es sicher gehört und begann so schnell zu laufen, wie er es nie zuvor in seinem Leben tat. Thanas Gefährtin atmete sichtlich durch die Nase ein. Roch sie etwas? Was sie vor sich hin murmelte, hatte die Royal Crusaderin nicht gehört. Viel zu sehr hatte sie sich auf Geräusche in der Ferne konzentriert. Sie tat es einfach als mürrisches Gemurmel ab, schließlich hatten die Zwei grade eben noch eine Meinungsverschiedenheit, die nicht wirklich ausdiskutiert wurde. Es gab allerdings auch wichtigeres zu tun. Darin waren sich die beiden Damen augenscheinlich einig. Thana ließ ihre Gefährtin gewähren, überließ ihr den Vortritt. Aska ging gezielt in eine Richtung und so ließ sich die Dürremagierin einfach mal von ihr führen. Es war jedoch nicht so, dass sie ängstlich war. Sie folgte der Blondine auf Schritt und Tritt. Das war allerdings nicht von Dauer, denn bald schon blieb Aska wieder stehen. Verwirrt tat es Thana ihr gleich. Ihre Verwirrung steigerte sich sogar noch, als sie gesagt bekam, dass die Blondine sie „kaum noch finden“ konnte. „Ja, merkwürdig.“, pflichtete sie ihr mit einem sarkastischen Unterton bei. Merkwürdig beschrieb in ihren Augen ganz gut, was da grade vor sich ging. Dass Thana nicht wusste, was Sache war, sah man ihr an ihrem Ausdruck deutlich an.
Es sollte aber weiter gehen. Aska ließ sich nicht lumpen und setzte ihre Suche fort. Mit Erfolg.
Bald darauf fanden sich die beiden Damen an einer Lichtung wieder. Dass sie auf der richtigen Spur waren, erkannte auch Thana sofort. Ein riesiges Erdloch tat sich auf der Lichtung auf. Als sie das große Loch sah, kam der Magierin ein „Ach du Scheiße!“ über die Lippen. Mit einem ganzen Nest voller „Kreaturen“ hatte sie nicht gerechnet. Die Situation sah vielleicht doch etwas bescheidener aus, als sie es sich ausgemalt hätte. Dummerweise sorgte ihr unüberlegter Ausruf für eine gewisse Aufmerksamkeit. Eine zwielichtige Gestalt reckte ihren Kopf aus dem Loch. Sie ließ ihren Blick suchend schweifen, um Ausschau nach dem zu halten, was da grade laut war. Thana.

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BeitragThema: Re: Ländereien Ost-Fiores
Ländereien Ost-Fiores EmptySa 19 Sep 2020 - 16:19

[6] Während die beiden Magierinnen durch den Wald marschierten, überlegte Aska, ob sie Thana erklären sollte, warum sie diese Kreaturen mit ihrem Geruchssinn wahrnehmen konnte. Grundsätzlich würde es die Dunkelblonde ja nicht stören, ihre Identität preiszugeben. Wer prahlt schließlich nicht gerne damit, die Licht-Devilslayerin zu sein und noch dazu die Auserwählte, die die Welt von den bösen Dämonen befreien kann? Aber in solchen Momenten hallte immer die Stimme ihres Ziehvaters in ihrem Kopf wieder, welche sie ermahnte, das lieber für sich zu behalten. Und warum? Weil er Sorge hatte, dass man Aska für verrückt halten könnte. Ihm zu Liebe hielt sie sich daran und ließ Thanas erkennbar fragenden Blick für sich stehen. Wer weiß, ob es nicht sowieso besser wäre, wenn man es jemandem aus der dunklen Gilde nicht auf die Nase bindet?

Beim Erdloch angekommen schossen Aska viele Fragen durch den Kopf. War das wirklich das Nest dieser Kreaturen? Wenn ja, wie sollten sie nun am besten vorgehen? Es wäre nicht gut, sich dort hinein zu begeben. Noch wussten sie ja nicht, womit sie es zu tun hatten. Abgesehen davon konnten weder Aska noch Thana abschätzen, wie gefährlich diese Wesen waren. Es wäre besser, wenn sie es nur mit einem davon zu tun hätten, bestenfalls auch nicht in der Nähe des Nests, wo Verstärkung jederzeit nahte. Der wohl zu laute Ausdruck der Überwältigung Thanas holte die Blondine wieder zurück ins Hier und Jetzt. Nicht ganz die Art, wie Aska es ausdrücken würde, aber inhaltlich durchaus zutreffend! Doch nicht nur sie hatte Thana gehört.. auch das noch, anscheinend fühlte sich eines der Wesen gestört von dem unbekannten Geräusch! Erschrocken über die Schnauze, welche plötzlich aus dem Erdloch kam, wich Aska einen halben Schritt zurück. „Wir sollten vorerst Abstand halten“, wisperte sie so leise wie möglich und so verständlich wie notwendig. Unabhängig davon, was Thana tat, schlich die Magierin aus Fairy Tail einige Schritte rückwärts, ohne das Erdloch aus den Augen zu lassen. Bevor sie nicht erkennen konnte, womit sie es zu tun hatte und wie viele von diesen Wesen nach dem Rechten sehen wollten, würde Aska sich zurückhalten. Die Anspannung in ihr wuchs..

Und dann kam eine Kreatur aus dem Loch gekrochen, wie Aska sie noch nie zuvor gesehen hatte. Es war.. wie eine Kreuzung aus Großkatze und Werwolf. Und obwohl das Tier irgendwie abgemagert aussah, da seine Rippen zum Vorschein kamen, so wirkten die Extremitäten dennoch muskulös. Ohne Zweifel strahlte diese Kreatur etwas Unheilvolles aus, was vielleicht auch an dem rabenschwarzen Fell und den kalten, grauen Augen lag. Es war nicht unbedingt größer als ein Puma, aber deutlich bedrohlicher. Ein tiefes, knurrendes Geräusch war zu hören. Und als diese Kreatur, welche glücklicherweise noch allein war, Thana und Aska erblickte, fixierte sie die beiden Magierinnen mit gefletschten Zähnen.

Was nun? Würde Aska angreifen, könnte das weitere von diesen Kreaturen anziehen. Aber dieses Ding war eindeutig nicht friedlich gestimmt. Zu allem Übel fixierte die.. Werkatze Thana eindeutig mehr, als Aska. Konnte es etwa Stimmen Personen zuordnen? Das würde für die Intelligenz dieser Wesen sprechen. „Wir sollten uns langsam von dem Erdloch entfernen und uns nicht umdrehen. Es muss weggelockt werden“, wisperte Aska und hoffte inständig, dass Thana mit diesem Plan einverstanden war. Es wäre zu gefährlich, hier einen Kampf zu entfachen. Die Hoffnung der Blondine war es, dass die Magierinnen weit ab vom Nest die Fähigkeiten und Stärken dieses Wesens austesten könnten. Langsam, vorsichtig und ohne das Wesen aus den Augen zu lassen, machte Aska Schritte rückwärts..

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BeitragThema: Re: Ländereien Ost-Fiores
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#6 Thana war überrascht und geschockt. Ja, sie selbst hatte zuvor angemerkt, dass definitiv die Rede von Kreaturen und nicht von wilden Tieren war. Dennoch war sie perplex, als sie dieses Wesen aus dem Erdloch hervorkommen sah. Was war das?! Die Worte ihrer Gefährtin, dass sie vorerst Abstand halten sollten, kamen wie verzögert bei ihr an. Zumindest wurden sie verzögert verarbeitet. Hektisch blickte die Magierin zur Seite um zu erkennen, dass Aska langsam und vorsichtig wieder Abstand von diesem Ort nahm. „Wo…“ Thana korrigierte ihre Lautstärke und wisperte zurück. „Wo willst du hin?“ Noch ehe sie sich aber auch in Bewegung setzen konnte, wurde sie von der Seite angefaucht. Erneut fuhr Thanas Blick herum, nur um den dieses seltsamen Tierwesens zu kreuzen. Sie schluckte und konnte förmlich spüren, wie der Rest der Hautfarbe aus ihrem ohnehin eher blasseren Gesicht schwand.
Die Worte Askas, die deutlich mehr Abstand zu diesem Vieh und zum Erdloch hatte, wirkten auf Thana wie Hohn. Die hatte ja auch leicht reden. Dieses Ding starrte sie ja auch nicht an, als wolle es sie bei lebendigem Leibe verspeisen und zwar mit Haut und Haaren. „Witzbold…“, murmelte sie zur Fairy Tail Magierin zurück. Die Anspannung in ihrem Körper stieg mit jeder Sekunde an. Jene fühlten sich allerdings auch nicht als solche, sondern eher wie Minuten, viele Minuten an. Die Dunkelhaarige versuchte ihre Atmung zu kontrollieren. Langsam legte sie den Rückwärtsgang ein. Ihre Hände zitterten. Sie setzte einen Fuß hinter den anderen und beim Dritten Schritt knackte es plötzlich laut. Sie war auf einen Zweig getreten. Das Tierding vor ihr zuckte. Es richtete sich auf, streckte seinen Hals und obwohl es nicht zu einem Spurt ansetzte, gingen die Nerven mit Thana durch. Panisch machte sie kehrt und begann davonzulaufen, so schnell sie ihre Beine trugen. Ein Fehler. Genau dieses Verhalten schien das Katzentier zu triggern. Dieses setzte nämlich ohne zu zögern zur Verfolgungsjagd an.

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BeitragThema: Re: Ländereien Ost-Fiores
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[7] Würde Aska wissen, dass ihr Versuch, Thana einen guten Rat zu geben oder dass ihr Plan mit Hohn verwechselt wurde, hätte sie wahrscheinlich die Welt nicht mehr verstanden. Das würde schließlich bedeuten, dass die andere Magierin sie anzweifelte! Und es gab keinerlei Grund, jemanden wie Aska anzuzweifeln. Die Blondine war so überzeugt von ihren Fähigkeiten und ihrer Heldenhaftigkeit, dass sie die Gefahren um sich herum nicht immer richtig einschätzte. Dennoch hatte sie immerhin in der Not einen Plan, welcher vielleicht helfen könnte! Doch das „Witzbold“, welches die Fairy Tail-Magierin darauf zur Antwort bekam, schlug auch dieser dann ein wenig aufs Gemüt. Aska öffnete den Mund einen kleinen Spalt breit, sagte aber nichts mehr. Stattdessen verengte sie die Augen verärgert und beließ es dabei. Allmählich begriff sie, dass sie es hier nicht mit einer freundlichen Person zu tun hatte. Thana hatte nicht nur die Worte des Vorarbeiters in den falschen Hals bekommen, sondern auch ihre Worte. Warum nur war sie so garstig? Hatte Aska etwas falsch gemacht? Aber was nur.. Nein. Nein, so sollte sie gar nicht erst anfangen!

Den Blick nicht von der Kreatur abwendend, ging die Blondine langsam Schritt für Schritt rückwärts zurück, so wie auch Thana. Die Anspannung beider war enorm. Auch wenn Aska nicht direkt im Fokus der übernatürlichen Raubkatze stand, schlug ihr Herz wild gegen ihre Brust. So zuckte auch sie kurz zusammen, als Thana auf einen Ast trat, welcher knackend unter ihrem Fuß zerbrach. Ein Moment, welcher ewig andauerte. Sie alle standen still, warteten ab. Aska ließ das Wesen nicht aus den Augen und meinte für einen Moment lang, dass es das natürliche Geräusch als solches akzeptiert hatte. Es musste dem Wesen schließlich bekannt vor kommen, wenn Äste knackten. Doch dann, urplötzlich, setzte Thana zur Flucht an und rannte los. „Was tut sie nur?!“, schoss es der anderen Magierin panisch durch den Kopf. Als hätte die lasziv bekleidete Dame den Jagdinstinkt der Kreatur endgültig geweckt, setzte diese die Verfolgung an. Oh, diese..! Kleidet sich, als wäre ihr Beruf ein anderer, mault einen Unschuldigen an, tritt Askas gut gemeinten Rat mit Füßen und durchkreuzt nun auch noch ihren genialen Plan! Die eigentliche Verunsicherung, welche Thana in Aska auslöste, schwenkte um in eine grenzenlose Überheblichkeit. Sie griff nach einem Stein auf dem Boden, rannte so schnell sie konnte hinter der Kreatur her und suchte mit einem lauten: „Hey!“, nach der Aufmerksamkeit der hässlichen Raubkatze, woraufhin sie noch den Stein nach ihr warf.

Diese ging tatsächlich in die Eisen und wandte sich knurrend und schnaubend um, um die blonde Magierin zu fokussieren. Aska hatte dieses Gefühl vermisst. Wie viele Kämpfe hatte sie schon für Fenrir führen müssen? Jedes Mal bekam sie diese enorme Lust auf mehr. Manchmal fühlte es sich so an, als würde sie dem Dämon für einen Moment lang näher sein, als es ihr lieb ist. „Du und deine Artgenossen haben genug schwächliche Opfer durch die Gegend gejagt“, knurrte Aska unheilvoll und konnte sich den kleinen Seitenhieb gegen Thana nicht verkneifen. Richtig cool fühlte sie sich, würde ihre Ansprache am liebsten noch etwas verlängern. Doch die Raubkatze fauchte laut in die Richtung der Blondine und setzte zum Sprung an, um auf sie zu zu laufen. Aska wollte, dass sie ihr möglichst nah kam und bereitete ihren Zauber, die White Devil’s Holy Cannon, vor. Sie lud ihre Hand mit der Magie auf und zielte dann auf die Kreatur. Als diese nur noch wenige Meter von ihr entfernt war, schoss Aska den faustdicken, blütenweißen Lichtstrahl ab und zielte direkt auf den Kopf der unnatürlichen Raubkatze. Diese fiel zurück, stolperte fauchend zu Boden und rollte sich einige Male auf dem Boden hin und her. Ihr linkes Auge und eine große Fläche um dieses herum waren durch den sengenden Lichtstrahl sichtbar verletzt.


Als sich die Kreatur wieder erhob, stand sie noch immer etwas wacklig auf den Beinen. Natürlich war sie nicht kampfunfähig, aber immerhin hatte sie einen deutlichen Denkzettel bekommen. Aska wusste, dass ihr die Mittel fehlten, um dieses Wesen zu töten. Aber in erster Linie würde es ihr reichen, es zu verjagen. Sie brauchten mehr Zeit, um sich etwas zu überlegen. „Hast du noch nicht genug?!“, rief die auserwählte Heldin der Raubkatze dramatisch entgegen und setzte dann auf eine andere Idee. Vielleicht hatte sie es geschafft, die Kreatur ein wenig zu konditionieren und ihr mit dem Licht Angst zu machen. So wandte Aska die White Devil’s Illumination an und hüllte sich in absolut ungefährliches, aber blütenweißes, erhellendes Licht. „Zieh dich zurück!“, drohte Aska der Kreatur, als würde diese sie verstehen. Tatsächlich schien der Anblick des Lichts das auszulösen, was die Fairy Tail-Magierin sich erhofft hatte: Die Kreatur wich zurück und zog sich in Richtung Erdloch zurück. Das Licht um die Devilslayerin erlosch wieder und - zugegeben - ihr fiel ein großer Stein vom Herzen. Erleichtert atmete Aska durch und wartete noch einen Moment ab, ehe sie sich Thana zuwandte. „Ich werde diesen Wald vorerst verlassen. Das würde ich auch dir raten, falls dieses Vieh mit Verstärkung zurückkehrt. Aber als Witzbold liegt es wohl kaum in meinem Ermessen, dir einen Ratschlag zu erteilen.“ Den Blick stolz abwendend und das Näschen ein paar Zentimeter in die Höhe gestreckt, marschierte Aska einfach an Thana vorbei, um zu den Bahngleisen zurückzugehen.

Dort, am Ort der Zerstörung angekommen, sah sich Aska suchend um. Sie brauchten etwas. Irgendein Hilfsmittel, um diese Kreaturen zu vernichten. Die stolze Heldin gestand es sich nicht gerne ein, doch sie konnte es nicht mit all diesen Kätzchen aufnehmen. Leider hatte sie auch keine Ahnung, wie es um Thanas Fähigkeiten stand. Aber wenn sie etwas wusste, dann, dass sie sich auf diese Person nicht verlassen könnte. Also Normalzustand. „Ich könnte schwören, dass ich hier vorhin eine Kiste Dynamit gesehen habe..“, überlegte Aska laut und sah sich weiter um, wobei ihr Blick Thanas Augen kurz fixierte. Hätte sie eine bessere Idee, als den Bau der Kreaturen in die Luft zu jagen?

Manavorrat:
 

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BeitragThema: Re: Ländereien Ost-Fiores
Ländereien Ost-Fiores EmptyMo 12 Okt 2020 - 11:29


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#7 Thana war sich darüber im Klaren, dass die Worte ihrer Gefährtin ernst gemeint waren. Sie befand sie nur für deutlich leichter ausgesprochen, als ausgeführt. Immerhin war sie doch diejenige, die im Fokus dieses seltsamen Viehs stand. Thana hielt den ungemeinen Druck schließlich nicht mehr aus, als unter ihrem Fuß ein Ast knackte. Ein Geräusch, welches die Stille durchschnitt, die bis dahin nur durch ihren Atem und den für sie so unerträglich laut in ihrem Ohr pochenden Herzschlag getrübt wurde. Es war keine durchdachte Aktion, eher ein Instinkt, als sie sich selbst nicht mehr davon abhalten konnte, ihre Beine in die Hand zu nehmen. Ziellos setzte Thana zu einem Spurt durch den Wald an. Im Hintergrund vernahm sie dann Askas Stimme, die nach dem Biest rief. Dass sie auch noch einen Stein warf, nahm die Royal Crusaderin nicht wahr. Viel zu sehr musste sie sich darauf konzentrieren, nicht dem nächsten Ast zum Opfer zu fallen und über ihn zu stolpern.
Thana machte noch Meter um Meter, bis das erneute Hallen Askas Stimme durch den Wald sie schließlich dazu ermutigte, den nächstbesten Baum als Bremshilfe zu nutzen, indem sie nach ihm griff und sich hinter ihn schwang. Nun offenbarte sich ihr das Bild, wie die Fairy Tail Magierin dem Vieh gegenüberstand und sie einander anstarrten. Thana atmete durch. Zum einen rang sie nach Luft, nach ihrem Lauf durch das Geäst, zum anderen mischte sich das Aufatmen der Erleichterung mit bei. Sie war nicht mehr das Ziel des Biests. Einen Moment verharrte die Magierin im Schutz des Baumes. Dort beobachtete sie, wie dieses Raubkatzending zum Sprung ansetzte und sich einen von Askas Zaubern einfing. Sie hatte das Ding zurückgeschlagen, zumindest für einen Moment. Sehr schön. Vorsichtig traute sich Thana wieder aus ihrem Versteck. Sie ließ sich Zeit dabei, wieder zu ihrer Gefährtin aufzuschließen. Es eilte ja auch nicht…

Thanas ohnehin nicht besonders schnelle Geschwindigkeit verlangsamte sich, als sie bemerkte, wie die Katze sich aufraffte und schüttelte. Sie hatte anscheinend noch nicht genug. Als Aska plötzlich zu leuchten begann und dem Vieh vermittelte, es solle abhauen, verstand sie allerdings die Welt nicht mehr. „Was machst du da?! Mach es kalt!“ Es solle sich zurückziehen? Warum?! Sie sollte es gefälligst töten und unschädlich machen. Hinterher holte das Ding noch Hilfe oder so!
Perplex blieb Thana stehen, als dieses Gör meinte, ihr eine Ansprache zu machen und dann einfach an ihr vorbei zu marschieren. Sie ballte ihre Hände zu Fäusten, sodass sich ihre Fingernägel in ihre Handflächen bohrten. „Bist du…“ verrückt? „Willst du mich verarschen?! Warum hast du es nicht erledigt, dann hätte es auch keine Hilfe mehr gerufen!“, brüllte die Magierin ihre Gefährtin an, als diese sich ihren Weg zu den Schienen zurück bahnte.

Zwar war die Dürremagierin alles andere als zufrieden mit dem Vorgehen der Frau, aber sie sah sich gezwungen ihr zu folgen. Alleine dort am Erdloch zu verweilen war wirklich keine gute Idee. Immer wieder einen Blick über die Schultern werfend, bewegte auch Thana sich zurück zu den Gleisen. Sie schnaufte vor Wut, wusste für den Moment allerdings nicht, was sie zu diesem Desaster noch sagen sollte.

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BeitragThema: Re: Ländereien Ost-Fiores
Ländereien Ost-Fiores EmptySo 18 Okt 2020 - 21:53

[8] Aska zitterte vor Wut, als sie sich ihren Weg aus dem Wald bahnte. Ihr Herz schlug heftig gegen ihre Brust, ihr wurde heiß und sie merkte, wie sie die Zähne zusammenbiss. Diese Magierin aus Royal Crusade war die Pest! Noch nie zuvor war die Blondine einem vergleichbar schlechteren Charakter begegnet, mit Ausnahme von Fenrir natürlich. Der Wolfdämon aber hatte immerhin gewusst, sich zu benehmen! Aska spürte den Drang, stehen zu bleiben. Sich zu Thana umzudrehen und auf sie loszugehen. Es juckte ihr förmlich in den Fingern, sie mit ihren Zaubern anzugreifen. Das war auch der Grund, warum sie so zielgerichtet und schnellen Schrittes von Dannen zog. Aska war sich bewusst, dass sie sich nicht immer beherrschen konnte, wenn starke Emotionen wie Enttäuschung, Trauer oder Wut sie belasteten. Sie hatte dieser undankbaren Frau gerade das Leben gerettet, da sie sich allen Anschein nach selbst nicht wehren konnte oder zu ängstlich war und ihr fiel nichts besseres ein, als sie anzuschreien und sich zu beschweren? Warum hatte Thana die Kreatur denn nicht selbst getötet, wenn Aska schon die Vorarbeit geleistet hatte? Und dann fiel es der Blonden wie Schuppen von den Augen. Sie sollte wohl die Drecksarbeit machen. So wie auch der Arbeiter, von welchem Thana sich auf der Draisine hat befördern lassen..

Gut. Wenn das Thanas Absicht war, dann würde Aska aber ihren eigenen Weg gehen. In diesem Fall hätte die Royal Crusade Magierin jegliches Mitspracherecht verloren, wenn sie so tickte. Die Devilslayerin war sowieso dann am erfolgreichsten, wenn sie ihrem eigenen Kopf folgte. Aska atmete mehrmals tief ein und aus, um sich wieder zu regulieren. Es tat weh, sich einzugestehen, dass man es nicht mit einer ganzen Horde dieser Kreaturen aufnehmen konnte, schon gar nicht allein. Vielleicht trafen Thanas Worte sie auch deswegen so. Es war, als würde ihr der Spiegel vorgehalten werden, dass sie nicht gut genug war. Es war ihr ursprünglicher Plan gewesen, dass diese Viecher keine Hilfe holen könnten, doch sie hatte ihn nicht umsetzen können. Zeit für Plan B!

Da ist es ja.“, stellte Aska für sich fest und griff nach der Holzkiste voll Dynamitstangen. Oh, wundervoll! Sogar eine große Rolle voll Zündschnur lag dabei! Das wurde ja immer besser! Die Fairy Tail-Magierin schnappte sich auch diese und sah sich nach Streichhölzern oder einem Feuerzeug um, doch leider wurde sie diesmal nicht fündig. Auch wenn sie es nicht wollte, so musste sie sich wohl oder übel Thana zuwenden. „Sag, Schreihals, kannst du Feuer machen? Oder kommt bei dir nur heiße Luft?“ Irgendetwas würde diese Person ja hoffentlich können. Die überhebliche Maskerade der Blonden kam allmählich zum Vorschein.

Nach einem Schlagabtausch blickte Aska gen Himmel. Die Sonne hatte den Zenit bereits überschritten, sie mussten sich also beeilen! Die Kiste mit dem Dynamit und der Zündschnur hatte sie ordentlich neben sich platziert, als hätte sie Angst, jemand könnte es ihr sonst wegnehmen. Es musste eigenartig auf Thana wirken, dass die Fairy Tail-Magierin so stumm den Stand der Sonne beurteilte. Doch das hatte natürlich einen Grund! Askas Handeln war niemals grundlos! Eine Heldin wie sie wusste immer, was sie tat. Ungeachtet der Tatsache, ob Thana diesbezüglich nachgefragt hat oder nicht, erklärte sie nun den Plan, nach welchem sie vorgehen würde: „Diese Kreaturen sind allen Anschein nach nachtaktiv, was bedeutet, dass sie tagsüber in ihrem Erdloch schlafen. Dein - wieder einmal - viel zu lautes Geplapper hat ihren Schlaf gestört, so wie es auch seit Wochen der Bau der Bahnstrecke tut. Deswegen sind sie so aggressiv.“ So viel zur Einleitung. Ob Thana auch eins und eins zusammenzählen konnte und verstand, was mit diesen Kreaturen vor sich ging? Im Grunde waren es arme Wesen, doch Aska war, was das betraf, ziemlich kalt. „Wenn wir uns leise dem Erdloch nähern, können wir unbemerkt Dynamit hinein befördern und es mit Hilfe der Zündschnur aus sicherer Entfernung entzünden. Der Bau wird in die Luft gejagt und selbst wenn eine Hand voll Kreaturen die Explosion überleben sollte, so werden sie verschüttet und ersticken.“ Da blieb nur die Frage: Konnten sie es so tief in den Bau befördern? Am einfachsten wäre es ja, den Sprengstoff an einem der Wesen zu fixieren, welches es dann ungeahnt selbst ins Nest trug.. Mal sehen. „Es sind nur noch ein paar Stunden zum Sonnenuntergang.“, meinte Aska, rümpfte selbstgefällig die Nase und ging, ohne Thana auch nur eines Blickes zu würdigen, wieder in den Wald. Die brauchte nicht glauben, dass sie an ihrem Ruhm teilhaben dürfte!

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BeitragThema: Re: Ländereien Ost-Fiores
Ländereien Ost-Fiores EmptySa 24 Okt 2020 - 10:55


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#8 Thana war angepisst. Wie konnte dieses Weibsbild nur so naiv sein das Katzenvieh am Leben zu lassen? Pure Dummheit! Wenn es auch nur ansatzweise intelligent genug war, zu kommunizieren und davon sollte man bei diesen teuflischen Gestalten ausgehen, dann würde es seine Artgenossen warnen. Dieser ganze verflixte Bau war nun wahrscheinlich darauf vorbereitet zurück zu schlagen. Jedwede Vorteile durch eventuelle Überraschungsmomente war vertan und warum? Weil diese Magierin eine blöde Fee war. Kämpfen konnte sie ja, da gab es keine Zweifel, jedenfalls nicht von Thanas Seite aus. Aber sie hatte dieses treudoofe Herz eines Fairy Tail Magiers. Das musste es sein. Sie war zu lieb oder aber sie war zu überheblich. Irgendetwas in diese Richtung. Thana fluchte innerlich, während sie ihrer Kollegin zum Lager zurück folgend durch den Wald stapfte. Sie ärgerte sich obendrein, dass sie selbst noch nicht mächtig genug war, diesen ganzen Bau und seine Bewohner einfach auszudörren. Sie verfügte über eine Magie, die zur puren Zerstörung geschaffen war… und musste sich von dieser Magierin helfen lassen. Dieses Gefühl war wie ein Stich ins Herz, doch eines Tages würde sich ihre Mühe auszahlen. Eines Tages würde sie mit Leichtigkeit eine Vielzahl von Feinden vertrocknen und zu Staub zerfallen lassen und das mit nur einem einzigen Zauber, ja!

Thanas verzweigte Gedanken traten in den Hintergrund, als sie die Stimme der Fairy Tail Magierin das nächste mal wahrnahm. Moment, wie hatte sie sie genannt? „Schrei…“, murmelte sie fassungslos vor sich hin. Kurz ballte die Dürremagierin die Fäuste, schaffte es dann aber schnell sich wieder zu beherrschen. Es war der Gedanke an einen Konterspruch, der ihr etwas Ruhe verschaffte. „Heiße Luft trifft es wohl eher. Du bist doch hier Frau Lampe. Hilft dir dein innerer Funke dabei nicht weiter?“ Sie bezog sich dabei auf die Zauber, die sie hatte sehen können. Thana verschränkte die Arme unter der Brust. Ihre Stirn legte sich in Falten, als sie mit ansah, wie Aska nun plötzlich den Stand der Sonne beobachtete. Sie sah förmlich danach aus, als heckte sie einen Plan aus. Nur wonach sie suchte, das wollte ihr irgendwie nicht so einleuchten.
Die Lippen der Dunkelhaarigen schürzten sich, als die Blonde ihr zu erklären versuchte, dass sie angeblich durch ihre laute Art an dem Angriff schuld sein sollte. „Pah!“, fuhr es ihr aus der Kehler heraus. Schwachsinn erzählte die Frau da.
Thana kam allerdings nicht drum herum, den Teil mit dem in die Luft jagen für gut zu empfinden. Nur einen Haken hatte die Sache und der war gewaltig groß. „Super, du Genie.“ Langsam klatschte sie für die Fee. „Und du willst einfach mir nichts, dir nichts da rein marschieren? Buchstäblich in die Höhle des Löwen? Na dann viel Spaß.“ Nein, sie hatte natürlich keine bessere Idee. Doch die da eben klang lebensmüde! Und auf den Ideen anderer herum zu hacken war für Thana eine leichte Übung.

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BeitragThema: Re: Ländereien Ost-Fiores
Ländereien Ost-Fiores EmptyFr 30 Okt 2020 - 23:11

[9] Frau Lampe? Frau Lampe?! Verglich diese unwissende Person sie gerade mit einer handelsüblichen Leuchte? Einer Straßenlaterne? Einer Nachttischlampe? Einer Deckenleuchte?! Das war ja wohl die Höhe! Aska war in der Lage, die mächtigen Lichtzauber eines durch und durch teuflischen Wesens anzuwenden! Und sie war so talentiert darin, dass sie sogar ihren einstigen Lehrmeister damit vernichtet hatte! Und nun kam dieses weltfremde Huhn daher und verglich sie mit einer Lampe, nur weil ihre Lichtmagie die Eigenartig hatte, zu leuchten? Also etwas Dämlicheres hat Aska ja selten gehört! Das würde die Blonde mit keiner Antwort würdigen! Thana ist selbst schuld, wenn sie so einfältig ist!

Während die Licht-Devilslayerin wieder in Richtung Wald marschierte, hörte sie die Royal Crusade-Magierin hinter sich ihren Plan verspotten. Zugegeben, er war nicht ausgereift, aber es war ein Plan! Aska hielt daraufhin in ihrem Marsch inne - um nicht zu sagen, sie stoppte abrupt - und wandte sich mit verschränkten Armen wieder Thana zu. Ihre karamellfarbenen Augen verengten sich wütend, als die Dunkelhaarige ihr verhöhnend Beifall klatschte. Oh, wenn diese dumme Gans nicht aufpasste, würde es bald erneut klatschen! Aber keinen Beifall! Doch mit einer Sache hatte Thana recht, wenngleich Aska das niemals zugeben würde: Wie sollte sie das Dynamit in das Erdloch befördern? Dieses Loch wäre groß genug, dass Aska einfach hineingehen könnte. Allerdings würde sie das gerne vermeiden.. Nicht, weil diese Kreaturen gefährlich waren, nein. Sondern weil es in deren Erdhöhle dunkel war. Selbst wenn Aska sie erleuchten würde, so wäre sie zum Großteil von Dunkelheit umgeben und das machte ihr doch solche.. „Da ich auf deine Mithilfe ja nicht zählen kann, werde ich mir natürlich eine andere Möglichkeit einfallen lassen, um den Sprengstoff ins Innere des Erdlochs zu befördern!“, meinte Aska patzig, hing dann aber noch eine kleine Spitze an: „Und weil ich nicht nur die Arbeit an sich übernehme, sondern auch das Denken, bist du mir deinen Anteil der Belohnung schuldig“ Ha! Naja, natürlich wusste die Blonde, dass das Quatsch war. Und sie wollte das Geld von Thana auch nicht, aber sie wollte sich den blöden Applaus von ihr auch nicht gefallen lassen und musste noch eins draufsetzen. Ob das jemals ein Ende haben würde?

Während Aska in Thanas Richtung sah, stach ihr plötzlich noch etwas ins Auge. Neben ihrer Partnerin lag ein Seil, ordentlich aufgerollt. So etwas kann man immer brauchen! Zielstrebig ging die Devilslayerin auf die Dunkelhaarige zu, nur um jedoch neben ihr nach dem Seil zu greifen. Als sie das Tau vom Boden genommen hatte, purzelte eine Schachtel Streichhölzer in den Dreck. „Na also!“, freute sich Aska und steckte diese sofort ein. Bepackt mit Dynamit, der Zündschnur, dem Seil und den Streichhölzern könnte es ja eigentlich losgehen! Wie sie nun genau vorgehen würde, könnte sie sich ja immer noch auf dem Weg in den Wald überlegen. Dabei war es Aska ziemlich egal, ob Thana ihr folgte oder nicht. Notfalls würde die tapfere Heldin das schon allein regeln! Auf eine derartige Person könnte sie sowieso verzichten.. Oder?

Tatsächlich hatte Aska gerade eine weitere, glorreiche Idee. Dieser Plan wäre alles, aber nicht idiotensicher. Aber irgendwie musste sie ja an die Sache herangehen! Sie wandte sich um und sah zu Thana. Würde sie ihr erneut Beifall klatschen, könnte Aska wenigstens einen Gegenvorschlag erwarten. Und zwar einen guten Gegenvorschlag! Ansonsten hoffte sie, dass Thana ihr irgendwie doch zur Hand gehen würde. „Wenn wir es schaffen, das Dynamit an einer dieser Kreaturen zu fixieren, könnten wir es mit Hilfe der Zündschnur aus sicherer Entfernung entzünden, sobald sie in ihren Bau zurückgekehrt ist“ Lang genug wäre die Schnur, daran würde es nicht scheitern. Aska hatte es vorhin geschafft, eine der Katzen in die Flucht zu schlagen, doch könnten die beiden so einen Plan wirklich in die Tat umsetzen?

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BeitragThema: Re: Ländereien Ost-Fiores
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B-Rang – Coop: Die Situation entgleist

Thana & Aska

#9 Lam-pe! Thana starrte ihre Gefährtin so eindringlich an, dass allein ihre Mimik herauszuschreien schien, was in ihrem Inneren vorging. „Ja, haste richtig gehört! Frau Lampe! Mhm!“, sagte der Ausdruck der Magierin in etwa. Eine Reaktion darauf bekam sie allerdings nicht. Entweder die Dame war nicht so der Streittyp, oder aber ihr fehlten schlicht und ergreifend die Worte. Wahrscheinlich letzteres, dachte sich Thana. Sie hatte es ihr gegeben! Doch was nun? Aska unterbrach ihren Marsch in Richtung des Waldes. Sie wandte sich der Dürremagierin zu und wirkte alles andere als gut gelaunt. Aber damit war ja auch zu rechnen. Sie motzte Thana an und diese war nicht schüchtern was das Antworten betraf. „Ist ja nicht so, dass ich nicht auch was tun würde. Aber wie wäre es, wenn wir uns auf machbare Ideen beschränken? Oh und wo war dein großes Denkerhirn, als du dieses Vieh hast weglaufen lassen, statt kurzen Prozess zu machen? Nur um es nun doch hinterhältig in die Luft jagen zu wollen?“ Es war ja nicht so, dass Aska nicht irgendwo Recht hatte. Besonders produktiv war die Dunkelhaarige wirklich nicht. Umso mehr Mühe gab sie sich beim Kritisieren der Blonden.
Dann wurde es schlagartig brenzlich. Plötzlich marschierte diese Lichtfee auf Thana zu. Letztere bereitete sich auf das Schlimmste vor. Gingen nun die Pferde mit der Tante durch? Die Dürremagierin griff unter ihrem Cape nach ihrem Kris, mit dem sie sich für eine Konfrontation zu bewaffnen gedachte. Mit jedem Schritt, den Aska auf sie zu machte, wuchs die Anspannung in ihr. Thana verstärkte noch einmal den Griff um ihren Ritualdolch, setzte alle Energie hinein, ihn feste zu packen, als die Blondine sich plötzlich bückte und nach etwas langte. Dieses Etwas war allerdings nicht sie, sondern… ein Seil. Beim Aufheben fand die Gute dann auch noch eine Packung Streichhölzer. All die Aufregung und Nervosität umsonst. Uh, das war peinlich. Glücklicherweise durfte Aska ihre geplante Gegenwehr kaum aufgefallen sein, weswegen sie sich für nichts hätte rechtfertigen müssen.
Thana schnaufte. Sie verstaute ihren Kris wieder und machte sich auf, ihre Questpartnerin weiter zu verfolgen.

Schließlich sprach Aska ein weiteres Mal zur Royal Crusaderin. Man konnte wohl davon ausgehen, dass sie noch nicht endgültig die Schnauze voll hatte. Auf Askas neue Idee hin, wurde Thana nachdenklich. „Hm, irgendwann verlassen die doch sicher ihren Bau um… zu Jagen oder so, richtig? Wahrscheinlich in der Nacht? Was wenn wir einer der letzten Kreaturen auflauern, wenn sie danach in ihren Bau zurückkehren. Wir überwältigen sie, machen was du da erzählst und Krach, Bumm, Peng. Aus die Maus.“ Das… war eine Idee. Ein Vorschlag der Dürremagierin. Sie war produktiv!

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BeitragThema: Re: Ländereien Ost-Fiores
Ländereien Ost-Fiores EmptySo 8 Nov 2020 - 20:58

[10] Natürlich ritt Thana noch immer darauf herum, dass Aska die hässliche Katzenkreatur nicht sofort erledigt hatte. Sie wusste doch selbst nicht, warum sie das Tier nur verjagt hatte. Was, wenn ihre Magie nicht ausgereicht hätte, um dieses Wesen tatsächlich zu töten? Dann hätte sie sich umsonst verausgabt. Und mal ganz abgesehen davon: Thana hätte ja auch mal in die Puschen kommen können, wenn Aska schon die Vorarbeit gemacht hat! Ach, was regte sich die Blonde überhaupt auf. Diese Magierin von Royal Crusade war eine unverbesserliche Kratzbürste. Und es war ihr Glück, dass Aska nicht bemerkt hatte, dass Thana nach ihrem Dolch greifen wollte, als sie auf sie zumarschiert kam. Das hätte die Fairy Tail Magierin ihr niemals verziehen. Aska hatte im Leben bereits genug davon, hintergangen zu werden. Wer auch immer ihr diesen Schmerz zufügen würde, sie würde sich fünffach rächen. Es wäre nicht das erste Mal. Doch so gab es keinerlei Grund sich zu ärgern, denn Aska war so auf das Seil und die Streichhölzer fixiert gewesen, dass ihr entgangen war, dass Thana dachte, sie wollte auf sie losgehen. Abwegiger Gedanke? Wer weiß das schon.

Gerade, als Aska auf halbem Weg zurück zum elendigen Erdloch war, wurde sie hellhörig. Die Dunkelhaarige hatte sie angesprochen, verzichtete aber erstmals auf Beleidigungen, Hohn oder Spott. Die Blonde verlangsamte ihre stolzen Schritte und blieb schließlich ganz stehen, um sich die Idee der anderen Magierin anzuhören. Verdammt. Sie war gut. Oh, um nichts in der Welt würde Aska das zugeben! Dass sie keine Kritik ausübte, wäre wohl Lob genug. Sie wandte sich Thana wieder zu, blickte dafür aber nur über ihre Schulter, statt sich ganz umzudrehen. „So werden wir vorgehen“ Hört, hört! So werden wir vorgehen~ Das musste doch wie Musik in Thanas Ohren klingen? Balsam für eine niederträchtige Seele. Doch genug der Gehässigkeiten, die Idee ihrer Partnerin war wirklich gut. „Wenn sie die ganze Nacht auf den Beinen waren und gefressen haben, werden sie sicher müde und träge in ihren Bau zurückkehren. Das verschafft uns einen weiteren Vorteil“, führte Aska den Gedanken zu Ende. Doch um herauszufinden, welche Kreatur die letzte sein würde, welche in das Erdloch zurückkehrte, müssten sie diese Wesen genau beobachten. „Ich hoffe, du kannst gut klettern und hast keine Höhenangst“ Mit diesen Worten blickte Aska wieder geradeaus und nahm den Weg in den Wald wieder auf.

Warum? Na weil sie natürlich in einer Baumkrone, ganz weit oben sitzen müssten, um zu sehen, wie viele Katzenkreaturen den Bau verlassen und wann alle bis auf eine wieder darin verschwunden waren! Zwar schienen laute Geräusche diese Wesen anzuziehen, nicht etwa Gerüche, aber dennoch wollte Aska auf Nummer Sicher gehen und möglichst weit oben im Baum sitzen, damit man sie auf dem Boden nicht mehr wahrnehmen könnte. Ansonsten würde es an Thana liegen, denn sie musste lernen, still zu sein. Aska aber verkniff sich einen weiteren Seitenhieb in ihre Richtung, damit der Streit wenigstens für die nächsten Stunden ein Ende finden würde. Als sie in der Nähe des Erdlochs angekommen waren, suchte die Blonde nach einem guten Baum und wurde bald fündig. Ihr Equipment hatte sie in ihrem Rucksack verstaut, erst später würde es zum Einsatz kommen. „Da oben sollten wir vor den Biestern sicher sein, außerdem haben wir einen guten Blick auf deren Bau“, meinte sie noch zu Thana und machte sich dann einfach daran, auf den Baum zu klettern. Ast für Ast erklomm die junge Dame den Baum und hockte schließlich irgendwann weit oben, wo sie es sich in einer Astgabelung bequem machte. So, nur noch ungefähr zehn Stunden und diese Quest würde von Erfolg gekrönt werden können!

Als die Nacht über die beiden Magierinnen hereingebrochen war, welche sich erfolgreich anschwiegen, konnten sie bald erkennen, dass sieben dieser Katzenwesen das Erdloch verließen. Es zogen weitere Stunden ins Land, welche von eigenartigen und teilweise verstörenden Jagd- und Fressgeräuschen geprägt waren. So lange, bis die erste, die zweite.. und schließlich die sechste Kreatur ins das Erdloch zurückkehrte. Aska warf Thana einen vielsagenden Blick zu.

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BeitragThema: Re: Ländereien Ost-Fiores
Ländereien Ost-Fiores EmptyMi 25 Nov 2020 - 14:53


B-Rang – Coop: Die Situation entgleist

Thana & Aska

#10 Wenn Thana etwas konnte, dann auf anderen und deren Missetaten herumreiten. Selbstkritik hingegen lag ihr nicht besonders. Aber warum sollte sie sich auch kritisieren? Sie war diejenige, die überhaupt einen Plan vom Leben hatte. Einen Plan von der Welt, wie sie wirklich sein sollte. Ja, okay. Dafür hatte sie keinen Plan, wie man dieses Problem, für das sie hergereist war, beseitigte. Aber dafür gab es ja auch Aska! Diese hatte sich nämlich was einfallen lassen und fand sogar das richtige Werkzeug für einen ausgeklügelten Plan, statt sich mit Thana raufen zu wollen, was diese eventuell ein kleines bisschen gedacht hatte. Sie hatte sich halt geirrt. Und wenn schon. Irren war menschlich und ja, selbst Thana war auch nur ein Mensch. Doch trotz dieser Tatsache, fand sie sprichwörtlich wie ein blindes Huhn auch mal ein Korn. Ihre Idee fand genug Anklang, dass Aska innehielt und ihr so etwas wie Zustimmung schenkte. Thana schmunzelte selbstzufrieden, als sie erklärte, dass die Beiden so vorgehen würden. Nach außen hin zeigte sie nicht viel, nach innen jedoch lobte sie sich selbst noch einmal viel mehr für ihre Idee. Konnte ja auch nur von ihr kommen. Ein Kommentar der Blonden ließ sie schließlich aber wieder hellhörig werden. „Höhenangst hab ich nicht…“ Soweit, so wahr. Was das Talent fürs Klettern anging… Nun ja. Das würde sich wohl noch zeigen, aber… „H-Hey, was hast du denn vor?“, fragte Thana und nahm hastig wieder das Laufen auf, um nicht zu weit zurückzufallen.

Als die zwei Damen am Erdloch, der Heimat dieser widerlichen Kreaturen ankamen, offenbarte sich schon bald worauf die Fairy Tail Magierin hinaus wollte, als sie vom Klettern sprach. Sie hatte nämlich einen für ihren Plan geeigneten Baum gefunden und machte sich drauf und dran, diesen zu besteigen. Thana nickte, als Aska erklärte, dass sie dort oben vor den Monstern sicher seien. Klar, machte ja auch Sinn. Warum sollten die auch auf den Wipfeln der Bäume nachsehen? Die jagen sicher eher was ihnen so vor die Füße läuft und dann wahrscheinlich auch nicht direkt unmittelbar vor der eigenen Haustüre. Von dort oben aus würden die beiden jedenfalls das Erdloch beobachten. Natürlich! War ja auch simpel. Weniger simpel war hingegen der Aufstieg für Thana. Wie sich herausstellte, war sie nicht all zu talentiert im Klettern. Nun wusste sowohl sie, als auch Aska mehr was das anging. Mühselig hievte sich die Dunkelhaarige von Ast zu Ast, blieb mit ihren edlen Klamotten allerdings hier und dort hängen, zog sich Laufmaschen und Löcher zu. Thana fluchte, versuchte aber die Lautstärke ihrer ausgesprochenen Flüche gedämpft zu halten. Vollkommen frustriert und mürrisch fand sie dann schließlich direkt neben Aska Platz. Es war zwar echt eng, so direkt nebeneinander auf dem Baum, aber ihrer Meinung nach war dort einfach der beste Platz und dann musste Aska eben damit leben, sich ihn teilen zu müssen.
Im Verlaufe der Zeit, die im Übrigen verdammt langweilig war, huschten nach und nach mehrere Kreaturen aus dem Erdloch. Sieben hatte Thana gezählt. Bevor diese aber zurückgekehrt waren, war die Magierin eingeschlafen. Sie hatte es sich auf einem möglichst breiten und stabil wirkenden Ast gemütlich gemacht. Ihre Kollegen bekam ihren Hintern präsentiert, ihre Hände fungierten als Unterlage für ihr Gesicht und ihre Beine baumelten vom Ast herab. Gemütlich war anders, aber besser ging es nicht. Ausgeschlafen würde sie jedenfalls später nicht sein.

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BeitragThema: Re: Ländereien Ost-Fiores
Ländereien Ost-Fiores EmptySo 13 Dez 2020 - 21:21

[11] Diese Genugtuung.. Herrlich! Vom ersten Moment an hatte Aska das Outfit ihrer Kollegin belächelt und es für unangemessen, aber vor allem auch unpraktisch gehalten. Und nun hatte sie recht behalten, denn Thana bekam Probleme damit, ohne textile Unfälle den Baum nach oben zu kommen. Schadenfreude war keine heldenhafte Sache, doch Aska spürte, wie angenehm dieses Gefühl doch sein konnte! Da die Blondine in der Natur aufgewachsen war, gehörte Bäumeklettern zu ihren Spezialitäten. Doch etwas sagte Aska, dass sie Thana das nicht auf die Nase binden sollte. Am Schluss würde diese Tussi sie noch als „Wilde“ oder „Urwaldäffchen“ bezeichnen. Die Dunkelhaarige war bestimmt total reich und prunkvoll aufgewachsen. Vielleicht sogar gemeinsam mit ihren Eltern..

Irritiert blickte Aska zu Thana, als diese sich näher als erwartet zu ihr setzte. Wollte sie die Devilslayerin etwa vom Ast stoßen oder was? Aska vermutete nicht gerade die nettesten Taten von Thana. Ihr Parfüm stach förmlich in der feinen Nase der blonden Magierin, was diese dazu bewegte, ein wenig abzurücken. Sollten diese Biester den Duft ebenfalls wahrnehmen können, hätten sie entweder ein Problem oder einen Vorteil. Vielleicht vertrieb der Duft sie ja auch? Die Zeit verging und Aska hing ihren Gedanken nach, um sich von den verstörenden Fressgeräuschen abzulenken. Ihr Blick wanderte dabei kurz zu Thana, besser gesagt zu ihrem Hinterteil. Unfassbar, musste die ihr den so präsentieren?! Abgesehen davon war es ja wohl denkbar unpassend, hier ein Nickerchen zu machen! Zugegeben, Aska war auch müde.. sehr müde sogar.. Aber die Angst, im Schlaf vom Baum zu fallen, hielt sie wach. Stattdessen präparierte sie die Zündschnur mit dem Dynamit, sodass es sogleich einsatzbereit wäre, wenn die Situation es verlangt. Außerdem befestigte sie schon einmal das Dynamit mit dem Seil, später würde es schnell gehen müssen. Doch auch die längste Nacht fand ein Ende, sodass alle Kreaturen bis auf eine zurück in ihr Erdloch gekehrt waren. Aska warf Thana einen vielsagenden Blick zu, doch ihr Hintern erwiderte diesen nicht. „Wach auf“, zischte Aska genervt. „Los jetzt“, setzte sie mit gedämpfter Stimme nach. Energisch legte sie ihre Hand auf Thanas Rücken und rüttelte kurz. Doch.. wie sollten sie vorgehen? Die Fairy Tail Magierin konnte grundsätzlich niemandem vertrauen. Es gab nur eine Menschenseele, welcher sie Vertrauen entgegen brachte und das war ihr Ziehvater Dr. Thalamus. Sie könnte sich aber niemals darauf verlassen, dass Thana ihr den Rücken freihält. Was, wenn diese Royal Crusade Magierin sie auflaufen ließ? Ihr war alles zuzutrauen. Aska brauchte also einen Notfallplan, um sich selbst den Hintern zu retten.. Sie müsste diese Kreatur vernichten und dann auf den Baum klettern, um in Sicherheit zu sein. Dann würde sie sich an Thana rächen und die Quest wäre ein voller Misserfolg.

Bis dahin aber müsste sie ihr zumindest die Chance geben, so schwer es ihr auch fiel.. „Ich werde diese Kreatur außer Gefecht setzen und dann das Dynamit an ihr fixieren. Du musst bereit sein und die Zündschnur zünden, wenn ich dir das Zeichen gebe“, flüsterte sie Thana angestrengt zu. Das Herz Askas raste, ganz wohl war ihr nicht. Das lag aber nicht an diesen Wesen, sondern an der Tatsache, dass sie einer Person wie Thana die Zündschnur und das Feuerzeug in die Hand drücken musste. Am liebsten würde sie alles selbst machen, doch das würde sie nicht schnell genug schaffen. Geschickt hangelte sich Aska weiter nach unten auf dem Baum. Würde sie sich von hier aus auf das Tier stürzen, sollte es ihr nichts mehr ausmachen. Sie winkte Thana hinter sich her, denn sonst wäre die Schnur nicht lang genug. Dann machte sich die Blondine bereit. Gerade, als das ahnungslose Wesen unter dem Baum marschierte, wandte Aska den White Devil’s Luminous Assault an. Dieser Zauber wäre stark genug, um die Kreatur für eine Weile außer Gefecht zu setzen, ehe sie fliehen würde. Als ihr Körper in Licht gehüllt war und das Katzenwesen irritiert nach oben blickte, da stürzte sich Aska todesmutig auf den Gegner herab. Der Aufprall war schmerzhaft, für beide.. Der Zauber beinhaltete einen Lichtstrahl, welcher die Raubkatze einige Meter weit weg stoßen sollte. Allerdings ging dabei etwas schief: Er beförderte das Vieh direkt gegen den Baumstamm des Baumes, auf welchem Thana stand. Hoffentlich könnte sie ihr Gleichgewicht bei dieser Erschütterung halten..

Aska war hart auf ihrer Schulter aufgekommen und hielt diese mit schmerzverzehrtem Gesicht fest. Doch sie durfte jetzt nicht zimperlich sein! Sie rannte auf die Kreatur zu, schnappte sich das Dynamit, welches sie verloren hatte und fixierte es mit Hilfe des Seils an ihrem Körper. Gerade rechtzeitig, denn das Katzenwesen kam zu sich und stieß Aska einfach hart mit dem Kopf zurück. Die Devilslayerin taumelte nach hinten und stürzte benommen, während das Vieh davonrannte. „Jetzt!“, schrie sie noch und hoffte, Thana käme ihrer Aufgabe nach. Die Großkatze rannte geradewegs zurück zum Erdloch..

Manavorrat:
 

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BeitragThema: Re: Ländereien Ost-Fiores
Ländereien Ost-Fiores EmptySa 19 Dez 2020 - 18:07


B-Rang – Coop: Die Situation entgleist

Thana & Aska

#11 Dieser Tag war wirklich, wirklich anstrengend. Thana hatte soooo viel durchmachen müssen! Dann war da noch diese eingeschnappte Fairy Zicke! Zu guter Letzt war da noch die total anstrengende Kletterpartie, bei der sich die Magierin ihre Klamotten versaute. Nun hockten sie auf einem Baum. Ein richtig ungemütlicher Ort um mehrere Stunden darauf zu warten, dass sich irgendwelche merkwürdigen Kreaturen den Bauch vollgeschlagen hatten. So ein Tag schlauchte natürlich auch. Wer konnte es der Dürremagierin da verübeln, dass sie ein wenig ihre Augen schloss, um Schönheitsschlaf zu halten? Tja, auf die Frage gab es nur eine Antwort! Aska. Aska nahm ihr genau das übel. Das dürfte wahrscheinlich auch der Grund dafür gewesen sein, dass sie Thana am Rücken rüttelte, damit sie wieder wach wurde. Genau das passierte auch. Zuerst zögerlich, dann rasant. Thana hatte langsam ihre Augen geöffnet und dann ging alles total schnell. Binnen Bruchteilen von Sekunden erinnerte sie sich an die Situation in und an den Baum auf dem sie steckte. Panisch zuckte die Magierin zusammen. Ihre Hände klammerten sich um den Ast über den sie grade hing. Ihr Herz pochte wie wild. Doch… es war nichts geschehen. Sie war nicht heruntergefallen. „Spinnst du?!“, zischte Thana mit gedämpfter Stimme über die Schulter zu ihrer Gefährtin. Sie hätte sterben können! Oder sich eine Beule holen! Leider war keine Zeit für eine ausgedehnte Diskussion, sonst hätte sie sich wahrscheinlich zu gern auf eine solche eingelassen. Stattdessen ging es dann ans Werk. Aska beförderte sich elegant den Baum hinab, ein wenig nach untern. Sie forderte Thana mit einer Geste auf ihr zu folgen. Die hatte gut reden…
Mühsam versuchte die Magierin den Baum hinab zu klettern. Sie klammerte sich an den Stamm, schaute immer wieder nach unten und suchte mit ihren Zehenspitzen Halt auf irgendwelchen Zweigen. Es dauerte ein wenig, bis sie endlich neben Aska angelangt war. Viel länger hätte es auch nicht dauern dürfen. Die Zwei hatten nicht einmal mehr die Gelegenheit, sich weiter abzusprechen, da kam schon ihr auserwähltes Ziel angelaufen. Thana solle die Zündschnur zünden, hieß es zuvor noch. Das war alles an Anweisung was sie hatte. Die Royal Crusaderin war guter Dinge. Was sollte dabei schon schieflaufen? Sie hatte die Zündhölzer bekommen und bereitete sich innerlich auf ihre Aufgabe vor, als Aska sich mit einem ihrer Zauber vom Baum auf die Kreatur warf. Die Magierin begann zu leuchten wie eine Glühbirne. Thana hielt eine Hand vor ihre Augen, um nicht zu sehr von ihr geblendet zu werden und die Situation noch halbwegs überblicken zu können. Sie erkannte aber nicht allzu viel. Plötzlich rumste es und der Ast unter ihr begann zu wippen. Thana rutschte ab und landete mehr als unsanft im Gras. Die Streichhölzer vielen ihr vor die Nase ins feuchte Grün, nur die Zündschnur hatte sie noch in der Hand.
Alles tat weh. Thanas Kopf brummte, ihre Knochen schmerzten als seien sie allesamt gebrochen. Panisch griff sie nach den Streichhölzern. Sie nahm eines von denen die herausgefallen waren und rieb es an der Packung. Nichts geschah. „Verflixt!“ Aska rief schon, dass sie nun dran war. Erneut versuchte Thana das Prozedere. Wieder nichts. Dann fiel es ihr wie Schuppen von den Augen. Oder aber wie Streichhölzer ins Gras. Ins nasse Gras. Die Magierin leitete Mana in ihre Finger und sowohl die Packung als auch das Streichholz fingen an zu dampfen. Sie brachte beides wieder zusammen und siehe da, Feuer! Grade so führte die Magierin das Streichholz zur Zündschnur, als die Kreatur ihr diese aus den Fingern riss. Thana schaute zunächst besorgt, weil sie sich nicht sicher war, ob es zum Entzünden der Lunte gereicht hatte. Als sie jedoch die Funken sah, die von ihr ausgingen, war die Erleichterung groß. Blieb nur zu hoffen, dass Askas Plan nun aufging.

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BeitragThema: Re: Ländereien Ost-Fiores
Ländereien Ost-Fiores EmptyDo 31 Dez 2020 - 16:12

[12] „Jetzt!“, schrie sie noch und hoffte, Thana käme ihrer Aufgabe nach. Die Großkatze rannte geradewegs zurück zum Erdloch. Einen Augenblick lang hatte Aska noch die nötige Geduld, denn Thana musste ja auch erst einmal reagieren und allzu hohe Erwartungen hatte die Blonde nicht an die andere Magierin. So plump, wie sie sich beim Klettern angestellt hatte, würde sie bestimmt auch mit einfachen Dingen wie dem Zünden einer Zündschnur Probleme haben. Aber dann dauerte es Aska doch allmählich zu lange. „Worauf wartest du denn?!“, rief sie genervt in Thanas Richtung und suchte nach ihr im Baum, doch dort war sie nicht mehr zu finden. Die Raubkatze nahm weiterhin ihren Weg ins Erdloch, sie hätte das sichere Versteck in eingen Metern erreicht. Ein Glück, dass sie nicht angriffslustig war, sondern sich für die Flucht entschieden hatte. So sparte Aska sich wenistens den Plan B. Doch die das Vorhaben, sich an Thana zu rächen, würde Teil des abgespeckten Notfallplans bleiben! Genervt rappelte sich die Fairy Tail Magierin wieder auf die Beine, was gar nicht so leicht war. Ihr Kopf schmerzte und ihr war noch immer schwindelig.

Und dann konnte Aska die Funken in dem noch dunklen Wald erkennen. Endlich! Das wurde aber auch Zeit! Erleichtert beobachtete die verletzte Heldin, wie sich das kleine Feuerchen seinen Weg an der Zündschnur entlang bahnte. Zwar hätte es noch ein paar Meter zu überwinden, nachdem die katzenartige Kreatur im Erdloch verschwunden wäre, aber das machte nichts. Diese dummen Viehcher wussten bestimmt nicht, wie ihnen geschieht und lieber ging das Dynamit ein paar Minuten später in die Luft, als zu früh. Vielleicht war es sogar ganz gut, dass Thana so lange gezögert hatte. Der Plan wäre vollends nach Hinten losgegangen, wäre die Katze außerhalb des Erdlochs geplatzt. Dass diese Aktion gar nicht beabsichtigt war von der Royal Crusade Magierin, wusste Aska natürlich nicht. Es war alles sehr schnell gegangen und sie hatte gar nicht wirklich wahrgenommen, dass Thana durch den Aufprall am Baumstamm von jenem gefallen war.

Noch immer ein wenig unsicher auf den Beinen machte sich die Blonde auf, um Thana zu suchen. Da sie nicht weit vom Kletterbaum entfernt war, war sie schnell gefunden. Normalerweise würde Aska nun so etwas sagen wie „Gute Arbeit“ oder „Sehr gut“, aber aufgrund der Streitigkeiten beider Damen konnte sie sich dazu kaum durchringen. Stattdessen kam sie mit etwas Abstand neben Thana zu stehen und deutete in Richtung Erdloch. „Die Funken befinden sich gerade am Eingang. Lass uns schnell noch ein wenig Distanz herstellen“, riet sie ihrer Kollegin, da sie nicht einschätzen konnte, wie weitreichend die Explosion sein würde und wie sie sich im Erdloch auswirken würde. „Was dauert da so lange..“, murmelte sie angespannt und verschränkte dann genervt die Arme. Sie wollte ein positives Ergebnis sehen - und zwar pronto!
Und dann ertönte ein sehr lauter Knall, welcher zweifelsohne vom Dynamit kam, jedoch aufgrund der Lage unter der Erde im Geräuschpegel gedämpft wurde. Im ersten Moment leuchteten Askas Augen vor Freude über den Erfolg, doch dann begann der Erdboden sich plötzlich zu verändern.. hatten sie eine Art Erdrutsch ausgelöst?!

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BeitragThema: Re: Ländereien Ost-Fiores
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B-Rang – Coop: Die Situation entgleist

Thana & Aska

#12 Die wirklich kooperative Phase hielt nicht besonders lange an. Im Prinzip hatten sie nur kurz zusammen den Plan geschmiedet, beziehungsweise Thana hat ein paar Gedanken mit in die Runde geworfen und danach war sie schon fast wieder auf Krawall gebürstet gewesen. Die Zwei waren charakterlich wahrscheinlich auch einfach nicht dazu gemacht sich zu verstehen.
Die Worte, die Aska herausrief, halfen der Dürremagierin nicht grade dabei, die ihr aufgezwungene Aufgabe zu erfüllen. Ganz im Gegenteil. Diese Leuchtefee setzte Thana nur noch mehr unter Druck. Das war sogar kontraproduktiv! Innerlich kochte die Magierin, doch sie konnte in diesem Moment nicht einfach Platzen und dem Gör ihre Meinung posaunen. Dafür war einfach keine Zeit. Zumal sie sich selbst auch erstmal berappeln musste. Es war ja nicht einmal ihre eigene Schuld, dass sie vom Baum gefallen war.

„Scheiße! Scheiße!“, stieß Thana erst verzweifelt aus, bis sie doch die Funken sprühen sah. „Ja! JA!“ Die Emotionen sprudelten nur so aus ihr heraus. Zuerst sah es aus, als wäre der Plan gewaltig in die Hose gegangen, dann aber schien er doch noch aufzugehen. Das Katzenvieh zog die brennende Lunte hinter sich her und verschwand wenige Momente später in dem Loch, welches die Dinger als ihre Behausung nutzten. Wie lange es dauern würde, bis das Dynamit explodierte, konnte Thana nicht sagen. Es würde jedoch sicher nur eine Sekundenfrage sein.
Aska kehrte schließlich auch wieder zum Baum zurück und meinte, dass sie lieber noch etwas auf Abstand gehen sollten. Das war keine schlechte Idee. Wenn man es mal genau betrachtete, wussten sie ja auch gar nicht wie groß diese Höhle war und wo sich ihre Gänge durch den Boden zogen. Im Zweifelsfall lief diese dumme Katze mit der Sprengladung unterirdisch genau unter die zwei Damen. Was war dann? „Ja…“ Thana nickte. Sie machte auf dem Absatz kehrt und bewegte sich schnellen Schrittes von dem Erdloch weg. Sie schien dabei die Warnung der Fairy Tail Magierin wesentlich ernster zu nehmen als diese es selbst tat. Thana blieb nicht stehen, schaute sich nicht einmal mehr um bis das Dynamit plötzlich explodierte. Primär nahm die Magierin das dadurch wahr, dass der Boden vibrierte. Kurz darauf wurde der Krach lauter. Die Höhle stürzte ein und der Boden in dieser Umgebung sackte ab. Hätten die Zwei etwa vorsichtiger sein sollen?

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