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 Anwesen der Familie Monreau

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Helena

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BeitragThema: Anwesen der Familie Monreau
Anwesen der Familie Monreau  EmptyMo 4 Jan 2021 - 19:38


Ortsname: Anwesen der Familie Monreau
Art: Gebäude
Spezielles: -
Beschreibung: Das Anwesen der Familie Monreau soll genau das symbolisieren, womit man sich als Geborener dieses Hauses identifiziert: Reichtum. Das Gelände ist bereits sehr groß. Weite Wiesen, in der Zufahrt von einem Fluss durchzogen, werden von vereinzelten Baumgrüppchen und zu Figuren getrimmten Büschen dekoriert. Ein breiter, mit teurem Stein gepflasterter Weg führt über eine Brücke am Fluss in geschwungenem Bogen bis hin zur Villa selbst. Vor dieser türmt sich auf einem kreisrunden Platz ein großer Springbrunnen, der mit Einbruch der Dunkelheit beleuchtet wird. Die Villa besteht aus drei großen Teilen. Eine Eingangshalle, dem Ost- und dem Westflügel. Im Ostflügel befinden sich die privateren Räumlichkeiten, wie z.B. Schlafgemächer oder Ankleidezimmer. Im Westflügel hingegen befinden sich Räume wie der Speisesaal, die Küche oder das Kaminzimmer. Das gesamte Anwesen strotzt nur so vor Büsten und Statuen aus teurem Edelmetall und Verzierungen mit Edelsteinen. Es wurden beinahe ausschließlich die teuersten Materialien und Hölzer verbaut. Kaum eine Familie in Crocus setzt so viel darauf, den eigenen Reichtum bestmöglich nach außen hin zu preäsentieren.

Change Log: Sobald sich innerhalb des Rollenspiels etwas an dem Ort ändert, wird es hier kurz vermerkt.
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Shizuka

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BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Monreau
Anwesen der Familie Monreau  EmptyMo 4 Jan 2021 - 20:29


B-Rang-VS! Wer ist hier der Dieb?

# 1 Es war ein großer Tag für Shizuka. Man hatte Fairy Tail damit beauftragt, einen fähigen Magier abzustellen. Es ging um Schutz! Die Rede war zwar nicht von Personenschutz, aber von dem Schutz eines seltenen und wertvollen Edelsteins. Die Familie Monreau gab ein großes Fest im eigenen Anwesen. Große Hauptattraktion stellte dabei das Familienerbe dar. Der besagte Edelstein eben. Gleich nachdem die Familie die Einladungen versandt hatte, bekamen sie Antwort. Nicht von einem Gast, von keinem gebetenen jedenfalls. Ein selbsternannter Meisterdieb hatte angekündigt, den Edelstein zu stehlen. Um das zu verhindern hatte die Familie Fairy Tail beauftragt. Aber nicht nur das, leider. Man hatte sich auch an die Rune Knights gewendet und auch dort um Hilfe gebeten. Auch ein Magier der Rune Knights wurde entsandt.
Shizuka war bereits durch das große Eingangstor, welches die erste Sicherheitshürde zum Anwesen der Familie darstellte. Sie trug eine edle Rüstung, die sonst keine magischen Effekte hatte, sie allerdings äußerlich an das Klientel anpasste, welches sie heute umgeben würde.
Langsamen Schrittes wanderte sie den Steinweg entlang, hin bis zum Eingang des übergroßen Hauses. Sie ließ sich Zeit, da sie ohnehin wieder zu früh angereist war. Bewusst natürlich. Man wusste ja nie was so geschah und was einen vielleicht unnötig aufhielt. Der Brunnen vor der Villa war hell beleuchtet, es war bereits dunkel. Neugierig schaute Shizuka sich um. Ob der Runenritter bereits da war? Man hatte ihr keine Informationen über seinen Namen oder sein Aussehen gegeben. Sie musste sich darauf verlassen, dass er sich irgendwie von der Menge abhob. Tendenziell war das durchaus möglich. Waren bis auf die Beiden doch hauptsächlich steinreiche Pinkel dieser Region eingeladen. Ein richtiger Magier sah nach Meinung der Weißhaarigen doch irgendwie anders aus.


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Ângelo

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BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Monreau
Anwesen der Familie Monreau  EmptyMi 6 Jan 2021 - 19:40


Wer ist hier der Dieb?

# Shizuka, Eohl & Ângelo

Ich nenne den Bau jetzt einfach mal protzig und die Gäste schlichtweg versnobt, dachte sich Ângelo als er sich durch das Anwesen der Familie Monreau bewegte. Der Magier der Rune Knights stellte sich vor, wie er seine Taschen vollstopfen, mit dem Geld bis ans Lebensende leben könnte und dennoch nicht mal einen Prozent des versammelten Reichtums gestohlen zu haben, der in diesem Haus ausgestellt war. Aber Ângelo war nicht hier, weil er stehlen wollte. Sondern um einen Diebstahl zu verhindern. Die Familie Monreau hatte Nachricht erhalten, das ein Meisterdieb drauf und dran war den Familienschatz, einen riesigen Edelstein, stehlen zu wollen. Deshalb wurde unter anderem Ângelo ausgesandt, um diesen Diebstahl zu verhindern. Irgendwie erinnerte es den Magicslayer an seine frühere Arbeit als bewaffnete Eskorte für die Karawanen, die er im Auftrag seines Arbeitsgebers begleitet hatte. Damals reichte es schon aus, wenn man zeigte, dass die Karawane geschützt wird. Das hielt die meisten Räuberbanden davon ab, einen Überfall zu starten. Hier war es aber wahrscheinlich anders. Aber das interessierte die Vorgesetzten von Ângelo bei den Rune Knights nicht. Wahrscheinlich hatten sie nur gelesen, dass Ângelo früher solche Arbeit getätigt hatte, ohne die kleinen aber feinen Unterschiede dabei zu kennen, die eines solches Schutzes bedurfte. Höchstwahrscheinlich hatte man deshalb auch einen anderen Magier aus Fairy Tail hierher geschickt, um Ângelo zu unterstützen. Könnte aber auch sein, dass diese Familie den Auftrag an mehrere Gilden gleichzeitig versendet hat und ihr der Preis völlig egal ist.
Ângelo ging in ein anderes Zimmer, wobei es mehr ein Flur war. Eine Seite war mit riesigen Fenstern bestückt durch die man sicherlich einen schönen Blick auf den Park hatte, der sich vor dem Anwesen befand. Allerdings sah Ângelo nur soweit wie der Lichtschein rausreichte, denn draußen war es mittlerweile dunkel geworden. Die Wand gegenüber den Fenstern war eine Galerie aus mehr als 3 Metern hohen Bildern, die verschiedene Mitglieder der Familie Monreau darstellten. Wobei die meisten Bilder den Matriarchat der Familie darstellten. Dem Staub auf den Bildern nach zu urteilen dürften die Bilder aber schon ein Jahrhundert alt sein, wodurch sich Ângelo unbewusst fragte, was für eine schrumpelige Rosine er antreffen würde. Manche Bilder zeigte die Person als Kind, auf einem Pferd, mit irgendwelchen mystischen Tieren oder stellten andere bekannte Posen und Darstellungen da und das Familienoberhaupt hatte einfach jene wichtige Person die ursprünglich die Pose oder Szenerie darstellte ersetzen lassen. Es zeigt auch, wie ungleich Reichtum auf der Welt verteilt ist. Ich könnte wetten die Erben von diesem Vermögen wissen nicht einmal das es auch Menschen gibt, die jede einzelne Münze dreimal umdrehen und mit der Hand im Mund leben, kam es Ângelo in den Sinn, während er sich ein Glas Champagner von einem vorbeilaufenden Butler von dessen vollen Tablett schnappte und wenig genießerisch trank. Einige Gäste schienen zunächst von Ângelos Auftreten verunsichert zu sein. Schließlich stach der einfache Magier heraus. Er hatte sich keinen Schmuck umgelegt, wie die anderen Gäste, die eher wie blinkende und glitzernde Tannenbäume wirkten, die man zu Weihnachten schmückte. Ângelo hatte ein schlichtes schwarzes Hemd angezogen und darüber einen weißen Anzug, mit ebenso weißer Hose und schwarzen Schuhen. Es war nicht viel, für Feste einfacher Leute war es aber gut genug. Während einige älteren Herrschaften das Auftreten von Ângelo nicht wirklich gefiel und einer der Gäste sogar dachte Ângelo sei ein Butler im falschen Dress, schien es einigen jungen Frauen sehr zu gefallen. Mit mir kann man gut Papi ärgern, schlussfolgerte Ângelo amüsiert und zwinkerte ein paar hübschen Damen zu, die ihr Gesicht hinter ein paar Fächern verbargen, aber der Magier deutlich ihr Kichern vernehmen konnte und auch ihre Blicke verrieten, dass sie nicht abgeneigt waren.
Der Magier war weniger als eine Stunde hier und hatte sich ein wenig umgesehen, um potenzielle Schwachstellen zu finden. Die Erste war, dass er ohne weiteres hier Einlass gefunden hatte, auch wenn er dazu durch den Bediensteten Eingang sich schleichen musste. Es war aber jetzt Zeit geworden den Magierkollegen zu treffen. Ângelo ging den Gang entlang und erreichte so den Empfangsraum. Der Magier ging aus dem Haupteingang raus. Dem Runenritter bot ein hell erleuchtender Brunnen auf einem kleinen Platz, auf dem die Kutschen vorfuhren, um die Gäste zur Feier zu bringen. Ângelo stellte sich abseits an die oberste der drei Stufen, die rauf zum Eingang führte.
Gut, es ist noch etwas Zeit. Mein Treff dürfte noch nicht da sein, dachte sich Ângelo gerade, als ihm etwas ins Auge fiel. Eine Person die zwar auch glitzerte wie viele andere, aber irgendwie anders. Es war eine Rüstung die sich abhob. Ângelo leerte sein noch halbvolles Glas Champagner mit einem Zug und stellte das Glas einfach auf die oberste Treppenstufe hin und ging nach unten. Uhlala, scheint so, als dürfte ich heute mit einer Dame arbeiten, schoss es Ângelo durch den Kopf, als er erkannte, dass es sich bei diesem Gast um den Magier von Fairy Tail handeln musste. "Guten Tag, meine Dame. Wie ich sehe sind sie ohne Begleitung hier. Wie wäre es, wenn ich mich ihnen anbieten würde?", fragte Ângelo die Magierin, mit einem zum Scherz aufgesetzten Grinsen. Vorsichtshalber hatte er es als Scherz formuliert, aber er hätte echt nichts dagegen, wenn die Frau darauf anspringen würde. "Man nennt mich Ângelo. Ângelo Serrado von den Rune Knights. Freut mich dich kennenzulernen."
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Eohl
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Eohl

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BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Monreau
Anwesen der Familie Monreau  EmptyFr 8 Jan 2021 - 0:27

Es hätte vermutlich niemand geglaubt, der sie auf diese Quest geschickt hatte, aber von den angeheuerten Magiern war es tatsächlich Eohl, die sich am Besten in die Feier der Reichen und Schönen integrierte. Zumindest optisch. Ihre exotische Haut stach zwar ein wenig hervor, aber auf eine positive Weise, und dazu trug sie ein ausladendes Ballkleid, das sogar ein paar der weniger auffällig ausgestatteten echten Gäste in den Schatten stellte. Wie ihre geliebte Rüstung in Schwarz und feurigen Rot- und Orangetönen gehalten umgab das Kleid ihren Körper, hier und da mit güldenen Ornamenten besetzt, um so zu glitzern und zu glänzen, wie man es von den Anwesenden erwartete. An ihrer Schulter waren die üblichen Federn zu sehen, heute gesponnen in eine Boa, die sich über ihren Rücken zog. Auch an ihrer Hüfte waren Accessoires aus Federn zu sehen. Auf die goldenen Hörner hatte sie heute leider verzichten müssen, aber im Gegenzug lag ihr nun eine rote Rose in den Haaren. Ihr Outfit war tatsächlich stilvoll, sie wirkte richtig hochwertig, vielleicht sogar hübsch. Man könnte fast meinen, dass sie auf diese Feier gehörte, wenn da nicht ein kleines Detail wäre...
„E... Ehehe...“
Ein Kichern kam über die Lippen der Yihwa, jedes Mal, wenn ihre Augen an ihrem Kleid herabglitten. Das hatte sie definitiv nicht verdient. Das war definitiv zu schön für sie. In letzter Zeit hatte sie zwar ein paar Mal von Auserwählten ihrer Gilde gehört, dass selbst sie hübsche Kleidung tragen konnte und sollte, aber das... das konnten sie nicht gemeint haben, oder? Man könnte ja fast denken, sie hätte einen Wert, wenn man sie so sah. Mit roten Wangen und einem etwas unsicheren Gang stakste sie durch das Gebäude, betrachtete die Leute um sie herum. Ein gefährlich wirkender Mann, der mit schicker Kleidung, aber ohne jeden Schmuck durch das Gebäude lief und sich einen Champagner gönnte, zwinkerte ihr unterwegs sogar zu, und wieder konnte sie nicht anders, als nach unten zu sehen und zu kichern.
„Ehe... hehehehee...“

Warum war sie noch gleich hier? Es war so schwer, sich an etwas zu erinnern, wenn man in so hübschen Klamotten steckte und von so vielen Menschen umgeben war. Alle paar Minuten hatte Eohl das Gefühl, dass ihr Kopf einen Kurzschluss hatte und sich erst wieder ordentlich hochfahren musste. Einen Auftrag hatte sie... richtig? Sollte sie etwas stehlen... oder stehlen lassen... oder vor Diebstahl bewahren? Warte, stehlen? Wo kam stehlen her? Vielleicht war sie ja für etwas ganz Anderes hier...
Was ihrem Kopf nicht unbedingt half, war, dass Eohl ihn regelmäßig in eine andere Richtung drehen musste. Diese reichen Leute mochten wirklich Sachen aus Gold, Silber, Kristall, Metall oder Glas... Hier waren überall Oberflächen zu sehen, in die sie nicht gucken konnte, ohne zu riskieren, dass ihr eigenes Spiegelbild darin zu sehen war. Selbst die Tabletts, die durch die größeren Räume getragen wurden, oder die Scheiben der Bilderrahmen, die überall hingen! Und auch klassische Spiegel waren nicht selten. Im Vorbeigehen hatte die Yihwa schon mindestens drei verschiedene Badezimmer gesehen, die – genauso wie ein paar Schlafzimmer und Ankleiden – natürlich Spiegel enthielten! Basierend auf diesen Zimmern hatte Eohl auch ein Stück weit das Gefühl, dass sie nicht im richtigen Teil des Gebäudes war, weil das weniger öffentlich und feierlich wirkte, als man es von einer Party erwartete, und hier liefen insgesamt auch nicht ganz so viele Menschen herum wie in dem großen Saal. Das kam ihr aber tatsächlich ganz gelegen. So konnte sie sich in relativer Ruhe umsehen und ein Bild von ihrer Umgebung bekommen.

Das hier war schließlich ein sehr spannendes Gebäude...

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Shizuka

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BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Monreau
Anwesen der Familie Monreau  EmptyMo 11 Jan 2021 - 14:54









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Shizuka & Ângelo VS Eohl


2
Eine Weile, nur eine kurze, stand Shizuka unweit der Treppe, um ihren Blick über jene Personen schweifen zu lassen, die mit Kutschen über den Steinweg gleich bis zum Eingang der Villa hergebracht wurden. Eine Frau nach der anderen versuchte den Rekord der am meisten getragenen Klunker dieses Abends zu überbieten. Auch der ein oder andere Herr trug ein paar goldene Ringe mit verschiedenen Edelsteinen oder einen auffälligen, vergoldeten Gehstock. Das führte soweit, dass die Magierin sich fragte, ob dieses Familienerbstück tatsächlich das Ziel des Diebes war, oder ob er es nicht einfach als eine Art Köder angab, sich eigentlich aber an der breiten Masse bedienen wollte. Wenn man sich die Personen so ansah, würde es dem ein oder anderen sicher nicht einmal auffallen, wenn man ihn um ein paar Gramm edlen Metalls oder edlen Gesteins erleichtern würde. Eine Stimme riss an Shizukas Aufmerksamkeit und transferierte sie zu dem Mann, von dem sie stammte. Die Magierin fuhr auf ihren hohen Absätzen herum. Die Stoffe, die von ihrer edlen Rüstung herabhingen und der Rock, der kurz unter ihrem mit einem Türkis besetzten Gürtel begann, flatterten ein wenig durch den plötzlichen Wind. Die Magierin sah, wie ein in einen weißen Anzug gekleideter Her sich ihr näherte. Der Mann passte nicht ins übliche Bild dieser Veranstaltung. Sein geschmackvoller Anzug war ein Understatement im Vergleich zu den Outfits der anderen Herren. Er begrüßte sie, merkte an, dass sie ohne Begleitung zu sein schien und bot ihr sich selbst an, um diesen Umstand zu ändern. Shizuka bereitete sich darauf vor, dem Herrn zu erklären, dass sie ihre Begleitung nur noch nicht gefunden hatte, da stellte er sich auch schon als Ângelo Serrado, als Rune Knight vor. Die Miene der Weißhaarigen wandelte sehr schnell von einer nachdenklichen, in Vorbereitung auf die Ablehnung, zu einer erfreuten. „Ângelo! Schön dich kennenzulernen. Ich bin Shizuka Otorame, Magierin Fairy Tails. Du bist sicher mein Partner, richtig?“ Hatte er sie erkannt? War die Bemerkung bezüglich der fehlenden Begleitung nur ein Spaß oder war das ganze ein Zufall? Wie dem auch war, Shizuka reichte dem Herrn zur Begrüßung die Hand, so wie sie es üblicherweise tat. Anscheinend war der Rune Knight noch vor Shizuka am Anwesen eingetroffen. Damit hatte sie nicht unbedingt gerechnet, aber wo sie sich nun schon gefunden hatten, konnten sie ja eigentlich auch gleich eintreten und sich unter die anderen Gäste mischen.


Manavorrat

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Ângelo

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BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Monreau
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Wer ist hier der Dieb?

# Shizuka & Ângelo vs. Eohl

"Freut mich dich kennen zu lernen Shizuka. Ich nehme mal stark an, dass wir beide heute uns weniger vergnügen sollen anstatt zu arbeiten", begrüßte der Rune Knight die Fairy Tail-Magierin und nahm die angebotene Hand entgegen. "Ich habe mich über den Bediensteten Eingang hier eingeschleust, sagte Ângelo, nachdem er Shizukas überraschten Ausdruck wahrgenommen hatte. Es scheint, als sei die Familie Monreau wenig besorgt um den Verlust ihres Klunkers. Oder sie haben einfach sehr viel Vertrauen in die Magiergilden gesteckt, auch möglich", redete Ângelo weiter und teilte so gleich auch die Information über mögliche Schwachstellen in diesem nicht vorhandenem Sicherheitssystem.
Ein Blick in die Runde, verriet Ângelo, dass anscheinend alle Gäste eingetroffen seien, oder zumindest die, die pünktlich da waren, denn der Zustrom an neuen Gästen war merklich zurückgegangen. "Wir sollten vielleicht hineingehen", stellte der Magicslayer fest.
Er führte die Magierin die drei Stufen zum Eingang nach oben und öffnete ihr die Tür, sodass Shizuka eintreten konnte. In der Empfangshalle hatten sich die meisten Gäste versammelt. Einige standen in ihren pompösen Kleidern und Anzügen auch auf den ersten Treppenstufen, die in einer geschwungenen Form rauf hinauf in die 2. Etage führte. Dort oben stand auf einer Art Balkon, gerade eine sehr alte Frau. Das muss unsere Auftragsgeberin sein, mutmaßte Ângelo. Sie hielt gerade eine Art Eröffnungsrede die mehr als geschwollen und abgehoben klang. Ângelo hörte der Matriarchin gar nicht erst zu, denn ihre dekadente Rede hätte dem Rune Knight nur Kopfschmerzen beschert. Stattdessen musste er unweigerlich auf die Frau selbst gucken, denn das alte Klappergestell da oben schien in der Tat so alt zu sein wie es der Staub auf den Bildern in dem Gang vermuten ließe. Wenn die Alte Ângelo fragen würde, wie alt er sie schätzen würde, wäre „120“ sicherlich noch ein Kompliment. Die Frau verließ offenkundig nur noch selten das Haus, das sagte ihre beinah schneeweiße verwitterte Haut, die an einigen Stellen schlaff hinunter hingen und offenkundig sagten, dass sie endlich mit der Erde eins werden wolle, aber ihre Besitzerin da noch andere Vorstellungen besaß. Auch ihr Kleidungsstil war ungewöhnlich. Sie trug ein, sehr zum Bedauern von Ângelo, ein Körperbetonendes Lilianes Kleid, eine dicke Perlenkette und eine Feder im Haar. Sofern das noch ihre eigenen Haare waren, denn eine so alte Person konnte nie und nimmer noch schwarze Haare haben. Ich glaube ihr Kleidungsstil entspricht noch dem, was wir mittlerweile als eine vergangene Epoche bezeichnen würden., schlussfolgerte Ângelo.
Ângelo war gerade fertig, mit seiner Analyse zum Alter der Frau, als die Gäste freudig anstießen, da die Eröffnungsrede zu Ende war. Aus einem Nachbarzimmer erklang wenige Augenblicke später klassische Musik.
"Mit wem sollen wir uns eigentlich treffen?", fragte Ângelo seine Partnerin, während er sich umsah. Die Frage erwies sich aber als überflüssig, als sich eine Frau, um die 50, vor den Magiern hinstellte. Sie wirkte nicht wie eine typische Bedienstete, eher wie die Chefin des Personals, denn ihr Auftreten wirkte sehr schnittig, ernst und steif. Ihre Haare hatte die Frau in einem Dutt zusammengebunden. Auf ihrer Nase thronte eine dicke Hornbrille hinter der ein herablassender Blick die beiden Magier fixiert hatte. Das restliche Gesicht war lang und erinnerte eher an dem eines Pferdes, nicht zuletzt dadurch, dass die Wangen der Frau bereits erste Alterserscheinungen trugen.
Igitt!, dachte Ângelo und seine Gedanken mussten sich wohl kurzzeitig auf seinem Gesicht manifestiert haben, denn auch der Gesichtsausdruck der Chefangestellten sagten deutlich „Selber Igitt“
Das hätten wir schon mal geklärt, stellte Ângelo zufrieden fest.
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Eohl
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Eohl

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BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Monreau
Anwesen der Familie Monreau  EmptyGestern um 12:15

Mit langsamen, eleganten Schritten kehrte Eohl zurück aus dem Bereich des Hauses, den sie betrachtet hatte. So hübsch die privaten Gemächer hier auch sein mochten, sie waren auf Dauer wenig interessant, und sie schienen nicht viel mit ihrer Quest zu tun zu haben. Sie war hier auf einer Quest, richtig... richtig? Richtig!
Kurz musste die Yihwa überlegen, ob sie die andere Seite des oberen Stockwerks untersuchen wollte, entschied sich aber, die Treppen wieder hinab zu gehen. Auch unten bewegte sie sich aber wieder nicht mit den Massen, sondern ihnen entgegen. Sich ein kleines, rundes Stück Gebäck von dem Tablett eines vorbei huschenden Bedienstenden schnappend, blickte sie hinüber zu der Tür, aus der er gekommen war. Ob das die Küche war? Interessiert öffnete sie die Tür einen Spalt weit und blickte hindurch, erwartete einen weiß gekachelten Raum voller Köche und verchromten Arbeitsflächen, doch tatsächlich war der Raum, der sich vor ihr auftat, größer als das. Ein paar schick gekleidete Angestellte der Villa huschten hin und her und sprachen über die Gäste, zwei von ihnen hatten sich sogar hingesetzt und machten wohl gerade Pause. Still und heimlich huschte die Yihwa durch den Spalt und schloss die Tür leise hinter sich. Trotz ihrem auffälligen Kleid waren die Anwesenden wohl zu beschäftigt mit sich und ihrer Arbeit, um sie ordentlich zu bemerken, wenn sie sich am Rand des Raumes bewegte. An einem Ende fand sie eine weiße Tür ohne Schloss, die in beide Richtungen aufschwang, wenn jemand sie aufdrückte. Als eine junge Dame mit einem leeren Tablett hinein huschte, konnte Eohl durch den Spalt blicken. Aha, das war also die Küche! Die sah allerdings nach einer Sackgasse aus, wenn man das Haus verlassen wollte, musste man also durch die Eingangshalle gehen... oder man nahm die zweite Tür am gegenüber liegenden Ende des Zimmers. Sperrangelweit offen stand dort eine Doppeltür, durch die das Personal sich bewegte und Sachen in ankommende Wagen ein- oder auslud. Ob sie sich um die Besitztümer von Gästen kümmerten, die sie mitgebracht hatten, aber nicht mit sich herumtragen wollten? Einige Jacken, die vermutlich den reicheren Personen im Haus gehörten, waren hier aufgehangen worden, also war die Möglichkeit nicht unwahrscheinlich. Das würde dann wohl bedeuten, dass diese Tür der Bediensteteneingang war. So unaufmerksam und beschäftigt, wie die alle wirkten, könnte sich bestimmt unbemerkt ein Fremder auf diesem Weg einschleichen... Eohl musste lächeln. „Ehe... hehe...“ Wie stolz sie sich in diesem Moment fühlte! Sie musste sich nicht einschleichen, war einfach durch den Haupteingang hineinspaziert! So, wie sie aussah, hatte nicht einmal jemand geguckt, ob sie auf der Gästeliste stand, weil sie an einer kleinen Gruppe vorbei spaziert war, als würde sie dazugehören. Trotzdem sollte sie auf diesen Raum vermutlich ein Auge haben. Hier schienen sich keine Spiegel zu befinden, also öffnete sie ihre rechte Hand hinter ihrem Rücken und spürte, wie sich darin ein kleiner Handspiegel bildete, den sie vorsichtig auf dem Boden abstellte – schön in die Ecke, damit er einen guten Blick auf dem Großteil des Raumes hatte.

„Ich meine nur, wenn sie vermeiden wollen, dass etwas gestohlen wird, sollten sie nicht so viele Gäste einladen“, meinte einer der beiden sitzenden Diener und zog damit Eohls Interesse auf sich. Gestohlen? Warum sagte ihr das etwas? „Das wäre besser, als irgendwelche Sicherheitsleute anzuheuern, die wir nicht mal kennen...“ Aha, es befanden sich also betriebsfremde Personen im Anwesen. Kein Wunder also, dass es so einfach war, sich einzuschleichen. Wenn das Personal nicht einschätzen konnte, wer wer war, fiel es ihnen auch schwer zu sagen, wenn jemand nicht ins Gebäude gehörte. „Hinako und Mana sind noch nicht mal richtig eingearbeitet und müssen sich jetzt schon mit so etwas rumschlagen... Diese Feier wird ein Desaster. Ich wünschte, die Chefin hätte sie einfach abgesagt...“ Einarbeitung... also waren auch unter den bekannten Mitgliedern des Haushaltes welche dabei, die erst vor Kurzem angefangen hatte. Wenn man sich hier Sorgen um Diebstähle machte, waren die sicher die ersten Verdächtigen. Was für ein nützlicher Gedanke. Eohl konnte nicht anders als ein wenig zu kichern und zog damit die Aufmerksamkeit der beiden sitzenden Angestellten  auf sich, die plötzlich ziemlich erwischt aussahen und sich hastig erhoben.
„O-oh... Verzeihung, Milady, aber der Bereich hier ist nicht für Gäste gedacht“, fasste sich einer der beiden fix und ging auf sie zu. „Brauchen Sie etwas? Ansonsten geleite ich sie gerne zurück zur Feier.“ „Oh... ich suche... die...“ Nachdenklich und stockend blickte Eohl hinauf zur Decke. Was für einen Vorwand sollte sie einbringen? „... das Badezimmer. Ich dachte, hier ist das Badezimmer.“ „Ich verstehe. Keine Sorge, es ist nicht weit“, meinte der Diener und öffnete ihr zuvorkommend die Tür. „Ich zeige ihnen gern den Weg. Folgen Sie mir bitte...“

Privatgemächer, Personalraum, die Badezimmer für Gäste... Die Erkundung des Hauses hatte doch die ein oder andere Erkenntnis mit sich gebracht. Zufrieden lächelte Eohl die Toilettentür an, ehe sie sich abwandte und ging. Sie hatte nicht tatsächlich Interesse, dort hinein zu gehen... stattdessen wollte sie jetzt lieber die Haupthalle sehen, wo die eigentliche Party von Statten ging. Es gab bestimmt interessante Gäste zu beobachten...


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Eohls Zauber:
 

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